Ihre Meinung zu: Söder: "Eine generelle Öffnungshektik hilft niemandem"

26. Februar 2021 - 9:31 Uhr

Am 3. März wollen Bund und Länder über weitere Schritte in der Corona-Pandemie beraten. Während Baden-Württemberg an einem Öffnungsplan arbeitet, warnt Bayerns Ministerpräsident Söder angesichts der Mutationen vor einem "Blindflug".

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Kommentare

Für meine Begriffe sind die "

Für meine Begriffe sind die
" Öffnungsvorhaben " absolut nicht ziel führend - im Gegenteil.
Die Zahlen steigen wieder ( gestern laut worlometers 10782 Neuinfektionen und 393 Todesfälle ). Da muss man doch ziemlich
" beratungsresistent " sein, jetzt auf Lockerungen zu pochen.
Das wird uns allen noch fürchterlich " auf die Füße " fallen, und dann ist das Geschrei groß, und natürlich sind dann
" die Politik / Politiker " schuld und nicht die, die soooo laut nach den Lockerungen rufen.
Mir erschließt sich der Sinn nicht mehr, es kann und darf keine Lockerungen geben !

Ganz grundsätzlich hilft in der Pandemie eine Maßnahmenhektik...

nicht wirklich weiter, egal ob in Richtung Verschärfung oder Lockerung. Alle 2 Wochen setzen sich die Länderchefs mit der Kanzlerin zusammen, beschließen "irgendwas" und machen in ihren jeweiligen Ländern dann ganz was anderes. Legt doch bitte _endlich_ verbindliche Richtlinien fest, unter welchen Bedingungen bundesweit was gilt. Und wenn da dann festgelegt ist, dass bei einer Inzidenz unter 35 über einen längeren Zeitraum gelockert werden darf, definiert doch bitte noch, wie die Region definiert wird, ob Bundesland (schwierig, unter 35 zu kommen) oder Landkreis (da gibt es schon _etliche_, die das schon _lange_ erfüllen und trotzdem darf man noch nicht einmal seine Familie besuchen, geschweige denn Handel und Gastronomie öffnen).

Dieses heute Hü und morgen Hott macht die Leute doch so sauer und sorgt dafür, dass scheinbar willkürlich festgelegte Regeln immer weniger Akzeptanz erfahren. Die Politik muss sauberer arbeiten und klarer kommunizieren.

08:49 von ich 1961

Ja warum steigen die infektionszahlen eigentlich wieder. Wo läuft das was schief, Gastronomie und Einzelhandel sind zu, also unschuldig. Fast könnte man meinen die Menschen haben sich im Lockdown bequem eingerichtet und wollen gar nicht dass sich was ändert. Nur der Sommer kommt mit Riesenschritten und dann haben sie keinen Impfpass.

Sagt der, der Blumenläden,

Sagt der, der Blumenläden, Baumärkte, körpernahe Dienstleistungen ab 01.03. erlaubt.

Die vielen Hunderttausend...

...wahrscheinlich sogar Millionen Menschen, die nun seit bald einem Jahr nicht oder nur sporadisch arbeiten dürfen oder deren Arbeitgeber, für die die groß angekündigten Hilfen nur leere Versprechungen geblieben sind, werden wohl kaum eine "Öffnungshektik" sehen.

Hektik

Erst mahlen die Mühlen langsam, nun wird es hektisch.

Mehr und schneller an der Umsetzung zu arbeiten, das sollte -wie auch wohl Herr Mützenich vorschwebt- allererste Prämisse sein.

Impfen, das Werkzeug gegen die Viren, hier muss nach wie vor mehr Zug rein, auch wenn’s hektisch zu werden droht.
Lehrer und Erzieher zb. in Schulen impfen, Freiwillige vor zb. abends zum Aufbrauchen der Restdosen uvm.

AZ besser unterstützen, selbst die Queen Elizabeth propagiert in GB fürs Impfen, um „an andere zu denken“ ( ist man dort etwa auch weiter, was Wissen um Weiterübertragung Geimpfter angeht?).
Der Impfpass macht Sinn.

Testen: die angekündigten kostenlosen Schnelltests, vor allem „ kostenfrei“ und „ schnell“ sind entscheidende Worte. Priorität 2, durch sie wird Öffnen möglich. Schon heute sind sie obligatorisch für Besuche in Firmen, an Grenzen, in AT Schule und Friseur uvm. Manch einer macht 3x einen Test jede Woche, hat so immer einen gültigen Test dabei. Zusätzlich sind weitere möglich.

Vorsicht..

"Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste"

langsam öffnen ist das Gebot der Stunde, aber leider ist laut ZDF-Politbarometer die Anzahl derer am steigen, denen es langsam zu viel wird.

Klar fehlt eine Menge Lebensfreude..unser Stammtisch ist langsam Geschichte und es wird immer komplizierter, in Behinderteneinrichtungen lebende Angehörige zu treffen aber was momentan gemacht wird ist allemal besser als weitere Schwerkranke und/oder Sterbefälle zu verantworten

Impfchaos

Solange das Impfchaos nicht in geregelte Bahnen gelenkt werden kann und zumindest einmal die Ü65 alle geimpft sind, ist "eine generelle Öffnungshektik" fehl am Platze.
Die Politiker, die immer wieder von Öffnungen sprechen, sind - meiner Ansicht nach - schon jetzt in Sorge, nicht wiedergewählt zu werden.

Der Mann ist lustig

Söder warnt vor Öffnungshektik. Im selben Interview betont er laut SZ nochmal die Bedeutung der Inzidenzen 35 bzw. 50. Gleichzeitig prescht Bayern voran mit der Öffnung von Bau- und Gartenmärkten, Fußpflege usw. Irgendwie passt das nicht zusammen, denn die Zahlen entfernen sich gerade wieder von den verkündeten "Idealinzidenzen".

Wenn ich mich richtig erinnere, widerspricht das alles auch dem Beschluss der MPs auf ihrer letzten Sitzung.

Wenn Söder und die anderen "Öffner" wenigstens sagen würden, sie hätten sich auf Grund von was auch immer eben jetzt anders entschieden, dann meinetwegen. Aber forsch zu reden und das Gegenteil zu tun erhöht kaum die Glaubwürdigkeit.

Aber vielleicht glaubt Söder, dass sei den WählerInnen egal, wenn nur Mutti wieder zur Dauerwelle darf und Vati wieder Schrauben kaufen kann.

Lockdown muss verschärft werden

Die jetzigen Maßnahmen greifen nicht genug gegenüber der Mutante und so muss reagiert werden.

Wenn V.B. sagt er hätte die Schnauze voll, spricht er sicherlich vielen aus dem Herzen. Doch deshalb benimmt man sich nicht wie ein 12 Jähriger, der sich nicht die Zähne putzen will. Erwachsene erkennen ein Problem und handeln danach.

Richtlinien und Transparenz

Es fehlen schlichtweg die Richtlinien unter denen dann Maßnahmen erfolgen können. Dann ist auch ein "Flickenteppich" akzeptabel der immer kritisiert wird. Wer wann unter welchen Bedingungen was aufmacht kann man doch wohl jetzt mal nach einem Jahr der Pandemie festlegen und das Bundeseinheitlich. Dann kann man für seine Stadt oder seinen Landkreis nachschauen wo man steht und was zu erwarten ist. So gibt es bisher nur ein Geschwurbel, ein Wettbewerb wer jetzt am schnellsten was vorschlägt. Auch wenns schwer fällt liebe Politiker und liebe Medien, lasst bei der Pandemie mal Parteipolitik und Konkurrenzdruck außen vor, das würde deutlich mehr Ruhe bringen.
Allerdings gibt es noch einen wichtigen Punkt, der heißt Transparenz. Man kann mit vielem umgehen, wenn es gut begründet ist, aber sowas wie Friseure aufmachen Fußpfleger nicht, Blumenläden/Baumärkte aufmachen wo sich im Frühling alles drängelt, Möbelhäuser mit Riesenflächen und wenig Publikum nicht, das muss erklärt werden.

09:05 von Sonnenstern //

09:05 von Sonnenstern

// Gastronomie und Einzelhandel sind zu, also unschuldig //

Das würde ich so nicht unterschreiben. Es ist nicht " nur " die Gastronomie oder der Einzelhandel - aber eben auch.

// Fast könnte man meinen die Menschen haben sich im Lockdown bequem eingerichtet und wollen gar nicht dass sich was ändert. //

Mir persönlich wäre es anders auch lieber - geht aber gerade gar nicht. Das sollte nur endlich mal bei a l l e n ankommen.

// Nur der Sommer kommt mit Riesenschritten und dann haben sie keinen Impfpass. //

Da ich Risikopatientin bin habe ich bis dahin einen " Impfpass ".( Impftermin Anfang
April )
Bleiben Sie gesund !

@ich1961 (08:49)

Richtig, die Zahlen steigen wieder oder sinken zumindest nicht weiter. Ich vermute aber, dass liegt eher daran, dass die Leute angesichts der wenigen Sachen, die noch erlaubt oder möglich sind, sich eher weniger vernünftig verhalten als wenn sie mehr Freiheiten hätten, diese dann aber mit sinnvollen Vorsichtsmaßnahmen.
Die drei Dutzend Jugendlichen, die ich diese Woche in kleinen Gruppen, ohne Masken, aber mit Alkohol und Joints im Park gesehen habe, wären vielleicht nüchtern und mit Abstand im Kino besser aufgehoben gewesen...

Eine Frage der Perspektive

Natürlich klingt es vernünftig, angesichts wieder steigender Zahlen den Lockdown fortzusetzen....aber die, die das fordern, sehen vielleicht nur das, was zu verhindern wäre (Infektionen, schwere Verläufe, Tote), und nicht das, was fehlt und wieder erreicht werden muss. Mir gezielteren Maßnahmen sollte das schrittweise Lockern wieder möglich sein und schwerste (weitere) Kollateralschäden vermieden werden. Eine Balance zwischen Pandemie-Eindämmung und unserem freien gesellschaftlichen Leben scheint ob des nahenden Frühlings (steigende Temperaturen) und des (wenn auch schleppenden) Impffortschritts machbar. Einfach den "Deckel drauf" und zuhalten tötet alles ab. Wir zahlen auch jedes Jahr für unsere errungene Mobilität mit Verkehrstoten und für fett- und zuckerreiches Essen mit Schwerstkranken und Toten- da wird auch nix gelockdownd. Das will zwar keiner hören aber wir leben damit und "zahlen" und Erkrankungen verursacht durch ein neuartiges Virus zählen jetzt leider auch dazu.

Der Mensch braucht auch ein bisschen Liebe

Ich halte das für eine gefährliche Entwicklung wenn man seinen Nächsten immer nur als eine Gefahr anzieht. Das Hauptgebot der Christen ist Gott über alles zu lieben und den Nächsten wie sich selbst. Wirklich gefährlich ist das Reisen. Aber jetzt bleiben lieber die Schulen teilweise geschlossen. Das führt doch erst recht dazu dass viele ans Reisen denken. Ich sehe die Schule lange nicht als so gefährlich an wie das Reisen. Vor allem brauchen die Kinder den Präsenzunterricht. Wir sollen den Nächsten lieben wie uns selbst und im Nächsten nicht immer nur eine Gefahr sehen!

Nun ja

Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) ist zufrieden mit der aktuellen Situation in den Kliniken und kann sich Lockerungen der bestehen Corona-Maßnahmen vorstellen. „Die Lage hat sich im Vergleich zum Höchststand der zweiten Welle entspannt“, sagte der designierte Hauptgeschäftsführer Gerald Gaß.

Das Lustige ist,....

...dass sich Herr Kretschmann in Ba-Wü über die Öffnung der Baumärkte in Bayern erregt, weil er zu Recht einen Einkaufstourismus befürchtet.

Im letzten Lockdown war es genau umgekehrt. Da waren Bau- und Gartenmärkte in Ba-Wü geöffnet und in Bayern geschlossen. Meine Schwester (Neu-Ulm, Bayern) fuhr gerne nach Ulm (Ba-Wü) um ein wenig "die Freiheit" zu genießen und ihre Balkonkästen aufzuhübschen.

Mir gefallen immer die MPs, die sich über manche ihrer KollegInnen erregen, aber selbst auch für ihr Land das beschließen, was sie gerade für richtig halten. Unabhängig von den Beschlüssen auf der gemeinsamen Konferenz.

Wo sind die Praktiker

Aus dem Artikel:
Aus Baden-Württemberg u. dem zuständigen Staatsministerium von Ministerpräsident Winfried Kretschmann wird gesagt:
">> ... "Veranstalter und Betreiber der Einrichtungen "müssen dafür Sorge tragen, dass nur Besucherinnen und Besucher Zutritt erhalten, die einen negativen Test vorweisen können" ...
Der Gesundheitsexperte Karl Lauterbach ... "Der Vorstoß geht ganz klar ins Risiko. Ich weiß noch nicht, wie das funktionieren soll" ...<<"

Dann muss er sich mal das System in Tübingen anschauen. Da geht das schon eine ganze Weile so.
Hier werden Schnell-Tests gemacht. Und die haben mittels "Ausweis" ein Gültigkeit von max. 6Std.
Und im Übrigen:
Was beim Fahrkartenverkauf für den ÖPNV technisch/praktisch funktioniert und geht, muss auch mit negativen "Schnell-Test-Ausweisen" funktionieren.

Hier stellt sich nur eine Frage, wieso ist die Bundesregierung, d. MPs, u. d. sonst. Verantwortlichen nicht in der Lage dieses System umzusetzen, u. d. seit Frühjahr2020 ...

Lockdown wirkt nicht mehr

Nach Wochen wirkt der Lockdown nicht mehr.

Hektik entsteht, weil Impfen, Testen und Hilfen nicht rechtzeitig ankommen.

Kinder in Schulen sind nicht die Superspreader, laut RKI, der Studie nach Monaten.. hier von Hektik keine Spur.

Gegen Hektik hilft, schnelleres Umsetzen.

Richtig

Da hat einer seinem Corona-Zorn freien Lauf gelassen! „Wir vernichten zurzeit Existenzen. Und ganz nebenbei auch noch die Staatsfinanzen“, sagt Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (69, CDU). Seit Oktober werde Deutschland mit dem Satz vertröstet „Jetzt müssen wir noch einmal tapfer sein“ – Monat für Monat. Bouffier: „Die Leute haben die Schnauze voll!“

Mal von der jetzigen

Mal von der jetzigen Situation abgesehen, wenn die Kadetten sich da treffen, reden die nur über jetzt? Oder überlegen die sich auch, was man bei der nächsten Pandemie, die sicher kommen wird, machen muss? Der Föderalismus ist hier ganz klar der beste Freund des Virus. Und was alle missverstehen, ein gemeinsamer Maßnahmenkatalog heißt noch lange nicht, dass das überall gleichzeitig umgesetzt werden muss.
Wenn in garmisch r=5 ist, muss man in Flensburg noch lange nichts machen.
Aber wenn, dann sollten alle das gleiche machen.
Sonst wird es unglaubwürdig

09:05 von RenamedUser //

09:05 von RenamedUser

// Legt doch bitte _endlich_ verbindliche Richtlinien fest, unter welchen Bedingungen bundesweit was gilt. //

Dafür wäre ich auch.

// Und wenn da dann festgelegt ist, dass bei einer Inzidenz unter 35 über einen längeren Zeitraum gelockert werden darf, definiert doch bitte noch, wie die Region definiert wird, ob Bundesland (schwierig, unter 35 zu kommen) oder Landkreis (da gibt es schon _etliche_, die das schon _lange_ erfüllen und trotzdem darf man noch nicht einmal seine Familie besuchen, geschweige denn Handel und Gastronomie öffnen).//

Das dürfte schon schwieriger sein. Wenn man einen Landkreis " öffnet ", befördert man möglicher weise den Pendelverkehr von einem geschlossenen zu einem geöffneten LK.
Familie ist auch so ein Thema, wäre schön, wenn man seine Lieben besuchen könnte - geht mir nicht anders.

Ihrem letzten Absatz stimme ich zu. Auf der anderen Seite : was sollen die Politiker denn noch sagen, was nicht schon gesagt wurde und immer noch gilt ?

Öffnungshektik

Hektik kann ich in Berlin nicht erkennen. Ganz im Gegenteil sogar. Bei den Corona-Hilfen stockt es. Die Impfungen laufen schleppend. Die Informationspolitik ist völlig unübersichtlich. Hektik sieht für mich anders aus.

Man könnte alle Diskussionen erschlagen, wenn man sich einfach und deutlich auf einen Zeitpunkt einigen könnte, bis wann die Läden definitiv erstmal dicht bleiben. Dann bräuchte es auch nicht jeden Tag eines erneuten Streits, wann es denn jetzt endlich einmal soweit ist. Aber derzeit sieht es ja so aus, als würde irgendein Minister aus der Reihe ausscherren und sofort alle Türen aufreissen. Wem hilft das?

Der Wettstreit der Parteien ist dieses Mal für mich kein Angebot an die Bürger, wer wem was bietet. Es ist anstrengend, ja eigentlich auch nervtötend. Die Corona-Pandemie ist die eine Seite der Belastung. Die "Streit-Pandemie" der Politik überwiegt diese für mich aber deutlich!

Hüh-Hott boykottieren.

Es ist niemand verpflichtet durch "Öffnung" oder "Lockerung" seine persönlichen Schutzmaßnahmen aufzugeben. Wieso also nicht das Wenige (AHAL) persönlich unverändert fortführen, d.h. sich weiterhin maximal isolieren?

Problem können allerdings diejenigen bekommen die sich dann berufsbedingt nicht mehr so schützen können wie im "Lockdown", weil sie ihrer Arbeit nachgehen müssen ohne sich auf amtliche Verbote ihrer Berufsausübung berufen zukönnen. Die Folgen ihrer Entscheidungen müssen sie dann selbst tragen.

Geht doch gewaltig vorwärts!

Die Corona-App wird kaum genutzt, die Gesundheitsämter kommen kaum hinterher, man kann stundenlang Impfterminen hinterhertelefonieren, die Impfstoffe kommen in geringerer Menge oder später, die Digitalisierung von Schulen und Behörden ist in Planung, und statt einem Impfausweis soll nun wiederum eine App (siehe oben) in ca. 3 Monaten kommen. Wie gut, dass die markigen Worte des Herrn Söder sich über all das Chaos wohltönend erheben!

an ich1961

"Mir erschließt sich der Sinn nicht mehr, es kann und darf keine Lockerungen geben !"

Grundsätzlich vertrete ich die Meinung, dass im Auggenblick ein relativ kurzer, aber harter Lockdown zielführend wäre.
Die sehr weite Spanne der Inzidenzen macht das für viele in den Gebieten mit niedriger Inzidenz schwer erträglich.
Im Augenblik müsste die Lockungsdisskussion zumindest um eine Diskussion erweitert werden, wie ein Übergreifen des forcierten Infektionsgeschehen auf diese Bereiche verhindert werde kannn und wie in den Gebieten mit hoher Infektionsrate Verschärfungen erfolgen , die die Mutanten hier bremsen.
Einfacher und erfolgsversprechender wäre meiner Ansicht nach noch immer ein wirksamer flächendeckender Lockdown. der kurzfristig niedrige Inzidenzen in allen Gebieten erreichen könnte und die Möglichkeit weitgehender Öffnungen bei regionalen Maßnahmen eröffnete. Das Schlimmste, was passieren könnte, wäre ein zögerliches "Weiter-so".

Ausgang ungeklärt

Die Landkreise Hohenlohe und Schwäbisch Hall lagen noch vor kurzem bei Inzidenzwerten von etwas unter 50 und etwas über 50.
Dann hat es bei WÜRTH in Künzelsau und KÄRCHER in Obersonheim geknallt und die Inzidenzwerte liegen im Hohenlohekreis bei über 150 und im Ldkrs. Schwäbisch Hall bei 258. In Tirschenreuth an der Grenze zu Tschechien heute 580!.
Man sieht, es waren nicht die Blumenläden, Museen oder Symphonieorchester, sondern es passierte bei der Arbeit und Produktion großer Firmen, möglicherweise auch durch Fremdfirmen (aus dem Ausland) eingetragen. Das müssen WIRTH und KÄRCHER und die entsprechenden Gesundheitsämter klären. Oder müssen wir die Arbeit generell einstellen?
Nur, so wird es diese Ausbrüche noch lange geben. Müssen wir deswegen die gesamte Kultur, alle Läden, Restaurants, Biergärten, Hotels für Jahre oder Jahrzente schließen?
Das Szenarium erinnert irgendwie an Endzeitstimmung in Sciencefiktionfilmen, in denen sich die Menschheit zuletzt unter die Erde zurückzieht.

Umdenken

Warum die ganze Hektik? Haben wir das nicht schon mehrfach mitgemacht - es langweilt einfach nur noch. Mittlerweile habe ich für die meisten Dinge des täglichen Lebens wunderbare Onlineshops. Warum also noch warten, ob Herr S. aus München gnädigerweise wieder einmal öffnen will, oder den Hardliner gibt und alles wieder zusperrt. Das Internet macht es möglich und Einkaufsfreuden sind garantiert. Die Zukunft gehört den Onlineshops und der stationäre Handel wird langfristig nicht mehr konkurrenzfähig sein. Die Welt verändert sich und das ist gut so. Mein Dank gehört den Politikern, die mit ihrer planlosen Hektik dafür gesorgt haben, dass sich die Menschen umorientieren. Fehlt nur noch der grüne Impfpass und alle Nichtgeimpften müssen bei ihren zukünftigen Urlaubsplänen umdenken. Ausgeschlossen von den Angeboten der Touristikbranche ergeben sich auch hier völlig neue Perspektiven. Auf in eine spannende Zukunft mit viel Eigenverantwortung und wenig Fremdbestimmung.

an Sonnenstern

"Ja warum steigen die infektionszahlen eigentlich wieder. Wo läuft das was schief, Gastronomie und Einzelhandel sind zu, also unschuldig. Fast könnte man meinen die Menschen haben sich im Lockdown bequem eingerichtet und wollen gar nicht dass sich was ändert. "
Nein, die Ursach ist, das die getroffenen Maßnahmen den R-Wert (um die0,85) gerade soweit senken, dass der Wildtyp lanfsam reduziert wurde.. Die Maßnahmen reichen für die infektiösen Mutanten nicht und der R-wert steigt über deutlich 1,0. Nur verschärfte Maßnahmen könen dann eine exponentielle Erhöhung der Neuinfektionen verhindern. Je länger gezögert wird, um so größer der Schaden.
Anscheinennd will man das in Kauf nehmen.

Im "Blindflug" befinden sich Söder & Co. doch schon seit ...

... einem Jahr. Da wird herrisch und panisch mit Beschränkungen reagiert, aber vorausschauendes und planvolles Regieren überfordert Söder. Es ist doch nicht so, dass erst seit Anfang 2021 jedem klaar sein müsste, dass Impfstoffe und deren Produktion essentiell für die Bewältigung der Krise ist. Wie eben auch, dass im Herbst 2020 eine zweite Infektionswelle inkl. Schulschließung kommen würde, was schon Anfang 2020 klar war. Wenn man nur auf den Dreck auf der Scheibe im Blick hat, sieht man natürlich nicht wohin man fliegt.

Am 26. Februar 2021 um 09:21 von dr.bashir

Wenn Söder und die anderen "Öffner" wenigstens sagen würden, sie hätten sich auf Grund von was auch immer eben jetzt anders entschieden, dann meinetwegen. Aber forsch zu reden und das Gegenteil zu tun erhöht kaum die Glaubwürdigkeit.
___
Das ist das, was mich von Anfang an so gestört hat. Dass es nicht nachvollziehbar war/ist.
Die Fusspflegerin und ihre Patienten würden sich fragen, warum dieses Mio-System Schule öffnet und ihr Konzept 1 Patient, MNS, Lüften usw. gefährlich sein soll.
Bildung ist wichtig, ohne Frage und es ist politisch so gewollt. Dann kann aber eben auch die Podologin ihren Dienst anbieten, das ist vielleicht nicht sooo wichtig aber auf jeden Fall sicherer. Und auf die Zahlungen warten seeehr viele noch.
Wie gesagt, man kann die Schulen öffnen aber bitte nicht behaupten, sie seien sicher und alles andere unsicher und deshalb zu !
Das haben wir jetzt lange genug gehört.

Metamorphose

Ist dem Herrn Söder über
Nacht seine harte Linie
abhanden gekommen?
Von der "Hardlinerraupe" zum "Lockerungsschmetterling"

Ich stelle mir mittlerweile die Frage nach
der Glaubwürdigkeit aller Maßnahmen.

Und den Schuh muss sich die Politik anziehen!

@ um 09:30 von Karlmaria

Wir sehen doch sicherlich nicht den Nächsten als eine Gefahr, sondern das mögliche Corona-Virus in ihm.
Nächstenliebe in Pandemiezeiten ist, sich an die Regeln zu halten.

an Tinkotis

"Richtig, die Zahlen steigen wieder oder sinken zumindest nicht weiter. Ich vermute aber, dass liegt eher daran, dass die Leute angesichts der wenigen Sachen, die noch erlaubt oder möglich sind, sich eher weniger vernünftig verhalten als wenn sie mehr Freiheiten hätten, diese dann aber mit sinnvollen Vorsichtsmaßnahmen."
Diese Vermutung läßt sich kaum belegen. Auch geht sie am Sachverhlt vor bei.
Ursache des Steigens ist. das in immer mehr Gebieten die Mutanten das Infektionsgeschehen übernehmen. Aufgrund ihrer höheren Infektionsrate liegt ihr R-wert bei den augeblicklichen Maßnahmen mehr oder weniger über 1,0. also exponentielle Zunahme der Neuinfektionen.

Am 26. Februar 2021 um 09:26 von ich1961

Da ich Risikopatientin bin habe ich bis dahin einen " Impfpass ".( Impftermin Anfang
April )
----
Dann freuen Sie sich; aber richtig. Ich bin chronischer Asthmatiker, von Impfung noch keine Spur. Es läuft ja total suboptimal. Dabei wäre es soo, soo wichtig. Dass man da nicht wirklich das letzte Quentchen Energie für aufbringt, sondern sich in verwaltungstechnischem Kleinklein verzettelt, ist nicht zu akzeptieren und kostet Riesengelder UND Menschenleben !
Das ist das, was viele so wahnsinnig ärgert !

an Mika D

Was wollen sie den umsetzen? Bitte lesen Sie meine Kommentare und nehmen ggf. inhaltlich Stellung.

08:49 von ich1961

Mir erschließt sich der Sinn nicht mehr, es kann und darf keine Lockerungen geben !///
Doch!
Nicht nur meine Meinung. Auch die Meinung meiner Frau, Tochter, Schwiegersohn und besonders unserer Enkelkinder.
Unsere Enkelin möchte wieder in Ihren Tanzunterricht.
Unser Enkel möchte wieder zum Fußballtraining.

Öffnungspolitik

Dass hierin B-W geöffnet werden soll ist doch verständlich. Hier ist in ca. 2 Wochen Landtagswahl und da möchte Herr Kretschmann (Grüne) und die CDU doch nicht als die großen Verlierer dastehen. Ich kann jedem Gastronom usw. die mit dem Rücken an der Wand sind nur empfehlen keine der im Bund oder Länder in der s.g. Verantwortung sind zu wählen. Ich möchte darauf hinweisen, dass ich kein Wähler der AFD oder sonstiger Rechts oder links Radikalen Politischen Vereinigungen bin.

09:30 von Karlmaria // Ich

09:30 von Karlmaria

// Ich halte das für eine gefährliche Entwicklung wenn man seinen Nächsten immer nur als eine Gefahr anzieht. //

Das wäre aber zur Zeit eine gute Möglichkeit, mit der Gefahr - und die gibt es nun einmal - um zu gehen. Dann würden sich möglicher weise weniger Menschen anstecken - weil die Kontakte wegfallen würden.
Zu dem Rest sage ich lieber nichts.

@Glücklicher Leser (9:30)

Die Forderungen gibt es, sei es immer wieder von so kleinen Lichtern wie mir in Foren wie diesem als auch von den betroffenen Unternehmen. Googeln Sie mal "Flebbe Kino Hilfe" und Sie haben ein schönes Beispiel...
Die Politik ignoriert das aber komplett.

Richtig

Kanzler Sebastian Kurz: "Die Menschen haben sich immer weniger dran gehalten, es hat immer mehr Verlagerungen in den privaten Bereich gegeben und ein Lockdown, wo keiner mitmacht, der hat natürlich auch wenig Sinn."

09:05 von RenamedUser

》Ganz grundsätzlich hilft in der Politik eine Maßnahmenhektik...
nicht wirklich weiter, egal ob in Richtung Verschärfung oder Lockerung. Alle 2 Wochen setzen sich Länderchefs mit der Kanzlerin zusammen, beschließen "irgendwas" und machen dann in ihren jeweiligen Ländern ganz was anderes.《

So sieht es aus. Und das ist wohl der gegenwärtige Punkt, der wirklich nervt. Nach der PK zieht jeder wieder wieder "sein Ding" durch, das irritiert und macht die Menschen müde. Einfach mal bei der vorher angekündigten Richtlinie bleiben und nicht täglich sein Fähnlein nach der jeweiligen "Windrichtung" aushängen. Man merkt, dass ein Wahljahr ist; eigentlich der falsche Zeitpunkt.

an ich1961

"was sollen die Politiker denn noch sagen, was nicht schon gesagt wurde und immer noch gilt ?"
Sie sollten nicht weiter eine Strategie totschweigen, die eine wirksame Alternative anbietet: ein relativ kurzer, aber wirkungsvoller Lockdown, der auch den R-Wert der Mutationen deutlich unter 1,0 senkt und dann Öffnen mit regionalen Maßnahmen. Impfen wäre dann nur noch eine flankierende Maßnahme, aber wahrscheinlich keine dauernde Maßnahme.
Wer sollte daran Interesse habe? Wer verdient Riesensummen an dem dauerhaften Impfen Impfen Impfen.

09:26 von ich 1961

Die sind zu, also nicht an den jetzigen infektionszahlen schuld!
Na sie glückliche. Ich kann mich immer noch nicht zur Impfung anmelden. Irgendwas scheine ich an dem System nicht zu verstehen oder mache was falsch.
Bleiben Sie auch gesund.

09:43 von logig

„Grundsätzlich vertrete ich die Meinung, dass im Auggenblick ein relativ kurzer, aber harter Lockdown zielführend wäre.“
Meinen Sie nicht, dass es für die die jetzt nicht arbeiten lange genug hart war? Die haben auch ein Recht sich mal wieder Wünsche erfüllen zu können. Stattdessen kommen noch ganz andre finanzielle Belastungen auf sie zu.

09:43 von logig // Im

09:43 von logig

// Im Augenblik müsste die Lockungsdisskussion zumindest um eine Diskussion erweitert werden, wie ein Übergreifen des forcierten Infektionsgeschehen auf diese Bereiche verhindert werde kannn und wie in den Gebieten mit hoher Infektionsrate Verschärfungen erfolgen , die die Mutanten hier bremsen. //

Mal abgesehen davon, das wir uns hier " die Finger wund schreiben " könne, es wäre durchaus möglich : wenn man solche Gebiete abschotten würde. Aber wer will und kann das durch setzen ?

// Das Schlimmste, was passieren könnte, wäre ein zögerliches "Weiter-so". //

Das sehe ich auch so - wird aber wohl so kommen.

Zwei Vorschläge

Alle über 60 und Vorerkrankte dürfen! zu Hause bleiben, beim vollem Gehalt bis zur Impfung und die Anderen können tun und lassen was sie wollen. Oder hart bleiben bis 35 Inzidenz erreicht ist. Dann würden sich die Leute sehr bemühen, um die Zahlen runter zu bringen

@ ich 1961

Zitat: "Die Zahlen steigen wieder ( gestern laut worlometers 10782 Neuinfektionen und 393 Todesfälle ). Da muss man doch ziemlich
" beratungsresistent " sein, jetzt auf Lockerungen zu pochen.
Das wird uns allen noch fürchterlich " auf die Füße " fallen, und dann ist das Geschrei groß, und natürlich sind dann
" die Politik / Politiker " schuld und nicht die, die soooo laut nach den Lockerungen rufen.
Mir erschließt sich der Sinn nicht mehr, es kann und darf keine Lockerungen geben !"
#
Genau so ist es. Wir torkeln von einem Lockdown in den nächsten und können die zwischenzeitlichen Öffnungen 'eh kaum sinnvoll nutzen. Das ist doch völlig sinnbefreit. Und jeder Lockdown wird härter weil die Mutationen ständig ansteckender werden.
Manchmal beschleicht mich der Verdacht, dass es einige garnicht abwarten können, sich zu infizieren, sich in Lebensgefahr zu bringen.
Wo ist der gesunde Menschenverstand geblieben?

09:26 von ich1961

“Da ich Risikopatientin bin habe ich bis dahin einen " Impfpass ".( Impftermin Anfang“

Das freut mich für Sie. Ganz ehrlich. Ich bin Jahrgang 1958, Risiko in mehrfacher Hinsicht - Termin?
Ich hab mich jetzt mal online angemeldet, bin gespannt wann ich dran bin.

Ein anderer User schrieb, alle Risiko über 60 sollten bei vollem Gehalt zu Hause bleiben können. Das wäre zu schön um wahr zu sein. Ich bin ab 1.3. arbeitslos und muss dann schauen wie ich über die Runden komme. Und mit neuer Arbeit schaut es düster aus.
Allmählich werde ich, obwohl eher eine positiv nach vorne schauende Natur, depressiv.

Am 26. Februar 2021 um 09:17 von pemiku

Solange das Impfchaos nicht in geregelte Bahnen gelenkt werden kann und zumindest einmal die Ü65 alle geimpft sind, ist "eine generelle Öffnungshektik" fehl am Platze.
Die Politiker, die immer wieder von Öffnungen sprechen, sind - meiner Ansicht nach - schon jetzt in Sorge, nicht wiedergewählt zu werden.
_____
Stimmt. Wenn man wenigstens sähe, dass das mit dem Impfen läuft. Seit Monaten galt das Mantra "Wenn nur erstmal der Impfstoff da ist! Er ist da. Seit 2 Monaten ist er da. Da kann man von "anfänglichem Ruckeln" nicht mehr reden. Selbst das, was geliefert wird, kann wegen logistischer Unfähigkeit nicht vollständig verimpft werden. Nur da, wo man sich logistische Hilfe von Aussen geholt hat, klappt es. Wenn man aber noch öfter die Prio-Liste umstellt, wird der Letzte ursprünglich Priorisierte ausgewandert oder verstorben sein. Es werden ja mittlerweile Urlaube samt Impfung abgeboten. Vielleicht, bzw. bestimmt geht das schneller. Mal Infos einholen.

Es ist wohl egal, welche "Entscheidungen"

bei der Konferenz der MinisterpräsidentInnen mit der Bundesregierung in Berlin getroffen werden.

Die MinisterpräsidentInnen werden spätestens zwei Tage nach der Konferenz machen, was sie für wahltaktisch am erfolgreichsten annehmen.

Egal auf welcher Ebene (Bundesländer, Land-/Stadt-Kreise) die Lockerungen erfolgen, "die Menschen" werden eine entsprechende "Reisetätigkeit" in die Regionen aufnehmen, wo etwas erlaubt ist, was in ihrem direkten Umfeld (noch) untersagt ist.

Niemand wird sich über mögliche Folgen Gedanken machen. Prämisse ist, "Spass" und "Freude" für "mich".

Niemand macht sich Gedanken über die Virus-Mutanten und deren Ausbreitung, jeder meint "mir" kann nichts geschehen.

Wenn die Infizierten-Zahlen trotz Impfungen und "Testen" so ähnlich steigen wie in Frankreich werden sich alle fragen: "Wie konnte das nur passieren?"

Selbstkritisch seinen eigenen Anteil daran erkennen wird keiner.

Lockerungen

ob dies der richtige Weg ist, mag ich nicht urteilen.
Ich verfolge seit Woche die Werte in unserem Landkreis, der lag 3 Wochen auf 34,2. Dann wurde die Ausgangssperre gelockt und siehe da, er steigt wieder auf aktuell 37,6.
Sollte man diverse Einzelhandelsgeschäfte öffnen, nur mit kontrollierten Einlass.
Desweiteren stimme ich den Zeilen vieler Usern voll umgänglich zu, was sollen die MP's uns noch erzählen? Verbote welche nicht eingehalten werden, können Sie auch mit Worten nicht ändern man kann auch alles öffnen und die Herde ins " verderben" rennen lassen. Eigentlich kennen wir ja alles schon.

@Sternenkind 9:34

Genau deshalb verhalten wir uns jetzt wie Donald Trump?

Söder hat Recht -aber wo bleibt die Leistung der Politik?

Wir Bürger ertragen die Einschränkungen murrend aber erwarten das die verantwortlichen endlich nach gesunden Menschenverstand handeln. Gestern die Sendung Kontraste auf ARD - besser kann man die Liste des Versagens in der Pandemie nicht dokumetieren. Danke dafür.
Auch wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist muss man noch ein Seil herunterlassen. Frau Merkel handeln Sie bitte und besetzen die kritischen Posten neu.

an 0_Panik

Hier stellt sich nur eine Frage, wieso ist die Bundesregierung, d. MPs, u. d. sonst. Verantwortlichen nicht in der Lage dieses System umzusetzen, u. d. seit Frühjahr2020 ."

Die Frage müsste meiner Ansicht nach anders gestellt werden. Es geht wohl eher darum: Warum sie nicht nicht bereit sind, wirkungsvoll zu handeln und stattdessend immer weitere Schäden hinzunehmen. Das System des Hinhaltens war und ist nicht ohne große Schäden durchsetzbar.

@Geht doch gewaltig vorwärts! 9:43 von DeHahn

"und statt einem Impfausweis soll nun wiederum eine App
(siehe oben) in ca. 3 Monaten kommen"

Es muss halt nur die Richtige sein!
Halten wir uns doch an unsere französischen Freunde nach dem Motto:
'Selbst Kamele sind manchmal hilfreich'
www.heise.de/hintergrund/Neuer-Covid-19-Test-erkennt-Infektiositaet-drei...
kurz: https://is.gd/3GrL3A

daraus:
Die französische Entwicklung weist die Viren mit winzigen Kamel-Antikörpern nach
und ist am Handy auswertbar.
Der Test ist annähernd so genau wie PCR-Tests.

@Marmolada

"Das Szenarium erinnert irgendwie an Endzeitstimmung in Sciencefiktionfilmen, in denen sich die Menschheit zuletzt unter die Erde zurückzieht."

Das sehe ich schon seit Monaten so, aber irgendwie habe ich das Gefühl, dass die meisten Leute das lieber verdrängen. Und dabei sollte man doch denken, dass die Leute, die solche Filme gemacht haben, sich schon vor Jahren überlegt haben, was wohl so passieren könnte.
Na ja, an George Orwell will sich ja auch irgendwie keiner erinnern, wenn er auf Facebook ist...

Bloss keine Hektik

Neeein, bloss keine Hektik, nicht bei den Impfungen, nicht bei den Schnelltests und auch nicht bei der Wiederherstellung der Existenzgrundlage von Millionen Bürgern!
Ich schlage vor für jede weitere Woche Lockdown die Besoldungen der Regierungsangestellten und die Renten und Pensionen um 3 % zu kürzen und dieses Geld denjenigen zur Verfügung zu stellen, die Lockdown-bedingt vor dem Nichts stehen.

Die generelle

Die generelle Wortschablonensprache des Herrn Söder hilft niemandem.
Das ist substanzlose fast tautologisch zu nennende Rede ohne Inhalt, denn der Satz "Eine generelle ...Hektik hilft niemandem" gilt immer und überall, genau wie seine anderen Schablonen wie z.B. "Wir sollten das Erreichte nicht leichtfertig verspielen"...

10:06 von Sternenkind

Und schon allein darf der private Bereich nicht in unüberschaubaren Größenordnungen frei gegeben werden. Alle anderen Bereiche kann man zahlenmäßig durch Terminvorgaben händeln.

um 09:34 von Sternenkind

>>
Richtig

Da hat einer seinem Corona-Zorn freien Lauf gelassen! „Wir vernichten zurzeit Existenzen. Und ganz nebenbei auch noch die Staatsfinanzen“, sagt Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (69, CDU). Seit Oktober werde Deutschland mit dem Satz vertröstet „Jetzt müssen wir noch einmal tapfer sein“ – Monat für Monat. Bouffier: „Die Leute haben die Schnauze voll!“
<<

Das Gegenteil ist richtig. Existenzen werden erhalten. Denn neben einer unvorhersehbaren Pandemieentwicklung würden viele Einzelhändler und Gastronomen sich wundern, wie wenig Gäste/Kunden in der Unsicherheit zu Ihnen kämen. dann hieße es: Kaum Umsatz, aber kein Geld mehr vom Staat.

09:53 von logig

Wenn Sie mir die Berechnung des R-wertes erklären können, dann höre ich auf zu diskutieren. Ich bin bestimmt nicht ganz ungebildet, habe versucht es zu verstehen. Aber als ich gelesen habe, dass das irgendwie geschätzt wird, habe ich kapituliert. Also bitte. Und nicht wieder auf irgendwelche Artikel verweisen, die ich auch nicht nachvollziehen kann.

es gibt keinen vernünftigen Grund

Geschäfte etc. nicht wieder zu öffnen, solange die Begehungsdichte gering gehalten werden kann und FFP2-Masken vorgeschrieben werden. Der Rückgang der Infektionszahlen hat sich erst nach Einführung medizinischer Masken ergeben. Die AHA-Philosophie der Bundesregierung war schlicht Blödsinn, der noch aus der Zeit stammte, wo keine medizinischen Masken vorhanden waren und die Bundesregierung und das abhängig-hörige RKI deshalb die Wirksamkeit von Masken leugneten (obwohl das bekanntermaßen eine 08/15-Maßnahme im Infektionsschutz ist. Das war schon absurdes Theater und ist es noch immer, weil so getan wird, als könne sich die Bevölkerung nicht schützen. Einzig unverantwortlich ist das Öffnen der Schulen und Kindergärten, denn dort finden (etwa auf dem Schulweg) unkontrollierte Übertragungen statt. Die Bundesregierung tut also das, was hochgefährlich ist und unterläßt das, was vergleichsweise sicher ist.

So ist es @10:01 von weingasi1

>>> Ich bin chronischer Asthmatiker, von Impfung noch keine Spur. Es läuft ja total suboptimal. Dabei wäre es soo, soo wichtig. Dass man da nicht wirklich das letzte Quentchen Energie für aufbringt, sondern sich in verwaltungstechnischem Kleinklein verzettelt, ist nicht zu akzeptieren und kostet Riesengelder UND Menschenleben !Das ist das, was viele so wahnsinnig ärgert !>>>

Das Land Bermen, "überlegt" dass die Impfanwärter direkt von Ihrer Kasse angeschrieben werden, u die Impfung angeboten bekommen! Statt vorher noch ein ÄRZTLICHES ATTEST bei Ihrem HA einholen zu müssen.....
Ein fitzelkleines Bundesland überlegt das.....Hallo? Machen bei allen Bundesländern! AZ bei Ärzten verimpfen lassen! Aber Neeeeiiinnnn das wäre ja zu einfach........Kopfschüttel!

um 10:06 von Sternenkind

>>
Richtig

Kanzler Sebastian Kurz: "Die Menschen haben sich immer weniger dran gehalten, es hat immer mehr Verlagerungen in den privaten Bereich gegeben und ein Lockdown, wo keiner mitmacht, der hat natürlich auch wenig Sinn."
<<

Die Pandemiemüdigkeit ist zumindest ein Softfact. Deshalb bleibe ich bei meiner Auffassung, dass man vieles unter Hygienekonzept zulassen muss, bei gleichzeitiger erheblicher Verschärfung von Strafen bei Verstößen. Wir können es uns nicht mehr leisten, dass diejenigen, die gegen Regeln verstoßen haben, nur belehrt werden. Die Strafen müssen genau so hoch sein, dass sie wirken - sonst braucht man sie nicht.
Wir haben hier auf Rügen übrigens 6 Fälle. Wohlgemerkt Fälle, nicht Neuansteckungen.

Ich denke

es wäre tatsächlich sinnvoller den Menschen kontrolliert mit Hygiene vor allem mehr Sozialkontakte im öffentlichen Bereich zu ermöglichen, als sie in heimliche , private Bereiche zu verdrängen. Was zu beobachten ist, ist dass ständig über die bösen Anderen hergezogen wird, tatsächlich aber heimlich die Vorgaben umgangen werden. Außerdem ist es immer noch nicht gelungen Alte und Kranke ausreichend zu schützen. Immer noch nicht ausreichend Tests in Krankenhäusern und Co. Da wird fröhlich verlegt und weiter geschleppt. Wir müssen wieder lernen würdig zu leben. Zur Zeit warten Alle aus meiner Sicht in Unwürde auf den Tod. Leben ist etwas mehr.

@Sternenkind um 10:06

>Kanzler Sebastian Kurz: "Die Menschen haben sich immer weniger dran gehalten, es hat immer mehr Verlagerungen in den privaten Bereich gegeben und ein Lockdown, wo keiner mitmacht, der hat natürlich auch wenig Sinn."<

In Anbetracht der Politik des ständigen öffnen und schliessen und Sonderrechte hier und da verteilen in Österreich ist das wirklich kein Wunder; dazu seine lieben Parteikollegen in Tirol die notwendige Bestimmungen nur nach als "Rülpser aus Wien" bezeichnen.

So wie die Österreicher die Bayern Europas sind sind halt die Tiroler die Bayern Österreichs.
Wenn Söder nicht als erster mit Lockerungsankündigungen vorgeprescht wäre würden jetzt nicht so viele nachziehen.

Auf Bundesebene war hier der Sündenfall die Einräumung von Sonderrechten für Friseure; daß kann man einfach nicht als ausgewogen verkaufen, da fühlen sich alle anderen betrogen.
Müller ist der letzte Lichtblick, aber der geht ja bald, dafür bekommen wir Giffey, aber wahrscheinlich dann zum Glück nicht als RB.

Einzelhandel geht Geduld aus

Wenn es am 3.3. keine Öffnungsperspektiven für Läden gibt, gibt es halt eine Klagewelle.
Wofür ich auch Verständnis habe. Da mich mittlerweile von den Ü80-ern nur noch mein Vater interessiert (der seine erste Impfung erfolgreich erhalten hat), ist für mich eines klar: Sobald geöffnet wird, werde ich meine geliebte Buchhandlung + Kaufhaus aufsuchen, genau so wie ich es von Mai bis Dez. auch regelmäßig getan habe.

10:04 von rainer4528 Ich kann

10:04 von rainer4528

Ich kann Ihre Meinung durchaus verstehen, aber dafür ist n a c h der Impferei noch Zeit genug.
Das kann man Kindern übrigens auch vermitteln !
Wenn Sie bitte bedenken, das von den Mutanten auch Kinder - zum Teil mit schweren Verläufen - betroffen sind, sollten Sie vielleicht umdenken.

@ich1961, 08:49

"Die Zahlen steigen wieder ( gestern laut worlometers 10782 Neuinfektionen und 393 Todesfälle ). Da muss man doch ziemlich
" beratungsresistent " sein, jetzt auf Lockerungen zu pochen.
Das wird uns allen noch fürchterlich " auf die Füße " fallen, und dann ist das Geschrei groß, und natürlich sind dann
" die Politik / Politiker " schuld und nicht die, die soooo laut nach den Lockerungen rufen"

Jetzt auf Lockerungen zu pochen - jedenfalls soweit sie das Infektionsgeschehen "befeuern" - ist tatsächlich nicht zielführend. Bitte verwechseln Sie hier aber nicht Ross und Reiter: Die, die "die soooo laut nach den Lockerungen rufen" tun das nicht zuletzt deshalb, weil sie sich wegen des "Shutdowns" nicht selten ganz konkreten (in aller Regel finanziell bedingten) Existenznöten ausgesetzt sehen. Und diesen Umstand hat/haben in unserem derzeit herrschenden Politik- bzw. Wirtschaftssystem zuallererst " die Politik / Politiker " zu verantworten.

@ 10:06 von Sternenkind

Eine Frage: Ist dann der Lockdown, der die Kurve abflacht, falsch, oder das Verhalten der Leute, die keine Verantwortung übernehmen?

Denkt auch jemand an die

Kinder? Die werden als letzte eine Impfung bekommen.
Und wer verreist denn ohne seine Kinder?
Oder sollen alle Kinder keinen Impfpass bekommen?
Hier scheint mal wieder eine völlig undurchdachte Lösung an den Start zu gehen.

09:53 von logig

Die Maßnahmen reichen für die infektiösen Mutanten nicht
.
warum reichen die nicht ?
Doch weil sich ein zu großer Teil der Menschen nicht an die Maßnahmen hält ?
Wenn ich nen Kondom benutze hilft das bei Aids ebenso
wie bei dem 30 ... 40 mal infektiöseren Hepatitis B Virus
so wird es bei Corona und dessen Mutanten auch sein

Hektik oder Panik?

Ich vermute es handelt sich um Zweiteres. Eigentlich ist doch jedem klar, dass die dritte Welle kommt und nun will man eben nicht von seinen Vorstellungen abrücken und will die Lockerungen noch schnell durchdrücken. Es kann eben nicht das sein was nicht sein darf. Die Quittung für die zögerliche Eindämmungspolitik kommt zum Schluss, sowohl gesundheitlich als auch wirtschaftlich.

Schlussstrich

Die Pandemie ist vorbei! Das muss doch mittlerweile bei den Menschen angekommen sein? Es darf nicht sein, dass wir weiter machen wie bis her. Jeder Selbstständige der eingeschränkt wird ist einer zu viel. Die Kinder sollen wieder sofort zur Normalität zurückkehren dürfen. Wie lang möchte man diesen diffusen Zustand noch aufrecht erhalten???

Und außerdem, macht dem

Und außerdem, macht dem Lockdown ein Ende. Die vulnerablen sind fast geimpft, die Risikogruppen kommen eh noch nicht dran. Wir halten uns gerne für die wichtigeren zurück. Polizisten sehe ich ja ein, aber den Rest nicht. Das nennt man Solidarität!

Das Super- Wahljahr und die Fahnen im Wind

Ich erwähnte es bereits: dieses Wahljahr hat einen gemeinsamen kleinen Gegner, der große Wirkungen zeigt und der heißt Covid19. Jeder will es nun besser wissen und besser können. Die einzige Verbesserungen, die ich unter den MPs sehe ist, dass die Fahne in den Wind gehalten wird, werden die Rufe aus der Bevölkerung nach Öffnungen lauter, wird geöffnet. Ist allgemeine Skepsis angesagt, wird geschlossen. Wo bleibt die gemeinsame Strategie?

@ Mika: Hektik ist das letzte, was bisher zum Guten geführt hat. Impfen u.a. kann durchaus schneller und präziser verlaufen, aber nicht "hektisch". Hektik bedeutet Chaos. Und das findet grade zu Genüge statt.

So so @10:17 von wolf66

>>>Alle über 60 und Vorerkrankte dürfen! zu Hause bleiben, beim vollem Gehalt bis zur Impfung und die Anderen können tun und lassen was sie wollen>>>

Und die unter 60 jährigen Vorerkrankten dürfen weiter arbeiten u ggf sterben! Ihnen ist das total egal, weil Sie gehören ja zu "Den Anderen" die tun u lassen wollen, was ihnen passt, ob das Todesopfer fordert oder nicht, Hauptsache "Freiheit".....
Ziemlich....."Quer"!

Nun...

...es ist Wahljahr.
Der Herr Söder macht nur seinen Job....möglichst so, dass er sich weiterentwickeln kann in der politischen Landschaft.
Wie war das noch?
"Alle denken nur an sich.
Nur ich , ich denk an mich"

@Rodriguez, 09:34 Uhr

Meinen Sie mit "Kadetten" etwa die Politiker...? Ich bin in diesen tagen froh, kein Politiker zu sein. Umso mehr schätze ich deren Arbeit. Bundes- und Landesregierungen lassen sich Gott sei Dank nicht dazu verleiten, den Bürgern Honig ums Maul zu schmieren, zu beschönigen oder unter den Teppich zu kehren. Nein, Sie stimmen sich mit Experten ab, verkaufen uns Bürgern auch bittere Wahrheiten und übernehmen Verantwortung. Wenn man das Infektionsgeschehen in den anderen Ländern betrachtet kann man nur sagen: Gut so! Natürlich passieren auch Fehler, so bei der Bestellung der Impfdosen durch die EU. Aber insgesamt bin ich mit der Entwicklung durchaus zufrieden. Was Sie despektierlich als "Kadetten" bezeichnen, sind in Wahrheit "Kapitäne" auf hoher See - und ich wüsste keine besseren (vor allem wenn ich mich in den anderen Parteien umschaue)...

Schaukeln

Die zunehmenden Wünsche nach Lockerungen und die Zunahme der Fallzahlen werden in einer positiven Rückkopplung zur dritten Welle führen.

Fallzahlen sinken = Spielraum für Lockerung
Fallzahlen steigen = Verschärfung notwendig

Nachdem wir seit Neujahr in der richtigen Richtung unterwegs waren, kehren wir nun wieder um.
Statt nach Lockerungen sollten wir nach Impfungen rufen.

09:52 von glücklicher

09:52 von glücklicher leser

Auch ich habe auch schon von den Mutationen gehört. Doch wie lange tragen wir jetzt schon mundschutz in letzter Zeit sogar ffp2 und medizinische Masken? Kommen die mutierten Viren da besser durch? Wie kann es sein, dass bei Miele und Porsche Ausbrüche stattfinden, die bisher gut durchgekommen sind?

Inzwischen....

.....haben doch fast mehr Menschen in diesem Land Sorge und Angst um die negativen Folgen der Maßnahmen gegen das Virus (Existenzsorgen, Einsamkeit, Bildungslücken, ....) als Angst vor dem Virus.

@ 10:41 von Sonnenstern u.a.

Die R-Zahl ist kein Schätzwert.
Die sog. "effektive Reproduktionszahl" ist die Zahl, die das RKI täglich berechnet.
Für die Berechnung braucht man die sog. Generationszeit, die besagt, wie lange es dauert, bis ein Infizierter die nächste Person ansteckt. Man geht dabei von vier Tagen aus. Um R zu berechnen, addiert man die Infektionszahlen einer Generationszeit und teilt sie durch die Infektionszahlen der vorherigen Generationszeit, wobei man zum Ausschluss von Meldeverzügen die zurückliegenden drei Tage nicht mit einbezieht. Beispielrechnung für den 14. Februar: Es werden die Zahlen vom 7.-10.2. addiert und geteilt durch die Zahlen vom 3.-6.2. So käme man z.B. auf die Rechnung (8557 + 8611 + 8680 + 8752) / (8824 + 8884 + 8931 + 8819) = 0,75.
Es gibt noch die sog. "geglättete Reproduktionszahl", bei der statt vier Tagen sieben Tage als Intervall angesetzt werden, um Verzerrungen (z.B. Ausbruch in Schlachthof) zu minimieren.

An CorinaF um 11.13

da haben Sie mich völlig missverstanden. Ich meinte alle Vorerkrankten, egal welchen Alters. Sorry

10:20 von Margareta K. Danke

10:20 von Margareta K.

Danke für Ihre netten Worte, ich bin auch mehrfach vorbelastet und pflege meinen schwer kranken Mann - da muss das irgendwie gehen.
Aber sich online an zu melden ist doch eine gute Idee - wenn es funktioniert.

// Allmählich werde ich, obwohl eher eine positiv nach vorne schauende Natur,
depressiv. //

Bitte bleiben Sie zuversichtlich und stark. Wir alle werden ( ich weiß noch nicht wie ) da durch kommen.
Alles Gute und bleiben Sie gesund.

Geht doch gewaltig vorwärts?

von DeHahn @
Richtig, sehe ich auch so. Nur haben sie vergessen das das Corona sterben unserer Senioren auch weiter geht. Mehr als 69.000 tausend bis heute.

12:20 von sinnundverstand

Danke für die Info. Das nachfolgende war mein bisheriger Kenntnisstand, veröffentlicht vom RKI.

„Das Nowcasting erstellt eine Schätzung des Verlaufs der Anzahl von bereits erfolgten SARS-CoV-2-Erkrankungsfällen in Deutschland unter Berücksichtigung des Diagnose-, Melde- und Übermittlungsverzugs. Aufbauend auf dem Nowcasting kann eine Schätzung der zeitabhängigen Reproduktionszahl R durchgeführt werden. Die Reproduktionszahl beschreibt, wie viele Menschen eine infizierte Person im Mittel ansteckt. Sie kann nicht alleine als Maß für Wirksamkeit/Notwendigkeit von Maßnahmen herangezogen werden. Wichtig sind außerdem u.a. die absolute Zahl der täglichen Neuinfektionen sowie die Schwere der Erkrankungen. Die absolute Zahl der Neuinfektionen muss klein genug sein, um eine effektive Kontaktpersonennachverfolgung zu ermöglichen und die Kapazitäten von Intensivbetten nicht zu überlasten.“

Korrektur von 11:04

Ich möchte meinem Kommentar von 11:04 eine wesentliche Sache hinzufügen:
>>Die einzige "Verbesserungen", die ich unter den MPs sehe ist, dass die Fahne in den Wind gehalten wird, werden die Rufe aus der Bevölkerung nach Öffnungen lauter, wird geöffnet.<< Die Anführungszeichen bei dem Wort Verbesserungen. Eigentlich hätte das Wort "Veränderungen" dahin gehört. Denn wirkliche Verbesserungen finden dadurch nicht statt.

Inzidenz kein sinnvoller Maßstab

Man stelle sich doch mal vor, die Bedenkenträger hätten recht gehabt mit ihrem Theater, das sie Anfang des Jahres gemacht haben, der Impfstoff würde Infektionen nicht verhindern. Wäre das so, würde trotz Impfung die Inzidenz nicht fallen, die Intensivstation würden sich aber leeren.soll man dann allein wegen der Inzidenz ohne schwere Fälle im dauerhaften Lockdown bleiben?

Dieses Beispiel zeigt doch, dass die Inzidenz kein Maßstab sein kann. Sie fällt bei der Altersgruppe über 80 kontinuierlich, Infektionen ohne oder mit überwiegend leichtem Krankheitsverlauf rechtfertigen keinen Lockdown! Es muss endlich das getan werden, was schon im Oktober hätte getan werden müssen, nämlich unter massenhafter Verbreitung von Schnelltests wieder normales Leben einschließlich Osterurlaub ermöglichen!
und ob die Inzidenzen eine "Trendumkehr" begründen, lässt sich erst nächste Woche seriös beurteilen - noch kann das alles Folge des massiven kälteeinbruchs sein.

als Angst vor dem Virus?

Sebastian15 @
Sie haben persönlich haben also keine Angst das zu den 69.000 tausend Corona toten noch sehr viele mehr hinzukommen?

Kann das Herumeiern von Söder nicht mehr hören!

@Sonnenstern, 09:06: "Sagt der, der Blumenläden, Baumärkte, körpernahe Dienstleistungen ab 01.03. erlaubt."

Genau das ist das Problem. Söder ist immer derjenige, der sich hinstellt und gemeinsame Strategien fordert, um entweder vor einem Gipfel schnell noch seine Ideen als einzig Richtige anzupreisen, oder danach als einer der Ersten wieder von den Beschlüssen abzuweichen.

Immer in den Schlagzeilen, und für viele Wähler damit wohl der "Macher". Aber wenn man sich die Bilanz der/des Bayern genauer ansieht muß man leider sagen, daß da viel zuviel heiße Luft dabei ist.

Die ersten Pannen beim Impfstoff gab es in Bayern. Schon immer mit die höchsten Inzidenzien hat Bayern. Und schon immer wusste der Mann aus Bayern am besten, was zu tun ist.
Beim Öffnen der Baumärkte muß man sich dann ja nicht mit BaWü absprechen. Und Friseure öffnen ist eine Frage der Menschenwürde.

Bitte Bedenken Sie @12:26 von wolf66

>>>da haben Sie mich völlig missverstanden. Ich meinte alle Vorerkrankten, egal welchen Alters. Sorry>>>

Ok, dennoch haben Vorerkrankte auch Kinder zu versorgen. Manche Vorerkrankte sind gar nicht "auf dem Schirm" als Beispiel Morbus Chron, diese Erkrankten nehmen regelmäßig Cortison, welches auf Dauer ihr Immunsystem schwächt. Diese Erkranten gelten NICHT als "erkrankt genug" um im "Impfplan" vorgesehen zu sein, doch krank u dauergeschwächt (durch den vielen Durchfall) sind sie trotzdem.

@ 11:01 von CovidMe

Eine Frage: Verraten Sie uns auch, woher Sie Ihre "Weisheit" haben, die Pandemie sei vorbei? Nehmen Sie die Zahlen zur Kenntnis? Sprechen Sie z.B. mit Ärtzen und Pflegepersonal?
Ihr Kommentar löst bei mir nur Kopfschütteln über das riesige Maß an Ignoranz aus.

09:31 von Sternenkind

>>Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) ist zufrieden mit der aktuellen Situation in den Kliniken und kann sich Lockerungen der bestehen Corona-Maßnahmen vorstellen. „Die Lage hat sich im Vergleich zum Höchststand der zweiten Welle entspannt“, sagte der designierte Hauptgeschäftsführer Gerald Gaß.<<

Das hilft aber nicht weiter, wenn Sie derart selektiv zitieren. Die Vorsitzenden mehrerer Intensivmedizinischer Verbände warnen ob der mittlerweile völlig erschöpften, weil chronisch überstrapazierten Mannschaften auf Intensiv, dass die Zahlen auf den Intensivstationen keinesfalls wieder ansteigen dürfen.

Wobei es kein Warnen, sondern ein flehentliches Bitten war...

Herr Gaß hat sich - völlig zu Unrecht - auch schon beklagt, dass die Kliniken die Corona-Krise alleine bewältigen "mussten" und sie daher in der ersten Reihe bei den nächsten Budgetverhandlungen vor den Praxisärzten zu stehen hätten.

Ein Lobbyist halt, aber niemand, nach dem wir uns in der Krise ausrichten werden...

Söder: "Eine generelle Öffnungshektik hilft niemandem"..

Natürlich haben sich Überlegungen und Möglichkeiten zur Öffnung nach medizinischen Daten zu richten. Nicht nach dem Datum.

Auf der anderen Seite wird es für den Einzelhandel wirtschaftlich kritisch. Der entsprechende Verband spricht von 52 Prozent möglichen Insolvenzen. Bei der Gastronomie wird es ähnlich sein.
Vielleicht überlegt man mal die finanziell heranzuziehen, die wie die Paketbranche (trotz überdurchschnittlicher Infektionsrate) in der Krise gut profitiert hat (plus 40 Prozent).

09:34 von Sternenkind

>>... „Wir vernichten zurzeit Existenzen. Und ganz nebenbei auch noch die Staatsfinanzen“, sagt Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (69, CDU). Seit Oktober werde Deutschland mit dem Satz vertröstet „Jetzt müssen wir noch einmal tapfer sein“ – Monat für Monat. Bouffier: „Die Leute haben die Schnauze voll!“<<

Woher haben Sie denn diese Zitate? Herr Bouffier war doch eigentlich fast der MP, der es in den vergangenen zwölf Monaten wohltuend wenig nötig hatte, sich in den Vordergrund zu drängen.

In Anlehnung an den Kaiser Franzl möcht' ma sogn:
Ja, is denn scho wieder Wahlkampf?

an Sonnenstern

"„Grundsätzlich vertrete ich die Meinung, dass im Auggenblick ein relativ kurzer, aber harter Lockdown zielführend wäre.“
Meinen Sie nicht, dass es für die die jetzt nicht arbeiten lange genug hart war? Die haben auch ein Recht sich mal wieder Wünsche erfüllen zu können. Stattdessen kommen noch ganz andre finanzielle Belastungen auf sie zu."
Dass die finziellen Hilfen genauso zögerlich wie die Coronamaßnahmen durchgeführt werden, ist von den gleichen Politikern zu vertreten. Entscheidend ist, dass die Belastungen, bei einem rechtzeitigen wirkungsvollen Lockdown mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit weitgehend vermeidbar gewesen wären. Mehr kann eine wissenschaftliche Prognose nicht leisten. Herumprobieren ist und war und ist nah meiner Meinung unverantwortlich.

Lauterbach von Anfang an auf richtigem Weg

Unfassbar viele Fehler wurden gemacht.
Am Anfang fehlte Schutzmaterial- und Kleidung in den Krankenhäusern. Die Sinnhaftigkeit von Masken wurde in Zweifel gestellt (Kekulé). Altenheime wurden nicht ausreichend geschützt, Schnelltest‘s nicht eingesetzt, obwohl schon verfügbar. Die Schulen wurden im Sommer nicht auf die nächste Welle vorbereitet. Der milde Lockdown im Herbst war falsch, die Impfstoffpolitik der EU ein einziges Desaster.
Natürlich kann man sagen, alles war neu, andere Länder konnten es auch nicht besser, aber der einzige der alles, schon vor Wieler und Drosten, voraussagte war nun mal Lauterbach. Er hatte mit Abstand zu anderen immer Recht und befürchtet nun auch die dritte Welle und mahnt wieder einmal nicht zu unrecht.

An

der aktuellen „Inzidenzlandkarte“ Bayerns kann man ganz deutlich ablesen, dass das Virus sehr stark von Tschechien und auch stark von Österreich her nach Bayern eingetragen wird. Zu jedweder Öffnungstrategie in Bayern gehört daher zwingend eine adäquate „Schließungsstrategie“ für die Grenzen zu Tschechien und Österreich. Auf die daraufhin mit Sicherheit wieder fälligen Mosereien seitens der EU sollte man dabei pfeifen; solange der Anteil geimpfter Personen nicht EU-weit ausreichend ist, können wir nicht beides haben, niedrige Inzidenzzahlen UND offene Grenzen.

Die jetzt nach Öffnung

Die jetzt nach Öffnung schreien und die anstehenden Gefahren durch die verschiedenen neuen veränderten Viren sehen wollen, sind die Totengräber der nächsten Welle. All das für ein bißchen Spass und Konsum? Warum sagt da keiner: „Alta,wie krank ist das denn“?

@carina f, 11:13h Ich hatte

@carina f, 11:13h
Ich hatte den User so verstanden, dass er alle 60 jährigen plus die Vorerkrankten aus j e
d e r Altersgruppe meinte...
@sinnundverstand,12:20h: Endlich mal eine verständliche Erklärung, wie der r-Wert berechnet wird, das macht vieles nachvollziehbar, vielen Dank.
Ich bin auf Seiten derer, die Öffnungen voranbringen wollen, wobei mich die Södersche Wandlung auch überrascht hat, oder vielmehr nicht, der Mann ist einfach nur ein Opportunist, der die Strömungen erspürt und sein Handeln danach ausrichtet,erstes Ziel dabei: Machterhalt oder gar -zuwachs. Dazu ist er ein Schauspieler erster Güte. Wenn er Kanzler werden sollte, melde ich mich endgültig aus D ab. Nichts desto trotz, die Öffnungen sind wichtig, wer gerne im Dauerlockdown verharren möchte, es bleibt ihm ja frei. Der Staat sollte nur dort regeln, wo Leute in Abhängigkeit gegen ihren Willen sich nicht schützen können.
Noch am Rande, die Inzidenzkarte vom RKI war heute morgen falsch eingespielt, daher die Schocker

an Sonnenstern

Bitte teilen sie mir ihren Kenntnisstand in Bezug auf statistiche Verfahren mit. Ich fürchte allerdings, dass mir auch dann eine Erkärung mit 1000 Zeichen nicht möglich ist.
Soweit sie überhaupt an wissenschaftliche Prognosen glauben, z.B. an die Wettervorausage, die Prognosen zur Konjunkturentwickung etc, sollten sie auch den Prognosen mit Hilfe des R- wertes vertrauen, statt auf ihr oder das Bauchgefühl anderer zu verlassen. Für die Zauderer aber wird es immer schwerer werden, ihre Strategie zu verteidigen, wenn die Prognose erneut im Wesentlichen zutrifft.

@Adeo60

"Was Sie despektierlich als "Kadetten" bezeichnen, sind in Wahrheit "Kapitäne"...

Wenn Sie Kapitäne sehen wollen, schauen Sie nach Taiwan oder andere asiatische Länder.
Bei den hiesigen "Kapitänen" dürfte es sich wohl eher um Bruchpiloten handeln.
Fragen Sie die unzähligen vernichteten Existenzen.
Ihre permanenten Lobhuddeleinen auf dieses kollektive Versagen, ändern auch nichts daran, das immer mehr Menschen diesen Unfug nicht mehr mitmachen.

11:15 von halloerstmal2

Nach Impfungen rufen doch viele : Lehrer, olympioniken. Die nächsten werden die Lehrer der oberen Klassen sein, zumindest in Rheinland-Pfalz. Dort hat Frau Dreyer sogar die Idee, 2 Familien zuzulassen abzüglich der Kinder Max. 5 Personen. Kinder war da nicht was? Hochinfektiös, deshalb müssen Lehrer und Erzieher vor risikopatienten geimpft werden.

anTino255

"noch kann das alles Folge des massiven kälteeinbruchs sein."
Solche Spekulationen helfen nicht weiter. Es steht die Übernahme des Infektionsgeschehens durch die Mutationen bevor, die bei den bisherigen Maßnahmen in Kürze das Infektionsgeschen überehmen werden. Dem gilt entgegen zu treten oder den dann dann eintretenden Schaden zu verantworten.

Vor allem brauchen wir einen

Vor allem brauchen wir einen Eintrag ins Grundgesetz wonach Gerichte sich nicht in die Pandemiegesetzgebung einzumischen haben.
Deren Mitglieder kann ich nämlich nicht abwählen, wenn sie einzelne Egoisten mit (im Namen des) dem Volk verwechseln.
Ich finde generell das Minderheiten die Mehrheit nicht dominieren sollte schon gar nicht im Bereich Vergnügungssucht

Söder betreibt mal wieder Populismus in Reinkultur

Oder Politik nach Umfragewerten. Das erinnert an die Vorgehensweise von Angela Merkel.

Die Fokussierung auf Inzidenzen ist sicher falsch und greift viel zu kurz. Ob es so kompliziert sein muss wie in Italien..?!

Wichtig ist, dass wir - und das passiert ja auch- weg kommen von diesen 35 oder 50. Das war und ist in vielerlei Hinsicht Nonsens und war wohl eher ein „Kompromiss“ in Richtung no Covid. Was ja an sich auch schon keinen Sinn macht.

Fazit: der lockdown war weitgehend unnötig, wir hätten lieber alles mit hygienekonzept auflassen sollen, vor allem die Schulen. Abstand, Masken da wo es wirklich nötig ist und vor allem Lüftungskonzepte in Innenräumen, um eine potentielle Konzentration von Viren zu verhindern.

So haben wir, damit sich Ärzte und Pfleger nicht überarbeiten, massiv Grundrechte eingeschränkt.

Denn einen Zusammenbruch des Systemen kann man auch mit deutlich milderen Mitteln verhindern.

anSonnenstern

"Auch ich habe auch schon von den Mutationen gehört. Doch wie lange tragen wir jetzt schon mundschutz in letzter Zeit sogar ffp2 und medizinische Masken? Kommen die mutierten Viren da besser durch? Wie kann es sein, dass bei Miele und Porsche Ausbrüche stattfinden, die bisher gut durchgekommen sind?"
Haben sie möglicherweise auch gehört, dass Masken das Infektionsrisiko nur senken. Die Mutationen sind infektiöser, das heißt u.a. dass weniger Viren notwendig sind, um eine Infektion auszulösen. Von den Ausbrüchen bei Porsche und Miele weß ich allerdings nichts. Vielleicht können sie veruchen, etwas sachbezogener zu argumentieren.

@ 09:30_Karlmaria-Reisen sind nicht gefährlich

„Der Mensch braucht auch ein bisschen Liebe
Ich halte das für eine gefährliche Entwicklung wenn man seinen Nächsten immer nur als eine Gefahr anzieht. Das Hauptgebot der Christen ist Gott über alles zu lieben und den Nächsten wie sich selbst. Wirklich gefährlich ist das Reisen. Aber jetzt bleiben lieber die Schulen teilweise geschlossen. Das führt doch erst recht dazu dass viele ans Reisen denken. Ich sehe die Schule lange nicht als so gefährlich an wie das Reisen. Vor allem brauchen die Kinder den Präsenzunterricht. Wir sollen den Nächsten lieben wie uns selbst und im Nächsten nicht immer nur eine Gefahr sehen“

Eine direkte Folge unsere Maßnahmen und der Angst, die unsere Politiker hier verbreitet haben.

Aber wieso soll Reisen gefährlich sein..?!

Das Virus ist überall, die Mutationen verbreiten sich sowieso und die Pandemie ist soweit erst zu Ende, wenn alle infiziert waren und immun sind.

Auch mit Impfung ist das so... Reisen ist nicht gefährlich. Gilt Nächstenliebe nur hier..?

sachliche Diskussion

Es ist immer wieder schwer die Entscheidung der Mitarbeiter meta tageschau u verstehen.
Ich gebe den Beitrag hier nochmals, nun völlig entschärft ein.
Ein Impfpass läßt sich wohl kaum mit einer Freizügigkeit in Europa vereinbaren. Nahezu unmöglich erscheint es mir, ihn grundgesetzkonform zu gestallten. Ziel müsste es sein, bald möglichst Freizügigkeit für alle zu erreichen. Also massive Senkung der Inzidenz, weitgehende Lockerung, regionale Maßnahmen, wirkungsvolles Frühwarnsystem, Erforschung und Förderung von Behandlungsmöglichkeiten etc.

12:45 von Carina F

Diese Erkranten gelten NICHT als "erkrankt genug" um im "Impfplan" vorgesehen zu sein,
doch krank u dauergeschwächt (durch den vielen Durchfall) sind sie trotzdem.
.
irgendwo muß man eben mal ne "Setzung" machen

so wie 80 Jährige in der 1. Gruppe waren und nicht 79 jährige oder 81 Jährige + 3 Tage ....

13:12 von logig

Zu spät. Bin schon von sinnundverstand aufgeklärt worden und da haben die 1000 Zeichen gereicht. Diskussionen beendet.

Haben diese

Haben diese Alles-Öffnen-Vertreter eigentlich mal überlegt, wie nach dem jetzt zu erwartenden Mutantentreff des Virus‘, also der nach der so verursachten dritten Welle anschließend die Bettenzahl der dann wieder Schwererkrankten erhöht wird und wird dann wenigstens mitbedacht, dass bei der dann gezwungenen Triage wenigstens die Aalles-Öffnen-Schreier dann auch hinten angestellt werden?

Öffnungshektik hilft nicht

Richtig Herr Söder ! Aber die bisherigen Flickenteppiche halfen auch nicht und auch hat keiner der Verantwortlichen darauß etwas gelernt ! Also nichts Neues und alles wie immer.

Vorübergehende Schließung der Kommentarfunktion

Liebe User,

wegen der hohen Anzahl der Kommentare auf meta.tagesschau.de kann diese Meldung im Moment nicht kommentiert werden.
Wir bitten um Ihr Verständnis.

Mit freundlichen Grüßen
Die Moderation

An logig

Bitte interpretieren Sie nichts in meine Meinung, was ich nicht gesagt habe. Ich habe nicht behauptet, das Infektionen durch die Masken verhindert werden. Dennoch darf ich mich doch wohl wundern, dass die Zahlen trotzdem steigen. Dann scheint ja was mit dem Gebrauch nicht zu stimmen. Man sieht ja genug, die das Ding unter der Nase tragen. Und nicht ich verbreite krude Ideen, es gibt User die das Grundgesetz ändern wollen, damit die Gerichte nicht etwa die Einhaltung der Grundrechte anmahnen können.
Zu Miele und Porsche soviel, es gibt noch andere Medien als Tagesschau.de.

09:26 von ich1961

Ich freue mich für Sie, dass Sie Anfang April geimpft werden.

Mich freut das für jeden, der ein Termin hat.

Ich (jung aber Risikopatient) stehe auch schon auf der Warteliste.

Hat alles in meinem Bundesland gut geklappt.

Also kein Grund zu meckern meinerseits.

Keine Öffnunghektik, aber eine Öffnungsannäherung hätte

man schon in größerem Umfang betreiben können, um das Blindflugrisiko bei Lockerungsentscheidungen zu verringern. Wie wäre das zu machen? Der Einzelhandel behauptet, wir verursachen keine Infektionen, wir haben gute Hygienekonzepte, die Wissenschaft sagt, sie habe kaum Daten. Somit steht eine Behauptung des Handels unbewiesen im Raum. Diesem Zustand kann man abhelfen, indem man Testbetriebe der verschiedensten Kategorien vorab zulässt und diese Testbetriebe intensiv analytisch betreut und mit allen Mitteln auswertet, auch unter Nutzung von mehr Daten, wenn die Beteiligten die Datenfreigabe für diese Untersuchung anbieten. Die Abwasseruntersuchung z.B.von Restaurants, Schnelltests, und gezielte Nachverfolgung könnte Hinweise über die spezielle Infektionslage einer solchen Branche liefern, die dann wieder das Lockerungskonzept mit Einzelmaßnahmen und/oder die Abhängigkeit von der allgemeinen Inzidenzlage erhellen würde.

Die tägliche Neuinfektionen

Die tägliche Neuinfektionen sind immer noch zu hoch, die Mutanten stehen bereits parat. Traurige Nachricht, dass Mutanten in einem Lockdown durch das Herrumreisen von und zu Engand, Südafrika und Brasilien eingeschleppt wurden.
Das Öffnen der einzelnen Geschäfte, Restaurant, Kinos etc. führt meiner Meinung nach, unvermeidbar in die 3. Welle.
Die Menschen sehnen sich nach dem Ende des Lockdowns und werden sich regelrecht in das Shoppen und Vergnügen stürzen. Das haben wir alle bereits miterlebt.
Egal ob schnell oder langsam geöffnet wird, das Ergebnis ist, früher oder später, das gleiche. Vlt. haben wir bisschen Glück und die Pandemie stoppt von ganz alleine. Grund zur Hoffnung gibt es, den die WHO zeigt auf, dass generell, weltweit, die Zahl der Infektionen von alleine, sinkt. So kann ich Herrn Söders Bedenken verstehen.

Spaßgesellschaft...

Herr Söder hat vollkommen Recht, jetzt nicht in eine Öffnungshektik zu verfallen. Ich denke, bei allen Wünschen nach Lockerungen sollten die Werte 50 und 35 die im Gesetz geregelte Basis für Lockerungen sein. Will heißen, ist die Inzidenz über 50 erübrigt sich jegliche Forderung nach Lockerungen. Liegt der Wert um die 35, kann LANGSAM und mit Bedacht über Lockerungen nachgedacht werden. Das sind doch eigentlich schon seit Monaten DIE Perspektiven. Würden sich ALLE an die Vorgaben halten, müssten diese Werte eigentlich schon längst erreicht sein. Der Wille dazu scheint aber nicht überall vorzuherrschen. Wenn es tatsächlich stimmt, dass die meisten Infektionen im privaten Umfeld stattfinden, lässt das sehr tief blicken. Seit Monaten hat es jeder in der Hand, dass Lockerungen umgesetzt werden könnten - aber anscheinend fällt es vielen, zu vielen tatsächlich sehr schwer, die Kontakte auf das erlaubte Minimum zu reduzieren...

Wahlkampfgeschenk?

So erfreulich ich die spontanen Lockerungen dieser Woche finde, so sehr erstaunen sie mich auch. Ich schätze, das sind Wahlkampfgeschenke. Wenn in gut zwei Wochen die Landtagswahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz vorbei sind, werden die Lockerungen vermutlich wieder zurückgenommen.

Genießen wir also das bisschen Freiheit, das man uns lässt.

Derweil sich beim Impfen die Astrazeneca-Impfdosen stapeln, Impfwillige nicht vorgezogen werden, obwohl die Bundesimpfverordnung das hergibt, sich die Ärzte wie Sauerbier anbieten, endlich beim Impfen helfen zu dürfen, man sie aber nicht lässt, die Schnelltests immer noch nicht kommen....

Leute: Man sollte langsam auf die Einschränkungen pfeifen. Wenn "die da oben" keinen Bock haben, das Problem zu lösen, dann müssen wir auch nicht mehr mitmachen.

Blöd nur, dass das Leben gefährdet...

Welche Öffnungshektik?

Das meiste war doch die ganze Zeit geöffnet.

Wer nicht in kleinen Läden einkaufen könnte, der ging in die Supermärkte und Discounter.

Zur Arbeit gingen alle, die körperlich arbeiten müssen.

Um ihre Kinder kümmerten sich in der Zeit Lehrer und Erzieher in Notbetreuung. (In manchen Gegenden gingen bis zu 70% der Kinder so weiterhin in die Schulen und Kitas.)

Söder selbst reiste immer wieder nach Berlin und zurück.

16:39 Mike65 Bayern ist doch ganz vorne beim Öffnen

Weiß Herr Söder noch was er vertritt? Aus dem gestrigen Artikel: "Bundesweiter Flickenteppich: Chaos bei den Ladenöffnungen":

Söder:Wenn die Gartenabteilungen geöffnet werden dürften, der Rest der Baumärkte aber nicht, werfe das Fragen auf.

Dass sich nur ein Haushalt + eine weitere Person treffen dürfen, was theoretisch bedeutet Familie besucht die Oma, während der Opa solange ausquartiert wird, wirft also keine Fragen auf !?

Darüber hinaus erlaubt Bayern ab kommender Woche wieder körpernahe Dienstleistungen wie Fußpflege, Maniküre und Kosmetik sowie den Einzelunterricht an Musikschulen - allerdings nur dort, wo die Sieben-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche unter 100 liege.

Unter 100?! War da nicht was mit 50, 35 oder noch weniger ? Wer ist in Öffnungshektik? Söder natürlich nicht. (Ironie aus) Aber verkaufen kann er sich anscheinend immer noch so gut, dass seinen Anhängern diese Widersprüche gar nicht bewusst werden.

@17:17_Kaneel-fähnchen im Wind

Deshalb war es gut, dass viel öffentlicher Druck auf die Politiker ausgeübt wurde, um diesen unsäglichen Weg der Inzidenzen Reduzierung um jeden Preis endlich zu beenden.

Für mich war das ohnehin eher eine Art Kompromiss auf dem (noch unsinnigeren) Weg no Covid.

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