Ihre Meinung zu: Corona-Hilfen für Sportvereine: Kampf gegen die Bürokratie

24. Oktober 2020 - 7:06 Uhr

Vielen Sportvereinen sind in der Corona-Krise die Einnahmen weggebrochen. Der Bund hat ein Hilfspaket von mehr als 200 Millionen Euro geschnürt. Doch nur ein Bruchteil wurde beantragt. Woran liegt das? Von Pirmin Styrnol.

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Kommentare

Vereine

Steht dieses Geld auch Sportschützenvereine zu ?
Die wissen bestimmt wie man an diese Gelder kommt . Zielgenau treffen sie dort bestimmt ins Rote .
Soll ja auch Sport sein ,was die da machen . Die Waffenlobby wird schon schauen das diese Vereine an ihre Gelder kommen , jede Wette.
Ich finde es eine Sauerei ,wie wieder mal nur die Vereine an Gelder kommen, die in den oberen Ligen spielen . Für mich ist das nichts anderes als Eliten -Förderung . Aber das passiert ja schon die ganze Zeit . So wurde nachgewiesen ,das durch die Corona -Krise die Kluft zwischen Arm und Reich drastisch zugenommen hat . Das ist im Sport nicht anders. Da soll mir noch einmal einer erzählen, das dies alles Fake -News sind . Der Börse geht es gut und den meisten Aktionären auch ,sind doch trotz Corona dicke Dividenden ausgezahlt worden . Die Fußballbundesliga ist bestimmt auch systemrelevant - Da können sich Fußballer auch ruhig infizieren, mit Corona, gespielt wird trotzdem . Elite stützt Elite , Ts

Gleichbehandlung

Es werden nur „systemrelevante“ Sportarten gefördert.
So sieht es aus!
Fußball darf stattfinden-so oder so.
In dem Sport meiner Kinder fand in diesem Jahr nur ein einziger Wettkampf statt-und auch nur in ständiger Anwesenheit eines Kontrolleurs.
Schon komisch.
Trotzdem Hajimee

Gehaltszahlungen

Im ganzen Bericht gibt es nicht eine Zeile über die Gehaltszahlungen, an die Spieler des ASV Grünwettersbach. Genauso ist das im Fussball, auch dort werden bis in die unteren Klassen Sportler bezahlt. Solange in den Amateurklassen hohe Aufwandsentschädigungen bezahlt werden, muss der Staat auch nicht unterstützen.

Sportförderung !

Jeder Mensch weiß inzwischen, wie wichtig es ist, Sport zu treiben, für die Gesundheit, für das Bewusstsein, für die Verständigung, für den Respekt und Achtung.
Leider aber wird immer nur, wie überall die Elite gefördert, und da nur die Großen, die eh schon über jeglichem Zenit stehen, aber viele kleine Vereine und Sportarten werden sträflich vernachlässigt.
Das ganze System ist eine einzige Schweinerei, wo es nur noch um Kohle und noch mehr Kohle geht !!
Und unsere Politiker schauen tatenlos zu oder erzeugen ein Chaos von noch mehr Bürokratie, wo jegliche mögliche Förderung versickert.

Ehrenamtliche können nicht alles können

Ohne es genau zu wissen, nehme ich stark an, dass in vielen Sportvereine sehr viele Tätigkeiten von Ehrenamtlichen geleistet werden, die solchem "Papierkram" wie z.B. dem Beantragen von Fördergeldern nicht gewachsen sind. Es wäre hilfreich und diente der Transparenz, wenn es für so eine Beantragung /Bearbeitung eine persönliche Online-Beratung per Skype oder ähnliche Hilfen gäbe.

Sicherlich gäbe es auch viele hilfsbereite ehemalige Fachleute (RentnerInnen, Freigestellte ...) aus den Finanzbehörden, die gerne dabei helfen würden, wenn man sie fragte.

Lobby, immer wieder Lobby

Bei dem Wort kriege ich schon tiefroten Wutausschlag im Gesicht!
Egal wo man hinschaut, unsere Politik reagiert nur auf starke Lobbyverbände und Medienwirksamkeit.
Die Politik sollte sich endlich mal die Bedeutung des Wortes VOLKSVERTRETER verinnerlichen! Ob im Sport, in der Wirtschaft, wenn starker Lobbyimus - was allzu oft doch sehr an das Prinzip Korruption erinnert - da ist, dann reagiert die Politik, warum nur? Nur, weil sie denken, das kommt gut beim Volk an? Dies kann nicht der Grund sein, den in der Wirtschaft werden für die sehr ungewisse Rettung von einigen 10tsd Arbeitsplätzen gewaltige Beträge gezahlt, aber gleichzeitig wissentlich hunderttausende Selbstständige verraten und verkauft, geradezu brutal zugrunde gerichtet. Nur um Wählerstimmen scheint es also nicht zu gehen, zu der Motivation muss man dann doch mal genauer recherchieren, oder? Wir stecken in einer echten Krise und wenn nicht endlich GERECHT und FAIR geholfen wird steuert man uns in schlimmstes Elend!

Vereinvorstände vor, hier können Sie helfen

Warum gibt es dieses Angebot nur für Profi- und Halbprofi-Vereine? Und noch eine Nachfrage: Fast alle Profi-Vereine sind Bestandteil eines traditionellen Vereins mit Kinder- und Jugendförderung, mit Rentnergruppen (Wandern, Gymnastik, Tanzen) und Saisonsport, mit Breitensport und Frühförderung. Gilt das Angebot insgesamt?

Es gibt genug "Provinzprominenz," wie z.B. PolitikerInnen und Geschäftsleute, Anwälte und Sparkassendirektoren, die sich gerne damit schmücken, im Vorstand "ihres" Vereins (Tennis, Fußball ....) zu sein. Meistens erschöpft sich die Mitarbeit darin, zu Jubiläen einen gering dotierten Scheck im XXL-Format zu überreichen und dabei ein Pressefoto zu machen.

Liebe Vereinsvorstände, jetzt wäre die Möglichkeit, echt zu helfen: Eine Fachkraft für Finanzen abstellen, um dem Verein beim Beantragen von Corona-Hilfen zu unterstützen. Wenn sich eine Firma mit so einer tatkräftigen Hilfe schmückt, dürfte das bei Erfolg auch gerne von Presserummel begleitet werden.

über die großen Vereine...

und deren Sponsoren kommen Politiker später an die lukrativen Stellen...woanders heißt das Korruption...hier ...eine Hand wäscht die Andere...

„Der Bund hat ein Hilfspaket von mehr als 200 Millionen Euro geschnürt. Doch nur ein Bruchteil wurde beantragt. Woran liegt das?“

Die Antwort steht ja in der Schlagzeile („Im Kampf gegen die Bürokratie“). Gegen die aufzumucken dem „gewöhnlichen“ Bürger traditionsgemäß schon immer untersagt war: "Es ist dem Untertanen untersagt, den Maßstab seiner beschränkten Einsicht an die Entscheidungen der Obrigkeit anzulegen" (Kurfürst Friedrich Wilhelm von Brandenburg).

Und besagte Obrigkeit verwaltet nun mal das Geld. Da die Menschheit inzwischen im digitalen Zeitalter des 21. Jahrhunderts angelangt ist, und ebendessen (des Geldes) Macht heute ihre gesamte Existenz bedroht - siehe dazu u.a. tagesschau.de/inland/ramstein-131.html - hängt ihr Überleben angesichts der unverschämten Verschwendung ihrer gemeinsamen Naturressourcen und ihres individuellen menschlichen Potentials davon ab, ob sie es schafft, „feste“ Überzeugungen zu hinterfragen und selbst die Verantwortung für sich zu „übernehmen“.

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