Kommentare

Wie tendenziös .....

und Elektroautos in Europa so beliebt sind wie noch nie zuvor ....
Flugzeuge fliegen noch immer mit klassischem Kerosin und stoßen dabei umweltschädliche Schadstoffe aus
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sind E Autos wirklich so beliebt ?
deren Anteil an Neuzulassungen beträgt gut 10 %
der von SUV aber 24 %, also für was schlägt das Herz des Verbrauchers
Dann "die stoßen dabei umweltschädliche Schadstoffe"
E Autos nicht ?
wenn man bedenkt, dass deren Strom aktuell zu 60 % eben nicht aus alternativer Energie gewonnen wird
frage ich mich schon wo der Vorteil liegen soll

Dann ist das ganze doch auch Stimmungsmache
das Internet mit allem drum und dran verbraucht das doppelte an Energie wie der Flugverkehr
und betrachten man sich rein Schadstoffe,
die dreckigsten 10 Schiffe der Welt erzeugen mehr Dreck als sämtliche Autos weltweit
wäre es nicht effizienter bei dieser überschaubaren Gruppe mal was zu tun ?
die Kreuzfahrtschiffe die sich an Europas Küsten tummeln 10 mal !! so viel wie Europas Autos zusammen

Wasserstoff oder Helium

Wasserstoff oder Helium heißt die Lösung. Das dazugehörige Fluggerät hat Ferdinand Adolf Heinrich August Graf von Zeppelin bereits erfunden. Wen man das dann noch mit bosch oder AEG Elektromotoren, statt BMW verbrennen ausrüstet, steht einem mehrtägigen Flug nach New York nichts mehr im Wege.
Spassgesellschaft oder Umweltschutz. Man muss sich entscheiden.

Wie wäre es mit weniger Flügen?

Die Entwicklung neuer Antriebstechnologien kostet sehr viel Zeit. Ich halte es daher für zielführender, unsere Mobilität gründlich zu überdenken.

Auf wie viele Autofahrten und Flüge könnte man verzichten?

08:29 von Bender Rodriguez

steht einem mehrtägigen Flug nach New York nichts mehr im Wege.
.....

mehrtägigen Flug
dann kann man ja gleich das Schiff (mit Kat/Rauchgasreinigung) nehmen
oder noch besser wie die kleine Thunberg mit dem Segelschiff
und den Rückweg dann mit dem Flugzeug antreten

@ Nachfragerin

„Auf wie viele Autofahrten und Flüge könnte man verzichten?“

In letzter Instanz könnte man auf alle Fahrten und Flüge verzichten.

um 08:28 von Sisyphos3

"die dreckigsten 10 Schiffe der Welt erzeugen mehr Dreck als sämtliche Autos weltweit wäre es nicht effizienter bei dieser überschaubaren Gruppe mal was zu tun ?"
.
Mehr Schwefeloxide ja, mehr Dreck nein. Quelle: https://www.zeit.de/2017/36/kreuzfahrtschiffe-co2-ausstoss-dreck?
utm_referrer=https%3A%2F%2Fwww.ecosia.org%2F

Das wird nicht einfach werden

Doch konkrete Alternativen zum fossilen Treibstoff gibt es bislang kaum. Denn gerade die schweren Jets haben einen extrem hohen Energiebedarf. Einen Ersatz zu finden ist nicht einfach.
#
Elektro Antrieb für Flugzeuge gibt es schon,aber das sind Leichtflugzeuge ähnlich dem Segelflugzeug.Die Entwicklung bei Airbus steht noch ganz am Anfang.

Sisy

Segelschiff ist natürlich die beste Lösung.
Obwohl, Holzbauweise zerstört Wälder. Stahlherstellung belastet die Umwelt.
Wieso muss man überhaupt so weit weg?
Vor 1492 haben die Menschen auch ohne Amerika leben können. Und Asien war nur ganz wenig Abenteurern bekannt.

08:35 von Nachfragerin

Auf wie viele Autofahrten und Flüge könnte man verzichten?
-------

das wäre mit Abstand der allervernünftigste Vorschlag
aber das fällt schwer
(mir zumindest )
andererseits wenn ich die die Verbräuche meiner Autos die letzten 50 Jahre betrachte
so wie die PS Zahl hoch ging, sank deren Verbrauch

um 08:28 von Sisyphos3

Es gab vor ein paar Jahren eine Studie, die gezeigt hat, dass Deutsche die laufenden Kosten ihres Autos im Durchschnitt halb so hoch schätzen, wie diese tatsächlich sind. Zwar kennen die meisten auf den Cent genau ihre jährlichen Spritkosten, aber sie belügen sich bei Werkstattkosten und Wertverlust - und das, obwohl man im Internet diese Werte für jeden Autotyp mit jeder Kilometerleistung abrufen kann.

Als die Befragten mit den tatsächlichen Kosten konfrontiert wurden, gab die Mehrheit an, dass sie sich ein kleineres Auto gekauft hätten oder vielleicht sogar gar keines, wenn sie sich der tatsächlichen Kosten bewusst gewesen wären.

Die Deutschen sind einfach nicht normal, wenn es ums Auto geht.

Aber wir werden nie ganz weg kommen vom Individual-Verkehr. Wer Kinder hat, kommt ohne Auto nicht zurecht. Darum sind die e-Autos so wichtig. Schiffe werden über kurz oder lang erneuert, und dann sind die Dreckschleudern weg.
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08:45 von Stefan T

sie stellten fest ich schrieb "Dreck"
dazu können sie NOx rechnen, SOx und wegen mir Russ
oder ist das unbedenklich ?
und ein weiteres,
diese von mir angesprochenen " dreckigsten 10 Schiffe der Welt" sind gewiss keine Kreuzfahrtschiffe

- also der mit demokratischen Mitteln zu definierende Gemeinnutzen.

„Die Zukunft der Luftfahrt wird sehr vielfältig", so der Professor am Lehrstuhl Luft- und Raumfahrtsysteme an der RWTH Aachen. Heute basierten noch fast alle Antriebe auf Gasturbinen. Das werde sich ändern. Bei kleinen Flugzeugen seien Batterien ein möglicher Weg, bei etwas größeren Flugzeugen könnten Brennstoffzellen Abhilfe schaffen, und bei den Langstrecken müssten neue Lösungen wie synthetische Kraftstoffe her.
>> Das alles erfordert milliardenschwere Investitionen - mitten in der Corona-Krise, die den Flugverkehr zeitweise zum Stillstand brachte“

Die dürften sich nach o.g. „Maßstab“ (Gemeinnutzen) trotzdem lohnen. Weil Neues zu entdecken und Mobilität Grundbedürfnisse sind.

08:56, Bender Rodriguez

>>Wieso muss man überhaupt so weit weg?
Vor 1492 haben die Menschen auch ohne Amerika leben können. Und Asien war nur ganz wenig Abenteurern bekannt.<<

Vor 1492 starben die Menschen auch an der Pest.

Nur mal so als Beispiel.

Zurück ins Mittelalter?

Aus nachvollziehbaren Gründen nicht sehr populär.

Klimafreundliche Antriebe

Man muß nur wollen, aber die Lobby möchte so viel Profit wie möglich machen. Früher gab es schon Antriebe mit Wasserstoff und anderes aber es wurde nicht weiter verfolgt. Gestern war ein Bericht in der ARD glaube Fakt, es ging um Synthetische Kraftstoffe die mit Bio erzeugt werden. Die kann man sogar in 20 Jahre alte Autos betanken. Man muß nur wollen. Übrigens, die Klerosinsteuer wäre schon längst überfällig. Die Autoindustrie baut jetzt auf Elektroautos ohne Rücksicht auf unser Liziumvorkommen. Wer meint das Elektroautos umweltfreundlich sind, sollte sich mal genau informieren was es bedarf um so ein Auto zum rollen zu bekommen, von Betankung bis zum Akku. Ich werde kein Elektroauto kaufen da bestimmt noch anderes besseres erforscht werden wird, wenn man will.

@08:28 von Sisyphos3: E Autos nicht ?

"wenn man bedenkt, dass deren Strom aktuell zu 60 % eben nicht aus alternativer Energie gewonnen wird
frage ich mich schon wo der Vorteil liegen soll"

Schon allein die Tatsache, dass ein E-Auto wesentlich weniger Energie benötigt als z.B. ein Diesel, spricht für das E-Auto.

Ein Diesel mit einem Verbrauch von 5l/100 Km erzeugt dabei 13,2 Kg CO2.
Die CO2 Emissionen bei der Stromerzeugung schwanken je nach Jahres- und Tageszeit. Im Sommer um die Mittagszeit sind sie am niedrigsten im Winter zwischen 20 und 21 Uhr am höchsten.

Im Durchschnitt des Jahres 2020 lagen sie im Sommer bei 287g pro Kwh und im Winter bei 380g pro Kwh.

Nehmen wir den schlechten Wert als Basis, dann bekommt man für 13.2 Kg CO2 34,7 Kwh Strom.
Ein TESLA Model 3 benötigt ca. 15 kwh pro 100 Km ein VW id3 braucht ca. 19 kwh auf 100km.

Die CO2 Emissionen liegen bei ein E-Auto also etwa bei der Hälfte eines 5l-Diesels.

08:56 von Bender Rodriguez

Vor 1492 haben die Menschen auch ohne Amerika leben können.
----

ich würde sagen sogar besser und entspannter :-)

aber wenn sie schon so fragen
was braucht "der" Mensch um glücklich und zufrieden zu sein ?
Ein Dach überm Kopf, genug zum Essen und vielleicht ne Tasse Kaffee oder ein bisschen Tabak für sein Pfeifchen zu stopfen
ne nette Familie - was will man mehr

um 09:02 von fathaland slim

Du hast natürlich Recht.

Aber es stellt sich schon die Frage: Warum muss man nach Italien fliegen? Wenn man nur die reine Flugzeit rechnet, dann klar, dann scheint es unzumutbar, stattdessen zwanzig Stunden mit der Bahn zu fahren. Aber realistischerweise dauert der Flug von Haustür zu Haustür auch zehn Stunden. Von innerdeutschen Flügen ganz zu schweigen; die sind völlig unnötig.
_

08:56 von Sisyphos3

andererseits wenn ich die die Verbräuche meiner Autos die letzten 50 Jahre betrachte
so wie die PS Zahl hoch ging, sank deren Verbrauch
#
Der Verbrauch könnte noch viel geringer sein wenn die Autos nicht mit so vielen Elektronischen "Helferlein" vollgestopft würden. Das bringt viel Gewicht und spart kein Sprit ein.

Grün ist die Hoffnung...

Wir lesen:
"Zwar gelte der grüne Wasserstoff... als Hoffnungsträger, bringe aber auch Tücken mit sich."
Da ist es wieder das Wiegenlied vom "grünen" Wasserstoff, mit dem alles gut wird.
Dazu braucht es aber erstmal sehr viel Strom.
Und woher soll der kommen?

In Heerscharen in die Flieger

"Doch konkrete Alternativen zum fossilen Treibstoff gibt es bislang kaum. Denn gerade die schweren Jets haben einen extrem hohen Energiebedarf. Einen Ersatz zu finden ist nicht einfach." Da stellt sich doch die einfache Frage: Muss Flugverkehr wirklich in dem Ausmaß sein wie bisher? Müssen die Leute in Heerscharen im Sommer nach Mallorca, nach Madeira oder auf die Kanaren fliegen? Für manche ist auch das zu wenig: Sie meinen ihren Urlaub in Thailand, in Südafrika oder auf den Antillen verbringen zu müssen. Hier könnte jeder Einzelne seinen Beitrag für weniger Luftverschmutzung und damit für ein besseres Klima leisten.

09:05 von GeMe

Die CO2 Emissionen liegen bei ein E-Auto also etwa bei der Hälfte eines 5l-Diesels.
...

selten so gelacht !
der Wirkungsgrad eines Dieselmotor liegt bei 43 %
der bei der Stromerzeugung in einem Kraftwerk bei 34 %
wie ist der Wirkungsgrad bei nem Akku ?
im Winter benutze ich die Abwärme zum Heizen was den Wirkungsgrad weiter verbessert
beim E Auto den Akku zusätzlich belastet

alles in allem
sie stehen auf das E Auto ich auf meinen Diesel
und solange man Strom nicht "klimaneutral" erzeugt

Energiefresser

Der Artikel macht anschaulich bewusst, welchen ungeheuerlichen Energiedurst so ein Flieger hat.

Wer ernsthafte Klimapolitik betreiben will, muss den Flugverkehr einschränken. Es darf nicht sein, dass hier Leute für zwei Tage nach New York zum Shoppen fliegen und andere wegen hoher Auflagen ihre neue Heizung nicht mehr bezahlen können.

Und Negativ-Vorbilder sollte es vor allem in der Politik NICHT geben: war die Grünen-Partei nicht vor kurzem die Partei mit den meisten Flugkilometern?

09:05 von GeMe

Kürzlich hat hier ein Forist (E Auto Fahrer) seine Erfahrungen mitgeteilt ....

Mein E – Auto verbraucht bei Temperaturen um 20 °C im Stadtverkehr etwa 14 kWh/100km. Bei 3 °C und tiefer sieht das schon anders aus: auf den ersten 12 km liegt der Verbrauch bei 40 kWh/100km. Bei warmem Wetter steigt der Verbrauch auf der Landstraße auf über 20 kWh/100km und auf der Autobahn bei 130 km auf über 25 kWh/100km. Da schrumpft die Reichweite schnell unter 300 km. Die versprochene Reichweite über 500 km bleibt ein Traum im Prospekt. Wenn ich jetzt noch berücksichtige, dass ich – ohne spezielle Zugangskarte – bei IONITY beispielsweise 0,79 €/kWh zahle, dann ist der Preis für den Luxus der Fortbewegung in einem E – Auto beim vielfachen eines Diesel – PKWs.
Ach ja, bereits nach 2000 km war ich in der Hall of Fame der Abschleppdienstrufer – soviel zur Zuverlässigkeit.

vielleicht haben sie andere Erfahrungen

09:12, MartinBlank

>>Aber es stellt sich schon die Frage: Warum muss man nach Italien fliegen? Wenn man nur die reine Flugzeit rechnet, dann klar, dann scheint es unzumutbar, stattdessen zwanzig Stunden mit der Bahn zu fahren. Aber realistischerweise dauert der Flug von Haustür zu Haustür auch zehn Stunden. Von innerdeutschen Flügen ganz zu schweigen; die sind völlig unnötig.<<

Da bin ich völlig Ihrer Meinung.

@ 09:02 von Nettie

Wäre schön, wenn nicht in Geld gedacht würde, sondern in Nutzen
- also der mit demokratischen Mitteln zu definierende Gemeinnutzen.

Meinen Sie damit, dass der Staat künftig demokratisch auf das Einziehen von Steuergeldern verzichtet?

>> Das alles erfordert milliardenschwere Investitionen - mitten in der Corona-Krise, die den Flugverkehr zeitweise zum Stillstand brachte“
Die dürften sich nach o.g. „Maßstab“ (Gemeinnutzen) trotzdem lohnen.

Milliardenschwere Investitionen in Antriebe für Flugzeuge dürften sich lohnen?
Das ist sehr viel Geld. Ich dachte Sie sind dagegen, in Geld zu denken.

09:26, Giselbert

>>Es darf nicht sein, dass hier Leute für zwei Tage nach New York zum Shoppen fliegen und andere wegen hoher Auflagen ihre neue Heizung nicht mehr bezahlen können.<<

Sie plädieren für eine Begrenzung der hohen Einkommen?

Denn nur sehr, sehr reiche Menschen fliegen zum Shoppen nach New York.

Physik lässt sich nicht betrügen

Am Ende geht es um Energie. Und davon brauchen Fluggeräte besonders viel, weil sie andauernd gegen die Schwerkraft ankämpfen müssen. Und Energie lässt sich nicht herstellen, nur umwandeln. Und bei jeder Umwandlung und beim Transport gibt es Verluste. Kerosin hat den Charme, dass es pro Tonne sehr viel Energie enthält. Mehr als derzeitige Batterien. Wasserstoff oder künstliche Treibstoffe muss man unter Energieaufwand erst herstellen, d.h. man verbraucht mehr Energie bei der Produktion, als man hinterher wieder für die Fortbewegung nutzen kann.

Das wäre alles ganz nett, wenn wir in "grüner Energie" schwimmen würden. Wenn wir so viel Sonnen- und Windenergie übrig hätten, dass wir und die "Verschwendung" leisten könnten. Das sehe ich aber nicht.

Das gilt auch für Scheuers Flugtaxis, mehr Energie. Ich mich bei denen auch immer frage, wo die vor dem Hbf landen sollen? Die brauchen nicht nur mehr Energie, sondern auch mehr Platz, als ein klassisches Taxi.

@sisyphos3 9:01

Ihr NOx und SOx reagiert über See zu den entsprechenden Säuren ab, die von der Pufferkapazität des Seewassers gebunden werden. In Häfen ist das was anderes. "Dreck" im Sinne eines Vergleichs mit Flugzeugen, Autos und der Eisenbahn ist dann CO2 und da ist der Seetransport bezogen auf die Transportmenge günstig.

09:20, Sparpaket

>>Da ist es wieder das Wiegenlied vom "grünen" Wasserstoff, mit dem alles gut wird.
Dazu braucht es aber erstmal sehr viel Strom.
Und woher soll der kommen?<<

Wind und Sonne.

Ein großer Teil unserer Windräder steht oft still, da es für den Strom, den sie produzieren könnten, keinen Bedarf gibt.

Und die (bisherigen) Ölstaaten beispielsweise pflastern momentan ihre Wüsten mit Sonnenkollektoren zu.

@ Nachfragerin

Zitat: "Auf wie viele Autofahrten und Flüge könnte man verzichten?"
#
Richtig. Corona hat es doch bewiesen. Hier ersetzen Videokonferenzen die persönliche Anwesenheit. Und das nicht nur in D, der EU, nein weltweit.
Jetzt noch eine Kurzstreckensteuer (auch für gratis erste Klasse bahnfahrende Abgeordnete) und wir haben die Umwelt geschont und, ganz nebenbei, Infektionsquellen unterbrochen.
Und es muss Schluss sein mit den niedrigen Flugpreisen. Wenn fliegen fast nichts mehr kostet, braucht sich nämlich keiner Gedanken um Alternativen machen.
Kerosin muss analog der übrigen Kraftstoffe besteuert werden: Mehrwertsteuer, Mineralölsteuer und Energiesteuer (CO 2). Da zahlen Fluggesellschaften nämlich: NULL!
Diese Bevorzugung ist heutzutage 'eh nicht mehr nachvollziehbar.
Ein L Kerosin kostete am 5.7.21 gerade 38 Cent ... achtunddreißig!
Wenn ich hingegen die Tankstellenpreise sehe ... Fliegen= staatlich subventionierte Umweltverschmutzung ... oder?

09:28 von fathaland slim 09:12, MartinBlank

Warum muss man nach Italien fliegen?
Da bin ich völlig Ihrer Meinung.
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wer will dem widersprechen !
ich brachte es schon mal
ein Flug von mir FRA nach RIO
war direkt um 100 Euro teurer
als wenn ich von Stuttgart über Zürich nach FRA geflogen wäre
(natürlich gleicher Tag / gleiche Airline)
dazu kommt nach FRA muß ich nen ICE bezahlen
ab Stuttgart ein paar Haltestellen mit der S Bahn

also was soll man tun ?

"Die Luftfahrt gilt als ein

"Die Luftfahrt gilt als ein Treiber des Klimawandels."

Weiter heißt es: "Nach Angaben des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) beträgt der Anteil der globalen Luftfahrt an der Klimaerwärmung 3,5 Prozent."

Klimaerwärmung? Oder meinen sie wie die IEA die Emissionen von Kohlenstoffdioxid?

Ansonsten halte ich 3% jetzt nicht als Treiber des Klimawandels, Flugzeuge dürfen gerne die Emissionen Richtung null verringern aber die richtigen dreckschleudern befinden sich auf unseren Weltmeeren und Straßen. Die sollten primär angegangen werden und vor alles der Fokus auf diese gerichtet werden.

09:06, Sisyphos3

>>08:56 von Bender Rodriguez
Vor 1492 haben die Menschen auch ohne Amerika leben können.
----

ich würde sagen sogar besser und entspannter :-)<<

Sie machen sich offensichtlich keine Vorstellung über die Lebensbedingungen der Menschen in dieser Zeit. Die „normalen“ Menschen waren leibeigen, und die Lebenserwartung lag knapp über vierzig Jahren.

Sehr entspannt.

Schibaer

"Der Verbrauch könnte noch viel geringer sein wenn die Autos nicht mit so vielen Elektronischen "Helferlein" vollgestopft würden. Das bringt viel Gewicht und spart kein Sprit ein"

Das ist so ein Teufelskreis.
Muttis Einkaufswagen, 4m lang, 1300kg schwer.

Mein Reisemobil 4m lang , 800kg leicht.

Mutti Auto ist vollgestopft mit Dämmung. Das macht die Karre so schwer, dass eine servo rein muss. Elektrische Spiegel, sitze fensterheber sind klar, sonst klar, sonst kann man nicht richtig nach dem weg fragen. Der cw Wert muss stimmen, also gibt's flache Scheiben rundum. Das macht die Karre innen zum Backofen. Also Klima rein.
Und jetzt frage ich mich, wozu muss Mutti( oder sonstwer) nach dem Weg fragen, wenn sie mit Navi in der ihr bekannten Stadt fährt, in der ein Tempo erreicht wird, bei dem der cw Wert noch völlig belanglos ist. Auf Strecken, die so kurz sind, dass die Klimaanlage nicht richtig arbeiten kann.

Dazu die ganzen unsinnigen Airbags, esp, abs, ...
Wer braucht das alles?

09:06 von Sisyphos3 08:56 von Bender Rodriguez

>>Vor 1492 haben die Menschen auch ohne Amerika leben können.
----

ich würde sagen sogar besser und entspannter :-)<<

Für 95% der damaligen Menschen war das Leben ein Kampf um das tägliche Essen.

@ 09:36 von dr.bashir

Kerosin hat den Charme, dass es pro Tonne sehr viel Energie enthält. Mehr als derzeitige Batterien.

Und bezüglich Schwerkraft, auch noch den Vorteil gegenüber Batterien, dass das Flugzeug während des Fluges aufgrund des Treibstoffverbrauchs immer leichter und daher effizienter wird.

Fatahland

Denn nur sehr, sehr reiche Menschen fliegen zum Shoppen nach New York"

Nein. Das ist mittlerweile auch für niedrige Einkommen möglich.

@sisyphos3

Wenn Sie 15 kWh pro 100 km beim E-Auto ansetzen und mit 500 g CO2 pro kWh aus dem jetzigen Energiemix rechnen sind das 7,5 kg CO2, entsprechend 7,5/2,65 = 2,8 (gerundete) Liter Diesel pro 100 km. Da brauchen Sie gar nicht groß mit Wirkungsgraden rechnen. Außer dem der Batterie und der liegt um 90%.

Am 28. Juli 2021 um 08:28 von Sisyphos3

Das mit dem Fliegen ist Musik in der Zukunft, kurzfristig wird es keine guten Lösungen geben, das will aber niemand so richtig zugeben.

Auch verstehe ich nicht, warum man mit aller Gewalt am E-Modell festhält, und den etwas Besser verdienenden, auch noch den Zweit oder Drittwagen versüßt mit Steuergeldern.

Es gibt doch wirklich gut Lösungen, wenn man Technologie offen, an die Sache ran geht.

" Auch den Ingolstädter Ingenieur Roland Gumpert. Deshalb hat er ein völlig neues elektrisches Antriebskonzept entwickelt, das ohne Ladekabel auskommt und trotzdem hohe Reichweiten ermöglicht - und bei dem sich das Auto so unkompliziert und schnell auftanken lässt wie ein Benziner oder Diesel. Technisches Herzstück ist eine Methanol-Brennstoffzelle. "

Dafür muss nicht das ganze Land auf gegraben werden, weil die Infrastruktur ja schon vorhanden ist.

Fliegen und Kreuzschiffe, wird doch hauptsächlich für Urlaub benötigt, bis auf waren die mit dem Flieger kommen, oder Post.
Autos meist Täglich.

@ 09:33 von fathaland slim

09:26, Giselbert
>>Es darf nicht sein, dass hier Leute für zwei Tage nach New York zum Shoppen fliegen und andere wegen hoher Auflagen ihre neue Heizung nicht mehr bezahlen können.<<

@ 09:33 von fathaland slim
"Sie plädieren für eine Begrenzung der hohen Einkommen? Denn nur sehr, sehr reiche Menschen fliegen zum Shoppen nach New York."

Nein, dies hat mit einer Begrenzung der Einkommen nichts zu tun.
Ich plädiere dafür, dass Geld kein Freibrief für allerlei Umweltsüden sein darf. Nur weil man sich etwas leisten kann, muss dies noch lange nicht erlaubt sein.

Einfaches Beispiel, die meisten könnten es sich vom Spritverbrauch her leisten in einer 30er Zone 100 km/h zu fahren, deshalb ist es noch lange nicht erlaubt und schon gar nicht sinnvoll.

@Vielfalt., 09:29

"Das ist sehr viel Geld. Ich dachte Sie sind dagegen, in Geld zu denken"

Ich habe auch geschrieben, in was zu denken ich für sinnvoll halte. Aber das haben Sie wohl entweder "überlesen" oder nicht verstanden.

Klimafreundliche Antriebe für Flugzeuge in weiter Ferne...

Klimafreundlich erst ab den 2030er Jahren, heißt es. Also weiter CO2.
Auch werden es umweltfreundlichere Antriebe schwer haben sich durchzusetzen, wenn es bei der Steuerbefreiung für Flugkerosin bleibt. Sie werden noch lange unwirtschaftlich bleiben. Diese Steuerbefreiung hat ein Volumen von 7,08 Milliarden Euro pro Jahr.

08:56 von Bender Rodriguez

"Wieso muss man überhaupt so weit weg?
Vor 1492 haben die Menschen auch ohne Amerika leben können. Und Asien war nur ganz wenig Abenteurern bekannt"

Wenn man Urlaub mit Flugreisen verbietet aber dafuer alle Grenzen oeffnet und die Visa abschafft... dann waere ich dafuer. Das trennt die Spreu vom Weizen. Dann reist nur noch, wer es sich durch hartnaeckige Eigeninitiative verdient. Wie zu Entdeckers Zeiten.

09:16 von schiebaer45

da habe ich mir auch so meine Gedanken gemacht

wenn ich mir mein Dieselross so betrachte
das verbrauchte die letzten 20.000 km unter 7 Liter
ein vergleichbarer Benziner (was auch immer man vergleicht) wohl 14 l
hätte mein Auto nur 20 % seiner Leistung (und 30 % des Gewichts)
erstaunlicherweise würde dessen Verbrauch auch nicht auf 1/4 sinken

@dr. bashir 9:36

Ja, Wasserstoff aus Wasserelektrolyse geht mit 55 kWh pro Kilogramm einher. Aus der Erdgaspyrolyse zu Wasserstoff und Ruß ist das fünfmal weniger. Wenn man also weiter fliegen will dürfte es schon klar sein wie's geht.

Luftfahrt als Treiber des

Luftfahrt als Treiber des Klimawandels ?
.
Bei 3,5% ? Man sollte sich auf die wirklichen Treiber, Stahl- und Zementherstellung konzentrieren. Auch ein Verbot des Baus neuer Kohlekraftwerke wäre sinnvoller.

"Der Verbrauch könnte noch viel geringer sein wenn die Autos nicht mit so vielen Elektronischen "Helferlein" vollgestopft würden. Das bringt viel Gewicht und spart kein Sprit ein."

Die vielen Helferlein sind sicher nicht die Verbrauchstreiber. Eine Klimaanlage als Energiefresser z.B. erhöht den Verbrauch um ca. 10%.

Im Jahr 2020 hatte ein neu zugelassenes Auto in Deutschland im Durchschnitt 169 PS. Im Jahr 1990 waren es 92 PS.
Hätte man die Leistung der Motoren nicht fast verdoppelt, dann könnten wir heute sicher bei Flottenverbrauchswerten von 3l pro 100 Km liegen statt bei ca. 5l pro 100Km.

Am 28. Juli 2021 um 09:36 von dr.bashir

" Das gilt auch für Scheuers Flugtaxis, mehr Energie. Ich mich bei denen auch immer frage, wo die vor dem Hbf landen sollen? Die brauchen nicht nur mehr Energie, sondern auch mehr Platz, als ein klassisches Taxi. "

Auch der Preis ist ein völlig anderer, beschränkt sich dann nur auf eine Klientel.

Kostengünstige...

... und zugleich nachhaltig "grüne" Luftfahrtsysteme gibt es doch längst - nur eignen sich Segelflieger und Zeppeline nicht für "unseren modernen" Flugverkehr. Aber man könnte mal umdenken und fragen, ob es nötig ist, massenweise Personen und Güter in Höchsttempo von A nach B zu fliegen, und dafür extremen Technologie- u. Kostenaufwand zu betreiben (?)... und so die diversen Preisspiralen immer weiter zu treiben (schneller, höher, weiter... teurer)...
_
Ich vermisse innovative Denkansätze und Initiativen zur systemischen Optimierung mit dem Fokus auf tatsächlich nötige, menschliche Daseinsbedürfnisse... statt technologische Entwicklung nur vom kommerziellen Nutzen abhängig zu machen.

Am 28. Juli 2021 um 09:05 von GeMe

" Die CO2 Emissionen liegen bei ein E-Auto also etwa bei der Hälfte eines 5l-Diesels. "

Das mag so stimmen, hat aber einige Nachteile, nehmen wir mal die Förderung weg, sind die Doppelt so teuer, ein Familienauto unter 20, werden sie nicht finden.
Nachteil 2, Sie fahren von Steckdose zu Steckdose, das mag ja im Land noch irgendwann klappen.
Stellen Sie sich mal die Schlange auf der Autobahn in den Sommerferien gen Süden vor, wo sollen die vielen Steckdosen hin.
Vor oder nach dem Brenner?.

Um mal die Proportionen ein wenig zurechtzurücken:

Der Flugverkehr ist für etwa fünf Prozent des weltweiten CO2-Ausstoßes verantwortlich.

Man sollte darauf achten, sich nicht auf Nebenschauplätzen zu verkämpfen.

Klimafreundliche Antriebe?

Ok.
Dann kann ich ja meien sauberen, sparsamen PKW sinnvoll und wo nötig ohne Umweltscham weiter fahren.

@ 09:28 von fathaland slim

"Von innerdeutschen Flügen ganz zu schweigen; die sind völlig unnötig." Das ist die Theorie. In der Praxis gibt es Leute, die müssen häufig aus der Umgebung von Köln in Außenbezirke von Berlin oder München. Allein die Fahrt bis zum oder vom jeweiligen Hauptbahnhof durch die Innenstädte, dann muss man noch einen halbwegs durchgehenden Zug haben, würde bedeuten, dass man - zusätzlich zu den Nächten, die man ohnehin im Hotel hockt - noch mehr Nächte im Hotel verbringt statt zuhause bei der Familie, nämlich zwei pro Trip, weil am Vortag anreisen und am nachfolgenden Tag erst wieder zurückkommt. Was wiederum den Verlust von zwei Arbeitstagen bedeutet. Wen es aber beruhigt: Obwohl ich in Spitzenzeiten zwei goldene Vielfliegerkarten hatte, bin ich in den letzten anderthalb Jahren nur einmal geflogen. Dank Videokkonferenzen. Das find ich gut. Innerdeutsche Flüge wird man aber immer noch für Umsteigeverbindungen haben, die zugleich Überführungsflüge für die Flugzeuge sind. Sollen die leer sein?

@8:37 Sisyphos

Frage: Wie oft "müssen" Sie in 6-8 Std. von Europa aus in die USA - und ebenso wieder zurück? Naja, und die "kleine Thunberg" hat immerhin zumindest den Hinflug unterlassen...

Nur die sichtbaren Dreckschleudern

Flugzeuge sind präsent, werden von den meisten genutzt, ähnlich wie Autos. Und die extrem vielen Schiffe? Mit dreckigsten Treibstoffen verursachen sie anteilig einen hohen CO2-Ausstoß. Aber klasse Lobby-Arbeit: Schön ruhig sein, alles unter den Teppich kehren und die Medien stillhalten. Sieht SO Klimaschutz aus?

09:22 von Louis2013

ist das nicht ne grundsätzliche Frage
"was braucht man"

ist ein Auto nötig - früher ging es auch und der öffentliche Verkehr war auch nicht besser - im Gegenteil

dann wie groß ist heute eine Wohnung wie groß war sie in den 50er
hat man damals auch auf 21° geheizt ? oder genügten nicht auch 18 °
Urlaub egal Flug/Auto/Zug
ich erinnere mich nicht, dass meine Großeltern jemals im Urlaub waren
was hatte man damals an Kleidern im Schrank hängen, was heute
auch deren Herstellung verbraucht Ressourcen kostet Energie
Fernseher/Handy/Computer, das Internet kostet doppelt so viel Energie wie der Flugverkehr
warum wird das nicht thematisiert ?

Ein guter Anfang wäre doch

Ein guter Anfang wäre doch die grüne Energie dorthin zu bringen wo sie benötigt wird.
Ziemlich ruhig ist es um die Auslastungszahlen der Windenergie geworden.
Wäre doch einmal interessant zu erfahren in wie weit die Projekt vorwärts kommen.
Vor allem auch weil die Umlage endlich runter gefahren werden könnte.
Deutschland hat so ziemlich die höchsten Strompreise in Europa.

Klimafreundliche Antriebe gibts doch schon in U Booten.

Die besten und Klimafreundlichsten Antriebe sind jene, die sich sinnlos Spaß Reisen verkneifen.

Früher wäre es die Heuschreckenplagen, heute sinds Touristen.

@dr.bashir 09:36 Uhr: es ist eine Krux mit der Physik!

Zwar müssen Flugzeuge gegen die Schwerkraft ankämpfen, E-Autos aber dafür gegen den hohen Luft- und Rollwiderstand .. (ohne letzteren liesse sich ein Auto aber weder lenken noch beschleunigen).

E-Flugzeuge sind denkbar. Aber selbst mit hypothetischen lithiumfreien Superkondensatoren müsste das Flugzeug entweder mit Akkus vollgepackt werden (die maximale Energiedichte ist leider begrenzt), oder die Reichweite würde gerade für einen Flug von Berlin-Tegel nach Berlin-Schönefeld ausreichen - bei Rückenwind !

Eine Lösung wäre Wasserstoff - nicht in Brennstoffzellen, sondern zur Verbrennung in der Turbine.

Aber: in D hat VW sich durchgesetzt, leider. Wie so oft eine kurzsichtige Entscheidung. Denn die Wolfsburger - mit Blick auf ihren dominierenden China-Markt, wollten das die BR nur noch batterieelektrische Antriebe fördert. Japan ist da ergebnisoffener.

Die einzige Möglichkeit, H2 ökonomisch sinnvoll herzustellen, ist photoelektrochemisch mit Sonnenlicht (HER-Prozess).

@Viefalt. (9:29)

Oh Mann, was bitte, hat denn die polemische These, dass Steuern undemokratisch sind, auch nur über hundert Ecken mit dem Thema zu tun?

@fathaland slim

Nach New York zum Shoppen ist sicher den höheren Einkommen vorbehalten, aber für 2 Tage nach London oder Paris können sich schon sehr viele Leute leisten und ist im Gesamtergebnis dann wahrscheinlich noch viel schlimmer.
Man könnte einfach sagen, fliegen darf nur wer eine Woche bleibt, man könnte innerdeutsche Flüge verbieten oder Flüge erst ab einer bestimmten Entfernung usw. Aber damit wird viel Geld verdient und das ist scheinbar immer wichtiger als alles andere.
Immerhin hat Corona gezeigt, dass es zumindest beruflich häufig auch anders geht, müsste jetzt nur mal beibehalten werden.

Vorschlag: Flugreisen u. Kreuzfahrten stark einschränken

Ich würde es begrüßen, wenn man das Fliegen nur noch erlaubt, wenn dies unvermeidbar ist.
Urlaubsflugreisen wären damit nicht mehr möglich.
Ja, den Aufschrei vieler Leser höre ich bereits.
Aber kann man nicht der Umwelt und dem Klima zuliebe, auch "einen oder 2 Gänge zurückschalten"?

Vielleicht würde es schon viel bringen, wenn man nicht ganz so radikal wäre und jeder Mensch max. ein Mal in 3 Jahren einen Urlaubsflug buchen darf?
Zumindest übergangsweise und zum "Abgewöhnen"...

Ähnliches würde ich aber auch für Kreuzfahrten einführen. Denn Kreuzfahrtschiffe verbrauchen viel zu viel Schweröl und versauen unsere Meere und die Umwelt viel zu sehr.

Folge aus beidem würde sein, dass wir uns ein wenig mehr einschränken.
Urlaube im eigenen Land oder auch nur zu Hause (mit Tagesausflügen) können doch auch schön sein!
Vielleicht ist dem einen oder anderen schon aufgefallen, dass Deutschland auch sehr schön ist?
Viele der vertrockneten Gegenden im Süden sind m. E. nicht sooo schön.

Der Bürger selbst macht das Programm

Solange es viele Bürger gibt, die mal übers WE schnell nach Rom oder Barcelona fliegen, weil man halt was zum Erzählen braucht und sich dann zum Einkaufen in die Stadt in den SUV setzen, da das angeblich sicherer ist (in der Stadt braucht es auch offroadtaugliche Autos) und dort dann die Waren eher in Quantität gekauft werden, da diese so schön billig sind, wird sich nichts ändern bzw. es wird eher alles immer schlimmer. Früher war es besser und nachhaltiger; und zwar definitiv; es wurde auch mehr nachgedacht und zudem so produziert, dass man die Dinge reparieren konnte und die Sachen auch lange halten. So habe ich eine Kaffeemühle von Braun oder einen Plattenspieler und Verstärker (Röhrenverstärker) die nun 40 Jahre alt sind und eben immer noch laufen. Es haben sich früher auch noch die Menschen die Hand gegeben und das Wort hat was gegolten und abgemacht per Handschlag war abgemacht und dann auch so durchgezogen wurde. Wie ist es heute?

08:29 von Bender Rodriguez

Wen man das dann noch mit bosch oder AEG Elektromotoren, statt BMW verbrennen ausrüstet, steht einem mehrtägigen Flug nach New York nichts mehr im Wege.
Spassgesellschaft oder Umweltschutz. Man muss sich entscheiden.

" mehrtägiger Flug": Das sagen Sie einmal Politiker oder Geschäftsleute!!!!

@ Werner 40

Zitat: "Bei 3,5% ? Man sollte sich auf die wirklichen Treiber, Stahl- und Zementherstellung konzentrieren."
#
Von allen genannten Argumenten verstehe ich ihres am allerwenigsten.
Ganz Deutschland ist mit 2 % (!) an der weltweiten Schadstoffeinbringung beteiligt, also mit 75 % unter dem Anteil des Luftverkehrs (2% = 100%).
Und jetzt sehen sie sich bitte an, was D alles für den Umweltschutz anstellt und darüber hinaus plant.
Dann sehen die vorher so kleinen 3,5 % plötzlich ganz groß aus.

@ um 08:28 von Sisyphos3

"…und Elektroautos in Europa so beliebt sind wie noch nie zuvor ....
Flugzeuge fliegen noch immer mit klassischem Kerosin und stoßen dabei umweltschädliche Schadstoffe aus
-------------

sind E Autos wirklich so beliebt ?
Neuzulassungen beträgt gut 10 %
der von SUV aber 24 %, also für was schlägt das Herz des Verbrauchers
Dann "die stoßen dabei umweltschädliche Schadstoffe"
E Autos nicht ?
wenn man bedenkt, dass deren Strom aktuell zu 60 % eben nicht aus alternativer Energie gewonnen wird
frage ich mich schon wo der Vorteil liegen soll
…"
Der Strom der meisten Elektrofahrzeuge kommt derzeit zu praktisch 100 % aus Kohle. Jeder neue Stromverbraucher, also auch E – Autos, der keinen bestehenden Verbraucher ersetzt, kann nicht am Strommix teilhaben sondern benötigt Grenzstrom, der mit einer Schippe mehr Kohle erzeugt wird. Wenn man einem neuen E – Auto den Strommix zurechnet, dann wird eben die Kühltruhe mit Kohlestrom betrieben. Man müsste E – Autos mit Solarparks im Bündel verkaufen.

8:37 Sisyphos10:17 von Zwicke

Frage: Wie oft "müssen" Sie in 6-8 Std. von Europa aus in die USA - und ebenso wieder zurück? Naja, und die "kleine Thunberg" hat immerhin zumindest den Hinflug unterlassen...
----

das stimmt
aber die jeweiligen Bootsbesatzungen sind jeweils hin bzw zurückgeflogen

wobei, was soll
auch die GRÜNEN sind die fleißigsten Benutzer des Flugservices der Bundeswehr

Energieverbrauch

Bei der Diskussion darum, ob wir unseren Energieverbrauch nicht senken könnten, kommt gerne schnell der Tenor auf, man wolle alles verbieten. Ich glaube das will niemand. Es geht um Reduktion. Unser Energieverbrauch für unseren Lebenswandel steigt beständig. In meiner Jugend wäre keiner auf die Idee gekommen, für seinen Junggesellenabschied mit 10 Mann nach Malle zu fliegen. Und das war nicht im Mittelalter. Das ist nur ein Beispiel. Unsere Autos brauchen heute im Schnitt so viel Sprit, wie vor 30 Jahren, trotz aller aufwändigen Technik, weil wir glauben, unter 150 PS ginge es gar nicht und weil ein Familienkombi heute so groß und schwer ist, wie früher eine Oberklassenlimousine.

Also ein bisschen "back-to-the-roots" heißt nicht gleich Steinzeit. Das brächte auf die schnelle mehr CO2-Reduktion, als die aufwändige Förderung von Pseudo-Umweltfahrzeugen wie Benzin-Hybride, die immer noch mehr Sprit verbrauchen, als ein Diesel.

10:26 von Charlys Vater

Klimafreundliche Antriebe gibts doch schon in U Booten.
---------

ich glaube da bringen sie was durcheinander !

@Werner 40 10:00

Ja, besonders Zement. Denn auch "das Kalkbrennen" setzt fossiles CO2 frei, selbst wenn man mit regenerativer Energie heizt. Und das wird bei Zement auch nicht wieder zurückgebunden, anders als bei gekalkten Wänden. Selbst bei elektrochemischer Herstellung des "Ersatzstoffes" Calciumhydroxid wird CO2 frei, das gemanaged werden muss indem die "neue Zememtindustrie" in Stoffkreisläufe eingekoppelt wird.

@09:27 von Sisyphos3: Reale Zahlen

Selbstverständlich liegen die realistischen Verbrauchswerte eines E-Autos höher als die im Prospekt genannten Zahlen.
Das ist bei einem Diesel oder Benziner aber nicht anders. Die 5l / 100km sind unrealistisch.

Der ADAC hat dazu im Mai 21 einen Test gemacht.
Der Stromverbrauch im Test lag zwischen 7 und 20% über den Werksangaben.

Der Ladeverlust an der Wallbox lag bei 8 bis 18%.

Wie Sie auf einen Verbrauch von 40kWh auf 100Km kommen ist für mich nicht nachvollziehbar. Ich konnte im Internet lediglich Berichte finden, dass bei sehr niedrigen Temperaturen 0°C und darunter ca. 4 bis 8 kWh für die Akkuheizung und 2 bis 4 kWh für die Innenraumheizung benötigt würden.

Die Reichweite kann sich bei niedrigen Temperaturen allerdings im Stadtverkehr / bei Kurzstrecke um bis zu 30% und auf Landstraßen und Autobahnen um bis zu 10% verringern, so der ADAC Testbericht.

Ein Verbrennermotor ist eine Öl-Heizung, die nebenbei Antrieb liefert. Vergleiche dazu Glühbirne zur Beleuchtung.

@Bender Rodriguez 08:29 Uhr: Heliumwirtschaft

Da bin ich ganz bei Ihnen. Auch die Bundesluftwaffe sollte aufhören, die Umwelt mit ihren Kerosinschleudern zu versauen.

Die Lösung wären Alarmrotten der Geschwader aus Helium-gefüllten Zeppelinen. Umweltfreundlicher geht es kaum!

Soziologen sagen ja, wir seien im Zeitalter der „Post-Moderne“. Ich habe langsam den Eindruck Deutschland führt die Avantgarde der „Post-Rationalität“ an...

10:02, GeMe

>>Im Jahr 2020 hatte ein neu zugelassenes Auto in Deutschland im Durchschnitt 169 PS. Im Jahr 1990 waren es 92 PS.
Hätte man die Leistung der Motoren nicht fast verdoppelt, dann könnten wir heute sicher bei Flottenverbrauchswerten von 3l pro 100 Km liegen statt bei ca. 5l pro 100Km.<<

Ein ganz, ganz wichtiger Punkt, den Sie da ansprechen. Denn gegen diese ungeheure Energieverschwendung ist die leidige Fliegerei fast zu vernachlässigen.

@wenigfahrer

Kinder können heute mit dem Bus zur Schule fahren, 7 Kilometer laufen braucht niemand mehr. ;) Trotzdem regiert vor unserer Schule jeden Morgen und Mittag das Verkehr(chaos). Da werden auch und gerade Kinder gefahren, die einen Kilometer von der Schule entfernt wohnen und dabei brauchen unsere Kurzen nicht mal schwere Bücher schleppen, weil der Großteil in der Schule bleibt.
Wenn ich mit Kollegen an anderen Standorten spreche, dann sieht es da ganz ähnlich aus, teilweise sogar an weiterführenden Schulen.

Mittelfristig...

...gibt es meiner Meinung nach nur eine Alternative zum Fliegen: Weniger fliegen. Vor allem auf Strecken von ein paar hundert Kilometern. Aber auch der Massentourismus ist in seiner heutigen Form nicht mehr tragbar.

Ich weiß, das Recht auf den jährlichen Flug nach Mallorca ist im Grundgesetz verankert, genau wie das Recht, zwei Tonnen SUV mit 200 km/h über die Autobahn zu jagen, aber das nützt mir nichts, wenn die Landebahnen im Meer versinken und die Autobahnen weggespült werden.

Sarkasmus mal beiseite: Es gibt heute keine erkennbare Möglichkeit, den weltweiten Luftverkehr im jetzigen Umfang umweltfreundlich zu gestalten. Also bleibt nur, die Zahl der Flüge drastisch zu reduzieren.

09:02 von fathaland slim

Vor 1492 starben die Menschen auch an der Pest.

Stimmt!

Zurück ins Mittelalter?
.
Aus nachvollziehbaren Gründen nicht sehr populär.

Da verzierten Rossäpfel und menschliche Fäkalien die Straßen. War auch eine Art von Umweltverschmutzung; im übrigen gibt es auch einen biogenen Co2-Ausstoß.

@10:26 von Möbius

"E-Autos aber dafür gegen den hohen Luft- und Rollwiderstand .."

Luftwiderstand hat ein Flieger auch, je schneller, desto mehr. Rollwiderstand natürlich nicht

"Eine Lösung wäre Wasserstoff..."

Mir gefällt H2 auch, theoretisch. Aber der Artikel beschreibt ja schon die Schwierigkeit der Tankinfrastruktur. Kann man lösen, dauert aber und die Umstellung erfordert dann jahrelang 2 Infrastrukturen.

"Die einzige Möglichkeit, H2 ökonomisch sinnvoll herzustellen, ist photoelektrochemisch mit Sonnenlicht"

Sonnenlicht gäbe es ja genug. Nur reicht Licht alleine nicht aus, wie Sie wissen. Also große Flächen, die Solarstrom produzieren. Desertec war ja mal so eine Idee. Hört man auch nichts mehr.

klimafreundlicher Antrieb

Machen wir uns doch nichts vor. Aktuell haben wir zwar technische Ideen und Pläne, wie man den Individualverkehr auf allen Ebenen alternativ gestalten könnte. Aber können noch nicht klären, woher die "nachhaltigen" Ersatzstoffe wie seltene Erden, Wasserstoff usw. in großen Mengen kommen sollen. Indem wir in anderen Erdteilen Umwelt und Klima zerstören und Stoffe verwenden, die weder recycelfähig noch unbegrenzt verfügbar sind, ersetzen wir Mineralöle und andere fossile Stoffe nur mit einem neuen Problemfeld. Schnelligkeit und Erreichbarkeit sollten auf den Prüfstand. Globale Transport- und Verkehrswege haben Umweltauswirkungen. Das nun als absolut das Einzige und Beste zu verkaufen, ist eine Lüge. Atomstrom hat schon einmal gezeigt, was von sicher, leise und umweltfreundlich übrig blieb. Und seltene Erden wie Akkus sind eine neue Zeitbombe mit Schäden und Risiken, die nicht besser sind als fossile Quellen- auch wenn man uns das glauben machen will.

