Ihre Meinung zu: Union vor Sondierungen: Laschets letzte Chance

2. Oktober 2021 - 16:52 Uhr

Ein gescheiterter Kandidat, eine verunsicherte Union und die Gefahr, dass alte Machtkämpfe neu ausbrechen: Für CDU-Chef Laschet wird es eng. Michael Stempfle über eine Tragödie mit ungewissem Ausgang.

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Union vor Sondierungen: Laschets letzte Chance....

Laschets letzte Chance Kanzler zu werden. Bevor er fertig hat.
Aber auch in seinem Bundesland geht es weiter. Aktionen in Lützerath gegen die beabsichtigte Räumung des Ortes im rheinischen Revier. Und am 30. Oktober Demonstration gegen das geplante neue NRW-Versammlungsrecht.

Laschets letzte Chance

Grundsätzlich halte ich von Umfragen nichts. Aber sie finden nun mal statt und werden zum Teil auch sehr Ernst genommen. Laut Umfragen wollen 75% der Bürger Laschet nicht. Das ist doch eine klare Ansage. Wenn dies nicht berücksichtigt wird, also dann können wir uns den ganzen Wahlrummel sparen.

Warum bitte...

...wurden eigentlich nach letztem Sonntag, 18:01 Uhr, die Worte "Laschet" und "Kanzler" überhaupt noch in einem Satz gebracht? Außer mit einem "nicht" dazwischen natürlich...

Das ist das Schizophrene an

Das ist das Schizophrene an der Politik. Man kommt nur voran, wenn man über die Maßen selbstbewusst ist und sehr machtorientiert ist.
Von diesen Personen jetzt eine selbstlose Tat, zum Wohle der Partei zu verlangen ist naiv.

Die zweite Reihe ist ebenso gestrickt, weshalb sich keiner traut Laschet abzusetzen. Solange nicht klar ist wer regiert, will sich jeder alle Möglichkeiten offenhalten.

Mir ist unklar

wohin die Partei neu starten will.

"Statt die Niederlage einzuräumen und seiner Partei einen Neustart zu ermöglichen, hofft Laschet aber noch immer, als Sieger vom Platz gehen zu können."

Eine ehemals konservative Partei, die sich völlig verändert hat, wo will die hin, alle Plätze sind schon besetzt, was soll der Neustart sein.
Und wenn ich Röttgen lese, stellen sich mir die Haare auf, mit den genannten 3 Namen wird das eher nichts, was sollte das für ein Programm sein.
Wenn die CDU jetzt in die Opposition geht, kommt sie dort nie wieder raus.

Game over

Man muss das Wahlergebnis der Union ehrlich bewerten. Ein wesentlicher Grund für deren Scheitern war der Kandidat, wie alle Umfragen - bereits vor der Wahl - zweifelsfrei erkennen ließen. Führungskräfte in der Union wie Röttgen und Brinkhaus plädieren längst für eine schonungslose Aufarbeitung und damit insbesondere für personelle Konsequenzen. Der Prozess der Erneuerung und Neuausrichtung wird wohl in der Opposition erfolgen müssen. Es wäre auch fatal, einen Anspruch auf die Regierungsbildung herleiten zu wollen. Diese Erkenntnis scheint sich mittlerweile auch in der Parteiführung durchgesetzt zu haben. Neue, unverbrauchte Köpfe könnten der Union die so wichtige Dynamik verleihen, denn CDU/CSU werden auch in Zukunft gebraucht, wenn wohl auch zunächst nur als sachlich fundierte Mahner gegenüber einer Ampel-Koalition. Von LINKE und AFD dürfte in dieser Richtung herzlich wenig zu erwarten sein.

Laschet Tragödie oder Komödie?

Herr Laschet wird #LaschetLacht nie wieder loswerden. Und dies war nicht die einzige Ungeschicklichkeit im Wahlkampf. Der Schlafwagenbeginn, die Schlammschlacht mit Söder, der falsch gefaltete Wahlzettel sind mehr Pannen von Laschet. Das er aktuell mit seinen "Nehmerqualitäten" die CDU/CSU noch weiter runterzieht freut die politischen Gegner. Am besten sagt Rita Süssmuth: "Rocky Laschet, geht heim. Du hast schon zwei blaue Augen und die schwellen schon zu. Bald bekommst du garnichts mehr mit."

Jugend und FDP? Ergebnis von Propaganda.

Vorab: Ich fände es ok, wenn CDU und CSU in die Opposition gehen. Die Jugend dafür verantwortlich machen ist wohl eine Fehlinterpretation.

Dieses merkwürdige "Jugend und FDP" - da habe ich einige Zweifel. Zwar haben die Millionenspenden gewirkt und ein "jugendliches" Image verpasst. Selbst in der freien Wirtschaft gescheiterte Lindner steht auf einmal ganz gut da.
Aber wenn ich höre, dass Jugendliche sagen, wegen des fehlenden Tempolimits für die FDP zu sein, auch ganz bewusst die Freiheit zu Rasen gewählt haben, wachsen meine Zweifel ganz erheblich.
Wahrscheinlich werden sie in ein paar Jahren nicht mit mehr Freiheiten, sondern mit einem bisher ungekannten Zwang aufwachen, wenn jetzt kein Umsteuern erfolgt.
Corona war vielleicht nur ein Vorspiel.

Natürlich ist die CDU derzeit

Natürlich ist die CDU derzeit am Abgrund und hat die Wahl krachend verloren. Man muss jedoch immer noch berücksichtigen, dass eine Ampelkoalition - obwohl sie nahe liegend ist - noch lange nicht in trockenen Tüchern ist. Insofern meine ich schon, dass die Union - wenn auch erst nach der SPD - die Chance hat, eine Koalition zu schmieden; ausgeschlossen ist es noch nicht, auch wenn der Union die Plätze auf der Oppositionsbank gut tun würden.

Der Meinung des Journalisten („…Würde die CDU ihren Parteivorsitzenden noch vor den Gesprächen mit FDP und Grünen absägen und durch Jens Spahn, Norbert Röttgen oder Friedrich Merz ersetzen, würde das in der eigenen Wählerschaft wie eine Selbstzerfleischung wahrgenommen…“) bin ich jedoch nicht; die eigene Wählerschaft wäre eher erleichtert, wenn Herr Laschet schnell „abgesägt“ würde und z. B. ein jüngerer wie Herr Spahn oder Herr Röttgen für eventuelle Gespräche mit den Grünen und der FDP die Leitung übernehmen - Laschet hat fertig!

"Gefahr, dass alte Machtkämpfe neu ausbrechen"

Das ist fatal.
Da wurde Merkel immer vorgeworfen, dass sie ihre Leute kurz hält, aber wenn das keiner bei der CDU/CSU macht, dann geht es zu wie im Hühnerstall. Alle sind mit eigenem Ego und Allüren beschäftigt, statt mit der Politik.

Ich sehe momentan nicht, dass diese Partei irgendeine Koalition anführen kann. Ich habe keine Lust darauf, dass das Gehabe der möchte-gerne-ganz-wuchtig-sein-Mitglieder Deutschland in Chaos stürzt.

Ich wette, dass sich ganz viele ärgern, dass sie den Hühnerhaufen gewählt haben - und das ganz bestimmt nicht wegen Laschet.

@ 02.10.2021 um 18:27 von Adeo60 * Game over

"Neue, unverbrauchte Köpfe könnten der Union die so wichtige Dynamik verleihen, denn CDU/CSU werden auch in Zukunft gebraucht, wenn wohl auch zunächst nur als sachlich fundierte Mahner gegenüber einer Ampel-Koalition".

An wen denken Sie denn?
Sie sind ja ausgesprochener Union Fan.
Die meisten Köpfe der ersten Reihe kommen aus NRW. Das ist doch schon ziemlich undemokratisch innerhalb unserer Bundesländer. Ich meine aber keine Köpfe aus dem Freistaat Bayern und der Freistaat Sachsen leidet sehr an der Tatsache, dass man von denen aus NRW eigentlich nichts erwarten kann.
Also wer soll es richten in der Union?

Unterschiedliche Interessen

Ich würde gerne mal den Aspekt der Perspektiven für FDP und Grünen in einer von Laschet geführten Regierung beleuchten.
Welches Interesse sollten Grüne und Liberale daran haben, dass ein ("möglicher Kanzler") Armin Laschet der konservativen Partei des Bewahrens im Licht liberaler und grüner Ideen strahlen darf?
Ich zweifle stark daran, dass irgendeiner der drei Partner einen langfristigen Erfolg aus einer solchen Koalition für die eigene Partei generieren und das Land insgesamt und für die zukünftige politische Landschaft fit machen kann.
Ich würde mir wünschen, dass die CDU zukünftig ein Angebot für konservative Wähler, jenseits von Fremdenfeindlichkeit und EU-Skepsis, bietet.
Die Opposition kann der CDU/CSU viel bieten auch wenn sie nicht meine persönliche Preferenz sind.

@Adeo60

"Man muss das Wahlergebnis der Union ehrlich bewerten. Ein wesentlicher Grund für deren Scheitern war der Kandidat, wie alle Umfragen - bereits vor der Wahl - zweifelsfrei erkennen ließen" Am 02. Oktober 2021 um 18:27 von Adeo60

*

Das ist billige Opferlammgabe.

Zweifelsfrei war es eher die Arbeit der Minister aus der CDU/CSU.

Merkel war weltweit geachtete Kanzlerin gewesen. Das hat so manchen Skandal übertüncht.
Jetzt ist es damit vorbei.

Die Union hatte nach 16

Die Union hatte nach 16 Jahren in der Regierung kein Thema, bei dem sie der Bevölkerung glaubhaft vermitteln konnte, dass es mit ihr in Zukunft besser wird.

Für die einzelnen Politiker mag es jetzt schlimm sein, aber für Deutschland und die Demokratie an sich ist ein Machtwechsel von Vorteil.

Laschets letzte Chance

Aber wird er sie auch packen?
#
Und von Grünen und FDP heißt es hinter vorgehaltener Hand recht ungeniert: Die Union sei in diesem Zustand doch gar nicht verhandlungsfähig.
#
Schaft Laschet es nicht FDP und Grüne von Jamaica zu überzeugen,dann dürfte er bei der Union zum Auslauf Model werden.

Sündenbock Laschet

Reiner Haseloff irrt, wenn er behauptet, sein unerfüllter Kandidatenwunsch sei der Grund der CDU-Wahlniederlage. Er argumentiert hier mit einer hypothetischen Kausalität, mit der nicht vorhandenen Beweiskraft des Fakultativen. Unklar ist nämlich, wie Markus Söder als Kandidat abgeschnitten hätte. Die historisch schlechten Zahlen in Bayern sprechen eher gegen Haseloffs These.
Aber es ist einfach, alles zu personalisieren.
Woran lag es also?
Fehlende Narrative,
Kandidatendemontage (nicht zuletzt durch die CDU Ostdeutschlands) ,
mangelnde Kommunikation, Selbstüberschätzung.
Sorry Leute, das schlechte Ergebnis ist eine kollektive "Leistung" der gesamten Union.

@Wolf1905

"die eigene Wählerschaft wäre eher erleichtert, wenn Herr Laschet schnell „abgesägt“ würde und z. B. ein jüngerer wie Herr Spahn oder Herr Röttgen für eventuelle Gespräche mit den Grünen und der FDP die Leitung übernehmen - Laschet hat fertig" Am 02. Oktober 2021 um 18:42 von Wolf1905

*

Bei allem Respekt: Sind Sie noch bei Sinnen?

Jede private Firma würde bei solchen Machtkämpfen vor den Kunden die Kunden verlieren.

Selbst wenn Elternvertreter einer Schule beim Schulträger etwas erreichen wollen, dann müssen sie geschlossen auftreten und zumindest den Schein der Einstimmigkeit wahren.
Jede Unstimmigkeit gibt dem Gegenüber den Ansatzpunkt, um einen Keil hinein zu treiben und einen zu schwächen.

Laschet wurde auf seine Position wie auch immer gewählt. Fertig! Nächster Kandidat kann sich in rund 4 Jahren aufstellen lassen.

Ansonsten könnte bei CDU/CSU ein Kandidatenkarussell losgehen. Das ist was für die Kirmes.

Ich denke Deutschland legt zu

Ich denke Deutschland legt zu viel Wert auf Harmonie, Nichtigkeiten und die Kanzlerkandidaten. Und die union muss mit dem arbeiten was Merkel hinterlassen hat, ein gewisses Vakuum. Mir bereitet eher das Personal hinter den SPD und Grünen Wohlfühlkandidaten Sorgen, die werden nicht ewig so diszipliniert und unsichtbar wie vor der Wahl sein. Erste Forderungen nach Klimapässen (stark Migrationsfördernd) gibt es ja schon von grünen Abgeordneten in Spe und da erwarten uns noch mehr aktivistische Ideen.

Die CDU/CSU hat doch Laschet

Die CDU/CSU hat doch Laschet schon vor der Wahl demontiert.
Und gerade ein Herr Söder hat doch keine Gelegenheit ausgelassen, gegen Laschet zu sticheln.
Auch wenn ich Angst habe vor einer SPD geführten Regierung, sollte sich die CDU/CSU eine Auszeit in der Opposition nehmen und sich wieder Ihrer alten Werte besinnen.
Das hat Sie nach der Amtszeit von Merkel auch bitter nötig. Eine gründliche Aufarbeitung der Ära Merkel gehört dazu.

Was mich so ein wenig stört,

zunächst heuchelt die CDU/CSU ihre enge Verbundenheit und Rückhalt für Laschet und nach der Wahl, lät man allen Frust auf Laschet ab. Nein, es war die Politik der letzten Jahre, die die Wähler von diesen Parteien weggetrieben haben.

02. Oktober 2021 um 18:50 von Tada @Adeo60

Und ich schätze, dass Sie beide die Kerngründe des Scheiterns der CDU/CSU bei dieser Wahl benannt haben. Ein weiterer wäre noch, dass traditionell einige CDU-Wähler, die entweder mit Kandidat oder Ausrichtung nicht einverstanden sind, FDP wählen.
Das Thema des Artikels ist allerdings Laschets letzte Chance. Die halte ich allerdings für die zweitschlechteste, wenn nicht drittschlechteste, aller Optionen in der Diskussion um mögliche Koalitionen.

18:27 von Adeo60

«Neue, unverbrauchte Köpfe könnten der Union die so wichtige Dynamik verleihen, denn CDU/CSU werden auch in Zukunft gebraucht, wenn wohl auch zunächst nur als sachlich fundierte Mahner gegenüber einer Ampel-Koalition.»

Der Einfluss der CSU in der Fraktion CDU / CSU ist von 46/246 auf 45/196 Mandate angewachsen. Die Herren Scheuer & Dorindt & Co. haben alle ihre Direktmandate behalten. Von der Seite der CSU kommen keine neuen Köpfe, aber mehr Einfluss in der Fraktion hat die CSU schon jetzt. Die CSU hat 1 Mandat, die CDU 49 Mandate verloren. Aus Sicht der CDU gar nicht schön.

Die beiden jüngeren Ministerpräsidenten der CDU … die Herren Hans & Günther … sind neue Köpfe. Herr Brinkhaus ist ein Mann mit Charakter. Frau Serap Güler konnte das Direktmandat im Wahlkreis Köln IV gegen Karl Lauterbach nicht gewinnen. Über die Landesliste kommt sie aber in den BT. Mehr CDU-Interna weiß ich nicht.

Mies dran wie die CDU ist jede Partei …
die jedes Jahr einen neuen Vorsitz ausgucken muss.

die Zeit danach

Wenn man böse will könnte man sagen das Angela Merkel verbrannte Erde hinterlassen hat, zumindest was die Union betrifft, aber das würde nicht (ganz) stimmen.
Die jetzt propagierte Rückbesinnung auf die 'Werte der Union' und gleichzeitig von Erneuerung und Zukunftspolitik zu sprechen ist ein Spagat den die jetzigen, überalterten, Unionspolitiker nicht hinbekommen werden.
Mit ganz wenigen Ausnahmen kann niemand in der CDU eine Richtung, einen Leitfaden vorgeben wie es weitergehen soll, was nötig ist um sich neu zu erfinden. Ja klar, da müssen Gespräche geführt werden und da müssen Entscheidungen her. Ja von wem denn?
Aber es bleibt natürlich noch die Möglichkeit ein paar Milliönchen für eine Beraterfirma auszugeben. Kontakte sind ja genügend vorhanden.

Was sagt denn das ExpertenTeam?

Da hört man nix mehr?
Wissen die nicht weiter?

Künftige Koalition

Trotz der gegenwärtig offensichtlich guten Stimmung zwischen den Grünen und der FDP: weiß man denn, welche Punkte die SPD in die Ampel einbringen wird? Die Grünen und die FDP mögen sich auf einander zubewegen, aber wenn ich mir vorstelle, dass dann die Forderungen der SPD von Esken, Walter-Bojans und Kühnert vorgetragen werden - und die Punkte des linken Flügels der SPD kennt man ja - denke ich, wird die FDP „zusammenzucken“; man weiß ja, dass die FDP als reine Mehrheitsbeschafferin nicht zur Verfügung steht. Und auch die Grünen sind nicht mit allen Punkten der SPD einverstanden.
Genau deshalb meine ich, ist die Union noch nicht ganz aus dem Rennen - egal wie es die Mehrheit bei Meinungsumfragen sieht. Man braucht nun mal künftig eine handlungsfähige Regierung (ob Ampel, Jamaika oder doch die absolut unbeliebte GroKo).

Was sagen denn die Experten?

Die Union ist ausgebrannt, eine erschöpfte Partei.
Prof. Wolfgang Schroeder
Bereits zum dritten Mal hatte die Union sehr lange den Kanzler bzw. die Kanzlerin der Bundesrepublik gestellt. In dieser Phase schrumpfe die Partei zu einer Abteilung des Kanzleramts zurück, die lediglich Wahlkämpfe organisiert.
#
Die Union sollte sich in der Opposition neu ausrichten.

Passt überall - meine Meinung

Nicht nur zum Artikel zu den Grünen vorhin, auch jetzt zur Union, und zu jedem aderen Nachwahl-Artikel hier. Ich wiederhole mich:
"Was bei der Wahl passierte:
die Union wurde abgestraft und hat verloren, und sollte nicht regieren dürfen,
die SPD liegt nur sehr knapp vor der Union, und sollte auf die Kanzlerschaft freiwillig verzichten,
die Grünen sind nur drittstärkste Kraft geworden und nur sehr knapp vor der FDP, und sollten besser demütig aufs regieren verzichten,
alle anderen Parteien sind kleine Parteien,
insgesamt nähert sich das Wahlergebnis an viele gleich starke Parteien immer mehr an.
Das heisst in der Konsequenz: Entweder sollten 5 bis 6 Parteien ohne Opposition regieren, oder aber gar keine! So spiegelt sich der Wählerwille tatsächlich wider."

Hier werden ext. Berater auch für Millionenbeträge nicht helfen

Die Zeit der rückwärtsgerichteter, konservativer Politik ist vorbei.
Auf Biegen und Brechen den Wirtschaftsidealen der Vergangeheit weiter nachzujagen ist nicht mehr zeitgemäß und kostest uns, tja, letztlich das Leben.

Es hat sich gezeigt, dass die Ideale der C*U und somit ihre inneren Werte einfach nicht zukunftsfähig sind - und das läßt sich nicht mal so einfach durch Spindoktoren, Wahlkampfberater und teuere Redenschreiber wegkaschieren.

Aber es ist lange noch nicht sicher, ob es einer neuen Regierung gelingen wird sich den Herausforderungen der Zukunft zu stellen ohne dass unsere Gesellschaft daran zerbricht.

Denn wir sind eine wachstumsgetriebene Gesellschaft in einer Zeit, in der sich Wachstum immer mehr als Raubbau an Umwelt, Natur und nicht zuletzt an anderen Menschen erweist.

Am 02. Oktober 2021 um 18:27 von Adeo60

Es ist zu banal alles auf Laschet zu schieben. Sicher hat erfehler gemacht nur der Absturz war das Ende einer Reihe von Dingen, die speziell auch durch Corona and Licht kamen.
Mehr als Laschet. Spielte da eine Rolle das mehr und mehr Politiker der "christlichen" als korrupt , mit zweifelhaften Geschäften bekannt wurden. Sicher auch das Herr Spahn auch alles als souverän agierte.
Und so weiter.
Letzter Höhepunkt dann das unübliche gebaren v. Söder und Laschet im Wahlkampf.
In Augen vieler einfach gezerre um Macht und das nicht für den Bürger,

19:00 von Tada

>>Laschet wurde auf seine Position wie auch immer gewählt. Fertig! Nächster Kandidat kann sich in rund 4 Jahren aufstellen lassen.<<

Das stimmt nicht ganz. die CDU/CSU Fraktion war dagegen, die meisten Wähler waren unentschlossen oder dagegen. Es wurde im Hinterzimmer von einigen wenigen beschlossen dem Rat das 'alten weisen Mannes' (Herr Schäubele) zu folgen, und dieser Rat war falsch. Sicher glaubten einige Ministerpräsidenten das ein Herr Laschet leichter zu gängeln sei als ein Herr Söder (was vielleicht auch stimmt) aber aus diesen Grund einen Kanzlerkandidaten zu küren ist sehr bedenklich.

Unfair.

Laschet war auch nicht mein Favorit als Kanzlerkandidat. Die Union hat ihn aber bis zum Wahltag die Stütze gehalten und hinter ihm gestanden, obwohl die Umfragewerte bis zuletzt gegen ihn sprachen.

Und nunmehr, da sich herausgestellt hat, dass man mit ihm nicht die beste Wahl gehabt hat, lässt die Union ihn fallen wie eine heiße Kartoffeln und dass ist unfair ihm gegenüber. Hätte die Union gleich Söder (den man ja Kanzler der Herzen nannte) zum Spitzenkandidaten aufgestellt, würde die Union jetzt vielleicht anders dastehen, vielleicht sogar mit über 30 %.

Würde Laschet Kanzler, sähe es schlimm aus

Bei der FDP bin ich nicht sicher, aber bei den Grünen hoffe ich doch, dass es den Mitgliedern/Abgeordneten nicht ausschließlich um den kurzfristigen, maximal erreichbaren, persönlichen Vorteil geht.
Aus Sicht der Parteien ist es ohnehin völlig eindeutig, dass man der jeweiligen Partei schweren Schaden zufügt, würde man gegen den eindeutigen, nicht wegzuredenden Willen der klaren Mehrheit der Wähler eine Regierung mit der CDU/CSU bilden wollen.
Dabei ist egal ob für die Union Laschet, oder wer auch immer in die Verhandlungen gehen würde.
Wenn die SPD nicht völlig versagt – und das kann ich mir in der aktuellen Situation nicht vorstellen – muss es eine Ampel werden.
So sehr ich der FDP und besonders Lindner ein hohes Maß an schädlicher Arroganz zutraue, so halte ich sie nicht für dumm genug, hier ein Scheitern zu verantworten.

Würde also eine Regierung mit der Union und gar Laschet zustande kommen, verfalle ich ob der zur Farce mutierten deutschen Politik in tiefe Depression.

@Tada 18:50

"@Adeo60
>>Man muss das Wahlergebnis der Union ehrlich bewerten. Ein wesentlicher Grund für deren Scheitern war der Kandidat, wie alle Umfragen - bereits vor der Wahl - zweifelsfrei erkennen ließen"<<
*
Das ist billige Opferlammgabe."

Nein, keineswegs.

Wie man anhand von Umfragen ziemlich gut herausfinden konnte, wurde die SPD wegen Scholz Wahlsieger. Es gab eine Menge Wähler, die die SPD nur wegen Scholz gewählt haben.
Andererseits gab es eine große Menge Wähler, die angegeben haben, die CDU wegen ihres Spitzenkandidaten NICHT gewählt zu haben.

Wenn es an den Ministern gelegen hätte, hätte Merkel schon nach vier Jahren abtreten müssen. Viel schlechter sind die Minister ja nicht mehr geworden.

"Auf der Suche nach glaubwürdigem Personal"

Zitat: " Eine neue Person oder ein neues Team an der Spitze müsste in der Lage sein, glaubwürdig für diese Kompetenzen zu stehen."

Tja, dumm gelaufen, wenn alle glaubwürdigen Personen, die in der CDU für deren ehemalige Kernkompetenz Wirtschaft und Sicherheit schon längst zur AfD übergelaufen sind, oder wie Prof. Otte oder Dr. Maaßen in der WerteUnion weggebissen, oder einfach als "Krebsgeschwür" (Zitat Elmar Brok über die Werte Union) vergrault wurden.

Q:

"https://www.welt.de/politik/deutschland/video205842465/CDU-Politker-Brok-Werte-Union-wie-ein-Krebsgeschwuer.html"

19:18 von schiebaer45

Die Union ist ausgebrannt, eine erschöpfte Partei.

Eine ausgebrannte und erschöpfte Partei ist die Union nicht; die Wahl ist halt mit Laschet nicht so ausgegangen, wie sich es die Union vorgestellt hat.

Scholz hat Glück gehabt, dass er nicht Söder als Gegenkandidaten gehabt hat.

@Tada um 19:00

>> „…die eigene Wählerschaft wäre eher erleichtert, wenn Herr Laschet schnell „abgesägt“ würde und z. B. ein jüngerer wie Herr Spahn oder Herr Röttgen für eventuelle Gespräche mit den Grünen und der FDP die Leitung übernehmen - Laschet hat fertig" Am 02. Oktober 2021 um 18:42 von Wolf1905 <<

*

„Bei allem Respekt: Sind Sie noch bei Sinnen?

Jede private Firma würde bei solchen Machtkämpfen vor den Kunden die Kunden verlieren.“

Ich weiß schon, dass ich (meistens) bei Sinnen bin … also wenn bei einer Firma die Geschäfte nicht mehr laufen, wird oft genug der Chef ausgetauscht, oder?

@18:58 von Sparpaket U.a.

"Zahlen in Bayern sprechen eher gegen Haseloffs These" Ganz im Gegenteil, die sprechen dafür. Dass die CSU fast wieder alle Direktmandate bekommt war klar und damit der Einfluss der CSU gesichert. Aber Laschet ist auch in Bayern nicht als Kanzler gewollt. Und zwar so wenig, dass ihn keiner wählen wollte. Hätte es am Ende nicht so ausgeschaut, als hätte RGR eine reelle Chance wäre es noch weniger geworden. Es gibt einen einzigen Grund warum die Union so schlecht da steht und das ist die unerhebliche Auswahl der CDU Funktionäre des Kandidaten Laschet. Gegen alle Umfragen und Stimmungen und gegen die Unionsbasis. Dass dann kaum einer hinter den Kandidaten steht, wenn man so übergangen wird ist logisch. Darin eine kollektive Schuld der Union zu sehen ist nicht begründbar. Laschets ist kein Sündenbock und auch kein Opferlamm. Er ist die Ursache der großen Unionsverluste.

@Blitzgescheit

"Klasse! Ein besseren Wahlkämpfer für die AfD kann es nicht geben!"

Sagen Sie mal: haben Sie eigentlich schon realisiert, dass Ihre AfD bei den letzten 6 Wahlen (5×Landtag + Bundestag), darunter in 2 ostdeutschen Ländern, überall deutliche bis sogar herbe Verluste hinnehmen musste? Die hier immer wieder geäußerten Hoffnungen, dass andere Wahlkampf für die AfD machen würden, trifft nicht zu. Der AfD laufen die Wähler nicht zu, nein sie laufen ihr weg.
Sehr zu begrüßen.

@schabernack

"Der Einfluss der CSU in der Fraktion CDU / CSU ist von 46/246 auf 45/196 Mandate angewachsen" Am 02. Oktober 2021 um 19:09 von schabernack

*

Das finde ich auch spannend.

Wie kann eine Partei aus einem Bundesland verhältnismäßig zu den anderen Bundesländern so viele Sitze haben?

@Am 02. Oktober 2021 um 19:55 von harpdart

ZItat; "@Blitzgescheit
"Klasse! Ein besseren Wahlkämpfer für die AfD kann es nicht geben!"

Sagen Sie mal: haben Sie eigentlich schon realisiert, dass Ihre AfD bei den letzten 6 Wahlen (5×Landtag + Bundestag), darunter in 2 ostdeutschen Ländern, überall deutliche bis sogar herbe Verluste hinnehmen musste? "

Ja.

Mitbekommen.

Und nun?
An der Richtigkeit der Positionen, die die AfD vertritt, ändert dies in meinen Augen nicht. Aber Sie werden es mir sicherlich gleich erklären.

Selber schuld

Laschet trägt die Verantwortung für den Verlust der Regierungsmehrheit und des Kanzleramts. Man kann nicht einen Schritt vor gehen, um dann wieder zwei zurück zugehen! Mit einem anderen Kandidaten wäre das Kanzleramt sicher geblieben. Jetzt können sie erst einmal vier Jahre ihre Wunden lecken und werden vielleicht danach etwas schlauer!

19:37 von Wolf1905

Was diese Firma jetzt braucht, das sind offensichtlich "teambildende Maßnahmen".

Wenn Laschet geht werden sich die anderen weiterhin gegenseitig zerfleischen.

@sparpaket 18:58 Kollektive fehlende Leistung

Ich stimme Ihnen bei.
Die kollektive schlechte Leistung, kein Willen etwas zu bewegen, Selbstbezogenheit und Müdigkeit dieser Parteien CDU & CSU gipfelten -wenn dann nur- in der Wahl von ausgerechnet H. Laschet, der diesem „weiter so“ vielleicht im eigenen Machtstreben und sich bequem Einrichten weiterverholfen hätte.
Wer H.Ramsauer und den 10. Stellv. Fraktionsvorsitzenden der CDU bei M. Lanz erleben durfte, hat nochmals sehr sehr deutlich gemerkt, von Einsicht, vom Wille etwas wirklich zu tun, zu ändern ist man hier mehr als weit entfernt, es war geradeso, dass den anwesenden Journalisten der Kragen platzte, wie man mit soviel Behäbigkeit und Ignoranz so wenig für das Volk, die Wähler tuen will, die Herren lächelten nur süffisant und sagten nichts Wesentliches. Peinlich und es wird wirklich Zeit, dass das auffällt und geändert wird. Die Wahl zeigt es, da ist kein Schönreden mehr möglich. Ein Großteil der Wähler hat’s erkannt, die restlichen folgen in 4 Jahren.

Laschets letzte Chance

Herr Laschet wird auch die letzte Chance vergeben. Seine „Parteifreunde „ haben ihn schon aufgegeben. Die CDU wird jetzt das durchmachen was die SPD nach Müntefering hinter sich gelassen hat. Bis die letzte Volkspartei sich wieder erholt hat werden ein paar Jahre vergehen. Wie schrieb ein anderer User, Die CDU hatte Merkel , das hat vieles übertüncht, ein CDU Präsidiumsmitglied sagte gestern: wir hatten Merkel, die SPD das Programm das die CDU übernommen hat. Jetzt ist Frau Merkel so gut wie in wohlverdienter Rente, die SPD hat immer noch ein Programm.

Belege bitte einfügen!

Zitat: "Von der jüngeren Wählerschaft wird sie ohnehin kaum noch verstanden und im Osten des Landes droht immer wieder ein Abgrenzungsproblem von der rechtsradikalen AfD. "

Hier wird die Behauptung aufgestellt, die AfD sei "rechtsradikal".
Hier ist vonnöten, die angeblich "rechtsradikalen" Positionen der AfD einmal konkret und sachlich zu benennen und zu belegen.

@02. Oktober 2021 um 19:33 von Blitzgescheit

Ihre Ansicht über die Gründe der Wahlniederlage der Union:

" Dr. Maaßen in der WerteUnion weggebissen, oder einfach als "Krebsgeschwür" (Zitat Elmar Brok über die Werte Union) vergrault wurden."

Maaßen ist in seinem Wahlkreis wegen seiner mindestens an Fremdenfeindlichkeit grenzenden aber auch Neonazis verharmlosenden Ansichten, krachend gescheitert.
Ihre Lieblingspartei hat bei der BTW ihre schlimmsten Wählerverluste seit Bestehen hinnehmen müssen.
Was stimmt nicht mit Ihnen, diese Tatsachen zu leugnen?

Wertefrage

Die CDU ist im Augenblick nicht regierungsfähig.
Die Frage, wofür die CDU steht, ist offen.
Welche Werte stehen im Mittelpunkt?
Wo ist die Schnittmenge zwischen Diana Kinnert und H. G. Maaßen?
Es gibt sie nicht.

@Adeo60, 18.27h

Da reden Sie sich etwas schön.
Überall wo ich mich umhöre, bestätigt sich meine Ansicht, dass die Verantwortung für das Wahldebakel der CDU bei Frau Merkel liegt, die den aussichtsreichten Kandiadaten für den Parteivorsitz verhindert hat.
Die Folge war eine Kanzlerkandidatur, bei dem ein weiterer Anwärter auf den Kanzlerposten von ihr ausgebootet worden ist, um schließlich den Schwächsten und Aussichtslosesten ins Rennen zu schicken.

Der steht nun im Regen und die Schirmherrin taucht ab.

" Von der jüngeren

"
Von der jüngeren Wählerschaft wird sie ohnehin kaum noch verstanden und im Osten des Landes droht immer wieder ein Abgrenzungsproblem von der rechtsradikalen AfD.
"

Jüngere sind auch nicht Wählerzielgruppe der CDU.
Das sind eher die Gruppe der Letztwähler.

Und ein Abgrenzungsproblem besteht auch nicht.
Siehe Wählerwanderung. Der "Rechts(radikalen)schlag der CDU war ein voller Erfolg.

Zu sämtlichen anderen Parteien sind der CDU die Wähler davongelaufen nur von der AfD kamen Wähler.
Dank passendem CDU-Programm & passenden Kandidaten...

Konservatives Ziel: Bundesstaat Europa

@02. Oktober 2021 um 18:49

Sie schreiben:

"Ich würde mir wünschen, dass die CDU zukünftig ein Angebot für konservative Wähler, jenseits von Fremdenfeindlichkeit und EU-Skepsis, bietet."

Dass die CDU als konservative und christliche Partei gegen Fremdenfeindlichkeit und für die EU eintritt, eintreten muss, versteht sich von selbst.

Fremdenfeindlichkeit mag bei manchen CDU-Wählern und -Funktionären in Ansätzen vorkommen, ist aber mit konservativen und christlichen Werten nicht vereinbar.

Und das Ziel einer Vereinigung Europas, die das System der nationalstaatlichen Zersplitterung überwindet, ist seit Adenauer Markenkern der Union. Wer dagegen steht, kann sich niemals "konservativ" nennen.

Was bleibt an konservativen Werten, die nicht inzwischen reaktionär geworden sind?

Ich weiß es nicht, deshalb meine ich, dass sich die Union vor allem auf das (langfristige) Projekt Bundesstaat EU zurückbesinnen sollte.

18:27 von wenigfahrer

"Eine ehemals konservative Partei, die sich völlig verändert hat, wo will die hin, alle Plätze sind schon besetzt, was soll der Neustart sein."

.-.-.

Eine sehr gute Frage, die wirklich in die Tiefe geht.

Ich selber kann sie nicht - jedenfalls nicht aus dem Hut - beantworten, zumal ich nicht konservativ ticke.

Ich bin aber der Meinung, dass in einer Parteienlandschaft auch das Konservative VERTRETEN sein muss.

Ich bin für Ihre Frage echt dankbar; das regt mich sehr an, darüber nachzudenken.

Mein Bauchgefühl sagt mir, dass NICHT "alle Plätze schon besetzt sind", wie Sie befürchten.

@19:30 von rareri Unfair

Verstehe ich nicht. Denn Laschet hat die von Anfang an niedrigen Zustimmungen für ihn abgetan.
Also er wollte es doch selbst so.
Das Ergebnis ist nicht unfair, denn von Beginn an waren nicht alle in der CDU mit Laschets Kandidatur einverstanden. Vielleicht sind es daher genau diese, die seinen Abgang möchten.

Manche haben hier im Forum bei kürzlichen diesbezüglichen Berichten zu Laschet sogar Mitleid erwähnt.
Also, solche Mitleidsbekundungen habe ich noch nie bzgl. Baerbock gelesen.
Obwohl es doch beide verbockt haben.

Seltsamerweise wird jedoch nur der männlicher Kandidat bedauert.
Als Frau finde ich das mehr als bemerkenswert.

20:03 von Tada / @schabernack

«Wie kann eine Partei aus einem Bundesland verhältnismäßig zu den anderen Bundesländern so viele Sitze haben?»

Bayern ist nach NRW das 2. bevölkerungsreichste Bundesland. Es gibt dort 46 Wahlkreise, in denen die CSU 2017 alle 46, und 2021 dann 45 Direktmandate gewonnen hat. Erstmals fiel der Wahlkreis München-Süd mit Direktmandat an die Grünen.

Direktmandate kommen immer in den Bundestag. Deswegen hat die CSU quasi immer so viele Mandate im Bundestag, wie Wahlkreise in Bayern sind. Die Anzahl der Wahlkreise in Bundesland (x) richtet sich immer nach der Bevölkerungszahl. Weil pro Wahlkreis zwar nicht exakt, aber sehr ähnlich viele Wahlberechtigte sein müssen.

"Scholz hat Glück gehabt,

"Scholz hat Glück gehabt, dass er nicht Söder als Gegenkandidaten gehabt hat."

Söder hat in Bayern für die CSU das schlechteste Ergebnis seit 1949 eingefahren.

18:52 von YVH

Die Union hatte nach 16 Jahren in der Regierung kein Thema, bei dem sie der Bevölkerung glaubhaft vermitteln konnte, dass es mit ihr in Zukunft besser wird.
#
Das ist mit ein Grund mit für die hohen Verluste der Wahl und dann noch den verkehrten Kandidaten .

wer die Zeit verpennt..den bestraft das Leben

Das gilt für die gesamte Union.da sie alle ein eigenes Spiel betrieben haben.
Scheuer als Verkehrs-Mautchaos,Bouffier &Seehofer mit verdeckter AfD-Tendenz,Herrmann als Vasall von Söder -sowie Spahn,Röttgen und Laumann als Gefolge von Laschet..
ALLE haben gebremst,blockiert und an alten Strukturen -Formalismen- festgehalten -weil dann der nächste (Macht-) Karriereschritt abgesichert schien!
Doch Pandemie und Überschwem-mungen sowie Schlachthaus-Skandale haben das gegenseitige Deckung-Geben aufgezeigt!
In allen Ecken stinkt der alte Filz und wird dennoch von den heutigen sog. Eliten fortgesetzt!
Volkspartei ade...wenn die FDP in 4 Jahren 5% mehr hat - und auch die Grünen -dann liegen alle gleichauf!
Die nächste Wahl will ich noch sehen...!

18:32 von Paul Falke

<< Am besten sagt Rita Süssmuth: "Rocky Laschet, geht heim. Du hast schon zwei blaue Augen und die schwellen schon zu. Bald bekommst du garnichts mehr mit." <<

.-.-.

Ehrlich gesagt, habe ich Angst um ihn.
Wie es innen drinnen in ihm aussieht, weiß kein Mensch.

Wählerwille

Kaum zu glauben: zwei Zwergparteien entscheiden über das Schicksal der nächsten Regierung. Mein Vorschlag: per Verfassung (GG) müssen die Parteien mit den meisten Wählerstimmen koalieren und die Regierung stellen, bis sie mindestens 50 der Wähler vertreten. Dann wäre der Wählerwille abgebildet. So wie es jetzt läuft geht der Wählerwille von knapp über 20 Prozent der Wähler verloren, so oder so.

Wählerwille

Kaum zu glauben: zwei Zwergparteien entscheiden über das Schicksal der nächsten Regierung. Mein Vorschlag: per Verfassung (GG) müssen die Parteien mit den meisten Wählerstimmen koalieren und die Regierung stellen, bis sie mindestens 50 der Wähler vertreten. Dann wäre der Wählerwille abgebildet. So wie es jetzt läuft geht der Wählerwille von knapp über 20 Prozent der Wähler verloren, so oder so.

Und Merkel ?

Die Noch-Bundeskanzlerin Merkel hat 16 Jahre die Richtlinien der Politik bestimmt. Dabei hat sie sich soweit nach links gedehnt, dass sie die Volkspartei SPD an die Wand gedrückt und vor 4 Jahren die SPD in die ungeliebte GroKo gezwungen hat.
Es war vorauszusehen, dass mit ihrem Weggang die strategische Position der CDU schwierig wird. Deshalb hätte sie ihren Nachfolgekandidaten in der CDU aufbauen müssen. AKK war überfordert. Laschet ist es offensichtlich auch. Er ist von den CDU-Gremien eingesetzt worden, weil sich viele in der Partei durch das Stühlerücken neue Karrierechancen ausgerechnet haben. Ein Kandidat Söder wäre wohl bei der Bu-Wahl erfolgreicher gewesen, aber ein CSU-Kanzler wäre mir aus vielen Gründen suspekt, u.a. weil die Bayern gerne Bayernpolitik machen, selbst auf EU-Ebene.

@ 20:10 von Blitzgescheit

Ach Gottchen, wie oft denn noch?

@20:10 von Blitzdings

>> Hier wird die Behauptung aufgestellt, die
>> AfD sei "rechtsradikal".

Sie haben vollkommen Recht, die AfD ist nicht(!) rechtsradikal, sie ist rechtsextrem. oO

um 20:04 von Blitzgescheit

Q"
Auf Kommentar antworten
Am 02. Oktober 2021 um 20:04 von Blitzgescheit
@Am 02. Oktober 2021 um 19:55 von harpdart

ZItat; "@Blitzgescheit
"Klasse! Ein besseren Wahlkämpfer für die AfD kann es nicht geben!"

Sagen Sie mal: haben Sie eigentlich schon realisiert, dass Ihre AfD bei den letzten 6 Wahlen (5×Landtag + Bundestag), darunter in 2 ostdeutschen Ländern, überall deutliche bis sogar herbe Verluste hinnehmen musste? "

Ja.

Mitbekommen.

Und nun?
An der Richtigkeit der Positionen, die die AfD vertritt, ändert dies in meinen Augen nicht. Aber Sie werden es mir sicherlich gleich erklären."

So sieht es halt jeder aus seiner Blase. Auch Anders Breivik glaubt sich noch heute im Recht. Offenbar vermag es niemand diesen Herrn aus seiner Blase zu holen.

20:26 von schabernack

Also ist die CSU durch Überhangmandate so stark vertreten?

CDU nach Merkel

Vor Merkel war die CDU mal eine Partei etwas rechts von der Mitte. Da hat sie eigentlich ihren Markenkern. Merkel und ihre „Sozialdemokratisierung“ der CDU ging nur mit der Figur Merkel.
Und die Parteifunktionäre wollten diesen Kurs unbedingt mit Laschet fortsetzen, der von Anfang an in dieser Rolle schlingert, dass es einem schwindlig wird. Mal der Corona-Lockerer, dann der Corona-Hardcore-Mann usw usw.
Diese Suppe muss die Partei jetzt auslöffeln.
Glaube die CDU hat dann eine Chance, wenn sie ihren alten Markenkern wiederfindet. Über die 2,4%, die die Freien Wähler auf Anhieb bei der Wahl bundesweit (!) bekommen haben, wird in den öffentlichen schlicht NICHT berichtet. 2,4% !!!!
Aber dieser Prozess kann lange dauern. Und mit Merz oder Söder hat man sich nicht getraut, ihn zu gehen….

Thematische Ausrichtung

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Mit freundlichen Grüßen

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P.S. Diese Mitteilung gilt allen TeilnehmerInnen dieser Diskussion.

Amthor etwa das neue

und unverbrauchte gesicht der Union?

ich kugel mich jetzt schon vor lachen!

Am 02. Oktober 2021 um 20:23 von Sausevind

" Mein Bauchgefühl sagt mir, dass NICHT "alle Plätze schon besetzt sind", wie Sie befürchten. "

Welcher Platz sollte den frei sein?, Grün war normal Klima und Umwelt plus Erhaltung der Natur, wurde einiges gestrichen, leider.
FDP ist Wirtschaft und Geld, Technologie offen, was richtig ist.
SPD steht noch für die Kleinen und Soziales, die Reichen kümmern sich selber und sind gut versorgt, egal wer an an der Regierung ist.
Die Linke und die AfD sind nicht gewünscht, keiner will damit regieren, was ich nachvollziehen kann.

Also was sollte denn Frei sein, alles besetzt, von ganz links bis weit über rechts.
Die CDU hat doch nur überlebt, weil sie sich am Ende die SPD Erfolge auf die Fahne geschrieben hat, das konnte Kanzlerin sehr gut.

Also für was sollte die CDU jetzt stehen?, da ist kein Modell mehr frei, zum erneuern.
Trotzdem wäre ich für eine neue GroKo unter Kanzler Scholz, auch wenn ich damit einen Sturm auslösen werde.
Man könnte sogar Gelb einbinden, wenn man wollte.

@Am 02. Oktober 2021 um 20:51 von warumeigentlichwer

Zitat: "Und nun?
An der Richtigkeit der Positionen, die die AfD vertritt, ändert dies in meinen Augen nicht. Aber Sie werden es mir sicherlich gleich erklären."

So sieht es halt jeder aus seiner Blase. Auch Anders Breivik glaubt sich noch heute im Recht. Offenbar vermag es niemand diesen Herrn aus seiner Blase zu holen."

Ihre Antwort ist jetzt genau welches?

Tragödien

sind ein wenig anders....

Sie gehen etwas mehr an die Substanz.

Was steht laschet bevor ?

Das Ende seiner politischen Karriere.
Bundeskanzler ? Wird nix draus.
In NRW beginnt man ihn zu demontieren.
Ebenso in der Partei.

Nicht schön für einen, der nach der Macht über 80 Mio Marktsubjekten Strebte.

Aber nicht das Ende.

Seine Partei verstand es seit jeher, für Anschlussverwendungen zu sorgen.
Laschet nach Bruessel schicken wäre eine.
Schlechter als Oettinger ist er auch nicht.

Oder ihn in irgend einem Aufsichtsrat zu verstauen.

Für den Mann wird gesorgt werden.

Es besteht kein Grund, sich an die Hoffnung auf die Kanzlerschaft zu klammern.

Das zu tuen ist zutiefst würdelos und sorgt dafür, das man sich nicht gerne an ihn erinnern wird.

@Am 02. Oktober 2021 um 20:49 von saschamaus75

ZItat: "@20:10 von Blitzdings
>> Hier wird die Behauptung aufgestellt, die
>> AfD sei "rechtsradikal".

Sie haben vollkommen Recht, die AfD ist nicht(!) rechtsradikal, sie ist rechtsextrem. oO"

Echt?
Welche "rechtsextreme" Positionen soll die AfD denn vertreten?
Das wäre mir aufgefallen. Ich wähle diese Partei doch seit 2013.

Sie verbreiten hier doch keinen Blödsinn und billigste Propaganda, wie?

umgekehrt

@ 19:30 von rareri

"Und nunmehr, da sich herausgestellt hat, dass man mit ihm nicht die beste Wahl gehabt hat, lässt die Union ihn fallen wie eine heiße Kartoffeln und dass ist unfair ihm gegenüber."

Fairness ist üblicherweise kein Bestandteil des politischen Geschäfts. Davon abgesehen, ich nehme an, dass ich damit richtig liege. Hr. Laschet hat auf seinem Weg nach oben sicherlich auch schon die ein oder andere heiße Kartoffel fallen lassen und wohl auch schon mal den ein oder anderen Kontrahenten "kaltgestellt". Er ist lange genug im Geschäft und wusste, worauf er sich einlässt. Nun ist eben er auf der Verliererseite, wofür er m. E. einen nicht zu geringen Eigenbeitrag geleistet hat.

20:40 von Theodor Storm Und Merkel ?

Es war vorauszusehen, dass mit ihrem Weggang die strategische Position der CDU schwierig wird. Deshalb hätte sie ihren Nachfolgekandidaten in der CDU aufbauen müssen. AKK war überfordert. Laschet ist es offensichtlich auch. Er ist von den CDU-Gremien eingesetzt worden, weil sich viele in der Partei durch das Stühlerücken neue Karrierechancen ausgerechnet haben.
#
Gute Analyse,so sehe ich es auch.

Mit dem Bade

Mit dem Bade ausschütten?!
Vorweg, ich habe so gewählt, wie ich gewählt habe, um Laschet als Bundeskanzler verhindern zu helfen. Rheinische Frohnatur zu sein und auch noch auf Trauerfeiern ein fröhliches Gesicht zu machen, ist mir nicht genug, um mein Land in aller Welt zu repräsentieren.
Aber die gesamte Hetze geht mir um Moment auch gegen den Strich. Das ist nur durch die Internet-Hype und das Schielen auf die öffentliche Meinung zu erklären. Kann man sich denn, verdammt noch mal, wenigstens in der Partei (der ich derzeit übrigens noch angehöre) zusammensetzen, Stärken und Schwächen diskutieren und einen mehr oder weniger verdienten Mann, der auch nicht mit einem Fingerschnippen zu ersetzen ist, eine angemessene Funktion zumessen? Kann nicht ein Parteifunktionär dazulernen und z.B. lernen, aufzuhören, sein Mäntelchen immer nach dem Wind zu hängen, und stattdessen auf seiner Meinung beharren ohne Rücksicht auf Wahl-Umfragen?
Nachdenklich,
frdl. Gruß,
Zuschauer49

Am 02. Oktober 2021 um 18:46 von Tada

.......ch wette, dass sich ganz viele ärgern, dass sie den Hühnerhaufen gewählt haben.......

Ich habe in erster Linie CDU gewählt um RRG zu verhindern. Wäre Söder der Kanzlerkandidat gewesen, hätte ich womöglich SDP gewählt, wer weiß. Zumindest nicht die CDU. Aber nun ist es eben so wie es ist. Noch ärgere ich mich nicht.

20:23 von Hillary

"Manche haben hier im Forum bei kürzlichen diesbezüglichen Berichten zu Laschet sogar Mitleid erwähnt.
Also, solche Mitleidsbekundungen habe ich noch nie bzgl. Baerbock gelesen.
Obwohl es doch beide verbockt haben."

,.,.,

Sie verstehen den Punkt nicht.
Es geht nicht ums Verbocken.

xxx

"Seltsamerweise wird jedoch nur der männlicher Kandidat bedauert.
Als Frau finde ich das mehr als bemerkenswert."

,.,.,

Auch als Frau dürfen Sie nachdenken.
Sie schaden den Frauen, wenn Sie alles auf Mann-Frau reduzieren.

Das sage ich als Frau.

DIe CSU hat 5,2% der Zweitstimmen.

@20:51 von Tada
Die Überhangmandate sollen diese Relation wieder herstellen. Das "wie" begünstigt sie etwas. Das soll bis zur nächsten Reform beendet werden.
Die CSU ist an der Aufblägung des Bundestags schuld.

Geht schon

@ von Zuschauer49

"Kann nicht ein Parteifunktionär dazulernen und z.B. lernen, aufzuhören, sein Mäntelchen immer nach dem Wind zu hängen, und stattdessen auf seiner Meinung beharren ohne Rücksicht auf Wahl-Umfragen?"

Grundsätzlich kann man das schon, und auch ein Parteifunktionär. Nur müsste er eine sozusagen selbstlose Sichtweise einnehmen können. D. h. ohne überhaupt darauf zu achten, dass er die Meinung vertritt, die für sein Fortkommen mit Hilfe des „Windes“ günstig ist.

19:09 von schabernack

Die CSU hat 1 Mandat, die CDU 49 Mandate verloren. Aus Sicht der CDU gar nicht schön.

Die beiden jüngeren Ministerpräsidenten der CDU … die Herren Hans & Günther … sind neue Köpfe.

Heute ist ein Interview mit Herrn Günther in der NOZ. Auf die Frage, welche Fehler der Bundes-CDU er im Landtagswahlkampf vermeiden werde, kam die kurz und knappe Antwort: Alle!

In einer potentiellen Jamaika-Koalition sieht er die CDU als wichtige Klammer für die notwendige Transformation der Wirtschaft zu Nachhaltigkeit und Klimaschutz mit gesundem Menschenverstand.

Armin Laschet sei die Verantwortung für das schlechte Abschneiden nicht allein zuzurechnen. Auf die Anmerkung, dass die CDU offensichtlich im Kompetenzfeld Wirtschaft über 35 Prozent verloren habe und den Wirtschaftsminister stellt:
...das hat uns offensichtlich nichts genutzt.

Quelle: NOZ, 02./03.10.21

um 21:01 von Blitzgescheit

"Ihre Antwort ist jetzt genau welches?"
Sie stellen eine Frage - das sieht man am Fragezeichen.
Ist es denn für einen AfD Wähler wirklich nicht möglich auch nur einen Satz in korrektem Deutsch zu schreiben?

Wenn sie (klein, da Höflichkeitsform nicht angebracht) den Wink mit dem Zaunpfahl oben nicht verstehen, dann kann ich - im Rahmen der Netiquette - auch nicht mehr helfen.

20:51 von Tada / @schabernack

«Also ist die CSU durch Überhangmandate so stark vertreten?»

Ja … die 45 Mandate sind mehr, als die CSU hätte, wäre sie proportional auf das ganze Bundesgebiet umgerechnet mit ihren Zweitstimmen im Bundestag vertreten. Die umgerechnet exakte Prozentzahl weiß ich nicht im Kopf, aber es sind niedrig 5,x %.

Die Anzahl Überhangmandate ist die Differenz von 45 zu der Zahl, die es nur nach Zweitstimmen sein sollten. Viele Überhangmandate machen dann auch viele Ausgleichsmandate für die anderen Parteien + den Bundestag fett an Sitzzahl.

Zurückbesinnung auf linkere Positionen der CDU

"Vielmehr sei wichtig, sich auf das zu besinnen, wofür die Union stehe, also auf grundlegende Werte der Partei, die Herausforderungen der Zukunft und Geschlossenheit." (aus dem Beitrag über eine Aussage Süssmuths)

Der Markenkern der Union war stets der Unionsgedanke: Union der Protestanten und Katholiken, Union der europäischen Staaten, Union von Arbeitgebern und Arbeitnehmern.

Zum ursprünglichen Ziel der Union, der Errichtung eines europäischen Bundesstaats, habe ich oben schon einen Beitrag geschrieben.

Aber auch der Ausgleich zwischen Arbeitnehmern und -gebern war stets Markenkern der Union.

Hier ist die CDU unter Merkel nach rechts gerückt (die CDU ist übrigens nirgendwo nach links gerückt und nur beim Thema Gesellschaftspolitik in die Mitte wie die "Schröder-Gedöns"-SPD auch).

Sie sollte sich auf Blüm und auch Strauß zurückbesinnen, die für eine viel sozialere Politik als Schröder oder Merkel oder Merz oder Laschet standen.

21:01 von wenigfahrer

<< Am 02. Oktober 2021 um 20:23 von Sausevind

< Mein Bauchgefühl sagt mir, dass NICHT "alle Plätze schon besetzt sind", wie Sie befürchten. <

Also für was sollte die CDU jetzt stehen?, da ist kein Modell mehr frei, zum erneuern. <<

.-.-.

Derzeit ist das ganze Parteiensystem im Wandel.

Seit es die Grünen gibt - die die Natur BEWAHREN wollten, haben sie ein konservatives Element für sich geschaffen.

Das gehört eigentlich in das Ressort der konservativen CDU, aber sie hat das Thema nicht erkannt.

Zu bewahren weiterhin gibt es unsere humanen Werte.
Diese sind aus der Aufklärung erwachsen, aber AUCH aus dem Christentum.

Die CDU hat ein "C" im Namen, also beruft sie sich auf christliche Werte.
Dazu gehört u.a. Nächstenliebe - übersetzt ins Politische heißt das:
Aufgeben des sich zerfleischenden Konkurrenzdenkens. Stattdessen ein Miteinander.

Das liegt ohnehin in der Luft.

Daraus ließe sich vielleicht ein Programm basteln.

@Am 02. Oktober 2021 um 21:54 von warumeigentlichwer

Zitat: "Sie stellen eine Frage - das sieht man am Fragezeichen.
Ist es denn für einen AfD Wähler wirklich nicht möglich auch nur einen Satz in korrektem Deutsch zu schreiben?

Wenn sie (klein, da Höflichkeitsform nicht angebracht) den Wink mit dem Zaunpfahl o"

Wenn Sie das Wort "sie" mit Kleinbuchstaben schreiben, ist das aber das Personalpronomen 3. Person - Plural und ergibt überhaupt keinen Sinn. Bitte noch einmal versuchen.

21:01 von Blitzgescheit

@Am 02. Oktober 2021 um 20:51 von warumeigentlichwer
Zitat: "Und nun?
An der Richtigkeit der Positionen, die die AfD vertritt, ändert dies in meinen Augen nicht. Aber Sie werden es mir sicherlich gleich erklären."

So sieht es halt jeder aus seiner Blase. Auch Anders Breivik glaubt sich noch heute im Recht. Offenbar vermag es niemand diesen Herrn aus seiner Blase zu holen."

Ihre Antwort ist jetzt genau welches?

,.,.,

Die Antwort liegt doch auf der Hand, Blitzgescheit:

so wie Sie die unmenschlichen Afd-Werte verteidigen, so verteidigt auch Anders Breivik seine Unmenschlichkeit.

@18:03 Barbarossa 2 "Wahlrummel sparen."

Der weise MP Horst Seehofer zu Gast in der Sendung "Aufgemerkt! Pelzig unterhält sich" am 20.05.2010 mit seiner Feststellung:
„Ich ä versuche nach dem logischen Menschenverstand zu entscheiden. Denn es is so wie Sie sagen: Diejenigen die entscheiden ham, sind nicht gewählt. Und diejenigen die gewählt werden ham nichts zu entscheiden.“

Wolfgang Schäuble in der ZDF Doku "Geheimakte Finanzkrise" ab Min. 36:34 „Früher hieß es ja immer: Wenn wir die Banken möglichst wenig regulieren, dann läuft des alles viel besser.
Irgendwann hatten wir sie so dereguliert, dass sie sich selbst zerstören konnten!
Und dann musste natürlich der Steuerzahler, also die dumme Politik einschreiten, um das Überleben zu sichern.“

21:09 von Blitzgescheit

<<< ZItat: "@20:10 von Blitzdings
>> Hier wird die Behauptung aufgestellt, die
>> AfD sei "rechtsradikal".

Sie haben vollkommen Recht, die AfD ist nicht(!) rechtsradikal, sie ist rechtsextrem. oO"

Echt?
Welche "rechtsextreme" Positionen soll die AfD denn vertreten?
Das wäre mir aufgefallen. Ich wähle diese Partei doch seit 2013.

Sie verbreiten hier doch keinen Blödsinn und billigste Propaganda, wie? <<<

,.,.,

Nein, nein, blitzgescheit, alles gut.
saschamaus hat schon recht.
Sie haben das nur noch nicht erkannt, aber alles gut.

Viele versuchen hier ja, Ihnen zu helfen.

21:49 von Kaneel

//Heute ist ein Interview mit Herrn Günther in der NOZ. Auf die Frage, welche Fehler der Bundes-CDU er im Landtagswahlkampf vermeiden werde, kam die kurz und knappe Antwort: Alle!
In einer potentiellen Jamaika-Koalition sieht er die CDU als wichtige Klammer für die notwendige Transformation der Wirtschaft zu Nachhaltigkeit und Klimaschutz mit gesundem Menschenverstand.//

Dann hat aber, in den vergangenen 16 Jahren, der „gesunde Menschenverstand“ gefehlt, denn der hätte, mit Bezug auf die vorhandenen wissenschaftlichen Erkenntnisse, zu umfassenden drastischen Maßnahmen führen müssen.

Immer gleich den Kopf abschlagen ...

So ein Wahlkampf ist eine sehr dynamische Sache. Ob nur Laschet oder Söder: es lief für die CDU gerade nicht gut. Zu viele Querelen, zu viele Hiobs - und damit meine ich nicht Ahr, sondern Afghanistan, Lieferprobleme, Impfdesaster usw. Vom Scheuer-Müll ganz zu schweigen. Es ist nicht (nur) Laschet, die CDU ist verbraucht. Das wäre einem anderen Kandidaten auch passiert. Warum alsojetzt Laschet als Buhmann in die Ecke stellen? Fair ist das nicht!

Am 02. Oktober 2021 um 21:54 von schabernack

Sie verschweigen das das Wahlgesetz vorsieht, das bis drei Mandate nicht ausgeglichen werden.
Im Gegensatz zu allen anderen Parteien auch nicht mit anderen Ländern ausgeglichen werden können.

22:00 von Sausewind

//Seit es die Grünen gibt - die die Natur BEWAHREN wollten, haben sie ein konservatives Element für sich geschaffen.
Das gehört eigentlich in das Ressort der konservativen CDU, aber sie hat das Thema nicht erkannt.//

Die CDU hat das Thema durchaus erkannt, aber sie hat eindeutige Präferenzen für die Wirtschaft und das schafft Abhängigkeiten. Und so etwas wie „Natur bewahren“ gehört da nicht hin. Allerdings gibt es Anzeichen dafür, dass die Wirtschaft umdenkt. Die CDU scheint das aber nicht im Blick zu haben, die FDP übrigens auch nicht.

21:49 von Kaneel / @schabernack

«Heute ist ein Interview mit Herrn Günther in der NOZ. Auf die Frage, welche Fehler der Bundes-CDU er im Landtagswahlkampf vermeiden werde, kam die kurz und knappe Antwort: Alle! … In einer potentiellen Jamaika-Koalition sieht er die CDU als wichtige Klammer für die notwendige Transformation der Wirtschaft zu Nachhaltigkeit und Klimaschutz mit gesundem Menschenverstand.»

So sehr genau kenne ich als Karnevalslicht aus dem Westen der Herrn Daniel Günther von der Waterkant nun nicht. Aber er regiert ja in Schleswig-Holstein schon seit 2017 in einer Koalition mit Grünen und FDP. Beschwert über diese Art von Koalition haben sich weder Robert Habeck noch Mr. Silberrücken Kubicki. Also scheint das zumindest im sehr wenig Wählerland an der Waterkant schon was zu können.

Der Herr Günther ist ja auch ein eher Unaufgeregter mit Realitätssinn. So kommt mir das vor, ohne dass ich Details wüsste. Im Klein-Bundesland regiert es sich immer besser ohne Reingemaggel von 1.001x Interessen Berlin.

zu Grunde gerichtet

Nie hat ein Vorsitzender eine Partei in so kurzer Zeit so auf den Boden der Tatsachen befördert.

@ Barbarossa

Grundsätzlich halte ich von Umfragen nichts. Aber sie finden nun mal statt und werden zum Teil auch sehr Ernst genommen. Laut Umfragen wollen 75% der Bürger Laschet nicht. Das ist doch eine klare Ansage.

Nein. Für Menschen die zumindest grundsätzlich nichts von Umfragen halten, ist das auch keine Ansage.

jeder Tag, an dem Laschet länger am Ruder ist

schadet der CDU/CSU Union und zeigt die Unfähigkeit der Union zur Erneuerung nach Merkels selbstbezüglichen politischem Schlingerkurs. Die Parteien haben sich aus Machtgier unter Merkel von jeder Programmatik verabschiedet, zurückgeblieben ist eine leere Hülse, von der kein Mensch weiß, was das sein soll.

um 22:04 von Blitzgescheit

"Wenn Sie das Wort "sie" mit Kleinbuchstaben schreiben, ist das aber das Personalpronomen 3. Person - Plural und ergibt überhaupt keinen Sinn. Bitte noch einmal versuchen."

Den Grund warum ich das Personalpronomen klein geschrieben habe, wurde genannt. Höflichkeitsform ist nicht angebracht, wenn die angesprochene Person nicht höflich angesprochen werden soll.

Das ist so eine Marotte von mir - aber auch im Unternehmen in dem ich arbeite. Wenn jemand vom "Du" zum "sie" wechselt, kann der Angesprochene eigentlich die Koffer packen.

@ Tinkotus

Warum bitte...wurden eigentlich nach letztem Sonntag, 18:01 Uhr, die Worte "Laschet" und "Kanzler" überhaupt noch in einem Satz gebracht?

An den Satz kann ich mich nicht erinnern.

@Sparpaket, 18:58

„Sorry Leute, das schlechte Ergebnis ist eine kollektive "Leistung" der gesamten Union.“

Sehe ich auch so. Und diejenigen, die sich jetzt auf einen Parteikollegen einschießen und „nachtreten“ beweisen ganz schlechten Stil. Aber nicht das zur Gestaltung konstruktiver demokratischer Politik unerlässliche Integrationsvermögen. Das setzt nämlich den respektvollen Umgang mit allen voraus.

22:19 von Magic.fire / @schabernack

«Sie verschweigen das das Wahlgesetz vorsieht, das bis drei Mandate nicht ausgeglichen werden.»

Ich verschweige gar nix, und ich schreibe auch keine Rezension vom Wahlgesetz. Bis 3 Mandate nicht … mega toll. DER Durchbruch im Wahlrecht zum kleineren Bundestag wieder näher an 598 Sitzen.

Gar nix hat der Flopp mit den 3-Aber-Nicht bewirkt.
Noch mal mehr als nur 709 sind es nun im Bundestag.
Prima gemauschelt … CSU.

Tragödie letztlich zu hoch gegriffen

TS:
>>Er darf die unionsinternen Vorgespräche am Wochenende sowie die Gespräche mit der FDP ... und mit den Grünen am Dienstag für die CDU leiten. In der Tragödie wäre das ein "retardierendes Moment", also der Moment in der Tragödie, in dem der Protagonist noch Hoffnung schöpfen darf - vor dem endgültigen Fall.<<

Schön geschrieben! Aber ... anders als der Protagonist hat Hr. Laschet die Möglichkeit, das "Theater" stante pede verlassen. Ich vermute, kaum einer der "Zuschauer" würde ihm das übelnehmen, viele würden wohl erleichtert aufatmen. Den "endgültigen Fall" würde das, anders als in der Tragödie, ziemlich sicher nicht bedeuten, denn der Posten gibt es in Politik und Wirtschaft viele.

22:10 von Theodor Storm 21:49 von Kaneel

Dann hat aber, in den vergangenen 16 Jahren, der „gesunde Menschenverstand“ gefehlt, denn der hätte, mit Bezug auf die vorhandenen wissenschaftlichen Erkenntnisse, zu umfassenden drastischen Maßnahmen führen müssen.

"Gesunder Menschenverstand" scheint ja durchaus eine Frage der Definition zu sein, die Menschen der jeweiligen Parteien unterschiedlich mit Leben füllen. (oder auch nicht) Daniel Günther meinte damit wohl u.a. das Erhalten von Arbeitsplätzen und dass Menschen bei der Transformation "mitgenommen" werden müssen.

Einige der User hier äußern doch erhebliche Panik im Hinblick auf die potentiellen Kosten und Unbequemlichkeiten der notwendigen Veränderungen. Herr Günther und Herr Habeck haben m.W. in SH gut zusammen gearbeitet.

@ wenigfahrer

Mir ist unklar wohin die Partei neu starten will.

In die Opposition. Und das ist nicht einmal wirklich eine Frage des Wollens.

Ich habe den Eindruck

das so langsam ein umdenken in der CDU über die vielen Fehler die in der Vergangenheit passiert sind begonnen hat. Nun da Merkel sich auf das Altenteil zurück ziehen wird,trauen sich die Ersten den Mund aufzumachen. Da wird noch vieles sich in Zukunft ändern.Nun durch das schlechte abschneiden bei der Wahl kommt so alles hoch. Der Armin war nur der Beschleuniger.

22:23 von Theodor Storm

" 22:00 von Sausewind

//Seit es die Grünen gibt - die die Natur BEWAHREN wollten, haben sie ein konservatives Element für sich geschaffen.
Das gehört eigentlich in das Ressort der konservativen CDU, aber sie hat das Thema nicht erkannt.//

Die CDU hat das Thema durchaus erkannt,"

.-.-.

Zur Zeit, als die Grünen entstanden sind?
Das war Ende 1979.

Aber im Grunde haben Sie schon recht:

"aber sie hat eindeutige Präferenzen für die Wirtschaft und das schafft Abhängigkeiten. Und so etwas wie „Natur bewahren“ gehört da nicht hin. Allerdings gibt es Anzeichen dafür, dass die Wirtschaft umdenkt. Die CDU scheint das aber nicht im Blick zu haben, die FDP übrigens auch nicht."

.-.-.

Ich vermute, dass sowohl CDU als auch FDP früher oder später ebenfalls umdenken werden.

Wenn die Wirtschaft der Vorreiter ist, dann ist doch der reine Wahnsinn. :-)

Am 02. Oktober 2021 um 22:00 von Sausevind

" Mein Bauchgefühl sagt mir, dass NICHT "alle Plätze schon besetzt sind", wie Sie befürchten. "
" Derzeit ist das ganze Parteiensystem im Wandel. "

Mit dem Bauchgefühl ist so eine Sache, das mit dem Wandel wird aber so sein, nicht jeder Wandel ist aber immer gleich gut.

Und alles was Sie aufführen, können die anderen auch, oder haben ähnliches im Programm, und mit dem C hat sich auch einiges gewandelt.
Meine Familie selbst kam aus einem Land oder Region, die war katholischer als der Papst selber ;-), außer mir, und ich bin schon reichlich alt, ich hab das nicht übernommen.
Und wenn man die Zahlen ansieht, setzt sich der Trend seit vielen Jahren fort, also nicht unbedingt ein Kriterium eine Partei deshalb zu wählen.
Hat also nichts mit einer humaner Denkweise zu tun, dafür stehen andere auch.
Die CDU müsste förmlich eine neue Partei gründen, mit völlig anderen Zielen, die aber nicht vorhanden sind.
Und dann mit dem alten Personal, wie Röttgen oder Merz, nebst Spahn, klappt nicht.

21:01 von wenigfahrer

//Trotzdem wäre ich für eine neue GroKo unter Kanzler Scholz, auch wenn ich damit einen Sturm auslösen werde.
Man könnte sogar Gelb einbinden, wenn man wollte.//

Das ist ja in den Diskussionen der vergangenen Tage ziemlich untergegangen: selbstverständlich ist die GroKo eine Option, nämlich für den Fall, wenn die FDP glaubt, mit unsauberen Mitteln SPD und Grüne unter Druck setzen zu können. Das würde ich nicht völlig ausschließen. Ich will aber den verbalen Vorgaben dieser Tage, zu konstruktiven Verhandlungen seitens der FDP, erstmal glauben.

@ Magic.fire

Sie verschweigen das das Wahlgesetz vorsieht, das bis drei Mandate nicht ausgeglichen werden.
Im Gegensatz zu allen anderen Parteien auch nicht mit anderen Ländern ausgeglichen werden können.

Überhangmandate können nie aus anderen Ländern ausgeglichen werden.

Laschets Problem

und das der CDU wurde schon in der ersten Pressekonferenz nach der Wahl deutlich: Erst bedankte sich Laschet artig bei Angela Merkel für 16 erfolgreiche Jahre, um im nächsten Satz seinen Anspruch zu formulieren, Deutschland zu schnell zu modernisieren. Wenn es die CDU in 16 Jahren Regierung nicht geschafft hat, Deutschland zu modernisieren, warum soll das jetzt ausgerechnet Laschet schaffen? Die CDU hat einen Scherbenhaufen hinterlassen und jetzt will die CDU das zerbrochene Porzellan wieder neu zusammenkleben? Das glaubt doch kein Mensch!

Die Hängepartie ...

... der Union bis zum Rücktritt Laschets kann durchaus noch Tage dauern und sie schadet der Union massiv.

Letzte Chance ? Das ist noch

Letzte Chance ?
Das ist noch nicht ausgemacht. Erst wenn FDP / Grüne sich mit der SPD geeinigt haben. Sollten die Schnittmengen mit der CDU/CSU größer sein, dann hat diese Konstellation auch eine satte Mehrheit.

Am 02. Oktober 2021 um 23:04 von born in stasi-land

Nach neuen Wahlgesetz werden sie mit anderen Landeslisten verrechnet.

/// Am 02. Oktober 2021 um

///
Am 02. Oktober 2021 um 23:07 von Peter Meffert
Laschets Problem

und das der CDU wurde schon in der ersten Pressekonferenz nach der Wahl deutlich: Erst bedankte sich Laschet artig bei Angela Merkel für 16 erfolgreiche Jahre, um im nächsten Satz seinen Anspruch zu formulieren, Deutschland zu schnell zu modernisieren. Wenn es die CDU in 16 Jahren Regierung nicht geschafft hat, Deutschland zu modernisieren, warum soll das jetzt ausgerechnet Laschet schaffen? Die CDU hat einen Scherbenhaufen hinterlassen und jetzt will die CDU das zerbrochene Porzellan wieder neu zusammenkleben? Das glaubt doch kein Mensch!///
.
Sie vergessen, dass die CDU ja zusammen mit der SPD regiert hat. Ihr Vorwurf, soweit er denn zutrifft, trifft die SPD also gleichermassen.

22:59 von wenigfahrer

<< Am 02. Oktober 2021 um 22:00 von Sausevind

" Mein Bauchgefühl sagt mir, dass NICHT "alle Plätze schon besetzt sind", wie Sie befürchten. "
" Derzeit ist das ganze Parteiensystem im Wandel. "

Mit dem Bauchgefühl ist so eine Sache<<

,.,.,

Ich habe Ihnen von Anfang an geschrieben, dass ich selber nicht konservativ funze, derzeit keine Antwort auf Ihre Fragen habe, nur so ein Bauchgefühl habe.

Dieses Bauchgefühl habe ich Ihnen mitgeteilt, um Sie nicht im Regen stehen zu lassen.

Aber ich merke, dass Sie gar nicht mitdenken wollen, sondern Ihre fertige Meinung haben.

Da bin ich dann auch fehl am Platz.

20:03 von Tada

Zitat:"Wie kann eine Partei aus einem Bundesland verhältnismäßig zu den anderen Bundesländern so viele Sitze haben?"

Weil sie in 45 von 46 bayrischen Wahlkreisen das Direktmandat gewonnen hat. Deswegen kommt auch niemand von der CSU über die Liste in den Bundestag, weil sie prozentual gar nicht so viele Sitze haben dürfte und das ist ein Grund für die Aufblähung des Bundestags, weil diese überzähligen Sitze für die anderen Parteien ausgeglichen werden.

@ Peter Meffert

Die CDU hat einen Scherbenhaufen hinterlassen und jetzt will die CDU das zerbrochene Porzellan wieder neu zusammenkleben?

Welcher Scherbenhaufen?

Was echten Konservativen am Herzen liegt

@"Blitzgescheit"

Sie fragen nach Belegen für die Behauptung, dass die sogenannte AfD rechtsradikal sei.

Eine Antwort darauf wiche vom Thema hier ab, deshalb nenne ich, um dem Thema gerecht zu werden, was zum Markenkern der Union gehört, also tatsächlich Konservativen und nicht Reaktionären, Rechtsradikalen oder Rechtsextremen am Herzen liegt.

Zum einen der Bundesstaat Europa als langfristiges Ziel (siehe Ludwigshafener Grundsatzprogramm oder Wahlprogramm 1980), zum anderen ein soziales Miteinander, wie es Blüm anstrebte. Das habe ich hier

02. Oktober 2021 um 21:54
02. Oktober 2021 um 20:18

ausgeführt.

Auch die Flüchtlingspolitik ist seit Ernst Albrecht Herzensanliegen der Union. Damals ging es um die freiwillige Aufnahme vietnamesischer Flüchtlinge, bei Merkel ging es um die Pflicht zur Aufenthaltsgestattung gemäß Dublin-III-Verordnung (siehe Bundestags-Drucksache 19/21316).

Nur um 3 Punkte zu nennen, in denen die sogenannte "AfD" vom Konsens konservativer Demokraten abweicht.

Lasches letzte Chance …

ist der geordnete Rückzug durch einen Rücktritt. Die CDU hat sich dieses Dilemma selbst eingebrockt, als die Wahl des Kanzlerkandidaten getroffen wurde. Das ist nicht überraschend, sondern war eindeutig vorauszusehen. Sein Mitbewerber aus der CSU hätte die weitaus besseren Chancen gehabt und hätte sie noch jetzt, wenn er die Verhandlungen für Jamaika führen würde. Größe zeigt, wer Niederlagen eingestehen kann. Das könnte zumindest die politische Bedeutungslosigkeit verhindern.

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