Ihre Meinung zu: Beben in Türkei und Griechenland: Lebenszeichen zwischen Trümmern

31. Oktober 2020 - 11:19 Uhr

Nach dem Erdbeben, das den Westen der Türkei und die griechische Insel Samos getroffen hat, laufen die Bergungsarbeiten. Mit jeder Stunde wächst die Angst, dass die Zahl der mehr als 20 Todesopfer noch drastisch steigen könnte. Von Karin Senz.

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Kommentare

Erdbebensicher!

Die Häuser auf den Fotos sehen doch sehr modern aus, die wie ein Kartenhaus in sich zusammenfielen und leider viele Menschen unter sich begruben. Warum wurden diese dann nicht erdbebensicher gebaut, wo es doch bekannt ist, daß in dieser Region es immer wieder zu schweren Erdbeben kommt.

11:26 von Heidemarie Bayer

Die Häuser auf den Fotos sehen doch sehr modern aus Warum wurden diese dann nicht erdbebensicher gebaut
.
sie haben einen "guten Blick" - modern = gut
warum die nicht erdbebensicher gebaut werden ?
hat jeder ne Versicherung ? warum nicht, "mir passiert nix"
Menschen sind eben nachlässig

Erdbeben

Ich finde es gut, das wenn so schwere Zeiten kommen, alles seitens Griechenland und der Türkei bei Seite gelegt wurde und man versucht sich human gegenseitig zu helfen.

@Heidemarie Bayer

Das Erdbeben soll ein starkes gewesen sein, es wird definitiv in der Region in der Türkei überprüft, ob erdbebensicher gebaut wurde, daher stehen wohl die meisten Gebäude noch. Es gibt aber natürlich auch alte Gebäude und die alle abreißen und umbauen, ist A organisatorisch und B aus Kostengründen nicht so einfach, wie man sich das vorstellt.

@Sisyphos3

Versicherung ist Pflicht in der türk. Region. Allerdings nützt einem das wenig, wenn man umkommt.

Mein beileid

Mein beileid gilt den angehörigen der verstorbenen Menschen. İch hoffe es werden nicht mehr tote folgen, ein mensch ist schon zu viel.
Den noch unter Trümmern liegenden wünsche ich durchalte vermögen und Geduld, geduld ist hier sehr wichtig. wer geduldig ist wird hoffentlich nicht hysterisch und spart Sauerstoff. Möge Allah bei allen sein, egal welchen glaubens.

Na , nicht sicher , ..warum ?

Wieviel Geld wollen Sie denn in die Hand nehmen um Städte " Erdbebensicher " zu machen ?
Da jeder weiß , dass wo Erdbeben entstehen können wäre eine Investition in solche Projekte ja höchst riskant für die Städteplaner bzw . für Investoren bei kalkulierbarem Soll und Haben .

Epizentrum

Da das Epizentrum die Projektion des Hypozentrums auf die Erdoberfläche ist, halte ich es für unwahrscheinlich, das dieses in 16 km Tiefe lag.

11:43 von Hackonya2

um das ging es mir eher nicht
wollte nur feststellen dass Menschen gelegentlich etwas nachlässig sind
in dem was sie tun - nicht tun
(Hausbau, befolgen von Sicherheitsstandards ... eigentlich dem gesamten Leben)
in Deutschland, in der Türkei, überall

11:49 von Boxtrolls

man könnte schon !
wie sieht es in Japan aus ?
und wenn man sich die Gebäude in Peru anschaut
die von den Inkas und die von den Spaniern
fällt einem auch manches auf !

Bitte helfen

Ich finde, wir sollten auch in die Türkei Helfer mit Spezialgeräten schicken, auch wenn Teile der dortigen Regierung kürzlich durch sehr unangenehmes Pöbeln aufgefallen sind. Da sollten wir jetzt drüber stehen.

Erdbebensicher

Tatsächlich wird in der türkei Schritt für Schritt jedes haus kontroliert dass vor 2003 (kann auch einpaar Jahre früher oder später sein) gebaut wurde, da es vorher keine bis wenig Vorschriften zum Erdbebensicheren bauen gab. Dass heißt nicht das Häuser die danach gebaut wurden garnicht kontrolliert werden. Es ist wie schon von anderen erwähnt sehr mühsam weil gefühlt und im übertriebenen sinne jedes dritte Haus nicht sicher ist und die Eigentümer sich schikaniert fühlen dass sich der Staat sich hier nicht bestechen lässt.
Im normal fall wird sogar das Haus gespert aber die menschen weigern sich auszuziehen und wollen immense summen an Entschädigung. Der staat gibt hilfe wie z. B. Kaution, drei Mieten und ca. 2500 bis 5000 lira für Möbel. Es sind auch neue gesetzte da die Bauherren mit sehr harten und langen Gefängnis strafen davor abschrecken sollen an Material oder Qualität zu sparen. In wie weit es durchgesetzt wird kann ich leider nicht beantworten.

@ Heidemarie Bayer - erdbebensocher gibt es eigentlich nicht

Die Häuser auf den Fotos sehen doch sehr modern aus Warum wurden diese dann nicht erdbebensicher gebaut

Bei einem Beben der Stärke 6,9 ist erdbebensicher sehr relativ, wenn das Epizentrum nicht so sehr weit weg ist.

@ Geol., um 11:55

“...halte ich es für unwahrscheinlich, das dieses in 16 km Tiefe lag.“

Ich bin zwar kein Geol., glaube aber den angegebenen Daten - was aber letztlich angesichts der Schäden ohnehin vollkommen wurscht ist.
Oder wäre Ihnen wohler, wenn das Epizentrum nur 4 km tief gelegen hätte?

Was weitaus erwähnenswerter sein dürfte, ist die Bereitschaft der griechischen und türkischen Regierung, sich ungeachtet der derzeitigen erheblichen politischen Spannungen nötigenfalls gegenseitig zu unterstützen.

@ schwer gestört, um 12:01

“Ich finde, wir sollten auch in die Türkei Helfer mit Spezialgeräten schicken, auch wenn...“

Davon können Sie ganz sicher ausgehen.

Sollte die türkische Regierung um derlei anfragen, werden Helfer mit dem erforderlichen Equipment umgehend dorthin starten.
Das ist eine Selbstverständlichkeit.

@um 11:38 von Hackonya2

Genau, das habe ich mir auch gedacht...

Geologische- Naturphänomene/ Gewalten lassen uns (manchmal schmerzhaft) daran erinnern, das wir doch alle nur Menschen- und den Naturgesetzen unterworfen sind...

...Man kann sich nicht gegen den Verlust seines Instinktes und Verstandes versichern....

Eine Tragödie ...

... aber trotz aller Streitigkeiten um die Gasvorkommen in der Ägäis sprechen sich die Präsidenten Griechenlands und der Türkei humanitäre Hilfe zu. Ein lobenswerter Hoffnungsschimmer in einer bereits aus den Fugen geratenen Welt.

12:01 von schwer gestört

Ich finde, wir sollten auch in die Türkei Helfer mit Spezialgeräten schicken ...

Man kann nicht einfach „ Helfer mit Spezialgeräten“ irgendwo hinschicken. Die türkische Regierung muss ein offizielles Hilfeersuchen abgeben, dann wird unser Auswärtiges Amt sofort reagieren. Die hiesigen Organisationen (THW, Rettungshundestaffeln) sind mit Sicherheit bereits in Bereitschaft. Schließlich muss deren Transport, Ankunft, Weitertransport an die Einsatzstellen organisiert werden. Um Unterbringung und Versorgung kümmern sich die meisten Orgs selbst, das haben sie inzwischen gelernt.

Lichtblick

Es ist schön zu sehen, dass in so einer Situation sich die beiden Nationen ggs die Hand reichen. Bitte mehr Nachrichten dieser Art!

Alles Gute für die Retter - hoffentlich überleben viele

Den Rettern in der Türkei wünsche ich, dass sie möglichst viele der Opfer leben rausbekommen. So ein Erdbeben ist traumatisch, schon bei der Stärke. Alles Gute für die Retter von mir und dass möglichst viele der Opfer überleben.

Und was ist mit Griechenland?? Wie schlimm ist es dort?? Was ist mit den Flüchtlingen auf Samos?? Denn Samos hat es ja auch schwer getroffen.

Aber eine Frage:
so ein riesiges Beben kündigt sich doch eigentlich Wochen wenn nicht gar Monate vorher mit Vorbeben an (z.B. Bebenschwarm und andere kleinere Beben in dem Bereich). Gab es da gar nichts?? Das kann ich mir eigentlich nicht vorstellen.

@harry_up 12:06

Es geht um den "Begriff Epizentrum". Dieses liegt in überhaupt keiner Tiefe (es sei denn am Meeresboden) sondern am Fußpunkt des Lots vom wahren Erdbebenzentrum auf die Erdoberfläche. Also ein fiktiver Ort.

11:49 von Boxtrolls

«Wieviel Geld wollen Sie denn in die Hand nehmen um Städte "Erdbebensicher" zu machen ?
Da jeder weiß , dass wo Erdbeben entstehen können wäre eine Investition in solche Projekte ja höchst riskant für die Städteplaner bzw . für Investoren bei kalkulierbarem Soll und Haben.»

Ganz im Prinzip, unabhängig von Geld in Land (x):

Viel riskanter ist es für jeden Investor, in erdbebengefährdeten Gebieten Gebäude zu bauen, die nicht den neuesten Erkenntnissen von "erdbebensicher" entsprechen. Wegen Erdbeben eingestürzte Gebäude neu machen, ist viel teuerer, als bestmögl. erdbebensicher bauen. Gar nicht zu reden von schwer verletzten, oder toten Menschen.

Für verschiedene Gebäudeformen / unterschiedliche Höhen gibt es unterschiedl. geeignete Baukonzepte. Für Hochhäuser Bauweise mit "Zentralpfeiler", an dem die Strukturen außen hängend schwingend gelagert sind. Prinzip JAP-Pagode aus Holz mit Mittelpfeiler.

So baut man in Japan.
Sonst täte in Tokyo mind. 3x / Jahr schlimm was einstürzen.

@Sisyphos3

Es wird überprüft, ob neue Bauten erdbebensicher sind. Japan ist auch mit eine führende Wirtschaftskrat, da gibt es auch täglich Erdbeben, die können sich das leisten. Inkasbauten? Das kann sich wohl heute kaum einer leisten, es sei den er wäre König.

@schwer gestört

Gepöbbelt hat das normale Volk bestimmt nie und exakt diese Region wird auch von der Opposition CHP regiert.

@spax-plywood

Das Erdbebenzentrum soll auch im Meer gelangen haben, es gab nämlich auch Überschwemmungen an den Küsten. Eine Art Tsunami.

@schabernack

Japan ist wirtschaftlich viel stärker als die Türkei, dann denke ich das es da weniger alte Gebäude gibt. Die neueren Gebäude haben keine Probleme, ich habe selbst bekannte in der Region, welche mir das mitteilen.

Am 31. Oktober 2020 um 12:01 von schwer gestört

"Ich finde, wir sollten auch in die Türkei Helfer mit Spezialgeräten schicken, auch wenn Teile der dortigen Regierung kürzlich durch sehr unangenehmes Pöbeln aufgefallen sind. Da sollten wir jetzt drüber stehen."

Ich finde Ihren Versuch diese Naturkatastrophe für Ihre politischen Ansichten zu missbrauchen einfach nur widerlich.

Ich spreche den beteiligten Menschen in der Türkei und Griechenland mein tiefstes Beileid aus und wünsche ihnen viel Kraft, um diese Tragödie zu überstehen. Es ist eine Region, die sehr oft unter Erdbeben leidet...

12:16, Koray

>>Lichtblick
Es ist schön zu sehen, dass in so einer Situation sich die beiden Nationen ggs die Hand reichen. Bitte mehr Nachrichten dieser Art!<<

Da schließe ich mich an.

12:21 von Demokratieschue...

«Aber eine Frage:
so ein riesiges Beben kündigt sich doch eigentlich Wochen wenn nicht gar Monate vorher mit Vorbeben an (z.B. Bebenschwarm und andere kleinere Beben in dem Bereich). Gab es da gar nichts?? Das kann ich mir eigentlich nicht vorstellen.»

Wie gut und umfangreich die seismologische Erfassung in der Türkei ist, weiß ich nun nicht genau. Aber sehr vermutlich gar nicht so schlecht, da die Region sehr erdbebengefährdet ist, und das akute Beben nicht aus heiterem Himmel völlig unerwartet geschah.

In Istanbul (wie auch in San Francisco, wie auch in Tokyo) erwartet man ja immer "The Big One" mit Erdbebenstärken von noch mehr als den ± 7,0 auf der Richter-Skala wie nun in Izmir geschehen. 7,0 ist schon sehr stark.
10 Mal stärker auf der logaritmischen Skala als 6,0.

Man kann immer Vorbeben aufzeichnen. Ob dann aber noch eins mit höherer Stärke kommt, das weiß man nie. Japan hat das mit Abstand beste Netz von Erdbebenaufzeichnung. Fukushima mit ± 9,0 kam völlig unerwartet.

Und wieder schlägt die Stunde ...

... der Rettungshunde, welche der technischen Ortung sehr häufig weit überlegen sind. Das „übliche“ Zeitfenster ist recht klein, nach Ablauf von 72 Stunden schwinden die Chancen verschütteter Menschen rapide.

@demokratieschü..., 12:21

Aber eine Frage:
so ein riesiges Beben kündigt sich doch eigentlich Wochen wenn nicht gar Monate vorher mit Vorbeben an (z.B. Bebenschwarm und andere kleinere Beben in dem Bereich). Gab es da gar nichts?? Das kann ich mir eigentlich nicht vorstellen.

Und wieder einmal legen Sie den Finger in die Wunde, stellen die naheliegendste aller Fragen, und den Experten muss es wie Schuppen von den Augen fallen. Warum nur haben die Seismologen das Erdbeben nicht vorhergesehen? Haben sie nicht richtig aufgepasst? Oder haben sie vielleicht in ihrem Studium nicht gelernt, wie man Erdbeben ganz einfach schon Wochen, ja sogar Monate im voraus prognostizieren kann?
Wäre die Katastrophe womöglich vermeidbar gewesen, wenn man die Daten über Beben im Vorfeld lieber gleich an Sie geschickt hätte?

12:45 von Hackonya2

«Japan ist wirtschaftlich viel stärker als die Türkei, dann denke ich das es da weniger alte Gebäude gibt. Die neueren Gebäude haben keine Probleme, ich habe selbst bekannte in der Region, welche mir das mitteilen.»

Das mit den wenigen alten Gebäuden in Ballungsräumen in Japan ist vollkommen richtig angemerkt. Gibt es sie doch, sind nicht wenige noch aus Holz. Diese Bauten haben ein prinzipiell anderes, besserers Schwingungsverhalten bei Erdbeben als Bauten aus Ziegelsteinen, oder auch aus Stahlbeton. Es sei denn, man hat im Lauf der Zeit Dächer aus Stein drauf gebaut. Dann sind es die ersten Gebäude, die wie Kartenhäuser zusammenklappen.

Hinzu kommt eine ganz besondere Gesetzgebung in JAP: Erbt wer ein Haus. Darf dies max. 12 Monate unbewohnt bleiben. Wenn länger, muss es nach aktuellem Erdbeben-Baustandard umgebaut, oder abgerissen werden. Ziehen Erben innerhalb von 12 Monaten ein, darf das Haus unverändert bleiben.

Viele kleinere Gebäude in JAP werden nicht älter als ± 30 J.

@ Inga N., um 12:52

re 12:01, von schwer gestört

Ich kann Ihrem Vorwurf, User schwer gestört 'missbrauche diese Naturkatastrophe für seine politischen Ansichten', nicht annähernd folgen.

Es sei denn, Sie wären “Followerin“ Erdogans, wovon ich nicht ausgehe.

Erdbeben ...

Wirbelstürme, Überschwemmungen, Waldbrände, Corona ... zeigen der Menschheit ständig in aller Deutlichkeit auf, dass sie genug damit zu tun hätte, diese Prüfungen zu bewältigen (kräftemäßig und finanziell). Stattdessen vergeuden die Staatenlenker und ihre Helfershelfer Zeit, Kraft, Geld, um Feindschaften zu pflegen und Kriege zu führen. Warum reichen Unglücke wie dieses nicht, damit Lernen stattfindet?

@Hackonya2 12:42

Von der Begrifflichkeit wäre das, was Sie beschreiben, das "Epizentrum in der Ägäis". Das "Erdbebenzentrum" -Hypozentrum, (die Quelle)-lag wie schon anderweitig geschrieben 16 km lotrecht darunter.

@ spax-plywood, um 12:28

re @harry_up 12:06

Danke für Ihren Hinweis. “Epi“ heißt ja “oben“, “auf“ oder “über“...

Richtigerweise müsste es also “Hypozentrum“ heißen.
(Nur “Zentrum“ wär ja auch nicht verkehrt.)

Ebenfalls korrekt wird in einem TS-Bericht auch von “Erdbebenherd“ gesprochen.

@Inga N. 12:52

Kein Missbrauch für politische Zwecke erkennbar!

13:08 von frosthorn

@demokratieschü..., 12:21
Aber eine Frage:

Und wieder einmal legen Sie den Finger in die Wunde, stellen die naheliegendste aller Fragen, und den Experten muss es wie Schuppen von den Augen fallen. ...

Herrlich!

Man kann es nicht oft genug sagen, auch wenn es wahrscheinlich wieder mal ergebnislos abperlt ... trotzdem danke für den Versuch.

12:52 von Inga N.

>>Ich finde Ihren Versuch diese Naturkatastrophe für Ihre politischen Ansichten zu missbrauchen einfach nur widerlich.<<

Was ist daran widerlich, wenn zur Hilfe empfohlen wird? Die Kehrseite wäre es... einfach zu ignorieren. Trotz Pöbeleien.

13:16 von schneegans

Stattdessen vergeuden die Staatenlenker und ihre Helfershelfer Zeit, Kraft, Geld, um Feindschaften zu pflegen und Kriege zu führen. Warum reichen Unglücke wie dieses nicht, damit Lernen stattfindet?
#
Das ist eine gute Frage,ich hoffe auf die Lernfähigkeit der Menschen.

Ich bewundere die Helfer

Auf diesen instabilen Hügeln zu klettern und in den installieren Höhlen zu kriechen, um andere zu retten... Ich glaube, ich hätte nicht den Mut dazu...

14:03 von Tada

... Auf diesen instabilen Hügeln zu klettern und in den installieren Höhlen zu kriechen, um andere zu retten... Ich glaube, ich hätte nicht den Mut dazu...

Das ist, wenn es sich nicht um Profis handelt, auch äußerst leichtsinnig und führt immer wieder zu weiterem Einsturzgeschehen und Verletzungen. Viel zu oft werden Verschüttete durch laienhafte Rettungsversuche nur weiter in Gefahr gebracht.

@Thomas D.

Aber kann man denn immer warten, bis die Profis eintreffen? Es heißt ja, es geht um die Zeit. Je schneller, desto besser.

@Thomas D.

Die AFAD ist vor Ort und das sind Profis mit Erfahrung. Natürlich birgt sich, wie auch bei Feuerwehrleuten, bestimmt eine Gefahr, welcher aber teils unumgänglich ist.

13:15, harry_up

>>@ Inga N., um 12:52
re 12:01, von schwer gestört

Ich kann Ihrem Vorwurf, User schwer gestört 'missbrauche diese Naturkatastrophe für seine politischen Ansichten', nicht annähernd folgen.

Es sei denn, Sie wären “Followerin“ Erdogans, wovon ich nicht ausgehe.<<

Ich glaube, Sie irren sich.

Es ist auch zum Verzweifeln

„Eine Frau läuft vor einem meterhohen Trümmerhafen auf und ab, klopft sich vor lauter Verzweiflung immer wieder auf die Schenkel, lässt sich nicht beruhigen. Hier stand mal ein mehrstöckiges Haus. Wen sie darin vermutet, die Bilder im türkischen Fernsehen lassen es offen.“

Man kann in solchen furchtbaren Situationen schon froh sein, wenn man nicht allein ist. Und etwas tun kann.

@schneegans

Aktuelles Thema: Lockdown 2 wegen Corona und das damit auch viele nicht einverstanden sind, die Entscheidungen treffen die Politiker. Nun meine Frage im Bezug auf dieses Erdbeben: Was hat das Leid der Menschen dort in der Region nun zu tun, mit irgendwelchen Entscheidungen der Politiker? Wer soll da, was daraus lernen?

14:28 von Tada

@Thomas D.
Aber kann man denn immer warten, bis die Profis eintreffen? Es heißt ja, es geht um die Zeit. Je schneller, desto besser.

Dass unerfahrene Menschen versuchen, verschüttete Angehörige zu finden und und zu retten, ist ja völlig klar und nachvollziehbar, aber aus Sicht professioneller Helfer absolut nicht hilfreich, sondern hochgefährlich.

Diese Menschen können nicht beurteilen, wie stabil und tragfähig der Untergrund ist, provozieren weitere Einstürze und bringen sich und andere zusätzlich in Gefahr. Wie da Dutzende Menschen auf Trümmern herumlaufen ist aus der Sicht einsatzerfahrener Fachleute erschreckend.

Ja, die Zeit drängt. Wenn sich aber professionelle Einsatzkräfte erstmal um verunglückte Laienhelfer kümmern müssen, leiden die, welche unter den Trümmern begraben liegen.

14:29 von Hackonya2

@Thomas D.
Die AFAD ist vor Ort und das sind Profis mit Erfahrung. Natürlich birgt sich, wie auch bei Feuerwehrleuten, bestimmt eine Gefahr, welcher aber teils unumgänglich ist.

Ja, die AFAD-Leute sind gute Leute und genau die, die es jetzt braucht. Und was die Gefahr angeht, diese Mannschaft weiß, was sie tut.

@ Hackonya2

"@Thomas D.
Die AFAD ist vor Ort und das sind Profis mit Erfahrung." Am 31. Oktober 2020 um 14:29 von Hackonya2

*

Der User hat doch nicht behauptet, dass da keine Profis wären, sondern hat auf meinen Beitrag geantwortet. Ich fand die Antwort sehr gut, denn sie hat auch die Problematik des "gut gemeintes" deutlich gemacht.

Lebenszeichen

Alles gut den Opfern und großen Danke an die vorbildlichen guten Rettungskräfte.

Lernen

14:41 von Hackonya2
Zitat"
Nun meine Frage im Bezug auf dieses Erdbeben: Was hat das Leid der Menschen dort in der Region nun zu tun, mit irgendwelchen Entscheidungen der Politiker? Wer soll da, was daraus lernen?
" ZITAT Ende
Ganz Einfach wir sehen das Leid der Überlebenen. Häuser sind nicht Erdbebensicher, viele Menschen wurden durch eine "Naturkatastrofe aus dem Leben gerissen. Natürlich gibt es keine 100%zentige Sicherheit.
Wir Menschen haben schon genug Probleme mit den natürlichen Unwägbarkeiten, deshalb sollten wir aufhören uns noch gegenseitig mit Krieg zu bedrohen. Ein Bombenkrieg würde unnötiger Weise Leiden über die Überlebenden bringen.
Also sollten wir aufhören uns gegenseitig mit Erstschlägen mit A Waffen zu bedrohen, anstatt den "Start Vertrag" aufzulösen hätte das Friedenstäubchen Trump diesen Vertrag verlängern und weitere Abrüstungsverträge verhandeln müssen.
Mit Internationaler Hilfe bei Erdbeben könnte Vertrauen geschaffen werden, und endlich zig Milliarden $ den ..

@Thomas D.

"Ja, die Zeit drängt. Wenn sich aber professionelle Einsatzkräfte erstmal um verunglückte Laienhelfer kümmern müssen, leiden die, welche unter den Trümmern begraben liegen." Am 31. Oktober 2020 um 15:02 von Thomas D.

*

Dann lieber die Wege frei räumen, damit die Profis schneller durchkommen?
(Tatendrang ist ja da, aber ich wüsste auch nicht, was da zu tun ist.)

@ Hackonya2 14:41

Lesen Sie bitte meinen Text richtig:
Da schreibe ich, dass die Menschen genug damit zu tun haben, Unglücke wie dieses (u. andere Naturkatastrophen) zu bewältigen und daraus lernen sollen, ihre Kräfte nicht für Kriege ect. zu verschwenden.

13:08 von frosthorn

kein Mensch kann ein Erdbeben voraussagen
so wenig wie einen Vulkanausbruch
bestenfalls eine Wahrscheinlichkeit angeben
es passiert was ... die nächsten paar Monate ... Jahre

ich wünsche dem türkischen un griechischen Volk

Viel Erfolg bei der Bergung der verschütteten Menschen

Pfusch am Bau

Die Bauvorschriften der Türkei reichen eigentlich völlig aus, um erdbebensicher zu bauen. Das Problem ist aber, dass früher viel gepfuscht wurde. Da stimmt weder der Wasser-Zement-Gehalt noch ist ausreichend Armierung (Betonstahl) vorhanden. Außerdem werden noch während des Baus 2-3 Etagen zusätzlich hochgezogen, obwohl dies in der Baugenehmigung nicht vorgesehen.

Die Regierung-Erdogan versucht mit riesigen Wohnprojekten die Leute zum Umziehen zu bewegen. Durch günstige Raten können selbst Rentner noch Wohnungseigentümer werden.

Man hofft, dass man schon in wenigen Jahren alle Menschen aus den gefährdeten Alt-Bauten herausholt. Es ist eben ein Wettlauf mit der Zeit.

16:36 von Tada

@Thomas D.
"Ja, die Zeit drängt. Wenn sich aber professionelle Einsatzkräfte erstmal um verunglückte Laienhelfer kümmern müssen, leiden die, welche unter den Trümmern begraben liegen." Am 31. Oktober 2020 um 15:02 von Thomas D.

Dann lieber die Wege frei räumen, damit die Profis schneller durchkommen?
(Tatendrang ist ja da, aber ich wüsste auch nicht, was da zu tun ist.)

Genau. Meist ist es ja der Fall, dass die Trümmer der Gebäude über den eigentlichen Standort hinaus herumliegen und z.B. die Straßen für Rettungsfahrzeuge unpassierbar machen. Hier kann man sinnvoll vorbereitend helfen, ohne sich und andere zu gefährden.

Auch die Berufsretter werden sich zuallererst um ihre eigene Sicherung kümmern, Übersicht verschaffen, Gefahrenbereiche erkennen und markieren, Fixierung instabiler Gebäudeteile etc. bevor da irgendein Presslufthammer oder Bagger zum Einsatz kommt.

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