Ihre Meinung zu: Bundestagswahl 2021: Ein Wahlkampf in ungewöhnlichen Zeiten

24. September 2021 - 19:59 Uhr

Drei Spitzenkandidaten und das Rennen komplett offen: Ein ungewöhnlicher Wahlkampf mit vielen Überraschungen geht zu Ende. Oft ging es um Sympathiewerte, aber auch um Sachfragen. Von Christian Feld.

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Kommentare

Mich wundert immer, dass man

Mich wundert immer, dass man Frau Baerbock einerseits große Sympathepunke und sachlichkeit attestiert, sie aber insgesamt nicht auf #1 setzt.
Ja, sie ist nicht so lustig, sondern (fast) immer sachorientiert und argumentativ unterwegs, aber genau diese Sachlichkeit wird bei Scholz als staatstragend und kanzlergerecht angesehen, während man das Frau Baerbock so nicht zusteht.
Mir scheint, viele haben auch nach wie vor Ressentiments gegen Frauen in Führungspositionen.
Aber abgesehen von der Person: Das Problem #1 ist der Umweltschutz. Und von allen Parteien mit nennenswertem Wahlerfolg, sind da die Grünen am glaubwürdigsten. Sie kommen aus der Umweltbewegung - auch wenn sie heute bei weitem nicht mehr radikal und konsequent genug sind.

Wir brauchen eine ökologische Wende - besser vorgestern als morgen. Und die CDU muss sich endlich mal in der Opposition erholen. Sie haben 16 Jahre lang das Land so la-la geführt, wird Zeit für frischen Wind!

Es ist nicht offen …

Das Ergebnis ist nicht offen. Genau wie die ÖR die falschen Moderatoren mit den falschen Fragen hatten,
so fragen die Wahlforscher die falschen Leute.

Es sind nicht die ständig Online-Leute, die Mehrheiten ergeben. Es ist halt aufwändiger und teurer, diese Wähler zu erreichen.

Nichts wird so bleiben

wie es war.Die Bürger (Ich auch) spüren das große Veränderungen in Zukunft unser Leben bestimmen.Da ist dann schon Angst und Unsicherheit nicht ungewöhnlich,obwohl Angst ein schlechter Ratgeber ist. Ich blicke mit etwas Sorge ,auch für meine Kinder und Enkel in die Zukunft.

Bundestagswahl ist eher eine parteienblockinterne Wahl

"Kein Charisma, bitte!" war ein Artikel der "New York Times" überschrieben. Die Deutschen hätten es gerne langweilig in der Politik.

Auf eine ausgewiesene Wechselstimmung ist er vor der Wahl nicht gestoßen, stattdessen auf eine ambivalente Haltung.

Das hat weniger mit Charisma oder dem Fehlen davon zu tun. Sondern, man will unbedingt glauben, dass die Mächtigen auch die Guten sind. Diese fast singapurische Skepsis gegenüber Opposition (oft als "Spalter" und "Hetzer" empfunden) prägt die deutsche Politik. Solange es (scheinbar) einigermaßen gut läuft, schwimmen die Massen mit dem Strom.

@ kurtimwald

Das Ergebnis ist nicht offen. Genau wie die ÖR die falschen Moderatoren mit den falschen Fragen hatten, so fragen die Wahlforscher die falschen Leute.

Sie möchten die Befragten aussuchen, haben Leute im Blick, die mehr oder minder Ihrer Meinung sind. Das wäre aber nicht reell.
Die Meinungsforscher machen es ganz anders. Eine richtige repräsentative Zufallsumfrage fragt automatisch immer die richtigen Leute. Und genau das wird gemacht. Das ist fair und Ihre Absichten sind interessengeleitet.

Zukunft?

Am 24. September 2021 um 21:14 von schiebaer45
Nichts wird so bleiben
wie es war.Die Bürger (Ich auch) spüren das große Veränderungen in Zukunft unser Leben bestimmen.Da ist dann schon Angst und Unsicherheit nicht ungewöhnlich,obwohl Angst ein schlechter Ratgeber ist. Ich blicke mit etwas Sorge ,auch für meine Kinder und Enkel in die Zukunft.

Der fehlende Mut für große Veränderungen, könnte traurig enden.

Erstaunlich daß nicht alle jungen Menschen auf die Klimademo gehen! So richtig wahr haben, will den Klimawandel ... wohl niemand. Auch die Politik drückt ein Auge zu.

Bitte mal drüber nachdenken?

Viele sehnen sich nach 16 Jahren Merkel nach Veränderung. Sicherlich legitim. Jetzt aber der SPD deswegen den Vortritt zu geben greift aber meiner Meinung zu kurz denn Scholz hat eine Koalition mit den teilweise sehr extrem agierenden Linken nicht ausgeschlossen. Die Linke verbiegt sich gerade bis zum erbrechen um mitregieren zu dürfen und dann wäre rot-grün-rot eine der wahrscheinlichsten Konstellationen. Den Teufel mit dem Belzebub austreiben heißt das, oder vom Regen in die Traufe. Mit rot-grün-rot würde unser Land und unsere bisherigen Errungenschaften zum Abschuss freigegeben. Denken Sie bitte mal darüber nach?

@ schiebaer45

Ich möchte Ihnen ein wenig Mut machen. Veränderungen können zwar ängstigen, sie können aber auch neue Chancen in sich bergen.

Wer

Drei blasse Kanzlerkandidaten. Frau Baerbock, die sich selbst ein Bein gestellt hat und in einer Regierungsbeteiligung viel von ihrer Farbe verlieren wird. Herr Laschet, der nicht mit Argumenten und dem Wahlprogramm der CDU punkten konnte. Er drohte wie im Mittelalter die Kirchen mit dem Fegefeuer. Und Herr Scholz, der jede Klippe wortreich umschiffen konnte.
Einer der Kandidaten zieht ins Kanzleramt. Hoffentlich haben wir nicht den Schwarzen Peter gezogen.

Am 24. September 2021 um 21:13 von kurtimwald

>>
Es ist nicht offen …

Das Ergebnis ist nicht offen. Genau wie die ÖR die falschen Moderatoren mit den falschen Fragen hatten,
so fragen die Wahlforscher die falschen Leute.

Es sind nicht die ständig Online-Leute, die Mehrheiten ergeben. Es ist halt aufwändiger und teurer, diese Wähler zu erreichen.<<

Könnten Sie mir bitte erläutern was Sie mit ihrem Kommentar genau meinen. Ich bin ein wenig überfragt und möchte nicht spekulieren.

danke

Ich finde es schon sehr dreist…

Ich finde es schon sehr dreist das Baerbock einfach so weitermacht und in die Kameras lächelt als wäre nichts geschehen angesichts der Vergehen die sich die Frau geleistet hat (40.000 Euro für eine Doktorarbeit eingesackt die Sie dann nicht geliefert hat und wofür Sie eigentlich keine Eingangsvoraussetzungen hatte, Vita über zehnmal korrigiert, Buch abgeschrieben, Sonderzahlungen „vergessen“ anzugeben..). Ich finde Kubicki hat recht als er sagte, alles an der Frau wirke aufgesetzt. Da ist Laschet wesentlich seriöser und Erfahrung hat Laschet im Gegensatz zu Baerbock auch.

21:13 von kurtimwald Online

"Es sind nicht die ständig Online-Leute, die Mehrheiten ergeben. Es ist halt aufwändiger und teurer, diese Wähler zu erreichen."

Deshalb machen die Wahlforscher ja auch keine Onlinebefragungen. Sie befragen einen repräsentativen Querschnitt Aug' in Aug', telefonisch oder schriftlich. Ausgewertet wird mit komplizierten Modellen. Ihr Einwand geht ins Leere.

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