Kommentare

Auf was...

...hat man sich denn nun eigentlich geeinigt? Darüber liest man in dem Bericht gar nichts. Aber trotzdem schön, wenn man sich wirklich auf eine belastbare Lösung verständigen konnte. Man wird sehen.

man schlägt sich vor lachen auf die schenkel

und diese blau, bei diesem ganzen politischen stuss hier wie da.

Es gibt doch noch

Es gibt doch noch Weihnschtswunder.
Oder hat GB, dank Corona, gesehen, was ohne Vertrag blüht?
Ich finde ersteres viel interessanter.

@ W. Schenkel

man schlägt sich vor lachen auf die schenkel ...

... wenn einem die Inhalte nicht wichtig sind.

Na geht doch!

GB kann machen as es will und hat dennoch ein Handelsabkommen mit der EU.
Bestimmt alleine über Fangquoten in seinen Gewässer......

Und wieder hat die EU sich

Und wieder hat die EU sich über den Tisch ziehen lassen von einer Regierung die schon den ersten Vertrag nicht einhält.
5 Jahre Übergangszeit statt 13? Eine in Schlichtungsstelle von noch unbekannter Zusammensetzung statt europäischer Gerichtshof?
Da fehlte es den EU-Vertretern wohl an Kondition.
Wie letztes Mal hat Johnson durch Zeitdruck gewonnen.
Man hätte die Verhandlungen längst abbrechen sollen und GB vor die Wahl Nodail oder bedingungslose Rückkehr in die EU stellen sollen.

Im Übrigen- ich beneide GB.

"The deal is done!"

Mal sehen. Der Deal lebt davon, dass das Schiedsgericht die Formen von Lohn- und Sozialdumping, die die rührigen Konservativen dem britischen Volk als "Souveränität" aufschwatzen, in Grenzen halten kann.

Wie so oft:

Friede, Freude, Eierkuchen in dieser EU. Ich fand die franzoesische Grenzschliessung richtig u. auch ein No Deal waere fuer den europaeischen Kontinent wohl kaum ein ruchtiges Problem gewesesn.

17:17, Wilhelm Schwebe

>>man schlägt sich vor lachen auf die schenkel
und diese blau, bei diesem ganzen politischen stuss hier wie da.<<

Eine solch profunde, differenzierte Analyse der Problemlage, die die Diskussion derart weiterbringt, habe ich bisher kaum gelesen.

Wer hätte das gedacht?

Frohe Weihnachten!

Wird sicher sein, wie nach

Wird sicher sein, wie nach jeder Wahl. Jede Partei wird außerordentlich zufrieden sein mit dem Ergebnis. Nur Gewinner auf allen Seiten. Man muss nur fleißig selber dran glauben und es dann medial als einen historischen Erfolg verkaufen

Inhalte

Ich bin neugierig, wenn die Inhalte auf den Tisch kommen wird es sich zeigen, ob sich die EU wieder einmal von den Briten mit ihren Extrawürsten hat über den Tisch ziehen lassen.

Faule Kompromisse?

"Gemeint sind gleiche Umwelt-, Sozial- und Subventionsstandards. Die Frage blieb bis zum Schluss kontrovers (...) Schließlich fand man auch hier einen Kompromiss."

Na da bin ich aber gespannt. Oder auch nicht. Wir leben in einer Zeit, in der es bezueglich Umwelt- (und Sozial-) standards keine Kompromisse mehr geben duerfte. Denn da sind Kompromisse nur Aufweichungen. Denn wegen Kompromissen haben wir ja die Klimakatastrophe erreicht.

Die Vernunft siegt

Wichtig ist auch, dass nicht die Frustrierten, Miesmacher und Quertreiber bestätigt werden, sondern dass ein Signal des Konsens und der Vernunft an die europäische Bevölkerung gesendet wird. Das muss natürlich noch ausgiebig mit Inhalten gefüllt werden, aber da bin ich bei der EU optimistisch.

Die letzte Kurve

Wenigstens eine Regelung auf Einigkeit, selbst wenn man noch keine Details kennt. Angesichts der Pandemie und der katastrophalen ökonomischen und sozialen Folgen ein echter Weihnachtslichtblick. Damit wird die EU gestärkt, was und hier wirtschaftlich nur nützlich ist. Nur ökonomisch Ungebildete glauben daran, dass wir als Exportnation in Abschottung prosperieren könnten. Wissenschaftsferne Digmatiker vielleicht auch. Selbst stolz herumgetragene Proftitel schützen davor ja nicht.

