Kommentare

Die Entwicklung

Seit der Migrationskrise hat sich ein Teil der Gesellschaft nach Rechts bewegt, weil sie sich mit diese Einwanderungspolitik konfrontiert sehen oder es nicht möchten.

Da die Polizei auch Menschen sind, war es zu erwarten, dass auch ein Teil der Belegschaft sich Rechts orientiert. Ich bezweifele auch sehr stark das diese Entwicklung mit Strafen etc. zu stoppen ist.

Wenn rechtschaffene Polizisten

aus falschverstandener Treue zu den Kollegen darüber hinwegsehen, wenn diese sich offensichtlich falsch oder gar kriminell verhalten... dann brauchen sie sich nicht wundern, wenn irgendwann alle unter Generalverdacht geraten.

Diese Kultur, dass jemand der einen kriminellen Kollegen meldet schlimmere Konsequenzen zu befürchten hat, als der Kriminelle selbst, trägt sein übriges dazu bei, dass in der Polizei eine ungesunde Brühe unter Druck die zu explodieren droht.

Zum Schutz unserer Beschützer brauchen wir eine drastische Kulturreform innerhalb der Polizei.

Denn wenn Nazi-Beamte zügig auffliegen, dann erledigt sich ein Großteil des Problem zu großen Teilen von selbst.

14:15, Googol

>>Seit der Migrationskrise hat sich ein Teil der Gesellschaft nach Rechts bewegt<<

Nein.

Dieser Teil der Gesellschaft, etwa 10-15%, war immer schon dort.

https://de.wikipedia.org/wiki/SINUS-Studie_zum_Rechtsextremismus

Studie zum Thema

Das Thema ist doch bekannt. Warum braucht es dazu noch eine Studie? Möchte sich damit jemand wieder viel Geld verdienen? Kann mir der Grund für eine "Studie" erklärt werden?

wenn jetzt jeder blöde Witz im Internet....

mit nachrichtendienstlichen Mitteln verfolgt wird, müssen sich auch hier einige ganz warm anziehen

@um 14:15 von Googol

Erstens - welche Migrationskrise?
Zweitens, wenn Sie die Ereignisse ab 2015 meinen, dann liegen Sie falsch.
Rechtsextremismus ist bei der dt. Polizei seit ihrer Gründung fester Bestandteil, früher war es sogar noch mehr als heutztage.

@Gogolo

"
Am 01. Oktober 2020 um 14:26 von Gogolo
Studie zum Thema

Das Thema ist doch bekannt. Warum braucht es dazu noch eine Studie? Möchte sich damit jemand wieder viel Geld verdienen? Kann mir der Grund für eine "Studie" erklärt werden?"

Damit User im Kommentar schreiben können: "Wozu muß man wieder Geld für eine neue Studie ausgeben?"

Im Ernst, die Antwort steht im Text:

" Als eine erste Gegenmaßnahme forderte der Vorsitzende des Bundes Deutscher Kriminalbeamter (BDK), Sebastian Fiedler, eine externe Stelle, an die sich Beamte wenden können, falls es in ihrem beruflichen Umfeld mutmaßlich rechtsextreme Tendenzen gibt. [...]
Außerdem sei zur Aufarbeitung des Rechtsextremismus in den Sicherheitsbehörden eine Studie unabdingbar, sagte Fiedler. Man müsse wissen, worüber man rede."

Oder anders ausgedrückt: Fakten statt Bauchgefühl. Die Fakten sind nämlich keineswegs bekannt.

@Gogolo 14:26

Weil es zwar mittlerweile Allgemeinwissen ist, dass es diese Fälle in der Polizei gibt, allerdings niemand weiß in welchem Umfang und wie es dazu kommt. Dies ist aus wissenschaftlicher Sicht zu untersuchen um die Fakten festzustellen. Und die Kosten für so eine Studie sind ein Witz gegen den Umstand, dass ein wachsender Teil der Bevölkerung das Vertrauen zur Polizei verliert. Bei mir zumindest ist es seit Jahren so. Es gibt inzwischen so viele "Einzelfälle", dass ich als Linker der ehemals großes Vertrauen zur Polizei hatte bei Problemen mit Rechten kein Vertrauen mehr habe, dass die Polizei sich dabei auf meine Seite schlagen würde. Dafür sind auf der anderen Seite einfach viel zu viele "Freunde im Geiste".

Und noch ein paar Zeichen zum ersten Kommentar: Die wenigsten haben ein Problem mit rechten, konservativen Polizisten. Aber anderen Menschen ihre Menschlichkeit abzusprechen ist nicht rechts sondern stramm rechtsextrem. Und das geht garnicht. Nirgendwo. Nie.

Fat-slim

Komisch, ich gelte jetzt als deutlich rechter, als früher, ohne mich irgendwie bewegt zu haben.
Das mutet mir eher wie eine Linksverschiebung an.
Und so glaube ich, dass sich jeder missverstanden fühlt und demnach alle eine Gegenverschiebung vermuten. Also die einen befürchten Rechtsrzck, während die anderen den Sozialismus vor der Tür sehen.

Die Büchse der Pandorra

Ich befürchte, wir werden in der nächsten Zeit öfter von rechtsextremen Polizistennetzwerken lesen müssen, die Büchse der Pandorra ist durch den ersten Fall geöffnet. Durch die Beschlagnahme von Kommunikationsmitteln wird mit ziemlicher Sicherheit noch mehr aufgedeckt. Man hangelt sich sozusagen von Handy zu Handy vor. Anders ist die Aufdeckung solcher menschenverachtender Netzwerke auch fast gar nicht möglich.

14:26 von Gogolo

Das Thema ist doch bekannt. Warum braucht es dazu noch eine Studie? Möchte sich damit jemand wieder viel Geld verdienen? Kann mir der Grund für eine "Studie" erklärt werden?

Ich versuche es gerne. Bei einer Studie geht es nicht darum, bekanntes zu benennen. Was wir “wissen” ist, dass es einen gewissen Prozentsatz an rechtsnational gesinnten Polizisten gibt. Mehr aber auch nicht.

Eine Studie könnte nun genauere Angaben und Werte herausfinden und Fragen beantworten wie z.B.:

Wie hoch ist der Anteil an rechtsextremen, rechts eingestellten, national gesinnten, linksradikalen Polizisten?

Anteil Frauen/Männer, Führungskräfte, mit/ohne Migrationshintergrund

Lokale Verteilung Bundesländer, kleine, mittlere, große Städte, Stadt, Land

Entstehung und Entwicklung, Vergrößerungs- und Eindämmungspotenzial

Sie sehen, viele offene Fragen ohne deren einigermaßen verlässliche Beantwortung Maßnahmen zur Gegensteuerung kaum sinnvoll aufgesetzt werden können.

Wenn wir doch nach der Nazizeit

mit dem gleichen Elan die Anhänger Hitlers, wie die des DDR-Regimes verfolgt hätten. Haben wir aber nicht. Und so konnte rechtes Gedankengut ungehindert verbreitet werden. Da dieses weit über die Mitte hinaus "gesellschaftsfähig" war (ich musste mir als Lehrling in den 60er Jahren die "Heldentaten" der deutschen Armee von älteren Kollegen erzählen lassen und dass ja niemand von den KZ wusste, ja selbst die Judenverfolgung war völlig unbekannt), konnten ehemalige Nazigrößen in der neuen Republik Karriere machen: Globke, Kiesinger, Filbinger, Oberländer - um nur einige Namen zu nennen.
Nein, eine Aufarbeitung erfolgte nicht. Die Bundesrepublik hatte ein einfaches Kredo:
Rechts ist die Mitte und was links davon ist, ist böse.
Und jetzt haben wir das Resultat. Und da ein großer Teil der Gesellschaft rechtes Gedankengut akzeptiert, trifft das natürlich auch auf Teile der Sicherheitskräft zu. Aber das will der rechte Flügel der CDU lieber nicht untersuchen lassen.

neue-verdachtsfaelle-debatte-ueber-studie-zu-rechtsextremismus

Also =>ich meine, dass alles was geschieht, gemäß dem "Gesetz von Ursache und Wirkung" abläuft !

Alles was geschieht, hat also eine (oder mehrere) Ursachen.

Frage : Wer schafft die Ursachen in der BRD ?

14.24 Fathaland slim

Werter Herr Fathaland , das ist nicht ganz richtig . Ich war mit nun 73 Jahren bis 2015 immer SPD Wähler .

@qpqr27

Kommt drauf an, wie blöd der Witz ist und ob überhaupt lustig und dann denke ich haben wir hier unter uns Kommentatoren am wenigsten, wenn überhaupt Polizisten.

um 14:15 von Googol

>>"Seit der Migrationskrise hat sich ein Teil der Gesellschaft nach Rechts bewegt, weil sie sich mit diese Einwanderungspolitik konfrontiert sehen oder es nicht möchten.
Da die Polizei auch Menschen sind, war es zu erwarten, dass auch ein Teil der Belegschaft sich Rechts orientiert. Ich bezweifele auch sehr stark das diese Entwicklung mit Strafen etc. zu stoppen ist."<<

Das sehe ich genauso (actio = reactio). Da fällt mir auch das von unserem ehemaligen Bundepräsidenten Gauck gesagte ein und dem möchte ich zustimmen. Nicht jeder Konservative ist ein Rechtsextremist und wir haben meiner Meinung nach heute das Problem das jegliche Kritiker an unserer verfehlten Asylpolitik pauschal als Rechtsextremisten verschrien werden obwohl sicherlich die Grenzen im ein oder anderen Einzelfall fließend zu sein scheinen. Die ganze Diskussion kommt mir nun sehr stark überhitzt vor als wolle man die Ursachen für diese Entwicklung nicht wahrhaben (verfehlte Migrationspolitik).

14:24 von fathaland slim

"Dieser Teil der Gesellschaft, etwa 10-15%,"

>Nein! Ursache und Wirkung.

Nach dem Zuzug von einer Million Migranten sind in Deutschland fremdenfeindliche Anschläge und Überfälle drastisch gestiegen. (BKA, 2017)

36 Prozent hielten die Bundesrepublik durch Ausländer in einem gefährlichen Maß für "überfremdet" (Ost: 44,6, West: 33,3). Im Vergleich, waren es 2010 nur 20,4 Prozent.
(Uni Leipzig, 2018).

@Gogolo

Genau, keine Studie, sondern direkt suspendieren. Je nach dem wie weit gegangen, gar harte Strafen auferlegen.

@15:29 von Wolfes74

"Erstens - welche Migrationskrise?"
>Wir haben seit 2015 andauernde Migrationskrise. Waren Sie solange im Weltall?

"Zweitens, wenn Sie die Ereignisse ab 2015 meinen, dann liegen Sie falsch."
>Falsch: Laut BKA ist die Fremdenfeindlichkeit seit dem Zuzug von einer Million Menschen drastisch gestiegen.

Ursache und Wirkung!

um 15:29 von Wolfes74

>>Erstens - welche Migrationskrise?
Zweitens, wenn Sie die Ereignisse ab 2015 meinen, dann liegen Sie falsch."<<

Der Vorgang in 2015 wurde nicht nur von der Bevölkerung, sondern auch von führenden Politikern als "Flüchtlingskrise" bezeichnet und ist mittlerweile ein diesbezüglich belegter Begriff. Das es sich bei einem Teil dieser Flüchtlinge um Migranten handelte ist der Begriff "Migrationskrise" alternativ zulässig. Hinzu kommt das wir und auch heute noch in dieser Krise befinden wie Sie sicherlich bestätigen können?

@Googol

Muss man sich unbedingt nach Rechts bewegen, wenn man das nicht will? Und das nach so einer grauenvollen Vorgeschichte? Muss man wirklich in diesen Reihen stehen, welche Taten und Symbole von damals toll finden?

Unverständnis

Ich versehe nicht, was man gegen eine Studie haben kann. Ich glaube nämlich keineswegs, dass alle PolizistInnen rechtslastig sind. Und genau das könnte eine Studie zeigen.

Wenn man aber regelmäßig in Medien von irgendwelchen Chatgruppen in unterschiedlichen Orten liest, in denen unappetitliche und rassistische Posts ausgetauscht werden, dann entsteht genau der Eindruck, dass diese rechte Gesinnung bei der Polizei ziemlich weit verbreitet sei.

Da reichen ja 10 Mitglieder einer Chatgruppe in einer Stadt, in der mehrere hundert Polizeibeamte arbeiten. So differenziert ist die Berichterstattung nicht immer und selbst wenn, setzt sich trotzdem der Eindruck im Kopf fest, "überall nur Rassisten".

Man kann ja nur etwas gegen die Studie haben, wenn man glaubt, dass sie die Polizei als Ganzes belasten würde. Das glaube ich aber gar nicht.

Die Büchse der Pandorra

Rechtsextremismus hat in den letzten Jahren alle Bereiche der Gesellschaft teilweise belegt.

Am Arbeitsplatz, Schulhof, Politik, Sportstätte, Sicherheitsorgane usw. überall ist die Thematik Mogrationspolitik und Rechts andauernd anwesend. Man spürt regelrecht die Zurückhaltung der Deutschen gegenüber von Fremdaussehenden.

Eine Entwicklung ist vorangeschritten, die nicht mehr so einfach aufzuhalten ist. Schon gar nicht durch Strafen.

um 15:34 von Bischdariel

>>"Und noch ein paar Zeichen zum ersten Kommentar: Die wenigsten haben ein Problem mit rechten, konservativen Polizisten. Aber anderen Menschen ihre Menschlichkeit abzusprechen ist nicht rechts sondern stramm rechtsextrem. Und das geht garnicht. Nirgendwo. Nie."<<

Menschlichkeit gegenüber was? 2015? Eine solche "Menschlichkeit" darf aber meiner Meinung nach nicht dazu führen gültige Gesetze einfach zu übersteuern und unsere Bevölkerung latenten Gefahren auszusetzen (.... Schaden von deutschen Volke fernzuhalten...). Und das geht garnicht. Niergendwo. Nie (leider doch, 2015)

Warum eigentlich noch eine "Studie" ?

Die Fakten sind seit Monaten in NRW und Hessen bekannt, erste Suspendierungen von Beamten erfolgt....also:wollen SPD und Grüne nur irgendwelche Steuergelder herauswerfen? Die rechtsextremen und rassistisch agierenden Beamten müsste man herauswerfen...Aber wahrscheinlich kommen sie als Lebenszeit Beamten noch glimpflich davon bei unseren Beamtengesetzen.

neue-verdachtsfaelle-debatte-ueber-studie-zu-rechtsextremismus

Lieber Deeskalator, Sie schreiben :"Denn wenn Nazi-Beamte zügig auffliegen, dann erledigt sich ein Großteil des Problem zu großen Teilen von selbst."

Soweit mir bekannt ist, hat die Polizei eigene =>"Polizei-Psychologen".
Es ist (vor allem - jetzt - ) deren vordringlichste Aufgabe herauszufinden, =>weshalb denn viele Polizisten =>"unzufrieden sind", mit unserer Form von Demokratie.....
Denn nur der "unzufriedene" Bürger, "unzufriedene" Staatsdiener, sucht eine =>Veränderung zum (vermeintlich) besseren =>"Guten"!
Frage : Wer gibt den Polizeipsychologen täglich die Anweisungen, was diese jeweils tun sollen ? Wer ???

Hatte Saskia Esken also doch Recht ...

Als Fr. Esken vor einigen Wochen Rechtsextremismus in der Polizei anprangerte, wurde sie teils heftig angegriffen.
Jetzt ist wohl allen, auch den damaligen Kritikern klar, dass sie Recht hatte.
Und mir scheint, dass die Zahl der betroffenen Polizisten nicht gerade gering ist.

15:49 von eine_anmerkung ..Emotional

"Kritiker an unserer verfehlten Asylpolitik pauschal als Rechtsextremisten verschrien werden obwohl sicherlich die Grenzen im ein oder anderen Einzelfall fließend zu sein scheinen. Die ganze Diskussion kommt mir nun sehr stark überhitzt .."

>Richtig! In anderen kultivierten Staaten der westlichen Welt wie Australien, Dänemark und mittlerweile auch Schweden wird die Thematik deutlich sachlicher und nüchterner diskutiert. Hier in Deutschland total emotionalisiert und alles wird auf das EINE reduziert... Das frustriert viele Menschen - unteranderem auch Polizisten.

Gesinnungs(über)Prüfung

Wie wäre es ALLE Politiker, Polizisten, Richter, Lehrer, Soldaten und Beamte einer Gesinnungs(über)Prüfung zu unterziehen.
Alles war "Rechts" oder "Links" ist wird aussortiert und entlassen.

Dann wären wir zwar in der DDR zurück, aber es würde dieses Thema nicht geben.

Ich kenne Polizisten die "Rechts" denken und auch welche die "Links" denken.
Keiner von ihnen verletzt das Gleichheitsgesetz.
Alle gehen gegen Kriminelle vor egal welche Gesinnung die zu Überprüften haben.

Natürlich kann man alle rausschmeißen, aber "Rechts" wie "Links" wirds bei Politikern, Polizisten, Richter, Lehrer, Soldaten und Beamte immer geben.

NEUTRALITÄT im Beruf ist entscheidend.

@eine_anmerkung

"
Am 01. Oktober 2020 um 15:54 von eine_anmerkung
um 15:29 von Wolfes74

>>Erstens - welche Migrationskrise?
Zweitens, wenn Sie die Ereignisse ab 2015 meinen, dann liegen Sie falsch."<<

Der Vorgang in 2015 wurde nicht nur von der Bevölkerung, sondern auch von führenden Politikern als "Flüchtlingskrise" bezeichnet und ist mittlerweile ein diesbezüglich belegter Begriff. Das es sich bei einem Teil dieser Flüchtlinge um Migranten handelte ist der Begriff "Migrationskrise" alternativ zulässig. Hinzu kommt das wir und auch heute noch in dieser Krise befinden wie Sie sicherlich bestätigen können?"

Es geht nicht um Flüchtlinge sondern um rechtsextreme Vorfälle innerhalb der Polizei. Es wäre nett, wenn Sie Ihre hier schon oft gelesenen Diffamierungen von Flüchtlingen, Grünen und des Islam (nur Ihre Reihenfolge ändert sich gelegentlich) bleiben lassen würden und stattdessen zum Thema kommentieren.

Ihre Posts kenne ich nämlich bereits auswendig.

@Googol & @eine_anmerkung

Lesen Sie den Artikel. Bitte. Lesen Sie den Artikel!
Und kommentieren Sie erst dann.

rer Truman Welt

N E I N, das glaub ich jetzt nicht! Rechtsextreme im Verfassungschutz. Vielleicht "V-Leute" der Rechtsradikalen im Verfassungsschutz? NEIN!
Wer hätte denn wen abgehört, beobachtet und ausspioniert?
Aber jeder Lehrer wird doch durchleuchtet vor einer Einst.ellung, dann die Beamten doch sicher nochmal gründlicher und öfter, oder?
Nun, Seehofer weiß auch ganz sicher hierbei, daß der Verfassungsschutz  k e i n e  Probleme mit Rechtsextremismus hat, da bin ich mir sicher. Die paar Dutzend Fälle, gut, sind halt wirklich keine Einzelfälle im engeren Sinne, aber doch eben einzelne Gruppenfälle, also würde ich Seehofer empfehlen zu sagen, damit dieser stinkende Kanaldeckel gleich wieder gedeckelt wird.
Ja, was soll man dazu ansonsten schreiben?
Schau' n wir lieber wieder auf Corona.  Was ist der aktuelle Hot Spot?

Brauner Schimmel

Wenn Rechtsextreme im Verfassungsschutz Rechte observieren, kann ja nichts mehr schiefgehen. Da sind alle unter sich. Die Gefahr ist gebannt und es gibt da überhaupt keine Probleme mit Rechtsextremismus in Deutschland. Das hat auch schon der Ex-Minister mit der kleinen Brille gesagt.

Wer immer noch meint, diese Entwicklungen mit dem Wink zu entkräften, daß jede Behörde und ihre Hierarchie die Gesellschaft widerspiegelt, vergißt, daß es hier um eine Institution mit Machtbefugnissen zu konspirativen Operationen geht, die unerkannt alles unterhöhlen kann, wenn es nicht gelingt, Stellen zu schaffen, die Kolleg/innen ermutigen, ohne schlechte Gefühle arbeiten zu gehen in Treue zum Dienstherren und helfen, den braunen Schimmel aus dem Amt zu kriegen.

Empirische Untersuchung ist ein Muss

Ich habe hier bereits mal ein paar familiäre Zusammenhänge erläutert, warum endlich eine saubere Datenlage hergestellt werden muss, vor allem im eigenen Interesse der vielen Polizist*innen, die unbescholten ihrem wahrlich anstrengenden Dienst nachgehen.

Führungsverantwortung übernehmen heißt im öffentlichen Dienst auch eine gewisse Fürsorgepflicht zeigen für die Beamt*innen.

Genau das lässt Seehofer und anscheinend auch die Bundespolizeiführung unter Romann völlig fehlen.

Die Hintergründe demokratiefeindlicher Bestrebungen müssen aufgedeckt werden zum Schutz der anderen demokratisch gesonnenen Leute im Polizeidienst.

Die Länder müssen in Absprache mit dem Bund ein abgestimmtes Verfahren vereinbaren wie nach streng wissenschaftlichen Kriterien eine Studie angefertigt werden soll.

Expertise gibt es genug im Lande. Die Leipziger oder Bielefelder Rechtsextremismusforscher stünden sicher bereit. Prof. Pfeifer, altgedienter Kriminologe würde sicher auch beratend unterstützen.

@Googol, 15:50

Nein! Ursache und Wirkung. Nach dem Zuzug von einer Million Migranten sind in Deutschland fremdenfeindliche Anschläge und Überfälle drastisch gestiegen. (BKA, 2017)

Verstehe. Die "drastische Steigerung" von fremdenfeindlichen Anschlägen und Überfällen hat ihre Ursache also in der gestiegenen Anzahl potentieller Opfer. Die Verbrechen hingegen sind nur die "Wirkung".
Das sagt wirklich eine Menge aus.

um 15:54 von Hackonya2

>>"Muss man sich unbedingt nach Rechts bewegen, wenn man das nicht will? Und das nach so einer grauenvollen Vorgeschichte? Muss man wirklich in diesen Reihen stehen, welche Taten und Symbole von damals toll finden?"<<

Ich würde das differenzierter sehen. Ich denke man kann durchaus "rechts" sein und trotzdem die Nazizeit verabscheuen. Ich bin beispielsweise so jemand (oder fühle mich so). Ich verabscheue beispielsweise den Holocaust und sehe den als Mahnmal, halte meine schützende Hand über Juden wo das mit meinen begrenzten Möglichkeiten möglich ist, bin aber auf der anderen Seite ein harter Gegner unsere in meinen Augen völlig absurden und kranken Flüchtlings- und Asylpolitik (wie jeder Leser meiner Kommentare sicherlich bestätigen wird). Also wie schon Herr Gauck sagte; nicht jeder Konservative (Rechter) ist auch ein Rechtsextremist. Ich bin übrigens ein AfD-Wähler und repräsentiere mit meiner Einstellung die Mehrheit dieser Wähler.

@15:54 von Hackonya2

"Muss man sich unbedingt nach Rechts bewegen, wenn man das nicht will? "

>Nein, aber bei der Migrationkrise hat sich viel Frust und Hass angestaut. Das führt leider dazu, dass einige sich nach Rechts bewegen. Im übrigen nicht nur in Deutschland - siehe Griechenland oder UK.

Es ist auch kein Umkehr der Migrationspolitik zu sehen, es ist ein "einfach weiter so". Das sorgt für mehr Frustration, vor allem bei den Polizisten, die tagtäglich mit Asylbewerber konfrontiert sind.

@eine_anmerkung

"
Am 01. Oktober 2020 um 16:00 von eine_anmerkung
um 15:34 von Bischdariel

>>"Und noch ein paar Zeichen zum ersten Kommentar: Die wenigsten haben ein Problem mit rechten, konservativen Polizisten. Aber anderen Menschen ihre Menschlichkeit abzusprechen ist nicht rechts sondern stramm rechtsextrem. Und das geht garnicht. Nirgendwo. Nie."<<

Menschlichkeit gegenüber was? 2015? Eine solche "Menschlichkeit" darf aber meiner Meinung nach nicht dazu führen gültige Gesetze einfach zu übersteuern und unsere Bevölkerung latenten Gefahren auszusetzen (.... Schaden von deutschen Volke fernzuhalten...). Und das geht garnicht. Niergendwo. Nie (leider doch, 2015)"

Es sagt viel über Sie aus, wenn Sie den Begriff Menschlichkeit in Anführungszeichen setzen.

15:25 von qpqr27

wenn jetzt jeder blöde Witz im Internet....
mit nachrichtendienstlichen Mitteln verfolgt wird, müssen sich auch hier einige ganz warm anziehen

Sie meinen so “blöde Witze” wie Bilder von Hitler, Hakenkreuzen, Flüchtlingen in Gaskammern? Ist das der “Humor”, von dem Sie sprechen?

16:00 von eine_anmerkung

(.... Schaden von deutschen Volke fernzuhalten...).
.
was tun wenn sich die Prioritäten im Empfinden der Bevölkerung ändert
- wenn der Begriff "deutschen Volke" als überholt gilt,
oder wieder mehr in den Vordergrund rückt
nichts ist beständiger als der Wandel

Mich wundert

das dieser Kommentar noch hier steht.
Ich bin Sproß einer Nazi Familie,
Baujahr 39 und weiß wovon ich rede.
Die Seilschaften dieses 1000 jährigen Reiches wurden nicht zerschlagen, was bei den DDR Seilschaften relativ gut gemacht wurde.
Leider sind bei den sogenannten Bildungsfernen Menschen solche Themen wie früher gegen die Juden sehr leicht zu vermitteln.
Die Saat geht auf.

neue-verdachtsfaelle-debatte-ueber-studie-zu-rechtsextremismus

Hallo, lieber fathaland slim, ja ich stimme Ihnen überzeugt zu, wenn Sie schreiben : "Dieser Teil der Gesellschaft, etwa 10-15%, war immer schon dort." (Gemeint ist "rechts"!)

Die Frage wäre an einen Psychologen zu richten, =>wie denn soundsoviele Menschen überhaupt dazu bewegt werden, ->nach rechts,...oder nach links zu tendieren....
Weshalb "rechts",....weshalb "links"?

Wo bleiben denn =>wirklich überzeugende Argumente, "weshalb" unsere sogenannte "Mitte" das Non-plus-ultra sei......?
Solche "Argumente" erwarte ich von unseren Politikern !

Außerdem, ich vermute, dass wir viel zu wenig =>"Politik-Wissenschaftler" in der Regierung haben ! (Nachprüfen !)

Politikwissenschaftler-->wissen, dass die sogenannte, "vergleichende Verhaltensforschung" gerade hier passende Antworten zu geben vermag ! (Die Abläufe im Unterbewusstsein des Menschen ist richtunggebend für die Abläufe im Denkprozess !

um 15:54 von eine_anmerkung

"Das es sich bei einem Teil dieser Flüchtlinge um Migranten handelte ist der Begriff 'Migrationskrise' alternativ zulässig."

UNzulässig. Nur ein Teil der Menschen, die nach Deutschland kamen, waren Migranten. Der Begriff "Migrationskrise" ist daher unzulässig. Und es sind die Flüchtlinge, die sich in der Flüchtlingskrise befinden, nicht wir.
_

@eine_anmerkung

"
Am 01. Oktober 2020 um 15:54 von eine_anmerkung
um 15:29 von Wolfes74

>>Erstens - welche Migrationskrise?
Zweitens, wenn Sie die Ereignisse ab 2015 meinen, dann liegen Sie falsch."<<

Der Vorgang in 2015 wurde nicht nur von der Bevölkerung, sondern auch von führenden Politikern als "Flüchtlingskrise" bezeichnet und ist mittlerweile ein diesbezüglich belegter Begriff. Das es sich bei einem Teil dieser Flüchtlinge um Migranten handelte ist der Begriff "Migrationskrise" alternativ zulässig. Hinzu kommt das wir und auch heute noch in dieser Krise befinden wie Sie sicherlich bestätigen können?"

Der "Vorgang" von 2015, das Aufnehmen der Flüchtlinge aus dem Budapester Bahnhof den Sie meinen, wurde von der Jungen Alternativen so bezeichnet, nachzulesen im Buch "Inside AfD, die sich noch Jahre später diebisch darüber freuten, daß diese Lüge so gut funktionierte. Wenn Sie die "Junge Alternative" für führende Politiker halten, haben Sie natürlich Recht.

15:49 von eine_anmerkung 14:24 von fathaland slim

Danke an fathaland für die unermüdliche Demokratiearbeit.

Die SINUS-Studie (unter Helmut Schmidt in Auftrag gegeben) gilt immer noch als Ausgangspunkt einer sachgerechten Diskussion. Die Ursachen rechtsextremistischer Einstellungen reichen natürlich weit zurück bis in die Gründungszeit beider dt. Staaten, wobei ich mich eher auf die BRD beziehe.

Ohne eine durchgängig vorhandene latente Sympathie für autoritäre Denkstrukturen wären die Zeiterscheinungen wie rechtsextreme Parteierfolge (SRP-Parteiverbot 1952) o. NPD 1966-68 nicht erklärbar.

Die von unseren AfD-Foristen als Selbstentlastung gern benutzte 2015er Migrationskrise ist lediglich Verstärker vorhandener Tendenzen. Zwei markante Faktoren waren

a) Sarrazin-Buchrezeption
b) Social Media als Verstärkerorgan.

Was vorhanden war an Ressentiments wurde nun offen herausposaunt. Rechte Untertanencharaktere sind oft feige, argumentationsschwach & suchen Deckung in der Gruppe. Social Media bieten diese. z.B. in WhatsApp-Gruppen.

Rechtsextremismus, Rassismus

in meiner Heimatstadt Stuttgart haben aktuell 45 % der Menschen einen Migrationshintergrund
Wird also die halbe Bevölkerung diskriminiert ?
Vor allem arbeiten bei der Polizei nur "reinrassige" Deutsche, der Rest ist außen vor ?
Ist es wirklich so spektakulär mit den Vorwürfen ?
Hetze, Neonazisymbole etc, sind doch strafbar.
Wenn alle Menschen vor dem Gesetz gleich sind
Weshalb wendet man die Gesetze dann nicht auch gegenüber Polizisten an ?

Warum sind so viele Polizisten Rassisten?

Jeder Mensch entscheidet ganz individuell, ob er zum Kriminellen werden will. Aber die Ursachen und Auslöser verstärken sich bei denen, die über geringe Mittel verfügen. Einfach ausgedrückt: ein wohlhabender Meschen hat keinen Grund, Autoradios zu klauen, und wenn er es doch tut und erwischt wird, hat er das Geld, sich einen guten Anwalt zu nehmen.

Daher landen ärmere Menschen schneller im Gefängnis. Und Flüchtlinge gehören zu den ärmsten Menschen in Deutschland. Polizisten wissen das. Und daraus ergibt sich ein system-immanenter Rassismus.

Umso wichtiger ist es, dem entschlossen entgegenzutreten.
_

um 15:37 von Bender Rodriguez

"Fat-slim
Komisch, ich gelte jetzt als deutlich rechter, als früher, ohne mich irgendwie bewegt zu haben."

Chapeau für diese (selbst) entwaffnende Bemerkung und Beobachtung. Das ist nicht nur bei Ihnen so. Es hängt tatsächlich von der Bewegung ab. Fährt der Zug oder trägt jemand die Kulisse an mir vorbei? Und wenn der Zug abgefahren ist und man fühlt sich eher abgehängt als gefragt im Raume gesellschaftlicher Gestaltungsmöglichkeiten und Wohlstandserhaltung, verläßt die Eine oder der Andere seinen Meridian. Konservativ sein = Haben und Halten und wenn das nicht gewährleistet wird, schließt man sich Solchen an, die den Besitzstand wahren wollen, koste es was es wolle. Zur Not auch die Demokratie. Es ist ganz banal. Links hat immer alle im Blick. Wem das egal ist, rutscht rüber.

Könnte es nicht sein...

...daß gar nicht Rechtsextreme in die Polizei einsickern, sondern häufig der Dienstalltag - gerade auch der Berliner Polizisten - erst dazu führt, daß die vor Ort gemachten Erfahrungen Einstellungen heraufbeschwören, welche die Gesellschaft heute als "rechtsextrem" definiert? Könnte es nicht sein, daß im täglichen Kontakt mit den "geschenkten Menschen" (Göring-Eckart) starke Negativemotionen entstehen, daß im täglichen Umgang mit der linksautonomen und Antifa-Szene irgendwann Gefühle hochkommen, welche in Teilen unserer Gesellschaft heute als "Hass" bezeichnet werden?

Der Staat

ist auf dem rechten Auge blind. Dieser Spruch war offensichtlich schon immer wahr, und wird jetzt nach und nach belegt. Einerseits eine gute Sache, andererseits, was sind die Konsequenzen?

Müssten nicht sämtliche Urteile, die auf die 'Arbeit' dieser Beamten beruhen, aufgehoben werden? Und was ist mit den Statistiken, die über die Gesellschaft erhoben werden und letztlich durch diese Beamten manipuliert wurden? Sollten sich nicht ALLE sogenannten Journalisten einmal selbst hinterfragen, warum sie rechtsradikale Propaganda verbreitet haben anstatt objektive Tatsachen? Oder sollte man stattdessen diese Statistiken, die durch Aussagen von Rassisten und Rechtsradikalen in Uniform zustande gekommen sind, weiter als objektiv bezeichnen?

Ja, wir brauchen dringend eine Denazifizierung in diesem Land. Nicht nur bei der Polizei, sondern bei all 4 Gewalten.

@qpqr27

Zitat: Da wird etwa über einen "Gesinnungstest" für die Aufnahme bei der Polizei gewitzelt: "Erschießen Sie sechs illegale Einwanderer",

...ist das ein blöder Witz?
Ich meine das ist Menschenverachtend. Und hat übrigens mit Ursache- Wirkung wie an anderen Stellen behauptet wird herzlich wenig zu tun. Das ist Gesinnung und rassistisch.

15:50 von Googol

36 Prozent hielten die Bundesrepublik durch Ausländer in einem gefährlichen Maß für "überfremdet" (Ost: 44,6, West: 33,3). Im Vergleich, waren es 2010 nur 20,4 Prozent
.
einige sehen darin einen Rechtsruck in der Gesellschaft
gibt auch andere Meinungen
"Dass es Grenzen der Aufnahmebereitschaft in der Bevölkerung gibt, ist eine Tatsache,
dass Kapazitäten nicht unbegrenzt sind, auch.
Das festzustellen, ist weder links noch rechts, sondern eine Banalität.“
meinte Sarah Wagenknecht 22.03.2016

um 16:10 von frosthorn

>>"@Googol & @eine_anmerkung
Lesen Sie den Artikel. Bitte. Lesen Sie den Artikel!
Und kommentieren Sie erst dann."<<

Hab ich lieber frosthorn (Artikel gelesen). Wo ist Ihr Problem?

15:37 von Bender Rodriguez

Komisch, ich gelte jetzt als deutlich rechter, als früher, ohne mich irgendwie bewegt zu haben.
Das mutet mir eher wie eine Linksverschiebung an.
Und so glaube ich, dass sich jeder missverstanden fühlt und demnach alle eine Gegenverschiebung vermuten. Also die einen befürchten Rechtsrzck, während die anderen den Sozialismus vor der Tür sehen.

So kompliziert ist es gar nicht. Sie werden von den Usern hier, welche Ihre Kommentare lesen, nach deren Inhalt eingeordnet. So geht es allen hier.

@15:50 von Googol

"Nach dem Zuzug von einer Million Migranten sind in Deutschland fremdenfeindliche Anschläge und Überfälle drastisch gestiegen. (BKA, 2017)"
Das hat nichts mit dem Zuzug von Migranten zu tun.
Die fremdenfeindlichen Anschläge (meist in der Ex-DDR!!) sind nach der Zusammenführung beider deutscher Staaten 1990 schon drastisch gestiegen; z.B. Rostock Hoyerswerder etc.

um 15:34 von Bischdariel

>>Und noch ein paar Zeichen zum ersten Kommentar: Die wenigsten haben ein Problem mit rechten, konservativen Polizisten. Aber anderen Menschen ihre Menschlichkeit abzusprechen ist nicht rechts sondern stramm rechtsextrem. Und das geht garnicht. Nirgendwo. Nie.<<

Danke!

@Googol, 14:15 Uhr - Nicht verharmlosen

Die Einwanderungspolitik kann doch kein Argument dafür sein, dass sich Bürger - und insbesondere Polizisten - als Rechtsextremisten bzw. Nazis outen, sich also zu einer menschenverachtenden Politik bekennen. Migration ist im übrigen ein weltweiten Problem, zum Teil aber auch eine Chance. Wir werden unseren Arbeitskräftebedarf in den kommenden Jahren nur durch eine allerdings qualifizierte - Zuwanderung decken können. Und Menschen, die Asylberechtigt sind, haben einen rechtlichen Anspruch, bei uns aufgenommen zu werden. Wer - noch dazu als Polizist - Gesetze nicht respektiert und sich noch dazu mit denjenigen aktiv solidarisiert, die Gesetze brechen, hat im Polizeidienst nichts zu suchen.

@15:25 von qpqr27

Wenn menschenverachtende und nazistische Sprüche für sie ein "blöder Witz" ist, lässt das auf eine tiefbraune Gesinnung schliessen.

neue-verdachtsfaelle-debatte-ueber-studie-zu-rechtsextremismus

Hallo, liebe Margitt, Ihnen scheint, "dass die Zahl der betroffenen Polizisten nicht gerade gering ist."

Frage dazu : Wurde da bereits bei der =>"Einstellung" der Beamten geschlampt, also einfach ungeprüft ein jeder aufgenommen,....
....oder wurden die Beamten erst im Laufe der (Dienst-) Zeit nach "rechts" ausgerichtet ?
Wer, der heute Verantwortlichen, weiß das ?

Ahhhhh, das hat noch keiner gefragt....? Weshalb nicht ?

16:08 von Der Nachfrager

... Ich kenne Polizisten die "Rechts" denken und auch welche die "Links" denken.
Keiner von ihnen verletzt das Gleichheitsgesetz.
Alle gehen gegen Kriminelle vor egal welche Gesinnung die zu Überprüften haben. ...

Und Sie wissen das genau? Woher?

Ich will nicht ernsthaft an Ihren Worten oder Ihren Bekannten zweifeln! Aber dieses „Ich kenne aber einen, der ...“ ist nicht hilfreich.

Polizisten, die nach Einschätzung des VS „hard-core rechtsextremistisches Material“ in Chatgruppen verbreiten, sind nun mal keine „rechts denkenden“ Unschuldslämmer.

Und als Polizist sollte man sehr genau wissen, was durch den Amtseid gedeckt ist und was nicht.

Polizist ist ein undankbarer Job!

Also ich würde Jedem abraten heute Polizist in einer Großstadt zu werden. Auf dem Land okay, aber in der City. Danke, NEIN! Und ich befürchte nicht wenige erkennen erst im Dienst, dass Sie dafür nicht geeignet sind und dann kommt der Rassismus durch.

16:05 von Googol

Hier in Deutschland total emotionalisiert und alles wird auf das EINE reduziert...
.
der Vorteil in anderen Ländern
die fehlende Vergangenheit
bei uns ist es ja ziemlich beliebt das aufzuwärmen

@16:08 von Der Nachfrager

"Dann wären wir zwar in der DDR zurück..."
... oder vielleicht in der BRD der 80er. Da wurden auf Grund des Radikalenerlasses Briefträger entlassen, weil sie in der DKP waren!

um 16:18 von Sisyphos3

>>"(.... Schaden von deutschen Volke fernzuhalten...).
.
was tun wenn sich die Prioritäten im Empfinden der Bevölkerung ändert
- wenn der Begriff "deutschen Volke" als überholt gilt,
oder wieder mehr in den Vordergrund rückt
nichts ist beständiger als der Wandel"<<
.
.
Das ist doch ganz einfach? Dann ändern Sie die entsprechenden Gesetze (in dem Fall GG) und besorgen Sie sich die Mehrheiten dafür? Aber bitte nicht (wie in unserem Fall) die gültigen Gesetze einfach vorher übersteuern.

Am 01. Oktober 2020 um 15:49

Am 01. Oktober 2020 um 15:49 von eine_anmerkung
um 14:15 von Googol

// Die ganze Diskussion kommt mir nun sehr stark überhitzt vor als wolle man die Ursachen für diese Entwicklung nicht wahrhaben (verfehlte Migrationspolitik). //

Ich sehe 2015 nicht als
" Migrationskrise " an, warum tun Sie das ? Für meine Begriffe gibt es überhaupt keinen Grund dafür.

@16:10 von frosthorn

"Bitte. Lesen Sie den Artikel!"

>Bitte betrachten Sie die Situation oder die "Problematik" der Polizei ganzheitlich und nicht mit Scheuklappen.

Am besten Sie begleiten Polizisten mal für einen Tag.

16:23 von hippojim

Leider sind bei den sogenannten Bildungsfernen Menschen solche Themen wie früher gegen die Juden sehr leicht zu vermitteln.
.
dumm = Nazi
ist das nicht etwas zu einfach
um nicht zu sagen billig ?

um 15:50 von Googol

"Nach dem Zuzug von einer Million Migranten sind in Deutschland fremdenfeindliche Anschläge und Überfälle drastisch gestiegen. (BKA, 2017)"

Ach! So einfach ist das?
Weil die Anzahl der knatternden Harleys in meinem Wohngebiet unerträglich gestiegen ist, sollte der Abschuss derselben verständlich sein, weil die Belastung so gestiegen ist. Stimmen Sie mir zu? Entspricht Ihrer Logik, zumal es auch noch ausländische Maschinen sind mit verschleierten Gestalten drauf.

"36 Prozent hielten die Bundesrepublik durch Ausländer in einem gefährlichen Maß für "überfremdet" (Ost: 44,6, West: 33,3). Im Vergleich, waren es 2010 nur 20,4 Prozent.
(Uni Leipzig, 2018)."

Wenn ich an die schönen Zeiten zurückdenke, sehe ich die Gesellschaft auch
"in gefährlichem Maße überfremdet" durch eine Minderheit von weniger als 36% fremdenfeindlich brummelnden Hooligans, die ihre eigene Angst vor notwendiger Veränderung auf die projezieren, denen das Schicksal oder Terror in der Heimat das abverlangt hat.

@ Fritz Schulze

Das sehe ich ähnlich und ich denke auch, dass viele Polizisten gar nicht auf das vorbereitet sind was heute vor allem in Großstädten passiert. Und aus Frust wird Hass und Wut...

Am 01. Oktober 2020 um 16:00

Am 01. Oktober 2020 um 16:00 von eine_anmerkung
um 15:34 von Bischdariel

Die " Gefahren " müssen Sie mir mal erklären, ich habe keinerlei Probleme mit Schutzsuchenden - egal aus welchem Land oder Grund derjenige hier her kommt. Im Gegenteil, ich war schon immer der Meinung das wir helfen müssen , wenn es irgend wie geht.
Ich weiß z.B. das meine Schwiegereltern nach dem Krieg aus
" Polen " geflohen sind und genau so wie die Schutzsuchenden 2015 oder heute, Hilfe dringend brauchten.
Die Integration wäre , m. E. , mit einer Willkommenskultur eher zu schaffen als mit dem ganzen Hass und der Hetze - die zum großen Teil unberechtigt ist.

Das Problem lautet nicht "Rassismus"!

Das Problem lautet nicht "Rassismus"!

Das Problem lautet eine Überrepräsentanz von best. Personengruppen bei best. Deliktgruppen.

Anstatt dieses Problem anzusprechen und dies auf das individuelle Handeln von Personen von bestimmten Personengruppen zurückzuführen und dies endlich mal zu thematisieren, führen Linke die effektive, aber gleichsam inhaltsfreie Simsalabim-Framingvokabel des angeblichen "Rassismus" an, weil unterschiedliche Ergebnisse in der Gesellschaften von bestimmten Personengruppen für Linke - aus rein ideologischen Gründen - nur auf eine angebliche "rassistische Diskriminierung" zurückgeführt werden müssen, ohne jemals dafür Belege anzuführen.

Es kann ja nicht sein, was nicht sein darf.

Dies ist eine typische Opfer-Täter-Umkehr, die das Problem bspw. der überproportional oft stattfindenden Kontrolle von bestimmten Personen nicht durch das individuelle Handeln dieses Personen erklärt, sondern den Schwarzen Peter der Polizei in Form der "Rassismus"-Karte zuspielen.

15:47, Koblenz

>>14.24 Fathaland slim
Werter Herr Fathaland , das ist nicht ganz richtig . Ich war mit nun 73 Jahren bis 2015 immer SPD Wähler .<<

Ich war in den 70ern eine Zeit lang sogar SPD-Mitglied. Und habe zahlreiche "Genossen" kennengelernt, die rechtsextremes, rassistisches Gedankengut vertreten haben.

Der Blüm-Katzer-Flügel der Union überholte weite Teile der SPD mühelos links.

Bei vielen SPD-Wählern, die ich kennengelernt habe, habe ich nie verstanden, weswegen die diese Partei eigentlich wählten. Eine Partei, die in ihren Programmen immer, seit ihrer Gründung, für Internationalismus eingetreten ist und sich gegen jede Art von Rassismus und Menschenfeindlichkeit positioniert hat.

Aber dann kam ja die AfD und stand 2015 bereit, all diese Verirrten einzusammeln.

Vorher waren diejenigen, die rechtsextremem Gedankengut anhingen, bei Wahlen nicht erkennbar. Das hat sich jetzt geändert, was ich für den einzigen positiven Aspekt dieser Entwicklung halte.

um 16:31 von MartinBlank

>>"Daher landen ärmere Menschen schneller im Gefängnis. Und Flüchtlinge gehören zu den ärmsten Menschen in Deutschland. Polizisten wissen das. Und daraus ergibt sich ein system-immanenter Rassismus."<<

Diese Herleitung halte ich nun schon für sehr krude und schon gar nicht umfassend. Ich sehe hier auch einen kulturellen Einfluss als ein Element, aber auch das gilt nicht pauschal.

16:34 von Fritz Schulze

... Könnte es nicht sein, daß im täglichen Kontakt mit den "geschenkten Menschen" (Göring-Eckart) starke Negativemotionen entstehen ...

Ich beginne Ihren Post zu lesen und überlege meine Argumentation, dann komme ich an den oben zitierten Absatz und gebe es schon wieder auf.

Das, was Sie da machen, ist Brandstiftung in Hochkultur, die eigene rechte Gesinnung mit Hilfe von „harmlosen“ Fragestellungen zu transportieren.

16:34 @Fritz Schulze ... Könnte es nicht sein...

Nach Ihrer Logik müssten Polizisten, die beinah täglich mit Dieben, Mördern, Vergewaltigern, ...
zu tun haben, zu Dieben, Mördern, Vergewaltigern werden.

Andere sind also für diesen Wandel verantwortlich.

Wenn ich Sie jetzt beleidigen würde, würde ich Sie verantwortlich machen.
Sie sind schuld, dass ...

16:30 von Sisyphos3 ...Gesetze

"Wenn alle Menschen vor dem Gesetz gleich sind
Weshalb wendet man die Gesetze dann nicht auch gegenüber Polizisten an ?"

>Eine sehr gute Frage. Gegenfrage: Weshalb werden gültige Gesetze nicht gegen ausreisepflichtige und kriminelle Asylbewerber angewandt?

Weil der Rechtsstaat mittlerweile überfordert ist - siehe die Überlastung der Justiz.

15:50 von Googol

Nein! Ursache und Wirkung.
Nach dem Zuzug von einer Million Migranten sind in Deutschland fremdenfeindliche Anschläge und Überfälle drastisch gestiegen. (BKA, 2017) ...

Nach dieser Logik liegt die Zunahme von Vergewaltigungen an dem steigenden Anteil von Frauen.

Ihr Ernst?

@Am 01. Oktober 2020 um 14:21 von Deeskalator

Zitat: "Diese Kultur, dass jemand der einen kriminellen Kollegen meldet schlimmere Konsequenzen zu befürchten hat, als der Kriminelle selbst, trägt sein übriges dazu bei, dass in der Polizei eine ungesunde Brühe unter Druck die zu explodieren droht."

Für wahr, für wahr!

Wo genau soll diese Kultur am Werke sein? Können Sie dies konkret und fundiert belegen, oder verbreiten Sie hier nur unbelegte linke Fake News?

Bitte Meldung machen!

Am 01. Oktober 2020 um 16:27

Am 01. Oktober 2020 um 16:27 von esgehtauchanders
15:49 von eine_anmerkung 14:24 von fathaland slim

Gut aus einander klamüsert! Ganz meine Meinung.

um 16:31 von MartinBlank

>>"Warum sind so viele Polizisten Rassisten?"<<

In meinen Augen eine ganz, ganz böse Unterstellung.

16:34 von Fritz Schulze

"...Einstellungen heraufbeschwören"

Ehrlich gesagt, mein verstorbener Vater, 41-lange Jahre im aktiven Polizeidienst, davon viele Jahre aktiv in der dem DGB-zugehörigen GdP (nicht dieser rechtslastigen spalterischen Dt. Pol.G des obskuren Hr. Wendt (der mit den unrechtmäßigen Bezügen), er würde ich gegen derartige schamlose Rechtfertigungsversuche verwahren.

Ihre Erklärungsakrobatik mal genauer betrachtet hat also ein belastender Polizeidienst die logische Folge, dass sich wie in NRW Polizeibeamte in Chatgruppen versammeln und wie selbstverständlich Vergasung- unnd Genickschussfantasien entwickeln, quasi naturgegeben. Noch ein bis Hass auf Grüne beigemischt von Ihnen, und ruckzuck erklärt sich der deutsche Wohlstandsrechtsradikale die Welt.

Für Demokraten hat mein Vater jahrzehntelang in Nachteinsätzen und Bereitschaftsdienst für Sicherheit gesorgt.

Für Nichtdemokraten ebenfalls, egal ob die es verdient hätten oder auch nicht.

Danke für die Einblicke in Rechtaußen- Gedankenwelten

16:34, Fritz Schulze

>>Könnte es nicht sein...
...daß gar nicht Rechtsextreme in die Polizei einsickern, sondern häufig der Dienstalltag - gerade auch der Berliner Polizisten - erst dazu führt, daß die vor Ort gemachten Erfahrungen Einstellungen heraufbeschwören, welche die Gesellschaft heute als "rechtsextrem" definiert? Könnte es nicht sein, daß im täglichen Kontakt mit den "geschenkten Menschen" (Göring-Eckart) starke Negativemotionen entstehen, daß im täglichen Umgang mit der linksautonomen und Antifa-Szene irgendwann Gefühle hochkommen, welche in Teilen unserer Gesellschaft heute als "Hass" bezeichnet werden?<<

Polizisten arbeiten immer dort, wo die Menschen nicht nett, freundlich und sympathisch sind. Unabhängig von ihrer Herkunft und/oder politischen Ausrichtung. Das war immer schon so und wird immer so sein. Wäre das nicht so, dann bräuchten wir keine Polizei. Wer darüber zum Rechtsextremen wird und hasst, hat bei der Polizei nichts verloren.

@16:35 von Sisyphos3

>> einige sehen darin einen Rechtsruck in
>> der Gesellschaft

Nach den ganzen Skandalen der letzten Wochen und Monate (Polizei, KSK, BfV,...) sehe ich da keinen 'Rechtsruck'. Ich sehe eher ein straff organisiertes, rechtes Problem!!!

Und diese gilt es endlich AUFZUARBEITEN!

um 16:23 von hippojim

"Ich bin Sproß einer Nazi Familie,
Baujahr 39 und weiß wovon ich rede.
Die Seilschaften dieses 1000 jährigen Reiches wurden nicht zerschlagen, was bei den DDR Seilschaften relativ gut gemacht wurde..."

Meine Hochachtung für Ihre Offenheit. Ein Pseudonym erleichtert es nicht seine eigenen Zeilen in der Öffentlichkeit wiederzusehen.

Man erkennt ja nicht nur am wieder ansteigenden Antisemitismus, daß in vielen Familien nicht gesprochen wurde und die BRD eher um ein geschlossenes Bild nach außen bemüht war mit Heinz Erhard, Schlagern und herzerweichender Harmlosigkeit. Wie konnte dieses Volk die größte jemals gefürchtete Terrororganisation der Weltgeschichte sein?! Das haben wir Nachfahren ja nicht im Blut, aber im Unterbewussten, im Unausgeweinten unserer Eltern und Großeltern.

Aber bei der DDR fürchte ich, daß Sie sich täuschen. Zu ähnlich sind Strukturen wie die der Gestapo und der Stasi. Die Mauer war für Viele Richter und Beamten aller Art der beste Schutz.

16:35 von Sisyphos3

einige sehen darin einen Rechtsruck in der Gesellschaft
gibt auch andere Meinungen
"Dass es Grenzen der Aufnahmebereitschaft in der Bevölkerung gibt, ist eine Tatsache,
dass Kapazitäten nicht unbegrenzt sind, auch.
Das festzustellen, ist weder links noch rechts, sondern eine Banalität.“
meinte Sarah Wagenknecht 22.03.2016

Was Sahra Wagenknecht aber nicht gesagt und auch nicht gemeint hat, ist, dass man deshalb Flüchtlinge unmenschlich behandeln, jagen, zusammenschlagen oder töten darf, in dem man ihre Unterkünfte anzündet.

Oder?

neue-verdachtsfaelle-debatte-ueber-studie-zu-rechtsextremismus

Lieber Googol, Sie schreiben :"Man spürt regelrecht die Zurückhaltung der Deutschen gegenüber von Fremdaussehenden."

Aus der Sicht der Verhaltensforscher ist dies eine absolut bekannte Reaktion !

Nahezu jedes Lebewesen hat ein bestimmtes =>"Revier-Verhalten" ! Die Ameise und der Löwe, der Gorilla, der Elefant und...der Schimpanse und der Mensch auch ! (Ist vor allem bei männlichen Individuen in der DNA fest verankert).

Wenn (vor dem 2.Welt-Krieg) ein "a Preiß" nach Bayern kam in eine Dorfwirtschaft, dann "kochte bald die bayerische Volks-Seele !" Die übliche Wirtshausrauferei war fällig !
Warum ? Der "Preiß" wurde im Unterbewusstsein als =>"Eindringling" wahrgenommen, genau....wie ein Schimpanse, der in das "Revier" einer ->anderen Schimpansenhorde eindringt und nun gewaltsam "hinausbefördert" wird.
Nach dem Krieg, nach dem Aufkommen des Fremdenverkehrs, wurden "die Preißn" dann schon eher geduldet......(Geld riecht nicht preußisch oder bayerisch...)

um 15:54 von eine_anmerkung

>>"..Es wäre nett, wenn Sie Ihre hier schon oft gelesenen Diffamierungen von Flüchtlingen, Grünen und des Islam (nur Ihre Reihenfolge ändert sich gelegentlich) bleiben lassen würden und stattdessen zum Thema kommentieren..."<<

Nun, ich frage mich gerade wer hier wen versucht zu diffamieren (ich die Flüchtlinge oder "Anderes1961" meine Wenigkeit)?

@Sisyphos3

Irgendwo sollte aber sowas auch nicht einfach in Vergessenheit geraten oder?

@Bender Rodriguez

"Das mutet mir eher wie eine Linksverschiebung an."

Mutet an? Diese scheinbare Linksverschiebung ist leicht nachweisbar anhand der Positionen der CDU von 1990 bis heute.
Allerdings ist es eben nur eine scheinbare Linksverschiebung, denn nur die Position zu Migration und illegalem Grenzübertritt hat sich geändert, die Position der CDU zu (Finanz-) Wirtschaft ist so marktradikal wie seit Ludwig Erhard.

können zufrieden mit der Polizei sein

ich bin beruflich viel unterwegs und kann ihnen mitteilen, dass ich das Verhalten/ Umgang während der Kontrolle bei der deutschen Polizei am angenehmsten empfand. Ich glaube nicht, dass es viele Länder gibt, wo die Polizei so umgänglich ist. Das innerhalb einer exekutive Behörde auch rechte Gedanken sich hin und wieder finden, halte ich nicht für gut, aber unausweichlich. Ich denke , wenn man sich nun Feuerwehr, Gefängniswärter , Bundeswehr usw genauer anschauen würde , würde man das gleiche finden. Wie gesagt, seien sie froh , wenn sie in Deutschland kontrolliert werden oder hat jemand wirklich Angst während einer Kontrolle, dass er zu unrecht misshandelt wird?

@2018Anne

Ist Polizei wünsch dir was? Jemand der auf dem Land anfängt, kann auch ganz schnell in die Stadt versetzt werden? Ach meinen Sie wirklich es gäbe überhaupt keine deutsche kriminelle? Die größten Verbrecher an der Menschheit sind und waren doch die Nazis, ich hab die Schnauze voll von Kriminellen, ja dann werde ich mal noch krimineller als die? Tolle Lösung.

Massives Rassismus-Problem

Deutschland hat (hatte schon immer!) ein massives Rassismus-Problem. Aber wird das zugegeben? Nein!

Sorry, aber dann wird sich am Problem auch nichts ändern. Einfache Logik.

@Gogolo, 14:26 Uhr

Das Thema Rechtsextremismus - noch dazu in Verbindung mit der Polizei - ist nun einmal wichtig, weil es eine Gefahr für unseren Rechtsstaat und unsere Demokratie beleuchtet. Die AFD ist dabei leider eine Art Brückenkopf geworden. Deren Protagonisten versuchen unseren Staat und die staatliche Ordnung anzugreifen, indem sie diese in z.T. übelster Weise diffamieren. Der ehemalige Pressesprecher hat dies ja deutlich zum Ausdruck gebracht, als er sagte, der Staat müsse Schaden nehmen, damit die AFD profitiere. Ich frage mich dann schon, wie man einer solchen Partei angehören und zugleich im Polizeidienst tätig sein kann. Freilich geht es vorliegend um den nächsten Schritt der Radikalisierung. Man wird indes die einzelnen Entwicklungsstufen nachzeichnen müssen, um verstehen zu können, warum Menschen zu Hasspredigern und Feinden unseres Staates werden können, für dessen Sicherheit sie bezahlt werden.

@ONYEALI

"
Am 01. Oktober 2020 um 16:43 von ONYEALI
neue-verdachtsfaelle-debatte-ueber-studie-zu-rechtsextremismus

Hallo, liebe Margitt, Ihnen scheint, "dass die Zahl der betroffenen Polizisten nicht gerade gering ist."

Frage dazu : Wurde da bereits bei der =>"Einstellung" der Beamten geschlampt, also einfach ungeprüft ein jeder aufgenommen,....
....oder wurden die Beamten erst im Laufe der (Dienst-) Zeit nach "rechts" ausgerichtet ?
Wer, der heute Verantwortlichen, weiß das ?

Ahhhhh, das hat noch keiner gefragt....? Weshalb nicht ?"

Weil Seehofer das verhindert? Die Fragen sind ja auch unwichtig, wenn es nach der Meinung des einen oder anderen Users geht, wir brauchen keine Studie, weil wir schon alles wissen. Kostet ja nur unnötig Geld. Bauchgefühl ist doch völlig ausreichend und billiger.

@14:26 von Gogolo

>> Kann mir der Grund für eine "Studie"
>> erklärt werden?

Ähh, damit die entsprechenden Beamten endlich ein DISZI* bekommen?

*) Disziplinarverfahren

@ 2018Anne

"Auf dem Land okay, aber in der City. Danke, NEIN! Und ich befürchte nicht wenige erkennen erst im Dienst, dass Sie dafür nicht geeignet sind und dann kommt der Rassismus durch."

Wenn ein Polizeibeamter in der Großstadt feststellt, dass er hauptsächlich mit Kriminellen zu tun hat, die entweder einen Migrationshintergrund haben oder Migranten sind und diese Feststellung äußert, kommt dann der Rassismus durch?

Oder wird ein Phänomen festgestellt, das soziale und kulturelle Ursachen hat?

Für alle Beamte gilt das "Mässigungsgebot "

Für alle Beamte gilt das Mässigungsgebot bei Äusserungen in der Öffentlichkeit, um die Neutralität der Beamten zu dokumentieren. Insofern sind rassistische Chats absolut nicht zu tolerieren. Wenn diese Beamten aber lediglich von ihrer bisherigen Dienststelle versetzt werden können, bagatellisieren die Beamtengesetze solche Vorfälle. Bei der Einstellung in den Dienst werden allerdings alle jungen Beamten gründlich "durchleuchtet ".....

@Sisyphos3 - 16:46

"der Vorteil in anderen Ländern
die fehlende Vergangenheit
bei uns ist es ja ziemlich beliebt das aufzuwärmen"

Und wie erklären Sie sich diese "Beliebtheit" zum Aufwärmen - gehören Sie zu denen, die das Thema gerne kaltgestellt sehen würden?

um 16:46 von Sisyphos3

>>16:05 von Googol
Hier in Deutschland total emotionalisiert und alles wird auf das EINE reduziert...
.
der Vorteil in anderen Ländern
die fehlende Vergangenheit
bei uns ist es ja ziemlich beliebt das aufzuwärmen<<

Nein, es ist Teil unserer Erinnerungskultur.
Wie Sie es aber mit 'aufzuwärmen' von sich geben ist es Teil Gaulandscher Fliegenschisskultur.

um 15:54 von eine_anmerkung

>>"Es geht nicht um Flüchtlinge sondern um rechtsextreme Vorfälle innerhalb der Polizei. Es wäre nett, wenn Sie Ihre hier schon oft gelesenen Diffamierungen von Flüchtlingen, Grünen und des Islam (nur Ihre Reihenfolge ändert sich gelegentlich) bleiben lassen würden und stattdessen zum Thema kommentieren."<<

Meine Aussage war eine Antwort (Definition) aus die Aussage meine Vorkommentators wie Sie unschwer erkennen können da Sie entsprechende Passage ja mitkopiert haben.

@15:25 von qpqr27

>> wenn jetzt jeder blöde Witz im Internet....

Sie halten also IMMER noch Hakenkreuze und ge-photoshop-te Bilder von Flüchtlingen in Gaskammern für "jeder blöde Witz"? oO

@ Thomas D.

"Polizisten, die nach Einschätzung des VS „hard-core rechtsextremistisches Material“ in Chatgruppen verbreiten, sind nun mal keine „rechts denkenden“ Unschuldslämmer."

Sich auf Einschätzungen des Verfassungsschutzes zu berufen, ist nach NSU und Breitscheidplatz keine gute Idee.
Diese Behörde hat nämlich nicht nur in diesen beiden Fällen in einem Ausmaß versagt, das nur mit völliger Unfähigkeit oder Absicht zu erklären ist.

@ 2018Anne

"Polizist ist ein undankbarer Job!..."

Das sehe ich auch so. Sie halten den Kopf für Dinge hin, die sie nicht ändern können, da ihnen die Politik, die Bürger nicht alle den Rücken stärken. Wird ein Polizist bei einer Demo verletzt, ist das eben "Berufsrisiko". Oder er/sie hat nicht verstanden wie man "deeskaliert". Oder weil er/sie sich gegen gewalttätige oder "passiv Widerstand leistende" Demonstranten stellt (stellen muss), die für eine in ihren Augen "gerechte Sache" streiten.

Das ist natürlich kein Grund rechtsradikal zu werden.

Aber ebenso gibt es sicherlich Sozialarbeiter, deren Situation und tagtäglicher Umgang mit allen Ungerechtigkeiten dazu bringt, linksradidal zu werden.

Gerade Menschen, die an und mit den Rändern der Gesellschaft arbeiten, sind sicherlich empfänglich für radikales Gedankengut, wenn sie keine Unterstützung erhalten. Aber das ist meine ganz persönliche These und keine Relativierung!

Die neueste Diskussion macht nur deutlich:

wir brauchen eine gesamtgesellschaftliche Debatte darüber, ob und wieso bewaffnete Behörden noch zeitgemäß sind (wozu Bundeswehr? - niemand wird jemals Deutschland angreifen wollen), und in welches Weltbild überhaupt Waffen gehören? Extreme Nationalisten mögen ja noch an ihren Waffen hägen, ich bin seit spätestens dem 14. Lebensjahr frei von Gedanken, angegriffen, gefährdet oder bedroht zu sein.
Z.B. junge islamistische Männer würde ich hier zu Hause aufnehmen, ihnen unsere Kultur vermitteln, Pflichten auferlegen, Integration durchführen, Demokratie beibringen, Ruhe, Gleichmut, Enthaltsamkeit und Resilienz lehren.

16:50, Googol

>>@16:10 von frosthorn
"Bitte. Lesen Sie den Artikel!"

>Bitte betrachten Sie die Situation oder die "Problematik" der Polizei ganzheitlich und nicht mit Scheuklappen.

Am besten Sie begleiten Polizisten mal für einen Tag.<<

Dann lernt man die häßlichen Seiten unserer Gesellschaft kennen.

Denn da arbeitet die Polizei.

Gäbe es die nicht, dann wäre die Polizei überflüssig.

Das hat mit Scheuklappen nichts zu tun.

um 16:50 von Googol

>>@16:10 von frosthorn

"Bitte. Lesen Sie den Artikel!"
>Bitte betrachten Sie die Situation oder die "Problematik" der Polizei ganzheitlich und nicht mit Scheuklappen.

Am besten Sie begleiten Polizisten mal für einen Tag.<<

Da haben Sie natürlich Ihr Wissen her, weil Sie Polizisten begleiten......täglich auf Sat.1.

@Sisyphos3, 16:50

dumm = Nazi
ist das nicht etwas zu einfach
um nicht zu sagen billig ?

Nein, es ist ein wenig komplizierter, aber nicht so kompliziert, dass man es nicht verstehen könnte. Gerhard Bronner hat es so zusammengefasst:

"Man kann intelligent und Nazi sein. Dann ist man nicht anständig. Man kann anständig und Nazi sein. Dann ist man nicht intelligent. Und man kann anständig und intelligent sein. Dann ist man kein Nazi."

um 16:35 von Sisyphos3

>>"..einige sehen darin einen Rechtsruck in der Gesellschaft
gibt auch andere Meinungen
"Dass es Grenzen der Aufnahmebereitschaft in der Bevölkerung gibt, ist eine Tatsache,
dass Kapazitäten nicht unbegrenzt sind, auch.
Das festzustellen, ist weder links noch rechts, sondern eine Banalität.“
meinte Sarah Wagenknecht 22.03.2016"<<

Dieses Zitat von Sarah Wagenknecht aus Ihrem Munde zu hören verwundert mich schon sehr muss ich sagen? Ich stimme diesem Zitat zu, Sie wissen aber das dafür Wagenknecht in Ihrer eigenen Partei die Knochen verflucht bekommen hat?

@Googol, 16:16 Uhr

Die "Migrationskrise" ist längst nicht mehr ein TOP-Thema in den Nachrichten, weil die Zahlen deutlichzurückgegangen sind. Als Alibi für Rechtsradikalismus und Nazitum können und dürfen Migraten nicht herhalten müssen. Im übrigen sollten Sie nicht von "den Polizisten" sprechen. Die Mehrzahl der Staatsdiener verhält sich korrekt und verfassungskonform. Ich bin entsetzt, dass Sie Asylbewerber wie Kriminelle beschreiben, mit denen man "konfrontiert" wird. Wie bei der Polizei, so gibt es auch unter den Asylanten einige "schwarze Schafe". Verallgemeinerungen sind - hier wie da - völlig fehl am Platze!

16:50, Sisyphos3

>>16:23 von hippojim
Leider sind bei den sogenannten Bildungsfernen Menschen solche Themen wie früher gegen die Juden sehr leicht zu vermitteln.
.
dumm = Nazi
ist das nicht etwas zu einfach
um nicht zu sagen billig ?<<

Der österreichische Kabarettist Gerhard Bronner hat gesagt:

"Es gibt drei Dinge, die sich nicht vereinen lassen: Intelligenz, Anständigkeit und Nationalsozialismus. Man kann intelligent und Nazi sein. Dann ist man nicht anständig. Man kann anständig und Nazi sein. Dann ist man nicht intelligent. Und man kann anständig und intelligent sein. Dann ist man kein Nazi."

>> Dafür sind auf der anderen

>> Dafür sind auf der anderen Seite einfach
>> viel zu viele "Freunde im Geiste".

Vor ca. 4 Jahren hier in HRO: NPD-Demo mit Gegendemonstration (Ich saß in der Sitzblockade (Nötigung gem. § 240 StGB).

Wie begrüßen sich der verantwortliche Leiter der Polizei und der Veranstalter der NPD-Demo?
A) Mit 'Moin'?
B) Mit Handschlag?
C) Mit freundschaftlicher Umarmung inkl. Schulterklopfen?

Viel Spaß beim Raten.
'

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