Kommentare

Trumps perfide Strategie ist,

Trumps perfide Strategie ist, von den Gewaltexzessen zu profitieren, indem er sie schürt, die Angst der Menschen steigert, 17jährige bewaffnete Privatmilizen in Schutz nimmt und dann von Inlandsterror faselt: diesem POTUS geht die Einheit und der Friede des eigenen Landes am Allerwertesten vorbei.
Erschreckend.
Beschämend.
Aber andererseits auf der Linie seines ersten Wahlkampfes und seines Agierens im Whitehouse.

Wenn Biden & Co nicht auf derartige Ereignisse

wirkungsvoll reagieren, dann war es das dann wohl mit der Präsidentschaft. Und wenn die, die Trump "weghaben" wollen, dafür Häuser anzünden müssen, erst recht. Es ist doch nun wirklich ein simpler Zusammenhang zwischen der (manchen verständlichen) Randale, die die perfekte Steilvorlage für Trump ist und dessen mittlerweile nicht mehr unwahrscheinlichen Wiederwahl. Das Geschwätz von der "Sicherheit" verfängt doch immer wieder.

Von hier sieht es so aus, als hätten sich die USA endgültig in den Irrsinn verabschiedet. Der Brandstifter kommt als Feuerwehr daher. Das Übliche!
Also nochmal vier Jahre Trump. Das Tal war offensichtlich noch nicht tief genug.

Diese Trump-Show

ist genau das, wonach seine "Jünger" dürsten,der "Heilsbringer"verspricht Sicherheit und vor allem Geld und bestärkt das "Selbstbewußtsein" seiner rassistisch geprägten Nationalisten.
Getreu dem Wahlspruch teile und herrsche
spaltet er die Gesellschaftund sprengt der Gröpaz die einst so hochgelobte Eigenschaft Amerikas als Melting-Pot mit weltweitem Einsatz für universelle Menschenrechte nach der amerikanischen Verfassung. Und spricht vom Terror der Protestierenden Menschen, wo doch der Terror eher von seiner perfiden Wahlkampfstrategie ausgeht.
Aber wer seine Überzeugungen lebt, sieht eben nur, was in sein Weltbild passt.

Wenn Schwarze von der Polizei

Wenn Schwarze von der Polizei erschossen werden, herrscht Aufregung. Bei Weißen ist es egal?

Was läuft hier schief???

War ja zu erwarten gewesen

..., daß es zu Unruhe kommen würde, nachdem Trump es sich nicht hat nehmen lassen, sich dort zu zeigen und als starken Macher und Verfechter von Recht und Ordnung zu präsentieren. Keine Spur von Empathie der Familie des Opfers gegenüber, keine Spur von Respekt, der Bitte des Bürgermeisters von Kenosha, fernzubleiben, nachzukommen. Nein, Trump muß das letzte Wort haben und klarstellen, er gehe wann er möchte wohin er möchte! Er nutzt jede sich bietende Gelegenheit der medialen Aufmerksamkeit. Frappierend, daß es dennoch Menschen gibt, die der Meinung sind, Trump wolle das Land einen.

"Rassismus gebe es seit den

"Rassismus gebe es seit den 1980er Jahren nicht mehr und sei jetzt nur von den Linken aus der Mottenkiste geholt worden, um das Land zu spalten."
-
Was für eine Aussage! Und Dummheit und Ignoranz gibt es sogar schon seit den 1970er Jahren nicht mehr. Herzlichen Glückwunsch! Ich wünschte, ich könnte auch von mir sagen, in einem Land zu leben, in dem es keinen Rassismus mehr gibt. Noch schöner wäre es natürlich, wenn ich das zu Recht sagen könnte.

Interessant

" Trump habe wirklich ein Herz für Polizisten und normale Leute. "

Und das spaltet eine Nation....

Wenn USA in 3 Gebiete

Wenn USA in 3 Gebiete zerfallen würde, hätte das extrem positive Auswirkungen auf den gesamten Globus.
Die wären alle drei nicht wichtiger, als zb Kanada.
Und Europa würde wieder erste Geige werden.
Alleine deshalb lassen sie das nicht zu. Egal, wie gespalten die sind. Schade eigentlich.

Trump = Ekelhaft. Warum?...

...ganz einfach, weil er meint, daß es sich bei
den Demonstranten um innerländische Terroristen handle,
die natürlich auch wenn er es so noch nicht direkt sagt, bekämpft werden müßten!

---

Das ist ein Verhalten, welches eines Präsidenten der USA nicht würdig ist.
-
Aber was heißt schon Würde und Verständnis, wenn es um D. Trump geht?
Richtig, garnichts.
-
Und jetzt ist schon wieder ein Afroamerikaner durch Polizisten erschossen worden.
Wie soll das nur weitergehen?
Trump jedenfalls hat kein positives Wort gegenüber den "Schwarzen" in Amerika übrig.
Außer, daß diese Terroristen wären.
-
Und dann noch das ekelhafte Verhalten von Trump, daß er den 17-jährigen Todesschützen in Schutz nimmt.
-
Wo soll das alles noch hinführen?
-
Und sollte Trump doch noch die Wahl gewinnen, dann heißt es wohl "Good bye USA".

8.56 andererseits - Perfide Strategie

`Trumps perfide Strategie ist, von den Gewaltexzessen zu profitieren`.
Leider haben die Demokraten keine Antwort darauf außer zu klagen und das ist zu wenig.
Auch die Trump nicht wollen wünschen keine Gewaltexzessen.

Es wird ja nur ein Schuh daraus,

wenn man sich ehrlich macht und wirklich ALLE Perspektiven betrachtet, bzw. es zulässt, dass man sie überhaupt betrachten kann.

Wie viele Menschen sterben in den USA durch Kriminelle?
Wie viele durch Polizisten?
Sterben mehr schwarze Menschen durch weiße, oder mehr weiße durch schwarze Menschen?

Der Umstand, dass man sowohl bei Kriminellen, wie bei Polizisten keine rein weiße oder schwarze Gruppierung vorweisen kann, macht die Diskussion um Rassismus komplizierter, als sie oft dargestellt wird.

Es gibt auch schwarze Polizisten, die auf weiße schießen und es gibt weiße Polizisten, die auf schwarze Kriminelle schießen.

Der Anteil an Kriminellen ist mehrheitlich wie? Ergibt sich daraus ggf eine andere Fallzahl in den Erschießungen?

Man muss sich ehrlich machen, um gut zu analysieren. Aber das ist gesamtgesellschaftlich gar nicht mehr gewünscht, wenn man sich BLM in ihren Argumentationen ansieht.
Zudem waren bei vielen BLM Demos oft mehr weiße als schwarze Bürger zu sehen.
Warum?

genau das ist der richtige Weg

werben, werben, werben, dass die Leute sich ins Wählerverzeichnis eintragen. Und dann natürlich auch wählen.
Die Proteste sind richtig und notwendig, Trump oder die Reps wird man natürlich nicht damit überzeugen, und die Trumpschen Wähler, die sich von ihm beschützt fühlen vor Kommunismus und Anarchie natürlich auch nicht. Aber ob Donald seinen Alleinanspruch aufs weiße Haus verteidigt, wird an der Wahlurne entschieden, nicht nachts auf der Straße.
Die "Guten" sind in der Mehrheit. Sie sollten sie endlich nutzen.

Während die einen gegen

Während die einen gegen Polizeigewalt protestieren...
US-Präsident Trump besucht ein Unternehmen in Kenosha, das bei den Protesten gegen Polizeigewalt zerstört wurde.

Also das Niederbrennen und Plündern von Unternehmen läuft unter "Protest gegen Polizeigewalt"? Das ist schon eine sehr fantasievolle Bezeichnung. Die Videos im Internet sehen nicht nach friedlichem Protest aus. Aber es hört sich natürlich besser an, wenn die einzige Intention ist, irgendwas gegen Trump zu schreiben.

@traurigerdemokrat um 09:06

Ich kann Ihnen sagen, was hier schief läuft: Die Bildung und Erziehung. Aber offensichtlich in unserem Land, wenn ich mir Ihre Frage anschaue. Wem ist es egal, wenn Weiße von der Polizei erschossen werden? Aber es geht hier um ein offensichtliches, sich immer wiederholendes Muster. Das scheint mir etwas zu kompliziert zu sein für Ihr Weltbild.

@traurigerdemokrat, 9:06

Wenn Schwarze von der Polizei erschossen werden, herrscht Aufregung. Bei Weißen ist es egal?
Was läuft hier schief???

Nicht schon wieder. Dieser Relativierungsversuch ist sowas von alt, sowas von unzutreffend und sowas von unnötig: keinem der Protestierenden ist es egal, wenn Weiße erschossen werden. Oder mit wem haben Sie gesprochen und eine solche Aussage bekommen?

Systematischer Rassismus

Wer schreibt von unseren Politikern eine Protestnote wegen Rassendiskriminierung und die Tötung Schwarzer an die Trump-Regierung? Vielleicht Herr Maas, der von der Unterdrückung der Uiguren in China spricht?
Trump schürt den Konflikt zwischen Weißen und Schwarzen und spaltet ganz gezielt die Gesellschaft. Ein bekanntes Muster. Die Kluft zwischen Arm und Reich wird immer größer, so auch in Amerika. Da hilft auch kein demokratischer Präsident.

Kontinuum

Die rassischte Gewalt ist kein Novum in den USA. Von Anfang an wurden die geraubten Menschen misshandelt, vergewaltigt und ermordet. Es gab immer wieder "Aufstände" oder ein sich Wehren gegen diese Not. Darauf wurden die Gewalt auch durch Gesetze verstärkt. Trump ist nur ein aktiver Stellvertreter der damaligen und heutigen Gewalttäter dieser Gesellschaft. Es kommt nur auf die Masse der Akteure an, um einen politischen Kipppunkt zu generieren, der noch mehr Gewalt erzeugt und ein faschistisch organisiertes System generiert, um weiterhin die Verantwortung zu leugnen und nach außen abzuführen.

09:06 von traurigerdemokrat

"Wenn Schwarze..."
Wie immer, wird mit Absichten berichtet. Von allen Seiten. Ich habe noch nirgendwo an einigermaßen prominenter Stelle etwas zu den getöteten und verletzten Polizisten gelesen. Das Unterschlagen dieser "zweiten" Seite der Medaille ist schon sehr auffällig.

Aber wir Deutschen bekommen erkennbar den Nazikram und den Antisemitismus nicht aus den Köpfen, warum sollen dann die USA den Rassismus wegbekommen?

09:06 von traurigerdemokrat

Wieso ist es Ihnen egal, wenn ein Mensch erschossen wird?

09:06, traurigerdemokrat

>>Wenn Schwarze von der Polizei erschossen werden, herrscht Aufregung. Bei Weißen ist es egal?

Was läuft hier schief???<<

Ihre Wahrnehmung.

Wer hat Ihnen denn erzählt, es wäre egal, wenn Weiße erschossen würden?

Ganz einfach:

Weiße werden nicht erschossen.

So einfach ist das.

Ihre Absonderung ist irrelevant.

Schief läuft Ihre angebliche Frage.

AW: Wenn Schwarze von der Polizei...

Es werden selten Weiße bei einer Routinekontrolle der Polizei siebenmal in den Rücken geschossen.

@Harka 9:04 Uhr

"Also nochmal vier Jahre Trump."

Erschreckend genug.
Aber ob er wohl in 4 Jahren freiwillig gehen wird?

1 Mio. für Polizei und 4 für Geschäftsleute

Aber Korruption und Bestechung gibt es ja nur in Dritte-Welt-Staaten. USA ist so armselig, fast schon bedauernswert. Wenn das (Politik- und Gesellschaftsentwicklung) so weitergeht, wird es das letzte Land auf Erden sein, dass in ferner Zukunft mal zu einer solidarischen, humanistischen, sozialen und lebenswerten Gemeinschaft wurde, - in punkto Imperialismus Erster und Letzter.

Das Land

oder besser die vielen Länder, sind schon lange gespalten, das zwischen Stadt und Landbevölkerung eine Diskrepanz besteht, ist ja nicht nur in den USA so.
Die Schere zwischen Arm und Reich sorgt für den Rest der Unzufriedenheit, die Wahl ist noch nicht vorbei, Biden hat noch nicht gewonnen.
Man kann sich ja was wünschen im fernen Deutschland, wählen werden aber andere, die haben auch ganz andere Ansichten.
Trump ist noch nicht weg, ob uns das gefällt oder auch nicht.

Gewaltmonopol

Das Problem an dem Land ist das Fehlen des staatlichen Gewaltmonopols. Wenn jeder eine Waffe tragen kann und Sie einsetzen kann weil er glaubt im Recht zu sein oder das Recht zu schützen, endet das im Bürgerkrieg. Das für uns Absurde ist ja, das manche Täter mit dem Gefühlten im Recht sein vor Gericht dann noch davonkommen.

Trump in Kenosha

Vorweg: Ich bin kein Trump Fan. Es ist aber erstaunlich, dass anscheinend Personen die hier die Gewalt, ob tatsächlich oder herbeigeredet, bei Demonstrationen in D berechtigterweise verurteilen zu den Bildern aus Kenosha schweigen. Solche Bilder habe ich in D nie gesehen! Es wurde massiv randaliert, geplündert, mehrere PKW abgefackelt. Alles um 'Black Lifes Matter' zu unterstützen? Die von dieser zügellosen Gewalt Betroffenen werden sicher bekehrt sein, dem Rassismus, den es übrigens unter jedem Präsidenten, auch bei dem 'Friedensengel' Herrn Obama, gab, abschwören. Mir fehlt der Glaube.
MfG,
Karlpeter Ahrens

09:06 von traurigerdemokrat

War zu erwarten, dass so ein Kommentar kommt. Ging ziemlich schnell.
Hoffe, dass meine Antwort mit Link übersteht
de.statista.com/infografik/5487/toedliche-polizeigewalt-in-den-usa/

Wahlchancen für Trump oder Biden

Wenn man den Erfolg von Biden haben möchte, müssen die Demokraten all jene mobilisieren zur Wahl zu gehen, die mit Trump unzufrieden sind - darauf kommt es an, und das wird nicht einfach, v. a. in den sogen. "Swing States".
Trump wird in den USA mit der Konzentration auf "Law and Order" sicherlich eine Menge Wähler/innen auf seiner Seite haben - jene Leute, die die derzeitigen, leider auch teilweise nicht gewaltfreien Proteste als "gewalttätigen Aufruhr oder Umsturzversuche von Chaoten" bezeichnen. Für solche "Law and Order" Themen sind viele Amerikaner/innen empfänglich. Und ich befürchte, das sind vielleicht zu viele Leute zwischen Ost- und Westküste ...
In ca. 10 Wochen sind wir schlauer.

Sehe keinen Unterschied zwischen den Extremen

Ich finde, beide Seiten sind extrem in ihren Ansichten. Egal, was geschieht und wie es geschieht, eine Seite schreit immer vorsorglich auf und ist empört. Wir leben halt im Zeitalter der Empörung. In den USA mehr, in Europa ein (leider nur) klein wenig weniger. Auch in Europa geht es mir gewaltig auf die Nerven.

Oha

"Trump stellt sich bei Besuch in Kenosha auf Seite der Polizei"

alternativ:

"Steinmeier stellt sich in Berlin auf Seite der Polizei"

Das eine ist ein Skandal, das andere Helden Lob.

Harka

Das sehe ich genau so.
Wenn für die Demokraten mit Biden durch NichtsTUN (schöne oder ab und zu mal markige Worte reichen bei Weitem nicht) nicht jetzt schon die Wahl verlorengegangen ist:
Trump hat bis zur Wahl noch jede Menge Pfeile im Köcher, die er erbarmungslos auf alles, was Schwäche zeigt oder sich ihm in den Weg stellt, abschießen wird...und der letzte Pfeil wird die Demokratie in Amerika tödlich treffen...Ja, das ist ein Sprachbild!

Narzissmus

So etwas wie Schamgefühl hat dieser 'Präsident' wohl nicht. Aber immerhin kauft er sich mit 5 Millionen $ im Handgepäck die Stimmen einiger unentschlossenen.

Der Untertitel zum Trump-Film lautet:

"Schwarze ziehen in deine idyllische Vorstadt-Nachbarschaft, und nur ich kann und werde das stoppen".

Er bedient eine uralte rassistische Erzählung. Wer die USA ein wenig kennt, weiß, daß die Menschen sich ethnisch abschotten. Die Vorstädte, also die Suburbs, sind oft das, was man ironisch "lily-white" nennt, während die Inner Cities, die Innenstädte, ein Synonym für "Ghetto" geworden sind. Aber langsam, mit dem Entstehen einer schwarzen Mittelklasse, ändert sich das. Und das macht manchem Weißen Angst. Diese Angst ist durchaus vergleichbar mit der Angst vor den Flüchtlingen. Die Welt ändert sich, die Gesichter der Menschen, die man auf der Straße sieht, sind dunkler als früher. Man fühlt sich bedroht, denn man hat Angst, daß die Probleme, die man nur vom Hörensagen kennt, nun an die eigene Haustür klopfen und die heile Welt, die ohnehin nur eine mühsame Einbildung ist, zusammenbricht.

Und da kommt Trump, der weiße Ritter.

Wenn man autoritär veranlagt ist, ist man dafür empfänglich.

09:11, sonnenbogen

>>Interessant
" Trump habe wirklich ein Herz für Polizisten und normale Leute. "

Und das spaltet eine Nation....<<

Ja.

In Menschen, die glauben, Trump habe ein Herz, und Menschen, die es besser wissen.

09:06 von traurigerdemokrat

>>Wenn Schwarze von der Polizei erschossen werden, herrscht Aufregung. Bei Weißen ist es egal?
Was läuft hier schief???<<

Die Art wie Sie Nachrichten verarbeiten und zu Ihrer Meinungsbildung heranziehen, das läuft schief.

Trumps Herz

"Trump habe wirklich ein Herz für Polizisten und normale Leute."

Es ist schon erschütternd, wie leicht sich viele Menschen hinter's Licht führen lassen.
Trump hat nur ein Herz für Trump. Für niemanden sonst. Leichgläubige Leute, wie diese Frau sind für ihn nur Marionetten, die er manipulieren kann.

Wenn Trump möchte....

das man sich an Recht und Gesetz hält, nicht plündernd und brandschatzend durch die Nacht zieht...dann spaltet das die Nation? Das finde ich schon eine ziemlich krude These.

Vor dem Gesetz sind ALLE gleich. Da soll es keinerlei Ausnahmen geben, egal o weiß, schwarz oder sonstwas.

Wenn man kriminelle Handlungen bestimmter Gruppen verharmlost, die Gesetze biegt und solche Leute als "Aktivisten" bezeichnet, dann geht etwas im Rechtsempfinden der großen Masse genauso kaputt, als wenn man den Polizisten für seine Tat ohne Verhandlung und Strafe davonkommen lassen würde.

@traurigerdemokrat um 09:06

Ihre Frage: "Was läuft hier schief???"
Schief läuft, dass überhaupt so viele Leute von der Polizei erschossen werden, ob schwarz oder weiß (beides sind Menschenleben, die verloren gehen). Das hat wohl auch damit zu tun, dass viele Amerikaner Schusswaffen besitzen und dass es bisher kein Präsident geschafft hat, Gesetze zu erlassen, um die Waffenlobby in den Griff zu bekommen. Da macht auch kein Präsidentschaftskandidat im Vorfeld kritische Äußerungen, denn das schmälert - leider - seine Erfolgsaussichten.
Ich habe das Gefühl, dass diese "Wildwest-Manie" in den Genen der Amerikaner tiefer drin steckt als einem lieb ist.

Die Spaltung kommt von beiden Seiten,

oder ist an den BLM-Demonstrationen mit gewalttätigen Ausschreitungen etwas, dass das Land verbindet? Oder in der Untätigkeit demokratischer Mandatsträger, die die Plünderer und Besetzer weitgehend gewähren lassen (Portland)?

Natürlich nutzt das Trump-Lager diese Situation aus, um sich als law and order-Garant zu profilieren, etwas anderes bleibt ihm gegen einer feindselige Medienlandschaft (CNN, NYT) und (noch) schlechter Umfragewerte auch kaum übrig. Die polizeilichen Übergriffe (die im Übrigen Weiße und Hispanics genauso betreffen) sind nicht vom Präsidenten zu verantworten, sondern von einer historisch gewachsenen Gewaltkultur.

Ja, es ist ein linkes Hirngespinst

Weiße Polizisten sind gegenüber Schwarzen nicht gewalttätiger als schwarze Polizisten gegenüber Schwarzen. Also nicht Rassismus ist der Grund für die Unterschiede.

Während Linksdenkende weiter toben und hetzen, versuchen Republikaner die Lage zu beruhigen. Daher wird Trump die Wahl gewinnen, zu Recht.

