Kommentare

sehr unterschiedliche, aber großartige Städte

Da weiß man wirklich nicht, welcher Stadt man die Daumen drücken soll. Alle sind tolle Städte mit großartigen Menschen, wenn auch nicht immer mit einer großartigen unbefleckten Geschichte. Aber auch zu den dunklen Seiten der Geschichte müssen wir stehen, nicht nur die Bewohner der Städte wie Nürnberg.

Schön. Und auch schön

Schön. Und auch schön unwichtig. Was nutzt das, ohne Veranstaltungen und Touristen? Solange corona wütet, geht eh nichts. Also nie mehr.

Nürnberg

@Drauguckerin
Natürlich müssen wir zu der Vergangenheit stehen. Allerdings war das Kultur was in Nürnberg während des 3.Reiches abgegangen ist. Eher nicht. Deshalb mein Votum für eine der anderen Städte.

um 09:23 von Leberkas

@Drauguckerin
Natürlich müssen wir zu der Vergangenheit stehen. Allerdings war das Kultur was in Nürnberg während des 3.Reiches abgegangen ist. Eher nicht. Deshalb mein Votum für eine der anderen Städte.
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Nürnberg ist vorbildlich im Umgang mit der NS Diktatur. Ein Besuch des Dokumentationszentrum, im Kolosseum auf dem Reichsparteitagsgelände, absolut Empfehlenswert.

Wenn

die soziologische Entwicklung in Berlin so weitergeht wie die letzten Jahre, wird dort in 2025 nur noch kriminelle Subkultur zu bestaunen sein. Alles andere wird der laxen Einstellung der RRG-Regierung zu ordnungspolitischen Maßnahmen zum Opfer gefallen sein.

Was bringt das ?

stellt sich die Frage, was bringt ein solcher Titel einer Stadt ?.
Bis auf Hannover und vor langer Zeit mal Nürnberg, kann ich nicht viel zur Kultur der anderen sagen, aufgefallen mit großen Kulturveranstaltungen sind sie den Medien nicht.
Und andere Probleme haben wir zur Zeit auch, wenn ich die Kriterien der Auswahl so lesen, klingt das auch mehr als eigenwillig.

Kultur- Hauptstadt !

Jede dieser noch 5 im Rennen stehenden Städte hat bestimmt ihren ureigenen Charme und Reiz.
Nur wird es, wenn Corona immer noch da ist nächstes Jahr, schwierig werden. Das wünsche ich Niemandem !
Und was die Vergangenheit angeht, überall gibt es dunkle Seiten. Also braucht keiner mit dem Finger auf andere zeigen, sondern erst einmal die eigene Geschichte aufarbeiten, und sie annehmen, wie sie ist. Und dann die nötigen Lehren daraus ziehen.

Kultur-Hauptstädte... skurril

Kultur ist etwas gewachsenes und kann überall - logischer weise - etwas völlig anderes sein oder bedeuten. Und Kulturen können ausdrucksstark auch in Landschaften oder Regionen zu finden sein. Ich halte nichts von diesen nichtssagenden Titeln. Ich wünschte mir viel mehr einen jährlich wechselnden Veranstaltungs- Standort innerhalb Europas für ein "europäisches Fest der Kulturen". Das kann von Portugal bis Finnland, von Schweden bis Griechenland überall sein. Als Event und Ort, unseren Kontinent in seiner unbeschreiblichen Vielfalt zu feiern.

Kulturhauptstädte

mal eine einfache Frage , können diese Städte es sich überhaupt leisten Kulturstädte zu werden. denn wenn ich es noch richtig im Kopf habe sind alle diese Städte hoch verschuldet und somit stellt sich mir die Frage wo soll das Geld für die Veranstaltungen herkommen. auch habe wir zur Zeit viel wichtigere Probleme als Kulturhauptstädten aus zu suchen und Feiern abzuhalten. denn mit Corona geht nichts und ohne Touristen fehlen die Einnahmen. also last es sein

Thema verfehlt

Selbst bei der Kultur und der Auslobung eines diesbezüglichen Ehrentitels stecken Einige noch tief im letzten Jahrhundert fest. Das ist schade, denn es diskreditiert die Anstrengungen und Leistungen der Städte und Kulturschaffenden der letzten 75 Jahre - und all derjenigen die Kunst und Kultur vor den 1930ern schufen.
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Der Fokus liegt auf der Kultur und nicht auf einem dunklen politischen Kapitel deutscher Geschichte.
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Kultur soll Grenzen einreißen und Ideologien überwinden, aber in den Köpfen scheint das immer noch schwierig zu sein. Gemeinsam schafft man Kultur, nicht mit dem auf Andere gerichteten Finger.

um 10:25 von Michael Klaus Möller

mal eine einfache Frage , können diese Städte es sich überhaupt leisten Kulturstädte zu werden. denn wenn ich es noch richtig im Kopf habe sind alle diese Städte hoch verschuldet und somit stellt sich mir die Frage wo soll das Geld für die Veranstaltungen herkommen. auch habe wir zur Zeit viel wichtigere Probleme als Kulturhauptstädten aus zu suchen und Feiern abzuhalten. denn mit Corona geht nichts und ohne Touristen fehlen die Einnahmen. also last es sein
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Es geht um die Kulturhauptstadt 2025, bis dahin dürfte Corona Geschichte sein.

Welche Verantwortung hat

Welche Verantwortung hat Nürnberg im besonderen, die andere Städte nicht hätten?
Keiner der lebenden ist für die Geschichte verantwortlich.
Dieses Schuld weiterreichen nervt gewaltig. Auch haben wir keine besondere Verantwortung, die nicht jeder der momentan 8 Milliarden Menschen hat.
Mal abgesehen davon, das Kulturhauptstadt absolut nichts bringt. Nur gequirlten Bockmist.

Wer braucht denn momentan so etwas?

Es zählt doch momentan nur Corona. Da braucht es doch keine Europäische Kulturhauptstadt. Bringt doch nur Touristen in die Stadt, die mit Corona infiziert sind. Also aufhören mit solchen unnützen Sachen. Erst wen ein Impfstoff gegen Corona auf dem Markt ist, sollten sich die Menschen mit den schönen Dingen des Lebens beschäftigen.

Hesta 15

Das kann schon sein das der Umgang mit den Verbrechen in der Nazizeit vorbildlich ist.
Hat dies mit Kultur zu tun. Es wurden Kulturgüter Gemälde, Bücher und vieles mehr in Nürnberg vernichtet. Das ist der Grund weshalb ich eine andere Stadt vorziehen würde mit nicht so brauner Vergangenheit.
Aber ich werde nichts zu entscheiden haben.

@Sparer um 09:45 Uhr

"Wenn die soziologische Entwicklung in Berlin so weitergeht wie die letzten Jahre, wird dort in 2025 nur noch kriminelle Subkultur zu bestaunen sein. Alles andere wird der laxen Einstellung der RRG-Regierung zu ordnungspolitischen Maßnahmen zum Opfer gefallen sein."

Ich habe als Landbewohner zwar bisher mit den Berlinern auch mehr schlechte als gute Erfahrungen gemacht, sehe das Problem aber anders.
Kulturelle Vielfalt wächst zwar nur bedingt mit der Einwohnerdichte, aber dafür die Kriminalitätsrate. Diese wächst mit der Stadtgröße - unabhängig von der aktuellen Politik, und es gibt viel mehr und größere Metropolen als Berlin. Die soziale Kluft wächst überall auf der Welt, aber da wo Menschen auf engstem Raum zusammenleben wird sie besonders sichtbar. Je größer die Stadt, um so näher sind sich Obdachlose und Konzernvorstandsmitglieder.

um 10:50 von Leberkas

Das kann schon sein das der Umgang mit den Verbrechen in der Nazizeit vorbildlich ist.
Hat dies mit Kultur zu tun. Es wurden Kulturgüter Gemälde, Bücher und vieles mehr in Nürnberg vernichtet. Das ist der Grund weshalb ich eine andere Stadt vorziehen würde mit nicht so brauner Vergangenheit.
Aber ich werde nichts zu entscheiden haben.
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Kulturgüter und Bücher, wurden in allen deutschen Städten vernichtet.
Nürnberg bietet viel an Kultur, Kaiserburg Albrecht Dürer, Industriekultur usw.

Berlin

"Wenn die soziologische Entwicklung in Berlin so weitergeht wie die letzten Jahre, wird dort in 2025 nur noch kriminelle Subkultur zu bestaunen sein. (...)" -Sparer

Also eigentlich wird Berlin immer 'sauberer' - auf Kosten der Kultur. 'Arm aber sexy' beschrieb einen kulturellen Reichtum, der rau und widerspinstig aus jenem Schmutz erwuchs, der eben die Freiheit derer schafft, die es vermögen, gerade im Ungewollten Gestaltungsräume zu erblicken. Damit will ich nicht dem Kriminellen das Wort reden, wohl aber einer Kultur des zivilen Ungehorsams. Dagegen erscheint mir die "Verteidigung" von Individualbesitzstand auf Kosten der Lokalkultur sowie des Steuerzahlers, etwa durch Hausräumungen, dem Grundsatz zu widersprechen, dass doch Eigentum verpflichtet. Haus & Heimat sind eben keine bloßen "Objekte" und auch nicht einfach "Markt".

Dem Ländle seine gestutzen Rasen - Berlin seinen Schmutz!
So ist Kultur <3

Hannover

Bestes Argument zu Gunsten Hannovers wäre wohl der Umstand, dass es stark unterbewertet ist und aus mir unbekannten Gründen ein völlig schiefes Image hat. Ob Hannover "absolut betrachtet" Kulturhauptstadt sein muss, das weiß ich eher nicht. Relativ zur Fremdwahrnehmung aber wäre es durchaus nicht unangemessen.

@ 11:30 von Zadok

"Damit will ich nicht dem Kriminellen das Wort reden, wohl aber einer Kultur des zivilen Ungehorsams."

Klar, damit kann man alles schönreden. Aber es handelt sich in Berlin nicht um z.B. "einfach nur" Hausbesetzer, sondern dahinter verbergen sich oft linksextremistische Keimzellen.

"der eben die Freiheit derer schafft, die es vermögen, gerade im Ungewollten Gestaltungsräume zu erblicken."
Tja, und dies meist auf Kosten der ruhe- und ordnungsliebenden Bewohner drum herum. Gerade solche Freigeister (wie sie sich selbst gerne nennen) sind nämlich verantwortlich für unzählige Polizeieinsätze in Berlin.

um 10:50 von Leberkas

Nürnberg wurde in Grund und Boden gestampft. Das ist/war Ihnen scheinbar zu mild, oder zu wenig. Was schwebt Ihnen vor- eine immerwährende Ächtung, oder Schlimmeres?
Sie schreiben, dass Sie nichts zu entscheiden haben- mich dünkt, dies ist Ihrer Umwelt Segen.
Was man hier sonst zu kulturellen Anstrengungen, oder Unternehmungen liest, lässt vermuten, dass das Hegen, Pflegen und kultivieren der Kultur eine fast schon abstoßende Angelegenheit darstellt. Back to the roots- oder besser gleich wieder rauf auf die Bäume?

28. Oktober 2020 um 10:20 von Thomas Mainthal

Sie sprechen mir aus der Seele!

Ihr Beitrag:
„Kultur ist etwas gewachsenes und kann überall - logischer weise - etwas völlig anderes sein oder bedeuten. Und Kulturen können ausdrucksstark auch in Landschaften oder Regionen zu finden sein. Ich halte nichts von diesen nichtssagenden Titeln. Ich wünschte mir viel mehr einen jährlich wechselnden Veranstaltungs- Standort innerhalb Europas für ein "europäisches Fest der Kulturen". Das kann von Portugal bis Finnland, von Schweden bis Griechenland überall sein. Als Event und Ort, unseren Kontinent in seiner unbeschreiblichen Vielfalt zu feiern.“

Gulltopr

Sie haben mich sicher missverstanden. Wie kommen Sie darauf das mir das zu mild wäre das Nürnberg in Grund und Boden gestampft wurde.
Es ist eine Unterstellung ihrerseits dies mir vorzuwerfen.
Es geht um Kunst und da haben eben manch andere Städte mehr zu bieten.

Kultur...

Museen, Theater, Konzerte, Opern, Kino... sich danach bei einem gepflegtem Essen und einem Glas Wein über das gemeinsame Erlebnis austauschen...

Upps. Da war doch was?

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