Ihre Meinung zu: Biden bei UN-Generaldebatte: "Wir wollen keinen neuen Kalten Krieg"

21. September 2021 - 18:59 Uhr

US-Präsident Biden hat bei seiner Rede vor den Vereinten Nationen friedliche Lösungen für weltweite Krisen und Konflikte beschworen. Die USA wollten keine "in starre Blöcke geteilte Welt". Die US-Klimahilfen würden verdoppelt.

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Kommentare

Schöne Rede, aber wahr?

Für mich hat Biden an Glaubwürdigkeit verloren. Er ist nun mal „waschechter“ Amerikaner, mit der ganzen Mentalität, die ich bei ihnen sehe: schwarz/weiß, gut/böse, Sieger/Verlierer … und wie immer, werden die Amerikaner auf der besseren Seite stehen wollen.
>> Vor diesem Hintergrund versicherte er auch, keinen "neuen Kalten Krieg" mit China anzustreben. Die USA seien zwar bereit zu einem "Wettbewerb" mit anderen Nationen, würden aber keinen "neuen Kalten Krieg oder eine in starre Blöcke geteilte Welt" wollen. <<
Ja, einen militärischen Krieg wird er nicht führen wollen, weil das dann wohl das Ende der Menschheit bedeuten könnte; aber der Wirtschaftskrieg ist in vollem Gange - beidseitig! - und das wird durch schöne Worte nicht verhindert. Schon das Abkommen bzgl. den U-Booten mit GB und AUS, Frankreich brüskiert, zeigt doch, was Sache ist.

Nicht dass man mich missversteht: ich bin für ein starkes USA, eine starke NATO, D eingebunden im Westen - aber Biden ist m. E. eben auch „US first

Wenn dann im Falle der Fälle

Wenn dann im Falle der Fälle China oder Russland nicht mitmischen.... bei friedlichen Lösungen - ich denke, Besonnenheit und Maß sollte man dann schon mnal ansparen. Ohne wie bei Afghanistan einfach gar nichts zu tun. Sonst überlässt man das Feld den Radikalen. Aber man soll auch nicht Radikale überall schon sehen ohne Differenzierung.

Wir wollen keinen neuen Kalten Krieg

Bin neugierig, wie China und vor allem Russland darauf reagiert.

Ich bin happy dass President

Ich bin happy dass President Joe Biden kein embarrassment war. So tief sind die Erwartungen hier, dank Trump.

19:18, Wolf1905

>>und wie immer, werden die Amerikaner auf der besseren Seite stehen wollen.<<

Wer will das nicht?

Wahre Worte:

Biden: "Unsere Sicherheit, unser Wohlstand und unsere Freiheiten sind in meinen Augen so sehr miteinander verbunden wie nie zuvor"

Alle zusammen oder gar nicht stimmt schon deshalb:
UN-Generalsekretär Guterres als Auftakt der UN-Vollversammlung: "Ich bin hier, um Alarm zu schlagen:
Die Welt muss aufwachen. Wir stehen am Rande des Abgrunds und bewegen uns in die falsche Richtung. Unsere Welt war noch nie in größerer Gefahr und noch nie gespaltener. Wir stehen vor der größten Kaskade von Krise unserer Lebenszeit"

Das größte Problem dabei: Die Welt ist größtenteils längst wach; viele schon deshalb, weil sie mit den harten Realitäten umgehen MÜSSEN. Aber ihre Politiker nicht.

Und klare Warnungen:
"Also kippen wir nicht von einem verantwortungsvollen Wettbewerb in einen Konflikt." Der US-Präsident nannte China dabei nicht explizit, stellte aber klar, die USA träten für Partner und Verbündete ein und stellten sich allen Versuchen stärkerer Länder entgegen, schwächere Länder zu dominieren“

@19:18 von Wolf1905 | Ist eine Allianz der Demokratien

Schon das Abkommen bzgl. den U-Booten mit GB und AUS, Frankreich brüskiert, zeigt doch, was Sache ist.

Ich bin nun wahrlich kein Biden-Anhänger, halte auch nichts von seiner Klimapolitik und anderem, aber die U-Boot-Entscheidung ist nachvollziehbar. EU-Staaten sind aufgrund ihrer Polittraditionen eben keine verlässlichen Partner in Fragen Demokratie versus Autoritarismus.

USA, AU und GB sind andererseits gefestigte Demokratien.

drohen oder beschwichtigen ?

"Wir wollen keinen neuen Kalten Krieg"

hoffentlich..

Auf Phönix klang heute die Deutung des US-Standpunktes zum Militärbündniss, AUKUS, so:
wichtiger war es, dem Weißen Haus ein doppeltes signal zu senden: an China, dass die USA es ernst meinen, und an die Europäer, dass sie sich entscheiden müssen, ob sie einen Beschwichtigungskurs gegenüber China fahren oder eng an der Seite der USA stehen.

Also ich bin für Beschwichtigung

Wie vereinbart sich ein

53Milliarden schwerer Ubootdeal mit seinen Aussagen?
Wie vereinbaren sich Nuklear U Boote mit Klimaschutz?
53Milliarden direkt in den Umweltschutz gesteckt, wäre für mich vertrauensvoller als nur Ankündigungen.
Ganz sicher wird es auch nicht zur Entspannung beitragen, eher die Rüstungsspirale weiterdrehen.
Zudem ist es auch ein Affront gegen Europa, Frankreich haben sie da sicher nicht als Freunde gewonnen. Ganz zu schweigen v. den historisch "guten" Beziehungen zw. GB und Frankreich.
Worte und Taten sind halt immer zwei Seiten einer Medaille

Nun, alles klar

600 Mrd fürs Militär
6 Mrd fürs Klima (zugestanden in anderen Ländern, zu Hause wird sicher auch unterstützt)

Der Unterschied ist schon riesig

Bei solch einen Auftritt zwischen Biden und Trump.
Das Thema Klimawandel wurde von Trump ja überhaupt nicht erwähnt,sondern geleugnet.
Giterres,wir stehen am Abgrund.
Da ich selbst ja auch schon en paar Jahrzehnte hier bin,kann ich sagen,da sind schon einige Dinge in eine total schlechte Entwicklungen gegangen.
Gerade auch Themen wie Demokratie,Menschenrechte ist in vielen Ländern in eine sehr schlechte Entwicklung gegangen.
Vielen ist vielleicht gar nicht bewusst,wie glücklich wir uns hier in Deutschland noch schätzen dürfen.

wer hätte das gedacht

ein wunderbarrer mann, eine gespaltene persönlichkeit. aber das ist wohl seinem alter geschuldet

Dann bitte auch keinen ...

"kalten Krieg" gegen Kuba, Mr. Biden.

Die Redewendungen mit
"... Westen ..."
sollten von Politiker*innen wie Journalist*innen gestrichen werden.

Sie sind meist inhaltsleer und betonen nur einen starren Block gegenüber Osteuropa, Asien, Afrika, Mittel- und Südamerika,
ohne sich bzgl. eines Sinnes, Inhaltes oder Werten genau zu definieren.

Die USA sind in internationalen Gremien zurück, jedoch sonst ist mir eine Richtungsänderung von "America first" wohl entgangen.

Die Worte hört

man wohl, nur sehe ich das so noch nicht, wenn ich an den neuen Deal mit den U-Booten denke.
Und Amerika zuerst, soll wegfallen, das möchte ich erst mal sehen.
Wäre schön wenn es so wäre, aber ich sehe das noch nicht.

einfach herrlich hier wieder

aber die franzosen toben und wollen gegen die usa die eu aufbieten

Ablenkungsmanöver

"Wir wollen keinen neuen Kalten Krieg."
Das ist unglaubwürdig nachdem die USA ein Verteidigungsbündnis mit Australien und Großbritannien eingegangen ist.
Australien wird nach Großbritannien das zweite Land sein, das auf die amerikanische Technologie für atomgetriebene Unterseeboote zugreifen kann. Nach dem ersten Schritt erfolgt vielleicht der zweite Schritt und Australien wird zur Atommacht.
Biden verspricht mit dieser Aktion Frieden und Stabilität in diese Region zu bringen. Einen zweifelhaften Beitrag dazu liefert Großbritannien, die ihren neuen Flugzeugträger, HMS Queen Elizabeth, ins Südchinesische Meer entsandt haben.
China wird wachsam sein. Sie vergessen nicht wie England und Frankreich 1856 den Zweiten Opiumkrieg anzettelten und Japan das Land 1931 besetzte und grausam unterdrückte.

USA will keinen neuen 'Kalten

USA will keinen neuen 'Kalten Krieg'?

Stimmt. USA will lieber einen kalten Sieg.

Krieg impliziert ja die Möglichkeit einer Niederlage...

...und China jetzt ist wirtschaftlich deutlich potenter als SU damals...

"Schluss mit Alleingängen und "America First"-Politik
"
Eindeutig!!!
..siehe
- US-Afghanistan-Abzug
-siehe US-U-Boot-Deal mit Australien

...voll kein 'America First'...schon klar...

Wenn das kein 'America First' ist, was dann???

@tinchen 19:26

"Ich bin happy dass President Joe Biden kein embarrassment war. So tief sind die Erwartungen hier, dank Trump."

Nein, peinlich ist Joe Biden bestimmt nicht. Ich sehe es als gute Entwicklung an, wie Biden versucht, die Scherben, welche DT hinterlassen hat, zusammenzuflicken. Natürlich entscheidet er auch im Sinne der USA. Wer wollte es ihm verübeln. Aber auch in DE gibt es viele Menschen, welche DT nachtrauern. Kann man nicht ändern. Ich hoffe es geht Ihnen gut und Sie können wieder "über den Wolken arbeiten"?

19:26 von .tinchen

«Ich bin happy dass President Joe Biden kein embarrassment war.
So tief sind die Erwartungen hier, dank Trump.»

Für National Embarassement mit Sich-Fremdschämen-Müssen für Mr. President Tollpatsch ist Mr. Biden viel zu sehr Staatsmann mit Manieren und Umgangsformen. Schon mal ganz was anderes im Auftreten auf Internationaler Bühne als bei der Frisur.

Biden hat verstanden

Wir wollen keinen neuen kalten Krieg das sind schon einmal gute Worte. Diplomatie ist angesagt.

Den kalten Krieg beilegen

Es ist ein Glücksfall, dass das amerikanische Volk Trump abgewählt und statt dessen Joe Biden gewählt hat. So ist ein vernünftiger und rationaler Umgang mit Russland garantiert und der kalte Krieg wird nicht weiter angeheizt. Jetzt muss auch Putin wieder zur Friedfertigkeit zurück kehren.

Bereits in der Mitte eines kalten Krieges.

Ich befürchte das Amerika und China bereits
in der Mitte eines kalten Krieges stehen und sich überlegen ob weitere Schritte sich lohnen. Die weitere Schritte sind eine stärkere Aufrüstung, neue Waffen und Vorbereitung auf einer Kriegswirtschaft. Wie gesagt bei beiden Seiten sind diese Symptomen feststellbar. Dazu kommt die "politische" Aufrüstung, das Schmieden von neuen Blöcken unter Vertuschung von Wirtschaftsaktivitäten, hier ist gerade China sehr aktiv. Und auf amerikanischer Seite ein neues Militärbündnis zwischen UK, USA und Australien unter Umgehung von Nato Vereinbarungen. Dieses Bündnis hat schon deutliche wirtschaftliche Auswirkungen. Für die EU negative. Und es dürften mehr folgen. Erstaunlich wie einfach die Verbündete bei Seite geschoben werden.

@ rareri

Wir wollen keinen neuen Kalten Krieg. Bin neugierig, wie China und vor allem Russland darauf reagiert.

Ich könnte mir vorstellen, dass Biden es in fairen Gesprächen erreicht, dass Putins Armee aus der Ostukraine abzieht und hoffentlich auch von der Krim.

@ Wolf1905

… und wie immer, werden die Amerikaner auf der besseren Seite stehen wollen.

Wir im freien Westen stehen ja auch auf der richtigen Seite. Wer im Westen wollte da abseits bleiben?

@.tinchen um 19:26

Biden war mit seiner Rede nicht peinlich, aber ich finde, er hat an Glaubwürdigkeit verloren (mehrere Gründe gibt es m. E. hierfür - ich habe vorhin bereits geschrieben).
Aber die Reden vor der UN sind meistens „schöne Reden“ - das Handeln danach ist das wichtige.

Ehrlich gesagt: ich wünschte mir einen neuen kalten Krieg.

Denn der wäre humaner als diese Kriege zwischen den unentwegt andauernden Konkurrenten in diesem System der "Marktwirtschaft".

Wir wollen keinen neuen Kalten Krieg

Diese Aussage kommt zu spaet. Wenn ich es richtig beurteile, hat spaetestens seit dem Versuch in Syrien eine Regimechange durchzufuehren der kalte Krieg begonnen.
Herr Biden haette besser gesagt, er will keinen kalten Krieg. Das haette ihm die Welt moeglicherweise geglaubt.

Kehrtwende?

TS: >>Biden stellte aber klar, die USA träten für Partner und Verbündete ein und stellten sich allen Versuchen stärkerer Länder entgegen, schwächere Länder zu dominieren.>>

Das erste mag noch eingehen. Das zweite hört sich aus dem Mund eines US-Prädisenten vor dem Hintergrund allein der entsprechenden Nachkriegsgeschichte etwas seltsam an. Und ist mit "America first" wie auch dem Anspruch, so etwas wie die "weltweite Gewerbeaufsicht" zu sein (betr. etwa Sanktionen), nicht so recht vereinbar.

"Während wir diese Zeit des unerbittlichen Krieges beenden, eröffnen wir eine neue Ära der unerbittlichen Diplomatie", sagte er.
Militärische Gewalt müsse lediglich als letztes Mittel genutzt werden.<<

Was heißt das schon? Eine beliebte Floskel, bei der er sich mit den potentiellen Kontrahenten, die er im Auge hat, sogar einig sein dürfte.

Biden

..ohne Rot zu werden Keine kalten Krieg, keine Blöcke? Doch genau das macht die USA. Das sich bessernde Verhältnis zwischen Europa und Russland oder China ist und war eine Bedrohung und die USA hat reagiert, entweder ihr mit uns oder gegen uns.
Gerade wird mit dem U-Boot Deal mit Australien., mit Afghanistan, was geht und die Europa an wir machen was wir wollen und wenn es ums Geschäft geht, null Rücksicht. Da macht es keinen Unterschied ob Trump oder Biden.

19:56 von Karl Maria Jose...

«aber die franzosen toben und wollen gegen die usa die eu aufbieten.»

Die Franzosen sind sauer, weil das mit ihren U-Booten für Australien nichts wird. Wären die Taucher aus Frankreich nicht ständig teurer geworden, und auch nur annähernd im Zeitplan geliefert worden. Dann hätte Australien längst Submarine Cigars namens Gaulois mit Französischem Akzent.

Mind. zu 50% eine selbst eingebrockte Misere.

"Wir wollen keinen neuen Kalten Krieg"

ganz ehrlich,, eine grössere lüge habe ich in den letzten jahren, besser gesagt seit Trump, nicht mehr gehört.

was glaubt Biden denn, was nun passiert, nachdem man China schon wieder mit diesem unsäglichen pakt düpiert hat? das man in Peking vor freude in die hände klatscht?

natürlich fährt China einen harten expansionskurs, der aber grösstenteils auch von westlicher seite verschuldet ist. Trump und sein ständiges rumhacken auf China hat einiges zerstört, was in jahrzehnten erst wieder und mit viel arbeit gekittet werden könnte, wenn denn beide auf diplomatie setzen würden. und was macht Biden? er macht da weiter, wo sein vorgänger aufgehört hat.

Endlich Machtwechsel

@ Juergen:
Wir wollen keinen neuen Kalten Krieg

Da können wir mit dem Machtwechsel zu den Demokraten in den USA schon froh sein. Hoffe, dass es in Russland dann auch bald einen Machtwechsel gibt. Der Putin-Clan ist schon zu lange am Ruder. Macht korrumpiert auf Dauer.

@19:57 von NeNeNe

China wird wachsam sein. Sie vergessen nicht wie England und Frankreich 1856 den Zweiten Opiumkrieg anzettelten und Japan das Land 1931 besetzte und grausam unterdrückte.

Sollte auch nicht vergessen werden. Und die historische diesbezügliche Kritik aus China ist berechtigt. Aber nichts davon berechtigt China, heute die Demokratie Taiwan zu drangsalieren.

Gegen China ist eine klare Position angebracht

@ suomalainen:
was glaubt Biden denn, was nun passiert, nachdem man China schon wieder mit diesem unsäglichen pakt düpiert hat? das man in Peking vor freude in die hände klatscht?

China will den ganzen Osten dominieren und da finde ich es gut, dass Biden da entschieden was dagegen setzt. Respekt hat die chinesische Führung nur, wenn ein Gegner resolut Stärke zeigt.

@ NeNeNe

China wird wachsam sein. Sie vergessen nicht wie England und Frankreich 1856 den Zweiten Opiumkrieg anzettelten und Japan das Land 1931 besetzte und grausam unterdrückte.

Hoffentlich vergessen die Chinesen auch nicht Tiananmen 1989 mit tausenden Toten. Hoffentlich halten sie das Gedenken daran hoch.

auf der besseren Seite?

fathaland slim @
Mir ist es wichtig auf der richtigen Seite zu stehn. Leider ist das nicht immer die "bessere"

@ sosprach

...ohne Rot zu werden Keine kalten Krieg, keine Blöcke? Doch genau das macht die USA. Das sich bessernde Verhältnis zwischen Europa und Russland oder China ist und war eine Bedrohung und die USA hat reagiert

Und zwar richtig reagiert. Die Amerikaner reagieren klar und unmissverständlich. Das versteht der Kreml. Das Verhältnis zu Europa wird sich deutlich entspannen, wenn die russischen Soldaten aus der Ostukraine und von der Krim abziehen.

@19:32 von fathaland slim 19:18, Wolf1905

//>>und wie immer, werden die Amerikaner auf der besseren Seite stehen wollen.<<

Wer will das nicht?//

Ich will zumindest nicht zu einer Gruppe Menschen gehören, die von sich glauben, dass sie auf der besseren Seite stehen und - oft damit einhergehend - annehmen, bessere Menschen zu sein.

Ich fürchte, auch Selbstmordattentäter halten bzw. hielten sich für bessere Menschen. Und viele halten sich für bessere Menschen, nur weil sie geimpft sind.

@ Leipzigerin59

Sie sind meist inhaltsleer und betonen nur einen starren Block gegenüber Osteuropa, Asien, Afrika, Mittel- und Südamerika, ohne sich bzgl. eines Sinnes, Inhaltes oder Werten genau zu definieren.

Wir halten mit unseren Verbündeten zusammen, das ist nun mal der freie Westen.

"Wir wollen keinen neuen Kalten Krieg"

Und warum werden sich nicht alle einig?
Eine Allianz für den Frieden.
Jeder in seiner Heimat und alle für die Wellt.

Oder erzählt der nur was?

19:57 von NeNeNe

« China wird wachsam sein. Sie vergessen nicht wie England und Frankreich 1856 den Zweiten Opiumkrieg anzettelten und Japan das Land 1931 besetzte und grausam unterdrückte.»

Das war damals, und könnte sich so heutzutage gar nicht wiederholen.
England und Frankreich sind keine Kolonialmächte mehr. Die Armee von Japan hat trotz des 5. höchsten Militäretats der Welt gar keine Offensiven Fähigkeiten mehr.

China zieht den imaginäre Bereich seines Strebens nach Einfluss im Südpazifik bis an die Nordküste Australiens an der Grenze der Australischen Hoheitsgewässer. In der Einflusszone von CHN-Willen liegt auch Taiwan. Das ewig ungelöste Problem mit den 2 Chinas.

Einen Steinwurf weit weg rechts von Taiwan liegt im Atlas der Insel-Archipel Okinawa. Das ist Japan (zwar auch einst eingesackt als Unabhängiges Königreich "Ryukku"). Von Okinawa nach Japan ist es doppelt so weit wie nach Taiwan. Der CHN-Wunscheinflussbereich geht so weit nach Osten, dass alle Inseln Japans dort drin sind.

@pwg51

Ja schon, nur sind die Vereinigten Staaten in immens vielen Wirtschaftsbereichen direkt oder indirekt an die Produktion und Entwicklung von Waffensystemen gebunden - Kriege macht die Menschen essen. Das Verhältnis von 600 zu 6 mag das gut ausdrücken. Dem (ehem.) Hegemon geht sein Substrat verloren, bei all den Wünschen nach einer friedlichen Welt. Sie müssten sich neu erfinden und dabei alte "Werte" loslassen. Das geschieht erst und immer in Generationen und ich bezweifle, dass die momentane Generation und deren Gewächse das hinbekommen werden. Ich denke es wird einen brutalen Schnitt benötigen. Corona als designter Katalysator wird entweder Altes nochmals festigen oder aus den Angeln heben.

Expansionskurs

„ natürlich fährt China einen harten expansionskurs, der aber grösstenteils auch von westlicher seite verschuldet ist.“

Lieber Suomalainen,

China fährt seinen harten Expansionskurs, weil es die Nr. 1 auf der Welt werden will, sowohl wirtschaftlich als auch militärisch, und nicht weil „der Westen“ daran schuld ist.

20:19, Juergen

>> Wenn ich es richtig beurteile, hat spaetestens seit dem Versuch in Syrien eine Regimechange durchzufuehren der kalte Krieg begonnen.<<

Die Menschen in Syrien haben also den kalten Krieg begonnen.

Interessante Sichtweise.

Denn Obama hatte ja damals vom Sturz Assads Abstand genommen.

20:44, werner1955

>>auf der besseren Seite?
fathaland slim @
Mir ist es wichtig auf der richtigen Seite zu stehn. Leider ist das nicht immer die "bessere"<<

Schlecht und richtig?

Verstehe ich nicht.

@ Jörg Todenhöfer. 20:51

"Wir halten mit unseren Verbündeten zusammen, das ist nun mal der freie Westen."

Der freie Westen? Politisch gesehen sind wir mit dem "freien Westen" vertraglich verbandelt. Rein menschlich interessiert mich dies nicht. Als Mensch orientiere ich mich nur an meinen Mitmenschen weltweit. Als Prämisse dienen mir hier Demokratie und Humanität. Da lasse ich mich persönlich von keiner Regierung oder einem politischen oder militärischen Bündnis instrumentalisieren. Es gibt auch im (unfreien?) Osten, Süden oder Norden demokratische Staaten. Die Pauschalisierung "freier Westen" ist mir zu platt. Nicht allle westlichen Staaten erfüllen die von mir persönlich geforderte Norm.

@ suomilainen

natürlich fährt China einen harten expansionskurs, der aber grösstenteils auch von westlicher seite verschuldet ist.

Nein, das ist natürlich von chinesischer Seite verschuldet.

"Ka`s" Vertrauenswürdigkeit

Ich denke, der "Elefant im Raum" (China) tut gut daran, sich angesichts der Warnungen Bidens und von der Schlange Ka (vgl. Dschungelbuch) eingestreuter 08/15-Beschwichtigungen nicht einlullen zu lassen.
Diplomatie, ja, unbedingt. Meinetwegen auch "unerbittliche Diplomatie", wenn ich mir auch nicht wirklich vorstellen kann, was darunter gemeint sein könnte. Mit "unermüdlich" könnte ich etwas anfangen. (Vielleicht ein Übersetzungsfehler?)

@20:56 von Emil67

//"Wir wollen keinen neuen Kalten Krieg"
Und warum werden sich nicht alle einig?
Eine Allianz für den Frieden.
Jeder in seiner Heimat und alle für die Wellt.//

Klingt schön, wird aber nichts werden. Schauen Sie sich in Familien um. Spätestens, wenn es etwas zu erben gibt, gehen die Streitigkeiten los. Aber dazu braucht es oft nicht einmal ein Erbe. Was schon im Kleinen nicht funktioniert, kann auf der Weltbühne auch nicht gelingen.

Es gibt diesen schönen Spruch:
>>Die Heiligen, das sind die Sünder, die sich täglich aufs Neue bemühen.<<
Wenn das die Mächtigen dieser Welt verinnerlichen würden, könnte es Frieden geben - könnte.

@ Jürgen

Wenn ich es richtig beurteile, hat spaetestens seit dem Versuch in Syrien eine Regimechange durchzufuehren der kalte Krieg begonnen.

Ich sehe es anders. Die Diktatur in Syrien mit Waffen und Söldnern zu unterstützen und am Leben zu erhalten, ist ein wesentlicher Aspekt von Putins kalter Kriegs-Strategie.

Die aktuelle politische Situation birgt viel mehr Risiken

Als, speziell die in Biden den Friedensengel sehen, wahrhaben wollen. So wie vorher gesagt, Worte sind das eine,Taten etwas anderes.
Europa hätte schon aufwachen müssen als sich die "five eyes" fanden.
Jetzt dieses zusammengehen von denUSA, GB und Australian, alles Länder welche in den letzten Jahren an Macht und Einfluß verloren haben.
Dagegen die NATO immer mehr Mitglieder wollen halt nicht mehr nur einfach der USA folgen, wollen mehr Mitsprache und Entscheidungsrecht.
Last natürlich nicht mit amerikanischen Vorstellungen zusammen.
Jetzt steht allerdings die Frage, in wiefern müssen die NATO Staaten mitmachen, wenn z.B Australien eine "Friedensmission beginnt, GB und USA Bündnishilfe leisten sind die NATO Staaten dann auch auf Grund v. Bündnispflicht gezwungen mitzumachen?
Unterm Strich existiert eine Art Bündnis mehr was nicht zur Entspannung beiträgt, speziell wenn ich das agieren v. Australien betrachte

@fathaland slim um 19:32

>>> 19:18, Wolf1905
„…und wie immer, werden die Amerikaner auf der besseren Seite stehen wollen.“

Wer will das nicht? <<<

Ja, wer will das nicht, auf der Gewinnerseite sein.

Wenn ich von „den Amerikanern“ schreibe, dann meine ich die große Mehrheit von ihnen und wie ihre Mentalität ist. Ich weiß, Sie kennen Amerikaner aus der Musikszene (die echt toll ist - gefällt mir auch!), aber die Kunstszene ist - wie hier in D auch - nicht der Querschnitt der Gesellschaft. Ich kann bei diesen Formulierungen auch nur allgemein bleiben - ist viel zu vielschichtig, dieses Thema.
Aber glauben sie mir, ich weiß auch viel über die USA, weil meine Schwester schon mehr als 30 Jahre dort, in verschiedenen Bundesstaaten, gelebt hat und ich sie und ihre Familie des Öfteren besucht habe. Man gewinnt so seine Eindrücke, wenn man durch dieses Land fährt und mit Leuten spricht …

20:51 u.a. @ Jörg Tödenhofer

"Wir halten mit unseren Verbündeten zusammen, das ist nun mal der freie Westen. "
Wer ist wir?

Gerade einmal haben die USA und GB nicht zum Verbündeten Frankreich gehalten,
genauso wenig hält sich die Türkei an die NATO-Vereinbarungen.

Wo beginnt der Westen?

Was ist frei?

von weiter oben:
"Wir im freien Westen stehen ja auch auf der richtigen Seite. Wer im Westen wollte da abseits bleiben?"

Was ist richtig, was ist falsch?
Ein ausschließlich richtig oder falsch gibt es in der Politik nicht.
Einsätze Afghanistan oder Mali zeigen es uns gerade, nur 2 Beispiele.

Sie widersprechen sich selbst,
loben Biden, für das was er tut, das jedoch im Widerspruch zum Gesprochenen
" ... keine Blöcke, keinen kalten Krieg ..." steht.

Vielleicht lesen Sie erst einmal den ganzen Artikel.

2021 um 20:28 von schabernack

die habe ich 30 jahre geraucht, bis Hans W Eichel die tabaksteuer um 1 DM erhöhen wollte. die zigaretten sind lecker, aber ansonsten sind die franzosen halt nur franzosen

Widersprüchlichkeit der amerikanischen Politik

Biden: "Die USA wollten keine in starre Blöcke geteilte Welt".
Dabei hat er gerade mit Großbritannien und Australien einen neuen Block in Pazifikraum aufgemacht!

Der neue kalte Krieg

wäre doch mittlerweile viel harmloser und sinnloser. Also warum diesen Quatsch weiterhin?
Die Frage sollte vielmehr sein, warum immer noch Rüstungskonzerne heute noch ihre Profite machen können?

Amerika first, daran wird

Amerika first, daran wird sich nichts ändern. Ob Nato oder UN, ob Gerichtshof für Kriegsverbrechen etc, das ist dem Ami egal. Die USA streben nach wie vor die Weltherrschaft an, mit einen Relikt wie die Nato aus der Vergangenheit, da war es der kalte Krieg zwischen Ost und West, wie leben aber heute und brauchen keine USA, die souveräne Staaten wie die BRD bevormundet oder gar stellenweise sanktioniert, so wie nordstream 2 geschehen. I

21:06 @Opa Klaus

"... Als Mensch orientiere ich mich nur an meinen Mitmenschen weltweit. Als Prämisse dienen mir hier Demokratie und Humanität. Da lasse ich mich persönlich von keiner Regierung oder einem politischen oder militärischen Bündnis instrumentalisieren. Es gibt auch im (unfreien?) Osten, Süden oder Norden demokratische Staaten. Die Pauschalisierung "freier Westen" ist mir zu platt. ..."

Ich hätte auch alles zitieren können.

Sie sprechen mir aus der Seele, aus dem Herzen und dem Verstand.
Dankeschön!

Diese Plattheiten vom "freien Westen" mag ich nicht mehr ertragen.

21:06 von Opa Klaus

«Als Prämisse dienen mir hier Demokratie und Humanität. Da lasse ich mich persönlich von keiner Regierung oder einem politischen oder militärischen Bündnis instrumentalisieren. Es gibt auch im (unfreien?) Osten, Süden oder Norden demokratische Staaten.»

Im Chinesischen Seeterritorium sind die 3 Demokratischen Staaten Taiwan, Südkorea, und Japan. Singapur auch noch … aber um die geht es weniger.

Sehr geht es um Taiwan, was China als rein inner-chinesische Angelegenheit ansieht. Das sehen die USA und Japan ganz anders. China gefallen die Japaner nicht. Das wirtschaftlich 2. mächtigste Land in Asien. Die am meisten freie Demokratie auf dem ganzen Kontinent als Inselstaat ganz am Rand. Dann noch die ungelöste Nicht-Aussöhnung der beiden nach WK2. Südkorea ist nicht so sehr im Fokus Chinas.

Okinawa ist Little USA mit vielen Truppen. Die USA wollen seit 20 J. einen Hafen für Atom U-Boote auf Okinawa bauen. Näher zu CHN als Guam. Das wollen aber die Japaner nicht.

Geostrategie Games …

In seiner Rede sprach der

In seiner Rede sprach der US-Präsident
von einer neuen Ära der Diplomatie, dabei bezeichnete er die militärische Macht als „Instrument der letzten Instanz“ und schlug vor, dass jede Mission, an der das US-Militär in Zukunft beteiligt sei, „klar und erreichbar sein müsse, mit der Einverständniserklärung des amerikanischen Volkes und wann immer möglich in Partnerschaft mit unseren Verbündeten durchgeführt werden müsse“. Lassen wir das so stehen.
Es gab viele schöne Vorhaben in der Ansprache von Biden. Wir werden beobachten, was daraus wird.

Gutes Bündnis

@ logo1:
Dabei hat er gerade mit Großbritannien und Australien einen neuen Block in Pazifikraum aufgemacht!

Treue und respektvolle Bündnisse sind immer gut.

>>Biden stellte aber klar,

>>Biden stellte aber klar, die USA träten für Partner und Verbündete ein und stellten sich allen Versuchen stärkerer Länder entgegen, schwächere Länder zu dominieren.<<

Irgendwie habe ich immer den Eindruck gehabt, dass die USA selbst genau das tun: schwächere Länder (verklärend Partner genannt) dominieren.

Friedliche Lösungen, keine "in starre Blöcke geteilte Welt"

Ein vernünftiger Apell.
Und dringend geboten.
Gut auch, dass Biden noch einmal deutlich Distanz zur Ego-Ära Trump übt.
Nicht auszudenken, hätte Biden die Wahl verloren.

Und hierzulande dürfte die Linke so langsam mal von dem Schmarrn der NATO-Abschaffung und "Überführung" in eine Friedensarmee - oder wovon auch immer die träumen - abrücken.
Wenn Sie taktisch klug wären.

20:59 von fathaland slim

Zitat:
"Die Menschen in Syrien haben also den kalten Krieg begonnen.

Interessante Sichtweise.

Denn Obama hatte ja damals vom Sturz Assads Abstand genommen."

Das ist der offiziellen NATO-Darstellungen des Syrien-Konfliktes. Wenn Sie daran glauben ist das Ihre Sache.

um 21:11 von Jörg Tödenhofer:
Zitat:
"Ich sehe es anders. Die Diktatur in Syrien mit Waffen und Söldnern zu unterstützen und am Leben zu erhalten, ist ein wesentlicher Aspekt von Putins kalter Kriegs-Strategie."

Wenn Sie Herrn Putin als Ausloeser des kalten Krieges sehen, aendert dies nichts daran, dass ich dies anders sehe.

Warme Worte zum üblichen Spiel.

"Biden stellte aber klar, die USA träten für Partner und Verbündete ein und stellten sich allen Versuchen stärkerer Länder entgegen, schwächere Länder zu dominieren."

Der Präsident genau der Nation, die die globale Vormachtstellung für sich beansprucht, möchte die Dominanz stärkerer Länder abschaffen. Wenn er das ernst meinen sollte, kann er gleich bei sich selbst anfangen.

Eine ähnliche Diskrepanz zwischen Selbstdarstellung und Realität sehe ich in der Außenpolitik. Wer andere Länder sanktioniert, der führt bereits einen kalten Krieg.

@scio-me-non-sciere 20:59

"China fährt seinen harten Expansionskurs, weil es die Nr.1 auf der Welt werden will, und nicht weil "der Westen" daran schuld ist.

Der Westen hat aber sehr viel dazu beigetragen, um diesen Wunsch greifbar zu machen.
2 Beispiele
1) Der Westen, insb. Deutschland hat es jungen Chinesen ermöglicht ohne Studiengebühren hier zu studieren. Absicht war, das die Absolventen dann in China über ihre gewonnenen Deutsch- sowie DIN/EU-Normenkenntnisse als Vermittler deutsche Produkte kaufen sollten. Stattdessen haben die Absolventen das technische Knowhow nach China transferiert.
2) Indem der Westen Iran gegenüber mit wirtschaftlichen Sanktionen geantwortet hat, haben die Chinesen den iranischen Markt für sich gewonnen.
usw und so fort

@19:39 von État DE gauche

>> USA, [...] und GB sind andererseits
>> gefestigte Demokratien.

Würden Sie Satire bitte auch als solche kennzeichnen? oO

UK ist allenfalls eine mittelalterliche HALBdemokratie und die USA sind eher eine Oligarchie. -.-

Wir wollen keinen kalten Krieg.

Wir wollen ja nur die Ostsee-Pipeline sanktionieren, den Osten Europas aufrüsten und ein Manöver nach dem anderen abhalten.
So langer alles schön nach unseren Vorstellungen läuft, brauchen wir keinen kalten Krieg, nur eben die Waffen dazu.

Sünder und Heilsbringer

@ 21:11 von Anna-Elisabeth

"Es gibt diesen schönen Spruch:
>>Die Heiligen, das sind die Sünder, die sich täglich aufs Neue bemühen.<<
Wenn das die Mächtigen dieser Welt verinnerlichen würden, könnte es Frieden geben - könnte."

Um bei der religiösen Terminologie zu bleiben, der Punkt liegt darin, dass diese Sorte von Sündern sich als solche nicht sehen, sondern als Heilsverkünder.

Was zu realen Kreuzzügen führte, zu neuzeitlichen führen kann, und auch führte, im Namen des Glaubens, der Menschenrechte, des freien Marktes u. a. (Wobei die "Achse des Bösen" durchaus variieren kann, je nach Lage.)

Freilich, hier wie dort braucht es "Gläubige", für die notfalls eine Realität erfunden wird. (Damit meine ich z. B. sich im Nachhinein als unwahr, sprich erlogen herausstellende Kriegsgründe.)

merkmale

biden will keinen neuen kalten krieg - neben dem den die usa seit unendlichen jahren führen? worte sind das eine, taten das andere. zeiten des kalten krieges sind die des ständigen aufrüstens, des fortwährenden regime changes in aller welt, d. h. auf dem rücken der ärmsten der armen durch sanktionen unruhe zu schaffen, staaten zu destabilisieren. diese merkmale des kalten krieges, sind die der politik der usa! die befreundeten verbündeten sind nur nützlich für die interessen der vormacht usa, ohne jede mitsprache und widerspruch, unter verleugnung eigener interessen haben sie zu folgen, wie die entscheidungen der letzten monate überdeutlich gezeigt haben. nach der flucht aus afghanistan und jetzt den neuen pakt zwischen usa, gb und australien, mit dem rauswurf frankreichs aus dem u-boot geschäft. was, liebe europäische politiker muss noch passieren, dass ihr endlich merkt wie mit euch gespielt wird, im wahrsten sinne des wortes.

Für wie lange gelten die schönen Worte

noch 3 Jahre, noch 7 Jahre, bis ein neuer Präsident kommt, der die Sache völlig anders sieht. Und das sehen die anderen Staaten, dass da immer ein neuer Präsident im Hintergrund steht. Wie sollen sich andere Staaten bei so wenig Kontinuität auf die Worte der USA langfristig einlassen?

In Syrien sind die USA völkerrechtswidrig zu Gange.

@21:11 von Jörg Tödenhofer
Und gerade nicht Russland.
Und beziehen Sie bitte auch in Betracht, wer sich in das von den USA uns D. unterstützte Idlib zurückgezogen hat.
Dann müssten Sie Ihre Ansichten wohl wesentlich differenzieren.

@ joe70

Wir wollen keinen kalten Krieg.

Das ist richtig. Wir wollen, dass Russland die Ukraine in Ruhe lässt.

Wir wollen ja nur die Ostsee-Pipeline sanktionieren, den Osten Europas aufrüsten und ein Manöver nach dem anderen abhalten.

Die Ostseepipeline war ein Fehler, sie begibt uns in die Abhängigkeit von Putin und Konsorten.
Die Sanktionen haben ihren Sinn wegen der militärischen Einmischung in der Ostukraine. Wenn Russland aufrüstet, darf auch Osteuropa aufrüsten. Und Russland hält mehr Manöver an der Grenze zur Nato ab als die Nato an der Grenze zu Russland.

21:45 von joe70

«Wir wollen ja nur die Ostsee-Pipeline sanktionieren …»

Gone and faded … North Stream 2 ist fertig.
Das wollten in den USA zwar weder Dems noch Reps. Sie wussten aber auch immer, dass dies ein Sturm im Wasserglas war. Sanktioniert wird nicht.

New balls please.

«… den Osten Europas aufrüsten und ein Manöver nach dem anderen abhalten.»

Das kann und macht der Herr ganz im Osten mit dem W im Namen viel besser und häufiger.

New balls please.

«So langer alles schön nach unseren Vorstellungen läuft, brauchen wir keinen kalten Krieg, nur eben die Waffen dazu.»

Genau wie im Osten mit dem W, und ganz weit im Osten mit dem X.

New balls please.

@ saschamaus75

UK ist allenfalls eine mittelalterliche HALBdemokratie und die USA sind eher eine Oligarchie. -.-

In den USA haben die Bürger schon in freien Wahlen ihre Regierung bestimmt, als in Europa (mit Ausnahme der Schweiz) noch tiefste Feudalstrukturen herrschten.

21:38, Juergen

>>20:59 von fathaland slim
Zitat:
"Die Menschen in Syrien haben also den kalten Krieg begonnen.

Interessante Sichtweise.

Denn Obama hatte ja damals vom Sturz Assads Abstand genommen."

Das ist der offiziellen NATO-Darstellungen des Syrien-Konfliktes. Wenn Sie daran glauben ist das Ihre Sache.<<

Ich habe den Syrienkonflikt von Anfang an verfolgt und mir aus den unterschiedlichsten Quellen ein Bild gemacht. NATO-Verlautbarungen gehörten nicht dazu. Der wohl informierteste Journalist, von dem ich viel gelesen habe, war Christoph Reuter. Der war auch noch konspirativ in Syrien unterwegs und nutzte dazu Kontakte, die er über Jahre aufgebaut hatte, als Assad das Presseembargo verhängt hatte und nur Karin Leukefeld noch Hofberichterstattung aus Damaskus betreiben durfte. Im übrigen hat mich Syrien schon lange vor dem Krieg interessiert.

@ frauenzimmer

Der Westen, insb. Deutschland hat es jungen Chinesen ermöglicht ohne Studiengebühren hier zu studieren. Absicht war, das die Absolventen dann in China über ihre gewonnenen Deutsch- sowie DIN/EU-Normenkenntnisse als Vermittler deutsche Produkte kaufen sollten.

Nein. Absicht war die gute Bildung und die internationale Völkerverständigung.

21:45, joe70

>>Wir wollen keinen kalten Krieg.
Wir wollen ja nur die Ostsee-Pipeline sanktionieren, den Osten Europas aufrüsten und ein Manöver nach dem anderen abhalten.
So langer alles schön nach unseren Vorstellungen läuft, brauchen wir keinen kalten Krieg, nur eben die Waffen dazu.<<

Ja klar.

Die Ostsee-Pipeline ist aber mittlerweile fertig und betriebsbereit. Ohne Sanktionen. Die waren mit Trump Geschichte.

@ frauenzimmer

Indem der Westen Iran gegenüber mit wirtschaftlichen Sanktionen geantwortet hat, haben die Chinesen den iranischen Markt für sich gewonnen.

Die Sanktionen sind die legitime Antwort des Westens auf ein islamistisches Regime, auf die atomare Rüstung und die Unterstützung des Terrorismus in der Region (z.B. in Gaza, im Libanon oder im Jemen).

Für China ist der iranische Markt uninteressant. Die iranische Wirtschaft ist durch Korruption und Misswirtschaft in der Dauerkrise und die iranischen Handelspartner halten sich nicht an Absprachen, denn China unterdrückt Muslime im eigenen Land (Uiguren).

Völliges Missverständnis

@ Nachfragerin:
Der Präsident genau der Nation, die die globale Vormachtstellung für sich beansprucht, möchte die Dominanz stärkerer Länder abschaffen. Wenn er das ernst meinen sollte, kann er gleich bei sich selbst anfangen.

Sie haben es nicht verstanden. Der US-Präsident steht für die Dominanz des Westens, weil das gut für unsere Seite ist. Er stellt sich der angestrebten Dominanz Chinas entgegen, weil das gegen unsere Interessen verstößt.

21:28, Leipzigerin59

>>Diese Plattheiten vom "freien Westen" mag ich nicht mehr ertragen.<<

Danke.

Das geht mir ganz genauso.

Am 21. September 2021 um 21:45 von joe70

„So langer alles schön nach unseren Vorstellungen läuft, brauchen wir keinen kalten Krieg, nur eben die Waffen dazu.“

Eben die Waffen bauen ja nun wir, die US Amerikaner, und nicht die Franzosen. Das bedeutet die Profite heimsen unsere Aktionäre der Waffenschmieden ein und nicht französische oder deutsche Aktionäre.

21:43 von saschamaus75

«UK ist allenfalls eine mittelalterliche HALBdemokratie und die USA sind eher eine Oligarchie. -.-»

1.001x besser eine nicht perfekte Demokratie als die reale Vorzeige-Mega-Oligarchie-Diktatur mit Big Brother zum Qudrat wie in China.

In Asien können Sie sich aussuchen, ob Sie nach China mit den fürchterlichen Schriftzeichen mit fürchterlicher Unfreiheit in eine aggressive Mr. Xi Diktatur gehen. Oder nach Japan mit den gleichen fürchterlichen Schriftzeichen in eine friedliche Demokratie.

Nicht eine Sekunde ist zu überlegen, dass China nicht mal der Abklatsch der Wahl zwischen China und den USA ist, und bei jeder Art von alternativer Attraktivität noch tiefer ins Gras beißt, als man das theoretisch überhaupt für möglich hält.

China tut immer so lieb und nett und unschuldig, und ist dabei längst die größte Kolonialmacht des 21. Jahrhunderts. Und ganz genau das wollen sie auch sein. Was 2021 ist … das ist erst der Anfang von noch mehr mieser Aggression Chinas, die noch kommen wird.

21:13, Wolf1905 @fathaland slim um 19:32

>>Wenn ich von „den Amerikanern“ schreibe, dann meine ich die große Mehrheit von ihnen und wie ihre Mentalität ist. Ich weiß, Sie kennen Amerikaner aus der Musikszene (die echt toll ist - gefällt mir auch!), aber die Kunstszene ist - wie hier in D auch - nicht der Querschnitt der Gesellschaft.

(...)

Aber glauben sie mir, ich weiß auch viel über die USA, weil meine Schwester schon mehr als 30 Jahre dort, in verschiedenen Bundesstaaten, gelebt hat und ich sie und ihre Familie des Öfteren besucht habe. Man gewinnt so seine Eindrücke, wenn man durch dieses Land fährt und mit Leuten spricht …<<

Ich bin sicher, daß Sie mit anderen Leuten als ich gesprochen haben. Ich habe vorwiegend Kontakte zu schwarzen Amerikanern und auch in deren Nachbarschaften gelebt. „Musikszene“ ist da ein wenig sehr kurz gesprungen.

23:36, krittkritt

>>In Syrien sind die USA völkerrechtswidrig zu Gange.
@21:11 von Jörg Tödenhofer
Und gerade nicht Russland.<<

Russland bombt da total völkerrechtskonform.

Was die Menschen, denen die Bomben auf den Kopf fallen, sehr zu schätzen wissen.

@23:37 von Antonio Pedron

>> Die Ostseepipeline war ein Fehler, sie
>> begibt uns in die Abhängigkeit von Putin
>> und Konsorten

Ihnen ist schon klar, daß das Erdgas auch schon vorher aus Russland kam? -.-

Eines muss man sagen

Wenn man sich an die Rede von Beiden's Vorgänger erinnert,war die Heutige um 100% besser,als das Dumme selbst-lobende Gequatsche von damals.

Am 21. September 2021 um 23:37 von Antonio Pedron

Am 21. September 2021 um 23:37 von Antonio Pedron

„Die Ostseepipeline war ein Fehler, sie begibt uns in die Abhängigkeit von Putin und Konsorten.
Die Sanktionen haben ihren Sinn wegen der militärischen Einmischung in der Ostukraine. Wenn Russland aufrüstet, darf auch Osteuropa aufrüsten. Und Russland hält mehr Manöver an der Grenze zur Nato ab als die Nato an der Grenze zu Russland“

.

Da bin ich sehr skeptisch. Ein punkt der Deutschen Einheit war das Versprechen der USA der Sowjetunion gegenüber keine NATO Truppen in ehemalige Länder des Warschauer Vertrages zu Stationieren.
https://de.wikipedia.org/wiki/Warschauer_Pakt
Wo sind inzwischen NATO Soldaten stationiert? Wem wundert es da wirklich dass die Russen inzwischen mehr als „ungläubig“ geworden sind was den Worten des Westens angeht.

@23:40 von Antonio Pedron

>> In den USA haben die Bürger schon in
>> freien Wahlen ihre Regierung bestimmt

Außer Frauen, Schwarze, Chinesen, ...

Am 22. September 2021 um 00:00 von schabernack

Am 22. September 2021 um 00:00 von schabernack

China tut immer so lieb und nett und unschuldig, und ist dabei längst die größte Kolonialmacht des 21. Jahrhunderts. Und ganz genau das wollen sie auch sein. Was 2021 ist … das ist erst der Anfang von noch mehr mieser Aggression Chinas, die noch kommen wird.

Aber volle zustimmung. Danke

@fathaland slim

"Am 22. September 2021 um 00:10 von fathaland slim
23:36, krittkritt

>>In Syrien sind die USA völkerrechtswidrig zu Gange.
@21:11 von Jörg Tödenhofer
Und gerade nicht Russland.<<

Russland bombt da total völkerrechtskonform.

Was die Menschen, denen die Bomben auf den Kopf fallen, sehr zu schätzen wissen."

.

Nur die USA bombt in Afghanistan und Syrien rumm ohne irgendwelche völkerrechtliche Erlaubnis. Was sagen die Opfer dort dazu?

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