Ihre Meinung zu: Wissenschaftler fordern europäische Strategie

19. Dezember 2020 - 10:30 Uhr

Die Infektionszahlen in ganz Europa sind hoch, die Maßnahmen aber überall unterschiedlich. Hunderte Forscherinnen und Forscher fordern jetzt ein länderübergreifendes Vorgehen - und haben einen Aktionsplan vorgelegt.

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Kommentare

rer Truman Welt

So lange jeder mein, zu wissen, was zutun ist, aber nicht belegen kann, wo die Infektionsherde tatsächlich sind, bleibt alles letztlich ein "Hütchenspiel" - "try and error" wie unsere amerikanischen Freunde dazu sagen.

Fantasmagorien

Ich glaube nicht, dass dieses Vorgehen durchführbar weil verhältnismässig sein kann. Es gibt Länder, die öffnen ihre Gebiete zu einer Zeit wo andere Länder gerade inmitten der Infektionswelle sind. Alles gleichzuschalten würde, weil es um Reduktion der Infektionsfälle ginge und nicht um Rettung der Wirtschaft - den gemeinsamen Nenner darin finden, nach den Ländern zu gehen, wo es hohe Fallzahlen gibt, und erst nach einem jahr würde sich das einpendeln,dass überall die Fallzahlen gleich hoch wären. Bis dahin ist mehr Schaden entstanden als mache es jeder nach eigenen Gestus. Nein, der Grenzverkehr muss gestoppt werden, wo es nur geht. Man hatte auch schon zu anderen Zeiten geschlossene Grenzen.

Personal oder Arbeitskräfte können ja ausgenommen werden... es muss strikter geregelt sein.

Europäische Strategie?

Und was ist mit der Schweiz, die keinen harten Lockdown will?
Optimal in der Mitte Europas gelegen, freut sich der Virus schon darauf, von dort aus weiter erfolgreiche Pandemien in Europa zu verursachen.

Ganz abgesehen davon, dass es bei der großen Bandbreite der politischen Ausrichtung der Regierungen der Mitgliedsstaaaten der EU wenig wahrscheinlich ist, eine gemeinsame einheitliche Strategie zu definieren und diese dann auch durchzuhalten, bis der Virus in Europa nicht mehr auftritt.

Ein weiterer wichtiger Punkt, über den es auch keine Einigung geben wird, ist die Sicherung der Grenzen, um zu vermeiden, dass der Virus erneut eingeschleppt wird.
Wenn man liest, dass am größten Deutschen Flughafen immer noch Passagiere aus Risikoländern nur über die Quarantäne informiert werden und dann einfach so durch die Kontrollen spazieren können...

Ein ganz richtiger Punkt.

Ein ganz richtiger Punkt. Nach schlimmer Situation ist es nun in Belgien gelungen, eine Kehrtwendung einzuleiten. Gefahr droht durch deutsche Touristen und Einkaufende. Tschechien, Sachsen, wären ein weiteres Beispiel, und derer gibt es zu viele. Also entweder synchronisiert, und ehrlich wenn die Situation entgleitet (also nicht erst verischgln), oder alle Grenzen dicht. Wäre eine Option. Doof für Berufspendler denen dann die Basis wegbricht usw..

Und Geld ist in shutdown gut angelegt, spart mehr als es schadet, aber jedes Mal wieder das Erreichte aufs Spiel zu setzen und zu verlieren ist etwas was uns wirtschaftlich und sozial kaputt macht. Und die Welt dreht sich weiter. Viele Teile Asiens handeln konsequent, die Schwächung, die wir uns durch Inkonsequenz selbst verpassen, wird Jahrzehnte Folgen haben. Meine Meinung.

Und wie soll die Strategie genau aussehen ?

Ein Punkt leuchtete schon mal durch:
Viel Testen

Und dann ... Re-Import von Corona vermeiden ...
Wie ? Durch stetiges striktes Reiseverbot ?

Und dann ... kam nix mehr ...

Konkreter wäre z.B. gewesen:
A) eine tatsächliche Quarantäne, wenigstens als Angebot, wie Hotels als Quarantäne-Häuser, wg: bringt nix, wenn d. Quarantänepflichtigen zu Hause m. d. Fam.-Mitgliedern wohnen, + Kurkliniken f. d. gesunden Seniorinnen/er a. Alten- u. Pflegeheimen
B) Corona-Schnell-Test-Zentren v. allen Alten- u. Pflegeheimen in d. EU, f. Personal, externes Personal + Besucher + d. häuslichen Krankenpflege v. Ort, auch in anderen Massenunterkünften, u. auch im Hospiz etc.
C) strenges Hygienekonzept im ÖPNV in d. EU wie in Hotels, Gaststätten u. Restaurants + Schnell-Tests d. aussteigenden Fahrgäste + Begleitpersonal
D) d. in den letzten 20 J. vergraulte Krankenpflege- u. Ärztepersonal wieder zurück zu gewinnen m. Top-Bezahlung+Arbeitsbedingungen (keine Arbeitsüberlastung)

+ Personalstrategie !

Da scheint etwas dran zu sein

Im Gegensatz zu anderen "Experten" unter den Kommentierenden hier kann ich das nicht bis ins Detail beurteilen, aber da scheint etwas dran zu sein.

Außerdem sind sich mit diesem Aufruf 300 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler wie Melanie Brinkmann und Christian Drosten einig.

Verquerdenker werden natürlich behaupten, die hätten sich alle verabredet, um uns unsere demokratischen Rechte wegzunehmen.

Ratlos, ahnungslos, hilflos.

Wir schaffen es nicht, innerhalb Deutschlands eine einheitliches Vorgehen der Länder durchzusetzen. Deshalb versuchen wir es jetzt europaweit. Da fehlt mir mindestens eine Gehirnwindung um dies zu verstehen.

Wirklichkeit

Schon auf nationaler Ebene wird abwechselnd nach übergreifenden Regelungen und dann wieder nach regionalen, gar lokalen Sonderstrategien gerufen. Im steten Wechsel, sogar bisweilen von den selben "Verantwortlichen". Hier von einer europäischen Ebene zu träumen grenzt an Realitätsverlust.

@11:03 von Der_Mahner - mahnen ist keine Träumerei

"Hier von einer europäischen Ebene zu träumen grenzt an Realitätsverlust."

An der Durchführbarkeit kann man berechtigte Zweifel haben, aber deshalb ist das Konzept von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler nicht falsch.

Diese machen das, was Sie mit Ihrem Nickname aussagen wollen, sie mahnen.

Wenn europäische Strategien ...

..nur gut sind wenn die EU in Teilen am Boden liegt, kann man sie dem Bürger nicht vermitteln. Wenn es um Geld, oder wie jetzt um Impfmittel, geht, müssen wir (wer ist dann "wir") plötzlich "gemeinsam", in der übrigen Zeit hat da so mancher Staat seine eigene Meinung ... die er dann auch knallhart durch- und umsetzt; z. B. bei der Verteilung der Flüchtlinge, dem Rettungsschirm u.v.m..
GEMEINSAM muss wie in einer Ehe sein... "in guten wie in schlechten Zeiten ... "
Und die EU kann noch lange nicht "gemeinsam" wenns nur in schlechten Zeiten passt.

Details bitte

Ich wäre ebenfalls an genaueren Angaben zum Plan der Wissenschaftler interessiert.
Und sind die genannten Zahlen wirklich pro Million oder eher pro 100.000 Einwohner?

Impfung ignoriert?

In dieser "Empfehlung" wird die Impfung gänzlich ignoriert. Was soll das? Zuerst einmal volle Kraft voraus auf Impfschutz, nicht auf Lockdown. Zweitens, auch wenn die EU Länder unterschiedliche Wege gehen, den Virus beeindruckt das nicht. Beleg: Deutschland aktuelle Übersterblichkeit 9%, Schweden 10%. Dabei ist doch Schweden SO unterschiedlich in den Covid-19 Maßnahmen. Was soll die ganze Propaganda? Wer will was verkaufen?

Und in Deutschland......?

.....haben wir in 16 Bundesländern 16 unterschiedliche Corona-Regelungen angesichts einer Pandemie, die, wie das Wort schon sagt, „um die Welt“rast, und das Virus, um das es hier geht, tritt überall gleich auf (von ein paar wenigen Mutationen abgesehen).
Was ich hier immer wieder gefordert habe: eine einheitliche Strategie für ganz Deutschland! (Das Versagen des letzten Lockdowns ist auch darauf zurückzuführen).Und der nächste Schritt ist, richtig, eine europäische Strategie. Auf jeden Fall muss, noch vor Ende dieser Pandemie, ein Aufarbeiten der Erfahrungen in Brüssel stattfinden mit dem Ziel, für die nächste Pandemie viel besser vorbereitet zu sein und ein koordiniertes Handeln für Europa/EU auf den Weg zu bringen.
Ob sich das noch für diese Pandemie kurzfristig realisieren lässt? Ich bin skeptisch, nach den Erfahrungen mit unseren Landesfürsten und der Bundeskanzlerin. Da ist einfach zu viel Eigeninteresse im Spiel.

"aus anderen Ländern"

"Re-Import des Virus aus anderen europäischen Ländern"

*

Und was ist mit Ländern außerhalb der EU? Die EU ist nicht abgeschottet. Glücklicherweise.

Aber langfristiger sollte die Planung sein.
Das Verbot Feuerwerk zu verkaufen, das 1 Woche vor dem Verkaufsstart ausgesprochen wird ist nicht durchdacht gewesen.
Das hätte viel früher oder gar nicht kommen sollen.

Jetzt sind die Lager voll mit Pyrotechnik und jedes Lager ein potentielles Anschlagsziel.
Dann besser das Zeug verkaufen und wie üblich von der Bevölkerung in die Luft jagen lassen.

Eine europäische Strategie? Schön wäre es

Es wäre schön, wenn hier eine Übersetzung des Aktionsplans anwesend wäre, damit wir alle wissen können, worauf genau sich der Bericht bezieht.
Haben sich die beteiligten Wissenschaftler denn schon an ihre jeweiligen eigenen Regierungen gewendet?
Wollte Frau VdL nicht für ein einheitliches Vorgehen sorgen?
Was genau tut denn die EU - Administration dafür?
Außer „Wir tun alles für unsere (eigene) Wirtschaft, der Rest ist uns ziemlich egal“ gibt es doch bisher gar nichts, auf das sich die EU - Staaten einigen können.
Wenn ein EU - Staat die demokratischen Rechte und die Menschenrechte nicht einhalten will, wird er gepampert und mit jahrelangen Gerichtsverfahren unterstützt, die erst zum Sankt Nimmerleinstag vielleicht eine Entscheidung hervorbringen.
Die Pandemie zeigt sehr deutlich, dass fast sämtliche Regierungen in Europa Teil des Problems sind.
Die Wissenschaftler haben sicher recht.
Doch die Politiker erschaffen höchstens Nebenkriegsschauplätze um von ihrer Unfähigkeit abzulenken.

ja bitte an Redaktion Kernpunkte ergänzen

aus der vorgeschlagenen Strategie der Wissenschaftler wie diese niedrigen Infektionszahlen erreicht werden sollen!

Da wird sicher nicht ausbleiben
- auch Industrie und Zulieferbetriebe für Luxusgüter (Automobilindustrie, Konsumerindustrie) zeitweise für mehrere Wochen in harten Lockdown zu versetzen

- vernünftige FFP2 Masken zu tragen ohne Ventil die beim Ein- und Ausatmen selbst und andere Schützen. Es müssen Masken ohne gefälschte Zertifikate am besten Made in EU sein

- Lokal und Regional sich einzuschränken und nicht Global zu reisen und Handel treiben. Ggf. wenige Ausnahmen zulassen

Übrigens Ausgleichszahlungen/Kurzarbeitergeld in diesen Industriebereichen müssen anders aussehen und weitgehend von staatlicher Seite reduziert werden denn es sollte da ja nicht fürs zuhause bleiben mehr Geld geben als in der Pflege und Krankenhaus sich krumm zu machen.

TS: >>Eine Gruppe

TS: >>Eine Gruppe renommierter Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Europa hat ... eine gemeinsame europäische Strategie im Kampf gegen die hohen Corona-Infektionszahlen gefordert und einen Aktionsplan vorgelegt.<<

Mit einem Egebnis, das treffend mit "geballter Sachverstand" benannt werden kann. Ihr Wort in "Gottes" Ohr!

Weit ab von der Patchwork-Stategie (mal dies , mal das und erst mal sehen und dann mal gucken).

Jetzt konsequent handeln

Wir brauchen einen europaweiten harten Lockdown, bis die 7-Tage-Inzidenz deutlich unter 50 ist.

Von einer europäischen Ebene zu träumen ...

grenzt an Realitätsverlust.
Da muß ich einem Vorkommentar recht geben.
Solange die Menschen überall nur ihrem Egoismus fröhnen, ob in Zielen oder mit Meinungen das ist egal, solange sie sich nicht als Teil des Ganzen sehen und endlich kapieren, daß ihre Meinung zwar gut und schön ist, aber letztlich völlig unbedeutend, und endlich die Entscheidungen annehmen, die wenige Leute, die dafür gewählt worden sind und von Fachleuten beraten werden, solange wird nirgendwo nichts funktionieren.
Ich bin Zeit meines Lebens schon eine Anhänger der Idee des europäischen Gesamtstaats und seiner demokratischen Ordnung. Aber dazu gehört mMn auch, daß jeder seine Pflichten akzeptiert und sich in der Krise zurücknimmt, statt alles besser wissen zu wollen. Stattdessen kommen immer neue Vorschläge und Forderungen, von jedem, der sich dazu berufen fühlt. Wie soll da jemals !eine! klare Linie daraus werden. Alles, wirklich alles wird Vor- und Nachteile haben. Und am Ende wird kaum etwas so sein wie es war.

Teil des Problems

Was kann man hier in den meisten Kommentaren dazu lesen?

1. Pauschalablehnung , 'geht ja eh nicht weil ....' (Schweiz, Uneinigkeit in D..)
2. 'Ich weiß es besser' (gegen 300 Wissenschaftler)
3. Fatalismus ('Ratlos, hilflos') Dabei gibt es ja gerade einen Rat.

Wohlgemerkt hat hier wohl kein Kommentator das ganze Strategiepapier gelesen und in Folge auch nicht im Detail verstanden. Aber bereits fertige 'kompetente' Meinungen dazu.

Im Übrigen kann man auf guter Grundlage auch Änderungen fordern und bewirken, z.B. im Verhalten der Schweiz, der Bundesländer etc. Nur vom Sofa aus posten 'das bringe ja eh nichts' wird tatsächlich gar Nichts bringen.

Mir tun die Leute leid (Politiker, Wissenschaftler, Mediziner, Pfleger ...), die sich wirklich in harter Arbeit um Bewältigung der Krise und um Lösungen bemühen und dafür von den Realitätsverweigern regelmäßig und teils sehr aggressiv angegangen werden. Was hier gepostet wird ist in seiner Mehrheit Teil des Problems, nicht der Lösung.

Wichtig wäre

die Erforschung, wo und wie die meisten Ansteckungen passieren. Wenn sich jemand ansteckt, obwohl alle Masken trugen, nur der Abstand nicht ganz gewahrt bleiben konnte, dann läge das Problem in Bereichen wie Schulbussen, S- und U- Bahnen und auch an Fließbändern. Oder in wieweit spielt die Schmierinfektion eine Rolle? Wenn 75 Prozent nicht wissen, wo und wie sie sich angesteckt haben (auch Herr Spahn sagte dies), dann liegt da wohl das größte Problem.

Eine ...

europäische Strategie fordern.
Wie realitätsfremd muss die Wahrnehmung des Zustandes der EU bei den fordernden Wissenschaftlern sein?
Kommen die mal wieder aus ihren Laboren raus und von ihren Modellrechnungen weg, nämlich dem realen Leben zugewandt?

Das wird nie auf Europäischer

Das wird nie auf Europäischer Ebene funktionieren, dafür sind viel zu viele Profilneurotiker unterwegs die meinen alles zerreden zu müssen und es besser zu können. Leider!

@11:26 von 3rd PO Ellen Ripley

"... Wir brauchen einen europaweiten harten Lockdown, bis die 7-Tage-Inzidenz deutlich unter 50 ist ..."

Super Idee !

Und was kommt dann ?

Immer wieder LockDown zum größer werdenden LochDown in den Kassen ?

Und mal langsam mit dem Corona-Impfen anfangen ?

Da muss mehr auf den Tisch.

Da ist aber bisweilen so gut wie nix passiert.

Das Volk in der EU müsse zu 100% die AHA-Regeln+Lüften einhalten.
Mehr war da nicht.

Das Ergebnis sehen wir ja jetzt in D. und in der EU.

@11:16 von Paul Falke - Impfen wird nicht "ignoriert"

"In dieser "Empfehlung" wird die Impfung gänzlich ignoriert."

Das ist ihre Interpretation; ich glauben kaum, das Christian Drosten und Melanie Brinkmann die Impfung ignorieren. Die Impfung kann auch nicht in kurzer Zeit alles ändern.

"auch wenn die EU Länder unterschiedliche Wege gehen, den Virus beeindruckt das nicht. Beleg: Deutschland aktuelle Übersterblichkeit 9%, Schweden 10%. Dabei ist doch Schweden SO unterschiedlich in den Covid-19 Maßnahmen."

Sie vergleichen die Übersterblichkeitszahlen lediglich für den November. In Schweden gab es im Frühjahr mehr Coronatote pro Million Einwohner als bei uns. Inzwischen gibt es auch in Schweden stärkere Kontaktbeschränkungen, die natürlich erst mit Verzögerung wirken.

Noch komplexer und undurchführbarer geht es kaum!

Warum nicht eine ganz einfache Strategie der Eigenverantwortung: Wer sich schützen will, trägt überall eine FFP2-Maske und alle anderen läßt man in Ruhe mit Corona-Maßnahmen.
Und wie verhindert man dann eine Überlastung der Krankenhäuser? In der Grippewelle 2017/2018 gab es eine Übersterblichkeit von mehr als 5000 pro Woche (Quelle: Destatis)! Die Überlastung der Krankenhäuser liegt also offenbar nicht an der Anzahl der Kranken/Sterbenden, sondern an den Corona-Maßnahmen, die die Arbeit behindern und Personal in Quarantäne schicken.

Endlich es ist vollbracht,

Endlich es ist vollbracht, nehmen ein paar vernünftigere Leute die Pandemie so, wie sie eigentlich von Anfang an hätte angegangen werden müssen. Es wird auf Dauer keine andere Möglichkeit geben, als wie von den drei Wissenschaftlerinnen gefordert, die Sache gemeinsam und vor allem dann auch gleich getaktet anzugehen. Die bisherigen Lockdowns haben auf Dauer doch auch deshalb nichts gebracht, weil dann gerade der Nachbarstaat aus seinem abgeschlossenen Lockdown herauskam und seine Bürger als Teil der neuen wiedergewonnen Freiheit die Nachbarstaaten dann als Kunden oder Arbeitskräfte besuchte und das Virus so immer wieder am Laufen hielt. Diese Brücken können zukünftig nur durch gemeinsames Takten der gleichen Maßnahmen angegangen werden, um das Virus so die Ziel zu nehmen und es so immer mehr auszutrocknen. Warum man das zu erkennen so lange braucht, ist mir ein Rätsel- Dass dies nicht gleich angegangen wird, liegt an den verschiedenen Egoismen der einzelnen Länder!

@11:27 von Humanokrat - Was sollte daran falsch sein?

"Wohlgemerkt hat hier wohl kein Kommentator das ganze Strategiepapier gelesen und in Folge auch nicht im Detail verstanden. Aber bereits fertige 'kompetente' Meinungen dazu."

Volle Zustimmung!

Wissenschaftler setzen ihr Wissen ein, um zu mahnen, dass ein gemeinsames Handeln angebracht wäre. Was sollte daran falsch sein?

Klingt etwas wie:

„Das beste Mittel gegen Armut wäre, wenn man immer genug Geld hätte.“

Aber klar stimmt das. Wir haben schon im Sommer tatenlos zugesehen wie die Zahlen erst langsam und dann immer schneller gestiegen sind. Dabei wäre es sehr viel einfacher gewesen, die Zahlen niedrig zu halten als sie jetzt erst wieder zu drücken.

Das war aber eigentlich schon lange klar, wollte nur keiner wissen. Wird jetzt auch nicht anders laufen. Prävention wirkt immer wie „unnötig früh“, bis es dann zu spät ist.

Profilneurotiker ....

Mit Sicherheit gibt es diese Spezie ....
Aber langsam kann man es nicht mehr hören , Corona und kein Ende in der Diskussion .
Abwarten und sich vom Gesundheitsamt informieren lassen wenn man selber dran ist , ..es muss auch mal gut sein .
Aber die Tagesschau beteiligt sich selber an den ewigen Fragestellungen , ..gibt es auch noch relevantere Themen , ..nein ?

@Vriegel - schwedischer Weg

Weil Sie immer wieder den schwedischen Weg propagieren:

In Schweden sind im vergangenen Monat sogar so viele Menschen gestorben wie in keinem November der letzten 100 Jahre. Im November 2020 starben demnach 8088 Menschen. Dies entspreche einer Übersterblichkeit von zehn Prozent im Vergleich zu den entsprechenden Monaten 2015 bis 2019, teilte die schwedische Statistikbehörde mit.
Quelle: tagesshau.de

@ Humanokrat 11:27

Da bin ich ganz bei Ihnen!

27 Staaten und ein Gedankengut...

Der Gedanke daran scheint an sich sinnvoll, aber 27 Staaten hier mit dem gleichen Gedankengang anzutreffen ist bisher bei allen Projekten kläglich gescheitert (Ob bei der Verteilung der Flüchtlinge, Sichern der EU-Grenzen, bei der Idee, ein 2/3- Mehrheit- Prinzip auf die Beine zu stellen...usw.)
Wenn andere Staaten offensichtlich gegen sämtliche Regeln brechen und selbst dem EUGH die Hände gebunden sind (außer abzumahnen), dann ist damit schon alles gesagt.

Parteipolitik

Um solche Maßnahmen durchzusetzen müsste man erst mal die Profilierungssucht der einzelnen Parteien in den Griff bekommen. Also, träumt weiter, leider.

@ um 11:27 von Humanokrat

Freundlicherweise wurde bei t-online etwas näher auf den Inhalt des Strategiepapiers eingegangen.
Nichts desto weniger kennt doch jeder aufmerksame Zeitgenosse die Fähigkeiten der EU. Alles muß Einstimmig beschlossen werden oder es wird nichts beschlossen. Und immer hat die Wirtschaft vorrang.
Wenn nur wenigsten alle(!) deutschen Politiker die Risikoanalyse des RKI zu Pandemieausbrüchen von 2012/13 gelesen hätten - sie wurde als Bundesdrucksache auch im Bundestag veröffentlicht - hätte es schon in der BRD kaum eine Diskussion zur Notwendigkeit eines harten Lockdown gegeben, zu Schulschliessungen oder Schließung des ÖPNV.
Ich wünsche mir sehr, dass in der EU vernünftige Politik für 550 Millionen Menschen gemacht wird.
Aber selbst innerhalb eines einzelnen Landes scheint das unmöglich, wie wir selbst jeden Tag, seit ca 10 Monaten leidvoll miterleben müssen.
In der BRD müssten eigentlich sämtliche verantwortlichen Politiker zurücktreten.
Die haben nur an ihre Selbstdarstellung gedacht.

Jedes Land ist anders

Jedes Land ist anders strukturiert und sucht nach einem eigenen Gleichgewicht.
Das wollen die „Theoretiker“ wohl nicht einsehen.
Zuerst müssen dazu die Grenzen dicht gemacht werden. Der Virus kennt nämlich sonst deshalb keine Grenzen, weil es keine Grenzen für die Viruseinschlepper gibt! Dies hat nämlich durch Pendler zu Hotspots in den grenznahen Gebieten zu Österreich, Tschechien und Polen, aber auch Frankreich und Belgien geführt. Merkels starre Verweigerung von Grenzschließungen innerhalb der EU hat verheerende ideologische Gründe.
Ein- und Ausreise, egal auf welchem Wege, darf bei geschlossenen Grenzen nur mit Negativtest oder später Impfnachweis möglich sein, auch für Pendler. Durch die Grenzschließungen im Frühjahr und den Lockdown hat Deutschland doch vorbildlich seine Bewohner geschützt, aber dann wieder aufs Spiel gesetzt.
Zum Umdenken gehört überall eine staatlich geförderte Teststrategie, nicht eine private.

um 11:44 von Jacko08

Ich glaube nicht, dass es ein Problem ist, hier eine gemeinsame Linie zu finden. Von Anfang an waren sich die meisten EU-Staaten einig, und die beiden Staaten, die ausgeschert sind - GB und Schweden - naja, der eine ist nicht mehr Mitglied der EU, und der andere hat gerade offiziell das totale Scheitern seines Sonderwegs anerkannt. (Wobei es immer noch keinen Rücktritt der Regierung gibt ... komische Zustände.)

Die anderen 26 waren sich vor Monaten schon einig.
_

@ Dr. Walter Grote 11:37

Ihr kommentar läßt einen wieder mal daran zweifeln, daß in unserem Bildungswesen so alles ganz richtig läuft. Wenn sich ein Mensch, der sich vermeintlich der Wissenschaft verschrieben hat, solche Ansichten absondert, dann kann man sich eigentlich nur noch fremdschämen.
Haben Sie einen Moment darüber nachgedacht, wieviele Menschen es bei uns gibt, die sich nicht selber schützen können? Wohl kaum. Ein Post mit weniger Empathie geht kaum noch!

Lockdown und Reisen

Während sich die meisten braven Bürger an den harten lockdown halten, reisen andere munter in der Welt herum, treffen mehr als 2 Haushalte, gehen im Restaurant essen und müssen bei Rückkehr nach Deutschland nicht einmal in Quarantäne ? Das ist ungerecht und macht zornig. Einige wenige geniessen Sonderrechte und der, der sich an die Regeln hält ist der Dumme. Also Quarantänepflicht (am besten direkt am Flughafen in ein Quarantänehotel) für alle Reiserückkehrer !

um 11:47 von paule2

Der Sinn der Grenzschließungen liegt in der einfacheren Nachverfolgung der Kontakte einer infizierten Person. Darüber hinaus hat die Grenzschließung keinerlei Nutzen.
_

An die, die glauben nach der Impfung ist alles OK:

Ganz abgesehen davon, dass die Wirksamkeit der Impfung zur Zeit bei 80 - 90% liegt, genügt einfaches Kopfrechnen, um zu sehen, dass es länger als 3 Monate dauert, bis alle geimpft sind.
Ganz grob:
Wir haben über 80 Millionen (gemeldete) Einwohner.
Jeder muss 2 mal geimpft werden = 160 Millionen Impfvorgänge.
Jetzt stellen wir uns vor, es gelänge mit aller Anstrengung, jeden Tag deutschlandweit 1 Million Impfungen durchzuführen, dann sind wir bei 160 Tagen, also knapp bei einem halben Jahr.

In der Realität wird nicht jeden Tag geimpft werden können und wir können froh sein, wenn wir am Tag 500.000 Impfungen hinkriegen.

Mir ist aber klar, dass mit jedem erfolgreich Geimpften, die Möglichkeit von Infektionen verringert wird, dass sich also schon bei einer Durchimpfung von 50% erste Erfolge einstellen können.

Trotzdem ist die Vorstellung, durch Impfungen in wenigen Wochen wieder so leben zu können, wie vor der Pandemie, reine Illusion.

@Dr. Walter Grote - alles wie gehabt?

"Warum nicht eine ganz einfache Strategie der Eigenverantwortung?"

Weil diese Strategie überall gescheitert ist, wo sie angewendet worden ist.

Sie argumentieren, 2017/18 habe es auch ein hohe Übersterblichkeit gegeben (woran die lag, ist übrigens eine Vermutung). Haben Sie Zahlen, wie stark damals dadurch die Intensivstationen belastet waren?

Anders als 2017/18 ist unter anderem, dass ein Covid-19-Patient „statistisch gesehen“ mehr als ein Bett „verbraucht“, weil die Behandlung ganz erheblich personalintensiver ist.

Und je größer der Anteil der Covid-Patienten auf den Intensivstationen wird, desto größer wird der Arbeitsaufwand selbst bei gleichbleibenden Patienten-Gesamtzahl, diese wächst aber.

Warum zentralisieren ?

Sollte man nicht langsam einmal innehalten (nicht jeden Tag eine neu Sau durchs genervte Dorf treiben) und abwarten, was Impfbeginn, weitere Impfstoffe, bessere Schutzmaßnahmen und Ausstattungen schon ermöglichen ?

Oder geht es hier nur um den nächsten Versuch der EU-Utopisten die "allgemeine Verunsicherung" zu nutzen,...um die Dinge wieder an sich zu reißen und den Nationalstaaten wieder ein Stück der Souveränität zu nehmen ? Man weiß es nicht !

Sollte sich in breiten Teilen der europäischen Bevölkerung auch nur der leiseste Verdacht durchsetzen, dass "hier weder etwas von der EU versucht wird",...ist das Vorhaben bereits für die Tonne, kann sofort begraben werden !
Und Strategien, die wieder überwiegend nur auf "Lockdowns und Beschränkungen" fußen, werden keinen langfristigen Erfolg bringen.

Man sollte jetzt erst einmal HIER (im Kleinen) in Deutschland damit beginnen, eine Strategie (NEBEN dem Lockdown) zu entwickeln, örtliche Schutzmaßnahmen und Ausrüstung zu verbessern.

@Schaefer, 11:02 Uhr - Gute Idee

Die Grundidee einer gesamteuropäischen Lösung auf wissenschaftlicher Basis ist absolut zielführend. Auch in Deutschland haben sich die Bundesländer nun endlich zusammengerauft, eine - im wesentlichen - einheitliche Linie in der Pandemiebekämpfung zu fahren. Wir müssen das scheinbar Unmögliche wagen. Dabei sind nicht nur wir Deutsche, sondern letztlich alle Europäer gefordert.

11:47 von paule2

Zitat:"Merkels starre Verweigerung von Grenzschließungen innerhalb der EU hat verheerende ideologische Gründe."

Immer wieder die gleiche alte Leier. Grenzschließungen hätten - vielleicht - im Januar und Februar gegenüber China geholfen. Seither hat sich das Virus mehr oder weniger stark über die ganze Welt ausgebreitet. In meinem Landkreis gibt es keinen internationalen Pendlerverkehr, keinen Flughafen , keinen großen Bahnhof, die Zahlen steigen trotzdem rasant an. Die ständige Forderung nach Grenzschließungen hat verheerende ideologische Gründe ohne jede sachliche Grundlage.

Sie haben ja Recht - aber ......

Ich gebe Ihnen vollkommen Recht, der Zustand der EU und ihre 'Entscheidungsfähigkeit' lässt nicht viel Hoffnung. Aber ich verstehe nicht, wieso das nicht umso mehr Grund sein sollte, Änderungen zu fordern. Evt. ist ja diese Krise sogar ein 'Gamechanger'?

Sie merken schon, ich habe Hoffnung, fühle mich dabei aber schon wie der 'falsche Fuffziger' im Kreis der bessenen Pessimisten und Fatalisten. Nein, ohne Vision geht gar nichts. Selbst die EU ist eine Vision so wie Frieden, Bekämpfung der Armut, der Klimakrise etc.

Wenn man es nicht angeht - und sinnvolle Forderungen von der richtigen Seite sind ein Anfang - dann wird sich nichts bewegen. Die Fatalisten werden sich vielmehr darin suhlen, dass sich ihre Negativvorhersagen bestätigen.

Dabei handelt sich überwiegend bloß um die bekannten 'Self-fulfilling Prophecies''.

Und der Weg zum Ziel?

Beim Ziel wird man sich schnell einig sein, doch wie sieht der Weg dahin aus?

Sieht man mal von dem Hoffnungsträger Impfung ab und geht man ferner davon aus, dass die Maske ein nur begrenzt wirksames Mittel ist, dann bleibt als zuverlässiges Mittel nur die konsequente Kontaktbeschränkung. Die ist umso wirkungsvoller, je enger man den Bewegungsradius der Menschen zieht und je seltener man sich im öffentlichen Raum bewegt.

In Wohngegenden könnte man den erlaubten Bewegungsradius auf die Entfernung der eigenen Wohnung vom nächsten Versorgungspunktbegrenzen und das Zeitfenster für Einkäufe für verschiedene Bevölkerungsgruppen unterschiedlich festlegen. Lediglich der berufsbedingte Verkehr muss davon ausgenommen werden.

Schulen und Büroberufe müssten konsequent auf die digitale Schiene verlegt und dazu müsste unserem Digitalminister mitsamt seiner Flug-Taxi-Beauftragten endlich mal Dampf gemacht werden, Deutschland ins digitale Zeitalter zu transformieren.

Es gibt

nicht "die Wissenschaft"!
Wer des Englischen mächtig und in den wissenschaftlichen Datenbank liest, stellt schnell fest, dass es da sehr unterschiedliche Meinungen gibt. Das ist ein vollkommene irrige Annahme, die leider so verbreitet wird. Es gab vorher auch schon Zusammenschlüsse von Wissenschaftlern, die genau in die andere Richtung zeigen (Barrington etc.). Man sollte sich immer hinterfragen, wer möchte aus welchem Grund beeinflussen. Letztendlich lese ich meistens ungesicherte Statements und hohle Phrasen. Es ist nun eine politische Sache. Was ist die Gesellschaft bereit zu tragen? Wenn es dann so ist, dass der Lockdown, egal was er auch wirtschaftlich anrichten kann, bis in den Sommer hinein wirken soll, dann macht es einfach!

@ Humanokrat, am 19. Dezember 2020 um 11:27:

"Mir tun die Leute leid (Politiker, Wissenschaftler, Mediziner, Pfleger ...), die sich wirklich in harter Arbeit um Bewältigung der Krise und um Lösungen bemühen und dafür von den Realitätsverweigern regelmäßig und teils sehr aggressiv angegangen werden. Was hier gepostet wird ist in seiner Mehrheit Teil des Problems, nicht der Lösung."

Ich stimme Ihrem sehr klugen und differenzierten Kommentar zu 100% zu, vor allem auch dem letzten Abschnitt Ihrer Ausführungen!
Mir geht dieses ständige, pauschale Schlechtmachen und Schlechtreden von allem und jedem durch selbst ernannte 'Experten' hier in den Kommentarspalten auch zunehmend auf den Senkel. Manche scheinen das hauptberuflich oder doch zumindest als Hobby zu betreiben . . .

11:37 von Dr. Walter Grote

Zitat:"Die Überlastung der Krankenhäuser liegt also offenbar nicht an der Anzahl der Kranken/Sterbenden, sondern an den Corona-Maßnahmen, die die Arbeit behindern und Personal in Quarantäne schicken."

Sagen Sie diesen Satz doch bitte einmal einer Intensivpflegekraft oder einem Arzt auf einer Coronastation. Ich habe gerade eine Reportage über ein Klinikum in Stuttgart gelesen, bei dem nicht nur die Intensivstation, sondern auch der "normale" Aufwachraum mit Coronapatienten belegt ist. Der interviewte Pfleger wollte seinen Namen nicht nennen, weil KollegInnen nach solchen Interviews Drohbriefe und Beleidigungen von "Querdenkern" bekommen hatten. Unglaublich, dass es heute immer noch Menschen (mit Dr.-Titel !) gibt, die so etwas schreiben.

11:37 von Dr Walter Grote

„ Warum nicht eine ganz einfache Strategie der Eigenverantwortung: Wer sich schützen will, trägt überall eine FFP2-Maske und alle anderen läßt man in Ruhe mit Corona-Maßnahmen.“

Haben Sie ein Beispiel, wo, in einem Fall ähnlicher Größenordnung, die Eigenverantwortung funktioniert hat? Nach meiner Erfahrung scheitert die Eigenverantwortung überall dort, wo die Eigeninteressen größer sind, als die Nachteile, die man durch das Problem in Kauf nehmen müsste. Dies gilt erst recht dann, wenn es eine gewisse Wahrscheinlichkeit dafür gibt, dass man von dem Problem garnicht betroffen sein wird. Es trifft eh nur die anderen. Das Umdenken, im Sinne von Eigenverantwortung tritt dann ein, wenn man selbst von dem Problem betroffen ist (siehe Premier Johnson in GB). Dann ist es aber i.d.R. zu spät!

Das Unmögliche wagen ..

@11:55 von Adeo60

Zitat: "Wir müssen das scheinbar Unmögliche wagen. Dabei sind nicht nur wir Deutsche, sondern letztlich alle Europäer gefordert."

Wunderbar formuliert, vielen Dank! Das ist genau das, worum es grad geht. Je höher die Herausforderung desto mehr Mut und Ambition braucht es.

Bitte mehr davon ......

@11:50 von idee

"... Also Quarantänepflicht (am besten direkt am Flughafen in ein Quarantänehotel) für alle Reiserückkehrer ..."

Na ja ... besser ist nur die im Schnell-Test positiv getesten.

Und falls der Test negativ ausgefallen ist, ggf. 2 Tage später zur Sicherheit noch mal testen.

Leider sind diese Schnell-Tests derzeit nicht so zuverlässig, wie es sein müsste.
Hier darf dann gerne noch weiter dran verbessert werden. Es darf gehofft werden, dass der Bundesgesundheitsminister hier ganze Arbeit leisten möchte, und sich dafür max. einsetzt, dass die Weiterentwicklung dieser Tests schnell voran schreitet.

@ idee 11:50

>>Einige wenige geniessen Sonderrechte und der, der sich an die Regeln hält ist der Dumme. <<

Der Klügere ist nie der Dumme.
oder halten Sie es für falsch, sich an die aufgestellten Regeln zu halten?

@12:02 von Martin Vomberg

"Mir geht dieses ständige, pauschale Schlechtmachen und Schlechtreden von allem und jedem durch selbst ernannte 'Experten' hier in den Kommentarspalten auch zunehmend auf den Senkel. Manche scheinen das hauptberuflich oder doch zumindest als Hobby zu betreiben . . ."

Meine volle Zustimmung!
Und damit verabschiede ich mich bis auf weiteres.

um 11:28 von wolf 666

,,Eine ...
europäische Strategie fordern.
Wie realitätsfremd muss die Wahrnehmung des Zustandes der EU bei den fordernden Wissenschaftlern sein?
Kommen die mal wieder aus ihren Laboren raus und von ihren Modellrechnungen weg, nämlich dem realen Leben zugewandt?"

Realität und reales Leben werden geschaffen durch das was Mensch tut oder lässt. Wollen Sie ernsthaft nur nichts tun und einfach nur meckern, weil man in Europa sich in sehr vielen Bereichen nicht einig ist? Auch Wissenschaftler sind betroffen vom Mangel und von den Zukunftsängsten. Glauben Sie, die leben in einer Blase? Nur weil man davon ausgehen muß, daß dieselben Betonköpfe alle Mühe zunichte machen im Beschlußfall, die schon bei der Flüchtlingsverteilung und anderen essentiellen Fragen querstehen und die EU erpressen, kann man in der Krise nicht den Kopf in den Sand stecken.

Obwohl man da wahrscheinlich gut vor Corona geschützt ist.

@ Inge N. 11:54

Was auch bei dieser eher kruden Argumentation mit der Übersterblichkeit ausgeblendet wird, sind die Folgeschäden, die viele Genesene oder nur leicht Infizierte aufweisen. Unter der Woche berichtete das ZDF von einem jugendlichen, sportlichen Mann, der nach 3 Tagen das Virus scheinbar überwunden hatte. Die entstanden Herzfehler wurden erst bemerkt, als er morgens nicht mehr aufwachte.
Die Folgen, die das Virus außer dem finalen Tod anrichten kann, sind noch gar nicht zu überschauen.

@ um 11:51 von Frank_Furter

„Jetzt stellen wir uns vor, es gelänge mit aller Anstrengung, jeden Tag deutschlandweit 1 Million Impfungen durchzuführen, dann sind wir bei 160 Tagen, also knapp bei einem halben Jahr.“
Ich stelle mir vor, dass die Impfarbeiter 24 Stunden rund um die Uhr im Einsatz sind und das auch an den Wochenenden und Feiertagen.
Das Pflegepersonal, die Polizei und die Feuerwehr und jeder Schichtarbeiter tut das doch auch.
Mehr als genug Personal lässt sich im Millionenheer der Arbeitslosen finden, von denen sicher viele gegen anständige Bezahlung mithelfen würden.
Die 20.000 Bundeswehrsoldaten, die schon in den Gesundheitsämtern aushelfen, sind nur 10% der Truppenstärke. Auch da geht noch viel. Es sowieso überhaupt nicht zu verstehen, warum 90% nicht zur Pandemiebekämpfung eingesetzt werden. Die sind schließlich nicht alle in Mali oder Afghanistan, hoffe ich.
Ergo könnte es etwas schneller klappen, wenn Herr Spahn auch endlich genügend Impfstoff besorgt. Die Möglichkeit hatte schon bestanden.

Schwedischer Sonderweg

@ von Inge N., am 19. Dezember 2020 um 11:43

Der achso gefeierte schwedische Corona-Sonderweg (der uns hierzulande besonders von den Kritikern auf geradezu penetrante Weise zur Nachahmung empfohlen wurde) ist krachend gescheitert. Selbst der schwedische König hat unlängst öffentlich erklärt, dass die Corona-Strategie der Regierung komplett gescheitert sei. Und, nachdem eine Corona-Untersuchungskommission bereits zuvor der Regierung Versagen vorgeworfen hatte, hatte der schwedische Regierungschef, Stefan Löfven, nichts eiligeres zu tun, als den schwarzen Peter dafür flugs den Gesundheitsämtern zuzuschieben. Diese hätten die Lage falsch eingeschätzt, warf er ihnen vor. Einfach nur erbärmlich dieses Verhalten, nachdem sich Löfven monatelang für seinen Sonderweg international hatte feiern lassen und sich in den vermeintlich niedrigen Fallzahlen sonnte! Jetzt ist dieses schwedische Karten/Holzhaus krachend in sich zusammengefallen. Die Toten werden davon leider auch nicht mehr lebendig.

Fehlende Studien und Forschung

Wenn wir derzeit Erkenntnisse aus Studien oder Felduntersuchungen gewinnen, stammen diese aus dem Ausland oder wurden privat finanziert (Süd-Tirol, Deutsche Bahn, England etc.).

Seit einem Jahr vermisse ich dort eine national Kraftanstregung, um dem Virus und seiner Ausbreitung auf die Spur zu kommen! Eine Studie zur Ausbreitung des Virus an Schulen soll beginnen und irgendwann im nächsten Jahr vorliegen. Dafür leistet sich die BRD ca. 180 Lehrstühle an Universitäten für Gender Mainstreaming, die dort das Gendersternchen erforschen.

Die von Ideologien und Dogmen geleiteten Politiker sind dafür verantwortlich, dass wir seit einem Jahr von der Gefahr bedroht werden, aber fast gar nichts über das Virus wissen!

Vielleicht hören ...

... Nun die Politiker*innen mehr auf die Wissenschaft.

Dieser Aufruf hätte vielleicht eher kommen sollen.

Schade, dass TS nur auf die Studie und nicht das Projekt verweist:

"https://www.containcovid-pan.eu"

.

11:46 von nie wieder spd

>>Aber selbst innerhalb eines einzelnen Landes scheint das unmöglich, wie wir selbst jeden Tag, seit ca 10 Monaten leidvoll miterleben müssen.
In der BRD müssten eigentlich sämtliche verantwortlichen Politiker zurücktreten.<<

Oha... sämtliche MPs jeden einzelnen Bundeslandes müsste zurücktreten? Und das alles sind Koalitionen. Da verlangen Sie aber ein bisschen zu viel des Guten. Und Sie meinen, die darauf folgenden MPs (fast) sämtlicher Parteien räumen den Laden nach Ihrem Geschmack auf? Bliebe eigentlich nur die AfD... Aber die hegen mit der EU m.W. so gar keine Sympathien. Das würde nur noch schwieriger...

@ European Son, am 19. Dezember 2020 um 12:05:

"Der Klügere ist nie der Dumme."

Wenn er nachgibt allerdings schon . . . dann wird nämlich das gemacht, was und wie es die Dummen wollen! ,.-)))

Verantwortungsbewusstes Handeln setzt Lernbereitschaft voraus

„Hunderte Forscherinnen und Forscher fordern jetzt ein länderübergreifendes Vorgehen (...) Sie bemängeln, dass die Regierungen in Europa bisher keine gemeinsame Vision für den Umgang mit der Pandemie entwickelt hätten“

Da die eigene Entwicklung dieser gemeinsamen Vision der Regierungen in Europa aller Wahrscheinlichkeit nach weiter auf sich warten lassen dürfte und die Warnungen der Wissenschaftler sich inzwischen oft genug als begründet herausgestellt haben - und welche Folgen es für die gesamte Gesellschaft hat, wenn sie von Seiten der Politik weitgehend ignoriert werden, auch, sollten die für die Regierung Verantwortlichen die Chance wahrnehmen zu zeigen, dass sie ihre Verantwortung ernst nehmen, indem sie einfach diesen bereits von kompetenter Seite „vorgefertigten“ Aktionsplan übernehmen. Und für seine zügige Umsetzung sorgen: „Eine Gruppe renommierter Wissenschaftler/innen aus Europa hat (...) eine gemeinsame europäische Strategie (...) gefordert und einen Aktionsplan vorgelegt“

Hier geht es zum Volltext

Wer möchte kann den Volltext des Vorschlags auf deutsch selbst nachlesen: containcovid (minus)pan.eu
Trägt vielleicht zu einer differenzierten Betrachtung bei.

Wie weit die Demokratie besteht ...

Wenn man den Kampf gegen die Pandemie als Krieg bezeichnet, so wie Macron, und dann mit der, uns immer wieder eingeredeten, Kriegsgefahr durch östliche Länder vergleicht, kann man dann darauf vertrauen, dass eventuelle Einsätze von nationalen Soldateneinheiten oder gar ganzen NATO - Streitheeren ebenfalls so mannigfach demokratisch diskutiert werden, wie das Vorgehen gegen Corona?
Oder eine Bombenabwurfwarnapp ohne Ortsangaben, ohne sogar ein Tracking der angreifenden Flugzeuge oder Raketen. (Heutzutage wäre das fast möglich)
Hört sich Lächerlich an?
So lächerlich, wie der Lockdown nicht konsequent genug ist. Nirgendwo.
Das ist die aktuelle Gemeinsamkeit der EU - Staaten.

Alles gesagt

Von den Experten und Kommentaren ist eigentlich schon ALLES gesagt worden. Nur noch nicht von Jedem.

Dabei gibt es nur drei wirksame Dinge: 1. Alle Leute testen, 2. absolute Quarantäne bei den infizierten Personen, 3. impfen der gesamten Bevölkerung.

@ AbseitsDesMains.., am 19. Dezember 2020 um 12:16:

"Dafür leistet sich die BRD ca. 180 Lehrstühle an Universitäten für Gender Mainstreaming, die dort das Gendersternchen erforschen."

Ja, und? Was soll das jetzt mit Corona zu tun haben, dass Sie mit diesem Lieblingsfeindbild der AFD um die Ecke kommen (siehe den unlängst im BT abgelehnten Antrag)? Das eine schließt doch das andere nicht aus, weil es nämlich rein gar nichts miteinander zu tun hat! Dafür leistet sich die BRD in anderen Disziplinen (u.a. auch in Forschung & Medizin) gleich mehrere tausend (!) Lehrstühle! Wie es scheint, sind wohl eher Sie selbst es, dessen Denken von Ideologie und Dogmen geleitet wird!

"dass wir seit einem Jahr von der Gefahr bedroht werden, aber fast gar nichts über das Virus wissen"

Mit Verlaub, aber das ist der nächste, unreflektierte Unsinn, den Sie hier verbreiten! Was meinen Sie wohl, auf welcher Basis werden Impfstoffe entwickelt? Weil man angeblich (wie Sie behaupten) nichts über das Virus und seine Verbreitung wüsste? Ernsthaft jetzt!?

@11:27 von Humanokrat

"Mir tun die Leute leid (Politiker, Wissenschaftler, Mediziner, Pfleger ...), die sich wirklich in harter Arbeit um Bewältigung der Krise und um Lösungen bemühen und dafür von den Realitätsverweigern regelmäßig und teils sehr aggressiv angegangen werden. Was hier gepostet wird ist in seiner Mehrheit Teil des Problems, nicht der Lösung."

Eine parlamentarische Diskussion findet kaum statt, deshalb hier im Forum. Die außerparlamentarische (APO) wird diskreditiert und zwar egal ob sie sich offenkundig gegen die Regierung stelle oder sich artig an die Regeln hält. Schuld sind die Bürger!

Wir haben es mit einer hochnäsigen Kaste zu tun, denen gerade ihr Verhalten auf die Füße fällt.

Ist es zuviel verlangt, dass wir Bürger Informationen, Studien und Untersuchungen einfordern?
Können die Bürger nicht verlangen, dass die Maßnahmen evidenzbasiert sind, also ein klarer Zusammenhang zwischen Maßnahme und Ursache besteht?
Schule und ÖPNV offen, Restaurant und Frisör zu?

Kehrtwende

Der Aufruf in „Lancet“ ist eine Kehrtwende hin zu einer Eradikationsstrategie nach chinesischem Vorbild, auch wenn das hier anders formuliert wird.

Das Ziel solle, so die Autoren, das „Beenden“ der Pandemie durch „einmalige“ „harte Maßnahmen“ sein, also zwischen den Zeilen: so wie es die Chinesen gemacht haben.

Die Autoren führen die Erfolge asiatischer Länder auch explizit an, insbesondere was das Potential für eine „rasche wirtschaftliche Erholung“ nach dem Shutdown und eine „nachhaltige“ Pandemiebekämpfung betrifft.

Der Vorschlag, die Infektionszahlen so massiv zu drücken wäre nur mit einem Komplett Shutdown der Wirtschaft nach chinesischem Vorbild möglich.

Das sagen die Autoren so deutlich zwar nicht.

Aber sie sagen, dass das Ziel nur durch einschneidende Einschränkungen des „öffentlichen Lebens“ möglich sei, wozu die Wirtschaft nun einmal dazugehört, und zitieren asiatische Länder als „Vorbild“, ohne direkt auf China zu verweisen.

11:59 von Humanokrat

>>Wenn man es nicht angeht - und sinnvolle Forderungen von der richtigen Seite sind ein Anfang - dann wird sich nichts bewegen. Die Fatalisten werden sich vielmehr darin suhlen, dass sich ihre Negativvorhersagen bestätigen.<<

Ich würde mich nicht als "Fatalist" beschreiben, wenn ich nur Bedenken gegenüber dieses Projektes hege. Im Gegenteil, ich halte es für sehr sinnvoll, wenn es tatsächlich klappen würde. Da bin ich allerdings, was die EU betrifft, etwas pessimistischer geworden... Allerdings fühle ich mich auch nicht direkt von Ihnen "angeschrieben", denn ich neige niemals dazu mich in Negativvorhersagen zu suhlen. Im Gegenteil, das finde ich grenzwertig...

wie soll das gehen?

Ist man sich innerhalb der deutschen Länderpolitik uneins, wie soll dies EU-weit funktionieren?

"Wissenschaftler fordern europäische Strategie" sicherlich eine sinnvolle Forderung, nur der Glaube an eine Umsetzbarkeit lässt mich zweifeln.

Bekommt man schon einfachste Themen wie z.B. die Abschaffung der Sommerzeit über Jahre nicht auf die Reihe, so ist man mit einer Situation die schnelles, flexibles, vorausschauendes Handeln erfordert wahrscheinlich vollends überfordert.

11:55 von Peter Meffert: Grenzschließungen

Wie erklären Sie sich dann die Zunahme zur 2. Welle? Österreichs Kanzler Kurz hat es deutlich gesagt: Die 2. Welle wurde zu 2/3 importiert von Rückkehrern aus der Balkanregion und Osteuropa. Und das waren Rückkehrer aus ihrem Heimaturlaub, wo es eben nicht den hiesigen Standard und Vorsicht gibt. Rückkehrer der Zeitarbeiter in Fleischindustrie, Industriestädte (z.B. Ingolstadt, NRW), Pflegedienste.
Dieser Personenkreis gehört der kaum Deutsch sprechenden Parallelgesellschaft an, die NICHT von der Dauerberieselung der Systemmedien erreicht werden.
Es wurde hier aber so getan, als ginge die Gefahr von Normaltouristen aus, die an den Pranger gestellt wurden.
Die heutige Welle ist doch der Zustand NACH diesen Hotspots.
Der wird mit Maßnahmen im Inneren bekämpft. Der "Nachschub" von Außen kann aber nur durch erneute Grenzschließung gestoppt werden, sonst gibt es einen ewigen Kreislauf.

Kann ich nicht mehr rechnen?

"Anzustreben seien maximal zehn neue Covid-19-Fälle pro Million Menschen pro Tag. Das würde für Deutschland eine Zahl von gut 800 Neuinfektionen binnen 24 Stunden bedeuten"
Bei mir gibt das 80, oder es müsste heißen pro 100000.

um 12:16 von AbseitsDesMains... Fehlende Studien

,,Seit einem Jahr vermisse ich dort eine national Kraftanstregung, um dem Virus und seiner Ausbreitung auf die Spur zu kommen! Eine Studie zur Ausbreitung des Virus an Schulen soll beginnen und irgendwann im nächsten Jahr vorliegen. Dafür leistet sich die BRD ca. 180 Lehrstühle an Universitäten für Gender Mainstreaming, die dort das Gendersternchen erforschen.

Die von Ideologien und Dogmen geleiteten Politiker sind dafür verantwortlich, dass wir seit einem Jahr von der Gefahr bedroht werden, aber fast gar nichts über das Virus wissen!"

Vor einem Jahr war Corona noch ein Bier. Studien, die sich mit Männerängsten
auseinandersetzen, kann es garnicht genug geben, vor allem im Mainstream der Anti - Mainstreamer. Corona trifft besonders die Identitätsverunsicherten in unserem Land. Wenn es eine Ideologie gibt, die zu kritisieren wäre, kann das nur die sein, die anderen Ideologie unterstellt. Es wird breit und intensiv geforscht. Sogar von zig Millionen Laien. Aber darum ging's Ihnen nicht.

Antwort auf den Kommentar

>Schwedischer Sonderweg<
Ein gewisser Markus Söder hat ja erst in dieser Woche über Schweden und seinen Sonderweg gemosert. Schweden sei gescheitert und bekommt im Gegensatz zu Bayern es einfach mit Corona und der Impfung nicht auf die Reihe. Solch ein Mosern sollte den Kanzlerstuhl aber auf einige Distanz von ihm halten.
Der Kanzler wird von woanders kommen.

Ich bin froh das die Vernunft nun siegt

Schon im März habe ich diese Thesen hier im Forum vertreten, und es gibt ja auch Politiker wie Lauterbach, die mit einer Eradikationsstrategie geliebäugelt haben.

Das Gegenargument war immer wieder: man könne das nicht machen und man müsse es auch nicht!
Ein Argument war auch immer, dass dies nichts brächte, weil ja die Grenzen „offen“ seien.

Und nun setzt Gottseidank endlich ein Umdenken ein!

Diese Chance kommt nicht wieder, man sollte sie nun nutzen. Die Firmen haben meist sowieso Betriebsschliessungen über die Feiertage. Allerdings meist nur bis zum 02.01.

Jetzt tut schnelles Handeln Not. Die Kosten werden zuerst enorm sein, wie sie es in China auch waren. Viele Firmen in Deutschland haben damals deshalb Probleme mit ihren Lieferketten gehabt. Inzwischen aber konnte China in Q3 seine Exporte um 21% steigern!

Evidenzbasiert

@12:40 von AbseitsDesMains...

Zitat: "Wir haben es mit einer hochnäsigen Kaste zu tun, denen gerade ihr Verhalten auf die Füße fällt."

Ja, kann ich nachvollziehen ... wollte ich auch nicht in Abrede stellen

Zitat: "Ist es zuviel verlangt, dass wir Bürger Informationen, Studien und Untersuchungen einfordern? Können die Bürger nicht verlangen, dass die Maßnahmen evidenzbasiert sind, also ein klarer Zusammenhang zwischen Maßnahme und Ursache besteht?"

Klar, aber genau darum geht es hier ja. Ein Problem bei Corona besteht darin, dass es diese 'Evidenz' nicht mal so eben gibt, sondern sie entwickelt sich erst mit dem Problem. Es wird eine allwissende 'Instant Wissenschaft' erwartet, die alles sofort parat hat und nie ihre Meinung ändern muss. Tatsache ist, dass gerade diejenigen, die sich am meisten um seriöse Evidenz bemühen am meisten attackiert werden. (Drosten ..)

Übrigens gehört sogar Merkel (ich bin KEIN Merkel Fan) eher zu den evidenzbasierten. Lob hat sie dafür kaum bekommen

@ nie wieder spd 12:12

Alles, aber auch wirklich alles in dem genannten Post, ist so etwas von ..... da fehlen mir die Worte.
Haben Sie schon mal etwas von Bereitschaftsdienst gehört. Und Schichtarbeiter mit ärztlicher Tätigkeit zu vergleichen, das ist wirklich der Hammer. Haben Sie dabei auch den zu erwartenden Ausschuß berücksichtigt? Egal, ob Ja oder Nein, schon der bloße Gedankengang läßt mir die Haare zu Berge stehen und das sind immer noch nicht wenige.
Ich bin absolut für Impfung, allein um meine Mitmenschen vor mir sicher zu schützen. Aber nicht von einem Arzt morgens 3:18 Uhr, bei dem ich der 187 Patient in seiner Schicht bin.
Und ihre Darstellung von Arbeitslosen und Bundeswehrsoldaten, die scheinbar für jede Arbeit einsetzbar sind, ist völlig weltfremd. Fragen Sie mal Arbeitgeber, sie dringend Stellen zu besetzen haben, nach der Eignung der meisten Bewerber. Und ich will keinem Bundeswehrsoldaten zu nahe treten, aber z.B. ein Panzerführer sollte mir dann wohl doch besser keine Spritze setzen.

@ AbseitsDesMains..., am 19. Dezember 2020 um 12:40:

"Eine parlamentarische Diskussion findet kaum statt, deshalb hier im Forum."

Auch wieder völlig unzutreffend, was Sie hier einfach mal so nonchalant behaupten! Ich habe selber erst vor zwei Tagen auf "Phönix" eine Live-Übertragung einer Bundestagsdebatte gesehen. Ein paar Tage davor musste sich BK Merkel den Abgeordneten im Rahmen einer Fragestunde stellen. Und auch in den Landtagen wird zum Thema rauf und runter diskutiert! Überdies hätte jede im BT vertretene Partei jederzeit die Möglichkeit, eine aktuelle Stunde oder eine Sondersitzung zu beantragen, wenn ihr danach ist.

"Wir haben es mit einer hochnäsigen Kaste zu tun, denen gerade ihr Verhalten auf die Füße fällt."

Welches "Verhalten" denn? Und (mal wieder!) Ihr Pauschalurteil bzgl. "Kaste" teile ich auch nicht!

"Ist es zuviel verlangt, dass wir Bürger Informationen, Studien und Untersuchungen einfordern."

Gibt's doch en masse! Auch regelmäßig auf den "tagesschau"-Seiten, die Sie doch offensichtlich selber aufsuchen.

wo bleiben alternative Ansätze?

Die einzigen Konzepte scheinen weiter Restriktionen, Überwachung und Gängelei zu sein.

Wenn etwa 80% der Infizierten die "Infektion" gar nicht wahrnehmen oder nur banale Erkältungssymptome zeigen, sollte man auch hier zumindest ergänzend mal ansetzen.

Gemeinhin wird dies als "stärkeres" Immunsystem tituliert. Also eine bessere, effektivere oder passgenauere Bildung von sog. Fresszellen (T-Zellen).

Wenn die körpereigene Abwehr durch Vitamin- und Mineralstoffmangel, zu wenig Sauerstoff und Wasser, Trägheit, Adipositas, harten Drogen, übermäßigen Medikamentenkonsum -hier v.a. Immunsuppressiva- ducheinander gewirbelt oder mit Störfeuer irritiert wird, klappt das eben offenbar nicht mehr so gut.

Wo also bitte sind diese Ansätze?

wenn man wirklich will...

ginge das auch...alles dicht...wirklich Alles...4 Wochen...und der Spuk ist vorbei...

@0_Panik

ist richtig auf der Suche nach Lösungen, die Sie vorschlagen.
Hotels als Quarantäne-Häuser finde ich super, besonders solche, die sich rund um die Flughäfen gruppieren.

Was den "Corona-Express" (ÖPNV)
anbetrifft, ist Handlungsbedarf bereits im Verzug.
Die Kommunen sind - soweit ich informiert bin - von wirtschaftlichen Hilfen seitens des Bundes ausgeschlossen und haben keinen Handlungsspielraum.

Weiter so 0_Panik, den nur konstruktives Brain-Storming bringt uns weiter.

die größten Herde...

sind...ÖPNV,Arbeit und Schule...aber das darf ja nicht sein...

Nach vorne

@12:45 von Jacko08
Bedenken und Fatalismus halte ich für zwei verschiedene Dinge. Zugegeben, ich habe etwas zugespitzt formuliert. Ich meine wir brauchen konstruktive Diskussionen, kluge Bedenken und Respekt für andere Meinungen gehören unbedingt dazu.

Von Letzterem ist in den Beiträgen hier leider oft wenig bis gar nichts zu finden. Der Fatalismus ist meist destruktiv, weil er nichts zur Lösung beiträgt. Eigentlich ist das pure Aggression in anderer Verkleidung.

Währenddessen kämpfen andere um echte Lösungen. Das Ganze ist eigentlich ziemlich traurig. Ich bin von einigen Mitmenschen ziemlich enttäuscht. Trotzdem kann es nur nach vorne gehen.

um 12:40 von AbseitsDesMains...

,,...Schule und ÖPNV offen, Restaurant und Frisör zu?"

Schule und ÖPNV sind für Millionen wichtig. Kochen können Sie selbst. Läden dafür sind offen. Haare schneiden ist auch kein Hexenwerk. Wenn man Freunde hat.

Nur wer exklusiv an sich denkt, stellt eine Frage wie diese in den Raum. So viel über die Isolation abseits des Maindingsbums.

Ein Fehler ist den Autoren aber unterlaufen

Eine „konzertierte“ europäische Aktion soll das immer wieder zu hörende Argument entkräften, ein zB deutscher nationaler Alleingang wäre wegen der offenen Grenzen zum Scheitern verurteilt.

Mich hat dieses Argument im Frühjahr schon sehr gewundert, denn es hat tatsächlich mit raschen und wirksamen Grenzschliessungen überall *innerhalb* der EU geklappt. Allerdings waren diese unkoordiniert, willkürlich und haben teils zu Lieferengpässen im Handel geführt und dazu das zB VW sein Hauptwerk kurzzeitig schließen musste, weil die „just in time“ Fertigung nicht mehr durchgeführt werden konnte.

Möglich wäre der Vorschlag in Lancet also nur umzusetzen bei effektiven Grenzkontrollen an ALLEN EU Aussengrenzen ohne Ausnahmen. Dies hat allerdings aus mehreren Gründen schon seit Jahren nie funktioniert!

Aber vielleicht lohnt jetzt ein neuer Anlauf mit FRONTEX.

"Fehlende Studien und Forschung" @12:16 von AbseitsDesMains...

Richtig!
Es müsste vor allem die Wirksamkeit der Maßnahmen evaluiert werden.
Zusätzlich sollte auch jede einzelne Einschränkung auf den Prüfstand, so wie z.B. Hygiene-Kontrollen durchgeführt werden.
Das hieße z.B. dass das Fitness-studio mit hervorragendem Konzept und entsprechender Belüftung aufmachen kann, das mit ungeeigneten Baulichkeiten eben nicht.
Das hieße, dass der Ski-Lift bei entsprechenden Voraussetzungen aufmachen kann, die Kabine vielleicht nicht etc.

PS.: Masken: Wir haben die neu verteilten Masken ausprobiert. Bei bestimmten Gesichtsformen lassen die zwangsweise Luft durch, entweder über die Nase, oder wenn sie dort dicht waren, eben unten. Dann ist die Sicherheit natürlich trügerisch. Die betreffende Person griff wieder auf die selbstgenähten Masken zurück.

@ Robert Wypchlo, Am 19. Dezember 2020 um 12:52:

"Schweden sei gescheitert und bekommt im Gegensatz zu Bayern es einfach mit Corona und der Impfung nicht auf die Reihe. Solch ein Mosern sollte den Kanzlerstuhl aber auf einige Distanz von ihm halten."

Diese 'Logik' verstehe ich jetzt nicht ganz (oder hätte Söder das Scheitern stattdessen loben sollen???): Wenn Schweden, wie der schwedische König und auch der schwedische Regierungschef inzwischen selbst einräumen, ganz offensichtlich mit seiner Corona-Strategie gescheitert ist (und Söder dies aus seiner bayerischen Sicht bestätigt) . . . wieso sollte das dann automatisch gegen einen (rein hypothetisch!) Kanzler(kandidaten) Söder sprechen? Wo soll hier der Zusammenhang bzw. Automatismus sein?

@ AbseitsDesMains... 12:40

>>Eine parlamentarische Diskussion findet kaum statt<<

Unsinn. Das ist wie Herr Spahn wohl erst gestern sagte, die afd kritisiert eine fehlende Diskussion während die Diskussion stattfindet.

>>Die außerparlamentarische (APO) wird diskreditiert<<

Die APO gibt es schon lange nicht mehr. Diese Anmaßung, APO sein zu wollen, ist ähnlich dem Geschrei "Wir sind das Volk", das sich manche anmaßen. Und daß sich afd-hörige "besorgte Bürger" als APO sehen, ist an Lächerlichkeit kaum noch zu überbieten.

>>Schuld sind die Bürger!<<

Ja. Wer sonst? Das Sandmännchen?

>>Können die Bürger nicht verlangen, dass die Maßnahmen evidenzbasiert sind, also ein klarer Zusammenhang zwischen Maßnahme und Ursache besteht?<<

Nein. Weil es den wohl auch nicht gibt.

Oha...

"Mehr als 300 weitere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben den Aufruf bisher unterzeichnet, darunter auch Christian Drosten von der Berliner Charité und Lothar Wieler, der Präsident des Robert Koch-Instituts."

Es scheint das 300 Wissenschaftler nicht von der Impfung überzeugt sind, ansonsten bräuchte man diese Strategie nicht zu formulieren.

Ich wünsche schon mal ein frohes Weihnachten 2021.

@ Giselbert 12:46

... >>wie z.B. die Abschaffung der Sommerzeit über Jahre nicht auf die Reihe<< ...

Und das ist gut so, weil es dafür nämlich überhaupt keinen Grund gibt. In der gesamten EU hat nur eine geringe deutsche Minderheit dies haben wollen. Eine derartige Entscheidung mit

>>schnelles, flexibles, vorausschauendes Handeln<<

zu vergleichen, ist lächerlich. "vorausschauendes Handeln" hat die EU sicherlich genug zu bieten. Das Problem sind zumeist die ewiggestrigen Blockierer, die es leider in allen Staaten gibt. Eines habe diese aber gemeinsam: sie sehen sich als Freunde der afd und werden von denen auch als solche gesehen. Und es ist nur noch absurd genau das anzumahnen, was man vorher eifrigst verhindert hat.

Weg von der Politik

Schafft eine Kommision die direkt nach Wissenschaftlichen Kriterien entscheiden und die Politik die Klappe halten muss.
Das ganze mit einem Gesetz so abgesichert das nicht einzelne Richter klagen können.

UND EINEN EINZIGEN PRESSESPRECHER

Von wegen Schulen sind sicher und alle dürfen in den Urlaub.

@0_Panik

Nachtrag:
Bild vor meinen Augen:
Die Bundespolizei begleitet anreisende Fluggäste aus Risikogebieten direkt in ihr Quarantäne-Domizil.

um 11:43 von Inge N.

@Vriegel - schwedischer Weg
>Weil Sie immer wieder den schwedischen Weg propagieren:

In Schweden sind im vergangenen Monat sogar so viele Menschen gestorben wie in keinem November der letzten 100 Jahre. Im November 2020 starben demnach 8088 Menschen. <
- Das stimmt nicht. Die Zahl der Toten mit Corona in Schweden beträgt z.Z. 7.993. Vom 30. Sept. 2020 bis zum 25. Nov. 20 starben in Schweden gerade mal 600 Menschen. In den letzten 3,5 Wochen aber fast 1.400 Corona-Infizierte verstorben, zum Vergleich in Deutschland - 11.000.

@ gewissenlos 12:48

>>"Anzustreben seien maximal zehn neue Covid-19-Fälle pro Million Menschen pro Tag. Das würde für Deutschland eine Zahl von gut 800 Neuinfektionen binnen 24 Stunden bedeuten"
Bei mir gibt das 80, oder es müsste heißen pro 100000.<<

So so. Dann hat Deutschland also nur noch rund 8,2 Mio Einwohner. Da muß ich wirklich was verpaßt haben, als das Virus so dermaßen schnell zugeschlagen hat.

Danke, ich verzichte

Zitat: "Es scheint das 300 Wissenschaftler nicht von der Impfung überzeugt sind, ansonsten bräuchte man diese Strategie nicht zu formulieren."

Ein relevantes Beispiel für einen unsachlichen und vollkommen inkompetenten Kommentar. Soll wohl der Vernebelung und Verunsicherung dienen.

Gehalt: Pauschale Relativierung, sachliche Unkenntnis, Negativierung, Andeutung von Verschwörung ("es scheint, dass .....") verpackt in scheinbar freundschaftlicher Verbundenheit. "Ich wünsche schon mal ein frohes Weihnachten 2021."

Danke, ich verzichte.

Beitragswert zur konstruktiven Diskussion: 0

@12:50 von melancholeriker

"Es wird breit und intensiv geforscht. Sogar von zig Millionen Laien. Aber darum ging's Ihnen nicht."

Wenn es um das gigantische Geschäft mit dem Impfstoff geht, muss ich Ihnen Recht geben. Dort wird Tolles geleistet und vorhandene Forschungskapazitäten werden umgeleitet.
Ansonsten aber in der BRD bzgl. Erkenntnisgewinn Vollversagen.

Wenn selbst unser RKI-Wieler die Dunkelziffer nur schätzen kann, dann hat irgendwer gewaltig versagt.

Gerade aber die Dunkelziffer, die unerkannte Ausbreitung, die Ansteckung ohne Symptome oder Menschen mit fehlende Antikörper nach Ansteckung wäre dringend in Feldstudien zu erheben. Da sind wir blind!

Ach ja, können wir ja nicht machen, da wir seit einem Jahr nicht ausreichend Labore, Schnelltests, PCR-Tests oder Schwesternhelfer*Innen haben.

Absolut richtig

Die Wissenschaftler haben absolut Recht.
Sollte man weiterhin in Europa sein eignes Light Süppchen kochen, wird man nie einen langfristigen Erfolg gegen das Virus haben.

@Exkleiste 12:00 Uhr: es gibt nicht die „Wissenschaft“

Sie haben völlig recht. Ich habe mir hier mit dem Hinweis darauf auch immer wieder die Finger wund getippt, obwohl das ja eigentlich eine Binse ist.

Natürlich können Sie bestimmte belegte Naturgesetze oder mathematische bewiesene Sätze als „Wissenschaft“ definieren, alles andere aber ist dann eben nur „Meinung“.

Viele Laien wären auch verblüfft wenn sie wüssten wie viele Kontroversen es in der Wissenschaft über fast jedes Thema gibt!

Was ich in der Coronapandemie auch immer wieder beklagt habe, ist das „Rosinenpicken“ der Politik, die sich „eine“ bestimmte Studie als Beleg für ihre Politik hernehmen - weil sie gerade am besten „passt“.

Das man das alles auch ganz anders sehen kann, wird dabei unter den Teppich gekehrt.

Nicht nur in Europa sondern

Nicht nur in Europa sondern weltweit sollte man vor allem das Reisen auf ein Minimum reduzieren. Wenn man heute hier auf TS liest:

***Wissenschaftler haben in Südafrika eine neue Variante des Coronavirus entdeckt. Möglicherweise steht sie im Zusammenhang mit einem schwereren Infektionsverlauf bei jüngeren Menschen. Es ist nicht die erste Mutation des Virus.***

kann einem wirklich mulmig werden. Corona scheint uns nicht den Gefallen tun zu wollen, zu etwas Harmloseren zu mutieren.

Bayern hat es nicht "auf die Reihe" gekriegt.

@13:04 von Martin Vomberg
Im Gegenteil. Nur die Darstellung (Propaganda?) ist besser.
Und die scharfen Anfangsmaßnahmen waren schlicht und einfach zum Teil sinnlos. Wie der Hörer, der im BR erzählte, wie er von der Polizei vom Buchlesen auf der einsamen Parkbank vertrieben wurde etc.

Ob die "neuen" Verschärfungen etwas ändern, muss man jetzt abwarten.

@ um 12:55 von European Son

Mir ist nicht bekannt, mit welchen speziellen Fähigkeiten die Bundeswehrsoldaten in den Gesundheitsämtern ausgerüstet sind, um dort zu arbeiten.
Berichtet wurde aber auch hier, dass diese Bundeswehrsoldaten eine Schulung dazu erhalten haben.
Solch eine Schulung können sicherlich auch andere Menschen erhalten.
Bezüglich der Uhrzeiten für das Impfpersonal können Sie davon ausgehen, dass auch viele Schichtarbeiter wie die von mir genannten, zufrieden wären, wenn sie auch den Impftermin an ihren erzwungenen anderen Lebensrhythmus anpassen könnten.
Und vielleicht ist man dann um 3:18 nicht der 187. Abgesehen davon können sie auch um 10:23 der 200. sein oder um 13:30, kurz vor Schichtende des Impfpersonals, aber früh genug für Sie, vor Schichtbeginn.
Auch die Weihnachtstage können keine Ausrede für Impfverzögerungen sein.
Ich darf dann nämlich behinderte Menschen pflegen und mit ihnen Weihnachten feiern. Von 14 bis 22:30 bin ich im Dienst. An jedem Weihnachtstag, auch am 31.12. und 1.01.

@ paule2, am 19. Dezember 2020 um 12:47:

"Der wird mit Maßnahmen im Inneren bekämpft. Der "Nachschub" von Außen kann aber nur durch erneute Grenzschließung gestoppt werden, sonst gibt es einen ewigen Kreislauf"

Da jedoch fast alle EU-Länder entweder Ausgangssperren verhängt oder zumindest deutliche Mobilitätseinschränkungen empfohlen haben, haben wird es faktisch doch schon längst mit einer Grenzschließung zu tun. Wer z.B. von NRW in die Niederlande einreist, muss sich dort in eine 10-tägige Quarantäne begeben. Das vlt. vorrangigste u. größte Problem sind noch die Berufspendler in den grenznahen Regionen und der Güter- und Warenverkehr. Aber, der normale (touristische) Reiseverkehr ist doch ohnehin schon nahezu komplett zum Erliegen gekommen, weil in den Ländern doch meistens eh schon alles (Hotels, Restaurants, Museen, Skilifte etc.) zu ist. Wer (ver-)reist denn jetzt überhaupt noch freiwillig?

@ Superdemokrat 12:58

>>die größten Herde...
sind...ÖPNV,Arbeit und Schule...aber das darf ja nicht sein...<<

Der ÖPNV ist nachweislich keiner. Auch wenn Sie das noch so oft hier schreiben.

12:53 von Möbius

«Schon im März habe ich diese Thesen hier im Forum vertreten, und es gibt ja auch Politiker wie Lauterbach, die mit einer Eradikationsstrategie geliebäugelt haben.»

Mal wieder so'ne Strategie … "Erradkation".

Beim "Erradikations-Weltmeister" unter allen demokratischen Staaten in der Zeit seit Frühjahr 2020. Südkorea mit Erradikations-App.

Sind die Zahlen zu tägl. Neuinfektionen im Land aktuell höher, als in jeder anderen Zeit seit Beginn der Pandemie. Rechnet man sie mit dem Bevölkerungsfaktor von ± 2,5x mehr auf die Zahlen in Japan hoch.
Dann gar höher als in JAP. Nicht sehr, nicht "signifikant" … aber höher.

S-KOR ist De-Facto-Insel mit nur Landgrenze zu N-KOR, die eh niemand überqueren kann. JAP ist real 5 große + ca. 7.000 andere Inseln.
Auch in den beiden Ländern ist nun Winter. In S-KOR kalt.

"Erradikiert" sich gar nix zum Corona. Auch nicht in S-KOR.
Dennoch sind Zahlen (auch Tote) ganz anders niedrig als in EUR.
The Asian Way … wie man Corona verstehen soll und muss !

Allerdings ist der Vorschlag weltfremd

In der EU solle Einigkeit über die Shutdown Maßnahmen erzielt werden?

Wovon träumen denn die Unterzeichner des Aufrufs nachts ?

Die EU schafft es nicht einmal sich zu viel harmloseren Themen zu koordinieren und eine einheitliche Sicht herzustellen.

Wie soll das dann gelingen alle Länder in einen gleichzeitigen und gleichermaßen einschneidenden Shutdown zu bringen?

Die Franzosen zB haben im ersten Lockdown wirtschaftlich sehr gelitten und haben gerade einen zweiten harten Lockdown (aber ohne Herunterfahren der Wirtschaft) hinter sich. Die werden eher sagen: „jetzt seid mal ihr Deutschen dran, dass ihr bereit seid eurer Wirtschaft Opfer abzuverlangen“.

Das Beispiel Irland zieht nicht: dieses Land hat kaum produzierendes Gewerbe und keine nennenswerte Exportwirtschaft und sein Staatshaushalt wird ohnehin zu ca. 10% aus Brüssel bestritten. Da fällt es dann leichter einen totalen Shutdown auszurufen.

13:05 @spax-plywood @Leipzigerin59

"...
 11 Infizierten in einer Gruppe von meinetwegen 20000 können das (Irrtumswahrscheinlichkeit einbezogen -
Poissonverteilung)  ..."

Ich bezog ausschließlich auf die
jeweiligen Briefing Dokumente, auf die dort genannten Zahlen.

Die Probanden wurden gründlich während der Testphasen überwacht und untersucht.
Die Inzidenz der Covid-Fälle bezogen auf Personen-Jahre wurde ebenfalls berücksichtigt

Diese Zahlen sind erst einmal exakt.

Bei der Verallgemeinerung muss man dann sicher Wahrscheinlichkeiten und Konfidenzen berechnen.

Ich empfehle die
FDA Briefing Documents -
VRBPAC Meeting Briefi g FDA - (PDF) - zu den Studien zu lesen.

Es ist hauptsächlich Statistik, die man mit mathematischen Verständnis auch einigermaßen begreift.

@ stgtklaus 13:12

... >>Das ganze mit einem Gesetz so abgesichert das nicht einzelne Richter klagen können.<< ...

Also brauchen Sie doch wieder Politiker. Oder wer soll Ihrer Meinung nach die Gesetze verabschieden?
Im Übrigen führen Richter keine Klagen durch. Außer vielleicht, wenn sie sich über die Zustände beklagen.

@Minka04

"die Erforschung wo und wie die meisten Ansteckungen passieren"

das ist wohl eine der Kardinalfragen, die mich auch beschäftigt.
Ich halte nicht viel von Umfragen. Aber in dieser Hinsicht wäre eine mit klugen Fragen angebracht
- insbesondere die Nutzung des ÖNVP
- Besuche von ....

Ich vermute mal, dass eine solche Umfrage
von Betroffenen ehrliche Antworten erwarten lassen.

Wie könnten die Fragen aussehen/formuliert sein?

Jeder Teilnehmer dieses Forums hat einen Vorschlag offen.

Ich möchte nicht...

... in einem politischen System wie zB. China leben müssen... doch nach bisherigen Infos ist die Politik in Asien erfolgreicher bei Anti-Corona-Strategien. Dies vor Augen, sollte ein Überdenken von Katastrophen- = Pandemie-Strategien in der EU nicht ausgeschlossen sein. Wünschenswert und wohl auch effektiv wäre mE. eine "EU-Katastrophen-Taskforce", ausgestattet mit den nötigen gesetzlichen und politischen Grundlagen, die - zeitbegrenzt - NUR in länderübergreifenden Katastrophenfällen tätig wird, dann aber befugt ist, innerhalb der EU allgemeinverbindliches Handeln anzuordnen und durchzusetzen. Denn: Nach Corona ist vor der nächsten Katastrophe... Andernfalls nämlich hätten die Exit-Briten alles richtig gemacht...

@ Am 19. Dezember 2020 um 13:19, krittkritt

"Und die scharfen Anfangsmaßnahmen waren schlicht und einfach zum Teil sinnlos."

Behauptet konkret wer? Etwa Sie?

"Wie der Hörer, der im BR erzählte, wie er von der Polizei vom Buchlesen auf der einsamen Parkbank vertrieben wurde etc."

Das konkrete Beispiel, das Sie hier als vermeintliches Kronzeugen-Argument zitieren, kann ich auf die Schnelle nicht überprüfen. Falls es allerdings im Z'hang mit den von Ihnen erwähnten 'scharfen Maßnahmen' (z.B. Ausgangsbeschränkungen) stehen sollte: Nun, Ausgangsbeschränkung bleibt Ausgangsbeschränkung und die gilt dann ausnahmslos für alle! Wenn Sie anfangen, da Präzedenzfälle zu schaffen und 'ein Auge zuzudrücken', können Sie die Regel gleich wieder abschaffen, da sie dann sowieso keinen Sinn mehr macht!

Falsche Erwartung

@13:16 von AbseitsDesMains...

Zitat: "Wenn selbst unser RKI-Wieler die Dunkelziffer nur schätzen kann, dann hat irgendwer gewaltig versagt."

Ihr Verständnis von Wissenschaft finde ich problematisch. Es ist hochgradig seriös - um nicht zu sagen wissenschaftlich korrekt - , wenn man dazu steht, dass man etwas nun mal nicht besser weiß. Anscheinend ist Ihnen dieses Konzept etwas fremd.

Sie suchen einen Schuldigen statt die Tatsache unserer Unwissenheit anzuerkennen. Auch mit ausgiebigsten Testverfahren würde man nur eine Momentaufnahme bekommen. Zwei Wochen später wären die Zahlen 'für die Tonne'. Also schätzt man, genauer geht es nun mal nicht.

Das ist die Lage.

um 13:16 von c701

> Absolut richtig
Die Wissenschaftler haben absolut Recht.
Sollte man weiterhin in Europa sein eignes Light Süppchen kochen, wird man nie einen langfristigen Erfolg gegen das Virus haben. <
- Es ist so, dass weder Wissenschaftler noch Politiker keine wirkliche Erfahrung mit diesem Virus haben. Wenn alle gemeinsam ein "schwerverdauliches Süppchen" kochen würden, was passiert, wenn es ausgelöffelt wurde? Ist dann das Virus tatsächlich so geschwächt und fast weg? Wie und wie lange erholen wir uns nach dieser "Diät"?

@ Möbius 13:17

Guten Tag. Vielleicht können Sie mir weiterhelfen? Ich suche wissenschaftliche Studien, wo Genesene aufgeführt, die keine Symptome hatten . Mit freundlichen Grüßen

Kurz und schnell - das funktioniert nicht

Niedrige Inzidenzen im Winter sind illusorisch.

Bzw nur mit permanenten harten lockdown zu erzielen.

Man fragt sich wieso man nicht die alten und erfahrenen Experten um Rat bittet und statt dessen die Jungen experimentieren lässt..?!?

Wissenschaftler fordern europäische Strategie

Die Forderungen sind unrealistisch und damit in der EU nicht durchzusetzen.
Lösung:
1. FFP2-Masken für alle bei näheren oder längeren Kontakt (Heime, Krankenhäuser, Pflegepersonal, Arbeitsstätten, Schulen, öffentlicher Verkehr, usw.).
FFP2 Masken schützen deutlich mehr vor Corona als alle anderen Schutzmasken.

2. Die Corona-APP muss stark ausgebaut werden, oder eine neue APP (LUCA) eingeführt werden.
Bei einer Corona-Erkrankung, kann damit, genau auf die Minute, bestimmt werden, mit welchen Personen der Erkrankte, wie lange und wo, in Kontakt war. Die Datenschutzfreigabe erfolgt durch die betreffenden Personen.

3. Schnelltests in gefährdeten Bereichen und bei örtlichen Ausbrüchen.

4. Impfungen der 1. Impfgruppe müssten schnellstens durchgeführt werden. Die Todesraten würden stark sinken und damit die Krankenhäuser entlastet werden.

@ nie wieder spd 13:19

>>Ich darf dann nämlich behinderte Menschen pflegen und mit ihnen Weihnachten feiern. Von 14 bis 22:30 bin ich im Dienst. An jedem Weihnachtstag, auch am 31.12. und 1.01.<<

Und? Deswegen erwarten Sie das auch von anderen? Ich nicht. Etwas derartiges sollte die Ausnahme bleiben.
Und bevor Sie jetzt auf falsche Gedanken kommen: ich habe selber 7 Jahre in der Pflege von Schwerstbehinderten gearbeitet, und zwar im Blockdienst 24 Stunden täglich, 3 Tage am Stück. Nachts galten 6 Stunden als Bereitschaft, weil man da nicht zu 100% gefordert war. Aber auch dabei war deutlich zu erkennen, daß nachts die Qualität abnahm.
Sie verlangen hier von anderen einen Weg zu gehen, den Sie für sich selbst ausgesucht haben. Und es gibt bei uns genügend Leute die keinen Schichtbetrieb haben. Also, was bezwecken Sie mit Ihrer dauernden Rede von Schichtbetrieb?
Und nochmal: ich wäre lieber um 10:23 der 200. als 3:18 der 187. Wenn Sie das anders sehen, dann suchen Sie sich einen willigen Spritzengeber.

@13:15 von Werneranerin um 11:43 von Inge N.

Zu Ihrer Kenntnisnahme:

***Schweden hat im November die höchste Zahl an Todesfällen seit der Spanischen Grippe verzeichnet.
Landesweit starben im November 8088 Menschen.
Die Zahl liegt etwa zehn Prozent über dem Durchschnitt der Jahre 2015 bis 2019, wie die schwedische Statistikbehörde mitteilte.***

Wenn Sie die Anzahl der Sterbefälle vergleichen, muss man diese in Bezug zur Bevölkerungszahl setzen! Alles andere ist unseriös. Haben Sie wohl vergessen. Oder nicht gewusst?

Am 19. Dezember 2020 um 12:57 von Superdemokrat

"wenn man wirklich will...

ginge das auch...alles dicht...wirklich Alles...4 Wochen...und der Spuk ist vorbei..."

Und wer lebt dann noch, nach Wochen ohne Essen, ohne Wasser, ohne Strom, ohne Pflege, ohne medizinische Behandlung, ohne Müllentsorgung, um nur einige neuralgische Bereiche aufzuzählen?

@Zwicke

und dann haben wir natürlich bei banalen Dingen den Katastrophenfall...sie kennen die Kaste der Wirtschaftsbosse schlecht...die mit willfährigen Politikern zusammenarbeiten...

13:08 @ sonnenbogen Oha...

".... Es scheint das 300 Wissenschaftler nicht von der Impfung überzeugt sind, ansonsten bräuchte man diese Strategie nicht zu formulieren. ..."
.

Sie haben wirklich Talent, aus jeder
Sache nur das Schlechte zu schlussfolgern.
.

1.
Wird es bis Ende 2021 oder länger dauern, bis mit einer Impfung gegen Covid-19 eine hinreichend große Immunität erreicht wird.
.

2.
Es müssen 2 Dosen im Abstand von mind. 3 Wochen verabreicht werden, die Wirksamkeit tritt nicht sofort nach der Impfung ein.

Die Mengen müssen erst einmal produziert werden.
.

3.
Die Impfung ist nur ein Baustein der Pandemiebekämpfung.
Bei Hotspots speziell wie auch für die allgemeine Senkung der Infektionszahlen ist eben mehr notwendig als nur auf eine Impfstoff zu hoffen.
.

Europäische Strategie wäre gut - aber eine andere,

als die vorgeschlagene.

Zumindest was diese Pandemie betrifft.

Die Strategie niedriger Inzidenzen hätte man spätestens im Februar 2020 anwenden müssen.

Der Drops ist schon gelutscht.

Jetzt geht es eher darum wie schützt man die Risikogruppen am besten.

Testen testen testen.

Aber das zu institutionalisieren hat man den Sommer über versäumt.

Testkits den Heimen vor die Tür zu stellen reicht nicht.

Es ist unglaublich welche Fehler unsere Regierungen machen.

Einen nach dem anderen.

Selbst in den Kliniken wird zu wenig getestet.

Sowohl was das Personal betrifft, als auch die Besucher.

Und da wo es wenig bringt - in der Masse - da hat man getestet auf Teufel komm raus.

Die politischen Fehlentscheidungen reihen sich natlos aneinander.

>>Ich vermute mal, dass eine

>>Ich vermute mal, dass eine solche Umfrage von Betroffenen ehrliche Antworten erwarten lassen.<<

Dazu müßte jeder Befragte zeitnah ein Protokoll mit allen Aktivitäten führen. Nachträgliches Befragen hilft überhaupt nichts, weil zu vieles in der Erinnerung einfach vergessen bzw. ausgeblendet wird. Das hat mit Ehrlichkeit bzw. Unehrlichkeit nicht viel zu tun.

@sonnenbogen 13:08 Uhr: ihre Beobachtung ist richtig

Auch wenn User @Humanokrat Ihren Hinweis versucht beiseite zu wischen.

Allerdings geht es nicht darum ob die Wissenschaftler an die Impfung „glauben“.

Die Frage ist doch vielmehr ob das Pandemiegeschehen nicht bereits in vielen Ländern schon so weit fortgeschritten ist, das selbst eine Impfkampagne den Epidemieverlauf nicht mehr wesentlich beeinflussen kann.

Wenn es in einer Bevölkerung 50% Immune gäbe (also Geimpfte plus Genesene), dann braucht ein Infizierter statistisch gesehen doppelt so lange, um einen weiteren Menschen anzustecken. Der R-Wert halbiert sich.

Bis dahin kommen wir beim jetzigen Tempo der Pandemie aber in Deutschland zB vermutlich garnicht mehr, außer es würde einen Komplett Shutdown der Wirtschaft geben.

Zahlen des IHME der Uni Washington stützen das: so wird für Deutschland bis Ende März 88.000 Tote vorhergesagt OHNE Impfung, MIT Impfung auch noch 82.000 Tote.

Unter Berücksichtigung von Fallsterblichkeit und Dunkelziffer heißt das: Pandemie ist vorbei!

Strategie

Ich finde, das die Wissenschaftler recht haben, dass die Zahlen anhaltend niedrig gehalten werden müssen, also dürfen Lockerungen nicht so früh kommen wie im Sommer. Das war ein großer Fehler.

@13:31 von Zwicke

//Wünschenswert und wohl auch effektiv wäre mE. eine "EU-Katastrophen-Taskforce", ausgestattet mit den nötigen gesetzlichen und politischen Grundlagen, die - zeitbegrenzt - NUR in länderübergreifenden Katastrophenfällen tätig wird, dann aber befugt ist, innerhalb der EU allgemeinverbindliches Handeln anzuordnen und durchzusetzen. Denn: Nach Corona ist vor der nächsten Katastrophe...//

Das klingt tatsächlich sehr sinnvoll. Aber immer wenn es heißt: "Die EU-Länder sollten gemeinsam...", kann man nur frustriert seufzen.

@ 12:58 von Superdemokrat

„ die größten Herde...
sind...ÖPNV,Arbeit und Schule...aber das darf ja nicht sein...“

Das sehe ich im Grunde genau so.
Überall da, wo Menschen über längeren Zeitraum zusammen sind, zum großen Teil ohne genug Abstand und teils mit Benutzung von gleichem Arbeitsgerät

Gute Zusammenarbeit und von einander lernen...

Diese Wissenschaftler können noch so viel Ahnung haben in ihren Fachbereichen..., aber man muss einfach einmal akzeptieren wie unterschiedlich sich Europa gestaltet.

Der Zentralistische Ansatz auferlegt über sehr viele verschiedene Kulturen/Mentalitäten/Systemische Zustände ist unlogisch und würde wahrscheinlich für einige/mehrere sehr harte Konsequenzen bedeuten...

Denken sie nur an Länder wo die Tourismus Branche sehr bedeutsam ist und ein entsprechender Lockdown in ganz Europa...

Jetzt bitte nicht erklären, man könne ja Ausnahmen und lokale Anpassungen organisieren denn das ist der Ist Zustand in Europa, die Länder organisieren sich dezentralisiert...

Davon einmal abgesehen, kann man alle Länder auch als große Feldstudie betrachten, wer hat eventuell das beste Konzept, von wem kann man sich etwas abgucken wenn es zur eigenen Struktur passt...

Desto mehr Menschen sie pauschal organisieren..., um so mehr nehmen Schaden daran..., eigentlich nichts neues!!!

Welcher Ansatz ist der richtige?

Der Lockdown ist richtig - darüber war sich die Wissenschaft schon lange einig. Aber wie geht es weiter? Man bräuchte ja erst einmal Fahrplan, bevor man über die Teilnehmer der Fahrt nachdenkt. In der Frage hätte ich von den Wissenschaftlern etwas mehr erhofft.

Das breite Spektrum der bisherigen Strategien sollte man systematisch untersuchen, um die besten Maßnahmen zu ermitteln.

Ich bin mir recht sicher, dass Partyverbote, Maskenpflicht und private Kontaktbeschränkungen ausreichen, um durch die Krise zu kommen. (Die restlichen Maßnahmen halte ich für überflüssig bis schädlich.)

Ein europaweites Vorgehen zu

Ein europaweites Vorgehen zu fordern ist meiner Meinung nach nicht angebracht. Das ignoriert auch, dass es diesen Lockdown nicht gratis gibt. Der Grund wieso in der EU sich alle möglichen Länder einen Lockdown und immense Staatsverschuldung leisten können, liegt maßgeblich an der EZB. Zum Teil werden selektiv Staatsanleihen hoch verschuldeter Südländer gekauft um einen Anstieg der Zinsen zu verhindern. Man nennt es indirekte monetäre Staatsfinanzierung. Hier werden massiv Schulden vergemeinschaftet. In der aktuellen Atmosphäre interessiert das niemanden. Es wird uns aber nach Corona wieder interessieren. Man sollte aber nicht überheblich werden und anderen vorschreiben, dass sie das auch so machen müssen.

europäische strategie

eine europäische strategie wird sich mehr an der freizügigkeit der bürger orientieren müssen. dazu ist es notwendig neben der reinen humanitäten betrachtung anzuerkennen, dass es insbesondere beim austausch von arbeitskräften eine balance nur auf dem höchstne level geben kann. menschen mit tätigkeiten in mehreren wirtschafträume in europa werden dann alle geimpft sein müssen. dies sicherzustellen ist wesentlicher inhalt und aufgabe jeder impfstrategie. In unseren Massnahmenplänen kommt die Bedeutung dre Impfung für ein Exportland nicht vor. Es sollen zunächst die Minderleistungen im Gesundheitssektor abgedeckt werden. Die Risiken spieln dabei kein Rolle.

@13:22 von European Son

@ Superdemokrat 12:58 schrieb :
>>die größten Herde...
sind...ÖPNV,Arbeit und Schule...aber das darf ja nicht sein...<<

13:22 von European Son antwortete :
"... Der ÖPNV ist nachweislich keiner. Auch wenn Sie das noch so oft hier schreiben ..."

Ja ... wo stecken sich die Leute so an ?

Auf der Arbeitsstelle (z.B. Fleischindustrie, Amazon, DHL, UPS, ...), oder sind es immer die Reisenden aber immer nicht diese mit den Privilegien die reisen sollen oder müssen, die Querdenker und so eh immer (ist ja klar), oder die LKW-Fahrer die kreuz und quer durch Europa fahren müssen damit das Volk versorgt ist, oder zu Hause in der Fam. in der Schule, ja wo denn ?

Wenn aus der vg. Gruppe z.T. die Leute auch mit dem ÖPNV in D. und in der EU (gem. insb. Busse/Tram in großen Städten) unterwegs sind, und dort aber kein Hygienekonzept existiert.

Die AHA-regeln+Lüften haben offensichtlich auch im ÖPNV nicht so wirklich funktioniert ...

@European Son

natürlich muß 24 Stunden am Tag geimpft werden...und wer um 3:19 Uhr trotz Termin nicht da ist wird hinten wieder eingereiht...ohne Ausnahme...

@11:18 von Tada

>> Das Verbot Feuerwerk zu verkaufen, das 1 Woche vor dem Verkaufsstart ausgesprochen wird ist nicht durchdacht gewesen. Das hätte viel früher oder gar nicht kommen sollen. >
Jetzt sind die Lager voll mit Pyrotechnik und jedes Lager ein potentielles Anschlagsziel.
Dann besser das Zeug verkaufen und wie üblich von der Bevölkerung in die Luft jagen lassen... <<
_
Auch wenn dies - auf den ersten Blick - als ein Nebenthema erscheint, stimme ich Ihnen völlig zu.! Meine Begründung: Die Begleiterscheinungen der üblichen Silvesterknallerei (Luftverschmutzung, Müll, Unfälle, und neu = Infektionsgefahren) wären mE. durchaus hinnehmbar angesichts des mentalen Vorteils für viele Bürger, sich am nächtlichen Feuerwerk passiv zu freuen (als Hoffnungsbotschaft), oder aktiv-ostentativ Frust abzulassen und/oder durch symbolische Geistervertreibung Hoffnung zu fassen für 2021...

@ 13:39 von vriegel-Ergänzung Experten

Ein Experte mit viel Erfahrung und Sachverstand wäre für mich

Klaus Stöhr.

Vielleicht liest er das ja und meldet sich.

Jüngeren Professorinnen wie Brinkmann und Ciesek fehlt offenbar die Erfahrung.

Man kann so ein Virus nicht stoppen. Die Länder, die meinten das Virus aussperren zu können, zahlen jetzt oder später einen um so höheren Preis.

Das Virus wird uns alle infizieren. Auch mit der Impfung. Je eher das auch der letzte Virologe versteht, desto besser.

Natürlich wird es Dank der Impfung viel weniger Opfer geben.

Aber die Pandemie wird nicht vorbei sein, bevor
nicht mehr oder weniger alle Menschen infiziert sind und dann mit dem Virus leben können.

12:52 von Robert Wypchlo

Zitat:"Ein gewisser Markus Söder hat ja erst in dieser Woche über Schweden und seinen Sonderweg gemosert. Schweden sei gescheitert"

Da befindet er sich in guter Gesellschaft mit einem gewissen König Carl Gustav...

@Wolfgang E S

es geht um 4 Wochen ...notfalls isst man jeden Tag eine Dose Ravioli,,,das geht ,,,ein Leben im Dauerlockdown light ist auch kein Leben...aber ich schrieb ja...wenn man wirklich will...
P.S.: und 2 mal den Müll stehen lassen und danach mehr entsorgen ,sollte uns doch das Leben wert sein...

13:44 @ Anna-Elisabeth @13:15 Werneranerin

Noch schlimmer,
Es werden Äpfel mit Birnen verglichen.

Gesamtanzahl Tote in Schweden nur für Nov.
(nicht nur Covid)
- um Übersterblichkeit im Nov. 2020 mit den Zahlen Nov. der Vorjahre zu vergleichen -

mit

Gesamtzahl aller Covid-Verstorbenen in Schweden .

Damit kann nur Blödsinn herauskommen.

Problem Verstehendes Lesen.

Bei Ländervergleichen kommt Ihr Hinweis noch hinzu.

Europäische Strategie absolut erforderlich

Gibt es auf kurze Sicht keine länderübergreifenden Strategien, werden wir die Grenzen schließen müssen.
Gerade im Pandemiefall ist es dringend erforderlich, dass europa-, eigentlich weltweit mit vergleichbaren Maßnahmen zusammen gearbeitet wird. Wer nicht mitmacht, wird ausgesperrt.

13:31 von Zwicke

«Ich möchte nicht in einem politischen System wie zB. China leben müssen … doch nach bisherigen Infos ist die Politik in Asien erfolgreicher bei Anti-Corona-Strategien.»

China ist eh kein Maßstab zu Corona für EUR.
Was genau mit Corona in CHN ist, weiß außerhalb von CHN sowieso niemand. Alles so paletti wie von der Staatsführung nach außen dargestellt, ist in CHN gar nix.

Prinzipiell ist die Strategie in Südostasien sehr einfach:

Nicht der Staat … unser Messias & Erlöser … muss das mit Corona wieder gut machen. Wir … die Bevölkerung … machen von uns aus mit, ohne dass wir gegängelt, permanent ermahnt, gefesselt, geknebelt, und bei Missachtung abgestraft werden müssen. Wir debattieren auch nicht täglich 1.001 mal … ob Masken was können … oder ob die doof sind.

Jedenfalls ist der Prozentsatz an Dauer-Nörglern um so hoch vielfach geringer als hier in DEU. Nicht alle sind einsichtig. Aber die wenigen gefährden nicht alles.

Das ist es, was Europa so leiden lässt mit "Shut + Lock".

um 13:44 von Anna-Elisabeth

>Zu Ihrer Kenntnisnahme:

***Schweden hat im November die höchste Zahl an Todesfällen seit der Spanischen Grippe verzeichnet.
Landesweit starben im November 8088 Menschen.
Die Zahl liegt etwa zehn Prozent über dem Durchschnitt der Jahre 2015 bis 2019, wie die schwedische Statistikbehörde mitteilte.***<
- Ich beziehe mein Wissen über die Corona-Statistiken aus dem ARD-Text und speichere diese alle zwei-drei Wochen. Die Zahlen unterscheiden sich stark von den Ihren.

>Wenn Sie die Anzahl der Sterbefälle vergleichen, muss man diese in Bezug zur Bevölkerungszahl setzen! Alles andere ist unseriös. Haben Sie wohl vergessen. Oder nicht gewusst?<
- Danke für den Hinweis, aber der Umstand ist mir bekannt und bewusst. Trotzdem sollte man die Zahlen nicht einfach so ignorieren, sowie im gesamten Europa. Die Betrachtung bringt einige Überlegungen mit sich.

Also ich bin dafür !

Drosten hat auch im April die 2. Welle mit dem diffusen Infektionsgeschehen korrekt vorhergesagt, obwohl die Mutagenität des Virus nicht so groß ist wie die von Influenza A.

Damals hatte ich noch gedacht, das eine 2. Welle nicht mehr käme, weil die späteren Wellen der Spanischen Grippe durch mutierte Stämme zustande kamen. Da habe ich mich geirrt. Aber ich bin ja auch nicht vom Fach :-)

Ich wünsche mir das alles, wirklich alles ab Neujahr bis Ende Januar zumacht, außer dem unbedingt lebensnotwendigen. Und da gehören die Autobauer und die Elektro- und Maschinenbauindustrie und 85% des Bankwesens eben nicht dazu (außer Zahlungsverkehr, Kontenverwaltung).

Das schafft dann Luft um in aller Ruhe die Bevölkerung durchimpfen zu können !

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