Ihre Meinung zu: Nach Lockdown-Beschluss: Langfristige Perspektive gefordert

14. Dezember 2020 - 8:40 Uhr

Der zweite Lockdown ist beschlossene Sache - und stößt parteiübergreifend auf Zustimmung. Die Opposition verweist allerdings schon jetzt auf die Zeit danach und fordert eine langfristigere Corona-Strategie.

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Kommentare

Der weisse Peter

"Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) appellierte ebenfalls an die Menschen, am Montag und am Dienstag wegen der Infektionsrisiken ganz auf den Einkauf von Weihnachtsgeschenken zu verzichten. "Ich wünsche mir und ich hoffe, dass die Menschen nur das Allernötigste besorgen, was sie wirklich brauchen an Lebensmitteln", sagte er im "Bild"-Politik-Talk."

Na, vielleicht sollten die Leute doch das Gegenteil machen? Eben nicht in die Stadt um Lebensmittel zu kaufen, das können Sie nämlich vielleicht noch bis zum 10ten Januar irgendwo nebenan.
Also, bleibt die nächste 2 Tage zuhause falls er nur Lebensmittel kaufen wollt, die anderen "müssen" noch Weihnachtsgeschenke kaufen. Oder ruft der weisse Peter wirklich zu einen Boykott der Läden auf und hat sich somit die Option gesichert: "Hättet Ihr Euch an meinen Vorschlag gehalten, dann wären die Zahlen runtergegangen. Wir haben alles richtig gemacht und das Volk ist Schuld?"

Eine "echte" Strategie ist dringend zu erarbeiten

Strategie = "genauer Plan des eigenen Vorgehens, der dazu dient, ein militärisches, politisches, psychologisches, wirtschaftliches o. ä. Ziel zu erreichen, und in dem man diejenigen Faktoren, die in die eigene Aktion hineinspielen könnten, von vornherein einzukalkulieren versucht"
Exakt das muss nun über den Jahreswechsel von unseren Politikern erarbeitet werden. Frage 1: welches Ziel wollen wir erreichen. Dieses muss klar formuliert und für die Bevölkerung verständlich formuliert werden. Es muss messbar und nachvollziebar sein.
Frage 2: welche Szenarien können auftreten und wie verhalten wir uns beim Auftreten der Szenarien. Auch das bitte klar formulieren und aussprechen.
Frage 3: welche Maßnahmen werden ergriffen um welche Wirkung zu erzielen - messbar und nachvollziehbar mit der Option die Maßnahmen, die keine Wirkung erzielen auch wieder zu stoppen
Und zum Schluss: auch die Erarbeitung einer Strategie funktioniert Online ohne persönliche Treffen und Talk Shows...

langfristige Strategie?

Lindners Forderung nach einer langfristigen Strategie wird nicht besser, wenn sie ständig wiederholt wird. Wir wissen nicht, ob der jetzt beginnende Lockdown die erhoffte Wirkung zeigt. Diese Ungewissheit macht es nötig, sie immer wieder an die aktuelle Situation anzupassen. Wie wäre es, wenn Herr Lindner mal so einen richtig guten Vorschlag macht?
Wir wissen noch nicht einmal, ob heute und morgen die Einkaufsstraßen voll sind und wir noch einen tüchtigen Schub an Neuinfektionen bekommen.

Zeit nutzen und...

zusätzliches Pflegepersonal für die Intensivtherapie motivieren und qualifizieren. Dazu gehören dauerhaft bessere Arbeitsbedingungen, ein längst nicht überall angekommener Bonus, z.B. 13. Monatsgehalt, für die gefährliche und kraftraubende Arbeit.

MfG
Ihr Intensivarzt im Coronaeinsatz
Moderator im Corona-Forum
https://tinyurl.com/y6rhss59

Langfristige Perspektive

Eine langfristige Perspektive zu fordern ist leicht, aber wie soll sie erstellt werden? Wir sind zum ersten Mal in einer echten Pandemie. Die Perspektive hängt eindeutig von der Bevölkerung ab, sind genügend Menschen vernünftig oder wünschen sich zu viele Menschen den Titel 'Covidiot'? Und hierauf reagieren die Verantwortlichen. Sie reagieren lernend in kleinen Schritten, angepasst an das Verhalten der Bevölkerung und damit angepasst an das Ausmaß der Pandemie. Das geschieht zeitnah und nichts kommt unerwartet.
Hinzukommt, dass die Bevölkerung je nach Krankheit unterschiedlich reagieren wird. Hätten wir hier Ebola, gebe es ganz sicher keine unsinnigen Rufe nach dem Grundgesetz. Warum also ein Korsett in Form eines Gesetzes schaffen? Wenn die nächste Pandemie kommt, wird dieses Korsett nicht passen.

Panikkäufe verhindern....

ja das hätte man verhindern können, wenn man den Lockdown vor zwei Wochen angekündigt hätte.
Jetzt ist es zu spät.
Und sage bitte niemand, dass man das nicht voraussehen konnte.
Weiterhin verzichte ich aber darauf, auf den Politikern rumzuhaken. Aber gut wäre es doch, wenn unsere Regierenden mehr vorausschauend und mit mehr Mut agieren würden, statt immer nur kurzfristig zu reagieren.

Nun ja

Wer jetzt davon spricht, dass der „echte“ Lockdown wohl bis März oder auch Ostern (2. – 5. April) verlängert werden soll, der spricht vom Ende der Gesellschaft, wie wir sie kennen.
Die Vorstellung, dass wir mal kurz Pause machen und dann wieder aufwachen wie aus einem langen Schlaf im Märchen, haben nur realitätsferne Phantasten.

Zitat Altmeier

"Das ist wie, wenn der Vesuv ausbricht. Da kann man nur noch sehen, dass man sich in Sicherheit bringt - und das ist das, was wir tun."
Wenn der Vesuv ausbricht verbrennen die Menschen und die einzige Chance ist es weg zu laufen.
Wir können nicht weglaufen! Wir müssen handeln. Und nicht jeder, der/die* den Virus in sich trägt, verbrennt. Manche merken es nicht einmal. Die glühende Lava kann man sehen und fühlen.
Schlechter Vergleich.

Eine Frage: Gibt es nicht

Eine Frage: Gibt es nicht längst die langfristige Perspektive?
Sie besteht meines Erachtens aus der Kombination von Kontaktreduzierung bzw. -vermeidung, Fallzahlgrenze von unter 50, um die Kontaktketten nachverfolgen und unterbrechen zu können, und den AHA-Regeln. Wenn sich alle einigermaßen eigenverantwortlich und solidarisch daran halten, müsste nicht alles auf der Verbotsschiene geregelt werden.
Aber das scheint bisher bei einem erschreckend hohen Teil der Bevölkerung nicht möglich zu sein.

Die Perspektive muss lauten: Bedarfsabdeckung für alle statt

Wachstum. Nun bleibt zu hoffen, dass der Weg, der sich in Situationen wie dieser schon einmal als der einzig Zielführende erwiesen hat es auch diesmal tut. Und dass die Zeit des „Stillstands“ genutzt wird (nicht nur in der Politik), zu überlegen ob in unserer Gesellschaft nicht etwas grundlegend schiefläuft, wenn sie überhaupt vor die Alternative „Geld oder Leben“ gestellt werden kann; und vor allem, was getan werden muss, damit nicht nur für „finanziell Abgesicherte“ (wie z.B. die in Politik und ÖD Beschäftigen) gut durch den Lockdown kommen. Sondern auch alle, die jetzt schon wieder die Konsequenzen der in unserem derzeitigen Wirtschaftssystem herrschenden finanziellen Zwänge auszubaden haben. Genauso wie die Umwelt, wie sich gestern einmal mehr gezeigt hat: daserste.de/information/politik-weltgeschehen/weltspiegel/videos/peru-jagd-auf-illegale-goldgraeber-video-100.html und die zahllosen Opfer politischer Konflikte (Kriege), bei denen es letztlich immer um das Machtmittel Geld geht.

Deutschland Experimentierfeld

Leider sind wir zum Experimentierfeld von Dummköpfen geworden. Wenn ein Lockdown nicht hilft, der nächste alles noch verschlechtert wird halt der dritte ausgerufen. Anstatt mal nachzudenken, dass es die völlig falsche Teststrategie ist, die immer mehr positivfalsche , gesunde Menschen erfasst, die dann in Quarantäne müssen ( bei uns fehlen wegen Quarantäne 12 Intensivpfleger - Pflegenotstand nicht durch Coronapatienten sondern durch die,Massnahmen‘.
Nein, Merkel und Co probieren es wieder und wieder. Auf die klugen Köpfe im Lande und den Tausenden von Ärzten, die an die Regierungen appelliert haben, hört schon lange kein Politiker mehr. ,Wir brauchen einen harten, brutalstmöglichen Kurs, so tönst aus klugen Mündern‘.

Resultat

Am Ende wird jeder auf kurz oder lang anscheinend mal Corona bekommen. Ich hoffe das der Großteil es überstehen wird.

Und nochmal

"Langfristige Perspektive gefordert"
Eine Woche harter Lockdown pro Monat.
Das unterbricht die Phase in der jemand infektiös ist ohne es zu wissen.
Nicht lange suchen, die Antwort ist da, sie ist einfach, sie funktioniert.
Und mit 1/4 weniger Umsatz können alle Brachnen lange überleben, und Arztpraxen und Restaurants können zukunftssicher planen.

Nun ja

Wenn der Handel endgültig auf Amazon reduziert werden soll – dann sterben unsere Innenstädte, die Gastronomie und weite Teile der produzierenden Industrie.

Die Perspektive

«O. Scholz (SPD) sagte … man sei mit einer Naturkatastrophe konfrontiert.
"Das ist wie, wenn der Vesuv ausbricht …"»

Nein … das ist es nicht. Corona ist auch kein Tsunami.
Bei Corona hilft kein "in Sicherheit bringen" durch Wegrennen.
Kluges Verhalten aber beeinflußt die Auswirkungen.
Eigentlich gut … nun wenig hilfreich.
DEU hat kaum Erfahrungen mit tatsächlichen Naturkatastrophen.
Dem zufolge die Menschen auch nicht das kollektive Bewusstsein.
Wie es ist, wenn schon im nächsten Moment Vulkan … oder Erdbeben.

Die Perspektive … sind Einschränkungen des persönlichen Lebens bis "weit" in 2021 hinein, wie man noch zu Weihnachten 2019 zu leben gewohnt war. Erfreulich ist das nicht … aber unumgänglich. Das Leben der Mediziner ist aktuell ganz besonders anstrengend. Weihachtsgeschenke wohl deren geringstes Problem.

Ganz fürchterlich … dass die Gesellschaft der Erwachsenen nicht in der Lage ist, Kindern & Jugendlichen eine Perspektive zu geben, wie das Leben im Jahr 2021 sein solle …

Langfristige Perspektive

Es ist schon bemerkenswert wie die Menschen ticken. Da werden Regeln beschlossen und schon sucht man die Schlupflöcher diese zu brechen nur für seinen eigenen Vorteil. So verhindern wir keine Verlängerung des Lockdowns. Einfach mal durchhalten und hoffentlich sinken dann die infektionszahlen. Wenn das der Fall sein sollte, wird hoffentlich nicht gleich geschrien Hurra jetzt geht es in den Skiurlaub. Dann droht Ischgl 2.0. Also einfach mal besinnen und auch mal an andere denken.

Langfristige Corona-Strategie...

Vizekanzler Olaf Scholz (SPD)
"Das ist wie, wenn der Vesuv ausbricht. Da kann man nur noch sehen, dass man sich in Sicherheit bringt - und das ist das, was wir tun."
###
Und das ist unsere Strategie ?

Die letzte Chance für viele

überregionale Politiker ihr Gesicht zu wahren...

Ich hoffe nun, das Endlich gehandelt wird und sämtliches politisches Versagen:
zu wenig FFP2 Masken, Schnell-Tests, verpasste digitalisierung der Gesundheitsämter, verpasste Schul u. Kita-Schließungen Geschichte sind.

Das sind nur notwendige kurzfristige Veränderungen bis Anfang Januar.

Mittelfristig beginnt erst die richtige Arbeit.

Zur BTW erfahren wir dann auch endlich mittelfristige Konzepte - und vor Allem derren Umsetzung- um ein solches kopfloses Handeln des letzten Jahres zu verhindern. RKI Pandemie Plan war/ist vorhanden.

Für mich persönlich (habe mich immer an die Regeln gehalten- egal wie schräg die sind) steht fest, das die CDU absolut unwählbar ist- und das liegt NICHT an Frau Dr. Merkel- sondern an sämtlichen profilierungssüchtigen Ministern dieser Partei, die meinen, das der Kampf um Wählerstimmen auch sämtliche Naturgesetze umgehen kann.
Weihnachten u. Silvester zu Hause ist das kleinste Übel, wenn gehandelt wird.

Richtig was Lindner und Weidel sagen

Diese Strategie hätte schon im September fertig sein müssen. Wir schützen die Risikogruppen immer noch nicht richtig! Das einzige Mittel ist ein überflüssiger Lockdown?! Die Ursache allen Übels ist, das unser Gesundheitssystem über Jahre kaputtgespart wurde. Die Gesundheitsämter bekommen selbst jetzt in Zeiten der Krise nur 3 IT-Fachstellen anstatt der 80 angefragten genehmigt. Auch werden die Pflegeberufe immer noch nicht entsprechend vergütet, eine Metallfachkraft erhält für eine 35Std. Woche über 4000€ eine Pflegekraft für 38,5Std. 3100€ brutto ist doch klar welchen Weg junge Menschen eher einschlagen. In der Industrie lass ich um 16:00Uhr das Werkzeug fallen, in der Pflege verarbeite ich erst die Schicksale in meiner Freizeit.

Es können noch soviel Intensivbetten geschaffen werden, wenn das Personal fehlt.

Wir werden immer im Lockdown Modus bleiben, weil Gesundheitsämter nicht die richtige IT und Fachstellen bekommen.

Wir haben ein strategisches Versagen!

09:00 von Deppapp

Ist auch meine Meinung. Vor zwei Wochen war bereits erkennbar in welche Richtung die Werte gehen. In meiner Heimatstadt sanken sie von 203 auf 103. Der Lockdown light hätte auch ausgereicht wenn er konsequent befolgt worden wäre.
Aber so: Auf dem Wochenmarkt werden Kunden bedient die keine Maske tragen, die Marktfrau schaut vorher in die Runde ob Ordnungspersonal in der Nähe ist. Oder bei vielen schaut der Zinken über die Maske heraus, schade das man diesen Leuten nicht mal gezielt die Nase anstupsen darf. Mir juckt es da oft in den Fingern. Es ist leider ziemlich risikolos die Maskenpflicht zu ignorieren, jedenfalls in meiner Heimatstadt.

An der Realität vorbei.

Glaubt man denn wirklich, die Leute stecken sich beim Einkaufen an? Sieht man denn nicht, wie die Zahlen in Indien, China, Japan, Indonesien, Thailand, Myanmar, Bangladesh sind? Glaubt man, dort werden irgendwelche Läden oder Garküchen über Wochen geschlossen? Wäre das überhaupt möglich?

Die sich anscheinend für gottgleich haltende Bundesregierung muss das ja alles wissen. Der Hintergrund des Lockdowns muss also ein anderer sein.

Danke an tagesschau.de für das schöne Titelbild. Ich stürze mich heute auch noch einmal in den Weihnachtseinkauf, die Schnäppchen werden großartig sein...

Lindners Sprüche

Linder klopft leider nur Sprüche macht aber keinerlei konkrete Lösungsvorschläge außer den Dauerbrenner Risikogruppen schützen, was bei über 30 Millionen Senioren nahezu unmöglich ist. Wir haben offensichtlich immer noch nicht genügend Schnelltests obwohl es die in China zuverlässig seit April gibt. Auch dauert das mit der EU Zulassung des ja in Deutschland entwickelten Impfstoffes zu lang und die Qualität dieser Zulassung wird auch nicht besser, wenn jetzt nochmal eine weitere Behörde die Studienunterlagen durchsieht. Währenddessen impft man in den USA und UK schon fleißig. Und man könnte medizinische Masken zur Pflicht machen anstelle von gegen Aerosole wirkungslose Stoffmasken. Ansonsten ist es mit einer langfristigen Strategie schwierig, denn niemand kann den weiteren Verlauf der Pandemie sicher prognostizieren.

@Am 14. Dezember 2020 um 09:11 von Kessl

Volle Zustimmung!
Klingt logisch und jeder könnte sich darauf einstellen.

Langfristige Perspektive hätte man haben können

Die Ironie dabei ist, dass es schon im April ernstzunehmende Stimmen von Forschern des Weizmann Instituts gab, die im Hinblick auf die langfristige Durchhaltbarkeit von Maßnahmen ein sehr attraktives Modell vorgestellt hatten:

Alles offen und erlaubt, aber eben immer nur für einen Teil der Bevölkerung, während der Rest in strenger Quarantäne ist (https://vimeo.com/414833475).

Das hätte es erlaubt, dass man die aktiven Fälle schnell reduziert und ab dann neu eingeschleppte Fälle sich kaum ausbreiten können. Wir hätten alles haben können, inklusive Konzerte, Fußball und Massenveranstaltungen.

Es wäre für die Menschen planbar gewesen und auch langfristig durchhaltbar.

Klingt gut kommt aber zu spät

Wir haben den Impfstoff. Im Ausland wird er bereits verimpft. Auch hier wird er kommen können. Im Sommer geht das Virus sowie so zurück. Es geht um 3 Monate.

Kritik und langfristige Strategien wie Tests, kostenlose Masken, Lüftungsysteme für Schulen u wirksame Regeln kommen ein Dreiviertel Jahr zu spät.

Langfristige Perspektive

Weder der Lockdown noch langfristige Perspektiven werden helfen, solange sich zu viele Verantwortungslose in Privaträumen treffen und feiern. Hinzu kommen in der Öffentlichkeit auch noch Querdenker, Maskenverweigerer , Coronaleugner usw.
Erst wenn bei all diesen "Typen" die Vernunft einkehrt, werden wir gute Chancen haben, die Pandemie einzudämmen.

Langfristigen Plan?

Also doch nun Planwirtschaft? Einfach mal spontan sein, wie bei 'sachgrundloser Befristung'. Da freut sich der freie Markt.

Perspektive langfristig

Ist doch gegeben. In dieser Jahreszeit die Inzidenz unter 50 zu bekommen, bedeutet Lockdown bis mindestens März. Danach haben wir Millionen von Arbeitslosen, unzählige Existenzvernichtungen, eine hohe Suizid Rate und ein Gesundheitssystem das leider nicht mehr bezahlbar ist, von wem auch? Also die Perspektive ist da. Und vielleicht gibt es ja auch im Januar Impfungen, wenn die Organisation genauso abläuft Zettel und Fax Wirtschaft kann das noch ein paar Jahre dauern. Frohes Fest und bleibt gesund.

Langfristige Perspektive fordern und nix

...in Petto haben, ausser Forderungen!
Huch an Wen erinnert das? Ach ja an Alle die fordern u fordern ihren "Freiheiten" hinterher heulen u schreien, aber auch nix zu bieten haben!
Ach ja ich habe vergessen, die Risikogruppe besteht nur aus "Alten".
Hoffentlich müssen nicht bald die ersten vorerkrankten jungen Menschen sterben, bis vorbubertär denkende Egoisten, merken dass, das Virus auf Grundrechte, "Freiheitswahn" u sonstige Widersprüche NULL Rücksicht nimmt!

@09:00 von Ritchi

Eine langfristige Perspektive zu fordern ist leicht, aber wie soll sie erstellt werden? Wir sind zum ersten Mal in einer echten Pandemie.

*

Wenn wir davon ausgehen, dass dem so ist, dann wurden diese Szenarien schon mehrfach umfassend in Übungen durchgespielt (zunächst als Bio-Terror, dann als Pandemie). Die dafür einzusetzenden Krisenstäbe aus Experten (sowohl was Wissenschaft als auch die elementare Versorgung) angeht, müssten eigentlich irgendwo sein und Maßnahmen diskutieren. Das würde bedeuten, diese hinsichtlich ihrer Wirkung UND Nebenwirkung zu bewerten.

Das geschieht derzeit nicht (wenn sich regelmäßig Berufspolitiker zusammensetzen, um etwas "auszukungeln") oder so intransparent, dass das niemand nachvollziehen kann.

Wer einen Lockdown mit der wirtschaftlichen Bedrohung von Millionen Existenzen fordert, der müsste eigentlich dazusagen, dass in den letzten Jahrzehnten die deutsche Wirtschaftskraft für die Steigerung der Lebenserwartung gesorgt hat.

ein Lockdown

ist keine nachhaltige Lösung. Das bringt nur einen Jojo-Effekt. Unser Leben besteht dann nur noch aus Lockdowns. Streek und Schmidt-Chanasit haben Recht, wir brauchen natürlich eine langfristige Strategie. Schauen unter welchen Voraussetzungen was möglich ist.

Wenn wir einfach so weiterwurschteln wie bisher gibt es 2022 keine Cafes, Kneipen, Restaurants, Kinos, Urlaubsreisen mehr, Schule ausschließlich daheim, nur noch Homeoffice, kaum soziale Kontakte usw usw da reichen die 1000 Zeichen nicht aus.....

Corona- Beschränkungen !

Also, das mit dem jetzigen Shut- Down ist wieder nur die halbe Miete, weil leider immer noch viel zu viele zur Arbeit fahren müssen, mit dem ÖPNV und dann in großen Büro oder Werkhallen sitzen und stehen, nur damit weiter brav für etliche neue Autos und sonstiger Mist gebaut werden. Der Politik geht es doch im Grunde nur darum, die deutsche Produktion aufrecht zu erhalten, damit all die Dividenden bezahlt werden. Der Einzelhandel und all die Freizeiteinrichtungen können so was eben nicht, deswegen werden die immer als Erste dicht gemacht. Traurig aber wahr.
Außerdem wäre es deutlich sinnvoller und besser gewesen, schon Anfang November die Schotten für vier Wochen dicht zu machen, als so ein Durcheinander.
Aber natürlich sollten auch mal die letzten Deppen es kapiert haben, dass nur alle zusammen diese Krise meistern. All den Unvernünftigen ist es auch mit zu verdanken, dass man bald nicht mehr auf die Straße kann, wenn man will !!

Lösungen wird sich weiter verschlossen

Aha, für eine hochtechnisierte Gesellschaft ist ein simples Virus also mit einem Vulkanausbruch zu vergleichen. Ich finde es unglaublich, dass die Bevölkerung das immer noch alles glaubt.

Es mangelt an ausreichend Schnelltests, noch immer. Und warum hat man eigentlich keine hochwirksamen Medikamente? Man hat sich offensichtlich nicht ausreichend darum gekümmert - gut möglich, dass es an der Bürokratie liegt, dass es ewig dauert, bis Studien genehmigt werden. Auch Impfen tun wir nicht, weil auch hier die EU die Entscheidung verzögert.

Wenn es um Verbote geht, die keine Lösung sind, reagiert der Staat sofort mit deren Anordnung und Durchsetzung. Lösungen hingegen verbleiben auf freiwilliger Basis. Weder gibt es eine Testpflicht, noch eine Tracking-App-Pflicht noch eine Impfpflicht, nicht einmal für Risikogruppen und Personal im Gesundheitswesen. Hätten wir eine Tracking-App-Pflicht, wüsste man jetzt übrigens, wo die Infektionen geschehen.

Wird es die denn geben?

"Die Opposition verweist allerdings schon jetzt auf die Zeit danach und fordert eine langfristigere Corona-Strategie."

Die Strategie ist und bleibt, wir fahren auf Sicht. Es sind bald Wahlen, und da müssen wir auf die Meinungsumfragen reagieren können.

Merkel zuerst impfen

Merkel zuerst impfen

Last Christmas - Letzte Chance

Na, dann aber jetzt noch alle in die Einkaufscentren, bevor die Läden schließen und dann die Sonderregelung für Weihnachten voll ausschöpfen, soll ja nicht kontrolliert werden, ob sich da ein, zwei oder drei Personen mehr im 40 qm Wohnzimmer tummeln, als erlaubt sind. Das Fest der Liebe drückt sich heuer so aus - einfach fernbleiben - skypen, telefonieren, whatdeppen.

Am 14. Dezember 2020 um 09:06 von Epilog

" Fallzahlgrenze von unter 50"

Diese Grenze wird auch nächstes Jahr im Herbst/Winter kaum erreichbar sein. Es sind wenige, die sich nicht an Regeln halten, und die gab es auch im Sommer schon. Egal was wir tun, die Zahlen werden je nach Jahreszeit hoch und runter gehen. Auch nächstes Jahr.

Vizekanzler Olaf Scholz (SPD)

Vizekanzler Olaf Scholz (SPD) sagte bei RTL, man sei mit einer Naturkatastrophe konfrontiert. "Das ist wie, wenn der Vesuv ausbricht. Da kann man nur noch sehen, dass man sich in Sicherheit bringt - und das ist das, was wir tun."
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Nun ja lieber Herr Scholz, ein Ausbruch des Vesuv kündigt sich oft vorher an. Und als erste Schutzmaßnahmen baut man keine Häuser direkt an einem Vulkan.
Sollte doch einmal der Vulkan ausbrechen, kann man dann ohne jede Panik großflächig evakuieren.

Re : sonnenbogen !

Wir schicken jetzt alle die Regierenden für uns zum Einkaufen der Weihnachtsgeschenke, sonst sitzen die nur unnötig in ihren Sesseln, denn mehr tun sie eh nicht.
Leider haben all die Regierenden jeden Bezug zu normalen Menschen verloren, sonst würden sie keinen solchen Mist von sich geben, und endlich vernünftig und angemessen handeln.
Es wird sehr viel beschlossen und geschlossen, aber die heiligen Kühe, die lassen sie in Ruhe, leider !!!
Von solchen Lügenbaronen halte ich absolut nichts mehr, weil sie zu unehrlich und nicht transparent agieren !

Langfristige Perspektive

Langfristige Perspektive, wenn ich sowas schon lese..... Tragt FFP2-Masken und gut ist. Alles Andere ist nur "Kosmetik" der Parteien mit ihrem Wahlkampfgeplänkel.

Auf der einen Seite bin ich

Auf der einen Seite bin ich froh, dass überhaupt auf die nicht ausreichende Wirkung der bisherigen Maßnahmen reagiert wurde, auf der anderen Seite sitze ich in einem Großraumbüro, das nur bei Verlassen des Raumes das Tragen einer Maske erfordert. Nicht zuletzt weil alles Vorgaben für Betriebe eben doch nur Empfehlungen sind...

Problematisch, wenn die Evidenz für Ansteckung am Arbeitsplatz/ auf dem Arbeitsweg und im Einzelhandel recht ähnlich sind. Naja.

Dilletantismus live

Es macht mich fertig zu sehen, wie dilletantisch die deutschen Regierungen mit der Pandemie umgehen. Kein Plan (jedenfalls keiner, der bekannt ist), keine wissenschaftlich unterstützte epidemiologische Faktensuche, keine wissenschaftlich begleitete statistische Begleitung der Infektionen - nur Bauchgefühl, und Geld, Geld, Geld.
Klar, die Menschen, die das Geld bezahlen werden sind selbst schuld. Warum verbreiten sie das Virus, statt es bei sich zu behalten? Aber daß die von uns engagierten Politiker so inkompetent mit den Folgen des Virus umgehen schockiert mich. Was würde eigentlich passieren, wenn wir plötzlich mit einem Krieg zurecht kommen müßten? Das scheint im Moment undenkbar, ist es aber nicht, denn sonst könnten wir das Militär abschaffen.

Es würde mich nicht wundern...

...wenn durch die Torschlusspanik der nächsten zwei Tage die Zahl der Neuinfektionen Anfang Januar noch höher liegt als jetzt und das dann als Argument für noch härtere Maßnahmen herangezogen wird.

den Weihnachtseinkäufen....

der Alten- und Pflegeheimbewohner im Einzelhandel der Innenstädte wurde endlich ein Riegel vorgeschoben, dadurch werden jetzt auch die Todeszahlen schnell sinken

' an der Realität vorbei'

Rossundreiter, ich hoffe mal, Dein Kommentar war ironisch gemeint....
Glaub mir, man steckt sich überall an, wenn Menschen sich treffen!!!!!
Falls Du heute tatsächlich auf Schnäppchenjagd gehst...unfassbar.
Was soll denn bitte anderes hinter einem Lockdown stehen als das nicht mehr kontrollierbare Infektionsgeschehen??? Bill Gates????

@Sternenkind

Meine Großeltern haben mit ihren Kindern den 2. Weltkrieg überstanden und danach ein glückliches und wirtschaftlich gutes Leben geführt!
Da werden wir wohl locker 1-2 Jahre Pandemie durchstehen, wobei der Vergleich zum 2. Weltkrieg lächerlich ist, wenn ich mir die Bilder meiner zerbombten Heimatstadt ansehe!
Aber leider muss man manchen Leuten immer noch klar machen, dass Deutschland diese Pandemie wirtschaftlich und finanziell locker verkraften kann, denn die Schuldscheine gehen natürlich mit frisch gedrucktem Geld der EZB in deren Besitz über und werden nie zurückgezahlt, auch wenn die meisten Deutschen Geldpolitik nie verstehen werden!

Eine kleine kaum beachtete Studie....

Gestern gab es im Liveblog der Tagesschau den Hinweis auf eine Studie zur Maske.
Demnach helfen die Masken zu 45%, bzw. ohne Masken hätten wir täglich 38.000 Neuinfektionen statt 20.000, weswegen die Empfehlung der Studie ist, dass alle Masken tragen sollten.

Das sehe ich mal ganz anders.

Nach der Studie ist die Maske doch erst das Problem und nicht die Lösung. Die Lösung ist Abstand zu halten.
Aber seit die Maskenpflicht eingeführt wurde, halten die Menschen keinen Abstand mehr. Nicht in Supermärkten, nicht auf dem Bürgersteig, weil die Leute meinen, mit der Maske eine Art 99% Sicherheit zu haben.
Aber das Problem ist, dass die Wahrscheinlichkeit der Ansteckung nur halbiert wird, mehr nicht.
Dafür wird man dieser Wahrscheinlichkeit sich anzustecken aber ein vielfaches öfter ausgesetzt als bei Abstandsgebot ohne Maske. Kein Wunder, dass die Zahlen hoch bleiben.

Es ist zu bezweifeln, dass den Menschen in unserem Land klar ist, was für eine trügerische Sicherheit diese Masken sind.

@Der freundliche

das wäre ja noch halb wegs vertretbar, wenn der Vesuv gestern ausgebrochen wäre. Der Ausbruch der Pandemie in Dtld. liegt aber bereits 9 Monate !!! zurück. 9 Monate in denen seitens Politik nichts!!! passiert ist außer immer wieder mit dem Lock Down zu drohen und die Bevölkerung wie kleine Kinder zu behandeln...sämtliche gezielt wirkende Maßnahmen wie der besondere Schutz der besonders gefährdeten Bevölkerungsgruppen durch FFP2 Masken und Schnelltest, wird verweigert

@Tino255

"Hätten wir eine Tracking-App-Pflicht, wüsste man jetzt übrigens, wo die Infektionen geschehen."

Stimmt vielleicht. Und würde allen Leuten ein GPS-Chip implantiert, könnte man fast alle Verbrechen innerhalb kürzester Zeit aufklären. Aber ist das verhältnismäßig?

Eine langfristige Perspektive ist nur bedingt möglich

Am ehesten könnte ich mir das wie Herr Hofreiter mit einem Stufenplan vorstellen.
Aber es müsste der richtige Plan sein.

Was nicht geht ist ein "Füttern des Virus" indem man glaubhaft machen will es sei ausreichend nur die Risikogruppen zu schützen.Der Virus würde das sofort ausnützen mit der Folge eines Massensterbens und Desasters wie in den USA und Brasilien.Alle die diese Taktik bisher versucht haben sind gescheitert.Auch Schweden trotz sehr niedriger Bevölkerungsdichte.

Solange der Virus in der Offensive ist bestimmt er auch die Spielregeln.Man hat gar keine andere Wahl als schnell und kurzfristig mit aller Härte darauf zu reagieren.

09:13 von Sonnenstern

>>Einfach mal durchhalten und hoffentlich sinken dann die infektionszahlen. <<

Gut, es sinken die Infektionszahlen - was dann?

Covid19 wird dadurch nicht verschwinden.

Es wird uns weiterhin "begleiten".

Wie lange sollen/wollen wir Lockdownen (zuasperren)?

09:20 von rossundreiter

«An der Realität vorbei.
Glaubt man denn wirklich, die Leute stecken sich beim Einkaufen an? Sieht man denn nicht, wie die Zahlen in Indien, China, Japan, Indonesien, Thailand, Myanmar, Bangladesh sind? Glaubt man, dort werden irgendwelche Läden oder Garküchen über Wochen geschlossen? Wäre das überhaupt möglich?»

"Woran mag das wohl liegen".

Dass die Corona-Zahlen in fast ganz Südostasien so gering sind?
Es liegt an den Menschen mit kollektiver Mitwirkung in gegenseitiger Verantwortung. Ganz unabhängig von "Maßnahmen", Regularien, Restriktionen, Strafen. Die hier & da in Land (x) vorhanden.
Aber andernorts gar nicht existent sind.

«Ich stürze mich heute auch noch einmal in den Weihnachtseinkauf,
die Schnäppchen werden großartig sein...»

Genau … großartig. So großartiges Mitdenken ist genau das, was gegen Corona hilft. Watt schert mich der Corona … wennet in der City Schnäppchen gibt.

Betreutes Denken für Untertanenbürger.
Muss man ihm immer genau sagen … was er tun soll.

Im Baumarkt ist die Hölle los

Mann deckt sich noch ein mit Led-Lampen
Dichtungen,Farbe,Tapetten u.s.w

Wenigstens diese hätte man für die Grundversorgung offen lassen können

Planung 2021

Mitte Oktober, als die Fallzahlen den Wert vom Frühjahr erreicht haben, hätte der Lockdown bereits kommen müssen!
PLAN 2021:
Was wäre, wenn 2021 regelmässige Lockdowns gemacht würden, auch wenn die Fallzahlen niedrig sind, also unabhängig von den Fällen, bzw. sobald Anzeichen einer Steigerung da sind. Optimaler Weise weltweit, zumindest aber Europaweit. Dazu Schnelltests und regelmässige Tests vor allem in Schulen und Heimen, etc. wenn denn schon voller Präsenzunterricht sein soll.
So alle 8 Wochen für 7-10 Tage zu. Das kann jeder einplanen. Das sind dann 6x im Jahr. Ggf. nach den Ferien, dann bräuchte auch niemand in Quarantäne und das Impfen könnte auch gespart werden. Öffentliche Bereiche führen das Hygienekonzept weiter, Gastro und Hotel können normal arbeiten. Es würden sehr viel weniger Menschen sterben, so könnte theoretisch auch das Virus ausgehungert werden. Als Nebeneffekt: weniger CO2......ein Corona/Klima Lockdown....? Dazu noch Entzerrung in Schulen und Nahverkehr.....

@Schweriner1965

korrekt - ähnlich wie eine Diät. Man nimmt kurzfristig ab und wenn es dann danach normal weiter geht, nimmt man umso mehr wieder zu.
Peinlich, dass das die Lösung unserer hochbezahlten Politiker ist, die sich selber natürlich nicht einschränken und weiterhin in persönlichen Meetings und Talk Shows sitzen...

DAS IST KEIN HARTER LOCKDOWN!!!

Was ändert sich denn an Mittwoch? Das ist doch kein harter lockdown. Das ist ein Witz.

Die Läden machen zu. Das ist alles. Die Schulen wären ohnehin bald in die Ferien. Man darf sich weiterhin treffen (2 Haushalte, 5 Personen ohne Kinder = 8-10 Personen täglich!!), Weihnachten wird gelockert,...

Die privaten Treffen außerhalb der Familie müssen weg! Der völlig übertriebene Datenschutz muss gelockert werden, damit wir eine App bekommen können, die wirkt. Jeder Hinz und Kunz gibt seine Daten freiwillig an google und facebook, aber wenn es um Menschenleben geht, will man nichts an die eigenen Gesundheitsämter weitergeben. Das ist Wahnsinn.

Kirchen statt Schulen

Ich bin länger schon Befürworter eines Lockdowns, schlimm, dass Frau Merkel sich nicht früher durchsetzen konnte, bzw.die MPs blockiert haben.

Nun ging es schnell aber nicht durchdacht. Vor allem ist es kein harter Lockdown, sondern nur hart für Einzelhandel, Eltern, Kultur!

Alles andere läuft munter weiter. Da hätte ich eine klarere Botschaft erwartet.

Kirchen offen, Gottesdienste erlauben, Weihnachten noch lockern!!, aber Eltern, die Leistungsträger müssen alles ausbaden, Einzelhandel zu aber Büros, Fabrikation und Produktion, Ämter, Firmen offen?

So gehen die Zahlen nie runter.

Private Kontakte als Hauptinfektionsquelle erfahren keinerlei Schärfung.

Kein klares Wort zu Arbeitgebern, die Betriebe kurz zu schließen. Oder Homeoffice als Vorschrift.

Keine Strategie mithilfe Schnelltests Bereiche offen zu lassen. Wo sind genug Schnelltests?
Mithilfe diesen Instruments wäre es möglich vieles offen zu lassen. Schnelltests täglich wären billiger als alle Hilfen zusammen.

Strategie

Also, 10 Januar ist ein irrationales Datum.
Ueber die Feiertage werden wir keine Ahnung haben wie das Infektionsgeschehen aussieht.
Wann können Personen getestet werden, und wann werden die Proben analysiert... also, die Fallzahlen werden wohl bis Ende Januar keine Aussagekraft besitzen.
Frohes neues 2021.

Re : Ritchi !

Ja, es mag die erste richtige Pandemie sein. Nur vor Jahren wurde dem Parlament ein großer Entwurf für Katastrophen und Pandemien vorgelegt. Dies alles verschwand in irgend welchen Schubladen ohne wirklich gelesen, getestet und verabschiedet worden zu sein. Siehe auch der so genannte Probealarm, der ja auch daneben ging.
Dabei sollte dies das oberste Gebot sein, für so viele wie mögliche Szenarien gerüstet zu sein.
Nun jetzt gibt es zu wenige Masken und Schutzkleidung, weil man zu wenig Gutes herstellen ließ, oder irgend einen Schrott in China kaufte, es gibt zu wenige Testkapazitäten, die Auszahlungen verzögern sich wegen fehlender Software, und zu viel Bürokratie.
Bei all dem Durcheinander ist die Verunsicherung verständlich groß, und bietet viele Angriffsflächen für Leugner und verlogene Mythen.
Natürlich sollte endlich eine maßvolle Strategie her, aber dazu MÜSSEN alle mit machen und beteiligt sein, auch die großen Werke, die immer weiter produzieren dürfen !

In Berlin sind die Schulen

... dazu angehalten, noch sämtliche Klassenarbeiten zu schreiben.

Das heißt:
"Die Schule ist zu" bedeutet:
Alle Schüler kommen am Mittwoch, Donnerstag, Freitag zur Klassenarbeit
plus
Notbetreuung für alle anderen.

"Schule zu" bedeutet dann wohl, die meisten werden trotzdem im Schulhaus sein.

Die Medien sollten mehr nachfragen.

die Gesellschaft muss endlich "annehmen"...

dass Selektion und Überleben des Stärkeren ein Naturgesetz ist das seit 100derten Millionen Jahren gilt und durch Abschottung und Schutz der Morbiden vielleicht ein bisschen hinausgezögert aber nicht überlistet werden kann

Anne Will gestern.

Das letzte Drittel der "Anne Will"-Sendung von gestern ging (nachdem man wieder endlos Unsinn diskutiert hatte) dann endlich in die richtige Richtung: Das Tübinger Modell ist nun wenigstens debattenfähig. Vor einer Woche war es noch quasi Verschwörungstherorie...

Was auch auffiel und auffällt: Wie oft wir auf der Politik inzwischen hören:

"Hätte, hätte, auf die falschen Entscheidungen der Vergangenheit kommt es nicht an, wir müssen nach vorne schauen".

Das soll sich Otto Normalbürger mal erlauben:

"Stimmt, Herr Professor, wenn ich diesen beiden Chemikalien nicht gemischt hätte, wäre der Chemiesaal nicht explodiert. Aber das bringt ja nun nichts mehr, lassen Sie uns nach vorne schauen..."

Einheitliches Vorgehen

Der Lockdown war überfällig, daran zweifelt (fast) niemand mehr. Natürlich müssen langfristige Konzepte her. Ohne vernünftige Testungen wird das allerdings nichts. Wenn man nicht schnell feststellen kann, wer infiziert ist und wer nicht, können wir das ganze vergessen. Und dauerhafte Schließungen sind nicht finanzierbar. Wenn ich jetzt sehe, wie die Länder aktuell vorgehen, habe ich allerdings auch meine Zweifel. Nicht dass wieder einzelne Bundesländer ausscheren und eigene Regelungen treffen. Nein, das reicht nicht, man muss die Regelungen noch nach Uhrzeiten unterscheiden, damit niemand mehr durchblickt. Wer die Zeit hat, sich so einen Blödsinn auszudenken, der hat auch Zeit, über vernünftige Teststrategien nachzudenken!

@ um 08:52 von Linda Stern

"Soforthilfe - habe ich mal gehört, gesehen noch nichts.

Dafür höre ich aber ständig Appelle von wegen Solidarität und Verständnis für Maßnahmen. Aha. Noch was?"

Den sehr extremen Wandel der Deklarationen für Soforthilfen habe ich aus gegebenem Anlass ständig mitverfolgt. Stark verunsichert hatte mich anfänglich, dass plötzlich Kriterien geändert wurden, auch rückwirkend. Bis zum angepeilten Stichtag wurden die Antragsgrundlagen nicht transparent offengelegt. Weder auf den Portalen der Länder des Bundes noch im Antrag. Im Antrag fand ich dann stattdessen den Hinweis der eidesstattlichen Versicherung.

Wer wirklich aufmerksam die Umsetzung verfolgt hat, kann gar nicht anders, als moppern. Dummerweise geht es ja immer weiter. Ob Studenten, Freiberufler, Vereine alle Adressaten von Maßnahmen und Sachbearbeiter wie Steuerberater und Strafverteidiger blicken nicht durch. Aber eines wird gebetsmühlenartig wiederholt: Hilfen kommen nicht an, Aushilfsjobs brechen gleichzeitig weg.

Langfristige Perspektive beginnt im Kopf

Eine langfristige Perspektive beginnt im Kopf jedes Einzelnen.

Kontakte reduzieren, Abstand ernst nehmen, Maske sorgfältig einsetzen.

Wissenschaft ernst nehmen,
liebe Kultusminister, und Schule entsprechend
anpassen.

Die dritte Welle kommt,
wenn sich in den Köpfen nichts tut.

@Traumfahrer

So sehe ich es auch. Bekomme langsam die Krise.
Man selbst hat sich schon seit März total zurückgezogen, anderen scheint es völlig egal zu sein.
Aber genau diese jammern jetzt und unsereins muss wieder mal darunter leiden.
Es wird nichts bringen. Nach Weihnachten wird es schlimmer. Und ja vor Wochen hätte man das tun müssen.
Sein wir mal ehrlich... wo spielt sich denn alles ab??
Möchte nicht wissen wie es Weihnachten und Silvester in den Häusern abspielt. Nicht die Gastronomie, Einzelhandel, sondern eben diese Vollpfosten. Es wird schlimmer kommen, dafür sind es Zuviel Egoisten, nicht verzichten können.
Diese Rennen aber jetzt und machen ihre Hamsterkäufe.
Man muss ja jetzt häufiger zur Toilette. Und Hefe, Mehl benötigt man ja auch mehr. Was für ein Irrsinn.
Aber man sieht wieder mal wie sie sind in so einer Zeit, Hauptsache ich, einfach nur grausam, unmenschlich.
Was sind das für Menschen? Wo haben die Verstand und ihr Herz sitzen? Ein Herz um Leben zu können, mehr ist da nicht.

Der „harte“ Lockdown

betrifft anscheinend nur den Einzelhandel. Fabrikhallen mit zig Arbeitern bleiben voll besetzt. Bei Mann und Hummel (Autofilter) wird im Moment sogar Samstags am Fließband gearbeitet. Und unsere Politiker gehen ins Homeoffice und Vorweihnachtliche Selbstquarantäne....

@um 09:11 von Hackonya2

"Am Ende wird jeder auf kurz oder lang anscheinend mal Corona bekommen. Ich hoffe das der Großteil es überstehen wird."

Der Großteil, so bis zu 99,xx% wird Corona überstehen. Ihre Hoffnung dürfte also in Erfüllung gehen.

Re : Klausewitz !

Nee, alle Politiker, egal welcher Partei kommen als Letzte dran, für den ganzen Mist, der da immer wieder ausgeheckt wird.
Wenn dann halt ein nicht mehr da sind, kommen sie bestimmt in eine gute Statistik !

Parlament bitte

Was ist an diesem Stammtisch demokratisch? Nichts!

Snoopy sagt:

"Eines Tages werden wir alle sterben" - "Ja, das stimmt, aber an allen anderen Tagen nicht" - Zitat aus Snoopy-Cartoon

Lock-Down

Lange hat es gedauert ..... sogar viel zu lange! Der Bund ,und noch mehr die Landeschefs, haben die Zeit regelrecht verschlafen und nun kommt alles chaotisch in die Gänge ! Es wieder nur ein Beispiel mehr ,dass sich die Politik in vielen Dingen übermäßig schwer tut
und es gibt keine Zeichen für echte Besserungen. Und das Frau Merkel gehen will und wird , ist auch ein schlechtes Zeichen. Von den vorhandenen Leuten kann sie nicht ersetzt werden wie auch , denn kommen nicht mal in den Ländern zurecht.

Lösungsvorschlag:

zu 1.: Globalisierung und Freihandelsabkommen minimieren. Gesamte Wertschöpfung in Europa für Europa.
Käme übrigens auch dem Klima zu Gute!

zu 2.: werden mit denselben Problemen auch nach dem 10. Januar noch konfrontiert sein. Ggf. kommen neue hinzu. Das wird leider bleiben solange nur ein Teil sich im Lockdown befindet. Die Industrie macht weiter wie bisher 24/7/365. Menschenansammlungen, Geschäftsreisen und Übernachtungen weiterhin möglich.

zu 3.: Maßnahme --> Wirkung hier bitte Transparenz und eine Ganzheitliche Betrachtung. Bitte nicht Länder aus dem Norden Deutschlands mit geringer Einwohnerdichte und kaum Industrie als Maßstab um festzustellen dass Ansteckung im Privaten stattfindet

Wieso keine Pläne zur Kontaktreduzierung

Am eigenen Leib erfahren wir seit Freitag den Sturm auf Banken. Viel mehr Kunden kommen, heben Geld ab von Sparkonten, aus Angst, zu wenig Bargeld zuhause zu haben. Teils ohne Maske, Maske unter Nase und mit absolut schlechter Laune werden die Angestellten verbal angegriffen, wenn sie auf die Maskenpflicht aufmerksam machen. Anstatt den Schalterservice deutlich einzuschränken ( Geld am Automaten, Überweisungen in den Briefkasten, Beratungen per Telefon, Verträge per Post), stehen die Mitarbeiter in der unlüftbaren Schalterhalle, halten Beratungen in zu kleinen Büros ab (zwischen Kunden und Berater eine Schreibtischbreite 80cm) und müssen zu alledem ihre Masken selbst kaufen....

Schnäppchenjad

Ich glaub es fast gar nicht.
Ab heute weiß man das Weihnachten vor der Tür steht?
Leute wo leben wir denn?
Freiwillig unter die Massen?
Hat man dazu überhaupt Lust entspannt und in Ruhe zu gucken wenn man trotz Maske schnaufende im Nacken sitzen hat?
Wäre es nicht für alle das größte Geschenk gemeinsam den Virus zu besiegen?

Es gibt weiß Gott anderes als nur noch schnell Geschenke/ Schnäppchen/ Hamsterkäufe
Wichtigere Dinge und die heissen Herz und Verstand einsetzen.
Was ist das für eine Menschheit?

"Zustimmung ?"

@Linda Stern

Ihre persönliche Lage könnte besser sein.

Ich würde denken, daß Sie deshalb alles daran setzen, ihre Mitmenschen davon zu überzeugen, eine dritte Infektionswelle durch umsichtiges, angepasstes Verhalten zu vermeiden.
Rufen Sie nach Ausgangssperre, damit die KITA schneller wieder öffnen kann?
Das wäre logisch.

Oder werden Sie die Einschränkungen im Januar, Februar bekämpfen, weil sie mit weiteren Mühen, Verlusten verbunden sein werden?

Wie soll das gehen,

Niemand weiss im Moment, wie sich der Lockdown auswirkt, falls er die Zahlen nicht entsprechend runterbringt, was will man dann machen? Im Prinzip muss man alle Szenarien durchspielen und dann entsprechende Massnahmen oder Lockerungen planen!
Allerdings sollte man auch Mal aktzeptieren, dass es keine Garantie auf Leben gibt, man wird nicht jeden 100 jährigen retten können!

Langfristige Corona-Strategie gefordert...

FDP-Chef Christian Lindner sagte im ZDF, man müsse nach vorne schauen und fragen, was eine dauerhaft durchhaltbare Strategie sein könne.
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Die Frage ist doch, welche Strategie und Lösung hat die FDP bzw. ihr Chef-Redner Lindner in der Krise ? Bis jetzt ist da eigendlich nicht viel von der FDP gekommen, ausser das sich ihr Chef dauerhaft in jeder Talkshow präsentiert.

Schwarzen Peter zuschieben

Schade, jeden Tag wird eine "neue Sau durchs Dorf getrieben", die schuld an den hohen Infektionszahlen sein sollte... seit Februar/März ist das Infektionsrisiko bekannt, in den Monaten geringer Zahlen ist nichts seitens der Politik passiert, keine Aufstockung der Gesundheitsämter, des Pflegepersonals etc,...immer der Fokus auf den Heilsbringer 'Impfstoff' der Pharmaindustrie, aber auch jetzt kein Eingeständnis der Unterlassungen. Warum werden keine Verfassungsrichter, die die 'Querdenker-Demo' in der Leipziger Innenstadt!!!! erlaubten zur Verantwortung gezogen?? Beihilfe zur fahrlässigen Körperverletzung. Was ist in Schulen an den Sanitäranlagen verändert worden?? Mit dem exorbitanten Geld für die !Warn-App! hätte man gut Personal rekrutieren können. Versagen der Politik auf ganzer Linie, keine Strategie, kein Konzept, stattdessen-Profil zeigen für die Kanzlerkandidatur. Ich hoffe auf den 'Denk'zettel am 26.09.2021-Deutschland ist kein Klassenprimus

@ um 09:25 von Koeln 2019

Bin Ü70 und alleinstehend.
Trotzdem werden meine 3 Kinder samt 6 Enkeln und ich uns nicht gegenseitig besuchen, um so das Infektionsrisiko gänzlich auszuschließen. Zwar ist Videotelefonie ein schwacher Trost, aber immerhin eine Möglichkeit, uns zu sehen und zu unterhalten.

Es ist traurig, dass sich einfach zu viele querlegen und so die Eindämmung der Pandemie verantwortungslos verhindern.

Was ist denn das Ziel?

Bevor die Exekutive eine Strategie oder gar einen konkreten Plan aufstellen kann, muss doch das Ziel klar sein, das man mit der Strategie erreichen will.

Will man zu dem Vor-Corona-Zustand zurück? Das wünschen sich vermutlich die meisten Menschen, doch dieses Ziel ist unerreichbar.

Will man lediglich das Feuer austreten und den Rest danach sich selbst und dem Markt überlassen? Das wäre die Fortführung der neoliberalen Sackgasse.

Oder soll die Gesellschaft aus der Pandemie lernen und nach Corona eine andere sein? Und wer hat dazu Ideen und gestaltet das?

Über diese Kernfragen zu einer Welt nach Corona und vor der nächsten Katastrophe wird kaum debattiert. Da erwarte ich von den Medien, von den Intellektuellen und den progressiven politischen Kräften viel mehr Initiative und unüberhörbar laute Debatten.

Und die

Re : Mika D !

Das wäre ähnlich mein Vorschlag, alles zu bis auf das Allernötigste, auch die Kirchen und keine Gottesdienste.
Es sollten nur noch die Firmen und Geschäfte offen sein, die für die tägliche Versorgung der Menschen notwendig sind. Was irgend wie zu Hause arbeiten kann, sollte dort die Arbeit erledigen.
Und es dürften keine Fabriken für neue Autos oder sonstige Dinge, die eh nur ins Ausland verschickt werden, offen sein.
Und es müssten endlich von allen die privaten Kontakte auf ein Minimum begrenzt werden. Jede Person sollte sich endlich an die eigene Nase fassen und Verantwortung übernehmen.
Auch sollten für alle genügend gute und sichere Masken und Schnelltests vorhanden sein, aber nicht zu Horrorpreisen, die sich kaum noch jemand leisten kann !

Interview

Sehr interessant was Prof. Schmidt-Chanasit gestern sagte: Die Regierung solle jetzt nicht in die Weihnachtspause abtauchen, am 5.1. geht es weiter. Es müsse ab sofort!!! heftig daran gearbeitet werden, wie es in einem Monat weiter geht.
Und der viel gescholtene Herr Palmer scheint bis jetzt der einzige zu sein, der Risikogruppenschutz - auch wenn er vielleicht nicht perfekt ist - auch angeht und nicht nur rumlabert. Macht einen kompetenteren Eindruck als die ganze BR zusammen.
Dass am 11.1. wieder alles öffnet halte ich für fraglich. Es werden sicher noch 3 Wochen dran gehangen und ab 1.2. geöffnet. Dann wird die nie versiegende Geldquelle des Herrn Scholz auch zur Neige gehen.

Das Fahren auf Sicht kommt an Grenzen

Man stelle sich vor, man führe „auf Sicht“ in dichtem Nebel. Leicht kann es da passieren, dass man im Kreis fährt !

Ist „nach“ dem Lockdown also „vor“ dem Lockdown?

Und was sagt das gerade erst novellierte Infektionsschutzgesetz über Ladenschliessungen? Meines Wissens nichts.

Ein Plan muss her, es müssen Kriterien benannt ab wann welche Maßnahmen greifen sollen und ab wann welche Maßnahmen gelockert werden können.

Das Problem ist nicht, wie Laschet es ausdrückte, das „Land über Verordnungen zu regieren“. Das Problem ist das die Verordnungen allesamt ad hoc Maßnahmen sind: heute so, morgen so und übermorgen wieder ganz anders!

Es gibt für Betriebe und Arbeitnehmer, Kunden und Verbraucher kaum noch Planungssicherheit.

Wer weiß schon, was in 3 Wochen kommt ?

...

das Versagen der Politik soll einfach mit noch mehr Panik vertuscht werden. Man hätte einfach genug Schnelltests zur Verfügung stellen müssen.

Corona wird mit steigendem Alter einfach gefährlicher, ist für die Gruppe der 0-59 Jährige, also der Kinder, Schüler und Werktätigen statistisch ungefährlich.

Alle 60+ und stark vorbelastete müssten in freiwillige Quarantäne, medizinisches und pflegerisches Personal sowie alle, die in versorgender Tätigkeit mit den Ältesten und verletzlichsten in Kontakt kommen müssen bei Dienstantritt tägliche einen Schnelltest durchführen. Schnelltests für die Unterstützung der Großeltern werden subventioniert in Apotheken bereitgestellt. Alle anderen bleiben bei Mundschutz und Abstand. Massenveranstaltungen bleiben untersagt, ansonsten Business as Usual. Spezielle Einkaufs, Arzt und Erledigungszeiten in Geschäften und Praxen für Senioren.

Keine Billionen Schulden, die unsere Kinder abknechten müssen, da 60+ ohnehin mehrheitlich Rente bezieht.

Inzidenz von unter 50 anfang Januar?

Die Wahrscheinlichkeit, daß wir jetzt noch im Winter eine so niedrige Inzidenz erreichen, ist sehr gering. Das muß doch jedem klar sein, vor allem, wenn man sich vor Augen hält, daß der normale Scheitelpunkt einer Grippewelle erst im Jan/Feb stattfindet.
Wir werden nicht drum herumkommen, auf FFP2-Masken und Schnelltests für vulnerable Gruppen zu setzen und ansonsten mit Lockdown light durch den Winter zu strampeln. Daß diese Masken und die Schnelltests erst jetzt allmählich verfügbar werden, scheint mir der größte und katastrophalste Fehler der Regierung gewesen zu sein.

Für eine Langfristige Perspektive

Sollte wir wissen wie viele Impfdosen im Januar, Februar und März zur Verfügung stehen! Da keine im Dezember für die EU zur Verfügung steht, wird die EMA auch erst zum geplanten Sitzungstermin am 29.12.20 die Impfung freigeben.
50mil produziert im Dezember
100mil im Januar und
Die ersten brauchen Ihre zweite Dosis im Januar!

Als bei uns auf den Kanaren

Als bei uns auf den Kanaren im Mai die sehr harten Ausgangsbeschränkungen gelockert wurden, ging das in Phasen. Dabei wurden zunächst auch Zeitzonen für verschiedene Altersgruppen festgelegt. Beim Einkaufen haben die großen Supermärkte auch eine Zeitzone zum Einkaufen für Risikogruppen eingerichtet und es wurde sehr darauf geachtet, dass nicht gleich ganze Familien oder Gruppen in den Laden stürmten. Jetzt sieht es, bei ziemlich niedrigen Inzidenz en wieder aus wie immer. Das Problem im Vergleich zum Frühjahr liegt daran, da war das alles neu und viele haben einfach nicht gewusst, wie deprimierend es sein kann, wenn man auf alle Kontakte und physische Nähe verzichten muss. Jetzt weiß man, was das bedeutet und daher der relative Widerstand dagegen. Krieg wäre natürlich viel entsetzlicher, das können wir ja von unseren Neubürgern aus Syrien hautnah erfahren, aber eines durfte man im Krieg, sich nahe sein. Ich bin allein stehend und meine Kontakte sind bis heute noch nicht wieder normal.

09:27 von Tino255

... Wenn es um Verbote geht, die keine Lösung sind, reagiert der Staat sofort mit deren Anordnung und Durchsetzung. Lösungen hingegen verbleiben auf freiwilliger Basis. Weder gibt es eine Testpflicht, noch eine Tracking-App-Pflicht noch eine Impfpflicht, nicht einmal für Risikogruppen und Personal im Gesundheitswesen. Hätten wir eine Tracking-App-Pflicht, wüsste man jetzt übrigens, wo die Infektionen geschehen.

Bei Ihnen lese ich immer nur „Pflicht“.

Dabei wären „Vernunft“, „Einsicht“ und „Solidarität“ bei den Bürgern erheblich hilfreicher.

Aber so lange viel zu viele denken, dass es auf ihren persönlichen Beitrag nicht ankommt, kann auch die „Pflicht“ nichts ausrichten.

Was sich mir nicht ganz

Was sich mir nicht ganz erklärt, ist der Zustand, warum man den Einzelhandel erst ab Mittwoch lahm legt?
Heute und morgen wird die Hölle los sein, weil fast jeder die letzte Chance nutzen wird, was für Weihnachten zu besorgen.
Auf Internetseiten einiger Händler bei mir in Stadt wurde gestern folgendes beworben.
„Montag und Dienstag vor dem großen Lockdown 20% auf ALLES“

Vergleichbar mit der Aussage eines Kapitäns auf einem sinkenden Kreuzfahrtschiff.
Bleiben sie ruhig und besonnen, im vorderen Bereich stehen unseren 3000 Gästen Rettungsboote zur Verfügung. Diese Rettungsboote können insgesamt 300 Leute aufnehmen...
Und sich dann wundern, wenn ein bisschen Panik ausbricht, weil jeder das Gefühl hat, er müsse jetzt schnell werden, weil es sonst für ihn eng werden könnte...

Langfristige Perspektive

Allmählich frage ich mich, wo bei dem ganzen Wirrwarr aus Maßnahmen, Widersprüchen, oft willkürlich anmutenden Beschlüssen seitens der Politik die Vernunft und der gesunde Menschenverstand bleiben.
Überall in der Welt scheinen die Regierungen erkannt zu haben, was das Gebot der Stunde ist: immer mehr Länder erteilen für den Corona Impfstoff Notfall-Zulassungen, nur unsere behäbige, der Bürokratie verhaftet Ema erfasst in aller Ruhe Daten, die von den verantwortlichen Zulassungsstellen anderer Länder längst geprüft worden sind.
Was bitte sollen die zwei Wochen bis zur von der EMA anberaumten Entscheidung noch an neuen Erkenntnissen über den Impfstoff bringen?
Was sie bringen, so befürchte ich, sind noch Hunderte von Toten, vollkommen überlastete Intensivstationen, dem wirtschaftlichen Ruin zum Opfer gefallene Geschäfte, Betriebe, ganz zu schweigen von den armen Künstlern und Freischaffenden aus der Kulturbranche.
Warum lässt man sich hier soviel Zeit, die wir gar nicht mehr haben?

die Gesellschaft besteht nicht nur...

aus Ladenbesitzern, Kurzarbeitern, Soloselbständigen und anderen die kompensiert werden können sondern auch aus einem riesigen "4.Stand" am untersten Rand den man offensichtlich schon aufgegeben hat, der sich das aber nicht auf Dauer wird gefallen lassen

Hühnerhaufen

Mir kommt das hier vor wie ein Hühnerhaufen, wo einer nach dem anderen hackt.

Unwürdig, irgendwie.

Hätte nie geglaubt, dass es dermaßen viele Menschen gibt, die permanent anderen die Schuld zuweisen und im Nachhinein genau wissen, was alles hätte getan werden müssen.

Re :sonnenbogen !

Der Herr Altmaier sollte seinen Rand halten und dafür alle Werke der Autobauer, alle Stahlbetriebe und nicht relevanten anderen Betriebe schließen, dann sind deutlich weniger Menschen unterwegs, sondern zu Hause. Und dann wird nur noch ein gekauft, was zum Leben notwendig, mehr nicht, und dies halt bis zum 10. Januar.
In dieser Zeit müssen aber die Politiker ihre Hausaufgaben erledigen und endlich die Digitalisierung der Ämter und Schulen auf den Weg bringen und durch ziehen. Es muss endlich diese Trödelei ein Ende haben, und auch das Hickhack, wer dafür zuständig ist.
In dieser Krise zeigt sich ziemlich deutlich, dass das föderale System bei uns auch seine Fehler und Tücken hat !

Am 14. Dezember 2020 um 09:37 von smirker

Aber leider muss man manchen Leuten immer noch klar machen, dass Deutschland diese Pandemie wirtschaftlich und finanziell locker verkraften kann, denn die Schuldscheine gehen natürlich mit frisch gedrucktem Geld der EZB in deren Besitz über und werden nie zurückgezahlt, auch wenn die meisten Deutschen Geldpolitik nie verstehen werden!
#
#
Dann fragt sich der dumme Bürger doch warum über Wochen dann ja wohl Sinnlos über der Haushalt debattiert wird. Das Geld wird ja einfach gedruckt.
Warum ersetzt man dann nicht 100% des Schadens durch Covid 19?
Warum werden viele Reisebüros, Restaurants, Geschäfte nie wieder öffnen?
Diese haben wohl nie die Geldpolitik verstanden.

Warum schweigen die Lämmer?

Weil so ein "Lockdown" das natürlichste der Welt ist.
Für eine Herde. Vor einer Impfung.

Wie wahrscheinlich ist das Best Case Szenario?

Im Moment sieht das so aus: am 10.01. macht alles wieder auf (wenigstens die Schulen) und dann wird geimpft geimpft geimpft !

Eine dritte Welle im Frühjahr kann so vielleicht vermieden werden wenn die Impfkampagne gelingt, das Virus weder mutiert (zB durch Kreuzung mit Influenza) noch Resistenzen entwickelt.

Ein „worst case“ Szenario gibt es nicht. Ist das klug?

@ qpqr27, um 09:44

“die Gesellschaft muss endlich “annehmen“...
dass Selektion und Überleben des Stärkeren ein Naturgesetz ist...“

Lendenschurz und Sandalen schon angelegt?
Pfeil und Bogen umgehängt?
Dann auf zur Jagd!
Keule nicht vergessen, und hauen Sie den Morbiden ordentlich was auf die unnützen Schädel! :-)

Danke für Ihre Besinnung auf die Evolutionsgesetze, die geraten immer mehr in Vergessenheit.

HalloErstmal2

Ja, man hat den Eindruck in vielen Köpfen tut sich nicht viel, wenn es um den eigenen Beitrag zur Eindämmung der Pandemie geht.
Es wird gejammert, was das Zeug hält. "So viele" sind am Existenzminimum. Wo sind die Gewinne der letzten fetten Jahre? Bilden dt. Unternehmen keine Rücklagen mehr für Notfälle, so wie es jeder Privatmann auch tun muß?

Unsere Gesellschaft will auf nichts verzichten, geschweige denn sich selbst mal zurück zu nehmen. Das Ego steht bei vielen nur noch im Vordergrund.

Jetzt hat es jeder einzelne von uns selbst in der Hand, dass die Zahlen runter gehen. Nur immer meckern ist einfach!
Genießt einfach mal die persönliche Entschleunigung und den Konsumverzicht. Schöne und entspannte Weihnachten! Bleibt zu hause und bleibt gesund!
Bei Anne Will hieß es gestern Weihnachten, das Fest der Liebe. Wer liebt achtet auf seine Familie und seine Mitmenschen und nimmt sich selbst zurück.

Langfristige Perspektiven???

Dieses Geschwurbel vor allem aus der Opposition geht mir auf die Nerven. Vielleicht liegt es ja auch an der Berichterstattung der Medien, jedenfalls ist mir nicht klar was die Opposition genau will und wie sie es erreichen könnte. Immerhin wird es bei Herrn Hofreiter etwas konkreter, andererseits haben wir doch auch schon Regelungen die sich an Inzidenzwerten orientieren. Bundeseinheitlich wird das nie solange die Oppositionsparteien nicht in den Ländern selbst Druck machen. Dazu kommt allerdings auch das Virus selbst, das keine gesicherte Planung erlaubt und die Menschen im Land, die sich nun eben mal nicht vorhersehbar verhalten und Regeln auch eher als Richtlinien verstehen, die sie nach eigenem Gutdünken auslegen können. So sehr auch ich gerne eine Planung machen möchte, im Bezug auz Corona ist das derzeit nicht möglich.

Langfristige Perspektive geht so

1. Nach dem Sinken der Fallzahlen
die Maßnahmen LANGSAM und EINZELN zurücknehmen, z.B. erst den Einzelhandel öffnen, danach die Schulen - nicht gleichzeitig!
2. Sobald eine Trendumkehr der Fallzahlen sichtbar wird, die Fallzahlen also wieder steigen (egal ob bei 25/50/100 Inzidenz), (die letzte) Lockerung(en) rückgängig machen.

Das ist der Weg.

In einem Land voller Rotkäppchen sollte man sich wohl besser auf die dritte Welle vorbereiten, wenn es dafür Zeit ist.

Gut

vorrübergehend wird es in der Innenstadt ruhig. Es bildet sich danach aber auch wieder neues - vielleicht sogar besseres?

Bis dahin entlastet das aber auch unsere Umwelt durch geringeres Verkehrsaufkommen.

langfristige Strategie

Lindner ist lustig, er fordert eine langfristige Strategie.
Ich habe noch die Worte seines Parteikollegen Kubicki im Ohr, der noch aus dem Landtag nach Verkündung des Einreiseverbotes für SH sagte:" Ich empfehle Jedem, dagegen zu klagen"

Wenn Lindner wirklich eine Strategie will, die helfen würde, müßte er wohl eine law-and-order-Strategie anwenden.
Gerade die, die immer versucht haben, ganz hart an der Grenze des Erlaubten (mal gerade noch im legalen Bereich) zu balancieren, sind diejenigen, die uns richtige harte Regeln eingebrockt haben.

Immer daran denken: Covidioten sind die, die sich Maßnahmen beklagen, die man ohne sie gar nicht bräuchte.

@ smirker: Gelddrucken

"denn die Schuldscheine gehen natürlich mit frisch gedrucktem Geld der EZB in deren Besitz über und werden nie zurückgezahlt"

Genau so ist es. Das Geld wird gedruckt, die sowieso zu niedrige Inflationsrate folglich wohl mäßig höher (dadurch enden auch die Niedrigzinsen und Sparbuchsparen hören auf zu jammern) und die Staatsschulden verringern sich .
Das haben die Amerikaner nach dem 1. Weltkrieg auch schon mal so hin bekommen.

Wollen wir nur hoffen, dass unsere Notenbänker das Prinzip verstehen...

Was ich mit meinem ersten

Was ich mit meinem ersten Kommentar sagen wollte, war eigentlich, dass ich mir mehr Kreativität bei den Politikern wünsche. Die von mir angesprochene Phasenlösung und Zeitzonen in Spanien könnte auch für D machbar sein, um Risikogruppen zu schützen, ohne sie wegzusperren, weil Kontakte sind wichtig, sonst haben wir bald weniger Covid-19-Tote aber mehr Selbstmorde, gerade in der dunklen Zeit. Nächtliche Ausgangssperren, wenn sie denn Parties vermeiden sollen, halte ich für Kokolores. Dann treffen die sich alle vor der Uhrzeit und bleiben gleich die ganze Nacht zusammen, das hat man schon in Chile unter der Diktatur gemacht, hieß "Fiesta de toque de queda". Und in Pandemiezeiten bedeutet es nur, dass solches Partyvolk dann noch länger aufeinandersitzt und ordentlich Aerosole austauscht. Nachtspaziergänger hingegen werden kriminalisiert und an einer gesunden Ernährung Aktivität gehindert. Eine unnötige Gängelung, die nur Ablehnung produziert.

"Und nochmal"

@Kessl

Ja, eine Kette kurzer Lockdowns könnte
- bis zur Impfung - funktionieren.

Jetzt rufen jene, die durch ihre Handlungen die zweite Welle verursacht haben, bestimmt,
daß das nicht gehen kann, weil es zu teuer und zu doof ist, solange, bis die dritte Welle dann da ist...

Was bringt nun ein harter

Was bringt nun ein harter Lockdown auf Dauer? - Zerstörung von vielen Existenzen, für viele (auch Kinder) gesundheitliche Schäden psychischer und physischer Natur und er wird wieder viele Leben kosten.
Nach dem Lockdown (aber auch während dessen) wird das Virus seinen Tribut holen. Auch wenn wir uns alle in Bunkern verstecken, das Virus wird einige von uns finden. Sinnvoll sind dauerhafte Vorsichtsmassnahmen in allen Bereichen des öffentlichen Lebens und verstärkte Hygiene. Die Bürger besser medizinisch und mit den notwendigen Mitteln versorgen können, diese Kapazitäten kontinuierlich steigern. Sinnvolle, umfangreiche Aufklärung und keine einseitigen, Angst machenden Berichte. Das sollten die Aufgaben der Regierung sein - für mehrere Monate. Was gibt uns das Recht, den einen, kleineren Teil der Menschen evtl. zu retten und dabei den anderen ganz offensichtlich zu opfern?

Kontrollverlust

Laut RKI geschehen die meisten Infektionen im privaten Bereich und eben nicht in Restaurants und im Einzelhandel.

Darum wird dieser Lockdown wahrscheinlich nicht mehr bringen als der Verlust von Arbeitsplätzen und für die Regierung ein ruhiges Gewissen, daß sie was tut.

Wenn das Wetter wieder wärmer wird, werden die Zahlen wahrscheinlich auch ohne Lockdown zurückgehen.

Man kann es nicht

Es liegt an denen die es nicht lassen können, sich in Massen treffen( was in den Wohnungen, Häusern ) stattfindet lässt sich nicht kontrollieren.
Da kann noch so oft an den gesunden Menschenverstand appelliert werden, da sind wir in den nächsten Jahren noch dran. Den haben viele nicht sonst wären wir nicht da wo wir sind, da wollen wir uns mal nichts vor machen.
Maßnahmen hin und her bringen nichts, da diese sich darüber hinweg setzen.
Höhere Bußgelder und dann einheitlich. Nicht hier 150€, da 50€.
Da lacht man doch drüber wenn man doch mal sieht wieviele ihr Handy im Auto noch benutzen den die paar € wohl nichts ausmachen würde wenn sie erwischt werden.
Aber die Wahrscheinlichkeit erwischt zu werden ist sehr gering und das Bußgeld viel zu wenig.

Die Bußgelder hier bei uns sind eh lachhaft.
Es muss weh tun.

@ Hackonya2, um 09:11

“...ein Großteil es überstehen wird.“

Ein “Großteil“ ist eine sehr unbestimmte Größe. Läge die Zahl derer, die Corona überstehen, z. B. bei 85 %, wäre das eine irre Katastrophe.

10:02 von Möbius

Zitat:"Und was sagt das gerade erst novellierte Infektionsschutzgesetz über Ladenschliessungen? Meines Wissens nichts."

Lesen bildet: §28a,(1)14: Schließung oder Beschränkung von Betrieben, Gewerben, Einzel- oder Großhandel

Merkel zuerst impfen? @Klausewitz

Ist zum Glück rein Fr. Merkels Entscheidung!
Nicht die von Populisten, und sogar die dürfen für sich entscheiden, trotz dass sie anderen Menschen irgendwelche Entscheidungen absprechen!

Sprüche wie ihre basieren auf Hass.

Mutlose Polit-Profilierung

Hätte man Ende Oktober für begrenzte 14 Tage einen kompletten Lockdown durchgeführt, wäre die Situation heute eine andere. Die Politik hat auf ganzer Front mit ihrem Zögern versagt. Und mir wird schlecht wenn ich dann höre, „wir haben alles richtig gemacht nur zu wenig“, wie gestern MP Kretschmann verkündete. Nichts wurde richtig gemacht, um es mal auf den Punkt zu bringen. Und dass es jetzt Bundesländer mit und ohne Ausgangssperre gibt setzt dem Ganzen dann noch die Krone auf. Harte aber sinnlose Maßnahmen nur um sich als Hardliner zu profilieren sind keine Strategie.

Alle Regierungen können so viel Strategien ...

.. entwickeln wie sie können. Sie brauchen im Anschluss aber auch Völker, die diese Strategien umsetzen.
Und da ist der Knackpunkt, auch bei uns. Wir reden von Selbstbestimmung, sind aber nicht in der Lage in existentiellen Sachen Vernunft walten zu lassen.
Ich weiß nicht woran das liegt ... sind es FB & Co. die es uns nicht mehr ermöglichen, außer dem Bereich um das eigene Handy Menschen und Schicksale wahrzunehmen.
Was ist aus dieser einstigen, starken Deutschen Gemeinschaft geworden? Die erste wirkliche Bewährungsprobe nach'45 und wir sind zu ängstlichen, zur Einsicht unfähigen Egoisten geworden.
Es zählen scheints nur noch die persönlichen "Bedürfnisse", das ICH und der Moment. Verwandte, Freunde, Alte und Kranke plötzlich ... egal. Warum müssen Eltern und Großeltern auf die Feiertage zum Jahresende Reduziert werden?
Die jetzige Situation ist einzig UNSERER fehlenden Einsicht, dem Ego geschuldet. KEIN Politiker hat(te) uns je Vernunft verboten.
Also was bejammern wir jetzt?

58 % sind für Verschärfung....

der Coronamaßnahmen - warum wird die Meinung der anderen 42 % unterdrückt ?

Langfristige Perspektive als Spagat

Ja, die Regierung macht´s uns vor, was "langfristige" Perspektive bedeutet: mit Rücksicht auf die NRW-Feuerwerks-Produktion hat man erst mal den Verkauf von Feuerwerkskörpern zugelassen, um nun wegen Corona den Einsatz von Feuerwerk an Silvester zu untersagen.
.
Das würde man das in der Umgangssprache als SPAGAT bezeichnen, keinesfalls als langfristige Perspektive.
.
Und genau so verhält es sich mit der Verhängung strengerer Regeln, wo man erst mal "genau hingeschaut hat", bis wieder exponentielles Anwachsen von Corona "gesichert" war, um dann verspätet, mit zwei zusätzlichen Einkauftagen und Lockerungen an Weihnachten den nächsten Spagat hinzulegen. Wasser predigen und Wein saufen!

um 10:02 von hasenzahn

>>
Und der viel gescholtene Herr Palmer scheint bis jetzt der einzige zu sein, der Risikogruppenschutz - auch wenn er vielleicht nicht perfekt ist - auch angeht und nicht nur rumlabert. Macht einen kompetenteren Eindruck als die ganze BR zusammen.
<<

In Tübingen wurde sicher nicht alles falsch gemacht. Aber, das, was Palmer da erreicht hat, hat es an x Stellen in Deutschland auch gegeben. Ich lebe auf Rügen - da waren schon einzelne Infektionen einen Zeitungsbericht wert und Todesfälle gab es überhaupt nicht. Die niedrigste Inzidenz in MV hat übrigens ausgerechnet Rostock - wo es doch angeblich immer so ist, dass in Ballungsgebieten die Ansteckgefahr am größten ist.

@10:04 von Dieter S.

Das muß doch jedem klar sein, vor allem, wenn man sich vor Augen hält, daß der normale Scheitelpunkt einer Grippewelle erst im Jan/Feb stattfindet.

*

Die gute Nachricht ist, dass es seit April weltweit praktisch keine Grippefälle mehr gibt. So sagt es zumindest das "Influenza Laboratory Surveillance Information" der WHO. Anzusehen unter

https://apps.who.int/flumart/Default?ReportNo=10

wenn man die entsprechenden Zeiträume auswählt. Da fragt man sich natürlich, warum man die Grippe-Impfung im Herbst so propagiert hat, wenn die Grippe im Frühjahr schon ausgestorben ist, obwohl es in den Vorjahren auch den Sommer über stets deutlich wahrnehmbare Zahlen gab. Jetzt jedoch nicht mehr ... und das weltweit.

09:02 von Sternenkind

Zitat:"Wer jetzt davon spricht, dass der „echte“ Lockdown wohl bis März oder auch Ostern (2. – 5. April) verlängert werden soll, der spricht vom Ende der Gesellschaft, wie wir sie kennen."

Das tun vor allem Sie.

Zitat:"Die Vorstellung, dass wir mal kurz Pause machen und dann wieder aufwachen wie aus einem langen Schlaf im Märchen, haben nur realitätsferne Phantasten."

Und wie war das nach dem ersten Lockdown im Frühjahr?

Langfristige Corona-Strategie gefordert...

Bundeswirtschaftsminister Altmaier:
Es gehe um die Gesundheit von ganz Vielen. "Je schneller wir diese Infektionen unter Kontrolle bekommen, desto besser ist es für alle."
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Es gehe also um die Gesundheit... Das Problem liegt doch wie so viele in der Vergangenheit. In unseren Gesundheits- und Pflegesystem wurde in den letzten Jahrzehnten immer mehr zusammen gespart und gekürzt. Und das wußte man nicht erst seit Beginn der Corona Krise. Und nun fordern Politiker, (ja in nächsten Jahr sind Wahlen) wir brauchen eine langfristige Strategie. Diese kann aber erst in Jahren aufgehen, und nur wenn das Gesundheits und Pfegewesenwesen nicht weiter zusammengespart und überfordert wird...

Noch mehr LockDown ist noch mehr LochDown in der Kasse

Was jetzt wieder an LockDown zusätzlich probiert wird, hat ja schon beim LockDown "als der Tag als der Corona-Aschermittwoch_2020 kam" nix gebracht. Jetzt kommt die aufgewärmte Neuauflage, zum weiteren Warten auf den Impf-Stoff irgend wann in 2021. Falls die Infektionszahlen sinken sollten, dann sind mal wieder viel weniger Tests gelaufen.

Was die ganze Zeit immer noch fehlt, in u.v.a. ein Quarantäne-Konzept für Quarantänepflichtigen zur tatsächlichen wirklichen Absonderung (Corona-Hotels, u. ggf. Plätze in Kurkliniken/Rehakiniken f. - NICHT - Corona erkrankte Bewohner v. Alten- u. Pflegeheimen, häusliche Krankenpflege). Hätte ... Hätte ... Fahrradkette zählt hier nicht. Dieses alte bewehrte Quarantäne-Konzept der Absonderung der Kranken ist uralt.
Dazu die Schnelltest-Zentren v. d. Alten- u. Pflegeheimen f. Personal, externes Serviceperonal, Besucher, u. Personal d. häuslichen Krankenpflege, usw.

Die langfristige Strategie?

Asien macht's ja vor: Alle durchtesten und die positiv Getesteten gewaltsam aus der Gesellschaft und den Familien reissen bis sie negativ getestet sind. Einziges Problem der Politiker: wir sind Europäer und freiheitsliebend noch dazu- ich kann mir nicht vorstellen, dass sich diese asiatische Strategie hier jemals durchsetzen kann und wird..Und das ist auch richtig so.

Witzig...

Witzig! Vorab-bin für harten Lockdown- halte mich an Regeln- aber im Einzelfall ist die Umsetzung problematisch.... alleinerziehend- 2 Kinder- der eine schon 16- die andere ist im ersten Lockdown 12 geworden. Keine Ansprüche mehr auf Betreuungsurlaub- weil man den dann ja von einen Tag auf den anderen nicht mehr braucht ( warum nicht bis Klasse 7- ist sonst auch oft die Rede von). Urlaub schon weg- da unsere Lehrer nicht gerade fleißig waren im ersten Lockdown und der Große im Abschluss steckte. Jeden Tag ins Büro- kein Homeoffice möglich- beide Vorgesetzten Coronaleugner, also gerne auch mit Husten und Fieber ins Büro ( und da kenne ich mehrere Unternehmen in unserer Branche)- also unbezahlter Urlaub? Um zu betreuen und evtl. angstfrei im engsten Familienkreis Weihnachten feiern zu können- finanziell nicht machbar- da der Nebenjob dem Lockdown zum Opfer fällt und nicht entschädigt wird.

@Die dritte Welle kommt, 9:49 von HalloErstmal2

"wenn sich in den Köpfen nichts tut."

Das auch, aber auch so.
Schauen Sie mal in die Türkei Inzidenz 1100+
Sieht ganz nach neuer Welle aus.

Also die Köpfe müssen auch was Richtiges tun.
Nur hin und her bewegen oder quer denken ist kontraproduktiv,
quasi ein Mutationsparadies für das Virus.

Es liegt an uns, den Bürgern, Corona erfolgreich zu meistern

Ich finde es grundsätzlich richtig, dass die Politik die Corona-Schutzmaßnahmen zum einen befristet, zum anderen in der Zwischenzeit regelmäßig deren Wirksamkeit überprüft und bei Bedarf nachschärft bzw. lockert. Die wiederkehrenden Äußerungen von FDP-Chef Lindner sind nichts als heiße Luft. Aufgrund der schnell wechselnden Infektionszahlen ist ein langfristiges, gleichförmiges Handeln nicht sachgerecht. Wichtig sind Flexibilität, Entschlossenheit und
Überzeugungskraft. Wir, die Bürger sind gefordert. Die Politik kann nur den Rahmen setzen - und dies hat sie bisher ordentlich getan.

"Simples Virus"

@Tino255

In ihrer Äußerung erkennt man, welches Weltbild zu viele Menschen pflegen:

"Wir Menschen aus dem Jahr 2020 haben den Planeten im Griff. Ein Virus ? Kein Problem für uns, wir haben Genscheren, Protein-Synthesizer, Elektronenrastermikroskope..."

Sie kommen nicht ansatzweise auf die Idee,
daß die Natur stärker wäre als wir alle zusammen. "Respekt" vor der Natur ist Ihnen vollkommen fremd.

Denken Sie mal nach:
Auf einem Berg kann eine warme Jacke/keine warme Jacke über Leben und Tod entscheiden.

Wir sind ebenso verletztlich, wie alle anderen Menschen vor uns - nur die Gefahren, denen wir uns stellen müssen sind andere: Stichwort Klimawandel.

09:54 von T.Notz

«Lösungsvorschlag:
zu 1.: Globalisierung und Freihandelsabkommen minimieren.
Gesamte Wertschöpfung in Europa für Europa.»

Noch vor Weihachten 2020 ? Hat Zeit bis zum 10.01.2021 ?
Oder als Perspektive für die nächsten 5 Jahre, weil der Corona ja immer wieder mit Waren aus dem Ausland neu angeliefert wird.

«zu 2.: werden mit denselben Problemen auch nach dem 10. Januar noch konfrontiert sein. Ggf. kommen neue hinzu. Das wird leider bleiben solange nur ein Teil sich im Lockdown befindet.»

Mehr Produktion nach EUR / DEU à la oben holen wollen. Aber gleichzeitig ist zu wenig Lockdown, und an noch zu vielen Orten wird gearbeitet / produziert. Ähnlich sinnvoll, wie vor Aus-Dem-Haus-Gehen sich mit Klamotten 3 min. unter die Dusche stellen, damit man draußen im strömenden Regen nicht nass wird, weil man keinen Regenschirm besitzt.

«zu 3.: Maßnahme --> … Transparenz & eine Ganzheitliche Betrachtung.»

Ganzheitlich mehr kluge Bürger … das muss ganzheitlich her.
Möglichst flott …

Warum gibt es noch kein Register

Wo sich Impf "willige" registrieren lassen können! Was nützt eine Impfstrategie wenn Sich diese nicht Impfen lassen wollen!

09:09 von Kritisch1234

Zitat:"Leider sind wir zum Experimentierfeld von Dummköpfen geworden"

Da muss ich Ihnen zustimmen. Ich könnte noch ergänzen: Egoisten, "Grundrechtsschützer", Maskenverweigerer, "Querdenker", Gedankenlose... Ich weiß nicht, warum es so schwer sein soll, die simplen AHA-Regeln zu befolgen,solange es keine Impfung oder kein Medikament gegen das Coronavirus gibt? Warum es einigen Leuten so schwer fällt, selbstverantwortlich zu handeln und nur auf Verbote zu hören?

Corona-Maßnahmen: Neue Ideen braucht das Land

Was bisher und jetzt wieder in den Vordergrund der Verantwortlichen gebracht wird, ist kalter Kaffee. Und bringt nix.

Wann wird das System Boris Palmer d. Oberbürgermeisters von Tübingen, in ganz Deutschland verbreitet sein ?

So ist das richtig, und genau so hätte es in ganz D. seit dem Frühjahr2020 vorbereitet werden müssen, um dieses System in ganz D. ab ca. Seb.2020 zu installieren.

09:39 von schabernack

Zitat:"Betreutes Denken für Untertanenbürger.
Muss man ihm immer genau sagen … was er tun soll."

Sie haben den Nagel mal wieder auf den Kopf getroffen!

Tracking App

Aber Alles über sich auf Facebook ausplaudern (nicht vergessen was Google und Amazon wissen), nur bloß um keinen Preis, wo man sich angesteckt hat. Das ist verhältnismäßig?

@ Ih

Endlich mal jemand der mir aus der Seelespricht, dachte schon stehe mit meinem Denken und handeln alleine hier.
Wir tun es und das von Anfang an, aber wirklich knallhart.
Nicht nur für uns, sondern für alle.
Leider kam nichts von Gegenleistung.
Wir sind wirklich völlig isoliert, gehen arbeiten und das war es, und das schon seit März man mag es nicht glauben, aber funktioniert. Schneller Einkauf, und ganz schnell wieder raus, andere schlendern/ Bummeln durch den Supermarkt , unterhalten sich Seelenruhig mit anderen über belanglose Dinge in irgendwelchen Gängen so dass kein Durchkommen ist.

Muss man das verstehen? Will man nicht möglichst schnell raus?
Ich mache dort meinen Marathon durch, weil ich nicht länger als nötig dort sein möchte.
Denn was ist denn da los? An Kasse geht es ja noch aber auch nur wenn man seinen eigenen Einkaufswagen hinter sich schiebt sonst wäre man auch da verloren.

Aber in den Gängen? Einfach unglaublich.
Mehr Kontrollen überall, höhere Bußgelder.

Wo war Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier die ganze Zeit ?

Aus dem Artikel:
">>... Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) appellierte ebenfalls an die Menschen, am Montag und am Dienstag wegen der Infektionsrisiken ganz auf den Einkauf von Weihnachtsgeschenken zu verzichten. "Ich wünsche mir und ich hoffe, dass die Menschen nur das Allernötigste besorgen, was sie wirklich brauchen an Lebensmitteln", sagte er im "Bild"-Politik-Talk. Es gehe um die Gesundheit von ganz Vielen. "Je schneller wir diese Infektionen unter Kontrolle bekommen, desto besser ist es für alle." ...<<"

Toll ! Super Apell !

Und was hat er seit dem Tag als der Corona_Aschermittwoch_2020 kam so die ganze Zeit gemacht.

Praktisch war da nix zu sehen.

Ohne bessere Tests keine Strategie.

@08:52 von Schaefer
Solange die Fehlerquote so hoch ist, dass ein Gesundheitsminister Spahn verlangen kann, dass positiv getestete Gesundheitsmitarbeiter trotzdem ihren Dienst machen, besteht wenig Hoffnung auf eine richtige Strategie.
Boris Palmer hat in Tübungen immerhin gezeigt, dass rationaleres Vorgehen möglich ist.

Die Politiker werden doch nun keinen Weihnachtsurlaub machen?

Anzunehmen, aber auch zwingend vorauszusetzen ist doch nun, dass die zuständigen Ministerien über Weihnachten und die Lockdownzeit auf Hochtouren arbeiten, um längerfristige Strategien zu erarbeiten und auch den ÖPNV, die Schulen und die Alters - und Pflegeheime auf das Allerbeste vorzubereiten um weiterhin, aber wesentlich besser mit der Pandemie umzugehen.
Ich hoffe, dass unsere Medien da am Ball bleiben und die Politiker auch über die Feiertage bei der Arbeit beobachten und kontrollieren.
Denn als wichtiger Teil der demokratischen Kontrolle ist das deren Aufgabe und absolut Alternativlos.

Weil die angeblichen 42% @qpqr27

Nichts zu bieten haben!
Ausser Geschrei u der irren Meinung 30Mio "Risikogruppe" sind uralte in Pflegeheime lebenden.....
Sie wollen Leben riskieren! Auch das Leben meiner Tochter! Nur ist sie erst 12 und lebensgefährlich gefährdet!
Ihr Leben scheint für diese 42% "wertlos" zu sein........

09:25 von Chekow

Zitat:"Das geschieht derzeit nicht (wenn sich regelmäßig Berufspolitiker zusammensetzen, um etwas "auszukungeln") oder so intransparent, dass das niemand nachvollziehen kann."

Unsere "Berufspolitiker" tun genau das, was von ihnen verlangt wird: Sie lassen sich von Wissenschaftlern beraten, sie beraten miteinander und sie beschließen letztendlich auf der Basis dieser Beratungen. Leider gibt es zu jeder wissenschaftlichen Meinung meist auch eine Gegenmeinung und leider sind die Beratungen nicht immer zielführend gewesen (zu später Lockdown). Aber das, was Sie abwertend "auskungeln" nennen, ist der demokratische Prozess der Entscheidungsfindung. Und was die "Intransparenz" angeht: Möchten Sie eine 24h-Liveübertagung aus dem Kanzleramt? Ich fühle mich ausreichend informiert.

Schnäppchenjagd

Maja1980
Ich stimme Dir vollkommen zu!!
Bleib gesund

@ um 10:08 von Sausevind

"Hätte nie geglaubt, dass es dermaßen viele Menschen gibt, die permanent anderen die Schuld zuweisen und im Nachhinein genau wissen, was alles hätte getan werden müssen."

Ich hätte nie geglaubt, dass es derart viele Menschen gibt, die Regierungsentscheidungen so unkritisch akzeptieren, aber die gleichen Argumente bemühen, wenn es darum geht den Mitmenschen Vorhaltungen zu machen.

Ich bin mal gespannt, wann die merken, dass man Schnelltests nicht nähen kann.

Strenge Quarantäne für Risikogruppen?

Es gibt genug Beiträge, die eine strenge Quarantäne für Risikogruppen fordern. Der Rest darf dann vergnügt ohne irgendwelche Maßnahmen leben.

Ich vergleiche das mit der Forderung nach dem Kommunismus, um allen Menschen ein auskömmliches Leben zu ermöglichen. In der Praxis hat das nirgendwo funktioniert.
Der Schutz von Risikogruppen hat meines Wissens nirgendwo funktioniert, in Schweden nicht, in England nicht.

In Deutschland gehören je nach Definition 20 bis 30 Millionen zu Risikogruppen, und nur ein kleiner Bruchteil lebt davon in Alters- und Pflegeheimen. Ein kompletter Schutz ist völlig irreal.
Die Lösung, um eine Überlastung des Medizinsystems zu vermeiden, besteht dann darin, die Menschen ersticken zu lassen und sie allenfalls zu betäuben (siehe Berichte aus Schweden).

Wenn jemand schreibt ...

.. Zitat: " Von 24.-26.12. werden die Kontaktbeschränkungen gelockert, ab dem 27.12. gelten wieder strenge Beschränkungen.
Als viel beklatschte Pflegekraft platzt mir langsam aber sicher der Kragen."

... das ist vollkommen richtig ausgedrückt. Aber WO heißt es in diesem Zusammenhang, "sie MÜSSEN sich mit yx Personen aus x Familien treffen"? So eine Passage habe ich noch nie gesehen.
Also obliegt es doch unserem Verstand dieses "Angebot" nicht an zu nehmen.
Wer das nicht macht, darf sich dann im Gegenzug auch nicht über Erkrankungen in der Familie oder die Auswirkungen eines harten- oder noch härteren Lockdown beklagen. Schließlich gehört er u. U. doch selbst zu den Infektionsbeschleunigern.
... Und unseren Querdenkern, Leugnern und Impfgegnern sind Verbote 'eh Wurscht ... selbst wenn aus Ihren Reihen bereits einige auf Intensivstationen mit diesem "nicht existenten" Virus auf Leben und Tot kämpfen.

Bei Komplexität gibt es keine Langfristigkeit

Lieber Herr Linder und alle anderen Oppositionspolitiker, die immer wieder langfristige Pläne fordern (ohne aber selbst irgendwelche sinnvolle Ideen zu liefern, Hauptsache mal was gesagt und Hauptsache dagegen).
Die Pandemie ist genau das, womit viele Unternehmen schon vorher umgehen mussten, ein komplexes Problem, dessen Lösung von zahlreichen Variablen, die man nicht vorhersagen kann (nämlich Menschen und einem unbekannten Virus) abhängt. Es kann immer nur Trial and error in solchen Situationen geben. Inspect & adapt. Aber davon hat Herr lindner noch nichts gehört...
Ja, es ist sinnvoll, sich endlich mit Maßnahmen in Schulen und auch funktionierendem Internet Verbindungen in Dörfern (auch denen direkt an HH) zu beschäftigen. Für Homeoffice/Schule zu Hause sind da nämlich zu wenig Ports vorhanden und der Rest „Kriechinternet“. Und man sollte auch langsam mal beschließen, ob Hartz IV ohne Prüfung Wohnfläche auch in 2021 beantragt werden kann. Aber langfristigkeit gibt es sonst nicht.

Am 14. Dezember 2020 um 09:40 von Weiterdenken

"So alle 8 Wochen für 7-10 Tage zu. Das kann jeder einplanen. Das sind dann 6x im Jahr"

Ob sowas logistisch möglich ist ? Aber an sich gar keine schlechte Idee. Nur ob da Europa mitmacht ?

10:20 von qpqr27

«58 % sind für Verschärfung....
der Coronamaßnahmen - warum wird die Meinung der anderen 42 % unterdrückt ?»

Was da "unterdrückt" wird bei 58 : 42% an Meinung für / gegen.
Ist wohl das Geheimnis Ihrer hausgebrauten Mathe.
Fehlt ja nicht mal was an 100%.

Wären 142% dagegen. Dann müsste man zu überlegen anfangen …

@09:00 von Ritchi

"... Eine langfristige Perspektive zu fordern ist leicht, aber wie soll sie erstellt werden? Wir sind zum ersten Mal in einer echten Pandemie ..."

Nee. Ist falsch.

Wo ist denn das Quarantäne-Konzept für Quarantänepflichtige geblieben ?

Dieses Konzept ist uralt, und so als wie es Lepra gibt.

Das hätte die Bundesregierung, die MPs, u. d. sonst. Verantwortlichen seit dem Tag als der Corona_Aschermittwoch_2020 kam wissen müssen.

@10:26 von Adeo60

"... Wir, die Bürger sind gefordert ..."

Nee. Ist falsch.

Seit dem Tag als der Corona_Aschermittwoch_2020 kam wird das o.g. Argument immer wieder in den Mittelpunkt gestellt.

Hat nix gebracht.

Die Bundesregierung, die MPs, u. d. sonst. Verantwortlichen haben von der Wissenschaft die Note = 6 bekommen. Bedeutet : versagt.

Neue Ideen gg. Corona braucht das Land

@10:29 von 0_Panik: System Boris Palmer

"Wann wird das System Boris Palmer d. Oberbürgermeisters von Tübingen, in ganz Deutschland verbreitet sein ?"

Welches System soll das sein?

Meinen Sie etwas dieses?

"Doch kein Corona-Wunder in Tübingen?

Anders als von Oberbürgermeister Palmer behauptet, gibt es Infektionen bei den Über-75-Jährigen. Die Landkreiszahlen sind teils sogar höher als in Berlin."

"https://www.tagesspiegel.de/politik/statistik-diskrepanz-in-palmer-aussagen-doch-kein-corona-wunder-in-tuebingen/26711542.html"

@ Werneranerin, um 10:17

Ihrem klagenden Kommentar kann man bei fast keinem Satz zustimmen.

Welchen Schaden trägt wohl Ihrer Meinung nach ein Kind davon, das vor Kriegslärm und Hunger keinen Schlaf findet und eventuell erleben muss, das seine engsten Familienangehörigen durch Bomben zu Tode kommen?
Sowas gibt es täglich, auch im Augenblick.

“Sinnvolle dauerhafte Vorsichtsmaßnahmen“ (immer nach herrschender Situation und Kenntnisstand) werden doch getroffen, es wird ständig aufgeklärt!

Hören Sie doch bitte diese unerträgliche Jammerei auf.

Ja, und den letzten Satz Ihres Kommentars hätten Sie sich wirklich besser gespart.

@ 10:20 von qpqr27

>>58 % sind für Verschärfung....
der Coronamaßnahmen - warum wird die Meinung der anderen 42 % unterdrückt ?<<

Wieso unterdrückt? Hier kann man ihre Meinung klar lesen.
Oder verlangen Sie etwa, dass die Exekutive in diesem Fall die Meinung der Mehrheit unterdrückt und der Minderheit folgt?

Nun ja

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (53, CSU) warnte nach dem Corona-Gipfel eindringlich vor Überlastung und einer sogenannten Triage „Es gibt teilweise schon Triage in Deutschland“, so Söder.
Doch es gab Widerspruch: Trotz „starker Belastung“ der Kliniken sei Deutschland „von einer Triage noch sehr, sehr weit entfernt“, sagte Marx
Söder selbst verteidigte seine Aussage. „Es geht um ein Wachrütteln“, erklärte Bayerns Regierungschef gestern Abend. Ohne strenge Maßnahmen sei es „nur eine Frage der Zeit, bis alles vollläuft“.
Panikmache vom Feinsten

lockdown

Eine Strategie fehlt noch immer!

Sehr guter Kommentar von Holger Schwesinger aus der TS.

Meine Überschrift wäre gewesen:

Erst den Karren in den Dreck fahren und sich dafür noch auf die Schultern klopfen lassen.

Ich schrieb in meinem Kommentar vom 23.11.: "jede Woche wird eine andere Sau
(jetzt: Sündenböcke) durchs Dorf getrieben...

@Kritisch1234 um 09.02

Wenn ich Sie recht verstehe, dann liegen also auf den Intensivstationen allüberall nur falsch-positiv Getestete und die in Quarantäne geschickten Pfleger machen das nur aus Jux und Dolerei, oder wie ist Ihr post zu verstehen ? Und die Verstorbenen sind an allergischer Reaktion auf die Teststäbchen verstorben ?
Also, wenn Sie wirklich Intensivpfleger sein sollten, verstehe ich Ihre Ausführungen echt nicht. Dann sind diejenigen, die von "Arbeit am Limit" reden, Spinner oder Mitglieder einer Verschwörung, deren Chefin, wie kann es anders sein, natürlich Frau Merkel ist.
.....seufz, kopfschüttel....

rer Truman Welt

Mal ehrlich?
Das erwarte ich auch, aber nicht mehr von dieser Regierung!
Die (ver-)feuert nur unsere Zukunft mit der Bazooka, sonst fällt denen nichts mehr ein. Aber die meisten von den handelnden Bundespolitikern sind ja auch nächstes Jahr nicht mehr in der Regierung. So sieht' s dann aus mit der Nachhaltigkeit

Was wird denn unterdrückt

Gar nix wird unterdrückt. Alle dürfen ihre Meinung sagen.
Nur den Coronaleugnern gefällt es nicht das eine Mehrheit für die getroffenen Maßnahmen und wenn es sein muß auch mehr ist.
Das ist halt Freiheit und Demokratie.

10:27 von schabernack

Ganzheitlich mehr kluge Bürger … das muss ganzheitlich her.
Möglichst flott …

Vielleicht sollte man mal ganzheitlich gegen ein zu kreationistisches Weltbild vorgehen. Gestern erfuhr ich, dass es in Nord NRW eine Kleinstadt mit einer Inzidenz von 600! gibt. Sehr hohe Dichte an Menschen, die in Freikirchen organisiert sind. Ist natürlich nur meine Spekulation...
Nun gibt es Ausgangsbeschränkungen und die Gottesdienste dürfen nur noch digital abgehalten werden.

09:06 von Epilog Vielen

09:06 von Epilog

Vielen Dank, ich dachte schon ich wäre bekloppt weil ich das genau so sehe.
Aber es scheint erschreckend viele Menschen zu geben, die für jedes noch so kleine Detail Verbote statt Gebote / Bitten brauchen.
Alles Gute !

Wie kann ich mit Corona die nächste Wahl gewinnen?

Das fragen alle Ministerpräsidenten sich und ihre Berater. Dazu braucht man kein Fachwissen.
Wer sich in den letzten Tagen die Antworten der Herren Müller (Berlin) und Laschet (NRW) stellvertretend für viele anghört hat, weiss warum unsere Behörden total versagen. Kompetenz in Sachen Pandemie oder die Fähigkeit sich eine solche anzueignen spreche ich nur Frau Merkel und ihrem Staatsminster Braun (Notfallmediziner!) zu. Warum schweigen diese oder setzen sich nicht durch. Bei der geballten Inkompetenz der Ministerpräsident*innen (Achtung: Gender - wichtig!) hätten sie die öffentliche Meinung schnell auf ihrer Seite, zumal sie nicht zwischen CDU-Virus, SPD-Virus und Grün-Virus unterscheiden müssen.
Und bei Herrn Spahn vermute ich, dass er aus Parteiräson den Inkompetenten spieln muß.

@10:28 von Peter Meffert

"... Ich weiß nicht, warum es so schwer sein soll, die simplen AHA-Regeln zu befolgen ...Ich könnte noch ergänzen: Egoisten, "Grundrechtsschützer", Maskenverweigerer, "Querdenker", Gedankenlose..."

Wer mal aufmerksam bei Einkaufen aufgepasst hat, wird feststellen müssen, dass sich ca. 50% der Kundinnen/en noch nicht einmal die Hände desinfizieren.

Längst ist es bekannt, dass die Alltagsatemmasken fast 0 gebracht haben.

Bleibt ca. 1,5m Abstand halten geht im ÖPNV (Buss/Straßenbahn insb. in großen Staädten) eh nicht immer. Ein Hygienekonzept gibt es bis dato. immer noch nicht.

Und das sind nur einige Beispiele.

">> ... Egoisten, "Grundrechtsschützer", Maskenverweigerer, "Querdenker", Gedankenlose... <<" sind daran aber nicht Schuld.

@qpqr27 09:44

Haben Sie Darwin gelesen?
"survival of the fittest" meint nicht das Überleben des Stärksten, sondern das Überleben derjenigen, die sich am besten anpassen ... und das ist eben nicht das Leugnen und Ignorieren einer Pandemie ...

Neu Am 14. Dezember 2020 um

Neu
Am 14. Dezember 2020 um 08:52 von Non-Partisan
Eine "echte" Strategie ist dringend zu erarbeiten

"Strategie = "genauer Plan des eigenen Vorgehens, der dazu dient, ein militärisches, politisches, psychologisches, wirtschaftliches o. ä. Ziel zu erreichen, und in dem man diejenigen Faktoren, die in die eigene Aktion hineinspielen könnten, von vornherein einzukalkulieren versucht"
Exakt das muss nun über den Jahreswechsel von unseren Politikern erarbeitet werden. Frage 1: welches Ziel wollen wir erreichen. Dieses muss klar formuliert und für die Bevölkerung verständlich formuliert werden. Es muss messbar und nachvollziebar sein.
Frage 2: welche Szenarien können auftreten und wie verhalten wir uns beim Auftreten der Szenarimessbar(...)"
///
Ähm, haben Sie die letzten Wochen und Monaten keine Nachrichten gesehen bzw gelesen? Würde sagen der Plan ist,war und wird sein, die Pandemie in den Griff zu bekommen.

Nun ja

Das wird für viele Familien ein kurzer Heiligabend: Ministerpräsident Markus Söder (53, CSU) kündigte im Interview mit dem „BR“ eine nächtliche Ausgangssperre für ganz Bayern an. Auch über Weihnachten.
Wie schön es doch ist totale Macht über die Menschen zu besitzen.

10:19 von H. Hummel

<< Es zählen scheints nur noch die persönlichen "Bedürfnisse", das ICH und der Moment. Verwandte, Freunde, Alte und Kranke plötzlich ... egal. Warum müssen Eltern und Großeltern auf die Feiertage zum Jahresende Reduziert werden? <<

.-.-.

Einerseits wirklich richtig, was Sie schreiben.

Andererseits sehe ich in der MOTIVATION für die Verweigerung oft gar nicht so sehr die Sache selber, die verweigert wird.

Denn heute verweigert man ja nicht selten genau das, was man gestern noch angepriesen hat.

Insofern vermute ich, dass man jeden Morgen als erstes danach sucht, was man bemeckern kann.

Man ist einfach 'gegen alles'.
Corona scheint mir da nur ein Mittel zum Zweck.

Wie Sie richtig schreiben:
plötzlich müssen alle Verwandten an einem einzigen Tag des Jahres zu Hauf anreisen, und das lässt man sich nicht ausreden.

Dass man diese damit in den Tod führen kann, wird nicht erfasst.
Hauptsache, man hat den Regierenden eins ausgewischt.

10:37 von 0_Panik

Zitat:"@09:00 von Ritchi
"... Eine langfristige Perspektive zu fordern ist leicht, aber wie soll sie erstellt werden? Wir sind zum ersten Mal in einer echten Pandemie ..."
Sie: Nee. Ist falsch."

Welche Pandemie haben Sie denn in den letzten 50 jahren in Deutschland erlebt?

Zitat:"Wo ist denn das Quarantäne-Konzept für Quarantänepflichtige geblieben ?"

Sie haben es doch immer so mit der "Praxis". Wie stellen Sie sich denn so ein Konzept vor, wenn zehn- oder hunderttausende Menschen gleichzeitig "quarantänepflichtig" sind? Ständig irgendwelche Forderungen zu posten ist einfach, aber vielleicht sollte man vorher mal an die Umsetzung denken.

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Die Moderation

Das VOLK bestimmt die Strategie

Soll sich doch mal das Volk für eine langfristig Strategie entscheiden. Kaum schließt man den Weihnachtsmarkt, saufen sie ne Ecke weiter. Sind die Kneipen zu, öffnen Sie die Partykeller.

Würden sich alle etwas zurücknehmen, müssten wie keine Kita schließen, alle Läden wären offen und die Kneipe auch. Natürlich alles mit Auflagen und Einschränkungen. In jeden Laden ein Kunde nach dem anderen geht. Aber die Menschen schicken ja auch kranke Kinder in die Kita. Die Kitamitarbeiter machen Weihnachfeiern und die Politiker meinen Mund Nase Maske geht auch ohne Nase.

Was für eine Strategie soll man fahren wenn sich keiner an Regeln hält. Daher wird es einen Lockdown bis März gehen. Das da keiner mitspielt eben einen einen im Dezemper, im Februar, im März und im April.

Das bezahlen dann täglich 500-600 Tote. Bis endlich jeden einen Angehörigen verloren hat und mitmacht.

Nichts gehen Oposition Herr Lindner, aber nur meckern und keine Vorschläge ist nur nervig

10:43 von Sternenkind

Zitat:"Panikmache vom Feinsten"

Da kennen Sie sich ja aus...

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