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Eines ist schon mal sicher

Eines ist schon mal sicher die großen Lebensmittel Konzerne und in Agrar Konzerne werden uns dabei nicht helfen. Hier mal ein Vorschlag von mir: Die Vernichtung von verzehrbaren Lebensmitteln unter Strafe stellen und das auch durchsetzen. Spekulationen mit Nahrungsmitteln bei Strafe verbieten. Allerdings müssen die Strafen auch so hoch sein das die Konzerne und Spekulanten es sich 3 mal überlegen sich eine einzufangen.

Die Folgen der Vernetzung von

Die Folgen der Vernetzung von Politik und Grosskonzernen sind in hohem Maße zerstörerisch. Das geradezu surreale Zerrbild einer Ministerin wie Klöckner zeigt deutlich, was es am Sonntag zu verhindern gilt.

Ernährungsorganisationen beeinflussen ?

Bei mir nicht.

ich essen wie immer seit 50 Jahren meien Schweinebraten und Grille mein Nackensteck.

MD usw. kommt bei mir nicht auf den Teller.

Zu essen wäre genug da, die Verteilung und ...

.. Bevorratung ist das Problem. Für Obst, Milcherzeugnisse ec. bedarf es einer zuverlässigen Kühlung, alle Arten Getreide müssen trocken und frei von Schädlingen gelagert werden ... dazu bedarf es einer stabilen Stromversorgung und vieles mehr. Dann müssen die Vertriebswege da sein, alles "auf einen Haufen schütten" wäre so sinnvoll, als könnten Deutsche nur in Kassel einkaufen.
Mein Faforit ist Hilfe zur Selbsthilfe. So sie denn in kriesengebeutelten Regionen überhaupt möglich ist.
Aber Menschen, die täglich "gefüttert" werden, verlieren den Antrieb selbst für ihre Ernährung sorgen zu müssen.
Ich sehe die Ernährungsfrage als eine Verteilungsfrage an, nicht als eine Mengenmäßige.

haben, müssen neue eröffnet werden

„Trotz aller Bemühungen, den Hunger zu bekämpfen ist noch immer jeder zehnte Mensch auf der Welt unterernährt. Die Zahl ist zuletzt sogar (…) wieder deutlich angestiegen. UN-Generalsekretär Guterres hat deshalb einen Welt-Ernährungsgipfel in New York anberaumt.
Doch (…) 200 NGOs - unter ihnen Brot für die Welt und Misereor - boykottieren den Gipfel. Sie haben stattdessen als virtuelle Gegenveranstaltung den "Global People’s Summit on Food Systems" organisiert“

Der ob seiner „Prominenz“ und weitreichenden Anerkennung in der globalen Zivilbevölkerung hoffentlich genug Zug- bzw. Schlagkraft haben wird, um tatsächliche Verbesserungen erreichen zu können. Angesichts dieser - offensichtlich zutreffenden - Feststellung:
"In den vergangenen Jahren hat der Einfluss transnationaler Konzerne auf die internationalen Ernährungsorganisationen stark zugenommen"
und des „maßgeblichen“ Einflusses des „Kapitals“ macht es wenig Sinn, auf dessen Sinneswandel zu hoffen.

Vor allem mu0 die

Vor allem mu0 die Wachstumsideologie beendet werden, die längst auch auf die rasante Zunahme der Weltbevölkerung abgefärbt hat. Schließlich findet Wachstum nur dann Absatz, wenn die Weltbevölkerung parallel dazu mit zunimmt.

Kritik der Kritk

Letztendlich läuft der Artikel auch auf eine Kritik der Agrarchemielobby hinaus.
Das kann man machen, ist auch notwendig.
Dass im Artikel aber der unvermeidliche Chinese (hier: Qu Dongyu) und die ebenfalls als Teil von Verschwörungstheorien bekannte Bill und Melinda Gates Stiftung auf der Problembär-Seite stehen, ist unglücklich.
Insofern ist der Artikel eine Herausforderung an die Ambiguitätstoleranz der LeserInnen.
Die Bill und Mellinda Gates Stiftung leistet durchaus viel Positives.
Und das traurige Beispiel des CSU-Politikers Schmidt, der als Landwirtschaftsminister 2017 absprachewidrig dafür sorgte, dass Glyphosat seitdem weiter in der EU verwendet werden darf, zeigt, dass wir Deutsche es ganz allein hinbekommen, den Boden zu vergiften.

Wie bekommen bald acht Milliarden Menschen genug zu essen?

