Ihre Meinung zu: Staatsakt in Belarus: Lukaschenko als Präsident vereidigt

23. September 2020 - 10:58 Uhr

In Belarus hat der umstrittene Staatschef Lukaschenko überraschend seine sechste Amtszeit angetreten. Als bedeutender Staatsakt wird die Zeremonie normalerweise Tage vorher angekündigt.

Artikel auf tagesschau.de
Bewertung:
2.75
Durchschnitt: 2.8 (4 votes)
Schlagwörter der Meldung:
Geo-Schlagwörter der Meldung:

Kommentare

Es sind die letzten Zuckungen

Es sind die letzten Zuckungen des diktatorisch-autoritären Systems und ihres Kopfes Lukaschenka.

Gut

"Während der Zeremonie schwor Lukaschenko, dem Volk der Republik Belarus zu dienen, die Rechte und Freiheiten der Menschen und Bürger zu respektieren und zu schützen".

Ein klares Bekenntnis, damit sollte die Einmischung aus dem Ausland aufhören.

System Belarus

Die "Geheimvereidigung" zeigt doch deutlich, wie krank dieses Lukaschenka-System ist. Dieser Tyrann verteidigt seine Macht und Satrapen nur noch mit gedungenen Schergen, die wehrlose Bürger zusammenknüppeln, in Transporter zerren und sie in den Verliesen foltern. Im Jahre 2020 wollen auch die Belarusen endlich ihre bürgerlichen Freiheiten und Menschenrechte erleben. Auch das korrupte System Putin wird diese Bewegung und Dynamik in Belarus nicht aufhalten können.

"Lukaschenko als Präsident vereidigt"

Da kann man mal sehen, was ein Eid heute noch wert ist.

"Plötzlich vereidigt - in Belarus hat der umstrittene Staatschef Lukaschenko überraschend seine sechste Amtszeit angetreten. >> Als bedeutender Staatsakt wird die Zeremonie normalerweise Tage vorher angekündigt"

Ach so war das gemeint. Ich hatte schon gedacht, dass diese Vereidigung für irgendjemanden in dem Sinne eine Überraschung gewesen sei, dass er nicht damit gerechnet hätte.

Keine Ueberraschung

Bei dem Verbrecher ist Eid = Meineid.

12:11 von sonnenbogen

"Ein klares Bekenntnis, damit sollte die Einmischung aus dem Ausland aufhören."

Was Sie als Einmischung bezeichnen, sollte dann aufhören, wenn in Belarus demokratische und rechtsstaatliche Verhältnisse einkehren. Mit einem Präsidenten, der durch Wahlfälschung in sein Amt gelangt, ist das jedoch nicht möglich.

Wen wundert das jetzt

eigentlich war doch allen klar, das es genauso kommt.
Wie es weiter geht, werden wir ja erleben, und wer sich am Ende in die Angelegenheiten einmischt, oder eingemischt hat, kommt irgendwann aus ans Tageslicht.
Meist später, so viel zur Nichteinmischung.
Also niemand wird sich wirklich über den Vorgang wundern, das war doch vorher schon klar.

@12:11 von sonnenbogen

Wie Lukaschenko "die Rechte und Freiheiten der Menschen und Bürger" respektiert, sieht man daran wie er mit den 10.000en Bürgern, die gegen ihn demonstrieren, umgeht!
Oder war ihr Beitrag ironisch gemeint?

um 12:11 von sonnenbogen

"Während der Zeremonie schwor Lukaschenko, dem Volk der Republik Belarus zu dienen, die Rechte und Freiheiten der Menschen und Bürger zu respektieren und zu schützen".

Ein klares Bekenntnis, damit sollte die Einmischung aus dem Ausland aufhören.
----------
Das Wort "Schwur" in Verbindung mit Lukaschenko bedeutet doch "Meineidpräsident".
Die massivste Einmischung in die inneren Angelegenheiten von Belarus kommt übrigens aus Moskau.

Anmaßend.

"Vor der Amtseinführung hatte der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell Lukaschenko das Recht auf das Präsidentenamt klar abgesprochen. Es handele sich um eine "Pseudo-Amtseinführung", schrieb Borrell in einem am Dienstag veröffentlichten Blogeintrag. "Herr Lukaschenko hat jede Legitimität verloren", so Borrell."
Wer ist eigentlich dieser Borrell?! Und wer gibt ihm das Recht einen Präsidenten anzuerkennen oder nicht!

Meiner Meinung nach.....

liegen Sie da falsch, die Zuckungen werden vermutlich erst 2026 oder durch einen geeigneten Nachfolger(in)
aufhören! Und den legt die s.g. Opposition nicht fest!

12:13 landart

"Geheimvereidigung"

Vielleicht haben sie zu sehr nur auf das geschaut was auf der Strasse passiert und das was im Parlament passiert ignoriert.

Passiert bei uns auch manchmal, dass man je nachdem was gerade "draussen" passiert auch nicht immer mitbekommt was im Parlament passiert.

@sonnenbogen, 12:11 Uhr

Wie Lukaschenko diesen Schwur gegenüber den Bürgern allerdings erfüllen will, bleibt unklar. Es geht nicht um Einmischung aus dem Ausland, sondern um den universellen Schutz der Menschenrechte.

Am 23. September 2020 um 12:52 von pfitch

" Die von Frau Tichanowskaja gestern verkündeten 4 Milliarden EU Geld, ( wer hat die denn bewilligt???) gibts dazu einen EU Beschluß?, haben ja wohl nicht gezündet. "

Da ich davon noch nichts gelesen habe, wäre es interessant, wo man das nachlesen kann.
Wegen dem Wahrheitsgehalt.

12:11 von sonnenbogen

Zitat:"Während der Zeremonie schwor Lukaschenko, dem Volk der Republik Belarus zu dienen, die Rechte und Freiheiten der Menschen und Bürger zu respektieren und zu schützen".
Ein klares Bekenntnis, damit sollte die Einmischung aus dem Ausland aufhören."

Sind Sie wirklich so naiv oder finden Sie es richtig, dass die Rechte und Freiheiten der BürgerInnen von Belarus seit Wochen (Jahren!) offensichtlich mit Füßen getreten werden, demokratische Rechte verweigert werden und friedliche DemonstrantInnen zusammengeknüppelt und ins Gefängnis geworfen werden?

Armselige Nummer

Ruck-zuck und von Angst getrieben Tatsachen geschafft zu haben, quasi unter Ausschluss der Öffentlichkeit und des Diplomatischen Corps, wird nichts an der Situation ändern, dass sich der neue alte Präsident vor seinem Volk und der Welt lächerlich macht. Lukaschenka kann sich jetzt in einem Atemzug mit Napoléon nennen lassen, der sich 1804 die Kaiserkrone selbst aufsetzte, anstatt sie aus der Hand des Papstes zu empfangen. Mit Napoléon hat er zwar die Selbstherrlichkeit gemeinsam, nicht aber dessen staatsmännisches Format.

Einen Einfluss auf die politische Situation im Lande und die Isolation des Regimes wird diese armselige Nummer nicht haben, denn es ist egal, ob er als alter oder neuer Präsident agiert. Vom Ausland wird ihm die Anerekennung verwehrt bleiben.

Direkt aus dem Lukaschenkowitschen übersetzt

@ "Während der Zeremonie schwor Lukaschenko, "dem Volk der Republik Belarus zu dienen, die Rechte und Freiheiten der Menschen und Bürger zu respektieren und zu schützen"

Dies bedeutet in der Übersetzung:

"Ich schwöre, alles zu tun, dass das Volk der Republik Belarus mir dienen wird, dass die Rechte und Freiheiten des Volkes getreten oder geprügelt werden, so dass das Volk mich respektiert und ich mich wichtig fühlen kann, und ich schwöre, dass ich die Silowiki vor dem Willen des Volkes schützen werde."

Beste Grüße

12:52 von pfitch

Zitat:"Allerdings ist auch niemandem hier eine Klage gegen die Wahl bekannt! Und auch deshalb denke ich wenn man von Demokratie spricht sollte man auch den Weg dafür wählen der Verfassungskonform ist! Klage, Urteil, Neuauszählung, Neuwahl und Ergebnis!"

War das als Witz gemeint? In der Lukaschenko-Diktatur soll jemand vor Gericht gegen L.s Wahlfälschung klagen? Ich glaube, Sie machen sich eine Vorstellung, was das für den Kläger/die Klägerin bedeuten würde...

Staatsakt

das war doch zu erwarten, jedoch verstehe ich nicht warum es immer noch keine Sanktionen gibt. wenn man sich laufend auf die Menschenrechte und Völkerechte beruft sollte man auch in der Lage sein Länder zu sanktionieren die diese brechen. ansonsten macht man sich unglaubwürdig.

13:00 von jukep

Zitat:"das was im Parlament passiert ignoriert."

Das kann man getrost ignorieren, denn das belarusische Parlament besteht im Wesentlichen aus den Gefolgsleuten Lukaschenkos. Oder glauben Sie im Ernst, die letzten Parlamentswahlen waren weniger gefälscht als die Präsidentenwahl?

Am 23. September 2020 um 12:52 von pfitch

Zitat: Allerdings ist auch niemandem hier eine Klage gegen die Wahl bekannt! Und auch deshalb denke ich wenn man von Demokratie spricht sollte man auch den Weg dafür wählen der Verfassungskonform ist! Klage, Urteil, Neuauszählung, Neuwahl und Ergebnis!

Gibt es diesen Rechtschutz in Weißrussland?

Wie unabhängig sind weißrussische Gerichte?

@pfitch 12:52

Woher sollen in einer Diktatur die Klage gegen das Wahlergebnis, eine Neuauszählung der Stimmen oder eine Neuwahl kommen? Die Demokratie in Belarus ist abgeschafft, die Richter, die das laut Verfassung in die Wege leiten müssten, sind dem Präsidenten hörig gemacht worden.

Hundertausende Demonstranten werden sich erinnern, dass sie nicht den gewählt haben, der sich selber als Präsident ausruft. Mehr Beweise für eine Wahlfälschung sind nicht nötig.

12:57 von DeRus

Zitat:"Anmaßend...Wer ist eigentlich dieser Borrell?! Und wer gibt ihm das Recht einen Präsidenten anzuerkennen oder nicht!"

Anmaßend ist lediglich Ihre abfällige Art, über den demokratisch legitimierten Außenbeauftragten der EU zu sprechen. Dass die EU einen offensichtlichen Wahlfälscher nicht anerkennt, ist ihr gutes Recht und meiner Meinung nach ihre Pflicht!

@Sonnenbogen

""Während der Zeremonie schwor Lukaschenko, dem Volk der Republik Belarus zu dienen, die Rechte und Freiheiten der Menschen und Bürger zu respektieren und zu schützen".
Ein klares Bekenntnis, damit sollte die Einmischung aus dem Ausland aufhören."

Welche Einmischung aus dem Ausland, meinten Sie Russland? Aber geschenkt...

Mit einer Einmischung aus dem Inland sind Sie aber weiterhin einverstanden? - insbesondere jetzt wo Lukaschenka doch den Eid geschworen hat, diejenigen zu schützen, die sich das von ihm ebenfalls beschworene Recht und die Freiheit nehmen nicht seiner Meinung zu sein...

12:52, pfitch

>>Was Herr EU Borell dazu sagt interessiert Ihn offensichtlich wenig!
Mit persönlichen Angriffen und Sanktionen wird man nichts ausrichten, eine Einreisesperre in die EU ist ebenso unnütz!
Er wird sicher die Weisung bekommen haben das durchzuziehen!<<

Von wem empfängt denn Herr Borell Ihrer Ansicht nach seine Weisungen? Oder meinen Sie Herrn Lukaschenko? Wer wäre da weisungsbefugt?

>>Die von Frau Tichanowskaja gestern verkündeten 4 Milliarden EU Geld, ( wer hat die denn bewilligt???) gibts dazu einen EU Beschluß?, haben ja wohl nicht gezündet.<<

Wovon reden Sie? Meinen Sie Euro oder belarusische Rubel? Wer hat das Geld bekommen?

>>Allerdings ist auch niemandem hier eine Klage gegen die Wahl bekannt! Und auch deshalb denke ich wenn man von Demokratie spricht sollte man auch den Weg dafür wählen der Verfassungskonform ist! Klage, Urteil, Neuauszählung,
Neuwahl und Ergebnis!<<

Ja natürlich.

Belarus ist ja auch als Rechtsstaat bekannt und seine Gerichte für ihre Unabhängigkeit.

Es ist, wie es ist

Sollte die EU sich einig sein, dass das Verhalten Lukaschenkos zweifelhaft sein, was es wahrscheinlich ist, dann können Sie ja Sanktionen beschließen.
Da sich die EU, wie sehr häufig, nicht einig ist, macht es wenig Sinn sich da aufzuregen. Da lächelt Lukaschenko nur drüber. Außerdem ist das für die Außendarstellung der EU nur peinlich.
Wie heißt es so schön:
"Wenn man nichts Richtiges sagen kann, dann sagt man eben nichts."
Und wer meint, dass es die "moralische Pflicht" ist etwas zu sagen.
Nur zu.
Es nutzt weder den Menschen in Belarus noch sonstwie. Gibt aber ein gutes Gefühl.
Den Menschen in Belarus gebührt Respekt für Ihre Proteste. Sie bekommen die Knüppel ab. Bei uns ist das Protestieren gegen was oder wofür auch immer sehr einfach. Da gibt es höchstens mal ein DU DU.

13:00, pfitch

Warum reden Sie von s.g., also sogenannter Opposition?

Was muss man tun, um von Ihnen als Opposition anerkannt zu werden?

@DeRus

"Wer ist eigentlich dieser Borrell?! Und wer gibt ihm das Recht einen Präsidenten anzuerkennen oder nicht!"

Hmmm, Sie haben 4 Zeilen zitiert und diese noch nicht einmal gelesen? Da steht die Antwort nämlich.

Übrigens gilt in der EU das Recht auf eine freie Meinung. Und jeder hat prinzipiell das Recht irgendetwas anderes nicht anzuerkennen solange ihn geltende Gesetze nicht zu etwas anderem zwingen.

13:01 Adeo60

"Es geht nicht um Einmischung aus dem Ausland, sondern um den Schutz der Menschenrechte........"

ich möchte ihnen nicht zu nahe treten aber es geht bei dieser Einmischung um vieles aber nicht um Menschenrechte.
Wenn es um Menschenrechte ginge wäre die EU und ihrer Vertreter vollauf damit beschäftig diese zunächst mit aller Kraft in den EU Ländern umzusetzten.

12.52 von pfitch- Klage, Urteil, Neuwahl, Ergebnis.

So einfach ist das nicht.
Die die Klagen wollen sind im Gefängnis oder vertrieben im Ausland.
Die Richter die ein gerechtes Urteil sprechen können gibt es nicht.
Eine korrekte Neuauszählung ist nicht möglich in einem Lügenstaat.
Neuwahl ist unter diesen Umständen eine Utopie.
Und damit kann es kein Ergebnis geben, sondern nur Lügen.

Im übrigen dies ist uns allen bekannt, warum diese Propagandamärchen ?

@Jukep

"Passiert bei uns auch manchmal, dass man je nachdem was gerade "draussen" passiert auch nicht immer mitbekommt was im Parlament passiert."

Bitte ein einziges Beispiel aus den letzten 50 Jahren, dass die Vereidigung eines Staatsoberhauptes der EU vorher von "draussen" nicht mitbekommen wurde. Insbesondere dort wo alle Welt ohnehin gerade hinschaut...

Da Sie das nicht können ist Ihr "passiert bei uns auch manchmal" schlicht eine falsche Behauptung.

@DeRus 12:57

"Wer ist eigentlich dieser Borrell?! Und wer gibt ihm das Recht einen Präsidenten anzuerkennen oder nicht!"
-
Es ist nicht Herr Borrell, der Lukaschenko nicht anerkennt. Er spricht für die EU. Und zwar in ihrem Auftrag. Kleiner aber feiner Unterschied.

um 12:11 von sonnenbogen

Gut
"Während der Zeremonie schwor Lukaschenko, dem Volk der Republik Belarus zu dienen, die Rechte und Freiheiten der Menschen und Bürger zu respektieren und zu schützen".

"Ein klares Bekenntnis, damit sollte die Einmischung aus dem Ausland aufhören."

Mit einem derartig lieblos weggeschickten Zweizeiler werden Sie niemanden bei Extra 3 oder HEUTESHOW neugierig machen. Warum finden in diesem 'unseren' Land so viele Menschen es so toll, wenn in anderen Teilen der Welt Menschen unterdrückt, weggesperrt, gefoltert oder gar getötet werden.

Antwort: Weil sie finden, daß es ihnen selbst besser gehen sollte und es ist so ungerecht, wenn selbst in einer Diktatur Leute mehr Selbstvertrauen und Mut zusammenbringen, um für Gerechtigkeit zu kämpfen, als "wir" z. B. im absehbar überkommenen "Westen" mit unserer Abhängigkeit von der internationalen Finanzmafia. Wenn ich mir die Widerstandskraft der Belorussen anschaue, ist mir weniger Bange für die Zukunft Europas.

12:57 von DeRus

"Wer ist eigentlich dieser Borrell?!"

Informieren Sie sich, dann wissen Sie's.

"Und wer gibt ihm das Recht einen Präsidenten anzuerkennen oder nicht!"

Umgekehrt. Wer wollte "diesen Borell" dazu verpflichten, jeden hergelaufenen Wahlfälscher als Präsidenten von Belarus zu akzeptieren?

Meineid

Lukaschenko legte die rechte Hand auf die Verfassung und schwor den Eid, wie Staatsmedien in Minsk meldeten. Während der Zeremonie schwor Lukaschenko, "dem Volk der Republik Belarus zu dienen, die Rechte und Freiheiten der Menschen und Bürger zu respektieren und zu schützen".
____

Sowas Dreistes. Lügt schon während der Vereidigung. Aber gut, dass es von dem Meineid offenbar gutes Filmmaterial gibt, das dürfte später für den Prozess sehr hilfreich sein.

@ andererseits um 12:05 - Zuckungen

Dieser Typ wird noch sehr viele Jahre an der Macht sein und sein System wird noch lange Zucken, befürchte ich. Und zwar nicht aus reinem Pessimismus. Mit klar geschaffenen Feindbildern und Putin als Unterstützer - Belarus wird noch sehr, sehr lange eine ärmliche Diktatur bleiben.

"Wer ist eigentlich dieser

"Wer ist eigentlich dieser Borrell?! Und wer gibt ihm das Recht einen Präsidenten anzuerkennen oder nicht!"

Finden Sie alles in Wiki. Und wer sind Sie?

@sonnenbogen (12:11)

"Während der Zeremonie schwor Lukaschenko, dem Volk der Republik Belarus zu dienen, die Rechte und Freiheiten der Menschen und Bürger zu respektieren und zu schützen".
Ein klares Bekenntnis, damit sollte die Einmischung aus dem Ausland aufhören.

____

Ich würde eher sagen, eine klare Heuchelei, und da sie unter Eid stattgefunden hat, auch eine meineidliche Falschaussage.
Rätselhaft ist mir allerdings, welche Einmischung aus dem Ausland Sie meinen. Putin hat zwar sein Einschreiten angekündigt, wenn die Proteste weiter andauern, aber das wurde vom weißrussischen Despoten ja ausdrücklich begrüßt.

13:00 von pfitch

"Meiner Meinung nach ... liegen Sie da falsch, die Zuckungen werden vermutlich erst 2026 oder durch einen geeigneten Nachfolger(in)
aufhören! Und den legt die s.g. Opposition nicht fest!"

In einem nach demokratischen Regeln regierten Staatswesen ist es die Mehrheit der Wähler bzw. der von den Wählern bestimmten Abgeordneten, die über die Zusammensetzung einer Regierung entscheidet!

In Belarus hingegen entscheidet der erfolgreichste Fälscher!

@Adeo60

dazu muss man ja nicht in die Ferne schweifen.

Innen und außen

@13:00 von jukep
Gut...was draußen auf der Strasse passiert ist, haben wir alle gesehen...und drinnen im Parlament saßen die „Satrapen“ dieses Despoten und haben mit ihrem Beifall dieser Geheimvereidigung ihren Segen gegeben. Übrigens....wie bei der Präsidentenwahl wurden auch zur Parlamentswahl ausnahmslos nur Lukaschenka-Jubel-Anhänger zugelassen. Wie in der Duma sind diese privilegierten Abgeordneten in Belarus zu „99% Ja-Sager“.

Arg - ein böser Witz lieber @Sonnenbogen

den Sie da gemacht haben.

"Ein klares Bekenntnis" sagen Sie?

".........dem Volk der Republik Belarus zu dienen, die Rechte und Freiheiten der Menschen und Bürger zu respektieren und zu schützen".

Ja, ja und doch und ohne Zweifel ein Meineid, denn die Bilder aus Belarus zeigen etwas ganz anderes.

@DeRus (12:57)

"Vor der Amtseinführung hatte der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell Lukaschenko das Recht auf das Präsidentenamt klar abgesprochen. Es handele sich um eine "Pseudo-Amtseinführung", schrieb Borrell in einem am Dienstag veröffentlichten Blogeintrag. "Herr Lukaschenko hat jede Legitimität verloren", so Borrell."
Wer ist eigentlich dieser Borrell?! Und wer gibt ihm das Recht einen Präsidenten anzuerkennen oder nicht!

___

Steht doch ganz am Anfang im Text: der EU-Außenbeauftragte. Und das Recht, Lukaschenko als Präsidenten nicht anzuerkennen, gibt ihm sein Amt und die Souveränität der EU. Bedeutet praktisch, dass für bilaterale Beziehungen Herr Lukaschenko nicht als Vertreter Weißrusslands angesehen und von daher mit ihm nicht verhandelt wird.

"Vielleicht haben sie zu sehr

"Vielleicht haben sie zu sehr nur auf das geschaut was auf der Strasse passiert und das was im Parlament passiert ignoriert."

Dem Artikel ist zu entnehmen, dass die Vereidigung nicht wie sonst mehrere Tage vorher angekündigt wurde. Das ist weder eine Frage der Wahrnehmung, noch hat es mit hiesigen Verhältnissen zu tun.

@ 12:56 von hesta15

"[...] Die massivste Einmischung in die inneren Angelegenheiten von Belarus kommt übrigens aus Moskau."

Ob die Einmischung aus Moskau größer ist als die der EU mag dahin gestellt sein. Bei Moskau ist das allerdings nachvollziehbar, da Weißrussland (Belarus) und Russland eine, wenn auch lockere, Förderration sind.
Daran hat sich bislang in meiner Wahrnehmung auch niemand aus der EU gestört.

um 12:57 von DeRus

Wer ist eigentlich dieser Borrell?! Und wer gibt ihm das Recht einen Präsidenten anzuerkennen oder nicht!
------------
Wer Borrell ist kann man dem Artikel entnehmen. Auch ich nehme mir das Recht einen Wahlbetrüger und Despoten wie Lukaschenko das Recht auf die Präsidentschaft abzusprechen.
Es ist traurig das die Sanktionen gegen den Betrüger wegen des zypriotischen Vetos nicht in Kraft treten können.

@12:57 von DeRus

Der Außenbeauftragter der EU Borrell hat jedes Recht, die Legitimität dieser „Pseudo-Amtseinführung“ zu kritisieren. Die Frage...wer Borrell ist...können sie im Handbuch der EU-Kommission nachlesen, wenn sie es noch nicht wissen sollten. Oder meinen sie, daß niemand diese Vereidigung kritisieren darf? Das Volk von Belarus hat ihm jedenfalls schon längst seine Legitimität entzogen.

Lukaschenko Präsident?

Ich hoffe nur, dass die EU ganz gezielt gegen die Personen Sanktionen verhängt, die sich an der Wahlfälschung beteiligt haben, die friedliche Demonstranten verhaftet und misshandelt haben. Ich finde es besonders schlimm, dass man sich an Frauen vergreift!
Die Sanktionen mögen auch Lukaschenko treffen!
Sehen Sie es mir nach, dass ich mich auf die Ernennung zu diesem Präsidenten nicht freuen kann!

@sonnenbogen um 12:11 Uhr

>>"Während der Zeremonie schwor Lukaschenko, dem Volk der Republik Belarus zu dienen, die Rechte und Freiheiten der Menschen und Bürger zu respektieren und zu schützen".
Ein klares Bekenntnis, damit sollte die Einmischung aus dem Ausland aufhören.<<

Das geht gar nicht, selbst wenn man wollte.
Durch ihre Handys, TVs, Laptops, Computer, Radios vernimmt die belorussische Bevölkerung andauernd, dass es in jedem anderen Land viel mehr Rechte und Freiheiten gibt. In einer globalisierten Welt kann man sich nicht abschirmen/einmauern/unabhängig von äusseren Einflüssen machen, das ist unmöglich geworden. Einmischung existiert immer und überall auf dem Planeten, ob man will oder nicht.

Staatsakt in Belarus:Lukaschenko als Präside......

Da hängt sich Josep Borrell aber aus dem Fenster.Seine Aussagen haben einen geopolitischen Sound.Fühlt sich so an,als ob für den Außenbeauftragten weder dort,noch wo anders ein Präsident akzeptabel ist,der nicht pro EU und pro Nato ist.

um 15:35 von Bernd Kevesligeti

Da hängt sich Josep Borrell aber aus dem Fenster.Seine Aussagen haben einen geopolitischen Sound.Fühlt sich so an,als ob für den Außenbeauftragten weder dort,noch wo anders ein Präsident akzeptabel ist,der nicht pro EU und pro Nato ist.
------------
Sie haben einen wichtigen Aspekt nicht verstanden. Lukaschenko lässt sich gegen den Willen der Bevölkerung zum Präsidenten küren.
Das hat mit EU und Nato nichts zu tun.

13:33 von jukep

Zitat:"Wenn es um Menschenrechte ginge wäre die EU und ihrer Vertreter vollauf damit beschäftig diese zunächst mit aller Kraft in den EU Ländern umzusetzten."

Ihre Gleichsetzung der EU und ihrer Mitgliedsstaaten mit der Diktatur Lukaschenkos ist so absurd, dass eine substantielle Antwort darauf verlorene Zeit wäre.

15:35 von Bernd Kevesligeti

Zitat:"Fühlt sich so an,als ob für den Außenbeauftragten weder dort,noch wo anders ein Präsident akzeptabel ist,der nicht pro EU und pro Nato ist."

Eine völlig absurde Aussage! Fühlt sich so an, als ob für Sie nur ein Präsident akzeptabel ist, der seine Wahl fälscht und sein Volk brutal unterdrückt!

Zum Thema „Klage einreichen“

ntv vom 30.08.2020:

... Ende vergangener Woche reichte das Tichanowskaja-Team beim Obersten Gerichtshof eine Klage ein. Nach eigenen Angaben legte die Opposition 25 gewichtige Mappen voller Hinweise auf Verstöße während des Wahlkampfs vor. Am Dienstag (25.08.2020, Anmerkung von mir) wurde die Klage abgelehnt. ...

Hilft dort also auch nichts ...

re 13:33 jukep: worum es geht...

>>Am13:01 Adeo60
"Es geht nicht um Einmischung aus dem Ausland, sondern um den Schutz der Menschenrechte........"

ich möchte ihnen nicht zu nahe treten aber es geht bei dieser Einmischung um vieles aber nicht um Menschenrechte.
Wenn es um Menschenrechte ginge wäre die EU und ihrer Vertreter vollauf damit beschäftig diese zunächst mit aller Kraft in den EU Ländern umzusetzten.<<

Gibt es Ihrer Meinung nach in der EU keine Demokratie? Und keine freie Presse? Und keine rechtsstaatliche Ordnung? Und keine...?

Oder anders: Ab wann darf man sich denn Ihrer Meinung nach für unterdrückte Menschen und damit für Menschenrechte einsetzen?

@um 12:05 von andererseits

"Es sind die letzten Zuckungen des diktatorisch-autoritären Systems und ihres Kopfes Lukaschenka."

Sie machen immer wieder den gleichen Rechtschreibfehler. Oder verwenden Sie ebenfalls Textbausteine, wie Sie es anderen, Ihnen nicht genehmen Foristen (ohne Gendersternchen!), die Sie gern auch einmal als Trolle bezeichnen, vorwerfen. Der Kopf des diktatorisch-autoritären Systems heisst Lukaschenko.

Hat denn Herr Steinmeier

Hat denn Herr Steinmeier schon gratuliert?

15:35, Bernd Kevesligeti

>>Da hängt sich Josep Borrell aber aus dem Fenster.Seine Aussagen haben einen geopolitischen Sound.Fühlt sich so an,als ob für den Außenbeauftragten weder dort,noch wo anders ein Präsident akzeptabel ist,der nicht pro EU und pro Nato ist.<<

Hier die böse EU/NATO, für Sie offensichtlich identisch, dort der gute Diktator.

Glückwunsch zu Ihrem wunderbar schwarz-weißen Weltbild. Das macht doch alles so herrlich leicht zu verstehen. Egal worum es geht.

@ Bernd Kevesligeti

... als ob für den Außenbeauftragten weder dort,noch wo anders ein Präsident akzeptabel ist,der nicht pro EU und pro Nato ist.

Na und? Die EU ist unsere Heimat, unsere Mannschaft. Klar, dass wir hier in Deutschland für die EU sind. Wenn Sie auf der anderen Seite stehen, finden Sie bei dortigen Medien sicher auch ein Forum.

@ sonnenbogen - großer Bruder hält die Macht fest

... damit sollte die Einmischung aus dem Ausland aufhören.

Ob das Putin auch so sieht?

@ sonnenbogen, um 12:11

“Ein klares Bekenntnis, damit sollte die Einmischung aus dem Ausland aufhören.“

Wusste gar nicht, dass Belarus schon zu Russland gehört.

(Da kann jeder auch den größten Unsinn als eigene Meinung schreiben, doch leider wird die darauf eigentlich passende Antwort meist nicht freigeschaltet...)

Manipulierte Wahl nicht anerkannt

Lukaschenko ist für die EU kein legitimer Präsident von Belarus. Es wird bis zu einer fairen Wahl niemals offizielle Gespräche der EU mit Lukaschenko geben.

@ Crosterland, um 14:00

re @ 12:56 von hesta15

Schauen Sie, wenn eine Ehegemeinschaft friedlich vor sich hin lebt, kümmert das auch niemanden; doch wenn einer den anderen zu misshandeln beginnt, fängt die Nachbarschaft an, sich dafür zu interessieren.

von hesta15 15:49

Es ging um die Borrell-Aussage.Und die fühlt sich geopolitisch an.

@ DeRus

Wer ist eigentlich dieser Borrell?!

Lesen Sie es doch nach.
Wer ist eigentlich dieser Lukaschenko?!

16:07 von Zeitungs-Ente

Zitat:"Sie machen immer wieder den gleichen Rechtschreibfehler. Oder verwenden Sie ebenfalls Textbausteine, wie Sie es anderen, Ihnen nicht genehmen Foristen (ohne Gendersternchen!), die Sie gern auch einmal als Trolle bezeichnen, vorwerfen. Der Kopf des diktatorisch-autoritären Systems heisst Lukaschenko."

Vor dem Kritisieren informieren. LukaschenkO ist die russische, LukaschenkA die belorusische Schreibweise.

15:35 von Bernd Kevesligeti

Da hängt sich Josep Borrell aber aus dem Fenster.Seine Aussagen haben einen geopolitischen Sound.Fühlt sich so an,als ob für den Außenbeauftragten weder dort,noch wo anders ein Präsident akzeptabel ist,der nicht pro EU und pro Nato ist.

Nein, Borrells Aussage hat keinen geopolitischen Sound. Sie hat den Sound eines Menschen, der Wahlfälschung auch so nennt, wenn er eine erkennt.

Noch ein gut gemeinter Tipp oT: Es würde Ihre Beiträge erheblich lesbarer machen, wenn Sie die hierzulande geltende Regel beherzigten, dass nach einem Satzzeichen (Komma, Punkt etc.) immer ein Leerzeichen folgt.

Am 23. September 2020 um 15:35 von Bernd Kevesligeti

Zitat: Da hängt sich Josep Borrell aber aus dem Fenster.Seine Aussagen haben einen geopolitischen Sound.

den ich nicht höre.

Zitat: Fühlt sich so an,als ob für den Außenbeauftragten weder dort,noch wo anders ein Präsident akzeptabel ist,der nicht pro EU und pro Nato ist.

Gefühle kann man hier ja auch mal äußern. Ihres in allen Ehren, aber es hat keinerlei Realitätsbezug.

16:07, Zeitungs-Ente

>>@um 12:05 von andererseits
"Es sind die letzten Zuckungen des diktatorisch-autoritären Systems und ihres Kopfes Lukaschenka."

Sie machen immer wieder den gleichen Rechtschreibfehler. Oder verwenden Sie ebenfalls Textbausteine, wie Sie es anderen, Ihnen nicht genehmen Foristen (ohne Gendersternchen!), die Sie gern auch einmal als Trolle bezeichnen, vorwerfen. Der Kopf des diktatorisch-autoritären Systems heisst Lukaschenko.<<

Auf belarusisch heißt er Aljaksandr Ryhorawitsch Lukaschenka, auf russisch Alexander Grigorjewitsch Lukaschenko.

Wurde hier und anderswo oft genug erklärt.

Ihr persönlicher Angriff geht also ins Leere.

von Peter Meffert 15:58

Aber,es ist doch eindeutig,was Herr Borrell sagte.

Am 23. September 2020 um 13:00 von pfitch

Zitat:
"...Meiner Meinung nach.....
liegen Sie da falsch, die Zuckungen werden vermutlich erst 2026 oder durch einen geeigneten Nachfolger(in)
aufhören! Und den legt die s.g. Opposition nicht fest!..."

Das ist realistischer, als das behaupten vom schnellen Niedergangs dieser Diktatur und ich meine es läuft nicht so in Belarus wie vom Wertewesten angenommen.

von fathaland slim 16:10

Aber inhaltlich gehen Sie jetzt nicht darauf ein ? Statt dessen psychologisieren.Oder geht es Ihnen doch um Geopolitik ?

von save the euro 16:11

Immerhin,Sie deuten eine klare Sprache an.

@ Michael Klaus Möller

... jedoch verstehe ich nicht warum es immer noch keine Sanktionen gibt.

Wieso? Die gibt es doch längt.

16:07 von Zeitungs-Ente

@um 12:05 von andererseits
"Es sind die letzten Zuckungen des diktatorisch-autoritären Systems und ihres Kopfes Lukaschenka."

Sie machen immer wieder den gleichen Rechtschreibfehler. Oder verwenden Sie ebenfalls Textbausteine, wie Sie es anderen, Ihnen nicht genehmen Foristen (ohne Gendersternchen!), die Sie gern auch einmal als Trolle bezeichnen, vorwerfen. Der Kopf des diktatorisch-autoritären Systems heisst Lukaschenko.

Das Thema Lukaschenko vs. Lukaschenka wurde inzwischen so oft erklärt, dass es todlangweilig wäre, es für Sie nochmal aufzudröseln. Geben Sie den störenden Begriff bei Google o.ä. ein und gut is‘.

Übrigens, mit derlei - völlig unüberlegten und unbegründeten - Vorwürfen schaden Sie Ihrer eigen Reputation hier mehr als der des von Ihnen angegriffenen Foristen.

nikioko vs. DeRus

DeRus:"....wer gibt ihm (Borrell) das Recht einen Präsidenten anzuerkennen oder nicht?"
nikioko: "....Und das Recht, Lukaschenko als Präsidenten nicht anzuerkennen, gibt ihm sein Amt und die Souveränität der EU..."
Die Frage ist tatsächlich berechtigt, ob Borrell das Recht hat, Lukaschenko nicht anzuerkennen. Tatsächlich ist es so, dass Staaten bzw. ihre Repräsentanten die Anerkennung eines anderen Staates verweigern können, nicht aber die eines ihrer gewählten Repräsentanten. Dass gerade in der jüngeren Vergangenheit es Schule gemacht hat, davon abzuweichen, ist uns allen bekannt.

@ pfitch, um 12:52

Sie sind nicht der/die Einzige, welche/r es schlecht findet, dass Lukaschenko nicht zurückgetreten ist - das finden hunderttausende Belarusen seit Wochen.

Was oder wen meinen SIE (nicht “wir“) mit den alten Männern, die unfähig sind, auf Ämter zu verzichten?

Und letztlich erhalte der Herr Ihren Optimismus hinsichtlich Demokratie und Rechtsstaatlichkeit in Belarus.

Am 23. September 2020 um 16:11 von save the euro

Zitat:
"...Klar, dass wir hier in Deutschland für die EU sind..."

Was die Deutschen von der EU halten, hängt stark von ihrem sozialen Status ab: Wer sich selbst zu den unteren Schichten rechnet, sieht einer Umfrage zufolge eher Nachteile. Also schreiben Sie bitte nicht von "WIR".

Am 23. September 2020 um 16:07 von Zeitungs-Ente

Zitat: Der Kopf des diktatorisch-autoritären Systems heisst Lukaschenko.

Ich finde bei der Bundeszentrale für politische Bildung den Eintrag "Lukaschenka, Aljaksandr Ryhorawitsch" und bei Wikipedia den Hinweis, "Lukaschenko" sei die russische Schreibweise.

Russisch und Weißrussisch sind wohl in Weißrussland gleichberechtigte Amtssprachen.

Ihr Vorwurf an "anderseits" ist ebenso polemisch wie ungerechtfertigt.

16:17 von save the euro

Lukaschenko ist für die EU kein legitimer Präsident von Belarus. Es wird bis zu einer fairen Wahl niemals offizielle Gespräche der EU mit Lukaschenko geben.
.
oh je
dann kann es aber eng werden mit den EU Gesprächspartnern,
bei solch hohen Anforderungen
da fällt halb Asien und ganz Afrika komplett raus
:-)

Am 23. September 2020 um 16:25 von Bernd Kevesligeti

von Peter Meffert 15:58

Zitat: Aber,es ist doch eindeutig,was Herr Borrell sagte.

Was Herr Borrell sagte, ist in der Tat eindeutig, nur was sie in seine Aussage hineininterpretieren ist einzigartig.

16:13 von harry_up

... (Da kann jeder auch den größten Unsinn als eigene Meinung schreiben, doch leider wird die darauf eigentlich passende Antwort meist nicht freigeschaltet...)

Ein Umstand, den ich auch schon sehr häufig bemerkt und beklagt habe. Andererseits wurden schon ein paar meiner „passende Antworten“ veröffentlicht, von welchen ich es nicht erwartet hätte. Kommt vielleicht auch darauf an, wie streng der diensthabende Mod ist bzw. wie sehr er im Thema ist.

re. Michael Klaus Möller

"... jedoch verstehe ich nicht warum es immer noch keine Sanktionen gibt."
Das liegt am Veto Zyperns.
".....wenn man sich laufend auf die Menschenrechte und Völkerechte beruft sollte man auch in der Lage sein Länder zu sanktionieren..."
Na, wenn alle Länder sanktioniert werden sollen, die Menschenrechte oder Völkerrechte brechen, kann demnächst jeder mit sich alleine Handel treiben.

16:26 von Postquestioner

... und ich meine es läuft nicht so in Belarus wie vom Wertewesten angenommen.

Was genau meinen Sie denn immer mit „Wertewesten“? Ist das so eine Art Gegenstück zum Unwerteosten?

Falls Sie das nicht irgendwo aufgeschnappt haben ohne seine Bedeutung zu kennen, wäre es sehr hilfreich, wenn Sie den Begriff so in zwei, drei Sätzen erklären könnten.

Schönen Dank zunächst.

vom Staatspräsidenten zum Diktator

"Die Republik Belarus ist nach ihrer Verfassung („Konstitucija“) von 1994 i.d.F. der Änderungen vom 24. November 1996 und vom 17. Oktober 2004 ein einheitlicher, demokratischer Sozial- und Rechtsstaat" (www.gtai.de).
Aus meiner Sicht ist die Vereidigung Lukaschenkos unter den aktuellen Bedingungen ein Meineid auf die Verfassung und zugleich ein Staatsstreich!
Schade, dass Europa dies nicht beim Namen nennt und mit Sanktionen handelt!
Dabei möchte ich ausdrücklich nicht die verfassungsgemäße Staatsform in Frage stellen, die vom Volk mehr oder weniger bislang getragen wurde...
Zugleich bin ich froh über den Freiheitsgrad in unserem System, mit all seinen Schwächen! Danke an die Gründervater unseres Grundgesetzes!

Man könnte laut lachen...

...angesichts angesichts des Schwurs:

“...dem Volk der Republik Belarus zu dienen, die Rechte und Freiheiten der Menschen und Bürger zu respektieren und zu schützen.“

Was “Rechte und Freiheiten“ n i c h t sind, haben die Menschen und Bürger inzwischen lernen dürfen:

Z. B. das Recht, zu demonstrieren, oder das Recht, Klage wegen Wahlmanipulation anzustrengen.

16:28 von Bernd Kevesligeti

Aber inhaltlich gehen Sie jetzt nicht darauf ein ? Statt dessen psychologisieren.Oder geht es Ihnen doch um Geopolitik ?

Nein, falsch verstanden, das Leerzeichen nach dem Satzzeichen, nicht davor. So wie bei allen anderen Beiträgen hier auch. Bitte!

16:28, Bernd Kevesligeti

>>von fathaland slim 16:10
Aber inhaltlich gehen Sie jetzt nicht darauf ein ?<<

Wenig ergiebig.

Statt dessen psychologisieren.<<

Psychologisieren? Inwiefern?

>>Oder geht es Ihnen doch um Geopolitik ?<<

Aber sicher. Schließlich möchte ich König der Welt werden.

Peter Meffert vs. DeRus

"Peter Meffert: "Anmaßend ist lediglich Ihre abfällige Art, über den demokratisch legitimierten Außenbeauftragten der EU zu sprechen."
Herr Borrell ist legitimiert die EU außenpolitisch zu vertreten. Der Europäische Rat, das sind in der Regel die Ministerpräsidenten der Mitgliedsstaaten, bestimmte ihn zum Kommissar. Eine Wahl ist nicht vorgesehen. Proporz ist ein wichtiges Auswahlkriterium. Damit will ich nicht sagen, Herr Borrell wäre nicht demokratisch legitimiert, Sie werden aber sicher einräumen, dass es auch eine demokratischere Kandidatenfindung geben könnte.

16:32, Hajü

>>Tatsächlich ist es so, dass Staaten bzw. ihre Repräsentanten die Anerkennung eines anderen Staates verweigern können, nicht aber die eines ihrer gewählten Repräsentanten. Dass gerade in der jüngeren Vergangenheit es Schule gemacht hat, davon abzuweichen, ist uns allen bekannt.<<

Sie wollen Lukaschenko jetzt ernsthaft als gewählten Repräsentanten bezeichnen?

16:25 von Bernd Kevesligeti

Zitat:"Aber,es ist doch eindeutig,was Herr Borrell sagte."

Allerdings. Er verweigert einem Wahlfälscher und Unterdrücker die Anerkennung im Namen der EU. Da für Sie aber EU und NATO offensichtlich dasselbe ist, ist Ihre Aussage absurd und macht nur deutlich, dass für Sie offensichtlich ein Wahlfälscher und Despot wie Lukaschenko höhere Legitimation besitzt als der Vertreter der EU. Damit erübrigen sich weitere Diskussionen.

@jukep, 13:33 Uhr - Menschenrechte

Entschuldigen Sie bitte, aber wenn friedlich demonstrierende Menschen gewaltsam niedergeknüppelt, in Fahrzeuge gezerrt und weggesperrt werden, darunter z.T. auch schwangere Frauen, dann geht es sehr wohl auch um Menschenrechte. Wo erleben Sie denn Vergleichbares in der EU, ganz abgesehen davon, dass Lukaschenko ganz offenkundig durch Wahlmanipulation erneut an die Macht gekommen ist. Die Zustände in Belarus sind mit keinem anderen Land der EU auch nur annähernd vergleichbar, obwohl auch ich die Zustände in Ungarn und Polen sehr kritisch sehe.

16:32 von Hajü

... Die Frage ist tatsächlich berechtigt, ob Borrell das Recht hat, Lukaschenko nicht anzuerkennen. Tatsächlich ist es so, dass Staaten bzw. ihre Repräsentanten die Anerkennung eines anderen Staates verweigern können, nicht aber die eines ihrer gewählten Repräsentanten.

Das sagen Sie zwar einfach mal so daher, aber es ist so keineswegs richtig.

Es gibt in diesem Zusammenhang („Anerkennung ausländischer Staatsoberhäupter“) klare Stellungnahmen zu den völkerrechtlichen Aspekten seitens des Wissenschaftlichen Dienstes des Deutschen Bundestages.

von fathaland slim 17:00

"Der König der Welt". Offensichtlich fühlen sich manche dazu berufen.Und rufen dabei laut "Menschenrechte".

17:01 von Hajü

Zitat:"Sie werden aber sicher einräumen, dass es auch eine demokratischere Kandidatenfindung geben könnte."

Selbstverständlich! Eine direkte Legitimation, z.B. durch eine Wahl des Europäischen Parlamentes, wäre einer Legitimation durch den Europäischen Rat vorzuziehen. Trotzdem gilt natürlich Ihr erster Satz: "Herr Borrell ist legitimiert die EU außenpolitisch zu vertreten."

von Peter Meffert 17:03

Eine marzialische Sprache betreiben Sie da.
Aber die Aussagen sehen doch so aus, daß niemand "anerkannt" werden soll, der nicht EU/NATO-konform ist.Und im Zweifel nicht nur auf Belarus bezogen.

@Bernd Kevesligeti, 16:25

Ja, Herr Borrell findet sehr klare Worte! Haben Sie eigentlich den verlinkten Artikel gelesen oder kritisieren Sie nur den einen zitierten Satz ohne irgendetwas über die Hintergründe zu wissen?

Frei übersetzt etwa, "Wir erkennen die Ergebnisse der Präsidentschaftswahl nicht an und sehen Lukaschenko als illegitimen Präsidenten. Wir lehnen seinen Gebrauch von Gewalt und die Unterdrückung fundamentaler demokratischer Rechte ab und sehen einen politischen Dialog mit freien und fairen Neuwahlen als einzigen Weg zur Lösung der Krise."

(Nachzulesen im verlinkten Blogeintrag, im Absatz beginnend mit From the start of this crisis.)

Das ist keine Kritik an einer EU- oder NATO-feindlichen Politik. Josep Borrell bemängelt Gewalt, Unterdrückung, Missachtung der Menschenrechte und mangelnde Fairness in der Wahl. Das sind Werte, die der EU wichtig sind, also hat er als ihr außenpolitischer Sprecher auch jedes Recht, Lukaschenko für sein Verhalten zu kritisieren.

Lächerliche Zeremonie

Es ist schon erschütternd, daß eine solche Farce hier im Forum überhaupt noch bemäntelt wird...daß es Foristen gibt, die diesen Despoten irgendwie noch legitimieren und Kränze flechten...reichen seine Greueltaten an sein Volk nicht?

Re : DeRus !

Wäre die Wahl in Belarus frei, fair und von neutralen Personen auch als so beurteilt worden, dann würde ich dem auch zustimmen, dass ein Herr Borrell sich nicht anmaßen, dessen Präsidentenschaft ab zu sprechen.
Da aber schon vor der Wahl etliche Personen der Opposition ins Gefängnis gesteckt wurden, ohne legitime Begründung, keine neutralen Beobachter zu gelassen wurden, dass Beobachter von der Opposition bedroht, und schikaniert wurden, teils sogar entlassen, auch Bilder und Videos von Fälschungsversuchen auftauchten, kann man nicht von einer ordentlichen Wahl mehr reden.
Auch kann es nicht sein, dass 5 min. nach Schließung der Wahllokale das Ergebnis schon bekannt gemacht wurde durch die Wahlleitung. Das ist selbst bei nur rund 6 Millionen Einwohner gar nicht möglich, so schnell alle Stimmen aus zu zählen.
Und nun die geheime Amtseinführung, das sagt doch so schon genug !!!!

Re : Peter Meffert !

Doch es wurde Klage gegen diese Wahl eingereicht, aber leider nach nur kurzer Prüfung als nicht rechtmäßig abgelehnt, weil angeblich alles mit richtigen Dingen zuging, wie man so sagt.
Also zumindest dies hat der Despot zugelassen, um einigermaßen den Schein zu wahren.
Es bleibt nur zu hoffen, dass die Demos weiter gehen, natürlich noch größer und noch mehr Menschen, und dass die EU endlich mal in die Gänge kommt, und massive Sanktionen verhängt, auch gegen Luka. Keine Geschäfte mehr mit staatlichen Firmen, die unter seiner Knute stehen und so weiter !!

12:11 von sonnenbogen

gut, damit sollte Gewalt und willkürliche Verhaftungen gegen das eigene Volk endlich aufhören.
Die Einmischung aus dem Ausland darf natürlich weiter gehen.

@ 16:07 von Zeitungs-Ente

In Belarus heißt er Lukaschenka. Weiß mittlerweile jede*r.

Die Leute müssen auch

Die Leute müssen auch einsehen, das Die Zeit nicht reif ist. Das Beispiel DDR zeigt es doch. Ewig haben sie klein beigegeben und auf einmal war Die Zeit reif. Das sehe ich in Weißrussland noch nicht.
Was nicht heißt, dass das ewig so bleibt. Und das wird es nicht. Irgendwann schwindet die Macht in den "Organen ". Und dann ist Umbruch. War in der ddr so, in Polen, cssr, Jugoslawien, in cccp, usw.

Am 23. September 2020 um 17:19 von Bernd Kevesligeti

von Peter Meffert 17:03

Zitat: Eine marzialische Sprache betreiben Sie da.
Aber die Aussagen sehen doch so aus, daß niemand "anerkannt" werden soll, der nicht EU/NATO-konform ist.Und im Zweifel nicht nur auf Belarus bezogen.

Ich weiß nicht, an was Sie Ihre Interpretation orientieren; am Wortsinne jedenfalls nicht.

@1A Polyglott

"Dieser Typ wird noch sehr viele Jahre an der Macht sein und sein System wird noch lange Zucken, befürchte ich. Und zwar nicht aus reinem Pessimismus. Mit klar geschaffenen Feindbildern und Putin als Unterstützer - Belarus wird noch sehr, sehr lange eine ärmliche Diktatur bleiben."

Wer schlecht informiert ist, schreibt gerne solche Texte.
In Weißrussland wird ab jetzt hauptsächlich nach der russischen Pfeife getanzt, der Präsident wird pro russisch sein. Lukaschenko wird die Lage stabilisieren und später gehen müssen, denn ihn wollen auch die Russen nicht wirklich haben.
Und fragen sie mal ruhig die Ukrainer, wie toll es ihnen mehrere Jahre nach dem Maidan geht. Vor diesem Schicksal wurde Weißrussland bewahrt und das ist gut so.

Er ist jetzt Präsident

Da die EU keine Einheit hinbekommt, die UN eh nichts tun kann und Russland hinter Lukaschenko steht, ist er damit Präsident von Belarus, so wie Putin Präsident von Russland, Kim Jong Chef von Nordkorea und Bolsonaro Präsident von Brasilien ist - und keiner stellt es infrage.

staatsakt-in-belarus-lukaschenko-als-praesident-vereidigt

Lieber Feo, Sie schreiben fragend :"Lukaschenko Präsident? Ich hoffe nur, dass die EU ganz gezielt gegen die Personen Sanktionen verhängt, die sich an der Wahlfälschung beteiligt haben, die friedliche Demonstranten verhaftet und misshandelt haben. Ich finde es besonders schlimm, dass man sich an Frauen vergreift!
Die Sanktionen mögen auch Lukaschenko treffen!

Frage : Aufgrund welcher Paragraphen soll dies geschehen ?

Bitte bringen Sie -->neue Ideen, denn "Sanktionen" haben sich in der Vergangenheit absolut nicht bewährt. Was hielten Sie von -->besserer -->Diplomatie der EU ?

"Sanktionen" können das friedliche Zusammenleben der Völker ->nicht verbessern !....ergo dessen sind uns diese Sanktionen per Art.26GG untersagt, weil Verfassungs-widrig. (Bitte lesen Sie das GG !)
Freundliche Grüße !

re KlausHansen

"Und fragen sie mal ruhig die Ukrainer, wie toll es ihnen mehrere Jahre nach dem Maidan geht. Vor diesem Schicksal wurde Weißrussland bewahrt und das ist gut so."
Die Ukraine ist für viele Weißrussen sicher ein abschreckendes Beispiel. Die Frage für viele Menschen in Weißrussland ist doch, ob sie einen bescheidenen Sozialstaat gegen Demokratie eintauschen sollen, die sie wie in der Ukraine vermutlich letztlich gar nicht bekommen.

Ich stimme zu

Am 23. September 2020 um 17:22 von landart
Lächerliche Zeremonie
Es ist schon erschütternd, daß eine solche Farce hier im Forum überhaupt noch bemäntelt wird...daß es Foristen gibt, die diesen Despoten irgendwie noch legitimieren und Kränze flechten...

———

In der Tat befremdlich. Ebenso zu beobachten u.a. bei folgenden Themen:

- Trump und Ehrlichkeit/ Moral und die Repräsentation einer zivilisierten Wertegesellschaft

- AfD und deren rechtsextreme/ -radikale Einflüsse

- Putin/ Erdogan/ Bolsonaro und Rechtsstaatlichkeit

Ich bin der Meinung einige Kommentare, die das Offensichtlichste leugnen und im Endeffekt polarisieren und provozieren wollen, sollten ignoriert werden. Die Zeit und Energie wäre sachdienlicher und effektiver einsetzbar in diesem Forum.

Friedlicher Umbruch ist unmöglich

Es ist imponierend, dass so viele gewaltfrei für Gerechtigkeit einstehen. Leider verfügen die Bösen über so viele Waffen, da zwischen selbst Forken und Spaten nicht mehr aus.
Da es Lukaschenko viel mehr um seine macht als die Souveränität von Belarus geht, hat er es jetzt einfach am Russland verkauft. Und Russland hat nach der Sache mit der Ukraine dazugelernt. Der UN ist es ja auch egal.

Am 23. September 2020 um 18:19 von KlausHansen

Zitat: Und fragen sie mal ruhig die Ukrainer, wie toll es ihnen mehrere Jahre nach dem Maidan geht. Vor diesem Schicksal wurde Weißrussland bewahrt und das ist gut so.

Ich finde, das sollte man die Weißrussen entscheiden lassen.

Dazu bedarf es aber allgemeiner, unmittelbarer, freier, gleicher und geheimer Wahlen.

Gold geschmückte Show

In einem über und über mit Gold verzierten Saal, zelebriert sich ein Möchtegern-Präsident, der bei einer ehrlich ausgezählten Wahl bestenfalls jetzt ein Rentner wäre. Peinlich ohne Ende.

@ KlausHansen - die russische Pfeife?

In Weißrussland wird ab jetzt hauptsächlich nach der russischen Pfeife getanzt

Das belarusische Volk tanzt nach niemandes Pfeife. Schon gar nicht nach der russischen.

@ Hajü - hochgelobte Diktatur?

Die Frage für viele Menschen in Weißrussland ist doch, ob sie einen bescheidenen Sozialstaat gegen Demokratie eintauschen sollen

Vielleicht entscheiden sie sich ja für Wohlstand UND Demokratie.

@ ONLYALI

"Sanktionen" können das friedliche Zusammenleben der Völker ->nicht verbessern !....ergo dessen sind uns diese Sanktionen per Art.26GG untersagt, weil Verfassungs-widrig. (Bitte lesen Sie das GG !)

"Sanktionen" können völkerrechtswidriges Verhalten sanktionieren!....ergo sind uns diese Sanktionen per Art.26GG erlaubt, weil Verfassungsgemäß. (Bitte lesen Sie das GG !)

Am 23. September 2020 um 16:45 von Thomas D.

Zitat:
"...Was genau meinen Sie denn immer mit „Wertewesten“? Ist das so eine Art Gegenstück zum Unwerteosten?

Falls Sie das nicht irgendwo aufgeschnappt haben ohne seine Bedeutung zu kennen, wäre es sehr hilfreich, wenn Sie den Begriff so in zwei, drei Sätzen erklären könnten..."

Ich meine Sie könnten sich etwas mehr befleißigen um eine Antwort zu erhalten.
Mein Tipp: Google oder...

Heinrich August Winkler: Geschichte des Westens. 4 Bände. Beck, München 2009–2015

Letztendlich war mein Studium Politikwissenschaft, KU Eichstätt-Ingolstadt, auch sehr hilfreich, da diese Thematik in den unteren Bildungseinrichtungen meist weggelassen wurden. War nicht persönlich gemeint, Sie haben bestimmt ein gute Allgemeinbildung, reicht aber nicht immer aus.

@save the euro 18:54

Das Leben ist bekanntlich kein Wunschkonzert. Die geografische Lage besiegelt manchmal das Schicksal einiger Länder. Die Schaukel-Politik ist vorbei, entweder siegt hier der Westen oder Russland und es sieht schwer nach Russland aus.

@Weiß mittlerweile jede*r. 18:13 von andererseits

zu @@16:07 Zeitungsente
Betreff: Lukaschenko

Weiss jeder? Nun ja, zumindest jeder der kyrillisch kann.
Nicht ganz so einfach mit der Aussprache von o oder a dort
https://www.russlandjournal.de/russisch-lernen/das-a-und-o-der-russische...
kurz: https://is.gd/rVqXBE

Ich hoffe, ich habe geholfen. ;-)

Thomas D.

Frage zur Anerkennung von Repräsentanten:
"Es gibt in diesem Zusammenhang („Anerkennung ausländischer Staatsoberhäupter“) klare Stellungnahmen zu den völkerrechtlichen Aspekten seitens des Wissenschaftlichen Dienstes des Deutschen Bundestages."
Aus dem Rechtsgutachten:
"Die Anerkennung des Oppositionspolitikers Guaidó als venezolanischen Interimspräsidenten1
stellt in gewisser Weise eine Abkehr von der bisherigen Anerkennungspraxis der Bundesrepublik Deutschland dar. Bislang war es jahrelange deutsche Staatspraxis, lediglich Staate anzuerkennen und keine Regierungen oder Präsidenten."
"Mit dem Verweis auf Art. 233 der venezolanischen Verfassung positioniert sich Deutschland
gleichzeitig in einer strittigen Frage des venezolanischen Verfassungsrechts. Dies erscheint unter dem Gesichtspunkt des Grundsatzes der Nichteinmischung in die inneren Angelegenheiten eines anderen Staates“ völkerrechtlich ebenso fragwürdig wie die (vorzeitige) Anerkennung eines Oppositionspolitikers .....

@18:27 von christerix

...aber für die Menschen in Belarus ist er nicht ihr Präsident...für sie ist er ein Dieb und sie skandieren vor dem Präsidentenpalast: „Hau ab, du Ratte“....

von Pyranor 17:21

Da werden Ansprüche auf Mitbestimmung gegenüber einem Land ziemlich deutlich ausgesprochen.
Bemäntelt mit "Fairness und Freiheit".

Aber hier wird doch immer mehr um Kaisers Bart herum diskutiert.Die Arbeiter dort scheinen nicht mit zu ziehen.Das gehört auch zur Realität.......

Der Weg in die EU steht offen

Lukascheno könnte sich seine erneute Ernennung zum Präsident ohne eine faire Wahl eigentlich sparen.

Das Volk in Belarus hat alles, was man für eine Demokratie braucht. Die Menschen sind die Bevormundungen und Manipulationen leid, sie wollen, dass eine Wahl ehrlich und fair ausgezählt wird. Und sie wollen, dass die Oppositionellen frei gelassen werden.

Das Volk in Belarus hat alles, was man für einen Wohlstand braucht. Es sind fleißige Menschen, die am Ertrag ihrer Arbeit ehrlich beteiligt werden möchten.

Belarus gehört in die EU und wird hier mit offenen Armen und internationaler Solidarität empfangen. Unser Herz schlägt für das Volk und für die Gerechtigkeit.

staatsakt-in-belarus-lukaschenko-als-praesident-vereidigt

Liber andererseits, Sie erklären uns : In Belarus heißt er Lukaschenka. Weiß mittlerweile jede*r."

Ich bin absolut kein Besserwisser, aber ich erinnere mich noch heute lebhaft an den Russisch-Unterricht ....
Es existiert da eine Sprachregel : -->Ein geschriebenes o wird als ->o ausgesprochen, =>in jeder ->betonten Silbe "!!!
In jeder unbetonten Silbe dagegen, wird das geschriebene o als ->a ausgesprochen !
Beispiel : Gorbatschow soll gesprochen werden : -->Garbatschow, mit der Betonung in der Endsilbe "ow"!
In den meisten slawischen Sprachen wird die betonte Silbe auch etwas lang-gezogen gesprochen ! Garbatschooow !
Dieser Sprachregel unterliegt auch Lukaschenko, sodass sein Name ausgesprochen wird mit einem "a" am Ende !
=>Also wird aus dem geschriebenem Lukaschenko ein gesprochener Lukaschenka (!) weil diese Endsilbe nicht betont ist......
Wer (unter den Foristen) es "besser" weiß als ich, möge sich
bitte mit einer Erklärung melden !
Bitte wer meldet sich hier und jetzt?

Am 23. September 2020 um 19:07 von KlausHansen

Zitat:
"...Die Schaukel-Politik ist vorbei, entweder siegt hier der Westen oder Russland und es sieht schwer nach Russland aus..."

Mit einer solchen Meinung ist man sehr schnell ein Putin-Troll. Dies behaupten immer die Foristen, welche Demokratie und Meinungsfreiheit auf ihren Fahnen geschrieben haben, denn Sie predigen Wasser und trinken heimlich Wein.

Es gab hier Bericht über nach Lettland flüchtende IT Firmen

... die wegen der politischen Unsicherheit doch lieber ihr Heil in der EU suchen.

Ich kann darüber nur den Kopf schütteln.

Als in der Ukraine die Leute gegen die Korruption Janukowitschs auf die Straße gingen, wanderten tausende Software Entwickler aus der Ukraine u.a. nach Deutschland ab. Was hat nun die Ukraine davon ?

Da der prowestliche Poroschenko mindestens ebenso korrupt war wie sein russlandfreundlicher Vorgänger, ist auch niemand zurückgekehrt.

Seit der „Revolution“ gegen Schewardnadse in Georgien werden die Leute allmählich vorsichtig, denn es sind kriminelle Banden im eigenen Land, die den Leuten ihren Wohlstand stehlen - Russland hat damit nur mittelbar zu tun. Russen können ja davon auch ein Lied singen: während vom Westen hofierte Milliardäre durch kriminelle Machenschaften Geld scheffelten, mussten arme Russen Lebensmittelmarken kleben .... das mag in Deutschland kaum jemand hören und verstehen schon garnicht!

@ christerix, um 18:27

“...- und keiner stellt es infrage.“

Da haben Sie irgendwas nicht mitgekriegt...

fathaland slim

"Sie wollen Lukaschenko jetzt ernsthaft als gewählten Repräsentanten bezeichnen?"
Gewählt wurde aber doch. Oder?

@Am 23. September 2020 um

@Am 23. September 2020 um 18:57 von save the euro
„@ Hajü - hochgelobte Diktatur?
Die Frage für viele Menschen in Weißrussland ist doch, ob sie einen bescheidenen Sozialstaat gegen Demokratie eintauschen sollen

Vielleicht entscheiden sie sich ja für Wohlstand UND Demokratie.“ -
So wie es in der Ukraine herbeigeputscht werden sollte.
Nun haben die Ukrainer von Beidem nicht mehr als vorher, und zudem ein leicht geschrumpftes Land.

Also zunächst ist es die Vereinigung

was da sonst so Manche aus der Nachricht machen hat mit der Nachricht nicht viel zu tun. Mg stimmen, dass Lukaschenko nicht beliebt ist, wer wie beliebt ist ist aber aktuell nicht besonders relevant. Ob Kolesnakoeva beliebt ist, kann ich mir vorstellen, sitzt aber aktuell ein. Tichonavskoya ist bei der EU beliebt- hat aber kein Mandat und ob sie sie bei der protestierenden Bevölkerung so viel Rückhalt hat? Wer weiß es und wer hat die üblichen Spekulationen?

Aljaksandr Lukaschenka

Es gibt zwischen Russisch und Weißrussisch
Unterschiede,
sowohl in den Zeichen als auch in der Transliteration, Transkription

Kyrillisch (Weißrussisch)
Аляксандр Рыгоравіч ЛукашэнкаŁacinka:

Transl.:
Aljaksandr Ryhoravič Lukašėnka

Transkr.:
Aljaksandr Ryhorawitsch Lukaschenka

Kyrillisch (Russisch)
Александр Григорьевич Лукашенко

Transl.:
Aleksandr Grigor'evič Lukašenko

Transkr.:
Alexander Grigorjewitsch Lukaschenko

Siehe Wiki.
Selbstverständlich auch für alle anderen Namen.

Außerdem wird in Russischen von Nachnamen meist eine weibliche Form gebildet.

@ save the euro

Sie sind der Meinung,

“Belarus gehört in die EU und wird hier mit offenen Armen und internationaler Solidarität empfangen.“

Eben das befürchten Lukaschenko und Putin unisono, und das ist einer der Hauptgründe für die bereits Wochen andauernde Situation in Belarus.

Wäre es nicht sinnvoller, wenn Belarus Lukaschenko zwar irgendwie los würde, dann aber nicht mit Vehemenz in Richtung EU zusteuerte, sondern eine eigene demokratische Staatsform entwickelte?
Denn Putin wird sich keineswegs damit abfinden, “direkt neben der EU zu wohnen“.

Das schließt ein, dass unser Herz für dieses Volk und für Gerechtigkeit schlägt.

19:17 von ONYEALI

«Ich bin absolut kein Besserwisser, aber ich erinnere mich noch heute lebhaft an den Russisch-Unterricht ....
Es existiert da eine Sprachregel : -->Ein geschriebenes o wird als ->o ausgesprochen, =>in jeder ->betonten Silbe "!!! …
Wer (unter den Foristen) es "besser" weiß als ich, möge sich bitte mit einer Erklärung melden ! … Bitte wer meldet sich hier und jetzt?»

Ich hatte nie Unterricht in den Sprachen Russisch oder Belarus. Kann daher beide Sprachen nicht. Auch nicht kyrillische Buschstaben lesen. Aber ich kann im Internet gucken, da wo Sprachen in Latein in der Aussprache umschrieben werden.

Auf Belarus wird der Name gesprochen:
«Aljaksandr Ryhorawitsch Lukaschenka.»

Auf Russisch ist die Aussprache:
«Alexander Grigorjewitsch Lukaschenko.»

Beide Sprachen sind Offizielle Landessprachen in Belarus.
Russisch ist weiter verbreitet. Also wird der Herr wohl auch im Land selbst von einigen mit "o" am Ende … und von anderen mit "a" als Auslaut gesprochen.

Zu Moebius 19.20

Und Poroschenko wurde dann ja auch wie in Belarus mit 80 % wiedergewaehlt, oder ? Und das die zentralen Wirtschaftszweige in Russland beherrschende Oligarchentum ist ein Ausbund an korruptionsbefreiter Seriositaet ?

Dieser Lukaschenko ist nicht der rechtmäßige Präsident

Dieser Lukaschenko ist und bleibt nicht der rechtmäßig gewählte Präsident von Belarus. Die rechtmäßige Präsidentin ist Tichanowskaja.

Und von daher verlange ich erneut den sofortigen Rücktritt von Lukaschenko, die Amtsenthebung und dessen Festnahme. Weiterhin kann es keine Verhandlungen mit dem geben.

Weiterhin verlange ich die sofortige und bedingungslose Freilassung ALLER Inhaftierten sowie die Inhaftierten von diesem Koordinierungsrat:

Die Opposition bildete einen Koordinierungsrat, um auf eine Machtübergabe zu dringen. Doch viele von dessen Mitgliedern sind inzwischen festgenommen worden oder wurden gezwungen, das Land zu verlassen.

Außerdem hat Lukaschenko das Land zu verlassen. Dazu sollte ihm ein Ultimatum von 72 Stunden gesetzt werden:

Lukaschenko hatte einen Rücktritt abgelehnt und damit gedroht, die Armee einzusetzen, um sich die Macht zu sichern.

Weiterhin sind die ganzen Militär-Obersten abzulösen.

@ ONYEALI, um 19:17

Danke für Ihre ausgesprochen klare Darlegung, auch sehr verständlich für Nicht-Russisch-Sprachler.

Es wird drauf rauslaufen, dass der Herr künftig “Lukaschenko/a“ geschrieben wird. :-)

(Ist er's überhaupt wert, dass man sich hierzulande derartig viele Gedanken um die Schreibweise macht?)

@ Leipzigerin59, um 19:39

So, und jetzt bitte noch kroatisch, ägyptisch, serbisch, indonesisch und vor allem: sanscrit... :-)

@ Hajü (19:34): diese Wahl ist ungültig

@ Hajü

Diese "Wahl" war eine Farce und Betrug! Siehe hier:

https://www.n-tv.de/politik/So-faelschte-Belarus-seine-Wahl-article21999...

Daher ist diese Wahl ungültig. Und damit kann er nicht ins Amt eingeführt werden.

um 19:17 von ONYEALI

Super erklärt, ONYEALI! Besser geht gar nicht. Ich weiss aber nicht, ob im weissrussischen Dialekt das unbetonte geschriebene "o" als "a" ausgesprochen wird oder doch als "o". In einigen Teilen Russlands, z.B. im Wologda - Gebiet wird so ausgesprochen wie geschrieben - betont oder nicht betont.
Nun zum eigentlichen Thema: Lukaschenko wurde vereidigt, die Staatlichkeit Weissrusslands wurde bewahrt, sowie der Frieden in Europa. Die Welt, Europa, Belarus haben daraus bestimmt einiges gelernt.

Save euro

Nein, Weissrussland ist meilenweit von der EU entfernt. Trotzdem müssen sie ihren Weg weg von Diktatur und Bevormundung gehen dürfen. Wir können nicht ewig den Weg nach Osten gehen und Russland übergehen. Dafür ist nicht die zeit. Die UdSSR ist noch nicht so lange weg, als das Russland alles abnickt. Der Verlust Ostdeutschlands geht denen immer noch nach.
Eile mit Weile.

19:44 von schabernack

deshalb ist es ja wieder so lustich hier, daß einzelne wirklich über jdes stöckchen springen, um ihr überragendes wissen unters volk/divers zu bringen

Weißrussland ist „letzte Diktatur Europas“

Konnte man schon vor 10 Jahren in der deutschen Presse lesen.

Deshalb verstehe ich die aktuelle Diskussion überhaupt nicht.

Sogar Kanzlerin Merkel war bei Minsk I und II Gast bei Lukaschenko. Hat sie sich jetzt etwa mitschuldig gemacht, einem „Diktator“ einen großen Bahnhof bereitet zu haben?

Man muss doch nicht so tun, als hätte man erst jetzt entdeckt, dass es keine Demokratie gibt in Minsk. Übrigens: in Peking auch nicht, trotzdem hat Merkel dort noch vor kurzem sogar für WireCard geworben ... und SIEMENS, VW und Co gehen dort ein und aus ... Menschenrechte hin, Menschenrechte her

19:11 von Bernd Kevesligeti

«Aber hier wird doch immer mehr um Kaisers Bart herum diskutiert.
Die Arbeiter dort scheinen nicht mit zu ziehen.
Das gehört auch zur Realität …»

Welchen Weg Belarus gehen wird, wird in allererster Linie davon abhängen, in welcher Art die Sicherheitskräfte (inkl. Militär) + der Beamtenapparat in den Höheren Leitungsfunktionen auf Seiten von Despot weiterhin mit ziehen wird.

"Arbeiter" in Belarus sind nicht nur die in Betrieben des Staates, oder in Lamdwirtschaftlichen Kombinaten (wie einst Kolchosen oder LPGs). Es gibt in Belarus auch Privatwirtschaft. Bedeutsam mit Internationaler Bedeutung und Kunden sind viele (kleinere private) Unternehmen von so was mit Internet & Co.

Wichtig für Belarus. Junge bestens gebildete Menschen.
Auslandsstudium, gute Englischkenntnisse.
Die wissen, wie es dort sein kann, wo nicht Despot als Staatschef despotiert.
Die ziehen ganz sicher nicht an der Seite des Taus mit, an der auch Despot zerrt.

So viel zu des Kaisers Bart in 1.000 Zeichen.

@19:12 von save the euro

Satire ? Sicher wird Weißrussland mit offenen Armen empfangen. Als neuer Absatzmarkt für die Überschüsse der EU, als Reservoir für billige Arbeitskräfte und als künftiges NATO-Mitglied. Was können wir von ihnen gebrauchen ? Im Prinzip nichts außer Rohstoffen, weil ihre landwirtschaftlichen und industriellen Produkte nicht unseren Normen entsprechen, da sie ja hauptsächlich Russland als Handelspartner hatten. Das wird dann natürlich nicht mehr möglich sein. Arme Weißrussen, das wird ein böses Erwachen geben.

Als würde die Aussprache

Als würde die Aussprache etwas ändern. In Deutschland gibt es keine Stadt die Koloune oder Mjunich heißt. Auch keinen Fussballer Rrrruuumenige oder Ssweinnsteiger.
Ändert das etwas?

anderseits * Es sind die

anderseits
* Es sind die letzten Zukungen des diktatorisch-autoritären Systems und ihres Kopfes Lukaschenko. `
Da wissen Sie aber mehr, als der Präsident selber. Ihr Wunsch ist wahrscheinlich der Vater Ihres Gedanken. Die Zeichen für die Opposition stehen schlecht, dass es zu einem neuen Konflikt ala Ukraine kommt. Lukaschenko wird auch noch in 2 Jahren an der Macht sein und da sind diese Zukungen aber schon ziemlich lange am Zucken.

19:44 @schabernack & @harry_up

Sie haben es auch ohne die Sprachen zu beherrschen, richtig erkannt - dass es eben 2 Sprachen sind.

Die Betonungsregeln im Russischen ändern ja nichts an der Schreibweise.
..

@harry_up, bei den anderen Wünschen, insbesondere Hyroglyphen muss
ich leider passen.

Mit griechischen Buchstaben, aber noch dem Vornamen ist Schluss :)

Αλεκσαηδρ Λ.

Die Opposition

....Welchen Handlungsspielraum hat sie jetzt noch?

Bei einem nun heimlich vereidigten Präsidententen haben in seiner Machtstruktur Klagen vermutlich noch weniger Chancen.

Und was taugt die jetzige Verfassung.

20:01 von harry_up

«So, und jetzt bitte noch kroatisch, ägyptisch, serbisch, indonesisch und vor allem: sanscrit... :-)»

"Sanskrit" kann nicht mal der Translator von Google.
Der kann sonst ganz beachtlich viele Sprachen.
Aber bei Sanskrit schwächelt er.

ルクセンコ Rukasenko・oder
ルクセンカ Rukasenka

sagen die Japaner.

Denen ist das egal, ob mit "o" oder "a" am Schluss.
"Sche" können sie nicht sprechen, sagen sie stattdessen "se".
"L" geht schon mal gar nicht, wird immer "R".
Stets zufrieden, wenn sie ausländische Namen irgendwie hingedengelt bekommen.

von schabernack 20:07

Und noch ein Zusatz zu den gebildeten Menschen:Die wissen vielleicht zu schätzen, daß Bildung gebührenfrei ist und hoffentlich bleibt.Und wenn Sie so viel zur Wirtschaft schreiben dann doch auch was, wohin exportiert wird.Traktoren, Bagger, Triebwerke, Raffinierien, eben die Arbeiter, die vielleicht ahnen, was sie verlieren können, mit Deindustrialisierung, mit Farbrevolutionen.Aber so wie es aussieht, kommt daß nicht, Menschen lernen dazu...

19:34, Hajü

>>fathaland slim
"Sie wollen Lukaschenko jetzt ernsthaft als gewählten Repräsentanten bezeichnen?"
Gewählt wurde aber doch. Oder?<<

Ich glaube, wir haben unterschiedliche Ideen, was "gewählt" bedeutet.

Ich hänge dem Konzept der freien, gleichen und geheimen Wahl an.

Na ja, geheim war sie wohl.

Sehr geheim.

@ KlausHansen

Die geografische Lage besiegelt manchmal das Schicksal einiger Länder. Die Schaukel-Politik ist vorbei, entweder siegt hier der Westen oder Russland und es sieht schwer nach Russland aus.

Vielleicht siegt auch keiner von beiden. Denn beide kämpfen ja gar nicht gegeneinander.

Wenn das Volk freie und faire Wahlen erkämpft, was hat dann "Russland" damit zu tun? (Vielleicht meinen Sie ja nur die Machthaber in Russland). Und überhaupt, was sollte "Russland" gegen faire Wahlen einzuwenden haben? Das russische Volk möchte jedenfalls keinen Profiteur von manipulierten Wahlen im Nachbarland haben.

Demokratiescheu

"Die rechtmäßige Präsidentin ist Tichanowskaja."
Ist das ihr ernst?
"Und von daher verlange ich erneut den sofortigen Rücktritt von Lukaschenko."
Sie verlangen, hm und was wollen Sie damit bezwecken?
"Die Opposition bildete einen Koordinierungsrat, um auf eine Machtübergabe zu dringen."
Ist ja schon ein ziemlich ausgefuchster Plan. Soll das jetzt auf Demokratie hinauslaufen oder steckt da Diktatur 2.0 drin?
"Außerdem hat Lukaschenko das Land zu verlassen."
Vermutlich nicht nur er. Klingt jetzt schon nach ziemlich autoritären Maßnahmen.
"Weiterhin sind die ganzen Militär-Obersten abzulösen."
Huch, da kann man sich aber mal schnell die Finger verbrennen.

@ Bernburger49

Sicher wird Weißrussland mit offenen Armen empfangen. Als neuer Absatzmarkt für die Überschüsse der EU, als Reservoir für billige Arbeitskräfte ...

Diese sehr pessimistische und kapitalistisch-lastige Ansicht kann ich nicht teilen. Für mich ist Belarus ein gleichwertiger Partner, den wir fair und mit offenen Armen in der EU empfangen sollten.

Schließung der Kommentarfunktion

Sehr geehrte User,

die Meldung wurde bereits sehr stark diskutiert. Alle wesentlichen Argumente sind genannt. Entscheidende neue Aspekte, die einer konstruktiven Diskussion förderlich wären, sind nicht mehr hinzugekommen. Deshalb haben wir, beschlossen die Kommentarfunktion zu schließen.

Die Moderation

Darstellung: