Kommentare

Man kann also auch

zusammenarbeiten.

Gut!

Wie es gesagt wurde im TS

Wie es gesagt wurde im TS article, gab es Gegenstimmen.
Um zu zeigen wie weit entfernt, voellig out of touch, einige republicans sind, folgendes ist der Grund der Ablehnung des emergency economic relief von Senator Pat Toomey (R-Pa.):
"...many Americans have not lost their jobs during the pandemic but will still receive the government assistance...."

Das ist mind-blowing, diese Menschen kennen keine Scham.

rer Truman Welt

Die Schuldenquote der USA betrug Ende 2019 rund 106,2 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Von 2008 bis 2013 hat sich die Schuldenquote der Vereinigten Staaten um über 30 Prozent erhöht.
Nun schalten Sie auch den Turbo ein.
Ich schätze, bis Mitte des Jahrzehnts liegen sie bei 150% bei einem BIP in 2019 von ca. 20,5 Billionen US $. Die Währungssyteme werden überall an ihre Grenzen gebracht werden. Das Damoklesschwert unserer Gesellschaft!

08:33 von IBELIN

"Man kann also auch zusammenarbeiten."

Das House stimmte fuer die emergency economic relief bill bereits im Mai, aber der Senate unter McConnell blockierte es 7 Monate.

Jetzt ist fuer das Weisse Haus und GOP keine Zeit mehr zu warten wegen x-mas und Wahl in Georgia.

Darum, und nur darum wollte Mitch McConnell die $ 900 billion, er sagte gestern morgen : " lawmakers are going to stay here until we finish tonight.”
Und das taten sie, um 11:42pm, also kurz vor Mitternacht.

@08:56 von Meinung zu unse...

Nun schalten Sie auch den Turbo ein.
Ich schätze, bis Mitte des Jahrzehnts liegen sie bei 150% bei einem BIP in 2019 von ca. 20,5 Billionen US $. Die Währungssyteme werden überall an ihre Grenzen gebracht werden. Das Damoklesschwert unserer Gesellschaft!

*

Auch in Europa wird Geld gedruckt ... und zwar nicht zu knapp. Dies wird uns irgendwann vor die Füße fallen. Vermutlich eher, als gedacht. Der Grund dafür wird dann nicht sein, dass sich einige wenige hemmungslos bereichert haben, sonder ein kleiner Virus, für den niemand etwas kann, wird schuld sein.

Die Profiteure dieser Krise werden milliardenschwer auf ihren Yachten hocken und die Einfalt der Menschheit belächeln.

Dass die Krise eigentlich schon älter als CoViD-19 ist, kann man z.B. hier nachlesen:

https://www.zeit.de/2019/41/us-notenbank-zinssatz-repo-markt-finanzsystem

@.tinchen, 08:51

„Das ist mind-blowing, diese Menschen kennen keine Scham“

Und schon gar kein Gewissen.

@ um 09:28 von Chekow

Der WDR(?) - Journalist Ueckerseiffer sagte in der letzten Woche auf WDR5, „dass Staatsschulden nie zurückgezahlt werden (müssen) und das wüsste auch jeder.“
Es werden einfach ein paar Jahre weniger Schulden gemacht und dann sinken die Staatsschulden von ganz allein. Durch Inflation oder Wirtschaftswachstum oder warum auch immer.
Insofern ist es also kein Problem, wenn die Staatsschulden hoch sind.
Wahrscheinlich wird den Bürgern nur eingeredet, dass hohe Staatsschulden ein Problem sind, um eine Rechtfertigung zu haben, die sozialen Kosten zu drücken, da das Geld ja nach wie vor nach oben verteilt wird, um dort noch mehr unnützen Reichtum zu generieren für diejenigen, die den Hals noch nie voll genug bekommen haben.
Alan Greenspan, ehemaliger Vorsitzender der US-Notenbank: „Die Vereinigten Staaten können alle Schulden tilgen, die sie haben, weil wir jederzeit Geld drucken(!) können, um das zu tun. Deshalb beträgt die Wahrscheinlichkeit eines Zahlungsausfalls null Prozent.“
So geht’s

@ nie wieder spd 09:49

>>Insofern ist es also kein Problem, wenn die Staatsschulden hoch sind.<<

Mit dieser Schlußfolgerung haben Sie durchaus recht.
Wichtig ist einzig und allein das Vertrauen, daß die weltweiten Kreditgeber in die Währung haben und zwar in Hinblick darauf, ob die fälligen Zinsen zum Fälligkeitstag bezahlt werden können. Dahinter steckt die Überlegung, ob eine Volkswirtschaft gesund ist oder eben nicht.
Was der User, auf den Sie sich beziehen, im Sinn hat, ist das Verhältnis der Wechselkurse zu einander. Wenn dies ins Rutschen kommt, kann es für den einzelnen Staat zum Problem werden, da sich dann seine Importe entsprechend verteuern. Solange aber alle führenden Wirtschaftsnationen Schulden aufnehmen müssen und das so ziemlich im gleichen Umfang zur Wirtschaftsleistung solange ist das Problem sehr begrenzt, da sich die Währungen der meisten anderen Staaten an diesen ausrichten. So ist z.B. die Tatsache, daß der Schw. Franken im Vergleich zum € steigt, ein sekundäres Problem.

@09:49 von nie wieder spd

Natürlich sind die Staatsschulden nicht das Problem. Diese können ja einfach bedient werden ... heutzutage muss man dazu nicht einmal mehr Papier einkaufen. Problem ist eher, dass die Schulden entstehen, weil vorher viel Geld irgendwohin geflossen ist, das sich nun in Umlauf befindet. Die Frage ist daher: Wer hat das Geld bekommen, was ist es noch wert (wenn gleichzeitig die Gütermenge stabil ist) und was hat derjenige dafür getan, es zu verdienen?

Und wieso ist es eigentlich verboten, sich selber solche Wertpapiere auszustellen? Wieso schenkt mir der Staat nicht einfach eine Million (oder mehr)? Kost ja nix. eine Bank oder gar ganze Länder in Schieflage bekommen Millarden.

@ Chekow 10:32

>>Und wieso ist es eigentlich verboten, sich selber solche Wertpapiere auszustellen? <<

Sie haben zwar nicht mich gefragt, aber ich will es ihnen dennoch die Antwort sagen.
Das ist so, weil Sie keine Währungshoheit haben.

Und zu ihren weiteren Fragen:
Eine Million ist für Sie proportional ungleich mehr als Milliarden für einen Staat. Gehen Sie zur Bank, fragen Sie nach einem Kredit, dann werden Sie die Grenzen für Ihre Kreditwürdigkeit sehen. Wie wollten Sie z.B. die Zinsen für 1 000 000 bedienen, unter der Voraussetzung, daß auch noch genug zur Rückzahlung der Kreditsumme weiterhin vorhanden ist? Haben Sie Einkünfte in der notwendigen Höhe und Sicherheiten für den Kredit selbst, dann werden Sie den wohl auch erhalten. Aber das wissen Sie ja selbst.

@09:49 von nie wieder spd

"Es werden einfach ein paar Jahre weniger Schulden gemacht und dann sinken die Staatsschulden von ganz allein. Durch Inflation oder Wirtschaftswachstum oder warum auch immer. Insofern ist es also kein Problem, wenn die Staatsschulden hoch sind."

Also für den kleinen Mann ist Inflation ganz sicher dann ein Problem, wenn sie höher liegt als die Lohnerhöhung. Und er Euro hat seit seiner Einführung ca. 80% an Wert verloren.

Wenn wir ALLE korrekt teilen

Wenn wir ALLE korrekt teilen würden, also Bodenschätze usw. dann hätte man/frau keine Probleme mehr.
Ich stehe so auf die Star Trek Ideologie. Kein Hunger, kein Krieg, kein Geld im herkömmlichen Sinne. Alle arbeiten auf ein Ziel zu. Und zwar den Weltraum zu erforschen und sich weiter zu bilden.
Dieses Geldhamsterei geht nicht mehr lange gut. Wieso manche einfach den Hals nicht voll bekommen kann ich mir auch nicht erklären.
Ich mein: man/frau besitzt doch schon Milliarden. Aber trotzdem will er noch ein paar Milliarden mehr. Daran sieht man, dass der Mensch vom Säugetier abstammt. Die Hamstern auch für den Winter. Nur das Problem ist: für die Milliardäre scheint es immer Winter zu sein.

@ mispel 10:58

...>> Und er Euro hat seit seiner Einführung ca. 80% an Wert verloren.<<

Wie kommen Sie zu dieser waghalsigen These?
Wenn man das Jahr 2015 als Basis nimmt, dann lag der Preisindes beim Euro im Jahr 2000 bei knapp 80%. Im Jahr 2020 liegt er bei gut 105 % .
Nachzulesen auf https://www.finanz-tools.de/inflation/inflationsraten-deutschland
Auch gegenüber allen wichtigen Währungen ist der Euro im Kurs gestiegen, was zwar die Exporte verteuert, die Importe, als odas was Sie und ich kaufen, verbilligt.

Aber wahrscheinlich können Sie weitaus besser rechnen als die Leute, die so etwas beruflich machen.

Suche nach Gemeinsamkeiten

Endlich fühlt sich die Politik in den USA wieder den Bürgern verpflichtet und nicht persönlichen Machtinteressen. Gut, dass Demokraten und Republikaner wieder aufeinander zugehen. Nur auf diese Weise wird auch der gesellschaftliche Spaltpilz zurückgeführt werden können.

um 10:58 von mispel…

Also für den kleinen Mann ist Inflation ganz sicher dann ein Problem, wenn sie höher liegt als die Lohnerhöhung. Und er Euro hat seit seiner Einführung ca. 80% an Wert verloren.

Lt. Berechnungen des DIW sind die verfügbaren Einkommen in D. von 1991 bis 2014 um real 12% gestiegen. Der EURO wurde bekanntlich 1999-2002 eingeführt; fällt also in diesen Zeitraum. Wo kommen denn ihre 80% Wertverlust her?

@European Son, 10:05

„Solange aber alle führenden Wirtschaftsnationen Schulden aufnehmen müssen und das so ziemlich im gleichen Umfang zur Wirtschaftsleistung solange ist das Problem sehr begrenzt, da sich die Währungen der meisten anderen Staaten an diesen ausrichten“

Solange sich alle Staaten und ihre Bewohner an „führenden“ Wirtschaftsnationen ausrichten müssen, deren Volkswirtschaft angeblich „gesund“ ist, weil sie unter Wirtschaftsleistung vor allem „Geldvermehrung“ verstehen (und ihnen zur Erreichung dieses Ziels prinzipiell jedes Mittel „Recht“ ist), und die es sich gerade deshalb, weil sie bei der Wahl ihrer „Wachstumsmittel“ nicht wählerisch sind anders als andere „leisten“ können, Schulden aufzunehmen, sondern für die die von ihnen postulierte angebliche Notwendigkeit der Schuldenaufnahme sogar zentrales Machtinstrument ist, ist dieses Problem mitnichten „sehr begrenzt“, sondern wird sich immer schneller zu einer existentiellen Bedrohung für die Existenzgrundlage der Weltgemeinschaft auswachsen.

@11:38 von European Son

"Wie kommen Sie zu dieser waghalsigen These?"

