Kommentare

Dieser Bericht muss die

Dieser Bericht muss die Debatte über die Bewältigung der Folgen der Corona-Pandemie verändern. Es ist völlig klar, dass dieser Armutsbericht politische Konsequenzen erfordert - nicht zuletzt über den Weg von mehr Steuergerechtigkeit.
Oder um es mit dem alten Prinzip der Sozialethik zu formulieren: Starke Schultern müssen mehr tragen.
Noch anders formuliert mit den Worten von Papst Franziskus: Wir brauchen einen Weg "von der Ökonomisierung der Kultur und des Alltags hin zu einer neuen Humanisierung aller Lebensbereiche" - das geht nicht ohne eine stärkere Betonung sozialer Gerechtigkeit und sozialen Ausgleichs und entsprechende politische Konzepte und Schritte.

Warum müssen Menschen mit

Warum müssen Menschen mit Grundsicherung 100 € monatlich bekommen?
Sicher Corona-Pandemie macht es noch schwieriger da raus zu kommen. Aber was ist mit denen in Kurzarbeit. Die gehören weitestgehend den unteren Lohngruppen an, haben mit Kurzarbeitergeld unwesentlich mehr als Grundsicherung. Sollen die das auch kriegen? Nein. Die kriegen nicht mal die 150€ Bonus.
Falls die foristen mich falsch verstehen, ich erhebe mich nicht über Menschen in Grundsicherung. Aber das sind nicht die einzigen Betroffenen. Nur werden die anderen allzu gerne vergessen, denn die stehen auch schon knapp davor, wenn sich nicht bald was ändert.

Funny van Dannen

hat vor einigen Jahren mal ein Lied gemacht: "Ich will den Kapitalismus lieben".

Ein Kommentar zur Lage, der immer wieder passt.

Findet man bei YouTube.

Soziale Gerechtigkeit und

Soziale Gerechtigkeit und sozialer Ausgleich klingt bisschen nach Sozialismus. Gerade in diesem System ist doch gleichmacherei nicht opportun. Grundsätzlich hat jeder die Möglichkeit und das Recht was aus sich zu machen. Das nennt man Leistungsgesellschaft. Statt dessen wird so getan, als hätten die, die mehr haben als andere, das geschenkt bekommen und müssten deshalb etwas abgeben.
In Sachen steuergerechtigkeit sehe ich allerdings auch Nachholbedarf zumindest in den unteren und mittleren Einkommensgruppen. Es könnte gleich damit angefangen werden, dass das Kurzarbeitergeld während der Pandemie nicht der Progression unterliegt. Aber das hat die CDU leider schon verhindert. Was heißt das C? Christlich!

19:59, Sonnenstern

>>Warum müssen Menschen mit Grundsicherung 100 € monatlich bekommen?
Sicher Corona-Pandemie macht es noch schwieriger da raus zu kommen. Aber was ist mit denen in Kurzarbeit. Die gehören weitestgehend den unteren Lohngruppen an, haben mit Kurzarbeitergeld unwesentlich mehr als Grundsicherung. Sollen die das auch kriegen? Nein. Die kriegen nicht mal die 150€ Bonus.
Falls die foristen mich falsch verstehen, ich erhebe mich nicht über Menschen in Grundsicherung. Aber das sind nicht die einzigen Betroffenen. Nur werden die anderen allzu gerne vergessen, denn die stehen auch schon knapp davor, wenn sich nicht bald was ändert.<<

Ich wäre viel lieber Kurzarbeiter als Grundsicherungsempfänger, das gebe ich Ihnen hiermit schriftlich. Zum Glück bin ich beides nicht.

Außerdem stimmt es nicht, daß Kurzarbeiter zumeist den unteren Lohngruppen angehören.

19:51 von andererseits

Ihren Kommentar kann ich nur zustimmen.Wir brauchen eine andere sozial gerechtere Politik und da sind die Linken schon auf dem richtigen Weg dahin.

Corona macht Arme noch ärmer...

"Für die Ergebnisse dieses Berichts muss sich die Bundesregierung schämen", sagte Anja Piel vom Vorstand des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB). 

###

Machen wir uns nichts vor. Diese Probleme hat es auch schon vor Corona gegeben. Und hat es von Seiten der Regierungen egal wer gerade in Amt war etwas daran geändert ? Und ja, wer vor der Krise schon Arm war, den trifft es nun noch härter...

Verkehrte Welt

„"Für die Ergebnisse dieses Berichts muss sich die Bundesregierung schämen", sagte Anja Piel vom Vorstand des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB).
>> Das Papier zeige, dass sich Ungleichheit verfestige und sozialer Aufstieg ein leeres Versprechen bleibe“

So ist es. Corona bringt es an den Tag. Schämen tut sich aber nicht etwa „die Regierung“, das tut in aller Regel der derzeit immer größer werdende Teil der Bevölkerung, der zu den „Verlierern“ der von ihr verantworteten Politik zählt. Der von der im wahrsten Sinne des Wortes „von oben herab“ behandelt und nach allen Regeln der bürokratischen Kunst „unter Kontrolle“ gehalten wird.

20:18 von fathaland slim

Welche Bereiche sind nochmal seit November hauptsächlich in Kurzarbeit? Gastronomie, Einzelhandel, bis Montag Friseure. Ich weiß ja nicht was Sie für Vorstellungen von deren Verdienst haben. Und die müssen mit 60%, nein ab jetzt 70% ihre Miete und sonstige Ausgaben tätigen. Bei Grundsicherung zahlt das der Staat. Wollen Sie immer noch tauschen?

20:19 von der freundliche....

Übrigens wenn die SPD regieren sollte gibt es ja ein Bürgergeld. Hartz4 ist ja in deren Augen entwürdigend. Was ich übrigens nicht anders sehe. Nur scheinen die Genossen vergessen zu haben, dass sie Hartz4 vor Jahren an den Start gebracht haben. Ist sicher zu lange her.

@20:07 von Sonnenstern

//Statt dessen wird so getan, als hätten die, die mehr haben als andere, das geschenkt bekommen und müssten deshalb etwas abgeben.//

Sie glauben ernsthaft, die oberen Zehntausend hätten alle ihre zig Milliarden selbst erarbeitet?

Davon abgesehen: Was ist z.B. Erben denn anderes als etwas geschenkt bekommen?

//Grundsätzlich hat jeder die Möglichkeit und das Recht was aus sich zu machen. Das nennt man Leistungsgesellschaft.//

Rein theoretisch ja, praktisch eher nicht. Sie scheinen sehr sehr wenig über die Schicksale vieler Ihrer Mitmenschen zu wissen.

Denken Sie doch mal über die Konsequenz folgender Aussage nach:
Jeder kann reich werden, aber nicht alle können reich sein.

als starkes zeichen hätte

ich es auch gewertet, wenn die bundestagsabgeordneten nicht nur (wie gütig, ne) auf ihre dlätenerhöhung verzichtet hätten, sondern auch auf einen grossteil dieser einnahen. vor allem abgeordnete der sog. grossen parteien haben "nebeneinkünfte" (hüstel), die sehr oft über ihren diäten liegen.

wie "sozial" viele abgeordnete in bundestag und landtagen sind, erkennt man daran, dass sie die eh schon schwächsten sehenden blickes noch ärmer machen und nichts dagegen unternehmen.

Corona macht Arme noch ärmer ?

Das hat nichts mit Corona zu tun.

Persönliche Leistung, Einstellungen, lebensweisen sind oft die wahren Ursachen.

Leider ist es heute immer sehr einfach und bei links/grünen auch Einfach der "Gesellschaft" die Schuld zu zuschreiben.

@sonnenstern

"Nur scheinen die Genossen vergessen zu haben, dass sie Hartz4 vor Jahren an den Start gebracht haben. Ist sicher zu lange her."

im prinzip richtig. sie dürfen aber auch nicht die lage zu der zeit ausblenden, in der diese beschlüsse gefasst wurden. das war nämlich zur damaligen zet unausweichlich, um nicht den sozialstaat komplett gegen die wand zu fahren. viele SPD'ler haben nur schwersten herzens zugestimmt. die zeiten haben sich aber geändert und das vor allem die SPD mit Hartz IV nicht mehr kann, zeigt doch nur, dass ein lernprozess eingesetzt hat. würde man einer anderen, sich christlich nennenden partei auch mal wünschen.

und nein, ich stehe normalerweise viel weiter links, als die SPD jemals stand, aber man darf die SPD auch gerne mal gegen (ungerechtfertigte) kritik verteidigen.

Wegen des gleichen Wortstamms

Wegen des gleichen Wortstamms ? Ansonsten haben die Begriffe ja nicht wirklich etwas miteinander zu tun.
Zu dem immer wieder auftauchenden Mythos der 'Möglichkeit, was aus sich zu machen': Das stimmt im `Vom Tellerwäscher zum Millionär´-Land USA nicht, und es stimmt in Deutschland mindestens ebensowenig.
Und die, die verdammt viel haben, haben es geschenkt bekommen !

Gerade für die Armen gilt
Auch die Aufstiegschancen aus der Armut in die untere Mittelschicht oder darüber hinaus blieben konstant niedrig, während aus der Mitte immer wieder Menschen in die Oberschicht aufstiegen. (Livebericht heute)

politische Konsequenzen ?

andererseits@
Das sehe ich auch so.

Aber es muss endlich anders werden das leistungsbereit Menschen die Erfolg und finzielle Mittel duch Ihre eigene Leistung bekommen, immer mehr Geld und persönliche Freiheiten verlieren.

Leistungslose Gewinne, besonders bei Banken und Aktien müssen abgeschöpft werden.

Dann könnten wir auch weiter Alimentierung
aus idiologischen oder Sozialen Gründen finazieren.

@werner1955

immer feste druff auf die, die sich nicht wehren können!

ich finde ihren kommentar, höflich gesagt, total daneben und aus der zeit gefallen.

@20:23 von Sonnenstern 20:18 von fathaland slim

//Welche Bereiche sind nochmal seit November hauptsächlich in Kurzarbeit? Gastronomie, Einzelhandel, bis Montag Friseure. Ich weiß ja nicht was Sie für Vorstellungen von deren Verdienst haben. Und die müssen mit 60%, nein ab jetzt 70% ihre Miete und sonstige Ausgaben tätigen. Bei Grundsicherung zahlt das der Staat. Wollen Sie immer noch tauschen?//

Googeln Sie mal "Lufthansa Kurzarbeit".

20:23, Sonnenstern

>>20:18 von fathaland slim
Welche Bereiche sind nochmal seit November hauptsächlich in Kurzarbeit? Gastronomie, Einzelhandel, bis Montag Friseure. Ich weiß ja nicht was Sie für Vorstellungen von deren Verdienst haben. Und die müssen mit 60%, nein ab jetzt 70% ihre Miete und sonstige Ausgaben tätigen. Bei Grundsicherung zahlt das der Staat. Wollen Sie immer noch tauschen?<<

Meine Schwester betreibt eine Firma, die keiner der von Ihnen genannten Branchen angehört. Sie zahlt gute Löhne. Ihre Angestellten sind in Kurzarbeit.

Gastronomie arbeitet viel mit Aushilfskräften. Die sind jetzt auf Grundsicherung. Ein Festangestellter, der Vollzeit zum Mindestlohn arbeitet, hat immer noch erheblich mehr als die Grundsicherung.

Ich weiß nicht, was einige an der Grundsicherung so attraktiv finden.

Wohngeld bekommen Sie übrigens auch als Geringverdiener. Dazu müssen Sie nicht hartzen.

Aus einem älteren

Aus einem älteren `Lebenslagen in Deutschland´-Bericht:
Je früher und je länger ein Kind Armutserfahrungen macht, desto gravierender sind die Folgen
für seine Lebenssituation heute und sein Zukunftschancen morgen. Hinzu kommt der Befund,
dass der Erwerbsstatus der Mütter vor der Geburt des Kindes erhebliche Effekte hat und insbesondere Kinder aus nicht Vollzeit erwerbstätigen Einelternhaushalten überdurchschnittlich lange
in einer Einkommensposition unterhalb der Armutsrisikoschwelle verharren.

Daher ist auch der Umstand, dass Corona insbesondere Frauen beeinträchtigt und zurückwirft, immer wieder erwähnenswert.

Wir hatten 40 Jahre einen

Wir hatten 40 Jahre einen deutschen Staat, wo die Menschen sozial ziemlich gleich gestellt waren. Da hat man maximal neidisch auf die mit Verwandtschaft und Geld aus dem „Westen“ geschaut. Aber wir hatten alle Arbeit, ob sinnvoll sei dahin gestellt, und unser auskommen. Obdachlose, Arbeitslose kannten wir nicht. Und es wäre keiner auf die Idee gekommen denen mit „Westgeld“ das weg zu nehmen und unter denen ohne zu verteilen. Irgendwie meine ich, hatten die Menschen in dem anderen deutschen Staat nicht viel übrig für die vermeintliche gleichmacherei.

Armutsberichts der Regierung

Jedes Jahr erscheint ein Armutsbericht und jedes Jahr die gleichen Versprechungen (meist vor einer Wahl) der politischen Akteure.

Aber nach der Wahl geschieht .......nichts.

Dabei wäre es einfach.

Steuergesetze ändern!

Jeder, der seinen Lebensmittelpunkt in Deutschland hat, Waren, Dienstleistungen anbietet (egal, wo der Unternehmer oder das Unternehmen ihren Sitz hat) zahlt pauschal 21%!

Das ist gerecht!

Ob Handwerker, Beamte, Vorstandsvorsitzende, int. Großunternehmen etc.

Keiner kann sich beklagen, das der eine zuviel zahlt, während der andere "steuerlich verschont" wird.

Gut, ich sollte das träumen sein lassen - es wird sich mit den lobbytreuen Politiker nichts ändern.

Doch!

Arme werden noch ärmer und zahlreicher!

Reiche wissen nicht, wohin mit ihrem Geld!

Ein Armutszeugnis der Regierung- egal welche Partei!

Und Corona setzt dem Ganzen die Krone auf.....

@werner1955..

"Persönliche Leistung, Einstellungen, lebensweisen sind oft die wahren Ursachen. "

Mein Vater hat mir beigebracht, dass man nicht auf den Staat warten darf, um versorgt zu werden,sondern sich selbst was aufbauen soll..

20:27, werner1955

>>Corona macht Arme noch ärmer ?
Das hat nichts mit Corona zu tun.

Persönliche Leistung, Einstellungen, lebensweisen sind oft die wahren Ursachen.<<

Aus Ihren Worten spricht ein wenig Selbstgerechtigkeit. Vorsichtig gesagt.

>>Leider ist es heute immer sehr einfach und bei links/grünen auch Einfach der "Gesellschaft" die Schuld zu zuschreiben.<<

Was ist der Unterschied zwischen einfach und Einfach?

Auf Kommentar antworten...

Am 05. März 2021 um 20:26 von Sonnenstern

Übrigens wenn die SPD regieren sollte gibt es ja ein Bürgergeld. Hartz4 ist ja in deren Augen entwürdigend.

###

Richtig. Hartz4 ist ein Kind der SPD. Aber die nachfolgenden Regierungen hatten ja 17 Jahre Zeit das zu ändern. Und, ist diesbezüglich bis heute etwas geschehen ? Niedriglohn und Zeitarbeit sind maßgeblich auch die Gründe für die angesprochende Armut. Kinder und Altersarmut auch...

Altmodische Vorstellungen

vertrete ich wahrscheinlich.
Ein Kurzarbeiter hat mehr als nur eine gute Chance wieder in den normalen Arbeitsprozess integriert zu werden.

Jemand der Grundsicherung erhält - das klingt für mich eher wie ein Almosen, dass sich eine an sich reiche Gesellschaft leisten kann.
Ein Ausschluss vom Arbeitsprozess, der zur Grundsicherung führt, ist in meinem Verständnis eine wesentliche Beeinträchtigung am gesellschaftlichen und sozialen Leben, wenn nicht gar ein Ausschluss davon.

Gruß, Wolfgang

20:36, suomalainen

>>@werner1955
immer feste druff auf die, die sich nicht wehren können!

ich finde ihren kommentar, höflich gesagt, total daneben und aus der zeit gefallen.<<

Leider passt er sehr gut in die Zeit.

20:36 von Anna-Elisabeth

Wieviel Kurzarbeitergeld bekommt ein Pilot? 9000 €, aufgestockt von Lufthansa auf 15000€. Und eine Friseurin bei Mindestlohn? Können sie bitte selbst ausrechnen.

20:39, Sonnenstern

Sie wollen hier jetzt wirklich die DDR idealisieren?

Oh je.

20:41 von Wolfgang GA

Dann hoffen wir mal, dass recht viele Betriebe der Gastronomie und des Einzelhandels überleben.

@20:27 von Anna-Elisabeth

Sie glauben ernsthaft, die oberen Zehntausend hätten alle ihre zig Milliarden selbst erarbeitet?

Kann man so pauschal nicht beantworten.
Aber jeder der mit einer guten Idee, Organisationsgeschick, persönlichem Risiko eine Firma gründet, 70 Stunden die Woche und mehr arbeitet (nicht selten), und im freien Wettbewerb besteht, ja, der hat jeden Cent erarbeitet was er später mal an Milliarden verdient. Denn ohne ihn hätten Tausende Arbeitnehmer ein weniger gutes Leben führen können.

Davon abgesehen: Was ist z.B. Erben denn anderes als etwas geschenkt bekommen?

Darüber soll der Eigentümer/Erblasser bestimmen, der auch schon viele Steuern bezahlt hat.

Jeder kann reich werden, aber nicht alle können reich sein.

Für die Ärmeren hat man die die soziale Marktwirtschaft und Umverteilung. Aber wer gegen die Marktwirtschaft ist, schüttet das Kind mit dem Bade aus. Dann geht's den Menschen erst wirklich dreckig. Etliche Male in der Realität bewiesen.

...macht Arme noch ärmer.

Ändert aber nichts am vorherrschenden Gesellschaftssystem.
Das ist das eigentliche Armutszeugnis aller 8 Milliarden Menschen!
Dass ohne (und sehr oft selbst mit) blutige Revolution keine Gerechtigkeit und Gleichheit herbeigeführt werden kann.

20:44 von fathaland slim

Ich idealisiere überhaupt nichts. Wenn Sie richtig lesen würden, würden Sie den Kommentar auch verstehen.

@20:27 von werner1955

//Corona macht Arme noch ärmer ?
Das hat nichts mit Corona zu tun.//

Es ist seit langem erwiesen, dass jede Krise die ärmeren Schichten stärker trifft. Um das nachzuvollziehen muss man nicht einmal sonderlich klug sein.

//Persönliche Leistung, Einstellungen, lebensweisen sind oft die wahren Ursachen.//

Teilweise. Die genannten Eigenschaften haben aber mindestens genauso viel mit dem Umfeld, in dem Sie aufwachsen zutun. Außerdem sind von Geburt an auch Leistungsfähigkeit und Begabungen der Menschen unterschiedlich verteilt. Wer bereits während der Geburt einen auch nur leichten Sauerstoffmangel erlitten hat, hat einen extrem schweren Start ins Leben. Selber schuld?

Studien zu Infizierten und Covid Kranken

In Berlin und Bremen ergaben Studien, dass alleine 40% der Covid Intensivfälle aus genau den sozial schwächeren Bereichen stammen.
Zum einen nicht die Möglichkeit zuhause zu bleiben, zum anderen Jobs in Fabriken, Lagern, nicht die Möglichkeiten Maßnahmen einzuhalten, Langzeit-Arbeitslose, schlechterer Gesundheitszustand allgemein, schlechtes Immunsystem, mehr Vorerkrankte usw.
Eigentlich müsste genau hier geimpft werden, um das pandemische System einzukreisen.

Aber in den anderen Bundesländern gibt es wohl gar keine Daten zu den Covidfällen außer Alter und Geschlecht.

Mit diesem Wissen hätte man evtl. doch nochmals eine andere Impfreihenfolge vorsehen müssen und genau hier wäre eine Unterbrechung der Ketten evtl. noch sinnvoller.

20:39, 91541matthias

>>@werner1955..
"Persönliche Leistung, Einstellungen, lebensweisen sind oft die wahren Ursachen. "

Mein Vater hat mir beigebracht, dass man nicht auf den Staat warten darf, um versorgt zu werden,sondern sich selbst was aufbauen soll..<<

Das brauchte mir niemand beizubringen, das habe ich aus eigenem Antrieb getan.

Denn nichts ist mir verhasster, als abhängig zu sein. Wer vom Staat alimentiert wird, hat jegliche Freiheit verloren.

Ich kenne aber Menschen, die haben keine andere Wahl.

So wie mein Freund Werner. Von Beruf Programmierer. Der hat eine schmutzige Scheidung hinter sich, im Zuge derer er alles verloren hat. Auch den Job. Jetzt findet er keinen neuen, trotz vieler Bewerbungen. Er ist nämlich Mitte 50. Werner hat Selbstmordgedanken, die wir ihm auszutreiben versuchen.

Vielleicht verstehen Sie jetzt ein wenig besser, weswegen mich manche Kommentare ungeheuer wütend machen.

20:42 von Sonnenstern 20:36 von Anna-Elisabeth

//Wieviel Kurzarbeitergeld bekommt ein Pilot? 9000 €, aufgestockt von Lufthansa auf 15000€. Und eine Friseurin bei Mindestlohn? Können sie bitte selbst ausrechnen.//

Kann es sein, dass Sie schon wieder vergessen haben, was Sie selbst geschrieben haben und deshalb meine Reaktion darauf nicht verstanden haben?

Zur Erinnerung: //Welche Bereiche sind nochmal seit November hauptsächlich in Kurzarbeit? Gastronomie, Einzelhandel, bis Montag Friseure.//

Ich habe mich an die hiesigen

Ich habe mich an die hiesigen Spielregeln gehalten d.h. war sozialversicherungspflichtig arbeiten, habe meine Steuern bezahlt, war sparsam und bescheiden, habe nicht substanziell geerbt, etwas Glück gehabt bei der Jobsuche, fleissig gearbeitet und ordentlich Überstunden "gemacht". Nun bewohne ich ein häßliches, kleines Häuschen mit vor-vor-aktuellem Auto. Auch etwas Geld ist da.
Es gibt Menschen, die viel ärmer sind und weniger Glück haben.
Bin ich gegenüber diesen Menschen ein "Reicher", ein "dreckiger Parasit", der sich ob des Erreichen schämen muss- weil es mir jetzt besser als ihnen geht? Hätte ich mich besser/gerechterweise rechtzeitig "fallen lassen" sollen?

Wann ist soziale Gerechtigkeit erreicht- wenn es nichts mehr zuteilen gibt, ohne das man nach dem nächsten Teilen selbst "draufgeht", weil es nicht mehr für beide Seiten reicht? Haben alle gleichviel vom Kuchen verdient?
Wo ist also die Grenze, frage ich alle hier die Gerechtigkeit wollen.

sich nicht wehren können?

suomalainen@
Als Steuer und Gebührenzahler können sich nicht gegen Zahlungen wehren.

Wie sich Alimentierte "wehren" erkenne ich immer öfter.

@20:41 von Wolfgang GA

//Altmodische Vorstellungen vertrete ich wahrscheinlich.//

Wenn Empathie altmodisch ist, dann sind wir eben altmodisch.

Gruß
von der altmodischen Anna-Elisabeth

an werner1955

Wie kommem sie zu der Behauptung, dass das Problem nichts mit Corona zu tun hat?

Persönliche Leistung, Einstellungen, lebensweisen sind oft die wahren Ursachen.

Aber woran mag es liegen, dass viele keine "Leistung" bringen können. Wie sind die Einstellungen von Kindern entstanden, die in einem Harz IV-Haushalt aufgewachsen sind? Ich weiß, wie mangelhaft die Förderung an sogenanten Schwerpunktschulen ist. Ist es immer Leistung, die die Lebensweise bestimmt?
Ja, es ist die Gesellschaft und die Politik die diese unwürdgen Zustände weitgehend zu verantworten haben.
Mir scheint, das weder die christlichen Parteien noch die SPD dem eigenen Anspruch gerecht werden. Hierauf wirft die Verschärfung der Situation in der Pandemie ein deutliches Schlaglicht.

Sie machen es sich zu einfach.

Also, ich bin

Also, ich bin Alleinerziehende von 3 Kindern und kann gerade nicht wieder arbeiten, wegen der Coronamaßnahmen, Homeschooling usw.
Ich lebe von Alg2 und es ist eine Sauerei, was man zusätzlich noch alles aus eigener Tasche bezahlen muss, obwohl ich nicht mehr bekomme. Ich bin systemrelevante Fachkraft mit 17 jähriger Berufserfahrung. Ich will wieder arbeiten , kann es aber nicht. Das ist die Realität. Es geht auch anderen so

eine Friseurin bei Mindestlohn?

Sonnenstern@
Die richtige antwort ist weil Sie keine Pilotin geworden ist, obwohl Sie persönlich in unserer freien Gesellschaft auch jede möglichkeit dazu gehabt hätte.

@ Sonnenstern

Dann hoffen wir mal, dass recht viele Betriebe der Gastronomie und des Einzelhandels überleben.

Es wird sich in gewisser Weise die Spreu vom Weizen trennen. Kneipen und Restaurants, die wirklich ihr Publikum haben und ihre Marktposition ausfüllen, werden überleben. Aber einige werden auch leider für immer weg sein. So ist das Leben.

20:39 von Sonnenstern

«Wir hatten 40 Jahre einen deutschen Staat,
wo die Menschen sozial ziemlich gleich gestellt waren.»

Oh wie schön ist Panama.

Die im eigenen Denken ideologisch nicht Gleich-Gestellten durften im Ex-Panama des Ostens nicht mal studieren. Raus aus Panama durften sie schon gar nicht. Und die Banane kostete pro Stück etwas weniger als der Trabbi. Aber die Lieferzeit für die Banane aus Panama war kürzer als die für den Trabbi aus Plaste.

Nun isses weg … das schöne Land von einst.

20:49, Sonnenstern

>>20:44 von fathaland slim
Ich idealisiere überhaupt nichts. Wenn Sie richtig lesen würden, würden Sie den Kommentar auch verstehen.<<

Ich habe ihn wieder und wieder gelesen.

@ der freundliche..

"Hat die Bundesregierung nicht im letzten Jahr ein halbe Milliarde Euro für Dienstcomputer für Lehrer zur Verfügung gestellt ? Nutzen Sie diesen wirklich nur Dienstlich ?"

Ist zwar aus dem Vorgängerthread, aber hat auch was mit sozialer Gerechtigkeit (und Verantwortung) zu tun. Ich möchte nämlich dem latent unterstellten Verhalten auf das dringlichste widersprechen. Erstens wurde mir kein Dienstgerät beschafft, sondern ich habe _privat_ ein dediziertes Gerät für den Einsatz im Schulkontext angeschafft (ohne zu murren). Niemals käme ich auf die Idee, ein Schulgerät für private Zwecke einzusetzen, das wäre höchst unprofessionell. Also schließen Sie nicht von sich selbst auf andere...

@20:47 von Vielfalt.

//Für die Ärmeren hat man die die soziale Marktwirtschaft und Umverteilung.//

Wenn wir die soziale(!) Marktwirtschaft noch hätten, müssten wir heute diesen Bericht nicht lesen.

//Aber wer gegen die Marktwirtschaft ist, schüttet das Kind mit dem Bade aus.//

Ich kann dieses undifferenzierte Geplärre wirklich nicht ertragen. Unterschwellig wird damit jedem, der sich für Schwächere einsetzt, unterstellt, er wolle den Sozialismus oder Kommunismus oder irgendwas in der Nähe davon.

Was wir haben ist der vielzitierte Raubtierkapitalismus. Und den zu kritisieren ist notwendig und nicht links-grün-versifft.

@21:00 von estora37

//Also, ich bin Alleinerziehende von 3 Kindern und kann gerade nicht wieder arbeiten, wegen der Coronamaßnahmen, Homeschooling usw.//

Meine Hochachtung haben Sie! Leider kann man sich davon nichts kaufen, aber ich wünsche Ihnen dennoch weiterhin großes Stehvermögen und alles Gute für Sie und Ihre Kinder.

@ Mika D

Es gibt keine wissenschaftlichen Studien, die die Infektion, die mögliche Hospitalisierung und eventuell ein mögliches Post-Covid mit der sozialen Position oder dem Einkommen in Zusammenhang bringen. Das würden Wissenschaftler ablehnen, das wäre sachfern und auch ethisch nicht vertretbar.

20:54, werner1955

>>sich nicht wehren können?
suomalainen@
Als Steuer und Gebührenzahler können sich nicht gegen Zahlungen wehren.

Wie sich Alimentierte "wehren" erkenne ich immer öfter.<<

Wer Steuern zahlen muss, der verdient auch genügend Geld, um das zu tun. Vielen Gutverdienern begreifen es allerdings als Zumutung, zum Gemeinwohl beitragen zu müssen. Da hält sich mein Mitleid allerdings sehr in Grenzen.

Es gab mal einen satirischen Spruch. Er lautete:

"Eure Armut kotzt mich an!"

Sie scheinen diesen Spruch ganz unsatirisch zu verstehen.

Am 05. März 2021 um 20:27 von werner1955

Was sie schreiben, zeigt wie wenig sie von Leuten mit Hartz IV kennen.
Nur zwei Beispiele. Beide immer gearbeitet aber halt selbstständig und die super Hiklfe vom Stadt hilft ja soo viel
1. Beispiel..Kunstmaler.Atelier plus Wohnung konnte er nicht halten, weil in Corona Zeit Galerien geschlossen und Leute keine Bilder kaufen.. Folge..Zwangsräumung ..neue Wohnung in Corona Zeiten, vielleicht noch mit entsprechender Größe für neues Atelier....keine Chance.. Jetzt Grundsicherung..440, davon zieht erstmal das Jobcenter 10%ab wegen Mietkaution..Ausstattung der Küche..ein gebrauchter Kühlschrank eine Abwäsche ein 60cm langer Hängeschrank..Teller , Töpfe in Kartons.
Zu zahlen, Strom, wir fanden den billigsten Tarif 50 Euro, selbst bezahlen, dann Jobcenter immer geschlossen nur mit Voranmeldung..ergo alles einreichen per mail..weitere Kosten. Dito für Einzelhändler für Kunstgewerbe. Und was man oben nicht sieht, solche Schicksale machen rechtes Gedankengut , wenn sie sich nicht aufgeben

20:52 von Anna-Elisabeth

Ich sollte „Lufthansa Kurzarbeit „ googeln. Hab ich nicht gemacht, weil mir die Zahlen noch im Kopf rum schwirrten. 90% Kurzarbeitergeld statt 60 bzw. 67%. Da ist egal, ob die eventuell vielleicht schon vor November in Kurzarbeit waren. Interessant sind doch die Zahlen.

@ 20:07 von Sonnenstern

Soziale Gerechtigkeit und sozialer Ausgleich sind sogar in den (frühen) Programmen der CDU als Maßstab zu finden. Die Gleichsetzung mit Sozialismus ist einerseits wohl eher ideologischer Engführung oder andererseits mangelnder Unterscheidungsfähigkeit geschuldet.
Und leider ist es so, dass sehr viele von denen, "die mehr haben als andere, das geschenkt bekommen" haben. Was Sie als "abgeben" deklarieren, nennen andere zum Beispiel die Sozialverpflichtung des Eigentums. Auch Ihre Aussage, "grundsätzlich hat jeder die Möglichkeit und das Recht was aus sich zu machen. Das nennt man Leistungsgesellschaft." hat ein paar - sagen wir mal - Unschärfen:
Chancengleichheit beginnt damit, die Startbedingungen von Menschen in den Blick zu nehmen.
Und über die Beurteilung von Leistung und deren angemessener Vergütung lässt sich trefflich streiten - auch da hat Corona ja doch einige wachgerüttelt, oder?

20:54 von KMK

...

Nochmal aus dem Live-Ticker heute:
Die Studie mit dem Titel "Lebenslagen in Deutschland" hält demnach fest, dass rund ein Prozent des Nettovermögens auf die Haushalte in der unteren Hälfte des Einkommens entfalle, während die vermögensstärksten zehn Prozent der Haushalte über die Hälfte des gesamten Nettovermögens auf sich vereinten.

Ich empfehle dringend, den Bericht zu lesen, wenn er veröffentlich ist.
Allerdings dürften das wieder über 500 Seiten werden ;)

an Sonnenstern

" Grundsätzlich hat jeder die Möglichkeit und das Recht was aus sich zu machen."

Das geht an der Lebenswirklichkeit vorbei. Ihre Leistungsgesellschaft ist eine gnadenlose Gesellschaft. Keiner sucht sich seine Eltern aus. Keiner ist für eine durch Behinderungen verminderte Leistungsfähigkerit verantwortlich. Keiner ist für Schiksalsschläge verantwortlich, die ihn aus der Bahn werfen.
Etwas mehr Demut wäre angemessen.

"Was heißt das C? Christlich!"
Aber wissen sie, was eine christliche Einstellung ist?

21:03 von free navalny

Nur komisch dass vor corona spreu und Weizen gut besucht waren.

@21:04 von schabernack 20:39 von Sonnenstern

//Oh wie schön ist Panama.

Die im eigenen Denken ideologisch nicht Gleich-Gestellten durften im Ex-Panama des Ostens nicht mal studieren. Raus aus Panama durften sie schon gar nicht. Und die Banane kostete pro Stück etwas weniger als der Trabbi. Aber die Lieferzeit für die Banane aus Panama war kürzer als die für den Trabbi aus Plaste.

Nun isses weg … das schöne Land von einst.//

Oh wie schön ist dieser Kommentar...

Und weil es im Osten so schön war, hatte auch mein Partner "rüber gemacht" (wie die Sachsen das nannten).

21:03, free Nawalny

>> Kneipen und Restaurants, die wirklich ihr Publikum haben und ihre Marktposition ausfüllen, werden überleben. Aber einige werden auch leider für immer weg sein. So ist das Leben.<<

Sie haben wirklich keine Ahnung.

Viele Kneipen sind jetzt schon für immer verschwunden, weil sie die Mietzahlungen nicht gestemmt kriegen.

Meine Güte, was man hier so alles an lebensfernen Sachen lesen darf.

21:04 von fathaland slim

Und offensichtlich nicht verstanden. Geht ja auch nicht, wenn man das nicht erlebt hat.

21:04 von Schabernack

Sie wissen schon, dass z.b. Frau Merkel als Pfarrerstochter studieren durfte.
Und ich weiß nicht, ob Bananen lebenswichtig sind.

an free Nawalny

"Es gibt keine wissenschaftlichen Studien, die die Infektion, die mögliche Hospitalisierung und eventuell ein mögliches Post-Covid mit der sozialen Position oder dem Einkommen in Zusammenhang bringen. "
Genau das ist durch Studien, vor allem auch im Ausland, sehr gut belegt.Bitte informieren Sie sich.

21:10, Sonnenstern

>>20:52 von Anna-Elisabeth
Ich sollte „Lufthansa Kurzarbeit „ googeln. Hab ich nicht gemacht, weil mir die Zahlen noch im Kopf rum schwirrten. 90% Kurzarbeitergeld statt 60 bzw. 67%. Da ist egal, ob die eventuell vielleicht schon vor November in Kurzarbeit waren. Interessant sind doch die Zahlen.<<

Dann lesen Sie mal hier, dann wissen Sie, wie die 90% zustande kommen:

https://www.arbeitsagentur.de/m/corona-kurzarbeit/

Mindestens ein Kind müssen Sie aber schon haben, und mindestens sechs Monate in Kurzarbeit gewesen sein. Das muss nicht mal am Stück sein.

@ 20:39 von Sonnenstern

Sie meinen, in der DDR waren "die Menschen sozial ziemlich gleich gestellt"? Die Wirklichkeit sah für die allermeisten anders aus. "Gleichgeschaltet" war einiges, und das ist etwas ganz anderes als "gleich gestellt", denn wer sich dem System anpasste oder unterwarf, gehörte zu denen, die - freundlich formuliert "ein bisschen gleicher waren" als andere. Noch deutlicher gessagt: Bei aller Anerkennung mancher sozialen Errungenschaften diente die Ideologie des sog. Arbeiter- und Bauernstaates leider vielfach dazu, die horrenden Ungerechtigkeiten, die versteckten und verdeckten immensen Vorteile und Besserstellungen für Stromlinienförmige unter der Ideologie unsichtbar zu machen.

21:10 von andererseits

„Sozialverpflichtung des Eigentums. „
Also doch, was meins ist ist deins.

@ Sonnenstern

Wir hatten 40 Jahre einen deutschen Staat, wo die Menschen sozial ziemlich gleich gestellt waren.

Das "ziemlich" ist vermutlich die Relativierung, weil auch Sie sicherlich George Orwell gelesen haben.
Alle Tiere sind gleich. Nur einige sind gleicher als die anderen. (... more equal than others).

21:13, Sonnenstern

>>21:04 von fathaland slim
Und offensichtlich nicht verstanden. Geht ja auch nicht, wenn man das nicht erlebt hat.<<

Ich kannte die DDR sehr gut. War oft da, aus familiären und beruflichen Gründen. Ich kannte und kenne viele Menschen, die dort Jahre im Knast verbracht haben, weil sie nicht brav waren.

Nee. Nicht mein Land.

20:54 von KMK

«Ich habe mich an die hiesigen Spielregeln gehalten d.h. war sozialversicherungspflichtig arbeiten, habe meine Steuern bezahlt … Nun bewohne ich ein häßliches, kleines Häuschen mit vor-vor-aktuellem Auto. Auch etwas Geld ist da … Bin ich gegenüber diesen Menschen ein "Reicher", ein "dreckiger Parasit", der sich ob des Erreichen schämen muss- weil es mir jetzt besser als ihnen geht?»

Das sind Sie ganz sicher nicht.
Aber alleine die Frage hat schon den Charakter von seltsam.

Ein noch so hässliches Haus, das schuldenfrei und selbst-bewohnt ist, verlor durch Corona nicht an Wert. Es sichert Ihren Lebensunterhalt mit Corona in der gleichen Art, wie es das Haus vorher ohne Corona tat. Eingebüßt haben Sie in dieser Beziehung durch Corona nichts.

Auch mit einem vor-vor-aktuellen Auto kann man fahren.
Meins ist von 1999 geboren. Ich will gar kein anderes.
Auch keine andere Eigentumswohnung.

Auf die Idee, "Parasit" zu sein, komme ich nicht mal im Alptraum.
Warum denn auch sollte das …?

@21:06 von Anna-Elisabeth

Wenn wir die soziale(!) Marktwirtschaft noch hätten, müssten wir heute diesen Bericht nicht lesen.

Oh doch. Krisen treffen immer die Ärmeren (und auch die Mittelschicht!) am härtesten. Wirklich immer und seit immer. Dank der sozialen Marktwirtschaft sind die Härten kleiner als früher. Ich empfehle ein Gespräch mit Menschen, die die Nachkriegszeit (1. und 2. WK) noch erlebt haben. Das waren ganz andere Größenordnungen an Härte und Armut. Gleiches galt auch für die Zeit der Industrialisierung im 19. JH. Kann man sich heute gar nicht vorstellen.
Aber ein großes Aber. Wird zu viel umverteilt, kann das marktwirtschaftliche System kippen. Und dann gibt es wieder Massenarmut.

Was wir haben ist der vielzitierte Raubtierkapitalismus

Bei weit über 40% Staatsquote? Nein. Nicht mal annähernd.

@21:01 von werner1955

//eine Friseurin bei Mindestlohn?
Sonnenstern@
Die richtige antwort ist weil Sie keine Pilotin geworden ist, obwohl Sie persönlich in unserer freien Gesellschaft auch jede möglichkeit dazu gehabt hätte.//

Haben Sie eigentlich den Schimmer einer Ahnung, welche gesundheitlichen Voraussetzungen Sie für eine Pilotenausbildung mitbringen müssen? Allein bei den medizinischen Gutachten fallen da schon viele durch. Ja, ja - alle selber schuld. Hätten die keine Schokolade gegessen, wären die auch nicht kurzsichtig geworden.

21:11 von logig

Na dann stellen Sie sich mal vor 16 Millionen Bürger der DDR hätten damals gesagt, so wir haben uns das nicht ausgesucht, wir können ja nichts für die Wende und das damit verbundene neue System. Nun macht mal was für uns. Nein, die Mensch haben sich aufgerafft hier anzukommen. Nur konnte das nicht allen gelingen. Nicht weil sie nicht wollten, sondern weil ihnen die Arbeitsgrundlage entzogen wurde.

@ fathaland slim

Dann bitte ich um Entschuldigung dafür, dass ich mich mit Ihrer Entertainment-Expertise nicht messen kann. Ich lebe gegenwärtig auf dem Dorf und hier sind die wenigen Kneipen und Restaurants alle noch lebendig. Aber was sagt das schon.

Am 05. März 2021 um 20:39 von Sonnenstern

Wir hatten 40 Jahre einen deutschen Staat, wo die Menschen sozial ziemlich gleich gestellt waren. Da hat man maximal neidisch auf die mit Verwandtschaft und Geld aus dem „Westen“ geschaut. Aber wir hatten alle Arbeit, ob sinnvoll sei dahin gestellt, und unser auskommen.
#
Wenn das alles so gut war dann wundert es mich warum dieser Staat DDR nicht überlebt hat.Ich habe Verwandschaft in Jena,die sagen schon was Sie auch gesagt haben und trotzdem sind sie froh das das alles Vergangenheit ist.

@ 20:35 von werner1955

Sie schreiben "Das sehe ich auch so." - und dann kommt inhaltlich das komplette Gegenteil zu meinem Kommentar. Das endet in dem abwertenden und entwürdigenden Begriff "Altimentierung": Kennen Sie Menschen aus dem sog. Niedriglohnsektor, die oft mit 2 oder 3 Arbeitsstellen für sich und ihre Lieben über die Runden kommen müssen? Kennen Sie Menschen, die von kleinauf eigentlich bildungsmäßig keine Chance hatten, ihre Fähigkeiten auch entsprechend zu zeigen und was daraus zu machen? Kennen Sie Menschen, die aufgrund körperlicher oder psychischer Einschränkungen hart darum kämpfen, ihren Platz im Leben und in der Gesellschaft zu finden und irgenwie zu behaupten? Würden Sie auch nur einem von Ihnen von Angesicht zu Angesicht sagen , dass wir ihre "Alimentierung
aus idiologischen oder Sozialen Gründen finazieren"?
Ich bin einerseits erstaunt und andererseits erschüttert, dass manch ein Gesellschaftsbild haben, in dem allerhöchstens die "obersten 20 Prozent" wirklich vorkommen.

Na ja,

Ich habe immer gedacht, dass ich sehr gerne 1 Mio Steuern bezahlen würde, wenn ich bedenke, wie viel Geld mir dann immer noch bliebe.
Ja, die "Reichen" zahlen viel Steuern, aber es bleibt ihnen immer noch so viel, dass sie eigentlich noch mehr zugunsten der Allgemeinheit abgeben könnten, was einige wenige auch tun. Die Mehrheit jammert auf allerhöchsten Niveau, dass ihnen etwas genommen würde.

@21:20 von fathaland slim 21:13, Sonnenstern

//Ich kannte die DDR sehr gut. War oft da, aus familiären und beruflichen Gründen. Ich kannte und kenne viele Menschen, die dort Jahre im Knast verbracht haben, weil sie nicht brav waren.

Nee. Nicht mein Land.//

Bin diesem Land trotzdem dankbar. Ohne die Verhältnisse dort hätte ich meinen Partner wohl nie kennengelernt. Rückblickend kann ich mir das gar nicht vorstellen.

um 21:06 von

um 21:06 von Anna-Elisabeth
...
Wenn wir die soziale(!) Marktwirtschaft noch hätten, müssten wir heute diesen Bericht nicht lesen.
...
Ich kann dieses undifferenzierte Geplärre wirklich nicht ertragen. Unterschwellig wird damit jedem, der sich für Schwächere einsetzt, unterstellt, er wolle den Sozialismus oder Kommunismus oder irgendwas in der Nähe davon.

Was wir haben ist der vielzitierte Raubtierkapitalismus. Und den zu kritisieren ist notwendig und nicht links-grün-versifft.
________
Danke für Ihren Beitrag, liebe altmodische Anna-Elisabeth. Habe mir erlaubt, ihn einfach zu straffen und möchte mich diesen Aussagen unbedingt anschließen.

Gruß,
der altmodische Wolfgang

21:15 von Sonnenstern / @schabernack

«Sie wissen schon, dass z.b. Frau Merkel als Pfarrerstochter studieren durfte.»

Ja … das weiß ich. Ich weiß auch dass Pfarrerstochter sein als Merkmal nicht zwangsläufig gegen die Ex-DDR gerichtet war.

«Und ich weiß nicht, ob Bananen lebenswichtig sind.»

Ich weiß, dass Bananen nicht lebenswichtig sind. Aber sie sind lecker.
Deswegen wurden ja auch so viele Bananen von den Ex-Panamesen gekauft, als das Panama des Ostens nicht mehr war, und man Bananen auch im Westen kaufen gehen durfte.

Auf Kommentar antworten...

Am 05. März 2021 um 20:54 von KMK

Ich habe mich an die hiesigen Spielregeln gehalten d.h. war sozialversicherungspflichtig arbeiten, habe meine Steuern bezahlt, war sparsam und bescheiden, habe nicht substanziell geerbt, etwas Glück gehabt bei der Jobsuche, fleissig gearbeitet und ordentlich Überstunden "gemacht". 

###

Viele haben sich an den Spielregeln gehalten, waren versicherungspflichtig Arbeiten, haben brav ihre Steuern bezahlt und fleissig gearbeitet, haben sich vielleicht auch etwas aufgebaut, und...haben dann unverschuldet ihre Arbeit verloren. Was ich meine ist, heute kann man sehr schnell und ohne eigenes Verschulden in das Hartz4 System rutschen. Und alles verlieren. Dann droht Armut bzw. Altersarmut. Und die gegenwärtige Krise macht die Möglichkeit noch Wahrscheinlicher...

21:23 von schiebaer45

Ich habe doch nichts anderes gesagt. Es ging lediglich ursprünglich mal um gleichmacherei, die hier eigentlich keiner haben wollte, aber jetzt irgendwie doch. Wieso wird in meine Kommentare immer was rein interpretiert als ich geschrieben haben.

@ estora37

"Es geht auch anderen so"

Jepp. Die _Mehrheit_ der Grundsicherungsempfänger macht nicht das aus Spaß an der Freude und weil es in Vater Staat's Hängematte so chillig ist. Nein, meistens zwängen einen irgendwelche Umstände darein. Alleinerziehend ist ein typischer solcher Faktor und IMHO sollten Alleinerziehende _viel_ stärker gewürdigt und gefördert werden. Das ist nämlich so ziemlich der anstrengenste Job, den es wohl überhaupt gibt (ich bin/war nicht alleinerziehend, aber ich kenne genug Alleinerziehende). Aber auch andere Umstände zwängen einen da herein. Ich war auch mal arbeitslos - ich frage mich bis heute warum? Mangelnde Qualifikation wohl kaum (promovierter Naturwissenschaftler), es passiert halt. Ich habe meinen Weg da heraus gefunden, aber wohl nur, weil ich Reserven hatte, die mir einige Möglichkeiten eröffneten. Hätte ich die nicht gehabt, schwupp drin in der Mühle. Und einmal drin, kommt man schwer wieder raus, es macht einen fertig.

@ Sonnenstern

Sie wissen schon, dass z.b. Frau Merkel als Pfarrerstochter studieren durfte.

Angela Merkel war nicht nur irgendeine fleißige Schülerin. Pfarrerstöchter, die Physik oder Mathematik studieren durften, können Sie DDR-weit in jedem Jahrgang an einer Hand abzählen. Merkel war in ihrem Jahrgang Spitze.

@21:09 von free Nawalny

"Es gibt keine wissenschaftlichen Studien, die die Infektion, die mögliche Hospitalisierung und eventuell ein mögliches Post-Covid mit der sozialen Position oder dem Einkommen in Zusammenhang bringen."
Doch, es gibt so einige, durchaus wissenschaftlich jederzeit überprüfbare Studien (suchen Sie ruhig mal nach, besser aber vorm Kommentieren)
"Das würden Wissenschaftler ablehnen, das wäre sachfern und auch ethisch nicht vertretbar."
Atomphysiker würden sowas ablehnen, mag sein, aber empirisch untersuchende Wissenschaftler, z.B. Sozial-Mediziner, machen sowas beruflich. Sachnah und mit Ethik, auch wenn andere das ablehnen und für nicht vertretbar halten.
Falsifizieren Sie doch mal die Studien oder ihre Grundlagen...

v. Zabbalodt

21:23, free Nawalny

>>@ fathaland slim
Dann bitte ich um Entschuldigung dafür, dass ich mich mit Ihrer Entertainment-Expertise nicht messen kann. Ich lebe gegenwärtig auf dem Dorf und hier sind die wenigen Kneipen und Restaurants alle noch lebendig. Aber was sagt das schon.<<

Ich lebe gegenwärtig auch auf dem Dorf, und da sind die Kneipen schon lange gestorben. Die letzte hat lange vor Corona zugemacht.

Was meine Entertainment-Expertise betrifft, da haben Sie Recht. Ich lebe davon, daß ich in Kneipen im weitesten Sinne arbeite. Seit 45 Jahren. Weswegen ich einen ganz guten Überblick über die gastronomische Szene habe. Auch da haben Sie Recht. Glücklich sind die Gastronomen, denen das Haus, in dem ihr Betrieb ist, gehört. Das ist aber außerhalb der Dörfer nicht die Regel.

Armutsbericht: Corona macht Arme noch ärmer...

Und andere in der Krise erheblich reicher, nicht nur Paketkonzerne. Bis zu 40 Prozent mehr Umsatz. Aber nicht für die Beschäftigten.
Da spielt Kurzarbeit eine Rolle. Aber auch gestiegene Kosten für Lebensmittel, Aber auch fast Null-Tarifrunden mit der Rechtfertigung durch Corona. Und einmalige Zulagen für Arme, daß ist eher armselig.
Zahlen und Fakten zu der Entwicklung wird es im Mai geben, wenn daß Memorandum Wirtschaftspolitik 2021
erscheint. Sieht nach Umverteilung aus. Aber eher von unten nach oben.

@21:21 von Vielfalt. @21:06 von Anna-Elisabeth

//Bei weit über 40% Staatsquote? Nein. Nicht mal annähernd.//

Das zeigt doch nur, dass etwas gründlich falsch läuft, nämlich zunächst einmal mit der Umverteilung von unten nach oben.
Von einem angemessenen Lohn zahlt man Steuern. Unser Staat stockt Löhne auf Kosten der Steuerzahler auf. Ich finde das krank. Nur mal so als Beispiel.

um 21:03 von free Nawalny @

um 21:03 von free Nawalny
@ Sonnenstern
"Dann hoffen wir mal, dass recht viele Betriebe der Gastronomie und des Einzelhandels überleben."

Es wird sich in gewisser Weise die Spreu vom Weizen trennen. Kneipen und Restaurants, die wirklich ihr Publikum haben und ihre Marktposition ausfüllen, werden überleben. Aber einige werden auch leider für immer weg sein. So ist das Leben.
_________

Sorry, aber dieser Ihr Kommentar macht deutlich, dass Sie offensichtlich keine Ahnung haben, was Sie hier posten.

an von Sonnenstern

Was soll ihr Hinweis auf die DDR.
Es wäre schön. wenn sie sich mit meinen Argumenten auseinandersetzen würden.
So kann man auch vor einer sachlichen Disskussion flüchten.

21:31 von free navalny

Na sehen Sie. Ich könnte mich auch benachteiligt fühlen, dass ich als Kind der sogenannten Intelligenz nicht Abitur machen durfte. Weil ich aber in der Ausbildung Spitze war habe ich es auf dem zweiten Bildungsweg nachgeholt und studiert. Also auch den „systemtreuen“ wurden Steine in den Weg gelegt.

@21:09 von free nawalny Untersuchungen

Bitte sehen Sie selbst den Beitrag heute in „Panorama“, nur in den Bundesländern Bremen und Berlin gibt es Untersuchungen zu diesen Daten.

Infektionen, Hospitalisierung sind in hohem Prozentsatz zu ca.40%, wenn ich es richtig wiedergebe, zu niederer sozialer Stellung und niedrigem Einkommen zuzuordnen.
In diesen zwei Bundesländern.

@ 21:17 von Sonnenstern

Sie haben sich mit dem Prinzip "Sozialverpflichtung des Eigentums" anscheinend noch nicht näher befasst: Als ersten Schritt empfehle ich Ihnen Artikel 14 Absatz 1 ("Das Eigentum und das Erbrecht werden gewährleistet. Inhalt und Schranken werden durch die Gesetze bestimmt.") und Absatz 2 des Grundgesetzes („Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen.“) zu lesen und sich zu Gemüte zu führen. Absatz 3 regelt sogar die Möglichkeit der Enteignung.
Im übrigen ist "was mein ist ist deins" in meinen Augen tatsächlich die höchste Form von Solidarität, die von vielen Partner*innen, Freund*innen, Familien etc so gut es geht gelebt wird und nicht die schlechteste Grundlage für eine humane Gesellschaft ist - wobei man dann wieder philosophisch einschränken muss: "... der Menschist ein unvollkommen Ding..." (Blaise Pascal) Nüchtern forumliert: Alles nicht so einfach, aber gut, wenn man einen ethischen sozialen Kompass hat oder sich zumindest darum bemüht.

halt selbstständig?

Magic@
Also nicht Corona sonder die persönliche selbstgewählte Entscheidung für seinen Beruf und die Selbstständigkeit sind die Ursache seiner jetztigen Lage.

Die Gewinne und erfolge früher hat er ja auch sich und seiner persönlichn Leistung zugerechnet.

Am 05. März 2021 um 21:31 von free Nawalny

Sehr pauschal wie sie diskutieren, wieviele Namen soll ich Ihnen Aufzählen die ohne Parteibuch oder angepaßt studiert haben?
Ja selbst CDU . Mitglieder oder Mitglieder der Bauernpartei, welche so das eintreten müssen in die SED umgangen haben?
Was kennen sie wirklich aus dieser Zeit persönlich?
Viele vergessen einen entscheidenden Punkt..ohne das was man im Osten ...real existierenden Sozialismus nannte..hätte es schon lange vorher sehr wahrscheinlich so etwas wie HartzIV gegeben.
So waren die zudem Zeitpunkt noch relativ guten sozial Maßnahmen und auch die gute Rente ein Teil des kalten Krieges, um zu zeigen wie gut es allen geht.
Als man es nicht mehr brauchte wurden sowohl die sozialen Aspekte als auch Rente Schritt für Schritt runtergefahren.
Bis zu dem, das heute ein Obdachloser de facto kriminalisiert wird wenn er sich irgendwo ne kleine Hütte baut.
Der einzige Grund warum 650000 noch keine Elendsviertel um reiche Zentren bauten.. Aber halt nur das Elend im Ausland sehen

@ Wolfgang GA

Sorry, aber dieser Ihr Kommentar macht deutlich, dass Sie offensichtlich keine Ahnung haben, was Sie hier posten.

Das strotzt ja nicht gerade vor Begründungen.

@21:03 von free Nawalny @ Sonnenstern

//Es wird sich in gewisser Weise die Spreu vom Weizen trennen. Kneipen und Restaurants, die wirklich ihr Publikum haben und ihre Marktposition ausfüllen, werden überleben.//

Was verstehen Sie unter Marktposition? Eins meiner Lieblingsrestaurants hat endgültig aufgegeben. Es war nicht immer leicht, dort einen Tisch zu reservieren, weil die Besucher des Ernst-Deutsch-Theaters oder des English Theatre dort vor oder nach den Vorstellungen gut essen wollten. Da war viel Stammkundschaft, die nun zwangsläufig bis zu St. Nimmerleinstag ausbleibt. Und Sie meinen, das sei nur Spreu?

Nein Corona wars

Wie wollen sie in einer Kleinstadt überlebenden ohne Laufkundschaft?
Zudem sollten sie einige Richtlinien der Banken kennen betreffs Kredite fürs Gastgewerbe..und ab und an muss man dort bestimmt Dinge investieren will man nicht Gefahr laufen geschlossen zu werden. Zudem wollen angestellte auch bezahlt werden , wenn man kein Herz aus Eis hat hält man sie so lange es geht..

um 20:57 von Anna-Elisabeth @20:41 von Wolfgang GA

//Altmodische Vorstellungen vertrete ich wahrscheinlich./
#
Darf ich als Dritter im Bunde der Altmodischen mich mit anschließen. Gruß

@fathaland slim um 20.00 Uhr

„Ich will den Kapitalismuns lieben“
...
doch ich schaff es einfach nicht.

Musste sein, eins meiner Lieblingslieder von Funny van Dannen.
Und zum Thema:
Es wird Zeit, dass wir ernsthaft über „Reichensteuern“ nicht nur mehr reden.
Vermögenssteuern, auch für Leute mit Schilddrüsenunterfunktion.

21:45, werner1955

>>halt selbstständig?
Magic@
Also nicht Corona sonder die persönliche selbstgewählte Entscheidung für seinen Beruf und die Selbstständigkeit sind die Ursache seiner jetztigen Lage.

Die Gewinne und erfolge früher hat er ja auch sich und seiner persönlichn Leistung zugerechnet.<<

Meine Gewinne und Erfolge habe ich immer der Tatsache zugerechnet, daß ich offensichtlich ein Glückskind bin. Das meiste in meinem Leben hat sich einfach so gefügt. So wie auch jetzt wieder. Die Coronasituation kratzt mich so gut wie gar nicht.

Mein persönlicher Verdienst?

Keine Ahnung. Eher Glück gehabt.

@Anna-Elisabeth, 20:27 (re @20:07 von Sonnenstern)

„//Statt dessen wird so getan, als hätten die, die mehr haben als andere, das geschenkt bekommen und müssten deshalb etwas abgeben.//

Sie glauben ernsthaft, die oberen Zehntausend hätten alle ihre zig Milliarden selbst erarbeitet?“

Ich würde Ihre Antwort an den User gerne noch folgendermaßen ergänzen: „Und dabei allesamt bzw. „prinzipiell“ einen größeren Beitrag zum Gemeinwohl geleistet (also mehr als die gearbeitet)?“

20:34, suomalainen

>>@sonnenstern
"Nur scheinen die Genossen vergessen zu haben, dass sie Hartz4 vor Jahren an den Start gebracht haben. Ist sicher zu lange her."

im prinzip richtig. sie dürfen aber auch nicht die lage zu der zeit ausblenden, in der diese beschlüsse gefasst wurden. das war nämlich zur damaligen zet unausweichlich, um nicht den sozialstaat komplett gegen die wand zu fahren. viele SPD'ler haben nur schwersten herzens zugestimmt. die zeiten haben sich aber geändert und das vor allem die SPD mit Hartz IV nicht mehr kann, zeigt doch nur, dass ein lernprozess eingesetzt hat. würde man einer anderen, sich christlich nennenden partei auch mal wünschen.

und nein, ich stehe normalerweise viel weiter links, als die SPD jemals stand, aber man darf die SPD auch gerne mal gegen (ungerechtfertigte) kritik verteidigen.<<

Danke für diese differenzierte, zutreffende Darstellung.

Und ja, auch ich stehe normalerweise viel weiter links, weswegen ich schon vor Schröder aus der SPD ausgetreten bin.

21:50, free Nawalny

>>@ Wolfgang GA
"Sorry, aber dieser Ihr Kommentar macht deutlich, dass Sie offensichtlich keine Ahnung haben, was Sie hier posten."

Das strotzt ja nicht gerade vor Begründungen.<<

Na ja. Die zahlreichen Antworten auf Ihren Kommentar, unter anderem auch von mir, sind durchaus reich an Begründungen.

Hier im Forum

musste ich mehrfach lesen, dass sich Menschen doch nicht so anstellen sollen, die aufgrund der Coronamaßnahmen ihre wirtschaftliche Existenz gefährdet sehen bzw. ihren Arbeitsplatz verloren haben. Es würden sich schon neue Perspektiven ergeben, alles nicht so schlimm. Ich fand das ungeheuer hartherzig.

Diese Menschen haben nichts verbrochen, außer in einem Bereich tätig gewesen zu sein, der momentan als verzichtbar und nicht „systemrelevant“ gilt. Menschen, die schlaflose Nächte verbringen, weil sie nicht wissen wie und ob es mit ihrem Unternehmen weitergeht bzw. ob sie ihre MitarbeiterInnen noch bezahlen und halten können.

Wenn in einer Reportage „gestandene“ Frauen und Männer (u.a. Ladeninhaber) während eines Interviews in Tränen ausbrechen – finden sich sicherlich genügend ForistInnen, die davon ausgehen diese seien instrumentalisiert worden um die Coronamaßnahmen zu torpedieren.

Empathie - leider Fehlanzeige.

@21:36 von Anna-Elisabeth

Das zeigt doch nur, dass etwas gründlich falsch läuft, nämlich zunächst einmal mit der Umverteilung von unten nach oben.

Nein, andersherum. Die Besteuerung der Gut-verdienenden ist in Deutschland höher als fast überall sonst. Abgesehen von staatlich subventionierten Firmen wie z.B Windkraftanlagenhersteller usw.

Von einem angemessenen Lohn zahlt man Steuern. Unser Staat stockt Löhne auf Kosten der Steuerzahler auf. Ich finde das krank. Nur mal so als Beispiel.

Was Sie "krank" nennen, können viele Menschen in Entwicklungsländern, genau so wie auch unsere Vorfahren in Europa! nur von träumen.
Es wird also umverteilt, damit es denjenigen, die weniger verdienen etwas besser geht als bei einer Marktwirtschaft ohne staatliches Eingreifen bzgl. ohne Umverteilung. Ist Ihnen ein besseres System bekannt als die soziale Marktwirtschaft?

@21:51 von schiebaer45

//Darf ich als Dritter im Bunde der Altmodischen mich mit anschließen. Gruß//

Herzlich Willkommen im Club!

Gruß aus Lokstedt nach Neugraben

21:51, Vaddern

>>@fathaland slim um 20.00 Uhr
„Ich will den Kapitalismuns lieben“
...
doch ich schaff es einfach nicht.

Musste sein, eins meiner Lieblingslieder von Funny van Dannen.
Und zum Thema:
Es wird Zeit, dass wir ernsthaft über „Reichensteuern“ nicht nur mehr reden.
Vermögenssteuern, auch für Leute mit Schilddrüsenunterfunktion.<<

Und auch das wäre nur ein Herumdoktern an Symptomen.

Nein, es muss sich viel grundlegender etwas ändern.

Gruß, Christian

offensichtlich ein Glückskind?

fathaland slim @
Für Sie möglich, für viele ander bedeute es harte lange arbeit, so wie bei mir.

Und leider musste ich immer sehr viel meiner Mittel davon wieder abgeben.

Auch für viele idiologischen, faktenschwache Aktionen die ich moralisch ablehne.

21:51 von Vaddern mal Butter bei die Fische

"Es wird Zeit, dass wir ernsthaft über „Reichensteuern“ nicht nur mehr reden.
Vermögenssteuern, auch für Leute mit Schilddrüsenunterfunktion."
Mit welchem konkreten Konzept??

20:27 von werner1955

“Das hat nichts mit Corona zu tun.
Persönliche Leistung, Einstellungen, lebensweisen sind oft die wahren Ursachen.“

Ganz ehrlich, ich bin total froh, dass ich Sie nicht persönlich kenne, dass ich in meiner Familie, in meinem Freundes- und Bekanntenkreis nichts mit Leuten wie Sie einer sind, zu tun habe.
Nicht genug, dass ich selbst schuld bin, weil ich nach dem Tod meines Mannes 2018 allein lebe - schließlich habe ich mir das ja so aus gesucht (Ihre Worte).
Jetzt bin auch noch auf Grund meiner “persönlichen Leistung, meiner Einstellung und Lebensweise“ schuld, dass ich arbeitslos bin. Nicht Corona ist am Konkurs meines Arbeitgebers schuld, sondern ich. Ich bin nicht arm, werde mich aber zukünftig ziemlich einschränken müssen.
Es wird sich in meinem Alter vermutlich arbeitsmäßig nicht mehr viel tun. Auch, weil Leute wie Sie, vom Dauerlockdown träumen.
Bei Ihrem selbstgerechten Kommentar kommt mir das Kotzen.
Übrigens, ich bin lieber links-grün-versifft, ehe ich so bin wie Sie.

21:51, schiebaer45

>>um 20:57 von Anna-Elisabeth @20:41 von Wolfgang GA
//Altmodische Vorstellungen vertrete ich wahrscheinlich./
#
Darf ich als Dritter im Bunde der Altmodischen mich mit anschließen. Gruß<<

Ich wäre dann gern der vierte.

Gruß, Christian

21:21 von Vielfalt. @21:06 von Anna-Elisabeth

//Ich empfehle ein Gespräch mit Menschen, die die Nachkriegszeit (1. und 2. WK) noch erlebt haben. Das waren ganz andere Größenordnungen an Härte und Armut.//

Sie glauben, ich wüsste nichts über die Vergangenheit meiner Eltern? (Jahrgang 1901 und 1911)

//Gleiches galt auch für die Zeit der Industrialisierung im 19. JH. Kann man sich heute gar nicht vorstellen.//

Ich bin recht belesen und an meinem Vorstellungsvermögen auch noch nie verzweifelt.

//Wird zu viel umverteilt, kann das marktwirtschaftliche System kippen.//

Schon richtig. Es kommt aber auch auf das Wie an.

20:26 von Sonnenstern

“Nur scheinen die Genossen vergessen zu haben, dass sie Hartz4 vor Jahren an den Start gebracht haben. Ist sicher zu lange her.“

Sie haben offensichtlich aus den Augen verloren/vergessen, dass inzwischen ein paar Jährchen vergangen sind. Inzwischen waren andere an der Regierung. Haben die in all den Jahren Hartz4 verbessert oder abgeschafft? Warum denn nicht? Antwort?
Herr Heil versucht Veränderungen/Verbesserungen; wer wirft die Prügel in den Weg?

@andererseits

"Es ist völlig klar, dass dieser Armutsbericht politische Konsequenzen erfordert - nicht zuletzt über den Weg von mehr Steuergerechtigkeit. Oder um es mit dem alten Prinzip der Sozialethik zu formulieren: Starke Schultern müssen mehr tragen." Am 05. März 2021 um 19:51 von andererseits

*

Geringverdiener zahlen schon lange keine Steuern.
Wohngeld und Aufstocken mit H4 gibt es auch schon lange.

Offensichtlich ist es damit noch lange nicht getan.

20:27 von Anna-Elisabeth

“Davon abgesehen: Was ist z.B. Erben denn anderes als etwas geschenkt bekommen?“

Ich gehe davon aus, dass der Erblasser sein “Vermögen“ (evt. mehrfach) versteuert hat. Wie oft soll es denn besteuert werden?

@fathaland slim, 20.18h

Das glaube ich Ihnen gerne. Ich würde generell auch lieber Kuzarbeiter als Grundsicherungsempfänger sein. Als Friseur z.B. eher nicht.
Allerdings kenne ich in meinem Umfeld genügend Leute, bei denen es anders herum ist.
Die gibt es eben auch.

@22:26 von Vielfalt. @21:36 von Anna-Elisabeth

//Was Sie "krank" nennen, können viele Menschen in Entwicklungsländern, genau so wie auch unsere Vorfahren in Europa! nur von träumen.//

Sie wollen unseren Staat jetzt aber nicht ernsthaft mit Entwicklungsländern vergleichen?

//Die Besteuerung der Gut-verdienenden ist in Deutschland höher als fast überall sonst.//

Und Sie meinen, das hat nichts damit zutun, dass wir auch den größten Niedriglohnsektor in Europa haben?

21:45 von werner1955 halt selbstständig?

Also nicht Corona sonder die persönliche selbstgewählte Entscheidung für seinen Beruf und die Selbstständigkeit sind die Ursache seiner jetztigen Lage.

In einer arbeitsteiligen Gesellschaft ist es sicherlich praktisch wenn alle Menschen Bankerin, Pilotin oder Ärztin werden. Wer braucht schon Menschen, die im Einzelhandel, als Paketbote oder als LKW-Fahrer arbeiten?

Corona bringt die vorhandene

Corona bringt die vorhandene Schieflage an den Tag und verstärkt die Misere noch. Am Mi gab es auf ZDF - Zoom einen Beitrag über abgehängte Familien und Kinder und wie Corona die bereits schlechte Situation noch verstärkt, v. a. durch diesen unseligen Dauerlockdown. Die Familie mit 7 Kindern hatte monatl. Mehrausgaben von über 300 Euro, weil die Tafel, fehlte, das Schulessen auch und dazu die Kosten für Masken und Desinfektionsmittel kamen.
"Eigentum verpflichtet" ist keine Aufforderung zum sozialistischen Teilen, aber beinhaltet eine Verantwortung gegenüber den MA oder auch, dass man die Eigentumsstellung nicht missbrauchen sollte (Bsp. Wuchermieten). Daher sind in meinen Augen auch Firmen nicht existenzberechtigt, deren Geschäftsmodell darauf beruht, ihre AN Vollzeit unter Mindestlohn schuften zu lassen, sodass jene noch aufstocken müssen. Das ist gegen die Würde der Menschen und solche Unternehmen sollte der Staat voll an die Wand fahren lassen.

22:26 von Vielfalt.

Es wird also umverteilt, damit es denjenigen, die weniger verdienen etwas besser geht als bei einer Marktwirtschaft ohne staatliches Eingreifen bzgl. ohne Umverteilung. Ist Ihnen ein besseres System bekannt als die soziale Marktwirtschaft?

So ist es ja nicht. Es wird so verkauft, aber tatsächlich bedeutet aufstocken:
Der Staat übernimmt einen Teil der Lohnkosten für den Unternehmer, damit der mehr Gewinn machen kann. Der Unternehmer zahlt einen `Mindestlohn´, der zum leben nicht reicht. Und überlässt es dem `Sozialstaat´, den Rest zu bezahlen. Den Rest, der nötig ist, um eben wenigstens so gerade eben leben zu können.
Umverteilt wird: Vom Steuerzahler zum Unternehmer. Der wiederum teilweise keine Steuern zahlt.

Wir können hier viel herum diskutieren.

Ohne einen Gesellschaftssystemwechsel ändert das alles nichts.
Wenn nicht mindestens 90 Prozent aller Gesellschaftsmitglieder (Bürger) selbstloser/uneigennütziger werden, wird sich nichts ändern.
Die Erziehung von Geburt aller Neugeborenen an und aller noch (formbaren) Einwanderer muss radikal geändert werden! Der Egoismus muss weg!

@Mika D.

"Bitte sehen Sie selbst den Beitrag heute in „Panorama“, nur in den Bundesländern Bremen und Berlin gibt es Untersuchungen zu diesen Daten.

Infektionen, Hospitalisierung sind in hohem Prozentsatz zu ca.40%, wenn ich es richtig wiedergebe, zu niederer sozialer Stellung und niedrigem Einkommen zuzuordnen.
In diesen zwei Bundesländern."

Bitte bedenken Sie dabei, dass Studien aus Stadtstaaten seltenst mit dem übereinstimmen, was für den Rest des Landes gilt. Man kann es eigentlich nicht vergleichen.
Es wird zwar immer wieder gemacht, aber es ist komplett unsinnig.
Jetzt haben die Stadtstaaten z.B. einen Vorteil beim Impfen, Bremen liegt zur Zeit vorne, weil sich das dort besser organisieren lässt als in Landkreisen.

Das soll nun aber keine Bewertung dessen sein, was im Panorama-Bericht festgestellt wurde, lediglich eine Einordnung darüber, wie allgemeingültig solche Studien sein könnten.

@22:39 von Tada @andererseits

//Geringverdiener zahlen schon lange keine Steuern.
Wohngeld und Aufstocken mit H4 gibt es auch schon lange.

Offensichtlich ist es damit noch lange nicht getan.//

Wie wäre es denn zur Abwechslung mal wieder mit Löhnen, von denen der Arbeitnehmer leben kann. Wer profitiert vom Aufstocken? Wer vom Wohngeld? Richtig - ganz allein der Arbeitgeber oder Vermieter, die Sie und ich mit unseren Steuern alimentieren.

22:27, werner1955

>>offensichtlich ein Glückskind?
fathaland slim @
Für Sie möglich, für viele ander bedeute es harte lange arbeit, so wie bei mir.

Und leider musste ich immer sehr viel meiner Mittel davon wieder abgeben.

Auch für viele idiologischen, faktenschwache Aktionen die ich moralisch ablehne.<<

Sie haben mich offensichtlich mißverstanden. Es war mir mein Leben lang vergönnt, von meiner Hände Arbeit zu leben. Und genau wie Sie hatte ich nie Einfluss darauf, wofür meine Steuern ausgegeben wurden. Zumindest keinen direkten. Das haben Steuern nun mal so an sich.

22:43 von DerVaihinger @fathaland slim, 20.18h

Das glaube ich Ihnen gerne. Ich würde generell auch lieber Kuzarbeiter als Grundsicherungsempfänger sein. Als Friseur z.B. eher nicht.
Allerdings kenne ich in meinem Umfeld genügend Leute, bei denen es anders herum ist.
Die gibt es eben auch.

An diesem Punkt hatte ich vor längerer Zeit schon mal nachgehakt. Wieso meinen Sie, die Menschen mit denen Sie ehrenamtlich zu tun haben, hätten ihre Situation in Hartz4 so gewählt, obwohl diese Ihrer Ansicht nach alle Möglichkeit der Welt hätten, dies zu ändern? Sind Sie sicher, dass Sie sich tatsächlich in deren Lage versetzen können?

@margaretha_k, 22:33h Einfach

@margaretha_k, 22:33h
Einfach nur grosses bravissima. Ich teile Ihren Standpunkt komplett.

@ redfan96

... ihre AN Vollzeit unter Mindestlohn schuften zu lassen, sodass jene noch aufstocken müssen. Das ist gegen die Würde der Menschen und solche Unternehmen sollte der Staat voll an die Wand fahren lassen.

Es ist nicht Aufgabe des Staates, Unternehmen zu bestrafen, die sich gemessen an irgendeinem sozialistischen Mainstream nicht angepasst verhalten.

Am 05. März 2021 um 22:48 von redfan96

Stimme Ihnen voll zu. Wenn große Konzerne mit Milliarden gefüttert werden rufen alle es muss sein wegen der Arbeitsplätze, selbst wenn man keine Rücklagen gebildet hat und statt dessen Devuidende auszahlt.
Gerät jemand in den Hartz IV Kreislauf ist er selber schuld. Hätte jha ein anderen Job machen können.
Nur das die allermeisten gar nicht primär Schuld sind will man nicht sehen. Lieber schaut man gestellte "Tatsachen" des PrivatTV und nimmt das als bare Münze.
Die welche dann doch oft genug die realen Verhältnisse zeigen, die 3programme schaut man nicht.. Sind ja nicht spektakulär genug

21:01 von werner1955

“eine Friseurin bei Mindestlohn?
Sonnenstern@
Die richtige antwort ist weil Sie keine Pilotin geworden ist, obwohl Sie persönlich in unserer freien Gesellschaft auch jede möglichkeit dazu gehabt hätte.“

Tut mir leid, dazu fällt mir nichts mehr ein.
Ich wünsche Ihnen, dass Sie nie in die Verlegenheit kommen, auf irgendeine Form von Hilfe und Unterstützung und Mitgefühl zurückgreifen zu müssen. Sie sind ganz weit weg, von einem Alltagsleben “normaler“ Menschen.
Wer räumt denn Ihren Dreck weg? Wer wird Sie pflegen, wenn Sie in stationäre Pflege müssen? Wer räumt das Regal im Supermarkt ein, in dem Sie einkaufen? Wer schneidet Ihre Haare?
Der Pilot, der Manager, der Vorstandsvorsitzende?

Verräterische Sprache

,,Niedriglohnsektor" ist so ein Wort, bei dem mir wie bei Covid der Geruchs- und Geschmackssinn weggeht. Was gönnerhaft gemeint ist als Fegefeuer für einen Teil schlecht oder gar nicht Ausgebildeter, war und ist semantisch nichts weiter als die eiskalte Einrichtung einer Zone, in die der Teil der Erwerbstätigen, der es besser hat und trotzdem unzufrieden ist, seine Wut und Verachtung ablassen kann auf all die "Versager", "Faulenzer" und "Deppen", die zurecht mit schlechter Entlohnung gedemütigt und bestraft werden. Wie selbstverständlich braucht es einen Niedriglohn. Das ist so, als gäbe es im Markt ettikettiert gepanschten Wein für Niedrigzahler. Ach so, gibt es? Steht aber nicht drauf.

@22:34 von fathaland slim 21:51, schiebaer45

//>>um 20:57 von Anna-Elisabeth @20:41 von Wolfgang GA
//Altmodische Vorstellungen vertrete ich wahrscheinlich./
#
Darf ich als Dritter im Bunde der Altmodischen mich mit anschließen. Gruß<<

Ich wäre dann gern der vierte.

Gruß, Christian//

Oh ja! Und dann treffen wir uns alle in 'meinem' Café um die Ecke. Dort steht auch ein Klavier. Ich hoffe nur, dass denen inzwischen nicht die Luft ausgegangen ist.

@ fathaland slim

"Mein persönlicher Verdienst?

Keine Ahnung. Eher Glück gehabt."

Darüber habe ich auch schon viel nachgedacht. Ich komme zu dem Schluss, dass man das gar nicht so trennen kann. Ich habe mich aufgrund zuvor erarbeiteter Mittel und ein wenig Potenzial zwischen meinen Ohren aus einer prekären Lage wieder herausgearbeitet. Das mag mein Verdienst sein. Dass ich aber diese relativ leistungsstarke Masse zwischen den Ohren besitze - da danke ich dem Schicksal für, bzw. meinen Eltern. Mein Verdienst ist das jedenfalls nicht. Ebenso wenig, dass ich zu der Zeit an dem Ort geboren wurde. Das ist Schicksal.
Nur: Wenn man alles dem Schicksal zurechnet, führt das wiederum zu Gleichmut und Stagnation. Man muss das wohl vernünftig balancieren.
Also ein Danke an's Schicksal und ein auf die eigene Schulter klopfen, gut gemacht!

Armutsbericht: Corona macht Arme noch ärmer

gibt es weniger Hartz4 ?
wird ALG1 geringer
ob es die "Armen" noch ärmer macht ?
auf jeden Fall haben Selbstständige mehr Probleme
und seien es nur Kleingewerbetreibende

22:43 von Margareta K. 20:27 von Anna-Elisabeth

//“Davon abgesehen: Was ist z.B. Erben denn anderes als etwas geschenkt bekommen?“

Ich gehe davon aus, dass der Erblasser sein “Vermögen“ (evt. mehrfach) versteuert hat. Wie oft soll es denn besteuert werden?//

Mal von den Steuern abgesehen, ist das, was übrig bleibt, dennoch geschenkt, da nicht selbst erarbeitet. Mir geht es auch nicht um das geerbte Häuschen oder den überschaubaren Geldbetrag. Ich denke, Sie könnten wissen, was ich meine, wenn ich von den oberen Zehntausend spreche.

Am 05. März 2021 um 22:58 von Anna-Elisabeth

.............Oh ja! Und dann treffen wir uns alle in 'meinem' Café um die Ecke. Dort steht auch ein Klavier.........

Wäre sehr gerne mit dabei :-)

Am 05. März 2021 um 22:44 von Anna-Elisabeth

Den man dann noch weiter drückt durch das system der Wanderarbeiter.
Schauen sie mal welchen Absatz der Menschenrechte Charta von D. nicht ratifiziert wurde, trotz Aufforderung vieler Staaten...genau einer von beiden ist der, welcher die Wanderarbeiter betrifft.

. März 2021 um 22:34 von fathaland slim 21:51, schiebaer45

Darf ich als Dritter im Bunde der Altmodischen mich mit anschließen. Gruß<<

Ich wäre dann gern der vierte.

Gruß, Christian
#
Dann können wir ja schon eine Partei gründen: Die Sozial Gerechten...... DSG !

Dann bin ich Nr5

Für Kaffee immer zu haben, für gleiche Ansichten und sachliche Diskussion auch

@ Anna-Elisabeth

Da war viel Stammkundschaft, die nun zwangsläufig bis zu St. Nimmerleinstag ausbleibt. Und Sie meinen, das sei nur Spreu?

... oder Weizen. Das wir sich zeigen, wenn nach der Pandemie dort wieder gekocht und reserviert wird.

23:03, Schweriner1965

>>Am 05. März 2021 um 22:58 von Anna-Elisabeth
.............Oh ja! Und dann treffen wir uns alle in 'meinem' Café um die Ecke. Dort steht auch ein Klavier.........

Wäre sehr gerne mit dabei :-)<<

Das wird die Wirtin/den Wirt des Cafés gewiss freuen, genau wie uns vier.

Ich möchte das Kreuzberger Original Ludwig Nikolai Menkhoff zitieren:

"So sechs wie uns fünf gibt's keine vier, denn wir drei sind die beiden einzigen hier!"

Und ich die 6

Wenn Ihr mich mit dem angestaubten Sozialismus verschont, will ich gern die Nummer 6 sein.

Wie kann eigentlich ...

... Corona Arme ärmer machen.
Geht doch gar nicht.
Wenn, dann sind es die verheerenden 'Nebenwirkungen' einer ganzen Gesellschaft im Lockdown, die Arme noch ärmer gemacht haben.

Glücksspiele und Quiz-Sendungen

Gerade im sogenannten Bildungsfernsehen ARD und ZDF werden immer noch / immer mehr derartige Sendungen angeboten, als ob der Gewinn von Geld so "erlösend" ist. Ich finde das geradezu obszön, wie sehr der schnöde Mammon angepriesen wird.
Statt (Allgemein-)Bildung für alle in gleichem Umfang und mit dem selben Zugewinn an (Lebens-)Erfahrung und Glückseligkeit zu vermitteln.
Wie soll man da als Normalsterblicher nicht nach immer mehr und mehr streben - bei dieser einseitigen Philosophie auch im TV.

22:58 von melancholeriker

seine Wut und Verachtung ablassen kann auf all die "Versager", "Faulenzer" und "Deppen",
.
ist es besser seine zusammengeschusterte Ideologie dazu zu verwenden,
zu erklären,
dass keiner Schuld sein kann an seinem eigenen "Unvermögen" ?
Ob es einen Niedriglohn braucht ?
Darüber kann man diskutieren !
Aber nicht darüber dass jeder in unserer Gesellschaft ein Dach überm Kopf gestellt kriegt,
genug zum Essen und eine ärztliche Versorgung wie jeder in unserer Gesellschaft
als Pflicht ebenso wie als freiwillig Krankenversicherter

Zitat : "in die der Teil der Erwerbstätigen, der es besser hat"
ist es unbillig zu fragen warum es der eine besser hat, der andere schlechter ?
Sind es immer nur die anderen die Schuld sind am eigenen Schicksal ?

23:06, Magic.fire

>>Dann bin ich Nr5
Für Kaffee immer zu haben, für gleiche Ansichten und sachliche Diskussion auch<<

Oder Nr. 6.

Das mit den gleichen Ansichten, das würde ich mir aber noch einmal überlegen. Denn wie sagte Albert Einstein so treffend:

"Ein Abend, an dem alle einer Meinung sind, ist ein verlorener Abend."

22:27 von werner1955

“Und leider musste ich immer sehr viel meiner Mittel davon wieder abgeben.
Auch für viele idiologischen, faktenschwache Aktionen die ich moralisch ablehne.“

Die da wären?

um 23:06 von Magic.fire Dann bin ich Nr5

Für Kaffee immer zu haben, für gleiche Ansichten und sachliche Diskussion auch
#
Und wir treffen uns dann in Anna- Elisabeth Caffe um die Ecke.

20:27 von werner1955

um das dreht sich´s

Eine tolle Sache ist es in einer Gesellschaft wie der unsrigen zu leben
wo keiner im Stich gelassen wird ! auch wenn es ihm mal nicht gut geht
Aber es ist auch ein Fluch zu sehen wie man sich abstrampelt Steuern und Abgaben zahlt
und letztlich genau weiß als Rentner und spätestens im Pflegeheim dasselbe zu haben,
wie Menschen die in den Tag reinlebten, sich nicht sozial verhalten
Ob da nicht irgendwann Frust breit macht und das Pendel in die andere Richtung ausschlagen läßt
unser soziales System ganz in Frage zu stellen
frei nach dem Motto, "der Krug geht so lange zum Brunnen ..."

@23:03 von Schweriner1965

//Oh ja! Und dann treffen wir uns alle in 'meinem' Café um die Ecke. Dort steht auch ein Klavier.........

Wäre sehr gerne mit dabei :-)//

Je mehr, desto besser - auch für die netten Betreiber des Cafés.
Und ich kann allen versichern: So ein Café findet sich nicht überall.

@23:11 von fathaland slim 23:03, Schweriner1965

//Ich möchte das Kreuzberger Original Ludwig Nikolai Menkhoff zitieren:

"So sechs wie uns fünf gibt's keine vier, denn wir drei sind die beiden einzigen hier!"//

Danke für den Lacher am späten Abend.

Leute!

">>Dann bin ich Nr5
Für Kaffee immer zu haben, für gleiche Ansichten und sachliche Diskussion auch<<

Oder Nr. 6."

Also, ich muss schon sagen: das geht nicht! Widerspricht den gültigen Kontaktbeschränkungen.
Gedulden bis nach Corona bitte!

Diese Armutsberichte gibt es

Diese Armutsberichte gibt es seit Jahren. Und was hat sich zum Positiven entwickelt? Nichts!
Auch dieser Armutsbericht wird in einer oder zwei Wochen vergessen sein.
Die Politiker werden wieder sagen, das man da was tun müsse, aber getan wird nichts.
Und das kann man nicht einmal an Parteien festschreiben, denn egal wer gerade regiert, getan hat noch keiner etwas.
Man sollte sich langsam bei uns damit abfinden, das im Strudel der Globalisierung die soziale Marktwirtschaft auf der Strecke geblieben ist.
Und wer noch an diese glaubt, dem ist dann auch nicht mehr zu Helfen.
Ein aktuelles Beispiel wären die Sozialwohnungen. Man rühmt sich damit das Jährlich 25.000 Sozialwohnungen gebaut werden. Verschweigt aber das ca. 40.000 aus der sozialen Bindung fallen. Ein Staat der Wohngeld zahlt, anstatt vernünftige Löhne zu fordern kann gar nicht Sozialwirtschaftlich sein. Und es wird nach Corona nicht besser, eher schlechter.

23:11, free Nawalny

>>Und ich die 6
Wenn Ihr mich mit dem angestaubten Sozialismus verschont, will ich gern die Nummer 6 sein.<<

Nein, den müssen Sie dann schon ertragen. So wie wir Ihren mottenzerfressenen Marktliberalismus.

23:14 von fathaland slim

wie öde wäre es hier die gleichen Meinungen vorzufinden die man selber hat
Es ist doch schön (vor allem wenn man das soziale Umfeld im Arbeitsleben verloren hat - als Rentner)
mal andere Meinungen zu hören und sich mal Gedanken macht
seine eigenen Ansichten dadurch gelegentlich mal hinterfragt

Ich denke

Das viele einfach nicht verstehen wollen , welche Gefahr sich in der Zunehmenden Armut verbirgt.
Nicht alle geben auf und fristen aufgeben Ihr Leben bis der letzte Tag kommt.
Dann kommt irgendwann ein Punkt wo ihn Verbote und Verordnungen usw. nicht mehr interessieren.
Wie erst schon erwähnt rechtes Gedankengut kommt nicht von allein und die Empfänglichkeit dafür auch nicht.

armut in deutschland?

was hier als armut bezeichnet wird, ist in anderen ländern luxus.
deshalb spricht man auch nur von relativer armut.
die liegt 50% des durchschnittseinkommen.
eigentlich spricht man auch nur von armutgefährdung . die liegt bei 60%.
und bei dieser definition von armut gibt es sogar in luxenburg armut.
und in nordkorea wo sie grass essen, aber halt alle gleich viel, keine armut.
wirklich eine schlaue definition von "arm"...

Am 05. März 2021 um 23:21 von Anna-Elisabeth

...........je mehr, desto besser - auch für die netten Betreiber des Cafés...........

Wenn ich das richtig in Erinnerung habe, trennen mich nur ca. 100 km von diesem Cafe, also grade mal eine Stunde Zugfahrt.

@23:09 von free Nawalny

//@ Anna-Elisabeth
"Da war viel Stammkundschaft, die nun zwangsläufig bis zu St. Nimmerleinstag ausbleibt. Und Sie meinen, das sei nur Spreu?"

... oder Weizen. Das wir sich zeigen, wenn nach der Pandemie dort wieder gekocht und reserviert wird.//

Wie ich schon schrieb: Die haben aufgegeben. Haben Sie eine Vorstellung davon, wie hoch die Mieten in solchen Gegenden sind? Wer soll das zahlen, wenn man keine Einnahmen hat? Und was Spreu und Weizen betrifft: Glauben Sie die Stammkundschaft (wie schon gesagt: viele Theatergäste darunter) könnte Spreu nicht vom Weizen unterscheiden?
Ihre Vorstellungen sind wirklich etwas naiv.

Am 05. März 2021 um 23:22 von Anna-Elisabeth

Aber irre ich mich oder lebst du nicht in Sachsen....wie war das mit dem Blümchenkaffee dort...:-)

Am 05. März 2021 um 23:23 von harpdart

.......Also, ich muss schon sagen: das geht nicht! Widerspricht den gültigen Kontaktbeschränkungen.
Gedulden bis nach Corona bitte!.....

Nicht mal eine Ausnahme ? Ich werde auch nicht ewig leben......

um 23:23 von harpdart

Also, ich muss schon sagen: das geht nicht! Widerspricht den gültigen Kontaktbeschränkungen.
Gedulden bis nach Corona bitte!
#
Wenn wir aber alle die Maske und im Caffe den nötigen Abstand einhalten,geht es doch,oder.

23:23, harpdart

>>Leute!
">>Dann bin ich Nr5
Für Kaffee immer zu haben, für gleiche Ansichten und sachliche Diskussion auch<<

Oder Nr. 6."

Also, ich muss schon sagen: das geht nicht! Widerspricht den gültigen Kontaktbeschränkungen.
Gedulden bis nach Corona bitte!<<

Aber natürlich. Wofür halten Sie uns denn?Lesen Sie doch bitte Anna-Elisabeths Kommentar, der die "Initialzündung" für unsere Runde war.
Eine Bluesharp wäre übrigens zumindest mir sehr willkommen.

22:52 von harpdart

“Bitte bedenken Sie dabei, dass Studien aus Stadtstaaten seltenst mit dem übereinstimmen, was für den Rest des Landes gilt. Man kann es eigentlich nicht vergleichen.“

Ich frage mich, warum Untersuchungen zu diesem Thema nur zwei Stadtstaaten überhaupt interessiert? Was ist mit den anderen 14 Bundesländern? Vielleicht will man's gar nicht so genau wissen?
Genau das, was 'Mika D.' beschrieben hat, konnte in Großbritannien durch Studien nachgewiesen werden. So weiss man dort, wo große Infektions“nester“ leben und arbeiten. Das bedeutet, dass das Augenmerk, in Bezug auf diese Gruppe, vermehrt auf testen und impfen liegen wird.
Auch was Sequenzierungen betrifft ist uns GB uns weit voraus.
Woran das liegt? Mangelndes Interesse deutscher Politik/er?

22:58 von Margareta K.

Wer räumt denn Ihren Dreck weg?
Wer wird Sie pflegen, wenn Sie in stationäre Pflege müssen?
..
stimmt
und wer wird ne Herz OP an ihnen vornehmen, sollte es nötig werden
derjenige der den Boden wischt den Dreck wegräumt .... ?

Also ich kann kein Flugzeug fliegen oder einen Betrieb leiten
aber ich kann und tue auch mehr als ein halbtags tätiger Pförtner
entsprechend möchte ich das - auch hinsichtlich meiner unbezahlten Ausbildungszeit - honoriert wissen

23:14 von fathaland slim keine Meinungsübereinstimmung

"Das mit den gleichen Ansichten, das würde ich mir aber noch einmal überlegen. Denn wie sagte Albert Einstein so treffend:

"Ein Abend, an dem alle einer Meinung sind, ist ein verlorener Abend.""
Was ist schlecht an einer übereinstimmenden Meinung?

@ 23:23 von harpdart

//">>Dann bin ich Nr5
Für Kaffee immer zu haben, für gleiche Ansichten und sachliche Diskussion auch<<

Oder Nr. 6."

Also, ich muss schon sagen: das geht nicht! Widerspricht den gültigen Kontaktbeschränkungen.
Gedulden bis nach Corona bitte!//

Tun wir doch. Corona wird uns ja nicht ewig verfolgen.
Für Sie ist dann auch noch Platz. Und draußen kann man auch sitzen.

@ 22:44 von Anna-Elisabeth

Sie wollen unseren Staat jetzt aber nicht ernsthaft mit Entwicklungsländern vergleichen?

In dem Sinne, dass wir Meilenweit davon entfernt sind. Die heutigen Härten in Deutschland haben damit fast nichts gemeinsam.

Und Sie meinen, das hat nichts damit zutun, dass wir auch den größten Niedriglohnsektor in Europa haben?

Die Alternative ist Massenarbeitslosigkeit. Bestimmt nicht besser. Also noch niedrige Einkommen.

21:34 von Bernd Kevesligeti

«Armutsbericht: Corona macht Arme noch ärmer...
Und andere in der Krise erheblich reicher, nicht nur Paketkonzerne. Bis zu 40 Prozent mehr Umsatz.
Aber nicht für die Beschäftigten.»

Existenzielle Krisen aller Art überall auf der Welt machen immer gerade die Armen noch ärmer.

Bezogen auf Corona ist dies in Deutschland nicht anders als in den USA als in Brasilien als in Russland als ich China als in Japan. Unterschiedlich ist die finanzielle Härte, mit der einzelne Betroffene in verschiedenen Länder geplagt sind. Oder ob es eine mehr oder weniger gute oder gar keine soziale Absicherung durch den Staat gibt, die ihnen hilft.

Überall am stärksten durch Corona betroffen sind Selbständige, die ihren Lebensunterhalt vorher durch "Publikumsverkehr" verdienten. Selbständige Handwerker weniger. Wasseranschlüsse, Autos & Co. sind corona-resistent.

Arg gebeutelt auch Studenten, die ihr Studium durch Arbeit in der Gastronomie verdienten. Relativ gut dazu haben es studentische Paketboten.

@23:14 von fathaland slim 23:06, Magic.fire

//>>Dann bin ich Nr5
Für Kaffee immer zu haben, für gleiche Ansichten und sachliche Diskussion auch<<

Oder Nr. 6.

Das mit den gleichen Ansichten, das würde ich mir aber noch einmal überlegen. Denn wie sagte Albert Einstein so treffend:

"Ein Abend, an dem alle einer Meinung sind, ist ein verlorener Abend."//

Jetzt habe ich ein wenig den Überblick verloren. Aber je mehr wir sind, desto größer die Wahrscheinlichkeit, dass wir ausreichend Reibungspunkte finden. Und wenn die zu schmerzhaft werden sollten, wird Klavier gespielt.

23:03 von Anna-Elisabeth

“Ich denke, Sie könnten wissen, was ich meine, wenn ich von den oberen Zehntausend spreche.“

Oh, Entschuldigung, das hatte ich tatsächlich überlesen.

22:27 von fathaland slim

Nein, es muss sich viel grundlegender etwas ändern.
.
wie weit muß sich was ändern ?
dass ein Mensch der halbtags tätig ist
dasselbe kriegt wie einer der noch 50 % Überstunden macht ?
Wir leben in einer Gesellschaft da könnte doch jeder zufrieden sein
man sollte den Bogen nicht überspannen !
Unser Gesundheitssystem finanzieren nicht Alleinverdiener mit 10 Kindern
Eher die Gruppe besser verdienende Singles,
das ist auch gut so !!
aber wie gesagt nicht den Bogen überspannen

23:35 von fathaland slim @23:26, u.n.t.e.r.w.e.g.s

Nachtrag:

Wäre ich nicht schon lange vorher aus der SPD ausgetreten, wegen der Hartz4-"Reformen" wäre ich es dann ganz gewiss.

Schließung der Kommentarfunktion

Sehr geehrte User,

die Meldung wurde bereits sehr stark diskutiert.

Entscheidende neue Aspekte, die einer konstruktiven Diskussion förderlich wären, sind nicht mehr hinzugekommen.

Deshalb haben wir beschlossen, die Kommentarfunktion zu schließen.

Die Moderation

Darstellung: