Kommentare

Bye Bye Great Britain.

Ja was soll man schreiben, wir haben uns und England hat sich an uns abgearbeitet seit Beginn der Mitgliedschaft. Nun ist das Ende da und irgendwie bedauere ich dies, denn ich war sehr gerne in London und anderen Orten der Insel auch beruflich.
So my best regards and a happy new years eve.

Splendid

Dann können die B(r)eitrittsgespräche ja endlich beginnen

11:08 von Der Lenz

"Dann können die B(r)eitrittsgespräche ja endlich beginnen"

Die werden nach Wahrung einer gewissen "Anstandsfrist" auch folgen, dass glaube ich auch.

Nun ja

Durch ihre Politik der geförderten Massenmigration hat die deutsche Kanzlerin grossen Anteil daran. Das wollten die Briten nicht ertragen. Gute Entscheidung der stolzen Briten.

Glückwunsch an Frau von der

Glückwunsch an Frau von der Leyen und PM Boris Johnson ! Da sieht man mal was alles möglich ist wenn man die Bundesregierung außen vor läßt.

Schauen wir mal, wann dieses

Schauen wir mal, wann dieses Handelsabkommen nachverhandelt wird, das ist noch nicht das Ende. Zumal Norwegen und die Schweiz fast einheitliche
Bedingungen haben. Das sollte auch für die Briten gelten, anstatt in diesem Vertragswerk bessere Konditionen einzuräumen.

@11:04 Mario Frey-Ritter

„… und irgendwie bedauere ich dies, denn ich war sehr gerne in London und anderen Orten der Insel auch beruflich.“

Ob Sie in Ihrer Arbeitshierarchie schon so weit oben sind, dass Sie allein über Ihre Dienstreisen entscheiden dürfen, vermag ich nicht zu beurteilen.
Aber eine gute Nachricht habe ich für Sie: Sie werden auch in Zukunft zumindest privat ebenso viel und fast ebenso einfach nach GB reisen können - so wie in sehr sehr viele Länder dieser Erde, die alle nicht zur EU gehören.

Es hat nie gepasst

Im Grunde hat es nie gepasst, daher ist es so wie es ist. Bedauerlich, aber so ist es.

Ein Rückschritt Par excellence, doch in Krisen besinnen sich leider - nur zu menschlich - viele auf das vermeintlich Bekannte, das Alte, das angeblich Vertraute und scheinbar Bewährte.

Die Zukunft wird es nun zeigen.

Es lebe die Zukunft. Wo Türen zugehen, gehen andere Türen auf.

Glückwunsch nach GB

Ihr habt es geschafft. Die Fesseln der Brüsseler Schad-Union sind gesprengt und die Versuche der €U-Imperialisten mit dem GB-Feind Barnier an der Spitze, EU-Unrecht und EU-Gerichtsbarkeit in einem souveränen, unabhängigen GB durchzusetzen sind genauso gescheitert, wie der Versuch die irre Brüsseler Regulierungswut zu oktroyieren.

Im Falle von Nordirland hätte London anders handeln müssen. Den EU-Spaltern wurde ein Mittel an die Hand gegeben, um weiterhin Destruktion zu betreiben.
Ich würde euch dazu raten, die Nordirlandabmachung so zu handhaben, wie Brüssel das damalige Referendum der Franzosen und Niederländer zur "EU-Verfassung": Einfach ignorieren.

Vertragsbruch ist für die EU-Mandarine ja Alltag.

lange wurde in der EU geschwätzt

dass es Freihandel nur unter den Bedingungen der EU geben könne. Der jetzige Vertrag zeigt, dass die Interessen der EU, insbesondere Deutschlands, größer sind als ihre idelogische Großspurigkeit. Das ist gut so, kommt aber zu spät, da man um einen geringeren Preis den Brexit leicht hätte verhindern können. Es ist ein doppelter Sündenfall Merkels: ein Desaster unnötig ideologisch herbeiführen, nur um es pragmatisch abzufeddern. Wer wird aus solcher Politik des Herumeierns klug?

Da sollte.....

Mr. Keir Starmer etwas vorsichtiger sein, wenn er davon spricht, daß "wir" immer Europäer sein werden. Für mich war Edward Heath der letzte pro-europäische Premier znd ihm folgte meistens das Gegenteil. Man sagt zwar, daß Großbritannien die älteste Demokratie in Europa sei, mir ist aber nur in Erinnerung, daß das Vereinigte Königreich nur mit Gewalt entstanden und zusammengehalten wird. Die Briten, oder besser die Engländer, Waliser und Nord-Iren waren schon immer Egoisten und Egozentriker und die Geschichte beweist es, auch wenn vieles schön gefärbt und verklärt wird. Aus unverständlichen Gründen findet man Gefallen an einem Staat, der sich für den Naben der Welt hält.

Schade, aber...

Wettbewerb hat grundsätzlich etwas Gutes, bringt er das Beste im Menschen hervor. Insbesondere dann, wenn das moralisch ethische Handeln berücksichtigt bleibt! Der Sportler würde dazu das Wort der Fairniss einbringen, ein Wort, das in England besonderen Stellenwert genießt. Es ist gut für Europa, wenn Länder wie das UK, die Schweiz, etc, in Zukunft hoffentlich öfter als bisher der europäischen Verwaltung immer wieder den Spiegel vorhalten, hoffentlich Dampf machen, wenn die Bürokraten in Brüssel/ Straßburg wieder einmal demonstrieren, dass sie hinterherlaufen!
Europa muss insgesamt wettbewerbsfähiger werden. Von nix kommt nix oder wer nichts reinlegt bekommt auch nichts heraus. So ist das! Wer nix reinlegen kann, weil nicht gebildet genug, weil geistig und körperlich zu träge, der hat einfach schlechte Karten, es sei denn, man/ frau strengen sich an. Genau das braucht Europa! To the UK : I keep my fingers crossed and good luck, yr always welcome!

@ 11:23 von Sternenkind

Eine Frage: Worauf sollen die Briten da stolz sein? Ich jedenfalls bin stolz darauf, wie viele Menschen bei uns Flüchtlinge bis heute unterstützen.

@11:23 von Sternenkind „Durch

@11:23 von Sternenkind

„Durch ihre Politik der geförderten Massenmigration hat die deutsche Kanzlerin grossen Anteil daran. Das wollten die Briten nicht ertragen. Gute Entscheidung der stolzen Briten.“

So ein Quatsch.
Immer der gleich Slang der EU-Basher.
Sie vergessen, das Sie überall ausserhalb der deutschen Grenzen selbst ein Ausländer sind.
Im Urlaub oder im Auslands-Job wollen Sie doch auch nicht „von oben herab“ angesehen werden.

Für viele Brexit Befürworter

Wird es ein böses Erwachen geben, wenn sie erstmal die Nachteile des Austritts zu spüren bekommen.

Antwort auf den Kommentar

>Vertragsbruch ist für die EU-Mandarine ja Alltag<

Im Großen und Ganzen ist die EU schon in einem ganz großen Dilemma, da sie seit 1952 mit der EGKS von Deutschland und Frankreich im Jahre 2020 das erste Mal um ein Mitglied kleiner wurde.
Großbritannien ist aber noch lange nicht das einzige Problem. Das liegt vielmehr darin, dass die EU am 1. Mai 2004 sofort zehn Mitglieder auf einmal laut Vertrag von Nizza aus dem Jahre 2000 aufgenommen hatte und von der EU der 15 zur EU der 25 anwuchs.
Oder andersrum gesagt: die EU nahm auf einmal einen riesigen Schluck aus der Flasche, von dem sie sich bis heute nicht erholt hat.
Großbritannien und Brexit ist Ablenkung pur.

Brexit got done!

Schön zu sehen wenn dann der Wille des Volkes doch noch umgesetzt wird. Hat zwar etwas Zeit gebraucht. Nicht zuletzt wegen vielen Antidemokraten hüben wir drüben die den Entscheid des Volkes torpedieren wollten. Boris Johnson hat sein Wort gehalten - "Get Brexit done". Über die Demokratie-Verhinderer spricht nun niemand mehr. Und das ist gut so. Es ist heute leider nicht selbstverständlich, dass politische Eliten Entscheide des Volkes respektieren. Umso mehr sollte das hier gewürdigt werden.

Zu hoffen bleibt, dass das Beispiel nun auch in anderen Staaten Schule macht und man sich getraut, bei solch wichtigen Sachfragen das Volk entscheiden zu lassen.

Wünsche allen Foristen-/innen ein gesundes 2021!

Grüsse aus der Schweiz

Jubel

Unter den einschlägigen Usern herrscht natürlich hier jetzt Jubel.
Von "Souvernität" ist viel die Rede.
Dass sich die Briten laut Vertrag auch weiterhin an Wettbewerbsbedingungen der EU zu halten haben, wird ignoriert.
Ebenso die Tatsache, dass zwischen Nordirland und dem Rest von GB nun die Grenze verläuft. Also das, was Johnson einst als völlig inakzeptabel bezeichnet hatte.

Ebenso wird natürlich das "Ende der Massenmigration gefeiert".
Dass dem britischen Arbeitsmarkt nun Arbeitskräfte fehlen werden (Stichwort Erntehelfer und Altenpfleger) wird natürlich ebenso ignoriert.
Aber gut, diverse User zeigen ja auch u.a. in den Corona-Threads, dass sie mit der Realität so ihre Problemchen haben und daher lieber in eine Parallelwelt flüchten...

Nun ja

Die Berliner Ultimaten an Griechenland und Merkels Beharren darauf, Europa solle die Willkommenspolitik für Migranten übernehmen – das alles war der Humus für die von Martin Schulz’ Auftritten genährte Stimmung, Großbritannien solle entweder Deutschland gehorchen oder die EU verlassen.

Na endlich!

Nach dem, was Großbritannien mit seiner Brexit-Wahl alles an Zeit, Geld und Ressourcen beansprucht und verschlungen hat, Ressourcen, die die EU eigentlich für die großen Herausforderungen der Zukunft dringend benötigt hätte, bin ich froh und erleichtert, dass die Briten endlich die EU verlassen. Das macht zwar die EU etwas kleiner und die anderen Probleme lösen sich nicht einfach in Luft auf aber an dieser Front ist jetzt hoffentlich endlich Ruhe eingekehrt. Bye, bye England, welcome Scotland.

"Massenmigration" von Sternenkind

Sie erzählen Märchen. Wenn man die Zusammenarbeit zwischen EU und GB seit Jahrtehnten verfolgt konnte man sehr gut verfolgen, wie GB immer wieder mit der Mitgliedschaft fremdelte, immer wieder Ausnahmen von Regeln wollte und sie meist auch bekam. D.h. den Brexit ging schon eine lange Entfremdungsphase voraus und das war weit bevor, "ihre Massenmigration", die ja derzeit gar nicht stattfindet, erfolgt sein soll.

Großbritannien: Die Brexit-Übergangsphase endet

Na, viel Spaß dann als Nicht-EU-Mitglied heute mit dem Sektschlürfen!
Und lasst es richtig krachen! Das wird ein neues Rekordfeuerwerk, das alle bisherigen Feuerwerke zu Silvester weit in den Schatten stellt.

Das hier nehme ich der Tagesschau nicht ab

Ganz offen zum Artikel

das hier:

Jahre nach dem Referendum zum Brexit endet heute dessen Übergangsphase. Dann ist der Austritt Großbritanniens aus der EU endgültig vollzogen. Die Mehrheit der Briten ist froh, dass das Gezerre um die künftigen Regeln ein Ende hat.

nehme ich der Tagesschau nicht ab weil die Mehrheit in England gegen den Brexit war. Der ganze Brexit beruht auf Lügen und Vorspielung falscher Tatsachen. Von daher gehe ich davon aus, dass aus dem Brexit schon sehr bald ein Re-Join wird.

Und mit dem hier:

Johnson: Neues Kapitel beginnt

Damit beginne ein neues Kapitel, betonte der britische Premier Boris Johnson gestern nochmal im Unterhaus: "Wir nutzen jetzt diesen besonderen Moment, um eine neue, fantastische Beziehung zu unseren europäischen Nachbarn aufzubauen - beruhend auf freiem Handel und freundlicher Kooperation."

macht Johnson sich lächerlich. Er wird bald von seinem Sessel fliegen. England wird ihn abwählen.

@ SydB um 11:20

" Wahrung einer gewissen "Anstandsfrist""

Also...
Nächstes Wochenende?

BRD aussen vor von Colin Fichler

Das liegt doch eher neben der Sache. Über ein Handelsabkommen oder eine freiwillige Loslösung von der Union entscheidet und verhandelt immer die EU und keine einzelne nationale Regierung. Ausserdem, die Briten wollten raus, was sie beim Referendum und den letzten Parlamentswahlen mehrheitlich gezeigt haben und das bekommen sie jetzt mit einer mutmaßlich eher milden Vereinbarung. Wo ist jetzt das Problem?

Re Messi

Schön zu sehen wenn dann der Wille des Volkes doch noch umgesetzt wird. Hat zwar etwas Zeit gebraucht. Nicht zuletzt wegen vielen Antidemokraten hüben wir drüben die den Entscheid des Volkes torpedieren wollten...in der BRD würde ein solches Referendum einfach verboten wo kämen wir denn da hin.

@11:42 von karlheinzfaltermeier

Excuse me? I thought we had overcome that kind of attitude! Generalising does not help! It never helped nor will it help to explain anything! If you think otherwise, please do not forget WHO has helped to assure that Western Europe today is a democratically operating continent? I am sure you may recall
some episodes of Germany's history because of which many British, and other countries' finest men/women sacrifised their lifes!
Every country has the right to chose their future, fortunately. Do therefore, not dispair! See you in the UK!

11:23 von Sternenkind

>>Durch ihre Politik der geförderten Massenmigration hat die deutsche Kanzlerin grossen Anteil daran. Das wollten die Briten nicht ertragen. Gute Entscheidung der stolzen Briten.<<

Klar, Frau Merkel ist schuld am Brexit. Außerdem noch an den sehr vielen Coronatoten in GB.
Aber durch den Brexit wird ja in GB jetzt der breite Wohlstand ausbrechen.

Good bye GB

Schade dass Ihr geht, trotz aller Rosinenpickerei .
Viel Glück, aber vergesst bitte nicht, Ihr seid trotz allem auch Europäer und gehört zu uns.
Euren BJ werdet auch Ihr bald los werden, so wie die USA seinen Lehrmeister.

11:23 von Sternenkind

Zitat:"Durch ihre Politik der geförderten Massenmigration hat die deutsche Kanzlerin grossen Anteil daran. Das wollten die Briten nicht ertragen."

Völliger Unsinn. GB war nie im Schengenraum und hat die Zuwanderung nach GB stets selbst gesteuert. Die meisten Briten mit "Migrationshintergrund" stammen aus dem ehemaligen Empire / heute Commonwealth. Was die nationalistischen (!) Briten nicht ertragen wollten, war die Zuwanderung von EU-Bürgern, z.B. aus Polen, obwohl viele von denen in GB die Drecksarbeit mach(t)en. Und obwohl GB die Arbeitnehmerfreizügigkeit in der EU noch vor Deutschland stets massiv gefordert hatte.

Jetzt wollen wir .......

.....erst einmal abwarten und Tee trinken und die Briten ihren Brexit genießen lassen. Und wenn dann der Katzenjammer auf der Insel so groß ist, das den dann so souveränen Insulanern im trüben Alltag der Verstand zurück kommt, können wir Europäer uns genüsslich zurücklehnen und abwarten, bis sie die weiße Fahne hissen und an unsere Tür klopfen. Bei den dann folgenden Gesprächen brauchen wir Verhandler mit Prinzipien und Standvermögen; ein zweites Mal Sonderrechte für die Briten darf es nicht mehr geben.

Geschwätz von aufgeklärte Welt 11:38

Die ideologische Grossspurigkeit liegt wohl eher bei Johnson und Konsorten, der mehr und minder die Rückkehr des großen Empire und der grandiosen zu erwartenden märchenhaften Freiheit versprochen hat. Man kann Merkel oder vdL einiges vorwerfen, aber ideologisch oder grossspurig sind sie nicht. GB wollte schon aus der Union raus, trotz der vielen Ausnahmen und Sonderbehandlungen, die es durch die Union erfahren hat. Daher war die Trennung letztlich unvermeidlich, nur die Konditionen waren bis zuletzt noch unklar.

@ Sternenkind, um 11:23

Man ist ja von Ihnen gewohnt, dass Sie grundsätzlich anderer Meinung sind - gleichgültig um was es geht.

Nur verraten Sie:
Warum nennen Sie die Briten “stolz“?

Eine stolz getragene Niederlage kann man natürlich auch als Sieg verkaufen...

um 11:56 von Mister_X

Ebenso wird natürlich das "Ende der Massenmigration gefeiert".
Dass dem britischen Arbeitsmarkt nun Arbeitskräfte fehlen werden (Stichwort Erntehelfer und Altenpfleger) wird natürlich ebenso ignoriert.
Aber gut, diverse User zeigen ja auch u.a. in den Corona-Threads, dass sie mit der Realität so ihre Problemchen haben und daher lieber in eine Parallelwelt flüchten...
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Warum sollte GB ein Problem mit Erntehelfern haben, die gibt es auch in der Ukraine.
Und das Abwerben von Fachpersonal im Gesundheitswesen aus Entwicklungsländer, ist etwas, wofür man sich innerhalb der EU schämen sollte. Vielmehr sollten die EU Mitgliedsstaaten diese Arbeitsplätze durch die Ausbildung von Flüchtlingen abdecken.

Fare well and good luck!

Ich wünsche den Briten alles erdenklich Gute und viel Glück auf ihrem weiteren Weg.
Und wenn das neue Jahr dann angefangen hat, wenn Corona durch die Impfungen etwas in den Hintergrund tritt, dann können sie mit den ernsthaften Verhandlungen für eine zukünftige wirtschaftliche Zusammenarbeit mit der EU und dem Rest der Welt anfangen. Denn das was man jetzt ausgehandelt hat, ist bestenfalls als ein Rahmenabkommen zu verstehen. Ein echtes Handelsabkommen, und das haben alle bisherigen Verhandlungen gezeigt, braucht zwischen 8 und 10 Jahren, bis es wasserdicht formuliert ist. Und ich sehe irgendwie keinen Grund, dass das hier anders sein sollte.
Also freuen wir uns in den kommenden Jahren auf die weiter fortschreitenden, permanenten Verhandlungen mit dem Vereinigten Königreich. Wie groß es dann auch immer noch sein wird.

Nun ja

Anders als Merkel, die 2015 zum Entsetzen der meisten Briten erklärte, sie könne Deutschlands Grenzen nicht vor Migranten schützen, schickt sich die neue Regierung in Athen an, Schleuserkriminellen mit schwimmenden Barrieren in der Ägäis das Geschäft zu erschweren. Und die deutsch geführte EU, die das kleine Land in seinem Kampf gegen die anschwellende irreguläre Migration im Stich lässt, runzelt schon wieder die Stirn. Wenn Europa so weitermacht, werden die Briten nicht die letzten gewesen sein, die sich von ihm abwenden.

11:32 von DLGPDMKR

>>Im Falle von Nordirland hätte London anders handeln müssen. Den EU-Spaltern wurde ein Mittel an die Hand gegeben, um weiterhin Destruktion zu betreiben.
Ich würde euch dazu raten, die Nordirlandabmachung so zu handhaben, wie Brüssel das damalige Referendum der Franzosen und Niederländer zur "EU-Verfassung": Einfach ignorieren.

Vertragsbruch ist für die EU-Mandarine ja Alltag.<<

Vertragsbruch, Falschinformationen und dergleichen sind Boris Johnson ja völlig unbekannt.

11:25 von Colin Fichtler

Zitat:"Da sieht man mal was alles möglich ist wenn man die Bundesregierung außen vor läßt."

Was hat die Bundesregierung mit den Verhandlungen um den Handelsvertrag zu tun? Richtig: nichts. Aber immer einen mitgeben geht immer...

re 11:46 Epilog: Stolz und Scham

>>Worauf sollen die Briten da stolz sein? Ich jedenfalls bin stolz darauf, wie viele Menschen bei uns Flüchtlinge bis heute unterstützen.<<

Da möchte ich mich aus tiefster Überzeugung anschließen.

Und gleichzeitig erfüllt mich tiefe Scham, wenn ich die aktuellen unsäglichen Zustände in den Flüchtlingslagern sehe.

Wir alle müssen uns der Tatsache stellen, dass in der Nachbarschaft unserer EU und teilweise IN dieser EU Zustände herrschen, die es sehr sehr vielen Menschen nicht ermöglichen, menschenwürdig zu leben und vor allem ihren Kindern eine Zukunft zu ermöglichen.

Nein, ich habe kein Patentrezept! Aber eines weiss ich genau:
Augen und Grenzen zu gefährdet all das, was wir zur Zeit noch genießen können.

Leben heisst Verantwortung übernehmen! Wir alle haben dies unseren Kindern zu vermitteln versucht. Aber sind wir selber wirklich „erwachsen“ geworden, wenn wir Abgrenzung zur Weisheit erheben?

um 12:00 von Advokat76

"Massenmigration" von Sternenkind
Sie erzählen Märchen. Wenn man die Zusammenarbeit zwischen EU und GB seit Jahrtehnten verfolgt konnte man sehr gut verfolgen, wie GB immer wieder mit der Mitgliedschaft fremdelte, immer wieder Ausnahmen von Regeln wollte und sie meist auch bekam. D.h. den Brexit ging schon eine lange Entfremdungsphase voraus und das war weit bevor, "ihre Massenmigration", die ja derzeit gar nicht stattfindet, erfolgt sein soll.
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Sehr viel Wahrheit in Ihrem Kommentar, aber ich glaube nicht das Sternenkinder das verstehen.

11:38 von AufgeklärteWelt

Machen Sie doch bitte Ihrem Namen Ehre und klären Sie Ihre Welt auf.
Und schon wissen Sie dass die Briten bei der Umfrage auf die Lügen von Farage und Johnson hereingefallen sind.

@ Messi, um 11:53

“Boris Johnson hat Wort gehalten.“

Diese Worte erinnern fatal an die diesbezüglichen Lobeshymnen für den scheidenden Greatest ever.

Und immer wieder kamen die gleichen Fragen:

Was ist am Einlösen unsinniger Versprechen so Lobenswertes?

"Antidemokraten" von messi 11:53

Sie haben ein etwas eigenwilliges Verständnis von Demokratie. Alle die also nicht pro Referendum (gut 48%) waren sind Antidemokraten, nicht Teil des Volkes und nur knapp 52% sind ok? Johnson als Eton-Boy ist also auch kein Teil des Establishments? Das sind doch sehr ideologische Erzählungen, die Sie pflegen.

11:32 von DLGPDMKR

Zitat:"Die Fesseln der Brüsseler Schad-Union sind gesprengt und die Versuche der €U-Imperialisten mit dem GB-Feind Barnier an der Spitze, EU-Unrecht und EU-Gerichtsbarkeit in einem souveränen, unabhängigen GB durchzusetzen sind genauso gescheitert, wie der Versuch die irre Brüsseler Regulierungswut zu oktroyieren."

Eine Nummer kleiner haben Sie es nicht? Polemische Schlagworte ohne Substanz ersetzen keine Argumente.

Zitat:"Ich würde euch dazu raten, die Nordirlandabmachung so zu handhaben, wie Brüssel das damalige Referendum der Franzosen und Niederländer zur "EU-Verfassung": Einfach ignorieren."

Abgesehen davon, dass Sie hier zum Völkerrechtsbruch aufrufen, stimmt Ihre Aussage auch nicht. Nach den von Ihnen genannten Referenden wurde der Entwurf einer EU-Verfassung nie in Kraft gesetzt.

Die Unvernunft hat sich vorerst durchgesetzt ...

... aber zumindest konnte ein Rest ein Rationalität gewahrt werden, indem ein Deal über eine Zusammenarbeit jenseits des harten Brexit ein Mindestmaß an Zusammenarbeit ermöglicht.

Nicht "die Briten" haben diesen Zustand 2016 hebeigeführt, sondern eine etwas größere Hälfte, die auch deswegen zustande kam, weil viele Remain-Befürworter das "konsultative Referendum" nicht ernst genommen haben.

Bei den Unterhauswahlen im Dezember 2019 haben die Remain-Parteien zusammen eine Mehrheit über die Brexiteers erzielt, aber in einem "first past the post system" fällt nun mal ein Teil der Willenserklärung der Wählermehrheit unter den Tisch.

Nun gilt es, das beste aus der Situation zu machen. Die Träume und Schäume der Brexiteers werden mit der harten Realität konfrontiert und daraus erwachsen neue Chancen für eine intensivere Zusammenarbeit in der Zukunft.

11:57 von Sternenkind

>>Die Berliner Ultimaten an Griechenland und Merkels Beharren darauf, Europa solle die Willkommenspolitik für Migranten übernehmen – das alles war der Humus für die von Martin Schulz’ Auftritten genährte Stimmung, Großbritannien solle entweder Deutschland gehorchen oder die EU verlassen.<<

Kurze aber ernst gemeinte Frage: Ist Ihnen das nicht selbst peinlich was da steht?

11:38 von AufgeklärteWelt

Zitat:"Es ist ein doppelter Sündenfall Merkels: ein Desaster unnötig ideologisch herbeiführen, nur um es pragmatisch abzufeddern."

Leider doppelt falsch. Der Brexit resutierte aus einem politischen Vabanque-Manöver des damaligen Premiers Cameron. Und das "Abfedern" ist auch nicht Fr. Merkel zuzuschreiben, sondern dem Verhandlungsgeschick der EU-Kommission. Aber Fr. Merkel ist ja an allem schuld...

Das waren doch nie Europäer.

Großbrittannien hat ein eigenes Großreich, die alten Kolonien, den "Commonwealth" (also den "gemeinsamen Reichtum"), wie er so schön heißt. Unter einer Krone. Seit das Imperium nicht mehr GB sondern USA heißt, spielen sie vor allem deren U-Boot: Als "Five-Eyes" bilden sie weiterhin eine überwachungsstaatliche Kriegsgemeinschaft. Orwell hatte seine dystopische Welt in "1984" nicht umsonst nicht nach Kontinenten geteilt, sondern in "Ozeanien" (incl. GB und USA) und "Eurasien" (wozu auch Rußland gehört).
Es war immer so.

Traurig über das Gehen der großen europäischen Verhinderer jenseits des Ärmelkanals sind vor allem die, die am Neoliberalismus und den großen Steuerparadiesen hängen, die zumeist pro Forma "unabhängige" britische Kleinst-Kolonien sind. Also die Art Superreichen, die Staatlichkeit ohnehin ablehnen.
Weshalb die EU bis heute nicht demokratisch ist...

Tschüß auch, GB, und Danke für den Fisch.
Und Freiheit für Julian Assange!

@Messi - Wille des (belogenen)Volkes

Warten Sie es mal ab, bis das belogene Volk
und der vielen welche nicht wählen konnten,
noch reagieren wird.

@ DLGPDMKR, um 11:32

Meine Güte, da sitzt bei Ihnen der Stachel aber tief!

Aus welchem außereuropäischen Land twittern Sie? In der EU können Sie ja unmöglich (noch) wohnen.
Und wenn doch, so haben Sie mein tiefes Mitgefühl, denn Sie müssen kreuzunglücklich sein...

11:32 von DLGPDMKR

Es klingt so, als würden Sie die EU abgrundtief hassen. Aber beeindruckt haben mich persönlich Ihre Worte nicht. Nur eine Frage habe ich mir dennoch die ganze Zeit gestellt: wie kann man so blind vor Hass und Zorn werden, dass man nur die Nachteile sieht?

11:38 von AufgeklärteWelt

>>Der jetzige Vertrag zeigt, dass die Interessen der EU, insbesondere Deutschlands, größer sind als ihre idelogische Großspurigkeit. Das ist gut so, kommt aber zu spät, da man um einen geringeren Preis den Brexit leicht hätte verhindern können.
<<

Und wie hätte der Brexit verhindert werden können? Es gab in UK eine Volksabstimmung.

Typisch Boris

Nichts als schöne Worte - doch das dicke Ende kommt noch.
Im kommenden Jahr werden wir sehen können, wie UK mit sich selbst kämpft.
Der vollzogene Austritt heute Nacht um
00.00 h dürfte für UK der Anfang von immensen Problemen werden.
Wetten dass..

Gratulation den Briten - es wird ein Leben nach dem Brexit geben

Meine ersten Besuche in England waren als Schüler vor dem EU Beitritt es UK. Auch da war kein Visum sondern lediglich der Pass notwendig . UK hatte sich auch in der europäischen Forschung bestens verankert (CERN, EMBL ) und hervorragende Beiträge dort geleistet .... auch ohne EU Beitritt. Zugegeben, zu der Zeit litt das Nahrungsmittelangebot etwas unter fehlenden Handelsverbindungen mit dem Kontinent , aber der zollfreie Handel ist ja nun auch nach dem BREXIT garantiert. Dafür hat das UK keinen Beitrag mehr an die EU zu zahlen ( UK war Nettozahler) , kann seine staatliche Souveränität geniessen und entscheiden wem es nach wie vor welches Visum gibt , inklusive Arbeitsvisen für EU Bürger , wenn nötig. Wo also Nachteile des BREXIT ??????.

11:53 von Messi

Sie sind doch wohl Schweizer Staatsbürger?

Die Schweiz ist kein EU Mitglied!

Dann ist doch alles klar für Sie. Daher ist es nicht nur für mich unverständlich dass Sie sich immer hier EU Kritisch einbringen wollen.

(Ihnen ist aber sicherlich nicht entgangen dass die Schweiz sehr viel mit der EU zusammen arbeitet und einen nicht unerheblichen Obolus nach Brüssel überweist? Nach Ihrer Meinung ist die ganze EU doch schädlich, also warum arbeitet Ihre geliebte und vorbildliche Schweiz mit dieser, von Ihnen verhassten Union zusammen und beteiligt sich finanziell?)

Johnson und sein Brexitgefolge ...

... hatten letzlich mit einem Konglomerat an Unwahrheiten und Halbwahrheiten eine Brexit-Kmapagne geführt, welche an Bauchgefühle und Ressentiments appellierte, nicht an Logik und europäische Zusammenarbeit.

"Take back Control" ist ein Schlachtruf, der einen Gewinn an Souveränität insinuiert, die niemand in Frage gestellt hat.
In jeder bundesstaatlichen Föderation - und davon ist die EU noch weit weg - ist es Normaliät, dass die Mitgliedstaaten und der "Bund" an der Spitze eine Zusammenarbeit praktizieren, welche den Gliedern ein Höchstmaß ein Autonomie aber der Gemeisnchaft das Supremat erteilt, wenn es zum Vorteil aller gereicht.

In der EU betrifft das

• die Sicherstellung der Freiheiten aller EU-Bürger und Unternehmen
• ein gemeinsames Regelwerk, zu dem sich alle bekennen
• Institutionen, wie dem Parlament, der Kommission und dem Gerichtshof

das für gleiche Rechte und Bedingungen sorgt.

Die Briten waren besser daran, als sie noch "inside" waren.

11:32 von DLGPDMKR

«Glückwunsch nach GB
Ihr habt es geschafft. Die Fesseln der Brüsseler Schad-Union sind gesprengt und die Versuche der €U-Imperialisten mit dem GB-Feind Barnier an der Spitze, EU-Unrecht … sind genauso gescheitert, wie der Versuch die irre Brüsseler Regulierungswut zu oktroyieren … Vertragsbruch ist für die EU-Mandarine ja Alltag.»

Was für eine hübsch aufgeplusterte Phrasenparade mit Melone und Pfefferminzsoße noch so kurz vor Jahresende.

Ob es wohl noch wer schafft … so viel inhaltsleeres Nirvana in so tollen Phrasen statt Sylvesterböller abzufeuern.

Gerade das mit den "EU-Mandarinen" ist toll. Ich denke … bei uns gibt es zum Jahreswechsel nun Obstsalat mit EU-Mandarinen. Natürlich mit welchen, die 2020 noch in GB angebaut wurden.

GB-Mandarinen waren ja schon immer viel mehr lecker als die doofen EU-Mandarinen vom Kontinent, die von EU-Schergen geknechtet wurden. Wie eigentlich alles … außer den freiwilligen Geschmacksverwirrungen anderer Art von den Empire-Insulanern.

Bingo!

Wie bestellt.

Der Niedergang des GB wird furchtbar sein.

Was haben die Insulaner der Welt denn zu bieten, außer ein paar schwer verdauliche Biersorten?

Boris wird dem Kontinent bald wieder an die Tür klopfen, wie einst Heinrich IV zu Canossa.

Aber gut, sie haben's ja so gewollt.

Aber vielleicht findet die EU ja noch einen Weg, den idiotischen Willen des britischen Volkes zu ignorieren, ist ja noch ein paar Stunden Zeit.

Welche großen Nachteile hat den nun der Deal für GB ?

Anscheinend hat, wenn man die engl. Presse und die Statements der GB-Regierung liest ja anscheinend die EU klein beigegeben.

Beispiel so Johnson: "Die Menschen in Großbritannien wussten in ihren Herzen von Anfang an, dass das hier möglich ist - obwohl uns immer wieder gesagt wurde, wir könnten nicht alles haben. Wie oft hat uns die EU das gesagt? Dass wir nicht einerseits weiter wie bisher mit unseren europäischen Nachbarn Handel betreiben und andererseits die Kontrolle über die Gesetze und das Schicksal unseres Landes zurückbekommen könnten?" Aber genau das habe man geschafft, davon ist Johnson überzeugt.

Hat den nun GB eine bessere Ausgangslage ohne der EU anzugehören ?
Konnten sie sich die Rosinen doch rauspicken ?
Welche großen ( !!!! ) Nachteile hat den nun GB gegenüber der EU ??

Da wird meines Erachtens in der EU-Presse nicht drauf hingewiesen. Alle sagen nur noch : Tolle Deal ( mit den Rosinen für GB ??? )

@ 11:50 von Francis Ricardo

"Für viele Brexit Befürworter
Wird es ein böses Erwachen geben, wenn sie erstmal die Nachteile des Austritts zu spüren bekommen."

Den größten Nachteil sehe ich für die verbliebenen EU-Nettozahler, insbesondere für D (derzeit liegt unser Beitragssatz schon bei 25% des EU-Budgets, bei 28 Staaten wohlgemerkt). Anstatt die exorbitanten Ausgaben etwas zurückzuschrauben werden diese wahrscheinlich gleich bleiben, eher noch steigen. Entsprechend wird sich deutschlands Löwenanteil weiter erhöhen!

11:53 von Messi

Wenn ich hier Ihren Namen lese muss ich immer an des WM Endspiel von 2014 denken, insbesondere an das säuerliche Gesicht ihres Namenspatrons nach der verdienten Niederlage.
Auch fällt mir immer wieder diese Sachen, was war es noch, irgendwas mit dem Finanzamt in Spanien und mit irgendwelchen Konten in Mittelamerika ein.

Ist dieser Mann Ihr Idol? Das kann doch nicht sein?

Wenig überraschend

Wundert mich nicht, dass die einschlägigen Mitforisten wieder die Gelegenheit nutzen, um undifferenziert Kritik an der EU, Brüssel und nebenbei noch Berlin zu üben.
Argumente gibt es wenig bis keine, aber dafür viele "gefühlte" Wahrheiten.

Johnson wird als Gewinner verklärt, obwohl die bisherigen Vereinbarungen diesen Schluss gar nicht zulassen.

Man kann sicherlich sagen, dass im politischen Gefüge der EU-Organe und der dazugehörigen Verwaltung noch einiges zu verbessern wäre oder anders laufen könnte. Aber ich kann nicht behaupten, dass durch diese Vereinigung mein Leben schlechter wäre. Wir genießen vielmehr einen Wohlstand und Freiheiten, die Generationen vor uns so nicht kannten. Auch wenn diese Freiheiten, im Hinblick auf einige östl. Mitgliedsstaaten verteidigt werden müssen.

Ob GB es jetzt besser haben wird, wird man zukünftig sehen.
Aber für mich ist dies ein letzter Akt in einer bedauerlichen Entscheidung.

....ich bleib dabei...

Ich bleibe dabei, wenn sich die EU nicht ändert, weg von Turbokapitalismuss hin zu einer wahren sozialen Union, wird die EU zerfallen.
Wie zur Zeit, jeder spielt jeden aus, jeder darf abkassieren, so kann es nicht weitergehen.
Wir brauchen eine Union für die Menschen und nicht für die Gierigen.

@Mister_X 11:56 - Die Mehrheit der Vernünftigen, auch und ...

... vor allem in UK wissen, das es hier nicht um die Befriedigung rationaler Bedürfnisse sondern um unterschwellige Ressentiments ging. Es gibt kaum einen Briten, der in einer exportintensiven Branche arbeitet, der dem Brexit irgendetwas abgewinnen kann. Geschweige denn die Unternehmen.

Das Drama ist, dass viele Menschen in NO-England, die im Zuge der Globalisierung und der Rationalisierung ihre Unternehmen haben abwandern sehen, sich nur durch einen "Protest-Akt" im Brexit-Referendum Luft verschafft haben, obschon ihnen die Gemeinschaft eher Perspektiven auf sozialen Strukturwandel verschafft hat, als die 10 Jahre Austeritätspolitik der Tories.

Schon früher wollte GB ...

... eigentlich am liebsten nur die Rosinen vom Kuchen. Nun haben wir Ungarn und Polen, die die Rosinen essen.

@Für viele Brexit Befürworter 11:50 von Francis Ricardo

"Wird es ein böses Erwachen geben, wenn sie erstmal die Nachteile..."

Aber selbst dann werden sie es nie zugeben, sondern neue Sündeböcke suchen.
Solange solche 'Politikdarsteller' wie Johnson über die Massen reüssieren können
- man beachte die schelmische Mehrdeutigkeit
ist nicht nur Polen verloren.

Ich setze trotzdem auf die Vernunft der Physik.
Jede Blase platzt irgendwann
und mit ihr die Blagen,
die glaubten die Menschen täuschen zu können

Man ist an dieses Zitat erinnert:
"Die Wahrheit ist der Todfeind der Lüge,
und daher ist die Wahrheit der größte Feind des Staates."

Hat sogar ein Deutscher gesagt, ein 'Bote der Wahrheit' ;-)

...ich bleibe dabei...

Ich bleibe dabei, wenn sich die EU nicht ändert, weg von Turbokapitalismuss hin zu einer wahren sozialen Union, wird die EU zerfallen.
Wie zur Zeit, jeder spielt jeden aus, jeder darf abkassieren, so kann es nicht weitergehen.
Wir brauchen eine Union für die Menschen und nicht für die Gierigen

11:53 von Messi

"Der Wille des Volkes umgesetzt".
Sie übersehen völlig, dass knapp die Hälfte der Briten GEGEN den Austritt gestimmt hat.
Es ist also nur der "Wille" von 51,x % der Briten und bei weitem nicht der des gesamten Volkes.
Schule machen wird das Beispiel UK sicher nicht - es wird eher ein abschreckendes Beispiel sein. Keines der verbleibenden Mitgliedsländer kann es sich, schon aus finanziellen Gründen, leisten aus der EU auszutreten, allen voran Ungarn und Polen.
Als Schweizer sollten sie wissen, wie es der Schweiz ergangen ist, als das Volk 1992 den
Beitritt zur EG abgelehnt hat. Nachdem es die EFTA nicht mehr gab und der Beitritt zur EG abgelehnt wurde hatte die Schweiz keinerlei Zugang mehr zur EU und verfiel in eine tiefe Rezession - es hat Jahre gebraucht um die Bilateralen Verträge unter Dach und Fach zu bringen.

Antidemokratie ? So so !

@11:53 von Messi

„Brexit got done!
Schön zu sehen wenn dann der Wille des Volkes doch noch umgesetzt wird. Hat zwar etwas Zeit gebraucht. Nicht zuletzt wegen vielen Antidemokraten hüben wir drüben die den Entscheid des Volkes torpedieren wollten.“

Die Brexit-Verhinderer sitzen alle jenseits des Kanals in Irland, Schottland und England.
Der „Rest“ der EU hat den Briten Zeit genug gelassen, den Ausstieg kontrolliert ablaufen zu lassen. Diese Misstöne der EU-Hasser sind frei erfunden und passen in der Gesamtbild von Demokratieverständnis.
Nicht DIE Briten wollten den Abschied sondern nur eine hauchdünne Mehrheit !

12:05 von Der Lenz

"Nächstes Wochenende?"

Ich schätze mal in so etwa 2 Legislaturperioden im UK. Dann wird man über eine Rückkehr nachdenken.

Großbritannien: Die Brexit-Übergangsphase endet....

Der Brexit ist also durch. Und es zeigt sich, daß immer noch deutsche Kommentatoren ihre Unzufriedenheit darüber in die Tasten geben.

Das Thema Leave bleibt aber auch weiter spannend: Zum Beispiel nach der Amtszeit von Macron oder vielleicht auch in manch südeuropäischem Land.

Syd

Welche Anstandsfrist meinen sie ?
In Polen kostet ein Fenster 1 Meter x 2 Meter 150 ,- Euro . das selbe Fenster kostet aus deutscher Produktion cirka 500 ,- Euro . Was meinen sie warum ? . Und vor allem was hat das mit Anstand zu tun . Solche Preise reichen den Polen auch nicht zum Leben . Es geht doch letztlich nur um die billigste Produktionsmöglichkeit . Das ist das einzige Ziel der EU ,ich sehe da keinen höheren Wert mehr . Oder irgendein wie auch immer geartetes Ideal ,geschweige denn Moral und Ethik . Der Konsens trifft sich am untersten Ende der Sozialstandards . Max. profitorientiert . Vielleicht haben die Engländer jetzt die Chance dies in pos. Ausrichtung zu bringen und mehr für die Menschen auf ihrer Insel zu erreichen . Denn vielen geht es dort grottenschlecht

Johnson ist ein Schwätzer und Blender

„Damit beginne ein neues Kapitel, betonte der britische Premier Boris Johnson gestern nochmal im Unterhaus: "Wir nutzen jetzt diesen besonderen Moment, um eine neue, fantastische Beziehung zu unseren europäischen Nachbarn aufzubauen - beruhend auf freiem Handel und freundlicher Kooperation."

„... neue, fantastische Beziehung... freier Handel und freundlicher Kooperation...“.
Was für seltsame Worte aus dem Mund eines Schwätzers, Blenders und auch Lügners (u. a. vor der Brexit Abstimmung vor 4 Jahren).
Die Briten werden schon noch merken, wem sie da auf dem Leim gegangen sind (so meine Einschätzung, aber schau mer mal...). Tut mir für die jungen Briten leid, die das ja mehrheitlich nicht wollten, aber wären sie damals zur Wahl gegangen, es würde heute anders aussehen.

re messi: Das Volk?

>>Zu hoffen bleibt, dass das Beispiel nun auch in anderen Staaten Schule macht und man sich getraut, bei solch wichtigen Sachfragen das Volk entscheiden zu lassen.<<

Demokratie heisst zwar wörtlich „Volksherrschaft“ und soll dies auch sein. Demokratie geht aber eben nicht von „dem“ Volk aus. Sondern davon, dass Jedermann und Jedefrau eines Volkes jederzeit an der Gestaltung der Gesellschaft „des Volkes“ teilhaben und mitwirken können.

Und genau deshalb sind nur wiederkehrende Wahlen zu immer wieder den gleichen Fragen demokratisch. Weil „das Volk“ nämlich kein statischer Haufen ist, sondern eine sich ständig verändernde Gesamtheit aller - wirklich aller - Menschen innerhalb einer Grenze.

Und „Demokratieverhinderer“ sind immer Diejenigen, denen die Vielfalt einer Gesellschaft und die Vielfalt der Probleme und die Vielfalt der Lösungen schlicht zu „vielfältig“ sind und diese durch „Einfalt“ ersetzen wollen. Oder Zukunft durch Vergangenheit.

11:53 von Messi

«Zu hoffen bleibt, dass das Beispiel nun auch in anderen Staaten Schule macht und man sich getraut, bei solch wichtigen Sachfragen das Volk entscheiden zu lassen.»

Und dann rennen sie im Null Komma Nix alle in Scharen wie die aufgescheuchten Hühner in alle Himmelsrichtung kopflos davon.

Ganz Osteuropa flüchtet nach Osten, um endlich wieder beim Großen Bruder Väterchen Frost am Tisch sitzen zu dürfen. Nur die Balten werden bleiben, und schon 2025 mit DEU / FRA + dem Juncker + dem Asselborn aus LUX eine ganz neue EU bilden.

Alle anderen hatten sowieso immer nur Nachteile vom Moloch. Zu wenig krumme Gurken, und zu sehr gerade Bananen mussten sie auch noch essen.

Fürchterlich … das muss ein Ende haben.
Stecht alle einzeln in See zum Ahoxit.
Und darauf den dicksten Polen-Böller zum Jahreswechsel.
Den krachermächtgsten, den man nur auftreiben kann.
Zu hören bis in die Schweiz.

Die Schweiz … die sich dann auch endlich mal aus der ganzen Kumpanei mit der EU verabschieden muss !

11:23 von Sternenkind

Ihr Wissen über die Geschichte des Verhältnisses zwischen EU und UK ist äusserst mangelhaft.
Der Brexit fing schon mit Margret Thatcher an und hat rein gar nichts mit "der (angeblich) von Merkel geförderten Massenmigration" zu tun.

@Sternenkind

Ich hoffe ja das Sie wissen, das der Durchschnittalter in der EU immer weiter älter wird, wie soll man das nur ohne Migration grade biegen?

@DLGPDMKR um 11:32Uhr

An welchem Stammtisch verkehren Sie, denn der Kommentar hat das entsprechende Niveau! Was sind übrigens EU-Mandarine? Und was ist eine Brüsseler Regulierungswut? Vermutlich glauben Sie wirklich, daß es Qualitätsstandarts auch ohne Definition gibt, oder? Aber fordern tun Sie die Standarts schon? Diese Regulierungen und Vorschriften waren übrigens nur nötig, weil eben jeder Staat meinte seine eigenen Standarts haben zu müssen. Mal sehen, wie lange die Briten aushalten, wenn ihre wenigen Waren nicht mehr in die EU exportiert werden dürfen, weil sie nicht den Standarts der EU entsprechen.

@SydB um 12:58

>Ich schätze mal in so etwa 2 Legislaturperioden im UK.<

Zeiteinschätzungen sind in unser zimmerschneller werdenden Welt so eine Sache : Vor hundert Jahren dauerten Tausend noch Zwölf aber vor dreissig Jahren waren Hundert (Die die Mauer noch stehen sollte) schon auf 3 Monate Geschrumpft....
In Anbetracht dessen sind wir entweder bei Dienstag nach dem Tee, oder die Gesprächsanbahnung begann zehn Minuten nach der Verkündigung durch die Queen.

13:04 von Hackonya2

Ich hoffe ja das Sie wissen, das der Durchschnittalter in der EU immer weiter älter wird, wie soll man das nur ohne Migration grade biegen?
.
also ich sehe darin kein Problem !
baut man eben statt Kindergärten Altenheime
irgendwann stabilisiert sich das auch auf vielleich 40 Mill Menschen und selbst wenn es nur 30 Mill sind
schon mehr Lebensqualität für alle und weniger Resourcenverbrauch
und selbst in China beträgt das Durchschnittsalter 35 nicht wie in Afghanistan 16
wo selbst 1 Kind pro Familie einen Bevölkerungswachstum führt

@um 12:23 von Advokat76

Sie haben ein etwas eigenwilliges Verständnis von Demokratie. Alle die also nicht pro Referendum (gut 48%) waren sind Antidemokraten, nicht Teil des Volkes und nur knapp 52% sind ok?

Nein ganz und gar nicht. Da haben Sie etwas völlig falsch verstanden. Selbstverständlich gehören auch die Abstimmungsverlierer zum Volk. Die haben das Resultat ja auch akzeptiert.

Ich meinte diejenigen Politiker und Journalisten, welche den Entscheid einfach nicht umsetzen wollten, resp. gegen die Umsetzung angeschrieben haben. Hier hat man sogar von der irren Idee gelesen, die Abstimmung einfach zu wiederholen weil das Resultat nicht passte. Noch bevor überhaupt etwas davon umgesetzt wurde. Das ist höchst gefährlich für die Demokratie.

Das Schlagwort von der "Souveränität" ...

... wurde zu einem inhaltsfreien Popanz gemacht, der Reflexe aber nicht den Kopf anspricht.

Bei der Anwendung dieses Begriffes in der EU-Diskussion stellt sich dem kritischen Zeitgenossen die Frage, in welche granulare Tiefe dann Souveränität gehen sollte. Wo ist die Untergrenze ?

Die Schweiz ist eine EU im Kleinen. Sie hat keine gemeinsame Sprache, keine homogene Bevölkerung, keine gemeinsame Kultur. Dennoch ist sie als Willensbund zu einer Gemeinschaft zusammengewachsen, die über ihre Kantone und Landesteile hinaus höhere Werte als Gemeinsamkeit wahrt und schützt.

Deutschland ist als Bund nicht vom Himmel gefallen sondern unter Aufgabe der Souveränität von 39 Königreichen, Fürstentümern, Herzogtümern gewachsen.

Die Vereinigten Staaten sind nicht als homogenes Gebilde sondern bundesstaatlich gewachsen. Texas hat 1845 mit dem US-Beitritt seine "Souveränität" aufgegeben und hat dennoch seine Autonomie als Staat.

12:18 von Sternenkind

>>Wenn Europa so weitermacht, werden die Briten nicht die letzten gewesen sein, die sich von ihm abwenden.<<

Genau, als nächstes werden sich Polen und Ungarn verabschieden. Erwartet die böse EU doch Rechtsstaatlichkeit bei ihren Mitgliedern.
Das ist ein unzulässiger Eingriff in deren Souveränität.
Ironie aus.

rer Truman Welt

Bereits in 3 Jahren schätze ich, werden die Briten besagten Brexit mit großer Mehrheit völlig anders bewerten als zum Zeitpunkt des Referendums 2016. Gespannt bin ich dann darauf, wie viele Briten sich dann dazu noch offen bekennen, für den Brexit gestimmt zu haben. Ich schätze kein Drittel der Bevölkerung mehr. Viele werden sich betrogen fühlen. Die Briten werden ab morgen ihren Gürtel nochmals kräftig enger schnallen dürfen. Ich konnte mir auch wirtschaftspolitische Szenarien vorstellen wie Anfang der 80er Jahre in England. Das Jammern wird sehr laut werden!

@Ich hoffe ja das Sie wissen, das der ... 13:04 hackonya2

"Durchschnittalter in der EU immer weiter älter wird... "

Gelassen ausgesprochen.
Mir wird besonders heute auch bewusst:
Die Vergangenheit ist spätestens seit gestern vorbei
und die Zukunft ist morgen auch nicht das,
was sie heute vorgibt zu sein.

In diesem Sinne:
Heute bitte nicht ausrutschen, es wischt morgen keiner weg ;-)

@um 13:01 von teachers voice

Und genau deshalb sind nur wiederkehrende Wahlen zu immer wieder den gleichen Fragen demokratisch.

Wahlen reichen nicht! Sie brauchen eine ständige Kontrolle von Exekutive und Legislative durch das Volk. Das fehlen derselben ist doch genau Ausdruck für die Politikverdrossenheit von immer mehr Bürgern.

Es gibt durchaus Sachthemen - ganz wichtige - die im Wahlkampf nicht thematisiert werden, bei denen Politiker mal gewählt anders entscheiden als versprochen, oder die einfach im Verlaufe der Zeit auf's Tapet kommen. Da müssen sie doch - ganz demokratisch - den Willen des Volkes abfragen.

Und ja, Sachentscheide sollte das Volk natürlich auch von Zeit zu Zeit korrigieren/bestätigen können.

@Korell um 12:11Uhr

Do you imagine the kind of fear in the british medias, if Germany would demonstrate the same kind of proudness? Of course, every people can chose their future, but can you explain, why it should be wrong not to follow the british way? And please explain, why Scotland is forbidden to get independent! And please don´t deny, that majority of "english" people is still dreaming fom Queen Victoria and Empire a.s.o. Imagine, german people would do the same f.e. with Wilhelm II.

@ Grayhawk um 12:14

> ein zweites Mal Sonderrechte für die Briten darf es nicht mehr geben.<

Natürlich wird es auch beim zweiten mal Sonderrechte für die Briten geben, einfach weil es wie beim ersten Mal sinnvoll sein wird als sie als "kranker Mann Europas" dringend der Unterstützung bedurften um auf die Beine zu kommen. Das sie das Komplet falsch verstanden als Ergebnis ihrer überlegenen Verhandlungsstrategie betrachteten liegt natürlich daran wie ihnen ihre Politiker das verkauften. Daher der Irrwitz eines Cameron, der sich den Titel des schlechtesten Britischen Politikers aller Zeiten redlich verdient hat, zu versuchen an diese vorgeblichen "Erfolge"anzuknüpfen...mit bekanntem Ausgang.
Tja, und jetzt werden sie halt wieder auf Start gesetzt und ziehen keine 4000€ ein....da werden sie hinterher genau die selbe Unterstützung brauchen wie vorher.

Der Brexit wird uns noch lange beschäftigen

"Was den eigentlichen Brexit angeht, bleiben die Briten übrigens laut YouGov weiterhin gespalten. Auf die Frage, ob der EU-Austritt im Nachhinein gesehen ein Fehler war, sagten 51 Prozent: Ja."

Es wäre interessant zu erfahren, wie eine solche Umfrage nur für Schottland ausgesehen hätte.
Im Mai 2021 sind in Schottland Parlamentswahlen. Sollte die Scottish National Party die absolute Mehrheit erringen (wonach es aktuell aussieht), wird das (noch) Vereinigte Königreich nicht zur Ruhe kommen.
Das Brexit-Kapitel ist noch längst nicht zu Ende.

13:39 von Cosmopolitan_Citizen

und das Vereinigte Königreich

die haben in Schottland, Wales, Nordirland, England zum Teil unterschiedliche Rechtssystem
das stelle man sich mal vor !

13:00 von Bernd Kevesligeti

«Der Brexit ist also durch. Und es zeigt sich, daß immer noch deutsche Kommentatoren ihre Unzufriedenheit darüber in die Tasten geben.»

Hier in diesem Kommentarbereich sind es (mal wieder) mehr deut. Kommetatoren, die irgendwelche EU-Verwünschungen in wirren und zusammenhanglosen Worten in Tastaturen klimpern. Helden sind die Briten, die scheinbar einer Art von Sklavenhaltung in Kombination mit Martern am Pfahl + Skalpieren entronnen sind.

Morgen ist Tag 1 vom Brexit. Kann man nun spelulieren oder mutmaßen oder beides, was dann ab morgen für wen besser oder schlechter wird. Bei so was sehr Grundlegendem wie dem Brexit wird man aber erst zu Sylvester 2021/22 eine vorläufige Bilanz ziehen können, was tatsächlich wurde.

Gewisse Leitlinien aber sind, an denen man sich orientieren kann. Für GB viel besser, Brexit mit Vertrag als No-Deal-Brexit. Sonst hätte sich Boris J. das Freihandelsabkommen mit Japan schenken können … und Toyota & Co. wären definitiv auf den Kontinent umgezogen.

"Durch ihre Politik der geförderten Massenmigration hat die deutsche Kanzlerin grossen Anteil daran. Das wollten die Briten nicht ertragen. Gute Entscheidung der stolzen Briten."

Inwiefern hat denn unsere Kanzlerin dafür gesorgt, dass bis 900.000 Polen nach GB migriert sind und dort gearbeitet haben? Könnten Sie das vielleicht etwas näher erläutern?

Ca. 370.000 Polen haben einen Antrag auf Bleiberecht in GB gestellt. Die restlichen gut 530.000 werden sich einen neuen Arbeitsplatz in der EU suchen. Nach Polen werden sie sicher nicht zurück gehen, dort gibt es keine Arbeit und vor allem keinen mit GB vergleichbaren Lohn.

11:05 von Mario Frey-Ritter

"Bye Bye Great Britain.
..... Nun ist das Ende da und irgendwie bedauere ich dies, denn ich war sehr gerne in London und anderen Orten der Insel auch beruflich."

Was hindert Sie daran auch kuenftig nach London zu fahren. Sie muessen nur den Pass vorzeigen. Da hat sich nichts geaendert.

11:20 von SydB

"11:08 von Der Lenz
"Dann können die B(r)eitrittsgespräche ja endlich beginnen"

Die werden nach Wahrung einer gewissen "Anstandsfrist" auch folgen, dass glaube ich auch."

Glaub ich nicht.!!!!

Der Anfang vom Ende befürchte ich

Ich befürchte, dass die EU, so jedenfalls wie wir diese aktuell erleben, nicht mehr viel Rückhalt hat. Wir hätten die Briten halten müssen. Warum sind die Briten mehrheitlich gegen die EU. Bitte um eine ehrliche Analyse. Auch um vielleicht andere Abzuhalten, einen ähnlichen Weg zu gehen. War es in letzter Konsequenz wirklich 2015 ?

Brexit Übergang

Die Briten haben nie zu Europa gehört und werden es auch nie .
Wer die Briten in der Nachkriegszeit in NRW
erlebt hat weis was ich meine.
Das Ausbeuten der EU hat nicht funktioniert also raus aus dem Verein.
Ich hätte mir gewünscht das die Briten ohne Vertrag ausscheiden und einmal seit bestehen
des Königreichs für sich selber sorgen müsse.
Die Briten können es nicht wie die Blockade
gezeigt hat.

@11:57 von Sternenkind: Deutschland gehorchen

"Großbritannien solle entweder Deutschland gehorchen oder die EU verlassen."

Mit den Entscheidungsprozessen in der EU haben Sie sich noch nie beschäftigt, denn sonst kämen Sie nicht zu solchen Aussagen.

@Teachers voice re Messi 13:01 - Demokratie ist immer nur die ..

... die eigene Vorstellung von selbiger, während die der anderen "Demokratieverhinderung" ist. Ein klassisches einfaltspopulistisches Verständnis von ("Nur) Wir sind das Volk".

Das EU-Referendum in UK war als "konsultativ" angesetzt, das aber keine Rechtsbindung haben sollte, wie es z.B. 2011 für das Referendum über das "Alternative Vote System" galt.

Insofern hat ersteres insbesondere die jungen Remainbefürworter eingelullt, die leichtsinnigerweise lieber an den Strand als an die Wahlurne gingen. Sie verließen sich darauf, dass das Unterhaus das letze Wort in der Causa EU haben und "vernüftig" abstimmen würde.

Nachdem die vorher unbekannte Brexit-Option in der Debatte Gestalt angenommen hatte, wäre ein erneutes Referendum über die konreten Alternativen ein höchst demokratischer Akt gewesen mit der Deklaration als "rechtsverbindlich".

Den Brexiteers hätte das nichts genommen, der Demokratie aber eine reale Chance gegeben.

Der Brexit ist noch lange nicht done

Die britischen Populisten werden wo immer es geht versuchen, europäische Arbeits-, Sozial- und Umweltstandards zu unterlaufen. Als vertragstreu gelten sie ja nicht gerade.

re 13:39 Messi: Akzeptanz?

>>Selbstverständlich gehören auch die Abstimmungsverlierer zum Volk. Die haben das Resultat ja auch akzeptiert.<<

Allerdings haben Sie das - was angesichts der Startlügen von Farage, Johnson und Co sehr beachtlich ist. Ich frage mich ernsthaft, was hier passiert wäre, wenn 50,1 % „Alte“ beschlossen hätten, in unsere „alte“ „Souveränität“ zurückzukehren.

Aber gut - war ja nur die Entscheidung „eines“ Volkes. Wann aber darf das nächste „Volk“ entscheiden? Und wie lange hält dann diese Entscheidung? Und werden die „Brexiteers“ diese Entscheidung dann auch akzeptieren?

Kurz: Eine parlamentarische Demokratie lässt sich nicht so einfach an- und ausknipsen. Jedenfalls nicht mit 50,1% Mehrheiten. So schwer ist das eigentlich nicht zu verstehen. Man muss aber auch akzeptieren wollen. dass es in einem Volk auch ganz ganz viele Volkers gibt.

13:01 von Schabernack an 11:53 Messi

Ihr Beitrag passt wie Faust aufs Auge!
Messi wettert seit langem intensiv gegen die EU und vergisst dabei. dass die Schweiz einen Grossteil ihrer Exporte in die EU liefert.
Was wäre die kleine Schweiz ohne die EU?
Abgeschnitten von Europa.
In den 40 Jahren, die ich in der Schweiz gelebt habe konnte ich viel über die Mentalität der Schweizer lernen - Das Grundverständnis ist die Eigenständigkeit, nichts und niemand ist besser als die Schweiz. Dass das Land aber schon seit vielen Jahren von Europa abhängt wird verdrängt. Die Schweizer wollen nicht wahrhaben, dass sie längst mit EU Regeln leben, bedingt durch die Bilateralen Verträge mit der EU und auch die SVP wird daran nichts ändern.
(SVP: Schweizer Volks Partei = am äusseren rechten Rand).

11:38 von AufgeklärteWelt

>>lange wurde in der EU geschwätzt dass es Freihandel nur unter den Bedingungen der EU geben könne. Der jetzige Vertrag zeigt, dass die Interessen der EU, insbesondere Deutschlands, größer sind als ihre idelogische Großspurigkeit. Das ist gut so, kommt aber zu spät, da man um einen geringeren Preis den Brexit leicht hätte verhindern können. Es ist ein doppelter Sündenfall Merkels: ein Desaster unnötig ideologisch herbeiführen, nur um es pragmatisch abzufeddern. Wer wird aus solcher Politik des Herumeierns klug?<<

Aha, sehr interessant.
Sie haben also die 1.200 Seiten des Vertrages gelesen und haben auch den Sachverstand, das im Detail und in der ganzen Tragweite beurteilen zu können?
Wie gesagt: sehr interessant.

@12:10 von Sternenkind: Referendum einfach verboten

".in der BRD würde ein solches Referendum einfach verboten wo kämen wir denn da hin."

So ein Referendum kann bzw. braucht man in Deutschland nicht zu verbieten, weil es keinerlei gesetzliche Grundlage gibt, um ein solches Referendum überhaupt beantragen zu können.

Und das ist gut so, denn mindesten 70 bis 80% der Wähler wären gar nicht in der Lage, die Folgen eines Dexit auch nur im entferntesten zu Beurteilen.

Nur die 10%, die den rechtsextremen Populisten folgen, wären begeistert. Ihnen reicht "der Stolz auf das Vaterland" als Argument für einen Dexit.

von schabernack 13:55

Aber nein, hier ist man doch unzufrieden damit, daß es den Brexit gibt.

Aber für Freunde des skurrilen wäre doch mal die Frage interessant, warum sich Tony Blair oder Gordon Brown nicht durchsetzen konnte ? Oder warum die deutsche Anzeige in der britischen Presse offenbar keine Resonanz bei der Bevölkerung fand. Bedford-Strohm, Kamp-Karrenbauer, Campino, die Vorsitzenden Von BDI/BDA und DGB baten da um den Verbleib in der EU.

@ Bernd Keveslegeti

Der Brexit ist also durch. Und es zeigt sich, daß immer noch deutsche Kommentatoren ihre Unzufriedenheit darüber in die Tasten geben.

Ganz einfach, in GB werden es wohl vornehmlich britische Kommentatoren sein, die mit dem Brexit unzufrieden sind. Und in Diskussionsforen wird erfahrungsgemäß mindestens 90 Prozent gekrittelt. Das ist alles andere als repräsentativ.

In der britischen und in der deutschen Gesellschaft hat der Vertrag sicherlich eine große Mehrheit.

@ sternkind

In GB gab es Arbeitsplätze im Niedriglohnsektor. Dass dort viele Arbeitskräfte aus Osteuropa hin migriert sind, sollte man nicht von oben herab abtun, das ist nicht fair. Und die deutsche Kanzlerin ist zur Abwechslung mal völlig unschuldig.

@GeMe um 13:56

>Inwiefern hat denn unsere Kanzlerin dafür gesorgt, dass bis 900.000 Polen nach GB migriert sind und dort gearbeitet haben? <

Hat sie nicht mit Gauk und Gysi damals im Hinterzimmer des Politbüros die Übernahme der BRD geplant?
Ich glaube ich habe da mal einen Investigtivbericht gelesen in einem Vertrauenswürdigen Magazin. Wenn ich mich recht erinnere war es die Titanic,

13:58 von Mattheo S.

>>Ich befürchte, dass die EU, so jedenfalls wie wir diese aktuell erleben, nicht mehr viel Rückhalt hat. Wir hätten die Briten halten müssen. Warum sind die Briten mehrheitlich gegen die EU. Bitte um eine ehrliche Analyse. Auch um vielleicht andere Abzuhalten, einen ähnlichen Weg zu gehen. War es in letzter Konsequenz wirklich 2015 ?<<

Voraussetzung für eine 'ehrliche Analyse' ist, zunächstmal die Fakten zu betrachten:
Nur 17% der Briten halten die jetzt getroffene Vereinbarung für gut.
51% der Briten halten den Brexit insgesamt für einen Fehler.

Wer profitiert vom Brexit?

Der einzig wirkliche Profiteur beim Brexit und der Uneinigkeit in Europa ist Putin.

Am 31. Dezember 2020 um 12:05 von Demokratieschue...

Zitat: das hier:

Jahre nach dem Referendum zum Brexit endet heute dessen Übergangsphase. Dann ist der Austritt Großbritanniens aus der EU endgültig vollzogen. Die Mehrheit der Briten ist froh, dass das Gezerre um die künftigen Regeln ein Ende hat.

nehme ich der Tagesschau nicht ab weil die Mehrheit in England gegen den Brexit war. Der ganze Brexit beruht auf Lügen und Vorspielung falscher Tatsachen.

Ich könnte mir vorstellen, dass auch jemand der gegen den Brexit war, "froh [ist] , dass das Gezerre um die künftigen Regeln ein Ende hat", wie es in dem S-Artikel heißt.

Kein Grund,..

..hier weiter die gleichen fruchtlosen Diskussionen zu führen, wie in den letzten Jahren. Es gibt einen provisorischen Vertrag, den keiner liest aber dem alle zustimmen. Danach wird weiter ohne Zölle gehandelt und „die Wirtschaft“ auf beiden Seiten wird schon dafür sorgen, dass die Feinheiten in Zukunft so geregelt werden, dass es läuft.

Wenn die Briten ArbeiterInnen brauchen werden sie genauso viele einlassen, wie bisher. Wenn es dem Export dient, werden sie sich an die EU-Regeln halten. Geld war noch immer wichtiger, als Ideologie. Allemal bei Konservativen.

Good bye UK. Mir wäre lieber, ihr wärt geblieben.

Und liebe EU-Hasser - lehnt Euch zurück und genießt, wie UK erblüht.

@GeMe 13:56 Uhr: das war damals entscheidend

Nicht Merkel, sondern Thatcher (!) hat Hunderttausende Rumänen und Polen nach GB geholt. Diese Menschen waren dem britischen Sozialsystemen in der Krise eine Last, was den Brexit mächtig beflügelte und die Debatte zeitweise sogar bestimmte!

Übergangsfristen nach dem geopolitisch erwünschten Beitritt dieser osteuropäischen Länder 2003, und wie sie fast alle EU Staaten verhängten, gab es im damals boomenden GB nicht.

Ich hatte Gelegenheit kurz vor dem Beitritt die Stimmung in Polen aufzunehmen: eigentlich die meisten saßen auf gepackten Koffern, wobei die jungen Leute am liebsten in die USA wollten, welche aber trotz polnischer Gefälligkeit und vieler Bitten, BIS HEUTE keine Visafreie Einreise erlauben!

Verblüfft war ich vor allem, dass den meisten Polen die ich sprach ihre eigene Heimat schnurzpiepe war, während den Russen denen es zT noch dreckiger ging, das Herz vor Patriotismus schwoll.

13:53 von Carpe noctem

Da dürften sie Recht behalten.
Schottland liebäugelt ja bereits mit einem
Referendum zum Austritt aus UK und
Eintritt in die EU.
Das könnte diesmal funktionieren, denn der Brexit hat das Land tief gespalten und Schottland war immer dafür in der EU zu verbleiben.
Dann könnte das Vereinigte Königreich nur noch aus England und Wales bestehen.
Die nahe Zukunft UK's sieht düster aus.

Am 31. Dezember 2020 um 11:56 von Mister_X

" Ebenso wird natürlich das "Ende der Massenmigration gefeiert".
Dass dem britischen Arbeitsmarkt nun Arbeitskräfte fehlen werden (Stichwort Erntehelfer und Altenpfleger) wird natürlich ebenso ignoriert. "

Nur ein kleiner Hinweis, Massenmigration und zum Arbeiten nach GB kommen, sind zwei verschiedene Schuhe.
Menschen die zum Arbeiten benötigt werden, werden auch in Zukunft von Polen und so weiter nach GB fahren, und gerne genommen werden.

Und der neue Vertrag ist für die GB nicht so schlecht, sondern eher sehr günstig ausgefallen.
Auch in der EU sind die Wettbewerbsbedingungen sehr unterschiedlich ausgeprägt, wird viel Geld in die Wirtschaft gepumpt als Unterstützung.
Also Vorsicht mit den jungen Pferden.

Am 31. Dezember 2020 um 12:10 von Sternenkind

Zitat: in der BRD würde ein solches Referendum einfach verboten wo kämen wir denn da hin

Unsere Verfassung sieht Volksabstimmungen nicht vor, sodass sie auch niemand verbieten kann. Sähe die Verfassung Volksabsatimungen vor, könnten sie auch nicht im Einzelfall verboten werden.

Auf der Ebene der Länder und der Kommunen finden Volksabstimmungen statt. Keiner will und kann sie verbieten.

Re GeMe

Und das ist gut so, denn mindesten 70 bis 80% der Wähler wären gar nicht in der Lage, die Folgen eines Dexit auch nur im entferntesten zu Beurteilen...na sie halten ihre Landsleute*innen ja für dumm.

Die Ernüchterung der Briten hat bereits eingesetzt ...

... was sich in den Zustimmungswerten zu den Tories und zu Boris Johnson niederschlägt.

Lagen beide im ersten Quartal nach Johnsons Wahlsieg noch bei "Honeymoon-Werten" von deutlich über 50 %, so liefern sich dieser Tage Tories und Labour bereits ein Kopf-an-Kopf-Rennen.

Nimmt man die Libdems, SNP, Greens, Plaid Cymru hinzu, dann drücken sich in der Wählerpräferenz eine deutliche Mehrheit gegen die Politik von Boris Johnson aus. Der Brexit-Kurs wäre vom Wähler zumindest korrigiert worden.

UK hat 2011 die Chance verpasst, sich ein moderneres Wahlrecht, wie es in anderen Teilen des Commonwealth - etwa Australien oder Neusseland gilt - zu geben. Das "first past the post" System fördert eine "extremere", an Wählermehrheiten vorbeigehende Politik, die in den genannten Ländern so nicht mehr möglich ist.

Denoch gilt: die Entscheidung ist gefallen - jetzt gilt es, auch dem Zweitbesten eine vernüftige Chance zu geben.

@ SydB

„Wenn ich hier Ihren Namen lese muss ich immer an des WM Endspiel von 2014 denken, insbesondere an das säuerliche Gesicht ihres Namenspatrons nach der verdienten Niederlage.“

Was soll uns das sagen, außer, dass sie etwas neidisch auf einen der besten fünf Fußballer schauen, den der Planet je gesehen hat.
Herr Messi ist nicht umsonst mehrfacher Weltfussballer und ein Idol einer ganzen jungen Fußballbegeisterten Generation.
Oder um es mit den Worten einer noch aktiven Fussballlegende zu sagen:

Das, was sie SydB mit einem Fußball können, kann Herr Messi mit einer Orange

13:49 von karkheinzfaltermeier

Eine wunderbare Retourkutsche!
Gut gemacht.

@messi

Bei all Ihren "Das Volk!" Litaneien unterschlagen Sie konstant, daß das unverbindliche Referendum in GB, welches vom damaligen Premier aus machtpolitischen Gründen mal eben ohne jegliche Rechtsgrundlage, weswegen es ja unverbindlich war, verfügt wurde, mit einem geordneten plebiszitären Prozess nicht das allergeringste zu tun hat.

Sie als Schweizer wissen das natürlich. In der Schweiz ist ein solcher Prozess genauestens geregelt und sehr zeitaufwändig. Da wird nicht mal eben, aus einer Laune heraus, von irgendwelchen Politikern "das Volk gefragt".

Da Sie das alles wissen, unterstelle ich Ihnen hiermit nicht zum ersten Mal eine unredliche Argumentation.

13:48 von Messi

>>Da müssen sie doch - ganz demokratisch - den Willen des Volkes abfragen.<<

So wie die Schweiz?
Die Schweiz hat ja schon immer Volksabstimmungen. Der Tatsache haben die Schweizer Frauen zu verdanken, dass Sie erst seit März 1971 wählen dürfen. Viele Jahrzehnte nach den Nachbarstaaten. Denn über das Wahlrecht der Frauen haben ja immer nur die Männer abgestimmt.

@ SydB, um 12:37

re 11:53 von Messi

Das was Sie dem User Messi schreiben, wurde ihm ja schon diverse Male vorgehalten.
Leider geht er auf die berechtigten Einwände nie angemessen ein, statt dessen kommt bei nächster Gelegenheit ein gleichlautender Beitrag.

Woher sich seine EU-Aversion nährt, bleibt rätselhaft.

Bald ist Zahltag

Nein, nicht für die angeblich illusorischen Brexiteers, sondern für die Händler an den Devisentischen der Banken rund um den Globus.

Egal ob GB ein Handelsabkommen mit USA schließt, sie werden tun was sie angekündigt haben und was jeder erwartet: sie werden die Unternehmenssteuern noch weiter senken (was die EU verschmerzen kann) und sie werden das Pfund massiv abwerten (was die EU nicht verschmerzen kann und mit deutlichen Strafzöllen beantworten wird).

Diese Pfundabwertung kommt so sicher, das Leerverkäufe auf Devisenfutures und Put-Orders im Moment eine „sichere Wette“ sind.

@ Bernd Keveslegeti

... baten da um den Verbleib in der EU.

Da zitieren Sie aber nur Personen und Institutionen, die der Völkerverständigung gegenüber aufgeschlossen sind. Wundert es Sie wirklich, dass die gegen den Brexit sind?

Unsere Bekannten und Freunde in GB sind auch international aufgeschlossen und gebildet und vermutlich daher auch gegen den Brexit. Der wurde mit einer 51 Prozent Zufallsmehrheit der Rechten durchgepeitscht.

Erleichterung bei den Briten?

Bei mir auch.

Und ich bin sicher das wir jetzt erkennen werden das die ganzen Vorhersagen zum Niedrgang sich nicht einstellen werden.

Viel Erfolg und alles Gute.

14:04, Weltbürger2015

>>Es ist ein doppelter Sündenfall Merkels: ein Desaster unnötig ideologisch herbeiführen, nur um es pragmatisch abzufeddern. Wer wird aus solcher Politik des Herumeierns klug?<<

Angela Merkel, die große Ideologin, die dann pragmatisch abfeddert.

Daraus kann natürlich niemand klug werden.

Worauf sollen die Briten da stolz sein?

von Epilog @

Auf Eigenverantwortung und Selbstbestimmung und persönliche Leistung ohne Bevormundung.

@um 14:01 von Cosmopolitan_Citizen

Sie verließen sich darauf, dass das Unterhaus das letze Wort in der Causa EU haben und "vernüftig" abstimmen würde.

Alles hypothetisch und völlig irrelevant. "Vernünftig"? Also u.U. gegen das Volk? Sie sind mir ja ein schöner Demokrat. Sie haben sicher mitbekommen dass es einen monatelangen Abstimmungskampf zu genau diesem einen Thema gegeben. Die Frage war eindeutig gestellt. Und die Beteiligung an der Abstimmung war höher als bei Unterhauswahlen. Auch bei der jungen Generation. Antidemokraten ignorieren das gerne.

Nachdem die vorher unbekannte Brexit-Option in der Debatte Gestalt angenommen hatte, wäre ein erneutes Referendum über die konreten Alternativen ein höchst demokratischer Akt gewesen mit der Deklaration als "rechtsverbindlich".

Eine Volksabstimmung über den ausgehandelten Handelsvertrag wäre tatsächlich höchst demokratisch. Das ist aber ein anderer Abstimmungsgegenstand als derjenige über Austritt/Verbleib über den 2016 entschieden wurde.

@ schabernack, um 12:44

re 11:32 DLGPDMKR

Er meint vielleicht Mandarinenten, die sind nämlich monogam...

@GeMe um 14:07

>Nur die 10%, die den rechtsextremen Populisten folgen, wären begeistert. Ihnen reicht "der Stolz auf das Vaterland" als Argument für einen Dexit.<

Das seltsame ist doch das gerade die die von "Stolz" tönen, am wenigsten Stolz auf die realen Zustände und Fortschritte sind sondern "Stolz" auf irgendetwas dauergesponnenes Projizieren, und sich dann noch beschweren wenn niemand ihren "Stolz" teilen will, während sie nichts als Verachtung allem anderen, wie z.b. der Realität gegenüber präsentieren.

ohne Migration grade biegen?

von Hackonya2 @
Dann werden wir ebenen kein "Nettozahler" mehr sein.

@kritt. 14:15 Uhr: herrlich !

Da reden einige davon „Putin sei ein Profiteur des Brexit“, was ebenso unsinnig wie falsch ist - und auf der anderen Seite sieht man der schleichenden Dominanz der VR China über die deutsche Wirtschaft gelassen entgegen. Dabei ist Russland sogar eine Demokratie (und Moskau und Peking sind enger verbunden als Washington und Berlin).

@ Sternenkind, um 11:57

Wo haben Sie diesen Quatsch abgeschrieben?
“Humus“ - die Vorform davon trifft auf diesen geistigen Erguss eher zu.

14:08 von Bernd Kevesligeti / @schabernack

«Aber nein, hier ist man doch unzufrieden damit, daß es den Brexit gibt.»

Unzufrieden ist … Der Kleine Mann, die Erben von Thomas Mann, der Mann im Mond, das Mantra, oder die wenigen verbliebenen Manta-Fahrer …?

Zufrieden über den Brexit wenigstens mit Vertrag ist die große Mehrheit aller Unternehmen beiderseits vom Ärmelkanal. Unzufrieden sind die britischen Fischer. Weil man denen irgendwas in die Netze faselte, was nun so plump-parolig nicht sein wird. Wussten sogar die Fische schon vor den Fischern, dass nur heiße Luft aus dem Fön der Brexiteers rauskommt.

Komplett gehonkt ist Ausstieg aus dem Erasmus-Programm zum Studentenaustausch. Aber Boris J. scheint GB im internationalen Austausch ganz gezielt geistig verarmen zu wollen. Bedauerlich für britische Studenten.

Ich bin immer unzufrieden, wenn ich wen Politiker mit planlosem Gedöne + Gebrassel rumfuhrwerken sehe, der dicke Backen macht, wo dann nur heiße Luft rauspfeift. Boris J. ist ein solcher Pfeifer von viel Weltruhm.

Am 31. Dezember 2020 um 13:00 von Bernd Kevesligeti

Zitat: Das Thema Leave bleibt aber auch weiter spannend: Zum Beispiel nach der Amtszeit von Macron oder vielleicht auch in manch südeuropäischem Land.

Es könnte der Eindruck entstehen, Sie sympathisierten mit Marine Le Pen und ihrer Rassemblement National.

@ SydB

„Sie sind doch wohl Schweizer Staatsbürger?

Die Schweiz ist kein EU Mitglied!

Dann ist doch alles klar für Sie. Daher ist es nicht nur für mich unverständlich dass Sie sich immer hier EU Kritisch einbringen wollen.“

Sie sind also der Meinung, man darf sich nur kritisch zu Themen äußern, von denen man unmittelbar betroffen ist oder man Teil des Problems ist?
Das ist zwar auch eine Meinung, aber keine schlaue

@ Sternkind

In der BRD würde ein solches Referendum einfach verboten wo kämen wir denn da hin.

Es ist ja auch keineswegs unstrittig, dass ein solches Referendum mit nur 51 Prozent auch schon automatisch zum Brexit führen muss. Das ist ja verfassungsrechtlich gar nicht geregelt und deshalb hat das politische London so laviert. Und ob das jetzt Ausgehandelte so von der Bevölkerung gewünscht war, ist ja völlig unklar.

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