Ihre Meinung zu: Lukaschenko in Sotschi: Putin hilft - mit Geld

14. September 2020 - 16:17 Uhr

Der unter Druck stehende belarusische Präsident Lukaschenko kann zumindest finanziell weiter auf russische Hilfe setzen. Kremlchef Putin versprach einen neuen Milliardenkredit - und warnte erneut vor Einmischung aus dem Ausland.

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Kommentare

Lukaschenko in Sotschi:Putin hilft-mit Geld....

Und vermutlich auch mit Energielieferungen.Ein 1,5 Milliarden Dollar-Kredit,offenbar kann sich Russland das leisten.
Aber grundsätzlich kann gesagt werden,daß es besser ist,daß jemand nach Russland fährt,als nach Berlin,Brüssel oder als Bittsteller zum Internationalen Währungsfond (IWF).

Von der "neuen Regierung", der dann ebenfalls die Legitimität fe

fehlt. Die Oppositionskandidatin Swetlana Tichanowskaja weist da - wohl gegen ihren Willen - auf eine Hauptschwierigkeit hin. Ohne eine Einigung mit der alten Regierung würde das Land im Chaos versinken. Was - hoffentlich - auch nicht in ihrem Interesse ist, auch wenn sie im Ausland weniger betroffen wäre.

Macron

Super ist ja, das ein Macron immer meint auf eigene Faust zu agieren und zu handeln.

Wenigstens tut sich was...

Immerhin redet man Miteinander und es fliesst Geld...Geld ...viel Geld...

Am 14. September 2020 um 17:29 von Bernd Kevesligeti

< offenbar kann sich Russland das leisten.

Ich weiß nicht ob Russland sich das leisten kann, aber die Russen können sich nicht erlauben, dass Weißrussland Richtung NATO abwandert, wie das schon mit der Ukraine passiert ist.
Es wird für die Russen wesentlich teurer, wenn an der Weißrussisch-Russische grenze ein US-Militärbasis eingerichtet wird.
Amerikanische Pershing`s 500km von Moskau? Klar, dass die Russen alles tun werden um dies zu vermeiden.

Putin ist doch in Russland.

Putin ist doch in Russland. Ist das jetzt keine Einmischung aus dem "Ausland "?.

warum soll Russland...

...Belarus keinen Kredit geben? Macht Deutschland doch auch, z.B. in die Ukraine, wenn auch nicht als Kredit, so doch
als Geschenk. Regt sich darüber jemand auf???

@ Hackonya2, um 17:42

Warum gefällt Ihnen der Vorstoß Macrons nicht?
Es sollte nichts unversucht bleiben, diese Krise in Belarus friedlich zu beenden.

Was allerdings stutzig macht:

Er und Putin sind sich einig, dass die Lösung friedlich verlaufen soll.

Wie, glaubt Putin wohl, investiert Lukaschenko die 1,5 Milliarden?
Sicher nicht nur in Banken- und Betriebsrettungen, einiges muss er wohl für den Neubau von Gefängnissen und die Ausstattung seiner prügelnden Truppe abzwacken.

Aber solange friedlich protestiert wird...

"Keine Einmischung von Außen"

"Zugleich warnte Putin erneut vor einer Einmischung des Auslands"
Belarus ist also ein Teil von Russland bzw. Russland sieht es schon nicht mehr als Ausland an.
Putin hat ja schon signalisiert, dass er ggf. Lukaschenko mit russischen Kräften zu Hilfe kommen wird.
Wenn Russland mal wieder s e i n e Truppen zur Unterstützung einsetzt, dann wäre das keine Einmischung von außen.
Das ist die russische Speziallogik.
Mal sehen, wie sie argumentieren, wenn mal wieder soweit ist.
Eine lupenreine Demokratie hilft einer anderen lupenreinen Demokratie.

Am 14. September 2020 um 17:59 von ihrefeld

< Regt sich darüber jemand auf???
Ja - ich!
Interessiert aber niemanden... :(

17:48, schmubu

>>Amerikanische Pershing`s 500km von Moskau? Klar, dass die Russen alles tun werden um dies zu vermeiden.<<

Die russisch-lettische Grenze ist nicht weiter als die belarusisch-russische von Moskau entfernt. Lettland ist NATO-Mitglied.

Die Pershing 2 hat eine Reichweite von 1.800 Kilometern. Warschau ist 1.200 km von Moskau entfernt. Berlin ziemlich genau 1.800 km.

Am 14. September 2020 um 17:56 von Bender Rodriguez

< Putin ist doch in Russland. Ist das jetzt keine Einmischung aus dem "Ausland "?.

Russland und Weißrussland haben bereits, im Rahmen der Russisch-Weißrussische Union, eine Reihe von Verträgen, die in bestimmten Fällen nicht nur erlauben, sondern einfach verpflichten Russland sich einzumischen.
Darunter sogar auch militärisch - im Fall einer ausländischen Intervention, oder auch einer Bedrohung einer ausländischen Intervention.

Am 14. September 2020 um 18:07 von fathaland slim

< Die russisch-lettische Grenze ist nicht weiter
Ja, und in Lettland gibt´s seit 2017 ein NATO-Militärbasis in Adazi .
Mit Lettland könnte Russland das nicht verhindern, umso mehr werden sie es in Weißrussland tun.

Geld allein reicht nicht

Ein Kredit Russlands wird Herrn Lukaschenko nicht weiterhelfen. Er muss dem Volk glaubhaft entgegenkommen. Alles andere treibt die Eskalation voran und wird letztendlich das Land zerstören. Es ist allerdings zu befürchten, dass Lukaschenko dieses Risiko eingehen wird, um seine Macht zu erhalten.

Vielleicht hat Putin ja eine bessere Lösung. Für ihn ist ja nur die Bindung an Russland wichtig und nicht der Machterhalt Lukaschenkos.

Am 14. September 2020 um 18:07 von fathaland slim

< Die Pershing 2 hat eine Reichweite von 1.800

Es geht nicht um die Reichweite, sondern um die Anflugzeit.

politischen Lösung --> Neuwahlen

"Frankreichs Präsident Emmanuel Macron rief erneut zu einer politischen Lösung in Belarus auf."

Ich teile die Meinung des franceösischen Präsidenten. Das beste wären Neuwahlen unter der Beobachtung der OSZE. Da Lukaschenko inzwischen den Rückhalt in der Bevölkerung verloren haben dürfte, wird er diese aber nicht zulassen.

...in Sotschi: Putin hilft...

Putin hilft sich selbst - es muss noch hilflose Oligarchen außer in Russland geben, ansonsten würde man sich ja wie ein aller letzter vom Aussterben bedrohter Organismus fühlen. Ach was schön, das es Luka, den Prellbock nach Westen gibt und Leute wie Berdimuhamedow und Nasarbajev , da fühlt man sich in Moskau nicht gar so korrupt und erfolglos. Die ganzen Ex-Udssr Oligarchen Diktaturen bilden heute einen Schwimmring, hinter dem Moskau sich ein bisschen in Sicherheit wiegen kann. Die Unfähigkit zu fairen rechtsstaatlichen Verhältnissen zu kommen fällt in dieser Gesellschaft nicht so ins Auge.

17:29 von Bernd Kevesligeti

«Lukaschenko in Sotschi: Putin hilft mit Geld … Und vermutlich auch mit Energielieferungen. Ein 1,5 Milliarden Dollar-Kredit, offenbar kann sich Russland das leisten.»

Völlig egal, ob Russland sich das leisten kann.
Energie wächst in Russland in den Böden in Sibirien.
Muss man nur rauslocken, und dem Freund Despot nach Belarus bringen.
Macht man ihn dann mit einem Kredit auch noch abhängiger.
Das will sich Russland bei allen Nachbarländern immer leisten.
So weit gehend … wie es nur irgend möglich ist.

«Aber grundsätzlich kann gesagt werden, daß es besser ist, daß jemand nach Russland fährt, als nach Berlin, Brüssel oder als Bittsteller zum Internationalen Währungsfond (IWF).»

Und grundsätzlich kann auch gesagt werden, dass von Reisen in Großstädte in Nord-West-Osteuropa (die nicht am Meer liegen) ab spätestens Anfang Dezember wg. der grauenhaften Schmuddelwinter sehr abzuraten ist.

Warnt Putin vor "Einmischung aus dem Ausland".
Kann der Bär auch vor Wölfen im Wald warnen.

Ein wichtiger Satz Putins

Keine Einmischung von außerhalb. Geld ja, aber mehr sollte von Russland nicht kommen. So sollten es auch andere Drittstaaten halten.

@Bruno2 - Kann man Einmischung anfordern?

18:01 von Bruno2:
"Wenn Russland mal wieder s e i n e Truppen zur Unterstützung einsetzt, dann wäre das keine Einmischung von außen."

Wenn der Machthaber Weißrusslands diese Truppen anfordert, wäre es in meinen Augen keine Einmischung von außen, da ich Einmischung als eine unerwünschte Handlung ansehe.

Das Problem besteht darin, dass sich sowohl Lukaschenko als auch Frau Tichanowskaja als legitimierte Machthaber wahrnehmen und völlig unterschiedliche Meinungen zu den russischen Truppen haben.

Hoffen wir einfach mal, dass dieses Angebot Russlands nie umgesetzt wird...

Am 14. September 2020 um 18:56 von Nachfragerin

Ich lese immer gerne Ihre Kommentare, die sind meistens sachlich, und Ihre Fragen - interessant. Aber in dem Fall, glaube ich, haben Sie die Situation etwas falsch eingeschätzt.

Die Proteste werden weiterhin unterdrückt, und mit der Zeit laufen sie von allein aus, diese Tendenz kann man jetzt schon beobachten. Es handelt sich um nur noch wenigen Wochen. Vor allem die Mehrheit steht nicht hinter der Opposition, auch wenn in westlichen Medien, gerne über "Massenproteste" gesprochen wird.
Lukaschenko wird auf keinen Fall die Macht abgeben, und bleibt weitere 4 Jahre.
Putin wird unter keinen Umständen zulassen, dass in Weißrussland der ukrainische "Maidan" wiederholt wird, bis zum militärische Intervention, die er leicht mit den Verträgen aus der Russisch-Weißrussische-Union begründen kann. Mit diese Tatsache haben sich europäische Lider bereits abgefunden, die Reaktionen auf die Ereignisse in Weißrussland sind mit damaligen, 2014 in der Ukraine, nicht zu vergleichen, nur ein Schatten

von schabernack 19:07

Ja,ob der Bär auch vor Wölfen im Wald warnen kann,daß müßte man die Zoologen fragen.Oder den Habeck.Oder den Biermann.

Ein neuer Start, ohne Gewalt

Und jetzt ist Belarus in festen Händen. Hoffentlich versteht Russland es besser, ohne primitive Gewalt, das Land in neue Bahnen zu lenken.

lLauter hin und her Spekulationen hier

Hui, vor lauter hin und her Spekulationen hier wird einem fast schwindelig. Und das alles aus dem Ausland/Deutschland. Einmischung? Wenn Putin es ja auch tut. Wer glaubt denn hier ernsthaft, dass Blella Russia bald in die EU eintritt oder gar Mitglied der Nato werden wird? Muss lächeln sorry

Am 14. September 2020 um 18:07 von fathaland slim

< Die Pershing 2 hat eine Reichweite von 1.800

Es geht nicht um die Reichweite, sondern um die Anflugzeit.

„Putin hilft Lukaschenko - mit Geld“

Mit was sonst. Wie heißt es so treffend: „Money gets you everything“.

„Die jüngsten Ereignisse zeigten, wie wichtig die Verbindung beider Länder sei, wurde der belarusische Präsident zitiert“

Klar. Wichtig für Lukaschenkos Machterhalt und Putins Machtausbau. Eine Hand wäscht die andere. Vor allem, wenn es darum geht, Bürger, die eigene Vorstellungen von Gerechtigkeit, Demokratie und einer funktionierenden Gesellschaftsordnung haben (und so die vermeintlichen Herrschaftsansprüche ihrer „Vorgesetzten“ gefährden) mit allen Mitteln, die allein auf ihre persönliche Macht bedachten skrupellosen Gewalttätern zur Verfügung stehen (und die sich allesamt mithilfe des Geldes „beschaffen“ lassen!) ihre Schranken zu weisen - und zudem jede Art von Widerstand möglichst schon im Keim zu ersticken.

Alles, um „sicherzustellen“, dass schnellstmöglich alles wieder seinen „geordneten Gang“ geht. Wo der lang geht, hat nur einer zu bestimmen. Uneinigkeit herrscht unter Despoten nur darüber, wer das ist.

Mit dem Geld kann Lukaschenko

Mit dem Geld kann Lukaschenko seinen Unterdrückungsapparat sicher noch einige Zeit am Laufen halten. Ich bezweifle aber, dass bei einer Bevölkerung, die keinen Bock mehr auf Diktatur hat, ihre Bemühungen, zu einem demokratischen Übergang zu kommen, wieder einschlafen werden. Vielleicht sollten einige andere Staaten auch Geld zur Verfügung stellen, z.B. Streikausfallgeld oder Arbeitslosengeld für entlassene Demokratiebefürworter.

19:15 von Bernd Kevesligeti / @schabernack

«Ja, ob der Bär auch vor Wölfen im Wald warnen kann, daß müßte man die Zoologen fragen. Oder den Habeck. Oder den Biermann.»

Was bin ich froh … dass ich meinen Lebensunterhalt nicht mit Comedy verdienen muss. Es vergeht nicht ein einziger Tag mehr, an dem nicht irgendwer Politiker "was raushaut", für das man noch vor kurzem auf der Bühne für Satire hätte Lacher ernten können.

Und nun ist auch der Herr Putin wieder aufgewacht.
Um seine eigene tägliche Comedy aufzuführen.
"Das Ausland" zu warnen, es solle sich nur ja nicht in Belarus einmischen.

Kann man sich als Comedian kaum ausdenken, als wenn es der Herr Putin als Ausländischer Staatsführer über Belarus sagt. Gerade über das Land, in dem er sich selbst seit seinem 1. Amtsantritt im Jahr 2000 mehr einmischt. Als es irgendein Land "Des Westens" jemals könnte. Ohne (theoretisch) eine Armee nach Belarus zu schicken, um Minsk zu klauen …

Sehr harte Zeiten für Satire & Comedy.
Wenn täglich zu Belarus comediert wird.
Fürchterlich !

re 19:10 deutlich: Sehr wichtiger Satz!?

>>Ein wichtiger Satz Putins
Keine Einmischung von außerhalb. Geld ja, aber mehr sollte von Russland nicht kommen. So sollten es auch andere Drittstaaten halten.<<

Pardon, aber diesen „Satz Putins“ halten Sie allen Ernstes für wichtig?

Ein 1,5 Mrd. USD-Kredit an einen Diktator, der sich gerade durch eine massive Wahlfälschung und durch massivste Gewalt gegen friedlich für ihre freie Wahl eintretenden Bürgerinnen und Bürger widerrechtlich an der Macht hält, halten Sie nicht für eine „Einmischung“?

Und die Übernahme der belarusischen Staatsmedien durch russische Propagandisten halten Sie auch nicht für eine „Einmischung“?

Und auch das Angebot an diesen illegitimen Diktator, jederzeit Sicherheitskräfte und Militär einzusetzen, sollte er durch die Bürgerinnen und Bürger in Bedrängnis kommen, halten Sie nicht für eine „Einmischung“?

Und Sie meinen, solange sich die EU genauso „nichteinmischen“ würde, wäre alles in Ordnung?

Na, dann kann es ja los gehen!

18:06 von schmubu

"Regt sich darüber jemand auf???
Ja - ich!
Interessiert aber niemanden... :("

Aha, Kredite o. Subventionen an die Ukraine durch westl. Nationen ... ganz böse Einmischung

Herr, schmeiß ... Logik vom Himmel.

Dagegen, Russlands Behandlung eines unabhängigen Staates als Puffermarionette seit 25 .Jahren, alimentiert mit Krediten für die russische Banken als Gläubiger zu 70% dastehen? So richtig nachdem Geschmack der Auftragsschreiber.

Einmischung? Nicht doch.

Aber bleibt ja im ideologischen Rechtaußen-Lager.

Ebenso wie von russ. Banken, somit vom rechtsnationalistischen russischen Führungskreis abgesegnete Kredite an westeuropäische Rechtsextreme wie RN (früher Front National) o. die korrupte Ibiza Partei mit Nazi-Gesangsbuchproblem namens FPÖ. AfD-Frohnmeier (MdB) gilt in Sicherheitskreisen als sog. Einflussagent Russlands.

Doppelmoral par excellance.

Alle eint das aggressive, antidemokratisch, korrupte Milieu in dem sowas sprießt.

Die dienstbare Forenschreiber findet's super

Jetzt seien wir doch

mal sachlich. Keiner kann Weißrusslands Lebensstandart erhöhen. Worauf die Protestler spekulieren ist das Geld aus Europa. Vielleicht gibt es einige, die das ganze Prozedere durchschauen. Das die NATO geostrategische Interessen, dürfte jedem klar sein. Aber wer das alles bezahlt, darüber hat wohl noch nicht jeder nachgedacht.

@ Bernd Kevesligeti - die Putin-Apologeten

Lukaschenko in Sotschi:Putin hilft-mit Geld.... Und vermutlich auch mit Energielieferungen.

Toll, Energie kann man immer gebrauchen, auch fossile. Ich finde es nett, wenn Foristen für rechte Autokraten in die Bresche springen. Hilft der gute Putin auch mit einer ehrlich ausgezählten und fairen Wahl?

Putin hilft wahrscheinlich nicht nur

mit Geld. Wie damals im Osten der Ukraine machen inzwischen vielleicht zahlreiche russische Soldaten "privat" in Belarus Urlaub. Eigentlich waren und sind bislang die Bürger und Demonstranten von Belarus nicht russlandfeindlich.
Wenn aber Putin zugunsten von Lukaschenko eingreift, so wie früher die "Bruderstaaten" "geholfen" haben, wird sich das ändern.

re 19:02 Nachfragerin: Und dann?

>>Ich teile die Meinung des franceösischen Präsidenten. Das beste wären Neuwahlen unter der Beobachtung der OSZE.<<

Na, dass sind ja mal neue Töne! Neuwahlen nach den Regeln und unter der unter Aufsicht der OSZE! Die könnte man dann ja direkt für Russland mitbestellen!

Ohne Spaß: Wirklich ein gute Idee!

>>Da Lukaschenko inzwischen den Rückhalt in der Bevölkerung verloren haben dürfte, wird er diese aber nicht zulassen.<<

Ach so, na dann... wird es wohl nichts. Dann bleibt es unter „Neuwahlen“ unter der „Aufsicht Russlands“. Wenn der Lukaschenko ja nicht will. Da kann der Putin ja dann auch nichts dafür. Was will er denn machen?

@schmubu: »Verträge«

»[@Bender:»Russland Ausland«] Russland und Weißrussland haben bereits… eine Reihe von Verträgen, die … nicht nur erlauben, sondern einfach verpflichten Russland sich einzumischen.«

Ändert aber nichts daran, dass Rossija Belarus gegenüber das Ausland ist, das sich Wladimir Wladimirowitschs Meinung nach ja nicht einmischen solle.

Ohne den großen Luka droht das pöse Chaos

@ krittkritt:
Ohne eine Einigung mit der alten Regierung würde das Land im Chaos versinken.

Chaos? Wo soll das Chaos herkommen?
Man müsste die Wahl nur ehrlich auszählen und wenn Lukaschenko - wovon ich ausgehe - keine Mehrheit mehr hat, dann ist er der Ex-Präsident und es gibt eine/n Nachfolger/in.
Glauben Sie nur Luka kann den Präsidenten-Bürostuhl bedienen und ohne seine Durchlaucht ist Chaos? Ihr Beitrag hat mit kritisch nichts zu tun.

@Barbarossa 2 19:39

Kennen Sie die Protestler persönlich oder wie kommen Sie auf diesen Blödsinn, dass die Protestler auf irgendwas aus Europa spekulieren? Sie verbreiten hier Behauptungen die nirgendwo belegbar sind. Was soll sowas? Die Protestler wollen nichts mit der EU und der Nato zu tun haben und daran ändert sich auch nichts, wenn Sie 100 mal versuchen Verbindungen herzustellen.

re 19:39 Barbarossa2: Sachlich?

>>Jetzt seien wir doch
mal sachlich. Keiner kann Weißrusslands Lebensstandard erhöhen.<<

Mal ganz sachlich: Doch!

@ Barbarossa 2

Jetzt seien wir doch mal sachlich. Keiner kann Weißrusslands Lebensstandart erhöhen.

Ich dachte, Sie wollen sachlich sein.
Rechtfertigt das jetzt eine unfaire Manipulation einer Wahl oder nicht?

Am 14. September 2020 um 19:37 von realitychecker

WOW!
Da haben Sie sich auch ein schönes Thema zum aufregen gefunden. :)

Eigentlich ging es mir nur darum, dass von den Krediten und Kreditabsicherungen, die Deutschland an die Ukraine leistet, bzw. geleistet hat, werden wir nichts mehr sehen. Das ist Steuergeld, also auch meine, die im schwarzen Loch verschwunden ist.

Abgesehen davon, die meisten Kredite wurden an die Ukraine zu dem Zeitpunkt vergeben, als da die Rechtsradikale Nationalisten, zusammen mit Poroschenko, an der Macht waren. Somit habe auch ich persönlich, so wie auch Sie persönlich, Nazi`s in der Ukraine unterstützt.

19:49 von Magfrad

und warum mischt sich dann merkel ein und fordert von der eu sanktionen gegen weissrussland?

Wie bitte, und was ist dann bitte Russland?...

O-Ton aus dem Artikel:
...Zugleich warnte Putin erneut vor einer Einmischung des Auslands in den Machtkampf.
Die Menschen sollten ohne Druck von außen in einem Dialog miteinander reden, "um diese Situation zu klären".

---

Ich wußte garnicht, daß Belarus mittlerweile zu Russland gehört und
somit Putin eigentlich der Machthaber des Landes ist und nicht Lukaschenko?!
-
Aber wer weiß, vielleicht ist es genau das, was Putin gerne möchte.
Eine Westerweiterung von Russland zulasten von Belarus und deren Anrainerstaaten?

Putin ernst nehmen !! Bis jetzt agieren D und EU richtig

Putin will, dass RUS Großmacht ist und um sich herum ein Ring von Staaten haben, die zu seinem Einflußbereich gehören. Diese Denke mag aus 19. Jhdt sein, aber vor Napoleon u Hitler nicht unbegründet.
Also hier in BEL haben D und EU dies offenbar beherzigt und aus dem Umgang mit UKR gelernt.
Putin ist tief enttäuscht vom Westen u D, weil der Westen geglaubt hatte, RUS nicht mehr ernst nehmen zu müssen.
Dies entschudligt nicht die aggres Poltik v Putin: Krim, Abschuss der indon. Maschine, Hackerangriff auf BT, Mord im Tiergarten (Nawalny ist eine Sache der Menschen in RUS selbst).
Hier muss D nun ein Stop setzen, also Appeasement-Poltik beenden!
Die deutlichste Aggrssion gegen D ist Hackerangriff und Tiergarten-Mord. Wenn im Prozess gegen den Mörder es ziemlich klar wird, ist dies der beste Vorwand, dass D gegen Putin vorgeht und dann Northstream 2 zudreht.
Dies sind wir auch den baltischen Staaten, Polen und der EU - und in gewissem Maße der UKR schuldig.

@harry_up

Ganz einfach: Libyen wurde schon durch de Alleingang durch Frankreich verwüstet, dann gehört Frankreich der NATO und EU an, von daher wäre es ratsam Ansprache mit diesen zu halten, geschweige den das man selbst Probleme hat mit den Gelbwesten, muss man nicht den Welthüter spielen.

@ schmubu - völlig kritiklos

Ich weiß nicht ob Russland sich das leisten kann, aber die Russen können sich nicht erlauben, dass Weißrussland Richtung NATO abwandert, wie das schon mit der Ukraine passiert ist.

Wenn die Bevölkerung das will, kann Putin sich sonstwo kratzen. Da hat er keine Mitsprache.
Ich verstehe Ihr Politikverständnis nicht. Ihnen fehlt ja jegliche Distanz zu diesen autoritären Machthabern. Ist das Volk ein Diener des Präsidenten oder ist es nicht vielleicht umgekehrt?

@Barbarossa 2

Was meinen Sie, warum so einige ehemalige Ostblockstaaten trotz so einem Chaos in die EU aufgenommen wurden?

19:49 von Magfrad

Die Protestler wollen nichts mit der EU und der Nato zu tun haben

Und das wissen sie genau. Wieviel Beispiele brauchen sie eigentlich, um dieses Spiel zu durchschauen?

@ schmubu - Westen pöse - Putin gut

Eigentlich ging es mir nur darum, dass von den Krediten und Kreditabsicherungen, die Deutschland an die Ukraine leistet, bzw. geleistet hat, werden wir nichts mehr sehen.

Mag sein, anderes Thema.
Macht Putin das nicht irgendwie auch? Nur bei Putin scheinen Sie sich an eine solche Kritik dann nicht mehr erinnern zu können.
Um was geht es Ihnen denn wirklich?

von Kowalski 19:42

Wer springt für rechte Autokraten in die Bresche ?
Aber es gibt Leute die springen in die Bresche:Für Osterweiterung und Landnahme......
Ist das nicht irgendwie rechts ?

19:50 von KowaIski

Lassen sie mich raten, sie sind derjenenige, der die korrekten Wahlergebnisse vorlegen kann.Tun sie es einfach. Aber bitte ohne Spekulationen.

19:39 von Barbarossa 2

«Jetzt seien wir doch mal sachlich.
Keiner kann Weißrusslands Lebensstandart erhöhen.»

Der Lebensstandard beim Durchschnitt der Bevölkerung ist in Belarus gar nicht so schlecht. Das Gesundheitssystem bspw. wird von Internationalen Organisationen auf quasi dem Stand des weltweiten Durchschnitts eingeschätzt. Die Lebenserwartung (gerade der Männer !) ist höher als in Russland. Auch das Bildungssystem der Staatlichen Schulen ist sicher nicht "unterentwickelt".

"Richtige Armut" im Land ist auch nicht besorgniserregend weit verbreitet.
Allerdings ist die Finanzielle Ungleichheit zwischen dem weit überwiegenden Teil der Bevölkerung zu einer sehr kleinen "Oligarchen-Oberschicht" aus Staatsführung + Profiteuren weiter auseinander als in jedem anderen Land der Welt.

"Ärmlich" ist Belarus sicher nicht. "Ungebildet" ist die Bevölkerung keineswegs. Aber Entfaltung eines Lebens in Selbstbestimmung ist der gravierende Mangel im Land. Wie überall, wo der Despot das Sagen hat.

Darum geht es !

Das Thema Belarus, ein Land mit 10 Mio. Einwohnern,

beherrscht unsere Politik schon viel zu lange und zu oft. Hier wird übersehen, dass Putin immer zu Belarus und Lukaschenko stehen wird, denn er braucht sie.
Wenn in Belarus auch eine Demokratie entstehen würde, hätte Putin seinen letzten Vasallen in Europa verloren. Er müsste auch fürchten, dass die NATO in den Startlöchern stehen würde und Soldaten
dorthin schickt. Ich denke, dass Lukaschenko noch kurz an der Regierung bleiben wird und danach ein Moskautreuer Regierungschef installiert wird.
Weder die EU noch die USA können dagegen was machen.

@ anders - Putins Vorbilder

Putin will, dass RUS Großmacht ist und um sich herum ein Ring von Staaten haben, die zu seinem Einflußbereich gehören. Diese Denke mag aus 19. Jhdt sein

Nein, aus dem 20. Jahrhundert. UdSSR. Vasallenstaaten. Frühling. Panzer.

19:58 von Hackonya2

Sie haben es messerscharf erkannt. Meine Hochachtung.

19:59 @Barbarossa 2

Also ich habe da noch Bedarf an Beispielen. Ich durchschaue das nicht.

Ich sehe nur,
dass die Menschen gegen Wahlbetrug und Demokratie auf die Straße gehen und dafür zu 100en verhaftet werden.

Gestern bis 19:00 etwa 400.

@ Bernd Kevesligeti

Aber es gibt Leute die springen in die Bresche: Für Osterweiterung und Landnahme......
Ist das nicht irgendwie rechts ?

Zweifellos. Aber das werfen Sie mir jetzt nicht vor? Oder?

@fathaland slim

Diese Entfernungen spielen im Grunde nur eine untergeordnete Rolle. Hauptsache es gibt Feinde und manche machen Reibach bei der "notwendigen Aufrüstung". Jeder weiß, das eine Antwort kommt, wenn man was abschießt in Richtung Moskau.

@teachers voice - Alternative zu Lukaschenko

19:46 von teachers voice:
"Wenn der Lukaschenko ja nicht will. Da kann der Putin ja dann auch nichts dafür. Was will er denn machen?"

Das weiß ich auch nicht. Vielleicht zaubert Putin eine Alternative aus dem Hut, die Lukaschenko ablöst, aber die Bindung an Russland hält. Das wäre ein denkbarer Kompromiss, auf den auch das weißrussische Volk eingehen könnte.

Das russische Interesse an einem weiteren "failed state" in unmittelbarer Nachbarschaft dürfte kaum größer sein als das eines weiteren NATO-Staates.

@ Bernd Kevesligeti

Wenn jemand Putin oder Lukaschenko schönredet und die Manipulation von Wahlen rechtfertigt, das ist mit einer emanzipatorischen, kritischen, sozialen und linken Einstellung nicht kompatibel.

Es ist doch sch...egal, ob das möglicherweise ein Vorteil für den Westen sein könnte. Ich kann doch einfach nicht manipulierte Wahlen abnicken, wenn ich auch nur einen Funken kritisches Denken im Kopf hab.

@ Barbarossa 2

Sind Sie wirklich bereit, die Manipulation einer Wahl hinzunehmen, nur damit die EU oder wer auch immer keinen scheinbaren strategischen Vorteil hat?
Falls ja, sollten Sie sich ...

@ Old Lästervogel - Ist das ein Naturgesetz?

Wenn in Belarus auch eine Demokratie entstehen würde, hätte Putin seinen letzten Vasallen in Europa verloren.

Kann Russland nicht mit einem demokratischen Belarus befreundet sein?

@Wilhelm Schwebe 19:54

Merkel agiert da richtig. Zugucken ist keine Lösung. Sie mischt sich auch nicht ein. Einmischen ist genau die Art und Weise was Wladimir Putin macht in dem er Lukaschenko mit Geld zuschüttet.

20:02 von Bernd Kevesligeti

«Aber es gibt Leute die springen in die Bresche:
Für Osterweiterung und Landnahme......»

"Landnahme". Gar noch mit Soldaten in Schicker Uniform, Tollem Helm auf dem Kopf, und Vorderlader in der Hand.

Sind Sie sicher, dass Sie auch im richtigen Jahrhundert mitdiskutieren? Oder nicht eher zu den Zeiten der Kolonialmächte in Südamerika, oder in Afrika, verharren. Also so etwa von Beginn des 16. bis zum Ende des 19. Jahrhunderts.

Diese vermaledeiten Zeitschleifen.
Die können ganze Jahrhunderte zurückdrehen.

Für eine (potentielle) Aufnahme von Belarus in die EU müsste erst mal sehr vieles im Land entwickelt werden. Rechtsstaat, Justizverwaltung, Wirtschaftliches, und einiges anderes mehr dazu. Diese Frage stellt sich aktuell gar nicht … und auch nicht in 3 Jahren. Außerdem müsste eine Regierung in Belarus den (potentiellen) Beitritt erst einmal beantragen. Gar nichts in Belarus "ist dafür aktuell gegeben".

Zustimmung zum Beitritt müsste dann auch noch einstimmig 27-stimmig sein.

Am 14. September 2020 um 19:49 von teachers voice

" >>Jetzt seien wir doch
mal sachlich. Keiner kann Weißrusslands Lebensstandard erhöhen.<<

Mal ganz sachlich: Doch! "

Bleibt die Frage wie, lassen Sie doch mal hören.

Es gibt widerstreitende Gruppen unter den Protestlern.

@19:59 von Barbarossa 2
Die Einen, darunter offensichtlich die verhaftete Oppositionsführerin, wollen tatsächlich demokratischere Verhältnisse und gute Beziehungen zu Russland.
Eine andere Gruppe bekommt Geld aus dem Westen, und fordert sogar noch mehr.
Und die fürchtet wohl Putin zu Recht. Wie am Beispiel der Ukraine zu sehen ist.
In der Ukraine hat sich der Lebensstandard um ein Drittel gesenkt. Durchschnittseinkommen heute unter 200€/Monat.
Rechtsradikale Battaillons mussten sogar in die Armee aufgenommen werden. Die Gewalt im Lande ist erheblich. Juden können nicht sicher leben. Vgl. ein einschlägiges Urteil des Landgerichts Frankfurt.

@Barbarossa2 19:59

Wissen Sie was ich durchschaue? Wie Sie und andere hier diesen Protest für ihre Westabneigung und den Hass auf die Nato missbrauchen. Stellen Sie mich nicht als jemanden Dummen dar, ich erkenne ganz genau was dort vorgeht. Keine EU Flaggen, Keine Nato Flaggen. Die einzigen die von Nato und EU faseln sind Foristen hier die in ihrer Lukaschenko und Putin Jublerei jegliche Objektivität verloren haben.

@ Nachfragerin - Sind wir mündige Bürger oder Pappnasen?

Vielleicht zaubert Putin eine Alternative aus dem Hut, die Lukaschenko ablöst, aber die Bindung an Russland hält. Das wäre ein denkbarer Kompromiss, auf den auch das weißrussische Volk eingehen könnte.

Ob Sie darüber auch mal nachgedacht haben? Ich zweifle.
Wenn die Bundestagswahl bei uns einfach abgesetzt würde und Viktor Orban uns irgendeine Pappnase vorsetzen würde mit "so, und der regiert euch jetzt ...", dann würden wird das doch auch nicht wirklich sexy finden. Oder?

Natürlich warnt Putin ...

... vor Einmischung aus dem Ausland. Aber ich bin sicher, dass er es hasst, von Lukaschenko in diese Situation gebracht worden zu sein.

Aber, man sieht es klar, noch taktiert Putin. Einerseits gratuliert er Lukaschenko zum Wahlsieg, andererseits sagt er, dass die Wahl nicht optimal gelaufen sei. Das ist für seine Verhältnisse sehr deutlich, er vermeidet es, klare Zusagen zu machen und Bekenntnisse abzugeben, jedenfalls keine, die man nicht später relativieren kann.

Er wird Lukaschenko nicht bis zur letzten Patrone verteidigen, aber er wird auch nicht freiwillig auf russischen Einfluss verzichten.

von Kowalski 20:12

Mit einer "kritischen,sozialen und linken Einstellung",sind Ihre Kommentare kaum zu vereinbaren.

@Nachfragerin 20:11

Ich werde Ihnen mal was sagen. Russland ist selbst Schuld, dass die Ukraine keinen Bock mehr hatte und die Menschen dort diese Abhängigkeit zu Russland nicht mehr wollen und zwar mehrheitlich. Wenn man jetzt nicht schnell Lukaschenko absägt und jemanden neuen installiert, dann hat man auch das belarussische Volk gegen sich. Putin und die Russische Regierung stellen sich selbst ein Bein indem sie Leute wie Janukowitsch und Lukaschenko stützen. Dafür bekommt man eben am Ende die Quittung.

20:26 von krittkritt

Die Ukraine scheint in Ihrem Ansehen nicht sehr hoch zu stehen. Denn Sie malen mal wieder den Teufel an die Wand und benutzen die Farben, die Ihnen die kremltreue Presse vorgibt.

von schabernack 20:26

Sie wissen was abgeht.Sonst würden Sie nicht so reagieren.
Sehr satirisch aber irgendwie wie getroffen.

Sie könnten Dieter Nuhr Konkurrenz machen.Aber keine inhaltliche.

Magfrad 20.24

Wenn ich es richtig gelesen habe, geht es um einen Kredit von 1,5 Mrd.$, rückzahlbar. Und Sie schreiben Putin schütte L. mit Geld zu???
Das wäre in D nicht mal der Erwähnung wert, eher eine Rundungsdifferenz.;-)
Schauen Sie mal, was da warum in alle Richtungen fließt und meist nicht rückzahlbar.

@ Nachfragerin

Das russische Interesse an einem weiteren "failed state" in unmittelbarer Nachbarschaft dürfte kaum größer sein als ...

Wird man denn ein "failed state", wenn man faire und ehrlich ausgezählte Wahlen fordert? Wenn der Kandidat Präsident wird oder bleibt (kann ja sein), der ehrlich die meisten Stimmen hat? Ehrlich und ohne Manipulation?

20:26 @krittkritt ...Es gibt widerstreitende ....

"... Eine andere Gruppe bekommt Geld
aus dem Westen, und fordert sogar noch mehr. ... "

Wenn Sie uns jetzt noch verraten,
wer diese Gruppe anführt,
das wäre spannend.

Am besten mit Quellenangabe.

Oder ist diese Gruppe Ihrer Phantasie entsprungen ?

20:27 von Magfrad

Auf Grund meines hohen Alters, und weil ich als Ostdeutscher den USA zu keinerlei Dank verpflichtet bin, habe ich das ganze strategische Prozedere gegen UdSSR und dann Rußland genau verfolgt. Und richtig, unsere Meinungen gehen da weit auseinander. Ich gebe aber auch zu, daß sie die USA noch nie als Friedensbringer glorifiziert haben.

Am 14. September 2020 um 20:02 von KowaIski

< Macht Putin das nicht irgendwie auch?
Ja, klar.
Aber nicht von meinem Steuergeld, darüber sollen sich dann die Russen aufregen (übrigens, das tun die auch).

< Um was geht es Ihnen denn wirklich?
Um die Wahrheit, Ehrlichkeit und Gerechtigkeit. ich mag die westliche Heuchelei nicht, ich möchte, dass die Sachen beim Namen genannt werden, und ich möchte, dass meine Kinder in einer gerechten Welt aufwachsen.

@anders - Sie wollen den Gashahn zudrehen?

19:55 von anders:
"Die deutlichste Aggrssion gegen D ist Hackerangriff und Tiergarten-Mord."
> Ein Hackerangriff, für den zahlreiche Urheber in Frage kommen, und ein Mord an einer Person, die unter anderen Umständen als "Terrorist" bezeichnet würde - wenn das die deutlichsten Aggressionen sind, die Ihnen einfallen, verstehe ich Ihre Aufregung nicht.

"Wenn im Prozess gegen den Mörder es ziemlich klar wird, ist dies der beste Vorwand, dass D gegen Putin vorgeht und dann Northstream 2 zudreht."
> Das klingt ein wenig wirr. Vielleicht ist es Ihnen nicht bewusst, dass NS2 russisches Gas kostengünstig nach Deutschland liefern soll. Wir können dasselbe Gas auch über NS1 beziehen. Russland wird das egal sein, da die Transitgebühren vom Endkunden - also uns - bezahlt werden.

re 20:26 wenigfahrer: Danke für die Frage!

>>Am 14. September 2020 um 19:49 von teachers voice
" >>Jetzt seien wir doch
mal sachlich. Keiner kann Weißrusslands Lebensstandard erhöhen.<<

Mal ganz sachlich: Doch! "

Bleibt die Frage wie, lassen Sie doch mal hören.<<

Mich wollen Sie „mal hören“ lassen? Ich glaube nicht, dass es hier auf mich ankommt.

Nein, den Lebensstandard in Belarus können die Bürgerinnen und Bürger in Belarus erhöhen. Und wie! Man muss sie nur lassen und nicht glauben, es gäbe nur die Alternative Lukaschenko oder „Chaos“, wie uns hier ein krittischer Forist permanent einzutrichtern versucht.

Belarus schreit nach Aufbruch und Entwicklung. Man muss sie nur lassen - aber das fällt einigen sehr sehr schwer. Entweder aus fehlendem Vertrauen in die Gestaltungskraft der Menschen - oder eben umgekehrt aus Angst vor genau dieser Gestaltungskraft.

Die meisten Beiträge sind einfach aus dem Gefühl heraus

Eine Exakte Recherche zeigt eindeutig das Putin leider in Recht ist, wenn er Geld und wirtschaftliche Hilfe gewährt, weil es dafür einen Vertrag gibt aus Zeiten von Jelzin.
Weiterhin existiert ein militärisches Bündnis, die OVKS, wo noch mehrere Staaten dran beteiligt sind, was ebenfalls einen Truppeneinsatz legalisieren würde, bei einer Hilfeanforderung der Regierung.
Auch dieses Bündnis existiert aus Vor Putin Zeit.
Ob es uns nun gefällt oder nicht das sind Verträge . Von anderen Ländern fordern wir auch das sie eingehalten werden.
Im Wirtschaftsbereich EU werden auch Gelder verteilt, wo wir nicht wissen was damit wirklich passiert.
Wir sollten in D. Das eine Meinung, nicht nur von Gefühl bestimmt wird.
Ein L.wird nicht abtreten, und Äußerungen von Fr. T. gegen Russland für Europa helfen der Opposition nicht.
Es wäre sinnvollereinen Oppositionsführer zu finden, mehr demokratisch aber eben nicht westorientiert dann wird auch Putin nicht mehr L. protegieren

20:29 von Bernd Kevesligeti

@Kowalski, 20:12

«Mit einer "kritischen, sozialen und linken Einstellung",
sind Ihre Kommentare kaum zu vereinbaren.»

Und Ihre ständigen Rechtfertigungsversuche für alles +1, was Despoten auf der ganzen Welt so treiben, verhöhnt andauernd jede Art von kritischer, sozialer, und linker Einstellung.

Am 14. September 2020 um 19:57 von KowaIski

< Ich verstehe Ihr Politikverständnis nicht.

Meine Politikverständnis bildet sich auf der Grundlage von Informationen aus mehreren Quellen, folgende Analyse, und Bildung der eigene Meinung.

Wollen wir mal die Rhetorik auslassen, und uns den Fakten wenden?

An den Wahlen in Weißrussland haben ca. 6,9 mill. (6.900.000) Weißrussen teilgenommen - die Zahl ist offiziell und öffentlich.

An den Tagen mit wirklich sehr viel Protesten in Weißrussland waren landesweit ca. 150T Leute auf de Straße.

Selbst wenn wir die Zahl von 150.000 Demonstranten Landesweit nehmen, sind das immer noch nur 2,2% der Wähler (nicht der Bevölkerung, sonst wird es noch weniger, wir lassen das aber).

Also, an den Protesten beteiligen sich 2,2% Wähler.
Sie reden über die ganze Bevölkerung ?
Wo ist denn Ihr Politikverständnis?

Hilflose Lobhudelversuche

Querfrontaffine Onlinegrabenkämpfer, die schon mal ehrfürchtig bei Pegida o. neulich vor der russ. Botschaft nach ihrem Führer rufen, wollen seit Wochen in den Foren dt. Medien wieder die gute alte Zeit nach 2014 (Ukraine) aufleben lassen.

Selbst die krudesten Stunts vom Old Kolchosen-Schwurhand Luka, korrupt bis Oberkante Schnauzbart, mit Ak-47 in der Hand, werden abgefeiert, während dessen maskierte faschistische Rollkommandos friedliche Protestierer misshandeln.

Vlad kündigt schon mal Nachschub "kleiner grüner Männchen" an, die im Panzer-Urlaub sich über die Grenze "verirren werden". Zum Glück fliegen aktuell wg Pandemie kaum Flieger von Holland nach Malaysia.

Es wird nicht gelingen die Welt davon zu überzeugen, das allsonntäglich 150.000 friedliche Frauen, Männer , Jugendliche auf den Straßen von Minsk CIA- o. BND-gesteuerte Agenten sind.

Die Sympathie-Offensive hiesiger Rechtsaußen- Foristen für Autokraten aller Art, BLR, RU, China, Trump ist entlarvend ... und peinlich.

@schmubu - Spiel auf Zeit

19:14 von schmubu:
"Die Proteste werden weiterhin unterdrückt, und mit der Zeit laufen sie von allein aus, diese Tendenz kann man jetzt schon beobachten."

Ist das wirklich so? Ich hätte die Ursache dieser Beobachtung in der rückläufigen Berichterstattung gesucht, die mit der Vergiftung Nawalnys ein anderes dankbares Thema gefunden hat.

Nach der jüngsten Zunahme der Repressalien gegen die Demonstranten hätte ich eine Eskalation der Situation erwartet. Vielleicht fehlt hierfür aber auch die Unterstützung aus dem Ausland und es kommt wirklich so, wie Sie vermuten. Dass Lukaschenko auf Zeit spielt, steht ja außer Frage.

20:45 @ Magic.fire

"... wäre sinnvoller[ ] einen Oppositionsführer zu finden, mehr demokratisch aber eben nicht westorientiert ..."

Ja,
wäre sehr sinnvoll.

Nur leider hat die Lukaschenko vor
und nach der Wahl verhaften lassen.

Ganzen seinem
"demokratischen" Sinne.

Heute wurde ein weiteres Mitglied des Koordinierungsrates verhaftet, Konstantin Titov.

Am 14. September 2020 um 20:30 von Magfrad

< Russland ist selbst Schuld, dass die Ukraine keinen Bock mehr hatte

nun ja, USA haben ja nur ein bisschen - mit 5 Milliarden Dollars geholfen...

re MagicFire: Teildemokratie

>>Ein L.wird nicht abtreten, und Äußerungen von Fr. T. gegen Russland für Europa helfen der Opposition nicht.
Es wäre sinnvollereinen Oppositionsführer zu finden, mehr demokratisch aber eben nicht westorientiert dann wird auch Putin nicht mehr L. protegieren<<

Dann machen wir doch eine Teildemokratie: Freie Wahlen - aber nur mit ausgesuchten Kandidaten!

Und dann hat man alles: Eine demokratisch genannte Wahl und immer genau den Herrscher, den man haben will!

Verblüffend einfach, diese Idee! Sieht aus wie eine Demokratie - ist aber keine!

Das da noch keiner drauf gekommen ist...

Putin

Putin ist ein ganz böser, der unterstützt trotz Kashoggi Mord Saudi Arabien.

20:33 von Bernd Kevesligeti / @schabernack, 20:26

«Sie wissen was abgeht. Sonst würden Sie nicht so reagieren.
Sehr satirisch aber irgendwie wie getroffen.
Sie könnten Dieter Nuhr Konkurrenz machen. Aber keine inhaltliche.»

Gar nicht auch nur einen Deut besser als andere Interessierte, die weder Russisch noch Belarus als Sprachen sprechen, verstehen, lesen können. Gar nicht mehr weiß ich über das Bescheid, was sich in Belarus in den Wochen nach der Wahl abspielt. Ich bin auf allgemein zugängliche Quellen der Information angewiesen. Da meine Fremdsprachenkenntnisse aber gut in mehreren sind. Gehen auch englisch-, oder fanzösischsprachige Quellen.

Mein Orientierungspunkt bei jeder Art von Comedy ist nicht Dieter Nuhr.
Weder stilistisch … noch inhaltlich.

Es sind Martin Sonneborn & die Satire-Zeitschrift: "Titanic". Sowie Carolin Kebekus. Nicht nur, aber sie vor allem wegen "Lokalkolorit". Und der Tatsache, dass es so gut wie keine andere Mundart als die Kölsche Sprache gibt, in der man Satire sooo gut ausdrücken kann …

@KowaIski - "Pappnasen" & Demokratie

20:28 von KowaIski:
"Ob Sie darüber auch mal nachgedacht haben? Ich zweifle."
> Ich versichere Ihnen, dass sich keine meiner Zeilen von selbst schreibt.

"Wenn die Bundestagswahl bei uns einfach abgesetzt würde und Viktor Orban uns irgendeine Pappnase vorsetzen würde mit 'so, und der regiert euch jetzt ...', dann würden wird das doch auch nicht wirklich sexy finden. Oder?"
> Wenn diese "Pappnase" in einer freien Wahl eine größere Zustimmung erhielte als die aktuelle Regierung, dann wäre das vielleicht nicht "sexy", aber durchaus demokratisch.

Putin will, dass RUS Großmacht ist und um sich herum ein Ring vo

< Putin will, dass RUS Großmacht ist...
Mit dem Erkenntnis sind Sie ca. 10 Jahre zu spät, Russland ist bereits Großmacht, wer von den Politikern das nicht erkennt hat, ist selber Schuld.

< und um sich herum ein Ring von Staaten haben, die zu seinem Einflußbereich gehören.

Das ist eine ziemlich naive und primitive Vorstellung.
Denn jedem ist klar, dass das Heute nicht möglich ist. Lettland, Ukraine, Georgien - der Zug ist längst abgefahren.
Man kann viel über P sagen, aber dumm und naiv ist er garantiert nicht.

Also, was soll Ihr Kommentar bedeuten, klären Sie mich doch auf!

re 20:57 realitychecker: Volltreffer

Dieser Kommentar entschädigt für viele viele Kommentare, die man heute hier lesen musste. Kommentare, in denen das Offensichtlichste übersehen und das Absurdeste zur Normalität erhoben wurde.

Nur weil man einen Diktator nicht Diktator nennen und Demokratie nicht einfach gut und richtig finden darf.
Dabei will erklärtermaßen Niemand - absolut Niemand - in einer Diktatur a la Putin leben und jeder - absolut jeder - die Freiheiten unserer Demokratie genießen.

21:04 von Nachfragerin

«Wenn die Bundestagswahl bei uns einfach abgesetzt würde und Viktor Orban uns irgendeine Pappnase vorsetzen würde mit 'so, und der regiert euch jetzt ...', dann würden wird das doch auch nicht wirklich sexy finden. Oder?

«> Wenn diese "Pappnase" in einer freien Wahl eine größere Zustimmung erhielte als die aktuelle Regierung, dann wäre das vielleicht nicht "sexy", aber durchaus demokratisch.»

Wenn die Bundestagswahl ab-, und eine Pappnase stattdessen vorgesetzt wird (würde). Dann kann (!) das gar nicht demokratisch sein.

Das erklärt sich nun wohl auch Ihnen ohne weitere Worte von ganz alleine.

Macht das nicht im Grunde jede Partei

Egal welches Land sie nehmen?
Die Parteien wählen die Kandidaten für die die Direktwahl wo sie glauben zu gewinnen, welche dann auch die Parteilinie vertreten. Sie haben dann im Grunde nur die Wahl , wählen oder nicht, wenn ihn der Kandidat nicht gefällt..aber kein dienten Einfluss wer aufgestellt wird.
Außerdem ist Politik niemals schwarz weiß, die ist nur in den Köpfen von immer mehr Leuten, "bist du nicht meiner Meinung, bist du rechts, links ,Verschwörer, Leugner und so weiter" Politik ist im Grunde genommen immer viel mehr grau und manchmal muss man leider Einen Umweg machen um ans Ziel zu kommen.

17:29 von Bernd Kevesligeti

"Und vermutlich auch mit Energielieferungen.Ein 1,5 Schulden Milliarden Dollar-Kredit,offenbar kann sich Russland das leisten."

- Russland erlässt afrikanischen Staaten 11,3 Milliarden
Dollar ( Junge Welt 9.Juni 2007 )

- "Russland erlässt Afrika 20 Milliarden Schulden – Russland-
Afrika-Gipfel in Sotschi" ( Anti-Spiegel 24.Okt.2019 )

- Russland hat der Mongolei offenbar Schulden in Höhe
von etwa 10 Milliarden US-Dollar erlassen ( taz - Archiv )

- Russland erlässt Kuba 90 Prozent der Schulden
32 Milliarden US-Dollar der umfassenden Verschuldung
sollen abgeschrieben werden, sagte der russische
Außenminister Sergej Lawrow

-Russland erlässt seinem verarmten und isolierten
Nachbarn Nordkorea fast die gesamten Schulden aus der
Sowjetzeit in Höhe von elf Milliarden ( FAZ -net 18.09.2012

- Russland erlässt Afghanistan Agenturberichten zufolge im Februar Schulden über rund acht Milliarden Euro
( ntv 26.Dez. 2006)
Fortsng . folgt

@ 20:50 von schmubu

Sie glauben wirklich, dass 80% Lukaschenko gewählt haben??? Na, so wie bei Ihnen damals in der DDR, nicht wahr? Komisch - waren sicher auch nur 2% Demonstranten 1989 in der DDR? ;-)

von schabernack 20:46

Aber inhaltlich gehen Sie nicht darauf ein,was der Forist Kowalski schreibt.

Da haben sie recht

Das zeigt wie entrückt L. der Realität ist.
Für mich wäre die Gruppierung um Frau K. eine realistische Option.
Viel liest man leider nicht wie sich die einzelnen Gruppierungen das Land nach der Wahl vorstellen.
Zumindest kämpft sie bei Gefahr fürs eigene Leben für mehr Demokratie, und die Gründung einer Partei..nicht ungefährlich..zeigt das sie sehr wahrscheinlich weiter denkt.

20:57 @realitychecker

"... Vlad kündigt schon mal Nachschub "kleiner grüner Männchen" an, die im Panzer-Urlaub sich über die Grenze "verirren werden".  ..."

Diese Männchen,
als Touristen verkleidet, sind schon da.

Vgl. TS
"https://kurzelinks.de/5v2r"

Ca. 30 hat Hr
Lukaschenko
ganz verärgert festnehmen lassen und dann nach Hause geschickt (vertraglich vereinbart)

Aber ca. 170 sind wohl noch da.
Und die haben nicht nur Urlaubsklamotten dabei.

von Rolf-Dieter Win....21:24

Ja,daß ist eine Aufzählung,eine Information.
Mit dieser Herangehensweise werden in den internationalen Beziehungen neue Maßstäbe gesetzt.Eine Politik des neuen Denkens.
Ähnliches wird man von anderen nicht hören.

@Schmubu 21:11

Und Belarus wird folgen und wissen Sie warum? Weil Putin es nicht auf die Reihe bekommt auf die richtigen Leute zu setzen. Die Tatsache, dass er Lukaschenko der in Belarus nichts im Griff hat mit Geld beglückt sagt alles. Damit hat Putin dann komplett beim belarussischen Volk verspielt. Durch solche Dummheiten verliert Russland dann eben noch mehr Macht und der Machtbereich wird kleiner. Wie ich schon sagte, man ist selbst Schuld.

21:11 von schmubu

«Russland ist bereits Großmacht,
wer von den Politikern das nicht erkennt hat, ist selber Schuld.»

Ohne jede Frage des Zweifels ist Russland Militärische Großmacht. Eine von dreien weltweit. Auch ohne Zweifel ist Russland Großmacht an Bodenschätzen. Dies ist wegen der gigantischen Größe der Landesfläche aber auch nicht anders zu erwarten. Alles andere in dieser Richtung wäre mindestens ein mittelgroßes Wunder.

Weiterhin ist Russland Großmacht in Wetraumtechnologie.
Hier wahrscheinlich die fähigste, die es überhaupt gibt. Ohne Baikonur + Russische Raketen wäre der Betrieb der ISS nach dem Ende der "Space Shuttles" aus den USA gar nicht möglich gewesen. Auch im Bau von AKWs verfügt Russland über viele Kenntnisse im Sinne einer Großmacht.

So gegeben, ist es um so erschreckender, welch Klägliche Kleinmacht Russland in so gut wie allen anderen Aspekten von Witrschaft & Produktionsgütern ist.

Deswegen auch die arge gefühlte Not von Putin.
Als Aggressiver Rambo auftreten zu müssen !

@ 21:12 von teachers voice re 20:57 realitychecker: Volltreffer

Liebe Foristen, Sie haben so Recht... in dem von den Putin/Lukaschenko Fans so gelobten Land, könnten sich niemand kritisch äußern... aber unsere Demokratie hält die paar Diktaturanhänger aus - hier tummeln sich die wenigen Unzufriedenen, wählen werden dann alle - dann sind die Demokratiefeinde wieder nur wenige - was ein Glück!

Mit der von den Menschen

Mit der von den Menschen gewählten Opposition redet Lukaschenko nicht, stattdessen setzt er auf Putin - gegen sein Volk.

20:41 von Nachfragerin

Nachfragerin mit ihrem Beitrag von 20:41 verniedlicht in meinen Augen den Hackerangriff auf den BT und den Tiergarten-Mord.
Den im Tiergarten ermordeten Georgier Changoschwili würde ich nach Studium von https://de.wikipedia.org/wiki/Mordfall_Selimchan_Changoschwili eher als Freiheitskämpfer bezeichnen und nicht als Terrorist. Ein Terrorist versucht mit Methoden der Gewalt, Angst und Schrecken in der Zivilbevölkerung zu verbreiten.
Putin behauptet ohne Beweise, dass Changoschwili ein Terrorist ist.

Wenn wir Deutsche Gas nur über NS 1 beziehen, muss der andere Teil wie bisher über UKR fließen und die bekommen dafür Transitgebühren. Beim Gasfluß über NS2 sackt Putin sich den Großteil der Transitgebühren ein.
Damit würde Deutschland Nawalny und anderen in den Rücken fallen, die sich dagegen wehren, dass sich eine kleine Clique um Putin die Taschen voll Geld hauen, sich am russ. Volk bereichern!!

@Barbarossa 2 20:44

Ja wir haben da sicher Meinungen die weit auseinander gehen. Ich kenne Russland durch meine Ehefrau die Russin ist und ihre Familie und etliche Besuche in Russland. Ich war auch in der damaligen UdSSR und kann beide Staaten gut beurteilen. Ich werden die USA auch nicht als Friedensbringer glorifizieren. Beide Staaten USA und Russland (leider beide mit unfähigen Regierungen) geben sich nichts.

Am 14. September 2020 um 21:25 von Glücklicher Leser

< Sie glauben wirklich, dass 80% Lukaschenko gewählt haben?

Nein, das glaube ich nicht.
Ich habe auch nie behauptet, dass ich daran glaube.
Haben Sie die Grundgedanke meines Kommentars nicht verstanden?
Fragen Sie doch, ich erkläre es Ihnen gerne.

@ schmubu 17:48

Weißrussland droht nicht in Richtung der NATO abzuwandern. Auch die Ukraine ist nicht Mitglied der NATO geworden. Allerdings droht Russland, dass sich Weißrussland gegenüber Russland wirtschaftlich und politischer unabhängig macht. Vielleicht beschleunigt Putin diese Entwicklung, indem er sich auf die Seite des Diktator Lukaschenko und gegen die Menschen in Weißrussland stellt.

Putin warnt vor der Einmischung

aus dem Ausland, und ist selbst eine ausländische Macht, die sich wieder einmal einmischt. Krankhafter Wahn und furchtbare Angst vor Kontrollverlust in eigenen russischen Landen nenne ich das.

@schmubu 20:58

Man muss die Kirche im Dorf lassen. Auch ohne diese angeblichen 5 Milliarden Dollar hätte Janukowitsch in der Ukraine politisch nicht überlebt. Der Freiheitsdrang der ukrainischen Bevölkerung war dafür zu stark.

Am 14. September 2020 um 21:36 von schabernack

< welch Klägliche Kleinmacht Russland in so gut wie allen anderen Aspekten von Witrschaft & Produktionsgütern ist.

Bei dem Begriff "Großmacht" geht es nicht darum, wer die besseren Smartphones baut oder bequemerer Unterhose näht. Wir reden über die Weltpolitik, nicht über den Mangel vom Parmesan in einem 200km von Moskau entfernten Dorf. :)

„Wenn Belarus fällt, ist Russland als nächstes dran!“

Über solche Aussagen, die man auch hier immer wieder lesen kann, kann ich nur den Kopf schütteln.

Das russische System mit dem in Belarus zu vergleichen ist ziemlich abwegig. Außerdem hat Russland nicht darum gebeten, eine Diktatur vor der Nase gesetzt zu bekommen. Es hat sich historisch so ergeben. Russland hat sich mit einer demokratischen Ukraine mehr oder weniger arrangieren können. Das änderte sich erst, als man den Einfluss der von Russischsprachigen dominierten „Partei der Regionen“ zerschlagen hatte, was die Voraussetzung für eine geopolitische Neuorientierung der Ukraine war.

Dergleichen wäre dann schon im Hinblick auf Belarus für Moskau bitter, steht aber überhaupt nicht zur Debatte.

Russland könnte auch ganz gut damit leben einen Nachbarn wie zB Frankreich zu haben. Und ist Frankreich etwa keine Demokratie ?

Wenn nur ca. 2 % der Wähler ...

... demonstrieren,
friedlich, fröhlich, voller Elan ...
... eigentlich völlig ungefährlich für Lukaschenko. ...

Warum lässt Lukaschenko dann so viele Menschen verhaften,
verschwinden,
foltern?

Gerade habe ich einen Filmbericht...

des Gespräches Lukaschenko-Putin gesehen.

Täuscht mich der Eindruck, dass Putin sich gewunden hat vor Unwohlsein?

/// Am 14. September 2020 um

///
Am 14. September 2020 um 21:53 von harry_up
Gerade habe ich einen Filmbericht...

des Gespräches Lukaschenko-Putin gesehen.

Täuscht mich der Eindruck, dass Putin sich gewunden hat vor Unwohlsein?///
.
Den Eindruck hatte ich auch. M.E. ist Putin in der Zwickmühle: unterstützt er weiterhin Lukaschenko verscherzt er es sich zunehmend mit der russlandfreundlichen Belarus Bevölkerung. Er sollte sich besser mit der Demokratisierung des Nachbarlandes abfinden. Die Kreml-kritische Opposition im eigenen Land hat er ja gut " im Griff ".

21:27 von Bernd Kevesligeti / @schabernack, 20:46

«Aber inhaltlich gehen Sie nicht darauf ein, was der Forist Kowalski schreibt.»

Nö … warum auch sollte ich das tun.
Wenn ich Ihnen zu Ihrem Beitrag was sagen will.

Täte ich @Kowalski was sagen wollen.
Täte ich ihm entgegnenen.
Und nicht inhaltlich zu Ihren Beiträgen was sagen.

Anderen in diesem Kommentarbereich "antwortete" ich auch nicht.
So wie u.a. nicht @teachers voice & @realitychecker. Die beide sehr realistische Einschätzungen der Lage in Belarus schildern.
Die ganz ohne Brillen der Schönfärbung von Despot auskommen.

Und auch ganz ohne ständig wiederholtes Mantra von irgendwem "Westlich", der sich Belarus möglichst schnell & möglichst umfangreich "unter den Nagel reißen will".

Bis vor einigen Wochen wusste ich, wo Belarus liegt, wie die Hauptstadt heißt, welche 2 Sprachen Russisch + Belarus man dort spricht. Und dass der Despot gerne Eishockey spielt. Wie gut … weiß ich nicht.

Seit Despot wütet, versuche ich, Infos zusammenzutragen.
Warum genau nun & wie tut er das ?

21:53 von harry_up

«Gerade habe ich einen Filmbericht …
des Gespräches Lukaschenko-Putin gesehen.
Täuscht mich der Eindruck, dass Putin sich gewunden hat vor Unwohlsein?»

Habe ich nicht gesehen. Normalerweise ist doch gerade Herr Putin:
"Master of the Pokerface".

Dem man gar nicht ansieht, was die tatsächlichen seine Anliegen sind.

von schabernack 21:36

Sie sind ja ein Weltenerklärer.Aber Sie vergaßen bei der Wirtschaft noch die Weizenexporte,mit der daß Land ziemlich an der Weltspitze steht.
Und Sie vergessen die Vergangenheit des wirtschaftlichen Raubzuges,der ursprünglichen Akkumulation,auch Couponprivatisierung genannt.Da gab´s viel Elend,daß Sterbealter sank erheblich.
Und gegenüber den aggressiven Rambo´s zahlen die seit ein paar Jahren mit gleicher Münze....
Und das ist es,was hier nicht gut ankommt.

Am 14. September 2020 um 21:41 von anders

< Selimchan_Changoschwili eher als Freiheitskämpfer bezeichnen

Selimchan Changoschwili war Feldkommandeur einer Truppe von 60 Schläger. Seine Truppe war Schamil Bassajew unterstellt - ein islamistischer Terrorist und Rebellenführer, der für zahlreiche Anschläge und bewaffnete Überfälle verantwortlich war. Er war einer der Organisatoren der Geiselnahme in eine Schule in Beslan am 1 September 2004. Während diese Geiselnahme und darauf folgende Befreiungsaktion wurden 334 Leute getötet, darunter 186 Kinder.
Ich hoffe, Bassajew wird ewig in der Hölle schmoren.

Die Truppe von Changoschwili hat an mehreren Angriffen an den Militär und Polizei in Tschechien und Inguschetien teilgenommen. Auf seinem Konto sind 98 Tote und 104 verletzte Polizisten und Armee-Offizieren.
Er hat russische, tschechiesche, inguschetiesche und abchasische Polizisten getötet, teils eigenhändig.
Er war einer der Organisatoren der Bombenexplosion in Moskau Metro.

Sie nennen ihn Freiheitskämpfer?!!!
WAS SIND SIE?

Janukowitsch war Wahlsieger - von der OSZE bestätigt.

@21:47 von Magfrad
Der von den USA gewünschte Ministerpräsident Jazenjuk bekam 6,69%.
Die 5 Milliarden $ wurden von Victoria ("f.. the EU") Nuland in einem Telefonat genannt.Dazu kommen Soros-Organisationen. Der alte Herr rühmte sich in einem Interview des Anteils "seiner" "NGOs".

Janukowitsch war bereit, sich auch vorzeitigen Neuwahlen zu stellen. Unter Vermittlung u.a. D.s war dafür auch eine Abmachung unterschrieben.
Die Putschisten haben die Abmachung gebrochen und die Verfassung dazu.

22:35 @schabernack @harry_up

Ich habe den Bericht auch nicht gesehen.

Dafür hielt ich bis jetzt Putin auch für einen Machthaber mit Pokerface.

Ich denke,
er hat eben anderen Ärger an der Backe und muss Lukaschenko erst mal "still-legen".

Den Ärger hat er vermutlich mit den Oligarchen,
oder einem ganz bestimmten,
Yevgeny Prigoshin.

Über diesen dicken Kumpel hat er möglicherweise die Kontrolle verloren.
Und dieser dicke Kumpel hat eine Stinkwut auf A. Navalny.

Wess' Brot ich ess' ...

dess' Lied ich sing'. Da wird sich L. noch umschauen, mit wem er da ins Bett steigt. Von P. wird er schneller vom Sockel gestoßen als von den Demonstranten. L. hat sich verkauft.

Am 14. September 2020 um 21:47 von Magfrad

< Der Freiheitsdrang der ukrainischen Bevölkerung war dafür zu stark.

Die Unzufriedenheit der Ukrainer mit Janukovitch war groß, ohne Zweifel - er war ein Dieb. Vielleicht wäre er in den regulären im Frühling 20185 geplanten Wahlen abgewählt worden, vlt. auch nicht - das werden wir nie erfahren.
Aber ohne den von den USA in den RegimeChange investierten 5 Mill$ gäbe es kein Maidan. Es würde keine 100 gefallenen auf dem Maidan geben, keine 40 lebendig verbrannten in Odessa , keine 10tausend getöteten im Bürgerkrieg in Donbass.
Ah ja, der Krim wäre immer noch ukrainisch.

Ein von außen organisierte Putch hat nicht das geringste mit dem Freiheitsdrang zu tun.

17:48 von schmubu

>>Ich weiß nicht ob Russland sich das leisten kann, aber die Russen können sich nicht erlauben, dass Weißrussland Richtung NATO abwandert, wie das schon mit der Ukraine passiert ist.<<

Die Ukraine ist in der NATO?
Das habe ich noch nicht mitbekommen.
Können Sie mir bitte das Beitrittsdatum nennen.

@Möbius 21:51

Ich prophezeie Ihnen eines, wenn Putin und die Russische Regierung so weitermachen wird sich in Belarus genau das gleiche Szenario wiederholen. Wie Putin so dumm sein kann bei der Unbeliebtheit Lukaschenkos den Mann in den Kreml einzuladen um ihm Geld zu versprechen ist ein Rätsel. Bei der Mehrheit der Bürger in Belarus ist er damit durch.

17:56 von Bender Rodriguez

>>Putin ist doch in Russland. Ist das jetzt keine Einmischung aus dem "Ausland "?.<<

Das habe ich mich auch gefragt.

Am 14. September 2020 um 20:42 von teachers voice

" Nein, den Lebensstandard in Belarus können die Bürgerinnen und Bürger in Belarus erhöhen. Und wie! Man muss sie nur lassen und nicht glauben, es gäbe nur die Alternative Lukaschenko oder „Chaos“, wie uns hier ein krittischer Forist permanent einzutrichtern versucht.

Belarus schreit nach Aufbruch und Entwicklung. Man muss sie nur lassen - aber das fällt einigen sehr sehr schwer. Entweder aus fehlendem Vertrauen in die Gestaltungskraft der Menschen - oder eben umgekehrt aus Angst vor genau dieser Gestaltungskraft. "

Gut, mit dem Vertrauen ist aber oft so eine Sache, wer vertraut wem und warum.
Und dann muss sich Weißrussland für eine Seite entscheiden, was man zur Zeit noch nicht erkennen kann.
Das wird dann klarer, wenn die Opposition an der Macht ist.
Also mehr Fragen als Antworten, um besser zu Leben, braucht es etwas was man produzieren und verkaufen kann, mal ganz Simpel gesagt.
Was braucht die EU ?, was wir nicht schon im Überfluss haben, wird also schwierig.

21:50 von schmubu / @schabernack, 21:36

«Bei dem Begriff "Großmacht" geht es nicht darum, wer die besseren Smartphones baut oder bequemerer Unterhose näht. Wir reden über die Weltpolitik, nicht über den Mangel vom Parmesan in einem 200km von Moskau entfernten Dorf. :)»

Ich schrieb:

«RUS ist Großmacht bei Militär + Bodenschätzen + Weltraumtechnologie + Bau von AKWs. 4 Mal Großmacht in 4 verschiedenen Aspekten.»

"Größer geht ja kaum".
Größer ginge schon.

Wäre RUS auch 20 Jahre nach dem 1. Amtsantritt des Herrn Putin nicht auch weiterhin Klägliche Kleinmacht der Wirtschaft im Land. An Technologie nicht können können kann es ja wegen der 4 Aspekte oben nicht scheitern.

Sie hörten (oder lasen) sicher schon davon, dass Wirtschaftskraft in Internationalem Maßstab ein weiterer Aspekt von Großmacht ist. So wie bei den beiden anderen ganz großen Großmächten USA & CHN.

Im Bild der Unterhosen muss man eben drohnen (u.a. mit Militär), wenn in der unbequemen Unterhose außer Dem Dicken Max keine Wirtschaftskraft drin ist …

es ist nur ein kleines zeitfenster ...

bis zum 08. oktober ist das türchen einen spaltbreit offen.
für putin.
politisch auf die europäische seite zu wechseln.
ob er diese kleine chance nutzen wird ?

22:52 von Tremiro

Es ist Ausland , allerdings bestehen verbindliche Verträge länger als Putin Chef ist. Sowohl wirtschaftspolitische Verträge , wie auch militärische Bündnisse.

Am 14. September 2020 um 22:51 von Tremiro

< Die Ukraine ist in der NATO?

Lesen Sie doch den Satz
"Weißrussland Richtung NATO abwandert, wie das schon mit der Ukraine passiert ist"
und dann sagen Sei mir bitte, wo ich geschrieben habe, dass die Ukraine ein NATO-Mitglied ist?

@Magfrad - Lukaschenkos Tage sind gezählt.

20:30 von Magfrad:
"Russland ist selbst Schuld, dass die Ukraine keinen Bock mehr hatte und die Menschen dort diese Abhängigkeit zu Russland nicht mehr wollen und zwar mehrheitlich."
> Jaja, ich weiß. Und die Bevölkerung im Osten wurde gar nicht gefragt, damit es auch wirklich eine "Mehrheit" wird.

"Wenn man jetzt nicht schnell Lukaschenko absägt und jemanden neuen installiert, dann hat man auch das belarussische Volk gegen sich."
> Ich gehe auch davon aus, dass die Tage Lukaschenkos gezählt sind. Die Frage ist nur, ob sich eine prorussische Alternative finden lässt. Frau Tichanowskaja kommt ja nicht in Frage.

"Putin und die Russische Regierung stellen sich selbst ein Bein indem sie Leute wie Janukowitsch und Lukaschenko stützen."
> Jeder stützt halt seine Leute.

"Dafür bekommt man eben am Ende die Quittung."
> Welche soll das sein? Die Unterstützung Poroschenkos war ja nun auch kein Glücksgriff des Westens.

20:02 von Bernd Kevesligeti

>>Aber es gibt Leute die springen in die Bresche:Für Osterweiterung und Landnahme......
Ist das nicht irgendwie rechts ?<<

Sie leben in der der Vergangenheit.
Ihre Begriffe erinnern an Deutschlands schlimmste Zeit. Damals hieß das "Lebensraum im Osten".
Glücklicherweise ist dies seit 75 Jahren vorbei.
Ich frage mich was Sie damit bezwecken dass Sie dies Deutschland und anderen westlichen Ländern vorwerfen.

Das ist ein Schlag ins Gesicht der Bevölkerung

Was da läuft, ist ein Schlag ins Gesicht der Bevölkerung in Belarus. Die hat genug von diesem Lukaschenko und die will kein russisches Geld. Dem wird auch Alexei Navalny mit Sicherheit eine deutliche Absage erteilen.

Und zu dem hier warne ich Putin vor Einmischung:

Der unter Druck stehende belarusische Präsident Lukaschenko kann zumindest finanziell weiter auf russische Hilfe setzen. Kremlchef Putin versprach einen neuen Milliardenkredit - und warnte erneut vor Einmischung aus dem Ausland.

halt dich raus Putin!! Das ist nicht deine Angelegenheit sondern eine Sache zwischen Lukaschenko und der Bevölkerung.

Am 14. September 2020 um 22:51 von Magfrad

< Wie Putin so dumm sein kann
Man sollte seinen Gegner nicht unterschätzen. Pu ist vlt., nicht gerade Ihre Gewichtsklasse, also auch nicht Ihr direkter Gegner, aber Pro-P sind Sie definit nicht.

Die Tatsache ist, dass Pu alle seine Schach-Partien mindestens mit einem Unentschieden beendet hat, meistens aber glatt gewonnen...

22:40 von Bernd Kevesligeti / @schabernack, 21:36

«Sie sind ja ein Weltenerklärer.»

Geradezu sagenumwobenes geheimes Geheimwissen, zu wissen, dass Russland Atommacht mit Moderner Technologie ist, sehr viele Bodenschätze hat, und schon seit dem Sputnik im All bestens Weltraumfahrt kann.

«Aber Sie vergaßen bei der Wirtschaft noch die Weizenexporte,mit der daß Land ziemlich an der Weltspitze steht.»

Ich wollte ja auch nicht Russland in allen Aspekten welterklären. Angesichts der Landesfläche ist aber eher zu erwarten, dass Russland, und nicht Liechtenstein mehr Weizen exportiert …

«Und Sie vergessen die Vergangenheit des wirtschaftlichen Raubzuges, der ursprünglichen Akkumulation, auch Couponprivatisierung genannt. Da gab´s viel Elend, daß Sterbealter sank erheblich.»

Soll sich der Herr des Kreml die Oligarchen zur Brust nehmen.
30 Jahre nach Coupon könnte man längst was geändert haben.
Wenn man was ändern will.

Ø-Lebenserwartung der RUS-Männer ist weiter grausig gering.
Wegen viel zu viel Wodka außerhalb von Flaschen.

von Tremiro 23:04

Geht es denn nicht um Osterweiterung ? Zumindest bei den Akteuren hier und der rechtskonservativen polnischen Regierung,die sich in der Angelegenheit hervortut.

um 17:56 von Bender Rodriguez

>Putin ist doch in Russland. Ist das jetzt keine Einmischung aus dem "Ausland"<
Wenn Sie den Artikel lesen würden, könnten Sie erkennen, dass es sich um ein Treffen von Präsidenten zweier partnerschaftlichen Staaten geht und dass es dabei einige Vorschläge gab und Vereinbarungen getroffen wurden.

Rolle des westl. Auslands.

@23:07 von Demokratieschue...
Nachdem Swetlana Tichanowskaja in Litauen sich sofort mit Bernard-Henri Lévy traf, ist mein Vertrauen in die Nichteinmischung des westlichen Auslands dahin.
Dieser Bernard-Henri Lévy ist fast so etwas wie ein Spezialist für "heikle" politische Missionen.
Er hatte Kontakt zu Al Kaida, zu dem bosnischen Ex-Nazi Alija Izetbegović, zu den Contras in Nicaragua etc.
Dass Putin da sehr wachsam ist, aus seiner Sicht sein muss, ist nur zu verständlich.

23:22 @ Bernd Kevesligeti

Wieso soll(te) es um
"Osterweiterung"
gehen?

Es geht um Demokratie in Belarus.

um 23:14 von schabernack

Ich weiß nicht wie oft und wie lange und wo sie in Russland waren.
Viele Dinge kommen uns alt, überholt, nicht auf den neuesten Stand vor. Darum geht es aber den Leuten da oftmals nicht, wichtig ist das es funktioniert.
Dann, wenn man sich mit der Wirtschaft..Basis eines jeden Landes..beschäftigt, kommen viele Erklärungen von selbst, vielleicht für den einen oder anderen nicht verständlich aber erklärt warum eben doch die Mehrheit auf Putin und Altkommunisten setzt. Ob wir es wahrhabenb wollen oder nicht.
Nebenbei, die 1,5 Milliarden kann Russland zählen , weil sie unter Putin vom Schuldner zum Gläubiger Lanbd wurden und selbst die Sanktionen nach der Krim mehr oder weniger verpufften bzw. Den Staaten selber zum Nachteil gereichten. Es erstaunt mich eher mehr das die europäischen Wirtschaftsexperten da nicht der Politik entsprechende Informationen gab

Am 14. September 2020 um 23:11 von schmubu

Meine Angaben zu Selimchan Changoschwili entstammen alleine wikipedia.
Und warum gibt schmubu in seinem / ihrem Beitrag von 23:11 keinerlei Quellen zu seinen Angaben über Selimchan Changoschwili an?
Dann kann's ja nicht weit her sein.
Der Verdacht nach Putins Propaganda oder seinen Trollen drängt sich für mich über schmubu auf.

"WAS SIND SIE?"
Was soll die Frage?
Ich bin politisch und historisch interessierter Bürger der Bundesrepublik Deutschland - alles ganz normal.

@ Barbarossa 2

Auf Grund meines hohen Alters, und weil ich als Ostdeutscher den USA zu keinerlei Dank verpflichtet bin, habe ich das ganze strategische Prozedere gegen UdSSR und dann Rußland genau verfolgt.

Sorry, weder Alter noch strategisches Prozedere sind eine Rechtfertigung dafür, eine manipulierte Wahl schönzureden. Warum tun Sie es dann?

@anders - Quelle?

21:41 von anders:
"Den im Tiergarten ermordeten Georgier Changoschwili würde ich [...] eher als Freiheitskämpfer bezeichnen und nicht als Terrorist."

Der Freiheitskämpfer des einen ist der Terrorist des anderen.

(Auf den Rest Ihres Kommentars gehe ich ein, wenn Sie Ihre Behauptungen belegen können.)

Am 14. September 2020 um 23:14 von schabernack

< Soll sich der Herr des Kreml die Oligarchen zur Brust nehmen.

Der Pu wurde eben von Oligarchen-Kreis als Jelzins-Nachverfolge ausgewählt. Es ist jetzt schwer zu beurteilen, warum gerade er, ist aber passiert.
Ja, es war mal so, dass die Oligarchen das politisches und wirtschaftlichen leben in Russland bestimmt haben, das haben die Russen dem Jelzin zu verdanken.

Es hat 8 Jahre seine Regierungszeit + 4 Jahre Medvedevs gedauert, bis er sich von den mafiosen Strukturen lösen konnte, eigene Leute an den Schlüsselpositionen eingesetzt und eigene Machtstrukturen aufgebaut hat. Erst während seine dritte Amtszeit hat er angefangen gegen den Oligarchen und Mafia-Strukturen vorzugehen.
Das merkt man und das sieht man in Russland, darüber berichten die deutsche Medien nicht, vlt,. weil das hier niemanden interessiert, aber die Russen wissen es. Aber es wird noch dauern...

Es ist selbstverständlich nur meine persönliche Meinung, wenn jemanden lieber ist es Spinnerei zu nennen - nur zu... :)

von Leipzigerin59 23:29

Wenn Sie den Tenor hier im Forum sehen,geht es um Osterweiterung.Bemäntelt mit einem Menschenrechtsimperialismus.

@ krittkritt

Jetzt reden Sie auch mal Tacheles mit der Einmischung des westlichen Auslandes, ich bin das Hörensagen satt. Außerdem frage ich mich, warum Putins Einmischung Ihre Gnade findet. Oder haben Sie es nur vergessen?

Am 14. September 2020 um 23:29 von krittkritt

< Tichanowskaja in Litauen sich sofort mit Bernard-Henri Lévy traf

Jaaa, hab ich auch gesehen - der "Vater der farblichen Revolutionen"... :)

Ich hab mich schon darüber amüsiert...
Es ist doch überall die selbe Vorgehensweise, man kann schon fast prophezeien, was der nächste Schritt wird... :)

von schabernack 23:14

Ja,soll sich der Herr des Kreml die Oligarchen zur Brust nehmen.
Und wenn er das tut,dann heißt es "Unrecht" und "Menschenrechte",wie bei einem bekannten Raffke vor ein paar Jahren.

um 19:36 von teatchers voice

>Und Sie meinen, solange sich die EU genauso "nichteinmischen" würde, wäre alles in Ordnung?
Na, dann kann es ja los gehen!<
Was meinen Sie würde passieren, wenn die EU sich einmischt und die Tichanowskaja "durchboxt"? Frieden, Demokratie, Freiheit und Wohlstand in Weissrussland? Oder brauchen wir hier in Deutschland noch mehr billige Erntehelfer, Pflegehelfer, Putzhilfen und Schlachthofarbeiter? Lassen wir die Parolen bei uns in Deutschland, in Frankreich, in Griechenland... - es gibt da genug Menschen, die viele grundliegende Probleme sehen und spüren und lassen die Belarussen ihre Staatlichkeit und Frieden bewahren und in diesem Rahmen Veränderungen schaffen, die sie anstreben. Die schaffen es ohne uns. Die sind ein Volk, wie wir. Sie werden den Weg gehen, der ihnen passt. Kann man das nicht verstehen? Wir sind kein Heiland.

@adagiobarber - Es gibt keine europäische Seite

22:59 von adagiobarber:
"bis zum 08. oktober ist das türchen einen spaltbreit offen. für putin. politisch auf die europäische seite zu wechseln."

Es gibt keine europäische Seite. Selbst wenn Sie mit "europäisch" nur die EU meinen, mäandert diese politisch zwischen ihren eigenen (durchaus russlandkompatiblen) Interessen und den Interessen der USA umher.

Den USA wird Putin definitiv keinen Gefallen tun. (Auch wenn ihm das aktuell unterstellt wird.)

@ Werneranerin - Euphemismus

... dass es sich um ein Treffen von Präsidenten zweier partnerschaftlichen Staaten geht ...

... von denen aber einer nicht mehr legitim im Amt ist.

 23:29 @ krittkritt

Schade,
dass Sie meine Frage nach der anderen Gruppe mit Lust auf viel Geld aus dem Westen nicht beantwortet haben.

Frau Tichanowskaja trifft sich mit einem Philosophen, lässt sich beraten,
und Sie drehen daraus westliche Einmischung.

Schon bissel sehr weit hergeholt.

23:22 von Bernd Kevesligeti

«Zumindest bei den Akteuren hier und der rechtskonservativen polnischen Regierung,die sich in der Angelegenheit hervortut.»

Allerspätestens seit dem Fugzeugabsturz bei Smolensk tut sich die Regierung in Polen immer mit irgendwas hervor, was gegen Russland gerichtet ist.
Zwar eine vollkommen melodramatische Flimschmonzette der ganz üblen Art, wie Russland doch den Flieger bei Smolensk zum Absturz gebracht haben soll.

Dass Polen aber im Hinblick auf eine lange und unsägliche Historie gegenüber Russland gar nicht gut zu sprechen ist. Dies ist ja nun mehr als nur verständlich.

Nicht nur wegen WK2, und "Vorübergehenden Verschwindens" von Polen von Geograhischen Karten, der zeitweiligen tatsächlichen Nicht-Existenz des Staates Polen. Nicht wegen der Grenze zur Russischen Exklave: "Kaliningrad". Überbleibsel nach WK2. Solidarność + Papst Johannes Paul I. waren der Ex-UdSSR auch gar nicht angenehm.

POL ist aber nicht NATO + EU in Personalunion + einziger Entscheidungskraft !

23:07 von Demokratieschue...

Die hat genug von diesem Lukaschenko und die will kein russisches Geld
.
beim Lukaschenko nehme ich das an
was Geld anbelangt "Pecunia non olet"
wie schon Vespasian zu sagen pflegte

22:51 von Tremiro

Die Ukraine ist in der NATO?
.
zumindest machten sie schon gemeinsame Manöver ...

@Leipzigerin59 - Demokratiebewegung

23:29 von Leipzigerin59:
"Es geht um Demokratie in Belarus."

Die Demokratie wurde leider viel zu oft als Vorwand genutzt, um Regierungen zu stürzen, die den eigenen Interessen im Weg standen. Von daher sind solche Aussagen nur mit Vorsicht zu genießen.

Es wird Gründe geben, warum uns die Staatsform Weißrusslands in den letzten Jahrzehnten ziemlich egal war. An einen Zufall der Zeit will ich jedenfalls nicht glauben.

@ krittkritt - wer darf, wer darf nicht?

Rolle des westl. Auslands.

Und das östliche Ausland, das darf sich einmischen? Also Putin.
Sorry, das versteh ich nicht.

um 23:29 von Leipzigerin59

> Es geht um Demokratie in Belarus<
Und unsere heilige Pflicht ist, Demokratie in die ganze Welt zu tragen? Haben wir ein Mandat dafür von den Menschenrechtsorganisationen? Vielleicht sollten wir damit in Saudi-Arabien anfangen, oder in den Emiraten, oder in Indien? Oder in Afghanistan weiter machen, im Irak?... Da geht es den Menschen tausendmal schlechter, als in Belarus.
Dass noch jemand an dieses Märchen von ehrlichen, selbstlosen Demomkratieträgern glaubt...

Tichanowskaja in Richtung

Tichanowskaja in Richtung Putin: Schade, dass er (Putin) sich an den Diktator wandte und nicht an das Volk. Sie Ist genau so wenig Vertreterin des Volkes wie wahrscheinlich der amtierende Präsident.
Er klammert sich an die Macht, die Opposition will sie.
Es ist wie oft und überall: Die Lauten sind nicht unbedingt die Meisten.
Wenn hier in DE die linken wie die rechten Lauten wahlweise nach Weltrevolution oder Reaktion rufen, interessiert das in Wirklichkeit fast Niemanden.

@Nachfragerin 23:03

1. Die Bevölkerung in der Ostukraine ist nun mal keine Mehrheit in der Ukraine. Die Mehrheit befindet sich in der Zentral und Westukraine. Sie sollten sich mal mit der Ukraine beschäftigen
2. Warum soll Frau Tichanowskaya keine Alternative sein? Es gibt nirgendwo von ihr einen Satz pro Westen und sie hat nirgendwo gegen Russland gewettert.
3. Man braucht sich dann nicht zu wundern, wenn man wie Putin der Bevölkerung des jeweiligen Landes nicht zuhört.
4. Welche Quittung? Die Ukraine ist für Russland für immer und ewig verloren. Hier geht es nicht um Poroschenko. Russland hat einen ganz wichtigen Machtbereich durch eigene Dummheit verloren

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