Ihre Meinung zu: Sind Fleischersatzprodukte die neue Antriebstechnik der Branche?

29. Oktober 2020 - 8:13 Uhr

Beyond Meat hat es vorgemacht. Mit den fleischlosen Alternativen lässt sich Geld verdienen. Traditionsunternehmen wie die Rügenwalder Mühle machen es nach. Ist das quasi die neue Antriebstechnologie dieser Branche? Von Iris Marx.

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Kommentare

Schon "Fleischersatzprodukte" ist ein Unwort.

Man konnte sich schon immer ohne Fleisch ernähren, wenn man das denn so wollte. Niemand hat dafür "Fleischersatzprodukte" gebraucht, oder "vegane Schnitzel" und solchen Unsinn. Jeder wusste, welche Lebensmittel man dafür braucht.

Ich halte das alles für modebedingte Geschäftemacherei - kann man doch die Bohnen gleich für das dreifache verkaufen. Aus Sicht der Hersteller verständlich.
Aber die Verbraucher outen sich als etwas unwissend.

Chemiker entwickeln die Produkte

Die Nahrungsmittel-Panscherei nimmt also volle Fahrt auf?
Was Nahrungsmittelchemiker alles in solche Produkte mischen, sollte jeden bewusst essenden Menschen die Wut ins Gesicht schreiben.
Schon heute werden immer mehr Produkte gestreckt, verwässert, mit Füllmitteln belastet, mit billigem Zucker Geschmack gezaubert und mit billigem Fett die Einwaage gesteigert.

Wer noch weiß, wie damals die Produkte schmeckten, der ekelt sich heute nicht selten.
Da hilft nur der eigene Gartenanbau und die eigene Viehzucht vom Nachbarn, um noch zu wissen, was gute Nahrung ist!

Hochverarbeitete Lebensmittel

Hochverarbeitete Lebensmittel als vorteilhaft zu betrachten, halte ich für einen falschen Weg.

„Beyond Meat hat es vorgemacht: Mit den fleischlosen Alternativen lässt sich Geld verdienen. Traditionsunternehmen wie die Rügenwalder Mühle machen es nach. Ist das quasi die neue Antriebstechnologie dieser Branche?“

Sieht ganz so aus:
"Gerade die klassischen Fleischbetriebe wie etwa die Rügenwalder Mühle zeigen, dass die Entwicklung dieser Produkte zu einem echten Paradigmenwechsel führen kann"

Wurde auch Zeit: „Der Fleischkonsum steht durch die massive Nutzung natürlicher Ressourcen als ein Klimatreiber in der Kritik“

Zu Recht, wie jeder erkennen kann/könnte, der sich einmal mit den Hintergründen der Politik - insbesondere der Agrarpolitik - von Brasiliens rechtsextremen Präsidenten Bolsonaro befasst.

„Die Veggie-Alternative gilt als nachhaltiger, weil weniger Land und Wasser verbraucht werden und weniger schädliche Klimagase entstehen - ganz zu schweigen vom Aspekt des Tierwohls“

Aus o.g. Gründen (Regenwaldrodung u.a. für Sojaanbau) muss aber auch hier genau hingeschaut werden.

Beyond Meat verdient Geld?

Liest sich für die Autorin sicherlich ganz gut, entspricht aber leider nicht der Realität.
Beyond Meat hat seit seinem Bestehen noch kein Geschäftsjahr mit Gewinn abgeschossen.
Der Verlustvortrag beträgt USD 150 Mio., bei einem Umsatz von USD 113 Mio. (2.Quartal 2020).
Boom sieht anders aus.

nächster Börsenboom

--> Modern Meat!

Veg* Schnitzel, Steak und Wurst

Das wird gleich wieder ein Fest, wenn sich darüber aufgeregt wird, warum vegetarische und vegane Produkte die Bezeichnungen Schnitzel, Steak und Wurst verwenden (dürfen).
Deshalb in vorauseilendem Gehorsam der Hinweis, dass auch eine Wurst nichts ist, was auf Bäumen wächst: dafür werden Tiere getötet, vermust, stark gewürzt, mit Konservierungsmittel und Geschmacksverstärker angereichert und danach in einen Darm gepresst.
Das ist zu 99% ein industrieller Vorgang. Wobei aber (gefühlt) 99% aller Verbraucher sowieso nur beim Metzger des Vertrauens um die Ecke kaufen und die Tiere persönlich kannten.

Lecker

Also ganz ehrlich, vorgestern habe ich auf einer Dienstreise das erste mal in einer Starbucks Filiale ein Beyond Beef Sandwich gekauft einfach aus Neugier, nach 30 Sekunden fehlte die Hälfte, weil meine Frau, es aufgefuttert hatte. Wir haben dann einen zweiten gekauft und gestern gleich 2 zum Frühstück. Ich kann mir absolut vorstellen, so einen Fleischersatz häufiger zu essen und zwar nicht aus einem Umweltgedanken heraus, sondern weil es wirklich super geschmeckt hat und ich esse sonst wirklich gerne Fleisch. Wenn man bedenkt, dass es gesünder ist und auch in der Herstellung z:b. gegenüber Fleisch 99% Wasser spart is dass ein weiterer Grund. Und die Umsätze sind nicht so hoch, weil man gerade erst die Produktion aufbaut. Beyond Meat Produkte sind sehr schnell ausverkauft.

@xerxes64 Tesla

Tesla hat in den ersten Jahren auch keinen Gewinn gemacht, dreht jetzt aber langsam auf. Am Anfang muss in Produktionsanlagen investiert werden, deswegen dauert es ein wenig, bis man in die Gewinnzone kommt.

Regenwaldrodung

>Aus o.g. Gründen (Regenwaldrodung u.a. für Sojaanbau) muss aber auch hier genau hingeschaut werden.

Wie oft muss noch gesagt werden, dass der Regenwald nicht für das Soja der Vegtetarier/Veganer abgeholzt wird, sondern das Futter unserer Tiere (in der Massentierhaltung) ist. Das sollte als Sticker über jede Kommentarspalte zur pflanzlichen Ernährung stehen.

Gewinne und Verluste

Neue Unternehmen machen in der Regel immer Verluste. Das hat neben den Kosten für Innovationen auch immer steuerliche Gründe. Amazon, Zalando, Facebook, Instagram und Co. haben zu Beginn auch Verluste in Millionenhöhe angegeben. Dass dies vollkommen normal ist, wird auch von kompetenten Anlegern so gesehen. Daher wurden auch deren Aktien von Anfang an gehandelt.

Ekel

Ich finde die Tierhaltung mit unter viel ekelhafter als die künstlich hergestellten Nahrungsmittel. Und ja, ich züchte Bienen, habe mehrere Komposthaufen und einen Gemüsegarten. Und eine Nachbarin und Patienten die Hühner züchten.
Trotzdem ist es bei der aktuellen und weiter zu erwartenden Überbevölkerung ein guter Ansatz künstlich hergestellte Nahrung herzustellen.

09:01 von Nettie

es wäre aber nochmehr gewonnen, wenn wir nicht 30% unseres billigfleisches nach china verhöckern und auf der gülle sitzen bleiben. einfach mal an germany people first denken

@08:22 von Tada

Menschen die diese Produkte kaufen, werden als Flexitarier bezeichnet. Diese möchten nicht mehr dieses System unterstützen und ihren Fleischkonsum einschränken. Aus Gewohnheit will man aber nicht auf ein Schnitzel verzichten, was völlig legitim ist. Langjährige Vegetarier und Veganer sind nicht die Zielgruppe. Die machen Ihre Burger selbst aus z.B. Kidneybohnen, machen sich einen Seitanbraten oder einfach nur einen ordentlichen Gemüseeintopf.

@09:05 von xerxes64

Keine Ahnung, wo Sie Ihre Zahlen her haben, aber statista.com schreibt folgendes:

Im Jahr 2019 erwirtschaftete das Unternehmen einen weltweiten Umsatz von rund 297,9 Millionen US-Dollar. Im Vergleich zum Vorjahr konnte das Unternehmen die Firmenumsätze damit um rund 238,8 Prozent steigern.

Bei +200% Umsatzsteigerung ist die Bezeichnung "Boom" schon angebracht.

Die Menschen werden aus Gier

Die Menschen werden aus Gier einzelner Branchen krank gemacht und schon profitiert davon die Pharma-Industrie.Das ist nur ein Kreislauf krankhafter Vorstellung gewisser Leute. Die Bevölkerungen dieser Erde werden nur noch chemisch verseucht und keinen Verantwortlichen interessiert das.
Money,Money ist die Devise und nicht Gesundheit.Wenn es nicht so ernsthaft wäre, da könnte man darüber nur herzhaft lachen.

Ich werde

das Gefühl nicht los, das bei einem Teil der Menschen die Geschmacksnerven stark gelitten haben. Das liegt vielleicht am Konsum von Fertigprodukten.
Um anderen Produkten einen ähnlichen Geschmack zu geben, der Fleisch irgendwie ähnelt, setzt eine Extreme Verarbeitung voraus.
Die Menschen sollten besser lesen was da alles drin ist an Chemie.
Ich kauf doch beim Bäcker Brot, nach alter Tradition gebacken, und keinen veränderten Pappkarton der nach Weißbrot schmeckt.
Schnitzel gibt es nun mal nur vom Schwein.

,

Veggie ist nicht gleich gesund und ökologisch...

Veggie ist schicker Lifestyle vor allem in Metropolen. Gesund und ökologisch ist das Zeug jedenfalls nicht. Was da alles reingebappt wird, damits so ähnlich wie Käse oder Fleischklops aussieht und schmeckt... blöch... so richtig appetitlich ist die Zutatenliste aber auch nicht und nen extra saftigen Preisaufschlag gibts für Lifestyle auch noch.

Fleischloses Leben ist Mensch*Innenpflicht

Fleischlos macht nicht nur glücklich und hält gesund, sondern es ist zugleich eine ethische Vorgabe aus Respekt für unser Mitgeschöpf*Innen. Zum ethisch korrekten Verhalten gehört dann aber auch die Konsequenz, Begriffe, die eng mit dem Fleisch-industriellen Narrativ verknüpft sind, zu vermeiden. Das betrifft die Begriffe wie "Burger" und Würstchen" und die optische Nachbildung von Fleischprodukten durch pflanzlicher Produkte gleichermaßen. Nur eine klare und konsequente Ausgrenzung aller Begriffe, Produkte und Formen der "Fleischwelt" entspricht dem Respekt vor Mitgeschöpf*Innen. Es reicht mithin nicht, das Ethisch Gebotene zu tun, sondern die innere Gesinnung gibt den Ausschlag zwischen verantwortungsbewussten Mensch*Innen und solchen Männern, die verantwortungslos Fleisch konsumieren (und wahrscheinlich auch noch SUV fahren).

Neutralität

" Weg von den etwas faden Soja-Varianten, kopiert das Unternehmen etwas schamlos in Aufmachung und Verpackung die klassischen Fleischprodukte. "

Diesen Satz würde ich in einer wertenden Zeitung wie dem Spiegel erwarten, den ich aber mit Absicht nicht lese. Bei tagesschau.de wünsche ich mir eine neutrale Berichtserstattung, ähnlich wie in den Nachrichten um 20.00 Uhr.

Das Traditionsunternehmen

“Rügenwalder Mühle“, das seit 2017 zur Tönnies-Gruppe gehört.
Was stelle ich mir unter Fleischersatz vor? Und dann noch der ganze Chemiebaukasten der “Produzenten“.

Für die Fleischanhänger....

gibt es eine einfache Frage: wären sie bereit das Ferkel, das Schwein, die Kuh oder das Kalb etc. zu streicheln - und dann selbst zu schlachten? Kinder werden aud Bauernhöfen die Tiere gezeigt, aber der Schlachthof, das Blut und die Schreie der Tiere werden ihnen vorenthalten! Warum?

um 08:22 von Tada

"Niemand hat dafür "Fleischersatzprodukte" gebraucht, oder "vegane Schnitzel" und solchen Unsinn."
.
Man braucht auch kein "Fleisch" oder "Schnitzel" oder solchen Unsinn.

Meine Güte...

Manche Kommentare sind wieder nur zum Hand-auf-Kopf-Schlagen. Habt ihr mal geguckt, was in euren Fleischprodukten so drin ist? Ihr glaubt doch nicht ernsthaft, dass da (vor allem im Billigfleisch) nur Fleisch drin ist? Die Alternativen sind doch vor allem für Leute gedacht, die entweder umsteigen auf eine vegetarisch/vegane Ernährung oder öfter mal das Fleisch weglassen wollen. Und Zutaten wie Methylcellulose stören mich nicht, die werden auch in so vielen anderen (nicht veganen) Produkten verwendet. Aber ja, regt euch auf und beschäftigt euch bloß nicht mit eurer Ernährung. Könnte ja sein, dass man dann Sachen erfährt, die einem gar nicht so gefallen :) Das esse ich doch lieber ein Stück Ersatzfleisch mit allerlei Zusatzstoffe, das musst wenigstens nicht leiden.

Sorry, aber Fleisch bleibt Fleisch.

Ich durfte in einem Einkaufszentrum an einer Blindverkostung teilnehmen. Schlussendlich wurden 68% der Ersatzprodukte von den Testern erkannt. ein schwaches Ergebnis.
Zum anderen: Warum steht auf der Packung immer der Vergleich zu dem was es ja nicht ist ... Fleisch? Schreibt doch drauf was drin IST, und nicht an was es erinnern SOLL. Und was macht diese fleischlose Ernährung mit dem Menschen von heute? "Leiden" A geht ... B & C kommen?
Zum anderen: ich bezweifle stark, dass die Welt umweltbegünstigt flächendeckend Ersatzprodukte für alle herstellen kann ohne in die Natur ein zu greifen. Was ist dann da "auf Dauer gesund"?
Mit hochgezüchteten Monokulturen werden bekannter Maßen z.B. andere Tiere und Insekten zurück gedrängt, kommt vermehrt Kunstdünger zum Einsatz und sind Schädlinge auf dem Vormarsch.
Fleischersatz wird eine Ergänzung bleiben; zumal Tiere auch andere Produkte als Fleisch bereitstellen die wir sonst auch wieder auf anderem Weg herststellen müssten.

Soja aus dem Regenwald wird

Soja aus dem Regenwald wird in Europa nur verwendet, um Vieh zu ernähren. Das Soja in den „Ersatzprodukten“ stammt ausnahmslos aus Europa.

Wer es mag ...

Fleischlos glücklich, jeder der möchte darf es gerne sein.

Und ich bin mit einem guten Stück Fleisch glücklich.

Zumindest solange es noch erlaubt ist. Vielleicht wird aber das Natürlichste auf der Welt (Natur ist auch Fleisch essen) bald unter dem Deckmantel des Tierwohls und der Klimafreundlichkeit verboten. Wollen wir hoffen, dass eine Partei mit solchen Ideen nie an die Macht kommt.

Fleischersatzprodukte

Zunächst einmal wäre ein Rückgang der Fleischkonsums zu begrüßen. Aus gesundheitlichen und ökologischen Gründen. Ging doch vor wenigen Jahren auch noch mit weniger Fleisch pro Kopf. Da waren wir auch nicht alle Vegetarier und haben nicht gedarbt.
Ob die Leute dann einen Gemüseeintopf oder einen Veggie-Burger essen, ist erst mal egal. Bei den Fleischersatzprodukten lohnt sich aber auf jeden Fall der Blick auf die Zutatenliste. Damit ein Soja-Bratling so schmeckt, wie eine Bulette, muss schon ein wenig nachgeholfen werden.
Allerdings gilt das auch für viele klassische Fertigprodukte, die sicherlich mehr verkauft werden. Die typische Fertigpizza mit Analogkäse und Sekundärschinken ist auch nicht chemiefrei.

@ um 10:15 von karlheinzfaltermeier

Nach meinem Dafürhalten sollten alle Kinder schon in der Grundschule durch Bauernhöfe und Massenzuchtanstalten geführt werden und danach durch die Schlachthöfe.
Das Elend der Menschheit wird uns zu recht jeden Tag in den Nachrichten berichtet.
Das Elend von Tieren kommt nur ausnahmsweise mal vor, aber nicht im Kinderprogramm.
ZB könnte die „Sendung mit der Maus“ mal eine mehrteilige Dokumentation dazu anfertigen und jeden einzelnen Schritt von der Geburt eines „Nutztieres“ über die Trennung von der Mutter schon nach wenigen Tagen, von den beengten Boxen und Ställen und der viel zu häufigen Medikamentengabe bis hin zum qualvollen Transport zu den Schlachthöfen und der erbärmlichen und grausamen Tötung, die nicht immer auf Anhieb funktioniert und dann noch grausamer vollendet wird, bis zum Zerlegen des Opfers mit Kettensägen, für Kinder berichten.
Das wäre richtig & lehrreich. Und würde mit Sicherheit dazu führen, dass der Fleischkonsum binnen kürzester Zeit zurückgeführt werden könnte.

@ karlheinzfaltermeier, um 10:15

Richtig.

Dieser Gedanke ließe sich problemlos fortsetzen.
Wer würde hier Kinder in den Tagebau schicken, um bei der Gewinnung irgendwelcher Metalle mitzuarbeiten, oder sie an Nähmaschinen setzen und billige Klamotten fertigen lassen?

Die Formulierung “ich bin Fleischesser“ bringt mich immer auf die Palme; ein Relikt aus Zeiten, in denen der Slogan “Fleisch ist ein Stück Lebenskraft“ vielleicht noch seine Berechtigung hatte, weil damals wirklich noch körperlich hart gearbeitet wurde - etwas, das es heute nur noch in vereinzelten Berufsgruppen gibt.

Wir sind hier ganz schön verwöhnt und oftmals ebenso verlogen, regen uns aber allzu gerne auf über andere.

Was esse ich da überhaupt?

Das grundsätzliche Problem ist doch das selbst "Nutztiere" heutzutage immer mehr zu fühlenden empfindsamen Individuen hochsterelisiert werden und einem das Gefühl impliziert wird man töte quasi ein menschenähnliches Lebewesen.
Klar sollte die Tierhaltung einen anderen Weg einschlagen nur muss man dann auch Kontrollen und Rahmenbedingungen schaffen welche dies unterstützen.
Zudem sollte man auch die Großkonzerne viel stärker überwachen, denn da liegt der Hase im Pfeffer.
Wenn man eine artgerechte Haltung will dann geht das nicht auf freiwilliger Basis dann muss man hart durchgreifen.
Wenn man dies dann erreicht hat braucht man auch keinen übermäßigen Einsatz zb. von Antibiotika.
Im übrigen ist die vegane oder vegetarische Ernährung für unsere Umwelt auch nicht unproblematisch. Man stelle sich vor die Menschheit würde sich komplett mit Ersatzprodukten ernähren...wer glaubt bitte daran das dies keine ökologischen Probleme verursachen würde (siehe Sojaanbau)?

Huch, Überaschung!

Es geht nicht um gesunde Ernährung, sondern ums Geld verdienen (lol).

Ansonsten, wer mal die "Hausschlachtung" eines Schweins erlebt hat -die Viecher merken, wenn es ihnen an den Kragen geht und quieken fürchterlich- ißt ohnehin freiwillig mehr Getreide und Co.

Und da wird wiederum wertvolle Ackerfläche sinnlos verbraten für Bioethanol (Biosprit) und gezielte Anpflanzung für Biogasanlagen. Exzess-Kommerz, wo man hinschaut.

09:53 von by-toberg

>Veggie ist schicker Lifestyle ...

Das höre ich nunmehr seit 30 Jahren...

>so richtig appetitlich ist die Zutatenliste aber auch nicht

Schauen Sie sich an, was in der Wurst ist, dann reden wir nochmal über appetitlich.

um 10:15 von karlheinzfaltermeier

Ihre Annahme ist falsch. An unserer Schule zeigt man Filme aus der Fleischindustrie.
Das bringt die Jamaika-Koalition in SH so mit sich.
Dennoch essen unsere Kinder Fleisch, weil sie es brauchen, um gesund zu bleiben.
Auch wenn Sie nun meinen, dass zahlreiche andere Studien aber belegen, dass.......
Jeder Mensch hat seine eigenen gesundheitlichen Gegebenheiten.
Für unsere Kinder wäre eine fleischlose Kost fatal, medizinisch bestätigt. Uns ist sogar davon abgeraten worden; und zwar in Verbindung mit einem Vortrag des Arztes, der erklärte, was im Körper alles nicht mehr funktioniere, wenn unsere Kinder auf das Carnitin und bestimmte Fette aus dem Fleisch verzichten würden. Auf Fisch umzusteigen würde die Schwermetallansammlung im Körper verursachen. No way!
Das Problem ist doch immer, dass jeder von sich auf andere schließt.
Das kann nicht gehen. Gleichmacherei vernachlässigt immer bestimmte Individuen, weil sie eben nicht in die Schablone passen.
Pauschalierungen sind falsch!

Es geht uns zu gut ...

Selber schlachten ist verboten ...Kollege ....
"karlheinzfaltermeier " !
Warum sollte man sich am Schlachten beteiligen ?
"Veggie" ist wohl mehr was für Menschen die schon alles kennen , da muss es wieder was " aus der Reihe " geben , ..na dann Mahlzeit !

10:15 von karlheinzfaltermeier

wo ist das problem? ich habe früher sogar mal, ein spanferkel mit meinem leihwagen vom campesino abgeholt und noch durch den garten laufen lassen, auf cuba

Falschmeldungen verbreiten

>“Rügenwalder Mühle“, das seit 2017 zur Tönnies-Gruppe gehört.

Sie verbreiten Falschmeldungen, die mit jeder Suchmaschine sofort entlarvt wird!

Die Tönnies Holding übernahm die "Zur-Mühlen-Gruppe" die nichts mit Rügenwalder zu tun hat.

@ Wir sind gut vo... um 09:26

Schon einmal darüber nachgedacht wie dieser Soja- und übriger Anbau aussieht/aussehen muß, wenn ALLE Fleischprodukte durch Vegi ersetzt werden sollen? Mehr Vegi= Mehr Soja, mehr Palmöl mehr ... Ohne die Stromökos mit ihren Forderungen nach der Energiewende zu berücksichtigen die noch mehr Solarparks haben wollen und Biobrennstoffe und .... und damit Anbauflächen vernichten.

Veggie-boom

Ich kaufe mein Fleisch beim Biometzer und esse wenig davon. Da braucht man keine Ersatzprodukte, um die natürliche Lust des Menschen auf Fleisch zu übertünchen. Was ist mit dem ganzen Verpackungsmüll von Beyond Burger etc.

Re: karlheinzfaltermeier am 29. Oktober 2020 um 10:15

"Für die Fleischanhänger....gibt es eine einfache Frage: wären sie bereit das Ferkel, das Schwein, die Kuh oder das Kalb etc. zu streicheln - und dann selbst zu schlachten?..."

Kurze Antwort: Ja. Längere Antwort: Ich bin kein "Fleischanhänger". Aber ich ernähre mich u.a. auch von Fleisch. Überwiegend ernähre ich mich allerdings von Gemüse und Obst. Ich glaube im übrigen nicht, dass man sich für den Verzehr von Fleisch rechtfertigen muss. Tatsächlich ist es eine ganz natürliche Ernährungsvariante, die auch uns durch die Evolution zuteil wurde und ohne die wir nicht das wären was wir heute sind. Zudem ist der Fleischverzehr in der Natur unbestreitbar ein Regulativ ohne das die Natur nicht im Gleichgewicht wäre. Dennoch gibt es gute Gründe für Menschen einen moderateren Fleischverzehr zu praktizieren. Das Weltklima z.B. Ich persönlich habe meinen Fleischverzehr daher schon gedrosselt und mag auch Veggie-Kost teils sehr gern. Ohne Fleisch wäre meine Ernährung aber nicht ausgewogen.

Re: karlheinzfaltermeier am 29. Oktober 2020 um 10:15

Meinem letzten Post hinzufügen möchte ich noch, dass ich solche Sentimentalitäten wie Sie durchaus auch habe. Tiere zu töten ist kein Spaß und stellt definitiv (zumindest für mich) eine emotionale Hürde dar. Das ist auch gut so, denke ich. Trotzdem ist das Töten um zu essen eine prinzipiell natürliche Sache. Und auch andere sogenannte höhere Lebewesen wie z.B. Katzen und selbst Wale tun das, wie man immer wieder beobachten kann, oft ohne Empathie für ihre Opfer. Ja sie spielen mitunter sogar mit ihnen und quälen sie, mitunter sogar ohne sie schließlich zu töten und zu fressen. Ich denke, das sollten wir nicht tun - weil wir Menschen sind. Aber für völligen Fleischverzicht sehe ich keinen, auch keinen moralischen Grund.

Von meiner Überzeugung her

müsste ich tierische Produkte ablehnen wenn das Tier dafür getötet werden muss.
Ich habe einige Hunderteuroscheine ausgegeben um Ersatzprodukte zu finden.
90% dieser Erzeugnisse schmecken grauenhaft.
Sie kosten das 2-3 fache und haben teilweise noch mehr Kalorieen als die Originale.
Das ist wirklich bedauerlich.

Rügenwalder Mühle gehört

Rügenwalder Mühle gehört nicht zu Tönnies! Wer verbreitet denn so etwas?

Re: H. Hummel am 29. Oktober 2020 um 10:24

"Ich durfte in einem Einkaufszentrum an einer Blindverkostung teilnehmen. Schlussendlich wurden 68% der Ersatzprodukte von den Testern erkannt. ein schwaches Ergebnis.
Zum anderen: Warum steht auf der Packung immer der Vergleich zu dem was es ja nicht ist ... Fleisch? Schreibt doch drauf was drin IST, und nicht an was es erinnern SOLL. "

Ich denke, das ist genau der falsche Ansatz. Ich habe auch z.B. kürzlich mal vegetarische Hackbällchen gegessen und fand nicht, dass die auch nur ansatzweise wie Fleisch schmeckten. Auf der anderen Seite waren sie aber durchaus lecker. Nur halt was anders. Und wenn man falsche Erwartungen weckt, weckt man auch Ablehnung wenn diese nicht erfüllt werden. Ich mag viele vegetarische und auch vegane Speisen sehr gern. Aber einen kompletten Verzicht auf Fleisch halte ich dennoch nicht für sinnvoll. Zumal er leicht zu Mangelernährung führen kann, den man nur mühsam ausgleichen kann. Und ob das wirklich gesund und ökologisch ist, wäre auch noch zu klären.

Dann fallen die Flächen weg,

Dann fallen die Flächen weg, die normalerweise für den Anbau von Viehfutter benutzt werden. Diese können dann für den Anbau von Soja, Getreide etc. benutzt werden. Und Palmöl kann auch gut durch Rapsöl ersetzt werden, viele Firmen haben den Wechsel schon gemacht :)

@11:25 von Klabautermann 08

"Schon einmal darüber nachgedacht wie dieser Soja- und übriger Anbau aussieht/aussehen muß, wenn ALLE Fleischprodukte durch Vegi ersetzt werden sollen?"

Sehr viel besser als heute. Wenn wir uns (mal rein theoretisch) komplett pflanzlich ernähren würden, bräuchte man deutlich weniger Anbaufläche, denn zu Herstellung von Kalorien über den Umweg der Tiere hat man jede Menge Verluste (Eigenstoffwechsel des Tieres)

Einfach gesagt - wenn man den Soja direkt an die Menschen verfüttert, statt erst an Rinder und deren Fleisch dann an Menschen, kommt man geschätzt mit 20% der Menge aus.

@ um 11:13 von yolo

Filme sind eine Möglichkeit, ein Besuch im Schlachthof, vielleicht zur Begleitung eines Tieres, dass man auf einem Bauernhof zuvor noch streicheln konnte, ist eine andere.
Und selbst wenn Kinder zur Ernährung auf Fleisch angewiesen wären, ginge der Verbrauch von Tieren und deren Quälerei dramatisch zurück, wenn sich die Produktion von Tieren auf diese Notwendigkeit beschränken könnte.

Zur Mühlen != Rügenwalder Mühle

Tönnies hat 2017 die "Zur Mühlen"-Gruppe gekauft und sie hat garnichts mit der Rügenwalder Mühle zu tun.

Jeder Anfang ist schwer...

....doch der maßlose Fleischkonsum ist unverschämt....in vielerlei Hinsicht. Offen sein für Neues!

@ karlheinzfaltermeier: Für die Fleischanhänger....

Ein ganz klares JA! Ob Sie es glauben oder nicht. Ich war in Schulferien mit meinem Onkel (Metzger mit eigener Schlachtung, dass gab zu der Zeit noch) morgens auf dem Schlachthof und habe geholfen dass "Mett" was es Nachmittags gab zu schlachten (Zu der Zeit war so etwas noch möglich, dass man mit Vattern, Opa oder Onkel mal auf Arbeit ging). Und wissen Sie was? Es hat mir besonders gut geschmeckt, vielleicht lag es daran, dass es etwas selbstgemachtes war.

10% in 2025 ist noch recht

10% in 2025 ist noch recht wenig. Meine Familie freut sich aber, dass inzwischen das Angebot an veganen Produkten deutlich zugenommen hat. Für langjährige Veganer kommt es dabei gar nicht ( mehr ) darauf an, dass solche Produkte wie Fleisch aussehen, riechen und schmecken sollen. Für das Tierwohl jedenfalls eine gute Entwicklung.

@ um 11:02 von BB8

„... menschenähnliches Lebewesen.“
Schweine sind uns so ähnlich, dass sogar deren Körperteile direkt als Ersatzteile für Menschen genutzt werden.
Sämtliche Säugetiere, also auch der Mensch, stammen von einer einzigen Art ab.
Insofern sind uns alle Sägetiere verwandt.
Nicht nur Affen.
Das einzige, was uns möglicherweise von anderen Säugetieren unterscheidet, ist die Empathie. Und selbst da sind sich die Experten nicht mehr so sicher.
Jahrhundertelang haben Menschen überlebt, als ihnen der Adel das Wild vor der Nase weggefressen hat.
Selbst vor Jahrtausenden, als die Jagd noch ein definitiv lebensgefährliches Risiko auch für den Jäger war, wurde Fleisch nicht ausschließlich gegessen, sondern immer auch diverses Grünzeug.
Auch wenn Raubtiere andere Tiere ohne Mitleid töten, um sie zu fressen, muß man eines konstatieren: Wir haben das nicht nötig!
Wir können es uns leisten, nicht nur mit unseren Mitmenschen anständig umzugehen, sondern auch mit allen anderen Lebewesen auf diesem Planeten.

/// Am 29. Oktober 2020 um

///
Am 29. Oktober 2020 um 11:37 von Felina2
Von meiner Überzeugung her

müsste ich tierische Produkte ablehnen wenn das Tier dafür getötet werden muss.
Ich habe einige Hunderteuroscheine ausgegeben um Ersatzprodukte zu finden.
90% dieser Erzeugnisse schmecken grauenhaft.
Sie kosten das 2-3 fache und haben teilweise noch mehr Kalorieen als die Originale.
Das ist wirklich bedauerlich.///
.
Nach meiner Erfahrung ist die Kunst, viel zu probieren und viel selber zu machen. Ein Mixer wie z.B. Vitamix erscheint dabei unentbehrlich. Man sollte sich auch von der Vorstellung verabschieden, es müsse wie Fleisch aussehen, riechen und schmecken. Dann ist Enttäuschung vorprogrammiert.

Seien wir doch mal ehrlich. Wir die Verbraucher haben es...

...der ganzen Lebensmittelindustrie in den letzten 30 Jahren doch recht einfach gemacht.

---

Als ich in den 70ern Kind war, gab es im kleinen Supermarkt (nicht mit der heutigen Größe zu vergleichen)
kaum Tiefkühlprodukte für Fertigessen.
Vegetarisch, was ist das denn? Nahezu völlig unbekannt.
-
Aber dann wurden wir immer mehr vom Herd weggedrängt, wenn es darum geht selbst gesund zu kochen.
Die Lebensmittelindustrie wurde zu einem hochkomplexen Chemiebaukasten umgebaut.
Immer mehr Zusatzstoffe etc. wurden in die neuen Produkte in den langen Kühlregalreihen gestopft.
Und auch Vegetarisch & Vegan wurde immer beliebter.
-
Wer sich heute gesund und ausgewogen ernähren möchte, braucht neben der Fähigkeit zu kochen
noch einen gut sortierten Wochenmarkt oder den eigenen Garten und seinen Fleischer des Vertrauens.
-
Wenn man das hat, kann man sowohl sich vegan als auch nicht vegan gesund ernähren.
-
Der Chemiebaukasten aber, wird wohl nie wieder in der Versenkung verschwinden!

Jeder kann doch essen was er will und

über Geschmack läßt sich streiten. ABER ja, der Tierschutz in der Haltung und in der Schlachtung findet nicht statt, wenn man als Maßstab die Haltung von unseren Heimtieren heranzieht. Und darunter kann man den Standart eigentlich nicht setzen. Denn Tier ist Tier, egal ob im Nutzstall, im Freizeitstall, in der freien Natur oder im Wohnzimmer.
Deshalb - und nicht aus Umweltgründen - ist verständlich, wenn Menschen sich zwingen, grauenvolle Veggi-Burger zu schlucken, um ethisch gerechten Fleischgeschmack in den Mund zu bekommen.

Zitat: "Schon einmal darüber

Zitat:
"Schon einmal darüber nachgedacht wie dieser Soja- und übriger Anbau aussieht/aussehen muß, wenn ALLE Fleischprodukte durch Vegi ersetzt werden sollen? "

jup - es gibt dann wesentlich WENIGER Felder...
..50% der weltweit angebauten Nutzpflanzen sind -> Tierfutter

fällt das weg kann man 1/3 der Ackerfläche aufforsten - denn diese würde dann nicht mehr für die menscheliche Ernährung benötigt

Verstehen Sie jetzt nicht??
Gibt eine ganz einfache Rechnung:
für 1 Kg Fleisch muss das Tier 7-10 kg Pflanzen wie Sojabohnen oder Getreide fressen

Axo - nebenbei löst man auch das Gülleproblem - kein Nitrat versucht das Grundwasser
----
Thema: Was ist in der Wurst??
Nun - in der normalen Wurst ist gar nicht so viel Fleisch drin wie viele glauben mögen - das war aber schon immer so - auch bei Opa und Oma
Was aber heute in den "Billig"-Produkten drin ist - da kann man schon draussen drauf schreiben: -> ist zu 90% vegan
*ironie aus*

@Yolo um 11:13Uhr

Warum ist meine Vermutung falsch? Aber Sie gehören vermutlich zu der Gruppe, die auf Filme schwört, auch wenn die von grausamen und unmenschlichen Szenen gereinigt sind, oder? Ich halte nichts davon, Kindern Filme vorzuführen, denn man sollte ihnen die Wahrheit unverblümt zeigen. Vergleichbar vielleicht mit geruchsfreien Filmen über KZ und im Gegensatz dazu der Besuch einer Gaskammer oder Verbrennungsofen in einem echten KZ.

So neu ist das nun auch wieder nicht

Die "gelernten DDR-Bürger" unter den Forum-Teilnehmern werden sich noch erinnern, dass die polnische Landwirtschaft Mitte der 1970er Jahre bis zur demokratischen Revolution nicht in der Lage war, ausreichend Fleisch zu produzieren. Die Bouletten wurden anfangs mit Semmelmehl gestreckt, bis sie am Ende überhaupt kein Fleisch mehr enthielten. Der polnischen Kochkonst war es zu verdanken, dass die Dinger einigermaßen genießbar waren.

Bei den modernen Fleischersatzprodukten fürchte ich jedoch, dass die Lebensmittelchemie die natürlichen Gewürze ersetzt und ungesunde Geschmacksverstärker den Fleischgeschmack zurückholden sollen. Immerhin gut, wenn Alternativen zu Soja gefunden werden; das verhindert die Abholzung tropischer Regenwälder für den Sojaanbau.

@ yolo um 8.42 Uhr, Nahrungsmittel-Panscherei

"Schon heute werden Produkte gestreckt, verwässert, mit Füllmitteln belastet, mit billigem Zucker Geschmack gezaubert und mit billigem Fett die Einwaage gesteigert. Wer noch weiß, wie damals die Produkte schmeckten, der ekelt sich heute nicht selten davor." Das stimmt. Und es ist nicht nur der eklige Geschmack, sondern vieles ist richtig gesundheitsschädlich.

Soja für Weidetiere wird von Tierschützern und Grünen bemängelt, aber selber Tofu und Soja-Würstchen essen - gerne. Einfach nur fies. Soja ist eine der am stärksten allergisierende Pflanze/Substanz.

Warum sollte ich?

Man kann natürlich künstlich auf Fleisch getrimmte hippe Lifestyle-Nahrung kaufen - keine Frage. Aber warum sollte man das?
.
Will ich Fleisch, dann esse ich Fleisch. Will ich Gemüse, dann esse ich Gemüse. Eine Sache zu nehmen, um eine andere damit gewissermaßen zu fälschen, ist grenzwertig. Wer kein Fleisch essen will, der hat auch ohne fancy Fashion-Nutri genug Alternativen.
.
Erinnert mich daran, dass wir ein halbes Dutzend gerne verwendet chemische Ersatzstoffe bedenkenlos in uns hineinfuttern, um natürlichen Zucker aus unserem Essen zu verbannen. Und irgendwie muss der Fleischgeschmack ja ins fleischlose Essen kommen.
.
Außerdem gibt es die immer wieder gerne unter den Teppich gekehrten Probleme mit solchen Grenzgängen, wenn man zum Beispiel die Landwirtschaft dafür missbraucht, Ersatz-Kraftstoffe herzustellen, wodurch die Preise für Grundnahrunsgmittel in für einige Menschen unerschwingliche Höhen steigen, weil wir die Ernten lieber in unsere Tanks füllen als in unsere Mägen.

über was sich die Menschen aufregen....

soll doch jeder essen, was im schmeckt.
Ob sich der künstlich hergestellte Fraß durchsetzen wird, wird sich zeigen.
ä güüte wünsch ich....

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