Ihre Meinung zu: Populistische Ansichten laut Bertelsmann-Studie stark rückläufig

3. September 2020 - 9:27 Uhr

Einer Umfrage der Bertelsmann Stiftung zufolge vertreten immer weniger Deutsche populistische Einstellungen. Die Corona-Krise habe diesen Trend verstärkt, aber keineswegs ausgelöst. Aber die Autoren der Studie haben auch eine Warnung.

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Kommentare

Interessante Studie! Details?

"Die liberale Demokratie habe die populistische Mobilisierung mit einer demokratischen Gegenmobilisierung beantwortet."
-
Dazu hätte ich gerne mehr erfahren. Vielleicht kommt noch was dazu?

Populistische Ansichten rückläufig.

Das kann ich gefühlsmäßig absolut bestätigen.

Die Leute gehen den Populisten immer weniger auf den Leim, wie ja auch etwa die zunehmende (auch auf die Straße getragene) gesellschaftliche Kritik an den Corona-Maßnahmen belegt.

Man ist nicht mehr bereit, dies alles fraglos hinzunehmen und fordert den politischen Kompromiss.

Obwohl ich den Artikel eher als Stoßgebet,...

...denn als Beweis für die Richtigkeit der Artikelüberschrift verstehe, bin ich überzeugt, dass Trump - wenn er gewinnen sollte - den Sieg weniger seiner Politik als vielmehr der Schwäche und Unentschlossenheit der Demokraten und dem viel zu freundlich-farblosen Nachtschattengewächs Joe Biden zu verdanken haben wird.

Herr Haller zeigt in dem Interview bemerkenswerte Aspekte zu Trumps, Erdogans, Orbans, Johnsons... Erfolgsrezepten auf.

Jeder kennt deren billige Tricks - und trotzdem:

Viel zu Viele fallen darauf rein.

rossundreiter

Sie haben sicher nicht unrecht. Allerdings bezweifele ich, dass die Bertelsmann-Stiftung diese Ergebnis aus ihrer "Studie" heraus gelesen haben wollte.

fragwürdig

Von einer Stiftung deren Einfluss auf Politik und Gesellschaft schon wiederholt kritisiert wurde.

Populismus liegt oftmals im Auge des Betrachters und wird gerne als Todschlagargument verwendet, vor allem wenn man einer Diskussion mangels Argumenten aus dem Weg gehen möchte.

"Die Versuchung, die AfD nachzuahmen, sinke"
Warum auch soll es AfD-Nachahmer geben, das Original genügt.

Seltsame Definition von Populismus

Einerseits würde ich es zwar begrüßen, wenn die Menschen tatsächlich die Komplexität von Problemen mehr zu würdigen wüssten und weniger auf Menschen hörten,die ihnen super einfache Lösungen versprechen, aber so ganz kann ich das nicht glauben. Dazu sind wir einfach zu sehr im "Wir gegen die" - Denken verhaftet und zwar ganz unabhängig vom politischen Ideal.

Wie in der tollen Dokumentation "Die Populismus-Show:
Was die Körpersprache von Populisten verrät" auf Phoenix (noch in der Mediathek abrufbar) gezeigt wurde, ist Populismus der Standard jeglicher politischen Ansprache und zieht sich durch alle Parteien und auch sonstige Organisationen. Ob Merkel oder Greta, Gauland oder Westerwelle, Schröder oder Wagenknecht, Baerbock oder Rezo - alle nutzen populistische Formen, um ihre jeweiligen Überzeugungen voranzubringen.

mal wieder eine ominöse Studie

aus dem Haus Bertelsmann. "demokratische Gegenmobilisierung"??
Was ist da gemeint? Diskussionsverweigerung? Tabuisierung? Generalverdacht? Pauschale Beschimpfungen à la "Verschwörungstheoretiker, Aluhutträger, Covidiot"? Ausblenden auch von Wissenschaftlern mit eigener, aber abweichender Meinung?? Partei- oder Fraktionsausschlüsse bei abweichender Ansicht wie jüngst bei den Grünen? Ist das die demokratische Mobilisierung?

Populismusdefinition

"Die Bertelsmann-Stiftung definiert Populismus dabei als eine Idee von Demokratie, die von der Existenz eines einheitlichen Volkswillens ausgeht, Politiker für eine korrupte Elite hält und politische Kompromisse ablehnt." Wenn der Download den Fragenkatalog widerspiegelt, dann sollte die Studie den Rechtspopulusmus beschreiben. Nach der Bertelsmann-eigenen Definition wäre der Populismusbegriff weiter zu erfassen. Die Aussage in der Überschrift scheint mir da nicht zutreffend. Bei so manchen Äußerungen der Grünen, vor allem zum Thema Auto, träfen die Definitionsregeln ebenfalls zu.

@ rossundreiter

DIe Regierung und 90% der Bevölkerung sind also Populisten oder glauben diesen?

Jep, so wirds sein.

Vernunft setzt sich durch

Ich hoffe, dass mit dem Rückgang populistischer Denkweisen auch die "Lagermentalität" der politischen Parteien und ihrer Anhänger nachlässt.
Ich werte es als gutes Zeichen, dass viele unserer Politiker (außer vielleicht Frau Esken) ihren kleinkarierten Parteien-Hickhack zugunsten des Erreichens gemeinsamer politischer Ziele zurückstellen. Die GroKo gibt zur Zeit ein gutes, aktives und bürgerfreundliches Bild ab. Ich habe endlich einmal den Eindruck, dass viele Menschen und auch die Politiker ihre eigenen egoistischen Interessen zurückstellen zugunsten des gemeinsamen Ziels, gut durch die Corona-Krise zu kommen und weiterhin friedlich mit den EU-Nachbarn zu leben.

Unbegreiflich und fast ferngesteuert wirken auf mich die Populisten und Verschwörungsgläubigen der letzten Demos, die, wie Umfragen zeigen, eine laute, aber unbedeutende Minderheit sind.

Populismus, ein stark instrumentalisierter Begriff

EIn sehr interessante Studie und die Hoffnung, dass die Inhaltslosen (Hetz-)Kampagnen der AFD und ähnlich dumpfen Schwätzern weniger Menschen erreichen erfreut mein Herz. Allerdings stelle ich vielerorts fest, dass man sehr schnell als populistisch gebrandmarkt wird, wenn man Entscheidungen der Regierenden kritisch kommentiert. Als Beispiel seinen die nach meiner Überzeugung in vielen Bereichen völlig verfehlten "Hilfen" der Bundesregierung für ganze Berufsgruppen zur Bewältigung der Corona-Folgen genannt. Auch finde ich die aktuell gebräuchliche Definition von Populismus recht unglücklich. Die AFD ist nicht populistisch, denn sie erreicht, von sehr wenigen Regionen abgesehen, doch zum Glück nur einen recht überschaubaren Anteil der Bevölkerung mit ihrem inhaltslosen Wutbürgerunsinn. Schlimm genug, aber ganz sicher nicht "des Volkes Stimme", wenn man die eigentliche Bedeutung des Begriffes zugrunde legt.

@10:48 von rossundreiter

>> Die Leute gehen den Populisten immer
>> weniger auf den Leim, wie ja auch etwa
>> die zunehmende (auch auf die Straße
>> getragene) gesellschaftliche Kritik an den
>> Corona-Maßnahmen belegt.

Sie sollten Satire auch als solche kennzeichnen. Oder erkennen Sie den Widerspruch in Ihrer eigenen Aussage nicht?

@ rossundreiter, am 03. September 2020 um 10:48:

"Die Leute gehen den Populisten immer weniger auf den Leim, wie ja auch etwa die zunehmende (auch auf die Straße getragene) gesellschaftliche Kritik an den Corona-Maßnahmen belegt."

Ausgerechnet die Berliner Anti-Gesundheits-Demos als Beleg für diese These anzuführen, entbehrt nicht einer gewissen Komik! Genau umgekehrt wird ein Schuh draus!

"Man ist nicht mehr bereit, dies alles fraglos hinzunehmen und fordert den politischen Kompromiss."

Eine einhellige Forderung derer, die auf der Demo in Berlin sprachen (und mutmaßlich auch von der Mehrheit der Zuhörer geteilt wurde) war eine sofortige Aufhebung sämtlicher Anti-Corona-Maßnahmen, da Corona ja angeblich nur ein 'kleines Grippchen' sei. D.h., diese Minderheit wollte und will also partout der Mehrheit der Menschen in diesem Land ihren Willen aufzwingen. Also, von Kompromissbereitschaft habe ich in Berlin gar nichts erkennen können, das klang i.G. sogar sehr dogmatisch und kategorisch, was dort formuliert und gefordert wurde.

Die "demokratische Gegenmobilisierung" heißt Autoritarismus

Die liberale Demokratie habe die populistische Mobilisierung mit einer demokratischen Gegenmobilisierung beantwortet.

Und mein kritischer Kommentar wurde geblockt!

Keine Kritik an der "liberalen Demokratie" wird geduldet!

Deutschland hat aus seiner Geschichte nichts gelernt.

rossundreiter

"Man ist nicht mehr bereit, dies alles fraglos hinzunehmen und fordert den politischen Kompromiss."

Genau da, lieber Rossundreiter, ist ja das Problem: welche Partei hat denn einen politischen Kompromiss parat?

Trotzdem, ein wirklich feiner Kommentar.

Interessante Studie

Doch warum versuchen nun fast sämtliche Politiker und Medien (auch die von Bertelsmann) der Republik gegen Putin und Russland alles an Populismus unter Beweis zu stellen, dessen sie fähig sind?
Soll hiermit gleich das Gegenteil zur Studie bewiesen werden?
Gut, dass der größte Teil der Bevölkerung auch dieser Art von Populismus aus ihrer Mitte laut Bertelsmann nicht hinterherläuft.

@Forfuture - AFD nicht populistisch, denn sie erreicht wenige

AuA ! Mann muß nur an die Reichstagserstürmung denken,
oder gerade Panderskys Geschrei im Bundestag.

Das nur ein nicht gerade der hellste 17jährige reicht ,
welcher in der erster Reihe einer Trump
Wahlveranstaltung war konnte man in Kenosha sehen.

Ja , schon eine erreichte Person reicht !

Populistische Ansichten laut Bertelsmann-Studie starl rückl...

Ob die Stiftung dafür geeignet ist,den Populismus zu untersuchen ?
Studien der Bertelsmann-Stiftung:Erst im Jahr 2019 gab es eine,die die Schließung oder Zusammenlegung vieler Krankenhäuser befürwortete.Das hätte einen Vorteil für die privaten Klinikunternehmen bedeutet.

Ob die Abnahme von

Ob die Abnahme von populistischen Ansichten nicht eher damit zusammenhängt, weil man in den entsprechenden Kreisen nicht mehr ständig sich dieses Totschlagargumentes bedient, sondern nun mit anderen, aber eben nicht weniger “subtilen“ Mechanismen bedient, eben nun etwas anders vor geht, um seine Meinungendurchsetzung, vor allem in den nun wachsenden Klima vor den Wahlen, zu erreichen? Aber bestimmt findet sich zu diesem Zwecke bald auch ein neues Schlagwort.

Genasführte Naseweise

Es wäre ja auch schwer verständlich wenn Menschen auf Dauer damit zufrieden wären permanent die haarsträubendsten Lügen um die Ohren geblasen zu bekommen und sie womöglich noch gutgläubig selbst zu repetieren. Wer lässt sich schon gern verarschen? Und so langsam lässt es sich kaum noch übersehen, dass die rechten Möchtegern-Umstürzler immer wieder die uralte Masche stricken und ihnen nichts zu blöd ist.

Was die Corna-Proteste anbelangt: Dass die Leute von der Situation genervt sind, ist verständlich. Bin ich auch. Nur was nützt es? Es ist höhere Gewalt. Eine solche Pandemie aus Bequemlichkeit einfach laufen zu lassen ist keine Option, denn da sterben nunmal Menschen. Umso mehr, je weniger man dagegen tut. Und übrigens auch nicht nur Menschen aus Risikogruppen. Also verhaltet euch erwachsen, liebe Leute! Und lasst euch nicht von Faschisten instrumentalisieren. Denn die machen alles nur schlimmer.

Re: Forfuture am 03. September 2020 um 11:22

"Auch finde ich die aktuell gebräuchliche Definition von Populismus recht unglücklich. Die AFD ist nicht populistisch, denn sie erreicht, von sehr wenigen Regionen abgesehen, doch zum Glück nur einen recht überschaubaren Anteil der Bevölkerung mit ihrem inhaltslosen Wutbürgerunsinn..."

Das Wort "Populismus" definiert sich aber doch nicht durch den Erfolg der Bemühungen, sondern durch das Bemühen selbst und seine Form. Bei der AfD übrigens recht gut anhand ihres Umgangs mit Corona zu erkennen: Zu Beginn der Pandemie forderte die AfD strikte Maßnahmen. Als die Bundesregierung dann selbst strikte Maßnahmen veranlasste, war die AfD urplötzlich dagegen und sah vorgeblich die Freiheitsrechte in Gefahr.

beitrag vollständigkeit

welches ist die im Vorspann angekündigte Warnung?

Gefahr in Verzug

"So würde eine weitere Hinwendung der Unionsparteien und der FDP in populistische Wählersegmente angesichts dieser Entwicklung vorerst unwahrscheinlicher."

Interessant. Unsere geliebte CDU/CSU und die FDP neigen also zu populistischen Tendenzen, wenn es um ihre Wiederwahl geht.

um 11:22 von Forfuture

"Die AFD ist nicht populistisch, denn sie erreicht, von sehr wenigen Regionen abgesehen, doch zum Glück nur einen recht überschaubaren Anteil der Bevölkerung mit ihrem inhaltslosen Wutbürgerunsinn..."

Populismus ist doch nicht weniger populistisch, weil er sein Ziel nicht erreicht. Oder noch nicht.

Der Appell an das antisoziale, egoistische, rachsüchtige und nach Entschädigung für was auch immer gärende Reaktionspotential unter den gefühlt und real Zukurzgekommenen ist Motiv und Mittel, Leute hinter sich zu scharen, um an Macht zu gelangen.

Das wurde mit Corona ein wenig demaskiert und die "Techniken" sind offener zu erkennen. Das kann durchaus dazu beitragen, daß der Eindruck entsteht, mehr Menschen würden bewußt die "Rattenfänger" meiden. Daß andernorts der unterstellte Trend gegenläufig ist wie äääh, eigentlich überall, macht die Studie eher weniger valide.

10:48 von rossundreiter

>>...wie ja auch etwa die zunehmende (auch auf die Straße getragene) gesellschaftliche Kritik an den Corona-Maßnahmen belegt.<<

Woran bitte machen Sie die "zunehmende ... gesellschaftliche Kritik an den Corona-Maßnahmen" fest?
Ich stelle eher eine wachsende Zustimmung zu den Corona-Maßnahmen fest (z.B. Dutschlandtrend).
Ein paar tausend Querköpfe - sorry 'Querdenker' die 'Wir sind das Volk'-brüllend durch Berlin ziehen machen noch lange keine Mehrheit.

@ Bernd Kevesligeti

"Studien der Bertelsmann-Stiftung:Erst im Jahr 2019 gab es eine,die die Schließung oder Zusammenlegung vieler Krankenhäuser befürwortete.Das hätte einen Vorteil für die privaten Klinikunternehmen bedeutet."

Nicht schon wieder!

Es wurde empfohlen, KH zu schließen, die sowieso unrentabel waren und das bei einer der größten KH-Dichte der Welt. Es ging um die Gesamtkosten des Systems und die Finanzierbarkeit, also um UNSER aller Geld.

Bitte mal zur Kenntnis nehmen.

Und nein, diese KH hätten uns nicht in der Corona-Krise gefehlt, da fast keine Häuser mit Intensivbetten betroffen waren.

Und ja, die Wege zu den KH werden länger und an manchen Stellen auf dem Land sind sie auch zu lang, aber auch diese Häuser waren nicht betroffen und es ist bekannt, dass die Qualität der Versorgung mit dem Grad der Spezialisierung steigt.

Es ist eine reine Abwägungsfrage, ob man das Geld bezahlen möchte, sich auch unrentable Häuser zu leisten, oder nicht.

Liberalismus und Populismus

https://m.faz.net/aktuell/finanzen/finanzmarkt/neoliberalismus-wird-acht...

Ein sehr interessanter Artikel aus der FAZ von2018

Parallelen zu heute sind erkennbar.

@10:48- linker und rechter und grüner Populismus

Wenn der Liberalismus schwach ist, wird der Populismus stark.

Wir hatten eine Phase mit starkem Populismus von rechts, von links und auch von den Grünen. Letztere haben sich ja gerade als Fundamentalopposition gegen die AfD als populistischer Gegenpol aufgebaut.

Im Moment scheint es tatsächlich so zu sein, dass die Leute sowohl der AfD, als auch den Grünen weniger auf den Leim gehen.

Die drängenden Fragen unserer

Die drängenden Fragen unserer Zeit können nicht durch tumbe Agitation, sondern nur durch überzeugende Argumentation gelöst werden. Ich denke, dies haben auch die Bürger zunehmend erkannt. Zudem erleben wir alle, wohin blinder Populismus führen kann, vor allem wenn er Wahrheit und Lüge austauschbar macht. Trump hat insoweit den Populismus als dreistes Mittel zum unbedingten Machterhalt entlarvt. In einer aufgeklärten, offenen Gesellschaft mit hohem Bildungsstandard sollten Polulisten eigentlich keine Basis haben.

Am 03. September 2020 um 10:44 von Nordbraut

"Dazu hätte ich gerne mehr erfahren. Vielleicht kommt noch was dazu?"

Artikel lesen - Link anklicken.

@ 12:01 Frodus

„Es gibt nicht nur den "rechten" Populismus, der scharf angefangen wird.
Es gibt auch den "linken"Populismus.
Wir leben in einer stark populustischen Gesellschaft. Überall werden/sind Feindfiguren aufgebaut und werden Schmähungen und wüste
Beschimpfungen ausgesprochen.
Das merken viele leider nicht mehr, weil es normalisiert worden ist.„

110% Zustimmung. Das Internet ist ja Fluch und Seegen zugleich. In diesem Fall Fluch. Die nicht bekannten Populisten der politischen Ränder und sonstiger kruden Theorien saßen vor der Zeit des Internets alleine und frustriert zu Hause auf dem Sofa. Das Internet gibt Ihnen jetzt eine Plattform gehört zu werden. So verschaffen sich Amateur-Ideologen mit jeglicher Haltung auch hier im Forum Gehör.
Nicht schön, aber oftmals sehr unterhaltsam

10:48 von rossundreiter

"Populistische Ansichten rückläufig.
Das kann ich gefühlsmäßig absolut bestätigen.

Die Leute gehen den Populisten immer weniger auf den Leim, wie ja auch etwa die zunehmende (auch auf die Straße getragene) gesellschaftliche Kritik an den Corona-Maßnahmen belegt.

Man ist nicht mehr bereit, dies alles fraglos hinzunehmen und fordert den politischen Kompromiss."

,.,.,

Sie haben den Artikel entweder falsch verstanden oder bewusst in das Gegenteil verdreht

Im Artikel steht:

Die zunehmende Erkenntnis, dass der Corona-Virus EXISTIERT und die Maßnahmen der Regierung mehr Vertrauen als davor bekommen hat,

die haben den Populismus zurückgedrängt.

@ Monty_Burns, 03. September 2020 um 12:04:

"Bei der AfD übrigens recht gut anhand ihres Umgangs mit Corona zu erkennen: Zu Beginn der Pandemie forderte die AfD strikte Maßnahmen."

Nicht wirklich! Die AFD-Bundestagsfraktion legte Anfang April einen Forderungskatalog vor (seinerzeit vorgestellt von Herrn Gauland), indem u.a. die sofortige Aufhebung sämtlicher Ant-Corona-Maßnahmen für unmittelbar nach den Osterferien (!) gefordert wurde. Und der AFD-Bundestagsabgeordneter Brandner twitterte zu jenem Zeitpunkt (also Mitte April), dass es sich bei der (wohlgemerkt: weltweite!) Corona-Pandemie angeblich um eine Verschwörung handeln solle, um die AFD mundtot zu machen. Soviel zu den populistischen Widersprüchlichkeit der AFD, die mir immer mehr vorkommt wie ein Partei gewordener, wandelnder Widerspruch ins sich selbst!

@Karl Klammer - 11:44

"Mann muß nur an die Reichstagserstürmung denken..."
Muss man das? Was haben denn die Sowjetsoldaten des Frühlings 1945 mit dieser Meldung zu tun?

@ Weltbürger 2015

„Schön, dass endlich mal wieder jemand auf die 'linke'-Seite hinweist (Sarkasmus off).
Haben Sie schon mal erlebt, dass, wenn es um linken Populismus ging (ja sicher, den gibt es auch), jemand auf den rechten Populismus verwiesen hätte - ich nicht.“

Das ist so austauschbar, wie garantiert. Bei jedem kritischen Thema zu den Linken sind sofort Relativierungen zu den Rechten zu Lesen und andersherum genauso. Die beiden Ränder sind sich im Verhalten so unfassbar ähnlich, das sind nur anders angezogene Zwillinge.
Ich vergleiche den Linken und rechten Rand immer mit einer Weltkarte / einem Globus. Beim Blick auf die Weltkarte sind Alaska und Ostsibirien so weit auseinander, aber bei einem detaillierten Blick auf den Globus zeigt sich, dass Alaska und Ostsibirien nur von ein bisschen Wasser der Bering-See getrennt sind . Also auf den ersten Blick weit auseinander, bei detaillierterem Blick erkennt man die ungeheure Nähe beider Lager, denn man ist sich im Ausleben der politischen Ziele nah

um 12:04 von Monty_Burns um 12:14 von melancholeriker

Die werten Foristen haben mit ihrer Definition der gebräuchlichen Verwendung natürlich völlig Recht. Ich habe mich offenbar nicht klar genug ausgedrückt. Diese Art der Rhetorik zielt ja mehr auf Menschen ab, die die jeweiligen Themen eher oberflächlich betrachten, denn sonst könnte die recht durchsichtige Argumentation derer, die sich dieser Technik bedienen keinen Erfolg haben. Betrachtet man nun aber die Menschen, die so "gefangen" werden, dann steht zu befürchten, dass diese Menschen jemanden, der als Populist bezeichnet wird, eher als positiv geadelt empfinden, weil er ja "Volkes Stimme" also nach dem Empfinden des "Gefangenen", dessen eigene Sache vertritt.
Es gibt inzwischen doch recht deutliche Unterschiede in unserer Gesellschaft, was die Bildung und damit auch den Umfang des Wortschatzes betrifft. Wenn jemand kruden Unsinn in leicht verständliche Wort packt, hat er bei immer mehr Menschen Erfolg, ein kompetenter Redner, der sich einer komplexeren Sprache bedient oft nicht.

Bedauerlich

Am 03. September 2020 um 10:48 von rossundreiter
Populistische Ansichten rückläufig.
Das kann ich gefühlsmäßig absolut bestätigen.

Die Leute gehen den Populisten immer weniger auf den Leim, wie ja auch etwa die zunehmende (auch auf die Straße getragene) gesellschaftliche Kritik an den Corona-Maßnahmen belegt.

Man ist nicht mehr bereit, dies alles fraglos hinzunehmen und fordert den politischen Kompromiss.

---

Die Entwicklung Ihrer Kommentare in diesem Forum kann man als bedauerlich bezeichnen.
Gerade Ihre immer wieder geäußerten Ansichten zum Umgang mit der Pandemie lassen doch vermuten, dass Sie ein wenig die Orientierung verloren haben.
Ich lasse Ihnen selbstverständlich Ihre Meinung, ich drücke hiermit nur mein Bedauern über einen Foristen aus, dessen Kommentaren ich mal größtenteils zustimmen konnte.

Zum Thema:
Ich sehe das als schönen temporären Trend an. Nur darauf ausruhen darf man sich keineswegs. Es werden neue Probleme kommen und das Prinzip des Populismus wird bleiben.

11:22 von Forfuture

"Die AFD ist nicht populistisch, denn sie erreicht, von sehr wenigen Regionen abgesehen, doch zum Glück nur einen recht überschaubaren Anteil der Bevölkerung mit ihrem inhaltslosen Wutbürgerunsinn. Schlimm genug, aber ganz sicher nicht "des Volkes Stimme", wenn man die eigentliche Bedeutung des Begriffes zugrunde legt."

.-.-.-

Diejenigen werden - nach der Definition von Bertelsmann - als populistisch bezeichnet, die - u.a. - BEHAUPTEN, Volkes Stimme zu vertreten.

Insofern sind viele AfD-Sympathisanten - nach obiger Definition - klar populistisch.

von Demokrat49 12:22

Aber sollte das nicht eine Steilvorlage für das weitere Vordringen der privaten Kliniken sein ?
Und warum hört man von der Studie aus dem Jahr 2019 jetzt herzlich wenig ?
Wird da etwas verschämt zurückgezogen ?

@ Giselbert 11.07

"Populismus liegt oftmals im Auge des Betrachters"

Auch wenn es wohl noch keine von allen Seiten akzeptierte Definition von Populismus gibt, ist im Artikel aufgeführt wie die Bertelsmannstiftung dies definiert.

Und ich finde die Definition gar nicht mal schlecht.

Und wenn alle Personen und Organisationen ablehnt, die irgendwer schon mal für polt. Einfluss kritisiert wurden, gibt es bald gar keine Grundlagen für Entscheidungen mehr.

michaeldc um 12:36

Sie werden es nicht glauben, ich habe den Artikel gelesen. Sogar bevor ich ihn kommentiert habe. Sie auch?
An welcher Stelle wird denn da bitte die "demokratische Gegenmobilisierung" beschrieben?
Das würde mich aber schon interessieren, weil mein Eindruck eigentlich bislang war, dass man da eher von einer Rückläufigkeit in den letzten Jahren sprechen muss. Weil zu schnell stigmatisiert wird.
Und nein, ich bin keine Wählerin der sogenannten Alternative. Diesen Eindruck habe ich aber trotzdem.

@ berelsbub, 03. September 2020 um 12:44:

"Das Internet gibt Ihnen jetzt eine Plattform gehört zu werden. So verschaffen sich Amateur-Ideologen mit jeglicher Haltung auch hier im Forum Gehör.
Nicht schön, aber oftmals sehr unterhaltsam"

Leider nicht immer nur "unterhaltsam" und harmlos! Manchmal sogar hoch gefährlich, mitunter sogar tödlich, wenn solche kruden Ideen nicht länger graue Theorie und irrwitzige Phantasie bleiben, sondern zur in der Praxis ausgeführten Gewalttat mit tödlichem Ausgang werden (siehe Attentate von Christchurch, Halle, Hanau, Lübcke-Mord etc.).

um 12:44 von berelsbub @ 12:01 Frodus

"110% Zustimmung. Das Internet ist ja Fluch und Seegen zugleich. In diesem Fall Fluch. Die nicht bekannten Populisten der politischen Ränder und sonstiger kruden Theorien saßen vor der Zeit des Internets alleine und frustriert zu Hause auf dem Sofa."

Vielleicht schaffen Sie es ja, ein paar "linkspopulistische" Aufreisserthemen und Statements zu präsentieren. Natürlich auch mit Begründung, was daran populistisch ist und welche Wirkung erzielt werden soll. Begründung ist das mindeste, was man vorzeigen sollte, wenn man mit Erwachsenen diskutieren will. Ich helfe Ihnen. Millionäre erschießen wäre eine. War dummerweise ein blöder Scherz, der bei 99% der sich als links Definierenden nichtmal im Vollrausch Zustimmung fände.

Adeo60

"
Am 03. September 2020 um 12:33 von Adeo60
Die drängenden Fragen unserer

Die drängenden Fragen unserer Zeit können nicht durch tumbe Agitation, sondern nur durch überzeugende Argumentation gelöst werden. Ich denke, dies haben auch die Bürger zunehmend erkannt. Zudem erleben wir alle, wohin blinder Populismus führen kann, vor allem wenn er Wahrheit und Lüge austauschbar macht. Trump hat insoweit den Populismus als dreistes Mittel zum unbedingten Machterhalt entlarvt. In einer aufgeklärten, offenen Gesellschaft mit hohem Bildungsstandard sollten Polulisten eigentlich keine Basis haben."

Im wesentlichen kann ich Ihnen da zustimmen. Ihr letzter Satz greift allerdings zu kurz, wie die Professoren- und Doktorentruppe der AfD im Bundestag beweist. Akademische Titel schützen allerdings nicht vor Dummheit, so gesehen stimmt dann Ihr letzter Satz auch wieder.

Woran liegt es?

Für mich ist schon der fett gedruckte
1. Absatz ein Widerspruch.
Vom Autor des Artikel unglücklich formuliert
oder ist es
die These von Bertelsmann?

Hehe ich auf die Webseite von Bertelsmann
> Monitoring Demokratie <,
kann ich folgendes lesen

" ... Zentrale Institutionen der Demokratie in Deutschland wie zum Beispiel Wahlen und Parlamente verlieren an Legitimität. Die Widerstände gegenüber Internationalen Organisationen, wie der UN und der Weltbank, sind groß. ..."

Wie jetzt?
Wie verlieren Parlamente an Legitimität wenn nich durch Populismus?

Die Definition von Populismus

Ist sehr schwammig. Man glaubt an Demokratie( äh? Ein Diktator kann nicht populistisch sein?), einen einheitlichen Volkswillen ( hmm Trump glaubt an gute und schlechte Amerikaner, also kein Populist?), hält Politiker für eine korrupte Elite( nett gesagt, nur was ist, wenn es aufeinmal stimmt mit der Korruption?), geht keine Kompromisse ein( ok, das wird schwierig, kommt drauf an was als Kompromiss durchgeht). Auch fehlt mir hier wer gefragt wurde etc. und schlussendlich, wie hilfreich ist eine solche Studie. Populiamus verschwindet.... Gut, die Menschen sind schlauer geworden, alles wird gut. Naja, oder auch nicht...

Re: Martin Vomberg am 03. September 2020 um 12:54

Mir ist nicht ganz klar ob Sie mir nun widersprechen oder zustimmen. Ihrem Resümee stimme ich ja zu. Die Corona-Pandemie begann bei uns allerdings bereits Ende Januar, wenn ich das richtig erinnere. Ich habe jedenfalls meine Mutter zum letzten mal Anfang Februar im Altenheim besucht, wenige Tage bevor das nicht mehr zugelassen wurde. Und ich hatte zu diesem Zeitpunkt schon mit mir gehadert ob ich das verantworten könne. Also muss das Thema damals schon sehr gegenwärtig gewesen sein. Wann genau die AfD ihre "Meinung" zu Corona um 180° gedreht hat, kann ich allerdings jetzt ad hoc nicht sagen. Ließe sich aber bestimmt recherchieren.

um 13:00 von Forfuture

Das dachte ich mir schon, daß es nur mißverständlich ausgedruckt war. Und hier weisen Sie auf ein bisher eher unterschätztes Symptom hin, das auch gleichzeitig Ursache ist.

"Es gibt inzwischen doch recht deutliche Unterschiede in unserer Gesellschaft, was die Bildung und damit auch den Umfang des Wortschatzes betrifft. Wenn jemand kruden Unsinn in leicht verständliche Wort packt, hat er bei immer mehr Menschen Erfolg, ein kompetenter Redner, der sich einer komplexeren Sprache bedient oft nicht."

Besonders an der Kindersprache Trumps wird deutlich, auf welchem Entwicklungsniveau sich viele Trump - Wähler eingerichtet haben. Aber man darf sich nicht täuschen lassen. Viele der Anhänger haben eine gute Bildung. Bei denen funktioniert es mehr über Emotionen, vor allem über die Angst, Erreichtes zu verlieren. Die sieht man sicher weniger bei den 'Rallies' oder Autocorsos.

@Monty-Burns

"[...]Nicht wirklich! Die AFD-Bundestagsfraktion legte Anfang April einen Forderungskatalog vor (seinerzeit vorgestellt von Herrn Gauland), indem u.a. die sofortige Aufhebung sämtlicher Ant-Corona-Maßnahmen für unmittelbar nach den Osterferien (!) gefordert wurde."

Das ist nicht ganz korrekt. Das was Gauland vorstellte, war das sog. 5-Punkte-Programm zu Corona. Ein geradezu fantastisches Beispiel für den Populismus der AfD. Das Programm enthielt nämlich Forderungen aus Maßnahmen, die damals von der Regierung entweder schon beschlossen, oder noch auf den Weg gebracht werden sollten, gewürzt mit Ideenklau von anderen Fraktionen. Als das Programm veröffentlicht wurde, habe ich im Kommentar darauf hingewiesen und vermutet, daß es nur dazu dient um hinterher behaupten zu können, die Regierung sei der AfD gefolgt. Genauso kam es dann auch. Gauland behauptete genau das wenige Tage nach der Veröffentlichung des 5-Punkte-Programms.

Re: Forfuture am 03. September 2020 um 13:00

"...Es gibt inzwischen doch recht deutliche Unterschiede in unserer Gesellschaft, was die Bildung und damit auch den Umfang des Wortschatzes betrifft. Wenn jemand kruden Unsinn in leicht verständliche Wort packt, hat er bei immer mehr Menschen Erfolg, ein kompetenter Redner, der sich einer komplexeren Sprache bedient oft nicht."

Yepp, das ist leider oft so. Kompetente Redner können aber natürlich auch populistisch sein und durchaus auch dummes Zeug reden. So einfach ist es nicht. Jedenfalls sollte man nicht "populistisch" mit "populär" verwechseln. Popularität aufzubauschen und groß zu reden ist ja auch eine sehr beliebte Strategie der ("Wir sind das Volk"-) Populisten.

12:58 von berelsbub

"Die beiden Ränder sind sich im Verhalten so unfassbar ähnlich, das sind nur anders angezogene Zwillinge."

.-.-.

FAST neige ich dazu, Ihnen Recht zu geben.
Aber in der Realität sind die extrem Linken und die extrem Rechten auf ganz unterschiedliche Weisen gefährlich.

Und darin sind sie unverwechselbar.

Ich habe in Foren diskutiert, wo die extrem Linken ihre Positionen dargelegt haben, und ich diskutiere hier in dem Forum, wo die extrem Rechten ihre Positionen darlegen.

Sie haben gänzlich andere Ziele, würden ihrem Gegnern gänzlich anders schaden.

@mlz, 11:08

"Einerseits würde ich es zwar begrüßen, wenn die Menschen tatsächlich die Komplexität von Problemen mehr zu würdigen wüssten und weniger auf Menschen hörten,die ihnen super einfache Lösungen versprechen, aber so ganz kann ich das nicht glauben.
>> Dazu sind wir einfach zu sehr im "Wir gegen die" - Denken verhaftet und zwar ganz unabhängig vom politischen Ideal."

Das kann man wohl sagen. Leider. Denn solange wir uns von irgendwelchen parteiischen Interessen "vereinnahmen" lassen und deshalb einen Großteil unserer Zeit, Aufmerksamkeit und Kraft auf "Hahnenkämpfe" verschwenden, statt sie auf eine auf eigenständigem Denken und Informationsfreiheit beruhende, vorbehaltlose Zusammenarbeit zu verwenden, kommen wir alle auf keinen grünen Zweig.

@berelsbub

"[...] Ich vergleiche den Linken und rechten Rand immer mit einer Weltkarte / einem Globus. Beim Blick auf die Weltkarte sind Alaska und Ostsibirien so weit auseinander, aber bei einem detaillierten Blick auf den Globus zeigt sich, dass Alaska und Ostsibirien nur von ein bisschen Wasser der Bering-See getrennt sind . Also auf den ersten Blick weit auseinander, bei detaillierterem Blick erkennt man die ungeheure Nähe beider Lager, denn man ist sich im Ausleben der politischen Ziele nah"

Mit einem kleinen, aber feinen Unterschied: Während Ostsibirien und Alaska immer noch da sind, wo sie schon seit einiger Zeit sind (mal abgesehen der Kontinentaldrift von ein paar Zentimetern pro Jahr), ist die Hufeisentheorie, der Sie folgen, längst widerlegt.

@melancholiker - 13:29

"Die Corona-Pandemie begann bei uns allerdings bereits Ende Januar, wenn ich das richtig erinnere. Ich habe jedenfalls meine Mutter zum letzten mal Anfang Februar im Altenheim besucht, wenige Tage bevor das nicht mehr zugelassen wurde."
Sie erinnern falsch.
Offiziell "begann" Corona bei uns im März. Die Pflegeheime wurden am 24. März für den Besucherverkehr geschlossen.

Umfragenqualität

Ich verstehe ehrlich gesagt nicht, wie die pauschalen und populistischen Fragen ein differenziertes Bild ergeben können. Beispielfrage: "Die Bürger sind sich oft einig,
aber die Politiker verfolgen ganz
andere Ziele." Meine Antwort würde lauten: Blöde Frage. Erlaubt sind nur die Antworten:
"stimme eher nicht zu - stimme überhaupt nicht zu oder stimme voll und ganz zu -
stimme eher zu" Dabei werden dann diese blubberigen Antworten statt in vier Tüten in zwei Tüten eingetütet: populistisch - nicht populistisch.
Meiner Ansicht nach fördern derartige "Analysen" eher den populistischen Umgang mit den Themen der Zeit als einen differenzierten. Fragen Sie doch bitte einmal kritisch nach, ob nicht auch Soziologie und Meinungsforschung ein qualitativ besseres Niveau erreichen können.

@Monty_Burns

"
Am 03. September 2020 um 13:29 von Monty_Burns
Re: Martin Vomberg am 03. September 2020 um 12:54

Mir ist nicht ganz klar ob Sie mir nun widersprechen oder zustimmen. Ihrem Resümee stimme ich ja zu. Die Corona-Pandemie begann bei uns allerdings bereits Ende Januar, wenn ich das richtig erinnere. [...] Und ich hatte zu diesem Zeitpunkt schon mit mir gehadert ob ich das verantworten könne. Also muss das Thema damals schon sehr gegenwärtig gewesen sein. Wann genau die AfD ihre "Meinung" zu Corona um 180° gedreht hat, kann ich allerdings jetzt ad hoc nicht sagen. Ließe sich aber bestimmt recherchieren."

Gedreht hat die AfD ihre Meinung eigentlich nie. In der AfD gab es von Anfang an beide Seiten - Corona-Leugner und solche, die am liebsten sofort die Grenzen zugemauert hätten - nur um hinterher in jedem Fall Recht zu behalten. In der zwischenzeit neigte sich die Waagschale allerdings stärker zu Corona-Leugung bzw. Verharmlosung. Die anderen gibts aber immer noch, werden nur weniger.

Populismus

Die Partei die den größten Populismus streut sind doch zweifelsfrei die Grünen (ökologischer Populismus) und deren Umfragewerte bzw. Abwärtstrend (z.Zt. 17,5%) bestätigen die Aussage der Bertelsmann-Studie. Ich führe dies darauf zurück das die Bevölkerung mittlerweile aufgeklärter ist.

@ Anderes 1961

„Mit einem kleinen, aber feinen Unterschied: Während Ostsibirien und Alaska immer noch da sind, wo sie schon seit einiger Zeit sind (mal abgesehen der Kontinentaldrift von ein paar Zentimetern pro Jahr), ist die Hufeisentheorie, der Sie folgen, längst widerlegt.“

Von Ihnen widerlegt oder von wem?
Die extremen Linken und Rechten Ränder haben folgendes gemein:

Sie scheuen nicht davor zurück, ihre Interessen mit Gewalt gegen politische Gegner / Vertreter des Staates durchzusetzen / Nachdruck zu verleihen.
(siehe Halle, siehe Hamburg, siehe 1. Mai-Demos, siehe Hogesa, etc etc)

Beide Lager scheuen vor Gewalt gegen Sachen nicht zurück. Siehe Abschläge auf Polizeiwachen, Bahnstrecken, Bauvorhaben in Leipzig etc. etc.

Beide Lager lehnen das andere Lager hasserfüllt ab u zumeist auch die Einstellung der politischen Mitte.
Beide Lager sehnen sich nach anderen Staatsformen u die Ablehnung der aktuell gelebten Demokratie ist in beiden Lagern vorhanden...

Brauchen sie noch mehr Parallelen?

@freisten

"
Am 03. September 2020 um 13:50 von freistern
Umfragenqualität

Ich verstehe ehrlich gesagt nicht, wie die pauschalen und populistischen Fragen ein differenziertes Bild ergeben können. Beispielfrage: "Die Bürger sind sich oft einig,
aber die Politiker verfolgen ganz
andere Ziele." Meine Antwort würde lauten: Blöde Frage. Erlaubt sind nur die Antworten:
"stimme eher nicht zu - stimme überhaupt nicht zu oder stimme voll und ganz zu -
stimme eher zu" [...] fördern derartige "Analysen" eher den populistischen Umgang mit den Themen der Zeit als einen differenzierten. Fragen Sie doch bitte einmal kritisch nach, ob nicht auch Soziologie und Meinungsforschung ein qualitativ besseres Niveau erreichen können."

Die Studie besteht nicht nur aus einer Frage, sondern aus einem ganzen Fragenkomplex. Erläuterungen zur Methodik finden Sie übrigens in dem Download im Abschnitt "Methodischer Anhang". Sollten Sie lesen, bevor Sie die Qualität anzweifeln.

Populistische Ansichten

Werden weniger von der Gesellschaft getragen.

Was mal wieder zeigt wie wenig die „besorgten Bürger“ und Forentrolle hier tatsächlich „das Volk“ sind, als welches sie sich bei jeder Gelegenheit so gern bezeichnen.

AfD?

Prozentual gesehen haben die Grünen mehr als doppelt so viele Prozentpunkte in den Wählerumfragen eingebüßt wie die AfD. Ich frage mich gerade ob deren Populismus nicht eher diskussionswürdig ist?

11:07 von Giselbert

Zitat:"Von einer Stiftung deren Einfluss auf Politik und Gesellschaft schon wiederholt kritisiert wurde."
Na und? Von ganz links und ganz rechts kritisiert zu werden ist geradezu ein Qualitätsmerkmal! Ich kritisiere dafür die AfD, reicht Ihnen das aus, ihre Sympathie für diese Partei zu überdenken?

11:07 von Giselbert

>>Populismus liegt oftmals im Auge des Betrachters und wird gerne als Todschlagargument verwendet, vor allem wenn man einer Diskussion mangels Argumenten aus dem Weg gehen möchte.<<

Wie man kein Argument vorbringt und einer Diskussion aus dem Wege geht, haben Sie just damit belegt, weil im Artikel steht, aus welchem Auge die Stiftung Populismus betrachtet:"Die Bertelsmann Stiftung definiert Populismus dabei als eine Idee von Demokratie, die von der Existenz eines einheitlichen Volkswillens ausgeht, Politiker für eine korrupte Elite hält und politische Kompromisse ablehnt."

>>"Die Versuchung, die AfD nachzuahmen, sinke" Warum auch soll es AfD-Nachahmer geben, das Original genügt.<<

Da haben Sie natürlich recht, aber wie aus dem Artikel auch hervorgeht, genügt die AfD immer weniger Mitbürgern.

@Anderes1961, 13:18 Uhr

Die AFD ist längst nicht (mehr) die Partei von Professoren und Doktoren. Eigentlich war sie das auch nie - ansatzweise nur zu Zeiten von Lucke. Zudem sind Titel auch nicht immer ein zwingendes Zeichen von (politischer) Bildung und Weitblick. In der AFD haben längst sehr biedere Charaktere das Sagen.

11:46 von Bernd Kevesligeti

Zitat:"Studien der Bertelsmann-Stiftung:Erst im Jahr 2019 gab es eine,die die Schließung oder Zusammenlegung vieler Krankenhäuser befürwortete"

Erstens stimmt das in der von Ihnen behaupteten Form nicht und zweitens, was hat das mit der gegenwärtigen Studie zu tun? Glauben Sie etwa, dass immer die gleichen zwei oder drei Leutchen für die Bertelsmann-Stiftng arbeiten? Ach so, es heißt "Bertelsmann", da muss natürlich das große Kapital in enger Zusammenarbeit mit den "Transatlantikern" dahinterstecken und seine dunklen Ziele anstreben...

@berelsbub

Am 03. September 2020 um 14:00 von berelsbub
@ Anderes 1961

„Mit einem kleinen, aber feinen Unterschied: Während Ostsibirien und Alaska immer noch da sind, wo sie schon seit einiger Zeit sind (mal abgesehen der Kontinentaldrift von ein paar Zentimetern pro Jahr), ist die Hufeisentheorie, der Sie folgen, längst widerlegt.“

Von Ihnen widerlegt oder von wem?
Die extremen Linken und Rechten Ränder haben folgendes gemein:

Sie scheuen nicht davor zurück, ihre Interessen mit Gewalt gegen politische Gegner / Vertreter des Staates durchzusetzen / Nachdruck zu verleihen.
(siehe Halle, siehe Hamburg, siehe 1. Mai-Demos, siehe Hogesa, etc etc) [...]

Brauchen sie noch mehr Parallelen?"

Geben Sie mal in eine Suchmaschine folgendes ein: "Hufeisentheorie Kritik".

Sie können das.

@ Monty_Burns, 03. September 2020 um 13:29:

"Die Corona-Pandemie begann bei uns allerdings bereits Ende Januar, wenn ich das richtig erinnere. Ich habe jedenfalls meine Mutter zum letzten mal Anfang Februar im Altenheim besucht, wenige Tage bevor das nicht mehr zugelassen wurde."

Die Corona-Pandemie wurde bei uns in Deutschland erst nach Karneval so richtig akut (als Stichworte für Sie: Gangelt, Ischgl). Das war also erst Ende Februar/Anfang März der Fall! Die Besuchsbeschränkung für Altenheime kam auch erst im März!

"Wann genau die AfD ihre "Meinung" zu Corona um 180° gedreht hat, kann ich allerdings jetzt ad hoc nicht sagen."

Meiner Meinung gab es dazu nie eine einheitliche Linie der AFD, sondern eher ein Sowohl-als-auch. Mit einer einseitigen Festlegung zugunsten bzw. zuungunsten bestimmter Maßnahmen hätte man ja womöglich Wähler verprellen können. So zog man es stattdessen vor, lieber möglichst hübsch vage und unverbindlich zu bleiben. Auch dies übrigens oftmals ein typisches Merkmal für populistische Parteien.

Re: Anderes1961 am 03. September 2020 um 13:55

"Gedreht hat die AfD ihre Meinung eigentlich nie. In der AfD gab es von Anfang an beide Seiten - Corona-Leugner und solche, die am liebsten sofort die Grenzen zugemauert hätten - nur um hinterher in jedem Fall Recht zu behalten. In der zwischenzeit neigte sich die Waagschale allerdings stärker zu Corona-Leugung bzw. Verharmlosung. Die anderen gibts aber immer noch, werden nur weniger."

In allen Parteien gibt es Leute, die zu unterschiedlichen Themen unterschiedliche Meinungen haben. Worum es geht ist die offiziell vertretene Haltung der Gesamtpartei nach außen. Und da hat die AfD eine komplette Kehrtwende aus offensichtlichem populistischem Kalkül hingelegt. Dass es dabei wirklich um Meinung ging habe ich nicht gesagt. Darum hatte ich das Wort in Anführungszeichen gesetzt. Es wundert mich freilich nicht, dass das nun einen Umdeutungsversuch hervorruft. Solche Verdreherein sind ja mittlerweile Routine.

12:31 von vriegel

Zitat:"Wir hatten eine Phase mit starkem Populismus von rechts, von links und auch von den Grünen. Letztere haben sich ja gerade als Fundamentalopposition gegen die AfD als populistischer Gegenpol aufgebaut. "

Gestatten Sie, dass ich laut lache! Gegen die AfD, die selbsternannte Fundamentalopposition und einzige "Stimme" des "Volkes" stehen nicht nur die Grünen, wenn auch besonders aktiv, sondern alle demokratischen Parteien des Deutschen Bundestages. Und das ist gut so! Was übrigens an den Forderungen der Grünen zur Klimapolitik, zur Ausländerpolitik, zur Verkehrspolitik usw. populistisch sein soll, sieht man ja daran besonders gut, dass den Grünen deswegen immer der Vorwurf gemacht wird, elitäre Positionen für "Besserverdienende" zu vertreten und sich angeblich nicht um die Bedürfnisse des "kleinen Mannes" zu kümmern...

Verlässliches Handeln d. Politik i. Sinne der Bürger ist gefragt

AfD und Grüne sollen es zukünftig schwerer haben.70% lehnen rechte, 40% linke ab.

In der Welt steht auch ein längerer Artikel zu der Studie mit link zur Bertelsmann Studie.

Auch mit Hinweis wie die Studie durchgeführt wurde. 8 Fragen kennzeichnen darin vor allem Populistisches Denken.

13:56 von eine_anmerkung

Zitat:"Die Partei die den größten Populismus streut sind doch zweifelsfrei die Grünen (ökologischer Populismus) und deren Umfragewerte bzw. Abwärtstrend (z.Zt. 17,5%) bestätigen die Aussage der Bertelsmann-Studie. "

Haben Sie den Widerspruch Ihrer Aussage nicht bemerkt? Wären die Grünen tatsächlich so "ökopopulistisch", wie Sie behaupten, müssten Ihre Werte doch durch die Decke gehen. Oder bedeutet "populistisch" auf einmal nicht mehr, dem vermeintlichen "Volkswillen" nach dem Maul zu reden?

um 13:56 von eine_anmerkung

"Populismus
Die Partei die den größten Populismus streut sind doch zweifelsfrei die Grünen (ökologischer Populismus) und deren Umfragewerte bzw. Abwärtstrend (z.Zt. 17,5%) bestätigen die Aussage der Bertelsmann-Studie. Ich führe dies darauf zurück das die Bevölkerung mittlerweile aufgeklärter ist."

Eine Methode des Populismus ist das Angebot mundgerechter, simplifizierter und für das einfache Gemüt gern gehörter Behauptungen ohne Begründung. Wozu auch, wenn's läuft. Das ist keine Behauptung von mir, sondern entspricht grob gesagt Teilen von Ergebnissen politologischer und soziologischer Studien.

Damit erfüllen Ihre Versuche, hier Stimmung zu machen, wichtige Kriterien für ausgeübte Techniken des Populismus, auch wenn hier kaum jemand zuguckt.

@Adeo60

"
Am 03. September 2020 um 14:13 von Adeo60
@Anderes1961, 13:18 Uhr

Die AFD ist längst nicht (mehr) die Partei von Professoren und Doktoren. Eigentlich war sie das auch nie - ansatzweise nur zu Zeiten von Lucke. Zudem sind Titel auch nicht immer ein zwingendes Zeichen von (politischer) Bildung und Weitblick. In der AFD haben längst sehr biedere Charaktere das Sagen."

Ja, stimmt, es sind tatsächlich weniger geworden. Und es werden weiter weniger, angefangen von der lokalen Ebene bis hoch in die Spitze. Die Partei ist auf dem besten Weg aller Parteien, die versucht haben, den rechtsextremen Rand zu bedienen: der Selbstzerlegung. Geben Sie auf Google News mal AfD ein, dort finden Sie zahlreiche Beispiele dafür. Die Selbstzerlegung dauert nur diesmal (leider) etwas länger.

"Zudem sind Titel auch nicht immer ein zwingendes Zeichen von (politischer) Bildung und Weitblick. In der AFD haben längst sehr biedere Charaktere das Sagen."

Hab ich doch gesagt, nur mit anderen Worten :-)

Am 03. September 2020 um

Am 03. September 2020 um 14:18 von Monty_Burns
Re: Anderes1961 am 03. September 2020 um 13:55

"Gedreht hat die AfD ihre Meinung eigentlich nie. In der AfD gab es von Anfang an beide Seiten - Corona-Leugner und solche, die am liebsten sofort die Grenzen zugemauert hätten - nur um hinterher in jedem Fall Recht zu behalten. In der zwischenzeit neigte sich die Waagschale allerdings stärker zu Corona-Leugung bzw. Verharmlosung. Die anderen gibts aber immer noch, werden nur weniger."

In allen Parteien gibt es Leute, die zu unterschiedlichen Themen unterschiedliche Meinungen haben. Worum es geht ist die offiziell vertretene Haltung der Gesamtpartei nach außen. Und da hat die AfD eine komplette Kehrtwende aus offensichtlichem populistischem Kalkül hingelegt.[...]"

So gesehen stimmt es, was die offizielle Haltung angeht, haben Sie Recht.

@ Anderes 1961

Geben sie mal lieber „linke Gewalt / rechte Gewalt“ in ihre Suchmaschine ein. Sie werden überraschend sein über die tausenden Treffer und das gleiche Verhaltensmuster der beiden Ränder - Bildung hilft auch Ihnen. Versuchen sie es

von Peter Meffert 14:14

Sie legen sich für die Stiftung ins Zeug.Und inhaltlich gehen Sie nicht auf die Studie von 2019 ein.Da stehen aber noch viele Artikel drüber im Netz.

Und mit dem "großen Kapital und den Transatlantikern",da kommen Sie jetzt.Wissen Sie was darüber ?

Re: Martin Vomberg am 03. September 2020 um 14:17

"Die Corona-Pandemie wurde bei uns in Deutschland erst nach Karneval so richtig akut (als Stichworte für Sie: Gangelt, Ischgl). Das war also erst Ende Februar/Anfang März der Fall! Die Besuchsbeschränkung für Altenheime kam auch erst im März!"

Es gibt da offenbar sehr subjektive Wahrnehmungen, über die wir auch nicht streiten sollten. Fakt ist aber, dass schon zwei Tage nach meinem Besuch im Altenheim meiner Mutter, am 12. Februar, dort keine Besuche mehr zugelassen wurden. Daher kann ich das objektiv festmachen. Zuvor hatte es gleichlautende Nachrichten auch schon aus anderen Bundesländern gegeben. Maskenpflicht gab es damals allerdings noch nicht. Wohl auch deshalb, weil die Leute bereits Masken und Desinfektionsmittel in Krankenhäusern mitgehen ließen und das medizinische Personal massive Versorgungsengpässe hatte.

stark rückläufig `?

Seltsam?
Als 40.000 demokratische Bürger in Berlin demonstrierten waren doch 39.999 davon rechte mit populistischen Umgang zur AFD dabei und unsere Demokratie kurz vor dem Zusammenbruch.

Ich habe von Dialogbereitschaft der Politiker bei den wichtigen Maßnahmen gegenüber Leistung bereiten Bürgern und Rentnern noch nichts bemerkt.

Als ich am Samstag mit SPD Politiker über Rentenbesteuerung, doppelte Sozialabgaben auf Betriebsrenten sprechen wollte kam als Antwort:

Lassen Sie uns damit in Ruhe das haben die in Berlin gemacht.

90% der Bevölkerung

von Demokrat49 @
Nein das mit den 90% stimmt nicht überall. In Thüringen sind es nur 75%

Populismus ist ein Massenphänomen

Populistisches Argumentieren findet man in allen politischen Lagern und auch in den Medien. Ein populistischer Begriff ist derzeit der des Corona-Leugners. Er ist hoch problematisch, da er assoziativ zum Begriff des Holocaust-Leugners verwendet wird und damit das größte Verbrechen in der Geschichte der Menschheit relativiert. Der Begriff des Corona-Leugners ist zudem sehr plakativ und steht dem Austausch von Argumenten entgegen. Eine demokratische Diskussionskultur muss darunter leiden.
Auch die aktuelle Berichterstattung um den vergifteten Putin-Kritiker Navalny trägt populistische Züge. Nicht die Orientierung an Fakten steht im Vordergrund, sondern die erkennbare Absicht populistischer Vorverurteilung und Bestrafung.
Diese politische Unkultur in unserem Land übernehmen ganz unnachdenklich dann auch die Corona-Kritiker um die Aktivisten der Querdenker. Fakten spielen auch hier nur teilweise eine Rolle. Eine gewählte Bundeskanzlerin mutiert so zu einer illegitimen Herrscherin.

Verständnisproblem?

Wie ist das Schild durchgestrichener Populismus und Aufwärtstrend "Pressefreiheit" zu verstehen?

11:36 von Freier Markt

"Die liberale Demokratie habe die populistische Mobilisierung mit einer demokratischen Gegenmobilisierung beantwortet.

Und mein kritischer Kommentar wurde geblockt!

Keine Kritik an der "liberalen Demokratie" wird geduldet!

Deutschland hat aus seiner Geschichte nichts gelernt."

,.,.,

Sie meinen, Deutschland hätte aus seiner Geschichte lernen müssen, die unsäglichen Angriffe auf die Regierung seitens der Corona-Leugner alle zu blocken?

Re: werner1955 am 03. September 2020 um 14:40

"Als 40.000 demokratische Bürger in Berlin demonstrierten waren doch 39.999 davon rechte mit populistischen Umgang zur AFD dabei und unsere Demokratie kurz vor dem Zusammenbruch..."

Ah, jetzt geht das großzügige Aufrunden wieder los. Waren es nicht 38.000 oder gar nur 34.000? Erinnere mich nicht genau. Wenigstens behaupten Sie nicht. dass es 1,3 Millionen waren. Und dass dort alle bis auf einen "populistischen Umgang" (was immer das sein mag) zur AfD hatten, hat nach meiner Wahrnehmung auch niemand behauptet. Tatsächlich wurde in den Medien von einem ziemlich bunt zusammengewürfelten Haufen gesprochen (etwa gar schon multikulti?), von dem man sich allerdings mehr Verantwortungsbewusstsein im Bezug auf den Umgang mit Rechtsradikalen, die unübersehbar dort auch deutlich präsent waren, gewünscht hätte. Denn Rechtsradikale sind keine Demokraten. Und Reichsbürger auch nicht. Im Gegenteil.

@Mika D um 14:27

>>Verlässliches Handeln d. Politik i. Sinne der Bürger ist gefragt

AfD und Grüne sollen es zukünftig schwerer haben.70% lehnen rechte, 40% linke ab.<<

Wieso sollten die Grünen es dann schwerer haben? Links sind die doch seit dem Zusammenschluß mit Bündnis 90 nicht mehr.

Wo ist diese "liberale Demokratie"?

Die Bertelsmann-Stiftung definiert Populismus dabei als eine Idee von Demokratie, die von der Existenz eines einheitlichen Volkswillens ausgeht, Politiker für eine korrupte Elite hält und politische Kompromisse ablehnt.

Übrigens glaubt nur eine Minderheit in der AfD an einen "Volkswillen". Man schaue wie vielfältig die Meinungen in der AfD sind. Also nur eine Minderheit der AfD ist in dem Sinne populistisch.

Was in der Studie als "Populismus" und "Demokratie" bezeichnet werden, sind zwei Seiten derselben Medaille der fehlerhaften deutschen Demokratie.
Man hat eine Form von Populismus auf der einen Seite bei einigen wenigen und die traditionelle (weltweit bekannte) Unterwürfigkeit der großen Mehrheit der Deutschen (was man in der Studie gerne als "Demokratie" nennt) auf der anderen.

die studie..

und der ARD-beitrag, der ueber sie zu informieren vorgibt, sind bedrohlich blutarm.

ihr einziger zweck ist, die negative konnotation des wortes "populismus" zu verstaerken, damit kein deutscher waehler mehr den "populisten" nachlaueft.

ich garantiere ihnen folgendes: wenn in einem jahr diese studie wiederholt wird, wird das ergebnis noch eindeutiger ausfallen. es werden dann 80% der deutschen keine populisten mehr sein.

so etwas koennte man unter dem stichwort "selbsterfuellende vorhersage" zusammenfassen.

Ist das wirklich so?

In der Welt (Analyse Bertelsmann-Studie) wird Bezug auf die Flüchtlingskrise genommen und einer seit der letzten BT-Wahl erfolgreich aufgebauten Front gegen populistische Gegenströme (sinngemäß).
Mir sind nun zwei repräsentative Meinungsumfragen (einmal Insa, einmal vergessen) in Erinnerung wo die Mehrheit der Deutschen gegen die Aufnahme von Mittelmeermigranten ist. Eine jüngst in der EU durchgeführte repräsentative Studie brachte das Ergebnis das die Mehrheit der Europäer die Migration als größte Bedrohung sehen. Stehen letztgenannte Ausführungen nicht im Gegensatz zu den diesbezüglichen Äußerungen der Bertelsmann-Stiftung?

um 15:28 von Freier Markt

Vielen Dank für Ihren Kommentar den ich als sehr wertvoll ansehe.

@ Bernd Kevesligeti 13:01

Fast alle Kliniken sind "privat", solange Sie die kirchlichen Träger nicht dem Staat zuordnen.

Wenn Sie also vermuten, dass die Schließung einiger unrentabler Kliniken der absoluten Mehrheit an Häusern zugute käme, weil einfach mehr Geld im System ist, um diese zu betreiben und z.B. endlich die Vergütungen für Geburten auf ein wirtschaftlich tragbares Maß anzuheben, haben Sie Recht.

Es wurde auch nichts "verschämt zurückgezogen". Es ist eine Studie und kein Gesetzesentwurf.

Und nicht alles, was Sinn machen würde, ist - nicht zuletzt vor dem Hintergrund der tw. eben doch herrschenden populistischen Stimmung - in Deutschland umsetzbar.

so what ?

Bertelsmann möchte uns auch in einer Studie von 2017 mitteilen, daß eine bessere Versorgung durch eine Reduzierung des Krankenhaus-Angebotes stattfinden sollte.

Was hätte diese Massnahme wohl für Schlagzeilen in Corona-Zeiten produziert?

13:56 von eine_anmerkung

"Die Partei die den größten Populismus streut sind doch zweifelsfrei die Grünen (ökologischer Populismus) und deren Umfragewerte bzw. Abwärtstrend (z.Zt. 17,5%) bestätigen die Aussage der Bertelsmann-Studie."

,.,.,

Sie verdrehen der Bertelsmann-Studie den Stift im Mund.

Die hat doch ganz andere Kriterien für ihren Populismus-Begriff genannt.

Nicht jede Partei, die einen Abwärts-Trend hat, ist populistisch... ;-)

@eine_anmerkung

"
Am 03. September 2020 um 15:36 von eine_anmerkung
Ist das wirklich so?

In der Welt (Analyse Bertelsmann-Studie) wird Bezug auf die Flüchtlingskrise genommen und einer seit der letzten BT-Wahl erfolgreich aufgebauten Front gegen populistische Gegenströme (sinngemäß).
Mir sind nun zwei repräsentative Meinungsumfragen (einmal Insa, einmal vergessen) in Erinnerung wo die Mehrheit der Deutschen gegen die Aufnahme von Mittelmeermigranten ist. Eine jüngst in der EU durchgeführte repräsentative Studie brachte das Ergebnis das die Mehrheit der Europäer die Migration als größte Bedrohung sehen. Stehen letztgenannte Ausführungen nicht im Gegensatz zu den diesbezüglichen Äußerungen der Bertelsmann-Stiftung?"

Jetzt haben Sie schon zwei Ihrer Lieblingsfeinde - Grüne und Flüchtlinge - hier untergebracht. Fehlt nur noch der Dritte: Islam. Ich bin mir sicher, das kommt noch.

Wollen Sie jetzt das nächste Pferd totreiten, so wie gestern?

Muß Populismus negativ sein?

Leitet sich Populismus nicht von populär ab? Und was ist populär? Ist es nicht das, was man, also in diesem Fall das Volk, gerne haben möchte? und ist damit nicht das Populäre der Wunsch des Souveräns?

@ werner 1955

Entschuldigung, wenn ich mich unklar ausgedrückt habe - ich meinte den bundesdeutschen Durchschnitt. Ich habe nicht jedes Bundesland / jeden Regierungsbezirk einzeln analysiert.

15:16 von eine_anmerkung

«Wie ist das Schild durchgestrichener Populismus und Aufwärtstrend "Pressefreiheit" zu verstehen?»

Es ist so zu verstehen, dass DEU im Rang der Pressefreiheit im Internationalen Vergleich einige Ränge weniger weit oben rangiert. Seit Protest-Krawallisten wie die von "Pegida" regelmäßig auf Straßen ihr Unwesen treiben.
Seit AfD-Politiker von: "Lügenpresse" schwadronieren. Und lustig gekleidete AfD-Anhänger mit DEU-Hütchen auf dem Kopf die Arbeit von Journalisten behindern.

Seit Verblendetes: "Mit Euch rede ich erst gar nicht !" aus einzelnen Mündern in den Sprechchor: "Lügenpresse … Lügenpresse … Lügenpresse !" einstimmt.

Von anderen noch weiter gehenden Einschüchterungen, Bedrohungen, Morddrohungen aus Anonymen Quellen gar nicht zu reden. Populisten-Volltrottel, die alle meinen, sie krakeelten mit ihrer eigenen wirren Stimme im Namen des Volkes.

"Pressefreiheit" definiert sich mit weit mehr als nur mit Maßnahmen / Restriktionen des Staates !

DEU lag 2019 weltweit auf Rang 11.

@ Tollhausbewohner - die falschen

"Bertelsmann möchte uns auch in einer Studie von 2017 mitteilen, daß eine bessere Versorgung durch eine Reduzierung des Krankenhaus-Angebotes stattfinden sollte.

Was hätte diese Massnahme wohl für Schlagzeilen in Corona-Zeiten produziert?"

Die falschen Schlagzeilen, denn die Häuser, um die es damals ging, wären für die Corona-Krise nicht relevant. Es ging gerade darum, eine höhere Spezialisierung zu erhalten.

um 15:47 von Anderes1961

>>"Jetzt haben Sie schon zwei Ihrer Lieblingsfeinde - Grüne und Flüchtlinge - hier untergebracht. Fehlt nur noch der Dritte: Islam. Ich bin mir sicher, das kommt noch.
Wollen Sie jetzt das nächste Pferd totreiten, so wie gestern?"<<

Könnten Sie nicht sachlich bleiben und einfach auf meine Frage antworten?

14:35 von Bernd Kevesligeti

Zitat:"Sie legen sich für die Stiftung ins Zeug."
Unsinn.
Zitat:"Und inhaltlich gehen Sie nicht auf die Studie von 2019 ein."
Das gehört nicht zum Thema.
Zitat:"Und mit dem "großen Kapital und den Transatlantikern",da kommen Sie jetzt.Wissen Sie was darüber ?"
Natürlich nicht. Aber ich kenne Ihre Argumentationsmuster...

von Demokrat49 15:43

Sie schreiben von "der Schließung einiger unrentabler Kliniken".Gemeint war aber die Reduzierung von 1400 Krankenhäusern auf 600 ! Und natürlich damit verbunden weitere Wege für Personal und Patienten.

Und Sie geben zu,daß das nicht umsetzbar ist,wegen der Stimmung in Deutschland.Und Sie nennen diese Stimmung "populistisch".Mit diesem "Populismus" haben Sie natürlich nichts gemein,Sie werden auch von solchen Maßnahmen nicht betroffen sein.

@ Monty_Burns, 03. September 2020 um 14:18:

"Und da hat die AfD eine komplette Kehrtwende aus offensichtlichem populistischem Kalkül hingelegt."

Mein Eindruck war, dass die AFD zumindest am Anfang der Corona-Pandemie die Maßnahmen der Regierung weitgehend stillschweigend mitgetragen hatte (zumindest gab es keine nennenswerte Kritik), um sich den Bürgern als staatstragend und verantwortungsvoll handelnd zu präsentieren. Als man dann allerdings merkte, dass man damit in den Umfragen (die rückläufig waren) nicht punkten kann und gleichzeitig die öffentlichen Corona-Proteste immer mehr zunahmen, wechselte man kurzerhand die Pferde und versuchte auf diesen Unmuts-Zug aufzuspringen. Etwas ganz ähnliches beobachte ich auch bei der FDP, die auch darauf zu spekulieren scheint, für sich aus den kritischen Diskussionen und Demos rund um das Thema Corona (Stichwort 'Einschränkungen') für sich politisch Honig saugen zu können. Die FDP entwickelt sich in meinen Augen auch immer mehr zu einer opportunistisch-populistischen Partei.

15:16 von eine_anmerkung

Zitat:"Wie ist das Schild durchgestrichener Populismus und Aufwärtstrend "Pressefreiheit" zu verstehen?"

Wie es gemeint ist. Eine gute Presse entzaubert populistische Schwätzer...

um 15:45 von Sausevind

>>"Sie verdrehen der Bertelsmann-Studie den Stift im Mund.

Die hat doch ganz andere Kriterien für ihren Populismus-Begriff genannt.

Nicht jede Partei, die einen Abwärts-Trend hat, ist populistisch... ;-)"<<

Natürlich ist die Bertelsmann-Stiftung sehr viel kompetenter als meine Wenigkeit; hat aber eine (wie ich finde) sehr eigensinnige Definition von Populismus (... antipopulistischen Grünen => ich lach mich Tod). Es stimmt auch das nicht jede Partei im Abwärtstrend populistisch ist; die Grünen sind dies aber allemal (populistisch).

@Frodus - 14:15

"Thüringer Landtagswahl 2019 ein öffentlicher Wahleklat
FDP Kandidat Kemmerich gewann die Wahl mit Stimmen der FDP und CDU und AFD. Die Wahl war nicht verfassungswidrig. Anstatt zur Wahl zu gratulieren warf die Linke Chefin ihm die Blumen vor die Füße.
Es wurden unerbitterlich Neuwahlen gefordert. Klemmerich, der die Wahl gewonnen hatte trat zurück und die Linken nahmen den Platz ein.
Mehr muss man gar nicht mehr erklären."

Na ja, für diejenigen, die das Hinwerfen des Blumenstraußes von Frau Hennig-Wellsow als die größte Schande in diesem Ränkespiel ansehen, erübrigen sich auch weitere Erklärungen.

Wer dann noch die schauspielerische Leistung von Möhring und Kemmerich für deren Ahnungslosigkeit über den Höcke-Coup abkauft, ist für die populistischen Verwirrspiele der "Bewahrer der Demokratie" unter Reichstagsflaggen nicht besonders gut aufgestellt.

15:28 von Freier Markt

"Man hat eine Form von Populismus auf der einen Seite bei einigen wenigen und die traditionelle (weltweit bekannte) Unterwürfigkeit der großen Mehrheit der Deutschen (was man in der Studie gerne als "Demokratie" nennt) auf der anderen."

,.,.,

Na ja.

Ich entnehme Ihrem Text zwar, dass Sie einfach behaupten, dass die meisten Deutschen "unterwürfig" seien und dass das weltweit bekannt sei -

aber das ist eine der beliebtesten Unwahrheiten.

Seriöses Diskutieren geht anders.
Aus Versehen sind Sie ein gutes Beispiel für populistisches Schreiben geworden:

Unwahrheiten zu verbreiten in der Hoffnung, dass "das Volk" dazu begeistert grölt.

Auf den ersten Blick ist dergleichen erkennbar.

Und das ist wohl mit ein Grund, dass die Populisten unbeliebter werden.
Man hat ihre immer gleichen Methoden satt.

@eine_anmerkung

"
Am 03. September 2020 um 16:00 von eine_anmerkung
um 15:47 von Anderes1961

>>"Jetzt haben Sie schon zwei Ihrer Lieblingsfeinde - Grüne und Flüchtlinge - hier untergebracht. Fehlt nur noch der Dritte: Islam. Ich bin mir sicher, das kommt noch.
Wollen Sie jetzt das nächste Pferd totreiten, so wie gestern?"<<

Könnten Sie nicht sachlich bleiben und einfach auf meine Frage antworten?"

Nein, nicht mehr. Warum soll ich bei Ihren Kommentaren, in denen Sie immer und immer wieder pauschal eindreschen auf Grüne, Flüchtlinge und Islam, und zwar bei allen Themen, was bei dem gestrigen z.B. besonders perfide war - noch sachlich antworten? Das ist vorbei. Gestern habe ich es, zumindest teilweise noch versucht, bis ich entnervt aufgegeben habe, als Sie eindeutig bewiesen haben, daß Sie an einer sachlichen Diskussion gar nicht interessiert sind.

16:02 von Bernd Kevesligeti

Können Sie nicht einfach beim Thema des threads bleiben? Die Bertelsmann-Stiftung, die Sie offensichtlich nicht mögen, hat schon hunderte Studien finanziert, über Schulen, Krankenhäuser, Digitalisierung, Populismus usw. Sparen Sie sich doch Ihre Empörung über die Krankenhausstudie, die eine Studie war und kein Gesetzesvorschlag, dafür auf, wenn sie wieder einmal Thema ist. Heute geht es um Populismus.

@ Bernd Kevesligeti

Natürlich wären in einigen Fällen weitere Wege entstanden, es ging jedoch vorrangig auch um Häuser in Ballungszentren, z.B. Köln.

Die Frage ist einfach, wie priorisiere ich - möchte ich kürzest mögliche Wege, oder eine optimale Versorgung der Patienten auf einem tw. höheren Niveau als zur Zeit? Möchte ich viele unrentable Kliniken subventionieren mit der Folge, dass die Vergütungen in manchen Bereichen wie der Geburtsmedizin nicht ausreichen, um eine Hauptabteilung wirtschaftlich zu betreiben, wenn ich nicht mindestens ein paar hundert Geburten pro Jahr habe?

Das ist eine persönliche Einschätzung und meiner Meinung nach gibt es gute Argumente für beide Seiten. Was ist daran populistisch?

Ich habe mich nur gegen Ihre Unterstellung gewandt, es hätten Häuser geschlossen werden sollen, um "Privatkliniken" besser zu stellen. Das ist schlicht falsch.

Den Rest muss jeder für sich selbst entscheiden.

@ um 15:47 von Anderes1961

>>"Jetzt haben Sie schon zwei Ihrer Lieblingsfeinde - Grüne und Flüchtlinge - hier untergebracht. Fehlt nur noch der Dritte: Islam. Ich bin mir sicher, das kommt noch.
Wollen Sie jetzt das nächste Pferd totreiten, so wie gestern?"<<

Also ich bin für die Beiträge von "eine_anmerkung" dankbar und kann Ihre unsachliche Kritik nicht verstehen. Auch ist mir kein Kommentar bekannt, wo von Feinden die Rede ist, finde deshalb Ihre Wortwahl "Lieblingsfeinde" etwas daneben.

Und wo ein tangieren anderer Themen passt, wie in diesem Fall, umso besser. Und wenn's mal nicht passen sollte, auch kein Beinbruch.

@ Hajü, am 03. September 2020 um 15:11:

"Auch die aktuelle Berichterstattung um den vergifteten Putin-Kritiker Navalny trägt populistische Züge"

Inwiefern? Weil die deutschen Medien darüber berichten, dass Nawalny in Russland mit Nowitschok vergiftet worden ist, wie gestern offiziell bestätigt wurde?

@ Bernd Kevesligeti

Kleiner Nachtrag - ich lebe im Münsterland. Selbstverständlich sind auch wir hier auf dem Land von Klinikschließungen seit Jahren betroffen.

Ich habe allerdings seit vielen Jahren beruflich mit diesem Bereich zu tun und wehre mich gegen Verallgemeinerungen wie Ihre.

Wie können Sie solche Unterstellungen raushauen, ohne Wissen, wie die Realität aussieht?

@12:31 von vriegel

>> ...von den Grünen. Letztere haben sich ja
>> gerade als Fundamentalopposition gegen
>> die AfD als populistischer Gegenpol
>> aufgebaut.

Sind jetzt ALLE, die gegen die AfD sind, auch Populisten? Und da die AfD ja definitiv Populisten sind, dann wären wir ja zusammen zu 100% Populisten, oder?

um 16:04 von Peter Meffert

>>"Wie es gemeint ist. Eine gute Presse entzaubert populistische Schwätzer..."<<

Entschuldigen Sie bitte meine Frage, aber wie definieren Sie "gute Presse"?

15:47 von KarlderKühne

"Muß Populismus negativ sein?

Leitet sich Populismus nicht von populär ab? Und was ist populär? Ist es nicht das, was man, also in diesem Fall das Volk, gerne haben möchte? und ist damit nicht das Populäre der Wunsch des Souveräns?"

,.,.,

Ja, Populismus ist immer negativ.
Weil es das von Ihnen erwähnte "Volk" nicht gibt.

Es ist eine Chimäre, ein Hirngespinst.
Wir brauchen Bürger, die bei Menschen keine Mengenbegriffe benutzen - Mehl, Bier, Volk -, sondern die die verschiedenen individuellen Bestrebungen sowohl erkennen als auch aufeinander beziehen können.

Also Brücken bauen können.

16:22 von eine_anmerkung

Zitat:"Entschuldigen Sie bitte meine Frage, aber wie definieren Sie "gute Presse"?"

Sie befinden sich gerade auf der Kommentarseite eines Mediums, das ich als "gute Presse" bezeichnen würde.

@Giselbert

"
Am 03. September 2020 um 16:17 von Giselbert
@ um 15:47 von Anderes1961

>>"Jetzt haben Sie schon zwei Ihrer Lieblingsfeinde - Grüne und Flüchtlinge - hier untergebracht. Fehlt nur noch der Dritte: Islam. Ich bin mir sicher, das kommt noch.
Wollen Sie jetzt das nächste Pferd totreiten, so wie gestern?"<<

Also ich bin für die Beiträge von "eine_anmerkung" dankbar und kann Ihre unsachliche Kritik nicht verstehen. Auch ist mir kein Kommentar bekannt, wo von Feinden die Rede ist, finde deshalb Ihre Wortwahl "Lieblingsfeinde" etwas daneben.

Und wo ein tangieren anderer Themen passt, wie in diesem Fall, umso besser. Und wenn's mal nicht passen sollte, auch kein Beinbruch."

Das hatte ich bisher auch gedacht. Seit gestern nicht mehr. Lesen Sie doch bitte einfach mal die Kommentare zu folgendem gestrigen Bericht: "Kampf gegen Kinderpornografie: Razzia gegen 50 Tatverdächtige ".

Dann verstehen Sie, was ich meine.

von Demokrat49 16:17

Und wie sieht die Realität denn aus ? Gehen Sie doch von der Studie selbst aus.Die Sie verteidigen aber ohne auf den Inhalt einzugehen.Wie haben sich denn Gewerkschaften oder Verbände dazu positioniert ?

16:05 von eine_anmerkung

"(... antipopulistischen Grünen => ich lach mich Tod). Es stimmt auch das nicht jede Partei im Abwärtstrend populistisch ist; die Grünen sind dies aber allemal (populistisch)."

,.,.,

Sie kommen über das Niveau der leeren Behauptung nicht hinaus.

Sie wollen Frust ablassen, das ist erkennbar.
Aber dadurch kann ich meinen Millimeter erkennen, wo die Grünen populistisch sind.

Sie akzeptieren ja nicht die Populismus-Definition der Bertelsmann-Stiftung - aber wie soll ich die Ihre akzeptieren, wenn Sie mir gar keine nennen?

um 16:11 von Anderes1961

>>"Nein, nicht mehr. Warum soll ich bei Ihren Kommentaren, in denen Sie immer und immer wieder pauschal eindreschen auf Grüne, Flüchtlinge und Islam, und zwar bei allen Themen, was bei dem gestrigen z.B. besonders perfide war - noch sachlich antworten? Das ist vorbei. Gestern habe ich es, zumindest teilweise noch versucht, bis ich entnervt aufgegeben habe, als Sie eindeutig bewiesen haben, daß Sie an einer sachlichen Diskussion gar nicht interessiert sind."<<

Das ist Ihre rein subjektive Wahrnehmung und nicht anders. Wir leben (Gottseidank) in einer Demokratie wo auch andere Meinungen als die Ihre zugelassen sind. Deshalb möchte ich Sie bitten sachlich auf meine Ausführungen zu antworten oder es einfach bleiben zu lassen. Diskreditieren oder gar beleidigen muss ich mich (trotz meiner andersgearteten Meinung) denke ich nicht lassen.

von Peter Meffert 16:13

Warum legen Sie sich denn für diese Stiftung so ins Zeug ? Und was ist für Sie Populismus ? Wenn Menschen nicht so wollen wie die oben ?

>> Und warum hört man von der

>> Und warum hört man von der Studie aus
>> dem Jahr 2019 jetzt herzlich wenig ?

Evl. weil sie unbedeutend war?

>> Wird da etwas verschämt zurückgezogen ?
OMG, SIE belügen uns Alle!!!

{/sarkasmus}

@16:10 von Sausevind

Seriöses Diskutieren geht anders.
Aus Versehen sind Sie ein gutes Beispiel für populistisches Schreiben geworden:
Unwahrheiten zu verbreiten in der Hoffnung, dass "das Volk" dazu begeistert grölt.

Jetzt machen Sie das was Sie anderen vorwerfen.
Für die eigenen politischen Ideen zu werben, ist Teil des Ideenwettbewerbs. Es ist in pluralistischen Staaten nicht möglich, und nirgends wünschenswert, "das Volk" größtensteils unterwürfig auf eine Linie zu bringen. Es geht nie gut aus.

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