4 weitere Jahre.

es ist doch wohl.....

das natürlichste in der Welt, dass ein Präsident eine Stadt besucht in der es solche Unruhen gab - im Gegensatz zum Gegenkandidat beweist er damit Mut

Thematische Ausrichtung

Sehr geehrte NutzerInnen von meta.tagesschau.de,

bitte achten Sie bei der Erstellung Ihrer Kommentare auf die thematische Ausrichtung. Kommentare, die zu sehr vom Thema abweichen, können nicht freigeschaltet werden.

Mit freundlichen Grüßen Die Moderation meta.tagesschau.de

P.S. Diese Mitteilung gilt allen TeilnehmerInnen dieser Diskussion.

Den Demokraten (Gouverneur

Den Demokraten (Gouverneur und Bürgermeister) entgleitet die Kontrolle. Ihnen gelingt es nicht für Ruhe zu sorgen.
Kapitulation vor randalierenden Horden.
Für die Ermordung eines Menschen, egal welcher Hautfarbe, sind die Gerichte zuständig, nicht ein randalierender Mob, der Autos und Geschäfte anzündet. Wem ist dadurch geholfen?
Nee, iss klar, da entlädt sich Wut. Wenn ich meine Wut so entladen würde, wäre ich hier ganz schnell weg vom Fenster.
Bürgerwehr? Ich frage mich, wer hier zuschauen würde, wenn sein Auto, Geschäft, Haus angezündet wird.
Die linken Demokraten haben auf voller Linie versagt. Statt durchgreifen Solidarisierung, Kuschelkurs und aussitzen.
Trump darf Kenosha durchaus besuchen.
Hätte ich mir von unserer Bundeskanzlerin z.B. am Breitscheidtplatz auch gewünscht.

@andererseits, sie sagen:

@andererseits, sie sagen: "Trumps perfide Strategie ist, von den Gewaltexzessen zu profitieren, indem er sie schürt"

Ich wusste gar nicht das Trump Anhänger seit Monaten marodierend und brandschatzend durch die Städte ziehen und mit Gewalt überziehen. Inzwischen sind bei den Protesten über 30 Menschen ums Leben gekommen, in New York und Chicago geht die Kriminalitätsrate steil nach oben. Das geht nicht auf Trumps Kappe sondern auf die Aktivisten die plündernd durch die Städte ziehen.
So spielt man dann auch schon Trump in die Hände, wen werden die geschädigten wohl wählen?

@ 09:17 von friedrich peter...

Natürlich haben die Demokraten Antworten. Als allererstes mal eskalieren sie nicht weiter und halten sich angenehm zurück. Aber Biden zeigt auch deutlich auf, dass Trump ein Anheizer ist. Die Demokraten stellen sich sowohl den rassistischen Auswüchsen, auch bei der Polizeigewalt. Sie verurteilen die Gewalt nicht einseitig wie Trump. Aber für Trump-Anhänger sind das ja alles linksradikale Zerstörer, die für gesellschaftliche Einheit einstehen und sich den Wurzeln der Probleme stellen wollen.
Dass niemand Gewaltexzesse will, wäre schön - bei Trump hab da nicht nur ich so meine Zweifel.

re 09:06 traurigerdemokrat: Schiefe Fragen

>>Wenn Schwarze von der Polizei erschossen werden, herrscht Aufregung. Bei Weißen ist es egal?

Was läuft hier schief???<<

Ganz eindeutig die Fragestellung! Diese basiert nämlich auf völlig willkürlichen Behauptung Ihrerseits.

Großmeister der Provokation

///
*
*
... Trump ist definitiv der Großmeister der Provokation ! ...
*
... in diesem Punkt ist er in meinen Augen absolut unerreicht! ...
*
... es gibt weltweit bisher niemanden, der es damit aufnehmen könnte ...
*
... am besten kommen in meinen Augen Präsident Putin und Kanzlerin Merkel damit zurecht ...
*
... dem einen bewundert er wegen seiner Männlichkeit ...
*
... die andere fürchtet er, weil er weiß, dass sie ihm überlegen ist ...
*
Die Demokraten in den USA sind aktuell nicht zu beneiden ...
*
... entweder lassen sie sich provozieren und man wirft ihnen Aggressivität vor ...
*
... lassen sie sich nicht provozieren, wirft man ihnen Untätigkeit vor ...
*
... solange Trump im Amt ist, wird sich daran nichts ändern - und so, wie es aussieht, könnte er tatsächlich bleiben ...
*
... wenn jedenfalls die Demokraten an die Macht kommen, werden sie dir ersten 4 Jahre schon allein mit dem Widerlegen der ganzen Lügen beschäftigt sein und es schwer haben eigene Erfolge vorzuweisen ...

@09:06 von traurigerdemokrat

Das wissen Sie natürlich längst, dass auch bei Weißen, die erschossen werden, "Aufregung herrscht", wie Sie das nennen: Aber wenn Sie sich wirklich mit der Materie befasst haben, dann wisssen Sie, dass das Risiko für Schwarze, in den USA von Polizisten erschossen zu werden, zigmal höher liegt. Und dann wissen Sie auch, dass der Alltags-Rassismus unter Trump wieder enorm zugelegt hat. Genau dahin gehört Ihre Frage: "Was läuft hier schief???"

Gewagte Auslegung ...

"Rassismus gebe es seit den 1980er Jahren nicht mehr und sei jetzt nur von den Linken aus der Mottenkiste geholt worden, um das Land zu spalten", sagte eine der Teilnehmerinnen. Das ist schon recht Fake-orientiert. Mal sehen, wie Biden drauf reagiert. Er selbst wird da wohl weniger punkten, denn den Anti-Rassismus nimmt man ihm kaum ab. Soll er doch seine Vize schicken? Aber KEINE Reaktion ist schlechte Wahlpropaganda. Es beschleicht mich immer mehr das Gefühl, dass dieser Mann schlicht zu alt, zu müde für diesen ruinösen Wahlkampf ist.

09:20, mispel

>>Während die einen gegen Polizeigewalt protestieren...
US-Präsident Trump besucht ein Unternehmen in Kenosha, das bei den Protesten gegen Polizeigewalt zerstört wurde.

Also das Niederbrennen und Plündern von Unternehmen läuft unter "Protest gegen Polizeigewalt"? Das ist schon eine sehr fantasievolle Bezeichnung. Die Videos im Internet sehen nicht nach friedlichem Protest aus. Aber es hört sich natürlich besser an, wenn die einzige Intention ist, irgendwas gegen Trump zu schreiben.<<

Es ist genau die Erzählung Trumps, daß die Ausschreitungen und Plünderungen nicht am Rande der Demonstrationen passieren, sondern ihren Kern bilden.

Eine Erzählung, die offensichtlich auch Ihre ist.

@Nordbraut

das allertraurigste: immer mehr menschen glauben ihm den quatsch, was neueste umfragen belegen. führt mich zu der frage: WAS läuft falsch bei diesen menschen, wenn sie einem notorischen lügner jede noch so dreiste unwahrheit abnehmen? es gibt einfach gestrickte gemüter, aber selbst die müssten erkennen, dass Trump die USA an den abgrund führen wird bei weiteren vier jahren....

Am 02. September 2020 um 09:25 von frosthorn

"...keinem der Protestierenden ist es egal, wenn Weiße erschossen werden. Oder mit wem haben Sie gesprochen und eine solche Aussage bekommen?"
#
#
Ach ja.
Wurde nicht vor kurzem eine junge Mutter von einem BLM Anhänger erschossen, weil Sie ALM gesagt hatte.
Die Hinterbliebenen wurden im Internet dann noch freundlicherweise alle als Rassisten beschimpft.

re sonnenbogen

"Und das spaltet eine Nation...."

Nö, er spaltet, indem er gegen den politischen Gegner hetzt und ihn beleidigt, indem er den Rassismus ignoriert oder marginalisiert und indem er die explosive Lage immer weiter anheizt...

backfired

Interessant...hat nicht jeder democrat von Obama bis Harris die gewaltsamen Proteste unterstützt, in der Hoffnung, sie könnten Trump schaden? Der Schuss ging nach hinten los, next stop: vauter fraud...good luck ;-)

@sonnenbogen

"Und das spaltet eine Nation...."

das nicht, aber das er keins für die opfer hat, dass spaltet die nation!

@ 09:19 von yolo

Auf Ihre rhetorisch gefärbten manipulativen Fragen geh ich mal nicht ein, nur auf Ihre letzte Bemerkung: " ...waren bei vielen BLM Demos oft mehr weiße als schwarze Bürger zu sehen.
Warum?" Das ist ein echter Hoffnungssschimmer, dass viele weiße Bürger*innen verstanden haben, wie wichtig die Solidarität mit den schwarzen Mitbürger*innen ist, denn es geht um die Rettung des gesellschaftlichen Zusammenhaltes - eigentlich eine Binsenweisheit, aber in trumpschen Zeiten versuchen jenseits wie diesseits des großen Teiches Leute, seine Strategie der Spaltung zum Normalfall zu erklären: Genau dagegen demonstrieren eben auch die weißen US-Bürger*innen bei den BLM-Demonstrationen.
So wird ein Schuh draus, den Sie so dringend suchen.

Am 02. September 2020 um

Am 02. September 2020 um 09:19 von yolo
Es wird ja nur ein Schuh daraus,

ich habe mit niemandem in den USA gesprochen, kann mir aber sehr gut
vorstellen , das die " Weißen " einfach zeigen wollen : wir stehen zu euch, wir verstehen euch und so kann es nicht weiter gehen.

re sonnenbogen

""Trump stellt sich bei Besuch in Kenosha auf Seite der Polizei"

alternativ:

"Steinmeier stellt sich in Berlin auf Seite der Polizei"

Das eine ist ein Skandal, das andere Helden Lob"

Nicht alles was hinkt, ist auch ein Vergleich.
Trump hetzt, beleidigt, gießt Öl ins Feuer und ignoriert den Rassismus.
Das tut Steinmeier (wahrlich nicht mein Lieblingspolitiker) nicht...

09:39, Kapt. Ahrens AFNI

>>Vorweg: Ich bin kein Trump Fan. Es ist aber erstaunlich, dass anscheinend Personen die hier die Gewalt, ob tatsächlich oder herbeigeredet, bei Demonstrationen in D berechtigterweise verurteilen zu den Bildern aus Kenosha schweigen. Solche Bilder habe ich in D nie gesehen!<<

Nein, in Deutschland nicht.

