Kommentare

Was wäre wenn ...

... wenn es z.B. einen harten kurzen Lockdown Anfang November gegeben hätte, statt nur Flickwerk, welches das Infektionsgeschehen kaum beeinflusst hat? Dann hätten wir heute andere Zahlen. Das Sprichwort, „wer zu spät kommt, den bestraft das Leben“, bewahrheitet sich mal wieder sehr traurig und anschaulich.

Ab jetzt

wird absolut blind geflogen.....

über die Feiertage werden wir überhaupt nicht wissen, wie viele Tests durchgeführt werden etc.... , wer berichtet, eine Einschätzung könnte die Zahl der Positiven Test/ Anzahl aller Tests geben. Geht diese Zahl hoch, könnte es darauf hindeuten das sich das Infektionsgeschehen beschleunigt.... ansonsten, nur Fallzahlen aufzulisten, wird erst nach den Feiertagen so ab 4/10 Januar wieder Sinn machen.

ENDLICH: die Genesenen!

Endlich werden wieder einmal die Genesenen aufgeführt. Ich weiß nicht, warum alle immer auf die Gesamtzahl der Infektionen schauen, wo doch von den ehemals im März, April, Mai,..Infizierten keine Gefahr mehr ausgeht.
Das bedeutet, daß aktuell ca. 0,5 % der Bevölkerung infiziert sind. 99,5 % müssen sich einschränken.
Ich bin KEIN Corona-Leugner, ich trage Maske, ich halte gewisse Maßnahmen für wichtig. Aber Panik zu schüren angesichts dieser Zahlen.....
Und was die Zustimmung zu den Maßnahmen betrifft: ich würde gerne mal sehen, wie die Zahlen aussehen würden, wenn die Kosten auf die verteilt würde, die davon profitieren bzw. kaum Einschränkungen haben. Denn das berichten ebenfalls 2/3 der Bevölkerung. Zuhause bleiben und Geld kriegen - dann kann der Lockdown meinetwegen Monate dauern...

Cui bono?

Wem nützt die tägliche Kommunikation absoluter Infektion- und Todeszahlen? Und warum sperrt sich die ARD - lt. "Der Freitag", der eine entsprechende Anfrage stellte - so sehr gegen eine Erörterung und Berücksichtigung der Dunkelziffer bei den Infektionen, ohne die schließlich keine seriöse Berechnung der Gefährlichkeit einer Krankheit (Infection Fatality Rate) auskommt?
Ja, wir alle wissen, dass Covid 19 in schlimmsten Fällen tödlich ist, und wir alle bedauern dies, und ich denke, dass sich auch der überwiegende Teil der Bevölkerung an die Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie hält. Dennoch wäre eine differenziertere und detaillierter Betrachtung der täglich verbreiteten Zahlen sehr wünschenswert. Das bloße Verkünden absoluter Zahlen wurde schon zu Beginn der Pandemie vom RKI und Herrn Wieler höchstselbst kritisiert...

Steigende Zahlen! und Verlängerung!

Der sogenannte Lockdown greift nicht.
Läden und Schulen sind nicht
Pandemietreiber.

Solange normal „gearbeitet“ wird in Betrieben, Büros, Fabriken, Handel, Industrie, Behörden, Lagern, Auslieferung, ÖPNV, Unternehmen uvm. findet reger Austausch auch teilweise ohne Maske, ohne Abstand, ohne Lüften statt sowie Kontakte über Flächen und Aerosole, Sanitäranlagen uvm.

Dies wiederum führt zu Übertragung über private Kontakte, nun erst recht ohne Maske und erst recht ohne Abstand.

Sollte noch das schneller übertragbare mutierte Virus im Spiel sein, was wir erst in Kürze erfahren, könnte das ebenso eine Rolle spielen.

Ich erlebe vernünftige Menschen aber mehr und mehr, die nichtmal die Hände im Supermarkt desinfizieren oder Beschränkungen in privater Hinsicht vornehmen, mich wundert´s nicht.
Ich finde es nur schade, denn würde mich freuen, wenn ein Stück Verbesserung bereits Anfang des Jahres zu erwarten wäre .

Aber so wird das nichts, selbst Altmeier spricht von Monaten Verlängerung.

Wann wird sich denn

Wann wird sich denn eingestanden, dass die derzeitige Strategie gescheitert ist und man die Risikogruppen in den Fokus nehmen müsste? Die Zahlen der Neuinfektionen befinden sich auf stabilem Niveau, werden saisonal hoch bleiben und lassen sich offenbar nicht mit Alltagsmasken auf 50/100.000 senken. Ein Strategiewechsel würde wahrscheinlich mit dem gekränkten Ego einiger Politiker und dem von Prof. Drosten einhergehen und wird daher vermieden. Leider!

Die einzige relevanten Zahlen

sind die der Intensivstationen und die Sterbezahlen.

Alles andere ist theoretische Mathematik und geht an der Realität vorbei.

Menschen sterben. Aus Sachsen müssen die ersten Patienten auf andere Länder verteilt werden.

Das sind die Fakten.

Konstante Berichterstattung wäre schön

Könntet ihr nach so vielen Monaten nicht mal eine kleine Konstanz in die Berichterstattung bringen?
Warum gibt es Heute keine Infos zum R0? Ihr berichtet immer wieder über diesen wirklich wichtigen Wert, aber Heute ist er nicht zu sehen. Was ist denn die Voraussetzung über diesen Wert zu berichten?
Und der Höchststand an Toten ist unausweichliche Konsequenz eines Höchststandes an Infizierten vor 4 Wochen, ist das wirklich eine Meldung für die Überschrift?
Und wie kann es sein dass die Datenpanne aus Sachsen auch eine Woche später noch nicht korrigiert wurde?
Ich persönlich würde gerne sachlich informiert werden und gerne nach einem täglichen Muster.
Auch würde ich so langsam gerne mal eine Einschätzung lesen wie effektiv z.B. die Zwangsschließungen von Hotels und Restaurants waren.

@ ThMa

Kein Land konnte die Risikogruppen nachhaltig schützen. Das ist schlicht unmöglich, da sich nur ein kleiner Bruchteil dieser Menschen in Einrichtungen befindet und die überwiegende Anzahl am normalen Leben teilnimmt.

Niemand hat behauptet, dass Masken die Inzident auf 50 drücken können.

Da einzige, was wirklich hilft, ist Abstand. Und das würde auch immer so kommuniziert.

Wo treten die meisten Fälle auf?

Wenn ich das Dashboard des RKI richtig interpretiere dann betrifft die überwiegende Mehrheit der Todesfälle die Menschen ab 80+ von denen viele in Pflegeheimen leben. Das diese besonders gefährdet sind hat man seit dem Frühjahr gewusst - und erst (endlich) letzter Woche etwas unternommen indem Schnelltests jetzt verbindlich eingeführt wurden. Hier hätte man sich viele Todesfälle (nämlich mehr als die Hälfte - siehe RKI) ersparen können.
Was sind die richtigen Maßnahmen? Nach einer britischen Studie (siehe n-tv vor einigen Tagen) lässt sich R um 40% reduzieren bei einer Kontaktbeschränkung auf 4 Pers., bei 8 Pers. sind es noch über 20%! Dagegen bringen die Schließung des Einzelhandels sowie der Gastronomie nur jeweils ca 10%, noch weniger hilfreich sind Ausgangssperren.
Würde man die richtigen Maßnahmen ergreifen (und diese aber auch durchsetzen!) und die unwirksamen sein lassen, dann wäre die Akzeptanz in der Bevölkerung höher als sie jetzt ist.

9:13 Südstaatlerin

Hätte es Anfang November einen wirklich harten Lockdown gegeben, dann hätte es hier in diesem Forum und in der selbst ernannten Querdenker – Szene einen Aufschrei gegeben. Man hätte wieder lamentiert, dass die Bundesregierung COVID-19 nutze, um die Grundrechte einzuschränken und die Wirtschaft zu ruinieren. Noch schlimmer wäre es gewesen, wenn dieser Lockdown, wie schon im Frühjahr, erfolgreich gewesen wäre. Das hätte man dann wieder als Beweis dafür genommen, dass es gar keine Pandemie gebe. Und das teilweise vonseiten derselben Leute, die jetzt lamentieren, dass der Lockdown nicht früh genug gekommen sei.
Und gleich werden sich wieder diejenigen melden, die behaupten, man könne die Pandemie nur dadurch eindämmen, dass man sämtliche Risikopersonen isoliert und von der Welt abkapselt (wie auch immer das funktionieren soll).
Fazit: egal was die Regierung tut, es ist falsch. Denn es geht gar nicht um die Pandemie. Sondern darum zu zeigen, dass man viel klüger sei als die Regierung

@9:14 von Rambay

„Zuhause bleiben und Geld kriegen - dann kann der Lockdown meinetwegen Monate dauern...“

So ungern machen Sie Ihre Arbeit? Da tun Sie mir von Herzen Leid.

@demokrat, 09:27

Das ist schlicht unmöglich, da sich nur ein kleiner Bruchteil dieser Menschen in Einrichtungen befindet und die überwiegende Anzahl am normalen Leben teilnimmt.

Welches normale Leben?

Entweder alle bleiben zuhause, oder nur die Gefährdeten.

Das sind die Alternativen.

wir haben keinen echten Lockdown

Ich sehe jeden Tag massenhaft die Transporter mit 3 Handwerkern (ohne Maske auf engstem Raum) drin sitzen. Ich höre und sehe abends junge Männer zu viert, zu fünft mit Alk bewaffnet durch die Straßen ziehen. Ich lese in diversen Foren wie sehr hin und her gereist wird, teilweise über ein EU-Drittland, weil Deutschland seine Grenzen nicht überprüft. Jeder Discounter hat strengere Einlassregeln als unser Land.

Ausnahmen, Rechtfertigungen überall...

Es erscheint immer wahrscheinlicher dass sich die Menschen weder auf Arbeit oder beim Einkaufen infizieren, sondern beim Kontakt mit vertrauten Menschen.

Ich komme seit fast einem Jahr keinem Menschen mehr nahe, weder meinen lieben Eltern und Geschwistern sowie dem Rest meiner großen Familie, noch sonst wem jenseits meiner Kinder und Frau. Gleichzeitig höre ich Hinz und kunz erzählen dass sie ausnahmsweise ein Familientreffen hatten, nur zwei Freunde getroffen haben, zu Weihnachten doch durch die Republik zur Familie reisen und und und... jeden Tag stehen Autos aus dem teils fernen Umland in der Nachbarschaft, nicht selten übers Wochenende. alles nur Ausnahmen und jeder rechtfertigt es irgendwie.

Wann gibts denn endlich mal eine Feldstudie um diese Auswirkungen zu klären?
Wo kommt Mensch sich denn bitte näher als in der eigenen Wohnung?

Die Wirtschaft runterzufahren ist möglicherweise der größte Fehler der Dekade. Nur wird das wohl niemand Verantwortliches rausfinden wollen.

@ 09:27 von Demokrat49

"Niemand hat behauptet, dass Masken die Inzident auf 50 drücken können. Das einzige, was wirklich hilft, ist Abstand. Und das würde auch immer so kommuniziert"

Mit dem Abstand gebe ich Ihnen vollkommen recht - aber bei der Fokussierung der Politik auf die Maske ist leider (vor allem auch seitens der Politik) zu viel Abstand vom Abstand aufgetreten. Diese sträfliche Vernachlässigung hat dazu geführt dass viele Menschen meinen dass man mit Maske keinen Abstand mehr halten müsste.
Die Inzidenzzahl 50 ist eine Ziel-Forderung der Politik für Lockerungen und ist meiner Meinung nach (in dieser Jahreszeit) utopisch. Selbst Länder wie Frankreich und Irland (letzteres diente der Leopoldina als mathematisches Modell für eine erfolgreiche Strategie) haben es bis dato nicht geschafft ihre Inzidenz unter 100 zu drücken (siehe schweizer tagesschau.ch)

Lächerlich

Tut mir leid aber dieser „harte Lockdown“ ist lächerlich, wenn Eltern selbst entscheiden dürfen, ob sie ihre Kinder in die Kita bringen. In Schulen ist es klarer geregelt, obwohl man dort den Abstand einhalten kann. In Kitas geht das nicht und dort gibt es keine klaren Regeln. Wieso wohl stehen Erzieher an oberster Stelle der Krankschreibungen wegen Corona? Wieso war in meiner Einrichtung die Krippe öfter betroffen als der Ü3 Bereich? Genau, weil man zu den Kindern kein Abstand halten kann und es keinen richtigen Schutz gibt. Wir bekommen 3 Masken PRO MONAT gestellt und können nicht hinter einer Plexiglasscheibe sitzen oder haben andere Schutzmaßnahmen die wir treffen können. Es sollte ein Lockdown wie im März/April geben, denn die Öffis sind immer noch super voll!

9:23 Kessl

Der R Wert ist angesichts steigender Todesfälle und steigender Infektionszahlen nun wirklich nicht mehr relevant, um zu verstehen, dass das Infektionsgeschehen längst an Fahrt aufgenommen hat. Deswegen betont das RKI ihn nicht mehr in seinen Veröffentlichungen.
Und was Sachsen angeht, das Land, das mit die meisten selbsternannten Querdenker enthält: Dort haben Kliniken und Gesundheitsämter gerade andere Sorgen, als Ihnen die aktuellsten Zahlen immer zeitnah zu präsentieren. Wenn Sie es nicht glauben, dann melden Sie sich doch bitte in einer der dortigen Intensivstationen oder in einem Gesundheitsamt als Helfer. Danach wissen Sie Bescheid.
Ich finde diese Rechthaberei aus dem Wohnzimmersessel heraus, ohne auch nur die geringste Bereitschaft zu zeigen, sich einmal wirklich in die Situation der Akteure vor Ort zu versetzen, die man sich bei gutem Willen aus den Berichten problemlos erschließen könnte, einfach nur noch unendlich anmaßend.

Risikogruppen 09:27 von Demokrat49 @ ThMa

Vielen Dank für Ihren Kommentar - kurz und bündig.
Immer wieder wird das griffige Schlagwort vom "Schutz der Risikogruppen" bemüht, aber ich kann mich nicht erinnern, dass z.B. ein Herr Lindner sich geäußert hätte, wie er sich diesen konkret vorstellt angesichts der Tatsache, dass - wie Sie geschrieben haben - nur die wenigsten aus dieser sehr großen Bevölkerungsgruppe sich ständig an einem festen Ort befinden.
Ich frage mich immer, ob die Verfechter dieses so schön und griffig klingenden Schlagworts vergessen, dass es sich überwiegend um Menschen handelt, die Familie haben, berufstätig sind, einkaufen müssen - also mitten im Leben stehen.

Nun ja

Das Virus ist ja schon Teil von unserem Alltag. Wir würden es nur mit den allerhärtesten Maßnahmen schaffen, es einzudämmen. Dann aber errichten wir eine Art künstlichen Staudamm, während es in anderen Ländern weiterläuft.
Und irgendwann wird es dann auch bei uns wieder losgehen. Daher müssen wir mit Augenmaß und intelligenten Systemen - etwa Schnelltests am Eingang eines Pflegeheims - das Geschehen kontrollieren. Es kann nicht darum gehen, es komplett einzudämmen.
Prof. Streeck

Höchstwert

Deshalb wird ja auch mit der Impfung nach EU-Zulassung noch vier Tage gewartet.
Der getestete Impfstoff muss erst noch getestet werden.
Wenn man sich die Trägheit dieses Managements betrachtet, stirbt man schon vor Aufregung.

Weitere Aufarbeitung der Daten notwendig...

Laut letzten Meldungen (je nach dem benutzter Quelle) sind zwischen 70 und 90 Prozent der Intensivbetten mit Angehörigen der Risikogruppe belegt. Wer kann es einem Arzt oder Betreiber einer Pflegeeinrichtung verdenken, dass dieser Schritt der medizinischen Fürsorge nun massiv beschritten wird.. niemand möchte auf Seite Eins der Bild Zeitung angeprangert werden, mit dem Vorwurf nicht alles für diese Personen getan zu haben. Die Differenzierung "mit oder an" Covid 19 verstorben kommt dabei deutlich zu kurz. In 2019 wäre gewiss viele dieser Fälle nicht einmal registriert worden, sondern in die normale Sterblichkeit geflossen. Die stichprobenartige Untersuchung per Obduktion reicht hier leider nicht aus um Transparenz zu schaffen.

@ 09:37 von umdenkend

Ein guter Beitrag von Ihnen. Ich habe immer gesagt dass alle Zwangsmaßnahmen letztendlich nichts helfen werden - es kommt einzig und allein auf die Menschen an und ihre Bereitschaft zusammenzuhalten.
Aber in einer Gesellschaft wie der Unseren in der schon seit Jahren eine zunehmende Entfremdung und soziale Kälte um sich greift wird das zunehmend schwieriger - wie sich jetzt an den sog. "Querdenkern" zeigt.
Hier ist aber auch die Politik gefordert mit einer guten Sozialpolitik einen positiven Wandel in der Gesellschaft herbeizuführen. Neben anständigen Löhnen ist aber auch Wertschätzung ein wichtiger Faktor; und hier könnte die Politik gleich Akzente setzen indem sie dafür sorgt, dass Krankenpfleger(innen) und Ärzte/Ärztinnen endlich die gebührende Wertschätzung für ihre Arbeit erhalten!

@Rambay

> Endlich werden wieder einmal die Genesenen aufgeführt.

Werden sie das nicht schon immer?

> Ich weiß nicht, warum alle immer auf die Gesamtzahl der Infektionen schauen, wo doch von den ehemals im März, April, Mai,..Infizierten keine Gefahr mehr ausgeht.

Das ist keinerlei gesicherte Erkenntnis. Man weiß nicht, wie lange die Immunreaktion nach einer Ansteckung anhält und es gibt bekannte Fälle von Mehrfachinfektionen. Selbst eine Impfung bietet keinen hundertprozentigen Schutz und mit Sicherheit auch nicht auf Dauer, insbesondere wenn jetzt auch noch Mutationen auftreten, die die Wirksamkeit reduzieren.

Corona wird uns noch lange begleiten, so ernüchternd und nervig das auch sein mag...

Abstand incl Maske ist gut wenn @Demokrat49

>>>Niemand hat behauptet, dass Masken die Inzident auf 50 drücken können.
Da einzige, was wirklich hilft, ist Abstand. Und das würde auch immer so kommuniziert>>>

Eben Beides angewendet wird.
Ein von mir immer wieder beobachtestes Phänomen, sind verschmutzte oder schlecht sitzende Masken! Diese bringen kaum was und sind tatsächlich eine Gefahr für den/die Träger/in!
Ist mir komplett unverständlich wie sich Jemand eine offensichtlich abgeschabte, verschmutzte, labberige Maske ins Gesicht setzen kann.
Dass sowas bei Obdachlosen oder hilflosen Menschen passieren kann ist klar, aber die meine ich nicht!

@ rossundreiter

Okay, dann alle. Und die verhungern dann da und die Firmen schließen.

Konstruktiver Vorschlag!

Daumen hoch!

@A.Schopenhauer - Wem nützt die tägliche Kommunikation

Die tägliche Mitteilung der Corona-Todesfälle ist eigentlich recht hilfreich, wenn man die Zahlen über 7 Tage glättet, um Unregelmäßigkeiten am Wochenende usw. zu berücksichtigen. Die Steigerungsrate der Todesrate war etwa 4 pro Tag pro Million Einwohner und ziemlich stabil vom 16. November bis 14. Dezember. Dann änderte sie sich plötzlich auf 8 während der nächsten 7 Tage. Jetzt ist sie langsam wieder rückläufig. Wenn dieser Trend anhält, dann sind die getroffenen Maßnahmen doch wirksam. Beachten Sie, dass seit vorgestern die Zahl der wöchentlichen Todesopfer pro Million in Deutschland die von Belgien bereits überholt hat und jetzt nahe an der von Italien und den USA liegt.

@09:33 von phme

"Fazit: egal was die Regierung tut, es ist falsch. Denn es geht gar nicht um die Pandemie. Sondern darum zu zeigen, dass man viel klüger sei als die Regierung". Nicht nur das, einige im Forum hier wissen mehr als Virologen, Wissenschaftler u.s.w.. Es sind dann auch gleich die jenigen, die am ersten jammern wenn es sie trifft und nach Luft schnappen. Man kann nur noch mit dem Kopf schütteln, was einige hier von sich geben. Nochmals: Haltet euch alle auch wirklich alle an die Regeln, dann ist Entspannung in Sicht. Hut ab, wer sich an die Regeln hält.

@ Advocatus Diabo...

Dann habe ich das anders wahrgenommen.

Ich hatte die AHA-Regeln immer so verstanden, dass Abstand eben auch dazu gehört und den Eindruck, dass in jeder Veröffentlichung insbesondere auch seitens der Virologen immer darauf hingewiesen wurde, dass Masken nur zusätzlich helfen können, den Abstand aber gerade nicht ersetzen.

Naja

"Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat die Bevölkerung gebeten, an den kommenden Feiertagen weiter Kontakte zu reduzieren."

Und dennoch sehen wir täglich, das Fussball gespielt wird.... ohne Maske. Vorstände auf den Tribünen, aber die arbeiten ja....
Politiker reisen rum, obwohl es Videokonferenzen geben könnte... warum?
Musste man Guetterres gerade in dieser Zeit einladen? etc .... endlos.

Es wäre mal Zeit das VIPs über Monate, ja, auch im kommenden Sommer, mit gutem Beispiel voran gehen.... aber Solidarität soll es scheinbar nur von der Bevölkerung geben.

@09:37 von umdenkend

>>Es erscheint immer wahrscheinlicher dass sich die Menschen weder auf Arbeit oder beim Einkaufen infizieren, sondern beim Kontakt mit vertrauten Menschen.

Mit Verlaub, das ist totaler Humbug. Wo haben Sie den denn her? Was ist Ihre Datenquelle?

Bei uns wird die Statistik zu den Infektionsquellen bei lokalen Ansteckungen regelmäßig in der Zeitung veröffentlicht. Vornedran stehen Ansteckungen im Familienkreis, in Schule/Kita, am Arbeitsplatz und dann kommt ein großer Posten "Infektionsquelle konnte nicht ermittelt werden". Das macht auch Sinn, denn Ansteckungen in der Familie in Schule/Kita und am Arbeitsplatz können Sie problemlos nachverfolgen, die beim Einkaufen hingegen nicht.

9:33 @phme

Nehmen sie als Beispiel den harten kurzen Lockdown im Herbst in Melbourne Australien. Die Fallzahlen wurden zur rechten Zeit auf ein absolutes Minimum reduziert. Es kann folglich gehen, wenn man es will.

Ende der Machbarkeit eines Social Distancing.

Ich denke soziale Interaktion liegt im Wesen jeden Menschen und jede Einschränkung hat ihre Grenzen.
Wir leben in einem Einfamilienhaus auf dem "Land", mit Möglichkeiten nach links und rechts draußen zu bewegen. Es gibt hier überall im kleinen Ausnahmen und in Ballungszentren mit Blocks, Mehrfamilienhäusern etc. wird einiges mehr an individuellem Transfer zwischen Wohnungen / sozialen Gruppen stattfinden - und ich kann da niemanden auch nur ein Stück verurteilen. Die Bundesregierung hat auch einen großen Teil der Bevölkerung durch miserable Kommunikation verloren. Hier gibt es kein Entgegenwirken mehr, es kann nur noch darum gehen spezifische Risikogruppen zu schützen, schnellstmöglich zu impfen und ein Medikament zur Behandlung bei aktiver Infektion zu finden.

@ Am 23. Dezember 2020 um 09:34 von Egleichhmalf

Ich bin Soloselbständig, darf kein Geld verdienen. Nebenbei habe ich zwei Kinder zu Hause. Wenn ich dafür bezahlt werde, mache ich das ewig und bevorzugt.
KEIN Geld UND Kinder zu Hause, das ist fäkalsprachewürdig. Ich spiele mit dem Kleinen gerne Lotti Karotti, spiele Fußball, würfle. Irgendwann muß ich aber - wovon nur ? - auch einkaufen...Habe halt nicht Physik studiert.
Mein Vorschlag: Alle, die keine Einkommenseinbußen haben, geben 30 % ihrer Einkünfte für die finanziell arg gebeutelten. Wäre doch auch mal Solidarität...

@ 09:48 von Demokrat49

"Ich hatte die AHA-Regeln immer so verstanden, dass Abstand eben auch dazu gehört und den Eindruck, dass in jeder Veröffentlichung insbesondere auch seitens der Virologen immer darauf hingewiesen wurde, dass Masken nur zusätzlich helfen können, den Abstand aber gerade nicht ersetzen"
Dann haben wir beide (und hoffentlich die meisten hier) dies richtig wahrgenommen und das ist auch gut so.
Leider hat man vor allem in den Innenstädten immer wieder gesehen wie dicht die Menschenmassen waren und wie viele Leute eben keinen Abstand gehalten haben.
In anderen Ländern (zB Island) wurde noch mehr auf Abstand fokussiert

Es reicht schon lange

Obwohl nicht direkt vergleichbar, soviel Tote an einem Tag wie in Australien waehrend der ganzen Pandemie. Ergo, die deutsche Politik sowie ein zu grosser Teil der Bevoelkerung hat klaeglich versagt und zwar bis zu einem Ausmass dass sich Leichen im Krematorium stauen. Wie es dazu kam kann jeder nachvollziehen. Das ist fahrlaessige Toetung!

Maßnahmen um Kliniken zu entlasten, z.B. Verkehr

@09:23 von Demokrat49
Es muss auch darum gehen, Kliniken in anderen Fällen zu entlasten.
Z.B. wurden letztes Jahr 384.000 Personen durch Verkehrsunfälle verletzt.
Im Februar hatte sich eine UN-Konferenz für Verkehrssicherheit in Stockholm dafür ausgesprochen, die Zahl der Verkehrstoten weltweit zu halbieren, indem in allen Ortschaften ein Tempolimit von 30 km/h eingeführt wird.

Und das wäre auch kurzfristig umsetzbar. Ich schreibe das mit der Erfahrung als Überlebender eines Unfalls dank funktionierendem Gesundheitssystems.

Übersterblichkeit

Wieviel Menschen sterben eigentlich ohne Corona täglich in Deutschland ?

an Sonnenbogen

Genau. Es gibt so eine offizielle, theoretische Scheinwelt und dann noch die Realität.
Das gab es in einem Teil Deutschland schon einmal.

09:13 von Südstaatlerin

>>Was wäre wenn ...
... wenn es z.B. einen harten kurzen Lockdown Anfang November gegeben hätte, statt nur Flickwerk, welches das Infektionsgeschehen kaum beeinflusst hat?<<

- Flickschusterei gab es nur dank einiger MPs, die alle eine Extra-Wurst gebraten haben wollten. Aber für ein Rückblick "Was wäre wenn..." ist es eh zu spät, darüber braucht sich niemand mehr den Kopf zu zerbrechen.

@09:23 von Demokrat49

Ihr erster Satz beschreibt die komplette Situation auf den Punkt genau. Dem ist nichts hinzuzufügen. Alles andere ist absolut realitätsfremd und menschenverachtend.

Zitat:

"starben binnen eines Tages 962 Menschen in Deutschland, die sich mit dem Coronavirus angesteckt hatten"

So lange weiterhin nicht unterschieden wird, ob jemand "nur" mit oder tatsächlich an Corona verstorben ist, sind diese täglich genannten Zahlen nicht als seriös zu betrachten. Aber wie lautet die alte Weisheit: "Schlechte Nachrichten verkaufen sich immer gut!" Von daher wird auch so wenig über die Genesenen berichtet. Unsere lokale Provinzzeitung ist da schon wesentlich weiter, hier wird sogar angegeben wie viele Intensivbetten von Corona-Patienten und wie viele mit "normalen" Fällen belegt sind. Erstere machen lediglich 1/4, wenn überhaupt, aus!

Inzidenzwert 50

Erst gestern hat ein namhafter Virologe klar festgestellt, dass der ominöse Wert von 50 in Deutschland im Winter unmöglich zu erreichen ist.
Wie soll es also weitergehen? Lockdown bis zum Sommer, damit auch wirklich alle Gastronomiebetriebe, Läaden und Veranstalter pleite sind?

Ein vernunftbegabtes Wesen?

Wir leben direkt an der Grenze zu Luxemburg. Weil natürlich auch bei uns das Meiste geschlossen hat, fahren die Menschen in Scharen ins Nachbarland zum Frisör, Gym, Shoppen oder Kosmetikstudio. Obwohl in den Lokalmedien die luxemburgische Regierung verzweifelt darum bittet es nicht zu tun. Eine Bekannte berichtete stolz, dass Sie jetzt noch einen Termin in einem luxemburger Nagelstudio ergattern konnte. Luxemburgs 7-Tage-Inzidenzwert: 17.12.=>700 / 23.12.=>400!
Als im Frühjahr aber die Grenzen schlossen war der Aufschrei und die Empörung groß.
Die Realität ist: die eigenen Fingernägel sind wichtiger als die Gesundheit Anderer.
Na denn: frohe Weihnachten!

@09:35 von rossundreiter

>>Welches normale Leben?
Entweder alle bleiben zuhause, oder nur die Gefährdeten.
Das sind die Alternativen.<<

Bei solchen Aussagen wird immer übersehen, dass sich alle Gennanten gleichermaßen versorgen müssen, v.a. mit Lebensmitteln und medizinisch. Deswegen ist es unmöglich, die Gefährdeten vollständig abzukapseln, wie in diesem Forum ständig gefordert wird. Sie müssten auch deren "normale" Kontaktpersonen mit abkapseln, wenn Sie die Pandemie ansonsten ohne Gegenwehr laufen lassen wollen, weil Sie dann irgendwann zahlreiche ansteckende Kontaktpersonen haben. Aber auch diese Kontaktpersonen haben Kontaktpersonen im "normalen" Leben. Das können Sie jetzt durchdeklinieren bis zum Ende und dann landen Sie beim harten Lockdown.
Mal davon abgesehen, dass auch ein geringer Prozentsatz außerhalb der Risikogruppen schwere bis tödliche Verläufe zeigt. Bei einigen hunderttausend zu erwartender Toter würde dann auch eine erkleckliche Zahl "nicht Risikogruppe" drunter sein.

10:02 von ferrymenn

>>Übersterblichkeit
Wieviel Menschen sterben eigentlich ohne Corona täglich in Deutschland ?<<

Wesentlich mehr als:
- mit Corona

und noch extrem viel mehr als:
- an den Folgen eines Verkehrsunfalles
- an den Folgen eines Gewaltverbrechens
undsoweiter.

Was schließen wir jetzt daraus?

Endlich ehrlich machen

Seit Anfang November sind unsere Rechte weiter beschnitten - die Zahlen sinken aber nicht. Der Großteil der beklagenswerten Toten besteht aus Heimbewohnern, die weder besonders mobil sind, noch am Glühweinstand Schlange gestanden haben. Damit wird für mich der Lockdown immer fragwürdiger. Die Strategie funktioniert nicht - es wird Zeit eine andere zu überlegen.

@ 09:52 von phme (09:37 von umdenkend)

"Es erscheint immer wahrscheinlicher dass sich die Menschen WEDER auf Arbeit oder beim Einkaufen infizieren, sondern beim Kontakt mit vertrauten Menschen"
"Vornedran stehen Ansteckungen im Familienkreis.."
Also ich sehe hier auch die Aussage dass Ansteckungen vorwiegend im engeren Familienkreis stattfinden.
Gemäß einer Schweizer Studie (tagesschau.ch letzte Woche) kommen 1/3 aller Fälle aus dem familiären Umfeld, ein weiteres Drittel ist diffus (ÖV, Einkauf?) während 11% von der Arbeit und nur insgesamt 10% von Handel + Gaststätten stammen.
Somit hat man durch die Lockdown-Maßnahmen wohl nur 10% unter Kontrolle gebracht (was allerdings wirtschaftlich mehr als alles andere schadet) aber gerade was das familiäre Umfeld betrifft hat hier der Staat wenig Möglichkeiten - das hängt letztendlich von jedem Einzelnen ab. Aber zum Thema Zusammenhalt verweise ich mal auf einen früheren Beitrag zum selben Thema hier.

RKI meldet Höchstwert an Corona-Fällen....

962 Menschen verstarben an einem Tag an Corona.
Vor einigen Wochen waren 0,6 Prozent der Bevölkerung infiziert. Das wird heute schon mehr sein.
In diesem Zusammenhang ist nicht zu verstehen, daß Bereiche vom Lockdown ausgenommen sind: Die Fleischindustrie mit 2,2 Prozent infizierten Beschäftigten.
Und die Paketbranche, mit allein 100 Infizierten nur im Verteilzentrum Garbsen. In diesen Bereichen wird es auch in Zukunft kaum ausreichende Hygiene-Schutzmaßnahmen geben. Egal wie gut da, auch in der Krise verdient wird.

Wahrheiten bei Infektionswegen @phme

>>> "Infektionsquelle konnte nicht ermittelt werden">>>

Sind und werden ein Problem bleiben!
Wer eben doch mal Abends mit Kumpeln ein Bierchen genossen hat.
Ein unüberlegter u längst "vergessener" Schwatz auf der Straße.
Entweder werden solche Begebenheiten bewusst verschwiegen oder schlicht vergessen.
Daran dürfte sich wohl auch nix ändern.

@krittkritt

"Im Februar hatte sich eine UN-Konferenz für Verkehrssicherheit in Stockholm dafür ausgesprochen, die Zahl der Verkehrstoten weltweit zu halbieren, indem in allen Ortschaften ein Tempolimit von 30 km/h eingeführt wird." Am 23. Dezember 2020 um 09:59 von krittkritt

*

Die meisten tötlichen Unfälle passieren aber außerhalb von Ortschaften.

Was "weltweit" angeht, da gibt es mancherorts keinen TÜV und in manchen Ländern kann man sich den Führerschein kaufen. Da kann jeder alles fahren - mit und ohne gute Bremse oder abgefahrene Reifen.

@Mika D, 09:18

„Solange normal „gearbeitet“ wird in Betrieben, Büros, Fabriken, Handel, Industrie, Behörden, Lagern, Auslieferung, ÖPNV, Unternehmen uvm. findet reger Austausch auch teilweise ohne Maske, ohne Abstand, ohne Lüften statt sowie Kontakte über Flächen und Aerosole, Sanitäranlagen uvm.“

Umso wichtiger, ganz genau hinzuschauen, an WAS da gearbeitet wird, bzw. welchem Zweck die betreffende Arbeit dient. Und zu evaluieren, ob die für das Funktionieren des Gemeinwesens auch in Notzeiten wie diesen absolut unentbehrlich ist. Und auf alles, was jetzt nicht wirklich sein muss zu verzichten. Und so die Zahl derjenigen, für die auch jetzt eine für jeden nachvollziehbare tatsächliche Notwendigkeit besteht, „unter Leute“ zu gehen auf das absolute Minimum zu beschränken. Und somit auch „regen Austausch“ bzw. persönliche Kontakte.

@südstaatlerin

@südstaatlerin,

Nein das stimmt, hätten wir einen harten lockwohn am 1.11 gehabt, hätten wir genauso hohe Zahlen wie heute und dürften Weihnachten oder Silvester nicht draußen feiern. Österreich zb einen harter lockdown nach dem anderen und es bringt nichts . Jeden Tag haben wir in D laut RKI etwa 20 bis 30 Tausend neuinfektionen. Wie kann das sein?? Solange man nicht öffentlich erklärt woher das Virus kommt, wird nichts helfen auch Impfungen nicht!

@ phme

"Ich finde diese Rechthaberei aus dem Wohnzimmersessel heraus, ohne auch nur die geringste Bereitschaft zu zeigen, sich einmal wirklich in die Situation der Akteure vor Ort zu versetzen, die man sich bei gutem Willen aus den Berichten problemlos erschließen könnte, einfach nur noch unendlich anmaßend."

Ehrlich gesagt, finde ich das nicht mehr nur anmaßend, sondern empfinde es mittlerweile als Bedrohung, denn implizit reden diese Leute dem Sterben das Wort. Sie wollen im Prinzip, dass sich mehr Menschen infizieren und infolgedessen auch sterben, weil es derer Meinung nach das Gesetz der Natur sei, genannt "natürliche Selektion"... survival of the fittest.

Wenn man Soldaten rechtlich frei nach Tucholsky auch heute noch unbelangt als "Mörder" bezeichnen darf, obwohl so einer vielleicht noch nie eine Waffe auf einen Menschen gerichtet hat, wie darf man dann solche Leute nennen, die bewusst jegliche Schutzmaßnahmen angesichts einer grassierenden Pandemie rundheraus ablehnen?

@Am 23. Dezember 2020 um 09:44 von prof

"> Ich weiß nicht, warum alle immer auf die Gesamtzahl der Infektionen schauen, wo doch von den ehemals im März, April, Mai,..Infizierten keine Gefahr mehr ausgeht.

Das ist keinerlei gesicherte Erkenntnis."

Na, wir haben es hier doch ständig mit Wissenschaftlern zu tun, die Kausalzusammenhänge nur so aus dem hut zaubern ("Ohne Lockdown hätten wir jetzt"...."Wir müssen (...), dann"....). Das dürfte inzwischen doch herausgefunden worden sein.

@ 09:58 von Advocatus Diabo...

>>eider hat man vor allem in den Innenstädten immer wieder gesehen wie dicht die Menschenmassen waren und wie viele Leute eben keinen Abstand gehalten haben.<<

Da muss ich Advocatus Diaboli leider Recht geben. Das habe ich im Frühsommer, zu Beginn der Pandemie, übrigens anders beobachtet.

Allerdings ist der Fokus auf die Maske nicht allein die Verantwortung derer, die AHAL-Regeln propagieren, sondern zu einem guten Teil auch derjenigen, die das Maskentragen zu einem angeblich ungerechtfertigten Eingriff in ihre Grundrechte hochstilisieren und mit Scheinargumenten eine Debatte am Laufen halten, die wirkungsvoll vom eigentlichen Thema (u.a.: AHAL) ablenkt. Aufseiten der Politik hier mit vornedran eine Ansammlung faktenferner Demagogen, die derzeit in allen deutschen Parlamenten sitzt.

Infektionskreisläufe werden nicht unterbrochen

Das Corona nicht besiegt werden kann, liegt u.v.a. daran, dass die bisherigen Corona-Zwangsmaßnahmen f .d. Volk m. ggf. Strafandrohung u. ggf. Bußgeldandrohung nicht da gewünschte Ergebnis erzielen können.

Es gibt zu viele Schwachstellen, wo immer wieder Corona in das Land getragen wird.
Der Welt weite beruflich bedingte Reiseverkehr, wie auch im Bereich der gesamten Logistik, trägt dazu bei.
Die vielen beruflich bedingte Genzpendler zählen mit dazu.

Wie das ZDF in Heute Journal vor 2Tagen kurz bei einem Interview mit einem Virologen berichtete, kursieren Welt weit in der Armee von Corona mittlerweile tausende Corona-Mutanten.
Das macht die Eindämmung von Corona gewiss nicht einfacher.

Es fehlt an einem Kampf-Ansage-Konzept gg. die Armee von Corona und deren Mutanten.

Corona-Massen-Schnell-Tests und die Quarantäne-Hotels als Angebote an die Infizierten können als Super-Bazooka gg. Corona helfen.
Die gesamte Zeche muss aus der Bundeshaushaltskriegskasse gg. Corona bezahlt werden.

Es wäre schön, wenn die

Es wäre schön, wenn die Bürgerschaft unseren Regierenden zeigt, wie ein lockdown innerhalb der Gesellschaft auszusehen hat, ohne jammern, z. B. was mach ich mit den Kindern etc., verhungern wird in unsrem Land keiner . Die Begehrlichkeiten unserer Ministerpräsidenten und der katholischen Kirche , wie zu Weihnachten die Kirchen zu öffnen, finde ich grob fahrlässig, so leitet man kein Volk durch und aus dieser Coronaepedemie.
Hoffe, das wir jene MP nach kommenden Wahlen nie wieder sehen.

Verantwortung der Regierung

Wer hat eigentlich wann und warum entschieden, nicht die maximal verfügbaren Mengen an Biontech Impfstoff zu kaufen ? Wir hätten deutlich früher eine höhere Impfrate erreichen können...
Unsere Regierung hat die Entscheidung "selbstlos" der EU überlassen - gemeinsames Vorgehen macht aber nur dann Sinn, wenn wir dadurch besser und effizienter voran kommen. So entsteht der Eindruck, daß wir wertvolle Zeit verlieren (was am Ende Menschenleben kosten wird). Ein Desaster auch für die Akzeptanz der EU...
Dazu paßt auch noch die Info, daß Biontech nun erhebliche Mengen des Impfstoffs an China verkauft hat - in ein Land, in dem es seit Monaten praktisch keine Infektionen mehr gibt. Das verstehe wer will...

Mehr tun

Wir können nur versuchen uns gegen das Virus zu verteidigen. Kontakte vermeiden, Abstand halten und zu Hause bleiben machen in dieser Zeit Sinn. Nur bekommen es die wenigsten Leute das hin. Die Chinesen haben sofort zu Beginn der Pandemie alles dicht gemacht.
Die Straßen in Wuhan waren wie leer gefegt für mehr als drei Monate. Ohne Rücksicht auf alles andere haben sie alles zu gemacht. Das nenne ich einen Lockdown. Was unsere Regierung beschlossen hat, ist doch wieder nichts Halbes und nichts Ganzes. Wir sehen es an den Maßnahmen im November und Anfang Dezember. Die Fallzahlen erreichen jeden Tag einen neuen Höchststand. Je länger das Virus in uns Menschen lebt, desto mehr werden sich anstecken und wie wir jetzt sehen, wird es mehr Mutationen geben.

Eine Nullnachricht

Also pro Tag starben in Deutschland 2019: 2700 Menschen.
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So - die Frage ist nun, sind die 1000 Corona Toten täglich zzgl. oder inkl.!? Das macht einfach einen Unterschied. Gerade und insbesondere, wenn man so populistische Schlagzeilen in die Gegend schreit.
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Also ist die Übersterblichkeit interessant und zwar nicht lokal sondern deutschlandweit. Ja - schlimm ... und im Einzelfall auch dramatisch. Keine Frage!
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Hier entsteht ja der Eindruck, dass die Lage extrem ist. Bei ... 100 Toten mehr pro Tag sind das im Dezember also 3.000 - im Jahr also 36.000. Und zwar mehr als normalerweise sterben würden. Das werden wir ja kaum erreichen.
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Und nur mal so...36.000 x 1.000.000 Euro bedeuten "nur" 36 Mrd.! Aktuell geben wir pro Monat 10 Mrd nur für die direkten Hilfen aus.
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Geht es aber um die Bekämpfung von Armut, ist wirklich jeder Euro für diese 13,5 Mio Menschen immer "rausgeschmissen". Und natürlich wird in Deutschland der Wert eines Lebens sehr unterschiedlich "ökonomisiert".

@ Advocatus Diabo 09:58

Genau deshalb glaube ich auch, dass es nur mit Eigenverantwortung nicht klappt. Schweden scheint von diesem Ansatz auch langsam abzurücken.

Noch eine kleine Ergänzung zu der 50er Inzidenz - soweit ich das verstanden habe, ergab sich diese vorallem aus Überlegungen hinsichtlich der Auslastung von Intensivstationen und der Verfolgbarkeit der Kontakte durch die Gesundheitämter.

Natürlich kann man fragen: "Warum nicht 45 und warum nicht 75?"

Aber als Advocat sind Sie ja bestimmt auch mit dem Ermessensspielraum vertraut, den Behörden häufig anwenden dürfen / müssen. Diesen sollten wir auch zugestehen. ;)

Ich möchte jedenfalls nicht in der Position sein, diesen Wert bestimmen zu müssen. Und wenn er wirklich auch den og. Überlegungen fußt, wäre er ja einigermaßen nachvollziehbar.

@ A. Schoppenhauer

Zitat: "... und ich denke, dass sich auch der überwiegende Teil der Bevölkerung an die Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie hält ... "

Und genau das kann ich nicht mehr glauben. Wie kann es sein, dass die Infektionszahlen nach wochenlangen Lockdown nicht einmal stagnieren? Kann es sein, dass Teile der Bevölkerung sich durch ihr Alter als priveligiert ansehen, Rücksicht durch Gleichgültigkeit ersetzt haben?
Von nix kommt bekanntlich nix. Also muss das doch Ursachen haben.
Mag sich jemand vorstellen, wie es um den 10. Januar aussehen wird?
Und bis wir eine zumindest annähernd ausreichende Impfquote haben, wird nahezu das ganze Jahr '21 draufgehen.
Lockdown bis in den Sommer ... das wird nochmals viele in die Pleite treiben ... und viele arbeitslos machen. In unserem Ort haben per 31.12.20 dann 25% der Einzelhändler geschlossen, und zwar entgültig ...

@ jimi58

Das geschilderte Phänomen kann man doch auch bei jedem Fußball-Länderspiel beobachten ... Millionen Bundestrainer, die vorher schon wußte, was alles falsch war ..... warum sollte es hier anders sein?

Corona für immer?

Corona ist da, Corona wird bleiben. Wenn es gut läuft, wird die Impfung den Ausbruch der Krankheit Covid-19 verhindern. Das wäre ein Riesenerfolg. Ansonsten nützt die Abriegelung eines Landes allenfalls, eine Notsituation in den Intensivstationen zu verhindern. Auch das wäre ein bedeutender Erfolg. Corona aber wird sich festsetzen, wenn nicht bei uns, so doch dort, wo das Virus gute Voraussetzungen hat. Gelegentliche Besuche bei uns, scheinen da ziemlich wahrscheinlich. Es ist zu hoffen, dass sie nicht unbeherrschbar mutieren.

Versager Staat/Gesundheitswesen ...

Der Vater eines Freundes hat sich mit Corona infiziert. Er war 83 Jahre alt und hat sich trotz hohen Alters fit gehalten und war soweit gesund. Nachdem er positiv getestet wurde weil er symptomatisch war hat man ihn statt im Krankenhaus zu behalten in quarantäne geschickt und damit abgewiesen. 2 Tage später ist er zuhause gestorben. Eine Behandlung hätte ihn wohlmöglich gerettet. Der herbeigerufene Krankenwagen kam direkt mit zwei mannschaftswagen Polizei und den Tot festzustellen und die Straße und das Haus abzuriegeln bevor die Leiche abtransportiert wurde. Den Toten Vater durfte keiner mehr aus der Familie sehen. Er verstarb ohne dass sich jemand von ihm verabschieden konnte außer die Ehefrau. Wie viele von den täglichen Opfern werden noch auf diese Art gestorben. Unglaublich was mein Freund mir am Telefon voller Trauer erzählt hat. Was läuft hier schief? Politik und Gesundheitswesen sind irgendwie nicht mehr zurechnungsfähig. Wenn das überall so läuft ...

@Am 23. Dezember 2020 um 09:41 von phme

"Der R Wert ist angesichts steigender Todesfälle und steigender Infektionszahlen nun wirklich nicht mehr relevant"
Da der R-Wert die Entwicklung des Infektionsgeschehens widerspiegelt ist er sogar der einzig relevante Faktor. Die Toten von Heute sind lediglich unausweichliche Konsequenz der Infizierten vor 4 Wochen, diese Zahl ist in Beton gegossen. Der R-Wert von Heute gibt aber Auskunft wie viele Menschen im Januar sterben werden. Rechthaberei aus dem Wohnzimmersessel finde ich viel weniger Schlimm als Ignoranz den Toten von Morgen gegenüber.

@10:11 von bonaqa79

>> Solange man nicht öffentlich erklärt woher das Virus kommt, wird nichts helfen auch Impfungen nicht!<<

Das müssen Sie uns jetzt aber mal genauer erklären.

Seit den Zeiten von Louis Pasteur und Robert Koch (beide sind schon ein Weilchen tot) gehört es quasi zum Schulwissen, dass eine Ansteckung im Zuge einer grassierenden Infektionskrankheit letztlich von einem anderen Menschen kommt. Und dass man diese Ansteckungen durch Vermeidung direkter und indirekter Kontakte mit dem Infizierten verhindern kann. Und seit den Zeiten von Edward Jenner (der ist noch ein größeres Weilchen tot) wissen wir, dass Impfungen helfen. Seit Jenner, Pasteur und Koch haben sich die Wissenschaften rund um Infektionen fundamental weiter entwickelt, dabei aber die u.g. Grundannahmen stets bestätigt.

Welche bahnbrechenden Erkenntnisse haben Sie, die das jetzt alles plötzlich über den Haufen werfen???

Ich frage mich, wieso der Landkreis Bautzen

nicht abgeriegelt wird? Wenn scheinbar viele in Bautzen auf die Corona Regeln pfeifen, dann hilft nur eins: Abriegeln!

@Sebastian15 - 10:03 Uhr

"Unsere lokale Provinzzeitung ist da schon wesentlich weiter, hier wird sogar angegeben wie viele Intensivbetten von Corona-Patienten und wie viele mit "normalen" Fällen belegt sind. Erstere machen lediglich 1/4, wenn überhaupt, aus!"

"lediglich 1/4". Toll. Na dann ist ja alles gut.

Wenn die verfügbaren Intensivplätze in manchen Kreisen im Gegensatz zu Ihrer Provinz an einer Hand abzuzählen sind, reicht ein Busunfall oder ein paar Herzinfarkte und die Katastrophe ist da.

Machen Sie sich doch mal schlau! Suchmaschinen helfen. "Intensivregister" eingeben.

Mannomann...

@ Rambay

"Ich bin KEIN Corona-Leugner, ich trage Maske, ich halte gewisse Maßnahmen für wichtig. Aber Panik zu schüren angesichts dieser Zahlen....."

Die Panik entspringt nicht der Zahl der Infizierten, sondern der Zahl der Toten & schweren Krankheitsverläufe, die sich auf den Intensivstationen sammeln, deren Kapazitätsgrenzen wiederum lokal bereits erreicht wird! Wir machen den Lockdown ja nicht allein der Infektionszahlen wegen, sondern vor allem um zu verhindern, dass unser Krankenhauswesen zusammenbricht.

Übrigens: ich bin Selbstständiger & verdiene in Zeiten des Lockdowns exakt Null Euro! Trotzdem unterstütze ich die Maßnahmen vorbehaltlos! Meine wirtschaftliche Sicherheit hänge ich nicht höher als das Recht der Menschen auf Leben!

Zumal: ich habe einen einfachen Rat meiner längst verstorbenen Großmutter beherzigt: "Spare beizeiten, dann hast du in der Not!" Soviel zur oft bemühten "Selbstverantwortung"! Wer keine Rücklagen gebildet hat, obwohl er/sie es gekonnt hätte... selbst schuld!

@09:33 von phme

"... Fazit: egal was die Regierung tut, es ist falsch. Denn es geht gar nicht um die Pandemie. Sondern darum zu zeigen, dass man viel klüger sei als die Regierung ..."

Völlig falsch.

Richtig ist nur, dass die Bundesregierung, die MPs, u. d. sonst. Verantwortlichen hätten wissen müssen, dass die - Infektionsketten - zu unterbrechen sind.
Und das ist zu keinem Zeitpunkt mit irgendwelchen Corona-Zwangsmaßnahmen f. d. Volk m. ggf. Strafandrohung u. ggf. Bußgeldandrohung geschehen.

Und d.g. Verantwortlichen hätte wissen müssen, dass es überhaupt nix bringt den
Versuch zu unternehmen Corona einzudämmen.
Das Ergebnis sehen wir nicht nur in D. sondern in der ganze EU.

@10:07 von Krid01: es wird Zeit

" Damit wird für mich der Lockdown immer fragwürdiger. Die Strategie funktioniert nicht - es wird Zeit eine andere zu überlegen."

Dann präsentieren Sie uns bitte mal ihre Vorschläge.
Ich bin sehr gespannt, welche Lösungen Sie anzubieten haben.

Nun ja

Prof. Streeck warnt vor dem Irrglaube, man könne das Virus irgendwie besiegen. Dies werde nicht einmal durch den härtesten Lockdown über Monate gelingen. Nach der zweiten werde es auch eine dritte und vierte Infektionswelle geben. “Wir sind in einer Dauerwelle. Wir müssen uns damit abfinden, das Virus wird normaler Teil unseres Lebens werden.” Das sollte uns aber keine Angst machen, das Virus sei schlichtweg da, nicht nur in diesem Herbst, sondern auch im nächsten Sommer, “und auch in Jahrzehnten noch”.

Verweigerung der Realität

Den Querdenkern wird immer unterstellt Fakten nicht anzuerkennen und die Wissenschaft zu ignorieren. Wenn ich mir das hier so durchlese kommen mir echt zweifel an diesen Aussagen. Warum? Eigentlich sehr einfach. Auch hier wird unterschlagen dass es keinerlei Übersterblichkeit gibt. Auch hier wird unterschlagen das momentan laut Divi genau so viele Intensivbetten zur Verfügung stehen. Auch wird nicht erwähnt das gerade mal knapp 20% dieser Betten durch Corona Patienten belegt sind und dass ganze Krankenhäuser gewchlossen wureden. Es wird leider auch unterschlagen, dass die Krankenhäuser in den letzten Jahren überlastet waren und Triagen stattfinden mussten. Stattdessen wird berichtet, dass sich Leichen vor den Krematorien stapeln ohne zu erwähnen das dieses geschieht, da vermeintliche Covid tote immer verbrannt werden müssen. Dazu kommen sinnlose Massnahmen der Schliessungen die nichts aber auch garnichts bewirken. Das ist reine Realitätsverweigerung

Es kommt auf uns selbst an

Wie viele Tote muss man eigentlich noch hinnehmen und was soll das mit Weihnachten?

Es kommt auf jeden von uns allen an.
Kontakte sollte man auf das absolute Mindestmaß beschränken.

Weihnachten mit mehreren feiern heisst dieses Jahr gleichzeitig sehr häufig, die Totenmesse mit noch Lebenden zu feiern.

Lassen wir es nicht so weit kommen.
Lassen wir den Pflegekräften auch mal eine Verschnaufpause (und zahlen dann auch mal anständig).

Lassen wir uns gemeinsam zeigen, dass doch noch so etwas wie Gemeinsinn in uns steckt. So etwas wie Verantwortung für sich und andere.

Die Zeit der Ego-Trips mit "ich lasse mir nicht vorschreiben ..." hat uns hierher gebracht und ich sage all denen: "Wenn Ihr Euch auch nichts vorschreiben lassen wollt, dann handelt wenigstens so wie es der Schutz und die Liebe von sich selbst und dem Nächsten gebieten".

Das trifft auch auf Gottesdienste zu. Verantwortungsvolle Pfarreien schließen, denn auch die schönsten Hygienekonzepte verringern nur die Ansteckung.

@Rambay: Renten kürzen

Nunja - die Risikogruppe könnte ja, anstelle sich immer wieder selbst in akute Lebensgefahr bewegen - mal zuhause bleiben.
.
Alternativ könnte man natürlich auch die Renten kürzen, sagen wir um 25 Prozent. Dann schwindet die Zustimmung bestimmt in 2 Tagen.
.
Immerhin zahlen die Jungen ja eh das meiste - daher wäre ein Solidaritätsbeitrag der Älteren, bei der sich eh das meiste Vermögen sammelt, durchaus eine politisch sehr gute Idee.

@09:36 von Frank_pu

"... Ich sehe jeden Tag massenhaft die Transporter mit 3 Handwerkern (ohne Maske auf engstem Raum) ..."

Und das interessante daran ist, dass nur sehr wenige von diesen Handwerkern an Corona erkranken oder gar auf den Normalstationen/Intensivstationen der Krankenhäuser landen.

Und noch interessanter ist, dass die Medien zu diesem Umstand so gut wie nix berichten.

Das fällt auf.

Der kleine Olli

Wenn die verfügbaren Intensivplätze in manchen Kreisen im Gegensatz zu Ihrer Provinz an einer Hand abzuzählen sind, reicht ein Busunfall oder ein paar Herzinfarkte und die Katastrophe ist da...oder ein Flugzeugabsturz oder ein Erdbeben etc. Es wird immer irrer. Nur noch Panikmache

@Ma-Bu

Genauso ist es ....
Nur dass es keiner davon zum Bundestrainer gebracht hat oder das angestrebt hätte und dass sich dieses Spiel mit möglicher Todesfolge sich ziemlich hinzieht.

@ 10:02 von ferrymenn

>Wieviel Menschen sterben eigentlich ohne Corona täglich in Deutschland ?

Ist das eine rhetorische Frage oder pure Verhoehnung?

Meine Antwort: zu viele, aber leider kaum jemand mit oder an Verdummung und Egoismus.

>>Wer hat eigentlich wann und

>>Wer hat eigentlich wann und warum entschieden, nicht die maximal verfügbaren Mengen an Biontech Impfstoff zu kaufen ? Wir hätten deutlich früher eine höhere Impfrate erreichen können...<<

Das international agierende deutsche Firma Biontech entscheidet zusammen mit ihrem US-Partner Pfizer selbstständig, wem es was verkauft. Dabei haben beide Verpflichtungen auch gegenüber ihren Partnern und Geldgebern in anderen Ländern.

Ebenso wie die US-Firma Moderna, die ihren Impfstoff u.a. an Deutschland verkauft.

Das alles macht Sinn, denn je mehr unterschiedliche Impfstoffe für alle verfügbar sind, desto größer ist die Chance, die Pandemie, global zu besiegen. Rein lokale Immunisierungen wären schon deswegen gefährlich, wil das Virus dann anderswo mutieren und die Immunabwehr wieder unterlaufen könnte.

Kann man mit ein paar Klicks und dem Willen, sich zu informieren, schnell herausfinden. Netter, aber sehr durchichtiger Versuch, die EU mit Scheinargumenten in Misskredit zu bringen.

Faite vos Jeux...

In der globalisierten Arbeits- u. Lebenswirklichkeit moderner Industriestaaten ist es unmöglich, Kontakte zwischen den Bürgern auf ein Minimum zu beschränken... wie von der Politik gewünscht und vorgebetet. Und es würde mich verwundern, wüssten das Politiker nicht auch selbst. Deshalb habe ich die mulmige Vermutung, daß alle Politiker vom Beginn der Pandemie an eine Art Roulette mit den Bürgern spielten... getrieben von der Notwendigkeit, Kliniken arbeitsfähig zu halten, wurden Einzelmaßnahmen zur vorläufigen Abbremsung des Infektionsgeschehens ergriffen, ansonsten jedoch auf das Glück gehofft, das Virus würde sich hoffentlich "von selbst" abschwächen. Dieses Spiel ging verloren. Man hätte es aber mit Blick auf die frühere "Spanische Grippe" vorahnen können... Nun aber wird der Roulettekessel mit neuem Schwung weitergedreht, indem man auf in Rekordtempo entwickelte Impfstoffe setzt... wohlwissend, daß dies kein Allheilmittel ist und wieder Zeit kostet...

@ A. Schopenhauer

"so sehr gegen eine Erörterung und Berücksichtigung der Dunkelziffer bei den Infektionen, ohne die schließlich keine seriöse Berechnung der Gefährlichkeit einer Krankheit (Infection Fatality Rate) auskommt?"

Weil einfach gesagt niemand weiß, wie hoch die Dunkelziffer ist. Die kann das 6-fache mithin aber bis zum 10-fachen der bekannten Infektionszahlen betragen. Was bringt es da also über eine völlig aus dem Bauch heraus gemutmaßten, fiktiven Zahl zu argumentieren? Sieht so Journalismus aus? Kaffeesatzleserei? Das hat eher Trump'schen Charakter von "alternative facts"! Ganz im Ernst!

Es ist schon okay, wenn sich Medien daher auf die tatsächlich bekannten Zahlen beschränken. Zumal: um diese geht es nur vordergründig! Es geht viel mehr darum, zu verhindern, dass unsere Intensivstationen infolge weiter steigender Infektionszahlen (Dunkelziffer hin oder her) nicht zusammenbrechen! DAS ist das Motiv für die ganzen Maßnahmen! Warum versteht das kaum einer?

Am 23. Dezember 2020 um 10:02 von ferrymenn

"...Wieviel Menschen sterben eigentlich ohne Corona täglich in Deutschland ?..."

Ich verstehe ihre Frage nicht? aber das Bundesamt für Statistik gibt ihnen bestimmt eine Antwort darauf.

ES kann keiner leugnen, das durch Corona mehr Menschen in Deutschland sterben als in normalen Zeiten.

@10:03 von Sebastian15: MIT oder AN Corona verstorben

"So lange weiterhin nicht unterschieden wird, ob jemand "nur" mit oder tatsächlich an Corona verstorben ist, sind diese täglich genannten Zahlen nicht als seriös zu betrachten. "

Es ist völlig egal ob jemand MIT oder AN Corona verstorben ist. Die einzig wichtige Frage, die man stellen muss lautet: "Würde diese Person OHNE Corona noch leben?"

"hier wird sogar angegeben wie viele Intensivbetten von Corona-Patienten und wie viele mit "normalen" Fällen belegt sind. Erstere machen lediglich 1/4, wenn überhaupt, aus!"

Jeder Coronapatient belegt ein Intensivbett, dass man auch für einen anderen Patienten nutzen könnte. Z.B. für einen Herzinfarkt, ein Unfallopfer oder jemanden der gerade eine schwere OP hinter sich hat.

Bei uns im Großraum Aachen haben einige Krankenhäuser keine freien Intensivplätze mehr und einige haben nur noch begrenzte Kapazitäten.

Manche Querdenker werden wohl erst aufwachen, wenn die ersten Unfallopfer mangels freier Betten sterben.

Nun ja

Selbst mit Impfstoffen sei es der Menschheit erst ein einziges Mal (bei Pocken) gelungen, ein Virus auszurotten. Fazit: “Viele von uns werden Bekanntschaft mit diesem Virus machen, ob wir wollen oder nicht.” Prof. Streeck

@ThMA

"Wann wird sich denn eingestanden, dass die derzeitige Strategie gescheitert ist."

Das wissen Sie jetzt schon?

"und man die Risikogruppen in den Fokus nehmen müsste?"

Wieso? Macht man doch? Gehen Sie z.B. mal in ein Pflegeheim!

"Die Zahlen der Neuinfektionen befinden sich auf stabilem Niveau, werden saisonal hoch bleiben und lassen sich offenbar nicht mit Alltagsmasken auf 50/100.000 senken."

Das wohl! Aber auch wenn Alltagsmasken nur einen zusätzlichen Schutz von 2% ausmachen, und nicht dazu geeignet sind, die Infektionszahlen zu reduzieren, ergeben sich daraus bereits ein oder zwei Menschenleben, die gerettet werden konnten, nur weil man sich so ein doofes Stück Stoff vor den Mund gehangen hat!

Das ist aber offenkundig schon zu viel verlangt! Lassen wir doch diese zwei Leben hopps gehen, hauptsache wir müssen uns kein Stück Stoff mehr vor den Mund binden? Im Ernst?

Mehr tun

Es gibt keinen hundertprozentigen Schutz gegen das Coronavirus, aber wir sollten uns zumindest mit dem bestmöglichen Material schützen, das uns zur Verfügung steht, um uns und unsere Mitmenschen zu schützen.

Am Besten sind die FFP2-Masken, die zu Beginn der Pandemie nur Ärzten vorbehalten war. Jetzt sind sie überall verfügbar. Ich kann die FFP2-Masken von Xianghemao sehr empfehlen, nur sind sie in der Apotheke sehr teuer. Aber glücklicherweise gibt es sie auch im Internet wesentlich günstiger. Ist auch kein Wunder, dass FFP2-Masken nicht getragen werden, wenn sie nicht bezahlbar sind.
Diese Masken sollten für alle Menschen, ob sie Risikogruppe sind oder nicht, erhältlich sein.

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Liebe User,

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Wir bitten um Ihr Verständnis.

Mit freundlichen Grüßen
Die Moderation

re sternenkind

"Wenn die verfügbaren Intensivplätze in manchen Kreisen im Gegensatz zu Ihrer Provinz an einer Hand abzuzählen sind, reicht ein Busunfall oder ein paar Herzinfarkte und die Katastrophe ist da...oder ein Flugzeugabsturz oder ein Erdbeben etc. Es wird immer irrer. Nur noch Panikmache"

Achso. Die Intensivstationen sind also wegen der Panikmache voll mit Covid-Patienten.
Und ich dachte, weil das Virus lebensgefährlich sei und die Patienten Hife brauchen...
Ihre Komentare werden immer skuriler.
Einmal mehr könnte man an Ihre Vernuft und Ihren Anstand apellieren. Aber ich glaube nicht, dass das etwas nützen würde...

@Sternenkind 10:41 Uhr

"...oder ein Flugzeugabsturz oder ein Erdbeben etc. Es wird immer irrer. Nur noch Panikmache"

Aha. Ist also keine Katastrophe, wenn Ihr Vater oder Ihr bester Freund mit Infarkt nicht mehr richtig behandelt werden kann, weil die Intensivplätze alle belegt sind...

Nun ja, das irritiert mich nicht wirklich, bei Ihnen.

um 09:53 von Rambay

…Mein Vorschlag: Alle, die keine Einkommenseinbußen haben, geben 30 % ihrer Einkünfte für die finanziell arg gebeutelten. Wäre doch auch mal Solidarität...

Mach ich schon, nennt man Steuern!

@10:28 von Kessl

>>Da der R-Wert die Entwicklung des Infektionsgeschehens widerspiegelt ist er sogar der einzig relevante Faktor. Die Toten von Heute sind lediglich unausweichliche Konsequenz der Infizierten vor 4 Wochen, diese Zahl ist in Beton gegossen<<

Dann gucken Sie einfach die Tagesschau um 20 Uhr, da wird Ihnen jeden Tag der Anstieg der Infektionszahlen zur Vorwoche präsentiert. Oder machen Sie sich auf den Seiten des RKI schlau, dort finden Sie stets den aktuellsten R-Wert.

Wer die Situation wirklich aufmerksam verfolgt und nicht nur darauf fokussiert, den Verantwortungsträgern in Wissenschaft und Politik unbedingt irgendetwas anhängen zu wollen, der weiß seit Wochen, dass das Infektionsgeschehen an Fahrt aufgenommen hat, dass die Todeszahlen steigen werden und dass Selbstdisziplin folglich das oberste Gebot ist. Aber statt das zu unterstützen, wird hier an den AHAL-Regeln, an den PCR-Tests (das war die Masche vor einigen Wochen) und aktuell am Impfstoff rumgemeckert.

@Zwicke, 10:42

>>In der globalisierten Arbeits- u. Lebenswirklichkeit moderner Industriestaaten ist es unmöglich, Kontakte zwischen den Bürgern auf ein Minimum zu beschränken... wie von der Politik gewünscht und vorgebetet.<<

Im Frühsommer ging die Rechnung auf. Und wenn Sie nach Südkorea schauen, werde Sie feststellen, dass sei dort noch immer aufgeht. Unter anderem auch, weil man dort alle Kontakte konsequent überwacht – in der EU aus Datenschutzgründen undenkbar.

>>Deshalb habe ich die mulmige Vermutung, daß alle Politiker vom Beginn der Pandemie an eine Art Roulette mit den Bürgern spielten... getrieben von der Notwendigkeit, Kliniken arbeitsfähig zu halten, wurden Einzelmaßnahmen zur vorläufigen Abbremsung des Infektionsgeschehens ergriffen, ansonsten jedoch auf das Glück gehofft, das Virus würde sich hoffentlich "von selbst" abschwächen.<<

Falsch. Die Bundesregierung hat auf die Entwicklung eines Impfstoffes gesetzt und diese nach Kräften unterstützt. Der Impfstoff ist jetzt zugelassen.

@Zwicke, 10:42, Nachtrag

>>Man hätte es aber mit Blick auf die frühere "Spanische Grippe" vorahnen können...<<

Hat man. Man hat analog zu Influenza eine Impfstrategie entwickelt.

>>Nun aber wird der Roulettekessel mit neuem Schwung weitergedreht, indem man auf in Rekordtempo entwickelte Impfstoffe setzt... wohlwissend, daß dies kein Allheilmittel ist und wieder Zeit kostet...<<

Dieser Satz ergibt für jemanden, der sich in der Materie auskennt, keinerlei Sinn. Jede erfolgreiche Immunisierung senkt die Zahl der Erkrankten und damit die Zahl der Todesfälle. Und auch die Zahl der Überträger, weil eine Immunisierung in der Regel dafür sorgt, dass der potenzielle Überträger viel zu wenige ausstößt, um andere zu infizieren.

Nicht nur in Sachsen...

Ich finde es allzu billig von manchen Usern, hier auf dem Bundesland Sachsen herumzuhacken... noch dazu mit Hinweis auf "viele Querdenker" usw... Dabei könnte ein Blick auf die Landkarte und EU-Nachbarländer relative Klarheit schaffen. Auch Brandenburg, Bayern, BaWü, Saarland, Rh-Pflz, NRW u. NDS haben ähnliche Probleme. Es sollte sich endlich die Erkenntnis durchsetzen, daß die Virusverbreitung durch unsere, aus Wirtschaftsgründen, hohe Just-in-Time-Mobilität maßgeblich begünstigt wurde und wird.

@GeMe - Todesfälle und Intensivstationen

10:45 von GeMe:
"Es ist völlig egal ob jemand MIT oder AN Corona verstorben ist. Die einzig wichtige Frage, die man stellen muss lautet: 'Würde diese Person OHNE Corona noch leben?'"
> Es ist zweimal exakt dieselbe Frage - nur anders formuliert.
Wer an Corona gestorben ist, der würde ohne Corona noch leben. Und wer mit Corona gestorben ist, der wäre auch ohne Corona gestorben. Die Todesfälle "mit/an Corona" zusammenzuzählen ist daher wenig aussagekräftig.

"Manche Querdenker werden wohl erst aufwachen, wenn die ersten Unfallopfer mangels freier Betten sterben."
> Die Meinungen sind sehr festgefahren. Ein Umdenken halte ich für ausgeschlossen.

Bei den seit Wochen chronisch ausgelasteten Intensivstationen bin ich erstaunt und froh, dass sie trotz steigender Fallzahlen noch immer nicht überlastet sind. Ich gehe davon aus, dass dieser Zustand anhält.

@10:19 von 0_Panik

>>Das Corona nicht besiegt werden kann, liegt u.v.a. daran, dass die bisherigen Corona-Zwangsmaßnahmen f .d. Volk m. ggf. Strafandrohung u. ggf. Bußgeldandrohung nicht da gewünschte Ergebnis erzielen können.<<

Das ist eine Ihrer typischen Halbwahrheiten. Die Lockdown-Maßnahmen haben überall da, wo sie angewandt wurden, ein exponentielles Infektionsgeschehen verhindert. Können Sie an den Zahlen ablesen, wenn Sie sich die Mühe machen, diese zu recherchieren. Bereits auf den Seiten der Tagesschau werden Sie fündig, aber auch anderswo im Netz – wenn Sie das überhaupt wollen.

@ MrEnigma

"Immerhin zahlen die Jungen ja eh das meiste - daher wäre ein Solidaritätsbeitrag der Älteren, bei der sich eh das meiste Vermögen sammelt, durchaus eine politisch sehr gute Idee."

Man könnte auch die "Jungen" komplett enterben und sowieso alle Errungenschaften, die unsere Eltern und Großeltern errungen haben, und auf denen die Erfolge der heutigen "Jungen" durchweg fußen, eben den "Jungen" auch vorenthalten. Mal sehen, wie weit die "Jungen" dann kommen! Ich vermute... nicht sehr weit...

Ich halte nichts von dieser Sozialneiddebatte. Die Jungen brauchen die Alten und die Alten brauchen die Jungen. So einfach ist das!

um 10:39 von Speckbrot

…Den Querdenkern wird immer unterstellt Fakten nicht anzuerkennen und die Wissenschaft zu ignorieren. Wenn ich mir das hier so durchlese kommen mir echt zweifel an diesen Aussagen. Warum? Eigentlich sehr einfach. Auch hier wird unterschlagen dass es keinerlei Übersterblichkeit gibt…

@ 10:24 von Demokrat49

"Genau deshalb glaube ich auch, dass es nur mit Eigenverantwortung nicht klappt"
Ich glaube dass es nur MIT gehen wird; die ganzen Verbote werden wenig bringen im Kampf gegen das Virus - aber dafür die wirtschaftliche Lebensgrundlage von viel mehr Menschen zerstören als unsere Gesellschaft aushalten kann.
Die Politik hat es in den letzten Jahren versäumt die Menschen mitzunehmen indem der Fokus nur auf Wachstum durch Globalisierung gelegt wurde - der Mensch und das Sozialwesen blieb dabei auf der Strecke. Corona hat genau diese Schwächen bloßgelegt - dass unsere Gesellschaft immer weiter auseinandergedriftet ist und jeder nur sich selbst der Nächste ist (Geiz-ist-Geil) und Zusammenhalt und Gemeinschaft nichts mehr wert sind. Dies ist nicht nur ein deutsches Problem - siehe USA
Die Inzidenz 50 ist eine politische Richtgröße - aber die Gesundheitsämter hatten schon bevor 50 erreicht wurde Schwierigkeiten aufgrund ihrer antiquierten Ausrüstung mit Papierlisten; andere Länder sind weiter

@A. Schopenhauer

wie soll man eine Dunkel(!!)ziffer seriös erörtern?
Haben Sie da einen Trick?
Evtl. sind schwere / tödliche Verläufe die, die einen bewegen (sollten)?

"Meistens lehrt uns erst der Verlust über den Wert der Dinge"
Zitat: A. Schopenhauer

Ausgangssperre jetzt

Das ist ein highway to hell.
Die Inzidenz steigt und auch die Zahl der Todesfälle erhöht sich.
Trendwende?
Schubumkehr?
Wellenbrecher?
Schöne Worte,
die nichts nutzen.
Ausgangsbeschränkungen sind überfällig.

Die Grafschaft Bentheim macht es vor.

um 10:39 von Speckbrot

… Den Querdenkern wird immer unterstellt Fakten nicht anzuerkennen und die Wissenschaft zu ignorieren. Wenn ich mir das hier so durchlese kommen mir echt zweifel an diesen Aussagen. Warum? Eigentlich sehr einfach. Auch hier wird unterschlagen dass es keinerlei Übersterblichkeit gibt…

Quelle Destatis: "Besonders auffällig ist die Entwicklung der Sterbefallzahlen in Sachsen. Die Differenz zum Durchschnitt der vier Vorjahre nimmt dort derzeit von Woche zu Woche deutlich zu. In der 41. Kalenderwoche lag die Zahl der Sterbefälle noch unter dem Durchschnitt; in der aktuell verfügbaren 47. Kalenderwoche lag sie 46 % beziehungsweise 476 Fälle darüber…"

Sachsen erlebt gerade den Ernstfall. So könnte es überall aussehen, wenn die Infektionszahlen das dortige Niveau erreichen.

@10:19 von 0_Panik, Nachtrag

>>Corona-Massen-Schnell-Tests und die Quarantäne-Hotels als Angebote an die Infizierten können als Super-Bazooka gg. Corona helfen.<<

Außer Schlagwörtern haben Sie uns dazu bisher nichts geliefert. Wie sollen die Massen-Schnelltests denn organisiert werden, ohne die anderen Aufgaben im Gesundheitswesen zu vernachlässigen, wie soll vor allem das Problem der Falschpositiven bei Massenschnelltests durch Laien beherrscht werden? Und nach welchen Regeln sollen Ihre Quarantänehotels denn konkret funktionieren? Schlagworte ersetzen kein alltagstaugliches Konzept. Also tun Sie bitte endlich Butter bei die Fische.

09:14 von Rambay: Die "Genesenen", Menschen, die profitieren

Ich habe den Eindruck, dass Sie einiges ignorieren:
Genesene:
Statistisch werden alle Patienten nach einer bestimmten Zeit nach der Infektion zu den "Genesenen" gerzählt.
Unabhängig davon, ob sie genesen sind oder nicht. Viele sind es nämlich nicht wie Fernsehberichte oder die übrigen Medien schon aufgezeigt haben.
Im übrigen: Man kann Corona auch ein 2. Mal bekommen!

Menschen, die von Corona profitieren, sind oft die Corona-Leugner, die zu Demos gegen Corona aufrufen:
Ein bekanntes Beispiel ist Michael Ballweg von den "Querdenkern". Dieser ruft seine "Anhänger" zu Spenden bzw. Schenkungen auf und er verdient auch noch in anderer Weise an der "Marke" Querdenken.
(dazu googeln mit "geschäftige Herr Ballweg").
Andere Corona-Leugner oder -kritiker schreiben Bücher und können darüber auch mehr verdienen.
D. h. viele Corona-Leugner merken es nicht, dass sie sich "vor den Karren anderer spannen lassen".
Moralisch verwerflich ist, dass die Corona-Leugner die Infektionszahlen hoch halten...

@10:39 von Speckbrot – Übersterblichkeit

Dass es keine nachweisbare Übersterblichkeit gebe, stimmt nicht. Es gib allerdings einige Rechenkünstler, die sie anderen Ereignissen als Covid-19 zuwichteln.
Doch ist das wirklich wichtig? Derzeit sterben pro Tag wesentlich mehr als 500 Personen wegen Covid-19 den Erstickungstod. Der ist auch im künstlichen Koma qualvoll, wie wir von Betroffenen wissen, die das künstliche Koma als traumatisches Ereignis mit Panikattacken beschreiben. Lässt Sie das wirklich kalt?

Ein paar Zahlen zum Vergleich: in Deutschland sterben pro Jahr etwas mehr als 3000 Menschen an den Folgen von Verkehrsunfällen und weniger als 300 werden Opfer eines Mordes. Sollen wir Ihrer Meinung nach deswegen unsere Investitionen in die Verkehrssicherheit herunterfahren und die Strafverfolgung nach Mort einstellen, weil das so gut wie keine Auswirkung auf die Statistik der allgemeinen Sterblichkeit hat?

Panik? Im Supermarkt vielleicht

in jedem 5. Beitrag lese ich täglich Ermahnungen, ja keine Panik zu haben. Was soll der Unsinn? Hab ich noch nirgendwo gesehen. Die einzige Panik, die ich seit Pandemiebeginn sehe sind höchstens die Panikkäufe beim Klopapier...

Wären alle so konsequent, sich an die Regeln zu erinnern, wären die Zahlen nicht so dramatisch..

@ Rambay

"Ich bin Soloselbständig, darf kein Geld verdienen."

Sehen Sie, ich auch! Trotzdem habe ich eine ganz andere Sicht auf die Maßnahmen. Wie kommt's?

"KEIN Geld UND Kinder zu Hause, das ist fäkalsprachewürdig."

Dann machen Sie etwas grundsätzlich falsch:

1) Entweder hat sich Ihr Geschäftsmodell nicht rentiert, sodass Sie keine Rücklagen bilden konnten. Dann wäre wohl eher Ihr Geschäftsmodell "fäkalsprachwürdig".

2) Oder Ihr Geschäftsmodell HAT sich rentiert, aber Sie haben alles in den Konsum gesteckt, dass Sie keine Rücklagen bilden konnten. Das wäre ebenfalls "fäkalsprachwürdig".

3) Oder Ihr Geschäftsmodell HAT sich rentiert & Sie haben kräftig in Anlagemodelle investiert, dass Sie jetzt über keine liquiden Mittel verfügen. Dann jammern Sie - mit Verlaub - jetzt auf sehr hohem Niveau!

4) Und wenn 1) bis 3) nicht zutreffen, steht es jedem Soloselbstständigen frei, Hartz IV zu beantragen & zwar 6 Monate lang ohne Bedarfsfallprüfung mit vollumfänglichem Mietbeischuss.

Probleme?

10:39 von Speckbrot Verweigerung der Realität

Ganz offensichtlich gehören Sie zu den Realitätsverweigerern:
Auch hier wird unterschlagen dass es keinerlei Übersterblichkeit gibt.
Das ist schlicht falsch:
www.destatis.de/DE/Themen/Querschnitt/Corona/Gesellschaft/
bevoelkerung-sterbefaelle.html

da vermeintliche Covid tote immer verbrannt werden müssen.
Auch das ist erfunden.
www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Verstorbene.html

@Sternenkind

Niemand redet davon ein Virus zu besiegen.

Es geht um den Versuch(!!) die Ausbreitungsgeschwindigkeit, sofern möglich, etwas zu kontrollieren um die Opferzahlen so gering wie möglich zu halten.
Das geht m.E. nur wenn jeder die medizinische Versorgung bekommt, die er aktuell benötigt (egal an was man gerade leidet).

Einfache Mathematik

In den Wintermonaten sterben etwa 10-30% mehr Menschen als in den sonstigen Monaten.

Da mehr Menschen sterben, mehr getestet wird, sterben logischerwiese auch mehr "an oder mit" Corona.

Höchstwerte sehen wir also im Januar/Februar, evtl. März 2021.
ME ziemlich egal, mit welchem Maßnahmen.

Das durchschnittliche Sterbealter der Covid-19-Toten liegt aktuell ohnehin noch über der statistischen Lebenserwartung.

Paar Auszüge aus
Sterbefälle nach Monaten und Altersgruppen 2016 bis 2020 in Deutschland:

2020 BISHER höchster Wert im März 87.407 mit Sterbefällen, gefolgt von Januar mit 85.353.

2020 niedrigster Wert im Juni mit 72.051.

März 2018 = 107.104

2018 niedrigster Wert im September mit 69.708.

Januar 2017 = 96.033
Februar 2017 = 90.649

2017 niedrigster Wert im September mit 69.391

@12:04 von Zwicke

>>Ich finde es allzu billig von manchen Usern, hier auf dem Bundesland Sachsen herumzuhacken... noch dazu mit Hinweis auf "viele Querdenker" usw... Dabei könnte ein Blick auf die Landkarte und EU-Nachbarländer relative Klarheit schaffen. Auch Brandenburg, Bayern, BaWü, Saarland, Rh-Pflz, NRW u. NDS haben ähnliche Probleme.<<

Auch da gibt es selbst ernannte Querdenker. Aber das eigentliche Problem ist, dass wir uns bundesweit eine Debatte darüber leisten, ob AHAL-Regeln und Lockdown näötig sind, bis genug Menschen geimpft werden können. Die Wirksamkeit der Lockdowns kann inzwischen jeder nachvollziehen, der sich wirklich die Mühe macht, Zahlen und Fakten unvoreingenommen auszuwerten. Die von besagter Seite mit Halbwahrheiten befeuerte Debatte aber führt dazu, dass allzuviele unvernünftig handeln. Und das ist ein echtes Problem.

@Nachfragerin 12:04 Uhr

"Bei den seit Wochen chronisch ausgelasteten Intensivstationen bin ich erstaunt und froh, dass sie trotz steigender Fallzahlen noch immer nicht überlastet sind. Ich gehe davon aus, dass dieser Zustand anhält."

Auf vielen Stationen ist jetzt schon Schluß mit lustig! Und der Zustand wird nicht so anhalten. Jetzt wird nämlich erstmal kräftig gefeiert. Schauen Sie sich mal in den Supermärkten um. Da wird gekauft wie in den Jahren zuvor.

@ Der kleine Olli um 10:32

Sie schrieben:
"Wenn die verfügbaren Intensivplätze in manchen Kreisen im Gegensatz zu Ihrer Provinz an einer Hand abzuzählen sind, reicht ein Busunfall oder ein paar Herzinfarkte und die Katastrophe ist da."
Das ist ja eine ganz starke Argumentation! Folgt man dieser, müssten wir also einen permanenten Lockdown haben, denn einen schweren Busunfall, ein Eisenbahnunglück oder einen Flugzeugabsturz können Klinken auch in noch normaleren Zeiten nicht versorgen.

@ phme

"Das ist eine Ihrer typischen Halbwahrheiten."

Lassen Sie es gut sein! User wie @0_Panik sind an einer echten Diskussion gar nicht interessiert!

Das es nie darum gehen kann, den Virus zu besiegen, ist eigentlich landläufig bekannt und logisch. Covid19 wird genauso Teil unseres Alltags werden und auch bleiben, wie es mit der Influenza geschehen ist. Dank Impfungen ein wenig schneller.

Es geht bei allem Maßnahmen jetzt alleine darum zu verhindern, dass das Infektionsgeschehen weiterhin exponientiell verläuft, weil dann mit 100% Sicherheit die Kapazitäten unserer KHs in ca. 5 Monaten nicht mehr ausreichen werden, alle Kranken fair und gerecht zu behandeln, mit der logischen Konsequenz, dass dann viel mehr Menschen sterben werden. Nur darum veranstalten wir den jetzigen Rambazamba! NICHT um die Krankheit zu "besiegen"!

Aber solch einfachen Logiken entziehen sich Usern wie @0_Panik. Ich vermute: mit unlauterer Absicht!

@12:07 von phme

"... Wie sollen die Massen-Schnelltests denn organisiert werden, ohne die anderen Aufgaben im Gesundheitswesen zu vernachlässigen, wie soll vor allem das Problem der Falschpositiven bei Massenschnelltests durch Laien beherrscht werden ... Und nach welchen Regeln sollen Ihre Quarantänehotels denn konkret funktionieren ..."

Wie tageschau.de berichtet, sollen tausende Angehörige der Bundeswehr in Bereitschaft stehen, um den Kampf gg. Corona aufzunehmen. Die Logistik stellt die Bundeswehr.
Da ist es ein Leichtes diese Leute als Hilfskräfte zu Massen-Tests in Alten- u. Pflegeheimen, Krankenhäusern, Hospiz, Massenunterkünften, im ÖPNV in großen Städten, usw. schnell anzulernen und einzusetzen.

Quarantäne-Hotels - als Angebot an Infizierte - bei vollem Lohnausgleich/Schadensersatz:
Die Hygienevorschriften sind in den Hotels bekannt. Das reicht in aller Regel.
Vielfach sind den Hotels auch Restaurants angegliedert. Hier sieht es nicht anders aus.

Ist n. nix s. Frühjahr20 organisiert worden.

@10:38 von Sternenkind

>>Prof. Streeck warnt vor dem Irrglaube, man könne das Virus irgendwie besiegen. Dies werde nicht einmal durch den härtesten Lockdown über Monate gelingen. Nach der zweiten werde es auch eine dritte und vierte Infektionswelle geben. “Wir sind in einer Dauerwelle. Wir müssen uns damit abfinden, das Virus wird normaler Teil unseres Lebens werden.” <<

Das ist eine der für Sie typischen Halbwahrheiten. Sie unterschlagen, das Prof. Streek die Impfstrategie untzerstützt und dass dies auch für ihn eine fundamentale Komponente im Kampf gegen die Pandemie ist. Ja, Covid-19 wird uns weiter verfolgen. Aber das Ziel ist, den Tsunami in ein Geplätscher zu verwandeln. Hielten nicht auch Sie das für erstrebenswert? Oder geht es Ihnen am Ende gar nicht um Covid-19?

@ Speckbrot

"hier wird unterschlagen dass es keinerlei Übersterblichkeit gibt."

Bundesweit starben zwischen 9. und 15. November in Deutschland mindestens 19.161 Menschen, wie das Amt in Wiesbaden mitteilte. Das Mittel der Jahre 2016 bis 2019 lag bei 17.817 Toten.

Besonders auffällig ist die Entwicklung der Sterbefallzahlen derzeit in Sachsen
Destatis: In der 46. Kalenderwoche lag die Zahl der Sterbefälle27 Prozentüber dem Durchschnitt.

"Auch wird nicht erwähnt das gerade mal knapp 20% dieser Betten durch Corona Patienten belegt sind"

Und die anderen Betten sind leer?

@12:05 von phme

"... Die Lockdown-Maßnahmen haben überall da, wo sie angewandt wurden, ein exponentielles Infektionsgeschehen verhindert ..."

Und dann ?
Auf Dauer bringt das gar nix.

Auf Konzepte auf Dauer gg. Corona wurde mehrfach hingewiesen.
Einfach mal lesen.

@Spirit of 1492

>>@ Der kleine Olli um 10:32
Sie schrieben:
"Wenn die verfügbaren Intensivplätze in manchen Kreisen im Gegensatz zu Ihrer Provinz an einer Hand abzuzählen sind, reicht ein Busunfall oder ein paar Herzinfarkte und die Katastrophe ist da."
Das ist ja eine ganz starke Argumentation! Folgt man dieser, müssten wir also einen permanenten Lockdown haben, denn einen schweren Busunfall, ein Eisenbahnunglück oder einen Flugzeugabsturz können Klinken auch in noch normaleren Zeiten nicht versorgen.<<

Er sprach von verfügbaren Plätzen in Stationen, die bereits sehr viele Covid-19-Patienten zu versorgen haben und deswegen langsam an ihre Kapazitätsgrenzen kommen. Eigentlich nicht schwer zu verstehen, wenn man sich den gesamten Thread dazu anschaut. Wenn man denn will.

Laschet gefährdet weiterhin Menschenleben

Die gerade eingehende Meldung, dass Armin Laschet behauptet im Frühling seien "viele Menschen allein gestorben, weil die Heime abgeriegelt wurden“ und "Menschen in Heimen nicht nur am Virus sterben, sondern auch aus Einsamkeit" ist fürjeden der in der Altenpflege arbeitet ein Handkantenschlag ins Gesicht und eine der unverfrorensten Behauptungen in der langen Pandemie Misswirtschaft dieses MPs. Den Heimen steht - nicht nur aus Personalmangel - das Wasser bereits weit über dem Hals und gerade die jetzige NRW Politik (auch vom gelernten Schlosser und jetzigen Gesundheitsminister Laumann verursacht) wird zu einer Sterbekatastrophe führen, weil man unbedingt allen Angehörigen auch ohne Testung den Zugang ins Heim gestattet. Warum ? Viel zu viele uneinsichtige Angehörige machen von diesem "Recht" Gebrauch und bringen weiter Covid in die Heime. Für mich ist mit Laschets/Laumanns Kurs der Tatbestand von § 27 StGB gegeben.

@Südstaatlerin

"Was wäre wenn ...
... wenn es z.B. einen harten kurzen Lockdown Anfang November gegeben hätte, statt nur Flickwerk, welches das Infektionsgeschehen kaum beeinflusst hat? Dann hätten wir heute andere Zahlen. Das Sprichwort, „wer zu spät kommt, den bestraft das Leben“, bewahrheitet sich mal wieder sehr traurig und anschaulich."

Dann hätten wir jetzt dreimal so viele Querdenker, die uns erzählen, dass das alles nutzlos war, denn es steckt sich doch kaum einer an. Wenn man erfolgreich ist, jammern alle das es überzogen war, sterben die Leute wie die Fliegen, jammern die anderen, dass man strenger hätte sein müssen. Es liegt wohl an den Zeiten, dass wir eine Gesellschaft von Besserwissern geworden sind, wo die Maurer, Bäcker und was weiß ich, den Virologen Ihren Job erklären. Vertrauen in die Wissenschaft? Fehlanzeige.Denn, "Bei Youtube hab einen gesehen, der hat gesagt 5G macht Corona ....." oder "Die da oben ..."

@12:05 von phme

"... Die Lockdown-Maßnahmen haben überall da, wo sie angewandt wurden, ein exponentielles Infektionsgeschehen verhindert ..."

Ja, und weiter ?

Wissenschaftler wissen von unzähligen Mutationen von Sars-CoV-2.
Und sie sagen, dass "... die Maßnahmen im Sommer nicht ausreichend gewesen seien, um die Verbreitung des Virus und neuer Virusvarianten zu stoppen ..."
Quelle vom 30.10.20
https://www.spektrum.de/news/
neue-variante-von-sars-cov-2-kam-im-sommer-aus-spanien/
1788146

Muss wohl mal was Anderes ausprobiert werden.

Wieso nicht selber drauf gekommen ?

um 12:14 von Max-S…

In den Wintermonaten sterben etwa 10-30% mehr Menschen als in den sonstigen Monaten.

Deshalb vergleicht man die gleichen Monate der jeweiligen Jahre

Da mehr Menschen sterben, mehr getestet wird, sterben logischerwiese auch mehr "an oder mit" Corona.

Ist tatsächlich logisch

Das durchschnittliche Sterbealter der Covid-19-Toten liegt aktuell ohnehin noch über der statistischen Lebenserwartung.

Auch Menschen über dem Durchschnittsalter haben eine Lebenserwartung von mehreren Jahren.

Da fällt mir ...

... bei zahlreichen Kommentaren nur noch Albert Einstein ein, der sagte:
"Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher."

@12:04 von Nachfragerin - an oder mit Corona

"Wer an Corona gestorben ist, der würde ohne Corona noch leben. Und wer mit Corona gestorben ist, der wäre auch ohne Corona gestorben."

Erzählen Sie das mal den Menschen in Nembro/Bergamo, wo im April 11x mehr Menschen gestorben sind als im April der Vorjahre.

@ Speckbrot

https://de.statista.com/infografik/21523/anzahl-der-sterbefaelle-in-deut...

Jetzt verstehen Sie vielleicht, warum ich Sie zu den unzähligen Verschwörungstheoretikern rechne!

Die Übersterblichkeit ist nämlich virulent! Statistisch beträgt Sie mittlerweile sogar im Vergleich zum sehr schweren Grippejahr 2018 an die 10%. Und würde man nichts gegen das derzeitig grassierende Virus unternehmen, würde dieser Unterschied zunehmend weiter auseinanderklaffen.

Wie kann man sich da also hier hinstellen und behaupten, es gäbe "keinerlei" Übersterblichkeit und auch noch erwarten, mit so einem Unsinn ernstgenommen zu werden? Erklären kann ich es nur insofern, dass Sie vielleicht die Angaben des Statistischen Bundesamtes als staatlicher Institution grundsätzlich misstrauen... womit wir wieder bei Verschwörungstheoretikern wären...

"Stattdessen wird berichtet, dass sich Leichen vor den Krematorien stapeln."

& wo haben Sie das gelesen? Etwa in der BLÖD? Oder verwechseln Sie das mit Italien?

Toll und dann

Noch die Feste feiern wie die fallen. Im Januar kommt dann die fette Quittung.

@12:14 Max-S, "Einfache Mathematik"

>>In den Wintermonaten sterben etwa 10-30% mehr Menschen als in den sonstigen Monaten.
Da mehr Menschen sterben, mehr getestet wird, sterben logischerwiese auch mehr "an oder mit" Corona.
usw. <<

Mathematik ist Kunst, nachprüfbare Zahlen in logische Beziehung miteinander zu setzen, damit zu quantitativen Ergebnisse zu kommen und daraus logische Schlüsse zu ziehen.

Was Sie uns hier stattdessen unter dem Schlagwort "Einfache Mathematik" anbieten, sind Zahlen ohne Zusammenhang, garniert mit Behauptungen, die mit diesen Zahlen nichts zu tun haben. Es dürfte Ihnen beispielsweise schon sehr schwer fallen, den Anstieg der Covid-19-Todesraten durch einen Anstieg der Testungen zu erklären, wenn Sie statt bloßen Behauptungen die aktuellen Zahlen präsentieren würden. Wollen Sie es trotzdem mal versuchen?

@2:22 von phme

"... das Prof. Streek die Impfstrategie untzerstützt und dass dies auch für ihn eine fundamentale Komponente im Kampf gegen die Pandemie ist ..."

Ja, und weiter ?

Wie lange soll denn geimpft werden, insb. bei betagten Menschen, wenn jetzt schon Wissenschaftler wissen, dass es mittlerweile unzählige Mutanten in der Armee von Corona gibt.
Dazu u.a. in der Quelle vom 30.10.2020
https://www.spektrum.de/news/
neue-variante-von-sars-cov-2-kam-im-sommer-aus-spanien/
1788146

@Rambay

"Endlich werden wieder einmal die Genesenen aufgeführt. Ich weiß nicht, warum alle immer auf die Gesamtzahl der Infektionen schauen, wo doch von den ehemals im März, April, Mai,..Infizierten keine Gefahr mehr ausgeht.
Das bedeutet, daß aktuell ca. 0,5 % der Bevölkerung infiziert sind. 99,5 % müssen sich einschränken.
Ich bin KEIN Corona-Leugner, ich trage Maske, ich halte gewisse Maßnahmen für wichtig. Aber Panik zu schüren angesichts dieser Zahlen......"

Ich bin überrascht, dass es immer noch Leute gibt, die es einfach nicht verstehen wollen. Es geht in erster Linie darum, dass die Krankenhäuser nicht überlaufen mit entsprechenden Folgen. Wenn wir nichts machen, stehen da ganz andere Zahlen und schlimmer, die Sterblichkeit steigt dann, da die Leute einfach nicht mehr entsprechend behandelt werden können. Sind Sie bereit auf eine Beatmung zu verzichten, wenn es Sie doch mal erwischt? Dann schreiben Sie eine Patientenverfügung, dann könnte ich Ihre Meinung ernst nehmen.

@12:30 von Schnarchie - Gesellschaft von Besserwissern?

"Es liegt wohl an den Zeiten, dass wir eine Gesellschaft von Besserwissern geworden sind, wo die Maurer, Bäcker und was weiß ich, den Virologen Ihren Job erklären."

Wenn man die Kommentare hier liest, stimme ich Ihnen zu.
Aber ich bezweifle, dass diese Kommentare repräsentativ für die Gesellschaft ist.

Anstatt Zweifler an der

Anstatt Zweifler an der Effektivität der Maßnahmen vorschnell als Maskenmuffel zu bezeichnen, die billigend den Tod von Menschen in Kauf nehmen, sollte man sich einmal fragen, ob man es sich damit nicht zu einfach macht. Vielleicht haben Kritiker der Maßnahmen einen anderen und weniger beengten Blick? Wenn die Mär vom Maske tragen zum Erfolg führte, wäre doch alles schön. Es geht aber nicht um Masken, die vielleicht lästig aber zu tolerieren sind. Es geht um Langzeiteffekte der Coronamaßnahmen. Es geht um die langfristige Vermeidung von Leid. Es geht um intelligente Alternativen. Es geht um Abwägungen. Es geht um Diskurs und nicht um gegenseitige Beleidigungen.
Nur mal nebenbei. Wer meint, dass Risikogruppen effizient geschützt wären, der erkläre mir, wie sich aktuell in einem Berliner Pflegeheim 60 Bewohner auf einmal anstecken konnten. Intensivierter Schutz bestünde in akribischer Hygiene, FFP2-Masken, Bereichspflege und Tests aller Bewohner und Mitarbeiter im Zweitagesrhythmus.

@ Spirit of 1492

Doch, die Argumentation ist durchaus schlüssig, denn es stürzt ja nicht jeden Tag ein Passagierflugzeug in Deutschland ab. Wenn doch, dann hätten die Kliniken in der Tat ein großes Problem. Aber das nur am Rande...

RKI meldet Höchstwert an Corona-Todesfällen

Ja. Die Zahl der Corona-Todesfälle erreicht in Deutschland einen neuen traurigen Rekord und mittlerweile gibt es auch eine noch gefährlichere Corona-Mutation, vor der Kanzlerin Merkel und ihr Kabinett das Volk nicht haben "Schaden wenden" können, wie es in einem bekannten Eid zu hören ist. Gleichzeitig wird seit dem ersten Lockdown ab März permanent von einem Impfstoff geredet, der nach zehn Monaten das erste Mal zum Einsatz kommen soll.
Die Staatsverschuldung ist in Deutschland so hoch wie nie zuvor und die Bürgerinnen und Bürger werden seit mittlerweile fast sechs Monaten in zwei Lockdowns gesellschaftlich abgeschnitten oder auch ein- oder ausgesperrt.
Ein katastrophales Krisenmanagement. Merkel weiss das auch selbst. Sie muss den Neuanfang freimachen, auch wenn sie im September wohl wird herausgetragen werden müssen.
Kanzlerin Merkel sollte noch am heutigen Tage zurücktreten. Das ist das Sauberste, was es gibt!

@12:15 von phme

"... Die von besagter Seite mit Halbwahrheiten befeuerte Debatte aber führt dazu, dass allzuviele unvernünftig handeln. Und das ist ein echtes Problem ..."

Und weil das v.g. Verhalten in der ges. EU von den Querdenkern in - Deutschland - für die ganze EU streng organisiert wird, haben wir auch die gleichen fatalen Verläufe der Infektionszahlen in der EU (...???...).

Wie kann das denn sein ?

Andere Konzepts braucht das Land.
So siehts aus.

@ThMa

"Wann wird sich denn eingestanden, dass die derzeitige Strategie gescheitert ist und man die Risikogruppen in den Fokus nehmen müsste? Die Zahlen der Neuinfektionen befinden sich auf stabilem Niveau, werden saisonal hoch bleiben und lassen sich offenbar nicht mit Alltagsmasken auf 50/100.000 senken. Ein Strategiewechsel würde wahrscheinlich mit dem gekränkten Ego einiger Politiker und dem von Prof. Drosten einhergehen und wird daher vermieden. Leider!"

Verraten Sie uns auch noch, woher Sie ihre Weisheit nehmen? Ist das nur so ein Bachgefühl oder haben Sie eine entsprechende Qualifikation, um das so zu behaupten und um jemanden zu Maßregeln, der offensichtlich vom Fach ist. Dieses Besserwissertum vieler Leute ist kaum noch zu ertragen.

@Schnarchie 12:30 Uhr

"Es liegt wohl an den Zeiten, dass wir eine Gesellschaft von Besserwissern geworden sind, wo die Maurer, Bäcker und was weiß ich, den Virologen Ihren Job erklären. Vertrauen in die Wissenschaft? Fehlanzeige.Denn, "Bei Youtube hab einen gesehen, der hat gesagt 5G macht Corona ....." oder "Die da oben ..."

Sie sagen es ! Der einfach gestrickte Mensch braucht einfache Erklärungen. Auch wenn diese noch so irre sind.

@12:30 von 0_Panik

>>@12:05 von phme
"... Die Lockdown-Maßnahmen haben überall da, wo sie angewandt wurden, ein exponentielles Infektionsgeschehen verhindert ..."
Ja, und weiter ?
Wissenschaftler wissen von unzähligen Mutationen von Sars-CoV-2.<<

Hat genau was mit meiner Aussage zu den Lockdowns zu tun?

>>Und sie sagen, dass "... die Maßnahmen im Sommer nicht ausreichend gewesen seien, um die Verbreitung des Virus und neuer Virusvarianten zu stoppen ..."
Quelle vom 30.10.20
https://www.spektrum.de/news/
neue-variante-von-sars-cov-2-kam-im-sommer-aus-spanien/
1788146<<

Dann beantworten Sie doch bitte meine Fragen: wie wollen Sie das Problem der Falschpositivebn bei den Schnelltests in den Griff bekommen und was sollen die Regeln hinter Ihren Quarantänehotels sein? Wenn man das mal wüsste, wäre man einen Schritt weiter. Dann könnte man anfangen zu bewerten, ob Ihre Lösungen tatsächlich besser sein könnten, als die aktuellen.

@ Max-S

"Das durchschnittliche Sterbealter der Covid-19-Toten liegt aktuell ohnehin noch über der statistischen Lebenserwartung."

Ja und? Auch Menschen jenseits der durchschnittlichen Lebenserwartung haben ein Recht auf Leben! Das ist sogar unserer Verfassung nach garantiert!

Echt krass, dass Sie ernsthaft unsere Verfassung in Frage stellen...

Zitat: ""Bei den seit Wochen

Zitat:
""Bei den seit Wochen chronisch ausgelasteten Intensivstationen bin ich erstaunt und froh, dass sie trotz steigender Fallzahlen noch immer nicht überlastet sind. Ich gehe davon aus, dass dieser Zustand anhält."

Auf vielen Stationen ist jetzt schon Schluß mit lustig! Und der Zustand wird nicht so anhalten. Jetzt wird nämlich erstmal kräftig gefeiert. Schauen Sie sich mal in den Supermärkten um. Da wird gekauft wie in den Jahren zuvor."

Damit die Intensiv-Stationen überhaupt noch funktionieren wird Personal von den anderen Stationen in den KH abgezogen...
..mit inzwischen fatalen Folgen für die Patienten -> sie haben es mit komplett überarbeiteten, oft frustrierten bzw. ignoranten Ärzten und Pflegepersonal zu tun.
Meine Ehefrau hatte am 30.11. einen Fahrrad-Unfall mit komplizierten Beinbruch - 2 OPs mit stationären Aufenthalt in Berlin
Was da abging würde die 1000-Zeichen beiweitem sprengen - ist aber letztlich einer der vielen "Kolateralschäden" dieser Pandemie

@ 0_Panik

"Auf Dauer bringt das gar nix. Auf Konzepte auf Dauer gg. Corona wurde mehrfach hingewiesen."

Ich sage es Ihnen gerne auch zum 23. Male: Man kann das Eine tun OHNE das andere zu lassen! Was verstehen SIE daran nicht?

Ihre Liste, die Sie ja nicht müde sind, hier immer wieder zu posten, ist absolut unterstützenswert! Aber am besten ist es, diese Liste auch durch einen zeitlich befristeten Lockdown zu flankieren, um den Wirkungsgrad der von Ihnen aufgelisteten Maßnahmen zu erhöhen!

@12:37 von Schnarchie

"... Leute gibt, die es einfach nicht verstehen wollen. Es geht in erster Linie darum, dass die Krankenhäuser nicht überlaufen mit entsprechenden Folgen ..."

Es fehlt an Personal-Rekruting.
Ca. 30% des Pflegepersonal z.B. in Alten- u. Pflegeheimen und Krankenhäusern und Unikliniken sind an Corona erkrankt oder völlig ausgefallen.

Die Bundesregierung, d. MPs, u. d. sonst. Verantwortlichen, hätten dafür Sorge getragen müssen, d. d. seit mehr als ca. 20 J. aus den genannten Gesundheitsbereichen vergraulten Pflegekräfte u. Ärztepersonal wieder zurück gewonnen wird. Auch hier ist aber seit Frühjahr2020 nix passiert.

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