Wem nützt das?

Den Bürgern oder den Konzernen?

Lauter Fachleute hier.

Keiner kennt die Details des Deals, aber die Dauerpessimisten hier im Forum meckern drauf los.
War aber zu erwarten. Erstmal alles schlecht reden.

Wir müssen vernünftig sein

@ agora:
... auch ein No Deal waere fuer den europaeischen Kontinent wohl kaum ein ruchtiges Problem gewesesn.

Ich kann Sie verstehen. Aber hier ist es glaube ich besser, den gordischen Knoten aufzudröseln und das Schwert stecken zu lassen.

17:17 von Wilhelm Schwebe

«man schlägt sich vor lachen auf die schenkel … und diese blau, bei diesem ganzen politischen stuss hier wie da.»

Wenn man sich nun geeinigt hat, den Mega-Stuss: "No Deal Brexit" nicht eintreten zu lassen. Dann ist das wohl ein Kompromiss, mit dem beide Seiten "leben können". Wäre es anders … dann hätte man sich ja nicht geeinigt.

Ich hörte eben "im Vorbeigehen" dort, wo bei uns zuhause das TV-Gerät steht, GB habe nach 3 Jahren nach Abkommen die alleinige Kontrolle über Fischereizonen in britischen Gewässern, über Fischereirechte und Fischmengen haben wollen. Die EU wollte 14 Jahre als Zeitraum festschreiben. Kompromiss der Verständigung sind nun 5 Jahre.

Wenn denn die Parlamente in GB + EU den Vertrag wie nun wohl ausgehandelt auch beide ratifizieren. Sollen ± 2.000 Seiten sein … und die muss man dann ja auch erst mal lesen als Parlamentarier. Evtl. gar erst verständig lesbar nach Übersetzung in Muttersprache für die, die nicht so gut ENG / FRA / DEU lesen können.

Frohes Fest.

zumal viele viele mios aufgewendet wurden

um den brexit durchführen und überstehen zu können. und nun wieder alles zurück, aber wie lange?

Nun sollen die Parlamente rasch über den Vertrag abstimmen.

bei 27 Mitgliedsstaaten
könnte (!) es noch dauern
aber wahrscheinlich reine Formsache
oder ?

@ Tolomeo

Wem nützt das? Den Bürgern oder den Konzernen?

Hoffentlich beiden.

Die Details sind noch nicht bekannt,

Aber wenn B.J. sagt, es wäre ein guter Deal für GB, verheißt das nix gutes!
v.d.Leyen will ein Erfolg melden, vor allem wegen der Ratsherrschaft, ob das für die EU gut ist, wird sich noch zeigen! Aber es wird ja noch abgestimmt von allen 27 Mitgliedern, wenn die Details bekannt sind, wird man sehen ob alle zustimmen, da die anderen ja nicht unter dem Druck des unbedingten Erfolg eines Abschlusses stehen, könnte das noch zu Streit führen in der EU!

Die Details sind noch nicht bekannt,

Aber wenn B.J. sagt, es wäre ein guter Deal für GB, verheißt das nix gutes!
v.d.Leyen will ein Erfolg melden, vor allem wegen der Ratsherrschaft, ob das für die EU gut ist, wird sich noch zeigen! Aber es wird ja noch abgestimmt von allen 27 Mitgliedern, wenn die Details bekannt sind, wird man sehen ob alle zustimmen, da die anderen ja nicht unter dem Druck des unbedingten Erfolg eines Abschlusses stehen, könnte das noch zu Streit führen in der EU!

@ berelsbub

Nur Gewinner auf allen Seiten.

Ein guter Kompromiss ist eben mal ein Gewinn für beide Seiten. Das muss man ja nicht miesmachen.
In diesem Sinne schöne Bescherung.

Konkrete Kompromisspunkte?

Ich vermisse etwas die Darlegung der konkreten Ergebnispunkte und Kompromisse des Abkommens. Wenn man Johnssons (natürlich politisch bedingte PR) Aussagen in der BBC und auf Twitter liest, hat die UK absolut alles bekommen was sie wollte, sind die absolut größten und mussten keine Zugeständnisse machen. Wenn ich das als Deutscher und EU-Bürger lese komm ich mir schon arg veräppelt vor. Da würde ich gern mal von der eigenen Presse die Fakten lesen. Und ob die EU wirklich klein beigegeben hat nur um des Deals Willen ...

Ohne den Inhalt zu wissen...

... hatte ich von Anfang ihres plötzlichen Erscheinens an die Befürchtung, dass Uschi die EU verraten würde. Wie würde das eigentlich gehen? Ich bin nicht gespannt auf den Inhalt und wende mich immer weiter von einem großartigen Traum ab. Der Stier war ja sowieso ein getarnter Gott. Gegen diese ist bekanntlich kein Kraut gewachsen. Noch nicht mal ein alter Tobi.

Die Details sind noch nicht bekannt,

Aber wenn B.J. sagt, es wäre ein guter Deal für GB, verheißt das nix gutes!
v.d.Leyen will ein Erfolg melden, vor allem wegen der Ratsherrschaft, ob das für die EU gut ist, wird sich noch zeigen! Aber es wird ja noch abgestimmt von allen 27 Mitgliedern, wenn die Details bekannt sind, wird man sehen ob alle zustimmen, da die anderen ja nicht unter dem Druck des unbedingten Erfolg eines Abschlusses stehen, könnte das noch zu Streit führen in der EU!

Aus meiner Sicht ist die Frage,

Ist die Bevölkerung in GB damit zufrieden, dann Hat die EU ein Problem.

In der EU ist die Wirtschaft zufrieden aber die Bürger nicht so.

Also Bürger in GB zufrieden, dann haben Parteien die EU kritisch sind Zulauf.
Das heißt nicht Zwangsläufig das alle Nettozahler aus der EU flüchten, nur das die EU mehr für ihre Bürger tun muss um diese auf pro EU Kurs zu halten.....

Somit finde ich diesen Brexit als eventuell hilfreich für die Bürger der EU.

17:44 von Tolomeo

«Wem nützt das?
Den Bürgern oder den Konzernen?»

Da in Konzernen, auf Fischfangschiffen, in Führerhäusern von LkWs ja auch Bürger arbeiten, fischen, und fahren.

Wird das Abkommen "schon irgendwie" auch den Bürgern von Nutzen sein. Mehr jedenfalls als den Robotern in Fabriken. Und schon gar nicht den Robotern auf'm Fischfangschiff und denen von im LkW.
Die gibt es nämlich gar nicht.

Konzerne ohne Bürger führen genau so ein einsames Leben …
wie LkWs ohne Fahrer, und wie Fußbälle ohne Kicker.

Egozentrisch ohne Anstand

Eigentlich ist es eine Frechheit die Verhandlungen bis in die Weihnachtstage hin zu ziehen - nur weil ein Egomane noch verrücktere Leute bei Laune halten will - nach dem Motto : bis zuletzt gekämpft für das Empire

17:17 von Wilhelm Schwebe

Lassen Sie mich mitlachen. Bitte.

Und erklären mir bitte diese Zeichen:
>>und diese blau, bei diesem ganzen politischen stuss hier wie da.<<

Bei uns fällt die Bescherung gerade aus, da käme mir der Schenkelklopfer gerade recht.

Allen Foristen und der Moderation Fröhliche Weihnachten und bleiben Sie gesund.

Ein positives hat...

das Ganze! Ein Wort muss man nun in 2021 nicht mehr hören (hoffentlich) „Brexit“!

Ein guter Tag fuer das UK

es ist zum Urzustand der EU als Handelsunion zurueckgekehrt ohne sich den Einmischungen der EU in die inneren Angelegenheiten beugen zu muessen. So sollte es sein zwischen souveraenen Staaten.

Naja, eigentlich ist das ja

Naja, eigentlich ist das ja kein Brexit, wenn man es streng besieht. Es ist vieles noch abhängig, ob das die Austretenden in England so wollten? Aber vielleicht ist es wirklich besser so-.

Unglaublich

Die EU ist Großbritannien un wichtigen Punkten schon wieder viel zu weit entgegen gekommen. Insbesondere bei den Binnenmarktregelungen. Natürlich sollten wir GB nicht am langen Arm verhungern lassen, aber Fakt ist GB braucht das Abkommen dringender. Die hätten der EU weiter entgegen kommen müssen, statt umgekehrt.

Alle 27 müssen zustimmen.

Alle 27 müssen zustimmen. Wir können also davon ausgehen, dass nichts ratifiziert wird.

Btw. Der liveticker sagt grade, das neue englische Virus ist bei den Schwaben entdeckt worden.

Hat also nichts gebracht, die Lkw festzusetzen.

Schlechter Deal für (Smal)Britannien

Ob Schottland und Nordirland da mitmachen ?

Besonders lustig wird es wenn die EU jetzt ohne Veto möglichkeit von der Insel so einiges
an den Regeln und Normen ändern wird.

Ab jetzt heißt es friß Britannien oder :-)

17:38 von berelsbub

«Nur Gewinner auf allen Seiten. Man muss nur fleißig selber dran glauben und es dann medial als einen historischen Erfolg verkaufen.»

Da muss man gar nix als historischen Erfolg "verkaufen".
Muss man nie bei irgendwas, was es zum allerersten Mal in der Historie gab.
Das ist dann immer per Definition: "Erstes Mal" gleichzeitig auch historisch.

Vergleichen kann man das 1. Mal zu wie was davor war … dann auch nie.
Es ist halt das 1. Mal. Mega-Stuss: "No Deal" wäre auch das 1. Mal (gewesen).

@17:44 von Tolomeo

„ Wem nützt das?…
Den Bürgern oder den Konzernen“

Immer entweder beiden oder keinem:
Geht es den Konzernen schlecht, verliert der Bürger seine Arbeit.
Und geht es den Bürgern schlecht, verliert der Konzern seine Kunden.
Einfach mal den Klassenkampfblick nach rechts und links schwenken - auch wenn es schwerfällt.

Erbärmlich...

Abkommen mit aller Gewalt. Die EU mit dem Kotau vor GB. Es musste ja ein Gesicht gewahrt werden, egal zu welchem Preis. Da werden wir uns noch sehr drüber freuen, wenn die Engländer machen, was sie wollen. Und sie haben gezeigt, dass die EU absolut unnötig ist.

Moral Hazard?

Wir verlassen den Pfad der Solidarität und kehren wieder zurück in das Zeitalter des Gegeneinander und der rücksichtslosen Ausnutzung nationalistischer Strömungen und des "catch as catch can". Ein Teil Europas wird dann unter dem Motto stehen, einer trage des anderen Last, mit Arbeitnehmer Freizuegigkeit und Versuch der Chancenangleichung durch Ausgleich von Wohlstandsgefaellenund in Form von Transferleistungen, der Andere besteht aus Steueroasen und Schwarzgeldweisswaschmaerkten mit handverlesenen Immigrationsmechanismen, die die Reichen und Besitzenden bevorzugen und in beiden Teilen Europas darf sich das Kapital ungehindert und unreguliert bewegen und jede Form von moeglicher Arbitrage nutzen.. Klingt alles Andere als ausgewogen fuer mich.

Rosinenpicken

Es ist schon gut, dass GB nicht mehr in der EU ist, war doch die jahrzehntelange engl. Mitgliedschaft von "Rosinenpicken und "Extrawürsten" gekennzeichnet.
Andererseits bewundere ich die gnadenlose, traditionsreiche Demokratie im engl. Parlament, wenn man die Debatten verfolgt. Da können viele Länder von lernen!
Ich hoffe aber dennoch, dass allen 27 EU-Länder bei der Analyse und Ratifizierung der Verträge bewusst ist, dass GB unbedingt und demokratisch legitimiert aus der EU austreten wollte und das "Rosinenpicken" sich künftig nicht weiter fortsetzen sollte.

der Gaulle hatte Recht

Man hätte diese Störenfriede nie in die EU aufnehmen dürfen
Hätte uns viel Ärger erspart

deal

Es war von beginn an klar, dass beide Seiten einen deal bevorzugen; es wurde die Öffentlichkeit auf beiden Seiten des Kanals nur verhonepipelt. Die Briten haben wiedermal ihren Sonderweg bekommen.

Am 24. Dezember 2020 um 17:45 von Willi Graf

Zitat: Lauter Fachleute hier. Keiner kennt die Details des Deals, aber die Dauerpessimisten hier im Forum meckern drauf los.
War aber zu erwarten. Erstmal alles schlecht reden.

Mir hat gerade eben jemand zu Weihnachten einen Spruch geschickt:

"Diejenigen, die wissen, wie es nicht geht, sollen nicht die stören, die es bereits tun."

Das passt doch auf viele Beiträge hier (nicht nur in der jetzigen Diskussion), oder?

Bitte genauere Infos!

Auf was genau hat man sich denn geeinigt?

Was bedeutet Festlegung auf gleiche Bedingungen?
Wie sieht der Zugang zu den britischen Gewässern aus?

@ hansi-rai (17:17): den Vertrag würde ich auch gerne mal sehen

hi hansi-rai

Stimmt, das hier würde ich auch erstmal gerne wissen:

Auf was...
...hat man sich denn nun eigentlich geeinigt? Darüber liest man in dem Bericht gar nichts.

Denn bevor ich irgendwas unterschreibe, lese ich mir das was ich unterschreibe doch erstmal gründlich durch und lasse das lieber mal anwaltlich prüfen auf mögliche Haken die nicht gut sind.

Von daher möchte auch ich erstmal die Vertragsinhalte und die Einigungen sehen, bevor ich da irgendeine Unterschrift leiste.

@ Gogolo (17:38): stimmt die Eu darf sich nicht über den Tisch

hi Gogolo

Das hier wissen wir ohne den Vertrag noch nicht:

Ich bin neugierig, wenn die Inhalte auf den Tisch kommen wird es sich zeigen, ob sich die EU wieder einmal von den Briten mit ihren Extrawürsten hat über den Tisch ziehen lassen.

aber was stimmt ist, dass die EU sich nicht über den Tisch ziehen lassen darf. Von daher sollte die EU diesen Vertrag sicherheitshalber einem guten spezialisierten Anwalt zur Prüfung vorlegen bevor da unterschrieben wird. So viel Zeit muss sein.

@ Am 24. Dezember 2020 um 17:17 von Wilhelm Schwebe

>>man schlägt sich vor lachen auf die schenkel

und diese blau, bei diesem ganzen politischen stuss hier wie da.<<

Lieber Hr. Schwebe,
woran machen Sie den politischen Stuss fest?

Was bringt Sie so dermaßen auf die Palme?
Darüber reden, bzw. schreiben kann ungemein helfen. Versuchen Sie doch einmal eine Begründung. Denn ich will ja nicht hoffen, dass Sie die Anstalt hier nur nutzen um ihre aufgestaute Wut, durch was auch immer, zu kanalisieren und sonst keinen substanziellen Beitrag leisten wollen bzw. vor allem können.

Am 24. Dezember 2020 um 17:44 von Tolomeo

„Wem nützt das?
Den Bürgern oder den Konzernen?“

Diese Frage ist leicht zu beantworten.

Wem es nicht passt, der kann ja gehen.

Für Großkonzerne ist es eine Kleinigkeit, die Zentrale in ein EU Steuerparadies (wie gestern bereits beschrieben z.B. Malta) zu verlegen.

Arbeiter/Lohnsklaven können auch woanders rekrutiert werden.

Danach wird sich die EU anpassen.

Wie GB ohne die EU das machen soll, da habe ich noch keine Vorstellungen.

@ Susi1960 (18:18): ich kaufe nicht die Katze im Sack

hi Susi1960

Auch Ihnen stimme ich absolut zu. Auch mich würden die Vertragsdetails interessieren. Das sollte in der Tat berichtet werden. Denn ich kaufe nicht die Katze im Sack. Transparenz muss sein. Von daher würde ich mir wünschen dass mal die ganzen Vertragsinhalte und Vertragsdetails offengelegt werden VOR der Unterschrift. So ein Vertrag will gründlich geprüft sein.

Wir werden sehen.

Die Inhalte sind wichtig und die Anwendung. Hoffentlich hat die UK verstanden das Verträge Rechte und Pflichten haben.

Schön, dass es ein Abkommen gibt

was mich als EU-Bürger allerdings brennend interessiert, sind die Konditionen. Wer hat denn jetzt betreffs Fischereirechte, Status Nordirland und Wettbewerbsbedingungen nachgegeben bzw. was sind konkret bei diesen Streitpunkten die Kompromisse?
Ist der Deal nun gut für die EU oder hat die EU Positionen aufgegeben?
Schade, dass darüber nichts im Artikel steht.

17:38, berelsbub

>>Wird sicher sein, wie nach jeder Wahl. Jede Partei wird außerordentlich zufrieden sein mit dem Ergebnis. Nur Gewinner auf allen Seiten. Man muss nur fleißig selber dran glauben und es dann medial als einen historischen Erfolg verkaufen<<

Historische Erfolge sehen anders aus. Gewinner auch.

Warum ein Brexit

wenn es die gleichen Umwelt-, Sozial- und Subventionsstandards geben soll. An die hatte sich UK doch bereits in der EU nicht gehalten ?

Der einzige Weg zu einem großen UK ist es doch wenn man auch die Umwelt-, Sozial- und Subventionsstandards schei... und die armen ausbeutet. Weltweit. Notfalls mitliärisch.

Das geht in der globalen Welt immer weniger. Brexit ist und war nur heiße Luft

Einigung auf Brexit-Handelsabkommen

auch dieser Vertrag zeigt, wir brauchen die Briten und das ist auch gut so. Ziel muss es sein die EU durch eine EWG zu ersetzen und fast alle Probleme sind gelöst.

Wenn stimmt, was Johnson gesagt hat,

nämlich, dass das UK Strafzölle erlassen darf und die EU nicht, ist es das Ende der EU, weil es die wirkliche Rosinen dann außerhalb gibt.

Warten wir also ab, was die tatsächlichen Bestimmungen sind.

Die letzte Kurve

Wenigstens eine Regelung auf Einigkeit, selbst wenn man noch keine Details kennt. Angesichts der Pandemie und der katastrophalen ökonomischen und sozialen Folgen ein echter Weihnachtslichtblick. Damit wird die EU gestärkt, was und hier wirtschaftlich nur nützlich ist. Nur ökonomisch Ungebildete glauben daran, dass wir als Exportnation in Abschottung prosperieren könnten. Wissenschaftsferne Digmatiker vielleicht auch. Selbst stolz herumgetragene Proftitel schützen davor ja nicht.

Handelsabkommen

Wurde jetzt solang verhandelt bis das Ergebnis den Briten gepasst hat?

17:30 von evhie

«Man hätte die Verhandlungen längst abbrechen sollen und GB vor die Wahl Nodail oder bedingungslose Rückkehr in die EU stellen sollen.»

Mega-grandiose Alternative.
Wären die Briten aber übel ins Grübeln gekommen.

Schleich dich für immer … oder wohne wieder bei Papa und Mama im Kinderzimmer unter'm Dach. Einer von beiden kommt dann immer spätestens (am Wochenende) um 22:00 Uhr … und macht das Licht aus. Damit sich Kind GB auch ja wohl fühlen möge.

«Im Übrigen- ich beneide GB.»

Und wofür nun genau beneiden?

Sprache Englisch, Fish 'n' Chips, Wimbledon mit Erdbeeren und Schampus?
Mega-leckeres After Eight, die hyper-köstlichen Soßen mit Pfefferminz-geschmack?

Für die bessere Frisur vom besseren Premier als in DEU, für das Wetter in den Highlands, für die bessere Hose Schottenrock, für Nessie das Mythen-Ungeheuer, für auf 'ner Insel sein, oder für die Queen?

Ich war lange nicht mehr im UK, sehr lange.
London ist ernsthaft ‘ne ganz super interessante Stadt.
Aber Neid … nun ja.

17:51, kritt.

>>@ berelsbub
"Nur Gewinner auf allen Seiten."

Ein guter Kompromiss ist eben mal ein Gewinn für beide Seiten. Das muss man ja nicht miesmachen.
In diesem Sinne schöne Bescherung.<<

Ich widerspreche.

"Ein Kompromiß ist nur dann gerecht, brauchbar und dauerhaft, wenn beide Parteien damit gleich unzufrieden sind."

Heinz Alfred "Henry" Kissinger

"... ein Signal des Konsens

"... ein Signal des Konsens und der Vernunft ..." stelle ich mir anders vor.
Das einzige Signal, dass an die europäische Bevölkerung gesendet wird, ist, dass die EU zu keinen konsequenten Maßnahmen fähig ist. Eher, dass faule Kompromisse ihr Ding ist.
Schöne Weihnachtsbescherung die wir an Heilig Abend serviert bekommen.

@ Sisyphos3

aber wahrscheinlich reine Formsache oder ?

Wenn man einen schwierigen Kompromiss kleinreden will, dann ist der Begriff Formsache geeignet.

Brexit is done!

Well done Boris, Versprechen eingelöst. Wille des Volkes abgefragt und umgesetzt. So gehört es sich, und nicht anders rum.

Endlich hat sich GB von der Knechtschaft der Brüsseler Bürokratie gelöst. Willkommen in der Freiheit. Es ist angenehm wenn man wieder selber entscheiden kann und nicht mehr abhängig von deutsch-französischer Bevormundung ist.

Mögen nun viele Staaten diesem Vorbild folgen und die Menschen fragen, ob sie diesem demokratiefernen Konstrukt noch angehören wollen. Es geht ganz gut ohne. Los, traut euch die Menschen zu fragen!

Grüsse aus der nicht-EU

18:21 von Demokratieschue...

diesen Vertrag sicherheitshalber einem guten spezialisierten Anwalt zur Prüfung vorlegen
,
diesem Vertrag werden sich dutzende Anwälte widmen,
Verwandte und Freunde von EU Verantwortlichen,
gute und weniger gute
da machen sie sich mal keine Gedanken :-)

@ Abendlanduntergang

Wenn stimmt, was Johnson gesagt hat, nämlich, dass das UK Strafzölle erlassen darf ...

80 zu 20 stimmt es nicht.

Ohne Inhalt

lässt sich schwer nachvollziehen, wer gewonnen hat, ob GB eingeknickt ist, oder die EU.
Also erst mal auf die Fakten warten.
Sollte die EU gewonnen haben, ist GB zwar draußen, aber hat nichts davon, weil sich unterwerfen muss.
Also vor einer Beurteilung, braucht man Fakten, auf was sich geeinigt wurde.

>>Die EU ist Großbritannien

>>Die EU ist Großbritannien un wichtigen Punkten schon wieder viel zu weit entgegen gekommen. <<

Woher wissen Sie das? Konnten Sie schon Einsicht in den Vertrag nehmen?
Dann haben Sie den meisten hier, mir inklusive, etwas voraus.
Sagen Sie uns doch bitte, wo kann man die wesentlichen Punkte nachlesen.

Entschuldigung ?

Was hat denn die EU bisher auf die Reihe bekommen?
Ja seit der neuen Komission eher nur faule Kompromisse.
Im Europaparlament wird alles durchgewinkt
Sei es Rechtsstaatlichkeitskompromiss, Frontex, Türkei, Sanktionen,Brexit,Haushalt,Schulden.
Wenn mir einer sagt was einen Fortschritt bringen soll bitte ich darum,!

Die deutsche Präsidentschaft endet in totalem Desaster, Flickwerk wie in Deutschland.
Es bedeutet wir brauchten dringend neue Politiker und einen Ehrenkodex der die Lobby aussen vorlässt,

Sonst enden wir alle beim Sozialamt u d verlieren unsere Heimat sehr zügig

17:30 von evhie

Zitat:"Man hätte die Verhandlungen längst abbrechen sollen und GB vor die Wahl Nodail oder bedingungslose Rückkehr in die EU stellen sollen.
Im Übrigen- ich beneide GB."

Den Zusammenhang begreife ich nicht. Sie beneiden GB und wollten es bedingungslos zurück in die EU zwingen?

18:36 von kritt.

ach wissen sie
da hat man sich 3 Jahre Zeit gelassen für so ne Austrittsvereinbarung
und jetzt sollen es nationale Parlamente in 5 Tagen abnicken
also ich würde mir veralbert vorkommen

Miesmachen, wenn's kompliziert wird

@ Connie_089:
Das einzige Signal, dass an die europäische Bevölkerung gesendet wird, ist, dass die EU zu keinen konsequenten Maßnahmen fähig ist. Eher, dass faule Kompromisse ihr Ding ist.

Wenn Sie erwartet haben, dass die EU heute Abend in GB einmarschiert, dann sind Sie enttäuscht worden. Ja, es ist ein Kompromiss. Das "faul" ist Ihre Sache.

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