In den USA hingegen sind sie eine lange Tradition.

Immer und immer wieder kommt es zu solchen Aufständen, mit all ihren katastrophalen Begleiterscheinungen. Früher redete man von "Race Riots".

Als Kapitän auf großer Fahrt sollten Sie eigentlich weltläufig genug sein, um dies zu wissen.

@ 09:20 von mispel

Das Niederbrennen und Plündern ist Niederbrennen und Plündern und nicht zu rechtfertigen - weshalb sich auch die US-Demokraten klar dagegen aussprechen. Trump allerdings heizt die aggressive Stimmung an, um dann politisch daraus Kapital zu schlagen.
Sie finden im Netz viele "Videos", die den massenhaften friedlichen Protest zeigen, genau wie den Protest vieler Sportler*innen durch Boykott: anschauen empfohlen...

Die Masche der Demagogen

///
*
*
... es ist die Kernkompetenz der Demagogen, so abstrus und massiv die Wahrheit zu verdrehen, dass alle anderen damit beschäftigt sind, sie wieder herzustellen ...
*
... gelingt das nicht mehr, weil zu viele Einfaltspinsel auf die Lügen herein fallen, dann wissen wir, wohin das „führen“ kann ...
*
... wenn man sich mit Vollzeitlügnern, Verschwörungtheoretikern und Esotherikern zusammentut, dann hilft das ungemein! ...
*
... und wenn die Alltagssituation der „Gefolgschaft“ unangenehm genug ist, dann schlucken die sogar freiwillig Desinfektionsmittel, wenn ich das anrege ...
*
Was bei uns so ca. 8-10% ausmacht, scheint in den USA aktuell mehrheitsfähig ...
*
beängstigend!
*
... noch mal 4 Jahre Trump bergen in meinen Augen sehr große Risiken weltweit!

@fathaland slim 09.53

dazu passt ein tweet von Trump, der aus dem juni stammt. darin verspricht er den "hard working" bewohnern der suburbs, die sich ihren "american dream" erfüllen, dass er im falle eines wahlsiegs dafür sorgt, das keine "poor people" jemals in ihre nachbarschaft ziehen können und werden. und die, die schon da sind (die infolge Corona so ziemlich alles verloren haben finanziell), will er umsiedeln.

09:47, sonnenbogen

>>Oha
"Trump stellt sich bei Besuch in Kenosha auf Seite der Polizei"

alternativ:

"Steinmeier stellt sich in Berlin auf Seite der Polizei"

Das eine ist ein Skandal, das andere Helden Lob.<<

Das eine ist Wahlkampf, das andere nicht.

Die Polizei, auf deren Seite sich Steinmeier stellte, hat auch niemanden erschossen.

Biden oder Harris fehlen vor Ort

Erst heute morgen habe ich einen Bericht auf welt.de gelesen, der die Sachlage mal aus anderer Sicht beschreibt. Es wurden die "Opfer" interviewt, die neu erworbene Autos durch Brandsätze oder Zerstörung plötzlich verloren haben und die sie nicht mehr ersetzt bekommen, die Opfer, dessen Läden grundlos zerstört wurden und die nun erstmal einmal neu aufgebaut werden müssen. Das ist auch hart. Da werden Bidens oder Harris' Worte aus der Ferne nicht wirklich was bewegen.
Im Gegenteil, das erweckt nicht wirklich Anteilnahme. Einer von ihnen sollte vor Ort sein, sich eine Übersicht verschaffen und mit beiden Seiten reden, sowohl mit Angehörigen der Opfer von Polizeigewalt, als auch mit den Opfern von radikaler Zerstörungswut. Ansonsten kann Trump den Ball wieder zu sich ins Feld holen. Und das kann keiner wollen...

@ 10:09 von johnl

Vermutlich wissen Sie sehrwohl, wie Trump indirekt die Gewalt anheizt und sehrwohl davon profitiert - nicht zuletzt, indem er nichts aber auch gar nichts zu den Fällen von völlig überzogener Polizeigewalt sagt (u.a. in den letzten Tagen: 7 Schüsse in den Rücken eines unbewaffneten jungen schwarzen Familienvaters, der nun querschnittsgelähmt ist, und die Erschießung eines schwarzen Radfahrers mit 20 Kugeln), aber die Tat eines weißen 17jährigen, der bewaffnet auf einer Demo auftaucht und beim um-sich-Schießen zwei Menschen erschießt, noch rechtfertigt. Wer das nicht sehen will, muss schon kräftig die intellektuellen Augen zukneifen.

Trump kriegt die Kurve!

Ohne die Kravalle hätte doch Trump kein Pulver mehr auf der Pfanne, denn alles ist schon abgeleiert:
- Corona -> China und WHO
- Wirtschaft -> böses China und unfaires D
- USA treten aus Iranabkommen aus, und die bösen Europäer wollen kein Snap-back
.
Aber Gott sei Dank hat man nun die Rassenunruhen, da kann er mal gegen Sozialismus und Chaos antreten!
.
Wollen wir mal nicht vergessen, dass schon ein Mal die Konföderierten gegen die böse Regierung in Washington angetreten sind, und leider unterlagen. Das wird Trump nun korrigieren! Yippieh-Yeah!

Rassismus ist überall schlimm

Das Land ist egal.
Vier Jahre geht das mit dem für oder gegen Trump nun hier in den Kommentaren schon. Nimmer müde werdend. Mir reicht es eigentlich, wenn das Wahlergebnis in einem fremden Land uns dann mitgeteilt wird, wenn die Wahl gelaufen ist: In den USA wurde gestern .... ..... zum Präsidenten gewählt. Punkt.

Neu Am 02. September 2020 um

Neu
Am 02. September 2020 um 10:04 von qpqr27
es ist doch wohl.....

das natürlichste in der Welt, dass ein Präsident eine Stadt besucht in der es solche Unruhen gab - im Gegensatz zum Gegenkandidat beweist er damit Mut

///////////////

Und Sie sind sich da ganz sicher, dass es so ist? Ist es nicht eher so, dass er langsam seine Felle wegschwimmen sieht und versucht aus der Situation seine Wiederwahl Chancen zu erhöhen? Das ist so billig wie durchschaubar!

@ 10:04 qpqr27

Im Gegensatz zu seinem Gegenkandidaten Biden beweist Trump, dass er die Situation politisch anheizen und ausschlachten will.

re NeutraleWelt

"Den Demokraten (Gouverneur und Bürgermeister) entgleitet die Kontrolle. Ihnen gelingt es nicht für Ruhe zu sorgen."

Der (demokratische) Gouverneur von Wisconsin hat die Nationalgarde entsandt, welche die Lage beruhigt hat. Also weder ein Versagen, noch eine Kapitulation...
Dass die Auschreitungen völlig inakzeptabel sind, ist klar. Die Verantwortlichen sind schlicht Kriminelle, welche bestraft werden sollten.
Aber Ihre Thesen ala "Die Demokraten tun nichts" sind schlicht nicht korrekt.

" Trump darf Kenosha durchaus besuchen.
Hätte ich mir von unserer Bundeskanzlerin z.B. am Breitscheidtplatz auch gewünscht."

Hat zwar nichts mit dem Thema zu tun, Aber:
Merkel hat den Anschlagsort sehr wohl besucht. Bitte verbreiten Sie keine Falschinformationen.

Verbaler Brandstifter

Der Brandstifter nimmt die Folgen seiner eigenen Brandstiftung in Augenschein und will sich dafür auch noch öffentlich feiern lassen! Einfach nur noch widerlich und abstoßend dieser Typ! Ganz nebenbei kann er damit ganz wunderbar von der eigenen, völlig verfehlten Anti-Corona-Politik ablenken.

@ 10:16 von Kurt Dux

Ihre Behauptung, dass "jeder democrat von Obama bis Harris die gewaltsamen Proteste unterstützt", ist nichts als eine infame Unterstellung. Ich benutze selten diesen Satz, aber hier passt er: Sie sollten sich schämen.

@ 09:10 von Nordbraut

"Ich wünschte, ich könnte auch von mir sagen, in einem Land zu leben, in dem es keinen Rassismus mehr gibt."
.
Ich darf Ihnen versichern, dass Rassismus nicht nur ein Problem von Weißen ist.
Leider wird immer nur der "weiße Rassismus" thematisiert.
In unserem Land?
Ein Türke fühlt sich immer als Türke, eine Muslima darf keinen Christen heiraten, Juden bleiben unter Juden, Uiguren haben die falsche Religion, die Zigeunersauce ist rassistisch.
Rassismus kommt von beiden Seiten. Auch in Amerika.
Falsche Hautfarbe, falsche Religion, falsche Herkunft, falsch verstandene political correctness, die so schöne Opferrolle, mit der man alles entschuldigen kann.
Statt dessen unterstellen wir einem Polizisten, der einen Ausländer im Görlitzer Park kontrolliert Rassismus.
Diese Debatte ist zu einseitig.

re kurt dux

"Interessant...hat nicht jeder democrat von Obama bis Harris die gewaltsamen Proteste unterstützt, in der Hoffnung, sie könnten Trump schaden?"

Um es kurz zu sagen, Nein...

10:09 von johnl

Aber von dem institutionellen Rassismus in den USA haben Sie schon mal gehört?
Oder von den Polizistenmorden, die so verdammt oft POC treffen?
Oder von den unglaublich hohen Zahlen der farbigen Inhaftierten?
uswusf.

09:35 von kungjahh

Es werden selten Weiße bei einer Routinekontrolle der Polizei siebenmal in den Rücken geschossen.
.
waren sie dabei
kennen sie die Umstände die zu der Sache führten
also ich nicht !
würde aber, wenn ich Polizeiwaffen auf mich gerichtet wüßte
bemüht sein die Sache deeskalieren zu lassen
stehen bleiben ... Hände nach oben ... nach Waffen durchsuchen lassen
ans Auto zu laufen und dort rumstieren ob nach der Bibel oder ner Flinte
finde ich jetzt wenig sinnvoll - aber wie gesagt - ich war nicht - wie die meisten hier dabei

Am 02. September 2020 um

Am 02. September 2020 um 09:39 von Kapt. Ahrens AFNI
Trump in Kenosha

Hallo Herr Ahrens,
ich habe hier noch keinen Post gelesen, in dem die Gewalt gut geheißen wurde. Im Gegenteil.

" dem Rassismus, den es übrigens unter jedem Präsidenten, auch bei dem 'Friedensengel' Herrn Obama, gab, "

Und nur weil das " schon immer so ist " muss es nicht zwangsläufig auch so bleiben.

Entschuldigun aber ich kann das hier nicht verstehen

Es tut mir leid aber ich kann das hier absolut nicht verstehen:

https://www.tagesschau.de/ausland/kenosha-proteste-trump-101.html

Am Tatort, also genau da, wo der 29-jährige Schwarze sieben Mal von einem weißen Polizisten in den Rücken geschossen wurde, wird auf der Straße gegrillt und gefeiert.

Das finde ich absolut widerwärtig. Wie kann man sowas feiern?? Denn ich habe gestern beim Dailyherald ein Video von der Tat in Kenosha gesehen, das beweist das dieser Kyle Rittenhouse des mehrfachen Mordes und inländischen Terrorismus schuldig ist.

Dazu bitte mal das volle Video hier anschauen:

https://www.dailyherald.com/news/20200826/video-of-the-shooting-in-kenosha

Damit ist der Beweis erbracht, das Trump falsch liegt.

09:19, yolo

>>Zudem waren bei vielen BLM Demos oft mehr weiße als schwarze Bürger zu sehen.
Warum?<<

Das sind die, die von Trumpfans als "linksradikale Liberale", left wing radical liberals, bezeichnet werden.

Leute wie ich.

@frosthorn um 09:25Uhr

Werter User, Sie lehnen sich da aber weit aus dem Fenster oder haben Sie mit den Protestierenden gesprochen? Mag ja sein, daß die Meinung von @traurigerdemokrat provozierend ist, aber zumindest erwecken die Protestler den Eindruck. Oder haben Sie schon von einer überwiegend von Farbigen geprägten Demonstration wegen einem erschossenen Weißen oder Polizisten gehört? Ihr Kommentar baut auch nur auf Unterstellungen und Behauptungen auf.

Gewalt?

Ja, Trump profitiert davon. Ja, er schürt Hass.

Allerdings hat er eine solche Bühne, weil manche Demonstranten randalieren.

Wie bescheuert kann man sein? Selbst wenn das Anliegen richtig ist, was bringt es, Autos in Brand zu setzen, Läden zu plündern, usw.---auch die Autos und Läden von Schwarzen?

Martin Luther King und Gandhi haben etwas erreicht, weil sie gewaltfrei waren.

Was würde jemand tun, der auf der anderen Seite steht aber die ganze Bewegung in Misskredit ziehen möchte? Genau: randalieren.

re linksstaat_DE

"Während Linksdenkende weiter toben und hetzen, versuchen Republikaner die Lage zu beruhigen"
Natürlich. Man beruhigt, indem man Öl ins Feuer gießt. Kann man so sehen.
Muss man aber nicht...

@ 09:34 von ThomWeb

"Ganz einfach:
Weiße werden nicht erschossen."
.
Ein Blick in die Kriminalstatistiken der USA, wer am meisten wen erschießt, würde Ihnen helfen.

Von daher kann ich dem hier nur absolut zustimmen

Von daher kann ich dem hier nur absolut zustimmen:

Das meint auch Jim. Er ist einer der wenigen Weißen bei dem Fest. Seit Trump im Amt ist, sei Rassismus wieder gesellschaftsfähig geworden, beklagt er. Daher die Idee des Straßenfestes: Dem Präsidenten die kalte Schulter zeigen, indem man in einem Wohnviertel ein Alternativprogramm anbietet. Hunderte kamen, darunter auch die Bürgerrechtslegende Jesse Jackson. Es sei schmerzhaft gewesen, die Bilder von den Schüssen auf Jacob Blake zu sehen, sagt Jackson, aber es seien leider auch vertraute Bilder.

Von daher wäre es wichtig, dass Biden sich in Kenosha sehen lässt und Trump mit aller Härte in die Schranken weist und diese Polizeigewalt verurteilt. Weiterhin wäre auch ein Wort des Mitgefühls mit den Familien der Opfer wichtig. Aber da kommt von Trump absolut nichts.

Denn dieses Beweisvideo zeigt, wie Passanten diesen Kyle Ritthouse vor der Schießerei offenbar die Waffe abnehmen wollen, er legt sich auf den Boden und schießt.

@anderseits, fair enough, ich

@anderseits, fair enough, ich wollte Trump nicht in Schutz nehmen aber zu sagen er wäre an den Gewaltexsessen der letzten Monate schuld ist schon schräg. Sie schreiben doch hier immer gerne bei rechtsextremistischen Vorfällen wäre die AfD schuld, müssten dann nicht auch die Demokraten in den USA nach Ihrer Logik an den 30+ toten und Plündereien und Brandschatzungen schuld sein?
Nochmal, sie machen es sich zu einfach.

@traurigerdemokrat

"Wenn Schwarze von der Polizei erschossen werden, herrscht Aufregung. Bei Weißen ist es egal? Was läuft hier schief???"

Die beiden Erschossenen wurden nicht von der Polizei, sondern von einem weißen "Möchtegern-Cowboy" getötet.

Was hier schief läuft? Rassismus und ein Präsident, der hier noch anständig "Öl ins Feuer gießt" , Demonstranten als "Schwerverbrecher" hinstellt und auf die Stimmen der Bürger abzielt, die sich vor dieser "Bedrohung" schützen wollen. Natürlich kann das nur Trump, indem er das Land spaltet und die Menschen gegeneinander aufhetzt.

Das läuft schief!

Ich bin außerdem sicher, dass auch über die Tötung eines Weißen durch die Polizei berichtet würde, wenn es denn vermehrt vorkommen würde.

An die Trump-Fans: geht nach Hause!!

Und an die Trump-Fans von mir:

In der Innenstadt sind derweil Schaulustige und Trump-Fans zusammengekommen - in der Hoffnung, wenigstens einen kurzen Blick auf den Präsidenten werfen zu können. Megan ist mit ihren beiden Kindern zwei Stunden angefahren und schwenkt eine riesige Trump-Flagge. "Trump, seine Anhänger und die Republikaner wollen nur das Land einen", sagt sie. Rassismus gebe es seit den 1980er Jahren nicht mehr und sei jetzt nur von den Linken aus der Mottenkiste geholt worden, um das Land zu spalten.

geht nach Hause! Geht ma in euch, was ihr da unterstützt. Kommt bitte endlich zur Einsicht!

@ frotshorn, 02. September 2020 um 09:20:

"Die "Guten" sind in der Mehrheit."

Das waren sie 2016 auch schon einmal, zumindest glaubten sie das. Allein, genützt hat es bekanntlich nichts. Und ich befürchte, dass es dieses Jahr wieder genauso kommen wird. Ich befürchte mittlerweile sogar, dass es dieses Mal sogar eine Mehrheit der "popular votes" für Trump geben könnte. Die Amerikaner waren leider schon immer sehr empfänglich für Hollywood-reife Inszenierungen (siehe Parteitagsinszenierung vor dem White House!). Wer die beste Show abliefert, wird halt US-Präsident.

@andererseits

"17jährige bewaffnete Privatmilizen in Schutz nimmt " Am 02. September 2020 um 08:56 von andererseits

*

Privatmiliz oder nicht, ein 17-Jähriger wäre bei uns Minderjährig und man würde ihn höchstens nach Jugendstrafrecht verurteilen, egal was er getan hätte.

Hier sind wir zu Jugendlichen sogar viel milder, als die Justiz in de USA. Es werden viele mildernde Faktoren berücksichtigt (Sozialisierung, Traumata usw.).

Man muss sich immer vor Augen halten, dass USA nicht Deutschland ist und da gelten nun mal andere Regeln was Schusswaffengebrauch angeht. Und diese sind auch noch von Bundesstaat zu Bundesstaat verschieden.
Müssen wir nicht gutheißen, aber was sollen wir denn machen?

Die einen verteidigen einen weißen Schutzen, die anderen nutzen für ihre Zwecke jeden Schuss, der von einem Weißen auf einen Afroamerikaner abgegeben wurde - in einem Land, in dem pro Jahr um die 12.000 bis 15.000 Menschen erschossen werden.
Da nehmen sich beide Seiten nichts.
Das sind die USA.

Am 02. September 2020 um

Am 02. September 2020 um 10:04 von qpqr27
es ist doch wohl.....

was ist an dem Besuch bitte mutig ? Er hätte auch einfach auf den Bürgermeister und den Gouverneur hören können - und weg bleiben.

"Blacklifesmatters" und alles was dazu gehört....

ist ein spezifisch US-amerikanisches Problem auf das Trump "ortsüblich" reagiert - wir können das aus der Ferne alles nicht beurteilen und Meinungen dazu sind Geschmackssache

10:26 von andererseits

muss schon kräftig die intellektuellen Augen zukneifen.
.
ebenso wie er beim Lesen von Kriminal Statistiken sein Auge zukneift
aber was solls
wenn man dezent darauf hinzuweisen versucht
dass es vielleicht nicht immer ne Situation gibt "Rotkäppchen hier - der böse Wolf" dort
ist man ja sofort als Rassist verschriehen gar als rechtfertiger deren Waffengesetze
und der absolut unqualifizierten Polizisten dort
man kann froh sein hierzulande leben zu dürfen ohne dieses soziale Gefälle
das wahrscheinlich der Hauptgrund sein wird und nicht die Hautfarbe

Das Verhalten von Trump ist

Das Verhalten von Trump ist natürlich eines Präsidenten unwürdig.
Allerdings folgt er einer klaren Strategie: Die Lage weiter am Kochen halten, gegen die Demokraten hetzen um seine Wähler zu mobilisieren.

Bei Biden fehlt mir eine Strategie. Er besucht Wisconsin nicht. Eine riskante Entscheidung, welche bei Wechselwählern schnell mal als Desinteresse verstanden werden kann. Wisconsin ist äußerst wichtig bei den Wahlen. Biden sollte sich nicht auf (vermeintliche) Vorsprünge in den Umfragen ausruhen. Sonst läuft er Gefahr dieselben Fehler zu machen wie Clinton 2016...

falscher Vergleich

"Trump stellt sich bei Besuch in Kenosha auf Seite der Polizei"

alternativ:

"Steinmeier stellt sich in Berlin auf Seite der Polizei"

Das eine ist ein Skandal, das andere Helden Lob.

Die Fälle sind nicht vergleichbar. Steinmeier hat richtig gehandelt. Trump auch, wenn es um die Verurteilung der Randalierung geht, aber nicht, wenn er nichts gegen Rassismus bei der Polizei tut, und nicht, wenn er weiße Schützen verteidigt, ohne die Details zu kennen. Man beachte auch, dass dieser weiße Schütze einfach so festgenommen wurde, obwohl schwer bewaffnet und obwohl klar war, dass er schon Leute erschossen hatte.

@ 09:47 von sonnenbogen

Offenbar haben Sie nicht mitbekommen, dass ein selbsternannter "Hüter des Gesetzes" zwei Menschen erschossen und eine weitere Person schwer verletzt hat. Für seine Tat wurde er nicht etwa unmittelbar verhaftet. Die Polizei hat sich dafür bei den weißen Milizen für die "gute Arbeit" bedankt und ihnen Wasser angeboten. Natürlich ist der junge Mann für Trump ein nun echter Held. Denn ein Schwarzer darf in den USA offenbar nach belieben erschossen werden. Und wenn es doch mal brenzlig wird, dann beruft man sich eben auf Notwehr. Es wird immer deutlicher: Dieser hasserfüllte Rassismus in den USA war nie weg. Mississippi is still burning.

10:23, suomalainen

>>@fathaland slim 09.53
dazu passt ein tweet von Trump, der aus dem juni stammt. darin verspricht er den "hard working" bewohnern der suburbs, die sich ihren "american dream" erfüllen, dass er im falle eines wahlsiegs dafür sorgt, das keine "poor people" jemals in ihre nachbarschaft ziehen können und werden. und die, die schon da sind (die infolge Corona so ziemlich alles verloren haben finanziell), will er umsiedeln.<<

Ja, das ist Trumps Strategie.

Das Problem ist, daß auch Biden auf den "suburban vote" angewiesen ist. Sein Team hat offensichtlich noch keine Strategie entwickelt. Sonst wäre Biden nicht auf Tauchstation und überließe nicht Trump komplett das Feld.

So wird das nichts mit dem Wahlsieg.

RE @ 10:30 von Mister_X

"Aber Ihre Thesen ala "Die Demokraten tun nichts" sind schlicht nicht korrekt.
.
Dann tun sie nicht genug!
.
"Merkel hat den Anschlagsort sehr wohl besucht. Bitte verbreiten Sie keine Falschinformationen."
.
Wann hat sie ihn denn besucht?
Bitte äußern Sie sich nicht zu Dingen, über die Sie keine Kenntnis haben.

re Jacko08

Sie sind mir mit Ihrem Kommentar zuvor gekommen. Sie haben Recht, auch Biden kann in der jetzigen Situation vieles falschmachen.
Ein Besuch in Kenosha wäre dringend erforderlich und zwar sowohl bei den Angehörigen von Blake, als auch bei den Opfern der Unruhen.

Trump spaltet. Und wenn Biden tatsächlich das Land wieder einen will, muss er eine anderer Strategie fahren als der Präsident.
Solidarität mit den friedlichen Protesten ist gut und wichtig. Dem muss aber auch eine klare Verurteilung der gewaltsamen Unruhen folgen. Damit es nicht eine "Entweder-Trump-oder-Gewalt"- Entscheidung für die Bürger in den Swingstates wird.

@Martin Vomberg

"Der Brandstifter nimmt die Folgen seiner eigenen Brandstiftung in Augenschein und will sich dafür auch noch öffentlich feiern lassen! Einfach nur noch widerlich und abstoßend dieser Typ! Ganz nebenbei kann er damit ganz wunderbar von der eigenen, völlig verfehlten Anti-Corona-Politik ablenken."

Das haben Sie wunderbar formuliert und zusammengefasst! Genau darum geht es.

10:30 von Mister_X

Hat zwar nichts mit dem Thema zu tun, Aber:
Merkel hat den Anschlagsort sehr wohl besucht. Bitte verbreiten Sie keine Falschinformationen.
.
stimmt
sie lies sich dazu 1 Jahr zeit
so mein wissensstand

sind zunehmend gespalten?

Das geht in vielen Länder so.
Und immer sind die Regierungen der Meinung das die "andern" Schuld an der Spaltung sind.

Oft sind sie dann noch mit Ihren "Medien" in der Lage das Land auf Land ab zu verbreiten.

Das Sie selbst oft auch gerade die Ursache für die Sorgen und Nöte der Menschen sind wollen sie nicht erkennen.

@um 10:19 von andererseits

Fragen sind manipulativ?
Das ist ja lächerlich.
Ich habe jeweils gleichgewichtig Fragen in beide Richtungen gestellt.
Man muss sich eben ehrlich machen. Dazu gehört, dass man nicht voreingenommen ist und sofort bei jeder unangenehmen Frage dem anderen böse Absichten unterstellt.

Dass das schwierig ist, haben Sie mit Ihrer Aussage gerade bewiesen.

Ich persönlich finde es deshalb fragwürdig, warum bei BLM mehr Weiße als Schwarze zu sehen sind, weil man sehr leicht daraus schlussfolgern könnte, dass es um eine Systemwechsel gehen soll, statt um das Recht von schwarzer Bevölkerung.
Vllt haben das viele Schwarze für sich erkannt und meiden die BLM, weil sie nicht politisch missbraucht werden wollen.
Die Überlegung muss man eigentlich mal diskutieren.
Es gibt zahlreiche schwarze Befürworter für Trump und die Freiheitsidee der USA.

Es sind wohl eher rechts-links-Debatten, als schwarz-weiß-Debatten, drängt es sich mir auf.

Am 02. September 2020 um

Am 02. September 2020 um 10:33 von Sisyphos3
09:35 von kungjahh

Sie vergessen die 3 Kinder die im Wagen sassen, da hätte ich mir auch Gedanken um meine Kinder gemacht.

um 09:19 von yolo

Es gibt auch schwarze Polizisten, die auf weiße schießen und es gibt weiße Polizisten, die auf schwarze Kriminelle schießen.

Und es gibt weiße Polizisten, die einen Familenvater, der 3 kleine Kinder im Auto hat vor deren Augen 7 x in den Rücken schießen oder weiße Polizisten, die einem Schwarzen so lange auf dem Hals Knien, bis er an Atemnot verstirbt.

Es mag sein, dass ihnen da nichts auffällt, mir aber schon.

Am 02. September 2020 um

Am 02. September 2020 um 10:33 von Demokratieschue...
Entschuldigun aber ich kann das hier nicht verstehen

den Artikel lesen würde helfen !

@NeutraleWerlt, am 02. September 2020, um 10:08:

"Trump darf Kenosha durchaus besuchen.
Hätte ich mir von unserer Bundeskanzlerin z.B. am Breitscheidtplatz auch gewünscht."

Verbreiten Sie hier keine Fake News! Angela Merkel hat gleich am nächsten Tag mit Mitgliedern ihres Kabinetts sehr wohl den Berliner Breitscheidtplatz besucht und der Opfer des Anschlags gedacht! Sie scheinen offenbar ein glühender Trump-Anhänger zu sein, andernfalls wären Sie wohl kaum von Kenosha auf Angela Merkel gekommen, was den ohnehin schon absurden und abwegigen Vergleich noch absurder erscheinen lässt.

@Neutrale Welt um 10:30

Das mag ja sein, dass Rassismus keine Einbahnstraße ist. Aber man wird ja wohl nicht abstreiten können, das eine Seite dabei schwer benachteiligt wird. Ich möchte überhaupt keinen Rassismus relativieren, aber wenn ich unterdrückt werde, dann wehre ich mich dagegen. Wenn ich die Unterdrückende bin, dann kann ich damit aufhören. Das macht für mich einen entscheidenden Unterschied. Die Türken in Deutschland, von denen Sie sprechen, haben Schwierigkeiten in allen Bereichen des öffentlichen Lebens, von denen Menschen ohne Migrationshintergrund nichts ahnen können. Und den Schwarzen, Latinos und anderen Minderheiten in den USA geht es auch so. Dort scheint die staatliche Gewalt zudem ganz andere Ausmaße anzunehmen als bei uns in Deutschland. Vom Prinzip her ist aber beides gleichermaßen zu verurteilen.

Ein wahres Geschenk für Trump

Die Rassenunruhen kommen für Trump zur rechten Zeit. Endlich ist Corona raus aus den Nachrichten. Endlich kann er sich wieder auf sein Lieblingsthema einschießen. Denn nichts mobilisiert seine weißen, rassistischen und waffenstarrenden Wähler mehr, als der Klassenkampf der "anständigen, weißen USA" gegen den schwarzem Mob. Sie werden nun alle zur Wahlurne eilen, angetrieben von den Angstfantasien des Donald Trump. Sogar die so bibeltreuen Evangelikalen stehen geschlossen hinter ihrem "Messias", der immer mehr Öl ins Feuer gießt, um die Flammen der Gewalt möglichst lange am Leben zu halten. Wenn niemand die Notbremse zieht, dann werden die USA auf die schlimmsten Rassenunruhen bislang zusteuern. Wer jetzt noch glaubt, dass der Rassismus in den USA längst überwunden ist, dem ist nicht mehr zu helfen.

@yolo

Es soll auch schon Demos gegeben haben, bei denen mehr Nichtjuden gegen Antisemitismus protestiert haben als Juden selbst. Wenn man sich jetzt ehrlich macht: Woran könnte das liegen? Ein Tip. Funktioniert auch, wenn man Kundgebungen der Ureinwohner Amerikas einsetzt.

um 09:20 von mispel

Also das Niederbrennen und Plündern von Unternehmen läuft unter "Protest gegen Polizeigewalt"?

Sicher nicht, aber woher wissen Sie, dass das "Niederbrennen und Plündern" von Protestlern durchgeführt wurde und nicht von radikalen Chaoten aus dem Trump-Lager, die die Gelegenheit genutzt haben um sich einerseits zu bereichern und andererseits Stimmung gegen die Demonstranten zu schaffen?

10:21 von fathalind slim

Seien Sie beruhigt: Ich weiß, dass es in den USA seit jeher 'Race Riots' gab. Nur was hat dies mit meiner Anmerkung zu tun, dass in D viele Personen, die sonst gegen Gewalt sind, zu den gewalttätigen Auswüchsen in den USA geschwiegen wird?
MfG,
Karlpeter Ahrens (im übrigen schreibe ich aus Respekt vor den anderen Usern unter meinem Namen)

um 10:33 von fathaland slim

Ist ja kein Problem.
Aber warum waren nun weniger Schwarze um ihre Rechte besorgt, als die weißen Bürger?

Kann es sein, dass es in Wahrheit nicht um Schwarz-Weiß, sondern um Rechts-Links gehen könne?
Wäre es dann nicht obzön, die schwarze Bevölkerung in eine Art politische Geiselhaft zu verstricken?
Mit ist das zu plakativ und in der Gesamtheit nicht schlüssig. Es verfängt deshalb nicht, weil Rassisten sich nach den Krawallen durch BLM sogar bestätigt sehen könnten.
Und Antirassisten müssen nicht unbedingt politisch links angesiedelt sein, was aber immer wieder fast unterstellt wird.
Antirassisten seien immer links, ist eine Lüge und eine starke Verkürzung eines politischen Diskurses, der nicht mehr über die Bürgerschaften ausgetragen wird, sondern von politischen Aktivisten, die nicht vor Gewalt und Hetze zurückschrecken.

Diese Gesellschaft wollen friedliebende Menschen aber eher nicht, wenn sie den US-Freiheitsgedanken lieben und jedem sein eigenes Recht zugestehen.

@alle (außer traurigerdemokrat und harka)

Es ist mir auch passiert, ich bin auf die Provokation von traurigerdemokrat reingefallen. Meine Meinung dazu ist, dass solche offensichtlich zu Provokationszwecken, ohne einen sinnvollen Bezug zu dem Artikel erstellten Kommentare, von uns ForistInnen am besten ignoriert werden sollten. Wir werden diese traurige Gestalt, wie sie sich ja selbst nennt, ohnehin nicht überzeugen können. Von daher nehme ich mir vor in Zukunft nicht darauf zu reagieren.

09:53 von fathaland slim

danke für die sachlichen Erklärungsversuche dieser US Amerikanischen Lebenswirklichkeit
Es ist doch durchaus "normal" Angst vor dem Unbekannten zu haben
aber man kann ja - wenn man darum weiß (um die natürlichen Ängste)
- nachdenken und versuchen die Sache rational zu betrachten und zu lösen

"popular votes"

Martin Vomberg @
Ihre Behauptung ist aus meines Sicht vollkommen falsch.

Waren sie mal In den USA? diese Menschen leben für Selbst und Eigenverantwortung.
Ausbeutung für persönliche leistung über Steuern und Sozialabgaben durch einseitige idiologische Politik ist bei Ihnen nicht willkommen.

Das fängt beim Waffentragen an und hört bei der persönlichen Kankenführsorge auf.

Und es ist ihr persönlichen gutes und demokratische Recht.

@ 10:33 von ich1961

"ich habe hier noch keinen Post gelesen, in dem die Gewalt gut geheißen wurde. Im Gegenteil."
.
Ja. Das "Gegenteil" ist Verständnis, Entschuldigungen, Rassismus und Trump ist an allem Schuld. Rassismus wurde erst unter Trump eingeführt.

@ 10:39 von Tada

Es geht einzig und allein darum, wie Trump die Schüsse des 17jährigen instrumentalisiert.

Grund der Feier

Am Tatort, also genau da, wo der 29-jährige Schwarze sieben Mal von einem weißen Polizisten in den Rücken geschossen wurde, wird auf der Straße gegrillt und gefeiert.

Das finde ich absolut widerwärtig. Wie kann man sowas feiern??

Nein, der Tot wird nicht gefeiert. Die Idee war, dass die Leute so etwas machen, statt zu randalieren, wenn Trump da ist. Eine gute Sache also, aber schade, dass es notwendig ist. Die Leute sollten friedlich protestieren.

und weg bleiben.

von ich1961 @

Allso das machen was Bieden macht?

Mann mus auch unangehneme tatsachen und die Realität jeden tag erlich bennen dürfen.

Noch dürfen die Menschen das ja in diesem freien demokratischen Land.

@Meinungen dazu sind Geschmackssache 10:39 von qpqr27

Sie irren. Rassismus ist keine 'Geschmacksache'.

Und auch ein kein spezielles amerikanisches Phänomen, sondert dort nur 'extrem'.

Und jeder Mensch wo auch immer in der Welt kann das beurteilen.

Wer das nicht sehen will, ist längst von einem Virus infiziert.
Und gegen den hilft auch keine Faktenresistenz.

Klassischer Rechtsaußen-Spin

Wer sich auf die "Argumente" (sind ja als solche keine, sondern lediglich Scheinargumente) einlässt und die papageienhaft wiederkäut, stellt sich selbst ein politisch-moralisches Armutszeugnis aus.

Dies Strategie des Trump-camps ist sowas von durchsichtig, dass sie ihm doch nur von den borniertesten o. niederträchtigsten Fanboys abgenommen wird (in USA und hierzulande).

Der versuchte Spin die von Demokraten regierten Städte o. Staaten als im Chaos versinkende Moloche zu beschreiben ist eine einzige Fata Morgana. Die hiesigen Foristen aus derselben Parallelgesellschaft kaufen es ihm natürlich ab. So kann man sich auch demaskieren.

Fakt ist und die vielen Online-Videos von Citizen Reporter, die einfach mit ihren Cams die Straßen ablaufen, beweisen dies:

Die Proteste waren in großer Mehrheit friedlich. Das Beispiel Portland zeigt auch, Trumps Versuch zu eskalieren & durch Entsendung anonymer Milizen zu provozieren schlug fehl. Nach Abzug der Milizen beruhigte sich die Staat umgehend.

@sonnenbogen

Das eine ist ein Skandal, das andere Helden Lob.

Wen hat denn die Berliner Polizei vor den Augen seiner Kinder 7 x in den Rücken geschossen? Wieviele geplünderte und ausgebrannte Geschäfte gab es nach der Demo in Berlin und wieviele Menschen wurden erschossen?

Einfach mal darüber nachdenken, dann merken Sie vielleicht, dass es da einen doch nicht unwesentlichen Unterschied gibt.

Hätte, würde, könnte .....

"würde aber, wenn ich Polizeiwaffen auf mich gerichtet wüßte
bemüht sein die Sache deeskalieren zu lassen
stehen bleiben ... Hände nach oben ..." @Sysiphos3
.
Klar, wenn ich als Schwarzer gesehen hätte, dass die bei einem Freund von mir 8 1/2 Minuten auf dem Hals gekniet haben, bis der tot war, würde ich mit nem weißen Taschentuch auf die zugehen, dann würde ich wenigstens von vorn erschossen. Und dann wären die auch nicht dran, denn das Wedeln mag etwas geistesgestört gewirkt haben, und um eine Eskalation zu vermeiden, hat der Polizist halt abgedrückt.

re NeutraleWelt

"Wann hat sie ihn denn besucht?
Bitte äußern Sie sich nicht zu Dingen, über die Sie keine Kenntnis haben."

https://rp-online.de/panorama/deutschland/weihnachtsmarkt-am-breitscheid...

Ihren Vorwurf weise ich nachdrücklich zurück...

@ 10:00 von Wolf1905

Danke für die sachliche Auseinandesetzung mit meiner Frage.

09:47 von sonnenbogen

Der Unterschied:
Die Deutsche Polizei hat niemandem 7 Mal in den Rücken geschossen oder zu Tode gewürgt.

@johnl

... ich wollte Trump nicht in Schutz nehmen aber zu sagen er wäre an den Gewaltexsessen der letzten Monate schuld ist schon schräg. "

Trump stellt jegliche Demonstranten (auch friedliche) als "Verbrecher" hin, geht als "Law-and-order-Präsident" mit harter Gewalt gegen sie vor (Bibel-Photo!) und leugnet jegliche Form von Rassismus.

Das ist für mich der Grund, warum die Proteste nicht aufhören und die Wut dieser Bevölkerungsklasse größer wird. Das ist natürlich keine Entschuldigung für Gewalt und Zerstörung, ganz klar.

Aber: Wenn meine Stimme nicht "gehört" wird, muss ich "lauter" werden. Mal bei der "Ursache" anfangen. Dazu ist Trump weder gewillt noch in der Lage.
Meiner Meinung nach trägt er einen großen Teil der Verantwortung für diese Exzesse!

@ Mister_X

" auch Biden kann in der jetzigen Situation vieles falschmachen.
Ein Besuch in Kenosha wäre dringend erforderlich und zwar sowohl bei den Angehörigen von Blake, als auch bei den Opfern der Unruhen." Am 02. September 2020 um 10:46 von Mister_X

*

Vielleicht sieht Biden die Sache nicht so einseitig wie Sie und er möchte im Gegensatz zu Trump doch lieber die Urteile vor Gericht abwarten, bevor er irgendwelche unbewiesenen Schuldzuweisungen und haarsträubenden Begründungen lostwittert und die vor den Leuten vor Ort wiederholt?

Ich finde das sehr vernünftig von ihm.

Re : Harka !

Das wohl größte Problem in den USA sind die Waffengesetze. Wenn in einer Verfassung von vor zig Jahren heute noch steht, "jeder hat das Recht eine Waffe zu tragen", dann läuft äußerst gewaltig was schief. Es war sicher mal im wilden Westen notwendig eine Waffe zu tragen, um sich verteidigen zu können.
Nur sollte diese Zeiten schon längst vorbei sein, und die gesamte Nation, die ja so gerne Weltpolizei spielt, endlich erwachsen werden.
Aber seit vielen Jahren werden alle Versuche, an diesem Gesetz etwas zu ändern blockiert, weil es seit vielen Jahren nur noch rein ums liebe Geld geht. Die Herren der NRA und aller Waffenfirmen stopfen sich die Taschen voll und beharren systematisch auf dem Recht des Waffenbesitzes.
Dadurch werden sehr viele Menschen, leider auch etliche Polizisten geschädigt oder gar getötet. Dann ist außer dem Rassismus noch eine verheerende Ausbildung der Polizisten mit für so viele Tode verantwortlich, und leider schießen viele Polizisten zu schnell. Echt traurig !

Da...

sollte man aber schon erwähnen, dass der Man per Haftbefehl gesucht wurde und (angeblich) nach einem Messer gegriffen hat. Da kann man schon mal von der Schusswaffe Gebrauch machen, aber gleich 7 Schüsse???

@yolo um 10:48

>>Ich persönlich finde es deshalb fragwürdig, warum bei BLM mehr Weiße als Schwarze zu sehen sind, weil man sehr leicht daraus schlussfolgern könnte, dass es um eine Systemwechsel gehen soll, statt um das Recht von schwarzer Bevölkerung.<<

Man kommt immer zu der Schlussfolgerung, die einem ins Weltbild passt.

Auf Filme schauen kann manchmal bilden, der hier ist sehr zu empfehlen:
https://en.wikipedia.org/wiki/13th_(film)

um 10:16 von Kurt Dux

Interessant...hat nicht jeder democrat von Obama bis Harris die gewaltsamen Proteste unterstützt, in der Hoffnung, sie könnten Trump schaden?

Mir wäre exakt kein Demokrat bekannt, der die gewaltsamen Proteste unterstützt hat. Im Gegenteil, Obama und Harris haben die Gewalt klar kritisiert.

suomalainen, 10:14

immer mehr menschen glauben ihm den quatsch, was neueste umfragen belegen. führt mich zu der frage: WAS läuft falsch bei diesen menschen, wenn sie einem notorischen lügner jede noch so dreiste unwahrheit abnehmen?

Dasselbe wie bei hiesigen Menschen, die Reichsbürgern, Faschisten und Verschwörungstheoretikern auf den Leim gehen.

@ Nordbraut

"Wem ist es egal, wenn Weiße von der Polizei erschossen werden? Aber es geht hier um ein offensichtliches, sich immer wiederholendes Muster."

Dann erklären Sie mir einmal das Muster, dass hinter den nackten Zahlen steckt? In absoluten Zahlen kommen nämlich in den USA mehr "Weiße" als "PoC" durch übermäßige Polizeigewalt ums Leben... ohne Aufschrei...! Ohne nächtliche Randale und Plünderungen durch "aufgebrachte Bürger"!

Erst wenn man die Opferzahlen ins Verhältnis zu den Bevölkerungsanteilen setzt, sieht es dann anders aus, und der Anteil der "PoC", die durch Polizeigewalt sterben, ist im Vergleich zu ihrem Bevölkerungsanteil wesentlich höher als der der "Weißen" oder der anderer Bevölkerungsteile.

Die Ursache dürfte hierfür jedoch deutlich vielschichtiger sein, als bloßer Rassismus. Alles nur auf Rassismus zu verengen, wie es die BLM-Bewegung tut (übrigens, warum nicht "all lifes matter"? Hat BLM evt. selbst ein Rassismusproblem?), wird dem Problem schlicht nicht gerecht!

10:48 von yolo

"warum bei BLM mehr Weiße als Schwarze zu sehen sind, weil man sehr leicht daraus schlussfolgern könnte, dass es um eine Systemwechsel gehen soll"

Man sieht SIe haben sich wenig mit Details der US-Gesellschaft beschäftigt.

Bundesstaaten wie Wisconsin u. erst recht der Pacific Northwest-Staat Oregon haben eine unterdurchschnittliche Anzahl African-Americans. Selbst in urbanen Gegenden (Portland). Folglich beteiligten sich natürlich anteilmäßig relativ viele Weiße aus dem nichtrassistischen Lager an den Protesten.

Schon die Aussage, weil "nur" Schwarze betroffen seien, wäre es nur legitim, dass sich vorrangig Schwarze zu Protesten aufmachen sollten, ist wiederum fragwürdig.

Die Tatsache, dass in der sehr vielfältigen US-Gesellschaft ein großer Anteil der Weißen sich der Tatsache bewusst ist, dass ihr Land strukturell ein Rassismusproblem hat, zeigt die Vielfalt und das Vorhandensein einer aufrechten, aktiven Zivilgesellschaft.

09:19 von yolo

"Man muss sich ehrlich machen, um gut zu analysieren. Aber das ist gesamtgesellschaftlich gar nicht mehr gewünscht, wenn man sich BLM in ihren Argumentationen ansieht."

,.,.,

Tut mir jetzt Leid, aber Ihre Aussage "das ist gesamtgesellschaftlich gar nicht mehr gewünscht" ist genau das Gegenteil von "sich ehrlich machen".

Es ist eine pauschale Unterstellung. Und als solche eine tendenziöse Aussage.

Was gesamtgesellschaftlich gewünscht wird, können Sie niemals wissen, kann NIEMAND wissen.

Zu Trump ist ...

längst alles gesagt. Ob dieser Mann das Land noch mal 4 Jahre "regieren" darf oder im Mülleimer der Geschichte entsorgt wird,
liegt nun in den Händen der Wähler.

Am 02. September 2020 um

Am 02. September 2020 um 10:13 von Gassi
Gewagte Auslegung ...

"Rassismus gebe es seit den 1980er Jahren nicht mehr und sei jetzt nur von den Linken aus der Mottenkiste geholt worden, um das Land zu spalten", sagte eine der Teilnehmerinnen. Das ist schon recht Fake-orientiert. Mal sehen, wie Biden drauf reagiert. Er selbst wird da wohl weniger punkten, denn den Anti-Rassismus nimmt man ihm kaum ab. Soll er doch seine Vize schicken? Aber KEINE Reaktion ist schlechte Wahlpropaganda. Es beschleicht mich immer mehr das Gefühl, dass dieser Mann schlicht zu alt, zu müde für diesen ruinösen Wahlkampf ist.

///////////////

Die Demokraten müssen nicht jeden "Mist" mitmachen was der "best Präsi ever" da veranstaltet. Warten wir einfach mal ab was in den nächsten Tagen von Biden/Harris kommt.

@und-nachts-da-ruft: Verschwörungstheorien

"woher wissen Sie, dass das "Niederbrennen und Plündern" von Protestlern durchgeführt wurde und nicht von radikalen Chaoten aus dem Trump-Lager, die die Gelegenheit genutzt haben um sich einerseits zu bereichern und andererseits Stimmung gegen die Demonstranten zu schaffen?" Am 02. September 2020 um 10:53 von und-nachts-da-ruft

*

O man...

Vielleicht waren es auch nur Radikale aus dem Anti-Trump-Lager,
die sich als Radikale aus dem Trump-Lager ausgegeben haben
um sich dann in das Anti-Trump-Lager einzuschleusen,
um die Schuld auf das Trump-Lager zu schieben.

Wir können ewig so weitermachen....

*

Ich finde es erstaunlich, wie Brandschatzungen in den USA verteidigt werden von denselben Leuten, die hier schon den Durchbruch der Absperrung vor dem Reichstag verurteil haben (wo es auch richtig war das zu verurteilen; ein paar Regeln gelten auch für Demos; auch in den USA).

10:33 von Sisyphos3

«Es werden selten Weiße bei einer Routinekontrolle der Polizei siebenmal in den Rücken geschossen.»

«waren sie dabei
kennen sie die Umstände die zu der Sache führten
also ich nicht ! … aber wie gesagt - ich war nicht - wie die meisten hier dabei.»

Soll es ein Unlustiges Ratespiel sein ?
Der Bezug Ihrer Antwort zum Zitat, auf das Sie antworten:
"Finde den Zusammenhang … und gewinne eine Reise nach Wahl."

Sie waren bei diesem Vorfall nicht dabei.
Nicht am Wochenende bei den Demos in Berlin.
Nicht bei 1.001 Ereignissen, über deren Ablauf in Medien berichtet wird.
Auch ich war nicht dabei. Auch nicht Sylvester 2015/16 am Dom zu Köln.
Alles zweifelhaft, alle Berichte, auch wenn es 1.001 Quellen sind, die das Gleiche berichten.

Auch ich kann mich nicht erinnern an Berichte über Polizisten in den USA, die ähnlich wie in Kenosha einen Weißen erschossen. Es könnte an fehlender Berichterstattung, oder an fehlendem Ereignis liegen.

Und 7x in den Rücken schießen ist eh was für Honks.

09:27 von Keilstein

>>Es kommt nur auf die Masse der Akteure an, um einen politischen Kipppunkt zu generieren, der noch mehr Gewalt erzeugt und ein faschistisch organisiertes System generiert, um weiterhin die Verantwortung zu leugnen und nach außen abzuführen.<<

Trumps neuer Wahlkampfspruch heißt "Recht und Ordnung". Wenn er damit durchkommt und weitere vier Jahre im Weißen Haus verweilen kann, dann sehe ich die Demokratie in den USA schwinden.
Biden und Harris fehlen hier an den Stellen. Aus der Ferne immer nur ein paar nette Worte schicken, reicht fürs Wahlvolk nicht.

@suomalainen um 10:14

"das allertraurigste: immer mehr menschen glauben ihm den quatsch, was neueste umfragen belegen. führt mich zu der frage: WAS läuft falsch bei diesen menschen, wenn sie einem notorischen lügner jede noch so dreiste unwahrheit abnehmen? es gibt einfach gestrickte gemüter, aber selbst die müssten erkennen, dass Trump die USA an den abgrund führen wird bei weiteren vier jahren...."
-
Ja, das ist schon bedenklich, dass überhaupt noch irgendjemand diesem Lügner irgendetwas glaubt. Ich denke, dass diese "einfachen Gemüter" ihm einfach gerne glauben wollen. Sie wollen das alles so ist, wie immer. Sie wollen sich nicht mit den Veränderungen in der Welt auseinandersetzen. Sie wollen keine Gleichberechtigung, wenn das bedeutet, dass die wenigen "unter ihnen" in der Gesellschaft nicht mehr dort bleiben, wo sie in ihren Augen hingehören.
Letzlich wollen sie eine Alternative für Amerika. Das kommt mir gar nicht so fremd vor.

Schließung der Kommentarfunktion

Sehr geehrte User,

die Meldung wurde bereits sehr stark diskutiert. Alle wesentlichen Argumente sind genannt. Entscheidende neue Aspekte, die einer konstruktiven Diskussion förderlich wären, sind nicht mehr hinzugekommen. Deshalb haben wir, beschlossen die Kommentarfunktion zu schließen.

Die Moderation

@yolo

"Ich persönlich finde es deshalb fragwürdig, warum bei BLM mehr Weiße als Schwarze zu sehen sind, weil man sehr leicht daraus schlussfolgern könnte, dass es um eine Systemwechsel gehen soll, statt um das Recht von schwarzer Bevölkerung.
Vllt haben das viele Schwarze für sich erkannt und meiden die BLM..."
Nein. Sie schlussfolgern das. Glauben Sie ernsthaft, die zufällig hellhäutigen Teilnehmer der Demos würden was wollen? Einen Systemwechsel?

Sie können sich nicht vorstellen, daß es hier um das Banalste und doch Profundeste in einer Gesellschaft geht? Um Solidarität mit Unterdrückten? Wenn ich mich ehrlich mache, ist es genau das, was in dieser fordernden, verwöhnten und auf "Gewohnheitsrechten" thronenden Gesellschaft völlig abhanden gekommen ist. Ich weiß, daß Sie stolz darauf sind, auf diese Tugenden verzichten zu können. Das können Sie gerne weiter tun, aber sprechen Sie das nicht den Mutigen ab, die sich diesem faulen, destruktiven Menschen aus de Weißen Haus in den Weg stellen.

Darstellung: