Ihre Meinung zu: Wirtschaftsweise sehen wegen Corona fragile Konjunktur

11. November 2020 - 15:55 Uhr

Die Konjunktur stürzt nicht so schlimm ab wie befürchtet - so die Erwartung der Wirtschaftsweisen. Sie machen aber auch klar, dass es eine Prognose unter Vorbehalt ist: Entscheidend sei die weitere Entwicklung der Pandemie.

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Kommentare

Gut für den Umweltschutz!

Es ist sehr erfreulich, wenn lt. Ihrem Artikel die Konjunktur nicht ins Bodenlose stürzt. Und ich wünsche keinem Kleinunternehmer, daß er in Konkurs geht.

Nur sollte mal auch hinterfragt werden, ob wir den ganzen Billigkram und die ganzen Billigklamotten aus Asien überhaupt in diesen Mengen benötigen, wie sie bei uns in Deutschland mit Containerschiffen permanent ankommen. Weniger aber gute Kleider und weniger sonstigen unnötigen Kram wäre auch sehr gut für unseren Umweltschutz.

Wirtschaftskrise wird Regierungschefs zugeschrieben

Trump wurde wegen dem wirtschaftlichen Einbruch abgewählt. Die Mega Merkel Krise trifft Deutschland. Über 5% Minus ist ein Desaster. Merkel beschert der CDU eine äußerst missliche Ausgangslage zur Bundestagswahl.

Pandemie

Viel zu früh eine Bilanz zu ziehen. Ich hoffe die Welt nimmt minimalsten Schaden dadurch.

Wirtschaftsweise sehen...fragile Konjunktur..

Wenn es dazu besonderer Weisheit bedarf, dann ist diese sicher weit verbreitet - was anderes sollten wir alle erwarten.

Nun ja

Impstoff ist da:
Nur zwei Tage nach dem Mainzer Pharmaunternehmen Biontech und seinem US-Partner Pfizer hat nun auch der russische Impfstoffentwickler verkündet, dass sein Vakzin zu mehr als 90 Prozent sicher sei. Die Wirksamkeit von "Sputnik V" liege bei 92 Prozent, teilten das Gamaleja-Forschungsinstitut und der russische Staatsfonds RDIF, der den Impfstoff finanziert, in einer gemeinsamen Erklärung mit.
Der russische Impfstoff befindet sich derzeit in der dritten und letzten Phase der klinischen Studien, in der er außer auf seine Verträglichkeit auch auf seine Wirksamkeit untersucht wird. Laut der Erklärung beziehen sich die Berechnungen nun auf ein Zwischenergebnis bei 16.000 Probanden,

Die Wirtschaftsweisen!

Unsere Wirtschaftsweisen die Priester der Religion Kapitalismus.
So weise sie sind uns voraussagen zu können das magere Jahre auf uns zu kommen und sich dafür feiern lassen.
Das hätte ihnen jeder normal denkende Mittelschüler voraussagen können.
-
Sollen die Wirtschaftsweisen doch mal zahlen nennen.
Wie stark wächst oder schrumpft die Wirtschaft im Jahre 2030 bitte in Prozent.
-
Wenn sie daneben liegen gibt es 9 Wochen lang pranger direkt in einer der größten Shoppingmeilen Berlins.
-
Zitat TS: Sie machen klar es ist eine Prognose unter Vorbehalt!
Wieso werden die dann Wirtschaftsweisen genannt und nicht alternative Wahrheitenprediger?
Da können sich die Wirtschaftsweisen auch gleich hinstellen und sagen:"Hey Leute wir wissen es selber nicht"!
Doch das wäre ja ehrlichkeit.
-
Nur gequatsche was niemanden weiterhilft.
Die werden sicher dafür gut bezahlt.
-

Wirtschaftsweise sehen wegen Corona fragile Konjunktur....

Und dann heißt es: "Die Konjunktur stürzt nicht so schlimm ab wie befürchtet".

Schlimmer stürzen da schon andere ab: Die Kulturbranche, die Gastronomie aber auch viele Lohnabhängige durch die Kurzarbeit.

Dann ist für nächstes Jahr von einem Wachstum von 3,7 Prozent die Rede.
Davon können Rentenbezieher oder Lohnabhängige auch weiter nur träumen: Der IG-Metall Vorsitzende Jörg Hofmann hat schon mal einen Lohnverzicht (eine Nullrunde) angeboten. Da knallen dann irgendwo
die Sektkorken...

@16:51 von Initiative Neue...

>> Merkel beschert der CDU eine äußerst
>> missliche Ausgangslage zur
>> Bundestagswahl.

Nicht Merkel, sondern Corona "beschert der CDU eine äußerst missliche Ausgangslage zur Bundestagswahl".

Das gilt übrigens für alle Parteien, außer die 'Wir müssen dafür sorgen, dass es Deutschland schlecht geht'-Partei. -.-

16:51 von Initiative Neue...

>>Trump wurde wegen dem wirtschaftlichen Einbruch abgewählt.<<

-Die beste Nachricht in diesem Jahr überhaupt!

>>Die Mega Merkel Krise trifft Deutschland. Über 5% Minus ist ein Desaster. Merkel beschert der CDU eine äußerst missliche Ausgangslage zur Bundestagswahl.<<

- Ach, Fr. Merkel ist schuld an der Pandemie und somit auch verantwortlich für die momentane Wirtschaftslage? Falls Sie es noch nicht mitbekommen haben sollten: die Konjunktur stockt rund um den Globus, da erwarten Sie ziemlich viel von einer einzigen Person. Und ich denke auch nicht, dass Fr, Merkel der CDU eine missliche Lage beschert hat (lt, Statistik). Im Gegenteil...

Zu früh...

Was auf unsere Wirtschaft im Jahr 2022 zukommen wird, das vermag m.E. noch gar niemand vorherzusagen. So eine Prognose traue ich auch keiner Weisheit der Wirtschaft zu. Niemand weiß, was bis dahin noch geschehen wird und wie es mit der Pandemie, die uns förmlich überfallen hat, dann aussehen wird. Ja selbst ein Jahr im Voraus zu denken halte ich bisweilen zu verfrüht. Wie wird es mit dem Stellenabbau aussehen, falls es Schritt für Schritt zu einer Digitalisierung in den Firmen kommt?

@ 17:02 von Nemesis87

Unsere Wirtschaftsweisen die Priester der Religion Kapitalismus.

Kapitalismus ist keine Religion, sondern Vertragsfreiheit.
Im Gegensatz zu den anderen "Ismen", will der Kapitalismus die Menschen nicht gängeln.
Daher ist "freie Marktwirtschaft" der passendere Begriff.

Und die "Wirtschaftsweisen" sind weder besonders weise noch dem Kapitalismus / der Freiheit dienlich. Schließlich hat Deutschland weltweit mit die höchste Steuer- und Abgabenlast.

Aussagen von den Wirtschaftsweisen

„Die Krise könne aber auch eine Chance sein - nämlich, dass Firmen den digitalen Wandel vorantreiben und ihre Anstrengungen für mehr Klimaschutz erhöhen.“ - ja sicher, das kann man Firmen wie Siemens, BMW, Daimler, SAP etc. schon sagen, aber die machen da auch schon viel und können das „Kleingeld“, das man für die Transformation braucht, auch aus der „Portokasse“ bezahlen; bei vielen anderen kleineren Betrieben sieht es da aber eher mau aus.
„Dafür seien aber klare Rahmenbedingungen nötig, so Feld. Eine Möglichkeit bestehe in einer Energiepreisreform, welche die EEG-Umlage zur Förderung des Ökostroms abschaffe...“ - ja, bin ich auch dafür, obwohl ich eine PV-Anlage auf unserem Dach habe und 20 Jahre lang einen staatlich garantierten Einspeisepreis dafür bekomme - aber wie will der Staat ohne die EEG-Umlage diese Transformation finanzieren?
Strompreise auf europäischen Niveau ist schon okay - was ist da die Basis?
Viel Kaffeesatzleserei und Blick in die Glaskugel von diesen Weisen.

Wenn, aber auch nur wenn...

Firmen Die Krise als eine Chance sehen, dann kann sich das Blatt noch wenden.
Dazu gehört aber nicht nur der digitale Wandel und Anstrengungen für mehr Klimaschutz, sonder auch eine Rückbesinnung auf die heimischen Märkte und sehr viel weniger Produktion in Fernost. Zumal die Pandemie gezeigt hat, wie abhängig Europa von fernöstlichen Lieferketten ist.
Die Devise sollte lauten, zuerst selbst produzieren, dann bei den befreundeten und alliierten Ländern und dies sollte sich auch auf Produkteinkäufe beziehen. Zuletzt in fernen Regionen.
Das ist Umweltschutz durch kürzere Transportwege, bessere Produktqualität und Schaffung von heimischen Arbeitsplätzen. Außerdem werden Kinder- und ausbeuterische Arbeiten vermieden und es darf nicht nur auf den Preis geachtet werden!
Was will man mehr?

@17:02 von Nemesis87

>>Sollen die Wirtschaftsweisen doch mal zahlen nennen.
Wie stark wächst oder schrumpft die Wirtschaft im Jahre 2030 bitte in Prozent.<<

Erwarten Sie auch von Meteorologen eine Antwort auf die Frage, ob es heute in 10 Jahren regnet? Oder von Ihrem Hausarzt, welches Medikament Sie in 15 Jahren schlucken sollen?

Antworten auf die Fragen wären unseriös und kein vernünftiger Mensch würde sie überhaupt erst stellen.

Ihr Hausarzt könnte Ihnen allerdings sagen, wohin sich Ihre Gesundheit wahrscheinlich entwickelt, wenn Sie Ihren jetzigen Lebensstil beibehalten. Und wenn sich unerwartet Ihr Gesundheitszustand ändern sollte, würde er ggf. auch seine Empfehlungen für Sie anpassen.

Die Welt ist komplex, jeder einzelne Mensch ist komplex und die Wirtschaft ist auch komplex.
Warum gerade bei der Wirtschaft dann immer wieder diese plumpe Kritik kommt ist mir nicht verständlich.

16:51 von Initiative Neue...

... Die Mega Merkel Krise trifft Deutschland. Über 5% Minus ist ein Desaster. Merkel beschert der CDU eine äußerst missliche Ausgangslage zur Bundestagswahl.

Ich weiß nicht, ob Sie es mitbekommen haben, aber seit Anfang des Jahres gibt es weltweit ein heftiges Problem mit einem Virus, wegen dem Leute sterben. Massenhaft. Die schlechten Wirtschaftsdaten sind eine Folge davon.

Warten Sie einen Moment, user @Demokratieschue... kann sie mit Dutzenden Links zu diesbezüglichen Artikeln versorgen.

Konjunktur stürzt nicht so schlimm ab wie befürchtet?

Dafür haben wir jetzt massenhafte Infektionszahlen und mehr tote.

Dann frage ich mich was wertvoller ist . Gesundheit und leben oder Konjunktur?

Falsche Prioritäten

Das die Wirtschaftsleistung Deutschlands in diesen Tagen nicht ganz so ausgezeichnet ist, wie in Anderen, erscheint plausibel. Dennoch ist sie so gut, wie sie nur sein kann, denn auch in dieser Lage gibt sie den Ton an, selbst in gesundheitlichen, humanitären und nicht zu letzt moralischen Angelegenheiten. Das die Schulen noch geöffnet sind ist ein erheblicher Risikofaktor, der sehr eng mit wirtschaftlichen Interessen verwoben ist. Da es hier um unsere Kinder und Familien geht, vermutlich die wertvollste Resource überhaupt, ist diese Priorisierung sehr fragwürdig. Wir sollten in den nächsten Wochen weniger auf die Infektionszahlen schauen, sondern mehr auf die Mortalität als schlimmste denkbare Konsequenz unverantwortlichen Handelns. Da diese gerade rapide ansteigt, erscheint mir dieser Blickwinkel ehrlicher.

Über 5% Minus ist ein Desaster?

Initiative Neue... @
ich perssönlich glaube das die mehr als 10.000 Tote ein sehr viel schlimmeres Desaster sind und deshalsb die Systemparteien insgesamt in einer missliche Ausgangslage zur Bundestagswahl sind.

17:11 von Bernd Kevesligeti

Wirtschaftsweise sehen wegen Corona fragile Konjunktur....

Ich mag ja Ihre Kommentare sehr. Sie sind getragen von einem unerschütterlichen Optimismus. Jedesmal, wenn ich mir Gedanken über die Zukunft mache, schaue ich in meine Sammlung Ihrer Beiträge. Und immer finde ich ein Kleinod des Ihnen eigenen positiven Denkens.

Vielen Dank dafür.

Das Wichtigste ist und bleibt, dass alle gut "durchkommen"

Dass die Aufrechterhaltung der öffentlichen Infrastruktur und der Daseinsvorsorge jederzeit gewährleistet ist. Nicht, was Lebensnotwendiges kostet sollte interessieren, sondern die Kosten, die entstehen würden, wenn es (z.B. ein Impfstoff) aus "Kostengründen“ nicht verfügbar gemacht werden kann.
Also der Preis, der dann von allen gezahlt werden müsste.

Der Wirtschaftsweise: "Die Krise könne aber auch eine Chance sein - nämlich, dass Firmen den digitalen Wandel vorantreiben und ihre Anstrengungen für mehr Klimaschutz erhöhen. Dafür seien aber klare Rahmenbedingungen nötig. Eine Möglichkeit bestehe in einer Energiepreisreform, welche die EEG-Umlage zur Förderung des Ökostroms abschaffe und die Stromsteuer auf das europäische Minimum senke"

Wäre schön, wenn diese Chance genutzt und man auf diesen Rat hören würde. Wenn dadurch "Geld" an der richtigen Stelle - unter der gesamten Bevölkerung - frei würde, würde die nicht nur wegen des besseren Schutzes ihrer Existenzgrundlage profitieren.

Beachtenswerte Leistung

Der Rückgang des BIP um 5,1% in diesem Jahr ist deutlich weniger als erwartet. Obwohl die Situation noch fragil ist und die Entwicklung im kommenden Jahr Corona bedingt unsicher kann man trotzdem mit Optimismus in die Zukunft schauen. Die Leistung der Bundesregierung war beachtenswert.

@ 16:51 von Initiative Neue...

Es gab viele Gründe bei den amerikanischen Wähler*innen, Trump den Laufpass zu geben, die katastrophale Weigerung einer adäquaten Corona-Politik mit den verheerenden Arbeitsverlustzahlen von 20 Millionen in wenigen Monaten und zusammenbrechender Konjunktur war nur einer davon. Die Situation bei uns ist ernst, aber im Vergleich handelbarer, auch weil wir klare signifikante Unterstützungsprogramme haben.
Und Frau Merkel tritt nächstes Jahr nicht wieder an.

Am 11. November 2020 um 16:51 von Initiative Neue...

"Wirtschaftskrise wird Regierungschefs zugeschrieben

Trump wurde wegen dem wirtschaftlichen Einbruch abgewählt. Die Mega Merkel Krise trifft Deutschland. Über 5% Minus ist ein Desaster. Merkel beschert der CDU eine äußerst missliche Ausgangslage zur Bundestagswahl."

Wenn Corona dazu beiträgt, die CDU von der Macht zu verdrängen, dann hat Corona neben der Entspannung beim Klima noch ein weiteres Gutes auf der Habenseite.

„Prognosen sind immer ...

... schwierig, insbesondere wenn sie die Zukunft betreffen.“ Ein wahres Wort, gerade derzeit.

Vermutlich wird man am besten fahren, wenn man jeweils ein worst und ein best case-Szenario erstellt und ansonsten hofft, dass die Wirklichkeit weitgehend dem positiven Ausblick entspricht.

Noch vor einem halben Jahr schienen 9 Milliarden einigermaßen ausreichend für die Rettung der Lufthansa zu sein. Drei Monate später wusste man, dass dem nicht so ist. Es war schlimmer gekommen.

Insofern ist das vielgescholtene „Fahren auf Sicht“ oftmals ohne Alternative. Die Sicht reicht nun mal nicht sehr weit, in mancherlei Hinsicht nur wenige Tage.

Alle, die von den Experten, Politikern und Wirtschaftsweisen belastbare Auskünfte verlangen, sind möglicherweise ein wenig blauäugig. Die Expertise dieser Leute ist weniger Ihre Hellsichtigkeit, sondern vielmehr ihre Fähigkeiten, komplex zu denken. Und das ist mehr wert, als mancher hier beurteilen kann.

Dünne Aussage

Diese überaus dünnen Aussagen der sog. Wirtschaftsweisen hätte meine Oma auch machen können. Diese "Weisen" haben dafür nur eine Menge Geld erhalten, ohne dass die sich im Gutachten festgelegt hätten. Alles immer "unter Vorbehalt"....

Kaffeesatz

Die Wirtschaftswaisen liegen nie richtig.
Anstatt auf mehr oder weniger Geld zu spekulieren, sollte man mit dem rechnen, was man weiß.
Die Finanzämter kennen den aktuellen stand sehr gut. Da braucht man nichts raten.

16:51 von Initiative Neue...

>>Merkel beschert der CDU eine äußerst missliche Ausgangslage zur Bundestagswahl.<<

Ich dachte Bundestagswahl ist erst in einem Jahr.

...na ja..

Ich komme da immer nicht ganz mit. Auf der einen Seite schreit alles nach Umweltschutz und Einsparung und auf der anderen Seite wird gejammert.
Es gibt nur das eine oder das andere. So schlau sollte jeder sein.
Was mir Angst macht, sind die Ständig steigenden Preise, Steuern, Abgaben usw. Das Verhältnis zwischen Abgaben und dem Lohn stimmt überhaupt nicht mehr.
Dieses Problem sehe ich eher in der Zukunft als die paar Prozentpunkte die der Wirtschaft, bzw. den Abschöpfern fehlen.

17:31 von werner1955

Über 5% Minus ist ein Desaster?
Initiative Neue... @
ich perssönlich glaube das die mehr als 10.000 Tote ein sehr viel schlimmeres Desaster sind und deshalsb die Systemparteien insgesamt in einer missliche Ausgangslage zur Bundestagswahl sind.

Darf ich davon ausgehen, dass Sie mit „Systemparteien“ alle Parteien meinen, welche bereits vor 2013 existiert haben?

Darf ich weiter davon ausgehen, dass Sie also vermuten, dass die AfD in keiner „misslichen Ausgangslage zur Bundestagswahl“ ist?

Dann wäre meine Frage: Inwiefern glauben Sie, könnte die AfD von der wirtschaftlichen Situation und von den mehr als 10.000 Corona-Toten profitieren?

Wenn es überhaupt möglich ist, aus Toten Profit zu schlagen ...

Am 11. November 2020 um 17:29 von werner1955

...........Dafür haben wir jetzt massenhafte Infektionszahlen und mehr tote.........

Ich finde die Bundesregierung hat uns bisher gut durch die Pandemie geführt. Wir haben seit Januar knapp 800000 Todesfälle gehabt, davon ca. 12000 Corona-Tote. Und ganz ohne Wirtschaft funktioniert ja auch unser Gesundheitssystem irgendwann nicht mehr.

Antwort auf den Kommentar

>Die beste Nachricht in diesem Jahr überhaupt<
Aber auch eine der ganz wenigen Nachrichten in diesem Jahr überhaupt. Wir haben mit dem Jahr 2020 den Tiefpunkt aller Jahre seit 1945 erreicht. Dies ist gewiss nicht übertrieben. Es ist eher untertrieben.
Etwa 99,9 % aller Nachrichten - auf jeden Fall gefühlt - beziehen sich ausschließlich auf das was Corona angerichtet hat bzw. auf das was wegen Corona abgesagt werden musste. In der Zukunft wird man sich daran erinnern, dass wegen Corona das am häufigsten vorgekommene Wort das Wort "abgesagt" gewesen ist. In der Geschichte wird man das Jahr 2020 einmal bezeichnen als das Jahr der permanenten Absagen und Ausfälle. Corona, Home schooling und social distancing können heute schon ganz heiße Kandidaten zum Unwort des Jahres 2020 werden, sofern diese Veranstaltung nicht wegen Corona abgesagt werden muss.
Aber auch Corona hat natürlich seine Nutznießer, weil nicht alles geschlossen ist und auch Unterschiede bei Einschränkungen gemacht werden.

17:31 von werner1955

Die die Partei, die Sie vermutlich nicht zu den Systemparteien zählen, trägt zur Lösung der Coronakrise überhaupt nichts bei.
Abgesehen von Ihrem albernen bzw. unverantwortlichen Verhalten. (siehe Bundestag)
Deshalb wenden sich auch immer mehr Wähler von dieser Partei ab.

@17:24 von Freier Markt

>> Im Gegensatz zu den anderen "Ismen",
>> will der Kapitalismus die Menschen
>> nicht gängeln.

Ähh, gilt das auch für Sozialisten, Kommunisten, Atomkraftgegner, Waldbeschützer, Klimawandelaktivisten, ...? -.-

Oder gilt das WIEDER nur für Banken, Versicherungen, Vermieter, Stromkonzerne, Aktionäre, Anteilseigner, ...? oO

17:44 von SchleswigHolsteiner

17:29 von werner1955
>>Dafür haben wir jetzt massenhafte Infektionszahlen und mehr tote.
Dann frage ich mich was wertvoller ist<<

Würden sie auch so denken, wenn sie mit 60% ihres bisherigen Einkommens auskommen müssen ?

Wie viele Tote wären für Sie hinnehmbar, wenn das Kug dann 70% beträgt? Und wie viele Tote wären für Sie in Ordnung für 100%? Und wie viele davon dürften aus Ihrer eigenen Familie sein? Zwei? Drei? Mehr?

Ganz abgesehen davon, dass das Kug nach dem 4. Monat auf 70/77% und nach dem 7. Monat auf 80/87% steigt (weniger als 50% Regelarbeit).

17:52 von Bender Rodríguez

Die Wirtschaftswaisen liegen nie richtig.

Das ist Quatsch.

Anstatt auf mehr oder weniger Geld zu spekulieren, sollte man mit dem rechnen, was man weiß.
Die Finanzämter kennen den aktuellen stand sehr gut. Da braucht man nichts raten.

Klasse Idee! Abgesehen davon, dass wir alle den aktuellen Stand sehr gut kennen.

Am 11. November 2020 um 17:24 von Freier Markt

"Kapitalismus ist keine Religion, sondern Vertragsfreiheit.
Im Gegensatz zu den anderen "Ismen", will der Kapitalismus die Menschen nicht gängeln.
Daher ist "freie Marktwirtschaft" der passendere Begriff."

Deutschland bekennt sich offiziell zur "Sozialen Marktwirtschaft", wie man mehreren Rechtsnormen entnehmen darf.

Die "freie Marktwirtschaft" ist zwar durch CDU und Schröder's SPD inzwischen Realität geworden - mit all den bekannten Folgen für Umwelt, Klima, Arm-Reich-Gefälle, prekäre Arbeitsverhältnisse - aber die Politiker haben damit nach meiner Auffassung den Boden des für Deutschlands geltenden Rechts verlassen. Oder hat es je ein Gesetz zur Abkehr von der sozialen Marktwirtschaft gegeben?

17:25 von B7

>>Die Devise sollte lauten, zuerst selbst produzieren, dann bei den befreundeten und alliierten Ländern und dies sollte sich auch auf Produkteinkäufe beziehen. <<

Das würde ich sofort unterschreiben (wenn ich denn befugt wäre). Zu aller erst brauchen wir eine eigene Produktion für medizinische Versorgungsgüter (Medikamente usw.) Das muss nicht alles hier in D stattfinden, irgendwo in der EU wäre schon ein kleiner Befreiungsschlag. Muss auch nicht unbedingt Ungarn oder Polen sein.

von Thomas D. 17:38

Optimistisch können bestimmte Leute sein: Die Zahl der Millionäre stieg
auch in der Corona-Krise.
Aber für andere, da läufts nicht so bes.....

Christoph Butterwegge hat dazu am 9.September einen Artikel unter dem Titel "Pandemischer Kapitalismus" veröffentlicht.

@17:29 von werner1955

>> Dann frage ich mich was wertvoller ist .
Im Kapitalismus? oO

>> Gesundheit und leben...
Kommt auf Dividende und Rendite an. -.-

>> ...oder Konjunktur?
Kommt auf Dividende und Rendite an. -.-

Dass die Grosskonzerne mit blauem Auge

aus der Pandemie davon kommen, war doch klar. Sie wurden mit Milliarden
gestützt, die Kleinen, ohne Lobby, gehen drauf. Da ist es kein Wunder, dass die Volumenkonzerne für geringere Gesamtverluste zuständig sind.

Vorschlag von einem Nichtwirtschaftsweisen

Sozialsystem ausbauen, damit sich niemand aus Mülltonnen ernähren muss. Und damit niemand, obwohl krank, zu Arbeit muss. Verhindert u.a. Corona-Infektionen.

17:11 von saschamaus75

das ist aber doch seit lafontaine die sed/spd!

Am 11. November 2020 um 16:56 von Duzfreund

Zitat: Wirtschaftsweise sehen...fragile Konjunktur.. Wenn es dazu besonderer Weisheit bedarf, dann ist diese sicher weit verbreitet - was anderes sollten wir alle erwarten.

Meinen Sie, das Gutachten des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung beschränke sich auf den einen Satz in der Überschrift des TS-Artikels, die augenscheinlich das einzge ist, was Sie gelesen haben?

Antwort auf den Kommentar

>Ich dachte Bundestagswahl ist erst in einem Jahr<.
Wer weiss das schon. Es gab schon 1972, 1983 und 2005 vorzeitige Bundestagswahlen. Von daher könnte man manchmal auch denken, dass wenn Corona unser aller Leben fleißig weiter diktiert, dann könnte die Bundestagswahl auch abgesagt werden wie vieles andere auch was ausfällt. Wer weiss das schon heutzutage.

17:47 von Wolfgang E S

>>Wenn Corona dazu beiträgt, die CDU von der Macht zu verdrängen, dann hat Corona neben der Entspannung beim Klima noch ein weiteres Gutes auf der Habenseite.<<

Grade wegen CDU/SPD stehen wir -noch- so gut da. Die haben die finanzielle wie auch wirtschaftliche als auch medizinische Lage bisher gut gemanagt. Bitte hören Sie auf, Vergleiche zu ziehen, wo keine vorhanden sind. Alles andere ist Wunschdenken.

17:57 von Knorlo

Ich darf mich ihrer Meinung zu 100% anschließen.

Vielen Dank für ihren Kommentar!

@17:57 von Knorlo

>> Was mir Angst macht, sind...

Ähh, das ist der selbe Singsang, den ich seit 1996 in der Steuerberatungskanzlei gehört habe. oO

17:24 von Freier Markt

Zitat:"Im Gegensatz zu den anderen "Ismen", will der Kapitalismus die Menschen nicht gängeln."

Das haben Sie schön formuliert. Gängeleien wie Tarifverträge, Arbeitsrecht usw. passen nun mal überhaupt nicht zum Kapitalismus in Reinkultur. Deshalb waren z.B. in den USA Gewerkschaften bis in die 30er-Jahre des letzten Jahrhunderts bestenfalls geduldet und deswegen sollte (!!) unsere Wirtschaftsordnung eine soziale (!!!) Marktwirtschaft sein. Seit den 90er-Jahren des letzten Jahrhunderts leider nur noch im Prinzip...

Am 11. November 2020 um 17:50 von Gogolo

Zitat: Diese überaus dünnen Aussagen der sog. Wirtschaftsweisen hätte meine Oma auch machen können.

WOW: Das Gutachten wurde heute Mittag erst übergeben und Sie haben es schon gelesen.

Sie sind intellektuell der wahre Enkel Ihrer wirtschaftsweisen Oma.

hauptsache Bruttosozialprodukt ?

" Die Konjunktur stürzt nicht so schlimm ab wie befürchtet ... " - bei dieser Feststellung und den geäußerten Prognosen können sich Soloselbstständige, Künstler und Kulturschaffende, Gastronomen und Touristikbeschäftigte entspannt zurücklehnen

17:47 von Wolfgang E S

>>Wenn Corona dazu beiträgt, die CDU von der Macht zu verdrängen, dann hat Corona neben der Entspannung beim Klima noch ein weiteres Gutes auf der Habenseite.<<

Nach den letzten Umfragen ist das ja nicht zu befürchten.
Aber wenn stattdessen, wie sie vermutlich wünschen, Rot, Rot, Grün an die Macht kommt wird Deutschland sicher auch nicht untergehen.

@Heidemarie Bayer, 16.46h

Genau so mache ich es.
Weniger und dafür qualitativ hochwertiger kommt mich am Ende billiger.
Das gilt auch, oder gerade, für Leute, die weniger Geld zur Verfügung haben.

18:35 von Jacko08

Die Wahrheit liegt wohl in der Mitte. Ich denke, es ist v.a. der Besonnenheit der Gesamtbevölkerung in diesem Land zu verdanken, dass wir noch so gut da stehen ... na gut, von den Querdenkern, Verschwörungstheoretikern, trittbrettfahrenden Neorechten, Rechtsextremisten, AfD´lern und sonstigen Covidioten mal abgesehen.
Da hat die vielgeschmähte GroKo natürlich auch ihren Anteil am bisher glimpflichen Verlauf der Pandemie.
Sauer aufgestossen ist mir allerdings das Profilierungsgehabe mancher Unionsgranden v.a. währende des ersten Lockdowns im Frühjahr, namentlich Söder und Laschet. Das habe ich als unangemessen empfunden.

@Initiative Neue..., 16:51 Uhr - Deutschland ist gut gerüstet

Trump wurde nicht wegen dem wirtschaftlichen Einbruch abgewählt, sondern weil er die Corona-Krise geleugnet, nicht dagegen angekämpft und deshalb Menschenleben sowie - in der Folge - auch ein wirtschaftliches Desaster verursacht hatte. Hinzu kommt seine Lügenpolitik, die zunehmende Spaltung der US-Gesellschaft u.v.m. Die Weltwirtschaftslage im allgemeinen ist Trump freilich nur bedingt anzulasten. Kanzlerin Merkel hat - anders als Trump - ein erfolgreiches Corona Krisenmanagement gefahren. Deutschland steht deshalb auch in der 2. Coronawelle vergleichsweise gut da. Von einer "Mega-Krise" und einem "Desaster" zu sprechen" völlig deplatziert. Entsprechend hoch ist auch das Ansehen der Kanzlerin in den Umfragen.

@ 18:13 von Wolfgang E S

Die "freie Marktwirtschaft" ist zwar durch CDU und Schröder's SPD inzwischen Realität geworden

In meinem Kommentar, auf den Sie antworten, stand auch:
"Schließlich hat Deutschland weltweit mit die höchste Steuer- und Abgabenlast."

Wie das zur freien Marktwirtschaft passen soll, erschließt mir nicht ganz.

aber die Politiker haben damit nach meiner Auffassung den Boden des für Deutschlands geltenden Rechts verlassen. Oder hat es je ein Gesetz zur Abkehr von der sozialen Marktwirtschaft gegeben?

Sehe ich auch so, jedoch in die andere Richtung. Durch die Coronokrise hat sich die Entwicklung richtung Umverteilungs- und Geldsozialismus nochmals verschärft.

Zahltag

Wer die Corona-Rechnung am Ende bezahlen soll, werden wir wahrscheinlich frühestens nach der nächsten Bundestagswahl erfahren. Da empfehle ich jedem vorher einen Blick auf die Finanzierung der Kosten der Finanzkrise.

16:46 von Heidemarie Bayer

//Weniger aber gute Kleider und weniger sonstigen unnötigen Kram wäre auch sehr gut für unseren Umweltschutz.//

Wäre auch gut für unser psychisches Wohlbefinden. Allzu oft stopfen wir geistige Löcher und seelische Untiefen mit sinnlosem Konsum. Auf Dauer ziemlich ungesund und teuer.

18:48 von Tremiro

"Aber wenn stattdessen, wie sie vermutlich wünschen, Rot, Rot, Grün an die Macht kommt wird Deutschland sicher auch nicht untergehen."

Schön, dass Sie das so sportlich sehen. "Vermutlich" wird es aber auf Schwarz-Grün hinauslaufen, wenn die Zeichen der Zeit bzw. die Meinungsumfragen nicht täuschen

@Initiative Neue..., 16:51 Uhr

Eine "missliche Ausgangslage zur Bundestagswahl" sehe ich vor allem bei der Partei, die Deutschland und seine Regierung permanent schlecht redet und damit dem Leitmotiv ihres ehemaligen Sprechers Lüth zu folgen scheint, der gesagt hat: "Wenn es Deutschland schlecht geht, dann geht es der AFD gut". Leider hat die Partei bisher auch keinen Beitrag zur Bekämpfung der Corona-Pandemie geleistet, ganz im Stil von Donald Trump und mit den bekannten Folgen.

Thomas d

Das ist Quatsch?
Dass das Quatsch sein soll, ist Quatsch.
Oft genug wird eine Schätzung nicht erreicht, was dann zu Haushaltsausfällen führt.
Weil man einer Milchmädchenrechnung verfallen ist.
Wenn man heute 1000e hat und morgen 2000 bekommen soll, aber doch nur 1500 erhält, hat man 500 mehr und nicht weniger. Und genau so rechnen die Weisen und die Politiker.
Hab ich heute 1000 und morgen 1500, habe aber nur mit dem gerechnet, was ich sicher weiß, also 1000, dann habe ich sogar ÜBERSCHUSS.

rer Truman Welt

Schön wäre es natürlich, wenn das BIP weniger heftig abstürzen würde. Der Ökonom sieht jedoch den Vergleich sehr hinkend, welcher dargestellt wird. Wenn 10 -15% des BIP von einer zusätzlichen Verschuldung finanziert wird und dann nur von 5,1% nominalen Einbruch des BIP zum Vorjahr gesprochen wird, in dem im Vorjahr jedoch keine Schulden gemacht wurden, und dann erzähle, wir sind doch noch recht gut durch die Krise gekommen, wurde da nicht ein Aspekt etwas vernachlässigt zu betrachten.Ziehe ich die diesjährige Verschuldung ab, komme ich auf einen erheblichen zweistelligen Einbruch beim BIP im Vergleich zum Vorjahr mit vergleichbaren Voraussetzungen. Wenn das Know hier dazu fehlt, das zu erkennen, kann dem Volk einiges dargeboten werden. Sie verstehen es ja nicht wirklich. Leider ist es beiweitem nicht so, wie es versucht wird darzustellen und das ist ein Fakt!
Das Geld der Verschuldung wird uns in den nächsten Jahren für wichtige Investitionen fehlen!

19:48 von Bender Rodríguez

Das ist Quatsch?
Dass das Quatsch sein soll, ist Quatsch.
Oft genug wird eine Schätzung nicht erreicht, was dann zu Haushaltsausfällen führt.

Moment, Sie hatten geschrieben

Die Wirtschaftswaisen liegen nie richtig.

Jetzt schreiben Sie schon selbst

Oft genug wird eine Schätzung nicht erreicht ...

Also war es doch Quatsch und Sie selbst haben es bemerkt. Dann sind wir uns ja einig, wie schön.

Das ist aber auch immer so ein Ding mit diesen Schätzungen ... immer wieder weigern sie sich, zu Tatsachen zu werden.

16:51 von Initiative Neue...

"Über 5% Minus ist ein Desaster. Merkel beschert der CDU eine äußerst missliche Ausgangslage zur Bundestagswahl."

Nein, so dramatisch wird´s wohl nicht für die CDU ... eher im Gegenteil.
Die Union konnte in der Coronakrise Handlungsfähigkeit beweisen, was sie zumindest während des ersten Lockdowns in erster Linie dem bayerischen MP Söder zu verdanken hat (wie auch immer man das persönlich bewertet). Der sozialdemokratische Koaltionspartner steht dagegen äusserst blass da.
Die versammelte Opposition fordert inzwischen ja mehr Mitwirkung des Parlaments und Transparerenz bzgl. der Coronamassnahmen. Da sie ansonsten zwischen Linken, Grünen, FDP und AfD jedoch äusserst heterogene ideologische Positionen und Ziele verfolgt, kann kaum davon die Rede sein, dass sie mit einer Stimme spricht.
Also freie Fahrt für CDU/CSU bis zur Bundestagswahl.

Re : Heidemarie Bayer !

Tja , das mit dem Konsum ist so ne Sache, der wird zum Einen von der Werbung vieler Firmen immer mehr und unnötig angeheizt. Zum anderen hat in Teilen der Welt ein Slogan Einzug gehalten, der das Billige fördert. Wir kennen ihn alle : "Geiz ist Geil" !
Viele Firmen lassen in Asien produzieren, weil da die Kosten für sie deutlich niedriger sind, aber auch weil viele in der westlichen Welt billige Waren kaufen wollen und teilweise auch müssen, da sie nicht mehr verdienen.
Auf der einen Seite ist das mit der ganzen Globalisierung ein gutes Ding, aber es hat auch Nachteile, wie alles auf der Welt und im Leben.
Ich hoffe, die Politik erkennt die Zeichen der Zeit, endlich dafür zu sorgen, dass viele Dinge wieder in D und der EU gefertigt werden, und die Firmen nicht immer mit einer Erpressung wegen der Arbeitsplätze drohen, nur um mehr zu verdienen. Auch da sind irgend wann Grenzen erreicht, weil keiner was mit in den Himmel oder die Hölle nehmen kann, außer einen netten Aufzug fürs Grab !

19:45 von Adeo60

Das wünsche ich mir auch, nur leider befürchte ich, dass besagte Partei mit fortdauernder Pandemie zunehmend die Stimmen der "Irrationalen Internationale" in diesem Land auf sich vereinen wird.
Auch wenn deren Frontmann Trump in den USA jetzt hoffentlich ausgedient hat, wissen wir doch, dass gegen Dummheit kein Kraut gewachsen ist.

@Adeo60, 19.45h

Ich teile Ihre Einschätzung.
Was mich aber stört, ist die Tatsache, dass Sie die in der Krise ebenfalls völlig un- bzw. kontraproduktiven Parteien wie die Grünen und die Linke nie erwähnen.
Von denen hört man ebenfalls nichts oder nichts praktikables.

18:24 von Wilhelm Schwebe

Zitat:"das ist aber doch seit lafontaine die sed/spd!"

Ich halte diese Aussage für eine ungeheuerliche Entgleisung!

Re : Gogolo !

Dieser Verein der "Wirtschaftsweisen" ist auch in meinen Augen völlig nutzlos und zu kostspielig.
Keiner kann im Moment sagen, wie es mit dem Virus weiter geht, und wie sich die Politik auf der ganzen Welt entwickelt, und dann kommen ein paar "Oberschlaue" und geben für viel Geld eine blanke Einschätzung unter Vorbehalt ab !
Man kann dieses Geld auch mir geben, ich werfe es für die aus dem Fenster............................................................................ oder gebe es Bedürftigen, die es sicher gut gebrauchen können !!
Das könnte aber auch die Politik tun, aber leider verschleudern die lieber viel Geld, und keiner übernimmt Verantwortung, keiner weiß was dazu oder leidet unter Amnesie !

19:43 von Anna-Elisabeth

Sehe ich für mich persönlich auch so. Leider ist Konsumverzicht nur ein Thema für die, die es sich leisten können. Für die ärmeren Bevölkerungsschichten bringen die Einschränkungen aufgrund der Coronamassnahmen Existenzsorgen und einschneidende Härten im alltäglichen Leben mit sich. "Sinnloser Konsum" klingt in den Ohren dieser Menschen wie Hohn.
Oder wie Brecht sagte: "Erst kommt das Fressen, dann die Moral".

19:44 von Indermitte 18:48 von Tremiro

>>Schön, dass Sie das so sportlich sehen. "Vermutlich" wird es aber auf Schwarz-Grün hinauslaufen, wenn die Zeichen der Zeit bzw. die Meinungsumfragen nicht täuschen<<

Das sehe ich genauso.

20:24 von Indermitte

Für die ärmeren Bevölkerungsschichten bringen die Einschränkungen aufgrund der Coronamassnahmen Existenzsorgen und einschneidende Härten im alltäglichen Leben mit sich.
.
erzählen sie mal in welcher Weise !
Die Preis sind gesenkt worden (MWSt) und der Aldi/Lidl hält sich dran
Restaurants/Kneipen/Freibäder/etc. sind geschlossen also kann man weniger ausgeben
Ebenso hält das Maskentragen viele vom Shoppen (Geldausgeben) ab

@20:24 von Indermitte 19:43 von Anna-Elisabeth

//Für die ärmeren Bevölkerungsschichten bringen die Einschränkungen aufgrund der Coronamassnahmen Existenzsorgen und einschneidende Härten im alltäglichen Leben mit sich. "Sinnloser Konsum" klingt in den Ohren dieser Menschen wie Hohn.
Oder wie Brecht sagte: "Erst kommt das Fressen, dann die Moral".//

Da haben Sie ohne Zweifel recht. Allerdings habe ich selbst bei Obdachlosen oft ausgeprägteres moralisches Verhalten und Denken feststellen können, als bei manch einem reichen Zeitgenossen.
Es gab da übrigens kürzlich eine Doku im WDR über obdachlose Frauen. Es ist schon schlimm genug, dass es das bei uns in zunehmendem Ausmaß gibt, aber ebenso schlimm ist, wie "Normalbürger" und Behördenangestellte mit diesen Mitmenschen umgehen. Armes reiches Deutschland.

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@20:16 von DerVaihinger @Adeo60, 19.45h

//Was mich aber stört, ist die Tatsache, dass Sie die in der Krise ebenfalls völlig un- bzw. kontraproduktiven Parteien wie die Grünen und die Linke nie erwähnen.
Von denen hört man ebenfalls nichts oder nichts praktikables.//

Was mich stört, ist die doch recht laute Kritik der genannten Parteien, aber keine Vorschläge, was man wie besser machen könnte. An Corona kann man sich ja auch nur die Finger verbrennen, weil wirklich niemand wissen kann, was richtig ist. Man lernt durch Erfahrung, da ist man eben erst hinterher schlauer - hoffentlich. Aber wer selbst keinen Plan hat, sollte sich wenigstens die Kritik verkneifen.

20:16 von DerVaihinger

Zitat:"völlig un- bzw. kontraproduktiven Parteien wie die Grünen und die Linke nie erwähnen.
Von denen hört man ebenfalls nichts oder nichts praktikables."

Sie hätten mal heute die Startseite bei tagesschau.de herunterscrollen sollen. Dann hätten Sie gesehen, dass die Grünen zusammen mit dem Einzelhandelsverband und der Gastronomie ein Programm gegen die Verödung der Innenstädte vorschlagen. Nichts oder nichts Praktikables?

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