10:34 von Margitt.

Ich würde es begrüßen, wenn man das Fliegen nur noch erlaubt, wenn dies unvermeidbar ist.

Dann wird die Lufthansa wieder um 9 Mrd. Euro betteln. Von der Reiseindustrie abgesehen.

Das Fliegen macht 2 % des weltweiten Co2 Ausstoßes aus.

@09:55 von Nettie

Ich habe auch geschrieben, in was zu denken ich für sinnvoll halte. Aber das haben Sie wohl entweder "überlesen" oder nicht verstanden.

Sie schrieben: "Wäre schön, wenn nicht in Geld gedacht würde, sondern in Nutzen"

meinten aber, dass Milliardenschwere Investitionen in Antriebe für Flugzeuge sich lohnen dürften.

Ich habe schon alles verstanden und nichts überlesen, aber vielleicht meinten Sie: "nicht nur in Geld", haben aber aus Versehen: "nicht in Geld" geschrieben.

0:32 von Gytha

>>@fathaland slim
Nach New York zum Shoppen ist sicher den höheren Einkommen vorbehalten, aber für 2 Tage nach London oder Paris können sich schon sehr viele Leute leisten und ist im Gesamtergebnis dann wahrscheinlich noch viel schlimmer.
Man könnte einfach sagen, fliegen darf nur wer eine Woche bleibt, man könnte innerdeutsche Flüge verbieten oder Flüge erst ab einer bestimmten Entfernung usw. Aber damit wird viel Geld verdient und das ist scheinbar immer wichtiger als alles andere.<<

Ich bin generell für Verbote höchstens als letztes Mittel. Wenn es wirklich nicht anders geht. Je mehr Verbote es gibt, desto kreativer werden die Menschen, was ihre Umgehung betrifft. Nach London oder Paris kommt man mit der Bahn von Köln aus übrigens innerhalb weniger Stunden.

>>Immerhin hat Corona gezeigt, dass es zumindest beruflich häufig auch anders geht, müsste jetzt nur mal beibehalten werden.<<

Eine Welt, in der man nur noch mittels Zoom kommuniziert, in der möchte ich nicht leben.

@ 10:13 von fathaland slim

"Um mal die Proportionen ein wenig zurechtzurücken:
Der Flugverkehr ist für etwa fünf Prozent des weltweiten CO2-Ausstoßes verantwortlich.
Man sollte darauf achten, sich nicht auf Nebenschauplätzen zu verkämpfen."

Da haben Sie recht, sicherlich sollte man die Hauptverursacher mehr in den Fokus rücken.

Andererseits bleibt es sinnvoll gleichzeitig andere Bereiche anzugehen und 5% sind wahrlich keine Kleinigkeit.

Fatahland "Zurück ins

Fatahland
"Zurück ins Mittelalter?

Aus nachvollziehbaren Gründen nicht sehr populär."

Nicht hemmungslos fliegen zu können, ist Mittelalter?
Das ist genau die Sichtweise, wegen der sich auf absehbare Zeit nichts am Verhalten ändern wird.

@ um 09:05 von GeMe "…Im

@ um 09:05 von GeMe
"…Im Durchschnitt des Jahres 2020 lagen sie im Sommer bei 287g pro Kwh und im Winter bei 380g pro Kwh.

Nehmen wir den schlechten Wert als Basis, dann bekommt man für 13.2 Kg CO2 34,7 Kwh Strom.

Ein TESLA Model 3 benötigt ca. 15 kwh pro 100 Km ein VW id3 braucht ca. 19 kwh auf 100km.
Die CO2 Emissionen liegen bei ein E-Auto also etwa bei der Hälfte eines 5l-Diesels.
…"
Das UBA gibt für das Jahr 2020 im Schnitt 366 g CO2/kWh an. Dabei übersehen sie noch zwei Dinge:
1. Ein zusätzlicher Stromverbraucher (jedes E-Auto ist ein solcher) kann erst dann am Strommix teilhaben, wenn dieser für den neuen Verbraucher angepasst ist. So lange wird der neue Verbraucher mit Kohlestrom betrieben.
2. Der Stromverbrauch eines E-Autos ist im Winter mehr als doppelt so hoch. Mein E-Auto verbraucht z.Z. im Stadtverkehr etwa 15 kWh/100 km. Im Februar lag mein Verbrauch bei 42 kWh je 100 km ( Fahrstrecke: 12 km).
CO2-Einsparung geht anders ganz sicher besser.

10:56, Bender Rodriguez

>>Fatahland
"Zurück ins Mittelalter?

Aus nachvollziehbaren Gründen nicht sehr populär."

Nicht hemmungslos fliegen zu können, ist Mittelalter?<<

Nichts dergleichen schrieb ich.

Lesen Sie doch bitte den Kommentar, auf den ich antwortete. Es ist ja Ihr eigener. Sie schrieben da was von der Zeit vor 1492, also dem Mittelalter. Um hemmungsloses Fliegen ging es da nicht.

10:26, Charlys Vater

>>Die besten und Klimafreundlichsten Antriebe sind jene, die sich sinnlos Spaß Reisen verkneifen.<<

Ich finde Spaß nicht sinnlos.

>>Früher wäre es die Heuschreckenplagen, heute sinds Touristen.<<

Das sehen die Menschen in Ländern, die vom Tourismus leben, eventuell ein wenig anders.

Am 28. Juli 2021 um 10:47 von Gytha

" Wenn ich mit Kollegen an anderen Standorten spreche, dann sieht es da ganz ähnlich aus, teilweise sogar an weiterführenden Schulen. "

Da ich ich viele Jahre in einem großen Gym gearbeitet habe, bis zur Rente, ist mir das gut bekannt, jeden Morgen ist Straße verstopft.
Zum Glück kommen die Großen ab der 10. Klasse, ganz viel mit dem Fahrrad.
Vom Dorf, wo es keinen Bus gibt, die kommen sogar mit dem Taxi, die eingeschränkte Gruppe wird auch gefahren, das geht natürlich nicht anders, ist ja logisch.

Bitte vergessen Sie nicht,

Bitte vergessen Sie nicht, dass sehr viele Mitarbeiter des Staates auch weiterhin zwischen Bonn, Berlin und München hin- und herfliegen (sollen, ist ja eine angeordnete Dienstreise!), als wären es Busverbindungen.

@ um 10:44 von GeMe @09:27

"@09:27 von Sisyphos3…
Das ist bei einem Diesel oder Benziner aber nicht anders. Die 5l / 100km sind unrealistisch.

Der ADAC hat dazu im Mai 21 einen Test gemacht.
Der Stromverbrauch im Test lag zwischen 7 und 20% über den Werksangaben.

Wie Sie auf einen Verbrauch von 40kWh auf 100Km kommen ist für mich nicht nachvollziehbar. Ich konnte im Internet lediglich Berichte finden, dass bei sehr niedrigen Temperaturen 0°C und darunter ca. 4 bis 8 kWh für die Akkuheizung und 2 bis 4 kWh für die Innenraumheizung benötigt würden.

Die Reichweite kann sich bei niedrigen Temperaturen allerdings im Stadtverkehr / bei Kurzstrecke um bis zu 30% und auf Landstraßen und Autobahnen um bis zu 10% verringern, so der ADAC Testbericht.
…"
User Sisyphos3 hat mich zitiert und meine Angaben entnehme ich dem Display meines E-Autos. Grund ist nicht die Heizung (die liegt bei etwa 1,5 kWh), sondern Batterieheizung. Wenn ich nicht 12 km sondern 30 km fahre, sieht es besser aus. 12 km sind jedoch realistischer.

10:13 von fathaland slim

«Um mal die Proportionen ein wenig zurechtzurücken:
Der Flugverkehr ist für etwa fünf Prozent des weltweiten CO2-Ausstoßes verantwortlich. Man sollte darauf achten, sich nicht auf Nebenschauplätzen zu verkämpfen.»

In 1. Näherung kann man den CO2-Ausstoß unterteilen in:

A Industrie - B Verkehr - C Privatverbraucher.
B + C überschneiden sich, der größte Anteil zu C ist Wohnen.

Der insgesamt größte Teil kommt von A.
Beides zus. als A ist produzierendes + verarbeitendes Gewerbe.

An A total haben die 100 größten CO2-Verursacher einen Anteil von ± 70%. Dieses Stück aus der CO2-Torte ist das, wo Reduktion am meisten hilft.

Die 5 auf den Rängen viel sind:

1. China Coal 14,3%
2. Saudi Arabian Oil (Aramco) 4,5%
3. Gazprom 3,9%
4. National Iranian Oil 2,3%
5. Exxon Mobile 2,0%

41. RWE 0,4%

Ich kenne nicht alle 100 Unternehmen auf der Liste. Beim Überfliegen ist mir außer RWE kein anderes aus DEU aufgefallen.

Der Hauptschauplatz sind diese 100 mit den Prozenten oben an insg. ± 70%.

09:12 von MartinBlank

«Aber realistischerweise dauert der Flug von Haustür zu Haustür auch zehn Stunden. Von innerdeutschen Flügen ganz zu schweigen; die sind völlig unnötig.»

Innerdeutsche Flüge versterben von selbst, sobald es auf den Flugstrecken zeitlich attraktive Alternativen mit der Bahn gibt.

Der Flug von Köln / Bonn nach Frankfurt / Main ruht lange schon im Grab, seit es den ICE von Köln nach Frankfurt gibt. Meine in den 1990-ern meist gehasste Flugstrecke CGN -FFM.

Um 04:30 Uhr aufstehen für den Flieger um 06:05 Uhr. 30 Minuten aus Rheinnähe Köln rausfahren mit dem Taxi zum Flughafen in der Pampa. Damit man dann gegen 07:00 Uhr ab FFM woanders hin fliegen konnte.

Versterben von innerdeutschen Flugstrecken ist unausweichlich gekoppelt an den Ausbau der Bahn mit schnellen Züge zwischen den großen Städten. Bei Hamburg - Berlin ist es ja auch längst so, dass man Bahn fährt, und nicht fliegt.

Wasserstoff?

Vielleicht sollte man den Artikel nochmal lesen.

Wasserstoff reagiert mit Sauerstoff. Auch in Brennstoffzellen. Hinten kommt Wasserdampf raus. Der ist ein stärkeres Treibhausgas als Kohlendioxid.

Solange keiner einen brauchbaren auf Elektromagnetismus beruhenden Antrieb entwickelt, der mit Solarstrom arbeitet, ist das einzige Flugzeug, welches das Klima nicht schädigt, das, das nicht fliegt.

Am 28. Juli 2021 um 08:56 von

Am 28. Juli 2021 um 08:56 von Sisyphos3: so wie die PS Zahl hoch ging, sank deren Verbrauch

Bitte fragen Sie doch mal die Autolobby, wohin die Pläne für Autos mit Verbrauch unter 3 Litern hin verschwunden sind, die beispielsweise von VW schon in den 80ern marktreif vorgelegen haben.
In jeder Disklussion hier ist der Verbraucher der Böse. Ein Familienvater mit 500 Euro Einkommen kann sich eben kein Elektroauto leisten, wenn er noch Miete und Familie finanzieren muss. Da fliegt nicht mal so einfach ein Doppelpack ipads für die Kinder zum verpflichteten Homeschooling in den Briefkassten.

Auf Flüge verzichten ist ebenfalls eine Schuld, die dem Verbraucher zugeschrieben wird. Wenn man morgens um Sieben im Flieger von Bonn nach Berlin oder von Berlin nach München sitzt, dann fühlt man sich schon als Gast des Pausentreffens diverser staatlicher Institutionen, die das jeden Tag Manpower durch die Republik schieben.
Deshalb können wir es nur begrüßen, wenn Fliegen nachhaltiger wird!

Am 28. Juli 2021 um 08:37 von

Am 28. Juli 2021 um 08:37 von Sisyphos3 "dann kann man ja gleich das Schiff (mit Kat/Rauchgasreinigung) nehmen
oder noch besser wie die kleine Thunberg mit dem Segelschiff
und den Rückweg dann mit dem Flugzeug antreten"

Wenn Sie so viel Zeit haben, super. Der arbeitende Teil der Bevölkerung hat diese oft nicht und darf dafür nicht pauschal abgescholten werden.

um 11:54 von Tinkotis

"Hinten kommt Wasserdampf raus. Der ist ein stärkeres Treibhausgas als Kohlendioxid."

Vom Menschen erzeugter Wasserdampf ist klimaneutral. Die Atmosphäre kann leider zusätzliches CO2 aufnehmen, ist aber bezüglich Wasserdampf gesättigt; der Mensch kann die Menge an Wasserdampf in der Atmosphäre nicht künstlich erhöhen.
_

@Vielfalt., 10:50

„vielleicht meinten Sie: "nicht nur in Geld", haben aber aus Versehen: "nicht in Geld" geschrieben“

Ich meinte es genauso, wie ich es geschrieben habe. Also „nicht in Geld“. Und meine damit („Geld“) dieses Zahlungsmittel in seiner heutigen Form und Funktion, bei Letzterem insbesondere die eines „Wertaufbewahrungsmittels“ (was für Werte werden damit denn „bewahrt“??) und seine Koppelung an Macht („Wer zahlt, bestimmt“ - unter anderem auch, wer was wissen „darf“, denn Wissen ist bekanntlich Macht). Und Transparenz daher eine „Gefahr“ für alle, denen nicht am Gemeinwohl, also demokratischen Prinzipien wie Freiheit, Gleichberechtigung und Menschenrechten gelegen ist, sondern nur an der Befriedigung ihrer eigenen Bedürfnisse (also an Macht bzw. am Machterhalt).

Fatahland

"Nichts dergleichen schrieb ich.

Lesen Sie doch bitte den Kommentar, auf den ich antwortete. Es ist ja Ihr eigener. Sie schrieben da was von der Zeit vor 1492, also dem Mittelalter. Um hemmungsloses Fliegen ging es da nicht."

Es ging darum, dass man vor der Entdeckung Amerikas auch gelebt hat. Und Asien auch kaum bekannt war. Und weil es hier ums Fliegen geht....

...man da nicht unbedingt hin muss.

Wie du da auf Pest kommst? Völlig zusammenhangslos geantwortet.
Oder aktiv falsch verstanden?
Das man da evtl besser gelebt hat, kam nicht von mir.

10:44 von GeMe

Wie Sie auf einen Verbrauch von 40kWh auf 100Km kommen ist für mich nicht nachvollziehbar
--------------

hallo GeMe
sie sollten die Beiträge etwas aufmerksamer lesen
darf ich nochmals zitieren
"Kürzlich hat hier ein Forist (E Auto Fahrer) seine Erfahrungen mitgeteilt"

ein Forist (@Ritch) nicht ich !

11:54, Tinkotis

>>Wasserstoff?
Vielleicht sollte man den Artikel nochmal lesen.

Wasserstoff reagiert mit Sauerstoff. Auch in Brennstoffzellen. Hinten kommt Wasserdampf raus. Der ist ein stärkeres Treibhausgas als Kohlendioxid.

Solange keiner einen brauchbaren auf Elektromagnetismus beruhenden Antrieb entwickelt, der mit Solarstrom arbeitet, ist das einzige Flugzeug, welches das Klima nicht schädigt, das, das nicht fliegt.<<

Kerosin ist ein Kohlenwasserstoff. Bei seiner Verbrennung entsteht Kohlendioxid UND Wasser.

Im übrigen würde ich gern wissen, wie klimaschädlich Wasserdampf in der Flugzeugflughöhe wirklich ist. Auf Anhieb einsichtig ist mir das nicht.

@Tinkotis um 11:54

>Vielleicht sollte man den Artikel nochmal lesen.

Wasserstoff reagiert mit Sauerstoff. Auch in Brennstoffzellen. Hinten kommt Wasserdampf raus. Der ist ein stärkeres Treibhausgas als Kohlendioxid.

Solange keiner einen brauchbaren auf Elektromagnetismus beruhenden Antrieb entwickelt, der mit Solarstrom arbeitet, ist das einzige Flugzeug, welches das Klima nicht schädigt, das, das nicht fliegt.<

Der Trick läge in einem Hybrid System bei dem nur für den Aufstieg hohe Leistung aus Wasserstoff gezogen wird während man den relativ Energie-verbrauchsarmen Flug auf gleichbleibender Höhe und den Sinkflug mit Strom aus Batterien betreibt oder eben das anfallende Wasser aus Brennstoffzellen Speichert.

10:00 von Werner40

Man sollte sich auf die wirklichen Treiber, Stahl- und Zementherstellung konzentrieren.
-------

Stahlherstellung ?
Deutschland produziert aktuell so um die 30 Mill Tonnen Roheisen im Jahr
China hat im letzten Jahr eine Milliarde Tonnen erzeugt
nur mal so, um die Größenordnung mal darzustellen

um 10:48 von Oppenheim

Was Sie geschrieben haben, nennt man eine Weltverschwörungstheorie. Denn wenn Sie Recht hätten, dann wüssten das ja Millionen von Physikern und Ingenieuren auf der Welt, und alle alle alle schweigen und lassen es zu.

Eine absurde Theorie.

Tatsache ist, dass gerade in der Speichertechnologie gewaltige Fortschritte gemacht wurden und werden.
_

@10:22 von Gassi: Schiffsverkehr

"Und die extrem vielen Schiffe? Mit dreckigsten Treibstoffen verursachen sie anteilig einen hohen CO2-Ausstoß."

Kein Transportmittel verursacht weniger CO2 pro transportierter Tonne als ein Schiff.

Da Schiffe häufig mit Schweröl angetrieben werden, verursachen sie hohe Schwefeloxid-Emissionen. Diese kann man aber nicht mit dem Straßenverkehr vergleichen, weil Schwefel in Benzin und Diesel in den USA und Europa verboten ist. Andere Länder wie z.B. China ziehen nach.

"https://www.zeit.de/2017/36/kreuzfahrtschiffe-co2-ausstoss-dreck?utm_referrer=https%3A%2F%2Fwww.ecosia.org%2F"

Der CO2 Austoß eines Containerschiffs beträgt pro transportierter Tonne je Km ca. 15g. Bei einem modernen LKW sind es je nach Nutzlast im Durchschnitt 50g.

Der Rekord liegt bei einem 34t-LKW, der 12000 km mit jeweils voller Beladung gefahren ist bei 20,5g CO2 pro km und Tonne. (Quelle: Das Nutzfahrzeug – umweltfreundlich und effizient)

In Deutschland sind aber ca. 50% der LKWs mit Leerfahrten unterwegs.

@ schiebaer45 um 08:46

>>.Die Entwicklung bei Airbus steht noch ganz am Anfang.<<

Die entscheidende Entwicklung müsste ja auch von GE und MTU Turbomeca Rolls-Royce kommen: den Internationalen Triebwerkherstellern die die Rümpfe der Großen Flugzeughersteller in die Luft bringen.

10:45 von fathaland slim 10:02, GeMe

>>Im Jahr 2020 hatte ein neu zugelassenes Auto in Deutschland im Durchschnitt 169 PS. Im Jahr 1990 waren es 92 PS.
Hätte man die Leistung der Motoren nicht fast verdoppelt, dann könnten wir heute sicher bei Flottenverbrauchswerten von 3l pro 100 Km liegen statt bei ca. 5l pro 100Km.<<

Ein ganz, ganz wichtiger Punkt, den Sie da ansprechen. Denn gegen diese ungeheure Energieverschwendung ist die leidige Fliegerei fast zu vernachlässigen.
---------

"Ein ganz, ganz wichtiger Punkt"
ein eigentlich unbedeutender !

die Motorleistung nahm wie von GeMe festgestellt hat stark zu
allerdings nahm der Kraftstoffverbrauch ab
1995 von 8,8 l aktuell auf 7,4 l/100 km

https://www.umweltbundesamt.de/bild
/durchschnittlicher-kraftstoffverbrauch-von-pkw

in einem Beitrag heute brachte ich ja meine Verwunderung zum Ausdruck
dass mein Auto hätte es 1/5 der Leistung und 1/4 des Gewichts statt knapp 7 l auch keine 2 l verbrauchen würde

@Sparpaket um 09:20

> Dazu braucht es aber erstmal sehr viel Strom.
Und woher soll der kommen?<

Aus erneuerbarer Energieerzeugung

10:50 von rareri

< 10:34 von Margitt.
Ich würde es begrüßen, wenn man das Fliegen nur noch erlaubt, wenn dies unvermeidbar ist.

Dann wird die Lufthansa wieder um 9 Mrd. Euro betteln. Von der Reiseindustrie abgesehen.

Das Fliegen macht 2 % des weltweiten Co2 Ausstoßes aus. >

Sie werden IMMER ein Argument finden, das gegen den Beginn eines Klimaschutzes spricht.
Wieviel Kraftstoff pustet ein Flugzeug bei einem Flug von Berlin nach Malle denn aus?
Ich weiß, dass das viel ist.
Und wieso müssen viele Deutsche gleich mehrmals im Jahr solche Flugreisen machen? Ist das wirklich zwingend nötig, um sich gut zu fühlen?
Ich meine, dass es auch anders gehen könnte und dass man auch mit ganz wenigen Flügen (wie ein Flug in 3 Jahren) nichts an Lebensqualität einbüßen würde.

Wenn man nicht endlich mit solchen und anderen Maßnahmen aber beginnt, werden wir die "Quittungen" für unser Verhalten in den nächsten Jahren ganz sicher weiter bekommen.
Natürlich sollten alle Länder mitmachen, aber anfangen muss einer damit.

Kleinstflugzeuge

"Allerdings stehe die nächste Generation der Batterien bereits bevor. Damit könne der batterie-elektrische Antrieb für kleine Flugzeuge recht schnell vorankommen. Das wäre bis Ende des Jahrzehnts machbar. Mögliche Zulassungsvorschriften seien wiederum auch hilfreich für die Entwicklung von Jets mit Brennstoffzellen."

Von diesen Kleinstflugzeugen sollte man nicht erwarten, dass diese nur Ansatzweise den Luftverkehr im Wortsinne bestreiten könnten.
Ich war selbst mal Segelfliegerin und habe auch einige "Motorsegler" gesehen, es ging also schon immer CO2-arm, doch wie weit man auf diese Weise kommt und was man damit transportieren kann ist die relevante Frage.

Flugzeuge

Wie vor Jahrzehnten gegen Atom gewettert wurde, das dann einen Siegeszug antrat, wird auch die umstrittene Nachhaltigkeit von neuen Treibstoffen immer wieder für Aufreger sorgen. Und das ist gut und wichtig. Aus der Vergangenheit haben wir gelernt, dass wir manche Kröte zu schlucken hatten, unseren Energiehunger irgendwie zu stillen. Das geht in dieser Spirale weiter. Wer will schon grundlegend zurückstecken, weniger reisen und seine kurzlebigen Ideen aufgeben für etwas Höheres, den Klimaschutz. Zeigen doch Müllberge, scharenweise Urlauber und Fast Food inklusive aller Annehmlichkeiten wie auch Handy und Akku Verbrauch ohne echten Verschleiß, wie Alt und Jung sich an Werte und Standards klammern. Die Kluft zwischen Handeln und Umdenken ist doch gewaltig geblieben. Dafür haben wir mächtig mit Vorwürfen und Eingriffen auf das Leben und Eigentum untereinander zu tun. Wo der eine den anderen belehren will. Das schafft definitv keine Gemeinsamkeit und Zukunft.

11:54 von Tinkotis

«Wasserstoff reagiert mit Sauerstoff. Auch in Brennstoffzellen. Hinten kommt Wasserdampf raus. Der ist ein stärkeres Treibhausgas als Kohlendioxid.»

Wasserdampf ist Wasserdampf und kein Treibhausgas.
Ein stärkeres als CO2 ist Methan CH4.

Methan wird in großen Höhen zu Kohlendioxid + Wasserdampf oxidiert. Steigert in der Stratosphäre den Anteil an CO2 und Wasserdampf, was die Erderwärmung begünstigt.

Vollständig geklärt sind die Prozesse mit Wasserdampf in der Stratosphäre nicht. Teilweise lässt es sich nicht mit der Methan-Chemie erklären.

Wolken aus Wasserdampf in niedrigen Höhen kühlen die Erde, da weniger Sonneneinstrahlung auf die Erdoberfäche auftrifft. Viele niedrig stehende Wolken waren auch mit die Erklärung für die "Kleine Eiszeit" in Europa im Mittelalter.

Nach Vulkanausbrüchen war außergewöhl. viel Asche + Partikel in der Luft als Kristallisationskeime zur Anlagerung von Wasserdampf, Wolkenbildung, und schließlich viel Regen.

Luft hat einen Sättigungspunkt für WD.

Klimafreundliche Antriebe

Jetzt werden sich aber die Umweltschützer bei den "Grünen" freuen, da Sie ja die sind, welche am meisten Fliegen.

@ 12:06 von fathaland slim

"Im übrigen würde ich gern wissen, wie klimaschädlich Wasserdampf in der Flugzeugflughöhe wirklich ist. Auf Anhieb einsichtig ist mir das nicht."

Weis auch nicht was @ 11:54, Tinkotis da meint.
Wahrscheinlich genauso gefährlich wie der Wasserdampf hoher Wolken (bis ca. 13km Höhe möglich), nämlich überhaupt nicht.

12:04, Bender Rodriguez

>>Es ging darum, dass man vor der Entdeckung Amerikas auch gelebt hat.<<

Hätte man damals nicht gelebt, gäbe es uns heute nicht.

Finde ich Auch

Wenn Fliegen und Kreuzfahren so teuer wird wie vor der Billigflieger-, Billig Cruiser Ära, ist der Umwelt mehr geholfen wie mit der E-Mobilität.
Zudem muss nicht jeder einen SUV fahren, wirklich gebraucht wird so ne Karre nur von den Wenigsten.
Bei den Meisten SUV`lern würde es auch eine Mittelklasse Limousine Tun.
Für den Ego, Komplex muss es meist eben doch SUV sein, wenn die Politik das SUVen auch noch fördert wirds nie was mit dem Klimaschutz!?

12:20 von Margitt.

Und wieso müssen viele Deutsche gleich mehrmals im Jahr solche Flugreisen machen? Ist das wirklich zwingend nötig, um sich gut zu fühlen?
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das kann ich ihnen klar beantworten
- JA -
im Frühjahr nach Südamerika (allein)
im Sommer nach Asien (mit der Familie)
(und meine Frau - allein - im Winter nach Asien zu ihren Eltern)

dafür habe ich es nicht "wirklich zwingend nötig, um sich gut zu fühlen"
meine Bude auf 22 ° zu heizen um nur mal ein Beispiel zu wählen
auch ist der Inhalt meines Kleiderschranks überschaubar

12:01 von Willi-61

«Bitte fragen Sie doch mal die Autolobby, wohin die Pläne für Autos mit Verbrauch unter 3 Litern hin verschwunden sind, die beispielsweise von VW schon in den 80ern marktreif vorgelegen haben.»

Audi hat den großartigen A2 mit Aluminium-Karosserie mit dem Verbrauch von ± 3,5 Liter / 100 km auch wieder eingestampft. War zwar nie mein persönlicher Dienstwagen in den 1990-ern / Anfang 2000-er, sondern welche aus der Pool-Flotte der Firma. Ich habe immer den A2 genommen.

Der Absatz war gering, so ganz günstig in der Anschaffung war der A2 nicht.
Aber ein ganz tolles, und nicht über-motorisiertes Auto. Heute würde man ihm so was wie: "PS-Krüppel" hinterher rufen.

@12:02 von Nettie

Der Kollektivismus, den Sie befürworten, würde die Mächtigen noch viel mächtiger machen. Und aufgrund falscher Anreize würde der technologische Fortschritt sich dramatisch verlangsamen.

Willi61

Wenn Sie so viel Zeit haben, super. Der arbeitende Teil der Bevölkerung hat diese oft nicht und darf dafür nicht pauschal abgescholten werden."

Nicht überall hin zu können, ist keine Strafe.

Ich kann mir auch keinen Bentley und Moet leisten.

Das ist auch keine Strafe

Am 28. Juli 2021 um 12:09 von

Am 28. Juli 2021 um 12:09 von Sisyphos3: "China hat im letzten Jahr eine Milliarde Tonnen erzeugt
nur mal so, um die Größenordnung mal darzustellen"

Solche Whataboutism-Ansätze stellen die deutsche Klimapolitik in ein Licht des Aktionismus, das von Ihnen nicht bedacht wurde.

Man hat den Pfad der Tugend (=Vernunft) verlassen

Technischer Fortschritt funktioniert seit der Steinzeit immer so:

Eine neue Technologie wird entwickelt die in Konkurrenz zu dem Bestehenden steht („das Bessere ist der Feind des Guten“).
Sie setzt sich durch, oder eben nicht.

Seit einigen Jahren versucht man in Deutschland hingegen, technologische Innovationen (Energiewende, Agrarwende, Verkehrswende u. andere „-wenden“) mit planwirtschaftlichen Methoden durchzusetzen.

Dabei wird zuerst die bestehende Technologie „ausgephast“, obwohl evtl noch keine sinnvollen, besseren oder günstigen Alternativen zur Verfügung stehen.

Nicht der Markt, der Preis, der Konsumentenwille oder der Nutzen entscheidet - sondern ein einziger abstrakter Parameter: „Nachhaltigkeit“.

Übrigens: Länder wie China halten Atomkraft für „nachhaltig“.. so dachte man in D auch in den 50ern.

Die Chinesen setzen nicht auf Planwirtschaft, sondern auf die Kräfte des Marktes („die bessere Idee gewinnt!“)

IWF: „ D auf vorletztem Platz der OECD beim Wachstum!“

Know How

Ideen und Modelle gab und gibt es viele, wie man Fortbewegungsmittel antreiben könnte. Durchgesetzt hat sich Kerosin im Flugverkehr, nachdem Helium (Zeppelin) und reine Windkraft ihre Tücken und Grenzen zeigten. Ich stelle mir vor, ein Flugzeug wird mit Solar- und Akku-Betrieb in der Höhe gehalten. Entweder müssen das Leichtbauteile und wenige Passagiere sein, um die Schwerkraft zu überwinden. Oder es werden dicke Brummer gebaut, die noch mehr Menschen fassen und als Hybridmodell Strom- und Kerosinbetrieb vorhalten. Und dann beantwortet bisher niemand die Frage, wie das massentauglich sein soll und welche Energiequelle in der Luft wirklich dauerhaft die Maschine antreiben soll und kann. Physiker, Techniker und Zukunftstechnologie stehen hier doch vor Neuland und erst am Anfang von welchem Antrieb auch immer. Die Masse Mensch reist weiterhin kunterbunt mit Kerosin und Flugzeugen herkömmlicher Bauart durch die Weltgeschichte.

@11:41 von Ritchi: 42 kWh je 100 km

"Im Februar lag mein Verbrauch bei 42 kWh je 100 km ( Fahrstrecke: 12 km).
CO2-Einsparung geht anders ganz sicher besser."

Die 42 kWh entsprechen bei bei 380g CO2 pro kWh (Winterdurchschnitt 2020) ca. 6,04 Liter Diesel je 100km.

Den Diesel möchte ich sehen, der im Winter nach Kaltstart auf Kurzstrecke (12 Km) mit 6l / 100 Km fährt.

12:19, Sisyphos3

>>10:45 von fathaland slim 10:02, GeMe
>>Im Jahr 2020 hatte ein neu zugelassenes Auto in Deutschland im Durchschnitt 169 PS. Im Jahr 1990 waren es 92 PS.
Hätte man die Leistung der Motoren nicht fast verdoppelt, dann könnten wir heute sicher bei Flottenverbrauchswerten von 3l pro 100 Km liegen statt bei ca. 5l pro 100Km.<<

Ein ganz, ganz wichtiger Punkt, den Sie da ansprechen. Denn gegen diese ungeheure Energieverschwendung ist die leidige Fliegerei fast zu vernachlässigen.
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"Ein ganz, ganz wichtiger Punkt"
ein eigentlich unbedeutender !

die Motorleistung nahm wie von GeMe festgestellt hat stark zu
allerdings nahm der Kraftstoffverbrauch ab
1995 von 8,8 l aktuell auf 7,4 l/100 km<<

Wie der Forist, dem ich antwortete, schrieb, könnten wir längst beim Dreiliterauto sein.

Ihre Zahlen ändern an dieser Aussage absolut nichts.

@12:09 von Sisyphos3

">>Werner40: Man sollte sich auf die wirklichen Treiber, Stahl- und Zementherstellung konzentrieren.<<

Stahlherstellung ?
Deutschland produziert aktuell so um die 30 Mill Tonnen Roheisen im Jahr
China hat im letzten Jahr eine Milliarde Tonnen erzeugt
nur mal so, um die Größenordnung mal darzustellen"

Liegt aber eigentlich nur an der Unwirtschaftlichkeit der Produktion hierzulande. Verbauen tut es neben China ja die ganze Welt. Hatte mir neulich nochmal entsetzt diese gigantomanische Stahlbetonwüste "Grande Arche" in Paris la Défense angesehen.

12:13 von GeMe

Der CO2 Austoß eines Containerschiffs
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dann sind wir wieder beim Herzensanliegen von @Margitt
braucht man die Fahrten (hier eines Containerschiffes)
ist das nicht unnötig dieser aufgeblasene Welthandel
meine Solarpanels kamen aus dem Ländle und nicht aus China
und ich würde auch nen Fernseher aus Deutschland kaufen statt aus Taiwan
auch könnte man meinen Müll hierzulande recyceln
statt nach Indien zu bringen (und was weiß ich damit tun)

12:20 von Margitt.

Wenn man nicht endlich mit solchen und anderen Maßnahmen aber beginnt, werden wir die "Quittungen" für unser Verhalten in den nächsten Jahren ganz sicher weiter bekommen.
Natürlich sollten alle Länder mitmachen, aber anfangen muss einer damit.

Grundsätzlich stimme ich Ihnen bei. Ist aber in der Praxis nicht umsetzbar.

Übrigens: Ausgerechnet die Grünen brauchen am meisten Flugzeuge.; ist allgemein bekannt. Schauen Sie mal auch hier:
https://www.focus.de/politik/deutschland/doppelmoral-beim-fliegen-liste-
zeigt-beim-reisen-sind-die-gruenen-politiker-die-schlimmsten-umweltsuender_id_11016930.html

dann einen Siegeszug antrat?

SirTaki @
Alle Länder und besonders unsere Nachbarn setzen weiter und verstärkt auf CO2 frei gute Atomkraft.
Danke.

Auch wir werden ohne eigne AKws oder zukaufen von Strom unser Energie und Klimaziel nie erreichen.

Besondes wenn unser Stromverbaruch durch den E-Hype noch viel mehr steigen wird.

Ich setzte nicht auf tonnenschwere teure E-Auto sondern auf meien leicht kleinen,sparsamen Diesel ohne Entsorgungs und Brandgefahren.

12:19 von Der Lenz @Sparpaket um 09:20

> Dazu braucht es aber erstmal sehr viel Strom.
Und woher soll der kommen?<

Aus erneuerbarer Energieerzeugung
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aktuell sind das 40 %
jeder Strommehrverbrauch wirkt sich ungünstiger aus

12:22 von schabernack

Wasserdampf ist Wasserdampf und kein Treibhausgas.

Dann schauen Sie mal hier:
https://www.umweltbundesamt.de/service/uba-fragen/ist-nicht-wasserdampf-
statt-co2-das-wichtigste

Darf ich den Kritikern..

...an meinem Beitrag zum Thema Wasserstoff mit folgendem Zitat aus dem Artikel antworten:

"Wir wissen noch nicht einmal, ob Wasserstoff die beste aller Lösungen ist - wegen der Nicht-CO2-Effekte." Der Wasserdampf, der bei der Verbrennung von Wasserstoff entsteht, sei das stärkste Klimagas und habe in einer Höhe von elf Kilometern eine andere Wirkung als am Boden."

Nun kann es sein, dass das falsch ist (was ich in den vergangenen Jahren zum Thema gelesen habe, spricht allerdings nicht dafür). Aber dann bin ich der falsche Anspechpartner.

@12:19 von Sisyphos3

"die Motorleistung nahm wie von GeMe festgestellt hat stark zu
allerdings nahm der Kraftstoffverbrauch ab
1995 von 8,8 l aktuell auf 7,4 l/100 km"

Da stellt sich die relevante Frage, wo der Durchschnittsverbrauch läge, wenn man Fahrzeuge mit der Leistung, der Größe und dem Gewicht von 1990, aber mit der modernen Technik fahren würde.

Ich hatte 1990 einen Passat-Kombi. 90 PS. Was der gewogen hat, müsste ich nachschauen. Allerdings ist ein aktueller Golf-Kombi sicherlich schwerer und mit 90 PS will den niemand. Vom heutigen Passat braucht man gar nicht zu reden. Der ist so groß, wie damals die "monströse" S-Klasse, über die alle den Kopf geschüttelt haben.

Es muss ja kein 34 PS Käfer von 1960 sein. Aber was heutzutage so als "notwendig" empfunden wird, ist schon aberwitzig.

P.S. Mein heutiges Auto könnte auch kleiner sein und das nächste wird es auch, weil keine Kinder mehr mit müssen. Aber ich kaufe nur alle 10 Jahre oder mehr ein Auto.

09:40 von fathaland slim

re: 09:20, Sparpaket
.
>>Da ist es wieder das Wiegenlied vom "grünen" Wasserstoff, mit dem alles gut wird.
Dazu braucht es aber erstmal sehr viel Strom.
Und woher soll der kommen?<<
.
Wind und Sonne.

Der Wind bläst nicht immer! Die Sonne scheint nicht immer!

Wasserkraft ! ! !

Straßenverkehrsordnung anwenden

Grundsätzlich hat „der Führer des Kraftfahrzeuges über seine allgemeinen Verpflichtungen hinaus vor Antritt jeder Fahrt zu prüfen, ob es erforderlich ist, die Fahrt durchzuführen, da das Ziel mit anderen Verkehrsmitteln nicht erreichbar ist“
Aus Umweltschutzgründen ist „Unnützes Hin- und Herfahren ist innerhalb geschlossener Ortschaften verboten, wenn Andere dadurch belästigt werden.“
Abgesehen davon, dass das von unserer Polizei gar nicht überprüft wird, wahrscheinlich wegen Personalmangel, könnten diese Bedingungen könnten auch auf den Luftverkehr angewendet werden und im Nu wird das Fliegen weniger. Bei Flugzeugen kann das auch einfacher überprüft werden.

12:22 von schabernack

Wolken aus Wasserdampf in niedrigen Höhen kühlen die Erde, da weniger Sonneneinstrahlung auf die Erdoberfäche auftrifft.
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klingt logisch

aber ich hörte auch, durch die Wolken wird weniger Wärme abgestrahlt
(Sternklare Nächte sollen ja kühler sein)
klingt auch logisch

12:20 von Margitt.

«Und wieso müssen viele Deutsche gleich mehrmals im Jahr solche Flugreisen machen? Ist das wirklich zwingend nötig, um sich gut zu fühlen?
Ich meine, dass es auch anders gehen könnte und dass man auch mit ganz wenigen Flügen (wie ein Flug in 3 Jahren) nichts an Lebensqualität einbüßen würde.»

Bei Flügen ist es wie beim Autofahren.
Die zurückgelegten Meilen machen das Kerosin.
Nicht die Addition 1 + 1 Flug oder Fahrt.

Urlaubsflüge ans Mittelmeer als Deutschlands nächstes Meer mit südlichem Flair. Malle, Spanien Festland, Ägäis, Türkei. Alles nicht meine (unsere) Reiseziele. Am ehesten noch Ägäis Griechenland.

Auf der gleichen Breite wie Kreta ist auch Tokyo. Dort wäre ich 2020 zu Olympia gewesen, oder auch wäre in 2021, hätte man die Wettkämpfe besuchen können.

Fliegt man so weit weg, oder Südamerika. Ist man dort, und in der Zeit fährt man zuhause nicht Auto, heizt nicht, wenn der Flug im Winter ist & Co.

Das alles ist nicht nur Flug =
Addition von CO2 + alles ist erklärt.

Wasserdampf?

Gut, da wird ein Experte zitiert, aber manches erscheint mir ....schwierig. Vielleicht ist es ein Stille Post-Effekt.

Wenn Wasserstoff und Sauerstoff reagieren entsteht H2O...gut
Aber das ist erstmal ein Gas; da es Molekülweise produziert wird liegt noch keine Kondensation vor; um zu Kondensieren muss dieses Gas erstmal Energie abgeben. Das passiert beim Binden an Kondensationskeime (andere Teilchen) oder wenn die Luft um es herum so weit abkühlt das sie die gespeicherte menge Wasser "Nicht mehr halten können" -> die relative (Relativ da Temperatur/Druckabhängig-> siehe Hochwasserintensitätssteigerung dank Klimaerwärmung) Luftfeuchte 100% erreicht.
In Reiseflughöhe (8-10Km also innerhalb der Troposphäre) würde dieses "Flüssige" Wasser, den darum handelt es sich bei Wasserdampf, sofort nach Kondensation gefrieren.

Nein die Troposphäre ist nicht Dampf oder Wassergas gesättigt. Wolken sind der Beweis.
Ja, das selbe gelte für die Wassermoleküle aus Kerrosinverbrennung.

Blöde Frage

Ich habe jetzt nicht alle Beiträge gelesen, sondern nur die letzte Stunde überflogen, kann also nur hoffen, dass meine Frage nicht schon gegen 10 Uhr beantwortet wurde, aber kann mir jemand sagen, was das große Problem an Methan- oder Ethanol-Brennstoffzellen ist?
Die müssten doch (jetzt mal ganz naiv gedacht) eine praktikablere Alternative zu den H2-Brennstoffzellen sein. Oder hat Methan ein derart signifikant geringeres Energiespeichervermögen?

Ich gehe davon aus, dass es mit CH4-Brennstoffzellen irgendwelche größeren Probleme als mit H2 geben muss, da die tausenden Ingenieure in den Entwicklungsabteilungen von der Materie ein wenig mehr Ahnung haben als ich, aber welche Probleme sind das? Und was ist an den Problemen größer als an den H2-Problemen?

@09:01 von MartinBlank

"Die Deutschen sind einfach nicht normal, wenn es ums Auto geht.

Aber wir werden nie ganz weg kommen vom Individual-Verkehr. Wer Kinder hat, kommt ohne Auto nicht zurecht. Darum sind die e-Autos so wichtig. Schiffe werden über kurz oder lang erneuert, und dann sind die Dreckschleudern weg."

Obwohl ich in der Hamburger Innenstadt lebe habe ich mein Auto nun erst mit der Corona-Pandemie aufgegeben. Hatte bereits seit Jahren gegrübelt, stand immer nur rum und manchmal Batterie leer. Doch wenn man es dann doch mal für Transporte oder einzelne Fernreisen benötigt sind Leihfahrzeuge in der Gesamtrechnung vergleichsweise teurer – hatte ja jetzt nicht so einen dicken Schlitten mit Wertverfall und enormen laufenden Kosten rumstehen.

@DrBeyer 13:04

Bei Methan werden 4 Faraday pro Stoffmengeneinheit erzeugt, bei Wasserstoff 2. Da Wasserstoff 8mal leichter ist als Methan ist die erzeugbare Strommenge bezogen auf den Masseneinsatz viermal höher. Bei dem Energiegewinn wär dann noch die Zellenspannung einzubeziehen. Die kann man sich grob überm Daumen aus der Gibbs-Enthalpie der Verbrennungsreaktion herleiten. Oder gleich messen.

Viele Menschen können sich

Viele Menschen können sich aber keine Stadtwohnung leisten, müssen aber um bezahlbaren Wohnraum und Lebenserhaltungskosten für sich und die Familie plus Altersvorsorge stemmen. Da ist ein Auto mehr als "Statussymbol".

10:48, rareri @09:02 von fathaland slim

>>im übrigen gibt es auch einen biogenen Co2-Ausstoß.<<

Der ist aber klimaneutral. Außer natürlich, wenn Sie sich Ihren Kaffee aus gerösteter Braunkohle aufbrühen. Dann würden Sie nämlich fossilen Kohlenstoff verfrühstücken, und der ist nicht klimaneutral:=}

Am 28. Juli 2021 um 10:37 von Jochen Peter

Zur Problematik von WE Flügen innerhalb Europas: Es gibt Menschen, die Arbeiten mehrere hundert Kilometer von zuhause entfernt (teilweise geographisch so gelegen, dass keine guten Zugverbindungen existieren). Dürfen diese Menschen ihre/n Partner/in und ihre Familie nicht wenigstens am WE sehen?

Am 28. Juli 2021 um 12:46 von werner1955

Bei Kernkraftwerken ist das Problem nicht der CO2-Verbrauch. Das Problem ist, dass kein Mensch weiss wie man mit dem radioaktiven Müll vernünftig umgehen soll (in den nächsten 1000-den von Jahren - vor allem, wenn er in grossen Mengen anfällt).

12:50 von rareri / @schabernack

«Wasserdampf ist Wasserdampf und kein Treibhausgas.»

«Dann schauen Sie mal hier:
https://www.umweltbundesamt.de/service/uba-fragen/ist-nicht-wasserdampf-statt-co2-das-wichtigste»

Wasser auf der Erde (gasförmiger Zustand: Wasserdampf) waren und sind Voraussetzungen dafür, dass sich überhaupt Atmosphäre mit Klima + Wetter bilden konnte. Alle Planeten ohne Wasser haben keine Atmosphäre mit Regen. Dort wächst auch nichts.

Luft hat einen best. Sättigungspunkt für Wasserdampf in Abhängigkeit von der Temperatur. Je höher die Temperatur, desto mehr Wasserdampf ist Luft in der Lage zu halten. Über diese Dampfmenge hinaus kondensiert Dampf an physikalischen Körpern zu Wasser (Innenraum). Oder mit Wolken regnet es (draußen).

Bei CO2 hat Luft keinen Sättigungspunkt. Es geht mehr + mehr + mehr. Seit Beginn des Industriellen Zeitalters kommt immer mehr fossil verbranntes CO2 in die Luft. Die Temperarur der Atmosphäre steigt, sie kann auch mehr Dampf in Luft halten.

So ist das Dilemma.

Klimafreundliche Antriebe für Flugzeuge in weiter Ferne...

Und bei den meisten Beiträgen hier wird auch deutlich: Der ökologische Fußabdruck ist unterschiedlich zwischen bessersituierten und den anderen.
Und die ersteren interessiert es eher nicht, ob es weniger CO2 durch Flugzeuge gibt oder nicht....

klimafreundliche-antriebe-fuer-flugzeuge-in-weiter-ferne#

Ritchi, Sie bemängeln, dass die Neuzulassung von SUV 24% beträgt und fragen: "für was schlägt das Herz des Verbrauchers"?

Ich bezweifle, dass es immer die -->"Geländegängigkeit" des SUV ist, ...diesen zu wählen. Meine Nichte fährt beispielsweise einen SUV,...-->weil ein Kinderwagen bequem da hinein passt....und sie besseren Überblick auf die Fahrbahn "vor ihr" hat. Man sitzt viel "höher" !
Frage : Warum macht die Autoindustrie keinen -->"einfacheren Bruder" des SUV, also einfachen Motor und -->ohne Geländegängigkeit ???

@Vielfalt., 12:34

Eine geradezu abenteuerliche (und dazu noch absurde) Behauptung, die jeder Grundlage entbehrt. Aber ganz typisch für Pfründeverteidiger, die ihre Privilegien bedroht sehen und deshalb irgendwelche Popanze aufbauen (besonders beliebt: "Kollektivismus", "Sozialismus", "Enteignung", "Verstaatlichung").

15:54 von ONYEALI

klimafreundliche-antriebe-fuer-flugzeuge-in-weiter-ferne#
Ritchi, Sie bemängeln, dass die Neuzulassung von SUV 24% beträgt und fragen: "für was schlägt das Herz des Verbrauchers"?
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das stammt von mir !
die 24 % sind nachzulesen
und die Gründe ??
im übrigen stellte ich ne Frage
wenn sie eine Antwort wissen
- schön -

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