Sie haben Recht. Ohne Bezugspunkt sind Prozentangaben sinnlos. Ich bezog mich auf den Goldpreis in Euro, der bei dessen Einführung bei ca. 350 Euro pro Unze lag und heute bei um die 1800. Und Gold ist ja (neben Aktien und Immobilien, deren Preise auch stark gestiegen sind) das beliebteste Mittel gegen Inflation. Bei all diesen Dingen handelt es sich um Sachwerte, die (im Gegensatz zu Geld) nicht beliebig vermehrt werden können.

09:49 von nie wieder spd

Allan Greenspans Aussage hat nur einen Haken: Je mehr Geld gedruckt wird, desto weniger ist es wert.
Das nennt man dann Inflation resp. bei diesen Summen Hyperinflation.
Hatten wir doch schon in den 30er Jahren in Deutschland.
Also SO gehts NICHT.

10:58 von mispel

«Also für den kleinen Mann ist Inflation ganz sicher dann ein Problem, wenn sie höher liegt als die Lohnerhöhung. Und er Euro hat seit seiner Einführung ca. 80% an Wert verloren.»

In (x) vielen "Inflationsrechnern" im Internet könnten Sie dies berechnen lassen. Unter Annahme der Vorgabe der realen historischen jährlichen Inflationsraten in Land (x), das Sie auch auswählen können.

Der Euro kam im Jahr 2002 als Bargeld.

Für den Zeitraum 2002 bis 2020 wurden aus einst 2002 (1.000 €)
in 2020 (775,02 €) umgerechnete Kaufkraft.
Ein Wertverlust von 22,5% zum Ausgangswert.

Durschnittl. jährl. Inflationsrate von (22,5 dividiert durch 18) = 1,25%.
So sind reale Zahlen, und nicht die irgend warum gefühlten Werte.

Wollen wir hoffen dass

die (zur Zeit noch zähe) Zusammenarbeit der Republikaner mit den Demokraten auch weiterhin anhält.
Für das gebeutelte Land wäre es ein Segen.
Wenn die Republikaner nicht den letzten Rest an Glaubwürdigkeit verlieren wollen, dann
müssen sie die nächsten 4 Jahre Kooperation zeigen um das Land langsam wieder aus diesem schweren Trauma heraus zu holen.
Es gibt unendlich viele Baustellen, die dringend angegangen werden müssen.
Joe Biden hat eine Herkulesarbeit vor sich
und kann jede Hilfe brauchen.

11:54 von Adeo60

Wenn diese Einigung ein erstes Zeichen der
parteiübergreifenden Zusammenarbeit ist, dann ist es ein gutes Omen für die kommenden Jahre. Aber man soll den Tag nicht vor dem Abend loben.

US-Kongress stimmt für milliardenschweres Konjunkturpaket....

Und wie sie sich einig sind. Die beiden Parteien.
Und wie sie die Armen im Land im Blick haben: 600 Dollar Einmalzahlung für Arbeitslose (nicht jeden Monat).
Da wird der soziale Abstieg für viele sicher beendet.
Also, bei so viel Großzügigkeit, da müssen die Subalternen doch dankbar sein.

13:09 von B. Pfluger

"...Wenn die Republikaner nicht den letzten Rest an Glaubwürdigkeit verlieren wollen, dann müssen sie die nächsten 4 Jahre Kooperation zeigen um das Land langsam wieder aus diesem schweren Trauma heraus zu holen."

Die Repubs haben keine Glaubwuerdigkeit mehr seit Trump. McConnell und seine GOP enablers hatten viele chancen Schluss zu machen mit Trump's disaster presidency.

Zur cooperation, oder lack of it:
Senate Majorty leader McConnell weigert sich bills beschlossen vom House zu bearbeiten. In einem FoxNews interview gab er zu "395 bills sitting in the Senate are not going to be passed because of their left-wing solutions. So viel zu cooperation von GOP.

Es gibt nur einen Weg, und der geht ueber Georgia. Jon Ossoff muss schlagen Rep Senator David Perdue und Reverend Raphael Warnock muss schlagen Senator Kelly Loeffler. Nur dann kann Joe Biden und Kamala Harris regieren.

12:47 von mispel

«Sie haben Recht. Ohne Bezugspunkt sind Prozentangaben sinnlos. Ich bezog mich auf den Goldpreis in Euro, der bei dessen Einführung bei ca. 350 Euro pro Unze lag und heute bei um die 1800. Und Gold ist ja (neben Aktien und Immobilien, deren Preise auch stark gestiegen sind) das beliebteste Mittel gegen Inflation.»

Gold ist weder "Sachwert", und schon gar kein realistischer Ansatzpunkt, um Inflationsraten oder Wechselkurse daran festzumachen.

Käme (theoretisch) morgen The Big One Earthquake im "San Andreas Graben" + in San Francisco. Oder das Große Beben in der "Kanto-Ebene" + in Tokyo. Beide ja schon seit langem als "längst überfällig" nicht selten besagt.

Dann steigt der Goldpreis weltweit, ohne dass es auch nur 1 Gramm mehr Gold ausgebuddelt gibt. Der US-Dollar, oder der Yen in Japan gehen auf Talfahrt in den Keller. Der Euro wird gegen die eine (oder andere oder beide) Währung(en) im Kurs steigen bis sehr steigen.

Sie können für 1 € in DEU das gleiche kaufen wie ohne Beben.

@ mispel 12:47

Ja, so weit haben Sie allerdings recht. Das Problem dabei ist allerdings, das der aktuelle Goldpreis immer nur eine Momentaufnahme darstellt. Auch wird Gold gemeinhin in Dollar abgerechnet und das Verhältnis Dollar - Euro hat sich ebenfalls geändert. Wenn man nun den Goldpreis an sich betrachtet, war es bereits in der Geschichte genauso hoch (wenn nicht noch höher) als heute und das hat mehr mit den jeweils tagesaktuellen Krisen und den daraus resultierenden Befürchtungen zu tun als mit währungspolitischen Entscheidungen.
Was mich an Ihrer Darstellung aber am meisten gestört hat, daß Sie dem € einen Wertverfall zugeschrieben haben, und der ist mitnichten gegeben, da die Steigerung des Goldpreises, von der sie jetzt sprechen, alle Währungen betrifft, da alle Volkswirtschaften Gold in Dollar kaufen müssen. Bei Aktien ist die Preisrelation sehr divergent, d.h. manche stark gestiegen andere fast gleich und etliche sind sogar deutlich günstiger als vor 20 Jahren zu haben.

@ schabernack 13:53

Genau so, wie Sie das schreiben, ist das. Danke.

Bleibt noch das Thema Immobilien. Deren Preise steigen auch nur in gewissen Lagen überproportional. In vielen Gegenden Deutschlands haben sich die Grundstückspreise kaum verändert, wenn sie nicht sogar rückläufig sind, weil dort kaum jemand noch hinziehen will. Einzig in den deutschen Ballungsräumen ziehen die Immo-Preise stark an, weil zu viele aktuell dort hinwollen. Wenn wieder eine Zeit kommt, daß es hipper ist auf dem Land zu leben als in der Stadt, dann wird sich auch das wieder ändern.
Aber nochmal sei gesagt, daß das alles mit dem Euro nichts zu tun hat, wie mancher gern behauptet.

Da wäre auch mehr drin gewesen

Das die USA ein miserables Sozialwesen haben, sollte hinlänglich bekannt sein.
Während des Wahlkampfs gab es bereits eine Vorlage für ein "Stimulus package" im Kongress, dass von den Demokraten abgelehnt wurde. Es hätte einen Umfang von 1300 Mrd. Dollar haben sollen und auch höhere Direktzahlungen an US-Amerikaner.
Ein wichtiger Grund, warum es nicht zustande kam, war das zynische Kalkül der US-Demokraten, die es kurz vor der Wahl nicht zulassen wollten, dass ein Check mit der Unterschrift von Donald Trump an alle Amerikaner gegangen wäre.
Somit hatten die Amerikaner über Monate keinerlei Hilfe, als sie die am nötigsten gehabt hätten.

Das ist nur ein Beispiel für den abstrusen Politzirkus in den USA. Nur damit sich niemand wundert warum die Hälfte der Amerikaner nicht wählt und die Wahl so knapp ausging obwohl der Herr Trump doch so ein übler Typ ist.
Es ist wie in den meisten Fällen, die alternativen sind auch nicht überzeugend.

@Nettie 12:43

Das sind Thesen für deren Widerlegung die 1000 Zeichen hier nicht reichen. Darum laß ich es gleich fast ganz.
Aber Ihren Hinweis mit der "Geldvermehrung" möchte ich doch aufgreifen. Ich nehme mal an Sie meinen das angestrebte Wirtschaftswachstum. Das wird/wurde benötigt, solange man davon ausgegengen ist, daß die Bevölkerung eines Staates 1. steigt und 2. besser versorgt sein will. Ist beides nicht der Fall, dann braucht es auch kein Wachstum. Um es krass darzustellen: wenn sich die Bevölkerung eines Landes halbiert, dann kann sich auch die Wirtschaftleistung halbieren. Dabei ist es allerdings so, daß die meisten Menschen Stillstand als Rückschritt empfinden.
Wirtschaftswachstum ist auch etwas anderes als immer mehr Güter zu produzieren, da Wachstum auch durch Dienstleistungen entstehen kann. Daher hat es nichts mit der Endlichkeit der zur Produktion benötigten Ressourcen zu tun.

@ um 10:05 von European Son

Wer sind denn „die Kreditgeber“, wenn das Geld in solchen Mengen auch nur von Banken generiert wird?
Erarbeitet im eigentlichen Sinne hat das niemand.
Wenn generiertes Geld nebenbei auch noch dazu da ist, einigen Bankern ein Spitzengehalt und noch bessere Boni zu gewährleisten, sollte der Staat das Geschäft übernehmen.
Dann können wir uns die Spitzengehälter

@ Bill Hicks 14:25

>>Direktzahlungen an US-Amerikaner.<<

Das nennt man gemeinhin Wahlkampfgeschenke. Und daß die nicht auf Kosten der Allgemeinheit zugunsten eines gewissen Herrn Trump verteilt werden sollten, ist nur zu verständlich.

>>Nur damit sich niemand wundert warum die Hälfte der Amerikaner nicht wählt<<

Die Wahlbeteiligung in USA war allerdings auch in der Vergangenheit nicht oder nur selten höher als bei der letzten Wahl. Und hat also mit der aktuellen Lage nur sehr wenig zu tun.

>>Somit hatten die Amerikaner über Monate keinerlei Hilfe<<

Das liegt wohl eher am Verständnis der US-Bürger, was der Staat für Sozialversicherungen verlangen soll. Sehen Sie sich mal die Ablehnung gerade von Trump-Wählern gegenüber einer Krankenversicherung für alle (auch Obama-Care genannt) an. Auch dabei denken viele, sie könnten darauf verzichten, weil sie diese nie benötigen. Gäbe es eine Arbeitslosenversicherung hätte alles ganz anders ausgesehen, aber das wollen wohl die meisten eher nicht.

@ um 12:56 von B. Pfluger

Sie tun so, als ob das den Naturgesetzen unterliegt.
Unsere Wirtschaft ist kein Naturgesetz. Das ist eine durch Menschen geschaffene Konstruktion.
Die Regeln und Gesetze können jederzeit durch uns geändert werden.

re Bill Hicks

"Während des Wahlkampfs gab es bereits eine Vorlage für ein "Stimulus package" im Kongress, dass von den Demokraten abgelehnt wurde. [...] Ein wichtiger Grund, warum es nicht zustande kam, war das zynische Kalkül der US-Demokraten, die es kurz vor der Wahl nicht zulassen wollten, dass ein Check mit der Unterschrift von Donald Trump an alle Amerikaner gegangen wäre."

Das ist eine Verdrehung der Tatsachen.
Es war zunächst einmal Trump, der im April die Hilfen verzögert hatte, da er unbedingt seine Unterschrift auf den Schecks haben wollte (was einmalig in der Geschichte ist).

Im Oktober hat Trump dann die Verhandlungen über ein weiteres Paket abgebrochen. Damit war ein weiteres Hilfspaket gescheitert.
Die Dems haben seine Vorschläge übrigens deshalb kritisert, da sie nur Einzelmaßnahmen für große Firmen beinhaltet hatte...

13:52 von .tinchen

Hallo tinchen - wahrscheinlich haben sie recht und sie können die Lage in den USA auch besser beurteilen als ich, aber wie es so ist, man klammert sich an jede noch so kleine positive Geste die ihrem Land eine Besserung versprechen könnte.
Natürlich hat sich die GOP zu einer reinen
Trump Partei entwickelt aber da die Trump
Zeit nun beendet ist, dürfte die GOP ein
Identitätsproblem haben, das heisst, sie wissen nicht mehr wer sie sind, ausser dass sie gegen alles sind was von den Demokraten kommt. Leider nun eine Partei, die nur die Macht aber nicht das Wohl des Landes im Programm hat.
Ich hoffe sehr dass Ossoff und Warnock
haushoch gewinnen damit sie ihre Majorität im Senat zu verlieren. Das würde Joe Biden sehr helfen, seine (sinnvollen) Pläne zu verwirklichen. Good luck and stay healthy.

14:25 von Bill Hicks

"
Während des Wahlkampfs gab es bereits eine Vorlage für ein "Stimulus package" im Kongress, dass von den Demokraten abgelehnt wurde."

Was fuer ein nonsense !!!!!!!!
Wer erzaehlte ihnen das ???

Die $1.8 trillion stimulus bill war fertig im October, abgenickt von House majority leader Nancy Pelosi und White House Administration, dann kam Mitch McConnell und sagte OHNE ihn, das sei " a much larger amount than I can sell to my members.”
Das war die Ursache, nicht "dass von den Demokraten abgelehnt wurde." wie sie falsch behaupten

Bleiben Sie bei facts !!!!

14:41 von European Son

Darf ich sie darauf hinweisen, dass es in den USA sehr wohl eine Arbeitslosenversicherung gibt, die nun mit dem Hilfspaket aufgestockt werden soll.

@ nie wieder spd 14:38

Macht Ihr o.g. Post jetzt nur wg. dem abrupten Ende wenig Sinn?
Schon Ihre Frage

>>Wer sind denn „die Kreditgeber“, wenn das Geld in solchen Mengen auch nur von Banken generiert wird?<<

macht keinen Sinn, denn was haben privat-rechtliche Banken mit den Kreditaufnahmen der staatlichen Zentralbanken, wie z.B. der FED zu tun? Ich denke, Sie vermischen da etwas.

@13:53 von schabernack

"Gold ist weder "Sachwert""

Natürlich ist Gold ein Sachwert, genauso wie Immobilien oder Aktien (ich verstehe gar nicht, wie man das Gegenteil behaupten kann, einfach mal googeln) und wie jeder Sachwert auf einem freien Markt ergibt sich der Preis aus Angebot und Nachfrage. Eine Währung beruht auf Vertrauen und wenn der Preis von Gold gegenüber einer Währung steigt, dann haben die Investoren höheres Vertrauen in Gold als in die Währung. Schon Voltaire sagte:

„Papiergeld kehrt irgendwann zu seinem inneren Wert zurück – Null“

@ B. Pfluger 15:23

>>Darf ich sie darauf hinweisen<<...

Ja, dürfen Sie. Das war mir allerdings bis dato unbekannt. Danke.

@14:03 von European Son

"Was mich an Ihrer Darstellung aber am meisten gestört hat, daß Sie dem € einen Wertverfall zugeschrieben haben, und der ist mitnichten gegeben"

Das kommt darauf an, wie sie den Wert bemessen. In Gold ist der Wertverfall gegeben. Auch in Aktien oder Immobilien. Leute sind bereit mehr Euro für diese Dinge zu bezahlen als noch zur Einführung des Euro. Also haben diese Dinge für diese Leute an Wert gewonnen (oder der Euro eben verloren). Natürlich kann sich das ändern, wenn die Nachfrage sinken sollte. Das halte ich unter den gegebenen Umständen aber für eher unwahrscheinlich.

15:28 von mispel / @schabernack

«Natürlich ist Gold ein Sachwert, genauso wie Immobilien oder Aktien …»

Immobilien sind ein Sachwert.
Da können Sie drin wohnen, ohne bei Regen nass zu werden.
So Sie denn eine Immobilie Ihr Eigen nennen können.

Aktien sind irgend sowas "Papier". Kann man sich mit zudecken zum Schlafen, damit einem nicht zu kalt wird in der Immobilie, wenn man keine andere Bettecke hat. Wie schnell "Der Sachwert Aktie" sich in Luft auflöst, und gar nix mehr wert ist. Zeigte ja kürzlich "Wirecard" einmal mehr auf eine Art & Weise, wie sie eindrücklicher gar nicht mehr sein kann.

Gold hat keinen Wert, der nur durch Angebot & Nachfrage bestimmt ist.
Es ist eine Art von "Reservewährung", die ihren Wert niemals ganz verlieren wird. Sollten Sie Gold in Menge Grammzahl (x) besitzen. Wie ich einen sehr kleinen "Goldklumpen", den mir eine befreundete Goldschmiedin in Form eines Tropfens mal machte.

Dann wird unser Gold mehr wert, wenn das Erdbeben San Francisco "platt macht". Aber nicht wg. Nachfrage !

@ um 15:25 von European Son

Es sollte weiter oben „sparen“ heißen.
Wo kommt denn das Geld her, dass sich ein Staat leiht?
Dass das nicht von der Sparkassenzweigstelle kommt ist mir klar.
Wahrscheinlich von der EZB. Aber die hat auch keine Billionen im Keller liegen, sondern generiert es.
Das wurde und wird mit den zig Milliarden, die Draghi und nun seine Nachfolgerin seit mehreren Jahren auf den Finanzmarkt werfen, auch gemacht.
Grundsätzlich steht dahinter keinerlei Substanz oder Arbeitskraft.
Nur ein Computer, in den Zahlen eingetippt werden und dann ist es wie durch ein Wunder da.

15:38 von European Son

Danke für ihre souveräne Antwort.
Sie haben Grösse gezeigt.

@15:52 von schabernack

"Aktien sind irgend sowas "Papier"."

Die Zeiten, in denen Aktien als Papier ausgegeben wurden, sind lange vorbei. Aktien sind Anteile an einem Unternehmen und somit Sachwerte. Und warum wählen Sie so ein selektives Beispiel wie Wirecard? Das ist doch gar nicht repräsentativ. Der Dow Jones stand 1899 bei 50 Punkten, heute bei 30.000. Also ich wäre froh, wenn meine Vorfahren damals in den Dow investiert hätten, anstatt das Geld unters Kopfkissen zu legen. Und ich verstehe immer noch nicht, wie Sie behaupten können, dass Gold keinen Wert hat. Ich habe vor einigen Jahren für die Unze 600 Euro bezahlt, heute würde ich das Dreifache dafür bekommen. Der Wert ist also gestiegen.

15:18 von B. Pfluger

" Good luck and stay healthy"

Ja, vielen Dank, sie und alle andere user, auch :-)

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