Kommentare

Dann ist ja alles wieder ok.

Dann ist ja alles wieder ok. Mordanklage. Und im anderen fanden wurde schon auf unzurechnungsfähig gemutmaßt.

Trier !

Diese schreckliche und unfassbare Tat ist nicht nur entsetzlich, traurig, sondern auch mit nichts zu rechtfertigen.
Auch wenn ein Mensch am Leben verzweifelt, dann gibt es diesem Menschen kein Recht seine Wut und Verzweiflung an anderen aus zu lassen.
Ich traure mit den Angehörigen der Toten und wünsche all den Verletzten baldige und vollständige Genesung !
Nun bleibt nur noch der Wunsch, dass dieser Mann nie mehr frei kommt, sondern den Rest seines Lebens darüber nach denken kann und soll, über all den Schmerz und Verlust der Menschen sich im Klaren werden soll !

@ 15:24 von Hennes Conrad

„ Dann ist ja alles wieder ok. Mordanklage. Und im anderen fanden wurde schon auf unzurechnungsfähig gemutmaßt“

Ich möchte Ihre Freude nicht dämpfen - aber das Eine schließt das Andere nicht aus.

Eine Anklage ist nur eine Anklage, kein Urteil.

RE: dr.bashir um 15:35@ 15:24 von Hennes Conrad

***„ Dann ist ja alles wieder ok. Mordanklage. Und im anderen fanden wurde schon auf unzurechnungsfähig gemutmaßt“

Ich möchte Ihre Freude nicht dämpfen - aber das Eine schließt das Andere nicht aus.
Eine Anklage ist nur eine Anklage, kein Urteil.***

Ich möchte noch hinzufügen, dass in der kurzen Zeit sicherlich noch kein psychologisches Gutachten erstellt wurde.
Staatsanwaltschaft und Polizei stehen noch am Anfang der Ermittlungen und ich denke, dass sich erst im Verlauf zeigen wird was das Motiv bzw. die Ursache für die Tat war.

Gruß Hador

Natuerlich

muss die Anklage auf Mord lauten.

Das Uebrige muss der Prozess klaeren.

Dr bashir

Mir dünkt, du hast den erleichternden Seufzer nicht dazugedacht, der mir beim Lesen des Beitrages untergekommen ist.
Woher hättest du das auch wissen sollen?
So long....

rer Truman Welt

Ich denke, wir müssen uns zukünftig auch auf solche Phänomene einstellen. Die "Singulierung" der Menschen in unserer narzistisch hoch belasteten Gesellschaft und dann noch in solch einer extremen Situation mit Coronaregeln - Social Distancing - erhöht den psychischen Druck enorm. Wenn dann eine Kleinigkeit in einem vereinsamten Leben passiert, kommt es zunehmend zu solchen Amokläufen. Wenn das Leben keinen Sinn mehr ergibt und die Zukunft nur düster aussieht, dann - wie gesagt - ein Anlaß lediglich der Tropf ist, der das Fass zum überlaufen bringt, brennt die Sicherung durch bei solchen Menschen. Das zu verhindern ist politisch wie sicherheitstechnisch nicht möglich, wenn wir uns alle nicht wegsperren (lassen) wollen. Die wichtigere Frage ist, wie geht die Gesellschaft mit solchen Menschen um? Was ist die Strafe oder Sicherheitsverwahrung? Niemand- und ich meine damit niemand- kann die Verantwortung übernehmen, solche tickenden Zeitbomben wieder auf freien Fuß zu setzen. Das ist Fakt!

Der "Dringend Tatverdächtige"???

Der Mann wurde direkt aus dem Auto heraus verhaftet, also was für Zweifel bestehen denn dann noch ihn nicht als das zu bezeichnen was er ist, nämlich "Täter"!

@dr.bashir

"Am 02. Dezember 2020 um 15:35 von dr.bashir
@ 15:24 von Hennes Conrad

„ Dann ist ja alles wieder ok. Mordanklage. Und im anderen fanden wurde schon auf unzurechnungsfähig gemutmaßt“

Ich möchte Ihre Freude nicht dämpfen - aber das Eine schließt das Andere nicht aus.

Eine Anklage ist nur eine Anklage, kein Urteil."

Es ist nicht mal eine Anklage, es ist zunächst mal ein Haftbefehl. Anklage muß erst noch erhoben werden.

Freispruch...

... bei unserer Rechtsprechung wird er ja unzurechnungsfähig sein mit 1,4 Promille.
Was ist eigentlich aus dem Raser in Österreich geworden, der eine ganze Busgruppe umgefahren hat. War der nicht auch alkoholisiert?
Ich bin für einen automatischen Alkoholtest beim Starten eines jeden Autos. Ab 0,2 darf das nicht mehr anspringen. (die ganz schlauen werden jetzt einwerfen, dass ein Nüchterner in das Röhrchen pustet).
Mein Mitgefühl den Angehörigen dieser schrecklichen Tat!

Unfassbar

Ob Mordanklage oder Einweisung in eine Psychiatrie. Eine schlimme Tat...ohne Worte. Die Saat, die durch die Art der Anschläge von Islamisten gesät wurde, findet Nachahmer und hat nun wieder unschuldige Menschen das Leben gekostet. Den Angehörgen alle Kraft, auch wenn die Tat hier nicht fassbar ist. Wieder einmal sind völlig unbescholtene friedliche Bürger das Ziel eines Attentäters geworden; egal ob politisch motiviert bzw. aus welchen Motiven auch immer. Es ist einfach nicht nachvollziehbar.

Am 02. Dezember 2020 um 16:06 von Zeitungsjunge

Zitat: Der Mann wurde direkt aus dem Auto heraus verhaftet, also was für Zweifel bestehen denn dann noch ihn nicht als das zu bezeichnen was er ist, nämlich "Täter"!

Was ist so schlimm an dem Begriff "mutmaßlich"?

Die seriöse Presse hält sich aus gutem Grund immewr an die Unschuldsvermutung und überlässt es den Gerichten, zu entscheiden, ob der Beschuldigte Täter ist oder nicht.

@Meinung zu unse...

"Am 02. Dezember 2020 um 16:01 von Meinung zu unse...
rer Truman Welt

Ich denke, wir müssen uns zukünftig auch auf solche Phänomene einstellen. Die "Singulierung" der Menschen in unserer narzistisch hoch belasteten Gesellschaft und dann noch in solch einer extremen Situation mit Coronaregeln - Social Distancing - erhöht den psychischen Druck enorm. Wenn dann eine Kleinigkeit in einem vereinsamten Leben passiert, kommt es zunehmend zu solchen Amokläufen. [...]"

Die Gefahr besteht, aber dennoch ist es kein Schluß, der in dieser Pauschalität zulässig wäre. Denn es gibt viele Menschen, die kommen mit Einsamkeit hervorragend zurecht. So wie ich zum Beispiel. Für mich ist Einsamkeit sogar notwendig, da ich die psychische Disposition "High sensitive Person" habe. Kurz gesagt, es ist ziemlich genau das Gegenteil von Autismus. HSP sind Menschen, die eine überdurchschnittliche soziale Intelligenz und Empathiefähigkeit besitzen. Einsamkeit schützt mich vor zu viel Empathie, darunter leide ich.

Es kommt

zur Anklage und dann? Wenn man sich die Urteile der Raserprozesse anschaut ,ist ein Menschenleben höchstens eine Bewehrungstrafe wert. Wenn dann Alkohol im Spiel ist, und der Anwalt gut, gibts noch nen Nachlaß. Leider.

Kalli bayern

Freispruch...
... bei unserer Rechtsprechung wird er ja unzurechnungsfähig sein mit 1,4 Promille."

Mit 1,4 ist man wohl fahruntüchtig. Aber total deppert ist man nicht.
Auch kann Vorsatz ( sich absichtlich besaufen)eine Rolle spielen. Dann ist der Wert hinfällig.

Motivforschung

Über das Motiv des Amok-Fahrers gibt es bis jetzt keine einzige konkrete Mitteilung. Das erscheint schon etwas sonderbar. Dabei wissen die Ermittler sicherlich schon viel mehr darüber. Findige (Bild-)Journalisten dürften schon längst alle Register ziehen um mehr Licht ins Dunkel zu bringen.
Ein unbedingter Fall für die Psychiatrie liegt wohl nicht vor. Was dann?

RE: Zeitungsjunge um 16:06

***Der Mann wurde direkt aus dem Auto heraus verhaftet, also was für Zweifel bestehen denn dann noch ihn nicht als das zu bezeichnen was er ist, nämlich "Täter"!***

Nicht der "Zeitungsjunge" entscheidet ob der Mann ein Täter ist, sondern ein ordentliches Gericht.

Gruß Hador

Irrfahrt eines Irren

Dass die Polizei diesen Spinner binnen vier Minuten stoppen konnte, ist schon erstaunlich. Offenbar haben die hier sehr schnell, beherzt und kompetent gehandelt. Respekt! Da kann man auch schon mal ein dickes Lob aussprechen. Auf die Motivation des Täters bin ich nun allerdings auch sehr gespannt. Geistige Verwirrtheit scheint ja derzeit voll im Trend zu sein.

Abgeschaut?!

Mein Allertiefstes Mitgefühl mit den Opfern und Angehörigen. Was ist nur los in diesem Land? Denn egal was für "Gründe" hier vorliegen, der Täter hat sich das auf alle Fälle bei den islamistischen Anschlägen abgeschaut. Mich würde s von daher trotzdem nicht wundern, wenn die Terroristen sich diese Tat auf Ihre Fahne schreiben. Bitter und traurig, es macht einem grenzenlos traurig und zugleich wütend!

Nicht vorstellbar

Ich glaube niemand kann sich unter normalen Umständen vorstellen was in Menschen vorgeht und was sie dazu bringt so etwas tun.
Ich kann es nicht !
Auch das Leben eines Täters ist doch völlig zerstört.
Ich denke es gibt auch keine Strafe, oder Unterbringung in einer Psychiatrie, des Täters der der Not und dem Schmerz der Betroffenen Hinterbliebenen auch nur annähernd gerecht würde.
Sie bekommen ihre Angehörigen nicht wieder.
Wenn es meiner Unmaßgeblichen Meinung nach etwas gibt was den Betroffenen vielleicht etwas helfen könnte , dann ist es die Zuwendung, Hilfe und Unterstützung der Verwandten, Freunden, Nachbarn und von uns als Gesellschaft samt der rechtlichen Aufarbeitung.

RE: Bond-007 um 16:17

***Findige (Bild-)Journalisten dürften schon längst alle Register ziehen um mehr Licht ins Dunkel zu bringen.***

Ja sicher. Die sitzen entweder im "Verhörzimmer" unterm Tisch, oder schieben durch die Eisenstäbe des Gefängniszimmers ein Mirkro rein.

Aber womöglich äußert sich der mutmaßliche Täter nur zu der Sache nicht? Wer weiß, wer weiß ?

Gruß Hador

Positives in der Sache

Beste Erkenntnis:

Es gibt wohl doch noch Bullen die brenzlige Situationen ohne Schiesswut klären können....

Das kam etwas überraschend.

RE: Many um 16:17

***Es kommt zur Anklage und dann? Wenn man sich die Urteile der Raserprozesse anschaut ,ist ein Menschenleben höchstens eine Bewehrungstrafe wert.***

Wenn man Äpfel mit Birnen vergleicht, dann kommt man natürlich zum falschen Schluss.
Was haben Raserurteile mit diesem Amoklauf zu tun ???

Gruß Hador

@Bond 007

>>>Ein unbedingter Fall für die Psychiatrie liegt wohl nicht vor. Was dann?>>>>

Tja der Verdächtige hatte 1,4 Promille, für nen Alkoholiker eher eine gewohnte Zahl. Für Gelegenheitstrinker mit vielleicht psychologisches Problem X, schon ein Auslöser für im Extremfall solche schrecklichen Taten..... das wird sich erst noch ergeben, wenn der Verdächtige verständlichere Aussagen macht.

RE: Monty_Burns um 16:22

***Dass die Polizei diesen Spinner binnen vier Minuten stoppen konnte, ist schon erstaunlich. Offenbar haben die hier sehr schnell, beherzt und kompetent gehandelt. Respekt! Da kann man auch schon mal ein dickes Lob aussprechen.***

Da stimme ich vorbehaltlos zu. Die RP-Polizei ist wirklich auf dem Posten !

Gruß Hador

AMOKFAHRT

Wenn man sich die Mengen an Krimis die im Fernsehen zu sehen sind (an einigen Tagen bis zu 10 auf sämtlichen Kanälen) bis spät in die Nacht hinein, dann muss man sich nicht wundern wenn Mord langsam an Schrecken verliert. Teilweise werden "Gebrauchsanweisungen" mitgeliefert. Für alle Menschen, egal welchen Alters, ohne FSK, jederzeit zu konsumieren.
Wo soll das noch hinführen?

Unzurechnungsfähig mit 1,4 Promille

Ich fürchte auch fast, soweit könnte es kommen.
Wir jetzt die Werbung für Alkohol verboten? Ich glaube nicht.
Mein Mitgefühl gilt den Menschen, die unter dieser unglaublichen Tat zu leiden haben.
Hoffentlich kommt der "Tatverdächtige" (Juristendeutsch) nie wieder frei!

Einspruch @Meinung zu unse...

Zu schrecklichen Amoktaten, kam es leider schon oft genug VOR Corona!
Ich erinnere da nur ungern an den deutschen Piloten der 2014 ein vollbesetztes Flugzeug in selbstmörderischer Absicht gegen einen Berg flog, und viele Menschen absichtlich mit in den Tod nahm.
Oder die schrecklichen Amokläufe an Schulen in Deutschland und den USA.

Staatsanwalt und Gerichte entscheiden

Staatsanwalt und Gerichte entscheiden über die Schuld und die Strafe. Auf keinem Fall entscheidet irgendjemand hier im Forum.
Wir leben in einem Rechtsstaat und da gibt es keine Lynchjustiz. Es hlft auch niemenadem , wenn hier im Forum Vorverurteilungen propagiert werden.

Mein Beileid den Opfern und deren Angehörigen.

@Am 02. Dezember 2020 um 16:22 von Monty_Burns

"Dass die Polizei diesen Spinner binnen vier Minuten stoppen konnte, ist schon erstaunlich. Offenbar haben die hier sehr schnell, beherzt und kompetent gehandelt. "
Zu Ihrer Information: Das Präsidium der Polizei ist ca. 500 m von der Christophstr. entfernt, wo man den Verbrecher stoppte.
Und der Kerl war als Alkoholiker bekannt und als jähzornig.
Schade, daß meine Heimatstadt so in die Schlagzeilen geraten ist.
Wir können leider unseren Mitmenschen nur vor die Stirn und nicht dahinter schauen.
Ich hoffe er sitzt lebenslänglich im Gefängnis und nicht in der Psychiatrie.

@16:24 von Grooveman

"Denn egal was für "Gründe" hier vorliegen, der Täter hat sich das auf alle Fälle bei den islamistischen Anschlägen abgeschaut"

Ich habe mich schon gefragt, wie lange es dauert, bis es jemand schafft, aus diesem Vorfall trotzdem eine "islamistische Tat" zu konstruieren. Ihr erster Versuch dazu ist genauso bemüht wie absurd.

der Thread ist grade mal eröffnet

und schon überbieten sich die ersten in kruden Theorien. Ich fasse es nicht.
Also, wenn der Täter schon ein Deutscher war (warum, ja warum nur, äußert sich die Polizei denn nicht zu seiner Religionszugehörigkeit? Oder ob seine Familie einen Migrationshintergrund hatte? Oder habt Ihr Euch diese rhetorischen Fragen nur verkniffen?),
dann muss er sich die Tat "von Islamisten abgeschaut" haben. Ne, also irgendwie muss doch ein Bezug zum Islam herzustellen sein? Das wäre doch gelacht!
Vielleicht gehörte er ja auch zur Antifa? Das Brett wäre auch nicht viel schmaler.
Ach ja, und das Fernsehprogramm. Klar, bei so viel Tatort wird auch der ruhigste irgendwann labil und bringt paar Menschen um …
Es wird abstruser, immer abstruser. Bei solcher Denke ist es alles andere als ein Wunder, das für Begriffe wie Rechtsstaatlichkeit im Oberstübchen keine Ecke mehr frei sein kann, so sind denn auch die Kommentare im Vorgängerthread zu erklären.

Krimis? @Schoko1

>>>Wenn man sich die Mengen an Krimis die im Fernsehen zu sehen sind (an einigen Tagen bis zu 10 auf sämtlichen Kanälen) bis spät in die Nacht hinein, dann muss man sich nicht wundern wenn Mord langsam an Schrecken verliert.>>>

Krimis sind eher kein "Schrecken" mehr, meine Güte schon immer laufen Krimis im TV! Was als nächstes die bösen Computer Ballerspiele? Die ja schon eh alles Schuld sind was gerade jugendliche Täter so anstellen?

Am 02. Dezember 2020 um 16:24 von Grooveman

Zitat: Denn egal was für "Gründe" hier vorliegen, der Täter hat sich das auf alle Fälle bei den islamistischen Anschlägen abgeschaut.

Solche Amokfahrten gab es schon, als von islamistischen Anschlägen, zumindest bei uns, noch nicht die Rede war.

@15:29 von Traumfahrer

>>Diese schreckliche und unfassbare Tat ist nicht nur entsetzlich, traurig, sondern auch mit nichts zu rechtfertigen.<<

Zu rechtfertigen ist sie nicht, aber evtl. lässt sie sich erklären. Wenn wir sie verstehen können wir besser versuchen so etwas zukünftig zu verhindern.

Re: revoluzzerbenutzer am 02. Dezember 2020 um 16:30

"Es gibt wohl doch noch Bullen die brenzlige Situationen ohne Schiesswut klären können....

Das kam etwas überraschend."

"Schiesswut"? In Deutschland? Die Fälle von Schusswaffengebrauch durch deutsche Polizisten sind doch zum Glück sehr überschaubar, oder haben Sie da andere Informationen? Besonders im Vergleich mit den USA, wo man schon erschossen wird, wenn man sein Kind vom Rücksitz holen will und den Polizisten den Rücken zudreht. Und natürlich wenn man obendrein noch eine sehr dunkle Hautfarbe hat.

Re: Bond-007 um 16:17

„Findige (Bild-)Journalisten dürften schon längst alle Register ziehen um mehr Licht ins Dunkel zu bringen.“

Bei dem bisherigem Verhalten der Bild befürchte ich eher, dass Bild-Journalisten irgendwas rumspekulieren, ungeachtet dessen ob sie dafür Belege haben. „Es könnte ja so sein“ scheint der Bild oftmals als Rechtfertigung zu reichen.

Fassungslos

Solchen Ereignissen steht der Mensch leider fassungslos gegenüber. "Es" passiert einfach, ohne dass jemand es verhindern könnte. Man findet nie die richtigenWorte für solche Taten. Mein Beileid den Hinterbliebenen und viel Kraft und Mut den Betroffenen. Und auch mal ein ganz, ganz großes DANKE an die Polizisten, die so schnell und tatkräftig eingegriffen und dieses Drama beendet haben. Ohne den Fahrer zu erschießen - so haben wir vielleicht die Möglichkeit, zu verstehen, was in manchen Köpfen passiert, dass solche Tragödien stattfinden. Und vielleicht kann bei dem ein oder anderen zukünftigen Täter durch dieses Wissen frühzeitig interveniert werden, bevor etwas Schlimmes "passiert".

@reoluzzerbenutzer 16:30

„Es gibt wohl doch noch Bullen, die brenzlige Situationen ohne Schiesswut klären können...“
Finden Sie es angemessen, so über Polizisten zu sprechen?

um 16:14 von falsa demonstratio

"Die seriöse Presse hält sich aus gutem Grund immer an die Unschuldsvermutung und überlässt es den Gerichten, zu entscheiden, ob der Beschuldigte Täter ist oder nicht."

Es geht dabei nicht einmal um eine Unschuldsvermutung! Einen MÖGLICHEN Täter faktisch gleich und ausschließlich als Täter zu bezeichnen, stellt eine Vorverurteilung dar und sollte möglichst von allen solange vermieden werden, bis auch wirklich festgestellt worden ist, dass es sich um einen Täter handelt. Ich darf vielleicht einmal an den Kachelmann-Fall erinnern. Der Mann ist praktisch gleich zu Beginn schon von der Öffentlichkeit zu einem Verbrecher abgestempelt worden und selbst der anschließende Freispruch hat ihn nicht sofort rehabilitieren können. Da brauchte es schon eine ordentliche Zeit, bis sich der Laie endlich mit dem ordentlichen Urteil abfinden konnte.

Mir tun die Opfer und die Angehörigen leid. Vorverurteilende Hetze wird dieses Leid aber nicht lindern! Zurückhaltung dagegen kann manchmal mithelfen!

16:43 von frosthorn

Werte/r @frosthorn,

wieder einmal ein treffender Kommentar, der sich wohltuend von den Rachefantasien oder Relativierungen hier abhebt. Danke!

RE: frosthorn um 16:43

Meinen herzlichen Dank Ihnen für diesen gelungenen Kommentar.
Machen Sie nur weiter so !

Gruß Hador

@16:33 von Schoko1

>>Wenn man sich die Mengen an Krimis die im Fernsehen zu sehen sind (an einigen Tagen bis zu 10 auf sämtlichen Kanälen) bis spät in die Nacht hinein, dann muss man sich nicht wundern wenn Mord langsam an Schrecken verliert.<<

Meinen Sie, der hat alle Sender parallel geschaut? Und so raffiniert war die Tat nun nicht, dass man sie sich aus einem Krimi hätte abschauen müssen.

Man mag es nicht glauben, aber unsere Gesellschaften sind bedeutend weniger gewalttätig als jene vor Zeiten von Krimi & Co.

Krimi im TV

Also ist wahrscheinlich Erik Ode der Verantwortliche? (Der Kommisar, da wurden auch diverse Morde im TV gezeigt, 60er Jahre). Eine trotz sehr ernstem Anlass schon eine irgendwie komische Diskussion hier

Re: JUKUK am 02. Dezember 2020 um 16:38

"Zu Ihrer Information: Das Präsidium der Polizei ist ca. 500 m von der Christophstr. entfernt, wo man den Verbrecher stoppte..."

Und das macht es jetzt weniger erstaunlich und lobenswert? Immerhin musste man nicht nur den Wagen starten und aus der Ausfahrt fahren, sondern den Täterwagen gezielt abfangen und stoppen. Und vor allem musste man eine verantwortungsvolle Entscheidung treffen. Das in nur vier Minuten hinzukriegen finde ich schon beeindruckend. Die meisten Leute, die ich kenne, brauchen schon mehr Zeit um einzusteigen und den Wagen zu starten.

16:11 von KalliBayern gute Idee.

Bei all dem Firlefanz den neue Autos heute haben, dürfte so eine Einrichtung kein Problem sein.

Wenn ein Gewaltverbrecher in

Wenn ein Gewaltverbrecher in einem solch schweren Fall für psychologisch krank und aufgrund dessen für unzurechnungsfähig bzw. nicht straffähig begutachtet wird, heißt das nicht, dass er freikommt. Er kommt in die geschlossene forensische Psychiatrie, wahrscheinlich für den Rest seines Lebens.
In einem normalen Gefängsnis würde er aufgrund seiner Erkrankung ein großes Problem für alle (auch für das Personal und die Verwaltung) werden.
Deshalb gegebenenfalls nicht in ein Gefängnis sondern forensische Psychiatrie. Das ist das übrigens in keinem Falle besser.

Krimis sind NICHT schuld

Egal, ob man so lieber Krimis oder Komödien in Gernsehen sieht, ein Mensch mit einen normalen Maß an Empathie, würde niemals eine solche Tat begehen. Es ist auch nicht so, dass man durch Computerspiele abstumpft. Diese Theorie ist längst widerlegt. Ich bin 46, habe zwei Kinder, konsumiere Krimis, Actionfilme und Computerspiele, und halte trotzdem eine solche Tat für undenkbar!

Wenigstens wird jetzt einiges klarer

„Der zur Tatzeit mit 1,4 Promille alkoholisierte Mann machte sowohl am Dienstag als auch heute Angaben gegenüber der Polizei. Diese seien aber wechselnd und in Teilen nicht nachvollziehbar. Daher hätten sich weder ein nachvollziehbares Motiv für die Tat herleiten lassen (…) erklärte der leitende Oberstaatsanwalt. Die Staatsanwaltschaft stuft die Tat als mehrfachen Mord, Mordversuch und gefährliche Körperverletzung ein“

Offenbar zu Recht. Wer alkoholisiert in einen PS-starken Sportgeländewagen steigt und dann in Schlangenlinien durch die Fußgängerzone einer Innenstadt fährt, handelt mutwillig. Und wohl auch aus „niedrigen Beweggründen“.

Und erfüllt damit die allgemein bzw. überall anerkannten Kriterien für die Definition von Mord.

Am 02. Dezember 2020 um 16:43 von frosthorn

Ich möchte mich ausdrücklich Ihren Äußerungen anschliessen. Und danke für den Post! Komische Idee, dass Bio-Deutsche von Islamisten lernen ihr Auto als Waffe einzusetzen. Das wirft aber ein ziemlich schlechtes Bild auf solche Bio-Deutschen.

@datenreisender_

"Am 02. Dezember 2020 um 16:51 von datenreisender_
Re: Bond-007 um 16:17

„Findige (Bild-)Journalisten dürften schon längst alle Register ziehen um mehr Licht ins Dunkel zu bringen.“

Bei dem bisherigem Verhalten der Bild befürchte ich eher, dass Bild-Journalisten irgendwas rumspekulieren, ungeachtet dessen ob sie dafür Belege haben. „Es könnte ja so sein“ scheint der Bild oftmals als Rechtfertigung zu reichen."

Sie können davon ausgehen, daß dieses Blatt soziale Netzwerke durchsuchen wird nach Bildern der Opfer, um sie dann ungefragt der Öffentlichkeit zu präsentieren. Bild nennt sowas immer "Mitgefühl und den Opfern einen Namen geben".
In Journalistenkreisen nennt sich das nicht ohne Grund "Witwenschütteln". Dafür ist dieses Blatt bekannt. Dort wird es seit Bestehen immer so gemacht und man wird auch dieses Mal an dieser Praxis nicht ändern. Wilde Spekulationen gibt es dann als Zugabe noch oben drauf.

Am 02. Dezember 2020 um 16:53 von DB_EMD

Zitat: Es geht dabei nicht einmal um eine Unschuldsvermutung! Einen MÖGLICHEN Täter faktisch gleich und ausschließlich als Täter zu bezeichnen, stellt eine Vorverurteilung dar und sollte möglichst von allen solange vermieden werden, bis auch wirklich festgestellt worden ist, dass es sich um einen Täter handelt.

Das nennt man "Unschuldsvermutung."

@dr.bashir

"Am 02. Dezember 2020 um 16:42 von dr.bashir
@16:24 von Grooveman

"Denn egal was für "Gründe" hier vorliegen, der Täter hat sich das auf alle Fälle bei den islamistischen Anschlägen abgeschaut"

Ich habe mich schon gefragt, wie lange es dauert, bis es jemand schafft, aus diesem Vorfall trotzdem eine "islamistische Tat" zu konstruieren. Ihr erster Versuch dazu ist genauso bemüht wie absurd."

Es dauerte immerhin länger als ich befürchtet hatte.

"Egal, ob man so lieber

"Egal, ob man so lieber Krimis oder Komödien in Gernsehen sieht, ein Mensch mit einen normalen Maß an Empathie, würde niemals eine solche Tat begehen. Es ist auch nicht so, dass man durch Computerspiele abstumpft. Diese Theorie ist längst widerlegt. Ich bin 46, habe zwei Kinder, konsumiere Krimis, Actionfilme und Computerspiele, und halte trotzdem eine solche Tat für undenkbar!"

Ich weiß nicht ob wir diese Diskussion hier nun wirklich mal wieder führen sollten. Ich denke auch nicht, dass normale Menschen durch Krimis oder Computerspiele so einfach zu Kriminellen oder gar Mördern werden. Aber widerlegt ist da nach meiner Kenntnis nichts. Ich denke, dass die Art der Darstellung von Gewalt, Kriminalität usw. schon Einfluss auf die Konsumenten haben kann, wenn sie und/oder ihre Begleitumstände irgendwie attraktiv erscheinen. Denken Sie z.B. an den Einfluss von Mafia- und Gangsterfilmen, die ja fast immer auch Buddy-Movies sind, auf die Jugend - insbesondere die Gangsta-Rap-Kultur.

@ Weltraumgangster 17:00

.... >>Es ist auch nicht so, dass man durch Computerspiele abstumpft. Diese Theorie ist längst widerlegt.<<

Nein, ist sie nicht. Allerdings auch noch nicht nachgewiesen. Die Wissenschaft streitet da noch.
Sicherlich werden Sie sich, so Sie der selbst-reflektierende Mensch sind, für den ich Sie jetzt halte, nicht zu so einer Tat hinreissen lassen. Aber leider sind nicht alle so selbst-reflektierend. Und da kann es schon sein, daß erstens die Hemmschwelle durch ständiges Schein-Erleben gesenkt wird, und zweitens einem das vorher Undenkbare vorgedacht wird. Man muß dann nur noch reproduzieren, nicht mehr selber problemlösend denken. Und da werden Sie wohl noch aus der Schulzeit wissen, das letzteres größere Anforderungen stellt.
Wie gesagt, der wissenschaftliche Streit ist da noch im Gange.

um 17:14 von European Son

Da liegt eine Verwechslung von Ursache und Wirkung vor.

Es ist umstritten, ob abgestumpfte Personen eher als andere dazu neigen, exzessiv am Rechner zu hängen. Für die umgekehrte Behauptung gibt es keine Anhaltspunkte.
_

Warum ist das so ein großes Thema?

Ich verstehe, warum das Thema (auf morbide Art und Weise) interessant ist. Aber brisant ist es keinesfalls, außer für die Menschen, die eines der Opfer persönlich kannten. Für 99.9999% der Bevölkerung ist dieses Ereignis bedeutungslos, weil es so selten auftritt, dass es nichts gibt, was man tun könnte, das nächste Mal zu verhindern.

Das Schlüsselwort ist "morbide".

@ MartinBlank 17:19

Sie lassen die Nachahmer außer Acht.

TV-Krimi und PC-Spiele

Was mir sehr seltsam vorkommt: Bei allen Attentaten, die anscheinend islamistisch oder jedenfalls von nicht "echten" Deutschen, begangen wurden, gab es im Forum niemals, soweit ich das memorieren kann, die Frage nach TV-Krimis und Computerspielen. Mir scheint es peinlicherweise so, dass hier offensichtlich für einen "ur"-deutschen Attentäter(falls er schuldig seien sollte) Entschuldigungen gesucht werden.

@gangster, 17:00

(...) dass man durch Computerspiele abstumpft. Diese Theorie ist längst widerlegt.

Schwachsinn. Da ist gar nichts widerlegt.

Der stabile Mehrheitsmensch wird durch das Computerspiel nicht zum Mörder.

Der labile Außenseiter im Ausnahmefall sehr wohl.

Sie verbreiten die Legende der Computerspiellobby. Auch wenn ich nicht glaube, dass Medienkonsum in diesem Fall eine größere Rolle gespielt hat.

@16:01 von Meinung zu unse...

...und dann noch in solch einer extremen Situation mit Coronaregeln ...

Ich bin sicherlich ganz entschieden der Meinung, dass viele der Corona-Maßnahmen eine fatale Wirkung auf die psychische Gesundheit der Menschen haben, und dass ihre schwerwiegenden Folgen in der aktuellen Diskussion völlig unterschätzt oder gar bewusst ignoriert werden.

Aber eine Verbindung von Coronaregeln und der Amokfahrt in Trier herzustellen, das erscheint mir doch eine allzu steile These. Solange man nicht irgendwas über den Täter und seinen Hintergrund weiß, ist das mehr als spekulativ.

Am 02. Dezember 2020 um 17:27 von rossundreiter

Zitat: Auch wenn ich nicht glaube, dass Medienkonsum in diesem Fall eine größere Rolle gespielt hat.

Welchen objektiven Anhaltspunkt haben Sie dafür, das (oder wegen mir auch das Gegenteil) zu glauben.

iich finde es...

für eine Gesellschaft erschreckend ,das nach einer solchen Tat ,Alkohol nicht erst einmal komplett verboten wird...alle Täter dieser Art saufen sich erstmal Mut an...aber die Brauereien gehören den Banken...das ist der Grund...

@Hador 15:52 Uhr

Danke für Ihre Worte..

allzu schnell wird nach dem Scharfrichter oder "Wegsperren für immer" gerufen anstatt die Ermittler und Gutachter in Ruhe ihre Arbeit machen zu lassen.

Sicher wird uns die TS im weiteren Verlauf entsprechend seriös informieren.

Hat er oder hat er nicht?

“Der 51-jährige Autofahrer, der in der Innenstadt von Trier mit seinem Fahrzeug mehrere Menschen getötet haben soll, ...“
Wieso dieses “soll“, der Täter ist bekannt und die Todesopfer gibt es.

Wie grausam. Die bedauernswerte Frau hat ihren Mann und das Baby verloren. Wenigstens hat das zweite Kind überlebt. Sonst mag jeder Lebensmut verloren gehen.

Re: MartinBlank am 02. Dezember 2020 um 17:23

"Ich verstehe, warum das Thema (auf morbide Art und Weise) interessant ist. Aber brisant ist es keinesfalls, außer für die Menschen, die eines der Opfer persönlich kannten. Für 99.9999% der Bevölkerung ist dieses Ereignis bedeutungslos, weil es so selten auftritt, dass es nichts gibt, was man tun könnte, das nächste Mal zu verhindern.

Das Schlüsselwort ist "morbide".

Ehrlich gesagt erscheint mir Ihr Gedankengang auch ein bisschen morbide. Weil ich das Glück hatte, dass weder ich, noch jemand den ich kenne, von dieser Tat unmittelbar betroffen ist, soll es mir nun egal sein? Wir alle sind potenziell betroffen von solchen Taten. Reines Glück, dass nicht wir Opfer wurden, denn die Opfer waren hier absolut zufällig. Man muss das zur Kenntnis nehmen, darüber diskutieren und den Ursachen auf den Grund gehen um solche Wahnsinnstaten nach Möglichkeit für die Zukunft auszuschließen.

Nebenbei bemerkt sind behauptete Häufigkeitswerte von 99,9999 % in 99,9999 % aller Fälle völlig willkürlich.

@ Dirkathome 17:27

Sie verwechseln Entschuldigungen mit Erklärungen, die gesucht werden. Mir zumindest ist kein Post hier bewußt, der irgendetwas daran entschuldigen soll. Einige Foristen wenden sich allerdings entschieden gegen aufkommende Rachegelüste.

Am 02. Dezember 2020 um 17:34 von Superdemokrat

Glückwunsch, auch Sie haben einen Schuldigen gefunden. Sollen wir Ihren Post eigentlich ernst nehmen?

@ Superdemokrat 17:34

Was soll nun das schon wieder?
Denken Sie, wenn ich mir jetzt eine Flasche Wein kaufe und die dann zum Essen mit meiner Frau trinke, steige ich hinterher ins Auto und werde zum Massenmörder? Steile These.

Falsch

Am 02. Dezember 2020 um 15:24 von Hennes Conrad
Dann ist ja alles wieder ok.
Dann ist ja alles wieder ok. Mordanklage. Und im anderen fanden wurde schon auf unzurechnungsfähig gemutmaßt.

---

Eine Anklage wird erhoben, wenn die Ermittlungen soweit fortgeschritten sind, dass es der Staatsanwaltschaft zwecks Beweisführung vor Gericht ausreicht.

Hier erging ein Untersuchungshaftbefehl wegen des Verdachts u.a. auf Mord. Nun wird fleißig ermittelt, während der Beschuldigte (NOCH nicht Angeklagte) hinter Gittern sitzt.
Es kann sich im Laufe der Ermittlungen also durchaus noch herausstellen, dass der Beschuldigte unzurechnungsfähig ist.

16:14 von falsa demonstratio

“Die seriöse Presse hält sich aus gutem Grund immewr an die Unschuldsvermutung und überlässt es den Gerichten, ...“

Folgender Satz aus dem Artikel passt aber mit der Unschuldsvermutung nicht zusammen
“Der in Trier geborene Mann fuhr am Dienstagnachmittag mit einem
PS-starken Sportgeländewagen in Schlangenlinien durch die Trierer Innenstadt und überfuhr wahllos Menschen“

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RE: Margareta K. um 17:36

***Wie grausam. Die bedauernswerte Frau hat ihren Mann und das Baby verloren. Wenigstens hat das zweite Kind überlebt. Sonst mag jeder Lebensmut verloren gehen.***

Ja, stimmt.
Der Wagen mitsamt der Familie meiner Patentante wurde von einem brit. Militärtransporter überrollt. Ehemann und ein Kind waren sofort tot, das zweite Kind und sie selbst überlebten schwerstverletzt. Ihr Mann hatte eine eigene Kanzlei, die Zukunft stand ihnen offen und wurde dadurch jäh beendet. Davon hat sie sich nie mehr richtig erholt.

Ich hoffe und wünsche den Verletzten und Hinterbliebenen dieser Tat, dass ihnen ein solches Schicksal erspart bleibt, und sie sich vollständig erholen.

Gruß Hador

kann die Verantwortung übernehmen

von Meinung zu unse... @
Aber nach ein "paar tagen " Haft oder Klink wir ein Richter und ein Gutachter/Artzt entscheiden das dann passieren soll.

Dresden mit dem Mörder hat gezeigt wie auch Richter / Ärtzte und Anwählte geteuscht werden können.

Und niemand von Ihnen brauch juristische Verantwortung übernehmen wenn Sie persönlich falsch aber nach besten Wissen für den Täter entscheiden.

Am 02. Dezember 2020 um 17:43 von Margareta K.

Zitat: Folgender Satz aus dem Artikel passt aber mit der Unschuldsvermutung nicht zusammen
“Der in Trier geborene Mann fuhr am Dienstagnachmittag mit einem
PS-starken Sportgeländewagen in Schlangenlinien durch die Trierer Innenstadt und überfuhr wahllos Menschen“

Das ist doch nur eine -bis auf das Wort "wahllos" - nüchterne Sachverhaltsdarstellung.

 17:37 @Monty_Burns

Ich schließe mich Ihrem Kommentar an. Ich empfimde den Kommentar von @MartinBlank zynisch und absolut empathielos. Es macht mich wegen der Opfer sehr betroffen, insbesondere ein neun Wochen altes Baby zu verlieren stelle ich mit ganz furchtbar vor.

Ach herrje

Am 02. Dezember 2020 um 16:17 von Many
Es kommt
zur Anklage und dann? Wenn man sich die Urteile der Raserprozesse anschaut ,ist ein Menschenleben höchstens eine Bewehrungstrafe wert. Wenn dann Alkohol im Spiel ist, und der Anwalt gut, gibts noch nen Nachlaß. Leider.

---

Niemand, der eine ähnliche Tat (nach dem was man aktuell weiß und wie es sich abzeichnet) in Deutschland begangen hat, hat jemals eine Bewährungsstrafe erhalten. Das ist bei diesem Straftatbestand auch überhaupt nicht möglich.

Was genau frustriert Sie so sehr? Juristische Urteile können es kaum sein, so wenig Ahnung wie Sie von denen haben.

alles wieder ok.

von Hennes Conrad @
Das glaueb ich nicht.

Bisher gilt in unserer rechtssprechung oder "Täterjustiz" hoher Alkoholkunsum, schwere Kindheit, Arbietslosigkeit oder Drogen immer als strafmildernd.

Leider werden die lebenslangen Leiden der Opfer meiner Meinung nach nicht genug Strafverschärfende berücksichtigt.

Am 02. Dezember 2020 um 17:38 von European Son

Ok, dann möchte ich gerne mal die Erklärungen hören, die beí den "un"-deutschen Attentaten verwendet wurden?

Es wäre schön, ...

... wenn sich im Kommentarbereich von tagesschau.de die Ansicht durchsetzen könnte, dass es eine sehr erfolgreiche Gewaltenteilung hierzulande gibt.

Die Ermittlungen, die Anklage und das Verfahren, an dessen Ende es ggf. zu einem Urteil kommt, werden von verschiedenen, voneinander unabhängigen Stellen durchgeführt. Praktisch alle Beteiligten sind Profis, genau dafür ausgebildete und in der Regel sehr erfahrene Leute.

Es ist schön und vor allem sehr förderlich für das Vertrauen in den Rechtsstaat, dass das so ist.

Auf der anderen Seite haben wir so manche Foristen, welche für sich einfach mal so eben in Anspruch nehmen, Teil oder sogar Herr dieses Verfahrens zu sein, indem sie Ermittlung, Anklage und Urteil in einem einzigen Beitrag erledigen.

Wir leben hier in einer rechtsstaatlichen Demokratie. Bitte vergessen Sie das nicht und argumentieren Sie entsprechend.

seriöse Presse?

falsa demonstratio @
Ich persönlich glaube das es auch immer auf die Zuordnung des/der Täter ankommt.

Bei "rechten", religösen oder linken"Starftaten ist es mit der Unschuldsvermutung nicht immer gleich.

Das lese ich leider hier im Forum. Schlimme Beispiele und Unterschiede waren die Reaktionen auf den Lehrer Mord in Paris oder Mohsen Fakhrizadeh.

Psychophat ..ja oder nein ?

Was war dieser Mann nun eigentlich ?
Wenn man aber daran denkt , dass in jeder Stadt oder jedem Dorf Psychophaten sitzen , dann ist es um so schwieriger sich zu schützen !
Aber Abgrenzungen für Marktpassagen scheint es wohl auch in Trier nur unzureichend zu geben . Wo sind die Polder oder Cluster welche Fahrzeuge an ihrer Weiterfahrt in erweiterte Fussgängerzonen den Fahrweg versperren ?
Absenkbare Polder nur für Lieferantenfahrzeuge , ..stellt eigentlich der Bürger von Trier diese Frage ?
Bei den Erfahrungen bisher ..in gefühlten 6 Jahren mit Wahnsinnigen in Europa ?!

Am 02. Dezember 2020 um 18:34 von Thomas D.

Bin Ihrer Meinung. Es darf keinerlei Vorveruteilung geben .

@werner1955 18:38

"Bei "rechten", religösen oder linken"Starftaten ist es mit der Unschuldsvermutung nicht immer gleich."

Wenn jemand eine solch infame Unterstellung bringt, sollte es eine Selbstverständlichkeit sein, diese mit Quellen zu belegen.

17:37 von Monty_Burns

Re: MartinBlank am 02. Dezember 2020 um 17:23.

... Nebenbei bemerkt sind behauptete Häufigkeitswerte von 99,9999 % in 99,9999 % aller Fälle völlig willkürlich.

Nicht „völlig“, aber zu 99,9999% willkürlich :-)

Praktisch alle Beteiligten sind Profis,

von Thomas D. @
Das schließt leider nicht aus das auch diese Profis drastische und tötlich Fehler für neue Opfer machen.

16:17 von Many

"Wenn man sich die Urteile der Raserprozesse anschaut ,ist ein Menschenleben höchstens eine Bewehrungstrafe wert."

,.,.,

Ein Menschenleben wird doch nicht daran gemessen, wie schwer der Mörder bestraft wird!

Wie kommen Sie denn auf so etwas.

Dann müssten ja alle Kriegstoten, deren Mörder nie je bestraft, wahrscheinlich noch nicht einmal gekannt wurden,

null Wert sein.

Ist pervers, oder?

18:47 von werner1955

Praktisch alle Beteiligten sind Profis,
von Thomas D. @

Das schließt leider nicht aus das auch diese Profis drastische und tötlich Fehler für neue Opfer machen.

Ja. Stimmt. Da haben Sie Recht. „Profi sein“ ist nicht gleichbedeutend mit „unfehlbar sein“.

Und nun? Rechtfertigt diese Erkenntnis das von mir beanstandete Verhalten in diesem Forum?

was er ist, nämlich "Täter"!

Zeitungsjunge @
Sie kenn leider unser Rechtsstaat und sein Maßnahmen wohl nur sehr wenig.

Er gilt als "Beschuldigter".

Und erst wennsein verfahren nach allen Instanzen Rechtskräftig sind dürfen Sie Ihn so bezeichnen. Er wird viel Gutachter, Ärtze und Anwählte beschäftigen, alle von uns Stuerzahlern finaziert um mit einer sehr milden Strafte davon zu kommen.

Alkohl, Medikamente, Arbeitslosigkeit usw. werden oft als stark Strafmildernd von den Richtern gewehrtet.

Drei Jahre und sechs Monate waren dem Richter in Hamburg für vier tote bei einem Fahrlässig verursachten PKW Unfall Schuld und Tat angemessen.

Vieles

Bleibt im unklaren, wie kommt ein 51 jähriger Arbeitsloser und wohnungsloser Alkoholiker in den Besitz eines SUV, um damit willkürlich Menschen zu ermorden und zu verletzen. Hierzu bleiben die ermittelten Fakten dünn. Die Schuldfrage bleibt ebenfalls bis zum Urteil unklar.
Klar ist die Zahl der ermordeten und verletzten Menschen, denen und deren Angehörigen vorrangig unser Mitempfinden gilt. Hier gilt es wirksame Hilfe zu leisten. Den Rest kann man getrost der Justiz überlassen!

Am 02. Dezember 2020 um 18:31 von werner1955

Zitat: Leider werden die lebenslangen Leiden der Opfer meiner Meinung nach nicht genug Strafverschärfende berücksichtigt.

Welche objektiven Anknüpfungspunkte haben Sie für diese -meiner Erfahrung nach falsche- Meinung?

Die Auswirkungen der Tat auf das Opfer sind ein ganz wichtiger Strafzumessungsgrund.

Da haben Sie Recht.

von Thomas D. @
Es geht und ging darum wer persönliche Verantwortung für eigen Fehler übernehmen muss.
Nur die Opfer? Und diese Frage ist ungenügend in unserem Rechstssystem gelößt.

18:34 von Thomas D.

Jetzt bleiben sie aber mal auf dem Teppich. Der Fahrer wurde aus dem Auto gezerrt. Wo bitte gibt es hier noch eine Unschuldsvermutung? Bei anderen Vorfällen im internationalen Geschehen waren die Täter sehr schnell erkannt. Und auch sie gehören zu denen, die bei Rechtsstaatlichkeit verschiedene Versionen auf Lager haben.

@ MartinBlank, am 02. Dezember 2020 um 17:23:

"Für 99.9999% der Bevölkerung ist dieses Ereignis bedeutungslos"

Wie kommen Sie denn auf dieses schmale Brett? Sie sollten nicht zwangsläufig von sich auf andere schließen! Der Mehrheit in diesem Land ist zum Glück immer noch zu Empathie fähig, auch, wenn Sie das vielleicht nicht glauben können!

"weil es so selten auftritt, dass es nichts gibt, was man tun könnte, das nächste Mal zu verhindern"

Achso, und weil so etwas Unfassbares (zum Glück!) so selten passiert, soll man dann keine Anteilnahme zeigen und zur Tagesordnung übergehen, oder wie? Wo ist denn da, bitteschön, die 'Logik'?
Manche 'Argumente' hier sind schon reichlich bizarr und befremdlich!

16:01 von Meinung zu unse... rer Truman Welt

"Die "Singulierung" der Menschen in unserer narzistisch hoch belasteten Gesellschaft und dann noch in solch einer extremen Situation mit Coronaregeln - Social Distancing - erhöht den psychischen Druck enorm. Wenn dann eine Kleinigkeit in einem vereinsamten Leben passiert, kommt es zunehmend zu solchen Amokläufen. Wenn das Leben keinen Sinn mehr ergibt und die Zukunft nur düster aussieht, dann - wie gesagt - ein Anlaß lediglich der Tropf ist, der das Fass zum überlaufen bringt, brennt die Sicherung durch bei solchen Menschen.
[...]
Niemand- und ich meine damit niemand- kann die Verantwortung übernehmen, solche tickenden Zeitbomben wieder auf freien Fuß zu setzen. Das ist Fakt!"

,.,.,

Sorry, wenn ich deutlich bin:
Ihr vorletzter Satz entlarvt, warum Sie diese ganze pathetische Schnulze erfunden haben:
Sie wollen das Strafgesetz verunmenschlichen.

@Margareta K. 17:36

"Die bedauernswerte Frau hat ihren Mann und das Baby verloren. Wenigstens hat das zweite Kind überlebt. Sonst mag jeder Lebensmut verloren gehen."

Auch, wenn ich jetzt als wenig empathisch gelten sollte: Ich habe ein Problem mit solchen Formulierungen wie der Ihrigen, da sie unabsichtlich alle diejenigen, die sich durch solche Ereignisse nicht den Lebensmut nehmen lassen, diskriminiert. Und ich gehe davon aus, dass das die überwältigende Mehrheit ist, da ansonsten die Menschheit längst ausgestorben wäre.

Ja, solche Ereignisse sind grausam, furchtbar, deprimierend, niederschmetternd und was es sonst noch für Worte geben mag, die die Lage der Betroffenen nicht einmal annähernd wiedergeben können.
Wenn allerdings vielen Menschen dadurch gleich der Lebensmut genommen werden sollte, ist das meiner Meinung nach nur ein weiterer Beweis dafür, wie unfassbar gut es uns in unserem Land eigentlich geht.

Am 02. Dezember 2020 um 18:59 von werner1955

>>Alkohl, Medikamente, Arbeitslosigkeit usw. werden oft als stark Strafmildernd von den Richtern gewehrtet. << Und das passt Ihnen wohl nicht? Weerden Ihr persönlichen Rachegelüste damit nicht befriedigt. Lesen Sie bitte mal nach was Rechtstaatlichkeit bedeutet.

16:24 von Grooveman

<< Was ist nur los in diesem Land? Denn egal was für "Gründe" hier vorliegen, der Täter hat sich das auf alle Fälle bei den islamistischen Anschlägen abgeschaut. <<

,.,.

Auf alle Fälle. Kann ja nur.

Wenn es schon kein islamistischer Täter war, wie zu hoffen gewesen wäre, sondern unverständlicherweise ein deutscher, dann sind letztlich doch nur die Islamisten Schuld.

Denn nur die wissen, wie man mordet.
Wahrscheinlich haben die Islamisten auch den Zweiten Weltkrieg indirekt ausgelöst.

Übrigens hat vorhin schon mal jemand ersteres auf die Islamisten abgewälzt.

Warum braucht jeder D... ein Fanal?

Nein, ich WILL nicht mal Verständnis für so einen I.... heucheln, ich habe schlicht keines! So etwas tut man nicht, auch wenn man einen an der Klatsche hat. Und nein, nicht in den Knast oder die Psychiatrie - Arbeiten für die Gesellschaft.

18:59 von werner1955

Zeitungsjunge @

Sie kenn leider unser Rechtsstaat und sein Maßnahmen wohl nur sehr wenig.
Er gilt als "Beschuldigter". ...

Es ist schon bezeichnend, wie Sie erst einen anderen Foristen zurechtweisen und ihm Unkenntnis zum Rechtsstaat vorwerfen, aber im gleichen Beitrag

...Er wird viel Gutachter, Ärtze und Anwählte beschäftigen, alle von uns Stuerzahlern finaziert um mit einer sehr milden Strafte davon zu kommen.
Alkohl, Medikamente, Arbeitslosigkeit usw. werden oft als stark Strafmildernd von den Richtern gewehrtet. ...

... dreschen Sie völlig substanzlos auf die Justiz ein, in bemerkenswert pauschalierter Art und Weise ohne jede Differenzierung.

Alle Achtung, diese Wendung muss man erstmal hinkriegen.

Erst Hanau jetzt Trier

In Hanau hat ein psychisch Erkrankter 11 Menschen getötet. Motiv war es auf seine angebliche Überwachung durch die Geheimdienste aufmerksam zu machen.

Nun Trier. Die Opfer müssen wie in Hanau genannt und geehrt werden. Die Hautfarbe und Ethnie darf keinen Unterschied machen.

@ Boxtrolls, am 02. Dezember 2020 um 18:38:

"Bei den Erfahrungen bisher ..in gefühlten 6 Jahren mit Wahnsinnigen in Europa ?!"

Wie kommen Sie ausgerechnet auf sechs Jahre? Sind Sie etwa noch so jung oder leben Sie erst seit sechs Jahren in Europa? Also, meine persönliche Erinnerung an Amokläufe und Anschläge geht da deutlich weiter zurück! Ehrlich gesagt kann ich mich gar nicht daran erinnern, dass die Welt mal je ohne derartige Gewalt gewesen wäre!

wichtiger Strafzumessungsgrund

falsa demonstratio @
Urteil v. 18.06.2020, Az.: 4 StR 482/19
Verfolgen sie diese Starftaten und dann fragen Sie sich wo das Opfer oder besser die Hinterbliebenen bei der Stafzumessung berücksichtigt werden.

@ Dirkathome 18:32

Was unterstellen Sie mir da unterschwellig?
Ich kann Ihnen nicht die Motive aller Attentate erklären. Weder kenne ich sie noch würde ich das wollen. Ich habe auch keinerlei Erklärung für das jetzige abgegeben. Irgendwie scheint es heute hip zu sein, mir irgendetwas zu unterstellen, was ich überhaupt nicht geschrieben und auch nie gemeint habe. Seltsam, vielleicht sollten Sie meinen Post nochmals lesen.

was Rechtstaatlichkeit?

von Dirkathome @
Dazu haben ich eien persönliche Meinung.

Und die ist das freiwilliger Alkohl, Medikamenten Missbrauch und Drogengenuss nicht strafmildern sondern in vielen fällen Starfverstärkend wirken muss.

Und ich werde weiter für werben und mit demokratischen Mittelen daran arbeiten das das in unserem Rechtsstaat eine Mehrheit bekommt.

Recht ist kein Naturgesetzt sondern wird von Menschen gemacht und geändert.

19:09 von Barbarossa 2

18:34 von Thomas D.
Jetzt bleiben sie aber mal auf dem Teppich. Der Fahrer wurde aus dem Auto gezerrt. Wo bitte gibt es hier noch eine Unschuldsvermutung? ...

Sind Sie sicher, dass Sie sich auf meinen Beitrag beziehen? Der Begriff der Unschuldsvermutung kommt bei mir gar nicht vor. Aber Sie wenden den Begriff falsch an. Die Unschuldsvermutung greift hier höchstwahrscheinlich nicht bei der Frage, ob dieser Mann das Auto gefahren hat. Die Unschuldsvermutung gilt für die Art der Beschuldigung. Ist er des Mordes schuldig? Des Totschlags? Der fahrlässigen Tötung?

... Bei anderen Vorfällen im internationalen Geschehen waren die Täter sehr schnell erkannt. ...

Ich verstehe nicht, was meinen Sie damit?

... Und auch sie gehören zu denen, die bei Rechtsstaatlichkeit verschiedene Versionen auf Lager haben.

Nochmal, meinen Sie wirklich mich? Wenn ja, dann nennen Sie mir doch mal meine verschiedenen Versionen von Rechtsstaatlichkeit, zwei würden für’s erste genügen.

Lob der Polizei

300 Polizisten wurden aufgeboten, sicher auch, weil anfangs nicht einzuschätzen war, ob es ein Einzelkämpfer ist.

Lob auch den Passanten, wer auch immer gleich sehr schnell die Polizei gerufen hatte.

Dennoch konnten Sie nicht verhindern, dass so viele starben und verletzt wurden.

Am Beginn sicher gleich alarmiert, ca 1 km ist der Verrückte dann durch die Fußgängerzone gefahren, am Ende hinter der Fußgängerzone auf der normalen Straße ist er erst gestoppt wurden, zu erwähnen ist, die Polizeihauptzentrale liegt ca. 500 m entfernt nur.

Trier ist wie in Schockstarre. Das Motiv sollte möglichst in Kürze veröffentlicht werden. Wo hängt es?

Es stinkt zum Himmel ...

Wir haben Erfahrungen mit psychisch labilen und religiösen Fanatikern seit mehr als 6 Jahren , ..stimmt !
Aber das kein kein Grund sein solche Verbrechen auch als Einzeltäter mal eben so zu veranstalten .
Man schmeißt sein Leben weg für eine schreckliche Tat .
Sowas kann doch der " Normalo " einfach nicht verstehen .
Meine Vermutung ist absolute Einsamkeit von dermaßen vielen Menschen , ..das wird richtig unheimlich !
Warum sind so viele Menschen orientierungslos !?
Man wächst doch auf mit bestimmten Erwartungen an das Leben , .dafür muss man aber auch was tun , ..sich auch mit der Erkenntnis beschäftigen , dass man sich in eine Gemeinschaft einfügt .
Sicher , die Täter gab es schon früher , ..aber sich gegen jeden und alles zu wenden ist doch absolut nicht normal .

Am 02. Dezember 2020 um 19:36 von European Son

Was genau unterstellte ich Ihnen? Sie haben mir die Verwechselung zwischen Entschuldigungen und Erfahrungen vorgeworfen. Daher fragte ich Sie welche Erfahrungen denn für die (Vor)Verurteilungen solcher Attentate geltend gemacht werden könnten. Bei mir bleibt die Frage: was habe ich Ihnen unterstellt?

um 19:42 von werner1955

... Recht ist kein Naturgesetzt sondern wird von Menschen gemacht und geändert.

So ist es.

Und von vielen anderen Menschen - darunter auch immer wieder TS-Foristen - wird es gebeugt, verdreht, in die eigene Hand genommen, missverstanden, nicht verstanden und missbraucht.

@ werner1955 19:42

Aber Recht hat nichts, rein gar nichts mit Rache zu tun.
Auch wenn man dies das eine oder andere Mal vielleicht selber gern möchte. Ich für meinen Teil habe daher vor Menschen, die das Richteramt ausüben, allergrößten Respekt und bin bei vielen Verfahren froh, nicht selber entscheiden zu müssen. Weder als Richter, noch als Beisitzer.

Am 02. Dezember 2020 um 19:49 von European Son

Da bin ich übrigens ganz auf Ihrer Seite. Wenn Rache(besonders persönlich begründete) die Rechtssprechung beeinflusst haben wir keinen Rechtsstaat mehr.

Am 02. Dezember 2020 um 19:24 von werner1955

falsa demonstratio @
Zitat: Urteil v. 18.06.2020, Az.: 4 StR 482/19
Verfolgen sie diese Starftaten und dann fragen Sie sich wo das Opfer oder besser die Hinterbliebenen bei der Stafzumessung berücksichtigt werden.

Das ist das Raserurteil in dem erstmals der Täter wegen Mordes verurteilt wurde. Was wollen Sie mehr?

19:43 von Thomas D.

Habe sie mit Dr. Beyer verwechselt, welcher sich im Fall Nawalny sofort auf die Seite der „ Ankläger" geschlagen hat, hier aber wieder eine andere Haltung einnimmt.
Bitte tausendmal um Entschuldigung.

Am 02. Dezember 2020 um 19:45 von Mika D

Zitat: Das Motiv sollte möglichst in Kürze veröffentlicht werden. Wo hängt es?

Oftmals kann nur der Beschuldigte Auskunft über sein Motiv geben. So scheint es auch im vorliegende Fall zu sein.

19:13 von DrBeyer @Margareta K. 17:36

Ja, solche Ereignisse sind grausam, furchtbar, deprimierend, niederschmetternd und was es sonst noch für Worte geben mag, die die Lage der Betroffenen nicht einmal annähernd wiedergeben können.
Wenn allerdings vielen Menschen dadurch gleich der Lebensmut genommen werden sollte, ist das meiner Meinung nach nur ein weiterer Beweis dafür, wie unfassbar gut es uns in unserem Land eigentlich geht.

Das klingt für mich tatsächlich, wie Sie oben andeuten, ziemlich empathielos, wenn Sie Menschen deren Trauer und das Gefühl, dass einem nach einem derartigen Verlust regelrecht der Boden unter den Füßen weggezogen werden kann, absprechen wollen. Die Menschen lernen mit ihrer Trauer umzugehen, aber diesen Prozess als "dein Mann und Kind sind zwar tot, aber sieh mal, es gibt Menschen, denen es noch viel viel schlechter geht..." als unangebrachten Luxus abzutun. Herr DrBeyer, ich denke und hoffe nicht, dass Sie das wirklich so meinen!

19:59 von Barbarossa 2

19:43 von Thomas D.
Habe sie mit Dr. Beyer verwechselt, welcher sich im Fall Nawalny sofort auf die Seite der „ Ankläger" geschlagen hat, hier aber wieder eine andere Haltung einnimmt.
Bitte tausendmal um Entschuldigung.

Obgleich ich den Foristen Dr. Beyer sehr schätze und auch zu Ihrer Anmerkung zu ihm jetzt hier nichts sagen kann, akzeptiere ich natürlich Ihre Entschuldigung.

Am 02. Dezember 2020 um 19:57 von Dirkathome

Zitat: Wenn Rache(besonders persönlich begründete) die Rechtssprechung beeinflusst haben wir keinen Rechtsstaat mehr.

So etwas wie Rache ist schon auch einer Strafzwecke. Die Schuld des Täters ist nämlich u.a. Grundlage für die Strafzumessung (§ 46 I 1 StGB). Darin steckt der Vergeltungsgedanke.

Einfach unglaublich, was ein einzelner Mensch

für ein Leid verursachen kann!

@Kaneel 20:06

"Herr DrBeyer, ich denke und hoffe nicht, dass Sie das wirklich so meinen!"

Ich kann Sie beruhigen, ganz so, wie Sie es verstanden haben, habe ich es wirklich nicht gemeint.

Ich bin weit entfernt davon, jemandem seine Trauer oder auch das Gefühl des unter den Füßen wegfließenden Bodens absprechen zu wollen - ganz und gar nicht!
Woran ich mich gestört habe, ist die Absolutheit der Formulierung von Margareta K., die vom Verlust des Lebensmuts gesprochen hat, weil ich das in der Tat für nicht menschlich halte.

Menschlich ist für mich dagegen zu trauern. Und auch durchaus intensiv zu trauern. Aber menschlich ist auch zu versuchen, Wunden heilen zu lassen (wobei mir auch klar ist, dass Wunden Narben hinterlassen, aber sie heilen fast immer).
Und meiner Meinung nach muss das den meisten Menschen auch gelingen, da die Menschheit sonst längst ausgestorben wäre, wenn alle, die eine solche Katastrophe erlebt haben, den Lebensmut verloren hätten.

19:24 von werner1955

"und dann fragen Sie sich wo das Opfer oder besser die Hinterbliebenen bei der Stafzumessung berücksichtigt werden."

,.,.,

Ich begreife einfach Ihr Denken nicht.

Das klingt ja fast so, als ob jemand, der seinen Sohn durch Mord verloren hat, desto weniger Schmerz empfindet, je stärker der Mörder bestraft wird.

Überhaupt kann die Verwahrung im Gefängnis oder einer psychologischen Anstalt doch nur den Sinn haben, dass der Mörder kein weiteres Unheil anrichten kann.

so ein Blödsinn ...

Ihre Antwort. Gut, ich hätte vielleicht das Wort Islamist weglassen können, aber Sie bestreiten wohl, daß es genügend Anschauungsunterricht, von Nizza bis zum Berliner Weihnachtsmarkt gegeben hat?

20:16 von falsa demonstratio

Am 02. Dezember 2020 um 19:57 von Dirkathome
Zitat: Wenn Rache(besonders persönlich begründete) die Rechtssprechung beeinflusst haben wir keinen Rechtsstaat mehr.

So etwas wie Rache ist schon auch einer Strafzwecke. Die Schuld des Täters ist nämlich u.a. Grundlage für die Strafzumessung (§ 46 I 1 StGB). Darin steckt der Vergeltungsgedanke.

Ich habe @Dirkathome so verstanden, dass er die rein rachegetriebene Bestrafung nach dem Satz „... Auge um Auge, Zahn um Zahn ...“ ablehnt.

@Barbarossa 2 19:59

" 19:43 von Thomas D.

Habe sie mit Dr. Beyer verwechselt, welcher sich im Fall Nawalny sofort auf die Seite der „ Ankläger" geschlagen hat, hier aber wieder eine andere Haltung einnimmt.
Bitte tausendmal um Entschuldigung."

Ich weiß jetzt gar nicht, was ich geschrieben habe, womit ich Ihren Zorn auf mich geladen haben könnte.

Allerdings ist mir immerhn so viel klar, dass Sie nicht in der Lage sind, die offenkundigen Unterschiede zwischen dieser Amokfahrt und dem Fall Nawalny zu sehen.
Nicht klar ist mir dagegen, was das hiermit zu tun hat.

20:16 von falsa demonstratio

"So etwas wie Rache ist schon auch einer Strafzwecke. Die Schuld des Täters ist nämlich u.a. Grundlage für die Strafzumessung (§ 46 I 1 StGB). Darin steckt der Vergeltungsgedanke."

,.,.,

Ich kann beim besten Willen darin keinen Vergeltungsgedanken sehen.

So eine fürchterliche Tat...

... lässt sich meines Erachtens nicht erklären, das Erste was mir im Sinn kam, war der unsägliche Schmerz der bei allen Beteiligten und Angehörigen verursacht wurde, deshalb fällt mir zu dem Täter auch nichts ein was nicht schon geschrieben worden ist.
Ich hoffe, dass allen Beteiligten auch von Staatsseite geholfen wird.
Ich trauere mit Ihnen...

Am 02. Dezember 2020 um 20:24 von Thomas D.

20:16 von falsa demonstratio

Am 02. Dezember 2020 um 19:57 von Dirkathome: Wenn Rache(besonders persönlich begründete) die Rechtssprechung beeinflusst haben wir keinen Rechtsstaat mehr.

20:16 von falsa demonstratio : So etwas wie Rache ist schon auch einer Strafzwecke. Die Schuld des Täters ist nämlich u.a. Grundlage für die Strafzumessung (§ 46 I 1 StGB). Darin steckt der Vergeltungsgedanke.

Zitat: Ich habe @Dirkathome so verstanden, dass er die rein rachegetriebene Bestrafung nach dem Satz „... Auge um Auge, Zahn um Zahn ...“ ablehnt

Ein einschränkendes Wort wie "nur", "rein", "auschließlich" kommt in seinem Posting nichjt vor. Das liest sich schon absolut.

Natürlich gilt bei uns nicht "Auge um Auge", aber "Auge um Freiheitstrafe bis zu Zehn Jahren."

@revoluzzerbenutzer 16:30

Ihr Kommentar: Unverschämt, unsachlich und fern aller Fakten. Warum dieser Kommentar? Ich bin froh über den Freund und Helfer! Das passt nicht in das düstere Bild, das Sie hier zeichnen, also nochmal: Warum?

Tödlicher Männlichkeitswahn

Eine verantwortungslose und widerwärtige Tat, die völlig Unbeteiligte zufällig aus ihrem Leben reißt! Der Täter gehört wegen Mordes weggesperrt, hoffentlich bis ans Lebensende.
Bei der Einschätzung von "keiner politischen Dimension" und "Einzeltäter" sollte man aber vorsichtig sein! Offensichtlich hat der Amokfahrer ein chauvinistisches Weltbild, bei dem sogar Töten in Betracht kommt. Vermeintlich alleine haben sehr viele Terroristen und Täter gehandelt, die aber gleichwohl gewissermaßen Teil eines Netzwerkes waren, sich als Vollstrecker einer wahnhaften Ideologie sahen. Neben Rechtslastigkeit ist diese wohl geprägt von einer massiven Frauenverachtung und Frauenfeindlichkeit (unpolitisch?), die leider meist übersehen bleibt. Ebenso wie die Tatsache, dass wohl nur Männer derartige Taten begehen, die Ausdruck eines krankhaft fanatischen und fehlgeleiteten Männlichkeitswahns sind, für den die Gesellschaft immer wieder einen zu hohen Blutzoll zahlt!
Das sollte endlich überwunden werden!

20:31 von Sausevind

20:16 von falsa demonstratio
"So etwas wie Rache ist schon auch einer Strafzwecke. Die Schuld des Täters ist nämlich u.a. Grundlage für die Strafzumessung (§ 46 I 1 StGB). Darin steckt der Vergeltungsgedanke."

Ich kann beim besten Willen darin keinen Vergeltungsgedanken sehen.

Naja, doch, schon. Ich las gerade in Wikipedia den Artikel „Strafzwecktheorie“ ... das hellt das Ganze etwas auf.

20:21 von DrBeyer @Kaneel 20:06

Ich kann Sie beruhigen, ganz so, wie Sie es verstanden haben, habe ich es wirklich nicht gemeint.

Danke für die Antwort - da bin ich tatsächlich beruhigt!

Woran ich mich gestört habe, ist die Absolutheit der Formulierung von Margareta K., die vom Verlust des Lebensmuts gesprochen hat, weil ich das in der Tat für nicht menschlich halte.

Ich halte den zumindest zeitweiligen Verlust des Lebensmutes nach dem Tod eines Angehörigen für etwas sehr Menschliches, was nicht heißt, dass die allermeisten Menschen diese Phase nicht überwinden. Aber der Umgang mit Trauer und die Art zu Trauern ist wohl ziemlich individuell.

20:21 von DrBeyer

"Woran ich mich gestört habe, ist die Absolutheit der Formulierung von Margareta K., die vom Verlust des Lebensmuts gesprochen hat, weil ich das in der Tat für nicht menschlich halte.

Menschlich ist für mich dagegen zu trauern."

.-.-.-.

Menschlich ist noch etwas anderes, und das weiß ich aus eigener Erfahrung:

man lebt normalerweise, ohne wirkliches Erfassen, dass ein geliebter Mensch plötzlich tot sein kann.

Aber das tiefe Begreifen, dass einem etwas Unfassbares, dem Gehirn nicht Zugängliches passiert ist, mit dem können einige nicht klar kommen.

Ich habe seinerzeit gegen die Wand, die mich noch Lebende von dem Toten getrennt hat, angetrommelt, ich wollte da durchgehen - im schlimmsten Falle mittels des eigenen Todes.
Ich war damals erst 17, aber ich spüre noch heute das Gefühl, im All mutterseelenallein herumzukegeln.
Ich konnte nirgendwo mehr andocken.

13 Jahre später bin ich davon geheilt worden - von einer Sekunde zur nächsten, in einem Konzertsaal, unerwartet.

um 20:35 von falsa demonstratio

20:24 von Thomas D.
20:16 von falsa demonstratio

Am 02. Dezember 2020 um 19:57 von Dirkathome: Wenn Rache(besonders persönlich begründete) die Rechtssprechung beeinflusst haben wir keinen Rechtsstaat mehr.

20:16 von falsa demonstratio : So etwas wie Rache ist schon auch einer Strafzwecke. Die Schuld des Täters ist nämlich u.a. Grundlage für die Strafzumessung (§ 46 I 1 StGB). Darin steckt der Vergeltungsgedanke.

Zitat: Ich habe @Dirkathome so verstanden, dass er die rein rachegetriebene Bestrafung nach dem Satz „... Auge um Auge, Zahn um Zahn ...“ ablehnt

Ein einschränkendes Wort wie "nur", "rein", "auschließlich" kommt in seinem Posting nichjt vor. Das liest sich schon absolut.

... aber er hebt ab auf die Besonderheit der persönlich begründeten Rache :-)

... Natürlich gilt bei uns nicht "Auge um Auge", aber "Auge um Freiheitstrafe bis zu Zehn Jahren."

Wobei bei uns die übliche Verwendung von „Auge um Auge“ aus dem ursprünglichen Zusammenhang gerissen wird.

@16:22 von Monty_Burns

//Geistige Verwirrtheit scheint ja derzeit voll im Trend zu sein.//

Nun, geistige Gesundheit würde ich dem Täter auch nicht bescheinigen. Keinem Täter, der wahllos Menschen umbringt, die er nicht kennt.

Amokfahrt in Trier

Hoffentlich wird dieser "mutmaßliche" Täter nicht noch irgendwann und irgendwie von Psychologen zum armen
Opfer unserer so unsozialen Gesellschaft erklärt und er nach 10 Jahren Psychiatrie als geheilt entlassen um dann weiter Hartz-IV gefördert Unheil anzurichten.
Die Opfer von heute sind dann ja schließlich vergessen. Deren körperliche und geistige Schäden interessiert dann keinen Richter oder Staatsanwalt mehr.

Am 02. Dezember 2020 um 20:51 von Thomas D.

Zitat: Wobei bei uns die übliche Verwendung von „Auge um Auge“ aus dem ursprünglichen Zusammenhang gerissen wird.

Interessant, dass Sie das sagen.

Ich halte "Auge um Auge" für eine Schadesersatznorm. Der Täter hat den Nachteil, den er dem Opfer beigebracht hat, auszugleichen. Hat das Opfer kein Augenlicht mehr, muss der Täter quasi für ihn sehen.

20:43 von Thomas D.

<< 20:31 von Sausevind

20:16 von falsa demonstratio
"So etwas wie Rache ist schon auch einer Strafzwecke. Die Schuld des Täters ist nämlich u.a. Grundlage für die Strafzumessung (§ 46 I 1 StGB). Darin steckt der Vergeltungsgedanke."

'Ich kann beim besten Willen darin keinen Vergeltungsgedanken sehen.'

Naja, doch, schon. Ich las gerade in Wikipedia den Artikel „Strafzwecktheorie“ ... das hellt das Ganze etwas auf. <<

,.,.,

Wikipedia ist für mich kein Maßstab.
Da kann jeder Beliebige seine Meinung einbringen.

Der Gesetzesartikel muss schon in der Lage sein, eindeutig von Vergeltung zu sprechen.

Nur lese ich darin derzeit nichts dergleichen.

Fände ich auch unethisch und einer Demokratie nicht würdig.

Ein paar Minuten nach der Tat stand

Für Teile der Presse schon fest, dass der Mann psychische Probleme hat.
Wenn ich mit 1,4 Promille durch die Gegend fahre, habe ich immer psychische Probleme, denn ich bin hackedichtvoll und kann mich gar nicht mehr selbst steuern. Warum der Mann soviel intus hatte und sich trotzdem hinters Steuer setzte, kann auch noch vieles andere, als psychische Probleme bedeuten. Selbstüberschätzung z.b.

20:40 von waldkauz

Eine verantwortungslose und widerwärtige Tat, die völlig Unbeteiligte zufällig aus ihrem Leben reißt! Der Täter gehört wegen Mordes weggesperrt, hoffentlich bis ans Lebensende. ...

Genau. Gar nicht erst lange aufhalten mit Ermittlungen, Anklage formulieren, ein ganzes Gericht damit beschäftigen. Alles rechtsstaatsduseliger Firlefanz, braucht kein Mensch. Die TS-Foristen nehmen das Recht in die eigene Hand.

Sagen Sie mal - mit Verlaub - sind Sie von allen guten Geistern verlassen?

@Kaneel 20:50

"Ich halte den zumindest zeitweiligen Verlust des Lebensmutes nach dem Tod eines Angehörigen für etwas sehr Menschliches"

Da haben Sie bestimmt recht.
Ich bin mir inzwischen auch nicht mehr ganz so sicher, ob ich nicht mit meinem Kommentar ein wenig überreagiert habe.

Es klang für mich in dem Moment irgendwie sehr endgültig, quasi wie "Lebensmut für immer verlieren", was die Userin möglicherweise gar nicht gemeint hatte.
Und das in Verbindung damit, dass ich in vergleichbaren Threads schon mal ab und an einen solchen Unterton (nicht bei ihr, sondern ganz allgemein) zu hören gemeint hatte, hat mich dann bewogen, den Kommentar zu schreiben.

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