Ihre Meinung zu: China verbietet Import von Schweinefleisch aus Deutschland

12. September 2020 - 12:41 Uhr

Nach dem Auftreten der Schweinepest in Brandenburg gerät die Fleischindustrie unter Druck. Nach Südkorea verhängte nun auch China einen Einfuhr-Stopp für deutsches Schweinefleisch.

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Kommentare

Das Importverbot ändert

leider nichts. Wir verkaufen dann mehr in andere EU Länder. Die verkaufen ihre Tiere nach China. Globaler Handel ist was feines. Haben uns die EU Politiker eingebrockt.
Nun müssen die Bürger dafür geradestehen die diese Parteien gewählt haben.

China verbietet Import von Schweinefleisch aus Deutschland

Ich fürchte, jetzt muss auch für die notleidenden Betriebe, die für die "Schweinereien" in Tierställen und Schlachtbetrieben verantwortlich zeichnen, mit reichlich Staatsgeld unter die Arme gegriffen werden.

Gruß Hador

13:56 von vweh

Das Importverbot ändert
leider nichts. Wir verkaufen dann mehr in andere EU Länder. Die verkaufen ihre Tiere nach China. Globaler Handel ist was feines. Haben uns die EU Politiker eingebrockt.
Nun müssen die Bürger dafür geradestehen die diese Parteien gewählt haben.

Unabhängig davon, dass Sie viel Unfug schreiben ... was genau hätten denn „andere Parteien“ anders gemacht?

Ein nicht erfreulicher Anlass

Das Auftreten der Schweinepest ist ein überaus bedauerliches und gefährliches Ereignis.
Gleichzeitig kann es aber auch als Chance gesehen werden, endlich aus der industriellen Masttierhaltung auszusteigen.
Es ist sowieso Irrsinnig in Deutschland Schweinefleisch zu produzieren um es dann billigst um die halbe Welt zu schicken. Der Verbrauch in Deutschland kann von den Bauern in traditioneller Haltung ohne Probleme gedeckt werden. Die industrielle Produktion ist ein Martyrium für die Tiere und die Menschen, siehe Tönnies & Co. Einzig des Profit willens werden Tiere gequält und Menschen wie Sklaven behandelt.

@ vweh

Nun müssen die Bürger dafür geradestehen die diese Parteien gewählt haben.

Vielleicht sagen Sie der Einfachheit halber noch dazu, dass das alle Parteien sind.

@ vweh

Welche Alternative kann es denn zu globalem Handel geben? Möchten Sie z.B. Erdöl oder Computer lokal anbauen?

@ vweh um 13:56

Den globalen Handeln haben uns die EU-Politiker eingebrockt? Interessant, könnten Sie das bitte ausführen? Und welche Bürger müssen wofür gerade stehen, die welche Parteien gewählt haben?

"Schwein gehabt"...

Ich denke, deutsche Verbraucher können den (einstweiligen) Importstopp Chinas für deutsches Schweinefleisch gelassen sehen. Die hiesigen Verbrauchpreise könnten fallen, außerdem ist das SP-Virus für Menschen ungefährlich. Auch wirtschaftliche Verluste von Schweinemästern (Exportanteil nach China 30%), dürften in DE nicht durchschlagen. Deutsche Schlachtbetriebe = Exporteure betreiben leistungsfähige Langzeitkühlhäuser und können die Ware anderweitig absetzen... oder sich "gesundschrumpfen"... was ich persönlich für sinnvoll halte.

13:56 von vweh

Nun müssen die Bürger dafür geradestehen die diese Parteien gewählt haben.
.
welche Partei hierzulande ist denn EU kritisch ?

@ vweh

"Nun müssen die Bürger dafür geradestehen die diese Parteien gewählt haben." ZITATENDE.

Da bin ich ja fein raus. Ich habe gar nicht gewählt. Das läßt sich bestimmt irgendwo anhand der Wählerlisten nachweisen, daß ich an der Riesen-Schweinerei keine Schuld habe. Oder?

@13:57 von Hador Goldscheitel

>> Ich fürchte, jetzt muss auch für die notleidenden Betriebe, die für die "Schweinereien" in Tierställen und Schlachtbetrieben verantwortlich zeichnen, mit reichlich Staatsgeld unter die Arme gegriffen werden. <<
_
Na und..? Wer die völlig überblähte Lufthanso und andere Konzerne mit Corona-Milliarden pampert, hat auch genug Geld für andere "Schweinereien". Zumal - abgesehen von der deutschen Viehhalter-Seuchenkasse - ganz bestimmt noch andere (EU?)-Töpfe angezapft werden können...

14:21 von Sisyphos3

<< 13:56 von vweh
"Nun müssen die Bürger dafür geradestehen die diese Parteien gewählt haben."
.
welche Partei hierzulande ist denn EU kritisch ? <<

,.,.,

Und diese wäre dann auch schweine-kritisch gewesen?

Wieso exportieren?

Mir ist sowieso vollkommen unverständlich, warum wir landwirtschaftliche Erzeugnisse außerhalb der EU exportieren. Warum stellt unsere Landwirtschaft mehr her, als wir konsumieren können, mit all den negativen Folgen bei Landverbrauch, Massentierhaltung, Nitrate im Wasser usw. Wären wir umsichtig, würde uns der Importstopp von Schweinefleisch nicht interessieren.

um 13:57 von Hador Goldscheitel

Ich fürchte, jetzt muss auch für die notleidenden Betriebe, die für die "Schweinereien" in Tierställen und Schlachtbetrieben verantwortlich zeichnen, mit reichlich Staatsgeld unter die Arme gegriffen werden.