Gegenfrage: Wann ist das Ende der Möglichkeit, die Weltbevölkerung zu ernähren, erreicht?
Acht Milliarden Menschen- ich erinnere mich gut an Zeiten, als es vier Milliarden waren. Schon damals wurde gewarnt, daß jedes Wachstum natürliche Grenzen hat und das gilt auch für das Bevölkerungswachstum der Menschen.
Schon jetzt sehen wir, daß der Natur immer weniger Raum bleibt, immer mehr Tierarten aussterben und doch sind wir hilflos. Es sind nicht die Großkonzerne, die verantwortlich sind, denn diese haben nur ein Interesse: So viel wie möglich verdienen durch möglichst höchste Produktionssteigerung von Gütern, bei einem gedachten unbegrenzten Wachstum.
Das Wachstum der Bevölkerung geht ungebremst weiter. In 20 Jahren werden in Nigeria, also einem einzigen afrikanischen Staat, mehr Menschen leben als in den USA- 1951 lebten in Nigeria 38.144.265 Menschen, heute sind es 213.048.563, Durchschnittsalter 17.9 Jahre. (https://countrymeters.info/de/Nigeria)
Wie soll das gut gehen?

es ist wie überall...

Lebensmittel, Handel, Pharmazie, Energie, Militär, Wohnen. Mehr und mehr wird unser Leben von und durch Großkonzerne bestimmt. Demokratie hin, freiheitliche Grundordnung her, der Markt wird mehr und mehr aufgeteilt und bisweilen lästige Konkurenz gefressen oder ausgetrocknet. Der gute Karl Marx hatte tatsächlich Recht mit seinem "Wolfsgesetz". Und die uns verwaltende Politik kann oder muß diesem sich globalisierten Mechanismus ohnmächtig zuschauen, oder, dank geschicktem Lobbyismus, die Partei oder sogar Privatkassen davon mit profitieren lassen.

Wie Großkonzerne Ernährungsorganisationen beeinflussen

Ich erlaube mir nebenher darauf hinzuweisen, dass mit der Steigerung von Ernährung auch der Verpackungsmüll steigt.
Nicht jedes Nahrungsmittel liegt auf der Obsttheke. Es wäre daher angebracht, wenn neben dem Ernährungsgipfel auch ein Umweltgipfel anberaumt werden würde.

Rolle von Bauern stärken

Ein wichtiger Beitrag für Lösungen scheint mir, die Rolle der Bauern als eigenverantwortliche Produzenten zu stärken durch eine bessere Eigenorganisation (z.B. in Verbänden, Genossenschaften, etc.).

Landwirte, und vor allem familiäre Betriebe, haben meist ein langfristiges Interesse an dem Boden, den sie auch für folgende Generationen pflegen und möglichst aufwerten. Finanzielle Engpässe oder gieriges Profitstreben führen dagegen leider oft dazu, dass Raubbau betrieben wird.

Wenn sie sich zusammenschließen und mit langfristiger Perspektive ihre Interessen vertreten, dann sehe ich hier eine Kraft, die auch industriellen oder politischen Interessen eine Stirn bieten kann. Aktuell ist es sehr oft so, dass Bauern keine Chance haben, "Nein!" zu sagen.

Damit das klappt, muss der finanzielle Druck reduziert werden, und müssen Bauern gerade in Entwicklungsländern weiter befähigt werden, sich zu organisieren und ihre Interessen zu vertreten. Im Idealfall werden sie so zu "Zukunftsbauern".

mit keinem Wort genannt

"Wie bekommen bald acht Milliarden Menschen genug zu essen?"

Indem man mal der Hauptursache, der Bevölkerungsexplosion entgegenwirkt.

Da werden die abenteuerlichsten Thesen und Lösungen diskutiert ...

Alleine schon aus Klimaschutzgründen kann es nicht die Lösung sein (vielleicht übergangsweise, aber nicht dauerhaft), Nahrung rund um den Globus zu verteilen. Die Bevölkerung sollte nur so groß werden, wie es die regionale Versorgung/Landwirtschaft zulässt.

Es ist eigentlich ganz

Es ist eigentlich ganz einfach. 8mrd sind zu viel. Selbst 6mrd sind zu viel. Da können wir düngen und teilen, wie wir wollen. Die Natur wird trotzdem kollabieren. Und dann werden sogar 2mrd schon zu viele sein.

Alle Ressourcen sind begrenzt

Die Frage: "Wie bekommen bald 8 Milliarden Menschen genug zu essen" führt nicht weiter. Denn könnte man das realisieren, würde daraufhin schon bald die Frage lauten: "Wie bekommen 15 Milliarden Menschen genug zu essen ?". Zudem bedeutet nicht nur grenzenloses Wachstum auf dem Immobilienmarkt eine Wertblase bis hin zur Entwertung von Wohn- und Lebensqualität trotz steigender Mieten, wie das nun auch die Chinesen feststellen. Sondern auch Foodmengen-Wachstum führt zu einer Verschlechterung und Entwertung der Lebensmittelqualität, wie das uns ja die Food-Wachstumsforscher von der Wassergroßtomate bis zum nicht minder geschmack- und wertlosen Schlabberfleisch aus der Massentierhaltung seit Jahren bereits reichlich beweisen. Eine dahingehende Steigerung der Weltlebensmittelproduktion bringt daher niemanden weiter und führt nur zur einer Qualitätsverschlechterung für Alle.

Ernährung > Stoffwechsel > Fortpflanzung

Beim Thema Ernährung stellt sich mir seit einigen Tagen ein ganz anderes Thema in den Weg: das der möglichen Unsterblichkeit (infolge Zellverjüngung). Die Milliardäre dieser Welt lassen ja durchblicken, dass wir möglicherweise die letzte Generation sind, die noch sterben wird müssen. Wie soll sich dann die Menschheit mit ihren bisher nur 8 Mrd. weiterentwickeln, wenn nur noch Zeugungen, aber keine Beerdigungen, mehr stattfinden werden - im Falle, dass sich jeder Mensch diese Behandlung der Verjüngung wird leisten können, selbst die Unterernährten? Da kämen wir schnell zu Thema Nr.3: wie schnell können wir Terraforming anderer Himmelskörper vorantreiben, denn wir werden unendlich wachsenden Lebensraum benötigen, wenn wir auch weiterhin dem moralischen Gebot, dass jedes Menschenleben unendl. wertvoll ist, folge leisten wollen. Die Ernährungsfrage selber wird schon sehr bald keine Rolle mehr spielen, es brauchen ja nur alle Konzerne zerschlagen werden, weil sie profitorientiert sind.

Das Problem sind eher die

Das Problem sind eher die acht Milliarden Menschen, die nicht nur ernährungstechnisch zu viel sind.

RE: Forfuture um 11:22

***Die Folgen der Vernetzung von Politik und Grosskonzernen sind in hohem Maße zerstörerisch. Das geradezu surreale Zerrbild einer Ministerin wie Klöckner zeigt deutlich, was es am Sonntag zu verhindern gilt.***

Das haben Sie aber schön gesagt !
Zu der Vernetzung von Politik und Großkonzernen möchte ich noch hinzufügen, dass dies auch für die Agrarverbände gilt. Ist noch nicht allzu lange her, da wurden die höchsten Nebeneinkünfte von Mitgliedern des Agrarausschusses angezeigt. Na sowas aber auch !

Und was die Arbeit von Frau Klöckner angeht, waren selbst den Handelsketten ihre Label doch zu peinlich, als dass diese sie eingeführt hätten. Stattdessen haben die Discounter eigene, höherwertige Label präsentiert.

Gruß Hador

"Hier mal ein Vorschlag von

"Hier mal ein Vorschlag von mir: Die Vernichtung von verzehrbaren Lebensmitteln unter Strafe stellen und das auch durchsetzen."

Gute Idee. Das Ergebnis wird dann sein, daß die Hersteller nur noch so viel Lebensmittel herstellen, wie der Markt aufnehmen kann. Im Zweifelsfall eher etwas weniger um Strafen zu vermeiden.

"Dass im Artikel aber der

"Dass im Artikel aber der unvermeidliche Chinese (hier: Qu Dongyu) und die ebenfalls als Teil von Verschwörungstheorien bekannte Bill und Melinda Gates Stiftung auf der Problembär-Seite stehen, ist unglücklich.(...) Die Bill und Mellinda Gates Stiftung leistet durchaus viel Positives."

Weil die "Bill und Mellinda Gates Stiftung (...) durchaus viel Positives (leistet)", dürfen deren negative Handlungen nicht einmal erwähnt werden?

@12:23 von Giselbert

"Die Bevölkerung sollte nur so groß werden, wie es die regionale Versorgung/Landwirtschaft zulässt"

Klingt schlüssig und würde viele Probleme beheben. Es gibt nur leider keinen praktikablen Vorschlag, der schnell dahin führt.

Und ganz nebenbei - dann ist D auch deutlich zu dicht besiedelt. Um unsere Landwirtschaft zu betreiben müssen wir Futtermittel, Dünger und Energie importieren. Also - wer muss weg?

Jahrzehnte lang

Jahrzehnte lang hat man in der FREIEN Marktwirtschaft, in Globalisierung und Wachstum das Heil gesucht.
Sogar Grundnahrungsmittel sind zum Objekt der Börsenspekulation geworden.
Nicht zuletzt haben wir auch eine EU, die traditionelle Sorten von der Liste der handelbaren Nahrungspflanzen nimmt.
Und eine Mentalität, die Erdbeeren zur Weihnachtszeit verlangt.

Nun ernten wir, was wir gesäht haben:
Regionale Lebensmittel sind teurer als solche, die um den halben Erdball geschippert wurden.
Nicht nur bei uns. Selbst in manch afrikanischem Land stehen die Bauern unter Preisdruck durch Importware.

Importe können unter aberwitzigen Bedingungen erzeugt sein, der EU-Bauer muß bei den Preisen mithalten.

Ich glaube, und es ist wirklich eine Glaubenssache, daß bestimmte Produkte und Leistungen aus dem Kapitalistischen System herausgelöst und in ein zu entwickelndes Bedarfsdeckungs-Wirtschaftssystem verlagert werden müssen.
Grundnahrungsmittel
Wasser
Einfaches wohnen
Medizin & Heilung

Ganz einfach!

Die restlichen Regenwälder abholzen und den letzten Wildtieren den Lebensraum nehmen. Wenn wir das geschafft haben können wir auch 10 Mrd. Menschen ernähren. Wer das nicht will, sollte anfangen darüber nachzudenken, ob der Planet die vielen Menschen angemessen und ausreichend ernähren kann. Doch darauf reagieren die UNO und NGOs aggressiv. Ein Irrweg, wie uns die Macht des Faktischen und die Naturgesetze bald beweisen werden. Der Artikel geht mit seinen Ursachen und Lösungsvorschlägen deshalb völlig am Thema vorbei.

um 11:58 von bolligru

"Wie bekommen bald acht Milliarden Menschen genug zu essen? Gegenfrage: Wann ist das Ende der Möglichkeit, die Weltbevölkerung zu ernähren, erreicht?"
.
Das Problem ist, womit man die Menschen ernährt. In der Massentierhaltung benötigt man ca. 10 kg Kraftfutter, um ein kg Rindfleisch zu pro produzieren, bei Schweinefleisch sind es immerhin noch 4-5 kg für ein kg Fleisch. Das Kraftfutter, also Soja, Weizen, Mais, könnten auch Menschen essen bzw. auf der landwirtschaftlichen Nutzfläche für den Kraftfutteranbau könnte man auch Nahrungsmittel für den Menschen anbauen.

Die Fleischproduktion ist der größte Nahrungsmittelvernichter der Welt.

Mein Vorschlag wäre …

… dass jeder Mensch, der sich gern fortpflanzen möchte, dies auf verantwortliche Weise tut und nur soviel Nachwuchs in die Welt setzt, wie er/sie/es auch sicher ernähren und ihm ein würdevolles Leben bieten kann.
Zumindest bin ich so verfahren, und das hat sich m.E. durchaus als erfolgreich erwiesen.

Warum müssen

in Deutschland 83 Millionen Menschen leben, während in z.B. Schweden bei größerer Fläche nur 11 Millionen wohnen? Dringend weniger Kinder in die Welt setzen ist das Motto vor allen Dingen für uns und alle modernen Industrieländer! Unser übertrieber Konsum, Ressourcen und Nahrungsmittelverbrauch, dazu unser Grad an Verschmutzung sind das Problem der Welt!

um 12:23 von Giselbert

"Die Bevölkerung sollte nur so groß werden, wie es die regionale Versorgung/Landwirtschaft zulässt."
.
Wo wollen Sie den Schrumpfungsprozess in Deutschland beginnen? Viehfutter muss Deutschland schon heute importieren. Von Erdbeeren im Dezember ganz zu schweigen.

man staunt nur noch

aber ohne ernährungsindustrie hätten die ngo-kritiker nix zu verteilen und wären ohne aufgabe/arbeitslo

@ Gieselbert

Zitat: "Die Bevölkerung sollte nur so groß werden, wie es die regionale Versorgung/Landwirtschaft zulässt."
#
Gute Idee, hätte Kanzlerkandidat Laschet auch drauf kommen können: 75% der Ruhrgebietseinwohner wird umgesiedelt ... nach Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern :-)

@ Stefan T

"Die Fleischproduktion ist der größte Nahrungsmittelvernichter der Welt."

Sie meinen die industrielle Fleischproduktion.

Die traditionelle Fleischproduktion auf der Weide wandelt für Menschen nicht essbare Gräser in für menschen essbares Fleisch um.

Erzählen Sie doch den Massai sie sollen das Gras der Steppe fressen und die Tiere in Ruhe lassen.

"Ich glaube, und es ist

"Ich glaube, und es ist wirklich eine Glaubenssache, daß bestimmte Produkte und Leistungen aus dem Kapitalistischen System herausgelöst und in ein zu entwickelndes Bedarfsdeckungs-Wirtschaftssystem verlagert werden müssen.
Grundnahrungsmittel,Wasser, Einfaches wohnen, Medizin & Heilung"

Das funktioniert z.Z. in Nordkorea ganz ausgezeichnet.

11:30 von werner1955

>>Ernährungsorganisationen beeinflussen ?
Bei mir nicht.
ich essen wie immer seit 50 Jahren meien Schweinebraten und Grille mein Nackensteck.

MD usw. kommt bei mir nicht auf den Teller.<<

Da steht, dass Großkonzerne Ernährungsorganisationen beeinflussen und nicht, das Ernährungsorganisationen Ihnen Ihren Schweinebraten oder Ihr Nackensteak vom Teller ziehen wollen.

Für Ihre Themaverfehlung gibt's jetzt einmal MD mit Sättigungsbeilage in der Woche. Was immer das auch ist, klingt jedenfalls schon nicht appetitlich.

11:51, Sparpaket

>>Kritik der Kritk
Letztendlich läuft der Artikel auch auf eine Kritik der Agrarchemielobby hinaus.
Das kann man machen, ist auch notwendig.
Dass im Artikel aber der unvermeidliche Chinese (hier: Qu Dongyu) und die ebenfalls als Teil von Verschwörungstheorien bekannte Bill und Melinda Gates Stiftung auf der Problembär-Seite stehen, ist unglücklich.<<

Unglücklich schon, aber leider nicht zu ändern, da den Tatsachen entsprechend.

>>Insofern ist der Artikel eine Herausforderung an die Ambiguitätstoleranz der LeserInnen.
Die Bill und Melinda Gates Stiftung leistet durchaus viel Positives.<<

Ja, das tut sie. Trotzdem ist ihr Wirken im hier diskutierten Fall problematisch.

um 13:55 von Shuusui

"Die traditionelle Fleischproduktion auf der Weide wandelt für Menschen nicht essbare Gräser in für menschen essbares Fleisch um."
.
Im Prinzip haben Sie Recht. Das Problem: die Menge an Fleisch, die heute insbesondere in den Industriestaaten gegessen wird, können Sie nicht auf der Weide produzieren. So viele Weideflächen haben wir nicht.

um 13:55 von Shuusui

//Erzählen Sie doch den Massai sie sollen das Gras der Steppe fressen und die Tiere in Ruhe lassen.//

You made my day!

//Die traditionelle Fleischproduktion auf der Weide wandelt für Menschen nicht essbare Gräser in für menschen essbares Fleisch um.//
Zu komplex!

//"Die Fleischproduktion ist der größte Nahrungsmittelvernichter der Welt."//
Das habe ich auch mal vertreten... als ich noch jung war und die Welt verbessern wollte.

13:56, Tarek94

>>"Ich glaube, und es ist wirklich eine Glaubenssache, daß bestimmte Produkte und Leistungen aus dem Kapitalistischen System herausgelöst und in ein zu entwickelndes Bedarfsdeckungs-Wirtschaftssystem verlagert werden müssen.
Grundnahrungsmittel,Wasser, Einfaches wohnen, Medizin & Heilung"

Das funktioniert z.Z. in Nordkorea ganz ausgezeichnet.<<

Nordkorea ist feudalistisch organisiert. Sie meinen, der Feudalismus wäre dem Kapitalismus vorzuziehen?

Sie antworten im übrigen auf den Post um 13:20 von paganus65. Wie üblich ohne das in die Betreffzeile hineinzuschreiben. Das geschieht nämlich nicht automatisch, wenn man die „auf Kommentar antworten“ - Funktion nutzt. Eigentlich sind Sie ja lang genug hier, um das zu wissen.

Wer es noch nicht mitbekommen

Wer es noch nicht mitbekommen hat, es sind nicht nur die Grußkonzerne der Lebensmittelindustrie die das Leben auf dieser Erde massiv beeinflussen und Ihre Macht ausüben. Sehr hilfreich sind da Politiker aller Couleur, die den Lobbyisten nicht widerstehen können und dadurch die Politik zu sehr beeinflusstbar machen. 8 Milliarden Menschen sind es jetzt.
2040 haben wir schon 9.2 Milliarden Menschen.
Wir sind zu viele Menschen. Irgendwann wird sich unser Planet mal schütteln und sich unser entledigen, wenn er überleben will.

um 11:36 von H. Hummel

//Mein Faforit ist Hilfe zur Selbsthilfe. So sie denn in kriesengebeutelten Regionen überhaupt möglich ist.
Aber Menschen, die täglich "gefüttert" werden, verlieren den Antrieb selbst für ihre Ernährung sorgen zu müssen.
Ich sehe die Ernährungsfrage als eine Verteilungsfrage an, nicht als eine Mengenmäßige.//

Ich denke eher:
Menschen, denen der globalisierte Welthandel den regionalen Absatz zerstört, gehen Pleite.
Menschen, die von einem Warlord nach dem anderen ausgeraubt werden, verlieren die Hoffnung.
Menschen, denen das Land weggenommen wird, verlieren die Grundlage.

Ich stimme in einer Sache mit Ihnen überein: Es ist keine Mengen- oder (ich ergänze) Technologiefrage.
Es ist eine Friedensfrage.
Es ist eine Religionsfrage.

Und am Ende wird es eine Überbevölkerungsfrage. Nach 8 Mrd kommen 9, 10, 11... Irgendwann ist schluß.
Und es wird eine Frage der Aufrichtigkeit, das zu benennen und friedvolle, sanfte Auswege zu erarbeiten. Mit Wegschauen und Mitleid ist keinem geholfen.

13:46, Egleichhmalf

>>Mein Vorschlag wäre …
… dass jeder Mensch, der sich gern fortpflanzen möchte, dies auf verantwortliche Weise tut und nur soviel Nachwuchs in die Welt setzt, wie er/sie/es auch sicher ernähren und ihm ein würdevolles Leben bieten kann.
Zumindest bin ich so verfahren, und das hat sich m.E. durchaus als erfolgreich erwiesen.<<

Toll.

Aber wissen Sie was?

Ich habe mich gar nicht vermehrt, obwohl ich es mir wirtschaftlich durchaus hätte leisten können!

Wenn wir schon dabei sind, unsere persönlichen Lebensentwürfe als Vorbild für die Welt hinzustellen...

@ werner1955, um 11:30

“Grille und Nackensteck“...

...pfui Deibel.

Es gäbe einige

Ansatzpunkte, als erstes alle Subventionen einstellen, Lebensmittel nicht mehr an der Börse handeln.
Lebensmittel müssen Steuerfrei sein und die Firmen ohne Gewinn arbeiten, damit die Bereicherung mal aufhört.
Menschen die schon immer mit Lebensmittel unterstützt werden, mal befähigen, selber etwas anzubauen, und vielleicht ein paar Kinder weniger in die Welt zu setzen, mit Verhütung.
Und das Geld der 200 NGOs die sie für ihre Unterhaltung ( Gehalt und so weiter ) brauchen, Sinnvoll einsetzen für Forschung.
Mehr Menschen ist auch mehr verbrauch, und das von allen Ressourcen die wir auf dieser Scheibe haben.
Die Dinge im Bild, sind nicht die Dinge die ich esse, ich koche selber, also nicht bei allen Menschen können die Konzerne mit Fast Food punkten.
Es gibt also mehr als ein Problem, ändern wird sich aber nichts, es geht um viel Geld und Gewinn.

um 13:56 von Tarek94

//Das funktioniert z.Z. in Nordkorea ganz ausgezeichnet.//

Das weiß ich nicht. Es dringt nicht viel von dort zu uns.

Und: Ich schrieb von einem zu entwickelnden. Also vom Erfinden habe ich es. Nicht von sozialistischer Unterdrückung, falls Sie das implizieren wollten.

Aber Sie werden einräumen müssen, daß der Anbieter bei nicht substituierbaren Gütern die Preise diktieren kann, oder?
Und der global handelnde Anbieter ist eindeutig in einer sehr überlegenen Position gegenüber dem regional einkaufenden Nachfrager. Oder meinen Sie, der Nama in Namibia in einer Kleinstadt kann sagen: "Oh, Das Mehl hier ist aber zu teuer! Ich fahr' mal rüber zum Aldi in Frankfurt. Da isses billiger!"

Weder die Kapitalistische noch die kommunistische Verkürzung der Realität hilft wirklich weiter.

@13:55 von Shuusui

"Die traditionelle Fleischproduktion auf der Weide wandelt für Menschen nicht essbare Gräser in für menschen essbares Fleisch um"

Das ist dann richtig, wenn man die Fleischproduktion auf sehr kargen Böden betreibt. Also etwa die klassische Prairie oder die Pampas in den Amerikas, wo sonst nichts vernünftig wächst und extensive Weidewirtschaft eben Fleisch produziert. Oder Ziegen in Halbwüsten. Wenige Tiere auf großer Fläche.

Immer wenn auf der Fläche auch pflanzliche Lebensmittel für die menschliche Ernährung angebaut werden könnten, ist der Umweg über das Tier Verschwendung.

Sehr grob gesagt - mit all dem Soja der an Tiere verfüttert wird könnte man 10x so viele Menschen ernähren, als mit dem Fleisch, dass dann produziert wird.

13:34, Wegelagerer34

>>Ganz einfach!
Die restlichen Regenwälder abholzen und den letzten Wildtieren den Lebensraum nehmen. Wenn wir das geschafft haben können wir auch 10 Mrd. Menschen ernähren. Wer das nicht will, sollte anfangen darüber nachzudenken, ob der Planet die vielen Menschen angemessen und ausreichend ernähren kann. Doch darauf reagieren die UNO und NGOs aggressiv. Ein Irrweg, wie uns die Macht des Faktischen und die Naturgesetze bald beweisen werden. Der Artikel geht mit seinen Ursachen und Lösungsvorschlägen deshalb völlig am Thema vorbei.<<

Ja, die dumme UNO und die noch dümmeren NGOs.

Weigern sie sich doch beharrlich in den „Es gibt zu viele Menschen, nur das ist das Problem!“ - Chor einzustimmen.

Sie wissen aber schon, daß die Regenwälder abgeholzt werden, um dort Soja, Ölpalmen und ähnliches für den Export in die reichen Industrieländer anzubauen?

Auch die Rinderzucht in Argentinien dient nicht der Fleischversorgung der dort lebenden Menschen.

13:20 von paganus65

Ich glaube, und es ist wirklich eine Glaubenssache, daß bestimmte Produkte und Leistungen aus dem kapitalistischen System herausgelöst und in ein zu entwickelndes Bedarfsdeckungs-Wirtschaftssystem verlagert werden müssen.
Grundnahrungsmittel
Wasser
Einfaches wohnen
Medizin & Heilung

So etwas nennt man Planwirtschaft und hat funktioniert nicht. Im Übrigen werden bestimmte Wirtschaftszweige ohnehin staatlich überwacht und koordiniert (z.B. Wirtschaftsaufsicht).

14:11, paganus65

>>//"Die Fleischproduktion ist der größte Nahrungsmittelvernichter der Welt."//
Das habe ich auch mal vertreten... als ich noch jung war und die Welt verbessern wollte.<<

Und jetzt sind Sie alt und der Zustand der Welt ist Ihnen egal?

Daß die völlig aus dem Ruder gelaufene Fleischproduktion weltweit ein riesiges Problem darstellt, das ist nun wirklich eine völlig unbestreitbare Tatsache.

Was meinen Sie, aus welchem Grunde riesige Sojaplantagen im ehemaligen Regenwald angelegt werden? Ganz gewiss nicht für den Tofukonsum der Brasilianer.

@ Bender Rodriguez, um 12:35

Ende der 60er Jahre zweifelte man daran, dass die Erde Platz genug für 3 Mrd. Menschen hätte, die dann auch noch ernährt werden müssten.

Das war vor mehr als 50 Jahren.
Platz war da, satt geworden sind damals und erst recht heute nicht alle.

Auch wenn hier voraussichtlich zu lesen sein wird, die Vermehrung der Menschheit nehme ab - das stimmt natürlich nicht, sie wächst nach wie vor, wenn auch vielleicht langsamer...

Und das ist leider immer noch zu schnell, kein Zweifel.

@fataland, 14.26

Wieder mal verstehe ich Ihr Argument nicht: inwiefern ist die Tatsache, dass z.B. Fleisch nicht dort konsumiert wird, wo man es produziert, ein Beleg dafür, dass es keine Überbevölkerung gibt?

11:30 von werner1955

ich essen wie immer seit 50 Jahren meien Schweinebraten und Grille mein Nackensteck.

Ihren Kommentar kann ich nicht ganz folgen. Meinen Sie Nackensteak? Und was ist meinen Sie mit Grille?

Vielleicht schon einmal Kandidat im Dschungelcamp gewesen?

Ich mag gerne Mon Cheri mit Sauerkraut.

@ Karl Maria Jose..., um 13:47

Ah, endlich wieder mal ein durchdachter, wohlformulierter Kommentar.
Man staunt nur noch.

um 14:29 von rareri

//So etwas nennt man Planwirtschaft und hat funktioniert nicht. Im Übrigen werden bestimmte Wirtschaftszweige ohnehin staatlich überwacht und koordiniert (z.B. Wirtschaftsaufsicht).//

Nein, sowas nennt man noch garnicht. Weil es noch nicht entwickelt ist.
Es ist kein Naturgesetz, daß es nur Plan- und Marktwirtschaft geben kann.
Wir haben neue Probleme. Suchen wir mal nach neuen Lösungen, statt immer die Antworten der Großväter aufzuwärmen, nur um zu sehen, daß diese nicht passen.

@ dr.bashir, um 13:18

re @ 12:23 von Giselbert

Sie nehmen mir den Griffel aus der Hand...

12:23 von Giselbert

Die Bevölkerung sollte nur so groß werden, wie es die regionale Versorgung/Landwirtschaft zulässt.

Gute Idee. Wie hatte Papst Franziskus in 2015 auf seiner Asien-Rückreise schon gesagt: Katholiken müssen sich nicht "wie Kaninchen" vermehren. Er fand, wie man bemerkt hat, viel Gehör.

um 14:32 von fathaland slim

//Und jetzt sind Sie alt und der Zustand der Welt ist Ihnen egal?// Nein, ich weiß nur, daß die Dinge komplexer sind.

//Daß die völlig aus dem Ruder gelaufene Fleischproduktion weltweit ein riesiges Problem darstellt, das ist nun wirklich eine völlig unbestreitbare Tatsache.//
Ja, unbestreitbar und nicht von mir bestritten.

//Was meinen Sie, aus welchem Grunde riesige Sojaplantagen im ehemaligen Regenwald angelegt werden? Ganz gewiss nicht für den Tofukonsum der Brasilianer.//

Sie kennen meine Ansicht zu den "Segnungen" der Globalisierung?

In dieser Sache sind wir uns näher, als Sie gerade wahrnehmen.
Z.B wenn es um die Reduktion des Fleischkonsums geht.
Das löst sicher einige Umweltprobleme. Aber nicht den Hunger in der Welt.

14:34, derdickewisser

>>@fataland, 14.26
Wieder mal verstehe ich Ihr Argument nicht: inwiefern ist die Tatsache, dass z.B. Fleisch nicht dort konsumiert wird, wo man es produziert, ein Beleg dafür, dass es keine Überbevölkerung gibt?<<

Das können Sie auch gar nicht verstehen, weil ich nämlich nichts dergleichen schrieb.

Aber bei jemandem, der nicht einmal meinen Nick richtig schreiben kann, ihn beharrlich falsch schreibt, überraschen mich derartige Mißverständnisse nicht.

@ 13:18 von dr.bashir

@12:23 von Giselbert
"Die Bevölkerung sollte nur so groß werden, wie es die regionale Versorgung/Landwirtschaft zulässt"

@ 13:18 von dr.bashir
"Klingt schlüssig und würde viele Probleme beheben. Es gibt nur leider keinen praktikablen Vorschlag, der schnell dahin führt."

Das behauptet keiner, dass dies von heute auf morgen geht.

Nur weil es einer vorausschauenden Handlung bedarf, eine sinnvolle Maßnahme infrage zu stellen ist nicht folgerichtig. Irgendwann muss man halt einmal damit beginnen. Und je später dies geschieht, umso schwieriger wird es mit dem Gegensteuern.

14:43, paganus65

Sie wissen aber auch, daß momentan ein historisch geringer Prozentsatz der Weltbevölkerung hungert?

Am 23. September 2021 um 11:19 von heribix

: Die Vernichtung von verzehrbaren Lebensmitteln unter Strafe stellen und das auch durchsetzen. Spekulationen mit Nahrungsmitteln bei Strafe verbieten. Allerdings müssen die Strafen auch so hoch sein das die Konzerne und Spekulanten es sich 3 mal überlegen sich eine einzufangen.
__
Sie wissen aber schon, dass man weder intern. Gesetze erlassen, noch Strafen bei Zuwiderhandlung aussprechen kann. Das können nur einzelne Länder in ihrem Geltungsbereich. Dort, wo die grossen Konzerne angesiedelt sind, wird man diese sicher nicht vergraulen wollen.

14:43, paganus65

>>Sie kennen meine Ansicht zu den "Segnungen" der Globalisierung?

In dieser Sache sind wir uns näher, als Sie gerade wahrnehmen.<<

Das weiß ich nicht.

Denn ich halte die Globalisierung tatsächlich für einen Segen für die Menschheit.

Allerdings nicht in der Form, wie sie momentan betrieben wird. Als Instrument zur Profitmaximierung der wirtschaftlich Starken.

Globalisierung muss politisch gestaltet werden und darf nicht den berühmt-berüchtigten Kräften des Marktes überlassen werden. Eine große Aufgabe, die nicht einfach zu bewältigen sein wird. Es geht aber nicht anders.

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