Ihre Meinung zu: Merkel zu verlängertem Teil-Lockdown: "Der Durchschnitt hilft uns nicht"

26. November 2020 - 11:26 Uhr

Vor dem Bundestag hat Bundeskanzlerin Merkel die Verlängerung des "Lockdown light" verteidigt. Das Ziel der Trendwende bei den Corona-Infektionen sei noch lange nicht erreicht. Die Opposition kritisierte "Hinterzimmer-Absprachen".

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Kommentare

11:14 von harry_up (

11:14 von harry_up ( Vorgänger - Threat )

Nein es ging um Menschen in Räumen und die Aerosole.
Ich habe die Seite auf, und habe es gerade nochmal probiert - geht , warum das bei Ihnen nicht funktioniert ist mir schleierhaft.
Hier nochmal der Link:

https://www.mdr.de/nachrichten/ratgeber/gesundheit/video-455640.html

Frau Merkel: Größeres Wissen gibt Hoffnung

Dürfen wir jetzt endlich darauf hoffen dass die Regierung die Themen Pflegenotstand, fehlende Digitalisierung und Schulen angeht nachdem sie das alles schon seit dem Frühjahr (und auch zuvor) verschlafen hat?

11:14 von harry_up / aus: "Enttäuschend und riskant"

@ich1961

«Leider steht das Video nicht mehr zur Verfügung, zumindest behauptet das mdr.de. Geht es um Fitness-Einrichtungen?»

Also mir … hat der mdr das Video gezeigt.

Um Fitness-Einrichtungen geht es nicht. Es geht um Japaner, und um die Simulation der Ausbreitung von Aerosolen, die man dort in diversen Konstellationen (mit "Superrechnern") berechnet, bei denen Menschen zusammen sind.

Im Restaurant gegenüber an Tischen, auf Treppen / Rolltreppen neben- / hintereinander. Wenn sie sprechen, lachen, singen. Für den Fall, dass die Menschen keine Masken tragen. Oder statt Maske den sog. "Gesichtsschild".

Die Japaner fahren alles auf, was technisch machbar ist, um Corona-Ausbreitungswege zu erforschen. Was ist relativ am meisten sicher, und am besten zu empfehlen. Japan will ja Olympia 2021 in Tokyo ausrichten. Dafür legt man alles in die Waagschale, was technisch geht.

Situationen im Restaurant / Tisch kommen nicht so gut weg.
Sieht man sich Ausbreitung der Aerosol-Wolken an.

Dann siehe zu der Forderung von Kirchhof

Dann hier zu der Forderung von Kirchhof:

https://www.judid.de/ex-bverfg-richter-neuer-lockdown-unzulaessig/

Der ehemalige Vizepräsident des Bundesverfassungsgerichts, Professor Ferdinand Kirchhof, hält einen zweiten pauschalen Lockdown in Deutschland für verfassungswidrig. Das Argument einer möglichen Überlastung des Gesundheitssystems ist für ihn „rechtlich nicht ausreichend“.

Überfordertes Gesundheitsystem ?

Erneute Einschränkungen des gesellschaftlichen Lebens müssten zudem gegenüber anderen verfassungsrechtlich geschützten Rechtsgütern, beispielsweise der allgemeinen Handlungsfreiheit (Artikel 2 GG) abgewogen werden. Laut Kirchhof ist ein Verweis auf die mögliche Überlastung der Gesundheitssysteme rechtlich nicht ausreichend. „Eine allgemeine Überforderung des Gesundheitssystems kann keine Rechtfertigung liefern; dann muss man vielmehr schnell neue Kapazitäten schaffen“, sagt Kirchhof.

Die Folgen des lockdown light

Man kann durch den aktuellen Lockdown durchaus von einer Trendumkehr sprechen, denn der Trend von exponentiellem Wachstum der Infektionszahlen hat sich zu einer Stagnation geändert. Das ist schonmal gut. Ein Abbruch der Maßnahmen würde jedoch das Wachstum auch wieder anschnellen lassen. Unser Gesundheitssystem wäre damit rasch überfordert.

Man kann der Regierung durchaus vorwerfen, dass sie dieser völlig absehbaren Entwicklung viel zu lange untätig zugesehen hat. Wir hätten den Riegel auch schon bei 2.500 Neuinfektionen pro Tag vorschieben können. Das wäre politisch evtl. jedoch schwieriger umsetzbar gewesen.

Die aktuellen Maßnahmen sind nicht dazu geeignet, das Virus zu "besiegen".
Die Frage ist, ob wir alles so lassen wie es ist und auf Zeit spielen, bis die Impfstoffe einsatzbereit sind. Danach sieht es für mich derzeit aus.
Oder, ob wir noch einmal verschärfte Maßnahmen durchsetzen um das Infektionsgeschehen zu reduzieren. Kurzfristig ist das natürlich schmerzhaft.

Weiterhin kein schlüssiges Schutzkonzept ...

für den Nahverkehr, keine sicheren und verbindlichen Maßnahmen für den Arbeitsplatz. Viele Betriebskantinen sind noch offen, es wird dort weiter gemeinsam gegessen. In einigen Bundesländern ist es weiterhin möglich, dass ein(e) Verkäufer/in einer Bäckerei, Metzgerei oder beim Imbiß hinter einer Scheibe frei auf das Essen hustet bzw. niest (und das Essen mit den Händen anfasst). Ohne Einbeziehung dieser Bereiche können wir uns auf einen Dauerteillockdown mit nur kleinen Unterbrechungen bis zum Frühjahr einstellen. Wenn man auch hier schlüssige Konzepte hätte, könnten viele Schließungen vermieden werden, so sind die Schließungen für viele nur schwer zu ertragen.
Da ein Großteil der Bevölkerung von den aktuellen Maßnahmen des Teillockdowns nur moderat eingeschränkt wird, wird es sicher wieder eine breite Mehrheit an Befürwortern geben. Für etwa 20% ist die aktuelle Situation jedoch existenzbedrohend. Das sind Millionen von Menschen, denen wohl auch nicht mehr nach Weihnachten zu Mute ist

Mit Aufstockung der Kapazitäten ist sowas sehr wohl verantwortba

Von daher wäre mit einer vorherigen rechtzeitigen Aufstockung der Kapazitäten eine solche Lockerung durchaus verantwortbar gewesen:

Lockerungen wären "unverantwortlich" gewesen

Doch die Infektionszahlen "stagnieren auf viel zu hohem Niveau", warnte Merkel, in einigen Regionen Deutschlands würden sie sogar noch steigen. Die Patentienzahl auf den Intensivstationen steige weiter an, erst am Mittwoch hatte das Robert Koch-Institut mit mehr als 400 Todesopfern binnen eines Tages einen neuen Höchstwert gemeldet. "Das muss uns mit Sorge erfüllen", mahnte die CDU-Politikerin. Darum wäre es "unverantwortlich" gewesen, die Schutzmaßnahmen, speziell die Kontaktbeschränkungen, wieder zu lockern.

Dafür ist das Gesundheitssystem da, damit es belastbar ist im Fall des Falles! Die Bürger müssen sich auf das Gesundheitssystem verlassen können. Es ist falsch das Gesundheitssystem vor Patienten zu schützen.

Auch dieser Überforderung ist verhinderbar

Auch diese Überforderung:

"Das Schlimmste - die Überforderung des Gesundheitssystems - konnte bislang verhindert werden", betonte Merkel.

ist durch eine rechtzeitige vorherige Aufstockung der Kapazitäten im gesamten Gesundheitssystem

a) Personal in den Krankenhäusern auf allen Stationen
b) Personal in den Labors
c) zahlenmäßig mehr Labors
d) mehr Intensivbetten
e) mehr Beatmungsgeräte
f) mehr Laborgeräte
g) mehr Tests für alle

sehr wohl verhinderbar.

Wissen

Spätestens nachdem die Zahlen noch nicht so weit unten sind wie man sie gern hätte müsste man nun wissen, dass Restaurants keine Hotspots sind.
Ebenso klar sollte auch sein dass der Einzelhandel ebenfalls ein Hotspot ist.
Aber all das Wissen, und all die Einwände die auch von führenden Wissenschaftlern gemacht werden, kommen gegen die Dickköpfigkeit einiger Politiker nicht an die sich nicht eingestehen können, dass es etwas gibt gegen das sie nichts machen können.
Wenn ich aber Maßnahmen nicht sinnvoll erklären kann und auch noch widersprüchlich agiere dann wird es schwierig die Menschen von der Sinnhaftigkeit meiner Entscheidungen zu überzeugen. Dann muss man sich auch nicht über mangelnde Akzeptanz wundern. Letztendlich helfen alle Verbote nichts wenn die Menschen nicht mitmachen. Ich habe festgestellt dass Menschen mitmachen wenn ich die Sinnhaftigkeit meines Tuns sinnvoll und transparent erklären kann. Dies sehe ich bei unserer Regierung leider immer noch nicht.

11:35 von Advocatus

11:35 von Advocatus Diabo...

Es dauert nun mal alles seine Zeit ( Ausbildung Intensiv - Pflege 5 Jahre ), Digitalisierung weiß ich nicht - aber auch nicht so schnell - und Schulen ist nicht Frau Merkel zuständig sondern die Länder !

11:44 von

11:44 von WiPoEthik

Zustimmung von mir, wobei es möglicher Weise richtiger wäre den totalen Shutdown zu machen.
Ich befürchte aber, das bekommt Frau Merkel nicht durch.

@11:35 von Advocatus Diabo...

"... Dürfen wir jetzt endlich darauf hoffen dass die Regierung die Themen Pflegenotstand, fehlende Digitalisierung und Schulen angeht ..."

Aus dem Artikel war dazu nichts zu lesen.

Immerhin könnte hier die Bundesregierung, die MPs, u. d. sonstigen Verantwortlichen im Kampf gg. Corona ein riesiges bundesweites Investitionsprogramm m. Ausschreibungen f. d. Mittelstand auf den Weg bringen.

Und solche Corona-Maßnahmen helfen dann auch der Wirtschaft ...

Das würde dann auch gg. d. drohende Pleitewelle u. gg. d. Privatinsolvenzen wirken.

Also wenn wir die Feiertage wirklich versuchen wollen...

...zu retten, dann hätte man für die nächsten 14 oder sogar 21 Tage einen echten Lockdown starten sollen.

---

Dazu gehören dann auch die Schulen.
Denn bei diesen Regeln bezweifle ich, daß wir es wirklich schaffen werden bis Weihnachten die Infektionszahlen so drastisch zu senken, daß wir mit ruhigem Gewissen Weihnachten feiern können.
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Na ja, dann schauen wir mal, was die Verschärfungen nun bringen werden.
Die Hoffnung stirbt ja zuletzt.

Am 26. November 2020 um 11:03 von ich1961

Diese und andere Studien dieser Art ( es gibt da einige ) besagen alle das Gleiche. Und ja, die Schulen - aber eben nicht nur die sondern auch Gaststätten usw. - müssten dem nach geschlossen sein bzw. werden.
Von mir aus - wenn es denn jemanden glücklich macht - kann auch der ÖPNV
" dicht " gemacht werden. Ich kann nur das wiedergeben was ich höre oder sehe (z.B. TV) oder wo ich Erfahrungen habe.
Es wäre nur nett, wenn man dann auch mal mindestens eine Studie, die das Gegenteil belegt, postet.
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Nicht eine Gaststätte wurde zu einem Hotspot mit vielen C19 erkrankten.
Es waren nur immer Feiern von Großfamilien die zu Verbreitung des Virus geführt hat.
Das viele Schulen Deutschlandweit schon geschlossen sind dürfte auch Ihnen bekannt sein.
Mir fehlt eine logische Erklärung, warum das eine geschlossen wird und bleibt, aber dort wo sich das Virus ungehindert verbreitet geöffnet bleibt.

@11:52 von ich1961

"... und Schulen ist nicht Frau Merkel zuständig sondern die Länder ..."

Wie kann bei Corona noch über Zuständigkeiten geredet werden ?

Es gilt gg. Corona zu Handeln.

@Advocatus Diabo... 11:13 Vorgänger-Thread

>>Das Zusammensein ist das was die menschliche Zivilisation ausmacht und die Gesellschaft zusammenhält; ohne das soziale Miteinander driften wir bald in den Autismus ab<< ...

Über Autismus müssen Sie mich nicht aufklären. Meine Gattin arbeitet als Fachkraft mit Menschen, die von dieser Krankheit betroffen sind. Und ich kann Ihnen versichern, daß die nicht dadurch entsteht, daß die Menschen nicht mehr in Gaststätten gehen dürfen. Es gibt nur sehr wenige Menschen bei uns, deren soziale Kontakte dann gegen 0 gehen. Und sogar wenn das der Fall sein sollte, trägt man bei ein paar Monaten in diesem Zustand keinen bleibenden Schaden davontragen. Und wenn es tatsächlich zu Schädigungen kommen sollte, dann haben die nichts mit Autismus zu tun. Entweder Sie haben da etwas mißverstanden oder die Sozialwissenschaftler (das sind übrigens keine Fachleute für Autismus) weiß nicht wovon er spricht.

Fähiges Intensiv Pflegepersonal wächst nicht auf Bäumen!

ich1961
>>>Es dauert nun mal alles seine Zeit ( Ausbildung Intensiv - Pflege 5 Jahre )>>>

Genau so und Chrashkurse gibt es im Interesse der Patient*innen auch nicht.
Diese wären nämlich tödlich.
Mal eben Ratz Fatz, schnell nachgeschulte Intensivpfleger ist nicht möglich.

über 200

Nicht ganz klar und notwendig wäre die Erklärung der Massnahmen ab 200 Inzidenz.
Ausser Wechselunterricht ab Klasse 8 müssten weitere Massnahmen geplant werden.

Generell ist ein Erläutern der Gründe wichtig, allerdings klingt die Erklärung nur wie eine Verteidigung , die (eher moderaten) Massnahmen beizubehalten und nicht zu verringern ( was eigentlich klar war).

Dabei wäre MEHR nötig, um Effekte zu erzielen. Momentan sind es Bitten um Kontaktverminderung, mehr aber eher nicht.

In Schweden hat man dagegen umgeschwenkt - von Eigenverantwortung zu Massnahmen.

11:43 von Demokratieschue...

>>Der ehemalige Vizepräsident des Bundesverfassungsgerichts, Professor Ferdinand Kirchhof, hält einen zweiten pauschalen Lockdown in Deutschland für verfassungswidrig. <<

Wie Sie erwähnten, Prof. Kirchhof ist ehemalig. Also für ein Urteil nicht relevant.

>>Erneute Einschränkungen des gesellschaftlichen Lebens müssten zudem gegenüber anderen verfassungsrechtlich geschützten Rechtsgütern, beispielsweise der allgemeinen Handlungsfreiheit (Artikel 2 GG) abgewogen werden<<

Ich finde, das ganze im Verhältnis mit den Risiken von Leben und/oder schweren Spätfolgen der Bevölkerung ist schon sehr gut abgewogen.

@ 11:44 von WiPoEthik

"... Die Frage ist, ob wir alles so lassen wie es ist und auf Zeit spielen, bis die Impfstoffe einsatzbereit sind. Danach sieht es für mich derzeit aus. Oder, ob wir noch einmal verschärfte Maßnahmen durchsetzen um das Infektionsgeschehen zu reduzieren. Kurzfristig ist das natürlich schmerzhaft ..."

Schön, wenn der Impfstoff einsatzbereit sei.

Und wie wirkt er ?
Ist das wirklich gesichert, ob der Impfstoff so Top wirken wird, als sei es eine Pockenimpfung ?

Da macht es Sinn - zusätzlich - als Maßnahmen gg. Corona z.B. die Schulen m. IT-Netzwerken + PC's auszurüsten, u. schnellen Internetzugängen, usw. Das muss eh her.

Mehr erreichen?

die Maßnahmen hätten dazu geführt, dass Kontakte in der Bevölkerung um etwa 40 Prozent zurückgegangen seien, so Merkel weiter

Zu Beginn des Lockdown light sagte Frau Merkel, dass wir eine Reduktion der Kontakte um etwa 75% erreichen müssen. Das ist deutlich mehr als 40% und mit dem mehr oder weniger gleichbleibenden Maßnahmen bleibt auch die Anzahl der Kontakte gleich. Masken im Freien und Appelle an die Eigenverantwortung werden nicht den Unterschied machen.

Was mich sorgt ist der Weihnachtsurlaub. Hier im Süden wird schon wieder über den Skiurlaub diskutiert und Kurz möchte seine Skigebiete öffnen. Bürger aus NRW müssen lt. einem Gericht nicht mal mehr in Quarantäne, wenn sie in den Urlaub ins Ausland fahren, dürfen aber an Weihnachten nicht die Oma in Thüringen besuchen, wenn die im Altenheim lebt und sie deswegen im Hotel übernachten müssten.

Dann ist auch wie im Sommer mit reichlich Reiseverkehr zur Familie in südliche Gefilde zu erwarten. Kontrolle der Quarantäne?

@ Am 26. November 2020 um 10:52 von vriegel

(Vorgänger Threat)
Zitat: "Die Fokusierung rein auf die Zahl der Neuinfektionen ist falsch. In Schweden ist die Zahl der Neuinfektionen in Relation zu Deutschland deutlich höher, die Zahl der Toten aber deutlich niedriger. Aktuell geht diese sogar fast auf Null (!) zurück. am 24.11. wurden 6 Tote gemeldet."

Die Betrachtung der Infektionszahlen ist tatsächlich nicht hinreichend. Ihre übrigen Aussagen sind aber einfach falsch. Gestern hat SW 55 Todesfälle gemeldet, insgesamt sind das bis gestern 6.555 Todesfälle und 230.514 Infizierte. Jetzt mal einfach mit 8 multiplizieren (SW hat ca. 10,3 Mio. Einwohner und die geringe Bevölkerungsdichte ist nicht einmal berücksichtigt) und selbst Sie werden erkennen, das SW kein wirklich gutes Beispiel ist…

Lockdown Light

Ich frage mich, was wir am Ende haben werden von dem "Lockdown Light". Heute wieder 22000 Neumeldungen, keine Trendwende in Sicht. Wollen wir jetzt "Lockdown Light" durchziehen bis April? Mit ein paar Ausnahmen an Weihnachten? Wie realistisch ist es, anzunehmen, dass die Leute das auch konsequent so lange mitmachen? Die Proteste werden nicht nachlassen, im Gegenteil.

Vielleicht wäre ein "Lockdown Hard" die bessere Variante, die mittelfristig auch mal für Lockdown-Entlastung sorgen könnte. Besser ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende.

@Demokratieverw.

Sie wollen es nicht verstehen.
Das Ziel muss sein die Infektionen zu senken und nicht die Krankenhausbetten voll zu machen.
Bedenken Sie bitte das ca. 30% aller Corona-Intensivpatienten versterben.
Intensivbetten aufstocken damit andere feiern können kann keine Lösung.

Woher kommen die Hohen Stabilität Infektionen??

Was ich nicht verstehen kann, ist warum jeden Tag etwa 25000 Tausend Menschen in Deutschland erkranken jeden Tag von Montag bis Sonntag. Obwohl Restaurants und Fitnessstudios geschlossen sind und auch weiterhin zu bleiben. An dehnen kann es ja wohl dann nicht liegen und Reiserückkehrerer haben wir auch nicht! Also wo stecken sich die Leute an?? In Discos?? Bars??

@11:47 von Demokratieschue... Ihre Forderungen oder Krittick...

...mag ja auf dem ersten Blick richtig und sinnvoll sein, aber...

---

Wie wollen wir es schaffen, innerhalb so kurzer Zeit,
also vom Frühjahr bis heute, soviel Fachpersonal für die Bereiche Mediziner, Pflegekräfte und Laboranten zu finden?
Wachsen diese Menschen auf Bäumen?
Oder wollen Sie völlig unbegabte und ungelernte Leute auf die Menschheit loslassen?
-
Is' ja nur mal so 'ne Frage, die ich mal in den Raum stelle.
-
Und ohne mehr Fachpersonal gibt es eben nicht mehr Intensivbetten etc. p.p.
-
Es wäre schön, wenn alles so schnell gehen würde
aber Ihre Vorschläge sind Vorschläge aus einer Traumwelt.

Es ist falsch die Triage zu vermeiden? Demokratieschue?

>>>Dafür ist das Gesundheitssystem da, damit es belastbar ist im Fall des Falles! Die Bürger müssen sich auf das Gesundheitssystem verlassen können. Es ist falsch das Gesundheitssystem vor Patienten zu schützen.>>>

Das meinen Sie? Es ist falsch Ärzte und Pflegepersonal zu entlasten? Erst gar nicht erst zur Triage kommen zu lassen?
Es geht ja nur um Menschenleben hmmmhhhh

Beispiel Berchtesgaden

In Berchtesgaden bestand vor dem "Lockdown light" ein lokaler, strengerer Lockdown. Dort gab es vorher eine Inzidenz von ca. 300. Nach 3 Wochen, in denen z.B. auch die Schulen geschlossen waren, war die Inzidenz auf etwa 150 gesunken.

Dann kam der Lockdown light, der für Berchtesgaden defacto eine Lockerung darstellte. Seitdem stagnieren dort die Zahlen auf dem erreichten Niveau - also die bundesweite "Seitwärtsbewegung".

Wer mehr erreichen will, der muss auch mehr tun. Wer sagt, mehr ginge nicht, der muss auch öffentlich eingestehen, dass er oder sie sich dann eben mit dem Erreichten zufrieden gibt. Masken auf Parkplätzen und Appelle an freiwillige Zurückhaltung beim Feiern und Böllern werden es kaum reißen.

Sagt Kirchhof....

>>>Eine allgemeine Überforderung des Gesundheitssystems kann keine Rechtfertigung liefern; dann muss man vielmehr schnell neue Kapazitäten schaffen“, sagt Kirchhof.>>>

Schnell neues Intensiv Pflegepersonal...warum sagt Hr. Kirchhof denn nicht noch gleich, wo er diese denn aus dem Hut zaubern möchte?

Der Durchschnitt hilft uns nicht

Aber ständiges Zögern und Fehlentscheidungen akzeptieren , hilft uns allerdings noch weniger ! Manche Dinge zu entscheiden , dazu gehört auch das Böllern ,
fallen zwar schwer aber sind dann sinnvoll!
Darauf kommt es doch an. Denn wo geböllert wird , wird getrunken .... dann fallen die Masken .... und dann die Abstände !!!!!

11:45 von Demokratieschue...

>>Dafür ist das Gesundheitssystem da, damit es belastbar ist im Fall des Falles! Die Bürger müssen sich auf das Gesundheitssystem verlassen können. Es ist falsch das Gesundheitssystem vor Patienten zu schützen.<<

Sorry, aber auch das ist vollkommener Nonsens. Woher soll denn das ganze Geld kommen? Das ganze Personal? Ist es egal, wieviel Leute erkranken oder sterben?
Da kann auch das best ausgestatteste Gesundheitssystem nichts daran ändern. Sie versuchen hier permanent die Schuld beim Bund zu suchen... der am allerwenigsten dafür kann. Hauptsache, Kneipen, Discos, Kinos und Konzerte laufen, alles andere blenden Sie scheinbar aus.

Am 26. November 2020 um 11:43 von Demokratieschue...

Zitat: Laut Kirchhof ist ein Verweis auf die mögliche Überlastung der Gesundheitssysteme rechtlich nicht ausreichend. „Eine allgemeine Überforderung des Gesundheitssystems kann keine Rechtfertigung liefern; dann muss man vielmehr schnell neue Kapazitäten schaffen“, sagt Kirchhof.

Das halte ich für professorales Geschwurbel von Kirchhof.

Er ist wohl auch einer von denen, die meinen, dass es genüge, ausreichend Beatmungsgplätze zur Verfügung zu stellen und dann alles in Butter ist. Fraglich ist überhaupt, ob und wie schnell man ausreichend Kapazitäten schaffen kann. Fraglich ist auch ob stets so viel Kapazität vorrätig gehalten wrden muss, dass sie auch bei einer Pandemie ausreicht. Das und die Krankenkassenbeiträge werden sicherlich in der Nachcoronazeit diskutiert werden müssen.

Sicherlich werden wir bald erste Verfassungsgerichtsentscheidungen haben. Ich bin gespannt. Das ist verfassungsjuristisch sehr interessant.

Es wäre schön...

...sich an Fakten zu halten.
Zu sehen hier. Offizielles Intensivregister.
https://www.divi.de/joomlatools-files/docman-files/
divi-intensivregister-tagesreports/DIVI-Intensivregister_Tagesreport_2020_11_19.pdf

Todeszahlen heute (109)...ENORM weniger als gestern(400+).
Neue Intensivfälle in der gesamten Republik im Vergleich
zum Vortag +27.

@Advocatus Diabo... um 11:48

"Spätestens nachdem die Zahlen noch nicht so weit unten sind wie man sie gern hätte müsste man nun wissen, dass Restaurants keine Hotspots sind."

Den genauen Anteil der Restaurants am Infektionsgeschen kann man nicht bestimmen. Die stagnierenden Neuinfektionszahlen lassen aber vermuten, dass Gaststätten einen Anteil an der Ausbreitung des Virus haben.
Der Grundsatz der Pandemiebekämpfung ist weiterhin die Kontaktreduzierung und das hat man mit der Schließung der Restaurants, Kulturbetriebe und Fitnessstudios erreicht.

@ Herr Dr. K. 11:45

>>In einigen Bundesländern ist es weiterhin möglich, dass ein(e) Verkäufer/in einer Bäckerei, Metzgerei oder beim Imbiß hinter einer Scheibe frei auf das Essen hustet bzw. niest<<

Das war auch bereits vorher verboten und ist darüber hinaus wohl schlicht als Schweinerei zu bezeichnen. In meinem Betrieb wäre so jemand hochkant rausgeflogen. Aber "hängen" Sie sich da nicht an Einzelfällen oder gar nur einem Einzelfall auf?

>>Für etwa 20% ist die aktuelle Situation jedoch existenzbedrohend. Das sind Millionen von Menschen, denen wohl auch nicht mehr nach Weihnachten zu Mute ist<<

Ja. Das kommt darauf an, was man unter "Existenz" versteht. Für Tausende wird es überhaupt nie mehr Weihnachten geben. Und die Zigtausende mit bleibenden Schäden werden auch nicht vor Freude tanzen. All diese Menschen und das werden täglich mehr, werden bei "Existenzbedrohung" immer gern vergessen. Der Staat hat aber eine Fürsorgepflicht gegenüber jedermann!

Die Pandemiesituation in D

Aus einer anderen Mitteilung: „Die Corona-Fallzahlen bleiben hoch: Das RKI meldet 22. 268 Neuinfektionen und mit 389 auch viele Todesfälle. Für Kanzleramtschef Braun gibt es nur dann eine Chance auf niedrigere Zahlen, wenn die Bevölkerung mitziehe.“
In der Theorie gebe ich Herrn Braun recht, in der Praxis wird’s leider nicht funktionieren. Selbst wenn geschätzt 75-80% der Bevölkerung die getroffenen Maßnahmen weiterhin befürworten, wird es zu viele geben, die sich nicht an den Vorgaben halten.
Wir sind halt kein südostasiatisches Land, in denen die jeweiligen Regierungen Maßnahmen erlassen und sich die Bevölkerung zum aller größten Teil daran hält (und diese auch akzeptiert).
Ich denke, wir werden hier in D noch einige Monate mit dieser Situation, wie sie jetzt ist, leben müssen.

Warum Lockerung an Weihnachten / Sylvester

Die Lockerung an Weihnachten ist doch nur ein Zugeständnis an die "Pseudoquerdenker" - Man hat Angst vor Randale. - Dabei ist doch jeder mittlerweile bestens über Corona und die damit verbunden Gefahren informiert und sollte wissen, was zu tun ist. Einfach mal das "Ich" zurückstellen und auf den Impfstoff warten. Das kann man doch aushalten.

@ Advocatus Diabo... 11:13 Vorgänger-Thread

... >>Können Sie sich vorstellen dass die Menschen es erstrebenswert finden nur noch zu arbeiten ohne noch an irgendwas Freude zu empfinden?<<

Ja, das kann ich mir vorstellen. Allerdings tun mir die Leute leid, die Ihre Freude nur an etwas empfinden, was derzeit nicht getan werden sollte. MMn gibt es viel mehr Freuden als in Kneipen oder Fitnessstudios (nur Beispiele) zu gehen. Aber das kann jeder halten wie er will. Nur dieses ewige Rumjammern wegen der Situation, in der wir uns alle befinden, das hilft niemandem weiter. Hätte sich alle nach den notwendigen Verhaltensmaßregeln so früh wie möglich gerichtet, dann wäre jetzt sicherlich schon manches besser. Aber immer noch glauben manche, daß sie es besser wissen, als die Leute, die sich mit derlei Fragen seit Jahren beschäftigen.

Lockdown kann nicht auf Dauer die Lösung sein - sondern Testen!

Wenn das Management im Sommer antizipativ und vorausschauend geschehen wäre, müssten wir nun weder hohe Infektionszahlen, noch belegte Intensivbetten und wieder mehr Todesfälle beklagen. Aber man hat wohl an ein Sommermärchen geglaubt, dass die 2. Welle ausbliebe.
Nochmals: Mehr, schneller und konsequent testen sollte die Devise sein und dafür Geld ausgegeben werden: D.h. alle Veterinärlabore und alle humanmed. Labore endlich mittesten lassen und finanziell anreizen sich in das System einzubringen. Testautomaten kaufen und Testkits einsetzen, so dass jeder in 24 Stunden getestet wird und das Ergebnis erhält. Konsequente Quarantäne mit Überprüfung. Allein das würde die Ansteckungsquoten senken, wie sich in den Ländern zeigt, die das konsequent von Beginn an gemacht haben oder nun in Europa kopieren! Es müsste doch im reichen und hochtechnologischen Deutschland möglich sein. Vorausschauendes Management ist gefragt und nicht auf Sicht fahren auf Steinzeit-Wegen.

@ tagesschlau2012 11:59

>>Nicht eine Gaststätte wurde zu einem Hotspot mit vielen C19 erkrankten.<<

Ich sage nur: Ischgl!

Perspektiven entwickeln!

Die große Perspektive wurde uns versprochen. Und was haben wir nun? Kleinteilige Maßnahmen, deren Nutzen und Effektivität man hier und da doch eher bezweifeln muss. Kurzfristige Maßnahmen schön und gut, aber es sollte doch langsam auch Vorstellungen geben, die über das derzeitige Virus hinaus gehen? Wie stärkt man das Gesundheitswesen nachhaltig? Wie beugt man möglichen zukünftigen Pandemien vor? Was ist mit dem dafür dringend notwendigen Klimaschutz, mit Naturschutz, Artenschutz, Lebensräumen? (siehe u.a. https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/111645/ ) Wann holt man sich Expertise nicht nur bei Virologen, sondern auch weiter denkenden Wissenschaftler*innen? Nach fast einem ganzen Jahr hört man davon kein Wort! Stattdessen die Vorstellung: Impfen und dann ist alles gut und man kann weitermachen wie vorher? Dazu geschlossene Museen und Maskenpflicht auf Parkplätzen! Was soll das denn überhaupt bewirken? Also bitte, nicht nur auf das Virus starren! Weiterdenken, Perspektiven entwickeln!

@Advocaus Diabo... 11:35

Langfrist-Eingriffe sind nicht ad-hoc möglich.
Man kann nicht Pflegekräfte (Ausbildung!!) und digitalisierten Unterricht (stabiles Netz, Geräte, Softwareanwendung ...) aus dem Nichts herbeten. Das geht nur für die (längere) Zukunft.
Lüftungsgeräte (Schule) ginge schneller (Anzahl?).

11:47 von Demokratieschue...

«Auch diese Überforderung:

"Das Schlimmste - die Überforderung des Gesundheitssystems - konnte bislang verhindert werden", betonte Merkel.

ist durch eine rechtzeitige vorherige Aufstockung der Kapazitäten im gesamten Gesundheitssystem … 7x mehr … sehr wohl verhinderbar.»

Sie kapieren es einfach nicht !

Nicht 7x mehr ist die Lösung des Problems. Und erst recht nicht, irgendwann 100.000 Intensivbetten inkl. Beatmungsgeräten + Fachpersonal im Land zu haben. Dann liegen da Abertausende von schwer kranken Menschen drin, von denen nach bisherigen Erkenntnissen ± 33% versterben, die länger beatmet werden mussten.

Man muss da schon etwas mehr konstruktives Denken investieren, als die banal-brachiale Erkenntnis zu allem: "Mehr ist immer besser".

@ 0_Panik 11:59

>> Wie kann bei Corona noch über Zuständigkeiten geredet werden ? <<

Sie sollten sich wirklich mal eingehender mit Grundrecht und Staatsrecht befassen. Dann würden Sie solche Fragen nicht stellen.

@Advocatus Diaboli, 11:35 Uhr

Natürlich besteht für die von Ihnen genannten Bereiche Handlungsbedarf. Auch andere Länder haben - insbesondere in der Pflege - enorme Defizite zu beklagen. Es ist also nicht ein rein deutsches Problem. Bekanntlich fehlt vor allem gut ausgebildetes Personal. Ihre Kritik ist - auch in Sachen Digitalisierung - berechtigt, wie ich überhaupt Ihre sachliche Argumentation grds. schätze. Ich denke aber, dass die Corona-Pandemie aktuell ganz oben auf der Agenda steht und hierfür zunächst alle Kräfte gebündelt werden müssen.

@ Am 26. November 2020 um 12:22 von JanRos

Zitat: "Es wäre schön...sich an Fakten zu halten."

Das stimmt. Es wäre aber auch schön, wenn Sie dann nicht den Bericht des "divi" vom 19.11.20 als Grundlage für die Zahlen von heute heranziehen würden.
Heute (also eigentlich gestern) wurden 389 Todesfälle gemeldet... nicht 105

@26. November 2020 um 12:22

@26. November 2020 um 12:22 von JanRos
Haben Sie einen alten Report erwischt? Vom 19.11?
https://www.divi.de/register/tagesreport
Zahlen 12 uhr:
Todeszahlen heute (+136).
Neue Intensivfälle in der gesamten Republik im Vergleich
zum Vortag +11. Freie Plätze: -182

zu den anderen Kommentaren: Das Gesundheitssystem wegen dem Virus aufzustocken erscheint mir übertrieben, wenn es grundsätzlich geschehen sollte. Wer weiss, wie lange wir den Virus noch haben. Es geht wohl nicht anders als so. Die Spätkosten (Krankenkassenbeiträge) sind schon jetzt gestiegen heisst es (ab 2022 gabs mal eine Meldung mind. doppelter Zusatzbeitrag).

11:43 von Demokratischue..

Man fasst es nicht wenn ein ehemaliger Vizepräsident des Bundesverfassungsgericht
solch zynische Aussage macht.
Damit sagt er doch, dass die Verfassung vor
der Rettung von Menschenleben steht.
Wenn die Verfassung die notwendigen Einschränkungen in diese humanen Krise nicht zulässt, dann hat sie ihren Sinn verloren.
(Freiheit versus Unversehrtheit des Lebens).
Eine Verfassung darf nicht dazu missbraucht werden, um Rettungsmassnahmen auszuhebeln.
Wenn das so weiter geht, dass Gerichte dauernd Massnahmen ausser Kraft setzen, dann hilft nur noch der Notstand.

@ 0_Panik 12:07

>>Da macht es Sinn - zusätzlich - als Maßnahmen gg. Corona z.B. die Schulen m. IT-Netzwerken + PC's auszurüsten, u. schnellen Internetzugängen, usw. Das muss eh her.<<

Da haben Sie recht. Und das läßt sich alles wie die Äpfel im Garten von den Bäumen pflücken.

@ Am 26. November 2020 um 11:45 von Demokratieschue...

>>Mit Aufstockung der Kapazitäten ist sowas sehr wohl verantwortbar

Von daher wäre mit einer vorherigen rechtzeitigen Aufstockung der Kapazitäten eine solche Lockerung durchaus verantwortbar gewesen:

Lockerungen wären "unverantwortlich" gewesen

(...).

Dafür ist das Gesundheitssystem da, damit es belastbar ist im Fall des Falles! Die Bürger müssen sich auf das Gesundheitssystem verlassen können. Es ist falsch das Gesundheitssystem vor Patienten zu schützen.<<

Ernsthaft? Ihnen ist schon klar das das Gesundheitssystem vor einer Überbelastung geschützt werden soll.

>>Aufstockung der Kapazitäten<<
Pfleger oder Klinikmitarbeiter auf Intensivstationen wachsen nun mal nicht auf Bäumen. Das dauert dann doch etwas länger Diese auszubilden.

um 12:31 von European Son

>>
@ tagesschlau2012 11:59

>>Nicht eine Gaststätte wurde zu einem Hotspot mit vielen C19 erkrankten.<<

Ich sage nur: Ischgl!
<<

Ergänzung: "Katze" in HH.

Ich schätze mal, dass Gaststätten, Kneipen etc. sogar eine der Hauptinfektionsstätten waren. Hat natürlich keiner der Infizierten hinterher zugegeben, dort gewesen zu sein. Kann ja auch nicht, weil die Plätze schon von Donald Duck und Superman besetzt waren.

@Demokratieschue... 11:42

Wollen oder können Sie nicht begreifen, dass Personen mit speziellen Kompetenzen nicht herbei gezaubert werden können, dass ein Tag nur 24 Stunden hat, dass Bürger, die keine richtigen Angaben machen, die Verfolgungswege verhindern?

@bpfluger, 12:36

Damit sagt er doch, dass die Verfassung vor der Rettung von Menschenleben steht.

Selbstverständlich steht die Verfassung vor der "Rettung von Menschenleben".

Nicht nur die Verfassung. Sondern auch ganz normale Gesetze ohne Verfassungsrang.

Dachten Sie etwa, es wäre anders?

12:33 von schabernack

Mehr muß dazu nicht gesagt werden. Trifft haargenau des Pudels Kern. Vom Feinsten.

@Demokratieschüler, 11:47 Uhr

Wir sollten doch einmal festhalten, dass sich das deutsche Gesundheitssystem in der Pandemie vergleichsweise gut bewährt hat. Eine derart massive Krise können Sie in keinem Land der Welt vorhersehen und einplanen. In vielen Teilen der Welt waren die Gesundheitssystem schon vor der Krise hoffnungslos überlastet. Schauen Sie sich doch nur die medizinische Versorgung in den USA an, wo viele Menschen über keinen Versicherungsschutz verfügen. Vorhaltekosten für Personal, dass dann in einer derartigen epochalen Krise zum Einsatz kommen soll, ist schwerlich finanzierbar. Nein, trotz mancher Kritik hat Deutschland die Pandemie bislang recht gut im Griff. Wir, die Bürger, sind es, die konsequent gegen Corona ankämpfen müssen. Und insoweit sehe ich noch deutlich Spielraum nach oben.

12:19, falsa demonstratio

>>Das halte ich für professorales Geschwurbel von Kirchhof.<<

Wofür Paul Kirchhof durchaus bekannt ist. Siehe unter anderem sein famoses Steuer-Reformmodell.

@ Am 26. November 2020 um 11:47 von Demokratieschue...

>>Auch dieser Überforderung ist verhinderbar

Auch diese Überforderung:

"Das Schlimmste - die Überforderung des Gesundheitssystems - konnte bislang verhindert werden", betonte Merkel.

ist durch eine rechtzeitige vorherige Aufstockung der Kapazitäten im gesamten Gesundheitssystem

a) Personal in den Krankenhäusern auf allen Stationen
b) Personal in den Labors
c) zahlenmäßig mehr Labors
d) mehr Intensivbetten
e) mehr Beatmungsgeräte
f) mehr Laborgeräte
g) mehr Tests für alle

sehr wohl verhinderbar.<<

a) & b): Glauben Sie man kann Klinik- Laborpersonal einfach mal auf die Schnelle ausbilden und dann auf die Patienten loslassen, bzw. im Labor einsetzen?
c) Was glauben Sie wie lange es dauert ein Labor einzurichten?
d) Intensivbetten sind erst einmal ausreichend vorhanden
e) & f): Sicher zur Zeit etwas weniger schwer zu realisieren als im März.
g): Was meinen Sie konkret mit mehr Tests für Alle?

@Biocreature 11:59

wo wäre denn da die Verhältnismäßigkeit, 14 Tage Totallockdown für ein paar Tage private „Übertreibung“?

12:22 von JanRos Wenn Sie

12:22 von JanRos

Wenn Sie schon das Intensivregister bemühen, dann bitte auch richtig :

3.825 Summe aller
2.290 in Beatmung
59,87 prozentual in Beatmung
22.127 Intensivbetten belegt
5.576 Intensivbetten frei
27.703 Gesamt betreibbarer Intensivbetten
11.962 Notfallreserve:
innerhalb von 7 Tagen zusätzlich
aufstellbare Intensivbetten

Man beachte " aufstellbare Betten " - eventuell nicht betreibbar ( ! ) wegen Personalmangel.

In der " Listendarstellung " sieht man 1299 Kliniken aufgelistet, mit Angaben zur Belegung

11:45 von Demokratieschuhe...

Schon mal was von Prävention gehört?
Sie sind also für Lockerungen und damit für
weitere Tote?
Das Deutsche Gesundheitssystem ist sehr gut aufgestellt und soll, ihrer Meinung nach,
aufgestockt werden, nur weil sie eine Lockerung für "verantwortbar" halten?
Sie zäumen das Pferd am Schwanz auf.

Am 26. November 2020 um 12:08 von MamasLiebling

.....Wollen wir jetzt "Lockdown Light" durchziehen bis April? ........

Wahrscheinlich ja. Aber ein härterer Lockdown würde zu einem Jojo-Effekt führen. Dann hätten wir alle 2 Monate einen harten Lockdown. Auch keine gute Alternative.

@Schabernack, 10:54 (Vorgängerthread)

„In NRW haben diverse Schulleitungen versucht, mit "Wechselunterricht"
1. Klassengrößen zu verringen + 2. weniger Kinder gleichzeitig in Bussen / Bahnen fahren zu lassen. 2 bzw. 3 Tage Präsenz / 3 bzw. 2 Tage Home. Oder 1 Wo. / 1 Wo.
Hat das Kultusministerium NRW grundsätzlich untersagt.
Obwohl das mit den Eltern abgestimmt war.“

Gut, dass Sie auf diesen (aus meiner Sicht nicht nur unter dem Aspekt demokratischer Prinzipien schlicht skandalösen) Vorgang hinweisen. Eine befriedigende bzw. vernünftige Erklärung dafür, WARUM das Kultusministerium NRW die von den Schulleitungen in Abstimmung mit den Eltern gemeinsam erarbeiteten (und somit sowohl den jeweiligen örtlichen Gegebenheiten als auch den Bedürfnissen aller „Beteiligten“ am ehesten gerecht werdenden, d.h. praxisnahen) Lösungen „grundsätzlich untersagt“ hat, kommt von dessen Seite nicht. Vermutlich „aus Prinzip“.

Neue Maßnahmen

Angesichts gleichbleibend hoher infektionszahlen wurde wieder nicht erkannt, dass die geschlossenen Institutionen nicht der pandemietreiber sind. Und wie sollen die Restaurants zweitmeisten öffnen können. Offensichtlich weiß niemand, dass das nicht mit den paar offenen Tagen getan ist. Da hängt ne Menge Planung dran und keiner kann ausschließen, dass dies ein größeres minusgeschäft wird als ohne Öffnung.
Warum wurde nicht endlich die Chance zum verbot der völlig sinnfreien böllerei an Silvester genutzt. Aber weder feinstaubbelastung noch Pandemie reichen dazu offensichtlich aus. Was braucht es noch?
Und warum wird nicht endlich über die Teilung der Klassen entschieden. Wenn man die leistungsmäßig durchmischt, wird auch kein Schüler benachteiligt.

@Am 26. November 2020 um 12:36 von Adeo60

Ich denke aber, dass die Corona-Pandemie aktuell ganz oben auf der Agenda steht und hierfür zunächst alle Kräfte gebündelt werden müssen.
----------------------------------------------------------------------------
Welche Kräfte meinen Sie?
Ich sehe diejenigen, die immer und schon die ganze Zeit an "vorderster Front" stehen, immer schwächer werden.
Weil man sie schon zu lange im Stich lässt.
Traurig, aber war.
Es ist mitunter auch bei diesem Thema immer die Rede davon, dass zu wenig getan wird. Ja, jetzt frage ich, wer regiert in diesem Land, wer ist für diese Situation verantwortlich, wer bestimmt das Budget, wenn nicht die Regierung?

um 11:43 von Demokratieschue...

>>
Laut Kirchhof ist ein Verweis auf die mögliche Überlastung der Gesundheitssysteme rechtlich nicht ausreichend. „Eine allgemeine Überforderung des Gesundheitssystems kann keine Rechtfertigung liefern; dann muss man vielmehr schnell neue Kapazitäten schaffen“, sagt Kirchhof.
<<

Kirchhof ist ehemalig und hat seine Zeit hinter sich (manche sagen, dass er die nie hatte). Dass er jetzt auf dieses Niveau absackt ist allerdings geradezu erschütternd. Als nächstes müsste er ja fordern, die Sargproduktion kräftig anzuwerfen. Dass man im Gesundheitswesen insbesondere beim Personal nicht von heute auf morgen neue Kapazitäten aufbauen kann, weiß inzwischen jeder Schüler. Pensionäre sollten das Tagesgeschäft den aktuell handelnden Personen überlassen.

@12:09 von bonaqa79

"Woher kommen die Hohen Stabilität Infektionen??

Das frage ich mich auch. Wie Sie schon schreiben können es Restaurants und Fitnessstudios, aber auch Hotels, Bars und Discos nicht sein. Die sind seit 3 Wochen zu.

Sportvereine, Kinos und Theater ebenfalls nicht.

Schulen und ÖPNV dürfen es ja anscheinend nicht sein.

Das ganze Infektionsgeschehen auf private Events zu schieben, scheint mir ein wenig billig zu sein. Damit will man nur den schwarzen Peter ins Private verschieben.

"Reiserückkehrerer haben wir auch nicht"

Natürlich haben wir die. Eben nicht so viele wie früher. Aber es landen jeden Tag Flieger aus allen möglichen Richtungen. USA, Golfregion (Umsteiger von überallher), Balkan, Türkei - alles dabei. Mit dem Auto reisen auch genügend Leute ein. Es gibt Tagesausflügler und Pendler, die die Grenze jeden Tag passieren.

Keine Ahnung, wo sich die 20000 jeden Tag anstecken. Jedenfalls derzeit nicht da, wo der Lockdown ist.

@Wolf1905 Uhr

Wir brauchen in der Corona-Pandemie vor allem gesellschaftlichen Zusammenhalt und sicherlich auch etwas mehr Zivilcourage. Ich scheue mich nicht, Mitbürger anzusprechen, die gegen die Maskenpflicht oder den Mindestabstand verstoßen. Dies geschieht nicht belehrend, sondern in netter, freundlicher Form. Wenn natürlich, wie in Hilburghausen, Menschen ohne MNS und ohne Abstände einzuhalten auf die Straße gehen um zu protestieren, dann die Polizei mit Pfefferspray einschreiten muss, habe ich wenig Hoffnung auf Einsicht. Umso wichtiger ist es aber, dass alle vernünftigen Bürger - und das ist die breite Mehrheit - den Kampf gegen das Virus fortführt und die Polizei gegen Störer konsequent vorgeht.

@Mika 12:04

Die Maßnahmen in Schweden haben sich denen anderer europ. Ländern angenähert (aber noch immer keine Masken), aber für manche Eingriffe fehlt den Schweden ein Infektionsschutzgesetz.

@ OrwellAG 12:36

>>Das Gesundheitssystem wegen dem Virus aufzustocken erscheint mir übertrieben, wenn es grundsätzlich geschehen sollte. Wer weiss, wie lange wir den Virus noch haben.<<

Und dann? Dann haben wir wider den alten Zustand vor der Pandemie im Gesundheitswesen. Und der war, vorsichtig gesagt, auch nicht gerade toll.
Es ist schlichtweg falsch, Gesundheit und Pflge nur unter ökonomischen Gesichtspunkten zu sehen. Das hat sich seit der Regierung Kohl, als die Privatisierung des Gesundheitswesens in der damaligen BRD begann, bei uns so eingebürgert.

>>Die Spätkosten (Krankenkassenbeiträge) sind schon jetzt gestiegen<<

Ja. Wir werden zukünftig für unsere Gesundheit wesentlich mehr Geld ausgeben müssen. All die Leistungen, die jeder bei Bedarf verständlicherweise haben möchte, gibt es nicht für Lau.

Am 26. November 2020 um 12:42 von rossundreiter

Zitat: Selbstverständlich steht die Verfassung vor der "Rettung von Menschenleben".

Das sind doch keine Gegensätze.

Das Menschenleben hat Verfassungsrang.

Wie immer bei Verfassungsfragen sind einzelne Grundrechte abzuwägen. Es gibt viele, die dem Leben einen besonders hohen bis überragenden Stellenwert geben. Andere sehen das weniger streng.

Ich persönlich bin bereit, meine persönliche Freiheit in dem jetzigen Umfang dem Allgemeinwohl zu opfern.

Es gibt tausende von Vorschriften, die mit dem Ziel, Menschenleben zu retten, in die persönliche Freiheit eingreifen.

@ schabernack - 7x mal ist nicht die Lösung

Sie haben natürlich recht, einfach nur die Bettenzahl zu erhöhen ist nicht die Lösung. Es muss, solange nicht eine gewisse Grundimunität in der Bevölkerung vorhanden ist, auch das Verhalten geändert werden.

Trotzdem darf die Frage erlaubt sein, wenn man jetzt nicht die Kapazitäten aufstockt oder zumindest damit anfängt, wann dann?

Es kann keine Antwort auf solche Kriesen sein, immer das ganze Leben im Land einzufrieren. Es wird sicher nicht der letzte Virus sein der uns erreicht. Und wie sieht bisher das Handeln aus? Man versucht mit Einschränkungen solange über die Runden zu kommen bis es einen Impfstoff gibt.

@Am 26. November 2020 um 12:42 von rossundreiter

Dachten Sie etwa, es wäre anders?
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Und ich Naivling, dachte immer, dass die Gesetze für die Menschen da sind und nicht die Menschen für die Gesetze.
Danke!

12:31 von European Son

"Ich sage nur Ischgl"
Diese Aussage ist zwar einerseits korrekt, aber passt trotzdem nicht auf D. Im Frühjahr wurde die Gastronomie bei uns kurzfristig dichtgemacht. Gerade in Ischgl wurden aber Maßnahmen wohl wegen des Geldes verzögert bzw. das Personal und die Urlauber verspätet und teils halbherzig informiert.

12:52 von dr.bashir //

12:52 von dr.bashir

// Jedenfalls derzeit nicht da, wo der Lockdown ist. //

Ist ja logisch - oder ?
Aber wenn alles offen wäre, wäre wohl auch die Zahl der Infizierten höher oder sehr viel höher.

Selbst wenn wir jetzt

Selbst wenn wir jetzt wundersamerweise mehr Pflegepersonal hätten, würden die Krankenhäuser trotzdem überlastet, wenn man keine präventiven Maßnahmen trifft.
Nur der Zeitpunkt der Überlastung wird nach hinten verschoben. Wir sehen das bei Nachbarländern, deren Gesundheitssystem weniger gut aufgestellt ist. Diese Länder mussten früher als Deutschalnd in den Shutdown gehen.

Wie man es dreht und wendet, die Infektionszahlen müssen reduziert werden.

@ 11:55 von 0_Panik : bundesweites Investionsprogramm

"Und solche Corona-Maßnahmen helfen dann auch der Wirtschaft ...Das würde dann auch gg. d. drohende Pleitewelle u. gg. d. Privatinsolvenzen wirken"
Bisher scheinen die Maßnahmen nur bei der Industrie anzukommen. Wie man gestern Abend in der ARD erfahren konnte, stehen derzeit über 50000 Einzelhandelsgeschäfte unmittelbar vor dem Aus, der Rest sowie die kleinen Selbstständigen werden von einem Wust von Formularen überhäuft. Wenn man dann noch für die Beantragung der Staatshilfen einen Steuerberater oder Rechtsanwalt nehmen muss (weil es die Bürokratie vorschreibt) dann ist es fraglich ob da noch Geld wirklich da ankommt wo es hin soll.
Das ist aber auch schon seit dem Frühjahr bekannt - und immer noch so obwohl das leicht zu ändern wäre.
Manche Regierungen lernen aus ihren Fehlern (zB Schweden) - bei Deutschland sehe ich da noch kein Licht am Ende des Tunnels

Am 26. November 2020 um 12:52 von Klärungsbedarf

Zitat: Kirchhof ist ehemalig und hat seine Zeit hinter sich (manche sagen, dass er die nie hatte). Dass er jetzt auf dieses Niveau absackt ist allerdings geradezu erschütternd. Als nächstes müsste er ja fordern, die Sargproduktion kräftig anzuwerfen. Dass man im Gesundheitswesen insbesondere beim Personal nicht von heute auf morgen neue Kapazitäten aufbauen kann, weiß inzwischen jeder Schüler. Pensionäre sollten das Tagesgeschäft den aktuell handelnden Personen überlassen.

Das Zitat von Kirchhof stammt, so viel ich weiß, vom 20. Oktober, also vor dem 2. Lockdown und der Reform des Infektionsschutzgesetzes.

Dieser Tage hat er der Welt ein Interview gegeben. Das ist allerdings nicht öffentlich zugänglich. Vielleicht sieht er das heute anders.

@Deppapp, 12:51 Uhr

Zunächst einmal sind wir, die Bürger, aufgefordert, die Schutzmaßnahmen der Regierung konsequent einzuhalten. Nur so kann das Virus bekämpft werden. Die Regierung ist für das Virus nicht verantwortlich. Es hat sich global eingenistet. Die Regierung kann und muss freilich den Rahmen festlegen, indem Schutzmaßnahmen formuliert, die Bevölkerung informiert und die Abstimmungen mit den Experten koordiniert werden. Es geht nicht vorrangig um Geldmittel, welche die Regierung allerdings durchaus großzügig an die von der Pandemie besonders betroffenen verteilt. Es geht vor allem um gemeinsames, entschlossenes Handeln und um Solidarität. Auch dieses Forum ist ein Medium, um an unsere Mitbürger zu appellieren, die Corona-Regeln einzuhalten und dafür zu werben. Ich finde es einfach nur erbärmlich, dass es Gruppen gibt, die ihr eigenes politisches/ideologisches Süppchen kochen und sich solidarischem Handeln verweigern.

@ Adeo60 12:53

Sie haben bei dem Post meine vollste Zustimmung.
Gerade was in Hilburghausen geschah ist erschreckend. Aber gerade wegen solcher Menschen brauchen wir ein ausgewogenes Handeln auch wenn manchem Einzelpunkte daran nicht gefallen. Anders würden einfach zu viele abdrehen. Ich denke, alternativ wäre nur, einen bundesweiten Notstand auszurufen, damit auch die BW als Ordnungsmacht fungieren kann. Aber so weit sind wir - vielleicht zu unserem Glück - noch nicht.

Am 26. November 2020 um 12:46 von fathaland slim

12:19, falsa demonstratio

>>Das halte ich für professorales Geschwurbel von Kirchhof.<<

Zitat: Wofür Paul Kirchhof durchaus bekannt ist. Siehe unter anderem sein famoses Steuer-Reformmodell.

Ich gebe Ihnen Recht.

Hier ist aber jetzt Paul K's Bruder Ferdinand gemeint.

@ 12:03 von European Son: Autismus

Seit Jahren sagen alle mit dieser Materie betrauten Wissenschaftler dass die zunehmend soziale Distanzierung, wie man sie zB auch bei exzessiv betriebenen Computerspielen immer mehr erlebt, zu einer Art Autismus. Und auch dort gehen die sozialen Kontakte gegen 0 - auch wenn es nicht direkt die direkte Krankheit ist (kenne auch ein betroffenes Kind in der Nachbarschaft), so ist doch die Symptomatik sehr ähnlich.
Und die zunehmend soziale Distanzierung in unserer Gesellschaft sorgt doch jetzt schon für bleibende Schäden in unserer Gesellschaft - oder wie erklären Sie sich die zunehmende Spaltung?

12:25 von Wolf1905

Leider haben sie recht.
Wenn man hier im Forum so manchen Beitrag liest, der genau das bestätigt was sie ausführen, dann sieht es düster aus.

@12:53 von Adeo60

"... Wir brauchen in der Corona-Pandemie vor allem gesellschaftlichen Zusammenhalt und sicherlich auch etwas mehr Zivilcourage. Ich scheue mich nicht, Mitbürger anzusprechen, die gegen die Maskenpflicht oder den Mindestabstand verstoßen ..."

Ja ... da gibt es in den mittlerweile wenig belebten Einkaufsstraßen viel zu tun ...

Seit wann ist denn die Ansteckungsgefahr an der frischen Luft m. Corona so gefährlich, dass selbst in fast ausgestorbenen Einkaufsstraßen eine Ansteckungsgefahr o. Atemschutzmaske besteht ?

Wie bekannt, meiden die Menschen mittlerweile die Einkaufstraßen, weil es kein Einkaufserlebnis ist mit der Atemschutzmaske in den Boutiquen herumzulaufen, um dann über die verweisten Einkaufsstraße zu nächsten Boutique zu gehen.
Und mal Pause machen geht auch nicht. Die Restaurants und Gaststätten mussten alle zu u. dicht gemacht werden.

@ Ernst Graeber 13:05

Haben Sie sich auch die Frage angesehen, auf die geantwortet habe?
Es wurde danach gefragt, in welchen Gaststätten sich Menschen infiziert haben sollen. Und da paßt Ischgl ganz gut, auch wenn ich weiß, daß ds in A liegt. Aber das ist für uns in Bayern da wirklich nur von sekundärer Bedeutung, weil es quasi vor unserer Haustür liegt.

>>Gerade in Ischgl wurden aber Maßnahmen wohl wegen des Geldes verzögert<<

Das ist ja wohl auch bei den meisten der Grund, warum bei uns egal was wieder offen sein soll. Bei den einen ist es wegen dem Geld und bei den anderen geht es um die Zeit, weil sie nicht wissen, was sie sonst in der zur Verfügung stehenden Zeit anfangen sollen.

@ 12:24 von YVH

"Die stagnierenden Neuinfektionszahlen lassen aber vermuten, dass Gaststätten einen Anteil an der Ausbreitung des Virus haben"
Entschuldigung aber das ist schon mathematisch betrachtet komplett sinnfrei. Wenn ich einen Parameter wegnehme und sich dadurch keine Änderung feststellen lässt, dann war dieser Parameter auch nicht relevant.
Die Kontaktreduzierung hat man mit der Schließung von Restaurants und Kulturbetrieben sicherlich nicht erreicht sondern nur das Geschehen ins private verlagert.

Ich gucke Nachrichten, ...

... und verfolge im Internet das Weltgeschehen auf der Erdkugel und frage mich:
Warum empfinden manche Menschen in diesem Lande so wenig Dankbarkeit, hier leben zu dürfen, gerade in dieser Krise?
Ich meine nicht die kritiklose Dankbarkeit, in normalen Zeiten sollten „schwarze Flecken“ nicht übersehen werden, aber jetzt ist „gemeinsames Durchhalten“ angesagt.

Dass die Politiker*innen und

Dass die Politiker*innen und Fachleute bei Weihnachten über Light-Regelungen nachgedacht haben, hat mit der faktischen Bedeutung des Festes für Familien, Partnerschaften etc. zu tun, auch mit besonderem Blick darauf, dass viele ältere Menschen sich in diesen Tagen auf die haptischen Kontakte mit ihren Kindern, Enkel*innen u.a. freuen und diese auch brauchen. Welchen unterschiedlichen Stellenwert Weihnachten da "religiös" hat, ist letztlich nicht bedeutsam. Silvester hat einen anderen Stellenwert: Auf Fete und Böllerei, auf die durch Alkohol herabgesetzten Hemmschwellen beim Abstand-halten kann man m.E. leichter verzichten.

@13:07 von ich1961

// Jedenfalls derzeit nicht da, wo der Lockdown ist. //

Ist ja logisch - oder ?
Aber wenn alles offen wäre, wäre wohl auch die Zahl der Infizierten höher oder sehr viel höher.

Ist logisch und unstrittig. Aber mir ging es nicht um die Frage, was die bisherigen Schließungen erreichen, sondern woher die Infektionen kommen, die trotz der Schließungen noch passieren. Wenn die Infektionen sinken sollen und nicht nur stagnieren, dann muss man sich darüber Gedanken machen.

@ 13:16 von Adeo60

"Es geht nicht vorrangig um Geldmittel, welche die Regierung allerdings durchaus großzügig an die von der Pandemie besonders betroffenen verteilt"
Da ist nach den Berichten von gestern Abend in der ARD starker Zweifel angebracht. Während große Firmen wie VW, Lufthansa, Deutsche Bahn wohl großzügig unterstützt werden, befinden sich jetzt schon über 50000 Einzelhandelsgeschäfte unmittelbar vor dem Aus. Die Bürokratie zur Beantragung der Corona-Hilfen ist für die kleinen Selbstständigen, die zT bereits jetzt schon in Hartz-4 sind und teilweise ihre Altersvorsorge verlieren, ein kaum noch zu stemmender Aufwand so dass bisher dort so gut wie kein Geld angekommen ist. Die Pflicht zur Einschaltung von Steuerberater/Anwalt zur Beantragung der Hilfen führt dazu, dass zu viel Geld diejenigen um die es geht erst gar nicht erreicht.
Das ist schon seit dem Frühjahr so und es hat sich noch nichts getan. Wo bleibt die Solidarität der Regierung mit den kleineren Unternehmern ?

Wo ...

... wäre die Wirtschaft bei doppelten oder dreifachen Zahlen von Infizierten, Kranken, Toten? Natürlich werden beim shutdown Existenzen bedroht, aber was wär mit den Existenzen bei einem Vielfachen unserer Zahlen?

@European Son 12:03

Unglaublich wie der Kollege im Vorgänger Thread ernsthaft die Kontaktbeschränkungen mit Autismus in Verbindung bringt. Da merkt man einfach, dass einige Leute wirklich nicht wissen wovon sie reden. Die haben keine Ahnung was Autismus ist.

@german-canadian 12:09

Dem Kollegen @demokratieverw geht es nur um sein eigenes Wohl und nicht um das Wohl der Allgemeinheit. Wie unsolidarisch sich einige verhalten ist geradezu erschreckend! Leider merkt man dies besonders jetzt bei Corona.

@11:59 von 0_Panik

>>Wie kann bei Corona noch über Zuständigkeiten geredet werden ?

Es gilt gg. Corona zu Handeln.<<

Klingt zwar erst einmal nachvollziehbar, in der Realität würde das allerdings völliges Chaos bedeuten. Bundesregierung macht eine Ansage, Länder machen widersprüchliche Ansagen. Alles unabgesprochen und am Ende wird der Großteil von Gerichten kassiert, weil die "Bestimmer" gar nicht zuständig waren.

Wir kämpfen nun schon so lange mit Corona, dass es keine akute Krise mehr ist, sondern der Normalzustand. Da muss alles in geregelten Bahnen ablaufen können und Notfallpläne parat stehen.

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