Kommentare

Wird Großbritannien zur Weininsel?

alles schon mal dagewesen
Wein wurde schon vor Jahrhunderten an der Themse angebaut.

Wie auch in Südnorwegen
Wer weiß, vielleicht kriegen wir in Zukunft keine Äpfel aus Südtirol,
sondern Ananas, Mangos und Bananen

@18:15 von Sisyphos3

// Wer weiß, vielleicht kriegen wir in Zukunft keine Äpfel aus Südtirol,...//

Äpfel aus Südtirol? Meine Nichte und ihr Mann haben mir gerade ca. 20 wunderbar saftige Äpfel aus dem "Alten Land" vorbei gebracht. Mmmmmh!
Als "Baumpaten" haben die heute Nachmittag rund 50kg von 'ihrem' Baum geerntet.

Das Schicksal gleicht aus

Tja, wenn´s kein Benzin gibt, kann man sich einen britischen Tropfen reinpfeifen. Don´t worry, be happy!

Dann sollen ihn doch

die USA und Australien abkaufen..Ich werde auf jeden Fall Frankreich und Italien treu bleiben..

omg

Aus dem Artikel:
> England wittert offenkundig seine Chance,
> als Weinanbaugebiet zu reüssieren

Jepp, Weinanbau ist der Wirtschaftszweig, mit dem eine ganze Volkswirtschaft am Laufen gehalten werden kann.

P.S.: Ob BJ für die Weinlese ebenfalls 800 Visa ausstellt, wenn die feststellen, daß sie nicht genügend Hilfskräfte haben? -.-

Wenn die Auswirkungen des Klimawandels sich ausbreiten,

wird es letztlich für alle immer enger

Der Weinbauer bringt es auf den Punkt:
"Der Klimawandel ist deutlich spürbar und er kommt uns zugute, glaube ich. Der bringt mehr Wärme. Global gesehen ist das ein Problem, aber für jemanden, der Trauben anbaut in einem Klima, das vor 20 Jahren dafür nicht geeignet war, ist das großartig."

Den lokal eng begrenzten „Vorteilen“, die sich für einige durch die klimawandelbedingte „Verschiebung“ geeigneter Anbauflächen ergeben steht langfristig eine „flächendeckende“ Katastrophe entgegen, wenn jetzt nicht mit geeigneten Maßnahmen zur Sicherstellung der zukünftigen Versorgbarkeit der globalen Bevölkerung mit Lebensmitteln gegengesteuert wird.

wow

und wenn die das noch mit chips und fish vermischen, brauchen wir keine messer mehr und sind eher fertich mit dem mahl

Wie schön, dass es auch "Gewinner" gibt.

Ansonsten könnte man ja den Eindruck haben, dass sich der Kauf eines etwas längerlebigen Produktes nicht mehr rechnet.
Ich halte es da eher mit Optimismus.
Z.B. Habe ich heute gelesen, dass man Millionen qm3 Sand vom Meeresgrund aufschüttet. Das müsste doch eigentlich dem Ansteigen des Wasserspiegels, was ja bei einigen Inselstaaten für Besorgnis führt, entgegenwirken. Überhaupt bin ich der Meinung, dass Forschung in Wissenschaft und Technik die Lösung des Problems viel eher im Visier haben werden, als das mühsamste Kleinklein von Nationalstaaten, das von anderen dann konterkariert wird. Es wird Lösungen geben, an die heute vllt noch garnicht gedacht wird. Wenn jemand meiner Uroma etwas von einer Mondlandung oder dem Internet erzählt hätte, die hätte eine allseits bekannte Zeigefingerbewegung Richtung Stirn gemacht.

Naja, das wird sich ändern

Die Durchschnittstemperatur mag ja in England in den letzten 40 Jahren durchaus um 1° gestiegen sein. Auch hier in D hatten wir in den letzten Jahren Rekordsommer mit noch nie dagewesenen Rekorden, die im nächsten Jahr abermals übertroffen wurden.

Das ist leider nur der Übergang zu einer Heißzeit - in der es durch den erst abschwächenden und dann ausfallenden Golfstrom - paradoxerweise wohl kälter und nasser wird.

Es wird wohl öfter zu festsitzenden Superzellen wie im Ahrtal kommen, da auch der Jetstream schwächer wird. Und durchaus mehr Hagel im Sommer. Ich bin mir auch nicht sicher, ob die Anzahl der gemeldeten Wirbelstürme (aka Tornado, aka Hurricane, aka Taifun) nur deshalb zunimmt, weil inwischen fast jeder ein Handy mit Kamera hat. (Pforzheim, 10.07.68 - ich war dabei!)

Zur englischen Küche im Allgemeinen und zum englischen Wein im Besonderen sage ich lieber nichts, was die Freigabe durch die Mod gefährden würde :-)

Ich trinke

dieses Sprudelwasser nicht, war noch nie mein Fall, für den Winzer klingt es aber gut.
In Hundert Jahren wird es sicher mehr Erkenntnisse geben, was im Norden möglich ist, leider werden das nicht alle erleben, so alt ist noch niemand geworden, zumindest keiner der hier Kommentare schreibt ;-)).

Rotwein mit einem Schuss Whisky

Bemerkenswert ist es allemal, der zunehmende Weinanbau im Süden Englands. Mit den neuen Rebsorten gelingt der Weinanbau sogar in Norwegen. Im übrigen gibt es gute Weinmixgetränke, mit einem Schuss Whisky. Zu recht wurde im Bericht bemerkt das der Weinanbau in den südlichen Ländern, sogar in Deutschland, wärme- und trockenheitsbedingt zunehmend schwieriger wird. Andere Rebsorten und andere Hanglage bieten nur Teillösungen.

18:37 von Anna-Elisabeth

Als "Baumpaten" haben die heute Nachmittag rund 50kg von 'ihrem' Baum geerntet.
#
Ein Geburtstag Geschenk an meinen Schwager war ein Baum Pate im alten Land und er hat auch gute Ernte gemacht. Gruß

18:15 von Sisyphos3

"Wird Großbritannien zur Weininsel?

alles schon mal dagewesen
Wein wurde schon vor Jahrhunderten an der Themse angebaut."

,.,.,

Die Aussage des Artikels ist nicht, dass Großbritannien NEUERDINGS Wein anbaut, sondern dass der Wein an QUALITÄT gewinnt.

Insofern ist Ihre Korrektur des Artikels - dass das alles schon mal dagewesen sei - falsch.

Auch meine Verwandschaft

auf Island kann von dem Klima Wandel profitieren. Sie haben in ihren Garten dieses Jahr Tomaten geerntet.Es gibt Gewinner und Verlierer durch den Klima Wandel.

Englischer Wein?!

Wir wollen doch nicht gleich mit dem Schlimmsten rechnen!

19:21 von Jan Petersen

//Zur englischen Küche im Allgemeinen und zum englischen Wein im Besonderen sage ich lieber nichts, was die Freigabe durch die Mod gefährden würde :-)//

Da hat sich ja unser User Karl Maria Jose... schon um 18:56 Uhr geäußert. ;-)

(Schon bei der Vorstellung einer solch pikanten Mischung kann einem übel werden.)

Schön

Aber wer erntet's und transportiert's?
Vielleicht macht man's wie in der DDR und schickt auch die Schreibtischtäter 'mal zum Arbeitseinsatz aufs Land?

Gab es schon mal!

Nachweislich waren es die Römer, die den Wein nach Britannien brachten. Aber es gibt auch archäologische Funde, die darauf hindeuten, dass schon vor dem Jahr 43 vor Christus auf der Insel Reben angepflanzt wurden. In Urkunden erwähnt wurde der Weinbau zum ersten Mal im Jahr 731.
Warum wird das nicht im Artikel erwähnt. Tja liebe Tagesschau, die Lüge beginnt mit dem Verschweigen der Wahrheit!

@ Am 16. Oktober 2021 um 19:11 von weingasi1

[...]
Z.B. Habe ich heute gelesen, dass man Millionen qm3 Sand vom Meeresgrund aufschüttet. Das müsste doch eigentlich dem Ansteigen des Wasserspiegels, was ja bei einigen Inselstaaten für Besorgnis führt, entgegenwirken.

__________

Die meisten Sandvorspülungen werden derzeit vor Sylt gemacht: Da werden riesige "Felder" am Meersboden mit zwei "schwimmenden Staubsaugern" bis auf den blanken Fels abgesaugt. Alles, was am Meeresboden ist (Sand, Fische, Muscheln, Krebse, Krabben, Munitionsreste, Fischernetze usw.) wird durch die ansaugenden Propeller kleingehäckselt und später über eine Pipeline an den Strand gespült. Gut für die Umwelt sieht leider anders aus.
Dürfte wohl im Frühjahr wieder der Fall sein.
Dann wird der Sand mit Baggern und Radladern verteilt, damit es im Sommer hübsch für die Touristen aussieht.
Und jetzt gerade geht die Herbst-und Wintersturmsaison los, jedes Jahr hat es danach meistens die gleichen Abbruchkanten, oft auch etwas weiter im Binnenland.
Nicht nachhaltig.

@ Am 16. Oktober 2021 um 19:49 von Anna-Elisabeth

Meine Nichte und ihr Mann haben mir gerade ca. 20 wunderbar saftige Äpfel aus dem "Alten Land" vorbei gebracht. Mmmmmh!
Als "Baumpaten" haben die heute Nachmittag rund 50kg von 'ihrem' Baum geerntet.

...

Da hat sich ja unser User Karl Maria Jose... schon um 18:56 Uhr geäußert
_________

Zwei absolute Extreme treffen aufeinander :-)

Genießen Sie die Äpfel, ich kenne die aus dem Alten Land, die sind oberlecker!

Es gibt die Befürchtung, daß durch die letzte Elbvertiefung, die zu hohe Wasserentnahme ( ca. 2 bis 8 Mio m³ zuviel pro Jahr) durch die Stadt Hamburg und die CocaCola- und Nestlé-Brunnen das Alte Land über kurz oder lang versalzt.

Es ist zum Heulen.

19:52 von ednew

… In Urkunden erwähnt wurde der Weinbau zum ersten Mal im Jahr 731.
Warum wird das nicht im Artikel erwähnt. Tja liebe Tagesschau, die Lüge beginnt mit dem Verschweigen der Wahrheit!

Sie werfen der Tagesschau Lügen vor, weil sie in einem Artikel, in dem es um die bessere Qualität der Winzererzeugnisse wegen des Klimawandels geht, und die Tatsache nicht erwähnt wird, dass es dort seit knapp 1.300 Jahren Weinanbau gibt? Was mit dem Gegenstand des Artikels auch nichts zu tun hat …

Ernsthaft jetzt?!

@16. Oktober 2021 um 19:52 von ednew

Warum wird das nicht im Artikel erwähnt. Tja liebe Tagesschau, die Lüge beginnt mit dem Verschweigen der Wahrheit!

Das kann nicht ihr ernst sein, oder doch?
Dem Artikel geht es nur um die Aussichten für den Weinanbau infolge des Klimawandels. Historische Informationen wären zwar sicher begrüßenswert gewesen. Aber von Lügen zu fabulieren, weil sie nicht erwähnt wurden?
Haben sie erwähnt, dass der Weinanbau wegen eines sogenannten Klimaoptimums möglich war? Haben sie jetzt gelogen?

Und wer soll das ernten?

Die arbeitslosen Briten möchten keine LKW fahren und auch nicht das Schlachterhandwerk lernen. Ich hoffe in GB findet man Menschen, die den ersehnten Wein überhaupt ernten möchten.

Na also

Dann hat der Klimawandel doch auch echt mal was Positives. Die Briten brauchen nach dem Brexit keinen ausländischen Wein importieren, der dann mangels Truckern eh nicht ankommen würde. In Grönland profitiert man übrigens auch schon von der Erwärmung.

19:52 von ednew

"Gab es schon mal!

Nachweislich waren es die Römer, die den Wein nach Britannien brachten. Aber es gibt auch archäologische Funde, die darauf hindeuten, dass schon vor dem Jahr 43 vor Christus auf der Insel Reben angepflanzt wurden. In Urkunden erwähnt wurde der Weinbau zum ersten Mal im Jahr 731.
Warum wird das nicht im Artikel erwähnt. Tja liebe Tagesschau, die Lüge beginnt mit dem Verschweigen der Wahrheit"

Schauen Sie:
Die Tagesschau muss bei den Lesern ein Minimum an Lesefähigkeit voraussetzen.

Der Artikel handelt nämlich gar nicht von dem Ursprung des Weinbaus.

18:56 von Karl Maria Jose...

«wow … und wenn die das noch mit chips und fish vermischen, brauchen wir keine messer mehr und sind eher fertich mit dem mahl.»

Wer macht denn sowas …

Man mischt Pommes Schranke mit Currywurst auch nicht schon in der Frittenschale mit Bier.

Englischer Wein

Ich war 1978 mit Schule in London. Damals wurden überall große gläserne Gärbottiche mit Aufsatz, Weinbeeren in Dosen und Hefe im Set angeboten, wohl um zuhause Wein selbst zu machen. Sah verlockend aus in den Schaufenstern.

Sage niemand, die Engländer hätten keine Weintradition.

Oben schlägt ja jemand den Mix mit Whisky vor. Vielleicht geht‘s damit.

@19:52 von ednew

"Nachweislich waren es die Römer, die den Wein nach Britannien brachten. [...]
Warum wird das nicht im Artikel erwähnt. Tja liebe Tagesschau, die Lüge beginnt mit dem Verschweigen der Wahrheit!"

Es geht in diesem Artikel nicht um die Geschichte des Weinanbaus auf den britischen Inseln, sondern darum, dass die Qualität des britischen Weines vom Klimawandel profitiert.
Wo also wurde ihrer Ansicht nach die Wahrheit verschwiegen?

@19:52 von ednew

>> Tja liebe Tagesschau, die Lüge beginnt mit
>> dem Verschweigen der Wahrheit!

Sie bezeichnen die Tatsache, daß die Engländer seit mehr als 1.000 Jahren 'besseren Essig' herstellen, als "Lüge" oder "Verschweigen der Wahrheit"? oO

19:52 von ednew

«… dass schon vor dem Jahr 43 vor Christus auf der Insel Reben angepflanzt wurden. In Urkunden erwähnt wurde der Weinbau zum ersten Mal im Jahr 731.
Warum wird das nicht im Artikel erwähnt. Tja liebe Tagesschau, die Lüge beginnt mit dem Verschweigen der Wahrheit!»

Erkenntnisgewinn beginnt immer damit, dass man überhaupt versteht, was man gerade eben gelesen hat.

Der Artikel ist keiner über Historischen Weinbau auf der Insel, sondern einer darüber, dass Weinqualität irgendwie besser wird, wenn es draußen was wärmer ist.

Am 16. Oktober 2021 um 18:53 von Nettie

Den lokal eng begrenzten „Vorteilen“, die sich für einige durch die klimawandelbedingte „Verschiebung“ geeigneter Anbauflächen ergeben steht langfristig eine „flächendeckende“ Katastrophe entgegen, wenn jetzt nicht mit geeigneten Maßnahmen zur Sicherstellung der zukünftigen Versorgbarkeit der globalen Bevölkerung mit Lebensmitteln gegengesteuert wird.
__
Ich war schon fast "am frohlocken", weil 19 Kommentare fast ohne erhobenen Zeigefinger. Dann habe ich aber dann doch diesen Wermuthstropfen entdeckt. Aber einer von 19, das geht ja auch noch. Nur, jetzt bloss nicht übermütig werden. Kann ja nicht sein, dass an einem eigentlich positiven Bericht, sich nicht doch noch ein negativer Aspekt finden liesse.

Britischer Wein? Ich wußte,

Britischer Wein? Ich wußte, der Klimawandel wird gnadenlos zu uns sein.

Wein

Ja, ist ja schön, dass eine Handvoll britischer Winzer sich freut. Aber wenn der Golfstrom durch den Klimawandel ausbleibt, dann war es das auch für diese.

Und außerdem: in anderen Regionen wird viel mehr zerstört als anderswo an neuen Möglichkeiten hinzukommt.

@Jan Petersen, 19:52 (re 19:11 von @weingasi1)

Zum Thema „Sandabbau und -vorspülungen und deren Auswirkungen“ war vor einigen Monaten eine ebenso interessante wie aufschlussreiche Dokumentation zu sehen: daserste.de/information/reportage-dokumentation/dokus/videos/sandstrand-um-jeden-preis-video-100.html

@weingasi 1

"Z.B. Habe ich heute gelesen, dass man Millionen qm3 Sand vom Meeresgrund aufschüttet. Das müsste doch eigentlich dem Ansteigen des Wasserspiegels, was ja bei einigen Inselstaaten für Besorgnis führt, entgegenwirken."

Nein, also ein paar Mio qm3 bringen so gut wie nichts. Klingt nach viel, ist es aber nicht. Das ist eher wie mit Teelöffeln das Wasser aus einem leckgeschlagenen Boot zu "schaufeln".

19:46 von Thomas D.

Englischer Wein?!

Wir wollen doch nicht gleich mit dem Schlimmsten rechnen!

Da habe ich nun auch keine Idee wie der englische Wein schmecken könnte. Möglicherweise besser als erwartet. Da Sie aus der Region stammen: vor Jahren habe ich mal Ebbelwoi probiert. Da musste ich mich auch langsam vortasten. Ab dem dritten (und letzten!) Krug wurde das Geschmackserlebnis richtig gut. :-)

@ Jan Petersen

"Zur englischen Küche im Allgemeinen und zum englischen Wein im Besonderen sage ich lieber nichts, was die Freigabe durch die Mod gefährden würde :-)"

Es gibt durchaus gutes Essen auf den britischen Inseln. Viel durch Zuwanderung (es gibt nirgendwo besseres indisches Essen als im UK!), aber auch traditionelle englische Speisen können sehr lecker sein. Ein gut gemachter Yorkshire Pudding mit minced meat und einigen vegetables kann es mit deutscher bürgerlicher Küche gut aufnehmen. Die englische Küche hat traditionell einen guten Umgang mit Gewürzen. Allerdings mangelt es (traditionell) an Gemüsevariationen und nicht tierischen Fetten bei der Zubereitung. Der Trend zur Mediterranisierung (wie in D.) hat sich im UK nicht so auf die traditionelle Küche durchgeschlagen. Da hat sich in D. in den vergangenen 50 Jahren sehr viel getan.

Aber wer weiß, vielleicht gibt es zukünfig ja nicht nur englischen Wein, sondern auch englisches Olivenöl.

Bald ist Kakteen-Anbau ansgesagt

Das ist nur ein kurzfristiger Winzer-Erfolg, wenn da in den Weinbergen bald 45 Grad im Schatten herrschen.

19:11, weingasi1

>>Z.B. Habe ich heute gelesen, dass man Millionen qm3 Sand vom Meeresgrund aufschüttet. Das müsste doch eigentlich dem Ansteigen des Wasserspiegels, was ja bei einigen Inselstaaten für Besorgnis führt, entgegenwirken.<<

Das Wasservolumen der Weltmeere beträgt 1,338 Milliarden km³.

Kubikkilometer.

Jetzt rechnen Sie mal.

@Am 16. Oktober 2021 um 20:41 von schabernack

Man mischt Pommes Schranke mit Currywurst auch nicht schon in der Frittenschale mit Bier.

____

Ah jetzt ja.

Immerhin steigert sich die Qualität der Speisen in der Diskussion.

Ich persönlich würde ja Pommes Schranke ODER eine C-Wurst der Erbsen-versoßten englischen Küche (don't give peas a chance?) jederzeit vorziehen.

2022 haben die Dürre-Weinberge nur noch Brennholzwert

Wenn nicht mal mehr das maritime Klima die Erderwärmung in Großbritannien ausgleichen kann, dann gut Nacht für diese Welt. Dann ist es längst schon 5 nach 12.

@20:22 von Wolfgang Wodrag

//Die arbeitslosen Briten möchten keine LKW fahren...//

Offensichtlich gibt es doch Leute, die LKW-fahren lernen möchten. Ich habe da kürzlich eine Sendung gesehen, in der gezeigt wurde, unter welchem Zeitdruck die jetzt ausgebildet und auf die Menschheit losgelassen werden. Der blanke Wahnsinn. Der Ausbilder sah das ebenso. Ich hoffe nur, dass die so ausgebildeten Fahrer mit ihren tonnenschweren Geschossen auf der Insel bleiben.

20:22 von Wolfgang Wodrag

die den ersehnten Wein überhaupt ernten möchten.
-----------------

Wein wird nicht geerntet

der wird gelesen

Ein Land,

das durch unfähige Politiker zum Brexit verführt / getrieben wurde. In dem durch diese Politiker viele an Corona gestorben sind. Das an leeren Tankstellen und Supermarktregalen leidet. Das wahrscheinlich durch den Klimawandel erheblich leiden wird. Diesem Land sei gegönnt,
daß ein trinkbarer Wein dort wächst, auch wenn es vielleicht an Personal zu Ernte fehlen wird.

20:27 von Jochen Peter

In Grönland profitiert man übrigens auch schon von der Erwärmung.
--------------

weil einem dann der ursprüngliche Begriff
Grönland => Grünland wieder bewußt wird ?

Wein aus England hin oder

Wein aus England hin oder her, ich finde wir sollten zunächst den sogenannten "Flutwein" z.B. aus dem Ahrtal kaufen.

Ein Angebot von vielen (einfach mal googeln):

>>Flutwein-Paket (6er)
Ein “Flutwein-Paket” bestehend aus sechs gemischten Flaschen, querbeet aus unserem Sortiment.

79,00 €<<

21:34 von fathaland slim

Jetzt rechnen Sie mal.
-----------

gute Idee
wir haben gegenüber 1990 in etwa 270 Mill Tonnen CO2/Jahr eingespart
weltweit werden 15.000 Mill Tonnen / Jahr mehr produziert
wie war das doch gleich mit ihrem Zitat :
"Jetzt rechnen Sie mal"

20:41 von schabernack

aber wir sind ja auch keine inselbewohner, die in spanien alkohol aus eimern trinken und sich in der sonne zu spahnferkel grillen lassen. ok, es wird ausnahmen geben

@21:27 von Kaneel

//Ab dem dritten (und letzten!) Krug wurde das Geschmackserlebnis richtig gut. :-)//

Nach dem dritten Krug hätte ich vermutlich gar kein "Erleben" mehr. ;-)

@Am 16. Oktober 2021 um 21:16 von Nettie

Zum Thema „Sandabbau und -vorspülungen und deren Auswirkungen“ war vor einigen Monaten eine ebenso interessante wie aufschlussreiche Dokumentation zu sehen: https://www.daserste.de/information/reportage-dokumentation/dokus/videos...

_____

Danke!
das wird heute meine "gute-Nacht-Lektüre", der Anfang ist schonmal interessant.

@ ednew

In Urkunden erwähnt wurde der Weinbau zum ersten Mal im Jahr 731.
Warum wird das nicht im Artikel erwähnt. Tja liebe Tagesschau, die Lüge beginnt mit dem Verschweigen der Wahrheit!

Die Lüge beginnt mit unfairen Unterstellungen. Es gibt zum Weinbau Tausende Informationen, Tatsachen, Anekdoten, ... sollen die alle in den Artikel? Wer liest ihn dann noch?

21:59 von Sisyphos3

«die den ersehnten Wein überhaupt ernten möchten.»
-----------------

«Wein wird nicht geerntet
der wird gelesen.»

Winzer mit schwerer Legasthenie, oder die gar Analphabeten sind, und den Wein nicht lesen können, müssen ihn ernten, oder sich beim Lesen helfen lassen. Dafür wurden sie erfunden, und das machen dann die Leseratten.

Nach der Lesung wird immer heftig gebechert alle zusammen.

21:59 von Sisyphos3

<< 20:22 von Wolfgang Wodrag

"die den ersehnten Wein überhaupt ernten möchten."
-----------------

Wein wird nicht geerntet

der wird gelesen <<

,.,.,

Ich zitiere Wikipedia:

"Die Traubenlese, auch Weinlese oder Weinernte, bezeichnet im Weinbau die Ernte der Weintrauben."

@ Sisyphos3

Wein wird nicht geerntet, der wird gelesen

Oho, da bitte ich höflichst um Entschuldigung. Da wo ich herkomme, wird kein Wein gelesen, sondern nur die Messe.

@ Anna-Elisabeth

Offensichtlich gibt es doch Leute, die LKW-fahren lernen möchten. Ich habe da kürzlich eine Sendung gesehen, in der gezeigt wurde, unter welchem Zeitdruck die jetzt ausgebildet und auf die Menschheit losgelassen werden.

Ich hab mal gelesen, dass sich die Ausbildung zum Fernfahrer in Osteuropa, vor allem in Russland, ein wenig beschleunigen lässt.

21:27 von Kaneel

19:46 von Thomas D.
>>Englischer Wein?!

Wir wollen doch nicht gleich mit dem Schlimmsten rechnen!<<

Da habe ich nun auch keine Idee wie der englische Wein schmecken könnte. Möglicherweise besser als erwartet. …

Sagen wir mal so: Viel schlimmer als Ebbelwoi kann er nicht schmecken.

Da Sie aus der Region stammen

Ich stamme aus Bayern, da, wo’s a g‘scheid‘s Bier gibt.

Aber ich arbeite von jeher in (und wohne derzeit in der Nähe von) Frankfurt.

… vor Jahren habe ich mal Ebbelwoi probiert.

Sie Ärmste!

Da musste ich mich auch langsam vortasten.

Darauf wette ich.

Ab dem dritten (und letzten!) Krug wurde das Geschmackserlebnis richtig gut. :-)

Klar. Nach drei 12er Bembeln (Krug zu je 12 Schoppen zu je 0,3 l) schmeckt selbst Ebbelwoi … danach kann einen selbst britischer Wein nicht mehr schocken :-)

21:31 von asimo

«Es gibt durchaus gutes Essen auf den britischen Inseln. Viel durch Zuwanderung (es gibt nirgendwo besseres indisches Essen als im UK!) …»

Oh ja mega lecker.
Indische Restaurants in London sind der Brüller.

Sehr gut ist auch Carribean Food wie "Jerk Chicken" oder "Spicey Roasted Potatoes" mit Spiegelei oder Rührei.

@weingasi1, 21:01

„Kann ja nicht sein, dass an einem eigentlich positiven Bericht, sich nicht doch noch ein negativer Aspekt finden liesse.“

Naja, das sieht man vielleicht so, wenn man die Realität bzw. die darin stattfindenden Entwicklungen und die sich daraus ergebenden Fakten für „Ansichtssache“ hält (und sich das leisten kann).

Zu 21:59 von Sisyphos3

20:22 von Wolfgang Wodrag
die den ersehnten Wein überhaupt ernten möchten.
-----------------
Wein wird nicht geerntet
der wird gelesen

Wein wird gekeltert.
Die Trauben werden gelesen. ;)

@ gman

Wein wird gekeltert.
Die Trauben werden gelesen. ;)

Beim Keltern ist es noch kein Wein. Da nennt man die Brühe glaube ich Maische.

22:31 von Thomas D. 21:27 von Kaneel

"… vor Jahren habe ich mal Ebbelwoi probiert."

Sie Ärmste!

Ganz so schlimm war's nicht. ;-)

"Ab dem dritten (und letzten!) Krug wurde das Geschmackserlebnis richtig gut. :-)"

Klar. Nach drei 12er Bembeln (Krug zu je 12 Schoppen zu je 0,3 l) schmeckt selbst Ebbelwoi … danach kann einen selbst britischer Wein nicht mehr schocken :-)

Oha. Da habe ich wohl Bembel mit Krug verwechselt. Und mein Bembel hatte bestimmt weniger als 0,3 l. :-)

Sisyphos3

Wein wird nicht geerntet
der wird gelesen

weil einem dann der ursprüngliche Begriff
Grönland => Grünland wieder bewußt wird ?

wir haben gegenüber 1990 in etwa 270 Mill Tonnen CO2/Jahr eingespart
weltweit werden 15.000 Mill Tonnen / Jahr mehr produziert
wie war das doch gleich mit ihrem Zitat :
"Jetzt rechnen Sie mal"

Ok, ok, ist ja gut, ich gebe die Besserwisser-Medaille an Sie ab.

@Am 16. Oktober 2021 um 22:30 von Wolfgang Wodrag

@ Anna-Elisabeth

Offensichtlich gibt es doch Leute, die LKW-fahren lernen möchten. Ich habe da kürzlich eine Sendung gesehen, in der gezeigt wurde, unter welchem Zeitdruck die jetzt ausgebildet und auf die Menschheit losgelassen werden.
_____________
Kapitän der Landstraße wird man auf dem europäischen Festland in 14 Tagen. Inklusive rückwärts einparken mit Anhänger und auswendig lernen aller Verkehrsregeln.
___________

Autsch.
ich habe alleine für die 5 Module nach §95a
5 Tage Theorieunterricht absolviert.
Da gibt es allerdings keine Prüfung, das kann man unter Zeitdruck sicher "eindampfen"

Sowohl für den LKW-Führerschein als auch für den Busführerschein hatte ich je 3 Monate Ausbildung.
Beides allerdings staatlich finanziert (BW)

Selbst nach diesen intensiven Ausbildungen würde ich mich nicht als Kapitän der Landstraße sehen, eher so was in Richtung Kajak...

Um beim Thema zu bleiben: Neien!! Ich will nicht nach GB zur Weinlese.

@ Kaneel

Ab dem dritten (und letzten!) Krug wurde das Geschmackserlebnis richtig gut.

Weinexperten sagen aber, dass nach nur einem Glas Wein die Sensorik so stark durch den Alkohol in Mitleidenschaft gezogen wird, dass man die feinen Nuancen gar nicht mehr mitkriegt.

22:31 von Thomas D.

Zitierter Dialog:

«… vor Jahren habe ich mal Ebbelwoi probiert.
Sie Ärmste!
Da musste ich mich auch langsam vortasten.
Darauf wette ich.»

Beim ersten und einzigen Ebbelwoi meines Lebens habe ich mich beim Kellner beschwert, man habe mir versehentlich Essig gebracht. Aber er sagte, nein, es sei Ebbelwoi wie bestellt.

Seither bevorzuge ich Apfelessig direkt aus der Flasche.

22:55 von Kaneel

22:31 von Thomas D. 21:27 von Kaneel

"Ab dem dritten (und letzten!) Krug wurde das Geschmackserlebnis richtig gut. :-)"

>>Klar. Nach drei 12er Bembeln (Krug zu je 12 Schoppen zu je 0,3 l) schmeckt selbst Ebbelwoi … danach kann einen selbst britischer Wein nicht mehr schocken :-)<<

Oha. Da habe ich wohl Bembel mit Krug verwechselt. Und mein Bembel hatte bestimmt weniger als 0,3 l. :-)

Neinneinnein, der „Krug“ ist der Bembel. Und ein „12er Bembel“ z.B. fasst 12 Gläser („Gerippte“) zu je 0,3 L.

So, und drei Bembel sind dann …. aber Achtung!, es gibt auch 24er Bembel …

23:01 von Wolfgang Wodrag

@ Kaneel
>>Ab dem dritten (und letzten!) Krug wurde das Geschmackserlebnis richtig gut.<<

Weinexperten sagen aber, dass nach nur einem Glas Wein die Sensorik so stark durch den Alkohol in Mitleidenschaft gezogen wird, dass man die feinen Nuancen gar nicht mehr mitkriegt.

Bei Apfelwein? Ganz sicher schon nach einem Fingerhut.

23:01 @ Wolfgang Wodrag

Klar,
Darum wird bei Weinverkostungen immer nur ein Glas gereicht.

Wenn mehr Sorten probiert werden sollen, natürlich nur von und bei Nichtkennern,
dann zu Beginn den besten, am Schluss dann Essig.

Die Kommentare zu lesen...

...hat mir viel Vergnügen bereitet, danke dafür!

Und animiert haben sie mich auch, meine Flasche ist leer.
War aber kein englischer. Und auch kein Äppelwoi! :-)

@20:27 von Jochen Peter

>> In Grönland profitiert man übrigens auch
>> schon von der Erwärmung.

Ähh, bis die Grönländer herausfinden, wo das Atommüllendlager der USA ist. Das berühmte 'ewige Eis' war halt doch nicht so ewig. -.-

22:08, Sisyphos3

>>21:34 von fathaland slim
Jetzt rechnen Sie mal.
-----------

gute Idee
wir haben gegenüber 1990 in etwa 270 Mill Tonnen CO2/Jahr eingespart
weltweit werden 15.000 Mill Tonnen / Jahr mehr produziert
wie war das doch gleich mit ihrem Zitat :
"Jetzt rechnen Sie mal"<<

Was haben meine Zahlen mit Ihren zu tun?

Wo ist der inhaltliche Zusammenhang?

23:12 von schabernack

22:31 von Thomas D.
Zitierter Dialog:

«… vor Jahren habe ich mal Ebbelwoi probiert.
Sie Ärmste!
Da musste ich mich auch langsam vortasten.
Darauf wette ich.»

Beim ersten und einzigen Ebbelwoi meines Lebens habe ich mich beim Kellner beschwert, man habe mir versehentlich Essig gebracht. Aber er sagte, nein, es sei Ebbelwoi wie bestellt.
Seither bevorzuge ich Apfelessig direkt aus der Flasche.

Ich weiß genau, wovon Sie reden … :-)

23:18, Leipzigerin59

>>23:01 @ Wolfgang Wodrag
Klar,
Darum wird bei Weinverkostungen immer nur ein Glas gereicht.

Wenn mehr Sorten probiert werden sollen, natürlich nur von und bei Nichtkennern,
dann zu Beginn den besten, am Schluss dann Essig.<<

Wenn ich Gäste habe, stelle ich den wirklich guten Wein immer zuerst auf den Tisch. Später wäre es Verschwendung.

23:12 von schabernack 22:31 von Thomas D.

Beim ersten und einzigen Ebbelwoi meines Lebens habe ich mich beim Kellner beschwert, man habe mir versehentlich Essig gebracht. Aber er sagte, nein, es sei Ebbelwoi wie bestellt.

Sie haben zu früh aufgegeben! Ich sach ja, Sie müssen sich schon bis zum dritten Gerippten ... vortasten. Am besten im Hochsommer. Man kann den Ebbelwoi auch sauer (mit Wasser) oder süß (mit Limonade) gespritzt bekommen. Zweiteres soll, so las ich, allerdings verpönt sein.

@23:01 von Wolfgang Wodrag

>> Weinexperten sagen aber, dass nach nur
>> einem Glas Wein die Sensorik so stark
>> durch den Alkohol in Mitleidenschaft
>> gezogen wird, dass man die feinen
>> Nuancen gar nicht mehr mitkriegt.

Das kann bei Äppelwoi nur von Vorteil sein. ^^

P.S.: Ich habe noch nicht mal das 1. Glas geschafft. Grusliges Zeug, ich hätte nicht gedacht, daß man Alkohol so versauen kann. Und dann habe ich festgestellt, daß das Bier (Ritter Lager) in Frankfurt sogar noch schlechter schmeckt. -.-

22:32, schabernack

>>21:31 von asimo
«Es gibt durchaus gutes Essen auf den britischen Inseln. Viel durch Zuwanderung (es gibt nirgendwo besseres indisches Essen als im UK!) …»

Oh ja mega lecker.
Indische Restaurants in London sind der Brüller.

Sehr gut ist auch Carribean Food wie "Jerk Chicken" oder "Spicey Roasted Potatoes" mit Spiegelei oder Rührei.<<

Ich bin auch durchaus Freund der traditionellen britischen Küche. Das viel geschmähte Lamb in Mint Sauce finde ich absolut lecker. Und auch das Erbsenpüree, „Mushy Peas“, ist nicht zu verachten.

Und all die verschiedenen Pies sowieso nicht.

@ Sisyphos3

Grönland war nie grün, auch wenn es so heißt.

23:20, harry_up

>>Die Kommentare zu lesen...
...hat mir viel Vergnügen bereitet, danke dafür!

Und animiert haben sie mich auch, meine Flasche ist leer.
War aber kein englischer. Und auch kein Äppelwoi! :-)<<

Ich war heute Abend beim Stiftungsfest einer Loge. Praktischerweise fußläufig von meinem Haus. Da wurden viele Flaschen geleert, weswegen ich jetzt keine mehr aufmache:=}

Ich wünsche allseits gute Nacht!

Die Ebbelwoi-Aversion

vieler Mitforisten kann ich nicht nachvollziehen. Ich trinke ihn gerne, allerdings nur in Frankfurt.

Das ist wie mit Kölsch. Außerhalb Kölns und Umgebung schmeckt mir das auch nicht.

23:43, Kaneel

>>Man kann den Ebbelwoi auch sauer (mit Wasser) oder süß (mit Limonade) gespritzt bekommen. Zweiteres soll, so las ich, allerdings verpönt sein.<<

Ich rate von beidem ab und trinke ihn ausschließlich pur.

Darstellung: