Kommentare

unfassbar traurig

JedeR einzelne Mensch in dieser Statistik hinterlässt trauernde Angehörige und FreundInnen. Bitte nicht relativieren mit Verkehrsopfern oder Rauchertoten.
Der Artikel wäre übrigens, wenn er nicht einen so unendlich traurigen Inhalt hätte, ein Musterbeispiel für den Mathematikunterricht in der Grundschule. Hier könnte man mit den Kindern wunderbar erörtern, wie unsinnig Statisken geführt werden können und wie wenig Aussagekraft diese dann haben, wenn man die genannten Zahlen hinterfragt. Hier werden Länder und Regionen miteinander verglichen und absolute Zahlen gegenübergestellt, deren Einwohnerzahlen sich teilweise um ein Vielfaches unterscheiden.
Dabei scheinen Länder manchmal relativ willkürlich zu Einheiten zusammengefasst zu werden, manchmal nicht. So darf man eigentlich nicht mit Zahlen umgehen. Auch Zahlen sollten ein Grundrecht auf Würde bekommen. Vielleicht mal über eine Verfassungsänderung nachdenken.

Coronavirus

In den USA gab es vergleichsweise weniger Einschränkungen als in Deutschland.
Daher noch ein paar interessante Zahlen dazu:

USA: 62,7 Tote/100000 Einwohner
D: 11,5 Tote/100000 Einwohner

Daher meine Mahnung an die deutschen "Freiheitsapostel":
Nehmen Sie endlich Vernunft an, schützen Sie sich und Ihre Mitbürger !

Diese Krise überstehen wir nur gemeinsam.

Gruß Hador

1 Million Tote auf der Welt

1 Million Tote auf der Welt und allein 20 % davon hier in America.

Und was sagt Trump ?

"Deaths and hospitalizations way down, and even cases down despite far more Testing than any other country in the World, by far. "

Dr. Fauci sagte ein virus vaccine wird nur wirken zu 70%. Wir werden alle leben muessen mit coronavirus und restrictions, vielleicht fuer immer.

Coronavirus !

Dies ist natürlich ein trauriger Rekord, ohne Zweifel. Wenn man aber sieht, wie manche Chefs von Regierungen mit dem Virus umgehen, dann braucht man sich nicht wundern. Da wird gelogen, betrogen, vertuscht, verharmlost, anderen in die Schuhe geschoben, und immer nur auf die eigenen Vorteile geschaut und danach gehandelt.
Und nach der ersten Welle werden jetzt leider etliche Menschen zu nachlässig, unvorsichtiger und egoistischer. Da gründen ein paar ganz spezielle Kapazitäten einen Verein, der gegen jede Maßnahme ist, weil angeblich die Freiheit der Menschen in Gefahr ist, und die Politik uns nur alles auf diktiert, wie sie gerade will.
Sicher, ich bin auch nicht mit Allem so einverstanden, aber mein Verantwortungsgefühl für mich selbst und andere sagt mir, sei vorsichtig und umsichtig, halte Abstand und trage die Maske, wenn es sein soll und auch so gewünscht wird.
Da sollten all die Chaoten, die falsche Zettel ausfüllen, die demonstrieren wollen und Ähnliches, mal nachdenken !!

Wann werden denn mal

Wann werden denn mal kriegstote so thematisiert?
1mio bei 8mrd ist nicht viel.

@.tinchen

"1 Million Tote auf der Welt und allein 20 % davon hier in America."
-
Mehr als 20%. Auch Lateinamerika und die Karibik gehören zu diesem Kontinent. Wenn America sich nur auf Nordamerika bezieht, dann nicht zur Gänze, aber ein guter Teil davon. Dann wären wir sogar bei 30-40%.

@ Hador

In Spanien gab es vergleichsweise mehr Einschränkungen als in Deutschland.
Daher noch ein paar interessante Zahlen dazu:

Spanien: 67 Tote/100000 Einwohner
D: 11,5 Tote/100000 Einwohner

Man sucht sich in diesem Zahlenmeer gerade das raus, was dann irgendwie passt.
Die nackten Zahlen alleine sagen nicht sehr viel aus, wie Sie sehen.

Nicht wegen Corona, sondern wegen der hygienischen Bedingen

Es sterben vor allem arme Leute, selbst in den USA.

Diese Menschen haben nicht die Mitteln, um Abstände einzuhalten. Besonders die chronisch Kranke haben nicht die Mitteln, um Medikamente zu besorgen, bzw. die Menschen werden erst chronisch krank, weil sie es sich nicht leisten können sich auskurieren zu lassen (aus jedem Schnupfen kann so eine chronische Erkrankung werden, auch in den reichen USA, wo die Behandlung einer schweren Corona-Erkrankung schon mal rund 1.000.000 $ kosten kann; das hat ein Patient selbst veröffentlicht).
Ich wage es zu bezweifeln, dass die Masken angemessen gewechselt werden, weil auch das Geld kostet.
Und in vielen stark betroffenen Regionen haben die Menschen nicht einmal sauberes Trinkwasser.

Länder mit guter medizinischer und sozialer* Versorgung stehen in der Pandemie besser da.

Man sollte daher das Übel an der Wurzel packen, und nicht nur Symptome behandeln, denn die nächste Krankheit kommt bestimmt.

*Heizen im Winter ist gesund - kostet aber.

Coronavirus !

Wenn man sieht wie Trump trotz Corona seine Wahlkampf- Auftritte mit vielen Zuschauern, oft ohne Abstand und Maske absolviert, dann ist schon viel gesagt über die Unfähigkeit von manchen Menschen, für andere zu sorgen und denken.
Aber auch hier gibt es inzwischen viele, die jegliche Verantwortung über Bord werfen, Hauptsache sie können feiern, dann noch falsche Angaben auf den Zetteln hinterlassen.
Unsozial und asozial in meinen Augen, gepaart mit purem Egoismus.
Aber auch die Politik ist hierzulande nicht wirklich berauschend, denn zu oft werden keine Gemeinsamkeiten und gemeinsame Linien gefunden, weil jeder Landesfürst seine eigene Suppe kochen will, als sei jetzt schon Wahlkampf in D. Echt abscheulich, wenn dafür Menschen so rücksichtlos geopfert werden.

Hador

Sehr geehrter Mitforist,

ergänzen Sie oder andere doch bitte Ihrer Statistik um min. 10 europäische Länder,
dann wird es ein statistischer Leckerbissen.

PS: warum wieder ein Sargbild?

Eine Sekunde innehalten

und diese letzten Monate, die nervliche Anspannung, den Stress und die Hektik Revue passieren lassen und derer gedenken, die den Kampf gegen diese Erkrankung verloren haben. Ohne Wenn und Aber zählt jedes einzelne Leben, Statistik hin oder her. Hoffentlich findet man bald etwas, damit dieses ewige Haudrauf der gespaltenen Lager, die es im Moment gibt, endlich aufhört. Und wir Menschen endlich wieder zusammen stark sein können, um die anderen Probleme mit vereinten Kräften anpacken zu können.

Jährlich

Jährlich 500000Malariatote!!!
Wir müssen den Virus langsam mal akzeptieren. Oder alles geht den Bach runter. "Weg" geht der nicht mehr. Ob mit oder ohne Maske.

@Hador Goldscheitel

"In den USA gab es vergleichsweise weniger Einschränkungen als in Deutschland.
Daher noch ein paar interessante Zahlen dazu:
USA: 62,7 Tote/100000 Einwohner
D: 11,5 Tote/100000 Einwohner
Daher meine Mahnung an die deutschen "Freiheitsapostel":" Am 29. September 2020 um 09:01 von Hador Goldscheitel

*

In den USA gibt es wesentlich mehr Menschen ohne Krankenversicherung, als in Deutschland.

Das ist ausschlaggebend, nicht die Einschränkungen alleine.

Die Diskussion darüber, dass in den USA hauptsächlich mittellose Afroamerikaner (da ihre Mitteln im Schnitt eh weit unter dem Durchschnitt liegen) an Corona sterben haben Sie vermutlich übersehen.

Das liegt weder an der Ethnie, noch an Corona, sondern schlicht daran, dass Mittellose sowieso öfter an Krankheiten sterben, aus deren Menschen mit etwas mehr Geld auskuriert werden.

Laecherlich

"Er rief die Menschen weltweit auf, sich weiter an die Abstands- und Hygieneregeln zu halten sowie Masken zu tragen. "Wir können diese Herausforderung überwinden." Dafür brauche es verantwortungsbewusste Führungsstärke, Wissenschaft und weltweite Zusammenarbeit."

Und dann so ein Bild aus NY... zwei Leute keine Maske, einer unter der Nase, keine Handschuhe ....

Führungsstärke wird nur gezeigt, wenn Politiker und VIPs zeigen wurden, das auch Sie die Regeln ernst nehmen ... z.B Maskenpflicht im Bundestag einführen, nur der Sprecher nicht

Das verstehe einer ...

Ein "Gurtmuffel", der letztlich sich selbst gefährdet, wird bestraft.
Und ein "Maskenmuffel", der andere gefährdet, nicht?

Möge denen, die so etwas entscheiden, der Pfarrer bei der nächsten Beichte die Absolution verweigern.

Vielleicht müsste es dazu aber gar nicht kommen, wenn die betreffenden "Entscheider" mal selbst einkaufen gingen statt sich vor ihrem Schreibtisch abzukapseln.

Gestern z.B. hätten sie in "meinem" A-Laden innerhalb von einer halben Stunde folgendes erlebt:
1 Verkäuferin ohne Maske,
2 junge "Herren" - ihre korrekt "maskierten" Frauen "begleitend" ohne selbst Hand anzulegen - mit Maske unter der Nase.

M.E. reine Provokation.

Da sollte man nicht mehr auf "Einsicht" hoffen, sondern auf Abschreckung setzen: durch Androhung empfindlicher Strafen.

Wie z.B. bei der Gurtpflicht.

Zitat aus dem Ärzteblatt

Zitat aus dem Ärzteblatt.de:

"Der Ausbruch der Spanischen Grippe jährt sich in diesem Frühjahr zum 100. Mal. Das Influenzavirus tötete damals schätzungsweise zwischen 27 bis 50 Millionen Menschen.

Es war eine der schlimmsten Grippeepidemien der Geschichte. Die Spanische Grippe tötete in nur wenigen Monaten Schätzungen zufolge zwischen 27 bis 50 Millionen Menschen. Manche Quellen sprechen sogar von noch mehr Toten. Der Ausbruch der Pandemie, die in drei Wellen vom Frühjahr 1918 bis 1920 weltweit über die Menschen hereinbrach, liegt nun fast 100 Jahre zurück."

3 Wellen zwischen 1918 und 1920.
Ich befürchte Corona ist noch lange nicht überstanden.

@berelsbub um 09:08

Spanien mit Deutschland zu vergleichen ist aber unfair, weil Spanien viel früher getroffen wurde. Die harten Maßnahmen dort setzten erst ein, als es bereits zu spät war. Da finde ich den Vergleich von @Hador angemessener. Die USA hätten ebenso wie Deutschland Zeit zum Reagieren gehabt. Doch hat sich die politische Führung dort bewusst dagegen entschieden.

Traurig, aber...

Das ist natürlich sehr traurig. Aber ein kleiner Vergleich: Wieviel sterben jedes Jahr den Hungertod, nur weil die westliche Welt es nicht schafft, die Güter gerechter zu verteilen?
Alle 5 Sekunden stirbt ein Kind unter 5 jahren den Hungertod. Insgesamt also mehr als 3 Millionen/Jahr. Es ist somit alles relativ.
Zudem wäre es wünschenswert, wenn man für die Zukunft Maßnahmen ergreift, dass derartige Viren nicht mehr auftreten; z.B. das Verbot vom Verzehr von Flughunden oder anderen exotischen Tieren.

Die Frage schlechthin...

Und auch wenn es nervt. Die Frage ist immer wieder die Gleiche : Sind alle diese Menschen wirklich an oder der Großteil einfach mit Corona gestorben?
In diesem Zusammenhang habe ich einen bemerkenswerten Satz gelesen: Man kann ein Virus nicht auf eine Anklagebank setzen und man kann es nicht abwählen...
Denkt mal drüber nach!

@ Bender Rodriguez, um 09:04

Genau diese unsinnige Art der Relativierung kann bei einem normal denkenden Menschen jedesmal wieder nur Kopfschütteln auslösen.

Darauf immer wieder zu antworten ist einfach nur noch ermüdend.

rer Truman Welt

Zu dieser Headline nur 3 Fragen, um die Aussagekraft in einen Kontext zu bringen->

1. Wieviele Menschen sind in dem selben Zeitraum insgesamt weltweit verstorben bzw. wieviel Prozent davon sind diese über 1 Million Covid-19 Tote?

2. Wieviele Menschen sind in diesem Zeitraum an Krebs und in bewaffneten Konflikten/Kriege weötweit gestorben?

3. Weshalb ist weniger als 1 Prozent der weltweiten Todesfälle diese fast schon wöchentliche Headline wert, wesentlich größere Anteile allenfalls im Jahresrückblick nur eine Fußnote?

1 Million

Wenn man diese Zahl mit den bis zu 50 Millionen Toten der spanischen Grippe vor 100 Jahren vergleicht, dann ... .

RE: berelsbub um 09:08; @ Hador

Dieser Vergleich hinkt, da die USA wesentlich später von der Pandemie betroffen wurden.

Der Vergleich zum 30.04.20:

USA: 20,1 Tote/10000 Einw.
ESP: 52,5 Tote/100000 Einw.

Die USA hatten wesentlich mehr Zeit auf die Pandemie zu reagieren als Spanien, die mit zu den ersten Ländern zählen, die außerhalb von China betroffen waren.

Ein verantwortungsloser US-Präsident, gepaart mit der Unvernunft vieler Bürger führen zu solch einem katastrophalen Ergebnis.

Gruß Hador

@Tada um 09:15

Die USA sind aber kein armes Entwicklungsland. Wenn es nur an den Krankenversicherungen und anderen Mitteln läge, gäbe es doch weit mehr Tote in armen Ländern Asiens, Afrikas oder Südamerikas. Es spielen eben viele Faktoren zusammen.
Ja, aber wir können tatsächlich froh sein, dass wir hier in Deutschland andere Verhältnisse haben dank des Sozialstaates. Dieser Begriff kann wahrscheinlich hinterfragt werden, aber im Vergleich zu den USA dürfen wir unserern Staat wohl noch so nennen.

weiteres Zitat aus dem Aerzteblatt

weiteres Zitat aus dem Aerzteblatt:
"Aussagen mit letzter Sicherheit sind daher schwierig. Der Berliner Historiker und Oberarzt der Charité, Wilfried Witte, hat über die Spanische Grippe geforscht. Er sagte, es habe damals alles relativ harmlos begonnen. Während der ersten Ansteckungswelle im Frühjahr 1918 erkrankten zwar sehr viele Menschen, aber relativ wenige starben. Im Herbst nahm jedoch eine weitere, tödliche Welle ihren Lauf. Gerade dort, wo Menschen geballt aufeinandertrafen, wie in Rekruten- und Kriegsgefangenenlagern, hätten sich auf einen Schlag zahlreiche Menschen angesteckt. „Die meisten sind an einem akuten Lungenversagen gestorben.“

Ärzte sahen bei Infizierten gewisse Muster: Nicht nur starben ungewöhnlich oft vermeintlich robuste Menschen zwischen 20 und 40 Jahren. Auch hatte sich die Haut der Erkrankten oft dunkelblau verfärbt – Zeichen der Unterversorgung mit Sauerstoff, wie Witte sagt. "

Es wird von der allgemeinen Feierlaune abhängen,obes wieder so kommtimHerbst.

@09:16 von sonnenbogen

Führungsstärke wird nur gezeigt, wenn Politiker und VIPs zeigen wurden, das auch Sie die Regeln ernst nehmen ... z.B Maskenpflicht im Bundestag einführen, nur der Sprecher nicht.

Wozu denn? Die, die da sind, sitzen doch eh mit 10m Abstand zueinander.

Das sonstige Krisenmanagment erfolgt ja derzeit außerparlamentarisch.

und selbst wenn es eine Milliarde Tote wären

wäre dieses Forum immer noch angefüllt von Zahlenexperten, die mir erklären, dass das alles überhaupt nichts zu bedeuten hat, weil aus anderen Gründen noch mehr Menschen sterben. Verkehrstote, Malaria, jetzt werden schon Kriege angeführt. Bald weist jemand darauf hin, dass die Gesamtsterblichkeit 100% beträgt und es deshalb völlig sinnlos ist, irgendetwas zu unternehmen, was die Lebensspanne von Menschen verlängern könnte.
Schon gleich zwei Mal nicht, wenn irgendwer dafür irgendeine Einschränkung seiner "Freiheit" hinnehmen müsste.

Die Begriffe Freiheit und Menschenrechte werden grotesk verzerrt, von Werten wie Solidarität, Respekt und gesellschaftlichem Zusammenhalt ganz zu schweigen. Ich kenne meine Mitbürger nicht wieder.

RE: von Tada um 09:15; @Hador Goldscheitel

***In den USA gibt es wesentlich mehr Menschen ohne Krankenversicherung, als in Deutschland.***

Schön, dass Sie meinen Kommentar ergänzen. Gerade weil die medizinische Versorgung für ärmere Bevölkerungszeile unzureichend ist, hätte mehr für den Schutz vor Ansteckung getan werden müssen.
Stattdessen hat der "Fake-News-Präsident" DT die Öffentlichkeit lange im Unklaren gelassen, und die Gefahr einer Ansteckung, sowie die schwere der Erkrankung heruntergespielt.

Gruß Hador

re 09:13 Bender Rodriguez: Akzeptanz vs. Ignoranz

>>Jährlich 500000Malariatote!!!<<

Und es waren viel mehr! Die Anstrengungen zur Eindämmung von Malaria sind enorm, die Herausforderungen angesichts zunehmender (!) Umweltkatastrophen steigend.

>>Wir müssen den Virus langsam mal akzeptieren.<<

Zum „Akzeptieren“ von „Corona“ gehört vor allem die Akzeptanz von - mindestens - 1 Mio. durch das Virus gestorbener Menschen. Man kann ja hier im Forum exemplarisch beobachten, wie sich Menschen schlicht und vehement weigern, dies überhaupt zu „akzeptieren“.

Stattdessen wird „ignoriert“ und verglichen (Malaria, Grippe) und verharmlost („ohne Corona wären die ja auch gestorben..“), nur um sich sicherer fühlen zu wollen. Das nennt man wissenschaftlich „kognitive Dissonanz“, man sucht sich nur die Argumente aus, die die eigene Sicht unterstützen. Und unterstellt der Einfachheit halber genau dies der Gegenseite. Die „uns“ ja nur „Angst“ machen will - um „uns“ zu beherrschen.

Das hilft aber nur sehr kurz um seine eigene Angst zu beherrschen.

Harry up

Du hast Recht. Diese Dauerpanik IST ermüdend.
Was sollte an Relativieren schlecht sein? Nur so lässt sich überhaupt feststellen, wie schlimm covid ist. Und ich stelle fest, besonders schlimm ist es , im Vergleich zu Krankheiten,
an die wir uns gewöhnt haben, nicht.
Gugel mal "normale" Todesfälle, wir zb Grippe.
Das thematisiert niemand.
Warum wohl

IImmer die Relationen beachten!

Ja, eine Million hört sich gewaltig an, aber jährlich sterben über 50 Millionen. Und es gab schon Grippewellen mit weit mehr Toten.
Was mir auffällt und was ich gut finde ist, das beim MDR immer von "Tote im Zusammenhang mit Corona" gesprochen wird. Man sagt also nie Coronatote.

@Jochen Peter um 09:19

"Alle 5 Sekunden stirbt ein Kind unter 5 jahren den Hungertod. Insgesamt also mehr als 3 Millionen/Jahr. Es ist somit alles relativ."
-
Ich bin für die uneingeschränkte Würde auch für Zahlen. Wenn alle 5 Sekunden ein Kind stirbt, dann sind es mehr als doppelt so viele wie 3 Millionen/Jahr.

@ um 09:08 von berelsbub

genau so ist es: absolute Zahlen sagen NICHTS. Und die TS schlägt in die selbe Kerbe. Die USA haben die Pandemie mittelgut überstanden. Das liegt aber ganz und gar nicht an T., sondern an den lok Behörden, die noch Schlimmeres verhindert haben.
---
Und noch weniger wird die Frage aufgegriffen, warum der starke Anstieg an Inf., der vielerorts bereits 8 Wochen läuft, nicht bereits 3-4 Wo später sich in eine ähnlichen Welle an Toten spiegelt? Nirgends! Liegts an den Behandlungsmethoden oder was sonst? Wo sind die Virologen mit Antworten, die dem C-Gipfel zu passenden Maßnahmen verhelfen würden?

@ Hador

„Dieser Vergleich hinkt, da die USA wesentlich später von der Pandemie betroffen wurden.“

Ich habe die USA nicht mit einem anderen Land verglichen. Das taten Sie. Ich habe Spanien mit Deutschland verglichen.
Und Deutschland war dank Reiserückkehrer aus Ischgl recht früh dran in Europa. Spanien hatte also die selbe Zeit für Maßnahmen, wie Deutschland.
Spanien hatte deutlich gröbere Einschnitte für die Bürger, als Deutschland und trotzdem deutlich mehr zahlen.
Es bleibt dabei. Ihre Argumentation kann man in Sekunden zerlegen

Die steigenden Fallzahlen der

Die steigenden Fallzahlen der Corona-Infektionen sollten auch den letzten Kritiker der Corona-Maßnahmen zum Nachdenken animieren. Wenn ich freilich den haushaltspolitischen Sprecher der AFD, Peter Böhringer, im Morgenmagazin über die Corona-Maßnahmen schimpfen höre, dann halte ich das für unverantwortlich. Über alle Parteigrenzen hinweg sollte Konsens bestehen, dass die Pandemie nur durch eine gemeinsame Anstrengung überwunden, zumindest gelindert werden kann. Wir sollten uns das bisher Erreichte nicht kaputtmachen lassen.

RE: oooohhhh um 09:11; Hador

***PS: warum wieder ein Sargbild?***

Sargbild ??? ... keine Ahnung was Sie meinen.

Aber sind 1 Mio. Tote nicht mehr als genug. Wie viele müssen denn noch sterben, bis auch der Letzte wach wird.

Gruß Hador

@Bender Rodriguez

"1mio bei 8mrd ist nicht viel."

Erst Kriegstote. Kurze Zeit später Malariatote.

Hier noch Stichworte von mir, dann können Sie zum Relativieren noch viele weitere Kommentare verfassen:

Rauchertote, Alkoholtote, Verkehrstote, Herz-Kreislauftote uvm...

Schämen brauchen Sie sich nicht, das mach ich schon für Sie.

Mir ist übel...

Hador und die 0

schön, aber haben Sie da nicht eine 0 vergessen.
sicher nicht absichtlich.
sorry

Nachweislich infiziert??

Zitat: "Laut RKI haben sich bislang 287.421 Menschen nachweislich in Deutschland mit dem Virus infiziert - 9471 starben."

So blöd ist das RKI nicht, immerhin bewegt man sich dort in einem irgendwie auch noch wissenschaftlichen Rahmen: Das RKI spricht schlicht von "Fallzahlen". Denn man weiß dort genau, dass positive PCR-Tests mitnichten eine Infektion nachweisen.

Ebensowenig führt das amerikanische CDC mehr als 205.000 Tote allein auf Corona zurück, immerhin bewegt man sich auch dort in einem irgendwie noch wissenschaftlichen Rahmen: Bei 96% dieser Todesfälle werden neben Corona andere, schwere Vorerkrankungen angegeben. Denn wir sollten nicht vergessen, dass auch George Floyd (der post mortem positiv getestet wurde) in dieser Gesamtzahl enthalten ist.

Die Interpretation, dass es sich dabei per se um "Infizierte" oder "Corona-Tote" handeln würde, die nehmen Politiker und Journalisten vor.
Und die haben keine Ahnung.

Staatliches Dilemma

Einerseits geht es darum (auch heute beim Bund-Länder Gipfel) Handlungsfähigkeit zu demonstrieren. Deshalb die Diskussion um Pflichten und Bußgelder. Bei der hier im Forum erwähnten Spanischen Grippe gab es keine Maskenpflicht. Die Leute waren froh wenn sie sich nicht ansteckten. Im Vergleich dazu ist das subjektive Bedrohungsgefühl bei Corona eher gering. Deshalb die Bußgelder.

Andererseits beklagt der Staat den Wirtschaftseinbruch, was aber nur zum Teil an verminderter Kaufkraft (laut Merkel) liegt, sondern vielmehr an verminderter Nachfrage im In- und Ausland. Und das wiederum liegt zum Teil an den wirtschaftlichen Direktfolgen des „lockdown light“ den es in Deutschland gab, aber eben auch an den staatlich angeordneten AHA Regeln die den Menschen die Kauflaune vermiest.

Das hat inzwischen eine Eigendynamik aufgrund des Rechtfertigungsdrucks entwickelt, obwohl die Sterblichkeit in D auf 0.1 %, dh auf das Niveau der saisonalen Grippe gefallen ist.

@ooohhhh um 09:40 @Hador

"Hador und die 0

schön, aber haben Sie da nicht eine 0 vergessen.
sicher nicht absichtlich.
sorry"
-
Wie schön, dass hier noch jemand für die Rechte der Zahlen eintritt! So eine Null ist aber auch schnell vergessen und wie Sie (sicherlich) richtig erkannt haben, war das von @Hador nicht beabsichtigt.
Ich glaube, ich habe auch ein o vergessen. Und das sogar ganz bewusst ;)
Schöne Grüße aus dem Norden!

Die zwei Seiten

…..auf der einen Seite die Menschen die mit Krankheit & Tot konfrontiert werden und auf der anderen Seite VERDIE mit der Sorge es könnte zu wenig vom großen Kuchenstück geben ……Traurig das es nicht mal der momentane Ausnahmezustand geschafft hat sich auf das Wesentliche zu konzentrieren und mal über den Gehaltsbogen hinaus zu schauen…….

@ Hador

Um es abzuschließen.
Sie werden im Vergleich zu Deutschland diverse Länder finden, die deutlich strengere und deutlich laschere Maßnahmen gefahren haben und trotzdem alle deutlich höhere Sterbezahlen aufweisen.
Dann eine Seite davon als stechendes Argument zu betiteln und die andere Seite nicht zu erwähnen, ist dann leider nämlich folgendes...
Man bietet für eine komplexe Materie eine scheinbar einfache Lösung. Und das nennt sich Populismus

@ von Meinung zu unse...

Kaum zu glauben, aber Sie haben es immer noch nicht verstanden!

Es macht überhaupt gar keinen Sinn, die Anzahl der Toten durch verschiedene Ursachen in Relation zueinander zu setzen.

Es geht darum, dass Covid-19 eine weltweite Infektionskrankheit ist, gegen die es aktuell noch keine Impfung gibt und die Behandlungsmöglichkeiten sehr eingeschränkt sind, weil man noch zu wenig über die Krankheit weiß.

Bei Krebs kennt man einige Ursachen, es gibt auch Vorsorge und Behandlungen. Darüber wird auch andauernd und berechtigt berichtet.

Man versucht Kriege und Konflikte zu verhindern, trotzdem liegt es wohl in der Natur und Dummheit des Menschen (bei manchen mehr, bei anderen weniger) sie anzufangen/auszulösen. Auch davon ist viel in den Medien zu sehen.

Und Sie beklagen sich allen Ernstes über eine "wöchentliche Headline" über Corona?

Was hätten Sie denn gerne?

@ 09:29 von Demokrat 2014

Ein Vergleich von Covid 19 mit der Spanischen Grippe ist fast genauso unsinnig wie es ein Vergleich mit Ebola wäre.
Die Spanischen Grippe trat nach dem 1.WK auf als ein Großteil der Bevölkerung nach den langen Kriegsjahren geschwächt unter unternährt waren und Gesundheitssysteme, im Gegensatz zu heute, so gut wie nicht vorhanden waren. In Spanien und Frankreich sind die Gesundheitssysteme deutlich schlechter als bei uns (in den USA steht ein funktionierendes Medizinwesen nur Menschen zur Verfügung die dafür bezahlen können) - und selbst diese sind immer noch besser als sie es damals nach dem 1.WK waren. In sofern ist dieser Vergleich nonsens.

Verteilung der Corona Toten ist rätselhaft

Ursprünglich hatte man auch bei der WHO vermutet, das Afrika sich zu einem Hotspot entwickeln würde. Dem war nicht so.

Dies mag zum Teil der hohen Mobilität der Menschen in Europa und Nordamerika geschuldet sein, oder eben doch klimatischen Faktoren. Letzteres verheisst nichts gutes für den kommenden Winter auf der Nordhalbkugel.

Mit der Qualität der Gesundheitssysteme (anders als manche hier vermuten), hat es definitiv nichts zu tun.

Anfangs wurde gar behauptet „chinesische Verhältnisse“ seien in Deutschland undenkbar, wegen des angeblich überlegenen deutschen Gesundheitssystems. Tatsächlich haben die Chinesen aber meist mit high-end Technologie gegen das Virus gekämpft.

Die USA sind ein Reiches Land allerdings mit Standards eines Entwicklungslands in den Slums der Ballungsräume.

RE: berelsbub um 09:36@ Hador

***Ich habe die USA nicht mit einem anderen Land verglichen. Das taten Sie. Ich habe Spanien mit Deutschland verglichen.***

Stimmt, mein Fehler.

***Und Deutschland war dank Reiserückkehrer aus Ischgl recht früh dran in Europa. Spanien hatte also die selbe Zeit für Maßnahmen, wie Deutschland.***

Das ist schlicht die Unwahrheit !

Die Zahlen im groben zeitlichen Verlauf:

30.03.20
ESP -16,5 Tote/100tsd Einw.
D - 0,777Tote/100tsd. Einw.

30.04.20
ESP 52,5 Tote/100tsd. Einw.
D 7,98 Tote/100tsd Einw.

30.05.20
ESP 58,1 Tote/100tsd. Einw.
D 10,3 Tote/100tsd Einw.

Die Spanier waren deutlich früher dran und konnten, nicht so wie Deutschland, darauf reagieren.

***Spanien hatte deutlich gröbere Einschnitte für die Bürger, als Deutschland und trotzdem deutlich mehr zahlen.***

Gerade weil in Spanien die Situation deutlich schwieriger war, mussten strenger Maßnahmen getroffen werden, die dann auch wirkten. Bis die Touristen kamen und die Menschen wie in D wieder leichtsinniger wurden.

Gruß H

Verkehrstote: 50/Tag waren einmal "hinnehmbar".

@08:57 von Nordbraut
Ich mag Relativierungen auch nicht. Wer aus nächster Nähe mitbekommen hat, dass einer Familie die Tochter kurz nach dem Abitur vom einem angetrunkenen Raser totgefahren wurde, wird nicht von Relativieren sprechen.
Übrigens heute sind die Verkehrstoten zwar weniger, aber immer noch ein paar 1000 zu viel. Und man könnte z.B. mit einer rigororen Geschwindigkeitsbegrenzung viele davon retten.

Und ich habe auch den Zynismus von M. Albright im Ohr, dass 500.000 tote Kinder im Irak als Preis es wert seien.

Die Grippewelle vor 2 Jahren soll 25.000 Tote gefordert haben. Reaktion der Regierung: keine, jendenfalls mir ist keine Diskussion über einen Lockdown o.ä. in Erinnerung. Ähnlich die meisten Medien.

Zahlen: Womit Sie natürlich Recht haben: Es werden Zahlen verglichen, die völlig unterschiedlich zustande kommen. Normalerweise kann man dann ein Vergleich einfach nicht vornehmen.

Auf Kommentar antworten...

Am 29. September 2020 um 09:02 von Traumfahrer
Sicher, ich bin auch nicht mit Allem so einverstanden, aber mein Verantwortungsgefühl für mich selbst und andere sagt mir, sei vorsichtig und umsichtig, halte Abstand und trage die Maske, wenn es sein soll und auch so gewünscht wird.
Da sollten all die Chaoten, die falsche Zettel ausfüllen, die demonstrieren wollen und Ähnliches, mal nachdenken !!
###
Meine volle Zustimmung !

Am 29. September 2020 um 09:17 von odoaker

Zitat: Ein "Gurtmuffel", der letztlich sich selbst gefährdet, wird bestraft.
Und ein "Maskenmuffel", der andere gefährdet, nicht?

Beides Verstöße sind Ordnungswidrigkeiten.

Zitat: Da sollte man nicht mehr auf "Einsicht" hoffen, sondern auf Abschreckung setzen: durch Androhung empfindlicher Strafen.--- Wie z.B. bei der Gurtpflicht.

Ein Verstoß gegen die Gurtpflicht kostet 30 €.

In Hessen kostet ein Verstoß gegen die Maskenpflicht 50 €, unter Umständen 200 €.

Nordbraut an der SChlei

Danke Grüsse

Vergesslichkeit ist immer u.a. eine der Spätfolgen

RE: berelsbub um 09:54@ Hador

Sie werden hauptsächlich Länder mit hohen Infektions- bzw. Todeszahlen, die am Anfang der Pandemie unvorbereitet waren, oder nur viel zu schwache Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung ergriffen haben.
Zudem kommt die Nachlässigkeit und Ingoranz vieler Mitmenschen, die zu der zweiten Welle führt, auch hier in Europa.

Gruß Hador

@ Möbius

Es geht doch nicht darum Handlungsfähigkeit zu demonstrieren, sondern sie zu haben.

Und ich bin sicher, wenn die Ansteckungswege der Spanischen Grippe damals noch besser erforscht wären, hätten vielleicht mehr Menschen eine Maske getragen (viele haben eine getragen), sich häufig die Hände gewaschen und Abstand gehalten - wenn das damals möglich gewesen wäre. Es war teilweise noch Krieg, beengte Wohnverhältnisse etc..

"Der Staat beklagt" keinen "Wirtschaftseinbruch", sondern "der Staat" nimmt ihn in Kauf, um Menschen zu schützen und versucht ihn sogar auszugleichen. Und die AHA-Regeln sind nicht dazu gemacht, die Kauflaune zu vermiesen, sondern auch um Menschen zu schützen.

Und dieses Gesamtpaket hat dazu beigetragen, "die Sterblichkeit in D ... auf das Niveau der saisonalen Grippe" zu drücken.

Sie verwechseln Ursache und Wirkung!

Es bringt überhaupt nichts jetzt nur Tote zu zählen

sondern man muss schauen wie wir
1. die Infektionszahlen zukünftig möglichst niedrig halten um unser Gesundheitssystem nicht zu überlasten ..und
2. dabei unsere Wirtschaft nicht kaputt zu machen (in den letzten Wochen haben wieder 2 Bekannte von mir ihre Jobs verloren).
Und das gelingt nur indem wir ohne Panik aber mit Sinn und Verstand durch den Winter kommen. Momentan ist es so dass die Anzahl der Neu-Infektionen in Frankreich und Spanien pro Kopf 10mal höher ist als bei uns, aber in Deutschland gibt es mind. 4mal mehr Intensiv-Kapazitäten als in diesen Ländern. Also ist kein Grund für Hysterie - aber auch Feiern mit Hunderten von Leuten sind derzeit unsinnig.

@Zwiespalt 09:51 Uhr: Sie meinen es reicht wenn China ...

für große Firmen und deren Manager und Aktionäre genug Umsätze generiert?

Oder warum kritisieren Sie das auch Arbeitnehmer über VERDI (Banken ...) an den sprudelnden Gewinnen vieler Firmen an der Börse mit teilhaben möchten?

Manche haben mit Corona richtig verdient. Andere haben kaum Einbußen. Der China Markt boomt !

RE: um 09:51 von Nordbraut @ooohhhh um 09:40 @Hador

Danke für die verlustige 0. Da mir bei Korrektur so mancher Artikel dann doch nicht mehr erschienen war, habe ich mir erlaubt eine Korrektur zu unterlassen und dem gebildeten Mitforisten die richtige und gewollte Interpretation zu überlassen.

Als nochmals herzliche Dank ob mit 0 oder o.

Gruß Had0r

Auch innerhalb Deutschlands gibt es große Unterschiede!

Warum diese gewaltigen Unterschiede, insbesondere zwischen Ost- und Westdeutschland? Liegt es vielleicht daran, das die ehemaligen DDR-Bürger disziplinierter sind, daran, das ihnen das Geld für den Urlaub fehlt oder sie durch die von "oben" befohlenen Impfungen zu DDR-Zeiten etwas immuner sind? Ich weiß es nicht, hoffe aber einer der Kommentatoren kann es erklären.

@ Hador

***Und Deutschland war dank Reiserückkehrer aus Ischgl recht früh dran in Europa. Spanien hatte also die selbe Zeit für Maßnahmen, wie Deutschland.***

„Das ist schlicht die Unwahrheit !“

Ihre Argumentation ist zum schreien schlecht.
Laut Internet hatte Deutschland den ersten bekannten Coronafall am 27.01.20.
Spanien hatte diesen hingegen am 31.01.20. Deutschland war sogar noch vier Tage eher betroffen als Spanien. Beide Länder hatten also fast die gleiche Zeit, Spanien sogar noch vier Tage mehr.

@ 09:19 von Jochen Peter

Es freut mich wenn ich erleben darf dass hier noch jemand differenzierter denkt als so viele andere hier.
Zu ergänzen noch um die vielen Flüchtlinge auf der Welt (Stichwort: Mittelmeer) die täglich ihr Leben lassen oder um die vielen Menschen die jährlich durch unsinnige Kriege sterben (Kriege die auch mit Waffen "Made in Germany" geführt werden)
"Zudem wäre es wünschenswert, wenn man für die Zukunft Maßnahmen ergreift, dass derartige Viren nicht mehr auftreten"
Guter Punkt. Lt. BBC führt das Eindringen der Menschen in die letzten Naturreserven der Erde dazu dass wir jedes Jahr in Kontakten mit 6-8 archaischen Virenstämmen kommen - von denen welche mind. so gefährlich sind wie Covid 19! So viel zum Thema Globalisierung

man staunt nur noch

aber wieviele sterben nochmal jedes jahr in deutschland wegen krankenhauskeimen?

die "Reise" geht....

zum Fußgänger mit Sturzhelm, zur Kneipe im Internet, zum Mund-Nasenschutz beim Radfahrn und zum Abstandhalten beim GV......

@krittkritt um 10:03

"Ich mag Relativierungen auch nicht. Wer aus nächster Nähe mitbekommen hat, dass einer Familie die Tochter kurz nach dem Abitur vom einem angetrunkenen Raser totgefahren wurde, wird nicht von Relativieren sprechen.
Übrigens heute sind die Verkehrstoten zwar weniger, aber immer noch ein paar 1000 zu viel. Und man könnte z.B. mit einer rigororen Geschwindigkeitsbegrenzung viele davon retten."
-
Das macht mich durchaus betroffen! Ich verstehe Ihre Argumentation sehr gut. Ich möchte daher Abstand nehmen von meiner ursprünglichen Forderung, auf Relativierungen zu verzichten.
Problematisch wird es nämlich immer genau dann, wenn man persönlich jemanden kennt, der oder die in der Vergangenheit einen unsinnigen/vermeidbaren Tod gestorben ist. Wenn man nun beobachtet, wie ausgiebig das Thema Corona diskutiert wird, dann mag das nachträglich nochmal ein Tritt in die Eingeweide sein. Warum versuchen wir nicht mit gleicher Hingebung gegen bspw. Verkehrstote vorzugehen?

re 09:34 Bender Rodriguez: Keiner?

>>Was sollte an Relativieren schlecht sein?<<

Es schaltet schlicht das Denken aus - durch schlichte Ablenkung.
Muss man nicht schlecht finden, kann man aber!

>>Gugel mal "normale" Todesfälle, wir zb Grippe.
Das thematisiert niemand.<<

Wirklich „niemand“? Also Sie „thematisieren“ das permanent und eine sich sehr groß fühlende Partei und „ihre“ Medien ebenso.
Glauben Sie etwa, auf so etwas käme ein Mensch angesichts der Meldung von 1 Million Toten im letzten Halbjahr von alleine?

@09:54 von berelsbub

>> Man bietet für eine komplexe Materie
>> eine scheinbar einfache Lösung. Und
>> das nennt sich Populismus

Nope, dieses ist die Grundherangehensweise in der Physik.

Das bedeutet,

daß mehr als ein fünftel der Gestorbenen auf der Erde die USA bedauern muß.

Aber liebe Republikaner und deren Anhänger feiert doch weiter eueren großartigen Präsidenten Trump. 205000 sind wahrlich großartig.

@Verteilung der Corona Toten ist rätselhaft - Nöö...

Mutter Erde wehrt sich nur gegen die Klimasünder und die sitzen nun mal im Norden und ganz besonders in den USA

Todeszahlen zweifelhaft

Die von der WHO genannten Zahlen sind grundsätzlich anzuzweifeln, da jeder Staat mit dem Coronatest anders umgeht. Z. B. gibt es in den USA für jeden mit Coronapositivgetesten in den Krankenhäusern bis 1500,- Dollar. ( egal an was derjenige wirklich starb.
Leider versuchen die WHO, aber auch viele , ,seriöse‘ Medien mit solchen Zahlen, wie seit Monaten, Angst zu schüren. Täglich sterben weltweit ca. 250 000 Menschen; wenn sie das auf 9 Monate hochrechnen sind 1 Mio nicht gerade viel. Aber das interessiert im Moment nicht - denn mit Tod und Leid werden die Verkaufszahlen der Presse und der Pharmaindustrie gefördert.
Wen interessiert denn, das an Hunger und Mangelernährung viel mehr Menschen sterben als am CoronaVirus? - wo bleibt der tägliche Aufschrei?

Auf Kommentar antworten...

Am 29. September 2020 um 09:24 von john jonson

1 Million
Wenn man diese Zahl mit den bis zu 50 Millionen Toten der spanischen Grippe vor 100 Jahren vergleicht, dann ...

###

...dann sind auch diese 1 Million immer noch zu hoch !

Da gebe ...

@09:54 von berelsbub

... ich ihnen Recht.
Jegliche Darstellung von Covid,
ohne Vergleichszahlen, ohne
Berücksichtigung der individuellen Lage
vor Ort, lässt manche Meldung
populistisch erscheinen.

Medizinische Unterversorgung,
Armut, regionale Überbevölkerung,
Vorerkrankungen spielen in der Argumentation einiger Foristen
scheinbar keine Rolle.

Größer 1 Million?

Eine gewagte Hochrechnung ist ohne Verantwortung, aber nur von einer Million zu sprechen auch! Denn die Schwerkranken, die nach der angeblichen Genesung vor sich hin dösen, werden weitere Opfer sein. Die Corona ist global betrachte noch nicht auf ihren Höhepunkt, Zenit, was noch Jahre dauern kann. Auch bei Impfschutzmitteln ist nicht so gesichert, dass Corona sich davon beeinflussen lässt! Wir sollten uns heute schon Gedanken machen, vorerst, wie wir unsere Gesellschaft und unser eigenes persönliches Leben, bezüglich der immer weiter wachsenden Verlangen und Ansprüchen reduzieren, zumindest bremsen,
denn wir befinden uns vor einer weiteren Katastrophe, vor dem Zusammenbruch unseres demokratischen Systems! Die Toten werden weiter wachsen und irgendwann
eine ganze Zehnerpotenz größer geworden sein! Der weltweite Schaden ist noch nicht einmal in der Phantasie abschätzbar!

RE: berelsbub um 09:54@ Hador

***Man bietet für eine komplexe Materie eine scheinbar einfache Lösung. Und das nennt sich Populismus***

Einfache Lösung zur Unterbrechung der Übertragung gibt es, auch ganz ohne Populismus:

Hygiene, MNS und Abstand halten sind ein erprobtes Mittel.

Selbsternannte Experten wissen es natürlich besser.

Gruß Hador

Re krittkritt: Paralipsig

>>Zahlen: Womit Sie natürlich Recht haben: Es werden Zahlen verglichen, die völlig unterschiedlich zustande kommen. Normalerweise kann man dann ein Vergleich einfach nicht vornehmen.<<

„Normalerweise“? Also haben SIE diesen Vergleich „natürlich“ nicht vorgenommen, weil man diesen ja „eigentlich“ ja gar nicht vornehmen „kann“.

Die Methode ist uralt, dank unserer Tagesschau.de habe ich seit heute auch einen Begriff dafür: Paralipsieren!

09:13 von Bender Rodriguez

>>Wir müssen den Virus langsam mal akzeptieren. Oder alles geht den Bach runter. "Weg" geht der nicht mehr. Ob mit oder ohne Maske.<<

Schön, tragen wir also keine Masken mehr und halten keinen Abstand.
Und wenn ich dann an Corona erkranke und habe Spätfolgen, sage ich einfach toll, ich habe den virus akzeptiert.

08:57 von Nordbraut

>>Auch Zahlen sollten ein Grundrecht auf Würde bekommen. Vielleicht mal über eine Verfassungsänderung nachdenken.<<

Wie ist das zu verstehen? Haben Zahlen Ihrer Ansicht nach "Gefühle" und daher ein Grundrecht auf Würde?
Mal bitte den Ball flach halten. Dies sind aussagekräftige Statistiken, die noch aussagekräftiger wären, wenn jedes Land seine korrekten Daten (Fallzahlen, Infektionszahlen) mitteilen würde.
Und die sind wahrlich erschreckend, allerdings war damit war zu rechnen.

@9:04 von Bender

„Wann werden denn mal kriegstote so thematisiert?
1mio bei 8mrd ist nicht viel.“

Ihren ersten Satz könnte ich unterschreiben. Aber hier geht es um Corona, wie der Überschrift leicht zu entnehmen ist. Ok, Sie haben andere Lieblingsthemen, das verstehe ich ja. Aber warum posten Sie nicht dort, wo „ihr“ Thema behandelt wird?
Ihr zweiter Satz ist an Zynismus und Menschenverachtung aber kaum noch zu überbieten. Mit diesem „Argument“ könnten Sie fast alles relativieren, sogar den Holocaust.

@ saschamaus 75

>> Man bietet für eine komplexe Materie
>> eine scheinbar einfache Lösung. Und
>> das nennt sich Populismus

„Nope, dieses ist die Grundherangehensweise in der Physik.“

Dann hat die AfD erschreckend viele Physiker in ihren Reihen

@berelsbub um 10:14 @Hador

"Ihre Argumentation ist zum schreien schlecht.
Laut Internet hatte Deutschland den ersten bekannten Coronafall am 27.01.20.
Spanien hatte diesen hingegen am 31.01.20. Deutschland war sogar noch vier Tage eher betroffen als Spanien. Beide Länder hatten also fast die gleiche Zeit, Spanien sogar noch vier Tage mehr."
-
Mich überzeugt die Argumentation von @Hador Goldscheitel aber komischerweise viel mehr als Ihre. So schlecht kann sie dann ja nicht sein.
Während @Hador differenziert über einen längeren Zeitraum die Entwicklung von Zahlen vergleicht, setzen nur die beiden jeweiligen Fälle 1 gegenüber? Im Ernst? Was wollen Sie denn mit dem einen einzigen zu erst aufgetretenen Fall aussagen?
Ich möchte auf eine Bewertung Ihrer Argumentation im Gegensatz zu Ihnen verzichten. Aus Gründen des Respekts Ihnen als Mitforisten gegenüber. Und weil mein Kommentar sonst vermutlich auch nicht freigeschaltet würde.

Am 29. September 2020 um 09:47 von marvin

So blöd ist das RKI nicht, immerhin bewegt man sich dort in einem irgendwie auch noch wissenschaftlichen Rahmen: Das RKI spricht schlicht von "Fallzahlen". Denn man weiß dort genau, dass positive PCR-Tests mitnichten eine Infektion nachweisen.
#
#
Wer einmal den Beipackzettel des PCR Tests gelesen und verstanden hat, weis auch das er nicht für die Bestimmung von C19 geeignet ist.

@ 10:13 von KarlderKühne

„ Liegt es vielleicht daran, das die ehemaligen DDR-Bürger disziplinierter sind, daran, das ihnen das Geld für den Urlaub fehlt oder sie durch die von "oben" befohlenen Impfungen zu DDR-Zeiten etwas immuner sind? Ich weiß es nicht, hoffe aber einer der Kommentatoren kann es erklären.“

Ich lebe im tiefsten Niederbayern, Landkreis DGF-LAN. Ich denke (nur meine persönliche Meinung), es liegt daran, dass wir extrem regen Durchreiseverkehr haben. Wir sind nahe an der Grenze zu Österreich, Tschechien, am Bodensee zur Schweiz angrenzend. Wir haben hier auch eine hohe Bevölkerungsdichte 186 Einwohner pro km² und über 13 Millionen Einwohner. Vielleicht liegt es auch zum Teil daran. In meinem persönlichen Umfeld kenne ich bis jetzt keinen, der Corona leugnen würde. Eher im Gegenteil

10:20 von stupid at first

>>Aber liebe Republikaner und deren Anhänger feiert doch weiter eueren großartigen Präsidenten Trump. 205000 sind wahrlich großartig.<<

Wenn man es glaubt, schon......

09:01 von .tinchen

Wir werden alle leben muessen mit coronavirus und restrictions, vielleicht fuer immer.
.
wir mussten auch nicht mit der Spanischen Grippe leben lernen.
Nach ein paar Jahren war die vorbei.
Ebenso wird die aktuelle Corona Pandemie vorbei
... sein und ein neuer Virus erscheint.

@ 10:20 von qpqr27

„ Mutter Erde wehrt sich nur gegen die Klimasünder und die sitzen nun mal im Norden und ganz besonders in den USA„

Dann müssten in China auch sehr viele Menschen gestorben sein. Sieht aber im Moment eher anders aus. Wenn man den Zahlen glauben kann.

RE: von berelsbub um 10:14 @ Hador

***Laut Internet hatte Deutschland den ersten bekannten Coronafall am 27.01.20.
Spanien hatte diesen hingegen am 31.01.20. Deutschland war sogar noch vier Tage eher betroffen als Spanien. Beide Länder hatten also fast die gleiche Zeit, Spanien sogar noch vier Tage mehr.***

So sehr ich mich bemühe, Sie verstehen mich einfach nicht, oder wollen micht nicht verstehen. Wie es auch sei, hier nochmals ein Versuch von mir.

In Spanien, hat sich das Virus im Gegensatz zu Deutschland, längere Zeit verbreitet. Das hatte ich mit Zahlen schon belegt.
Das Sie versuchen einzelne Entdeckungsfälle zu bestimmten Zeitpunkten in Verbindung zu epidemischen Ausbrüchen bringen, ist schlicht nicht zulässig.

Gruß Hador

10:15 von Wilhelm Schwebe

aber wieviele sterben nochmal jedes jahr in deutschland wegen krankenhauskeimen?
.
oder an der Grippe ...
bei beiden täte es Möglichkeiten geben
die Todesrate zu senken
sei´s durch Impfung oder ein besseres Hygienekonzept der Kliniken

Kleine Anmerkung

Ich bin hier die Kommentare durchgegangen und mir ist was aufgefallen: Zu diesem Thema gibt es leider eine Menge "whataboutism" - auf andere Probleme oder Tote zu verweisen, die mit Covid-19 nichts zu tun haben, um so die Zahlen zu relativieren.

Dazu möchte ich alle Kommentatoren mal erinnern, dass die Covid-19 Tode zusätzlich zu anderen Todesursachen gezählt werden müssen.

Seriöse Schätzungen der true "infection fatality ratio" (IFR) liegen so etwa bei 0.6% bis 0.7% der Infizierten. Wenn 80% der Bevölkerung infiziert würden, es also gar keine Maßnahmen gäbe und man einfach zusähe, dann lässt sich eine geschätzte Zahl der Toten für die 1-2 Jahre berechnen. Für Deutschland wären das etwa 400000 Tote, für die EU ca. 2,14 Millionen, weltweit ca. 37 Millionen. Diese grobe Schätzung zeigt schon, dass die Krankheit relativ gefährlich ist. Wir reden ja von größtenteils zusätzlichen Toten.

Mit den Maßnahmen sind das natürlich dann um Größenordnungen weniger.

Am 29. September 2020 um 09:47 von Möbius

Zitat: Im Vergleich dazu ist das subjektive Bedrohungsgefühl bei Corona eher gering. Deshalb die Bußgelder.

Wenn ich Maske trage ist mein subjektives Bedrohungsgefühl auch nicht geringer.

Das ändert sich, wenn mein Gegenüber keine Maske trägt.

Die Maske schützt nämlich nicht bis kaum den Träger, sondern den anderen.

Wer keine Maske trägt, gefährdet andere. Deshalb die Bußgelder.

@ beinhart

„Da gebe ...
@09:54 von berelsbub

... ich ihnen Recht.
Jegliche Darstellung von Covid,
ohne Vergleichszahlen, ohne
Berücksichtigung der individuellen Lage
vor Ort, lässt manche Meldung
populistisch erscheinen.

Medizinische Unterversorgung,
Armut, regionale Überbevölkerung,
Vorerkrankungen spielen in der Argumentation einiger Foristen
scheinbar keine Rolle.“

Da gebe ich Ihnen komplett recht. Einige User sind beim ersten kleinen Anflug von Komplexität augenscheinlich direkt raus aus dem Rennen

Diese dauerpanik ist

Diese dauerpanik ist lächerlich. Covid ist nicht so schlimm, wie es dargestellt wird.
Was soll der Blödsinn?
Wir stellen die Zivilisation wegen zivilisationskrankheit ab?

@ Traumfahrer, um 09:10

Sie haben absolut Recht.

Was die “Landesfürsten“ heute Mittag beschließen, wird aber wohl eher auf eine auf das jeweilige Bundesland zugeschnittene “Lösung“ hinauslaufen.

So gerecht einheitliche Regelungen erscheinen mögen, so ungerecht erscheinen sie, wenn man eine differenzierte Betrachtung der Fallzahlen in den Ländern betrachtet.

Re : Jochen Peter !

Tja, die westliche Welt ist leider inzwischen so programmiert, zwar viel zu produzieren, aber aus rein politischem und Wirtschaftlichem Gewinn- Denken zu handeln. Da interessiert sich ein Politiker oder Firmenchef nicht in seinem tollen Sessel, ob alle Menschen was zu essen haben.
Und es gibt leider sehr viele Konflikte auf dieser Welt, die ebenfalls aus reinen taktischen und wirtschaftlichen Gründen nicht gelöst werden, weil zu viel damit verdient werden kann.
Klar auch ich kann es nicht nach vollziehen, dass irgend welche exotische Tiere auf dem Speisezettel stehen müssen. Das ist die unersättliche Gier von vielen Menschen, die glauben, alles haben zu müssen, alles ausprobieren, alles kennen müssen, statt mehr Humanität und Demut zu zeigen.
Jeder einzelne Mensch ist nur ein kleiner winziger Teil des ganzen Universums, aber viele spielen sich auf, als wären sie die Größten. Was für ein Hochmut und Egoismus !!!

Am 29. September 2020 um 10:03 von krittkritt

Zitat: Ich mag Relativierungen auch nicht. Wer aus nächster Nähe mitbekommen hat, dass einer Familie die Tochter kurz nach dem Abitur vom einem angetrunkenen Raser totgefahren wurde, wird nicht von Relativieren sprechen.

Gerade der wird von Relativierung sprechen, wenn er lesen muss, dass sein einzigartiger Verlust im Vergleich zur Menge anderer Todesfälle zu vernachlässigen ist.

re 10:13 KarlderKühne: Unterschiede

>>Warum diese gewaltigen Unterschiede, insbesondere zwischen Ost- und Westdeutschland?<<

Verfolgen Sie die Ansteckungswege und Sie werden fündig.
Das Problem ist, dass sich regionale Unterschiede über wachsende Kontakte bei fehlender Vorsorge zwangsläufig angleichen.

Ich nenne Ihnen mal ein selbst erlebtes „Beispiel“:
An der Rezeption eines renommierten Hotels im „tiefen“ Sachsen „bellte“ mich die Rezeptionistin regelrecht an, das Tragen der Maske wäre nur eine „Empfehlung“! Eine „EMPFEHLUNG!“. Die Aussage war eindeutig: „Wir hier“ haben kein Corona - die Maske können Sie im „Westen“ aufziehen. Daran, dass ich gerade aus dem „Westen“ kam und „das Virus“ mitbringen könnte, dachte Sie erkennbar nicht.
Ein Gast direkt neben mir zog seine Maske wieder ab und atmete „hörbar“ „erleichtert“ auf und „tief“ durch.

Das ist natürlich nur EINE Erklärung, aber ich fand sie sehr aufschlussreich.

Am 29. September 2020 um 10:15 von Wilhelm Schwebe

Zitat: aber wieviele sterben nochmal jedes jahr in deutschland wegen krankenhauskeimen?

Oh, Krankenhauskeime hat "Der kleine Olli" um 09:38 bei seine Aufzählung möglicher Whatsaboutismen vergessen.

Danke für die Ergänzung. Das bringt uns sachlich weiter.

Grippevergleich tot

Und damit ist der Grippevergleich hoffentlich endlich tot.
An der Influenza sterben weltweit nämlich im Jahr etwa 1/4 - 1/2 Mio.

Und das Jahr ist noch nicht einmal rum, die problematischsten Monate Okt - Dez kommen erst noch.

Das Gesamtbild wird verzerrt!

Durch die riesigen Unterschiede zwischen Nord-und Süddeutschland, Ost und West werden die Zahlen für Gesamtdeutschland doch etwas verzerrt. Nehmen wir Bayern oder Baden-Württemberg, so sehen diese Bundesländer im Pro-Kopf-Vergleich nicht viel besser als Frankreich, USA oder Spanien aus.

Naja ...

dann werden wir im März wohl die 5 Millionen Marke überschreiten ...

Die dritte Welle kommt Weihnachten, Silvester, Familienreisen, die Kirchen werden voll sein und niemand wird sich aufraffen da Einschränkungen einzuführen.

10:25 von rimitino

natürlich kann man ein Horrorszenario an die Wand malen.

50 Millionen Tote hat die Spanische Grippe gefordert.
Es gibt Leute die sprechen gar von bis zu 100 Mill.
Wieviel Menschen gab es damals auf der Erde ?
1,8 Mrd denke ich, also starben 3 ... 5 %
das wären auf heute hochgerechnet ?
Wie waren damals die ärztlichen Möglichkeiten
war es eine Menschenrechtsverletzung - damals -
dass Bars und Bordelle geschlossen waren ?
und es gab nicht mal den Hauch einer Impfmöglichkeit
und noch eines gilt zu beachten, damals starben junge Menschen

@10:37 von berelsbub

>> Dann hat die AfD erschreckend viele
>> Physiker in ihren Reihen

Auf jedes Problem mit "Die Ausländer sind schuld" antworten ist nicht die einfachste Lösung.

Wenn das einzige Werkzeug ein Hammer ist, wird ja auch nicht automatisch jedes Problem zu einem Nagel.

@Ray 10:07 Uhr: Spanische Grippe ist nicht vergleichbar

Damals gab es keine PCR Tests. Es gab keine Dunkelziffer, obgleich es eine Grundimmunität gab. Und natürlich haben sehr viele Menschen Masken getragen, freiwillig, und in der zum Teil vergeblichen Hoffnung, sich vor Ansteckung zu schützen. Dazu brauchte man weder „Maskenpflicht“ noch Bußgelder.
Das war mein Punkt!

Zum andern beklagt der Staat durchaus den Wirtschaftseinbruch, der die Handlungsfähigkeit der Bundesrepublik bedeutend einschränkt (Steuereinnahmen, Insolvenzrecht). „In Kauf nehmen“ (ihre Wortwahl) kann man nur, was man bewusst herbeigeführt hat. Tatsächlich hatte der Staat (bzw. Synonym Regierung, Politik, Behörden) den Wirtschaftseinbruch als Kollateralschaden oder äußeren Einfluss hingenommen und zur Kenntnis genommen ohne selbst ein freier Akteur zu sein.

Handlungsfähig war die Regierung nur insofern, als sie durch gesetzliche Regelungen und Staatshilfen (Beteiligungen, Kurzarbeitergeld) versucht den Effekt abzufedern bzw. auf einen längeren Zeitraum zu strecken.

Es gibt weit mehr Ursachen

dafür, dass man an Corona versterben kann, als die von Politikern ergriffenen Massnahmen. Dies gilt natürlich gleichermassen für die statistische Häufigkeit. Wenn man sich die Mühe macht, mal verschiedenen Informationsquellen quer zu lesen, findet man das selbst heraus. Hier ein paar Faktoren.

Einflußfaktoren sind zB krankhafte Fettleibigkeit(Adipositas) , hoher Blutdruck, Diabetes, mangelnde Bewegung (Lungenfunktion), Kreuzimmunitäten, sonstige Vorerkrankungen, hohes Alter allgemein, schlechte Luft, hohe Bevölkerungsdichte, fehlende medizinische Versorgung, schlechte Krankenversicherung.

Und dann für Statistische länderspezifische Unterschiede zB Anzahl der Tests, ob überhaupt Tests wegen Geldmangel oder anderen Gründe, Altersstruktur der Bevölkerung, Zugangsmöglichkeit für Tests in armen Ländern, jeder "Depp" wird getestet oder nur die mit Symptomen, usw.

Man sieht, bei weitem nicht nur irgendwelche willkürliche Massnahmen haben Einfluß auf ein Infektionsgeschehen.

@10:43 Hador Goldscheitel @10:14 berelsbub um 10:14

Es ist mittlerweile erwiesen dass Covid-19 sich wohl seit Sept./Okt.2019 in Europa befindet. Es trat an verschiedenen Plätzen (ua Paris) zuerst als eine neuartige Lungenkrankheit auf. Es ist daher sehr gut möglich, dass es sich schon monatelang unterschwellig in Frankreich, Spanien und Italien verbreitet hat ohne dass es jemand bemerkt hat. Insofern muss ich Hador zustimmen!

Diese Diskussion ist doch an allem vorbei ...

..jeder verrennt sich vom Hündchen aufs Stöckchen. Zahlen hier, Argumente da ... und?
Letztendlich geht es doch darum die Zahl der Infizierten auf einem Level zu halten, welches unsere medizinischen Kapatzitäten, inkl. des zur Verfügung stehenden Personals, auch handeln kann. Und zwar in einer Weise, die neben Corona auch ein Überleben mit anderen Erkrankungen zulässt.
Unsere privatwirtschaftlich bewirtschafteten "Behandlungslager" können (!) keine 250.000 behandlungsbedürftigen Coronapatienten gleichzeitig am Leben erhalten ... vielleicht in Turnhallen unterbringen, mehr nicht.
Und da keiner weis wie das Virus bei ihm selbst zuschlägt, sollte man an sein eigenes- und das Leben seiner Liebsten denken.
Kommen saisonal jetzt auch noch "normale" beatmungsbedürftiger Grippeerkrankte hinzu, gehen in den Klinken die Lichter aus.
Erkrankungen klein, Kapatzitäten hoch ... das ist unsere Lebensversicherung ... nicht das Saufen auf dem "Fischmarkt" ... das kommt wieder, Tote nicht.

um 10:15 von Wilhelm Schwebe

>>man staunt nur noch

aber wieviele sterben nochmal jedes jahr in deutschland wegen krankenhauskeimen?<<

Gute Frage. Mein Tipp, forschen Sie es nach, und teilen Sie uns dann das Ergebnis incl. Quellenangabe bitte mit.

@ Nordbraut

„Mich überzeugt die Argumentation von @Hador Goldscheitel aber komischerweise viel mehr als Ihre. „

Das qualifiziert sie erstmal für nichts. Vielleicht eher das Gegenteil.

„Hador differenziert die Zahlen über einen längeren Zeitraum“

Erstmal hat er die Unwahrheit verbreitet und gesagt, Spanien sei erst betroffen gewesen. Das ist definitiv falsch!
Und dann sind Deutschland und Spanien fast zeitgleich in die Pandemie gestartet. Jeder mit sich anders entwickelnden fallzahlen, mit anderen Maßnahmen und anderen Begebenheiten vor Ort. Und genau das muss man differenziert betrachten.
Das tat der User mit seiner ersten Nennung der Gesamtzahlen im Vergleich nicht. Ich habe ihm nur auf die Sprünge geholfen, dass es diverse Gründe für das Steigen von Zahlen gibt. Der User wollte uns hier eine ganz einfache Argumentation / Rechnung verkaufen.
Viele strenge Maßnahmen = wenig zahlen
Wenig Maßnahmen = hohe Zahlen.
Das ist erwiesenermaßen nicht Alles

10:48 von falsa demonstratio

Gerade der wird von Relativierung sprechen,
.
lindert es meinen Schmerz oder den Kummer,
wenn ich jetzt das Beispiel mit der Tochter nehme ?
Wenn gesagt wird, es sterben 3.000 im Straßenverkehr
andere extremere Beispiele will ich gar nicht anführen

Danke Minka!!!

Kann schon sein, das die Lage und die Bevölkerungsdichte eine Rolle spielen, aber das allein kann es nicht sein, denn auch in den Nord- und Ostdeutschen Zentren ist die Bevölkerungsdichte hoch und der Ostseestrand quillt vor Menschen aus vielen Ländern über.
Vielleicht liegt es auch daran, das viele Bürger in Süddeutschland ausländische Verwandtschaft, die besucht werden wollen bzw zu Besuch kommen, haben.

Es gibt nicht nur Paniker und Relativierer

Mein Mann hatte vor Jahren einen Burnout mit Panikattacken, konnte zeitweise nicht mal mehr Auto fahren. Seitdem geht er täglich zur Arbeit mit 3 verschiedenen Psychopharmaka. Es gab jetzt wieder einen kleineren Ausbruch in der BMW DGF und die Zahlen steigen wieder. Mittlerweile hat er wieder enorme Panik, zur Arbeit zu gehen. Bitte bei den medialen Veröffentlichungen auch an solche Menschen denken. Vorsicht ist wichtig, aber bitte nicht über Gebühr Angst schüren. Die Probleme sind so schon groß genug...

Ein paar Gedanken

In der letzten Zeit nehme ich eine Polarisierung in der Diskussion über Corona wahr. In Deutschland kommen wir vergleichsweise glimpflich durch. Ich vermute, daß das neben vielleicht doch sinnvollen Maßnahmen wie Maske tragen (stört mich nicht, andere sehr) und Abstandhalten an der im Weltmaßstab ausgezeichneten medizinischen Versorgung liegt. An der Spanischen Grippe wären bei heutiger med. Versorgung auch nicht so viele gestorben. Den umfassenden Lockdown im März fand ich schon damals übertrieben. Da hätte man schon differenzierter vorgehen können. Um mich selbst und meine Familie habe ich keine Angst, aber meinen über 90jährigen Vater, der gerade eine andere Lungenentzündung hatte, möchte ich schützen, also schütze ich mich selbst, so gut es geht. Wenn er an Corona sterben würde, würden viele sagen: Er ist ja auch schon alt. Klar, aber wenn er noch eine Weile lebt freuen wir uns alle, besonders die noch nicht so großen Enkel, die sich später dann noch besser an ihn erinnern werden.

@ Hador

„In Spanien, hat sich das Virus im Gegensatz zu Deutschland, längere Zeit verbreitet. Das hatte ich mit Zahlen schon belegt.“

Das hatte ich auch nie bestritten. Sie haben gesagt, es wäre unfair, die Zahlen von Deutschland und Spanien zu vergleichen, weil Spanien zuerst betroffen war.

Das ist schlicht die Unwahrheit. Der Startpunkt war bei beiden fast zeitgleich.
Für die sich deutlich mehr verbreiteten zahlen wird es in Spanien seine Gründe geben, aber die Ursache, Deutschland habe mehr Zeit gehabt, ist schlicht falsch. Deutschland wird mehr Glück gehabt haben und vermutlich bessere Entscheidungen getroffen haben

Usa hat es schon korrigiert

denn es wird langsam jeder Tote zum Coronatoten.An Grippe sterben in der Usa und hier auch Menschen, Da hat sich nie Jemand geschützt und hat Jemanden geschützt.Tod, Viren und Krankheiten gehörten zum Leben.

an alle Relativierer

Ich finde ehrlich gesagt das Relativieren ermüdend und völlig fehl am Platze. Alle die hier fleißig relativieren und uns sagen wollen, wie gering doch eigentlich die eine Million Todesopfer im Vergleich zu anderen Zahlen seien, würden plötzlich zu allererst aufschreien, wenn eigene Verwandte oder Bekannte versterben würden. Und mit Eher Relativiererei verleiten Sie andere noch, die Gefahren von Covid19 zu unterschätzen, oder sich unsolidarisch bzw. leichtsinnig zu verhalten. Jeder einzelne ist ein Toter zuviel. Und ist ja eigentlich doch nicht so schlimm, ist nur etwa so, als wenn zwei Städte wie Düsseldorf durch eine Atombombe ausradiert würden, also eigentlich relativ.....

@10:48 falsa demonstratio

Es ist allerdings so, dass man manche Dinge gesellschaftlich nicht aus der privaten Sichtweise betrachten darf. Die tote junge Frau ist auf der einen Seite ein Schicksal und wird auch die Betroffenen für ihr Leben nicht mehr loslassen. Aber schon für die Nachbarschaft ist die tote junge Frau nach ein paar Wochen nicht mehr sehr relevant, und für den Landkreis ist sie von Anfang an nur eine statistische Größe.

Und die zweite Frage, sogar die Angehörigen werden nicht auf die Idee kommen, Autos komplett zu verbieten, weil man damit einen Menschen tot fahren kann.

Mehr als eine Million Tote weltweit

Und immer noch sind hier viel Bürger gegen einfache, sinnvolle und alternativlos Regeln!

Warum?

10:55 von KarlderKühne

nehmen wir Bayern oder Baden-Württemberg, so sehen diese Bundesländer im Pro-Kopf-Vergleich nicht viel besser als Frankreich, USA oder Spanien aus.
.
muß man so was veröffentlichen ?
BW hat 45.000 Infizierte - 1.870 Tote - bei 11 Mill Einwohnern
das heißt also 170 Tote /1 Mill
Spanien hat 748.000 Infizierte - 31.400 Tote - bei 47 Mill Einwohnern
das heißt also 170 Tote/Mill in BW zu 670 Tote /1 Mill in Spanien

@10:37 von Minka04

>> wir extrem regen Durchreiseverkehr
>> haben.
Haben wir in MeckPomm (wegen Ostsee) aber auch.

>> Wir haben hier auch eine hohe
>> Bevölkerungsdichte 186 Einwohner
>> pro km²
Halte ich persönlich eher für den Hauptgrund. MeckPomm hat 69 Einwohner pro km².

re 10:46 Bender Rodriguez: Zivilisation?

>>Diese dauerpanik ist lächerlich. Covid ist nicht so schlimm, wie es dargestellt wird. Was soll der Blödsinn?<<

Ich befinde mich zur Zeit in behördlich angeordneter „häuslicher Isolierung“ und verfalle trotzdem nicht in „Panik“. Im Gegenteil: Ich sehe hierin ein Funktionieren staatlicher Maßnahmen, das mich schützt und nicht „entmündigt“.

Und auch wenn ich selber keine Symptome habe und wohl auch aus dem dokumentierten Kontakt keine mehr bekomme, so würde ich niemals auf die Idee kommen, deshalb die „behördliche Anordnung“ für „Panikmache“ zu halten.

>>Wir stellen die Zivilisation wegen zivilisationskrankheit ab?<<

Die Zivilisation ist nicht durch „Corona“ in Gefahr, sondern durch die Ignoranz derselben. Damit ist nämlich zwingend die Ignoranz der Opfer (darf ich mal „nebenbei“ an die Ausgangsmeldung von 1 Million durch Covid-19 gestorbener Menschen erinnern?) verbunden.

So etwas nennt man - siehe erneut die Nachbarmeldung - „Entpersonalisierung“.

jeden TAg sterben Hunderttausende Menschen

machen Sie sich in Ihrer Angst klar, dass das Leben endlich ist

warum wieder ein Sargbild?

von oooohhhh @
Damit auch dem letzten Coronaleugner und gegener von einfachen, sinnvolle, notwendigen und alternativlosen maßnahmen klar wird worum es geht.

Um leben oder tot.

unter ethischen Gesichtspunkten....

sind ein Mio Coronatote nur dann beklagenswert, wenn diese menschverursacht oder nach Stand der Technik vermeidbar gewesen wären - da dies aber nicht zutrifft ist das alles als naturgegeben hinzunehmen

Zahlen, die unterschiedlich zustande kommen.

@10:28 von teachers voice
Das bezog sich auf ausschließlich auf die Coronazahlen.
Die Meldungen sind schon innerhalb D.s nicht einheitlich. Wie die Tests vorgenommen werden, ob bei Gesunden, bei Menschen mit Symptomen etc. unterliegt keiner Regelung. Selbst die Meldehäufigkeit der Ämter ist kaum überprüfbar.
Viel größer sind sicher die Unterschiede zwischen Ländern mit ganz unterschiedlicher Infrastruktur.

Dass man Opferzahlen nicht in Relation setzen darf, habe ich selbstverständlich nicht gemeint.

11:02 von Jan Sensibelius

ihnen kann geholfen werden !
sie sollten regelmäßiger Tagesschau.de lesen
trotz gelegentlicher Kritik wird man gut informiert

https://www.tagesschau.de/inland/antibiotika-keime-resistent-101.html

09:32 von frosthorn

"Die Begriffe Freiheit und Menschenrechte werden grotesk verzerrt, von Werten wie Solidarität, Respekt und gesellschaftlichem Zusammenhalt ganz zu schweigen. Ich kenne meine Mitbürger nicht wieder."

Wird nicht gerne argumentiert, "jeder Tote ist einer zuviel?".
Ist es dann nicht nicht nur legitim, sondern geradezu Pflicht auf die vielen Kriegstoten, Hungertoten etc. hinzuweisen, die medial nicht ansatzweise diese Aufmerksamkeit erfahren?
Wievielen die wegen Corona "jeder Tote ist einer zuviel?" kreischen, tun dies weil es sie diesmal (wenn auch mit sehr geringer Wahrscheinlichkeit) selbst treffen könnte, während man mit den ganzen Kriegen und dem Hunger ja zum Glück (noch) nix zu tun hat. Wo ist da die Solidarität und Menschlichkeit?

Am 29. September 2020 um

Am 29. September 2020 um 09:11 von oooohhhh
Hador

wenn Sie solch ein Interesse daran haben können Sie sich die Zahlen auf folgender Seite gerne selber raus suchen :

https://www.worldometers.info/coronavirus/

@ qpqr27 meinen Sie das ernst?

Sie meinen also, die 1 Million Toten hätten nach dem derzeitigen Stand der Technik nicht vermieden werden können? Was ist dann mit den AHA Regeln? Naturgegeben hinnehmen müsste man es, wenn es keinerlei Erkenntnisse zu Covid19 geben würde und wenn es keine Möglichkeit gäbe sich und andere zu schützen, gibt es aber, nämlich durch konsequentes Einhalten der AHA Regeln.

Wie bei den Verkehrsregeln

halten sich nicht alle daran und niemand sorgt für deren Einhaltung. Am Ende gibt man auf und macht einfach mit, das erspart Stress.

Autos komplett zu verbieten?

von chris 189 @

Aber jeder ist für weiter Maßnahmen um die persönliche und die Sicherheit der Mitmenschen im Verkehr zu verbessern und zu erhöhen.

Warum geht das bei Corona vielen nicht in den Sinn das dort genau so gehandelt werden mus.

Und besonders weil es ganz einfache und sinnvolle und alternativlose Lösungen gibt.

Abstand, Maske sowie Urlaub, Spass und Eventverantstaltungen meiden.

Eine Million Tote...

... nach einem knappen Jahr Corona.

Gut, das entspricht noch nicht ganz der Zahl der Hungertoten in dieser Zeit (das waren um die 8 Millionen)... aber es ist schon eine recht hohe Zahl.

Mein Mitgefühl allen Hunger-Opfern, Corona-Opfern, sowie allen Opfern sonstiger schwerer Seuchen.

@10:01 von Hador Goldscheitel - D. konnte sich vorbereiten

"Die Zahlen im groben zeitlichen Verlauf:

30.03.20
ESP -16,5 Tote/100tsd Einw.
D - 0,777Tote/100tsd. Einw.

30.04.20
ESP 52,5 Tote/100tsd. Einw.
D 7,98 Tote/100tsd Einw.

30.05.20
ESP 58,1 Tote/100tsd. Einw.
D 10,3 Tote/100tsd Einw.

Die Spanier waren deutlich früher dran und konnten, nicht so wie Deutschland, darauf reagieren."

Genauso Italien:
In Norditalien ist das Virus über die 3 internationalen Flughäfen Mailands früher als bei uns angekommen und wurde zunächst wochenlang nicht beachtet.

Ich bin froh, dass man in Deutschland
rechtzeitig ...

- schon ab Januar Verdachtsfälle getestet und mitsamt den Kontaktpersonen in Quarantäne geschickt hat,

- schon ab Ende Februar viele begonnen haben, Abstand zu halten.

- Laut einer Studie mit Auswertung von handy-Daten wurde schon am 8. März die Mobilität erheblich eingeschränkt (war in der Stuttg. Z. zu lesen).

- Ab Anfang März sind Großveranstaltungen abgesagt und am 8.3. allesamt verboten worden... ... ....

Ärgerlich: Kein "Pool-Testen".

In einer Anrufsendung des BR machte eine Hörerin auf die Möglichkeit aufmerksam, durch Testen von Gruppen in einem "Pool" die Testvorgänge zu rationalisieren.
Dabei werden Abstriche einer ganzen Gruppe gemeinsam getestet. Wenn die negativ ist, braucht man nicht mehr jeden Einzelnen zu testen.
Der anwesende Fach-Vertreter der bayerischen Staatsregierung hatte noch nie davon gehört.

@ Bender Rodriguez, um 09:13

Sie sollten auch auf Zahl derjenigen hinweisen, die

- in Berwerken, Minen, beim Goldschürfen
- durch Segelunfälle
- bei Flugzeugabstürzen
- beim Dachdecken
- Radfahren
- Freeclimbing
- Überqueren von Straßenbahnschienen...

zu Tode kommen.

Was glauben Sie wohl, wie viele Malariatote es jährlich wären, hätte man auch da alles “akzeptiert“?

Dann wird Ihre “Bilanz“ noch überzeugender.
-

Am 29. September 2020 um

Am 29. September 2020 um 09:34 von teachers voice
re 09:13 Bender Rodriguez: Akzeptanz vs. Ignoranz

kann ich nur voll und ganz Zustimmen
- leider

Am 29. September 2020 um 10:05 von falsa demonstratio

In Hessen wird sanktioniert, aber in Sachsen-Anhalt z.B. nicht.
Und Sachsen-Anhalt meinte ich mit dem Hinweis: "Beichte".

Was natürlich nicht jeder verstehen kann - sorry!

Pandemieopferzahlen sehen anders aus

Die Weltbevölkerung umfasste im Mai 2020 rund 7.800.000.000 Menschen (Quelle: wikipedia.org).
Aus dem hiesigen Bericht:
"... Mehr als 33,2 Millionen Infektionen wurden ... nachgewiesen ..."

Macht eine Quote von 0,42 %

Es darf gesagt werden:
Im Schnitt sind ca. 1% der Bevölkerung des jeweiligen Landes von Corona mehr oder weiniger betroffen.
Ca. 99% eher nicht.

Bedeutet:
Die hiesige Corona-Pandemie ist eher eine verwaltungsrechtlich bestimmte Größe.

Pandemieopferzahlen sehen - völlig - anders aus.

Am 29. September 2020 um

Am 29. September 2020 um 09:34 von Bender Rodriguez
Harry up

Ihr habt es immer noch nicht verstanden oder ?
Gegen Grippe gibt es gut wirksame Behandlungsmöglichlkeiten, gegen Covid19 n i c h t wirklich.

@ Demokrat 2014, um 09:18

Und was wollen Sie mit der gefühlt zum 30. Mal genannten Zahl der Toten durch die Spanische Grippe vor 100 Jahren in Bezug auf das heute grassierende Coronavirus sagen?

Ich für meinen Teil fühle mich jedenfalls nur sehr geringfügig erleichtert.

Am 29. September 2020 um

Am 29. September 2020 um 09:35 von KarlderKühne
IImmer die Relationen beachten!

Nochmal : gegen Grippe gibt es Medikamente und Impfstoffe und wie man die " Toten " nennt ist mir herzlich egal.

Whataboutism.

Gut, wenn es "whataboutism" ist, auf andere, nicht weiter beachtete, weitaus dringlichere Probleme hinzuweisen, kann ich beim nächsten Feueralarm in meinem Betrieb ja auch darauf hinweisen, dass ich mir vor der Evakuierung noch eben die Fingernägel machen muss.

Und wenn dann von der Feuerwehr einer böse wird und mich anschreit wird, dann rufe ich aber "whataboutismmmmm"...

re 11:16 krittkritt: Paralipsen

>>Dass man Opferzahlen nicht in Relation setzen darf, habe ich selbstverständlich nicht gemeint.<<

Selbstverständlich nicht, „gemeint“ haben Sie es natürlich nicht!
Sie haben es aber „getan“ - ohne sich nun dafür „verantwortlich“ fühlen zu müssen. Eine Paralipse eben.

Wenn man einmal daran gewöhnt ist, ist es übrigens äußerst schwierig, auf solche Stilmittel zu verzichten. Man bemerkt sie oft gar nicht selber. Auch ich bin dagegen nicht gefeit.

@Bender Rodriguez - 10:46

"Diese dauerpanik ist lächerlich. Covid ist nicht so schlimm, wie es dargestellt wird.
Was soll der Blödsinn?"

Dass für Sie das alles Blödsinn ist dürfte hier unschwer zu erkennen sein.
Erklären Sie die Pandemie für sich persönlich einfach als beendet und gut ist. Das erspart uns dann wenigstens Ihre Ausflüge was sonst noch alles auf dem Globus nicht stimmt.
Hier geht es um eine Zwischenbilanz der akuten Pandemie die noch längst nicht überwunden ist.

"Wir stellen die Zivilisation wegen zivilisationskrankheit ab?"

Ja klar, noch so ein geistreicher Beitrag.

Am 29. September 2020 um 10:13 von KarlderKühne

In Westdeutschland gibt es sehr viele Großstädte, hier z.B. in MV nur eine einzige, Rostock. Die Bevölkerungsdichte ist eine ganz andere. Dazu kommt noch, auf den Megapartys gehen überwiegend viele junge Leute. Hier, in Schwerin, erscheint mir der Altersdurchschnitt viel höher, als z.B. in Köln und Düsseldorf. Ist vielleicht eine Erklärung dafür.

RE: berelsbub um 11:09@ Hador

***Der Startpunkt war bei beiden fast zeitgleich.
Für die sich deutlich mehr verbreiteten zahlen wird es in Spanien seine Gründe geben, aber die Ursache, Deutschland habe mehr Zeit gehabt, ist schlicht falsch. Deutschland wird mehr Glück gehabt haben und vermutlich bessere Entscheidungen getroffen haben***

Auch hier liegenSie wieder falsch.
Da man davon ausgehen kann, dass die Infektionsraten in Spanien und Deutschland anfangs ähnlich waren und exponentielles Wachstum vorlag, kann nur die Dauer der Infektion ausschlaggebend für die höheren Infektion-/Todesszahlen in Spanien sein.

Haben Sie Kinder oder Enkelkinder, die noch über mathmatische Kenntnisse der Oberstufe verfügen ? Die könnten sie mal fragen und sie werden meine Aussage bestätigen können.

Gruß Hador

@09:08 von berelsbub

"In Spanien gab es vergleichsweise mehr Einschränkungen als in Deutschland."

Aber erst, als der Zug dort schon abgefahren war!

Exponentielles Wachstum konnte man in Deutschland noch gut abbremsen, als die Kurve noch flach war. Schon im Januar hat man mit Gegenmaßnahmen begonnen, siehe mein Beitrag um 11:27 Uhr.

Am 29. September 2020 um

Am 29. September 2020 um 09:37 von Adeo60
Die steigenden Fallzahlen der

mal ganz ehrlich : wundert Sie das wirklich ? Die können doch nur auf fallen wenn sie gegen alle/ alles andere sind.
Wenn ich hier so lese kriege ich manches Mal die Krise.

@9:37 von Adeo60

"... Die steigenden Fallzahlen der Corona-Infektionen sollten auch den letzten Kritiker der Corona-Maßnahmen zum Nachdenken animieren ... Über alle Parteigrenzen hinweg sollte Konsens bestehen, dass die Pandemie nur durch eine gemeinsame Anstrengung überwunden ... werden kann ..."

Erst mal geben die Zahlen im Bericht her, dass gerade mal 0,42 % der Bevölkerung von Corona betroffen sind.
Kurz um, es bleibt seit Jahresanfang dabei:
Ca. 1% sind mehr oder weniger von Corona betroffen, ca. 99% sind es eher nicht, - auch in Deutschland - .

Corona kann nicht besiegt werden.
Corona ist ein Virus, der genau so wie die ca. 2 Mio. bekannten Viren (und wahrscheinlich noch viel mehr) weiter als mutierte Formen existieren wird.
Viren gibt es seit zig Millionen von Jahren. Ein Sieg der Menschheit über die Viren ist da völlig ausgeschlossen.

@Jochen Peter - 09:19

"Zudem wäre es wünschenswert, wenn man für die Zukunft Maßnahmen ergreift, dass derartige Viren nicht mehr auftreten; z.B. das Verbot vom Verzehr von Flughunden oder anderen exotischen Tieren."
Typische Erste-Welt-Großmannssucht. Dort, wo diese Tiere verspeist werden, sind sie nicht exotisch. Sie hängen da an jedem Baum. Was hielten Sie davon, wenn Ihnen z.B. die Inder in Hinsicht auf Rindfleisch Speisevorschriften machen wollten?

@ baumgart67, um 11:10

“Ich finde ehrlich gesagt das Relativieren ermüdend und völlig fehl am Platze.“

Das, wie Ihr gesamter Kommentar, trifft auch exakt meine Meinung.
Es wird großspurig relativiert, solange man nicht selbst mittelbar betroffen ist.

Und von denjenigen, die unmittelbar selbst betroffen sind, hört bzw. liest man naturgemäß anschließend wenig...

Am 29. September 2020 um

Am 29. September 2020 um 09:47 von marvin
Nachweislich infiziert??

Noch so einer.
Bitte nehmen Sie zur Kenntnis :
https://correctiv.org/faktencheck/hintergrund/2020/09/09/pcr-test-auf-sa...

Und denken Sie zur Abwechslung mal kurz an die Toten.

@KarlderKühne - 09:35

"Was mir auffällt und was ich gut finde ist, das beim MDR immer von "Tote im Zusammenhang mit Corona" gesprochen wird. Man sagt also nie Coronatote."
Coronatote wären nur die, die ursächlich an Corona verstorben sind. Im Zusammenhang mit Corona heißt, dass sie an diversen früher oder später ohnehin zum Tode führenden Grunderkrankungen verstorben sind, wobei sie zusätzlich noch positiv auf Covid19 getestet wurden.
Die zweite Definition macht, auf Grund der Anzahl der Betroffenen einfach "mehr her". Wenn man die Zahlen noch weiter steigern möchte, wird es heißen: "während" Corona verstorben.

@qpqr27, 11:15

Ein grosser Teil der Coronatoten ist vermeidbar. Wenn sich die Menschen an die Regeln halten, dann gehen die Anzahl der Erkrankten - und damit der Toten - zurück. Daher weigere ich mich, die hohe Anzahl der Coronatoten als 'naturgegeben' hinzunehmen. Unethisch ist, seine eigene Verantwortung mit dieser diffusen Begründung eines Naturereignisses, was uns überkommt und woran wir ja nichts tun können, abzustreiten.

πάντα ῥεῖ

Zahl der Toten? Unterschiede von Gesundheitssystemen? Gutes Timing, Leichtsinnigkeit oder auch Glück oder Pech? Politische Ambitionen, Ernsthafte Sorge oder ungezügelte Angst? Gesundheitliche oder wirtschaftliche Kollapse oder Spätfolgen? Bazooka oder Coronasteuer? Faire Verteilung der Verluste oder Kurzarbeit für Erlesene? Eigenverantwortung oder Verbote? Denkverbote, Tabus oder Flexibilität? Finanzierbarkeit jetzt, morgen oder zukünftig? Wert des Lebens oder der Lebensqualität? Rücksicht oder Weitsicht?

Echt ermüdend.
Wohl sinnlos Corona einfach treiben zu lassen. Aber hin und wieder sollte man sein Geschwätz von Gestern mal nach vorne holen und sich fragen: Was kommt nach "Flatten-the-curve"? Wie gehen wir nach Corona mit Rücksicht um? Warum sind die bekannten Ursachen für nicht selbsverschuldete Folgeschäden nicht ebenso emotionsgeladen bekämpft worden?

Egal. Bitte die Maske nicht vergessen und ein wenig Verständnis kultivieren - auch für andersdenkende!

@werner1955 11:26

Ich bin ja gar nicht gegen gewisse Massnahmen. Aber ich wollte diese ständige "Sicherheitsgurt-Diskussion" entlarven. Die trifft nämlich nicht den Kern.

Sinnvoll in diesem Beispiel wäre zB die Geschwindigkeit in dem Unfallbereich zu beschränken, und auf der anderen Seite, das Fussgänger an dieser gefährdeten Stelle sehr vorsichtig über die Strasse laufen. Trotzdem kann halt mal was passieren. Sinnlos wäre es, den gesamten Autoverkehr in dieser Stadt zu verbieten. Natürlich kann dann nichts mehr passieren, aber was für Folgen für das gesellschaftliche Leben hätte das ?

Übertragen bedeutet das, Maske, Abstand, Kontakteinschränkungen in gewissen Regionen ist sinnvoll, dazu ein Mass an Eigenschutz für jeden den es besonders treffen kann. Aber in anderen Regionen ist das völlig sinnlos, so wie Geschwindigkeitsbeschränkungen auf völlig leeren Autobahnen sinnlos sind, um das Leben von Schulkindern zu schützen.

Opferzahlen in Relation

Selbstverständlich ist jeder der an Covid-19 stirbt ein Toter zu viel. Aber wer hier TOTALEN Schutz fordert, müsste auch das Personal in Krankenhäuser vom Risikogebiet Arbeitsplatz fernhalten -tatsächlich sind nicht gerade wenige Pflegekräfte in D auch an Covid-19 gestorben. Aber wenn Ärzte und Pflegepersonal zuhause bleiben würden, dann würden noch bedeutend mehr Menschen an anderen Krankheiten als Covid-19 sterben. Und irgendwo dazwischen gibt es den Bereich des vernünftigen Umgangs mit der Krankheit (zB AHA-Regeln). Aber das ganze bitte ohne die Panik; das Pflegepersonal darf ja auch nicht panisch reagieren.
Und bitte mit etwas weniger Schärfe in der Diskussion - der Umgangsstil hier entgleitet hier mittlerweile.

@ Möbius

Wenn ich mich so umschaue und -höre, dann bin ich für die Maskenpflicht, weil es immer noch Menschen gibt, die deren Nutzen in Zweifel ziehen. Das dürfen sie ja auch ruhig machen, doch tragen sollten sie sie trotzdem. Deswegen gern auch per Bußgeld dazu "angeleitet".

Ich glaube der Wirtschaftseinbruch wäre noch viel größer gewesen, wenn die Politik im Frühjahr nicht die Notbremse (Lock-Down) gezogen hätte. In Folge hätten sich viel mehr Menschen infiziert, wären erkrankt und gestorben oder zumindest geschädigt worden. Jetzt hat man einen "kontrollierten" Einbruch "in Kauf" genommen, um die Gesundheit und das Leben zu schützen. Damit hat "der Staat" (als ihr Synonym) seine Aufgabe zur Gesundheit der Bevölkerung Sorge getragen. Das hat schon etwas mit Handlungsfähigkeit zu tun.

Weiterhin unterstützt er nicht nur mit Staatshilfen für KAG, Überbrückungskrediten und Beteiligungen, sondern auch die Labore, die ein Impfstoff suchen. Auch das ist ein Handlungsfeld.

11:15 von qpqr27

>>...sind ein Mio Coronatote nur dann beklagenswert, wenn diese menschverursacht oder nach Stand der Technik vermeidbar gewesen wären - da dies aber nicht zutrifft ist das alles als naturgegeben hinzunehmen...

Genau, das ist einfach natürliche Selektion.
Oh Mann. Ich wünsche Ihnen trotzdem dass Sie und Ihre Angehörigen nicht erkranken.

Diskriminierung

Andere gefährliche Viren werden hier diskriminiert.
Wenn man die gleich Statistik für z.B. Herpes Viren anwenden würde hätte man deutlich mehr als eine Million Tote weltweit die mit Herpes gestorben sind.

Solange die Statistiken nicht endlich in vernünftigen Zusammenhängen gebracht werden ist jede Diskussion heiße Luft.

Bevor das Gejammer los geht: ohne relative Einschätzung des Risikos wird bekämpft was gerade gehypt wird (dieses Jahr ist es Corona) und nicht was die Menschen wirklich gefährdet. Ressourcen sind nun mal endlich.

Ein ökonomisches Prinzip was sich jede Firma zu eigenen machen muss nur Staaten irgendwie nicht weil diese Geld drucken können?

Die Politik muss von Angst weg zu einer wissenschaftlicheren Rationalität!

@10:07 von Ray

"... Und die AHA-Regeln ... Und dieses Gesamtpaket hat dazu beigetragen, "die Sterblichkeit in D ... auf das Niveau der saisonalen Grippe" zu drücken ..."

Diese Aussage kann als getrost als falsch bezeichnet werden. Grund:

Im ÖPNV in D. werden die Atemschutzmasken zu ca. 99% seit dem Tag als der Corona_Aschermittwoch_2020 kam NICHT nach den Hygienevorschriften der Deutschen Krankenhausgesellschaft e.V. und auch NICHT nach den Vorgaben der WHO gehandhabt.
Die Klimaanlagen z.B. in Bussen und Straßenbahnen sind entweder defekt, schlecht oder gar nicht gewartet, oder bringen die erforderliche Leistung für Zu- u. Abluft nicht.
Die Fester bleiben z.T. auch noch geschlossen.
Damit sind insbesondere die Busse u. Straßenbahnen des ÖPNV die Corona-Top-Hotspots u. die Corona-Top-Infektionsrisikogebiete in D.
Zu gemacht wurde dieser Bereich bis dato. nicht. Corona-Tests für ein- u. aussteigende Kunden wurden erst gar nicht durch geführt (dito. Krankenpflegepersonal u.v.a.).

Widersprüchlich...

...finde ich, dass die Corona-Vorsichtigen die Corona-Skeptischen wegen der Relativierung von Opferzahlen attackieren, damit aber praktisch den Tod aller Menschen, die nicht mit/an/durch Corona gestorben sind erst recht relativieren.

Jeder Tod schmerzt irgendjemanden. Und jeder stirbt irgendwann. Ich wäre verdammt vorsichtig damit, irgendeinen Tod für weniger schlimm als einen anderen zu halten, denn am Ende bedeutet das, dass man manche Menschen für weniger wichtig als andere hält...

11:28 von harry_up @ Bender Rodriguez, um 09:13

>>Sie sollten auch auf Zahl derjenigen hinweisen, die
- in Berwerken, Minen, beim Goldschürfen
- durch Segelunfälle
- bei Flugzeugabstürzen
- beim Dachdecken
- Radfahren
- Freeclimbing
- Überqueren von Straßenbahnschienen...
zu Tode kommen.

Was glauben Sie wohl, wie viele Malariatote es jährlich wären, hätte man auch da alles “akzeptiert“?
Dann wird Ihre “Bilanz“ noch überzeugender.<<

Nicht zu vergessen den eigenen Haushalt.
Dort passieren angeblich die meisten Unfälle.

@11:20 von heathersfan

>> auf die vielen Kriegstoten, Hungertoten
>> etc. hinzuweisen, die medial nicht
>> ansatzweise diese Aufmerksamkeit
>> erfahren?
Sie haben eine andere Tagesschau als ich? oO

Bilder sagen manchmal mehr als Zahlen

Meine Schwester wohnt in Norditalien.
Hier Fotos von den Krankenhausbeschäftigten im San Salvatore Hospital (Pesaro) nach ihren 12-Stundenschichten, die notwendig waren, weil man zu lange der Verbreitung des Virus nichts entgegengesetzt hat.
Bitte mal nach rechts durchscrollen.
https://www.albertogiuliani.com/2020/05/23/covid19/
KURZLINK https://kurzelinks.de/2uz2

Meine Schwester kann nur den Kopf schütteln, wenn in Deutschland welche fordern, die AHA-Regeln zu beenden.
In Nembro/Bergamo sind (wie auf tagesschau.de zu lesen war) im April 11x mehr Menschen gestorben als jeweils um April der Vorjahre.

Am 29. September 2020 um

Am 29. September 2020 um 10:39 von Sisyphos3
09:01 von .tinchen

Ich will auch so eine Glaskugel, wo bekommt man sie ?

Am 29. September 2020 um 09:13 von Bender Rodriguez - Jährlich

Sie schreiben, dass wir das Virus akzeptieren müssen.<<<<
Ich meine, dass man dazu aber den maximalen Schutz den Bürgern in den wichtigsten Einrichtungen ermöglichen sollte.
Z. B. Krankenhaus und Pflegeheime:
Es muss dort das Personal engmaschig ( ein bis zwei Mal pro Woche) auf das Virus getestet werden. Schnelltests würden da schon genügen.
Es kann aber nicht angehen, dass Menschen der Risikogruppe (chronisch Kranke, die ärztliche Hilfen laufend benötigen und Pflegeheimbewohner) sich beim medizinischen Personal anstecken.
Denn das medizinische Personal wird bisher nicht getestet!
Ich gehöre zur Risikogruppe und kann seit März nicht mehr zu dringend nötigen ärztlichen Untersuchungen! In keiner Klinik, bei der ich anfragte, wird das Personal getestet.
Meine Mutter lebt in einem Altenpflegeheim. Dort wurden im Mai nur ein Mal die Bewohner (und nur die) getestet und das soll nicht wiederholt werden.

@heatherfan, 11:20 Uhr

Der Vergleich mit Kriegstoten und den Opfern von Hungernöten ist doch etwas weit hergeholt. Fakt ist, dass das Corona-Virus sehr ansteckend und gefährlich ist, auch, dass es aktuell keinen Impfstoff dagegen gibt. Jede Regierung wird deshalb sinnvollerweise darauf bedacht sein, ihre Bürger zu schützen. Genau dies geschieht auch in Deutschland mit vergleichsweise guten Erfolgen. Auf "Kriegstote" hat unser Land keinen Einfluss - und gottlob sind wir in den letzten Jahrzehnten von Kriegen verschont geblieben. Derartige Vergleiche führen letztlich zu einer Verharmlosung, die der Sache nicht angemessen ist.

@ Hador

„Da man davon ausgehen kann, dass die Infektionsraten in Spanien und Deutschland anfangs ähnlich waren und exponentielles Wachstum vorlag, kann nur die Dauer der Infektion ausschlaggebend für die höheren Infektion-/Todesszahlen in Spanien sein.“

Ja eben, und da hat Spanien dann etwas falsch gemacht, was Deutschland richtig gemacht hat. Das sage ich doch die ganze Zeit. Spanien und Deutschland sind zeitgleich gestartet und daher ist ein zeitlicher Vergleich zwischen Deutschland und Spanien absolut zulässig. Und dann muss man differenziert drauf schauen, was hat Spanien trotz massiver Einschränkungen falsch gemacht.
Das verstehen sie ja anscheinend nicht, können sich aber durch Kinder oder Enkelkinder beraten lassen

@um 09:02 von Traumfahrer

"Dies ist natürlich ein trauriger Rekord, ohne Zweifel. "

Nein, ist es nicht. Im gleichen Zeitraum sind weltweit ca. 1,8 Millionen Kleinkinder durch Hunger und Armut verstorben - also durch vermeidbare Todesursachen.
Desweitere sind viele (wenn nicht gar die Mehrheit) der gezählten Toten mit dem Virus gestorben, aber nicht an dem Virus. Außerdem sind in dieser Statistik etliche Todesfälle aufgeführt, wo nicht mal bekannt ist, ob diese Personen überhaupt infiziert waren.
Fazit - kein Rekord und auch nicht außergewöhnlich.

09:08 von berelsbub

"Die nackten Zahlen alleine sagen nicht sehr viel aus, wie Sie sehen."

**
Dann sehen Sie doch in die Medien, wenn Sie den nackten Zahlen nicht trauen.

Spanien hat, entgegen ihren Aussagen, erst sehr spät ( August 2020) effektivere Einschränkungen folgen lassen.
Bis August gab es dort kaum Einschränkungen!

24.03. 2020
Corona-Krise in Spanien: „Kein Beatmungsgerät ab 75 Jahren“ - WELT

https://www.welt.de/politik/ausland/plus206777649/Corona-Krise-in-Spanie...

Reiches Land USA: Eine sehr traurige Sache

Gleich zu Beginn seiner Amtszeit war es Trump besonders wichtig, die von Obama eingeführten Verbesserungen im Gesundheitswesen wieder rückgängig zu machen.
Dies gehörte zu den Wahlversprechen von Trump. Ich frage mich, wie kann ein vernünftiger Bürger diesen Mann wählen, der so etwas vorhat?
Was sind diesem Mann die sozial schwachen Bürger wert, wenn er dafür sorgt, dass deren medizinische Versorgung nicht gewährleistet ist?
Dass unter den vielen Corona-Toten der USA gerade viele sozial Schwache sind, ist daher eine der Folgen von Trumps Politik.

@0-Panik, 11:39 Uhr

Wenn ein Impfstoff gegen das Virus gefunden werden sollte, könnte das Virus m. E. wirksam bekämpft werden. Bis dahin müssen besondere Schutzmaßnahmen ergriffen werden. Es gibt ja z.B. im Süden der USA, was viele nicht wissen, noch Fälle von Pest. Und trotzdem hat man die Seuche ganz gut unter Kontrolle. Gefordert ist - und da werden Sie mir sicherlich beipflichten - ein verantwortungsvoller Umgang mit dem Virus.
Denn es geht letztlich nicht nur um die Gesundheit jedes Einzelnen, sondern auch um die wirtschaftliche Zukunft, insbesondere um den Erhalt von Arbeitsplätzen.

@ 0_Panik, um 11:31

Ohne auf Ihre zum x-ten Mal zu lesenden Rechenkünste eingehen zu wollen:

Wenn ich derartige Rechnungen lese, stehen vor meinem geistigen Auge Menschen, die sich wie ein Imker in seiner Kleidung vor Bienenstichen sicher fühlen kann.

Diese Verharmloser scheinen einen unsichtbaren Virenschutz umgelegt zu haben.

Darum muss man sie im Grunde beneiden.

Bloß: Bei den Folgerungen aus der Rechnerei hapert es, denn die gehen völlig am eigentlichen Problem vorbei.

Über den Tellerrand...

Es werden bis, sagen wir mal März 21, völlig "unvorhersehbare" Dinge geschehen, die im weitesten Sinne mit viel Geld zu tun haben. Und diese Dinge wird man dem Virus auf seinen stacheligen Buckel packen. Wenn das nicht geschehen sollte lasse ich mich gern Verschwörungstheoretiker nennen.

@Demokrat2014, 09:18

In der arte-Doku "Profiteure der Angst" über die Schweinegrippe 2009 wurde erwähnt, daß die Opfer der 2. Welle der Spanischen Grippe durch eine bakterielle Infektion verursacht wurden. Antibiotika standen 1918 noch nicht zur Verfügung.

11:52 von Scio me nihil scire

>>Andere gefährliche Viren werden hier diskriminiert.
Wenn man die gleich Statistik für z.B. Herpes Viren anwenden würde hätte man deutlich mehr als eine Million Tote weltweit die mit Herpes gestorben sind.<<

Sie sind wirklich der Meinung dass man Schutzmaßnahmen gegen Corona erst dann ergreifen sollte wenn es mindestens ebensoviele Coronatote gibt wie Herpestote (wahlweise Malaratote, HIV-Tote usw.)?

Panik,

das bekomme ich oft zu hören in meinem Umkreis.Wobei ich persönlich bestimmt keine Panik habe.Umsicht und Vorsicht allerdings schon.
Für viele ist dieses Thema einfach nur lästig und deshalb wird einfach schnell abgeschlossen mit einem Gespräch darüber.Dass alles nicht mehr so wie vorher ist wollen viele nicht oder noch nicht akzeptieren .Das stelle ich immer wieder fest.

da jetzt schon 1 Mio.....

Morbide weg sind wird es für das Virus immer schwieriger werden die nächste Mio Morbide zu finden - und das ist doch eine gute Nachricht

Und immer wieder der Vergleich mit Verkehrstoten

Ja, Anfang der 1970er gab es 20.000 Tote im Straßenverkehr (BRD + DDR). Heute in ganz Deutschland nur 6.000. Mit dazu beigetragen haben die Gurtpflicht (!), aber auch sicherere Autos dank Crashtests mit Dummies, Airbag, ABS, ESP etc, aber auch ständige Nachjustierungen an der StVO (Bußgeldkatalog), bauliche Entschärfung von UnfallSchwerpunkten.

Doch der Vergleich hinkt, aber ist dennoch lehrreich.

Die Maskenpflicht ist eine temporäre Maßnahme (hoffentlich!), deren Notwendigkeit mit sinkender Brisanz der Krankheit entfällt. Andererseits wurde auch das Infektionsschutzgesetz aus gegebenem Anlass nachgebessert.

Wollte man die Zahl der Verkehrstoten auf nahe null drücken, müsste man in einer nicht mehr allzufernen Zukunft das „Selbstfahren“ verbieten und nur noch mit Level 5 Autopiloten ausgestattete und miteinander und Relaisstationen vernetzte Fahrzeuge am Straßenverkehr teilnehmen lassen - was dann nicht mehr als unbemannte Taxis wären... ist das gewollt ?

25000 virtuelle Tote?

[10:03 von krittkritt]
„Die Grippewelle vor 2 Jahren soll 25.000 Tote gefordert haben. Reaktion der Regierung: keine, jendenfalls mir ist keine Diskussion über einen Lockdown o.ä. in Erinnerung.“

Kein wissenschaftlich gebildeter Mensch hat je behauptet, die damalige Grippewelle habe 25.000 Tote gefordert. Das lesen meist jene aus den Angaben heraus, die das Corona-Virus verharmlosen wollen. – Die 25.000 waren eine Abschätzung bzw. Hochrechnung, die auf Annahmen basiert, die man durchaus als fragwürdig bezeichnen kann. Niemand hat die Grippetoten gezählt – im Gegensatz zu den Covid-19-Toten. Aber einmal in die Welt gesetzt, werden alternative Fakten heute schnell zu Fakten.

Natürlich gab es keinen Lockdown (es gab einen „Lockdown“ auch dieses Jahr nur in den Medien, aber nicht wirklich in Deutschland), denn die 25.000er-Berechnung gab es erst hinterher.

Und was war mit dem Grippevirus 2017 in den umgebenden Ländern? Weltweit? Alles schlimmer als heute?

Nur als Anstoß.

10:48 von falsa demonstratio:

10:48 von falsa demonstratio: Gerade der wird von Relativierung sprechen,
.
Zitat: lindert es meinen Schmerz oder den Kummer,
wenn ich jetzt das Beispiel mit der Tochter nehme ?
Wenn gesagt wird, es sterben 3.000 im Straßenverkehr
andere extremere Beispiele will ich gar nicht anführen

Fragen Sie doch en Foristen, auf den ich geantwortet habe.

>> An Grippe sterben in der

>> An Grippe sterben in der Usa und hier
>> auch Menschen

Ich antworte mal mit Wikipedia: "Eine von der WHO durchgeführte Studie aus dem Jahr 2017 schätzte die weltweiten jährlichen Todesfälle, die eine Folge von durch die Grippe verursachten Erkrankungen der Atemwege sind, auf 290.000 bis 650.000."

Schließung der Kommentarfunktion

Sehr geehrte User,

die Meldung wurde bereits sehr stark diskutiert. Alle wesentlichen Argumente sind genannt. Entscheidende neue Aspekte, die einer konstruktiven Diskussion förderlich wären, sind nicht mehr hinzugekommen.
Deshalb haben wir, beschlossen die Kommentarfunktion zu schließen.

Die Moderation

Darstellung: