Kommentare

"Besonders der Kampf um die

"Besonders der Kampf um die Mehrheit um Senat ist spannend."

Wieso spannend, Herr Teichmann?
Wenn ein demokratischer Präsident Krieg will, machen die Republikaner mit, wenn ein republikanischer Präsident Krieg will, machen die Demokraten mit (und finden dann auch Folter gut, wie Nancy Pelosi).

@ 13:29 von Shuusui

Den Krieg, den Trump durch seine desaströse nicht vorhandene Corona-Politik und durch seine aggressive herablassende und spaltende Art in der us-amerikanischen Gesellschaft einerseits provoziert und andererseits billigend in Kauf nimmt, trägt kein Demokrat mit, weder im Kongress noch im Senat noch sonstwo. Und es bleibt zu hoffen, dass Trump nach seiner Wahlniederlage am Dienstag nicht noch mehr Öl ins Feuer gießt - große US-Handelsketten haben vorsorglich schon Waffen und Munition bis auf weiteres aus ihren Regalen verbannt.
Wer hätte das vor 4 Jahren gedacht, in welche Abgründe Trump dieses großartige Land tatsächlich treiben würde.

@ andererseits

Ich sprach von echten Kriegen, nicht von einem Bürgerkrieg in Ihrem "großartigen" Phantasieland.

Wie immer man

zu Trump und seiner Politik steht , er hat keinen Krieg angezettelt, eher beschwichtigend in Konflikten gewirkt und die USA aus Krisengebieten weitgehend herausgehalten

Die Wirtschaft war ihm wichtiger als Krieg

Das kann man von keinem seiner Vorgaenger behaupten, auch nicht vom Nobelpreistraeger.

Deswegen wird Trump vermutlich auch nicht wiedergewaehlt. Es fehlt der Krieg.

Ich finde eher spannend, ...

... ob die USA mal irgendwann „Demokratie“ (vom Volke ausgehend) „Demokrat“ „Republik“ (res publica = Gemeinwesen) nicht nur im Namen trägt.

@andererseits um 13:40Uhr

Da muß @shuusui leider recht geben und bei Ihnen feststellen, daß Sie sich aus dr Historie nur das aussuchen, was passt. Hinsichtlich des übersteigerten sogenannten "Patriotismus", der eigentlich unverblümter Nationalismus ist, unterscheiden sich Demokraten und Republikaner überhaupt nicht, denn keiner ihrer Kandidaten würde gewählt, wenn er in diesem Punkt Mängel aufweisen würde.

@13:40 von andererseits

"Wer hätte das vor 4 Jahren gedacht, in welche Abgründe Trump dieses großartige Land tatsächlich treiben würde."

Ich stimme Trump s politischer Agenda (von Mauerbau bis fracking) nicht zu.

Trotzdem sollte man den Ball flachhalten. Vermutlich werden auch die Demokraten die unsinnige und Anachronistische Waffenlobby nicht beseitigen.

@Shuusui - Wieso Kampf um Senat spannend

So wie es aussieht verliert die GOP
ein paar Plätze im Senat.

Mit der Mehrheit in beiden Häusern
könnte Biden/Harris für mindestens 2 Jahre
durchregieren und die Krankenversicherung
für immer in Granit meiseln, ebenfalls diverse
Änderungen im Recht,Polizei,etc.

Gewinnt Trumpel zwar die Präsidenten Wahl,
so hätte er z.B beide Häuser gegen sich und wäre nur noch der Pausenclown

«Wieso spannend, Herr

«Wieso spannend, Herr Teichmann?
Wenn ein demokratischer Präsident Krieg will, machen die Republikaner mit, wenn ein republikanischer Präsident Krieg will, machen die Demokraten mit …»

1.001 Mal häufiger beschäftigt sich der Senat in den USA mit 1.001 anderen politischen Themen als mit Kriegen, die die USA will.

Und sollte Mr. Trump Präsident bleiben, im Senat aber (wie bereits im Repräsentantenhaus) eine Mehrheit der Democrats zustande kommen. Dann ist Mr. Presiden für mind. 2 Jahre Lame Alligator mit 2 Mal Mehrhit gegen sich. Da wird er dann 2 J. lang toben, trotz evtl. Wiederwahl.

Bis evtl. 2022 nach den Wahlen zum Repräsentantenhaus die Republicans wieder die Mehrheit stellen. Wenn nicht … randaliert er verbal 4 J. noch mehr, als in den vergangenen 4 J.

Wird aber Biden Präsident mit Mehrheit in beiden Kammern. Hat er prinzipiell mind. 2 Jahre beste Voraussetzungen zum Regieren, wie sie besser in den USA gar nicht sein können.

1.001 Mal interessanter für US-Wäher als Krieg.

@Suushi, 13:29 Uhr

Ich würde die Demokraten nicht mit den Republikanern gleichsetzen. Letztere haben bis zuletzt die Politik des Präsidenten unterstützt, obwohl dieser alle Grundsätze der Demokratie und des Rechtsstaates, alle Werte, die Amerika groß gemacht haben, mit Füssen getreten hat. Man kann nur hoffen, dass diese "alle Augen zu und durch"-Politik vom Wähler abgestraft wird. Trump muss ein einmaliger Ausrutscher in der Geschichte bleiben.

@IBELIN - Trump hat keinen Krieg angezettelt

Dann gehen sie mal nach Amerika
der Krieg findet im inneren statt.

In vielen Städten verbarrikadiert man schon die Geschäfte bezüglich Trumps niederlage
und den angedrohten Bürgerkrieg

@Wer hätte das vor 4 Jahren gedacht, 13:40 von andererseits

"in welche Abgründe Trump dieses großartige Land tatsächlich treiben würde."
zu @@13:29 Shuusui
Aber nicht nur das Land, alle Länder mittelfristig.

Ich finde es als einen Witz unseres Herrn da oben,
dass ausgerechnet die 3 schlimmsten
Populisten/Nationalisten auf diesem Planeten,
mehr als die Hälfte der Koronatoten weltweit zu verantworten haben.

Als da wären Trump, Bolsonaro und Modi.
Übrigens stammt diese Aufzählung aus dem Interview von NoamChomsky kürzlich
https://lithub.com/noam-chomsky-on-the-president-the-pandemic-and-the-up...
'there are three countries that are way at the top:
the United States first, India second, Brazil third.
Maybe this is bare coincidence, but all three of them have autocratic rulers
who are trying to crush democracy.'

@ 13:55 von IBELIN

„ Vermutlich werden auch die Demokraten die unsinnige und Anachronistische Waffenlobby nicht beseitigen.“

Vermutlich nicht. Ein Waffenrecht, wie selbst „lockere“ Staaten in Europa es kennen, wäre auch bei den Demokraten nicht durchsetzbar.

Zarte Versuche von Bill Clinton oder Obama, den Waffenerwerb zu erschweren wurden entweder von Gerichten kassiert oder von der republikanischen Mehrheit im Kongress blockiert bzw. rückgängig gemacht.

Kann sich unsereins nicht vorstellen, Gewehre und Pistolen im Supermarkt oder auf Waffenflohmärkten zu kaufen. US-Amerikaner finden das, zumindest teilweise als Ausdruck ihrer Freiheit und das fände bestimmt auch bei uns Anhänger.

13:47, Shuusui

>>@ andererseits
Ich sprach von echten Kriegen, nicht von einem Bürgerkrieg in Ihrem "großartigen" Phantasieland.<<

Sie halten die USA für ein Phantasieland, das dem Foristen "andererseits" gehört?

Und einen Bürgerkrieg nicht für einen echten Krieg?

Abgesehen davon war der letzte US-Präsident, der einen Krieg angezettelt hat, George Bush Jr.

In Trumps Dunstkreis finden Sie viele bekannte Gesichter aus dessen Administration.

@14:05 von Karl Klammer

In vielen Städten ""verbarrikadiert man schon die Geschäfte bezüglich Trumps niederlage
und den angedrohten Bürgerkrieg"

Kann ich nicht nachpruefen. Kling wie ein bischen dick aufgetragen.

Bei einer Abwahl Trumps wird aller Wahrscheinlichkeit dasselbe passieren als x mal vorher auch.

@Shuusui - - Spannend

Zitat: "Wieso spannend, Herr Teichmann?
Wenn ein demokratischer Präsident Krieg will, machen die Republikaner mit, wenn ein republikanischer Präsident Krieg will, machen die Demokraten mit (und finden dann auch Folter gut, wie Nancy Pelosi)."

Zitat Ende

Es geht um das amerikanische Verfassungsorgan "Senat", nicht um Folter, oder Pelosi-Hetze.

Hierzu Wikipedia:
Im politischen System der USA ist der Senat maßgeblich an der Gesetzgebung beteiligt und hat wichtige Kontrollfunktionen gegenüber dem Präsidenten. Darunter fallen die Ratifizierung internationaler Verträge, ein Mitspracherecht bei der Ernennung hoher Richter und Regierungsmitarbeiter und das Amtsenthebungsverfahren, in dem der Senat die Rolle des Gerichts einnimmt.

Voila. Das ist der Grund. Wenn beide Häuser (Senat & Repräsentantenhaus) von den Demokraten dominiert sind, könnte es passieren, dass Trump das Weisse Haus schneller räumt, als ihm lieb sein kann.

14:18, IBELIN

>>Bei einer Abwahl Trumps wird aller Wahrscheinlichkeit dasselbe passieren als x mal vorher auch.<<

Sie haben die Nachrichten der letzten Wochen nicht verfolgt?

Trump sagte beispiesweise:

"Proud Boys, stand back and stand by!"

Auf deutsch:

"Proud Boys, haltet euch zurück und haltet euch bereit!"

Er stritt dann natürlich ab, das überhaupt gesagt zu haben. Ziemlich dreist. Denn es wurde in Wort und Bild aufgezeichnet.

Sie können sicher sein, daß seine Worte bei der Klientel, die gemeint war, angekommen sind.

@ IBELIN

>>Bei einer Abwahl Trumps wird aller Wahrscheinlichkeit dasselbe passieren als x mal vorher auch.<<

Natürlich. Als wenn der US-Bürger wegen ein paar Kreuzchen auf einem weißen Blatt Papier kriegerisch durch die eigenen Städte ziehen würde.

Da braucht man schon krankhafte Gewaltphantasien, um an derlei Dinge zu denken

@andererseits

Bei den leichtfertigen Waffengesetzen hätte man sich es aber schon denken können. Im Falle von Bürgerkrieg, sind alle sehr gut dazu ausgestattet, allein das wäre ein Grund gewesen schon lange eine Änderung herbeizuführen und das nicht erst seit einem Mr. Trump.

@andererseits, 13:40

Völlig selektive, schon fast toxische Wirklichkeitswahrnehmung.

Die Spaltung der amerikanischen Gesellschaft hat nicht mit Trump begonnen und wird nicht mit ihm enden.

Und für das politische Parteiestablishment der USA, deren Argumentation sie aufgreifen, waren Kriege und Tote im Ausland schon immer zweitrangig, solange im eigenen Land die Sonne scheint.

@ Dr. Bashir "Ein Waffenrecht, wie selbst ..."

@ Dr. Bashir "Ein Waffenrecht, wie selbst "lockere Staaten" in Europa es kennen, wäre auch bei den Demokraten nicht durchsetzbar. ...Kann sich unsereins nicht vorstellen, Gewehre und Pistolen im Supermarkt oder auf Waffenflohmärkten zu kaufen." Messer aber schon, oder?
Nehmen Sie es mir nicht krumm. Ich denke immer noch an einen Vortrag im Kieler Schauspielhaus - 2017 muss das gewesen sein - als Zugewanderte und geflüchtete Menschen aus ihren Heimatländern berichteten. Eine Jemenitin schwärmte davon, dass sich kein richtiger Mann vorstellen könnte, ohne sein Messer (oder Dolch) im Bund auf die Straße zu gehen.
Diese Offenheit hat mich ziemlich überrascht und geängstigt. Auch das zustimmende Lachen und Applaus der Anwesenden.
Ich hoffe, das ändert sich irgendwann einmal.

@IBELIN - Klingt wie ein bischen dick aufgetragen

Das können Sie einfach in den US- Medien nachprüfen.

Falls Sie einiges nicht von Deutschland aus erreichen, nutzen Sie einen Proxy.

@IBELIN 14:18

Bei einer Abwahl Trumps wird aller Wahrscheinlichkeit dasselbe passieren als x mal vorher auch.

Ja, das bleibt zu hoffen. Aufhorchen lässt mich aber, dass Trump der bisher einzige Präsident der Vereinigten Staaten ist, der die Frage, ob er nach einer Wahlniederlage seinen Konkurrenten als Sieger anerkennen würde, nicht mit einem klaren "ja" geantwortet hat…

Hoffentlich sieht die große Mehrheit der Bevölkerung dies gelassener.

@ 13:47 von Shuusui

Sie glauben also, dass die großen Warenhausketten ohne Grund zum allerersten mal vor einer Präsidentschaftswahl ihre Waffen- und Munitionsregale leerräumen, hat mit meinem "großartigen Phantasieland" zu tun. Da scheint mir - mit Verlaub - eher die Frage, ob Sie vielleicht im Trump-Tower alternativer Fakten festsitzen.

US-Wahl: Der Kampf um den Kongress.....

Der Abgeordneten Alexandra Ocasio-Cortez ist Erfolg zu wünschen. Sie und Tulsi Gabbard, Bernie Sanders heben sich von den anderen Demokraten, von den Republikanern sowieso ab. Nichts von der Kriegsbefürwortung (Irak,Afghanistan etc.), Korruptiven und dem Neoliberalismus der Bidens, Clintons, Pelosis und Co.
Statt dessen für streikende Lehrer in West-Virginia oder von vergifteten Wasser betroffener Bevölkerung in Flint (Film von Michael Moore):

@ 14:26 von fathaland slim

Trump sagte beispiesweise:
"Proud Boys, stand back and stand by!"
Auf deutsch:
"Proud Boys, haltet euch zurück und haltet euch bereit!"

Sie halten einen Staatsstreich in den USA durch die "proud boys" fuer moeglich ? Trump putsch?

Weiss nicht, aber klingt schon ein bischen nach Verschwoehrung.

Spannend?

Spannend ist es eigentlich bloß weil das US Wahlrecht dank Gerrymandering und einer nicht bevölkerugsproportionalen Verteilung der Sitze und Wahlmänner es ermöglicht ein den Wählerstimmen wiedersprechendes Endergebnis zu bekommen.
Davon das nicht jeder wählen darf mal ganz zu schweigen.
Das darauf basierende Konfliktpotential sollte niemand unterschätzen.
Es als legitim zu erachten bedeutet letztlich das Regieren gegen den Willen der Bevölkerung als legitim zu betrachten.
Aber bekanntlich sind auch Diktaturen, so nicht erblich in einer Adelskaste, Republiken - dafür braucht es keine Demokratie, und Wahlen gibt es ein China auch.

14:34, berelsbub

>>@ IBELIN
>>Bei einer Abwahl Trumps wird aller Wahrscheinlichkeit dasselbe passieren als x mal vorher auch.<<

Natürlich. Als wenn der US-Bürger wegen ein paar Kreuzchen auf einem weißen Blatt Papier kriegerisch durch die eigenen Städte ziehen würde.

Da braucht man schon krankhafte Gewaltphantasien, um an derlei Dinge zu denken<<

Die USA sind ein Land, in dem krankhafte Gewaltphantasien nichts ungewöhnliches sind.

Sie haben die Nachrichten der letzten Monate nicht verfolgt?

Ihnen ist die "homicide rate", also die Tötungsrate, in diesem Land nicht geläufig?

Ich habe amerikanische Freunde, und ja, es sind Freunde, bei denen am Flughafen jedes Mal der Metalldetektor anschlägt. Wegen der Munition im, nicht am Körper.

Der Bürgerkrieg ist in den USA in manchen Gegenden längst Realität.

„Stets dieselben Themen“

Und die immer gleiche Erkenntnis: Streit ist teuer („Es ist das teuerste Rennen auf Ebene der Bundesstaaten. Die Themen aber sind die gleichen wie überall: Rassismus, Polizeigewalt, die Corona-Gesundheitskrise“). Leider scheint man nichts daraus zu lernen. Jedenfalls nicht genug.

@ 13:47 von IBELIN

Trumps Kriegsgebahren - auch außerhalb der amerikanischen Gesellschaft, wo er z.B. friedlich Demonstrierende mit Gewalt verdrängen lässt für ein simples übles Bibel-Posting - können Sie leicht über jede Suchmaschine herausfinden: in Afghanistan erreicht das trumpverordnete Bombardement dieses Jahr neue Höchstwerte, und wenn sie Syrien, Damaskus, Homs mit eingeben, fällt das Kartenhaus alternativer Fakten vollends zusammen.

@fathalndslim, 14:26

"Proud Boys, stand back and stand by!" Auf deutsch: "Proud Boys, haltet euch zurück und haltet euch bereit!"

Ich weiß nicht recht, was Ihr Problem mit dieser Aussage ist. Anscheinend ein Missverständnis in der Übersetzung, dem Sie hier aufliegen.

"Stand by" heißt hier weniger "haltet Euch bereit", sondern eher "bleibt an der kurzen Leine" (bei einem Hund sagt man "bei Fuß").

Ich jedenfalls bin froh über diese Aussage Trumps an prominenter Stelle, denn diese rassistische Gruppierung (habe kürzlich einen Bericht gesehen) braucht wirklich keiner.

Hätte er öfter machen sollen.

@ fathaland slim

„Sie haben die Nachrichten der letzten Monate nicht verfolgt?“

Seien Sie unbesorgt. Habe ich.
Sie glauben an einen ausufernden Bürgerkrieg, falls Trump verlieren sollte. Ich glaube nicht daran!
Schon am 04.11 sind wir schlauer und werden sehen, wer Recht hatte.

re 13:29 Shuusii: Wieder mal alle gleich?

>>Wenn ein demokratischer Präsident Krieg will, machen die Republikaner mit, wenn ein republikanischer Präsident Krieg will, machen die Demokraten mit (und finden dann auch Folter gut, wie Nancy Pelosi).<<

Natürlich befürwortet eine Nancy Pelosi keine Folter. Wo haben Sie das denn her? Was sollen solche scheinbar beiläufig dahingeworfenen Ehrabschneidungen? Auf welche politische Aussage Pelosis beziehen Sie sich? Wie hatte Pelosi auf die Konfrontation mit dieser Aussage reagiert? Usw. usw. ...

Und natürlich sind auch die Demokraten und Republikaner nicht „gleich“. Das stimmt nicht einmal hinsichtlich Ihres wirklich bereits 2016 an den Haaren herbeigezogenen „Kriegstreiber-Arguments“. Und erst Recht nicht hinsichtlich der weiteren Agenda. Solche Bemerkungen sind einfach wieder „scheinbar beiläufig dahingeworfene Ehrabschneidungen“.

Natürlich ist es legitim, für ein komplett anderes politisches System in den USA einzutreten. Aber deshalb sind noch lange nicht „alle Amerikaner“ gleich

Man kann nur hoffen,

dass bei der eher wahrscheinlichen Wahl von Herrn Biden auch umgesetzt wird, was versprochen wurde, zumindest wenigstens ein kleiner Teil davon. Dass deswegen die Corona-Krise gleich eine drastische Wendung erfährt denke ich nicht. Die, die Abstand und Maske beachten müssen sind die Bürger selbst. Wird sofort ein drastischer Lockdown mit Schließung von Wirtschaftszweigen angeordnet, gibt es zwar eine Senkung der Zahlen, aber gleichzeitig wieder viele Arbeitslose und die Wirtschaft bricht ein. Ich möchte nicht in der Haut des neuen Präsidenten stecken...

14:44, IBELIN

>>@ 14:26 von fathaland slim
Trump sagte beispiesweise:
"Proud Boys, stand back and stand by!"
Auf deutsch:
"Proud Boys, haltet euch zurück und haltet euch bereit!"

Sie halten einen Staatsstreich in den USA durch die "proud boys" fuer moeglich ? Trump putsch?

Weiss nicht, aber klingt schon ein bischen nach Verschwoehrung.<<

Zwischen Straßengewalt und Staatsstreich ist sehr viel Raum.

Zitat: "Da braucht man schon

Zitat:
"Da braucht man schon krankhafte Gewaltphantasien, um an derlei Dinge zu denken"

in den USA laufen zehntausende mit GENAU diesen "Fantasien" herum und haben sich in diversen Milizen organisiert...
..ihr Waffenbestand reicht da von einfachen Pistolen über Sturmgewehre bis hin zu Panzerfäusten und schweren Maschinengewehren - zig Mio. Schuss Munition incl.

und die machen auch kein Hehl daraus das sie diese Waffen auch anwenden werden - Bombenanschläge auf staatliche Einrichtungen wie das FBI mit erheblichen zivilen Opfern stehen ebenfalls bei ihnen in hohem Kurs!

Den bewaffneten Sturm auf das eine oder andere Parlament gab es ja schon.

@ IBELIN um 14:44

>klingt schon ein bischen nach Verschwoehrung.

Käme es zu einem zumindest versuchten Staatsstreich wäre dieser ja auch das Resultat einer Verschwörung. Wie der Versuch der Entführung einer Abgeordneten -ups -, oder Schläger dann Wahlablauf stören zu lassen, oder zumindest zu versuchen die Opposition einzuschüchtern, und dadurch von der Urne Fern zu halten, indem man "andeutet" es könne dazu kommen; dafür braucht es eine Verschwörung von Menschen die dieses Drohpotential glaubhaft präsentieren.

Eine Verschwörung, oder vielmehr zwei, hat es damit nachweislich schon gegeben. wieviele noch dazu kommen wird sich zeigen: Die Demokraten brauchen, dank Verschwörung zum neuzuschneidend von Wahlkreisen und so weiter schon ein erhebliches Übergewicht um nicht trotzdem zu verlieren:
Das ist es weshalb es schon fast einen "Gegenbetrug" braucht um die Machtverhältnisse überhaupt noch zu ändern.

@ 14:44 von IBELIN

„ Sie halten einen Staatsstreich in den USA durch die "proud boys" fuer moeglich ? Trump putsch?

Weiss nicht, aber klingt schon ein bischen nach Verschwoehrung“

„Staatsstreich“ kommt mir auch ein wenig groß vor. Aber dass irgendwelche rechten Milizen durchdrehen, wenn Trump noch eine Weile von Wahlbetrug durch die Antifa faselt, kann ich mir schon vorstellen.

Das Trump eine Niederlage akzeptiert ist schwer vorstellbar. Auf keinen Fall wird er die Ursache bei sich suchen. Wahlbetrug, Fake-News-Medien oder sonstige Verschwörungstheorien werden dann schon herhalten müssen.

Und was das bei Leuten anrichtet, die sich sowieso auf den bewaffneten Widerstand gegen die verhassten Eliten vorbereitet, kann man sich vorstellen.

Ich gehe mal davon aus, dass die Sicherheitskräfte auf die Verfassung und nicht auf einen bestimmten Präsidenten vereidigt sind.

@ 13:51 von karlheinzfaltermeier

Sie unterstellen den Demokraten "unverblümten Nationalismus"? Sie bekommen aber schon mit, aus welchen Abkommen und internationalen Organisationen Trump ausgestiegen ist und dass Biden verspricht, als erste Amtshandlung wieder dem Pariser Klimaabkommen beizutreten? Dass es insgesamt eine eigene Art von Patriotismus in den USA gibt, ist das eine; wie deutlich sich politisch da Trump und Biden unterscheiden, vor allem in der Frage, worauf "das Land stolz" sein kann, ist das andere. Und Trump hat sein verlogenes "America first" zu einem unsäglichen "me first, America damaged" geführt.

re 14:39 rossundreiter: Selektive Spaltung?

>>Die Spaltung der amerikanischen Gesellschaft hat nicht mit Trump begonnen und wird nicht mit ihm enden.<<

Stimmt, aber hat irgendjemand irgendwo irgendetwas in dieser Art behauptet?

Stattdessen findet in den USA eine sehr tiefgehende Auseinandersetzung mit der eigenen gesellschaftlichen Entwicklung statt. Es ist vor kurzem ein sehr interessantes Buch erschienen, das hier einen Wendepunkt vor knapp 50 Jahren feststellt: Weg von der 100jährigen zwar langsamen, aber relativ stetigen Entwicklung zu einem inklusiven Sozialstaat, hin zu einer individualistischen, die Freiheit des Einzelnen überbetonenden Individualstaates.

Legt man diesen Maßstab zugrunde, so kann man sehr wohl Anzeichen eines erneuten Wendepunktes erkennen. Natürlich ist dies ein Prozess und kein singulares Ereignis, aber die gesellschaftliche Wirklichkeit wird tatsächlich weniger von den aktuellen Zuständen als von der aktuellen Dynamik bestimmt.

Deshalb kommt es hier wie dort immer so sehr auf die Richtung an!

Gewalt in der Sprache - Trumps Abwahl

Trump hat aus der Polit-Show in Amerika ein Polit-Kasperle-Theater gemacht.
Wer hier behauptet, Trump hätte keine Kriege initiiert, irrt. Trump hat täglich Krieg geführt in Worten. Gewalt in der Sprache- kennen wir Deutschen aus dem FF.
Andere Verfehmen, öffentlich ihren Ruf Beschädigen. Ihnen Spitznamen Geben.
Propaganda und Lügen. Das ist Krieg in Worten.

Vier Jahre hat Trump die Klaviatur des Hasses bespielt, ein unermüdlicher Spalter der amerikanischen Nation. Sein Motor: Hass auf alles, was er nicht begreift. Von der EU bis zum Klimawandel.

Trump wird auch seine Abwahl nicht begreifen. Er wird also weitertweeten, komme was wolle.

Die Demokraten täten gut daran, ihre Mehrheit im Senat und im Repräsentantenhaus darauf zu verwenden, Trump für die Spaltung des Landes zur Verantwortung zu ziehen.
Brechstangen gibts genug. Es fängt mit seiner Steuererklärung an, setzt sich in den Coronaopfern fort, endet noch lange nicht in Russland- Connections. Trump ist fällig.

@ andererseits

Sie glauben also, dass die großen Warenhausketten allerersten mal vor einer Präsidentschaftswahl ihre Waffen- und Munitionsregale leerräumen, kündige einen Bürgerkrieg an?

Und meinen das dürfte man nicht als Phantasie bezeichnen?

14:53, rossundreiter

>>@fathalndslim, 14:26
"Proud Boys, stand back and stand by!" Auf deutsch: "Proud Boys, haltet euch zurück und haltet euch bereit!"

Ich weiß nicht recht, was Ihr Problem mit dieser Aussage ist. Anscheinend ein Missverständnis in der Übersetzung, dem Sie hier aufliegen.

"Stand by" heißt hier weniger "haltet Euch bereit", sondern eher "bleibt an der kurzen Leine" (bei einem Hund sagt man "bei Fuß").

Ich jedenfalls bin froh über diese Aussage Trumps an prominenter Stelle, denn diese rassistische Gruppierung (habe kürzlich einen Bericht gesehen) braucht wirklich keiner.

Hätte er öfter machen sollen.<<

Ihr Englisch spielt Ihnen einen Streich. "Stand by" heißt nicht das, was Sie vermuten. Es ist kein Begriff aus der Hundedressur.

Der Kampf

wird dort erst nach den Wahlen richtig los gehn.

Keine Seite wird den Sieg der anderen akzeptieren.

Ich befürchte das viel innenstädte brennen werden und wieder wie so of Läden geplündert werden.

us-wahl-der-kampf-um-den-kongress

Lieber dr.bashir, Sie schreiben um 14:16 Uhr :"Kann sich unsereins nicht vorstellen, Gewehre und Pistolen im Supermarkt oder auf Waffenflohmärkten zu kaufen. US-Amerikaner finden das, zumindest teilweise als Ausdruck ihrer Freiheit und das fände bestimmt auch bei uns Anhänger."

Stimmt so nicht !

Während der Nazi-Zeit und ...danach bis etwa 1970(73?) konnte man "Gewehre (aller Art!)" kaufen, ohne Waffenschein. Nur für Pistolen brachte man einen !

Die einsetzende "Waffen-Hysterie" (und "Verschärfung des Waffenrechts") ....bewirkte sodann einen "Schwarzmarkt für Waffen aller Art". War das intelligenter Fortschritt ?

14:53 von rossundreiter

«Ich weiß nicht recht, was Ihr Problem mit dieser Aussage ist. Anscheinend ein Missverständnis in der Übersetzung, dem Sie hier aufliegen.

"Stand by" heißt hier weniger "haltet Euch bereit", sondern eher "bleibt an der kurzen Leine" (bei einem Hund sagt man "bei Fuß").»

Aha … Dolmetscher der Kundigkeit hat übersetzt.
Jede Übertragung aus einer Sprache in eine andere benötigt einen Zusammenhang, in dem Gesagtes gesagt wurde.

Hätte sich Mr. Trump mit wem über Hunde unterhalten, und sein Hund war dabei. Hätte er seinen Hund mit: "stand by" kommandieren können. Je nach Gestik, tatsächlich auch im von Ihnen oben genannten Sinn: "bei Fuß". Aber auch dann eher mit der Grundbedeutung von "stand by" im Hintergrund:

«A person or thing or an action ready to be deployed immediately,
especially if needed as backup in an emergency.»

Oxford Advanced Dictionary.

Ihr TV ist auch nicht: "bei Fuß" wenn auf: "stand by".

Wortverdrehung besser mir Japanisch / Suaheli.
Was keiner spricht.

13:40 von andererseits

Wer hätte das vor 4 Jahren gedacht,
in welche Abgründe Trump dieses großartige Land tatsächlich treiben würde.
.
möchte die Causa Trump nicht Kleinreden
aber was war zu Zeiten eines Kennedys los
ist es normal Präsidenten zu erschießen oder Kandidaten.
Watergate mit Nixon
Ein paar Jahre früher, die McCarthy-Ära
also wenn man will, findet man die USA des Öfteren vor dem Abgrund stehend

die USA sind keine Bananenrepublik

hier zu posten es steht ein Staatsstreich bevor
halte ich doch für sehr gewagt

@ 14:39 von rossundreiter

In den USA scheint politisch und gesellschaftlich Ihrer Wahrnehmung nach grad die Sonne? Und mir wollen Sie "selektive, schon fast toxische Wirklichkeitswahrnehmung" attestieren?
Interessante Wahrnehmung.

@ 14:44 von IBELIN

Persönlich würde ich ganz so weit nicht gehen, aber Trumps stand-by-Aufforderung an die rechtsextremen "Proud Boys" könnte man schon als eine Art "Verschwoehrung" verstehen. Da muss ich Ihnen recht geben.

re 14:53 rossundreiter: Übersetzungen

>>@fathalndslim, 14:26
"Proud Boys, stand back and stand by!" Auf deutsch: "Proud Boys, haltet euch zurück und haltet euch bereit!"

Ich weiß nicht recht, was Ihr Problem mit dieser Aussage ist. Anscheinend ein Missverständnis in der Übersetzung, dem Sie hier aufliegen.

"Stand by" heißt hier weniger "haltet Euch bereit", sondern eher "bleibt an der kurzen Leine" (bei einem Hund sagt man "bei Fuß").

Ich jedenfalls bin froh über diese Aussage Trumps an prominenter Stelle, denn diese rassistische Gruppierung (habe kürzlich einen Bericht gesehen) braucht wirklich keiner<<

Merkwürdig, dass die „proud boys“ die Bemerkung genau so verstanden haben wie von „fatha“ angegeben. Und die brauchen ja wohl keine „Übersetzung“. Und Ihre Einschätzung dieser tatsächlich „rassistischen Gruppierung“ wird zumindest von Herrn Trump eindeutig nicht geteilt, Nicht einmal mit „Ihrer“ Übersetzung.

@ teachers voice

"Aber deshalb sind noch lange nicht „alle Amerikaner“ gleich"

Es mag neu für Sie sein, aber Republikaner und Demokraten sind nicht "alle Amerikaner".

Und zu Pelosi: Von Folter und Kriegsverbrechen der Regierung unterreichtet worden zu sein aber das nicht für einen Grund für ein Amtsenthebungsverfahren zu halten, ist ehrabschneidend und ihre eigene Schuld.
Das als Beispiel dafür anzuführen, dass Demokraten und Republikaner in Sachen Krieg in gleichem Ausmaß moralisch verkommen sind, ist einfach nur sachlich.

@rossundreiter 14:53

"Stand by" heißt hier weniger "haltet Euch bereit", sondern eher "bleibt an der kurzen Leine" (bei einem Hund sagt man "bei Fuß").

Wie kommen Sie darauf? Ich bin kein Muttersprachler, aber ich habe den Begriff in diesem Zusammenhang noch nie gehört (wohingegen mir die Übersetzung "bereithalten" mir geläufig ist).

Ich kann nicht ausschließen, dass es hier eine zweite Bedeutung gibt − aber wenn Sie sich die Reaktionen in der amerikanischen Presse und bei den Proud Boys selbst ansehen, werden Sie bemerken, dass die Botschaft ganz entschieden im Sinne von "Haltet euch bereit!" ankam. Und dass dies Herr Trumps Konnotation war, erkennt man wohl unschwer daran, dass er sich auf Nachfragen in den folgenden Tagen geweigert hat, die Aussage zu konkretisieren. Tatsächlich stritt er sogar ab, die Organisation überhaupt zu kennen…

[Denn] diese rassistische Gruppierung […] braucht wirklich keiner.

Immerhin hier sind wir uns einig.

Sie werden ihn aus dem Amt jagen

Auf meine Altersgruppe, mein Geschlecht und meine Hautfarbe darf ich leider nicht hoffen, da hat in den USA Trump eine Mehrheit. Aber bei den Frauen hat er keine Mehrheit, in keiner Altersgruppe. Und das kostet ihn das Amt.

Trump steht für sozialen Stillstand und wirtschaftliche Bereicherung. Die weißen Frauen aus den Vororten haben ihn vor vier Jahren gewählt, jetzt haben Sie die Faxen dicke, jetzt jagen sie den neoliberalen Immobilienmann aus New York aus dem Amt.

@ Shuusui

(und finden dann auch Folter gut, wie Nancy Pelosi).

Quatsch.
Sie dürfen hier einen rechtskonservativen Präsidenten unterstützen, meinetwegen. Aber solche Falschnachrichten bitte ich Sie einfach weg zu lassen.

us-wahl-der-kampf-um-den-kongress#comment

Hallo, IBELIN, Sie schreiben um 13:55 Uhr (@andrerseits): ""Wer hätte das vor 4 Jahren gedacht, in welche Abgründe Trump dieses großartige Land tatsächlich treiben würde."
Ich stimme Trump s politischer Agenda (von Mauerbau bis fracking) nicht zu.
Trotzdem sollte man den Ball flachhalten. Vermutlich werden auch die Demokraten die unsinnige und Anachronistische Waffenlobby nicht beseitigen." Zitat-Ende

Soweit ich mich erinnern kann, hat kein Präsident "gegen" die NRA gewinnen können......
Weshalb nennen Sie die NRA -->anachronistisch ?
Sehr viele US-Wähler -->wollen die NRA ! Es ist nicht unsere "Aufgabe" die US-Wähler in -->"Nachhilfe-Unterricht" zu nehmen. Warum bloß "müssen" wir Deutschen uns stets in die Angelegenheiten andrer Länder einmischen ? Die Amis haben das Recht, ...selber zu denken und zu entscheiden, was sie wollen. Wenn "wir" denen etwas -->vorschreiben wollen, sind wir selber keine wirklichen Demokraten . Stimmen Sie mir zu ?

@ teachers voice (14:55)

Die Vorwürfe gegen Pelosi bzgl. Akzeptanz von Folter - sie gehörte zu dem kleinen Personenkreis, den die Geheimdienste/USA über die Verhörmethoden (z.B. das 'waterboarding') unterrichtete, sind dokumentiert; es wurde in den Medien zu entsprechenden Anlässen (Untersuchungen, Petitionen), berichtet. Frau Pelosi konnte sich auf Nachfragen von Journalisten nicht erinnern; so ungefähr ihre Stellungnahme zu den Vorwürfen. Diese Vorgänge können im Netz per Suchmaschine relativ einfach hervorgeholt werden. Die gesamte Diskussion, was im Laufe der Jahre sich daraus noch entwickelte, habe ich nicht genau verfolgt.
Ich möchte Sie nur darauf hinweisen, dass die Vorwürfe des Foristen, den sie kritisieren, nicht aus der Luft gegriffen sind. Ich möchte jetzt hiermit keine weitere oder abschließende Bewertung vornehmen.

@ rossundeiter - me first

Die Spaltung der amerikanischen Gesellschaft hat nicht mit Trump begonnen und wird nicht mit ihm enden.

Das ist ja eine Binsenweisheit.
Aber bisher war kein Präsident so sehr Speerspitze der Spaltung, so sehr verletzend, respektlos und unflätig, so sehr jenseits all dessen was uns unsere Eltern und hoffentlich auch wir unseren Kindern vorgelebt haben.

@andererseits um 15:20Uhr

Wow, und das Pariser Klimaabkommen ist für Sie ein Maßstab? Ein Abkommen, das mit viel Pomp gefeiert wurde, aber an das sich sowieso niemand hält? Ich befürchte , daß Trump und seine Republikaner sowohl bei der Präsidenten- als auch vei den Kongresswahlen gewinnen werden, Im Gegensatz zu Ihnen bin ich nur etwas pessimistischer, ws die realen Änderungen in einer "demokratischen" Innen- und Aussenpolitik betrifft.

@ rossundeiter

"Stand by" heißt hier weniger "haltet Euch bereit", sondern eher "bleibt an der kurzen Leine" (bei einem Hund sagt man "bei Fuß").

Bei einem rechten Milizionär kann man das zwar auch sagen. Aber gemeint ist doch eher "haltet euch bereit". Was meint Trump damit? Bereit für Was?

teachers voice, 15:27 (re 14:39 rossundreiter)

„ (...) aber die gesellschaftliche Wirklichkeit wird tatsächlich weniger von den aktuellen Zuständen als von der aktuellen Dynamik bestimmt.
>>Deshalb kommt es hier wie dort immer so sehr auf die Richtung an!“

Richtig. Die Alternative lautet hier: Hin zu wirklichem gesellschaftlichem Fortschritt bzw. einer gemeinsam gestalteten guten Zukunft für alle - oder Regression.

US-Wahl: Der Kampf um den Kongress

Ja. Der Kampf um den Kongress ist ja vermutlich noch viel spannender als der Kampf um dieses dubiose Präsidentenamt. Wenn die Wahl so ausgeht, dass die Demokraten beide Kammern erobern, dann können sie quasi ob mit Biden oder mit Trump absolutistisch herrschen und alle Gesetze frei nach ihrem Gusto durchsetzen, was ja besonders dann Spaß macht, wenn Trump im Amt bleibt und sie dessen Gesetzesvorlagen ablehnen. Wenn umgekehrt die Republikaner beide Kammern zurückerobern, könnten diese einen Präsident Biden in große Bedrängnis bringen ähnlich wie in den letzten Jahren von Obama. Bei einem Präsident Trump wären zwei Kammern mit Mehrheit der Republikaner das, was er am liebsten hätte.
Sehr wahrscheinlich wird weder das eine noch das andere eintreten. Wenn ein Trump oder Biden mit der Mehrheit der Demokraten in einer Kammer und der Republikaner in der anderen Kammer auskommen muss, lässt sich das noch als das angemessenste Ergebnis bezeichnen.
Nicht zu weit aus dem Fenster lehnen.

@ Minka04

Wird sofort ein drastischer Lockdown mit Schließung von Wirtschaftszweigen angeordnet, gibt es zwar eine Senkung der Zahlen, aber gleichzeitig wieder viele Arbeitslose und die Wirtschaft bricht ein.

Ohne Lockdown bricht die Wirtschaft etwas später ein, aber höchst wahrscheinlich viel heftiger. Das Problem ist ja nicht der Lockdown, der die Wirtschaft schädigt, das Problem ist ja das Virus. Aber ich sehe es Ihnen nach, der Fehler ist weit verbreitet.

Re : andererseits !

Die Dems sind keine Nationalisten im eigentlichen Sinne, sondern sie möchten eine starke verlässliche Nation im internationalen Vergleich sein.
Was Trump alles verbockt hat, muss nun erst wieder geflickt werden, und dies wird dauern. Aber wenn die Dems die Mehrheit in beiden Häusern hätten, wäre der Weg dahin und zu mehr Verständigung, zu einer langsamen Aussöhnung und Aufarbeitung der amerikanischen Geschichte ein Stück einfacher. Und die Dems sind sicher für eine bessere Versorgung aller Menschen im Land, weil sie die Krankenversicherung sicher eher ausbauen, als abschaffen.
Und ich könnte mir vorstellen, dass das Waffenrecht deutlich verschärft wird, und hoffentlich etliche Waffen aus dem Verkehr genommen werden.

Re : Karl Klammer !

Pausenclown, guter Begriff, aber dies ist er doch schon seit fast vier Jahren !!!

@15:20 von andererseits

>> stolz sein kann

Ein Mensch kann NUR auf etwas stolz sein, was er/sie selber geleistet hat! OHNE entsprechende Leistung ist jede Form von Stolz ein Strohfeuer! -.-

13:40 von andererseits

>>Wer hätte das vor 4 Jahren gedacht, in welche Abgründe Trump dieses großartige Land tatsächlich treiben würde.<<

Es ließ sich nach seinem damaligen Wahlkampf-Auftritten und seiner heroischen Sprache bereits vermuten. Obwohl viele, ich auch, damals noch daran glauben wollten, dass Gehabe um Macht und Gier, seine niederschmetternde Wortwahl, wären nur vorübergehendes Wahlkampf-Getöse. Es würde sich wieder zeitlich etwas mäßigen, wenn er in seinem Amt "angekommen" sei... aber Sie haben recht: das Ausmaß der Abgründe waren kaum zu erahnen.

15:39, Shuusui

>>@ andererseits
Sie glauben also, dass die großen Warenhausketten allerersten mal vor einer Präsidentschaftswahl ihre Waffen- und Munitionsregale leerräumen, kündige einen Bürgerkrieg an?

Und meinen das dürfte man nicht als Phantasie bezeichnen?<<

Die USA befinden sich in einem latenten oder, besser gesagt, kalten Bürgerkrieg. Seit sehr, sehr langer Zeit.

Ab und zu gibt es "heiße" Ausbrüche, so genannte Riots.

Es könnte sein, daß diese Ausbrüche nach Trumps Abwahl eine neue Qualität bekommen.

Ich hoffe nicht.

stand by ...

Müsste man auch ohne Englisch von elektr. Geräten kennen: bereit halten.

14:53 von rossundreiter

«"Stand by" heißt hier weniger "haltet Euch bereit", sondern eher "bleibt an der kurzen Leine" (bei einem Hund sagt man "bei Fuß").»

"Bleibt an der kurzen Leine" … von wem, der über die Länge der Leine entscheidet? Beim Hund ist es Herrchen oder Frauchen.

Jemand, der sich selbst als: "Free Citizen" empfindet. Empfindet sich ganz sicher nicht als an der Leine von irgendwem gebunden, und steuer- oder kommandierbar. Eine Aufforderung an: "The Free Men", an der kurzen Leine zu bleiben, ist sinnfrei zum Quadrat. Wohl erst recht bei den: "Proud Boys". Wenn dann auch noch "Stolz" mit im Spiel ist … wird es ganz schnell ganz dunkel.

"Leine" (für den Hund) heißt auf Englisch: "leash".
Müssen Sie dies nicht auch noch erst im Wörterbuch nachsehen.

Wenn Sie schon so viel Zeit damit verbringen müssen, sich kundig zu machen, wie man bei zu Übersetzendem den Zusammenhang angemessen berücksichtigt, damit sprachliche Übertragung von einer in die andere Sprache nicht gegen die Wand fährt.

15:42 von fathaland slim

15:42 von fathaland slim
"Ihr Englisch spielt Ihnen einen Streich. "Stand by" heißt nicht das, was Sie vermuten. Es ist kein Begriff aus der Hundedressur."

Bei flight attendant gibt es auch den status being on standby, bedeutet aber reserve.
Was Trump meinte, fathaland slim, ist ihnen und mir und jeder hier klar

@14:53 von rossundreiter

>> "Stand by" heißt hier weniger "haltet Euch
>> bereit", sondern eher "bleibt an der kurzen
>> Leine"

Das ist aber eine SEHR eigenwillige Interpretation Ihrerseits für diese Rotte von "Kampfhunden" (Proud Boys, KKK, ...).

14:18 von IBELIN

>>Bei einer Abwahl Trumps wird aller Wahrscheinlichkeit dasselbe passieren als x mal vorher auch.<<

Es wäre wahrlich wünschenswert, aber es fällt mir schwer, das auch zu glauben. Dafür hat Trump zuvor schon zu oft von "Manipulation der Briefwahl" u.a. lautstark unter seinen jubelnden und grölenden Anhänger- Fanatikern aufmerksam gemacht.

15:39 von Shuusui

@andererseits

«Sie glauben also, dass die großen Warenhausketten allerersten mal vor einer Präsidentschaftswahl ihre Waffen- und Munitionsregale leerräumen, kündige einen Bürgerkrieg an?

Dies kündigt nicht zwangsläufig einen Bürgerkrieg an.

Sehr ungewöhnlich ist es aber allemal, da so etwas bei den bisherigen Präsidentschaftwahlen in den USA noch nie geschah. Die Verkäufer von Waffen verzichten dadurch auch auf Verkäufe, an denen sie Geld verdienen könnten. Kein Händler bei Trost nimmt ohne sehr guten Grund freiwillig Waren aus seinem Sortiment, die sonst immer für gute Verkaufszahlen, Umsatz, und Gewinn sorgen.

»Und meinen das dürfte man nicht als Phantasie bezeichnen?»

Mit den Waffen aus den Läden nehmen, ist Realität, nicht Phantasie. Und ähnliche Befürchtungen mit gewaltsamen Unruhen mit Beteiligung von Waffen nach den Wahlen am 03.11. sind in den USA schon seit Monaten Thema. Ob "Bürgerkrieg" dann das richtige Wort dafür ist, sei mal dahin gestellt. Wohl eher nicht …

@15:39 von Shuusui

Sie dürfen das natürlich als Phantasie bezeichnen. Sie kommen möglicherweise aber zu einer anderen Einschätzung, wenn Sie sich mit den Hintergründen befassen.

@ 14:53 von rossundreiter

Leider bedeutet im Englischen stand-by genau das, was es beim Fernseher bedeutet: Aus dem Stand-by-Modus kann man das Gerät schneller hochfahren. Was das bei den Proud Boys bedeutet, muss ich Ihnen nich sagen, oder?
Hätte Trump nicht sagen sollen.

14:44 von Bernd Kevesligeti

>>Der Abgeordneten Alexandra Ocasio-Cortez ist Erfolg zu wünschen. Sie und Tulsi Gabbard, Bernie Sanders heben sich von den anderen Demokraten, von den Republikanern sowieso ab. Nichts von der Kriegsbefürwortung (Irak,Afghanistan etc.), Korruptiven und dem Neoliberalismus der Bidens, Clintons, Pelosis und Co.<<

Die Abgeordneten, die Sie befürworten, scheinen mir bei der amerikan.- Bevölkerung keine überwiegende Mehrheit zu finden. Beispiel Bernie Sanders: bereits 2X als Kandidat im Vorwahlkampf der Demokraten teilgenommen. Er war nicht ganz ohne Erfolg. Dennoch zweimal gescheitert. Gabbard ist direkt versunken... ich glaube auch nicht, dass sich die US-Bürger ihre Vorliebe zum Waffenbesitz so einfach nehmen ließen. Sie kennen es nicht anders.

@fathaland

Stand by kenne ich vom Fernseher, das ist der Modus in dem es nur nach einem Tastendruck wieder bereit ist, also nicht komplett ausgeschaltet. Würde ich übersetzen: Stetsbereitmodus.

Wenn am 4.11 Trump wieder

Wenn am 4.11 Trump wieder gewählt ist bin ich gespannt wie die deutschen Medien das dann "erklären" wollen.

@14:53 von rossundreiter

Sorry, aber das ist ein gnadenlos naive Interpretation der Worte von Trump.

US-Wahl: Der Kampf um den Kongress

Aber wir müssen abwarten, wie es letzten Endes in den Swing States ausgeht.

"Stand by"...

..stand by = "warten sie" .

Bleibt die Frage, worauf ?

Im Prinzip "auf weitere Anweisungen" ;)

Antwort auf den Kommentar

>Der Bürgerkrieg ist in den USA in manchen Gegenden längst Realität<.
Ich nehme mal an, dass er in South Carolina angefangen hat. Wollen die aus dem Verband austreten?
Und werden noch weitere zwölf Staaten sich dem noch anschließen?
Wo soll das hinführen? Bei einem Sieg von Biden wird aus Trumps Bürgerkrieg Bidens Bürgerkrieg.
Politik kann auch ausgesprochen gemein sein.
Dann sind aber auch Ausreden wie "Das war mein Vorgänger" verboten.

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