Ihre Meinung zu: Biden in Kenosha: "Den Sündenfall unseres Landes aufarbeiten"

4. September 2020 - 8:23 Uhr

Unterschiedlicher hätten die Besuche in Kenosha nicht sein können. Biden inszeniert sich als Tröster, der das gespaltene Land zusammenbringen will, Trump als Hüter von Recht und Ordnung. Julia Kastein über den Kontrast der Auftritte.

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Kommentare

und sie hätten gemeinsam gebetet

eines was mich an den vielen Dingen in den USA besonders stört
deren Bigotterie

Sklaverei - einer der Sündenfälle

"Wir kommen endlich zu dem Punkt, an dem wir den Sündenfall unseres Landes aufarbeiten. Den Sündenfall der Sklaverei."
-
Gut gesprochen von Biden! Ich hoffe, dass die Mehrheit der AmerikanerInnen da mit ihm mitgehen kann, nicht nur die Benachteiligten.
Was Biden in meinen Augen dabei vergisst oder verschweigt, ist, dass die Sklaverei nur ein Sündenfall in der Gründung der USA ist. Die Vernichtung und Vertreibung der Ur-AmerikanerInnen zu thematisieren, würde seine Wahlchancen aber wohl eher nicht erhöhen. Die Mehrheit der Menschen wird sich nicht damit auseinandersetzen wollen, in einem Staat zu leben, der auf Unrecht fußt und aufgrund von Unrecht zur Weltmacht geworden ist, um als Weltmacht weiteres Unrecht in der Welt zu verbreiten. Gerade in einem Land, in dem der Nationalstolz so verbreitet ist (wir sind die Besten), wird diese Einsicht nicht zu erzielen sein und kann nur auf Ablehnung stoßen.
Insofern ist es schon ein Anfang, sich mit wenigstens einem Sündenfall zu befassen.

@Sisyphos3

"und sie hätten gemeinsam gebetet

eines was mich an den vielen Dingen in den USA besonders stört
deren Bigotterie"
-
Ich wusste auch noch gar nicht, dass man am Telefon gemeinsam beten kann. Konferenzschaltung mit Gott?

Biden - ein Präsident der Versöhnung

Ich bin eigentlich kein Freund von Aktionen, fast müsste man sagen Rallyes, die doch nur einem Zweck dienen - Fishing for Compliments. Aber immerhin hat sich Biden mit sehr viel Empathie präsentiert, ist ausgleichend und versöhnend aufgetreten, während Trump - allein durch das einseitige Protegieren bestimmter Gruppen - wieder einmal die Rolle des Spalters eingenommen hat. Ich denke die USA brauchen mehr denn je einen Präsidenten, der den gesellschaftlichen Ausgleich sucht, der an Werten festhält, die unter Trump leider verloren gegangen sind. Wahrheit und Lüge müssen wieder erkennbar und voneinander zu trennen sein, denn dies ist die Grundlage für Verlässlichkeit.

Was steht uns da noch bevor

Der Beginn eines Wahlkrieges statt eines Wahlkampfes wird den USA vor alker Welt bevorstehen, ein Präsident der z.B. offen zur Wahlfälschung aufruft, wofür man hierzulande übrigens bis zu 5 Jahre Gefängnisstrafe bekommt, und: gefallene Soldaten sind "loser and suckers", daneben rassitische und beleidigende Ausfälle im Überfluß. Auf der anderen Seite Joe Biden, der mir beinahe so vorkommt, als stünde die nächste Papstwahl an. Man kann nur hoffen, das Joe Biden und Kamala Harris das Durchhaltevermögen haben, diesen Präsidenten abzulösen, die Welt hat genug von diesem Mann, allerdings: Selbst wenn er am 3. November abgewählt wird, seine Amtszeit endet dann immer noch erst am 21. Januar 2021, und bis dahin kann man noch vieles "anstellen"....

@Nordbraut

Man kann natürlich beten wie man will, aber nur beten reicht nicht, es sollte auch mal was getan werden. Gott gab dem Menschen Verstan, Hände und Füße, dann sollte man diese auch nutzen.

Kontrastprogramme.

Sowohl Trump als auch Biden war gebeten worden, derzeit nicht nach Kenosha zu kommen - und beide sind hingereist.

Das war auch schon alles an Gemeinsamkeiten dieser Besuche.

Für meinen Geschmack hätte Biden gut daran getan, sich ebenfalls mit den geschädigten Geschäftsleuten zu unterhalten, wenn es auch ihm um Stimmenfang ging. Mit Jacob zu beten - schön und gut, aber es wirkt wenig mitreißend und eher aufgesetzt.
Und auch mit den Polizeikräften hat er offenbar kein Treffen gehabt, was diese eher als Missachtung ihrer sicher nicht einfachen Arbeit werten werden.

Herrjeh, könnte dieser Mann doch ein einziges Mal auch nur ansatzweise, im positiven Sinne(!), einmal “auf die Pauke hauen“, anstatt immer nur den soften Gentleman abzugeben!

Biden unterscheidet sich

Biden unterscheidet sich wohltuend von Trump, der einen Besuch bei der Familie des durch 7 in den Rücken abgefeuerte Schüsse querschnittsgelähmten Jacob Blake eben weder platzen lässt, weil die Angehörigen ihren Anwalt dabei haben möchten, noch die trumpsche martialische und empörend einseitige eskalierende Wortwahl pflegt.
Wie weit Trump noch sinken kann (in der Verzweiflung über seine sinkenden Wahlchancen) sieht man daran, dass er jetzt schon zur mit bis zu 5 Jahren Haft belegten Wahlfälschung aufruft; ob Trump es selbst auch so hält, dass er versucht, seine Stimme doppelt abzugeben? Briefwähler ist er ja bekanntermaßen schon...

@Sisyphos3 - und sie hätten gemeinsam gebetet

Was soll daran schlecht sein ?

"Gemeinsam" beten und reden ist besser

als nur zur Show eine ungelesene Bibel hochzuhalten und genau das gegenteil
zu dessen Inhalten zu tun

@Adeo60 um 08:39

"Ich bin eigentlich kein Freund von Aktionen, fast müsste man sagen Rallyes, die doch nur einem Zweck dienen - Fishing for Compliments."
-
Das sehe ich auch so. Ich fand es im ersten Moment gut, dass Biden sich nicht hat sehen lassen in Kenosha. Ich kann aber nachvollziehen, dass er es tun musste. Und er hat das Beste daraus gemacht, finde ich. Gut, dass er genau das angesprochen hat. Dass auch er die schreckliche Tragödie in Kenosha für seine Wahlkampfzwecke benutzt. Dass es ihm aber nicht um sich geht, sondern darum, das Land vor vier weiteren Jahren Trump zu bewahren, mag man als Floskel abtun, aber bei diesem Gegner Trump ist das Argument sehr stichhaltig. Es ist Biden gelungen, einen 100%-Gegenentwurf zu Trumps Auftritt zu präsentieren. Die BürgerInnen der USA haben nun die Wahl, was Sie sich für ihre Zukunft wünschen. Zumindest kann sich später keiner darüber beklagen, keine echte Wahl gehabt zu haben, weil sich beide Optionen zu ähnlich wären.

08:33 von Sisyphos3

"und sie hätten gemeinsam gebetet
eines was mich an den vielen Dingen in den USA besonders stört deren Bigotterie"

Ich gebe Ihnen, recht dass Trumps Bigotterie bei uns allen Brechreiz hervorruft, wenn er gleichzeitig das Land weiter spaltet und vergiftet. Im Grunde tritt er ehrlichen Glauben nur mit Füßen, indem er ihn zu einem Fake-Wahlkampfmanöver macht.

Aber nicht jedes gemeinsame Gebet ist Bigotterie. Ich denke, den Beistand, den Joe Biden Jacob Blake geleistet hat, war "ein Gebet" im Wortsinn.

Ich denke, Sie können beruhigt sein.

Augewogen

Wie ich finde, ein informativer und ausgewogener Bericht.

Schlimm, dass das überhaupt nötig ist, aber immerhin

gut, dass Biden Trump in Kenosha nicht allein die Bühne überlassen hat.

Ein Eindruck, der sich beim Lesen des Artikels immer mehr verfestigt: "Law-and-Order" und Anstand und Menschlichkeit sind in der „Welt der Politik“ offenbar unvereinbare Gegensätze.

Sündenfall Sklaverei? Erstens

Sündenfall Sklaverei?
Erstens waren das die Europäer, die billig Arbeitskräfte brauchten und die Afrikaner, die billig Arbeitskräfte beim Nachbarstamm klauen konnten. Das war ein Handel. Die Amerikaner haben das aber nicht abgestellt, als sie unabhängig wurden.
Nein, die haben sogar einen Krieg dafür geführt.

Und so hat halt jedes Land seine Leichen im Keller.

Am 04. September 2020 um

Am 04. September 2020 um 08:52 von harry_up
Kontrastprogramme.

Bitte den Artikel lesen !

" Biden dagegen erklärte bei seinem gut einstündigen Treffen mit Polizisten, Geschäftsbesitzern und der "Black-Lives-Matter"-Bewegung in einer Kirche in Kenosha"

@ Sisyphos3 ( 08:33 )

Ich weiß nicht, woran Sie an der zitierten Textstelle Bigotterie ausmachen. Viele Menschen sind nun mal mehr oder weniger glaubig. Ich zähle mich nicht dazu. Aber ich zweifle nicht an der Gläubigkeit von anderen Personen nur anhand der Erwähnung eines gemeinsamen Gebets.
___
Wenn Hr. Biden besonders schlau gewesen wäre, hätte er sich auch noch um ein Treffen / Telefongespräch mit den zwei Beteiligten Polizisten bemüht: Nicht nur um zu zeigen, dass er nicht gegen die Polizei eingestellt ist ( wie die GOP behauptet ), sondern um ein wirkliches Zeichen der Versöhnung zu setzen.

wenn's denn nur so einfach wäre

wie wir uns das hier vorstellen. Klar, Trump ist ein Spalter, er will das auch sein, das ist sein Charakter, das ist seine selbstgewählte Strategie. Das ist aber auch das, womit er bei fast der Hälfte der amerikanischen Wähler ankommt.
Unter der Spaltung leidet das Land, und fast alle Missstände, die wir dort beobachten, lassen sich auf diese gespaltene Gesellschaft zurückführen. Bis hin zur Gewalt.
Konsequenz? "Amerika braucht einen Präsidenten, der das Land wieder vereint". Darin scheinen sich alle einig zu sein. Ist ja auch wirklich nachvollziehbar, diese Denke.
Aber Trumps Hälfte der Gesellschaft will überhaupt nicht mit der anderen Hälfte versöhnt werden. Sie will eine geteilte Gesellschaft, weil es für die meisten gute Kombinationen gibt, innerhalb derer sie zu dem Anteil der Gewinner gehören. Und die werden Trump unterstützen.
Das Problem ist eben nicht, dass viele US-Wähler das Problem mit der Spaltung nur noch nicht verstanden hätten. Sondern dass es nicht gelöst haben wollen.

Warum reist Biden Trump hinterher?

Ich hätte da etwas mehr Initiative erwartet von einen, der Präsident werden will.
Ich befürchte, wir werden uns auf weiter vier Jahre Trump einrichten müssen

@ 08:55 von Karl Klammer

Sie bringen es exakt auf den Punkt! Wobei man natürlich insgesamt sagen muss, dass die Zur-Schau-Stellung religiöser Akte in den USA insgesamt für uns hier etwas befremdliches hat - oder um's biblisch zu formulieren: etwas pharisäerhaftes...

Wie tief sind die Republikaner gesunken?

Trump vergiftet das Land, nur um wiedergewählt zu werden. Jedes Mittel wäre ihm recht.

Dabei bräuchte das Land doch "nur", dass den Schwarzen (und allen anderen Minderheiten) Respekt, Anerkennung und Sicherheit gegeben würde.

Eigentlich eine Erkenntnis, auf die man auch ohne Hochbegabung kommen kann.

Stattdessen zuzulassen, dass das Land in einen Flächenbrand von einem Egomanen hineingetrieben wird, das ist unendlich schwach und unwürdig.

Man muss die Reps an Erich Kästners Wort erinnern: So tief dürft ihr niemals sinken und den Kakao (von Trump), durch den man euch, zieht auch noch trinken.

In diesem Sinne haben heute Joe Biden und Jacob Blake mehr Stärke und Sinn für ihr Land bewiesen als Trump und alle Republikaner in den letzten vier Wochen zusammen.

Am 04. September 2020 um 08:39 von Adeo60

Ihnen ist aber schon klar, das Wahlkampf etwas anderes ist als die Wirklichkeit die nach den Wahl kommt.
Ich mag Trump nicht, aber unter Biden wird nichts besser, Arm und Reich bleiben und über Militär wollen wir nicht erst reden.
Wahlkampf ist das eine, die USA ist was ganz anderes.

Am 04. September 2020 um

Am 04. September 2020 um 08:33 von Sisyphos3
und sie hätten gemeinsam gebetet

Statt das " Bigotterie " zu nennen könnte man ja mal auf die Idee kommen es als empathisch, rücksichtsvoll oder so zu nennen. Niemand sollte vergessen, das da jemand schwer verletzt im KH liegt, da kann man schon mal auf einen Besuch verzichten, wenn man kein Angehöriger ist.

@ karl klammer

Wie ich Sisyphos3 verstehe - und mich in dem Punkt inhaltlich anschließe - heßt das, die sollen nicht mit Bibel in der Hand theatralisch einen auf ehrenwert und moralisch machen, sondern einfach ehrenwert und moralisch handeln.
Nicht Fassade, sondern Substanz.
So wirkt das bigott und veruracht (mir) eine gewisse Übelkeit.

Aber das im evangelikalen USA wird das wohl anders gesehen. Was bin ich froh, dort nicht leben zu müssen. Gottesstaaten sind mir immer suspekt.

Nobelpreis

Na, es koennte schon sein das der Biden der Merkel den Friedensnobelpreis vor der Nase wegschnappt...

@ 09:04 von pwg51

Wäre Trump ein Narzist, würde er wahrscheinlich genau diese Weltsicht haben: da reist MIR jemand hinterher... Und sollte jemand vor ihm da sein, in der Variante: da reist MIR jemand voraus.
Ups.

@harry_up-ebenfalls mit geschädigten Geschäftsleuten unterhalten

Trump hat sich mit einem Statisten ablichten lassen, da die Geschäftsleute sich nicht für seine Trump Show missbrauchen liesen.

@wenigfahrer

Politiker machen Versprechungen, ob Sie diese einhalten oder nicht, das wissen weder Sie, noch ich daher kann man das im Vorfeld nicht beurteilen, ob es besser oder schlechter wird.

Ein US-Präsident muss versöhnen und einigen statt ...

… aufheizen und spalten. Der Kontrast zwischen Biden und Trump in Kenosha ist deutlich.

•   Trump zielt nur auf die eigene Wiederwahl und nicht …

  auf das was die Menschen in Kenosha und vielen anderen Orten in diesen Tagen umtreibt.
  Deswegen setzt er nicht auf inhaltliche Botschaften auf den Felder Pandemiebekämpfung,
  Wirtschaft und gesellschaftliche Versöhnung sondern auf verfälschende Zerrbilder,
  Aufputschen der Stimmung und "law&order".

•   Biden hingegen lädt alle ein …

  … zu einem Diskurs, der die Menschen aufeinander zugehen lassen soll. Angehörige von
  Jacob Blake, Polizisten, Bürger, Menschen aus der Nachbarschaft und Kirchenvertreter.
  Ein Präsident muss nicht perfekt sein aber seine Botschaft muss sich an die GANZE
  Nation richten und ihr Perspektiven und positiv besetzte Visionen aufzeigen.

In Kenosha zeigt sich ganz

In Kenosha zeigt sich ganz wunderbar, wie unfähig beide Kandidaten sind.
Mr Trump zeigt sich weiterhin selbstsüchtig und emphatielos und „Sleepy Joe“ macht erst seinem Namen alle Ehre und wacht ein paar Tage zu spät auf und wirkt dann völlig künstlich und ferngesteuert beim medienwirksamen Gebet...

@sonnenbogen

Wie man jetzt auf Merkel kommt?

@ ich1961

Niemand wirft Biden vor sich mit dem Opfer getroffen zu haben und ihm zuzuhören und Trost zu spenden. Auch wenn sie beide gemeinsam gebetet haben, so ist das deren Sache.
Was aber einigen aufstößt ist dieses so vor sich herzutragen.
Nicht, dass man das falsch versteht, ich hoffe inständig, dass Biden das Rennen macht, aber diese Art der Anbiederei geht mir gehörig auf den Senkel. Nach meiner Meinung sollte ein Politiker maximal säkular auftreten. Ob da privat gebetet wird - egal. Aber Privatsache.
In den USA wird das offensichtlich mehrheitlich anders gesehen. Wer da nicht öffentlichkeitswirksam eine Bibel vor sich her trägt oder betet ist gleich aus dem Rennen...
Und da das zu Pflichtprogramm gehört, ist es eben auch völlig unglaubwürdig. Eben Fassade, keine Substanz, eine schlechte Hollywood-Kulisse...

Am 04. September 2020 um 09:14 von Hackonya2

" Politiker machen Versprechungen, ob Sie diese einhalten oder nicht, das wissen weder Sie, noch ich daher kann man das im Vorfeld nicht beurteilen, ob es besser oder schlechter wird. "

Ich hab ja als Wähler schon einige Wahlen erlebt, und konnte bislang nicht feststellen das so gekommen ist, wie es in den Wahlversprechen war.
Das gilt eben auch für die USA, auch Biden ist kein Saubermann, aber das ist natürlich mein rein persönlicher Eindruck.
Wir werden ja erleben was passiert, und wie sich dadurch die Welt entwickelt, wir bräuchten mal eine Entspannung, aber das ist wohl ein frommer Wunsch.

@wenigfahrer um 09:07

Ihr Kommentar zeugt von Resignation. Dann braucht man niemals wählen zu gehen. "Arm und Reich bleiben" natürlich auch unter Biden. Was erwarten Sie? Es gibt aber dennoch einige Unterschiede zwischen der Zukunft, wie sie sich Biden vorstellt und der unter Trump. Ich glaube, so offensichtlich wie bei dieser Wahl, waren die Unterschiede zwischen zwei Herausforderern noch nie, und werden sie vermutlich auch nie wieder werden. Wer jetzt noch davon redet, es mache keinen Unterschied, wer gewählt wird, dem kann man nicht mehr helfen!

Trump geht "All-in", weil er nichts anderes mehr zu ...

... bieten hat.

In der Pandemie-Bekämpfung bescheinigen ihm die Umfragen, dass er von einer großen Mehrheit negativ beurteilt wird.

Die Karte Ökonomie zieht nicht mehr wie früher, denn die US-Wirtschaft hat mehr gelitten als sie es hätte tun müssen, weil Trump aus persönlichen Gründen zu früh auf Wiedereröffnung gedrängt hat.

Nun bleibt nur noch das rhetorisch befeuerte "Krawall-Thema" der gesellschaftlichen Unruhen, um sich als Law&Order-Sheriff zu produzieren. Dazu heizt Trump das Klima auf.

Biden hat die Chance sich als beruhigende Kraft mit inhaltlich gut gesetzten Messages zu positionieren. Das muss er konsequent und engagiert tun.

Re: Nordbraut am 04. September 2020 um 08:36

"Die Mehrheit der Menschen wird sich nicht damit auseinandersetzen wollen, in einem Staat zu leben, der auf Unrecht fußt und aufgrund von Unrecht zur Weltmacht geworden ist, um als Weltmacht weiteres Unrecht in der Welt zu verbreiten."

Nunja, die USA haben ja nicht nur Unrecht in der Welt verbreitet. Zu einem nicht unerheblichen Teil sogar ganz im Gegenteil. Ich selbst bin den USA z.B. extrem dankbar dafür, dass ich nicht unter einem Nazi-Regime aufwachsen musste (soviel auch zum Thema "Nationalstolz", der ja auch bei uns eine sehr ungute Geschichte hat). Trump und seinen Neonazis kann ich dafür allerdings wohl eher nicht dankbar sein. Bidens Vorstoß ist immerhin ein hoffnungsvoller Anfang, dem hoffentlich noch weitere folgen werden.

Präsident werden!

Einem alten Mann, der Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika werden will, fällt es, zu Zeiten der Black Lives Matter Bewegung, bereits jetzt ein, den Sündenfall seines Landes aufzuarbeiten? - Wow.

"Du Guter!", möchte man ihm zuraunen.

Oder habe ich etwas falsch verstanden und er meinte bloß jenen anderen, vergleichsweise unbedeutenden, "Sündenfall", damals, im "Oral Office"?

09:11 von asimo / Karl Klammer

danke für die Klarstellung
es scheint wohl bei einigen hier etwas anders rübergekommen zu sein
-
Glaube ist eine Sache - auch ehrenhaft wer religiös ist
aber wie ich das in den USA empfinde
- entspricht es nicht meiner Vorstellung von Glaubwürdigkeit eher von Verlogenheit

Trump beweist laufend seine

Trump beweist laufend seine menschliche und professionelle Unfähigkeit für das Präsidentenamt. Biden ist allemal die bessere Wahl.

@wenigfahrer

Wenn die Politiker was vom Himmel versprechen, dann sollte man sich Gedanken machen, ob es überhaupt umsetzbar ist und wie glaubhaft dieser Politiker ist. Auf leere Versprechungen fallen auch irgendwann die dummen Wähler nicht mehr rein.

@ 09:22 von asimo

Sie sehen keinen Unterschied, ob man "Öffentlichkeitswirksam eine Bibel vor sich herträgt" (wie Trump es tat, nachdem er friedlich Demonstrierende für dieses Posing mit Polizeigewalt vertreiben ließ) oder ob man mit jemandem, der schwer verletzt in der Klinik liegt, betet?
Letzteres muss einem nicht gefallen - aber den Unterschied sollte man fairerweise nicht verkennen.

Sündenfall unseres Landes aufarbeiten?

Na klar, es ist Wahlkampf und da werden schon mal Versprechen gemacht, die nicht eingehalten werden können. Nicht noch dass Mr. Biden in die Rolle des Messias schlüpft, der die Menschheit auch vom Sündenfall bereits erlöst haben soll.
- Die Sklaverei ist nicht der Grund, weshalb es in Kenosha zu Vandalismus kam. Vielleicht möchte Biden eben mit seiner Nachricht eben doch auch reichen Menschen die Steuervergünstigung wegnehmen um es den Armen zu geben?
Das wäre Sozialismus.
Jedenfalls konnte der Dow Jones am gestrigen Tag keinen Höhenflug verzeichnen.

Re: Nordbraut am 04. September 2020 um 08:59

"Es ist Biden gelungen, einen 100%-Gegenentwurf zu Trumps Auftritt zu präsentieren. Die BürgerInnen der USA haben nun die Wahl, was Sie sich für ihre Zukunft wünschen. Zumindest kann sich später keiner darüber beklagen, keine echte Wahl gehabt zu haben, weil sich beide Optionen zu ähnlich wären."

Da stimme ich Ihnen in Bezug auf Biden zu. Allerdings möchte ich anmerken, dass wer stolz auf die US-amerikanische Verfassung ist und in einer Demokratie und einem Rechtsstaat leben will, faktisch keine echte Wahl hat. Denn nach dem was Trump in zunehmendem Maße an den Tag legt (öffentliche Aufrufe an seine Wähler zu Gesetzesverstößen) wird immer klarer und unabstreitbarer, dass er niemals ein legaler und legitimer US-Präsident sein kann. Der Mann gehört in ein Gefängnis.

@Monty_Burns um 09:27

"Nunja, die USA haben ja nicht nur Unrecht in der Welt verbreitet. Zu einem nicht unerheblichen Teil sogar ganz im Gegenteil."
-
Vielen Dank für diese Ergänzung! Das stimmt natürlich. Ich bin auch keine USA-Gegnerin, die alles schlecht machen will, was diese in der Welt in ihrer Rolle als Weltpolizei bewirkt haben. Die Befreiung Deutschlands, die ohne das Eingreifen der USA wohl nicht möglich gewesen wäre, ist selbstverständlich ein Segen.
Der Nationalstolz in Deutschland ist denke ich ein ganz anderer als in den USA. Hier mögen nur sehr wenige so etwas wie "Stolz auf die deutsche Geschichte" formulieren, da wir aus guten Gründen natürlich sofort an das dunkelste Kapitel denken. Ich kenne nur wenige AmerikanerInnen, aber ich glaube, dass in Amerika eher die Wenigsten an das dunkle Kapitel ihrer eigenen Geschichte denken. Und wenn sich nun einer finden sollte, der genau dieses Ziel verfolgt, die Geschichte aufzuarbeiten, dann wird der sicher einigen Gegenwind spüren.

@pwg51

Ich hatte eigentlich auch erwartet, dass dieser Wettlauf um die Gunst der Wählerschaft in Kenosha nicht praktiziert wird. Aber es geht, wie so oft in diesen Zeiten, um Bilder und Oberflächlichkeit. Schlimm in der aktuellen Situation finde ich allerdings den dreisten Versuch von Trump, die Wahlen einmal mehr zu manipulieren, indem er seine Wähler zu einer zweifachen Stimmabgabe - und damit zu gesetzwidrigem Verhalten - aufruft. Er könnte damit für zusätzliches Chaos sorgen und genau das Erreichen, was er möchte. Er, der vor Manipulation warnt, betrügt in aller Öffentlichkeit. Noch bedenklicher aber ist, dass William Barr, der Justizminister, dieses Verhalten auch noch mit trägt und zu rechtfertigen versucht. Er weiß noch nicht einmal, dass Trump damit gegen BundesR verstößt. Welch ein Lakai, der für den Schutz des Rechtsstaat verantwortlich sein sollte...

@Stein des Anstoßes 09:06 - Die Republikaner sind völlig in ...

... der Hand von Trump und seinen Hilfstruppen an der Basis der GOP.

Die Frage, ob es noch ein inhaltliches Eigenleben in der Republikanischen Partei gibt, ist beantwortet und die Antwort lautet schlicht "Nein".

Die Grand Old Party von Abe Lincoln gibt es nicht mehr und alles was sie an Prinzipien hochgehalten hat, also

• freie Marktwirtschaft
• keine Intervention des Staates in die Privatwirtschaft
• Freihandel
• keine oder geringe Staatschulden
• "rule of law"

hat sie dem Demagogen Trump geopfert.

Trump weiß Druck auszuüben und wer in der GOP noch ein Wahlamt haben will, muss sich beugen oder wird durch die radikalisierte Base abgestraft.

Insofern wäre es auch für die GOP eine Chance zur Befreiung, wenn Trump - was noch offen ist - abgewählt würde. So sehen das nicht wenige Republikaner. Hunderte haben ein Endorsement für Biden abgegeben.

@ 09:07 von wenigfahrer

Die Versuche, Trump und Biden als Kandidaten einzuebnen (Zitat: "unter Biden wird nichts besser"), wirken auf mich wie das letzte Aufgebot aus einem argumentativ wie charakterlich blanken Trump-Lager.

Kein Wumms

Sorry, aber Biden war hier zu langsam und auch dieser Auftritt hat meiner Meinung nach nicht das Zeug, irgendwie das Blatt zu Gunsten der Demokraten zu wenden. Es wirkt eher hölzern und wenig warmherzig und da Biden tagelang nicht in der Öffentlichkeit war, wirkt es nun wie hinterher gewackelt. Es muss von den Demokraten wirklich mehr kommen. Trump setzt immer die Themen, auch wenn sie teilweise völlig daneben sind, aber er diktiert alles und Biden wirk dagegen wirklich müde und reagiert dann Tage später. Ich stelle mir nur Obama vor, wie er nun aufgetreten wäre und versucht hätte, die Leute zu einen. Dagegen sind die heutigen Kandidaten leider nur Pappnasen, doch leider mit genausoviel Macht. Und auch Trump Thema mit der Briefwahl spielt er sehr geschickt, denn wenn das System tatsächlich sicher wäre, könnte ja niemand, der bereits per Briefwahl seine Stimme abgegeben hätte, nochmal im Wahllokal stimmen, dies würde nur Funktionieren, wenn das ganze System nicht sicher wäre....

09:11 von asimo

@ karl klammer
Wie ich Sisyphos3 verstehe - und mich in dem Punkt inhaltlich anschließe - heßt das, die sollen nicht mit Bibel in der Hand theatralisch einen auf ehrenwert und moralisch machen, sondern einfach ehrenwert und moralisch handeln.
Nicht Fassade, sondern Substanz.
So wirkt das bigott und veruracht (mir) eine gewisse Übelkeit.
Aber das im evangelikalen USA wird das wohl anders gesehen. Was bin ich froh, dort nicht leben zu müssen. Gottesstaaten sind mir immer suspekt.

Bei einem Land, in dem Menschen „christlichen Glaubens“ mit einem Sturmgewehr auf dem Schoß in der Kirche sitzen, glaube ich nicht an den „Glauben“.

@wenigfahrer, 09:07 Uhr

Unter einem Präsidenten Biden kann es nur noch besser werden. Trump hat sein Land gegen die Wand gefahren und die Welt unsicherer gemacht. Dem charismatischen Obama ist ein Tumber Immobilienhändler ins Amt gefolgt, der intellektuell und menschlich völlig überfordert zu sein scheint.

wenn man sonst nichts zu sagen hat....

betet man - jedenfalls besser als irgendwelchen "Laber" von sich geben

Was einem dazu nur noch einfällt?

IGITTIGITT.

@ 09:16 von berelsbub

Wenn Sie Trumps (in einer Polizeiakademie per Abstimmung priorisiert...) Beschimpfung "sleepy Joe" - und damit Trumps Niveau - übernehmen, sollten Sie (aufgrund einer realen Begebenheit quasi selbstgewählt...) auch von "grabing Donald" sprechen.
Wenn schon denn schon.

Ein Millionär gibt dem anderen die Klinke in die Hand

Diese "Mandatsträger", die nicht im geringsten Nachempfinden können, wie es dem einfachen Erwerbstätigen und Rentner geht! Sie sitzen / stehen in Ihrem Elfenbeintürmen und "Predigen" Ihre Überzeugungen und Handlungsanweisungen von oben herab, man gut das Sie dieses Elend nur temporär ertragen müssen und sich dann in Ihre heimeligen Villen, wo Sie alles vor dem .... erledigt bekommen, zurückziehen können. Armut zu sehen reicht auch, darin existieren zu müssen ist Ihnen fremd. Es wird keine Änderungen im Gesellschaftlichen Umfeld in den USA geben, wer dort auch immer regiert! Leider ist es bei uns mittlerweile auch so, man schaue sich nur die Privatvermögen vieler Politiker/ -innen mal an, Bodenhaftung und auf Augenhöhe zur "normalen" Bevölkerung? Ich stelle dies in Frage!

RE : Stein des Anstosses !

Ja , die Bigotterie, die bei Vielen herrscht, stört auch mich. Würden die Menschen sich nach den zehn Geboten richten und sich dementsprechend verhalten und ihr Tun danach gestalten, dann bräuchten viele nicht so oft beten.
Das heißt jetzt nicht, dass das Beten nicht gut wäre, das muss jeder für sich selbst wissen.
Normalerweise sollten die Menschen in der Lage sein, sich menschlich zu verhalten, die negativen Eigenschaften in den Hintergrund rücken, zu schauen, dass sie mit anderen gut auskommen, sie achten und respektieren.
Leider aber gibt es Gestalten, die scheinen nur aus negativen Eigenschaften zu bestehen, und diese total und grundsätzlich immer aus zu leben, zum rein eigenen Nutzen und zum Schaden vieler anderer. Dass diese Personen auch noch die Frechheit besitzen, die Bibel und ihre Worte zu missbrauchen, ist purer Frevel und zeugt von ihrer rücksichtslosen Art, um so an der Macht zu bleiben und noch mehr Geld zu scheffeln. Die sind schlimmer wie Tiere !!!

@09:16 berelsbub

Nachtrag: Korrekterweise müsste es eigentlich "pussygrabing Donald" heißen...

Wahlversprechen

Also ich richte mich bei Wahlen weniger nach den Versprechungen,sondern eher nach dem Gesamtkonzept und den Rahmenbedingungen welche dahinter stehen .
Natürlich wird es auch nicht so sein,Biden wird heute Präsident und alles wird gleich anders und besser.
Vorausgesetzt natürlich wenn Er es werden sollte,was ich hoffe.
Biden wäre aber schon ein entscheidender Fortschritt.
Wer schnelle Wunder erwartet wird klar enttäuscht werden.

Biden gegen Trump...

... da wäre ich wohl Nichtwähler.

@ andererseits 09:45

Sehr gerne...
Grabing Donald...

Re : andererseits !

Ja , die religiösen Fanatiker sind nicht nur in den USA verbreitet und treiben ihr unsägliches Unwesen. Und leider kriegen auch etliche Politiker dies nicht hin, sich klar gegen eine kirchliche und religiöse Einmischung in die Politik, zu positionieren.
das Ganze dann noch als Show zu inszenieren, ist einfach nur entsetzlich, und nur einem dienlich, die Stimmen dieser Fanatiker zu sichern. Dabei sind es genau die, die mit für etliches Leid mit verantwortlich sind, weil sie sich nicht dazu hinreißen lassen können, dabei mit zu helfen, so manche tiefe Wunde zu heilen. Die Evangelikaner sind zum größten Teil alles Weiße, sehr oft durchseucht von Rassisten, die weiter den Hass schüren, im Glauben Gottes.
Trump ist genauso, der will nicht heilen, sondern nur weiter spalten, Biden dagegen ist zu brav und bieder, aber beiden steht dieses Beten in keinem Fall.
Für Biden wäre es gut gewesen, alle zusammen zu bringen, damit sie miteinander reden und sich die Hand geben !

@ andererseits

„Nachtrag: Korrekterweise müsste es eigentlich "pussygrabing Donald" heißen...“

Das ist mir jetzt zu platt. Ein bisschen Restniveau schadet nie

Re: baumgart67 am 04. September 2020 um 09:41

"Sorry, aber Biden war hier zu langsam und auch dieser Auftritt hat meiner Meinung nach nicht das Zeug, irgendwie das Blatt zu Gunsten der Demokraten zu wenden. Es wirkt eher hölzern..."

In der Ruhe liegt die Kraft. Trump zerlegt sich ja mit seinem immer panischeren Angriffs-Kurs zunehmend selbst und ruft schon öffentlich zu strafbaren Handlungen auf. Das mag für unreife Geister, die geistig in einer Ego-Shooter und Action-Film-Welt schwelgen, seinen Reiz haben, aber für Erwachsene, die für ihr Leben, ihr Land und ihre Familie Verantwortung tragen, kann das wohl kaum attraktiv sein.

09:02 von Bender Rodriguez

... auch wenn Sie kein "Zweitens" benannt haben ;-) ...

... stimme ich Ihnen zu.

Diesen "Sündenfall" in all seiner Komplexität aufzuarbeiten würde Herr Biden nicht schaffen, selbst wenn er hundert Jahre würde, aber vielleicht kann er die Aufarbeitung wenigstens anstoßen und dann müßten sich ganze Kontinente beteiligen - nicht nur die USA ...

Am 04. September 2020 um

Am 04. September 2020 um 09:27 von Lauwarme Sommernacht
Präsident werden!

Sie wissen aber schon das Mr. Trump auch schon 74 ist - oder ?

Noch weitere 4 Jahre Trump...

... als US Präsident, und der großartige, leider viel zu früh verstorbene Frank Zappa hätte einen neuen Songtitel: „The greatest Idiot as US President on Earth“... wie damals 1973 mit „Dickey‘s such an Asshole“, wobei er Richard Nixon meinte...
Aber hoffentlich wird im November solch ein Songtitel nur Theorie bleiben.

Nichtwähler

Am 04. September 2020 um 09:54 von rossundreiter "Biden gegen Trump ... da wäre ich wohl Nichtwähler."

So wie schon beim letzten Mal? Geht mir genauso. Aber genießen wir doch trotzdem einfach weiter die Dauerwahlwerbesendung für Biden! Wir haben schließlich dafür bezahlt!

da weiß ich was mir lieber ist!

"Biden inszeniert sich als Tröster, ... Trump als Hüter von Recht und Ordnung."

Trost benötigt man wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist, Recht u. Ordnung verhindert, dass es überhaupt erst geschieht.

Also Recht u. Ordnung oder anders ausgedrückt Prävention, ist mir da lieber.

@ andererseits

"Sie sehen keinen Unterschied, ob man "Öffentlichkeitswirksam eine Bibel vor sich herträgt" (...) oder ob man mit jemandem, der schwer verletzt in der Klinik liegt, betet?"

Letztlich sehe ich da tatsächlich nur wenig Unterschied. Nicht so sehr in der Sache (ich glaube, dass Trump ein charckterloser Hampelmann ist, während Biden indessen durchaus einen gewissen Wertekatalog mitbringt), als in der Art des Marketings.
Das Schlimme ist: Man kann es Biden kaum vorwerfen - er hängt in der Rolle fest, die Bürger erwarten es. Wer Präsident werden will, muss sich anbiedern. Die US-Gesellschaft tickt mehreitlich wohl so.
IMHO ein unwürdiges Spiel.

Und nochmal zur Klarstellung: Ich finde es gut, dass Biden dorthin gefahren ist. Ich wünsche ihm viel Glück und hoffe, dass er gewählt wird. Aber so richtig nach meinem Geschmack ist Biden halt auch nicht - mir hätte Sanders gefallen, aber der ist in den USA wohl nicht mehrheitsfähig...

wenn nicht noch ein unerwarteter....

"Phönix aus der Asche steigt" in Form eines Footballstars, Rappers oder BigBrother-Gewinners macht Trump das Rennen

Biden ist eindeutig das kleinere Übel.

Nicht mehr und nicht weniger. Alles andere ist erstmal völlig egal. Jetzt müssen es nur noch "die" Amis begreifen und handeln.

Sollte das Handeln und "Denken" von Trump tatsächlich mehrheitlich akzeptiert werden, dann kann ich nur sagen:Gute Nacht!

Genozid an den Ureinwohnern Nordamerika, Sklaverei, weltweite Kriege angezettelt, pardon, Regime changes für mehr Demokratie organisiert, regelrecht festgeschriebener institutioneller Rassismus...

Geht alles einfach so durch. Dabei gäbe es unendlich viel aufzuarbeiten. DAS und nur DAS wären Schritte zur Auflösung des Rassismus und auch der inneren Gewalt in den USA. Aber wie immer:Fehlanzeige.

@ 09:58 von berelsbub

Was das Niveau angeht, bin ich ganz bei Ihnen, aber dann auch wahrheitsgemäß:
Mit "sleepy Joe" senkte Trump das Niveau; das haben Sie übernommen.
Und "you can grab them by the pussy" ist ein Originalzitat von Trump (und spiegelt sein Niveaulosigkeit gegenüber Frauen wider); ich teile also Ihre Kritik an Trump: "Ein bisschen Restniveau schadet nie" - ich bin aber skeptisch, ob sich daran noch etwas ändern lässt.

Waffen in den USA

Es ist doch sehr offensichtlich was die Wahlkampfführung von D. Trump anrichtet. Er hat sich auch schon gegen alle Eventualitäten gewappnet. Wenn die Wahl für Trump verloren geht weiß er jetzt schon woran es gelegen hat.
Der Besuch von Joe Biden war ein harter Kontrast zum Besuch von D. Trump. Und wieder wird deutlich das die USA von ihrem Gewaltniveau herunter kommen muss. Es scheint mir so, als ob in den Staaten immer noch das Recht des stärkeren gilt, das in vielen Wildwestfilmen gezeigt wird. Das es in der Gesellschaft so einen drang zu Waffen gibt, senkt die Lebensqualität doch sehr stark. Es ist ja nicht so das ein solches vorhaben generell zum scheitern verurteilt ist. Die europäischen Waffengesetze würden auch den Vereinigten Staaten gut stehen. Natürlich haben die Polizisten Angst vor den vielen Waffen und greifen vielleicht schon aus Vorsicht zur eigenen Waffe. Ein Argument mehr für neue Waffengesetze.

@baumgart67 - Biden hatte kein Wumms

Sie verkennen hier die aktuelle Lage

Biden hatte bewußt kein weiteres ÖL
ins Feuer gekippt um Trumps Truppen
keine möglichkeit zu geben, um erneut von außerhalb
weiter mit Gewalt zu antworten.

Denn Trump braucht Hass und brennende Vorstädte um sich zu profilieren

@andererseits um 09:50

... nur kein Neid ... ,-)

@ 10:04 von asimo

Was Ihre Vorliebe für Bernie Sanders betrifft, bin ich ganz bei Ihnen - leider auch bei der Einschätzung, dass ein Land, das die Demokraten als linksradikal und kommunistisch etikettieren lässt ohne darüber laut loszulachen, (noch) nicht soweit ist.
Wenn ich mir aber die Priorisierung politischer Themen, Haltungen und Positionen der U35-Wähler*innen in den USA anschaue, kann das in einigen Jahren ganz anders aussehen; es war ja schon bemerkenswert, wie viel Zustimmung Bernie Sanders in dieser Altersgruppe hatte.

@frosthorn 09:04 - Eine kluge Analyse der gesellschafttlichen ..

... Situation. Auch wenn sie nur einen Ausschnitt der US-amerikanischen Realität erfassen kann.

Richtig daran ist, dass die Politik das "Mauerbaus" - zwischen gesellschaftlichen Schichten, Menschen mit unterschiedlichen ethnischen Wurzeln, Stadt vs. Land, politischen Meinungen und kulturellen Identitäten - ihre Befürworter hat. Trump hat diese Situation ausgenutzt und Spaltung in diese Segmente zum Prinzip erhoben, auf welche er seine Wiederwahlstrategie baut.

Was diese Sicht nicht abbildet, ist die Tatsache, dass es in vielen der genannten Sphären Mehrheiten in der Gesellschaft gibt, welche bereit sind, gesellschaftliche Solidarität über den eigenen Tellerrand hinaus zu üben. Viele Umfragen deuten in diese Richtung und es gibt nicht wenige US-Amerikaner, welcher dieser Rabulistik in der politischen Auseinandersetzung müde sind.

Re : Naturfreund 064 !

Ja, das Gesamtkonzept sollte schon stimmen. Dazu gehört aber auch, all die unterschiedlichen Positionen in einer offenen und fairen Diskussion zusammen zu bringen. Dazu gehört gerade in den USA etliche Dinge wie Ausbildung der Polizei deutlich zu verbessern, die Menschen soweit wie möglich zusammen zu bringen, Verständnis füreinander fördern, gleiche Bedingungen für alle schaffen, den Menschen zuhören und und und ................................................. !
So etwas geschieht aber nicht von Heute auf Morgen, dies braucht Jahre, viel Ausdauer, Wille und Konstanz in friedlichen Diskussionen mit allen Gruppen der Gesellschaft. Außerdem darf die Schere zwischen Arm und Reich nicht noch weiter auseinander gehen. Es muss viel für den Respekt für alle Menschen viel getan werden. Dazu bedarf es viele Anstrengungen und gute Vorbilder, die diese Dinge auch so leben !!

Re: Nordbraut am 04. September 2020 um 09:37

"Und wenn sich nun einer finden sollte, der genau dieses Ziel verfolgt, die Geschichte aufzuarbeiten, dann wird der sicher einigen Gegenwind spüren."

Ja, das ist wohl leider wahr. Genau genommen gibt es ja sogar mehrere dunkle Kapitel, sowohl in der US-Geschichte, als auch in unserer deutschen. In der US-Geschichte z.B., neben der Sklaverei, das der annähernden Ausrottung der indigenen Bevölkerung und die McCarthy-Ära, die ja übrigens in Trump deutlich nachhallt, dessen Spritus Rector auch lange Zeit der gleiche war wie McCarthys: der Mafia-Anwalt Roy Cohn, der auch Nixon und Reagan beraten hat. Unsere Vorfahren wiederum haben u.a. auch den Völkermord an den Herero und Nama zu verantworten. Und die Hexenverfolgungen waren nirgends so drastisch wie in Deutschland. Ich denke, dass man das bei seinem Nationalstolz nie so ganz vergessen sollte.

09:41 von Thomas D.

zumindest fällt es uns!! bei unserem Gottverständnis etwas schwer
aber was soll´s andere Menschen andere Sitten

denke das zu sagen darf erlaubt sein !
man regt sich ja auch über US amerikanische Waffengesetze auf
und dass dieser Trump ne gewisse Popularität besitzt
warum darf man da nicht "kritisch" sein

@ 10:06 andererseits

„Was das Niveau angeht, bin ich ganz bei Ihnen, aber dann auch wahrheitsgemäß:
Mit "sleepy Joe" senkte Trump das Niveau; das haben Sie übernommen.“

Da bin ich jetzt nicht so empfindlich, wie sie.

Sleepy = schläfrig...

ist doch noch völlig harmlos. Damit könnte ich locker leben. Da gibt es selbst in der Deutschen Politik (die ja nicht so auf Show aus ist) deutlich schlimmere Einwände gegen politische Mitstreiter.

@ 10:10 von Wolf1905

Sie halten es für angebracht, bei einer entgleisenden entwürdigenden frauenverachtenden Aussage Trumps von "Neid" zu sprechen?
Auch eine Offenbarung.

@berelsbub

„...müsste es eigentlich "pussygrabing Donald" heißen...“

"Das ist mir jetzt zu platt. Ein bisschen Restniveau schadet nie"

Ich stimme Ihnen da generell zu, leider reden wir hier aber von Trump, der "Verkörperung" von "Niveaulosigkeit". Ich bin bestürzt, wie sich dieser Egomane über alles hinwegsetzt, offen lügt, betrügt und provoziert. Das hat nichts mehr mit "Niveau" zu tun.

@Wolf1905 um 10:10 @andererseits

"... nur kein Neid ... ,-)"
-
Also bitte! Was wollen Sie denn damit sagen? Finden Sie etwa, dass "pussygrabing" etwas Gutes ist?! Und welchen Bezug zum aktuellen Thema hat Ihr Beitrag? Soll man Sie so verstehen, dass Ihnen ein "pussygrabing Donald" lieber wäre als ein "sleepy Joe"? Oder möchten Sie uns einfach mitteilen, dass Sie auch gerne ein "pussygrabing Wolf" wären?
Am wahrscheinlichsten scheint mir, Sie wollten einfach nur witzig sein und ich bin humorlos. Es gibt unterschiedliche Arten von Humor. Da halte ich es wie berelsbub: Etwas Restniveau muss sein.

RE : Bender Rodriguez !

Sündenfall Sklaverei !
Wird auch heute noch in manchen Ländern, auch D so betrieben, und einige Länder kommen gerade auf den Geschmack, dies zu tun.
Mit daran Schuld ist auch die verfluchte Globalisierung und die unersättliche Gier von etlichen Personen, die mit Lug, Betrug, Korruption, Erpressung ihren Hals nicht voll genug kriegen. Und wie immer spielt auch die Gier nach Macht eine große Rolle. Das ist nicht nur in den USA so, sondern vielen anderen Länder leider auch so. Und leider sind viele Politiker nicht Willens, dies zu ändern, weil wenn schon mal da Oben, dann so lange wie möglich genießen.
Danach noch einige Jahre in einen Vorstand eines großen Konzerns und noch mal richtig absahnen, viel Mist von sich geben und das Leben in vollen Zügen genießen. Da sieht man keine Armen, die nicht mal jeden Tag was zu essen haben !!

@Giselbert, 10:04 Uhr

Leider steht Trump aber nur für eine Form von "Recht und Ordnung", die auf sein Ego zugeschnitten ist. Das Wohl des Staates und seiner Bürger findet da keinen Platz. Finden Sie, dass z.B. der aktuelle Aufruf, seine Stimme per Briefwahl und zudem persönlich abzugeben, den Anforderungen eines Rechtsstaates entspricht? Wer Hass und Gewalt sät und sich dann als Verfechter von Law and Oder geriert, ist kein Feuerwehrmann, sondern ein ganz gewöhnlicher Brandstifter mit einem besonders fiesen Charakter. Und leider nehmen die "Brände" in den USA immer mehr zu, nicht nur die realen Feuer in Californien.

@harry_up 08:52

Ja beide waren zunächst gebeten worden nicht zu kommen. Als aber Trump dort trotzdem aufgetaucht ist um vor Schutt und Asche zu posieren für die Kameras (mehr hat der Mann nicht getan) hat man in Kenosha dazu aufgerufen Biden solle doch kommen. Ihre Kritik an Biden ist vollkommen deplaziert. Im Gegensatz zu Trump hat Biden mit seiner Rede vor 2 Tagen und auch dem was er gestern sagte eindeutig gezeigt, dass er sich wirklich um die Sorgen der Menschen in Kenosha kümmert. Trump hat nichts besseres zu tun gehabt als in Schutt und Asche zu posieren, einen Scheck zu versprechen und abzuhauen. Was anderes kann der Mann auch nicht. Mit Geld um sich wedeln und seine peverse Show abziehen. Gottseidank durchschauen mehr und mehr Menschen seine abartige Art und Weise Politik zu betreiben!

Letzte Woche log Trump bei

Letzte Woche log Trump bei der Republican conventioin alle 58 sec (lt. Washington Post)

Jetzt kommt sein Aufruf zu Wahlbetrug.
Dieser Mann kennt keine Scham und seine base, diese simple minds, haben die USA fast gestuerzt in den Abgrund.

Aber hier ist voting twice eine Straftat (wie auch der Aufruf zu Wahlbetrug (class 1 felony) und so hoffe ich dass viele Trump supporter machen was Trump sagt: go vote twice

09:22, asimo

>>Nicht, dass man das falsch versteht, ich hoffe inständig, dass Biden das Rennen macht, aber diese Art der Anbiederei geht mir gehörig auf den Senkel. Nach meiner Meinung sollte ein Politiker maximal säkular auftreten. Ob da privat gebetet wird - egal. Aber Privatsache.
In den USA wird das offensichtlich mehrheitlich anders gesehen. Wer da nicht öffentlichkeitswirksam eine Bibel vor sich her trägt oder betet ist gleich aus dem Rennen...
Und da das zu Pflichtprogramm gehört, ist es eben auch völlig unglaubwürdig. Eben Fassade, keine Substanz, eine schlechte Hollywood-Kulisse...<<

Die allermeisten Amerikaner sind sehr gläubig. Die Kirchengemeinden sind wichtige Institutionen, sie erfüllen teilweise die Aufgabe, die der Sozialstaat bei uns wahrnimmt. Das alles hat mit Hollywood nicht die Bohne zu tun. Barack Obama hatte beispielsweise einen spirituellen Mentor, den Reverend Jeremiah Wright. Von dem er sich vor seiner ersten Wahl distanzieren musste, sonst wäre er nicht gewählt worden.

Für mich muss Biden sich fragen lassen, ...

.. warum er erst jetzt, vor allem aber NACH Trump, dort auftauchte.
Wer immer als 2. kommt, wird letzendlich auch zweiter. In der Regel bekommt der erste immer die größere Aufmerksamkeit, von seinem Auftreten bleibt auch mehr in Erinnerung.
Trump liefert "Vorlagen" genug ... Biden kann in seiner Devensive "den Ball nur nicht aufnehmen".

RE: Wolf1905 um 10:10 @andererseits um 09:50

***... nur kein Neid ... ,-)***

Also ich wüssete gar nicht wie sich bei mir auch nur ansatzweise Neid einstellen sollte, wenn ich diese "arme Figur" DT betrachte.
Da gibt es rein gar nichts ! ... und ich denke Mitforist andererseits sieht das ähnlich.

Gruß Hador

@Nordbraut 08:59

Korrekt. Im Gegensatz zu Donald Trump nehmen die Mehrheit der Amerikaner es Biden ab. Vor allem war Biden klug genug nicht von sich Fotos schießen zu lassen in den Trümmern der Stadt. Idiotischer als Trump kann man sich nicht verhalten. Er hat aus dem desaströsen Auftritt als er eine Demonstration räumen ließ um mit einer Bibel zu posieren nichts gelernt. Trump hat mit seiner Foto Aktion in Kenosha mitten in den Trümmern der Stadt den Bürgern von Kenosha noch einmal richtig auf seine Weise ins Gesicht gespuckt. Eine Schande dass es hier noch Leute gibt die diesen Mann verteidigen und gutheißen. Nein Biden ist alles andere als der perfekte Kandidat, aber verglichen zu Trump ist er millionenfach besser und dies wird man auf beim Duell sehen. Trump wird da den nächsten Fehler machen und sich wieder so verhalten wie immer. Er rafft einfach nicht, dass immer mehr Menschen sein Verhalten satt haben.

rossundreiter, 09:54

Biden gegen Trump...
... da wäre ich wohl Nichtwähler.

Als Nichtwähler wären Sie Trump-Wähler.

Re : frosthorn !

Sicher, es gibt bestimmt Menschen, die von Trump bisher profitierten. Aber was Trump momentan betreibt, ist schlich kriminell, wenn er zum doppelten Wählen aufruft.
Alleine dafür müsste man ihn anzeigen und anklagen. Ich wundere mich, dass dies noch nicht geschehen ist, wenn auch nur ihm zu zeigen, wir lassen nicht alles zu.
Es wäre echt gut, wenn ihm mal einige Grenzen seines Handels aufgezeigt werden würden. Genauso sollten all seine Tweets und Videos, in denen er lügt oder Falschmeldungen verbreiten will, komplett gelöscht werden, und nicht nur mit einem Warnhinweis versehen. Wenn er dadurch jedes mal merkt, dass er sich nicht alles erlauben kann, dann lenkt er vielleicht mal ein.
Aber auch Biden sollte mal deutlich progressiver auftreten, alle Menschen zu friedlichen Protesten aufrufen, und jegliche Gewalt verurteilen, egal von wem begangen.
Irgendwie wirkt Biden zu bieder und brav !!

@andererseits & @nordbraut

Schon mal was von Satire gehört?
Dieser Begriff, den ich aufgriff, kam übrigens von Ihnen, lieber Andererseits.

Nein, ich finde es widerlich, was Trump mit manchen Frauen gemacht hat! Um es klar auszudrücken!

Da wählen sie ihren König ...

... und wollen so demokratisch sein? Nicht mal eine dritte Partei schafft es durch die Mrd-Hürde. Und dann regiert ein Präsident mit Dekreten ohne Ende - also genauso wie die Feudalherren. Die Kammern? Was tun die? Check & Balance? Sehe ich nichts bei Trump. Selbst die Mauer baut er selbstherrlich, hat Gelder überall abgezwackt, indem er einen Notstand herbeifabuliert hat. Kopfschütteln bleibt mir ...

@ 10:19 von Nordbraut

In meinen Augen ist das kein Thema Ihrer Humorlosigkeit; ich befürchte, es ist eher so: Wer Trumps Rechtfertigung von Gewalt durch minderjährige Selbstjustizmilizen gut findet, wer sein Anstacheln von Gewalt - um sich dann als Law-and-Order-Mann zu präsentieren - gutheißt, wer real existierenden Rassismus leugnet und die US-Demokraten - die politisch irgendwo zwischen SPD, Union und FDP stehen - als "linksradikal" etikettiert, der findet wahrscheinlich auch "pussygrabing" toll und beneidet Trump an der Stelle.
Alles Gründe zu sagen: Trump hat weder die Würde noch die Größe noch das Format und erst recht nicht das Programm, weitere 4 Jahre POTUS zu sein.

@berelsbub 10:15 - "Name giving" ist ein Abstieg in die ....

... Niederungen, welche eine Debatte in kurzer Zeit ad absurdum führt. Bis sie in der Langeweile gegenseitiger Beleidigungen jenseits aller interessanten Sachthemen verödet.

Auch für Trump gab es im Web eine Vielzahl solcher Zuordnungen:

• "dumb Trump"
• "deranged Donald"
• "loony Donnie"
• ..to be continued endlessly

Die politischen Gegner und Kritiker Trump's haben sich in der Breite nicht auf dieses von Trump gepflegte pubertäre "Name giving" in der Auseinandersetzung mit ihm eingelassen.

Bei aller Kontroverse gibt es auch in diesem Forum keinen Grund dafür, es zu tun. In keine Richtung.

@Wolf1905 um 10:10 @andererseits

Dieser Kommentar zeigt einmal mehr wie sinnlos es ist, mit Trump Anhängern zu diskutieren.

Der denkende Teil der Bevölkerung muss sich solchen Leuten geschlossen entgegenstellen und sie ausschließen, dann sind es am Schluss nur die üblichen 15 - 20%.

09:28, Sisyphos3

>>Glaube ist eine Sache - auch ehrenhaft wer religiös ist
aber wie ich das in den USA empfinde
- entspricht es nicht meiner Vorstellung von Glaubwürdigkeit eher von Verlogenheit<<

Die amerikanische Musik, vom Jazz bis zur Popmusik, wäre ohne die Kirche gar nicht denkbar.

Schon daran können Sie ablesen, welch zentrale Bedeutung der Glaube für viele Amerikaner hat. Da ist nichts verlogenes dran.

@ ich1961, um 09:03

@ 08:52 von harry_up

Sie haben Recht, ich hab's tatsächlich überlesen.

Insofern hat Biden doch richtig gehandelt.

@ich1961 09:03

Biden hat sich mit allen getroffen. Sowas würde Trump nie machen. Er ist Teil des ganzen Problems. Trump ist eben kein Schlichter. Wir brauchen in den USA aber jemanden der zwischen den Menschen schlichtet. Genau dies will eine Mehrheit in den USA und darum tut sich Trump mit seiner unüberlegten und dummen Art Wahlkampf zu betreiben keinen gefallen. Er macht den genau gleichen Fehler den er nach dem Tod von George Floyd begangen hat. Übrigens die Familie Floyd hat Trump nie besucht. Er hat ihr nicht einmal kondoliert. Biden war persönlich bei der Familie Floyd und redete mit den Angehörigen. Biden macht Dinge die eigentlich Trump machen müsste.

Recht und Ordnung...

... hört sich gar nicht so schlecht an.

Drücken wir Trump die Daumen für eine zweite Amtszeit.

Biden Kriegspräsident

Ein Kriegsheer wie Biden will den Rassismus beenden? Aha, wieso hat er es mit seinem Ex-Chef Obama in 8 Jahren nicht getan?

Ich finde das Ganze so heuchlerisch. Ich garantiere, er wird als Präsident nicht viel ändern, wenn dann nur kosmetisch.

@ H. Hummel

"Für mich muss Biden sich fragen lassen, ..... warum er erst jetzt, vor allem aber NACH Trump, dort auftauchte. Wer immer als 2. kommt, wird letzendlich auch zweiter." Am 04. September 2020 um 10:29 von H. Hummel

*

Man muss nun wirklich nicht in jeder Lebenslage schreien: "Erster!".

Es gibt Momente, da ist es äußerst unpassend.

Re : Nordbraut !

Wahrscheinlich eine Video-Live- Schaltung mit den lieben Gott und Mohamed, damit sie alle vereint sind und keiner vergessen wurde.
Es wäre in meinen Augen sinnvoll gewesen, in Kenosha die Menschen zusammen zu bringen, die die Leid erfuhren, die die Leid verursachten, die die Schäden provozierten, um sie dazu bewegen, miteinander zu reden, Respekt und Achtung vor dem Leben anderer zu finden, als weiter unnötig aufeinander ein zu prügeln.
Ein Gebet mag hilfreich sein, aber nur alle Menschen gemeinsam können die Probleme bewältigen !

@rossundreiter um 09:54

"Biden gegen Trump...

... da wäre ich wohl Nichtwähler."

Nichtwähler ist immer eine schlechte Entscheidung, denn damit stärken Sie die Fundamentalisten, da ich davon ausgehe, das Sie das nicht wollen.

Außerdem hätten Sie bei der Wahl noch 2 Alternativen:

Libertarian Party
Jo Jorgensen / Spike Cohen

und

Green Party
Howie Hawkins / Angela Walker

Mir ist bekannt, das diese durch das US-Wahlsystem so gut wie keine Chance haben, aber vielleicht sind am Ende doch genug genervt um auch 'mal Aussenseiter eine Chance einzuräumen. Man darf ja 'mal träumen dürfen ;)

was dieses Land zerreißt

... ist eigendlich wie überall derzeit in der Welt zu sehen. Es glauben doch allen ernstes Menschen, dass sie etwas besseres sind als andere. Vieleicht sind manche reicher, klüger, schöner oder priviligierter als andere, jedoch nichts besseres. Macht und Geld hängen in den USA derart zusammen, das solche Narzisten wie Trump es allen ernstes fertig bringen ein Land zu spalten. Und dabei wird die schlechteste Eigenschaft mancher Amerikaner sichtbar. Rassismus!
Es ist unglaublich wie offen Rassismus publiziert wird und Trump vorneweg.
Die Hoffnung die ich habe, das Biden, der zwar selbst reich ist, nicht nur den Lobyisten und Reichen wieder alles zurecht biegt, sondern auf die Vernunft vieler Amerikaner hört und endlich mal jemand dieses Land nach dem Willen der Menschen führt.
Leider ist mir bis heute kein US Präsident bekannt, der dies getan hat. Obama war eine große Hoffnung für die USA, ist aber leider verpufft. Das Resultat kennen wir.
Trump! Möge es endlich besser werden.

@Nordbraut um 10:19

Ja, da gebe ich Ihnen zu 100% recht: „Es gibt unterschiedliche Arten von Humor.“ Und da sind die Geschmäcker wirklich sehr unterschiedlich, wie auch die vielen sachlichen Meinungen zu diesem Artikel!
Also vielleicht finden Sie ja meinen zuvor eingestellten Post (mit Bezug zu Frank Zappa) witziger. Aber auch dessen Humor war nicht jedermanns Sache (meiner schon) - wo ist da die Gürtellinie?

@ .tinchen - go vote twice

Donald tut sich damit selbst ein rießen gefallen, wenn "seine Wähler" wahlbetrug machen.
Dann muß nur nach der notariellen Auszählung für jede Doppelwahlstimme
die ungültige Erststimme vom Wahlergebnis abgezogen werden :-)

10:32, kommentator_02

>>rossundreiter, 09:54
"Biden gegen Trump...
... da wäre ich wohl Nichtwähler."

Als Nichtwähler wären Sie Trump-Wähler.<<

Was übrigens genau die Strategie der Trumpkampagne ist. Trumps Anhänger sind maximal mobilisiert, mehr geht nicht. Jetzt geht es darum, diejenigen, die nie für Trump stimmen würden, davon abzuhalten, Biden zu wählen. Also zur Wahl zu gehen.

@Monty_Burns

Da bin ich ganz bei Ihnen aber leider sind die Amerikaner nicht wie wir sondern viele mögen gerade diese großen Bilder und das laute und nicht Ruhe und Verantwortungsbewusstsein, sonst hätte man ja auch beim letzten Mal nicht Trump gewählt....

@kommentator_02 re rossundreiter 10:32 - Als Wähler, der

... 2016 Trump gewählt hat, wäre bei der binären Überlegung in 2020 Trump wieder- oder die Wahlabstinenz zu wählen, Letzteres noch die beste Option.

Insofern ...

diese Wahl wird sowieso ne Farce...

am Ende übernimmt "Captain America" und der heißt Trump

Ich denke, Bidens Berater

Ich denke, Bidens Berater haben ein Konzept vorbereitet, bei dem Biden während seines Besuchs in Kenosha unterschiedlich von Trump wirkt. Das Ziel der Akteure ist dasselbe - Stimmen für die Wahlen gewinnen.
Rassismus ist eines der zahlreichen Probleme in den USA. Dabei sind es nicht nur die Weissen, die gegen ihre farbigen Mitbürger gewalttätig vorgehen, sondern auch andersherum. Irgendwie wird darüber nicht berichtet.
Acht Jahre regierte ein Afroamerikaner die USA. Nach seiner Wahl zum Präsidenten jubelte die ganze Welt (auch ich): Change! Neue Hoffnung, ein neues, friedliches Amerika. Noch bevor Obama etwas geleistet hat, wurde er mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet. Was folgte? Kriege in Syrien, Libyen, "Revolutionen", Putsche.
Die Menschen werden nach Gefühl wählen. Man wird später sehen, was man davon hat. Die USA sind schon ein sehr spezifischer Staat.

@pwg51 09:04

Mehr Initative? Er hat sich mit allen getroffen (Geschäftsleuten/Protestierenden/Polizisten). Er hat mit Jacob Blake gesprochen und dessen Familie. Mehr Initiative geht überhaupt nicht. Trump hat nur in den Trümmern für die Medien posiert und mit Geld um sich geworfen und haute ab. Es ist ganz klar wer hier wirklich Anteilnahme uns Initiative gezeigt hat und wem es nur um das eigene Wohl ging. Wenn Trump seine Einstellung und seine Art Wahlkampf zu betreiben nicht drastisch ändert wird er in der Wählergunst verlieren. Da hilft ihm gar nichts mehr. In den direkten Duellen wird er ohnehin schlecht aussehen. Biden verkörpert mit seiner fürsorglichen Art, seiner versöhnlichen Art alles was die Mehrheit aller Amerikaner von einem Präsidenten erwartet. Wenn Hillary Clinton vor 4 Jahren diese Empathie und nur einen Hauch der Fürsorglichkeit und Versöhnung von Biden gezeigt hätte, dann wäre Trump nie Präsident geworden. Die Frau war und ist aber ein menschlicher Eisschrank.

@ andererseits

It takes one to know one.

Wie der Amerikaner sagt.

@Karl Klammer

Es geht doch gar nicht darum, wenn Biden spricht, klingt das leider alles etwas blutleer und da kommt überhaupt kein Gefühl oder Pathos rüber, ganz anders als es bei Obama war und er trottet Trump immer nur hinterher. Trump giesst das Öl schon von allein ins Feuer und plötzlich sorgen sich die Amerikaner um ihre Sicherheit und denken dann, dass Trump das eher durchsetzten kann, als Biden. Ich bin wohl gemerkt auch gegen Trump, mir macht es nur Sorge, weil man zusehen sieht, wie Trump aufholt, weil er halt die Knöpfe drückt, die man bei den meisten Amerikanern drücken muss, um gewählt zu werden.

@ 09:54 von rossundreiter

"Biden gegen Trump...
... da wäre ich wohl Nichtwähler."

>Es wäre ein Wahl zwischen Heuchler und Crazy.

@ 10:34 von uwtra

Mit Trump-Anhängern sollte man unbedingt diskutieren - aber wo das nicht geht, sie auch mit den eigenen Mitteln bloßstellen: deshalb auf "sleepy Joe" die Antwort "pussygrabing Donald". Und mancher offenbart dann an der Stelle sogar Neidgefühle (um sie später als "Satire" zu bezeichnen) - was durchaus auch eine wählerschaftsanalytische Komponente haben könnte.
Wahrscheinlich bin nicht nur ich froh, wenn die Wahl im November gelaufen ist und das dunkle Kapitel Trump dann Geschichte ist. Und es gibt begründete Hoffnung, dass dann auch die GOP der Republikaner in breiter Mehrheit ihm den Laufpass geben wird, um sich mühsam als ernstzunehmende Partei neu zu organisieren.

Kenosha !

Ich habe mir dieses Video von dem Schützen noch mal angeschaut, und war entsetzt. Der läuft mit einem Gewehr nach seinen tödlichen Schüssen an einem Polizisten vorbei, und dieser lässt ihn gewähren. Keinerlei Anstalten diesen jungen Mann auf zu halten, oder gar fest zu nehmen und ihm die "Flinte" ab zu nehmen.
Dies ist mit auch die Schuld von Trump, aber genau dies will er ja so, dass sich der Hass weiter entlädt. Nur so kann er vielleicht die Wahl gewinnen, was ich nicht hoffe. Denn dieser Mann gehört für all seine Taten vor Gericht !!

RE: Einfach Unglaublich um 10:37

***Recht und Ordnung ... hört sich gar nicht so schlecht an.***

Jetzt feht nur noch der irre Halbsatz von DT im letztens gegeben FOX-Interview:

Ein Flugzeug voller Gangster und „dunkle Mächte“, die Biden steuern.

Man muss nur feste daran glauben ! ... dann steht DT auch für den Rechtsstaat.

Gruß Hador

um 10:04 von Giselbert

>>da weiß ich was mir lieber ist!

"Biden inszeniert sich als Tröster, ... Trump als Hüter von Recht und Ordnung."

Trost benötigt man wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist, Recht u. Ordnung verhindert, dass es überhaupt erst geschieht.

Also Recht u. Ordnung oder anders ausgedrückt Prävention, ist mir da lieber.<<

Trump tritt das Kind in den Brunnen und verhindert danach, dass es wieder rauskommen kann. So lebt er seine Vorstellung von Recht und Ordnung aus.

Einfach Unglaublich 10:37 | 6 % Daumen

"Drücken wir Trump die Daumen für eine zweite Amtszeit."

Das stellt sich die Frage, wer ist wir ?

Wurde fündig und ziehe die Frage zurück. Es sind die 6 %, die laut Politbarometer in Deutschland für Trump stimmen würden.

@Heiko.H

Das ist der beste Satz den ich hier seit langem im Forum gelesen haben und in der Tat der Kern um den es eigentlich geht. Diesen Satz sollte jeder verinnerlichen:

... ist eigendlich wie überall derzeit in der Welt zu sehen. Es glauben doch allen ernstes Menschen, dass sie etwas besseres sind als andere. Vieleicht sind manche reicher, klüger, schöner oder priviligierter als andere, jedoch nichts besseres.

@ andererseits

Nicht für Sie, aber falls Schüler diesen Thread lesen ...

... das englische Wort schreibt sich "grabbing" mit Doppel b.

@wenigfahrer 09:07

Doch unter Biden wird einiges besser. Joe Biden ist es zuzutrauen dieses Land wieder zu vereinen. Joe Biden wird auch im Gegensatz zu Trump auf den Rat von Ärzten und Wissenschaftlern hören bezüglich dem Coronavirus und diese nicht demontieren wie es Trump bei Dr.Fauci macht.
Biden wird die Isolation der USA außenpolitisch beenden und mit den Allierten insbesondere in Europa respektvoll umgehen. Trump hat es geschafft außer Israel fast jeden Allierten der USA sich zum Feind zu machen.
Das Militär? Trump wusste seit Monaten, dass russische Spione der Taliban Geld zahlen damit diese US Soldaten töten (die sogenannte Kopfgeld Affäre). Was haben Trump und sein Team getan? Die beschwichtigen und sitzen alles aus und behaupten Trump sei nicht gebrieft worden vom Geheimdienst. Wer das glaubt muss wirklich naiv sein. Beim Militär ist Trump zurecht unten durch nach dieser Nummer!

10:24 von Magfrad

"Gottseidank durchschauen mehr und mehr Menschen seine abartige Art und Weise Politik zu betreiben!"

Mein Nachbar Ricky ist ein die-hard Republican, und vor 4 Jahren hatte er ein Trump 2016 Schild in sein front yard.

Heute ist er immer noch Republican und hofft auf die Zeit post-Trump. Ein reset, aber er sagt das ist nur morglich wenn Biden gewinnt. Nur dann wird die GOP reformiert.

Er verachtet uebrigens Trump wie auch seine "moronic base". Sie haben zerstoert alles fuer was die GOP stand.

@Giselbert

"Biden inszeniert sich als Tröster, ... Trump als Hüter von Recht und Ordnung."
"... Trost benötigt man wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist, Recht u. Ordnung verhindert, dass es überhaupt erst geschieht ... Recht u. Ordnung oder anders ausgedrückt Prävention, ist mir da lieber"

Ist Ihnen entgangen, dass der "Law-and-Order-Präsident" hauptsächlich dazu beigetragen hat, dass das "Kind in den Brunnen gefallen ist"?
Trump hat in den letzten 4 Jahren "gewütet", nicht Biden. Was soll denn Biden anderes tun, als zu "trösten"? Immerhin hat er ein(en) "Programm/Plan" für den Fall seiner Wahl.

Trump ist es egal, ob in den USA Chaos herrscht oder nicht. Prävention? Fehlanzeige! Es geht um SEINE Wiederwahl - um jeden Preis!

"institutioneller Rassismus"

Zitat: "Trump hatte Jacob Blake während seines Besuchs nicht mal erwähnt - und auch die Themen Polizeigewalt und institutionellen Rassismus ausgespart, die seit Monaten landesweit Hunderttausende Menschen auf die Straße treiben"

Hmm, das könnte vielleicht daran liegen, dass das "Problem" eine "institutionellen Rassismus" gar nicht vorliegt und das Trump Amerikaner nicht daran bewertet, welche Hautfarbe sie haben, sondern welchen Charakter?

Und dass Trump sich eher darum sorgt, was für alle Amerikaner, egal ob weiß, schwarz, gelb, grün ..., wichtig ist: die innere Sicherheit und eine funktionierende Wirtschaft.

Aber es kann ja sein, dass ich dies völlig falsch sehe und mal wieder nix raffe. Deswegen würde ich alle bitten, die Belege für einen angeblichen "institutionellen Rassismus" einmal darzulegen, dass ich, notfalls, falls die Fakten dies klar andeuten, meine Meinung ändern kann.

Ich warte.

10:34 von fathaland slim

erinnern sie sich an meinen Beitrag ?
.
aber wie "ich" das in den USA empfinde
- entspricht es nicht "meiner" Vorstellung von Glaubwürdigkeit ...
und warum darf ich nicht meine Meinung sagen
andere machen das bei deren Präsidenten den Waffengesetzen,
Polizeiwillkür, Todesstrafe noch viel deutlicher !

übrigens Jazzgottesdienste gab es hierzulande, vor 55 Jahren auch, zumindest in der katholischen

@Wolf1905 um 10:40

Ja, Ihren Zappa-Kommentar fand ich witziger. Ich wollte Sie mit meiner Empörung auch nicht als Foristen grundsätzlich angreifen, sondern nur klarstellen, dass es Grenzen gibt. Mit Satire hatte das in meinen Augen wenig zu tun, was Ihnen da um 10:10 entglitten ist. Als Mann können Sie sich vielleicht nicht vorstellen, was ich bei einem Typen wie Trump empfinde. Und ich bin froh, dass es vielen anderen genauso geht wie mir, wenn ich ich mir das Echo hier auf Ihre "Satire" anschaue.

@ 10:45 von Einfach Unglaublich

Genau. Ist das der Spruch, der belegt, warum Sie nach eigenen Worten so angetan von Trumps Law-and-Order-Masche sind?

10:38 von Googol

>>Ein Kriegsheer wie Biden will den Rassismus beenden? Aha, wieso hat er es mit seinem Ex-Chef Obama in 8 Jahren nicht getan?

Ich finde das Ganze so heuchlerisch. Ich garantiere, er wird als Präsident nicht viel ändern, wenn dann nur kosmetisch.<<

Erklären Sie mal zunächst wie eine einzelne Person ein "Kriegsheer" sein kann?

Auch von Trump hätte niemand erwartet dass er den Rassismus beendet. Das geht nur über einen langen Zeitraum.
Das Problem ist dass Trump den Rassismus regelrecht befeuert hat. Dadurch hat sich dieser in knapp 4 Jahren erheblich verstärkt.

Was Rassismus betrifft hat Trump die USA um mehrere Jahrzehnte zurück geworfen.

@baumgart67 10:46

Ich werde Ihnen mal was sagen. Hier aus Florida aus dem County was in den letzten 30 Jahren immer entschieden hat wohin der Staat tendierte am Ende. Letzte Wahl Trump, davor zweimal Obama. Die Menschen nehmen es Trump nicht mehr ab. Die glauben Trump nicht mehr. Es werden immer mehr und dies ist auch gut so. Trump holt auf? Wo denn? Vielleicht gucken Sie mal die neuesten Fox News Umfragen an, da liegt Biden in Wisconsin 8% vorne, in Arizona 9% vorne, in North Carolina 4% vorne. Im neuen Poll der Quinnipiac University liegt Biden in Florida 3% vorne und in Pennsyvania 8% vorne. Die Zahlen sind unverändert. Es ist schlicht nicht korrekt, dass Trump aufholt.

10:37 von Einfach Unglaublich

>>Recht und Ordnung...

... hört sich gar nicht so schlecht an.

Drücken wir Trump die Daumen für eine zweite Amtszeit.<<

Genau: make America blöd again !

08:55 von Karl Klammer

Was soll daran schlecht sein ?
.
nichts - in den USA !
so sind die eben, die Amis
lädt man eben hierzulande nen neuen Kollegen auf ein Feierabendbier ein
den Nachbarn auf nen Kaffee zum Kennenlernen
ist es bei den Yankees ne Einladung für den gemeinsamen Kirchgang
da fällt eben einem Deutschen das Gebiss vor Erstaunen raus
was soll´s andere Menschen/Kulturen andere Sitten
man muß es eben nur wissen

@ 10:50 von Einfach Unglaublich

Vielen Dank für das 2. b

@Hummel 10:29

Was für ein Blödsinn, sorry. Biden hatte keine Aufmerksamkeit? Stimmt ganz einfach nicht! Biden hat einfach im Gegensatz zu Trump ein paar Tage gewartet so wie es die Bürger von Kenosha auch wollten. Trump war trotz der Bitte nicht zu kommen zwei Tage später da, posierte in den Trümmern von Kenosha, hielt eine belanglose Rede, ließ einen Scheck ausstellen und haute ab. So sorgt sich Donald Trump. Biden muss sich gar nichts fragen lassen. Im Gegensatz zu Trump hat er die Bürger Kenoshas ernst genommen.

@ Tada (10:38)

Zitat: "Man muss nun wirklich nicht in jeder Lebenslage schreien: "Erster!".
Es gibt Momente, da ist es äußerst unpassend".
Da gebe ich ihnen gerne Recht, aber es ist Wahlkampf, quasi die Endphase. Die "normal- moralischen" Maßstäbe müssen da in vertretbaren Maß etwas zurückstehen. Man muss ähnlich "laut" sein wie der "Gegner".
Gemessen an Trump liefert Biden einen Wahlkampf, dem so das zündende Element fehlt. Er ist da ... OK ... er möchte auch, ja ... aber was ... und wie ... vor allem wann ...
Bildlich gesprochen kommt er mir vor, wie ein Bauarbeiter der seinen Kollegen morgens "feudelweich" die Hand gibt und erwartet, dass sie ihn zum Vorarbeiter machen.
Da wendet sich auch jeder zweite vorher ab.

Abgewirtschaftet vs. Versöhnung

Biden hat leichtes Spiel sich als anständige Haut zu präsentieren.

Biden muss allerdings die Themen selber setzen. Davon gibt's genug.

Pandemiebekämpfung, soziale Gerechtigkeit, Rückkehr zu verantwortungsbewusster Außenpolitik, Stärkung Multilateralismus.

Wer wie Trump durch seine völlig chaotische, jeglichen fachlich-medizinischen Erkenntnissen zuwiderlaufende Pandemieantwort zehntausende Tote auf seinem Gewissen hat und nun im Wahlkampf davon ablenken will mittels einer inszenierten "Law&Order"-Gespensterkampagne gegen einen Fata-Morgana-Feind aus "Linksradikalen" wie Biden (selten so gelacht!) seine Niederlage abwenden will, ist eigentlich nur noch bösartig und appelliert 24/7 an niederste Instinkte.

Demaskierend ist natürlich das Aufsagen derselben vorgestanzten Phrasen durch seine Online-Fanbasis, die er letztlich nur noch erreichen kann. Ein "Präsident für alle US-Amerikaner" wollte er sowieso nie sein.

Spaltung, Rassismus, Angstpolitik als Markenkern von Rechtsnationalen.

@10:34 von fatherland slim

Sie haben vollkommen recht..wer pauschal den Gläubigen in den USA Scheinheiligkeit vorwirft - 09:28 Sisiphos3 -, ohne zu differenzieren und zu erklären, der hat von der vielfältigen Religiosität der Amerikaner schon von der Historie nichts verstanden.

für 95 % der Wähler....

kommts nur auf Äußerlichkeiten an und da macht Biden eben einen verschlafenen Eindruck - da kann er mit intelektueller Brillianz und politischer Weisheit glänzen wie er will

10:41 von Karl Klammer

"Donald tut sich damit selbst ein rießen gefallen, wenn "seine Wähler" wahlbetrug machen..."
Das Justice Department unter Joe Biden wird verfolgen diesen Wahlbetrug und bestrafen.

Uebrigens hat White House press secretary Kayleigh McEnany gesagt :
“The president is not suggesting anyone do anything unlawful,”

Interesting wie McEnany versucht Trump's Straftat schoen zu reden. Sie ist jetzt schon sehr unbeliebt, und wird keinen neuen job mehr finden ab Januar

@Giselbert 10:04

Sie sind naiv, wenn Sie glauben, dass derjenige der für den Hass, die Spaltung und die Wut verantwortlich ist und diese über 3 Jahre betrieben hat Recht und Ordnung herstellen kann und präventiv agiert. Ohne Trump gäbe es gar keine Unruhen.

re Blitzgescheit/bote/breiterbart

" wichtig ist: die innere Sicherheit und eine funktionierende Wirtschaft."

Dazu hatte er vier Jahre Zeit. Ergebnis: Die Wirtschaft liegt am Boden und er tut alles dafür, dass die Innere Sicherheit noch mehr gefährdet wird.

"Deswegen würde ich alle bitten, die Belege für einen angeblichen "institutionellen Rassismus" einmal darzulegen"

Die Schwarzen wurden in den USA über Jahrhunderte benachteiligt. Nach der Sklaverei führte die Segregation zu einer systematischen Benachteiligung in allen Bereichen (Gesundheitversorgung, Bildung, Jobs, Justiz uvm.).
Die Tatsache, dass heute Afroamerikaner in Straftaten überrepräsentiert sind und durchschnittlich deutlich schlechter in Sachen Bildungsabschlüsse abschneiden ist eine direkte Folge davon.
Diese Folgen dauern heute noch an und werden auch in Zukunft noch deutlich spürbar sein.

"Ich warte."

Ich nicht. Eine Antwort von Ihnen auf Fakten, die Ihnen nicht passen, gab es bisher noch nicht. Ganz gleich unter welchem Username...

Trump hingegen ist ein...

"Muskelprotz" und da kommt es dann auch nicht so sehr auf Intelligenz, diplomatisches Geschick oder sonstiges "Gedöns" an - gewählt wird er trotzdem

Am 04. September 2020 um 09:16 von berelsbub

Zitat:
In Kenosha zeigt sich ganz wunderbar, wie unfähig beide Kandidaten sind.
Mr Trump zeigt sich weiterhin selbstsüchtig und emphatielos und „Sleepy Joe“ macht erst seinem Namen alle Ehre und wacht ein paar Tage zu spät auf und wirkt dann völlig künstlich und ferngesteuert beim medienwirksamen Gebet...

____

Und wäre Joe Biden (ist es eigentlich lustig ihn immer "Sleepy Joe" zu nennen?) vor Trump nach Kenosha gereist, dann hätten viele gemault dass es die Aufgabe von Trump ist als erstes dorthin zu reisen -.-

@Einfach Unglaublich 10:37

Wer als Deutscher ernsthaft Donald Trump die Daumen drückt den kann man nichts mehr ernst nehmen. Trump hat das Verhältnis USA-Deutschland komplett zerstört. Es wird eine Mammutaufgabe für Biden dieses Verhältnis wieder zurecht zu biegen.

re qpqr27

"für 95 % der Wähler....

kommts nur auf Äußerlichkeiten an"

Haben Sie dafür (ausnahmsweise) auch einen Beleg zur Hand...?

@ harry_up, 04. September 2020 um 08:52:

"Für meinen Geschmack hätte Biden gut daran getan, sich ebenfalls mit den geschädigten Geschäftsleuten zu unterhalten"

Hat er doch! Wird übrigens auch im Artikel erwähnt! Interessant ist in diesem Zusammenhang: Aus den amerikanischen Quellen erfährt man, dass der Mann, der sich mit Trump vor einem zerstörten u. niedergebrannten Kamerageschäft hat ablichten lassen und dabei ein altes Foto des Ladens in der Hand hält, gar nicht der Besitzer des Ladens ist, sondern ein früherer Vorbesitzer. Der aktuelle Ladenbesitzer hat sich bereits in den Medien darüber beschwert, dass Trump diese Begegnung vor seinem Laden ungefragt für Wahlkampfzwecke missbrauchen würde. Die Macht der (manipulativen) Bilder halt! Es ist eben doch nicht immer so, wie es auf den ersten Blick scheint und wie es einem die Bilder suggerieren sollen.

Der systemische Rassismus in den USA ist eine Tatsache ...

... die für Politik und Gesellschaft eine Herausforderung als Generationen-Aufgabe darstellt. Zumal die Diversität der US-Gesellschaft im Trend beständig wächst.

Radley Balko hat in der größten Datenbank zusammengetragen, welche Diskriminierung die "People of Color" ausgesetzt sind und wie systemisch sich der Rassismus äußert.

Sei es

• im Job
• im Justizsystem
• bei Verkehrskontrollen
• bei der Wahl in eine Jury
• beim Strafmaß
• you name ist

in allen diesen Bereichen ist die empirische Evidenz eindeutig.

https://www.washingtonpost.com/graphics/2020/opinions/systemic-racism-
police-evidence-criminal-justice-system/

Das sehen im Übrigen viele der US-Amerikaner in Umfragen selbst so.

Insofern ist es ein folgerichtiger Ansatz, dass Joe Biden dieses Thema zum Teil seiner Agenda macht.

@.tinchen 10:53

Ich kann genau die gleichen Geschichten von Republikanerwählern berichten. Leute die immer Republikaner gewählt haben, auch vor 4 Jahren und nun absolut die Schnauze voll haben von ihm. Da mein Nachbar bei der Bewegung Republicans for Biden mitmacht und ich bei vielen Treffen (finden virtuell statt) auch dabei sein konnte per Stream um mit zu diskutieren weiß ich, dass es nicht nur in Florida so ist, da sind auch Farmer in Wisconsin und Minnesota, Stahlarbeiter aus Pennsylvania, Ohio und Michigan, Arbeiter aus Florida und Arizona. Es werden immer mehr. Da ich auch meinen Nachbarn unterstütze der vor 4 Jahren Trump wählte und in seinem Wahlkampfteam war und nun Biden hilft klopfe ich auch an Türen und komme in Kontakt mit den Menschen hier in Hillsborough County. Die Leute sind mehrheitlich die Spaltung satt und dies ist auch verständlich. Seit Trump nun gestern die Wähler aufruft kriminelle Taten zu begehen und doppelt zu wählen sind die Leute richtig wütend. Das wird ihm schaden

11:10 von Mister_X

Die Tatsache, dass heute Afroamerikaner in Straftaten überrepräsentiert sind und durchschnittlich
deutlich schlechter in Sachen Bildungsabschlüsse abschneiden ist eine direkte Folge davon.
.
rechtfertigt ein schlechterer Bildungsabschluß die Kriminalität ?
dann wundert mich das "Vorurteil" => Schwarz = Kriminell nicht

@qpqr27 um 11:11

Trump ist ein Muskelprotz!? Sprechen wir von dem gleichen, orangenen Schwabbelchen, dessen "Gesicht" immer so rosig schimmert, wenn der dümmlich in die Kamera grinst?

Am 04. September 2020 um 10:37 von Einfach Unglaublich

Zitat:
Recht und Ordnung...

... hört sich gar nicht so schlecht an.

Drücken wir Trump die Daumen für eine zweite Amtszeit.
_____

Halten Sie mich bitte aus Ihrem "wir" heraus. Wenn Sie in den USA leben und ihn wählen wollen weil Sie ein Wesen und sein Auftreten toll finden, dann ist es Ihre Problem. Aber lassen Sie bitte das "wir " weg.

Danke!

@Am 04. September 2020 um 11:10 von Mister_X

Zitat: "Die Tatsache, dass heute Afroamerikaner in Straftaten überrepräsentiert sind und durchschnittlich deutlich schlechter in Sachen Bildungsabschlüsse abschneiden ist eine direkte Folge davon"

Das die Sklaverei ohne Umschweife ein Menschheistverbrechen war, da gebe ich Ihnen unumwunden Recht.

Das Ende der Sklaverei in den USA wurde 1865 proklamiert.

Damit aber die (massiv!) überproportionalen Kriminalitätsraten, die schlechteren Bildungsabschlüsse etc. zu erklären wird der Sache und vor allem auch den Schwarzen nicht gerecht. Gerade auf diese Weise haben Demokraten / Linke den Schwarzen in den USA erst eine Opfermentalität eingeimpft, die sie in diesem Sumpf stecken lässt. Gerade die USA mit einem freien und offenem System bietet die Chancen für Schwarze, sich aus diesem 'circulus vitiosus' selber zu befreien.

Das ist eine Meinung, die nicht nur ein "schröööööcklicher AfD-Wähler" wie ich vertrete, sondern viele namhafte schwarze Konservative wie Candace Owens, Larry Elder etc

um 10:42 von qpqr27

"diese Wahl wird sowieso ne Farce...
am Ende übernimmt "Captain America" und der heißt Trump"

Sarkasmus, der Trost der Mut - und Lieblosen.
Damit kann niemand etwas anfangen.
Es ist eine Farce. Da geben Ihnen Milliarden Menschen recht. Was aber, wenn Trump sowas wie eine Reifeprüfung ist für die, die sich noch nicht abgefunden haben mit der unvermeidlichen totalen Verblödung dieses Landes?

Im Donnerhall der wilden Übertrumpungsfaxen, mit denen der Verrückte seine Angst überspielt, verlieren sich die Bemühungen und Anstrengungen derer, die in den US klaren Verstand bewahrt haben, auf eher farbechten Plattformen in der Peripherie, gehen aber nicht verloren, weil sie auf gemächlich gewachsenen Überzeugungen beruhen und nicht im Zirkus eines Horrorclowns aufgerührt werden. Das hat Bestand. Auch nach dieser Farce.

@Googol, 10:38 - Biden steht für Frieden und Versöhnung

Schlimm, dass Sie mit Begriffen wie "Kriegsherr" operieren...! Biden und Obama haben die USA zu hohem Ansehen in der Welt geführt. Kein Vergleich zu Trump, der den Globus mit Handelskriegen überzogen und die USA gespalten hat. Natürlich waren die USA bereits unter den Vorgängerregierungen ein geteiltes Land, aber Wahrheit und Lüge waren nicht austauschbar geworden, wie nun unter Trump. Die Bündnispartner waren Freunde, die gemeinsame Werte geteilt haben - und die Feinde waren die Diktatoren. Obama bekannte sich zu den eigenen Geheimdiensten und stellte diese nicht gegenüber Moskau bloß, seine Reden waren brillant und überzeugend, nicht im Format eines 6. Klässlers, er ging mit Regierungschefs anderer Länder respektvoll um, löste Krisen gemeinsam mit Verbündeten und Experten, er hielt sich an Verträge, Recht und Gesetz, schützte die Demokratie und den Rechtsstaat. Leider ließen ihm die Reps wenig Möglichkeiten, seine Vision einer besseren Welt umzusetzen.

Amerikas Politische Auftritte

Hm, also wenn Mr. Trump für Recht und Ordnung einstehen würde, dann wäre er längst aus seinem derzeitigen Amt zurückgetreten. Wenn Mr. Biden als politisch engagierter Tröster gewertet wird, dann...ergibt das ehrliche Patriotismuschancen: für alle Amerikaner! Da ist nämlich endlich wieder ein Mensch! Ein Mensch der privat und politisch seinen Staat, seine Mitmenschen und Gesetz und Ordnung liebt- respektiert, und sich dazugehörig fühlt! Inmitten dieses zerstörerischen Klimawandels auf der Welt, bedarf es nämlich überall mitmenschlicher Heimatliebe. Und keine leblosen, angehimmelt werden wollenden, Kandidatenplakate von Mr. Trump, an "Billigwänden" von ärmlichen Gebäuden angetackert, die klimatisch getroffen gerade in den Fundamenten durch einen Hurrycane dem Erdboden gleich gemacht wurden. Ich persönlich bin zuversichtlich, dass auch Amerikanische Staatsoberhäupter, wie zuvor u. a. Präsident Obama, gute Überlebenschancen für Staat und Klima- Pioniergeist sind. Punkt!
Frau D. Brauer

@Am 04. September 2020 um 11:10 von Mister_X

Zitat: "Die Schwarzen wurden in den USA über Jahrhunderte benachteiligt. Nach der Sklaverei führte die Segregation zu einer systematischen Benachteiligung in allen Bereichen (Gesundheitversorgung, Bildung, Jobs, Justiz uvm.).
Die Tatsache, dass heute Afroamerikaner in Straftaten überrepräsentiert sind und durchschnittlich deutlich schlechter in Sachen Bildungsabschlüsse abschneiden ist eine direkte Folge davon."

Dass die Sklaverei ein Menschheitsverbrechen war, ist common sense. Deswegen wurde sie ja auch 1865 in den USA abgeschafft, während sie in manchen Ländern noch immer existiert.

Inwiefern 150 Jahre später diese immer noch als Erklärung für die oben genannten Phänomene herangezogen werden, ist mir nicht klar. Dadurch ändern sich die Probleme der Schwarzen nicht.

Ich habe nach Belegen für einen angeblich "institutionellen Rassismus" / "rassistische Polizeigewalt" gefragt, die Sie mir leider nicht liefern können.

Wieso?

Trump macht Politik jenseits der Realität - Gefühlte Wahrheiten

Mit Trump ist ein Anti-Held auf den Präsidenten-Sessel gelangt, der offenbar gar nicht erst vorhat,Politik in der Realität zu machen.

Nicht nur als Show-Master einer Reality-TV ist Anmutung aus dem Augenwinkel, ist die pompöse Fassade alles für Trump.Wirksame Politik muss zwar Realitäten analysieren, wie z.B. Stand der Ressourcen, einigermaßen verlässliche Voraussagen zu den Folgen des Klimawandels etc.,aber mit Trump geht es nur noch um gefühlte Wahrheiten:Man baut z.B.die Brücke eben nicht da, wo Ingenieure nachweisen könnten, dass sie ein tragfähiges Fundament hätte oder Planer herausfinden,dass sie Wirtschaftsräume verbindet.Man setzt sie in der Welt der gefühlten Wahrheiten dort hin, wo sie halt am schönsten aussieht.Wo sie sich gut macht.Wo man sich fotogen ablichten lassen kann.Um in diesem Bild zu bleiben: Die Politik der gefühlten Wahrheiten ist buchstäblich auf Sand gebaut.

Trump hat weltweit den Verlust der Vernunft hoffähig gemacht. Und ohne Vernunft ist guter Rat teuer.

@ Schrammelvatti

„Und wäre Joe Biden (ist es eigentlich lustig ihn immer "Sleepy Joe" zu nennen?) vor Trump nach Kenosha gereist, dann hätten viele gemault dass es die Aufgabe von Trump ist als erstes dorthin zu reisen -.-„

So hat jeder seine Sicht auf die Dinge.
Ich habe „Sleepy Joe“ und „pussygrabbing Donald“ (um einen anderen User zu zitieren) für ihren medienwirksamen und unauthentischen Auftritt kritisiert und das begründet.
Sie können das Verhalten beider Kandidaten / oder nur eines Kanditaten herausragend finden, ist ihr gutes Recht, aber schlicht nicht meine Meinung

@H.Hummel 11:04

Biden fehlt das zündende Element? Dies ist Ihr Eindruck und der steht Ihnen ja auch zu. Die Menschen hier schätzen es, dass er nicht so wie Trump ist. Das Duell wird übrigens zum Vorteil für ihn. Trump und sein Team haben die Messlatte so tief gestellt (Demenz, schlafend etc), Biden wird die mühelos überspringen. In den Duellen wird man auch die intellektuelle Überlegenheit Bidens sehen und im Gegensatz zu Clinton hat er die Fähigkeit einen Gegner anzugreifen und dies wird er im Duell auch tun. Sarah Palin kann davon ein Lied singen. Die Frau ist damals gegen ihn im Duell untergegangen. Dies hat mit die Wahl für Obama entschieden 2008

11:07 von qpqr27

«für 95 % der Wähler … kommts nur auf Äußerlichkeiten an und da macht Biden eben einen verschlafenen Eindruck …»

Und Mr. Trump wird wegen der Äußerlichkeit: "Super Frisur" gewählt.

Gerade in der Frühen Vorweihnachtszeit Anfang November.
Kommt: "Orange mit Toupet und Krawatte" immer bestens an.

@Magfrad, 11:13 Uhr

Volle Zustimmung. Trump hat der Deutschen Wirtschaft massiv geschadet, weil ihm für seine America-First Politik Deutschland und Europa im Wege stand. Deshalb auch seine Unterstützung der Brexit-Politik von Boris Johnson. Sein Umgang mit Kanzlerin Merkel war rüpelhaft. Deren Rede vor der Harvard Universität das völlige Gegenstück zu der inhaltsleeren Sprache von Trump. Dazu noch seine Abkehr von der Klimaschutzpolitik und der Nato. Nein, es kann nicht im deutschen Interesse liegen, dass Trump eine zweite Amtszeit erhält.

re Sisyphos3

" rechtfertigt ein schlechterer Bildungsabschluß die Kriminalität ?"

Habe ich das geschrieben?
Es besteht ein Zusammenhang zwischen schlechten Bildungschancen, schlechten Wohngegenden und daraus resultierenden schlechten Zukunftchancen und dem Abdriften in die Illegalität...

@ Nordbraut

„Sprechen wir von dem gleichen, orangenen Schwabbelchen, dessen "Gesicht" immer so rosig schimmert, wenn der dümmlich in die Kamera grinst?“

Weiter oben haben sie für humorlose und zugegebener Maßen schlechte Witze eines Users kein Verständnis und dann arbeiten sie sich am Aussehen (nicht am Verhalten) eines Menschen ab...
Passt das zusammen?

Schließung der Kommentarfunktion

Sehr geehrte User,

die Meldung wurde bereits sehr stark diskutiert. Alle wesentlichen Argumente sind genannt. Entscheidende neue Aspekte, die einer konstruktiven Diskussion förderlich wären, sind nicht mehr hinzugekommen. Deshalb haben wir, beschlossen die Kommentarfunktion zu schließen.

Die Moderation

Der Hüter von Recht und Ordnung

geht buchstäblich über Leichen.
Er lobt DIE Polizei, die reihenweise
Schwarze abknallt.

@  08:36 von Nordbraut

Jein (wenigstens ein Sündenfall).
Denn wie müssen sich, oft sogar noch in Reservaten, die Indianer fühlen?
Und dann von einer generellen Aufarbeitung zu sprechen, ist schon eine zwei Klassen Opfer Gesellschaft.
Und wann sollten die dran kommen in 15 Jahren?
Auf dem zweiten Blick halte ich davon nichts. Wenn schon denn schon. Gerecht

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