Gruß Hador
-------------
Die Betriebe sind nicht für die "Schweinereien" verantwortlich. Die Betriebe haben sich lediglich an die Vorgaben gehalten die von Seiten der EU großzügig subventioniert wurden.

@Hador Goldscheitel, 13:57

Ich fürchte, jetzt muss auch für die notleidenden Betriebe, die für die "Schweinereien" in Tierställen und Schlachtbetrieben verantwortlich zeichnen, mit reichlich Staatsgeld unter die Arme gegriffen werden.

So wird es sein. "Unter die Arme greifen" bedeutet natürlich im Endeffekt, die Firmen bekommen das, was sie bisher durch arbeiten (lassen) verdient haben, jetzt dafür, dass sie die Hände in den Schoß legen. Das muss so gemacht werden, einerseits, damit die Arbeitsplätze erhalten bleiben (auch wenn die seltsamerweise nachher trotzdem weg sind), andererseits, weil sonst die Leistungsträger abwandern, keine symbolischen fünfzig Cent an Steuern mehr bezahlen und damit die soziale Hängematte, in der alle anderen sich ausruhen, nicht mehr finanzierbar ist ...

@vweh

Handel war immer schon global - siehe Seidenstraße, siehe Römisches Reich von Nordafrika bis Nordengland, siehe Wikinger, siehe Mittelalter, siehe die Hanse/Venedig/spanische, niederländische, englische Überseehandelsnetze ....

Wenn er das nicht gewesen wäre, säße man in mitteldeutschen Mittelgebirgen immer noch, in Tierfelle gehüllt, in tropfnassen Baumstammhütten.
Aber Gedanken, Ideen und Waren wurden frei ausgetauscht; so hat sich die Menschheit entwickelt.

Es wird aber höchste Zeit, dass einige Korrekturen vorgenommen werden, die aber nichts mit globalem Handel sondern mit gewachsener Kaltschnäuzigkeit und Gier zu tun haben. Das geht uns alle an: bessere Tierschutzgesetze auf der Grundlage des Respekts vor unseren Mitgeschöpfen und Profit nicht als höchsten Gott verehren; dann klappt's vielleicht auch wieder mit dem Respekt vor der eigenen Art.

Das war zu erwarten

China hatte auch den Import von Tönnies Fleisch eingestellt, als dort das Coronavirus wütete. Unsere Politiker, das Bundesinstitut für Risikoforschung sowie die die European Food Safety Authority haben nur darauf verwiesen, dass Nutztiere sich nicht mit SARS-CoV-2 infizieren können.
Dafür gab es niemals einen eindeutigen Beleg und inzwischen ist die Behauptung auch klar widerlegt.

Was soll‘s. Die Fleischwirtschaft ist halt wichtiger für unser Land als die Eindämmung einer Pandemie.

14:04 von klaus-ed

>>Das Auftreten der Schweinepest ist ein überaus bedauerliches und gefährliches Ereignis.
Gleichzeitig kann es aber auch als Chance gesehen werden, endlich aus der industriellen Masttierhaltung auszusteigen.<<

So weit mir bekannt sind Schweine in kleinen Beständen auch nicht immun gegen die Schweinepest.

Importverbot.

Gut so !
Dann wird vielleicht endlich die Massentierhaltung beendet, da nicht mehr lohnenswert.

Am 12. September 2020 um

Am 12. September 2020 um 13:56 von vweh
Das Importverbot ändert

ich hoffe , sie akzeptieren das es Menschen gibt, die eine andere Meinung vertreten.

@tit700, 14:31

"Thomas D. hat in allem, was er schrieb, Wort für Wort, recht."

Sie meinen aber nicht den aussagelosen Eineinhalbzeiler um 14:04, oder?

RE: Zwicke um 14:29@13:57 von Hador Goldscheitel

***Na und..? Wer die völlig überblähte Lufthanso und andere Konzerne mit Corona-Milliarden pampert, hat auch genug Geld für andere "Schweinereien".***

Zum einen behandelt die Lufthansa ihre Beschäftigten nicht wie Arbeitssklaven, zum anderen handelt es sich bei der LH um einen Kredit, der hochverzinst ist, und es wurde Anteile an der LH erworben, die Rendite versprechen.

Bei der Agrarindustrie werden vermutlich Nothilfen als Unterstützung gewährt, weche nicht zurückgezahlt werden müssen.

Die Vorgänge sind in keinster Weise vergleichbar.

Gruß Hador

vweh 13:56

..."Wir verkaufen dann mehr in andere EU Länder. Die verkaufen ihre Tiere nach China..."

nein, es geht um deutsche Ursprungsware, die kann auch über den Umweg über ein anderes EU Land nicht nach China verkauft werden. Das ist mit Zollpapieren nachvollziehbar.

Mal ehrlich, müssen wir so viel Fleisch produzieren,

dass wir halb Asien versorgen können? Und unser Boden ist dann Nitrat verseucht. Jetzt ist die Zeit, die Landwirtschaft wieder auf Normalmaß herunter zu fahren. Natürlich muss der Preis für die Landwirtschaft besser werden. Wir brauchen nicht jeden Tag Fleisch und auch keinen Export!!

Bauernopfer...

"Dies sei "deutlich überzogen und schlichtweg inakzeptabel"."

Das gute Bauernoberhaupt scheint nicht zu wissen, dass sich Preise im Kapitalismus aus Angebot und Nachfrage bilden.

Wenn ich gerade und schon länger (aufgrund dessen, was man so aus deutschen Ställen hört und sieht) keine Lust habe, deutsche Schweine zu essen, kann das wohl kaum "überzogen" sein. Keine Lust ist keine Lust.

Den Chinesen wird's wohl genauso gehen.

Am 12. September 2020 um

Am 12. September 2020 um 14:40 von Silene
Das war zu erwarten

Woher haben Sie Ihre Info ? Ich habe andere :

https://www.topagrar.com/panorama/news/fli-nutztiere-koennen-sich-nicht-...

Gut so

Das ist eine gute Nachricht gegen Tierquälerei. Gratulation an China! Jetzt bitte noch Zölle auf PS-Starke Luxusautos. Damit wäre dann auch der Umwelt geholfen. Trump macht es vor wie es geht. Einfach diese Politik kopieren. Gilt nicht nur für China....

Abhängig

Und ich dachte, wir exportieren nur hochwertige Technologie. Agrarland Deutschland.

@Tremiro 14:41

So weit mir bekannt sind Schweine in kleinen Beständen auch nicht immun gegen die Schweinepest.

-
Hat das irgendwer behauptet? Wenn Tiere aber zu hunderten dicht auf dicht gehalten werden, in ihren eigenen Exkrementen stehen und sich womöglich sogar noch gegenseitig anfressen, ist die Durchseuchung eines Bestandes praktisch vorprogrammiert.

Am 12. September 2020 um 14:32 von bobby3001

"Wieso exportieren?"

Wir exportieren auch Autos, Maschinen, Anlagen, Flugzeuge, Elektroartikel, chemische und pharmarzeutische Produkte, Dienstleistungen, Wein, Schokolade, Kekse............

Wenn wir nichts mehr exportieren würden..................Wieviel Menschen wären arbeitslos? Wieviel Familien würden am Hungertuch nagen?

Dann dürften wir wohl auch nichts mehr importieren. Jeder verbraucht nur noch das, was im Vorgarten und auf dem Balkon wächst.

Reisen wäre auch verboten. Wäre das alles in allem IHR gewünschtes Leben?

Und, wer entscheidet was WIR noch dürfen oder nicht? SIE?

Gier stoppen

Less but better, höchste Zeit für Umdenken in allen Bereichen, vor allem jedoch bei Masttierhaltung und Massenbetrieben.

Schweineöhrchen nach China fliegen, das ist schlecht für die Umwelt.

Warum nicht mehr Lokalität fördern ? Schweine in China züchten und wir verbessern IT Technologie, Industrien und anderes, was derzeit vornehmlich aus China kommt ( zb. Masken).

14:41 von Tremiro

Ja, alle Bestände sind gefährdet. Ich glaube aber auch, dass jetzt ein guter Zeitpunkt ist, die Landwirtschaft humaner zu gestalten. Weniger Masse, dafür mehr Qualität und mehr Tierschutz. Billigfleisch darf es nicht mehr geben. Dieses schadet den Bauern und der Umwelt.

Die Chance ist gering aber immerhin gibt es eine ...

...Chance zur Veränderung. Der ganze Wahnsinn, das mit Steuergeldern subventioniertes Billigfleich produziert wird, um es dann nach Asien zu verscherbeln, muss unwiderruflich beendet werden.

Ich hoffe nur, dass niemand auf die Idee kommt, diese Großbetriebe mit weiteren Steuergeldern zu stützen. Man sollte die neoliberale Wirtschaftslobby jetzt einmal beim Wort nehmen: wer nicht aus eigener Kraft überleben kann, muss eben aus dem Markt ausscheiden. Angesichts der prikären Arbeitsverhältnisse, die in dieser Branche herrschen, scheinen ja auch die Arbeitsplätze nicht gerade rettungswürdig.

@13:56 von vweh

>> Das Importverbot ändert leider nichts. Wir
>> verkaufen dann mehr in andere EU Länder.
>> Die verkaufen ihre Tiere nach China.
So weit, so richtig!

>> Globaler Handel ist was feines.
Sie haben das Problem erkannt!

>> Haben uns die EU Politiker eingebrockt.
ABER, wie kommen Sie zu dieser Schlußfolgerung?

RE: hesta15 um 14:34; um 13:57 von Hador Goldscheitel

***Die Betriebe sind nicht für die "Schweinereien" verantwortlich. Die Betriebe haben sich lediglich an die Vorgaben gehalten die von Seiten der EU großzügig subventioniert wurden.***

So,so, was für ein Unsinn !

Jeder Betrieb wirtschaftet eigenverantwortich, und die EU bzw. der Bund setzt Mindeststandards die eingehalten werden müssen.
Was in den Ställen teilweise los ist, ist doch hinreichend bekannt. Verletzte Tiere, kranke Tiere, verdreckte Tiere, verstörte Tiere, die zudem noch durch quälende Tiertransporte ohne notwendige Pausen nur zum biligsten Zerlegebetrieb gekarrt werden, für die die Schlachtung wie eine Gnade erscheinen muss.

Und genau diese Betriebe bekommen ggfls. noch staatliche Beihilfen. Unerträglich !

Gruß Hador

Eine gute Nachricht aus

Eine gute Nachricht aus China. Endlich ergibt sich eine Gelegenheit, den Billigfleischexporten ein für alle Mal den Hahn abzudrehen. Ein paar Millionen weniger für Tönnies und Co, nur die Hälfte der Schweine im Land ( die Exporte machen 50% der gesamten Fleischproduktion aus) , Tiere, Böden und Anwohner würden es danken. Arbeitsplätze gehen auch nicht groß verloren, weil es ja sowieso nur die osteuropäischen Prekärlöhner am Laufen halten. Billigfleischexporte gehören verboten.

14:51 Defender411

"Mal ehrlich, müssen wir so viel Fleisch produzieren, dass........"

Bin ganz bei ihnen
will nur noch Ergänzen, dass das Futter für die Mast aus dem abgebrannten Amazonasgebiet kommt.
Halten wir fest wir "produzieren" Massentierhaltung mit Soja aus dem ehemaligen Regenwald der extra dafür abgebrannt wird um billiges Soja zu liefern, versauen unsere Böden und Trinkwasser mit Gülle um China mit Schweinefleisch (wahrscheinlich auch noch zu Dumpingpreisen) zu versorgen. Wahrhaftig eine Nachhaltige Produktion (Ironie off).

China verbietet Import von Schweinefleisch aus Deutschland...

Wenn das Schule macht und weitere Länder folgen.Dann erhält das Exportmodell von Westfleisch,der PHW-Gruppe,Vion,Crown und Tönnies,die zusammen weit über 50 Prozent des Umsatzes der Fleischindustrie machen,eine Delle.

Und was kommt jetzt ? Werden Sanktionen angedacht ?

Re : dunkeldeutsch !

Es gibt natürlich Produkte, die lassen sich eben nicht regional oder national herstellen und verteilen. Dazu bedarf es schon einen "globalen" Handel und auch deren Lieferung.
Nur Schweinefleisch und manche andere Lebensmittel müssten nicht zu furchtbarsten Bedingungen für Mensch und Tier zu billigsten Preisen um die halbe oder gar ganze Welt geschickt werden.
Da geht es alleine um riesige Gewinne, die damit gemacht werden, damit ein paar Wenige mit ihren riesigen Villen und Autos protzen können, und durch viele teils unlauteren Methoden noch viel Steuern sparen.
Gerade bei der Schweinezucht und bei einigen anderen Lebensmittel würde ein rein nationaler Handel mit kurzen Wegen die Bevölkerung auch ernähren.
Es ist auch die immer mehr ausufernde Konsum- Gesellschaft, die zu dem ganzen Treiben beiträgt, und dennoch gelingt es nicht, wirklich alle Menschen satt zu kriegen, weil in etlichen Ländern gar nicht der Wille zu einem vernünftigen Management vorhanden ist.

Am 12. September 2020 um 15:04 von redfan96

Anmerkung -
Tönnies und Co. sind keine Fleischproduzenten. Das sind Schachtbetriebe.

Die Fleischproduzenten sind Bauern - Kleinbetriebe, mittlere Betriebe und Großbetriebe.

@ich1961 14:52

Woher haben Sie Ihre Info ? Ich habe andere :
https://www.topagrar.com/panorama/news/fli-nutztiere-koennen-sich-nicht-...

Gut, dass Sie nachfragen.

Susceptibility of domestic swine to experimental infection with SARS-CoV-2
https://doi.org/10.1101/2020.09.10.288548

Für den Rest meiner Infos gab es leider einen roten Balken der TS-Moderation...

um 15:01 von Hador Goldscheitel

So,so, was für ein Unsinn !

Jeder Betrieb wirtschaftet eigenverantwortich, und die EU bzw. der Bund setzt Mindeststandards die eingehalten werden müssen.
Was in den Ställen teilweise los ist, ist doch hinreichend bekannt. Verletzte Tiere, kranke Tiere, verdreckte Tiere, verstörte Tiere, die zudem noch durch quälende Tiertransporte ohne notwendige Pausen nur zum biligsten Zerlegebetrieb gekarrt werden, für die die Schlachtung wie eine Gnade erscheinen muss.

Und genau diese Betriebe bekommen ggfls. noch staatliche Beihilfen. Unerträglich !

Gruß Hador
--------------
Ich gehe ja voll mit Ihrer Meinung überein was Tierhaltung betrifft. Es ist aber doch kein Unsinn das die EU die rechtlichen Vorgaben dazu gegeben hat und das ist für mich unerträglich.

Meiner Meinung gibts nur Verlierer

Für alle die jetzt hier aufjubeln, bei einem Fall von Schweinegrippe in Deutschland einen riesen Aufmacher daraus machen. Es gibt meiner Meinung nur Verlierer.
Selbst die Millionen Schweine werden weiter geschlachtet, vermehrt und wieder geschlachtet usw. Der Transfer über Drittstaaten nimmt jetzt zu, wer hat da gewonnen?

Re : bobby3001 !

Ja es ist schon irgend wie irrwitzig und bescheuert, dass wir Schweinefleisch nach Asien schicken, und dafür chinesische Kartoffel kaufen. Und so gibt es einige Erzeugnisse, die rum um die Welt geschickt werden, obwohl dies gar nicht notwendig wäre.
Mit daran Schuld sehe ich in der immer mehr ausufernde Konsum- Gesellschaft und der Gewinn- Wahnsinn von etlichen großen Firmen und ihren selbstherrlichen, arroganten und überheblichen Bossen, die nie genug ihre Gier nach noch mehr Geld befriedigen können.
Aber es sind nicht nur diese Personen, sondern leider auch viele andere Menschen, die in ihrer Gier und unsäglichem Egoismus ja selbst in dieser Krise auf gewisse Dinge wie Urlaub fernab der Heimat nicht verzichten wollen und können.
Traurig dabei ist die äußerst hohe Zahl hohe Zahl derer Menschen, die nicht mal jeden Tag sich eine Mahlzeit sich leisten können, weil weltweit die Menschlichkeit immer mehr verloren geht.

Ich finde auch, dass es eine gute Nachricht ist,

dass die deutschen Großbauern und Schlachter die gequälten Tiere nicht mehr los werden.
Das Problem ist nur: Sie werden jammern und sich die Verluste vom Staat ersetzen lassen - wie das doch immer der Fall ist in der "freien Marktwirtschaft".
Wenn dann allerdings die Gewinne wieder sprudeln, hört man nichts von der Rückzahlung.
Ein schönes System für reiche Leute: die Gewinne werden privatisiert und Verluste sozialisiert - gilt aber nicht nur für Schweinebauern.

Ich bin für

flächendeckende Schweinepest in Deutschland. Die Natur schlägt zurück.
Die Umwelt wird immer mehr zerstört durch Massen an Gülle.
Das Tierleid ist unermesslich, nur damit einige ihre Geldgier befriedigen können.
Ein Umdenken der Bauern hin zur biologischen Landwirtschaft zu vernünftigen Preisen ist notwendig.
Jeden Tag Wurst und Billig-Fleisch essen, wie gesundheitsschädlich wollt ihr euch noch ernähren?

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Liebe User,

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Mit freundlichen Grüßen
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14:47 von rossundreiter

@tit700, 14:31
"Thomas D. hat in allem, was er schrieb, Wort für Wort, recht."

Sie meinen aber nicht den aussagelosen Eineinhalbzeiler um 14:04, oder?

Mein Zweikommafünfzeiler beinhaltet eine Feststellung sowie eine Frage. Ihr Eineinhalbzeiler stellt nur einen Frage von recht geringem Allgemeininteresse. Was genau möchten Sie also hier offiziell sagen, fragen oder implizieren? Es sei denn, Sie wollten nur stänkern, dann ist es ok, denn das kennt man ja.

15:13, Bernd Kevesligeti

>>China verbietet Import von Schweinefleisch aus Deutschland...
Wenn das Schule macht und weitere Länder folgen.Dann erhält das Exportmodell von Westfleisch,der PHW-Gruppe,Vion,Crown und Tönnies,die zusammen weit über 50 Prozent des Umsatzes der Fleischindustrie machen,eine Delle.<<

Die landwirtschaftlichen Betriebe, von denen die Verarbeiter das Fleisch kaufen, die übersehen Sie?

>>Und was kommt jetzt ? Werden Sanktionen angedacht ?<<

Sanktionen?

Wer könnte denn Ihrer Meinung nach hier wen sanktionieren wollen? Und mit welcher Begründung?

Angst im Fleisch Bon appetit

Nun sollte Mann die Massentierhaltung, auf Natur, Tier, und Menschenverträgliche Betriebsgrenzen herunterfahren.
Für eine Zukunft! ohne Nitrate im Grundwasser, ohne Viren gegen die es keine Abwehrmittel gibt, ohne ein verfettetes oder verwässertes Fleisch für den über den Tisch gezogenen Verbraucher.
Frau Merkel forderte zurecht von Herstellern (Bauern, Industrieagrarökonomen, Handel (Kettenkonzernen), und Verbrauchern (fehl und fakeinformierte Überforderte) Zusammenarbeit und Entgegenkommen.
Frau Merkel scheint da den Gesetzgeber (Landw. Klöckner) vergessen zu haben, den in D. wird alles gemacht was nicht Explizit verboten ist (siehe Cum EX).
Wie sagte eins Mao "Vertrauen ist Gut, Kontrolle ist besser." Und so braucht es nur genug Kontrolleure um den Nitratgehalt im Boden, die Antibiotika im Blut des geschundenen Tieres, und die fehlenden Einnahmen im Buch zu messen, und zu Strafverfolgern. Natürlich braucht die EU ähnliche oder gleiche Wettbewerbsrichtlinien Tier u. Menschenschutzg.

@Marmolada 15:19

"Anmerkung -
Tönnies und Co. sind keine Fleischproduzenten. Das sind Schachtbetriebe.

Die Fleischproduzenten sind Bauern - Kleinbetriebe, mittlere Betriebe und Großbetriebe."

Davon abgesehen, dass ich das ein wenig erbsenzählerisch finde, ist für mich gerade ein Schlachtbetrieb ein Fleischproduzent, ist er doch derjenige Akteur, der aus dem Lebewesen 'Tier' das Konsumgut 'Fleisch' macht.

14:04, klaus-ed

"Das Auftreten der Schweinepest ist ein überaus bedauerliches und gefährliches Ereignis.
Gleichzeitig kann es aber auch als Chance gesehen werden, endlich aus der industriellen Masttierhaltung auszusteigen.
Es ist sowieso Irrsinnig in Deutschland Schweinefleisch zu produzieren um es dann billigst um die halbe Welt zu schicken. Der Verbrauch in Deutschland kann von den Bauern in traditioneller Haltung ohne Probleme gedeckt werden. Die industrielle Produktion ist ein Martyrium für die Tiere und die Menschen, siehe Tönnies & Co. Einzig des Profit willens werden Tiere gequält und Menschen wie Sklaven behandelt. "

Ich stelle mich voll hinter Ihre Aussage.

14:04, klaus-ed

>>Das Auftreten der Schweinepest ist ein überaus bedauerliches und gefährliches Ereignis.
Gleichzeitig kann es aber auch als Chance gesehen werden, endlich aus der industriellen Masttierhaltung auszusteigen.<<

Ärgerlicher- und dummerweise ist es aber so, daß das Infektionsrisiko für ein Schwein, das artgerecht gehalten wird, erheblich höher ist als für eins, welches in einem Massentierhaltungsstall vegetieren muss.

Artgerecht gehaltene Schweine haben nämlich vielfältigen Außenweltkontakt. Diejenigen in Massentierhaltung hingegen so gut wie gar keinen.

16:24, Theo Hundert.neu

>>Frau Merkel scheint da den Gesetzgeber (Landw. Klöckner) vergessen zu haben<<

Der Gesetzgeber in Deutschland ist das Parlament und nicht die Regierung. Selbst wenn die Vorlage für ein Gesetz aus einem Ministerium kommt, verabschieden muss es der Bundestag. Und dem kann die Regierung keine Vorschriften machen.

Frau Klöckners gesetzgeberische Kompetenz beschränkt sich auf ihre Funktion als Bundestagsabgeordnete. In dieser Funktion hat sie genauso viel Stimmrecht wie jede/r andere Abgeordnete auch.

16:26, DrBeyer

>>@Marmolada 15:19
"Anmerkung -
Tönnies und Co. sind keine Fleischproduzenten. Das sind Schachtbetriebe.

Die Fleischproduzenten sind Bauern - Kleinbetriebe, mittlere Betriebe und Großbetriebe."

Davon abgesehen, dass ich das ein wenig erbsenzählerisch finde, ist für mich gerade ein Schlachtbetrieb ein Fleischproduzent, ist er doch derjenige Akteur, der aus dem Lebewesen 'Tier' das Konsumgut 'Fleisch' macht.<<

Da muss ich Ihnen widersprechen.

Fleischproduzent ist, wer das Tier aufzieht.

Schlachtbetriebe gehören zur fleischverarbeitenden Industrie. Das Fleisch bekommen sie geliefert, in lebender Form.

Wenn Sie mich jetzt einen Erbsenzähler nennen wollen, dann haben Sie dazu meine ausdrückliche Erlaubnis.

16:24 von Theo Hundert.neu

... Frau Merkel scheint da den Gesetzgeber (Landw. Klöckner) vergessen zu haben, den in D. wird alles gemacht was nicht Explizit verboten ist (siehe Cum EX). ...

Lieber Forist, erstens ist die gesetzgeberische Kompetenz von Ministerin Klöckner ziemlich genau Null. Zweitens ist es in aller Welt üblich, frohen Herzens all die Dinge zu tun, die nicht verboten sind.

RE: Eve20 um 15:29

***Ich bin für flächendeckende Schweinepest in Deutschland.***

Glauben Sie, dass das Tierleid dadurch gemildert würde. Und denken Sie bitte an die Widschweine, jene Gruppe von Schweinen in Deutschland, denen es noch verhältnismäßig gut ergeht. Die sind durch die Schweinepest ebenfalls betroffen und gehen kläglich ein.

***Jeden Tag Wurst und Billig-Fleisch essen, wie gesundheitsschädlich wollt ihr euch noch ernähren?***

Na, vielleicht statt Fleisch dann Chips oder Fritten (die Kartoffeln müssen wenigsten nicht leiden), oder Tiefkühlpizza mit viel Palmfett drauf.

Gruß Hador

@fathaland slim 16:37

"Frau Klöckners gesetzgeberische Kompetenz beschränkt sich auf ihre Funktion als Bundestagsabgeordnete. In dieser Funktion hat sie genauso viel Stimmrecht wie jede/r andere Abgeordnete auch."

Ich weiß natürlich, was Sie sagen wollen, aber Frau Klöckner hat als Ministerin durchaus auch einen gewissen Einfluss auf Projekte ihres Ministeriums.
Bspw. könnte sie sich ohne weiteres vornehmen, innerhalb eines Jahres die betäubungslose Ferkelkastration zu beenden. Ich könnte mir vorstellen, dass sie, falls sie mal ein paar ethische Grundsätze mit Nachdruck verträte, dieses Gesetz ohne weiteres auch im Bundestag durchbekommt.
Sie will aber nicht. Und insofern geht ihre gesetzgeberische Kompetenz durchaus über ihre reine Abgeordnetentätigkeit hinaus.

@TheoHundert.neu, 16:24

Wie sagte eins Mao "Vertrauen ist Gut, Kontrolle ist besser."

Das Zitat ist von Lenin. Und der hatte dabei nicht die Kontrolle von Böden auf Nitrate oder das Überprüfen artgerechter Tierhaltung im Sinn. Sie würden staunen, was bei seiner Art Kontrolle hier los wäre.

von fathaland slim 16:23

Die Frage nach Sanktionen war ironisch gemeint.
Die Arbeitsplätze,die da sind,was sind sie wert für die Menschen ? Prekär und schädlich für die Gesundheit.Wie lebt jemand dort ?
Aber bei Ihrer Fragestellung schwingt ein bisschen eine Verteidigung der Situation mit(starke Exportorientierung,Billigkräfte,Dumping)

RE: Theo Hundert.neu um 16:24

***Nun sollte Mann die Massentierhaltung, auf Natur, Tier, und Menschenverträgliche Betriebsgrenzen herunterfahren.***

Vollkommen richtig ! Nur wer unterstützt denn in Deutschland/EU die kleinbäuerlichen Familienbetriebe ?
Subventionen werden nach Größe verteit und die kleinen Betriebe beiben auf der Strecke.
Das wirkt sich natürlich Art der Tierhaltung aus, im negativen Sinne.

Gruß Hador

@fathaland slim 16:29

"Ärgerlicher- und dummerweise ist es aber so, daß das Infektionsrisiko für ein Schwein, das artgerecht gehalten wird, erheblich höher ist als für eins, welches in einem Massentierhaltungsstall vegetieren muss.

Artgerecht gehaltene Schweine haben nämlich vielfältigen Außenweltkontakt. Diejenigen in Massentierhaltung hingegen so gut wie gar keinen."

Wo ich mich dann natürlich frage, ob man vielleicht auch artgerecht gehaltene Schweine vor den kranken Wildschweinen schützen kann.
Was allerdings angesichts der Verhehrungen, die die Wildschweine bspw. in meiner Kleinmachnower Heimat angerichtet haben und anrichten, mit 'nahezu unmöglich' beantwortet werden muss.

Also wird eine effektive Jagd (bzw. im Fall von Kleinmachnow überhaupt erst einmal Jagd) und eine vernünftige Bevölkerung (keine Essensreste in die Gegend schmeißen oder wildschweinerreichbar lagern) das einzige sein, was man machen kann.
Und da letzteres eher unwahrscheinlich ist, wird es an der Jagd hängenbleiben.

@15:26 von Traumfahrer

>> Ja es ist schon irgend wie irrwitzig und bescheuert, dass wir Schweinefleisch nach Asien schicken, und dafür chinesische Kartoffel kaufen... Mit daran Schuld sehe ich in der immer mehr ausufernde Konsum- Gesellschaft und der Gewinn- Wahnsinn von etlichen großen Firmen und ihren selbstherrlichen, arroganten und überheblichen Bossen, die nie genug ihre Gier nach noch mehr Geld befriedigen können... <<
_
Mit Verlaub - konstruktive Kritik sollte man richtig adressieren..! Einer der großen Landwirtschafts-Preistreiber ist der Staat... mit einer Fülle von Vorgaben, die kleinere und mittlere Landwirte finanziell nur wuppen können, wenn sie im Konzert der Marktwölfe mitheulen. Einfach mal so einen Acker pflügen, etwas anbauen und verkaufen... oder Vieh ganz artgerecht aufziehen und verkaufen... und dann von der eigenen Arbeit auch leben zu können... das "is nich"..!... seit Nadelstreifen-Betriebswirtschaftler lukrative Lebensmittelspekulationen entdeckten...

16:46, DrBeyer

>>Ich weiß natürlich, was Sie sagen wollen, aber Frau Klöckner hat als Ministerin durchaus auch einen gewissen Einfluss auf Projekte ihres Ministeriums.
Bspw. könnte sie sich ohne weiteres vornehmen, innerhalb eines Jahres die betäubungslose Ferkelkastration zu beenden.<<

Klar.

Das ist auf dem Verordnungswege möglich. Also mittels einer Anordnung der Exekutive.

Diese Verordnung gibt es übrigens. Sie tritt am 1. 1. 2021 in Kraft.

Globalisierung,

nein danke.
War immer dagegen denn die hat nichts mit Nachhaltigkeit zu tun.

"Gut und lecker"...

Den aktuellen, chinesischen Schweinefleisch-Importstopp (gab es übrigens schon öfter) als Anlaß zur allgemeinen Drosselung der Fleischproduktion in DE herzunehmen, ist völlig abwegig. Die Schweinefleisch-Exportquote (ca. 30% nach China) ist für DE als Exportnation ebenso lebenswichtig wie der Maschinenbau und Fahrzeughandel. Deshalb werden dafür regierungsseitig in DE auch "Kollateralschäden" (Gülle, Grundwasser, Bürgerproteste etc.) inkauf genommen. Wer das ernsthaft zum Besseren verändern möchte, der müsste unser gesamtes Wirtschaftssystem umkrempeln... Und das ginge nur staatlich-zwangsweise. Denn freiwillig passiert überhaupt nichts... weil jedem das eigene Hemd näher ist als Hose oder Rock des Nachbarn...
_
Übrigens: Geröstete Schweinsohren und "Schnäuzelchen" galten ganz früher auch in DE mal als Delikatessen - wie heute in China - ebenso wie "Schweinefüße" = Eisbein auf Sauerkraut als Wirtschaftswunder-Wohlstandsmenü... weil ewig gut bleibt, was gut ist..!

@fathaland slim 17:03

"Diese Verordnung gibt es übrigens. Sie tritt am 1. 1. 2021 in Kraft."

Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben.
Nicht vergessen: Unsere Ministerin heißt Klöckner. Und die ist bisher eher durch große Industrienähe und -hörigkeit aufgefallen, wie man sehr schön beispielhaft Ende 2018 sehen konnte, als das Verbot nach 5(!!!)jähriger Übergangszeit noch einmal um zwei (!!!) Jahre verlängert wurde.

um 14:51 von

um 14:51 von Defender411:
"
Mal ehrlich, müssen wir so viel Fleisch produzieren,
dass wir halb Asien versorgen können? Und unser Boden ist dann Nitrat verseucht. Jetzt ist die Zeit, die Landwirtschaft wieder auf Normalmaß herunter zu fahren. Natürlich muss der Preis für die Landwirtschaft besser werden. Wir brauchen nicht jeden Tag Fleisch und auch keinen Export!!
"

Schön & gut,aber was ist denn mit dem Wirtschaftswachstum,Sie Kapitalismus-Feind,Sie !1!11!

Wollen Sie den Kommunismus für die deutsche Fleischindustrie einführen ?
Wollen Sie etwa Firmeninhabern vorschreiben,wie viel die produzieren dürfen & damit vorschreiben,wie viel Privatvermögen die im Zeitraum X anhäufen dürfen? Was das wieder an Billiglohn-Arbeitsplätze kostet!

Und dann auch noch Kritik an der hiesigen Freiheit, der Freiheit Böden & damit zwangsweise das Trinkwasser aller in DE durch Nitrat zu verseuchen...geht ja mal gar nicht!1!11! Freiheitsverächter!1!11

An dieser Stelle:
Sorry für den Zynismus

16:46, Bernd Kevesligeti

>>von fathaland slim 16:23
Die Frage nach Sanktionen war ironisch gemeint.
Die Arbeitsplätze,die da sind,was sind sie wert für die Menschen ? Prekär und schädlich für die Gesundheit.Wie lebt jemand dort ?
Aber bei Ihrer Fragestellung schwingt ein bisschen eine Verteidigung der Situation mit(starke Exportorientierung,Billigkräfte,Dumping)<<

Ich wäre Ihnen sehr verbunden, wenn Sie persönliche Diffamierungen von Mitforisten, denen Sie einfach Standpunkte unterstellen, die sie gar nicht vertreten, unterlassen würden.

Leider ist dies bei Ihnen aber höchst beliebt.

Respektvolle Diskussion geht anders.

@15:03 von Hador Goldscheitel

>> Zum einen behandelt die Lufthansa ihre Beschäftigten nicht wie Arbeitssklaven, zum anderen handelt es sich bei der LH um einen Kredit, der hochverzinst ist, und es wurde Anteile an der LH erworben, die Rendite versprechen. > Bei der Agrarindustrie werden vermutlich Nothilfen als Unterstützung gewährt, weche nicht zurückgezahlt werden müssen. > Die Vorgänge sind in keinster Weise vergleichbar. <<
_
Woher wissen Sie das..? M.W. werden die meisten Agrar-Direkthilfen als (günstige oder zinslose), aber rückzahlbare Kredite gewährt. Nur in seltenen Ausnahmefällen (zB. nach Naturkatastrophen oder ad-hoc-Strukturwandel) fließen in Einzelfällen nicht zurückzahlbare Nothilfen. (PS: Mein Vetter betreibt aktiv Landwirtschaft).

16:53 von DrBeyer

«Also wird eine effektive Jagd (bzw. im Fall von Kleinmachnow überhaupt erst einmal Jagd) und eine vernünftige Bevölkerung (keine Essensreste in die Gegend schmeißen oder wildschweinerreichbar lagern) das einzige sein, was man machen kann. Und da letzteres eher unwahrscheinlich ist, wird es an der Jagd hängenbleiben.»

Kleinmachnow kenne ich nicht genau. Evtl. war ich sogar schon mal da, als ich mich in Potsdam rumtrieb. Aber es scheint mir sehr: "Stadt-Randgebiet" zu sein. Dort ist Jagd mit Schusswaffen auf Wildtiere immer sehr schwierig, häufig gar nicht möglich, und auch verboten. Ich meine, ich hörte mal, Projektile aus Jagdwaffen flögen um die 500 Meter weit, wenn sie das Jagdziel verfehlen.

Ich kenne Aussagen des Wildtierbeauftragten der Stadt Berlin (Derk Ehlert). Der sagt, Jagd auf das Wilde Schwein in Berlin sei nur in wenigen Ausnahmefällen überhaupt möglich.

Im Rechtsrheinischen Köln ist das Problem nicht so sehr.
Das Schwein scheint eher im "Königsforst" zu bleiben.

@DrBeyer um 16:53

Sie schreiben „Wo ich mich dann natürlich frage, ob man vielleicht auch artgerecht gehaltene Schweine vor den kranken Wildschweinen schützen kann.“
Ich denke ja - es ist „nur“ eine Frage des Aufwandes; diese Kosten müssten natürlich in D auf die Konsumenten umgelegt werden. Dann wird das Geschrei groß werden, warum das Schweinefleisch so teuer wird - Export kann man wahrscheinlich abhaken, weil nicht mehr konkurrenzfähige Preise gemacht werden können. Das würde wiederum bedeuten, dass deutlich weniger produziert werde könnte ...
Also machbar schon, die Leute könnten ja auch weniger Schweinefleisch essen (was jeder natürlich für sich selbst entscheiden muss).
Dann kommt womöglich auch noch das Geschrei auf, dass nur noch Besserverdienende sich Schweinefleisch leisten können...
Machbar schon...

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