Kommentare

Kann ich mir alles sehr gut

Kann ich mir alles sehr gut vorstellen. Wenn das Wetter vorher schon nicht "gut" war, wird es durch Klimawandel bestimmt nicht besser.

15:35 von Bender Rodriguez

wieso? die hatten in afrika doch fast immer gutes wetter. und rhodesien war mal die kornkammer afrikas

Tragisch

Die armen Länder bekommen die negativen Folgen als erste zu spüren. Besonders tragisch deshalb, weil sie selbst bisher kaum zum Ausstoß von Treibhausgasen beigetragen haben.

Mehr Wärme bedeutet mehr Regen

"Kira Vinke, Ostafrika-Expertin am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung. "Es ist eben so, dass die Luft wärmer wird. Und wärmere Luft kann eben mehr Feuchtigkeit, mehr Regen halten. Das heißt, dass die Extremniederschläge zunehmen werden", erklärt sie. "Und das stimmt für Ostafrika auch überein mit den Klimaprojektionen."
"https://www.tagesschau.de/ausland/ostafrika-klimawandel-101.html"
Es ist also mit mehr Regen, auch mit Extremregen zu rechnen und nicht mit mehr Trockenheit und Dürre, so wie sich das Viele vorstellen. Südlich der Sahara sieht man das bereits: Es werden Gebiete grün, die es seit 5000 Jahren nicht waren und das wird auch genutzt: Es werden auch robuste Bäume angepflanzt.
Das Hauptproblem, und da wird drumherumgeredet, ist das rasante Bevölkerungswachstum in großen Teilen Afrikas. In Afrika lebten 1951: 230.079.630 Menschen. Heute sind es: 1.386.336.470
"https://countrymeters.info/de/Africa"

15:35 von Bender Rodriguez

Wenn das Wetter vorher schon nicht "gut" war, ...

Da geb ich Ihnen vollkommen recht. In Afrika war es schon immer heiß; nur wir in den milderen Breitengraden sind solch ein Klima nicht gewöhnt und wenn es mal über 30 Grad warm ist, dann spielt man bei uns verrückt.

15:45, bolligru

Sie meinen also, daß das, was im Artikel steht, gar nicht stimmt? Und das wahre Problem ist das Bevölkerungswachstum, während das Wetter in Afrika immer günstiger und der Kontinent immer grüner wird?

Na, dann ist ja alles gut und der Artikel wohl reine Propaganda der Klimaindustrie.

Das Wort habe ich gerade analog zur Sozialindustrie gebildet.

15:56 von fathaland slim

nee, eher propaganda der wohlfahrtsindustrie. ein paar von denen schreiben sich ja auch offenbar hier jeden tag die finger wund

15:43, Karl Maria Jose...

>>15:35 von Bender Rodriguez
wieso? die hatten in afrika doch fast immer gutes wetter. und rhodesien war mal die kornkammer afrikas<<

Gutes Wetter ist ein sehr relativer Begriff.

Und wohl niemand hier im Forum ist ein Freund Robert Mugabes.

@bolligru

"Es ist also mit mehr Regen, auch mit Extremregen zu rechnen und nicht mit mehr Trockenheit und Dürre, so wie sich das Viele vorstellen."

Eben nicht. Sie haben doch wohl selbst gelesen, was Sie von Frau Vinke zitiert haben? U.a.:
"Das heißt, dass die Extremniederschläge zunehmen werden", erklärt sie. "Und das stimmt für Ostafrika auch überein mit den Klimaprojektionen."

Das trifft regional für Ostafrika zu. Andere Regionen treffen dafür andere Wetterextreme hart, wie z.B. Dürren.

Versteppung und Wüstenlandschaften auf dem Vormarsch

Kunterbunt sind die Gründe, weshalb in Afrika Regionen Hunger leiden, Verwüstungen und Bürgerkriege, Stammesfehden und magere Erträge in der Landwirtschaft oder einer fehlenden Industrie zum Niedergang beitragen. Essen, Wasser, Geldverdienst sind sicherlich genauso schwerwiegend mit ihrem Mangel wie Gesundheitsversorgung, Bildungsmangel, Kinderarbeit und Hilflosigkeiten klimatischen Wettereinflüssen gegenüber. Mir gefällt nicht, wenn mit dem Tunnelblick nur ein Thema ständig angeführt wird, weil es gerade hip ist: Klimaschutz. Ja, es ist ein weitreichender Punkt. Aber die anderen Faktoren sind entwicklungsbegleitend, seit wir Afrika überhaupt als Land und mit diversen Regionen und Menschen, Kulturen und Lebensgewohnheiten näher anfassen. Keine chinesische Mine wird den Leuten da eine gesunde Umgebung und gutes Geld bieten. Und so beginnen die Anfänge der Instabilität und Probleme auch vor Ort in jedem einzelnen Landstrich. Klimawandel kommt dazu, aber nicht ursächlich.

15:56 von fathaland slim

Ich schrieb, daß nicht Dürre und Trockenheit das Problem ist und verwies auf einen Artikel von tagesschau.de.
Es ist mit mehr Regen zu rechnen, auch mit Starkregen und extremen Wetterlagen und das bedeutet auch, daß wir, wie es in Dschibuti der Fall war, wo es 250.000 Flutopfer gab, oder in wie in Uganda mit großen Zerstörungen rechnen müssen, leider.
Andererseits bietet sich die Möglichkeit zu Aufforstungen, wie in Äthiopien:
"In einigen afrikanischen Ländern gibt es bereits Projekte, die dem Klimawandel entgegenwirken sollen. Zum Beispiel ein großes Aufforstungsprogramm in Äthiopien, bei dem insgesamt vier Milliarden Bäume gepflanzt werden sollen."
Was das Thema "Bevölkerungswachstum" anbetrifft, so mag sich jeder selbst überlegen, was das bedeutet. Die Zahlen liegen vor und sind unbestritten. Der ursprünglichen Natur bleibt auch schon deshalb immer weniger Raum, leider. Auch bringt es Probleme mit sich, wenn das Durchschnittsalter einer Bevölkerung bei 14,9 J. Jahren liegt (Niger).

16:05, Karl Maria Jose...

>>15:56 von fathaland slim
nee, eher propaganda der wohlfahrtsindustrie. ein paar von denen schreiben sich ja auch offenbar hier jeden tag die finger wund<<

Ist das nicht dasselbe wie die Sozialindustrie?

Die wird übrigens von George Soros gesteuert.

Aber pssst, nicht weitersagen!

15:45 von bolligru Wenn Sie

15:45 von bolligru

Wenn Sie schon Links posten, sollten Sie diese vielleicht auch richtig lesen! Da steht u.a.:

**... Nicht nur die Niederschläge, auch andere klimatische Extreme nehmen zu. Das bedeutet mehr massive Überflutungen, aber auch mehr langanhaltende Dürren.** ...
**... Viel wichtiger für ein besseres Klima in Afrika und in der Welt ist aber, dass die Hauptverursacher für den Klimawandel ihr Verhalten ändern, meint Klimaexpertin Kira Vinke: "Wir - in den Industrieländern - müssen unsere Emissionen senken. ..."**

Projekte überziehen Afrika

Nur wenige Staaten sind in der Lage, ohne ausländische Hilfen und Dauerunterstützung ein politisches System, ein Bildungs - und Gesundheitswesen aufzuziehen, das den Leuten eine Zukunft bietet. Die großen Massenansammlungen armer Schichten in den wenigen Metropolen ohne Entsorgungs- und Versorgungswesen kranken und ächzen unter den Lasten der Leute. Regierungen, Clans, Warlords sind die anderen Ursachen, die mit Korruption und Selbstversorgung noch mehr Probleme und Ungleichheit aufwerfen und zementieren. Warum kommen Leute zu uns? Weil sie Frieden, Arbeit und Versorgung wollen. Die Existenz und Grundlagen sind dürftig in der Heimat. Milliarden Hilfeleistungen sind offenbar ohne bleibende Wirkung verpufft. Also, nehmen wir die Länder auch von anderen Seiten unter die Lupe. Und türmen nicht alle Schuld auf unsere Häupter, weil wir im Norden und mit gesellschaftlichen und organisierten Vorteilen leben. Da kann man den Horizont mächtig erweitern. Und neue Erkenntnisse anhäufen.

16:10 von harpdart

Es gilt der Grundsatz: "Es ist eben so, dass die Luft wärmer wird. Und wärmere Luft kann eben mehr Feuchtigkeit, mehr Regen halten." (s.o.)
Es wird berichtet und dies ist durch Satellitenbilder gestützt, daß es südlich der Sahara große Gebiete gibt, die "wieder grün werden". googlen Sie einfach mal.
Selbstverständlich ist auch mit Extremwetterlagen zu rechnen. Das ist in den tropischen Gebieten nun einmal so.

@ Karl Maria Wüllendings

nee, eher propaganda der wohlfahrtsindustrie. ein paar von denen schreiben sich ja auch offenbar hier jeden tag die finger wund

Der Foren-Mainstream geht ja eher in Richtung Miesmachen. In diese Richtung sehe ich eher auch Ihre Beiträge.

16:05 von fathaland

16:05 von fathaland slim

//Gutes Wetter ist ein sehr relativer Begriff.//

Da sagen Sie was! Niemand kann es allen recht machen. Ich hätte gerne (das ganze Jahr über) 25°C und nur schönes Wetter, regnen darf es gerne nachts.

//Und wohl niemand hier im Forum ist ein Freund Robert Mugabes.//

Davon würde ich auch mal ausgehen.

@ Karl Maria Wüllendings

... die hatten in afrika doch fast immer gutes wetter. und rhodesien war mal die kornkammer afrikas

Welches Korn soll das gewesen sein?

Klimawandel trifft Afrika mit voller Härte

1990 CO2 Ausstoß 647 Mill Tonnen
2017 CO2 Ausstoß 1.205 Mill Tonnen

wen wundert ?

@SirTaki

"Und so beginnen die Anfänge der Instabilität und Probleme auch vor Ort in jedem einzelnen Landstrich. Klimawandel kommt dazu, aber nicht ursächlich."

Es behauptet doch niemand, dass die Ursache der vielfältigen Probleme Afrikas der Klimawandel wäre.
Aber: er verschärft zur Zeit die Probleme enorm, und über kurz oder lang wird er alle anderen Probleme in den Hintergrund schieben.

Unumkehrbar

TS: "[WMO-Chef Taales]: Die Entwicklung unterstreiche die dringende Notwendigkeit, Treibhausgas-Emissionen zu reduzieren, mehr für den Klimaschutz zu tun und mehr Geld für Anpassungsprozesse bereitzustellen."
.
Das stimmt zwar, aber helfen wird es den dort lebenden Menschen in absehbarer Zeit nicht.
Die Auswirkungen des vom Menschen provozierten Klimawandels werden sich weiter verstärken. Eine schnelle Lösung wird es nicht geben. Der klimatische Bremsweg ist physikalisch nicht zu überlisten, und der dauert nun mal viele Jahrzehnte.
Und dabei spreche ich nicht einmal von einem Umkehrprozess, wieder auf "normale" Verhältnisse zu kommen. Das wird nämlich überhaupt nicht möglich sein, zumindest kann ich mir keinen auch nur halbwegs realisierbaren Prozess vorstellen, der die Gletscher wieder wachsen lässt oder die Meeresspiegel sinken.

16:16 von SirTaki

Nur wenige Staaten sind in der Lage, ohne ausländische Hilfen und Dauerunterstützung ein politisches System, ein Bildungs - und Gesundheitswesen aufzuziehen, das den Leuten eine Zukunft bietet
----------

warum können die das nicht.
hätten sie ne gescheite Erklärung dafür ?

Zahlen hierzu?

Zitat: "Hitze, Überschwemmungen, Erdrutsche: Die Folgen der Klimakrise sind auf dem afrikanischen Kontinent besonders stark zu spüren, berichtet die Weltwetterorganisation"

Gibt es Zahlen hierzu, die klar belegen, dass die Fälle von Hitze, Überschwemmungen und Erdrutschen in Afrika in den letzten Jahren tatsächlich angestiegen sind?

Wenn nein, dann halte ich derartig schwammige und vage Aussage eher für eine undifferenzierte Stimmungsmache.

16:13, bolligru 15:56 von fathaland slim

>>Auch bringt es Probleme mit sich, wenn das Durchschnittsalter einer Bevölkerung bei 14,9 J. Jahren liegt (Niger).<<

Niger ist DAS Extrembeispiel.

Da leben übrigens etwa 24 Millionen Leute.

Wollen Sie die zwangssterilisieren? Oder Kontrazeptiva ins Wasser tun?

Ich habe noch von keinem Bevölkerungswachstumskritiker praktikable Konzepte gehört, wie man das Problem in den Griff kriegen könnte.

Ich habe aber eins:

Je mehr Wohlstand, desto weniger Kinder. Das ist überall so.

16:15 von ich1961

"... sollten Sie diese vielleicht auch richtig lesen!"
Sie sollten versuchen, etwas weniger aggressiv zu antworten und selbst ebenfalls genau lesen.
Ich schrieb lediglich, daß es nicht die Dürren sind, die im Vordergrund stehen, sondern eine Veränderung hin zu mehr Regen. Das bedeutet, daß auch mit Extremwetterlagen zu rechnen ist und auch mit üblen Verwüstungen, leider.
Mit keinem Wort ging ich darauf ein, wo die Ursachen der Wetteränderung liegen könnten und welche Konsequenzen dies für die Industriestaaten haben könnte oder sollte. Das überlasse ich Anderen.

16:19 von frische

16:19 von frische Unterhose

//Der Foren-Mainstream geht ja eher in Richtung Miesmachen.//

Ich hoffe, Sie sehen das nicht wirklich so.

//In diese Richtung sehe ich eher auch Ihre Beiträge.//

Das stimmt allerdings genau!

Hitze in Afrika?

Zitat: "Hitze, Überschwemmungen, Erdrutsche: Die Folgen der Klimakrise sind auf dem afrikanischen Kontinent besonders stark zu spüren, berichtet die Weltwetterorganisation."

Dass es in Afrika heiß ist, ist eigentlich keine Neuigkeit.

Dass Sahelländer, die gleichzeitig ein exponentielles Bevölkerungswachstum verzeichnen aufgrund des ariden Klimas in der Tat ein Versorgungsproblem mit Lebensmitteln haben, ist nachvollziehbar. Für ganz Afrika liegen die Ursachen aber woanders: lt. dem Economist/Weltbank liegen 60 % der bebaubaren Ackerfläche dieses Planeten in Afrika.

Grundsätzlich sollte es in Afrika eigentlich keine Versorgungsprobleme mit Lebensmitteln geben, mal die besonderen Probleme.

Südafrika oder auch Britisch-Rhodesien waren die Kornkammer des südlichen Teiles Afrikas

Woran liegt es also?

Q:

"http://www.growafrica.com/news/60-arable-land-africa-and-it-has-billions-investment-potential"

"https://www.economist.com/baobab/2013/09/04/cold-comfort-farms"

Unterschiedliche regionale Auswirkungen sind da und

sie wurden bei früheren Prognosen des Klimawandels auch angekündigt. Einige Regionen erleben ausgewählte weniger negative Entwicklungen, andere nicht. Aber z.B. der Verlust durch das Abschmelzen der Gletscher (unser Süsswasserschatz) gilt wegen der globalen Erwärmung für alle. Alle negativen Entwicklungen werden wir nicht aufhalten können, weil wir zu spät gestartet sind beim Gegensteuern. So beurteilt es m.E. auch WMO-Generalsekretär Petteri Taalas. Das ergibt sich aus seiner Aussage: "...mehr Geld für Anpassungsprozesse bereitzustellen"

16:22, Sisyphos3

>>Klimawandel trifft Afrika mit voller Härte
1990 CO2 Ausstoß 647 Mill Tonnen
2017 CO2 Ausstoß 1.205 Mill Tonnen

wen wundert ?

EU: 3.610 Millionen Tonnen

USA: 5.987 Millionen Tonnen.

Und jetzt rechnen Sie Ihre und meine Zahlen mal auf den pro Kopf-Ausstoß um.

16:24 von Sisyphos3

Beispiel Nigeria: Ein an Rohstoffen sehr reiches Land, mit vielen Ultrareichen (ja, auch das gibt es in Afrika), schafft es nicht, allen Kindern eine Schulbildung zu ermöglichen.
Das Durchschnittsalter dort ist 17,9 J.
1951 lebten dort: 38.144.265 Menschen, heute sind es 213.448.565 Menschen und in 20 Jahren werden dort (ein einziges afrikanisches Land) mehr Menschen leben als in den USA.
"https://countrymeters.info/de/Nigeria"

16:27, Blitzgescheit

>>Gibt es Zahlen hierzu, die klar belegen, dass die Fälle von Hitze, Überschwemmungen und Erdrutschen in Afrika in den letzten Jahren tatsächlich angestiegen sind?<<

Reichlich.

Eine Suchmaschine können Sie bedienen, oder?

@bolligru

"Es wird berichtet und dies ist durch Satellitenbilder gestützt, daß es südlich der Sahara große Gebiete gibt, die "wieder grün werden". googlen Sie einfach mal.
Selbstverständlich ist auch mit Extremwetterlagen zu rechnen. Das ist in den tropischen Gebieten nun einmal so."

Ja, natürlich gibt es in manchen Regionen auch Vorteile durch den Klimawandel. Weinanbau in Südengland etwa, wurde vor kurzem berichtet. Ein ungeheurer Gewinn für die Menschheit;-))
Nein, die Klimazonen verschieben sich, und die Folgen davon sind vor allem eins: extrem negativ.
Da ist sich die Wissenschaft einig.

Die Treibhausgasemittenten und "Gläubiger" sehen sich

"nicht zuständig"

Der WMO-Generalsekretär: "Derzeit gibt es (...) in Afrika Gletscher: am Mount Kenia, im Rwenzori-Gebirge in Uganda und am Kilimandscharo in Tansania. Das Abschmelzen dieser Gletscher symbolisiere einen unumkehrbaren Wandel des globalen Wettersystems.
Die Entwicklung unterstreiche die dringende Notwendigkeit, Treibhausgas-Emissionen zu reduzieren, mehr für den Klimaschutz zu tun und mehr Geld für Anpassungsprozesse bereitzustellen"

Wo soll das unter diesen Umständen herkommen: "Von den Auswirkungen der Erderwärmung besonders betroffen seien Menschen in extremer Armut, die von weniger als 1,90 Dollar am Tag leben müssen. Bis zum Jahr 2030 werden schätzungsweise bis zu 118 Millionen extrem arme Menschen in Afrika von Dürre, Überschwemmungen und extremer Hitze betroffen sein, wenn keine angemessenen Maßnahmen ergriffen werden" (...). Im Afrika südlich der Sahara könnte die Klimakrise bis 2050 zu einem zusätzlichen Rückgang des Bruttoinlandsprodukts um bis zu 3% führen"?

@Sisyphos3 16:24

Ich habe keine Erklärung dazu, außer einer Feststellung: wir bezeichnen uns als aufgeklärt, strebsam und haben die Vorzüge eines geordneten Lebenszyklus schätzen und kennen gelernt. Das passierte auch nicht über Nacht. In Afrika haben Entwicklungszeiten Höhen und Tiefen produziert, ob in Entstehung von Gesellschaften, die ein System der Versorgung und Teilhabe produzierten oder durch Bildung Leute voranbrachten. Das ist Basis einer Gesellschaft, die Vorzüge und Eigenheiten hat. Na klar, kann man Kolonialismus und andere fremde Einflüsse als Grund für gekappte gesunde Gesellschaftssysteme sehen. Aber zwischen Sesshaftigkeit, Nomadenleben und Stadtansiedlung gibt es eben viele verschiedene Abstufungen und dazu noch militante und feudalistische Grundzüge und die Entwicklung stockt. Sind ja nicht alle Länder von Armut und Klimakrise gleichermaßen betroffen. Analphabetismus, Arbeit von Jung und Alt zur Existenzsicherung sind eben auch schwerwiegende Gründe, warum manches nicht besser wird.

16:27 von fathaland slim

"Je mehr Wohlstand, desto weniger Kinder. Das ist überall so." Dieses Argument hört man immer wieder.
Nigeria zeigt das Gegenteil: Die Ultrareichen und auch die sehr Wohlhabenden haben dort deutlich mehr Kinder als die Armen. Es ist schlicht eine Frage des Ansehens, das mit "Kinderreichtum" verbunden ist.
"https://countrymeters.info/de/Nigeria"- hier die Zahlen zur Bevölkerungsentwicklung dort. Durchschnittsalter: 17,9 J.
.
Und: Eine Lösung sehe ich nicht. Eine solche wird es wohl auch nicht geben. Es ist wie in einer antiken Tragödie: Es wird sicher übel enden, leider.

@Am 19. Oktober 2021 um 16:35 von fathaland slim

Zitat: ">>Gibt es Zahlen hierzu, die klar belegen, dass die Fälle von Hitze, Überschwemmungen und Erdrutschen in Afrika in den letzten Jahren tatsächlich angestiegen sind?<<

Reichlich.

Eine Suchmaschine können Sie bedienen, oder?"

Ist es mal wieder eine Debatte auf dem "Hab' ich irgendwo im Internet gelesen"-"Niveau"?

Das mag für Sie ja ausreichen. Bei mir zählen aber nur Zahlen, Daten, Fakten. Dass die Bevölkerung Afrikas sich exponentiell entwickelt und bis 2040 verdoppeln wird, werden Sie sicherlich wissen, oder?

@bolligru

Aha. Das Klima ädert sich also in Afrika, weil die dortige Bevölkerung wächst. Das können Sie bestimmt auch genauer erklären.

Ich leide schon seit Jahren unter der unsäglichen Polemik, dass die Zunahme des CO2-Ausstoßes ihren Grund in der Geburt von Menschen in der dritten Welt hat, wo offenbar schon die Babys und sogar die Ungeborenen die Umwelt verschmutzen, eine Effekt, dem man viel dringender entgegen wirken muss als allen aktuell von uns verursachten Problemen. Jetzt kommen noch sie und machen uns weis, das Geburtenzahlen das Wetter beeinflussen.
Das ist so unerträglich, dass mir nichts mehr einfällt.

Nun ja

Eine Milliarde Euro soll dem Ausbau der zivilen Nuklearenergie zugutekommen. Macron kündigte bei seiner Rede am Dienstag im Elysée-Palast an, in neue, kleine Atomkraftwerke, die sogenannten Small Modular Reactors (SMR) zu investieren. „Sie sind viel sicherer und produzieren weniger Müll“, sagte Macron. Unter dem Titel „Atomkraft neu erfinden“ erläuterte er, dass die Nuklearenergie eine saubere und CO2-arme Energiequelle sei.

Falsch verstanden

um 16:13 von bolligru:
"Andererseits bietet sich die Möglichkeit zu Aufforstungen, wie in Äthiopien:
'In einigen afrikanischen Ländern gibt es bereits Projekte, die dem Klimawandel entgegenwirken sollen. Zum Beispiel ein großes Aufforstungsprogramm in Äthiopien, bei dem insgesamt vier Milliarden Bäume gepflanzt werden sollen.' "
Sie schaffen da leider -bewusst oder unbewusst- einen völlig falsch zu verstehenden Zusammenhang: nicht "andererseits" ergibt sich eine "Möglichkeit" zu Aufforstungen, sondern "aufgrund" der drohenden negativen Auswirkungen wird dieses Aufforstungsprogramm durchgeführt. Also bitte die extremen Wetterlagen nicht als Chance verkaufen und von jetzt sich bietenden Möglichkeiten sprechen.
Und ob diese Maßnahme überhaupt extremen Wetterlagen wie etwa sintflutartige Regenfällen standhält oder durch eben diese zunichte gemacht wird, muss sich in vielen Jahren und Jahrzehnten erst noch zeigen.

Migration

"Die Zahl der von Hunger Bedrohten in ganz Afrika stieg vergangenes Jahr laut Bericht - auch aufgrund weiterer Faktoren - um fast 40 Prozent."

Angesichts einer möglichen Massenmigration, müsste jeder Migrationsgegner, zum hardcore Klimaschützer werden, so lassen sich Brücken bauen :).

16:32 von fathaland slim

EU nannten sie 3.610 Mill Tonnen aktuell, 1990 ca 4.340 Mill Tonnen
wahnsinnig viel zugegeben, aber die Richtung stimmt zumindest
China .... 1990 ca. 2.400 Mill Tonnen 2020 ca. 10.200 Mill Tonnen
sollte man nicht versuchen den CO2 Ausstoß zu senken statt in zu vervierfachen ?
im übrigen
dort pro Kopf 6,8 Tonnen in der Schweiz / Frankreich 4,2 Tonnen

Klimawandel forciert humanitäre Lage

um 16:10 von SirTaki
"Versteppung und Wüstenlandschaften auf dem Vormarsch.
Kunterbunt sind die Gründe, weshalb in Afrika Regionen Hunger leiden, ..."
Relativieren ist hier nicht angebracht. Es geht ausschließlich um Wettetextreme, und die verschlimmern die ohnehin schon katastrophale humanitäre Lage in Regionen Afrikas.

16:34 von bolligru

genau das wollte ich hören.

In 70 Jahren hat sich deren Bevölkerung versechsfacht
und bei einem Durchschnittsalter von 18 wird die Bevölkerung selbst bei einem 1 Kind Projekt steigen
"Reiche" ...obgleich das Land reich ist schaffen die keine "Gerechtigkeit"
wird das besser wenn wir noch mehr Geld dorthin transferieren
dass deren Reiche noch reicher werden
Besser wäre ein Buch "französische Revolution" vielleicht bringt das Impulse
wie andere ihre Probleme lösten

15:56 von fathaland slim

Sie meinen also, daß das, was im Artikel steht, gar nicht stimmt?

Und Sie glauben alles, was in den Medien gebracht wird?! Naja, jedem das seine.

um 16:42 von Sternenkind

Es gibt zwei Arten von Atomkraftwerken: herkömmliche und Schnelle Brüter.
Herkömmliche AKW sind eine Sackgassentechnologie. Könnten wir durch Magie genug AKW herbeizaubern, um den Energiebedarf zu decken, wären die Brennstoffe innerhalb von ca. 10 Jahren komplett verbraucht.
Bei den Schnellen Brütern besteht dieses Problem nicht, da sie das 40fache an Energie aus den Brennstoffen herausholen. Aber auch noch über 50 Jahren ist die Technologie der Schnellen Brüter immer noch nicht ausgereift.
_

16:47 von Parsec

"Versteppung und Wüstenlandschaften auf dem Vormarsch.
-------------

ist da der Klimawandel alleine schuld
keine Überweidung ? bzw. was damit zusammenhängt

@ frische Unterhose, um 16:21

re @Karl Maria Wüllendings

Doppelkorn.

16:41 von frosthorn

Bitte biegen Sie das Geschriebene nicht so zurecht, daß es kritisiert werden kann.
Ich schrieb mit keinem Wort, daß die Ursache für eine Wetterveränderung in in Afrika in der Bevölkerungsentwicklung dort liegt. Das Eine hat mit dem Anderen wenig zu tun. Ich schrieb lediglich, daß das Hauptproblem Afrikas hier zu suchen ist. Das wird gern tabuisiert und verdrängt, mit dem Rassismusvorwurf vermischt, obwohl Zahlen allein neutral sind.
Mir ging es auch vor allem darum, aufzuzeigen, daß höhere Temparaturen der Luft mehr Regen bedeutet und nicht mehr Trockenheit.

@fathaland slim, 16:27 (re 16:13, bolligru)

"Je mehr Wohlstand, desto weniger Kinder. Das ist überall so."

Das ist wohl die einzige "einfache Lösung", die tatsächlich und nachweislich stimmt und die somit auch den einzig zielführenden Lösungsansatz aufzeigt. Leider passt sie den Verbreitern der üblichen "einfachen Lösungen" nicht ins Konzept, weshalb sie beharrlich ignoriert wird.

Blitzgescheite Stimmungsmache

um 16:27 von Blitzgescheit:
"Hitze, Überschwemmungen, Erdrutsche: ... Gibt es Zahlen hierzu, .... Wenn nein, dann halte ich derartig schwammige und vage Aussage eher für eine undifferenzierte Stimmungsmache"
Mit Ihren Kommentaren schaffen Sie es doch tatsächlich immer wieder, Diskussionen zu kapern.
Ihr Nic dürfte auch dieses Mal extrem häufig in dieser Diskussion auftauchen, nur leider nicht zum eigentlichen Thema.

16:42 von Parsec

Die Aufforstungsprogramme, die sehr zu begrüßen sind, wurden erst möglich, weil es mehr regnet und das ist gut so.
In mitten der Sahara würde das keinen Sinn machen.

Das Wort Klimaindustrie gibt es längst,

Sozialindustrie haben ich auch schon mal gelesen. Also nichts mit neuen Wortschöpfungen...
Ansonsten gebe ich Ihnen natürlich recht - die Industriestaaten verursachen hauptsächlich die Klimakatastrophe und die Ärmsten baden es dann aus.
Das sieht leider in Deutschland nicht anders aus.
Die Reichen kaufen subventionierte E-Autos, packen sich PV aufs Dach, haben Anteile an Windkrafträdern, bekommen ihre energetische Gebäudesanierung vom Steuerzahler teilweise bezahlt - und die Ärmeren zahlen und zahlen und zahlen. Oder sie frieren im Winter. Möglicherweise lohnt es sich dann auch nicht mehr für sie, zur Arbeit zu fahren mit ihren alten Spritfressern (für neue fehlt das Geld bei dieser Lohnpolitik in Deutschland), so dass sich lieber vom Staat alimentieren lassen.
Wer nur nach Afrika schaut, vergisst, dass in einem der reichsten Länder der Erde, das soziale Ungleichgewicht enorm ist, auch wenn natürlich niemand verhungern oder verdursten muss. So schlimm ist es (noch) nicht.

16:22 von Sisyphos3

1990 CO2 Ausstoß 647 Mill Tonnen
2017 CO2 Ausstoß 1.205 Mill Tonnen

wen wundert ?

Co2 Ausstoß in 2020 739 Mio. Tonnen.

16:54, rareri

>>15:56 von fathaland slim
Sie meinen also, daß das, was im Artikel steht, gar nicht stimmt?

Und Sie glauben alles, was in den Medien gebracht wird?!<<

Die Medien? Was soll das sein?

>> Naja, jedem das seine.<<

Das stand mal über einem Eingangstor.

16:45 von ein Lebowski

Angesichts einer möglichen Massenmigration
................

Klimawandel der einzig Schuldige ?

1950 waren es 240 Mill
1,3 Mrd Menschen aktuell,
2 Mrd in 2050, (genaues weiß man nicht)
also ich würde auch andere Gründe für deren Probleme erkennen
zumal man beim Klimawandel als Einzelstaat kaum was tun kann
hierbei schon

16:59 von bolligru

16:41 von frosthorn
Bitte biegen Sie das Geschriebene nicht so zurecht, daß es kritisiert werden kann.

So etwas nennt man "Das Wort im Mund verdrehen!"

16:24 von Sisyphos3 meine Einschätzung

"Nur wenige Staaten sind in der Lage, ohne ausländische Hilfen und Dauerunterstützung ein politisches System, ein Bildungs - und Gesundheitswesen aufzuziehen, das den Leuten eine Zukunft bietet
----------

warum können die das nicht.
hätten sie ne gescheite Erklärung dafür ?" Ich beurteile diese Frage durch das Auftreten der Probleme im Zeitablauf. Vor unserem Erscheinen auf dem afrikanischen Kontinent lebte die Bevölkerung im Einklang mit Ihren Möglichkeiten über Tausende von Jahren, nach dem Auftauchen der "zivlisierten" Menschen nicht mehr.

@ Blitzgescheit

Mein Gott, wie Ihre Argumentationsweise doch nervt!

Glauben Sie denn, dass z. B. Wikipedia ein Märchenbuch ist, und dass ausschließlich Ihre “ Fakten“ zählen, die Sie sich alltäglich aus weitaus dubioseren Quellen zusammenstellen?

Woher wissen Sie übrigens, dass sich die Bevölkerung Afrikas exponentiell entwickelt? Selber gezählt?

Und wie hängt das Becvölkerungswachstum dann mit den zunehmenden Katastrophen zusammen, die im Artikel beschrieben werden?

um 16:15 von fathaland slim

>>"Ist das nicht dasselbe wie die Sozialindustrie?
Die wird übrigens von George Soros gesteuert.
Aber pssst, nicht weitersagen!"<<

Müssen Sie immer versuchen alles ins Lächerliche zu ziehen was nicht Ihrer Meinung entspricht?

16:45 von ein Lebowski

"Angesichts einer möglichen Massenmigration, müsste jeder Migrationsgegner, zum hardcore Klimaschützer werden, so lassen sich Brücken bauen :)."
Klingt vernünftig. Allerdings stellt sich die Frage, was in Afrika selbst notwendig wäre. Die oft vernommene Antwort lautet: "Hilfe zur Selbsthilfe"- also aus den bislang bitterarmen afrikanischen Ländern Industriegesellschaften werden lassen und was das wiederum für die CO2 Bilanz bedeutet, kann sich jeder selbst ausmalen. Man müßte, ja, müßte... jedem jungen Menschen eine Perspektive im eigenen Land bieten, die vergleichbar der Perspektive ist, die dieser in Europa haben könnte. Ich sehe nicht, wie das angesichts der Zahlen möglich werden könnte.

um 17:04 von rareri

https://www.iwr.de/klima/ausstoss_welt.html

es gibt so viele Statistiken

@ Am 19. Oktober 2021 um 17:01 von Nettie @fathaland slim, 16:27

>[..]"Je mehr Wohlstand, desto weniger Kinder. Das ist überall so."

Das ist wohl die einzige "einfache Lösung", die tatsächlich und nachweislich stimmt und die somit auch den einzig zielführenden Lösungsansatz aufzeigt. Leider passt sie den Verbreitern der üblichen "einfachen Lösungen" nicht ins Konzept, weshalb sie beharrlich ignoriert wird.[..]<

Wenn sie jetzt noch sagen, wie 'man' mehr als eine Milliarde Menschen mit Wohlstand versorgen kann, dann gebe ich ihnen Recht.

Anstatt daß weiterhin

Anstatt daß weiterhin Milliarden Euros an Entwicklungshilfe für Afrika alljährlich in dunklen Kanälen versickern, sollte besser auch in Afrika ein Bedingungsloses Grundeinkommen eingeführt werden, damit die Entwicklungshilfe direkt bei den Menschen ankommt und damit die einheimische Wirtschaft in Afrika statt Flucht nach Europa gefördert wird. BGE auch deshalb, damit nicht mehr länger ein paar Euros verdient werden müssen in Afrika mit allerlei umwelt- und klimaschädlichen Unsinn bis hin zur täglichen Abfackelung vom Wachstumsmüll aus Deutschland, dessen Dioxingiftwolken sicher auch irgendwann aus Afrika in Deutschland ankommen werden.

17:01 von Nettie

"Leider passt sie den Verbreitern der üblichen "einfachen Lösungen" nicht ins Konzept, weshalb sie beharrlich ignoriert wird."
Wie genau stellen Sie sich die Lösung vor?
Wollen Sie eine Industrialisierung Afrikas? Was bedeutet das für die CO2- Bilanz?
Mehr Wohlstand" bedeutet auch, daß die Menschen schicke Autos fahren wollen. Sollen wir unsere alten Dieselautos nach Afrika schicken und selbst auf Elektro umsteigen?
(gach ja, geschieht bereits...)
Wie genau soll es gehen?

17:08 von sikgrueblerxyz

Vor unserem Erscheinen ....
---------------

also wir sind schuld ?
frei nach der Story "der edle Wilde"
:-)

wobei wir ja alle aus Afrika stammen !

17:11 von Sisyphos3

um 17:04 von rareri
https://www.iwr.de/klima/ausstoss_welt.html
.
es gibt so viele Statistiken ....

.... Wie es auch Klimamodelle gibt!

Klimawandel trifft Afrika mit voller Härte....

Und das ohne das diese Länder auch nur den geringsten Anteil an den Ursachen des Klimawandels haben: Während Länder wie Kenia, Mali und Niger, die zwischen 0,10 und 0,36 Tonnen CO2 pro Kopf und Jahr ausstoßen, liegt der Ausstoß bei den nördlichen Ländern deutlich darüber (zwischen 8 und 16 Tonnen pro Kopf und Jahr). Der historische Ausstoß seit 150 Jahren nicht gerechnet. Afrika sollte eigentlich eine Entschädigung von den traditionellen Industrieländern verlangen. Und vielleicht im Falle der Ablehnung mit geopolitischer Umorientierung drohen....

@Am 19. Oktober 2021 um 17:09 von harry_up

Zitat: "Woher wissen Sie übrigens, dass sich die Bevölkerung Afrikas exponentiell entwickelt? Selber gezählt?"

Woher ich das weiß?

Nun, diese Zahlen können Sie bei unterschiedlichen seriösen Demoskopen erfragen. Bspw. diejenigen die bei der UNO den jährlichen die Zahlen zur "World Population Prospects 2019" herausgeben, siehe Quellen.

Q:

"https://www.bib.bund.de/DE/Fakten/Fakt/W24-Bevoelkerungszahl-Wachstum-Afrika-ab-1950.html"

"https://www.nzz.ch/meinung/bevoelkerungswachstum-sind-25-milliarden-afrikaner-ein-problem-ld.1638548"

Nachfrage (nicht böse gemeint): spielen Sie nur Ihre Unwissenheit oder handelt es sich um eine tatsächliche?

Ein entscheidender Faktor

Wenn ich mir die bevölkerungspolitische Situation in den betreffenden Ländern so anschaue steht diese im krassen Gegensatz zur Entwicklung der klimatischen Rahmenbedingungen. Mal drüber nachdenken?

klimawandel-trifft-afrika-mit-voller-haerte

Hallo rareri, Sie schreiben um 15:45 sehr richtig , Zitat:" In Afrika war es schon immer heiß; nur wir in den milderen Breitengraden sind solch ein Klima nicht gewöhnt und wenn es mal über 30 Grad warm ist, dann spielt man bei uns verrückt." Zitat-Ende
.
Sie müssen berücksichtigen, dass die Luftfeuchte eine ganz entscheidende Rolle spielt, "wann" (z.B.30°C)Hitze als "leicht erträglich" oder als unerträglich empfunden wird. In Namibia, z.B bei 18% Luftfeuchte sind 30°C angenehm warm. Aber 30°C in Nairobi können furchtbar sein ! Der Wind bringt sehr feuchte Luft des Indischen Ozeans mit und ist äußerst unangenehm....bei 30°C.
Afrika kann entsetzlich kalt sein. Nachts kann es in der Sahara auf "0" absinken. Es gilt der Spruch: "Nirgends auf der Welt kann man so frieren wie in Afrika"!
Weil niemand annimmt, dass es in Afrika "kalt sein könnte" und hat deshalb keine warme Kleidung mit.
Es gilt der Spruch: Afrika ist ein kaltes Land,..in dem die Sonne sehr heiss scheint....(Gegensätze !)

um 17:11 von perchta

>>"Wenn sie jetzt noch sagen, wie 'man' mehr als eine Milliarde Menschen mit Wohlstand versorgen kann, dann gebe ich ihnen Recht."<<

Ja es gibt viele Studien. Eine besagt das die Welt mit 6 Milliarden Menschen überbevölkert sei? Momentan leben 8 Milliarden auf unserem Planeten und bald werden es 10 Milliarden sein. Einfache Extrapolation wenn nicht beispielsweise ein großes Naturereignis dazwischenfunkt.

@Am 19. Oktober 2021 um 17:15 von FakeNews-Checker

Zitat: "Anstatt daß weiterhin Milliarden Euros an Entwicklungshilfe für Afrika alljährlich in dunklen Kanälen versickern, sollte besser auch in Afrika ein Bedingungsloses Grundeinkommen eingeführt werden, damit die Entwicklungshilfe direkt bei den Menschen ankommt und damit die einheimische Wirtschaft in Afrika statt Flucht nach Europa gefördert wird."

Spitzenidee!

Und wer zahlt das? Sie?

Und welche Auswirkung hätte ein derartiges BGE für die Menschen vor Ort. Dass sie einen weiteren Anreiz hätten sich NICHT um die realen Probleme zu kümmern und eine weitere Abhängigkeit vom Europa aufzubauen?

Wahrlich eine Spitzenidee!

Es ist ja nicht so, dass genau aus diesem Grund die Entwicklungsarbeit Europas der letzten 60 Jahre in Afrika gescheitert ist.

Karl Maria Jose

Was gab es an "gut" in Anführungszeichen nicht zu verstehen?
das Wetter mag dort gerade schön warm und trocken sein. schön für einen Sommerurlaub. Mehr aber auch nicht. Trocken ist kein erstrebenswerter Zustend. und wenn es jetzt schon trocken ist, wier das mit Klimawandel nicht besser. Da spielt es gar keine Rolle, ob da mal eine Kornkammer war.

Am 19. Oktober 2021 um 16:32 von fathaland slim

Nun ich gehe mal vom Exportweltmeister aus, der sowohl durch Produkte CO2 exportiert wie importiert, was in den Zahlen ja nie zu sehen ist.

" Im Jahr 2020 wurden in Deutschland Kohlenstoffdioxid-Emissionen in Höhe von rund 644 Millionen Tonnen verursacht. Gegenüber dem Jahr 1990 hat sich die emittierte Menge somit um rund ein Drittel verringert. "

Und wenn die Länder wie wir, nicht Geld für viele Dinge auch dort in der Welt geben würden, dann sähe es noch finsterer aus.
Hat also 2 Seiten, nicht immer nur eine, mehr Bevölkerung hat auch Auswirkungen, wird meist so etwas zur Seite getan, hört man nicht gern.

Aber es gibt viele Projekte, die was ändern könnten, auch kann man Wüste in Erde verwandeln, ist nur leider sehr teuer, gab es vor nicht langer Zeit mal Artikel.
Es gibt viele schlaue Menschen mit Ideen für die heißen Länder, da spielen Bäume und Pflanzen eine große Rolle, es muss nur mal angegangen werden, nehmen wir mal ein paar Milliarden aus der Rüstung weg, für die Projekte?.

Pro Klimawandel?

um 17:04 von bolligru:
"Die Aufforstungsprogramme, die sehr zu begrüßen sind, wurden erst möglich, weil es mehr regnet und das ist gut so."
Also dank des Klimawandels?
Gibt es keine Kehrseite der Medaille?
"Das ist gut so" ist kaum geeignet, etwas Gutes dem Klimawandel abzuverlangen, oder was meinen Sie dazu?

um 17:15 von Sisyphos3

>>"...wobei wir ja alle aus Afrika stammen !"<<

Ich nicht; ich war noch nicht da.

@16:28 von Blitzdings

>> Woran liegt es also?

Wollen Sie schon wieder Ihren 'Als-die-Akfrikaner-alle-noch-kolonialisert-waren-ging-es-ihnen-viel-besser'-UNSINN anfangen? oO

Thematische Ausrichtung

Sehr geehrte NutzerInnen von meta.tagesschau.de,

bitte achten Sie bei der Erstellung Ihrer Kommentare auf die thematische Ausrichtung.

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Mit freundlichen Grüßen

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P.S. Diese Mitteilung gilt allen TeilnehmerInnen dieser Diskussion.

um 16:05 von Karl Maria Jose...

"nee, eher propaganda der wohlfahrtsindustrie. ein paar von denen schreiben sich ja auch offenbar hier jeden tag die finger wund."

Ich habe sas Gefühl, dass die Empathielosigkeit als Markenzeichen gewählt haben.

@Sisyphos3, 16:22

Zur besseren Einordnung Ihres Kommentars hier mal die energiebedingten CO2-Emissionen weltweit pro Kopf in 2019:

de.statista.com/statistik/daten/studie/167877/umfrage/co-emissionen-nach-laendern-je-einwohner/

Südafrika taucht da, wie Sie sehen, als einziges afrikanisches Land unter den ersten 29 Ländern auf - zwei Stellen hinter Deutschland.

17:19 von ONYEALI

Es gilt der Spruch: "Nirgends auf der Welt kann man so frieren wie in Afrika"!

Wer kommt denn auf so eine Idee?

Wenn das so wäre, dann frage ich mich, warum am Südpol sogar die Pinguine zusammenrücken, damit sie nicht frieren.

@ Blitzgescheit, um 17:17

re @ 17:09 von harry_up

Gegenfrage (auch nicht böse gemeint):
Diesen genannten Umfragen glauben Sie. Ok.

Warum nicht ebenso den Einträgen in seriösen Suchmaschinen?

um 17:09 von harry_up

>>"Woher wissen Sie übrigens, dass sich die Bevölkerung Afrikas exponentiell entwickelt? Selber gezählt?"<<

Der Fachbegriff dazu lautet Extrapolation (2. Semester Mathe) und es stimmt was der werte Mitkommentator diesbezüglich schreibt.

@Bolligru

Sie liefern interessante Details, und ich habe Ihre Posts positiv aufgenommen, weil fundiert!

um 17:15 von Sisyphos3

Ich sehe keine relevante Meinungsäußerung in solchen Beiträgen und halte sie daher so überflüssig wie einen Kropf.

@ bolligru um 15:45

"Es ist also mit mehr Regen, auch mit Extremregen zu rechnen und nicht mit mehr Trockenheit und Dürre, so wie sich das Viele vorstellen. "

so einfach wie sie sich das machen ist da nicht, denn warme Luft kann eben auch ohne abzuregnen mehr Wasser halten. Durch Erhitzung sinkt die relative Luftfeuchte, gut zu beobachten an Wüsten wie der Sahara oder der Namibische die direkt ans mehr grenzen.
Trotz allem regnet es nicht, weil sogar heranziehende Wolken sich einfach auflösen.
Wenn die Luft allerdings irgendwann so Wassergesättigt und so heiss ist das sie in hohen, kühleren Luftschichten kondensiert, gibt es kein halten mehr und Fluten die der Boden nicht aufnehmen kann gehen nieder...um ungenutzt abzufliessen.

um 17:27 von logig

>>"um 16:05 von Karl Maria Jose...
"nee, eher propaganda der wohlfahrtsindustrie. ein paar von denen schreiben sich ja auch offenbar hier jeden tag die finger wund."

Ich habe sas Gefühl, dass die Empathielosigkeit als Markenzeichen gewählt haben."<<

Ich würde das nicht als Empathielosigkeit bezeichnen denn ich sehe das genauso und wenn ich weitere schreibe ist der rote Balken mir sicherlich sicher.

Globales Handeln ist wichtiger denn je...

Afrika ist ein gutes Beispiel dafür, dass wir global denken müssen. Wenn ich sehe, dass unser gesamter Elektroschrott, also defekte Kühlschränke, Fernseher, Laptops u.v.a. mit Schiffen nach Namibia gekarrt und dort verbrannt werden, durch der Boden und die Luft verseucht wird und die Billiglöhner bei ihrer Arbeit vergiftet werden, dann steigt in mir Wut auf. Wir doktern nur an der Oberfläche herum, statt an den Ursachen zu arbeiten. Ohne globale Allianzen ist der Kampf gegen die Erderwärmung nicht zu gewinnen. Frankreich möchte nun wieder die Kernenergie -Nutzung verstärken und wir müssen diese vielleicht am Ende importieren, wenn unsere Energiereserven nicht ausreichen. Es braucht zumindest eine europäische Anstrengung, sonst wird das nichts.

@ 15:43 von Karl Maria Jose...

Mein Gott, lesen Sie doch einfach mal Berichte, bevor Sie posten.

Müssen wir eigentlich?

Müssen wir eigentlich immer alles Probleme dieser Welt zu unseren machen?

@ 16:19 von frische Unterhose

Das unterstreiche ich. Ich hätte es nur nicht in so schöne Worte packen können, wenn mir denn erlaubt wird, das hier so offen zu sagen.

um 16:53 von Sisyphos3

"Besser wäre ein Buch "französische Revolution" vielleicht bringt das Impulse
wie andere ihre Probleme lösten"

Könnten Sie das bitte erläutern. Vielleicht fehlen mir ja die historischen Kennisse.

@ 17:42 von eine_anmerkung.

Die "Probleme dieser Welt" s i n d längst unsere Probleme, wir müssen sie gar nicht zu unseren machen; und das ist nirgendwo deutlicher als beim Klimawandel bzw., adäquater formuliert, bei der Klimakatastrophe.

17:42 von eine_anmerkung

solltest Du eine andere Erde dein eigen nennen, nicht.

um 17:42 von Adeo60

>>".. Es braucht zumindest eine europäische Anstrengung, sonst wird das nichts...."<<

Eher globale Anstrengungen würde ich sagen denn nur EU wäre ein Tropfen auf den heißen Stein und schon gar nicht Deutschland im Alleingang wie ich bei unseren Grün*innen immer das Gefühl habe.

17:15 von Sisyphos3 Dimension Klimawandel

"also wir sind schuld ?"
wir können wohl kaum unsere deutsche Zivilisation in die Nomadenzelte bringen. Das ist dort eine gut an das dortige Klima angepasste Lebensweise.

"frei nach der Story "der edle Wilde"
Nach unseren Maßstäben beurteilen wir manche Afrikaner als unedle Wilde. Haben wir dort unsere sittlichen Werte angewendet? Buschmänner leben in schwierigsten klimatischen Verhältnissen äußerst gut angepasst, übrigens angeblich ohne Kriminalität (laut Fernsehfilm), wobei wir gelegentlich als edle Zivilisierte auf diese Wilden herabblicken.

Die Armutsprobleme Afrikas werden nicht in Europa gelöst.

Die Armutsprobleme Afrikas werden nicht in Europa gelöst. Sie können in Europa nicht gelöst werden.

Alles andere ist eine Illusion und führt ins Verderben, sowohl für Europa als auch Afrika.

Afrika hat eine Landmasse von 30 Mio. qkm. Deutschland gerade einmal eine von 0,35 Mio. qkm.

Es ist für mich unerklärlich, wieso man in Afrika nicht auch funktionierende Staaten aufbauen kann, die ausreichend Perspektiven für die Menschen vor Ort bieten!

@ 16:27 von Blitzgesch...

Natürlich gibt es diese Zahlen. Sie finden im Bericht u.a. den Bericht "The State of the Climate in Africa 2020". Lesen hilft.
Mir scheint, Sie verwechseln zu oft die Tatsache, dass Sie sich nicht mit den entsprechenden Zahlen und Fakten beschäftigen möchten, mit der Stimmungsmache, dass es diese nicht gäbe.
Bitte überprüfen und sich dann nochmal auf der Höhe der Diskussion melden.

@Am 19. Oktober 2021 um 17:42 von eine_anmerkung.

Zitat: "Müssen wir eigentlich?
Müssen wir eigentlich immer alles Probleme dieser Welt zu unseren machen?"

Exzellente Frage.

Insbesondere in Bezug auf Probleme, die weder in unserem Verantwortungsbereich noch unsere Einflusssphäre sich befinden.

@ 17:41 von eine_anmerkung.

Wenn Sie das genauso sehen, könnte es ja sein, dass Sie die gleiche Empathielosigkeit an den Tag legen. Nur mal so eine Überlegung.

@17:42 von Adeo60 / Wut auf wen?

Wenn ich sehe, dass unser gesamter Elektroschrott, also defekte Kühlschränke, Fernseher, Laptops u.v.a. mit Schiffen nach Namibia gekarrt und dort verbrannt werden, durch der Boden und die Luft verseucht wird und die Billiglöhner bei ihrer Arbeit vergiftet werden, dann steigt in mir Wut auf.

Wut auf wen?
Namibia gehört neben Botswana zu den demokratischsten und entwickeltsten Ländern Afrikas. Die Regierung wird in freien Wahlen gewählt und bestätigt. Nichts wird nach Namibia gekarrt ohne Genehmigung der Regierung.
Richtet sich Ihre Wut gegen die frei gewählte Regierung des Landes? Gegen die dortigen Wähler?

Ausgleich

Die Foristen, zumindest anscheinend die Mehrheit, übergehen den Sachverhalt, dass wir als erstes unseren ökologische Fußabdruck veringern müssen. Dann ist Luft für eine angemessene Entwicklung der Staaten Afrikas.

@Blitzgescheit, 17:21 Uhr

Grundsätzlich ist es politisch vernünftig, eine zielgerichtete Entwicklungshilfe gerade auch in Afrika zu betreiben. Dies ist das wirksamste Instrument, um Fluchtursachen zu bekämpfen, aber z.B. auch, um dem Klimawandel entgegenzuwirken. Und wenn man versucht, Wirtschaftszweige in Afrika zu entwickeln, dann kann dies auch für deutsche Unternehmen ein durchaus lukratives Geschäft werden. China hat dies schon lange vorgelebt. Wir sollten also nicht "von oben herab" auf den afrikanischen Kontinent schauen, sondern unser know-how nutzen, um dort gezielt Projekte zu fördern. In Sachen Grundeinkommen bin auch ich skeptisch. Die Gefahr, zu einem bloßen Almosenempfänger zu mutieren und die Motivation zu verlieren, für den eigenen Lebensunterhalt zu arbeiten, ist nicht von der Hand zu weisen.

@Am 19. Oktober 2021 um 17:30 von harry_up

Zitat: "Gegenfrage (auch nicht böse gemeint):
Diesen genannten Umfragen glauben Sie. Ok."

Das sind offizielle Zahlen öffentlicher Behörden, die umfangreiche Abteilungen beschäftigen, die sich genau mit solchen demoskopische Zahlen beschäftigen, die sich in der Retroperspektive bisher immer empirisch bewahrheitet haben und somit einen hohen Grad an Reliabilität haben.

Haben Sie hier qualifizierte Zweifel? Oder andere Zahlen, die meine Zahlen in Zweifel ziehen?

(zumindest würde jemand so vorgehen, der sich intelligent und wissenschaftlich mit Zahlen beschäftigte und nicht nur einfach herumtrollte wie Sie).

Zitat: "Warum nicht ebenso den Einträgen in seriösen Suchmaschinen?"

Suchmaschinen sind keine "seriösen Quellen", sondern lediglich ein Instrument der - wieder Name schon sagt - Informationen zu finden - nach vordefinierten, nicht immer bekannten Algorithmen jedoch.

um 17:48 von eine_anmerkung. um 17:42 von Adeo60

"Eher globale Anstrengungen würde ich sagen denn nur EU wäre ein Tropfen auf den heißen Stein und schon gar nicht Deutschland im Alleingang wie ich bei unseren Grün*innen immer das Gefühl habe."

Die EU, das wäre schon ein ziemlich großer Tropfen.
Ansonster erscheint mir die Meinung, die immer wieder geäußert wir, als schwach getarnter Egoismus - Ein stures "ohne mich".

@eine_anmerkung, 17:48

Ich stimme Ihnen zu, dass der Funke von der EU auf andere Teile der Welt überspringen sollte. Immerhin sind wir uns einig, dass die EU gerade auch mit Blick auf diese Zukunftsprojekte ein wichtiger Motor und Ideengeben sein muss

@Am 19. Oktober 2021 um 17:51 von SinnUndVerstand

Zitat: "Natürlich gibt es diese Zahlen. Sie finden im Bericht u.a. den Bericht "The State of the Climate in Africa 2020". Lesen hilft."

Den verlinkten Report habe ich gelesen.

Daraus geht hervor, dass die Durchschnittstemperaturen in Afrika von 1900 - 2020 um 0,5 bis 0,7° C erhöht haben und dass die tropische Region um den Äquator im Vergleich zu 1980 bis zu 150 mm mehr Niederschläge pro Jahr und die Sahelzonen südlich und nördlich des Äquators um bis zu 150 mm weniger Niederschläge pro Jahr haben.

Inwiefern diese Entwicklung jedoch eine Ursache - oder gar einzige Ursache - für die Armutsentwicklung in Afrika ist, geht daraus aber nicht hervor bzw. ein viel entscheidender Faktor - i.e. Bevölkerungsentwicklung - wird gar nicht berücksichtigt.

Sie scheinen jemand zu sein, der sich von der Überschrift von Artikeln leicht blenden lässt, auf den Inhalt derselbigen aber weniger einzugehen imstande ist.

Kann das sein?

@Am 19. Oktober 2021 um 17:54 von Adeo60

Zitat: "Grundsätzlich ist es politisch vernünftig, eine zielgerichtete Entwicklungshilfe gerade auch in Afrika zu betreiben. "

Das sehe ich auch. Die Zielrichtung sollte aber immer auf dem Prinzip "Hilfe zur Selbsthilfe" fußen. Diesem Prinzip werden Sie mit einem BGE nicht gerecht, sondern damit höchstens ein weitere nicht-nachhaltigen Bevölkerungswachstum auslösen, das neue Armutsprobleme schafft.

Zitat: "China hat dies schon lange vorgelebt. "

Sie wissen aber schon, dass China genau eben nicht nach dem Motto der Alimentierung von Armen vorgeht, sondern knallharte wirtschaftliche Interesse bei der "Entwicklungsarbeit" durchsetzt.

Haben Sie sich im Übrigen schon einmal gefragt, warum China - ein einstmals bettelarmes, da kommunistisches Land - zu der Wirtschaftsmacht aufgestiegen ist und warum Afrika keine solche Entwicklung genommen hat? Schon einmal da ein wenig tiefschürfender nachgedacht?!

@gauche, 17:53

Nein, meine Wut richtet sich gegen das Totschweigen dieser und anderer Fakten in der Klimapolitik. So müsste auch die Art der Entsorgung giftiger Abfallstoffe dringend neu überdacht werden. Wir sollten nicht mit dem Finger auf Afrika zeigen, sondern unser eigenes Verhalten selbstkritisch überdenken. Nicht immer muss man viel Geld in die Hanmd nehmen, um Fehleentwicklungen zu stoppen.

17:11 von perchta

Mit Wohlstand vielleicht nicht, die Voraussetzungen müssen Politik und Investoren schaffen.

Aber mit Nahrung wäre es möglich, auch über 8 Miliarden Menschen zu versorgen.

Auf yt gibt es eine wunderbare Dokumentation:

"Städte der Zukunft Die urbane Farm - Arte"

Absolut empfehlenswert!

@Am 19. Oktober 2021 um 17:54 von Adeo60

Zitat: "Wir sollten also nicht "von oben herab" auf den afrikanischen Kontinent schauen, sondern unser know-how nutzen, um dort gezielt Projekte zu fördern"

Mein Onkel war jahrelang in der Entwicklungsarbeit über die GIZ in Afrika tätig.

Jedes Projekt, dass er vorangetrieben hat - angefangen vom Brunnenbau, Bau von Krankenhäusern, Schulen, Straßen, landwirtschaftlichen Betrieben etc. ist letztendlich daran gescheitert, dass die Menschen vor Ort langfristig die Projekte nicht weitergeführt hatten, Maschinen, Anlagen und Gebäude hierfür sehr schnell verkommen haben lassen oder verkauft hatten, um kurzfristig davon zu profitieren.

Die kulturelle und zivilisatorische Leistung, die geleistete ENtwicklungsarbeit auch weiterzuführen und -zu entwickeln, kann keiner den Menschen vor Ort abnehmen. Diese Leistung müssen sie schon selber erbringen.

m 17:51 von Blitzgescheit

Ich habe schon daruf hingewiesen, das in einer globalisierten Welt auch die Probleme globalisiert sind.
Ea entbehrt jeder sachlichen Grundlage, wenn sie behaupten, dass es sich bei den Problemen aufgrund des Klimawandels um Probleme handelt, die außerhalb unseres Verantwortungsbereiches liegen.
Es ist bodenlose Ignoranz, so die Verantwortung der Industiestaaten
für den Klimawandel auf diese plumpe Weise zu negieren.
Solche Äußerungen stehen in eklatantem Widerspruch zu ihrem
Forennamen.

Interessant

Hier wissen wieder einige Foristen alles besser...
Während anderswo, so auch in Afrika, die Menschen nicht mehr wissen, wie sie (Über)-Leben sollen...ich schäme mich für uns Wohlstandsmenschen, die vom gemütlichen Sessel aus die Welt erklären.

@SinnUndVerstand, 17:46

Selbstverständlich sind die Probleme beim Klimawandel auch unsere Probleme. Wer dies leugnet, dürfte die Zeichen der Zeit, wissenschaftlich fundiert und ausfürlich belegt, noch immer nicht verstanden haben. Auch denke ich, dass Deutsche Unternehmen in Sachen Klimatechnologie Weltmarktführer werden könnte, zumindest sollte dies der Anspruch sein. Zugleich aber muss aus dem Klimaschutz eine weltumspannende Bewegung werden. Deutschland allein kann das Problem nicht lösen, es braucht eine Menge Verbündeter.

17:54 von Adeo60

seit wann betreibt d entwicklunghilfe in afrika? wieviel mrd sind nach afrika geflossen? was hat es genützt?

@Am 19. Oktober 2021 um 17:26 von saschamaus75

Zitat: ">> Woran liegt es also?

Wollen Sie schon wieder Ihren 'Als-die-Akfrikaner-alle-noch-kolonialisert-waren-ging-es-ihnen-viel-besser'-UNSINN anfangen? oO"

Nein. Auf den Kolonialismus sei hier nicht einzugehen.

Sehr wohl sei hier aber einmal zu untersuchen, wie es sein kann, dass ein Land vor der Machtübernahme durch Mugabe noch ein wohlhabendes Land ist, das mehr als genug Lebensmittel für sich selber und andere afrikanische Staaten herstellt, sich binnen weniger Jahre zu einem Land entwickelt, dass pro Jahr 45 Mio. Tonnen Getreide von der UN einführen muss.

Alleine anhand des Beispiels von Simbabwe stelle ich in Zweifel, dass ein Temperaturanstieg von max. 0,8 °C von 1900 - 2020 der entscheidende Faktor für die Versorgung der Afrikaner mit ausreichenden Lebensmitteln ist.

17:42 von Adeo60

«Wenn ich sehe, dass unser gesamter Elektroschrott, also defekte Kühlschränke, Fernseher, Laptops u.v.a. mit Schiffen nach Namibia gekarrt und dort verbrannt werden, durch der Boden und die Luft verseucht wird und die Billiglöhner bei ihrer Arbeit vergiftet werden, dann steigt in mir Wut auf.»

Dieser Kram landet meist in Westafrika.
Häufig in Nigeria oder in Ghana.

"Agbobloshie" … Stadtteil von Ghanas Hauptstadt Accra.
Größte Müllhalde für Elektroschrott in Westafrika.

Namibia ist eher ein Land mit Good Governance.
Und eher weniger solchen Problemen.

Alles schon lange bekannt....

Afrika ist der ausgebeutete und dann vergessene Kontinent.

Nur eine weltweit neue Wirtschaftsordnung und die Abkehr vom Kapitalismus in seiner heutigen Form würden helfen.

Konkret würde das bedeuten:
- Hilfe zur Selbsthilfe
- Schuldenerlass für die Staaten
- mehr Bildungsprojekte für Nachhaltigkeit
- Bodenreformen das Land denen die darauf Leben
- Schluß mit dem Anbau von export Früchten und faire Preise für Rohstoffe
-Gerechte Arbeitsbedingungen
-Bekämpfung der Korruption

Leider baut unser System genau auf den Ungerechtigkeiten die dort Herrschen auf.
Unser Wohlstand ist die Armut für 9/10 der Weltbevölkerung

um 17:52 von SinnUndVerstand

>>"Wenn Sie das genauso sehen, könnte es ja sein, dass Sie die gleiche Empathielosigkeit an den Tag legen. Nur mal so eine Überlegung."<<

Mit ist so ziemlich egal was Sie über mich denken; reine Zeitverschwendung würde ich sagen.

um 17:46 von Bender Rodriguez

>>"solltest Du eine andere Erde dein eigen nennen, nicht."<<

Ja ich vergaß, sorry; Deutschland muss die Welt retten! Wie hätte ich das vergessen können. Entschuldigen Sie bitte.

um 17:42 von eine_anmerkung.

"Müssen wir eigentlich immer alles Probleme dieser Welt zu unseren machen?"

Die Frage ist in diesem Zusammenhang unsinnig. Wir reden hier über Probleme, die wir (bzw. unsere Vorfahren) verursacht haben und noch heute verursachen. Falscher Thread?

um 18:11 von Adeo60

>>"Deutschland allein kann das Problem nicht lösen, es braucht eine Menge Verbündeter."<<

Diese Aussage zeigt zumindest das Sie keine Grüner sind.

@Am 19. Oktober 2021 um 18:08 von logig

Zitat: "Ea entbehrt jeder sachlichen Grundlage, wenn sie behaupten, dass es sich bei den Problemen aufgrund des Klimawandels um Probleme handelt, die außerhalb unseres Verantwortungsbereiches liegen."

Richtig.

Da der Klimawandel ein globales Problem ist, muss bzw. kann es nur global und nicht durch nationalistische Alleingänge unserer Bundesregierung gelöst werden.

Wie ich aber oben mit Zahlen belegt angedeutet habe, scheint der Klimawandel nicht der entscheidende Faktor für die Probleme in Afrika zu sein bzw. - um es vorsichtig zu formulieren - dieser nicht der einzige Faktor hierbei zu sein scheint.

@bolligru 17:10

"Allerdings stellt sich die Frage, was in Afrika selbst notwendig wäre. Die oft vernommene Antwort lautet: "Hilfe zur Selbsthilfe"- also aus den bislang bitterarmen afrikanischen Ländern Industriegesellschaften werden lassen und was das wiederum für die CO2 Bilanz bedeutet, kann sich jeder selbst ausmalen."

Das muss überhaupt nichts Schlimmes bedeuten.

Alle CO2-basierten Gesellschaften müssen innerhalb kürzester Zeit ihre Lebensweise (inkl. Industrie und Fortbewegung etc.) auf CO2-frei umstellen. Daran führt kein Weg vorbei, und die dafür notwendigen Technologien sind alle vorhanden.

Warum wollen Sie die Hilfe zur Selbsthilfe bzw. die Entwicklung der Industriegesellschaften Afrikas CO2-basiert machen? Ist doch völlig unnötig.
Wichtig ist, dass alle Länder, die jetzt eine wirtschaftliche Entwicklung durchmachen wollen, dies CO2-frei tun!

Und da alle dafür notwendigen Technologien vorhanden sind, ist das auch machbar.

um 18:10 von Gregory Bodendorfer

>>"Hier wissen wieder einige Foristen alles besser...
Während anderswo, so auch in Afrika, die Menschen nicht mehr wissen, wie sie (Über)-Leben sollen...ich schäme mich für uns Wohlstandsmenschen, die vom gemütlichen Sessel aus die Welt erklären."<<

Dann helfen Sie doch und spenden Sie? Es hält Sie bestimmt niemand auf? Übrigens musste der gemütliche Sessel von vielen hier bei uns in unserer Leistungsgesellschaft hart erarbeitet werden. Schon mal drüber nachgedacht? Aber bitte nicht arme Menschen wie mich in Sippenhaft nehmen bei Ihrem Helfersyndrom.

Es ist erschreckend, ...

... wie die AfD-Propagandaabteilung hier den Thread kapern konnte.

An alle an einer ernsthaften Diskussion interessierten Foristen: Bitte nicht über jedes Stöckchen springen!

Wir könnten helfen...

Das Traurige ist: die Menschen in Afrika haben aufgrund ihrer relativ großen Armut nur geringen Einfluss auf die Emissionen von Treibhausgasen.
Wir in Deutschland sind dagegen relativ reich und verursachen viel mehr klimaschädigende Emissionen pro Kopf und Fläche.
Deshalb können wir in Europa auch mehr gegen den Klimawandel tun, als die Menschen in Afrika.
Aber wir in Deutschland packen das bisher nicht. Ohne zusätzlich Anstrengung werden wir unsere Klimaziele nicht erreichen. Entsprechende Berechnungen haben heute Forschungsinstitute, die im Auftrag der Bundesregierung tätig geworden sind, vorgestellt. Gemessen am Ausstoß von 1990 ist das Ziel für 2030 65% Reduzierung und für 2040 88 % Reduzierung. Erreicht würde aber nur 49 % bis 2030 und 67 % bis 2040.
Das sind trübe Aussichten. Auch für Afrika.

@Adeo60 18:11

Ich möchte Ihnen mal ausdrücklich zustimmen!
Allerdings finde ich den folgenden Satz von einem erklärten Merkel-Anhänger ein wenig seltsam:
"Auch denke ich, dass Deutsche Unternehmen in Sachen Klimatechnologie Weltmarktführer werden könnte, zumindest sollte dies der Anspruch sein."

Dieser Satz ist vollkommen richtig.
Allerdings haben die diversen Regierungen der letzten 16 Jahre zehntausende Arbeitsplätze in Deutschland in genau diesen Branchen vernichtet.
Ok, das ist ja jetzt Geschichte, aber zum vollständigen Bild gehört das leider dazu.

@Am 19. Oktober 2021 um 18:35 von MartinBlank

Zitat: ""Müssen wir eigentlich immer alles Probleme dieser Welt zu unseren machen?"

Die Frage ist in diesem Zusammenhang unsinnig. Wir reden hier über Probleme, die wir (bzw. unsere Vorfahren) verursacht haben und noch heute verursachen. Falscher Thread?"

Bitte keine faktenfreie Geschlichtsklitterung betreiben.

Wer soll konkret durch welche Maßnahme / Handlung welche Probleme wann verursacht haben.

Sie stellen hier ohne Sinn und Verstand irgendwelche kuriosen Behauptungen auf, als wären Sie der User mit selbigem Namen.

@eine_anmerkung. 18:36

" um 18:11 von Adeo60
>>"Deutschland allein kann das Problem nicht lösen, es braucht eine Menge Verbündeter."<<

Diese Aussage zeigt zumindest das Sie keine Grüner sind."

Und Ihre Aussage zeigt, dass Sie an einer faktenbasierten Diskussion kein Interesse haben, da Sie sonst dermaßen plumpe Diffamierungen lassen würden.

18:41 von DrBeyer

>>Es ist erschreckend, ...

... wie die AfD-Propagandaabteilung hier den Thread kapern konnte.<<

Endlich sind sie da......und bieten Paroli...

Propaganda

Warum nur kommt die Propaganda-Abteilung jetzt permanent mit diesem falschen Pseudo-Argument, Deutschland wolle angeblich die Welt retten?

Dabei ist es so extrem simpel, die Wahrheit zu erkennen: ALLE müssen die Welt retten, also auch Deutschland!

Ich verstehe wirklich nicht, warum diese offensichtliche Tatsache von den Anhängern einer bestimmten mit der Farbe blau assoziierten Partei geleugnet wird.

Aber vielleicht würde ich diese Tatsache auch leugnen, wenn ich "blau" wäre ...

um 18:41 von DrBeyer

>>"Es ist erschreckend, ...
... wie die AfD-Propagandaabteilung hier den Thread kapern konnte."<<

Könnten Sie bitte diese Ihre Aussage begründen?

>>"An alle an einer ernsthaften Diskussion interessierten Foristen: Bitte nicht über jedes Stöckchen springen!"<<

Wer gehört Ihrer Meinung dazu ("ernsthaften Diskussion interessierten Foristen") und worauf führen Sie diese Ihre Bewertung zurück? Ist das nicht eine Diskriminierung Andersdenkender bzw. eine Unterstellung?

18:32 von eine_anmerkung.

«Ja ich vergaß, sorry; Deutschland muss die Welt retten! Wie hätte ich das vergessen können.»

Deutschland muss nicht die Welt rettten.
So was kann nicht Deutschland, und auch kein anderes Land alleine.

Klimaeffekte, Starkregen, Dürren, Stürme, Fluten, steigender Meeresspiegel, Gletscherschmelze & Co. sind globale Phänomene.

Nicht alles davon gibt es überall.
Aber alles wirkt aufeinander ein.

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