Ihre Meinung zu: Bundeswehr-Luftbrücke: Bisher 138 Ortskräfte ausgeflogen

30. August 2021 - 18:00 Uhr

138 Ortskräfte wurden aus Afghanistan ausgeflogen - so die erste Bilanz der Bundeswehr-Luftbrücke. Etwa 50.000 Menschen warten noch auf Hilfe. Außenminister Maas verspricht Rettung, doch noch gibt es viele Unwägbarkeiten. Von G. Schwarte.

Artikel auf tagesschau.de
Bewertung:
2.333335
Durchschnitt: 2.3 (6 votes)
Schlagwörter der Meldung:
Geo-Schlagwörter der Meldung:

Kommentare

Bisher 138...

...Ortskräfte ausgeflogen.
Etwa 50.000 Menschen warten noch auf Hilfe.

Da muss man schon sehr Resiganations-resistent sein, um überhaupt noch weiterzulesen.

Nicht, dass der Rest des Artikels einen optimistisch stimmen könnte.

Da fehlt etwas ..

Heiko Maas bemüht sich und das ist auch gut so. Was ich allerdings an der ganzen Afghanistan-Problematik vermisse, ist ein Einsatz und ein aktives Engagement der Kanzlerin. Irgendwie ist der Eindruck nicht von der Hand zu weißen, dass die Kanzlerin die aktuell wichtigsten Probleme überhaupt nicht interessieren. Ein echtes Armutszeugnis am Ende ihrer Kanzlerschaft.

Afghanistan

11 Tage Luftbrücke. 138 Ortskräfte wurden aus Afghanistan ausgeflogen...

###

Welchen Status haben denn die restlichen ca. 5200 Leute ?

Luftbrücke !

Hätte man gleich, bzw. vor dem Abzug der Soldaten und Soldatinnen mit der Evakuierung der Ortskräfte begonnen, wären bestimmt alle schon in Sicherheit.
Nun erst das alles zu organisieren, bzw. so zu tun, ist nichts als Ergebnis- Korrektur des Versagens seitens der BR, mehr nicht. Dass Maas jetzt betteln gehen muss, hat nicht nur er zu verantworten, sondern große Teile der Regierung, die nie wirklich einen Bezug zu diesem Afghanistan- Einsatz hatte, sondern immer in den schönen Sessel sitzt und große Reden schwingt !

Bisher 138 Ortskräfte ausgeflogen

Damit hat sich nun wirklich niemand mit Ruhm bekleckert und für mich persönlich ist das wieder eine Blamage mehr ! Kollektives Versagen auf ganzer Linie.

Es ist mir schleierhaft, wie aus …

… knapp 900 Ortskräften mit Angehörigen nach zwei Wochen an die 50.000 Menschen werden.

Keine Frage, alle die unter unserem Schutz stehen oder stehen sollten, müssen herausgeholt werden, wenn sie es wollen.

Aber wie diese Zahlen zustande kommen, ist ein Rätsel.

Also im TV

gab es gerade einen Beitrag, der Flughafen ist nach dem Abzug wohl nicht mehr funktionsfähig, Gründe wurden dort genannt.
Und was ich nicht verstehe, wie kommt man bei 5350 Soldaten, auf 50 000 Hilfskräfte.
Und wie im Artikel beschrieben, keiner weiß so richtig wer da mitgenommen wurde, ist das bei den anderen Länder auch so, hab zumindest so noch nicht lesen können.
Was jetzt aus dem Land raus will, muss über Land, das wurde zumindest im TV Bericht, festgestellt.
Die ganzen Tage hieß es, es werden Ortskräfte ausgeflogen, dem ist aber nicht so.

138 Ortskräfte ausgeflogen,

Es ist und bleibt ein Disaster, wer diese Minister vereidigt hat, wie Maas, Scheuer, Van der Leyen, Kramp karrenbauer u.s.w., bleibt für mich das größte Mysterium dieses Universums!

Nicht zu glauben

Unter 2% der Ortskräfte wurden evakuiert. Das liegt an der "Prozesslandschaft"?
Ja, nee, is klar.
Statt jetzt im Nachhinein neue Begriffe zu erfinden, hätte die Bundesregierung rechtzeitig die erforderlichen Maßnahmen ergreifen müssen.
50.000 Menschen kann man nicht in einer Woche befördern.
Besonders peinlich das Narrativ, dass die Bundeskanzlerin im Bundestag vorgetragen hatte, man habe sich verschätzt, was die Geschwindigkeit des Vormarsches der Taliban anbelangte.
Hätte man die 50.000 Menschen in einem Bürgerkrieg denn besser evakuieren können? Natürlich nicht.
Das Herumgedruckse der Regierung, ihre hanebüchenen Ausflüchte, die seltsamen, pseudoprofessionellen Wortschöpfungen, das alles lässt einen Schluss zu. Man wollte diese Menschen nicht nach Deutschland kommen lassen.

Das lässt sich schon daran erkennen, dass die in der Meldung „Der gefährliche Umgang mit Namenslisten“ beschriebene riskante Strategie zugunsten der Retter aufgegangen ist: „Die Radikalislamisten hielten Wort und ließen die Ortskräfte durch“.

Die können es sich im Moment(!) schlicht nicht leisten, ihr Wort zu brechen. Weil dann niemand mehr darauf etwas geben würde.

„Außenminister Maas verspricht Rettung, doch noch gibt es viele Unwägbarkeiten“

Die werden mit jedem Tag, der nicht genutzt wird um so viele der noch auf ihre Evakuierung Wartenden wie irgend möglich in Sicherheit zu bringen größer.

„… erklären, warum bisher eben nur 138 von mehr als zehntausend hilfesuchenden Ortskräften gerettet wurden. Maas: "Es gibt noch zehntausende Ortskräfte inklusive ihrer Familien und es gibt noch einen Kreis derjenigen, die wir als besonders schutzbedürftig bezeichnet haben. Auch noch mal an die zehntausend Menschen“

Daran, ob er zu seinem Wort steht, wird jeder gemessen. Nicht nur Politiker.

@ Südstaatlerin. 19:13

"Irgendwie ist der Eindruck nicht von der Hand zu weißen, dass die Kanzlerin die aktuell wichtigsten Probleme überhaupt nicht interessieren. Ein echtes Armutszeugnis am Ende ihrer Kanzlerschaft."

Warum sollte dies Frau Merkel interessieren. Sie hat doch einen Friseurtermin. Ironie off.
Na klar, Hauptsache die Merkel-Keule auspacken. Danach schläft sichs gut. Ja denken Sie denn allen Ernstes, dass der Aussenminister ohne vorherige Absprache mit Frau Dr. Merkel in den nahen Osten zu Gesprächen aufgebrochen ist? Hätte sie sagen sollen"menno Heiko, bleib mal da, ich mach das jetzt"? Herr Maas ist Auẞenminister Deutschlands. Also manchmal weiß ich nicht...

treffend

@ 19:07 von Tinkotis

"Etwa 50.000 Menschen warten noch auf Hilfe.

Da muss man schon sehr Resiganations-resistent sein, um überhaupt noch weiterzulesen."

Das haben Sie (bezogen auf den Sachverhalt: leider) sehr treffend formuliert.

insgesamt 5.300 wurden

insgesamt 5.300 wurden ausgeflogen
138 Ortskräfte wurden aus Afghanistan ausgeflogen - so die erste Bilanz der Bundeswehr-Luftbrücke.
Etwa 50.000 Menschen warten noch auf Hilfe.

verwirrend Zahlen

ich meine dass wie für unsere Staatsbürger verantwortlich sind
selbstverständlich auch für die Ortskräfte (evt. Familienangehörigen)
ansonsten aber für niemanden
also wie kommen 5.300 zustande ?

@Südstaatlerin, Opa Klaus

">>Südstaatlerin: Irgendwie ist der Eindruck nicht von der Hand zu weißen, dass die Kanzlerin die aktuell wichtigsten Probleme überhaupt nicht interessieren. Ein echtes Armutszeugnis am Ende ihrer Kanzlerschaft.<<

Na klar, Hauptsache die Merkel-Keule auspacken. Danach schläft sichs gut. Ja denken Sie denn allen Ernstes, dass der Aussenminister ohne vorherige Absprache mit Frau Dr. Merkel in den nahen Osten zu Gesprächen aufgebrochen ist? Hätte sie sagen sollen"menno Heiko, bleib mal da, ich mach das jetzt"? Herr Maas ist Außenminister Deutschlands. Also manchmal weiß ich nicht..."

Na klar, die "Merkel-Keule"-Keule. Das Frau Merkel, wie es ihre Art ist, selten öffentliche Statements zu dringendsten Fragen abgibt ist absolut kritikwürdig. In den USA hat Biden Rede und Antwort zu stehen, auch wenn er dabei keinen Blumentopf gewinnen kann. Und das liegt nicht an seinen vergleichsweise erheblicheren Kompetenzen, sondern weil er nun mal wie Frau Merkel Regierungschef ist.

Es scheint mir an der Zeit zu

Es scheint mir an der Zeit zu sein, eine Lanze zu brechen für alle, die an den Aktionen beteiligt waren, ausländische Bürger und Ortskräfte auszufliegen und dabei die Messlatte der Prüfung vor Ort nicht zu hoch gelegt zu haben. Deutsche Staatsbürger und Ortskräfte, die mit der Bundeswehr gearbeitet haben, wurden zum Teil mit italienischen Maschinen ausgeflogen und umgekehrt. Gut so. Danke allen Engagierten!

Wer wird umgesiedelt, oder flüchtet wovor?

Ja der Lebensstiel dieser Taliban ist für Europäer nicht nachvollziehbar, umgekehrt wird es nicht anders sein.
Nach dieser Erdrutsch Übernahme dieser Taliban, wird wohl die Mehrheit dort so leben wollen.
20 Jahre lang wurde dort ein Militär so wie Polizei nach westlichem Vorbild gebildet, Ausgebildet, Ausgerüstet.....
Kommt kein Geld mehr aus EU und USA, schließt man sich wieder den Taliban an....

20 Jahre wussten die Weltverbesser nicht was sie tun, wurden diese erleuchtet?

Ich glaube den Medien gar nichts mehr.

Ja ein besseres Leben wollen fast alle Menschen, also die die nicht superreich sind, aber man muss dafür auch was tun und nicht immer von anderen verlangen das diese es richten.

20:40 von Sparpaket

Unter 2% der Ortskräfte wurden evakuiert.
-----------

genau das versteh ich nicht
ich erinnere mich an Zahlen, da wurde von mehreren Tausend gesprochen
aber nicht von mehreren Zehntausend !

@ Sysiphos 3. 20:58

"Ich meine dass wie für unsere Staatsbürger verantwortlich sind
selbstverständlich auch für die Ortskräfte (evt. Familienangehörigen)
ansonsten aber für niemanden
also wie kommen 5.300 zustande ?"

Ich denke, wir sollten hier keine Erbsenzählerei betreiben. Ob 150 oder 1000 oder 5000. Die Humanität gebietet es, allen Verfolgten und Ausreisewilligen Schutz vor dem menschenverachtendem Regime dieser Chaoten Hilfe zu gewähren.

Luftbrücke

In Afghanistan haben mindestens 44 andere Nationen gearbeitet, hatte denn jedes Land 50000 Ortskräfte beschäftigt? Dann müssten mehr als 2 Millionen Afghanen mit ihren Familien in " Sicherheit" gebracht werden. Unmöglich.

In was für einer (Medien-)Welt lebe ich noch?

Zu unterschiedlichsten Themen möchte ich Freundlichkeit, Zurückhaltung und Neutralität kommentieren. Doch ich werde andauernd zensiert.
Wird es als so sehr verkehrt angesehen, den Stand- und Gesichtspunkt der Gegenseite und jedes Einzelnen ebenfalls als nachdenkenswert zu betrachten?

Das sind für mich

sehr ungenaue Zahlen,aber Hauptsache alle Ausreisende Bürger kommen wohlbehütet raus und die Luftbrücke muss dann auch im September noch weitergehen.Das muss Herr Mass mit den Taliban vereinbaren.

21:04 von Emil67

Nach dieser Erdrutsch Übernahme dieser Taliban, wird wohl die Mehrheit dort so leben wollen.
-----

.
unverständlich, für uns zumindest, zugegeben
aber der Eindruck drängt sich einem auf !

@ Olivia59. 21:01

" Na klar, die "Merkel-Keule"-Keule. Das Frau Merkel, wie es ihre Art ist, selten öffentliche Statements zu dringendsten Fragen abgibt ist absolut kritikwürdig. "

Sehen Sie, mir ist es so egal, ob Frau Merkel irgendwelche Statements abgibt. Wir sind ja nicht in den USA und saugen uns unsere Meinung aus Fernsehkanälen. Hauptsache es wird humanitär gehandelt zum Wohle der Menschen dort. Und das passiert offensichtlich gerade. Auf eine Merkelansprache zwischen BigMac und Softdrinkwerbung kann ich verzichten.

X

Der Artikel erwähnt „Etwa 50.000 Menschen warten noch auf Hilfe.“

Es warten vermutlich noch viel mehr Menschen in Afghanistan auf Hilfe, aber nur 50.000 will Maas in D. aufnehmen. Ein Armutszeugnis für unser reiches Land.
Ich hoffe, die künftige Bundesregierung tut diesbezüglich mehr, Platz und Geld hat der deutsche Staat genug.

138

ist ein halb volles Flugzeug.

Wie geht das ? Ein Flug in einer Woche?

Ich habe in dieser Woche mehr als 138 Artikel ueber die deutschen Evakuierungsanstrengungen gelesen.

Mit 50.000 hat man noch eine Aufgabe vor sich.

20:58 von Sisyphos3

kann man nachlesen
- 138 Ortskräfte+ deren Familien circa 650 Personen
- und circa 500 Personen mit doppelter Staatsbürgerschaft oder Deutschen Pass= ca. 500 Deutsche
- weitere ca 4300 Afghanen davon 50 % Frauen.
Bei den 4300 bin ich mir auch nicht klar wer das ist. Ziel war doch Ortskräfte + Deutsche auszufliegen.

Hier tut Aufklärung Not. Ich hoffe nur andere Staaten haben noch Ortskräfte ausgeflogen. Wenn man hört das auch 4 Straftäter wieder mit nach D. kamen. Auf welcher Liste die wohl standen?
Wir müssen abwarten bis das aufgeklärt ist.
Erst sprach man von 1000 = Ortskräften. Ich dachte da war die Kernfamilie schon dabei? Aber jetzt noch 50.000 und nur knapp 700 ausgeflogen?

@ Sysiphos 3. 21:10

"unverständlich, für uns zumindest, zugegeben
aber der Eindruck drängt sich einem auf !"

Vielleicht nochmals eine kurze Zusammenfassung hinsichtlich der Kapitulation der afghanischen Streitkräfte. Dies wurde auch von vielen Militärexperten beschriebenDie afghanische Armee wurde als Bodentruppe ausgebildet. Mit und an den Waffen, welche für Bodentruppen relevant sind. Bei Übungen oder auch bei Kriegseinsätzen wurden diese Truppen durch Luftstreitkräfte unterstützt, was ihnen eine gewisse Sicherheit gab, sofern man bei Kriegseinsätzen überhaupt von Sicherheit sprechen kann. Luftkampf wurde vom "Kopf", also den USA mit Kampfhelis und sonstigem fliegenden Kriegsgedöns durchgeführt. Jetzt hat der "Kopf" beschlossen, die Koffer zu packen, was zur Verunsicherung führte, zumal die Taliban sich auch an den Familien rächen. Also gaben viele Fersengeld. Die Mähr, dass alle Kämpfer die Taliban begrüßen ist und bleibt eine Mähr. Ich würde auch abhauen, wenn sich Offiziere einen schlanken Fuss..

19:38 von Thomas D.

"Es ist mir schleierhaft, wie aus …
… knapp 900 Ortskräften mit Angehörigen nach zwei Wochen an die 50.000 Menschen werden."

.-.-.

Ich nehme an, das ist im Artikel nur unklar ausgedrückt.

Die 50 000 "Menschen", die erwähnt werden, sind die, die INSGESAMT noch auf Hilfe warten.

Das sind nicht alles Ortskräfte - da waren ja noch viele andere.

Faktenlage

Tatsächlich nur 138 Menschen in Not gerettet, das ist mehr als peinlich das ist unmenschlich.
Das zeigt das Totalversagen der Politik, aus reinem Wahlkalkül aus Angst vor den Rechten wird die Menschlichkeit ad absurdum geführt.
Schämt euch !
Die Ganze EU Asylpolitik ist von Nationalistischer Egomanie beherrscht und die Werte der Aufklärung sind das Papier nicht Wert auf dem sie gedruckt sind.

Der ganze Einsatz in Afghanistan wird immer Fragwürdiger
und wirft die Frage auf was da eigentlich geschützt wurde.
Wenn es schon nicht die Würde der Menschen war was war es dann?

21:28 @ rr2015

"... 4 Straftäter ..."

Wo hört man das?

21:10 von Sisyphos3

<< 21:04 von Emil67

"Nach dieser Erdrutsch Übernahme dieser Taliban, wird wohl die Mehrheit dort so leben wollen."
-----

.
unverständlich, für uns zumindest, zugegeben
aber der Eindruck drängt sich einem auf ! <<

,.,.,

Haben Sie doch bitte zumindest SOVIEL menschlichen Anstand, dass Sie nicht von "wir" und "uns" reden.

Was Ihnen sich aufdrängt, weiß ich, das schreiben Sie ja jeden Tag.

Aber mich widert das an.
Also reden Sie bitte nur von sich.

Darstellung: