Ihre Meinung zu: Anstieg der Neuinfektionen vergleichbar mit Frühjahr?

27. August 2020 - 9:40 Uhr

Nach dem Ausbruch des Coronavirus in Deutschland nahm die Zahl der Neuinfektionen im Frühjahr immer mehr zu - so wie auch jetzt. Doch sind die beiden Verläufe identisch? Ein Vergleich von Uwe Gradwohl.

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Kommentare

Ruhiger August, statistisch ruhiges Jahr 2020

Den Vergleich bzgl. der Auslastung des Geusndheitssystems kann man bereits jetzt schon ziehen. Schon damals waren die Krankenhäuser nicht überlastet und nun muss man Intensiv care - Fälle mit der Lupe suchen. Die Zahl der im Krankenhaus behandelten Fälle mit "akuten respiratorischen Symptomen" (SARI) ist diesen Sommer im 5-Jahres-Vergleich unterdurchschnittlich niedrig - SELBIGES gilt für die Gesamtsterblichkeit in 2020. Sind das nicht gute Nachrichten?

Gibt’s was Neues?

Nein, kein neuer Informationsgehalt, auße, dass weiterhin auf bestimmte Gruppen mit dem Finger gezeigt wird, die vermeintlich Schuld sind.
Prof. Streeck hat gestern Abend bei Frau Meischberger noch betont, dass es gar nichts bringt, die Neuinfektionen zu betrachten....außer Panikmache. Immer wieder die Frage an die TS und andere Medien, wieviele sind erkrankt?
Wenn‘s grad nix Neues gibt, lasst uns doch mal mehr den Blick auf alle Kollateralschäden richten oder uns wieder mit Klimaschutz beschäftigen.

... wir werden sehen..

Wenn Schule, Kitas usw. in vollem Umfang die Arbeit aufnehmen und alle aus den Risikogebieten zurück sind.
Ich denke 2000 Neuerkrankte + X je Tag werden die Regel, nicht die Ausnahme. Je nach Verlauf des Herbstes/Winters halte ich auch 5-Stellige Infektionszahlen für möglich.
Für einen weiteren Indikator halte ich die Gerichte in diesem Land beim Umgang mit den am Gesellschaftsleben uninteressierten Verschwörungsaktivisten und sich den ihnen anschließenden Trittbrettfahrern aller Art.
Wo denen "Freie Fahrt" gewährt wird, werden alle Bemühungen vom Rest der Bevölkerung sabotiert und ad absurdum geführt.
Das die Polizei nicht in der Lage- oder Willens ist die Bevölkerung hier zu schützen, erleichtert die Bemühungen nicht unbedingt.

@09:56 von Erst denken

Ich denke auch, dass Herr Prof. Streeck hier recht hat und die meisten Medien sich mal auf die Zahl der akuten Erkrankungen und Intensiv-medizinisch relevanten Fälle konzentrieren sollten. Täte man dies, könnte man umgehend erkennen, dass die Zahlen auf einem konstant sehr niedrigen Niveau verharren, im August gar niedriger sind als im Juli.

Flaten the Curve

Es war einmal die Rede von 'Flaten the Curce'.
Dieses Ziel ist lange erreicht.

Es war davon die Rede, das Gesundheitssystem nicht zu überlasten oder 'unsere Lieben' zu schützen.

Die Todesrate ist inzwischen unter der Anzahl der Verkehrstoten.

Wenn jetzt nicht bald die Panikmache und der Pandemie - Status beendet wird, wird, meiner Meinung nach, Vertrauen und Glaubwürdigkeit verspielt.

Meine Befürchtung ist, dass, wenn dann mal eine wirklich tödliche Epidemie auftritt, niemand mehr den ernst der Lage glaubt.

Corona ist keine Pest, Cholera oder Ebola.

Ja, nur sollte man diese auch

Ja, nur sollte man diese auch endlich zur Kenntnis nehmen.

@ Erst denken

Volle Zustimmung!

"Mehr Tests fördern

"Mehr Tests fördern tendenziell auch mehr Infektionen zu Tage. Wie hoch dieser Effekt des Mehrtestens ist, lässt sich nicht exakt bestimmen. Er ist aber sicher nicht allein verantwortlich für den erneuten Anstieg der Kurve der bestätigten Covid-19-Fälle. Denn in einer bestimmten Bevölkerungsgruppe breitet sich das Virus derzeit tatsächlich stärker aus als es noch im Juni der Fall war: Es ist die reise- und kontaktfreudige Altersgruppe der unter 35-Jährigen."

Ach! Nicht allein verantwortlich? Ist es nicht zufällig die reise- und kontaktfreudige Gruppe, die gerade auch einfach vermehrt getestet wird, weil sie als Reiserückkehrer aus Risikogebieten dazu verpflichtet ist? Was für ein Zufall!

Und warum lässt sich der Effekt des Mehrtestens nicht exakt bestimmen? Vielleicht sollte man bei diesem "Problem" mal (endlich!) ansetzen? Das kann doch so schwer nicht sein!

Mehr Tests - mehr Infektionen?

"Mehr Tests fördern tendenziell auch mehr Infektionen zu Tage. Wie hoch dieser Effekt des Mehrtestens ist, lässt sich nicht exakt bestimmen."

Wir brauchen aber exaktere Zahlen, bessere Tests, um schwerwiegende Grundrechtseingriffe zu rechtfertigen.

Das stimmt nicht!

"Mit den Ende März nach und nach eingeführten Kontaktbeschränkungen begann die Anzahl der gemeldeten Infektionen zu sinken."
Das stimmt einfach nicht. Die Fallzahlen in Deutschland begannen Mitte März zu sinken und nicht erst gegen Ende März, also deutlich vor den Kontakbeschränkungen.
Der Grund für dieses Sinken war die freiwillige Kontaktbeschränkung in der Bevölkerung. Der Staat kam mal wieder zu spät und sein Handeln war nutzlos.
Und das wird es auch im Falle neuer Beschränkungen sein, der Großteil der Bevölkerung hat die Nase voll und würde sich eh nicht daran halten.

Anstieg der Neuinfektionen...

Nach dem Ausbruch des Coronavirus in Deutschland nahm die Zahl der Neuinfektionen im Frühjahr immer mehr zu - so wie auch jetzt...
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Angesichts dieser Neuinfektionen darf man gespannt sein wie die Politik reagiert und welche Ergebnisse heute beim Corona Gipfel in Berlin herauskommen.
Sicher scheint ja zu sein das wir wohl noch länger mit Einschränkungen und Corona-Regeln leben müssen.

Schuldfrage ist doch völlig egal

Wichtig ist und bleibt, vorsichtig zu sein.
Klimaschutz ist auch noch nicht ganz so wichtig.
Kann beides zusammen betrchtet werden und erst bei Gefahr, weitere Maßnahmen einleiten.
Bei 10.000.000 Infizierten und einer Außentemperatur im Dezember von mehr als 50 Grad sollten weitere Maßnahmen besprochen werden.
Also warten wir erstmal dieses Jahr ab.

Wachsam bleiben..

..ist nach wie vor das Gebot der Stunde.

Lieber weniger öffnen , anstatt eine zweite Welle zu riskieren.

Als Fachkrankenpfleger, Ehemann einer Krebskranken und Angehöriger mehrerer in Heimen lebenden Familienmitgliedern bin ich gehalten, mich nicht zu infizieren und halte mich zurück..

Leider eine Einstellung, die langsam nicht mehr en vogue ist

Dieser Artikel ist falsch-positiv

Weil dieser Begriff gar nicht vorkommt.

Es ist ja ein "netter Versuch", und sicherlich ein Zeichen, dass auch die TS merkt, dass hier etwas nicht stimmt - aber die Vielzahl der "symptomlosen" Fälle allein auf eine jüngere Altersgruppe zurückführen zu wollen, geht fraglos in die Irre:
PCR-Tests haben eine nicht zu vernachlässigende Fehlerrate, besonders der Suchtest der zweistufigen PCR-Tests, in einer Größenordnung von etwa einem Prozent. Die Labore sind überlastet (siehe gestrige Meldung), es steht deshalb nicht fest, ob die Bestätigungstests überhaupt noch ausgeführt wurden - die WHO-Richtlinien erlauben es nämlich 'bei hohem Infektionsgeschehen', diese wegzulassen.

Eine Fehlerrate von einem Prozent bei realen Infektionen weit unter einem Prozent bedeutet aber nach Adam Riese, dass weit über die Hälfte der "positiven" Ergebnisse falsch-positiv sind. Und alle sind sie "symptomlos".

P.S.: Die neuen "Schnelltests" haben übrigens gleich Fehlerquoten von fünf Prozent...

Ganz genau!

Ganz genau!

Richtig recherchiert ...

... die Fallzahlen steigen, aber in D. relativ langsam. Der gravierende Unterschied: man weiss mehr über den Verlauf und es sterben viel weniger als vor 5 Monaten. Eine Frage hätte ich gerne geklärt gesehen: Warum ist der Anstieg in D moderater als zB in Spanien oder Frankreich? Bei 2% Neuen tgl ist die Verdopplungszahl 30 Tage. D hat 0,7%, 100 Tage. Israel hatte bei der 2. Welle streckenweise 4% (18Tage!) Und hat in 4 Wo das auf 1,5% reduzieren können. Wie haben die das geschafft? Und warum klappt das in E und FR nicht? Die Provinz Aragon ist zw Baskenland und Katalonien und ist jetzt nicht gerade ein Touristen-Hochburg: trotzdem ist dort eine hohe Inzidenz. Wie geht das? Reisen und Mobilität ist NATÜRLICH der Motor der Ausbreitung, sonst hätte der Lockdown das nicht reduziert. Neben dem Nicht-Einhalten von AHA-Regeln. Ein Lockdown wie früher wird nicht mehr möglich sein, zu sehr hat das V. seine Gefährlichkeit verloren - die Maßnahmen vom März überdenken! AHA muss bleiben (Grippe?)

Stimmt das wirklich:

“Wie viele Tests genau durchgeführt werden, lässt sich nicht sagen, denn nicht alle Labore melden ihre Testzahlen an das Robert Koch-Institut. An der freiwilligen Übermittlung der Anzahl der durchgeführten Tests nehmen, von Woche zu Woche leicht schwankend, zwischen 150 und 190 Labore Teil.“

Warum um alles in der Welt werden die Labore nicht verpflichtet, ihre Testungen und Ergebnisse wöchentlich durchzugeben?
Da rätselt und vermutet man an Stellen, die doch so einfach festzustellen wären!

09:56 von Erst denken

“Prof. Streeck hat gestern Abend bei Frau Meischberger noch betont, dass es gar nichts bringt, die Neuinfektionen zu betrachten....außer Panikmache.“

Hab ich auch gesehen. Unaufgeregt und sachlich, informativ und (für mich als Laien) gut verständliche Antworten auf Frau Maischbergers Fragen - der Prof. hat mir gut gefallen.

“Wenn‘s grad nix Neues gibt, lasst uns doch mal mehr den Blick auf alle Kollateralschäden richten ...“

Darüber kann und wird vermutlich nicht umfassend berichtet werden (können). Zu schlimm wird am Ende das Ausmaß sein. Massenarbeitslosigkeit, Insolvenzen kleiner und mittlerer Betriebe, ein Berg Schulden für kommende Generationen, usw.

What for?

Dieser Artikel bringt absolut keine neuen Informationen zutage sondern wiederholt allenfalls das was wir seit Tagen und Wochen überall hören und lesen. Gibt es wirklich keine spannenderen Meldungen auf den oberen Plätzen der Tagesschau Seite? Geschieht denn wirklich so wenig in der Welt, dass diese Zusammenfassung von Altbekanntem eine derartige Präsenz braucht? Der Wald trocknet uns davon, Veranstalter stehen vor dem Aus - ich habe Verspannungen im Nacken, weil ich seit Monaten im Home Office arbeite... darüber könnte auch mal berichtet werden.

Ruhe bewahren

Die Zahlen sind in den Ländern, in denen die Ferien vorbei sind, rückläufig. Von den prophezeiten 2000 pro Tag sind wir weit weg. Und in der letzten Woche scheint das nur an Nachmeldungen zum Vortag gelegen zu haben. In NRW ist die Inzidenz von über 16 auf etwa 10 gefallen. BaWü und BY mit den höchsten Zahlen sind noch mitten in den Ferien. Der Anteil der Positiven an der Gesamttestzahl ist auf 0,88 Prozent gesunken. Von exponentiellem Wachstum kann überhaupt keine Rede sein. Bevor panisch reagiert wird, sollten wir mal das Ferienende überall abwarten. Schulen sind offenbar kein Problem. Klar gibt es etliche Schulen mit Corona-Bezug, fast immer eingeschleppt, in KEINEM Fall Hotspot an Schulen. Und zur Relation: 36.000 allgemeinbildende Schulen in D! Ich hoffe, die anderen Länder lassen sich nicht wieder von Söder vor sich hertreiben. BY hat mit ABSTAND die miesesten Zahlen! Ischgl dürfte da kaum mehr herhalten dürfen und wenn, dann gemeinsam mit Kommunalwahl und Starkbierfesten.

Party people

Ein sehr interessanter Text, vielen Dank dafür!

Leider stützt das ganze meinen Eindruck, dass die "erlebnisorientierten" jüngeren Generationen gar nicht so selten ziemlich sorglos mit der Situation umgehen. Unkenntnis der Lage kann es ja wohl kaum sein, aber in Abwägung der Argumente unterscheidet man sich im Zweifelsfall halt lieber für den Urlaub, für die Party, für den eigentlich nicht zwingend notwendigen Kontakt mit vielen Menschen.

Der Blick für die anderen, insbesondere jene mit erhöhtem Risiko, wird da absichtlich abgewendet. Tragisch. Aber irgendwie auch erwartbar.

10:07 von Rettet die Pandemie

>>Corona ist keine Pest, Cholera oder Ebola.<<

Das ist richtig. Corona ist Corona.
Das Problem bzw. das Gefährliche an Corona ist die lange Inkubationszeit.

Bitte richtig aufdröseln

"Mehr Tests fördern tendenziell auch mehr Infektionen zu Tage. Wie hoch dieser Effekt des Mehrtestens ist, lässt sich nicht exakt bestimmen."

Warum eigentlich nicht? Zumindest kann kann man doch auf die Anzahl der Tests von März und April des Jahres zurückrechnen. Damit könnte man zumindest den Ausbruch einordnen und errechnen, ob wir hier einen außergewöhnlich hohen Anstieg haben, oder eben doch eher einen gemäßigten Anstieg. Die Werte alle in eine Kurve zu packen ist statistischer Unfug. Zumindest, wenn man es dann nicht näher auswertet und auf Infektionen pro 100 oder 1000 Tests herunter bricht.

Das es durch Reisen und demnächst Schulen einen Anstieg geben wird ist für mich ein Elfer mit Anlauf und Ansage. Das die Leute nachlässiger werden ist natürlich auch nicht zu vernachlässigen. Aber auch hier könnte man durchaus die Zahlen aufdröseln und transparenter machen, woher die größte Gefahr droht. Macht man aber nicht. Warum auch immer.

Symptomfreie Infizierte

"Prof. Streeck hat gestern Abend bei Frau Meischberger noch betont, dass es gar nichts bringt, die Neuinfektionen zu betrachten..."
Na ja, es stimmt natürlich, dass offenbar sehr viele Menschen infiziert sind, ohne Symptome zu haben. Nun heißt dies aber nicht, dass sie nicht andere anstecken können. Einerseits wäre es natürlich schön, wieder weitgehend normal - natürlich mit den AHA-Regeln - zu leben und zu hoffen, alles nimmt einen glimpflichen Verlauf. Die Schwäche in Prof. Streecks Argumentation sehe ich aber darin, erst einzugreifen, wenn die Anzahl der Erkrankten in Krankenhäusern signifikant ansteigen würde. Ich befürchte, dass es dann zu spät ist. Wenn bereits eine erhöhte Anzahl intensivmedizinisch zu betreuende Erkrankte in den KH liegen, ist dann die Ausbreitung überhaupt noch ohne weiteren Lockdown zu verhindern?

Handeln des Staates war nutzlos ?

Der Staat kam mal wieder zu spät ?
Momentan mal , ..redet da jemand aus Frust oder aus der Erkenntnis der vergangenen Wochen !
Da bringt der Staat die Tatsachen auf den Tisch und ist natürlich dann auch gefordert .
Rückblickend kann die eine oder andere Maßnahme ja vom Zeitpunkt her in Frage gestellt werden , ..aber getan wurde sehr viel in Absprache mit Verantwortlichen im Land oder auf der Bundesebene .
Übringends in der öffentlichen Auseinandersetzung , denn die Medien waren und sind immer dabei .

@krittkritt - Welche Grundrechtseingriffe ?

Freie Meinungsäußerung ist auch hier MNS und Öffentlich
je zugelassener Teilnehmerzahl gegeben.

Einen zweiter Lockdown , auch wenn sich einige diesen politisch wünschen,
muß verhindert werden.

Mehr Daten

Ich finde auch, dass nur allein die Betrachtung der Infektionszahlen nicht besonders aussagekräftig ist. Interessant ist dann tatsächlich auch die Betrachtung der Zahl der Todesopfer pro Woche, die das RKI aber leider aktuell nur bis KW 30 veröffentlicht. Demnach lagen wir in zwischen KW 14 und 17 bei über 1000 Todesopfern pro Woche und in den letzten drei Wochen der Veröffentlichung bei 22,22 und 30 Todesfällen, also erheblich niedriger. Einen ähnlichen Effekt gab es auch in China, dort waren eigentlich nur die Opferzahlen in und um Wuhan sehr hoch, während in anderen Provinzen das medizinische System nicht überlastet war und es kaum Todesopfer gab. Interessant wäre also, wenn man z.B. mal veröffentlichen würde, wieviel % der Infizierten symptomfrei sind und wieviele Personen aktuell intensiv-medizinisch betreut werden müssen. Auch stellt sich die Frage, warum sich die Infektionsraten in anderen EU Ländern wie Frankreich oder Italien stärker erhöhen. Wird dort eventuell mehr getestet?

Ist doch

ganz klar, dass die Zahlen wieder steigen. Vorallem durch Reiserückkehrer und die Zahlen werden noch viel weiter steigen.

Hier ist man viel zu nachsichtigt. Wer vorsätzlich in Risikogebieten Urlaub macht, soll auch für Kosten der Tests bei der Rückkehr aufkommen und auch auf SEINE Kosten (Urlaub) in Quarantäne gehen bis ein negatives Ergebniss vorliegt.

Demo´s /Großveranstaltungen bitte aufschieben, da freuen wir uns dann später darauf. In einer Pandemie braucht man das nicht.

Ganz konsequent und mit hohen Strafen gegen Corona Verweigerer und Apostell vorgehen und zwar Bundesweit einheitlich. Nur wenn es in der Geldbörse richtig weh tut, hält man sich offenbar an Regeln.

Einen zweiten Log Down können wir uns nicht leisten, umso wichtiger ist es jetzt, dass wir Regeln einhalten die uns schützen.

@ Erst denken - dann schreiben

auße, dass weiterhin auf bestimmte Gruppen mit dem Finger gezeigt wird, die vermeintlich Schuld sind.

Außer in Ihrem Beitrag ist mir das bisher noch nicht aufgefallen.

@10:18 von marvin

"PCR-Tests haben eine nicht zu vernachlässigende Fehlerrate,..."

Haben Sie dazu eine valide Angabe? Ich versuche mir darüber klar zu werden, inwieweit dieses ständige Betonen der "Falsch-positiv-Rate" nur dazu dient, den Test zu diskreditieren und die Krankheit zu verharmlosen.

Ich weiß es tatsächlich nicht. Aber wenn das RKI für letzte Woche eine Rate von 0,8% positiver Tests angibt, dann kann nach dem von Ihnen bemühten Adam Riese die "Falsch-positiv-Rate" höchstens 0,8% sein; nämlich dann, wenn alle positiven Tests falsch wären. Außer es gäbe einen Trick, die falsch-positiven direkt zu erkennen und herauszurechnen. Dann wären sie aber kein Problem, weil sie in der Zahl nicht vorkommen.

Ich bin kein Mathematiker und lasse mich gern eines Besseren belehren. Aber logisch erscheinen mir so manche Behauptungen über die Fehlerquote nicht. Aber manchmal hat man ja eine Knoten im Hirn.

Am 27. August 2020 um 09:58 von H. Hummel

"Ich denke 2000 Neuerkrankte + X je Tag werden die Regel, nicht die Ausnahme. Je nach Verlauf des Herbstes/Winters halte ich auch 5-Stellige Infektionszahlen für möglich."
#
#
Ich denke, Sie sollten sich mal ganz ruhig hinsetzen und das geschehen der letzten 6 Monate Corona / Deutschland durchlesen.
Selbst die ts schreibt in Ihrem Artikel.
...Demnächst könnte die 2000 zum dritten Mal in den täglichen Meldestatistiken des RKI auftauchen...
Könnte, muss aber nicht.
Das Sie 10.000 oder mehr Erkrankte Menschen pro Tag in Deutschland für möglich halten, zeigt nur in welchem Panikmodus Sie zur Zeit sind.

Wir kommen an eine Grenze

Mit den steigenden Neuinfektionen kommen wir an eine Grenze, wo eine fallbezogene Nachverfolgung und Begleitung nicht mehr möglich ist. Wir müssen die Infektion abbremsen. Das ist dringend und ein sehr wichtiges und ernstes Ziel. Für Nachlässigkeit, Maskenverweigerung, Schönrednerei und Larifari sind wir uns zu schade.

rer Truman Welt

Es steckt aus meiner Sicht ein logischer-Denkfehler in diesem Artikel.
Im Frühjahr wurden in. d. R. nur die getestet, die Symptome zeigten. Selbst die mit leichten Symptomen wurden nicht getestet und deshalb auch nicht festgestellt, ob sie dennoch Infiziert waren. Da die jungen Menschen überwiegend nur leichte oder gsr keine Symptome zeigten, gingen genau diese nicht zum Arzt bzw. wurden nicht getestet. Aber genau dieses Klientel reist gerne und werden jetzt bei der Rückkehr getestet und damit die als zuvor überwiegende Dunkelziffer , welche dadurch aufgedeckt wird. Das ist alles.
So lange die Anzahl benötigter Betten für Covid-19 Patienten bzw. die Anzahl von Todesfällen durch das Virus nicht ebenso systematisch ansteigt, ist die jetzige Situation überhaupt nicht mit der im Frühjahr vergleichbar! Beobachten ja, aber die gebetsmühlenartige Verbreitung der Dramatik der Entwicklung sollte endlich einmal aufhören. Es besteht kein Grund dafür!

Die Situation hat sich geändert!

Die Zahlen vom Frühjahr mit heute lassen vergleichen, wenn man die veränderten Umstände einbezieht.
Während mir nur wenige Umstände einfallen, die die heutigen Zahlen gegenüber dem Frühjahr dramatischer erscheinen lassen, lassen sich viele Faktoren finden, welche die Gewichtung der heutigen Neuinfektionszahlen reduzieren:
- Im Frühjahr waren 5% der getesteten positiv, allerdings wurden überwiegend Leute mit Symptomen getestet
- ca. 3 mal mehr Tests heute
- wir haben gelernt, mit der Infektion umzugehen, haben erprobte Methoden zur Eindämmung, sind wachsam
- Ein gewisse Immunität der Bevölkerung, die bei ca. 5% im Schnitt liegen könnte, bremst die Ausbreitung
- der Anstieg der Zahlen ist z.Zt. nur etwa bei 30% gegenüber März, und es deutet sich aktuell wieder eine Abflachung an.
Bei Abwägung der Gesamtsituation würde ich mir erst bei deutlich über 10.000 Neuinfektionen pro Tag Sorgen machen. Dann wäre das, bedingt, mit 2000 im März zu vergleichen.

Was wohl die Angstmacher daraus machen ..

Fallzahlen hin oder her , ..
die Besitzer der "Wahrheit" werden sicherlich wieder von sich reden machen .
Da kommen schon neue Demos um Maßnahmen zu kritisieren , ..oder diese
Charaktere von Querdenken-711 , ..da fällt einem normal denkenden Zeitgenossen nichts mehr zu ein .

Sic bitte nicht selbst einlullen

@ Gassi:
Richtig recherchiert ... die Fallzahlen steigen, aber in D. relativ langsam.

Wir sehen immer nur alles mit einer etwa zehntägigen Verzögerung, das ist kaum anders lösbar. Eine relativ langsame Steigung sagt gar nichts über die Zukunft. Es kann plötzlich sehr schnell gehen. Reden Sie mal mit Medizinern in Spanien.

Könnte man mal nicht...

die RKI Kurve sozusagen "inflationsbereinigen"? Also die Anzahl der stark gestiegenen Testungen berücksichtigen und uns eine Kurve präsentieren z.B. pro 1000 Getesteter? Dann ist sie (die Kurve) nämlich weiterhin eine fast Gerade und keinerlei Grund zur Sorge. Auch keinerlei Grund für das Aufrechterhalten der Maßnahmen.
Werden sie dennoch mit weiterer Angstmache aufrecht erhalten, werde ich zunehmend skeptischer dem gegenüber was wirklich hinter den Kulissen läuft.

@ pyrex

... ich habe Verspannungen im Nacken, weil ich seit Monaten im Home Office arbeite... darüber könnte auch mal berichtet werden.

Vielleicht sollten Sie sich auch so einen Schreibtischstuhl leisten, wie ihn Ihr Arbeitgeber im Büro für Sie angeschafft hat.

Unverständnis

"Mit den Ende März nach und nach eingeführten Kontaktbeschränkungen begann die Anzahl der gemeldeten Infektionen zu sinken."

Diese Aussage suggeriert einen ursächlichen Zusammenhang, der so nicht nachvollziehbar ist.
Wie Abb. 5 im Epidemiologisches Bulletin Nr.17 vom 23.04.2020 (https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Archiv/2020/Ausgaben/17_20...) zeigt , setzte die positive Entwicklung der Reproduktionszahl bereits am 11.03.2020 ein. Berücksichtigt man, dass die R-Zahl das Infektionsgeschehen in der Vergangenheit beschreibt, muss man zu der Erkenntnis kommen, dass vorallem der Lockdown Ende März keinen nennenswerten Einfluß auf das Infektionsgeschehen hatte.

Mir fehlt die Definition eines klaren Ziels der Maßnahmen. Was soll erreicht werden? Wie sieht der Ausstieg aus?

Auch die Folgen müssen berücksichtigt werden. Die UN fürchten allein 500000 mehr Aidstote durch gestörte Lieferketten.

Unter dem Strich werden die Maßnahmen wohl kein Leben retten.

Lüge

Bislang bin ich gewohnt dass die Tagesschau nur Informationen weglässt, die eine sinnvolle Einordnung von Daten ermöglicht. Dieser Artikel lügt. Es gibt keinen Anstieg der Infektionen in Deutschland, nicht einmal in absoluten Zahlen. Diese sind von letzter Woche zu dieser Woche trotz knapp 100000 Tests mehr um 6 positive Fälle in der zurückliegenden Woche gesunken. Siehe Tagesbericht RKI von gestern.

Die Zahlen

Tatsächlich klingt es erst mal beruhigend, wenn von den Neuinfektionen die meisten nur symptomlos oder wie eine leichte Erkältung verlaufen. Dann könnte man sich zurücklehnen und, wie viele fordern, zum Normalbetrieb zurückkehren.

Was keiner weiß ist, wie sich das Verhältnis von leichten zu schweren Fällen entwickeln würde, wenn wir z.B. die Stadien oder Konzerthallen wieder füllen würden. Weder die Virologen und natürlich keiner von uns. Stecken die jungen, gesunden Konzertbesucher mit dem leichten Schnupfen dann die Eltern an, die dann schwere Verläufe haben?

Das Problem für Politiker ist, dass sie trotzdem eine Entscheidung treffen müssen und egal was sie tun, sie machen sich bei einem Teil der Bevölkerung unbeliebt. Und wenn sich nach Wochen zeigt, dass die Entscheidung falsch war, kommen wieder alle von der "Hab ich doch gleich gesagt"-Fraktion um die Ecke.

Ich wundere mich über all die Laien wie mich, die trotzdem ganz sicher zu wissen glauben, was falsch oder richtig ist.

Kein Astieg laut RKi

Der Anstieg ist laut gestrigem Tagesreport ein Abstieg: Von 0,96% auf 0,88 Prozent. Die absolute Zahl sank von 8661 auf 8655 Testpositive. Gestiegen ist die Anzahl der Tests: Von 891.988 auf 987.423 Tests. Wie war gleich die Definition von "Desinformation"?

@ Rettet die Pandemie

Die Todesrate ist inzwischen unter der Anzahl der Verkehrstoten.
Wenn jetzt nicht bald die Panikmache und der Pandemie - Status beendet wird, wird, meiner Meinung nach, Vertrauen und Glaubwürdigkeit verspielt.

Quatsch. Eine seriöse Gesundheitspolitik oder Verkehrspolitik nimmt jeden einzelnen Todesfall ernst und versucht ihn zu vermeiden. Mit Larifari und "Augen zu - Problem weg" werden wir einer vernüftigen Politik nicht gerecht.

Party people ..?

Da sollen die jüngeren Menschen weniger Verständnis haben , weniger Rücksichtsnahme an den Tag legen ?
Sind Sie in der Republik unterwegs und spielen den Eulenspiegel ?
Sind Sie einfach nur neidisch nicht mehr jung zu sein , ..mit all der Freude am Leben ?!
Danke , ..bitte nicht melden !

Ist es nicht merkwürdig?

Genau diejenigen, die wegen ihrer freien Willensentscheidung Impfungen und Maskenschutz ablehnen, drödeln hier rum, dass der Staat zu spät reagiert!
.
Da, wo man vorbeugend etwas machen könnte, wird´s abgelehnt, da, wo man etwas nicht im Voraus wissen konnte, ist man zu spät.

@ Erst denken - dann schreiben

Prof. Streeck hat gestern Abend bei Frau Meischberger noch betont, dass es gar nichts bringt, die Neuinfektionen zu betrachten ...

Das hat er nicht gesagt und das wäre auch völlig falsch. Natürlich müssen wir die neu Infizierten betrachten und dort ansetzen um die Infektionsketten zu unterbrechen. Das ist ganz zentral.

Symptomfreie Infizierte?

Die gibt es laut RKI nicht. Also muss man davon ausgehen, das symptomlose Positiv-Getestete Falsch-Positiv-Getestete sind.

Kann mir das jemand erklären?

Warum ist der Anstieg der Fallzahlen nicht nur auf die Erhöhung der Tests zurückzuführen?
Die Tests wurden erhöht, die Fallzahlen steigen im gleichen Maße mit, es wurden ja in den letzten Wochen immer zwischen 0,6% und 0,9% positive Proben gefunden. Also haben in den letzten Wochen zwischen 0,6% und 0,9% der Deutschen das Virus auf ihren Schleimhäuten gehabt, mehr sagt das doch nicht aus, oder?
Aber da ist doch dann nichts gestiegen?
Auch der R-Wert errechntet sich ja aufgrund der absoluten Zahlen. Diese steigen aufgrund der Tests, somit steigt natürlich auch der R-Wert auf Grund des Tests, oder?
Was sehe ich falsch, kann mir das jemand sagen???

@ 09:56 von Erst denken

Den Blick auf Klimaschutz hab ich die ganze Zeit behalten; die "Kollateralschäden" beschäftigen mich durchgehend, sowohl die wirtschaftliche Situation vieler klein- und mittelständischen Betriebe, Selbständiger in vielen Bereichen, die Situation alleinstehender oder in Einrichtungen lebender vor allem älterer Menschen und nicht zuletzt die Lage der Kinder wie Erwachsenen, die unter häuslicher und/oder sexualisierter Gewalt mehr denn je leiden.
Das alles ist kein Grund, sich nicht auch mit notwendigen und sinnvollen Schutzmaßnahmen in Corona-Zeiten zu befassen - und auch argumentativ darüber zu streiten.

10:51 von The Corona Postings

Eine relativ langsame Steigung sagt gar nichts über die Zukunft. Es kann plötzlich sehr schnell gehen.

Und dann geht ab Mitte Oktober die Grippe-Saison noch an.

@10:18 von marvin: Falsch positiv

Die Zuverlässigkeit bei positiven Tests lässt sich inzwischen auf bis zu 99,99% steigern, wenn man richtig testet.

"Alleine schon dieses "Dual targeting" genannte Prinzip, dass bei einer Probe für einen positiven Befund zwei Gen-Regionen nachgewiesen werden müssen, sorge dafür, dass die Tests sehr zuverlässig seien, sagt Rissland. ....

Beim St. Ingberter Bioscientia-Labor geht man davon aus, dass die eingesetzten PCR-Tests mit 99,99-prozentiger Wahrscheinlichkeit einen korrekten positiven Befund liefern."

Wenn jemand positiv getestet wird, dann muss er zunächst in Quarantäne und wird nach ein paar Tagen nochmals getestet. Das ist zwar ärgerlich für die Betroffenen, aber kein Problem für alle anderen.

Wesentlich problematischer sind falsch-negative Tests, denn diese bedeuten, dass ein Infizierter nicht erkannt wurde. In Luxemburg vermutet man bis zu 20% falsch-negative Ergebnisse im Saarland aber weniger.

Quelle SR3: "Wie zuverlässig sind positive Corona-Tests?"

Amüsant

Also ich finde das alle sehr sehr witzig.
Allein die Tatsache, dass man erst so radikal ist, dann den Deutschen erlaubt wieder weltweit zu reisen, dann Pflichtest einführt, ohne viele Wochen vorher zumindest ähnlich viele Test zu machen und dann feststellt, dass viele infiziert sind und sich das Virus "möglicherweise" im Urlaub geholt haben.
Herrlich!
.
Erst testet man nicht vorher bei der Ausreise oder sonstwie und dann wundert man sich, dass es so viele Infizierte gibt. Grandios.
.
Eigentlich könnte man ja nur valide Aussagen treffen, wenn man diejenigen, die VOR dem Urlaub im Ausland getestet hat, nun erneut testen würde.
Aber neee - ALLE Infizierten haben sich das natürlich im Urlaub geholt. Was sonst.
.
Dann gibt es eine 50 Mio Euro App - spricht niemand mehr von. Hilft die jetzt oder nicht oder wie oder was!?
.
Dann hat man weltweite Daten und könnte daraus durchaus was ableiten. Tja - also in Deutschland sind 4 Prozent Todesfälle, in den USA ...3 und in Schweden 7 - Hups

Es gibt einen wesentlichen Unterschied zum Frühjahr

Der Unterschied ist, dass jetzt der Herbst und Winter vor der Tür steht und damit Aktivitäten im Freien immer weniger möglich sein werden, die Menschen also für Monate wieder mehr in Innenräumen aufeinandertreffen werden.

Das führt schon bei der Grippe und bei Erkältungen jedes Jahr zu einer Welle von Infektionen und wird bei Corona nicht anders sein. Eigentlich wäre es wichtig gewesen, über den Sommer die Infektionszahlen so weit wie irgend möglich zu drücken. Wir haben uns aber damit zufrieden gegeben, sie auf "ausreichend" niedrigem Level zu halten.

Wenn die Zahlen im Herbst fein verteilt über das ganze Land wieder so aussehen wie im März, dann wird das über die folgenden Monate bis zum nächsten Frühjahr ganz anders ausgehen. Das sind einfach völlig andere Bedingungen. Dass die Epidemie hier im Frühjahr ausbrach, war ein glücklicher Zufall, den wir dankbar hingenommen, aber nicht wirklich genutzt haben. Tja.

Schaut euch mal die aktuellen Zahlen an

Leutz, schaut euch doch mal die aktuellen Zahlen an. Der R-Wert ist rückläufig laut Berliner Morgenpost und die Kurve flacht auch ab.

siehe Berliner Morgenpost:

https://tinyurl.com/y6yhpc4f
Berliner Morgenpost: Corona RKI meldet neue Fallzahlen und Reproduktionszahl 27.08.2020, 11:11

Innerhalb eines Tages haben die Gesundheitsämter in Deutschland nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom frühen Donnerstagmorgen 1507 neue Corona-Infektionen gemeldet (27. August).

Die Reproduktionszahl, kurz R-Wert, liegt am Mittwoch bei 0,85 (Vortag: 0,90) und damit unter dem kritischen Wert von 1. Ein Infizierter steckt im Mittel etwas weniger als einen weiteren Menschen an.

Das Sieben-Tage-R bezieht sich also auf einen längeren Zeitraum und unterliegt weniger tagesaktuellen Schwankungen, außerdem soll es weniger anfällig auf lokale Ausbrüche reagieren. Nach RKI-Schätzungen von Mittwoch liegt dieser Wert derzeit bei 0,93 (Vortag: 0,92)

Gedankenexperiment @marvin 10:18

Stimme zu. So wird das Problem noch mehr veranschaulicht: Selbst bei 0,2% falsch-positiven Tests würde theoretisch, (!) falls man in einem Gebiet 25 % der Bevölkerung innerhalb einer Woche testen würde, ein Überschreiten der 50-Neuinfizierten-pro-100.000-Schwelle vorgetäuscht d.h. ein Lockdown selbst ohne "wahre" Neuinfizierte nötig erscheinen. (25 % von 100.000= 25.000, davon 0,2 % sind 50 Falsch-Positive pro 100.000Bevor mir jemand Verschwörungen unterstellt: Da die Labors (siehe TS-Artikel vom 24.08.2020 13:31 Uhr) nur knapp 1 Mio. Tests schaffen würden, ist unmöglich, aus Versehen 20 Mio. Tests/Woche zu machen. Bei ungenaueren Tests hingegen wird irgendwann ein In-relation-setzen von Neuinfiziertenzahl und Testmenge unumgänglich, um seriös über Lockdown entscheiden zu können. Bei 5 % falsch-positiven wäre der o.g. Fall bereits real, was einerseits beweist das die Tests weit genauer sind, andererseits die von ihnen angesprochenen "Schnelltests" im gleichem Umfang verbietet.

Nachher ist vorher...

Weil das Leben weitergeht, sollte man das Gesamte im Blick behalten. Denn nach den heutigen Reiserückkehrern und dem Herbst beginnt dann alsbald die Winter- = Skiurlaubssaison. Vermutlich mit ähnlichen Neuinfektionszahlen wie im Sommerurlaub. Die Betreiber von Wintertouristik haben zwar bereits angeblich allerbeste Anti-Coronakonzepte parat... aber das hatten die Betreiber von Sommertouristik auch. Und wer fair ist, muß zugeben, daß eine Infektionsgefahr nicht nur in ausländischen Urlaubsgebieten besteht.
_
Deshalb plädiere ich - nach wie vor - für ein Ende der blinden Massentestungen, und stattdessen für eine Konzentration auf Problembereiche, wie zB.: 1.) Infizierte mit Symptomen; 2.) Personal in Kliniken und Pflegeheimen (inkl. externe Dienstleister); 3.) besonders gefährdete Patientengruppen; 4.) nur noch sehr selektive, private Maskenpflicht; 5.) innerbetriebliche Testungen bei Infektionsanzeichen (wie bei VW).
_
Schluß mit Panikmache..!

@von Rettet die Pandemie

Wo sehen sie denn hier eine "Panikmache"?

Mal ehrlich betrachtet und auf dem Teppich geblieben: unter Panik oder auch Panikmache stelle ich mir aber was ganz Anderes vor.

Ich bin der Meinung, dass wir hierzulande recht ruhig und vernünftig mit der Geschichte umgehen, leider gibt es immer noch genug Idioten, denen es anscheinend nicht zuzumuten ist, einige Einschränkungen, zum Wohle Anderer wohlgemerkt, auf sich zu nehmen, was ich ziemlich traurig finde.

@10:39 von Karl Klammer

"Einen zweiter Lockdown , auch wenn sich einige diesen politisch wünschen,
muß verhindert werden."

Ich stimme Ihnen vorbehaltlos zu, dass wir wirklich keinen 2. Lockdown brauchen. Ich kann mir allerdings auch niemanden vorstellen, der ihn sich wünscht.

Es würde mich doch interessieren, welche Gruppe sich einen solchen "politisch wünschen" könnte. Man findet zwar für alles immer ein paar Menschen, die das wollen. Aber im ernst zunehmenden politischen Spektrum (und da zähle ich diesmal sogar die AfD dazu) kann ich mir keinen vorstellen, der die Wirtschaft abwürgen wollte um dubiose politische Ziele zu erreichen. Unterstellen doch viele immer gerne, Politiker seien sowieso nur Büttel der Märkte und der Lobbyisten. Wenn es danach ginge, wäre sogar der schwedische Weg noch zu streng.

10:57 von Demokratie Reloaded

>>Wie war gleich die Definition von "Desinformation"?<<

Querdenken?

Neuinfektionen

Der Anstieg der Neuinfektionen ist nicht vergleichbar mit Frühjahr. Allerdings gingen die Infektionszahlen bei der Sars Epidemie 2003 im Sommer auch drastisch zurück. Wir müssen erstmal durch den Winter kommen und jetzt noch nicht unvorsichtig werden.

@ von Kessel

"...Das stimmt einfach nicht. Die Fallzahlen in Deutschland begannen Mitte März zu sinken und nicht erst gegen Ende März, also deutlich vor den Kontakbeschränkungen.
Der Grund für dieses Sinken war die freiwillige Kontaktbeschränkung in der Bevölkerung. Der Staat kam mal wieder zu spät und sein Handeln war nutzlos...."

Hm, irgendwie widersprechen sie sich jetzt aber: einerseits "bringen die verordneten Kontakbeschränkungen gar nichts", andererseits "bringen die Kontaktbeschränkungen was" - komischerweise in ihrer Argumentation aber nur die freiwilligen, merkwürdig...

Und das "der Staat" (das sind übrigens wir Alle!) "mal wieder" zu spät kam, ist auch so ein toller Vorwurf, der sich immer wieder gerne anbringen lässt. Mal abgesehen davon, dass mir "zu spät" lieber ist als "gar nicht", finde ich es ziemlich interressant, von der Politik jederzeit Allwissen und Patentantworten zu verlangen, auch bei Dingen, die ziemlich neu sind...

@ 10:51 von The Corona Postings

Ich bin wohne in Spanien und habe medizinisches Personal in meinem Freundeskreis - diese versichern mir, dass sie, wie auch ihre KollegInnen die Lage in den Krankenhäusern derzeit als sehr ruhig wahrnehmen. Auch die Todeszahlen für Spanien sprechen dafür - nicht einmal ein Zwanzigstel der Todesopfer im Vergleich zur Corona-Hochzeit. Dazu kommt, dass nun in Spanien bis zu 8 Mal mehr getestet wird wie im März und April und dies auch mehr oder weniger anlasslos bei sterenskranken Patienten. Somit ist bei vielen Todesopfern unklar, ob Sars-CoV-2 ursächlich ist. Durch die Spezifität des PCR-Test von nur etwa 99% gibt es eben auch hier das Problem der falsch positiven Testergebnisse.

Ja, so ist es eben!

@ Rettet die Pandemie
"Die Todesrate ist inzwischen unter der Anzahl der Verkehrstoten. Wenn jetzt nicht bald die Panikmache und der Pandemie - Status beendet wird, wird, meiner Meinung nach, Vertrauen und Glaubwürdigkeit verspielt."
.
Stellen Sie sich mal vor, im Flugverkehr wäre die Zahl der Toten prozentual genau so hoch wie im Straßenverkehr, würden Sie da noch fliegen? NEIN!
.
Die Parallele zwischen Corona-Toten und Verkehrstoten ist die, dass jeder meint: "Das wird mir nicht passieren!". Es handelt sich um individuelle Hybris, die in der Summe enorma Folgen hat. Richtig ist, dass man sich über Corona-Tote mehr aufregt, als über Verkehrstote. Der "Verkehr" ist eben ein enormer Wirtschafts- und Freiheitsgefühls-Faktor, das lässt man sich GERN was kosten, so zweifelhaft das auch sein mag.

matthias

Da haben sie recht!

Ich verstehe nicht, die dt. Zahlen waren sehr niedrig, aber die Spaßgesellschaft mußte sich ja in aller Welt austoben. Jetzt wird schon wieder wegen der Maßnahmen gejammert, der nächste Jammer kommt im Herbst, dann leben alle wieder am Existenzminimum und schreien nach finanzieller Hilfe vom Staat.
Auf Risikopatienten wird überhaupt keine Rücksicht genommen. Ich bin froh für mein Home Office und als Schwerbehinderter, kann mich keiner zwingen mit den Öffis, da ja auch immer mehr ohne Maske und ohne Konsequenzen gefahren, ins Büro zu fahren.

@ 10:47 von dr.bashir

Die Recherche von Fehlerquoten der vielen PCR-Tests übersteigt derzeit leider mein Zeitpensum. Ich weiß, dass sich einige Kritiker sogar auf Angaben des RKI berufen. Es gab auch mindestens einen Test der Testlabore, bei dem bekannte Proben eingeschickt wurden (nachdenkseiten.de/?p=61836); die Fehlerquote war recht hoch.

Aber so genau brauchen wir es auch nicht: Der wesentliche Punkt ist, dass die PCR-Tests zweistufig ausgelegt sind, aber möglicherweise nur einstufig angewandt werden. Sie sind deshalb zweistufig, weil der erste Test eine hohe Sensitivität haben soll - also ziemlich sicher vorhandene Infektionen finden soll - allerdings unter Inkaufnahme von mehr falsch-positiven Ergebnissen (also einer geringeren Spezifität). Mit dem zweiten Test zusammen, der umgekehrt eine hohe Spezifität aufweist, ist das Gesamtergebnis sehr genau. Ohne unter aller Sau.

Die Labore sind seit Wochen überlastet. Die WHO-Richtlinien lassen für diesen Fall einen Ausweg: Was glauben Sie, was passiert?

Politiker beraten...

... und wer drückt aus dem Hintergrund oder zieht an Fäden.? Ich meine, das sind primär zwei Gruppen: Die Wirtschaft plus Lobbyisten; zweitens parteinahe oder parteiinterne Wahlkampfstrategen. Dagegen ist in unserem System nichts einzuwenden, allerdings sollten Politiker dann öffentlich auch ehrlich sein und nicht so tun, als ginge es ihnen immer nur um die Menschen. Denn gerade jene im unteren Wohlstandsbereich sind nach wie vor die "Angeschmierten" (Kurzarbeiter, Kleingewerbe, Kunstschaffende inkl. "Zulieferer").
_
Und weil ein "Zurück zu Früher" wohl unrealistisch ist, wäre endlich auch eine öffentliche Diskussion nötig mit Überlebens- bzw. Veränderungskonzepten für bestimmte Branchen (Gaststätten, Veranstaltungen, Hotellerie... und deren wirtschaftlich sehr bedeutendes Service- u. Zuliefergewerbe).
_
In dem Kontext erscheint eine politisch angedachte Personenbegrenzung auf 25 für private Feiern (Kontrolle?) eher hilflos.

Covid 19-Fallzahlen in Sachsen-Anhalt

Ich bin im Moment bei meinen Verwandten in Sachsen-Anhalt zu Besuch. Einem der ostdeutschen Bundesländer, welches sich gegen gemeinsame Obergrenzen etc. wehrt. Genau wie Mecklenburg-Vorpommern oder Sachsen oder Thüringen. Brandenburg hat auch wohl auch noch kein Bußgeld bei Maskenverstößen. Schauen Sie beim MDR mal nach den Zahlen. Gestern gab es 120 Infizierte auf die 2,19 Mio Einwohner Sachsen-Anhalts. Es gab bei 2,19 Mio Einwohnern gerade 2 Fälle auf Intensivstation und 1 Beatmung. Da sollte doch jedem klar sagen, daß die derzeitigen Beschränkungen völlig überzogen sind. Das weiß auch die Bevölkerung, die sich an die Maskenpflicht mit Maske unter der Nase nur halbherzig hält. Auch Verkäufer (die offiziell ermahnen sollten) tragen sie oft nur unter der Nase. An vielen Stellen im Grünen wird sich nicht mehr ansatzweise an den Abstand gehalten. Abseits der unter die Nase gezogenen Maske ist alles wie früher. Nur die Politiker verstehen das nicht. Schade.

Die "heilige" Wirtschaft

"Aber im ernst zu nehmenden politischen Spektrum (und da zähle ich diesmal sogar die AfD dazu) kann ich mir keinen vorstellen, der die Wirtschaft abwürgen wollte" @dr.bashir
.
Ja sogar in der Bevölkerung weiß JEDER, dass die "Wirtschaft" das Allerwichtigste ist. Dabei leben wir in einer Überflussgesellschaft, wo tonnenweise Lebensmittel weggeschmissen werden, wo Autos, e-Geräte erneuert werden, obwohl sie noch funktionieren etc..
.
Es gab schon mal - lang ist´s her - die menschliche Gemeinschaft in Notzeiten, wo man sich das, was da war, gemeinsam geteilt hat. Aber diejenigen, die in den letzten Dekaden Milliarden angehäuft haben, die müssen unbedingt wieder die Wirtschaft ankurbeln, sonst geht´s ihnen ja ans Eingemachte. Und denen hilft die jahrzehntelange Gehirnwäsche mit der "heiligen" Wirtschaft, AMEN!Und man kann natürlich nicht auf seinen Liebesurlaub in Bangkok verzichten, logisch!

Langsam reichts

Mal ehrlich wann hört diese intensive Berichterstattung über Covid 19 endlich auf. Es gibt nichts neues zu berichten ausser die Zahlen.... Andere Argumente?
Vielleicht sollte man sich eher damit beschäftigen, wie wir die Folgen der Pandemie angehen...
Wer bezahlt die aufgenommenen Schulden? Wie soll das Geld zusammenkommen?
usw. (die Maßnahmen sind richtig und müssen sein)
Nur sollte man sich wirklich darüber Gedanken machen wie unsere Gesellschaft mit den Folgen umgeht, nicht nur monetär.
Zu den Leugnern und Verschwörungstheoretikern, wahrscheinlich ist ihr Verstand nicht in der Lage zu erfassen das es etwas wichtigeres gibt als sie selbst. Setzt Euch einen Aluhut auf und lutscht am Daumen, aber behindert / bringt nicht die Menschen in Gefahr die die Situation erfasst haben und ernst nehmen.

Am 27. August 2020 um 09:56 von Erst denken

............Prof. Streeck hat gestern Abend bei Frau Meischberger noch betont, dass es gar nichts bringt, die Neuinfektionen zu betrachten........

Leider hört aber auf ihn keiner mehr, bzw. man diskutiert das scheinbar in der Politik noch nicht einmal.

Am 27. August 2020 um 10:12

Am 27. August 2020 um 10:12 von Kessl
Das stimmt nicht!

Man kann sich darüber streiten wann " Mitte oder Ende " März ist, aber die Beschränkungen haben am 19.03. begonnen ( Geburtstag meines Mannes ! ) . Für mich noch Mitte März.
Im Übrigen hatten wir den Höchststand am 06.04. mit 72865 Infizierten.
( Quelle : Worldometer)

Und über den " Großteil der Bevölkerung " streite ich nicht sondern behaupte das Gegenteil. Die meisten haben begriffen das wir es n i c h t nur mit einem " Schnupfen " zu tun haben sondern mit einer ziemlich gefährlichen Krankheit - siehe Langzeitfolgen !
Wäre schön wenn das mehr Menschen beachten würden !

10:30 von pyrex

>> What for? > Dieser Artikel bringt absolut keine neuen Informationen zutage sondern wiederholt allenfalls das was wir seit Tagen und Wochen überall hören und lesen. > - ich habe Verspannungen im Nacken, weil ich seit Monaten im Home Office arbeite... darüber könnte auch mal berichtet werden. <<
_
Grundsätzliche Zustimmung... aber Corona-Beratungen deutscher Spitzenpolitiker sind nun mal 1-A-Meldungen im deutschen Nachrichtenmedium "Tagesschau". Zumal es hier online weiter unten auch wieder Auslandsmeldungen über Trump usw. gibt...
_
Einen Tipp zu Ihren Nackenverspannungen... Wenn die früher im Büro nicht auftraten, sondern erst nun im Homeoffice, könnte eine ergonomische Korrektur Ihres Homeoffice-Arbeitsplatzes eventuell Abholfe schaffen...

@DeHahn, 11:52

Der "Verkehr" ist eben ein enormer Wirtschafts- und Freiheitsgefühls-Faktor, das lässt man sich GERN was kosten, so zweifelhaft das auch sein mag

Man lässt sich offenbar noch so einiges andere GERN etwas kosten. Zum Beispiel die Mittel, sich vermeintliche Privilegien zu "sichern": Dabei ist die „Kohle“ - das Geld - selbst das Problem. Weil es aufgrund nicht wirklich demokratischer Strukturen falsch eingesetzt wird. Nur ein Beispiel: Die Waffenproduktion „unterhält“ ganze Industrien (und sorgt so für jede Menge „Arbeitsplätze“), hat also maßgeblichen Anteil am globalen „Wirtschaftswachstum“.

Am 27. August 2020 um 11:03 von The Corona Postings

Oja :

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Deutschland steigt wieder. Doch für den Bonner Virologen Hendrik Streeck ist dies kein Grund zur Sorge. Im Gespräch mit ntv verrät er, welche Entwicklung man eher im Auge behalten sollte und wie das Land gut durch eine zweite Welle im Herbst kommen könnte.

Den kompletten Bericht findet man bei NTV.

Die Verläufe mögen einen

Die Verläufe mögen einen identischen Verlauf zeigen, nur war der ursprüngliche Ausbruch aus Unwissenheit über dieses neue Virus bedingt, wogegen der jetzige Ausbruch alleine der egoistischen Verhaltensmuster von rückkehrenden Urlaubern zu zurechnen ist, die da meinten ohne Urlaubsfreuden nicht mehr weiterleben zu können. Das dürfen jetzt alle ausbaden. Kriminell sind vor allem die, wegen denen jetzt wieder Schulen, Kindergärten und all die anderen betroffenen Stellen wieder schließen müssen, weil sie, wie in unserer Stadt weder ihre Reisegebiete angaben noch ihre Krankheitssymptome. Da wird es höchste Zeit im Interesse der Allgemeinheit entsprechend durch zu greifen.

10:14 @Bullok

" ... Bei 10.000.000 Infizierten und einer Außentemperatur
im Dezember von mehr als 50 Grad sollten weitere Maßnahmen ..."

Na ich hoffe nicht, dass es im Winter so warm wird.

Oder malen Sie gerade das Bild der Apokalypse

Dann wäre es für Ihr Szenario allerdings zu spät für Maßnahmen.

Am 27. August 2020 um 10:53

Am 27. August 2020 um 10:53 von eibe59
Könnte man mal nicht...

Bitte :
https://www.worldometers.info/coronavirus/

Wenn es Sie wirklich interessiert werden Sie mit der Seite klar kommen .

11:37 von Aufmerksamer_Be...

Wo sehen sie denn hier eine "Panikmache"?

Sie sehen keine Panikmache bei der Corona Berichterstattung?

Das kann ich beim besten willen nicht verstehen!

- Es wird nur in absoluten Zahlen berichtet
Das ist ein Problem welches absichtlich so gemacht wird, da die Zahlen im Verhältniss betrachtet nicht schlimmer sind als bei eine Grippe!

- Der PCR "Test" ist nicht zuverlässig.
dieses wird aber nicht klargestellet sondern auch noch angestritten.

- Es wird über Infizierte berichtet nicht über Kranke
Lange nicht jeder der PCR Positiv ist wird Krank.
Was bedeutet das diese Personen entweder Immun waren (Kreuzimmunität) oder der PCR ein Falschen ergebniss gelifert hat.

Das alleine diese drei Punkte nicht klargestellt werden ist Panikmache und nichts anderes.

@Jay46 "Lüge" - Tatsächlich?

Sie verweisen auf den Tagesbericht des RKI vom 26.8.2020. Dort ist jedoch eine Zunahme der bestätigten Fälle um 1.576 gegenüber dem Vortag dokumentiert. Die aktuelle Einordnung, nach der "(d)er in den vergangenen Wochen berichtete Zuwachs in den übermittelten Fallzahlen (...) in vielen Bundesländern zu beobachten (ist) und (...) weiter zu(nimmt)", ist mit einer Reihe von Grafiken belegt. Das RKI formuliert: "Die Zahl der täglich neu übermittelten Fälle ist seit der Kalenderwoche 30 angestiegen. Diese Entwicklung ist sehr beunruhigend und nimmt an Dynamik zu." Dass es keinen Anstieg der Infektionen gebe, sagt das RKI an keiner Stelle.

12:04 von Zwicke

>> ... und wer drückt aus dem Hintergrund oder zieht an Fäden.?
.....zweitens parteinahe oder parteiinterne Wahlkampfstrategen.<<

Das ist Unsinn. In nächster Zeit sind weder Landtags- noch Bundestagswahlen.
Oder wollten Sie einfach eine weitere Verschwörungstheorie in den Raum stellen?

Das Problem ist völlig

Das Problem ist völlig falsche Testung.
Jeden einzeln. Was für ein Unsinn. Es gibt Möglichkeiten 100 Leute mit 21 Tests zu testen.
Im besten Fall, ist man sogar mit einem Test fertig.

Re : Cantona !

Ich finde auch, dass immer zu viel Wirbel um diese Zahlen veranstaltet wird. Sicher die Zahlen sind etwas nach oben gegangen, aber deshalb alles gleich wieder fast auf Null zu fahren, ist schon etwas arg übertrieben.
Was wieder einkehren sollte, wäre mehr Vernunft, Verantwortung, dass die Menschen sich an die Regeln halten, halt die blöden Masken tragen,auch wenn es nicht so schick ist, und zusätzlich Politiker, die endlich mal an einem Strang ziehen, und nicht jeder seine eigene Suppe kocht.
Und es sollte auch mal Frau Merkel aus ihrer Angstneurose raus kommen und der Realität ins Gesicht schauen, sich nicht hinter einem Sessel verstecken, und so tun als wüsste sie alles besser !!!
Warum glaubt man nicht wirklich den Wissenschaftlern, und übertreibt maßlos in der Politik !

Wird Zeit, daß Corona als

Wird Zeit, daß Corona als normales Lebensrisiko betrachtet wird.
An der jährlichen Wintervirusgrippe sind in Dtl. mehr als 20000 Menschen gestorben.
Wieviel an Corona?
Jedenfalls kein Vergleich zu den Verkehrstoten.
In MV ertrinken mehr Menschen bei Badeunfällen als an Corona sterben.
Außerdem werden Vorerkrankungen, fehlende OPs und Altersterbende bei Corona-Befund nicht korrekt beziffert.

12:04 von DeHahn

>>Und denen hilft die jahrzehntelange Gehirnwäsche mit der "heiligen" Wirtschaft, AMEN!<<

Die meisten Menschen benötigen einen Arbeitsplatz. Davon soll es außerhalb der "heiligen" Wirtschaft nicht allzu viele geben.

Re : Boxtrolls !

Ja ja, die Querdenker- 711, eine in sich besondere Truppe, die auf irgend welchen Sonderwegen unterwegs sind, und ihre ach so große Freiheit in Gefahr sehen und den ganzen Trubel um den Virus entweder nicht verstehen oder nicht verstehen wollen, weil sie an irgend einen anderen Mist glauben.
Das ist ihnen ja freigestellt, dazu müssen sie aber nicht zu einer großen Demo zusammen kommen, sich gegen jegliche Regeln stellen, und so tun, als seien sie gerade dem Kindergarten entflohen. Und sie sollten endlich erkennen, dass sie die "reine Wahrheit" nicht erfunden und nicht gepachtet haben.
All die Querdenker können ja mal für ein Jahr nach China umsiedeln und dort zu Protesten aufrufen und Demos veranstalten, dann werden sie ganz schnell erkennen, wie gut es ihnen hier in D ging und wie viel Freiheit sie hier haben, und jeden Mist verbreiten können, und damit andere oft gefährden !!

Weil...

"Mehr Tests fördern tendenziell auch mehr Infektionen zu Tage. Wie hoch dieser Effekt des Mehrtestens ist, lässt sich nicht exakt bestimmen."

Warum eigentlich nicht?

Weil das Virus jetzt breiter in der Bevölkerung verteilt ist. Am Anfang konnte man die einzelnen Infektionswege noch relativ gut nachvollziehen und Risikokontakte bestimmen. D.h. die Tests wurden viel gezielter eingesetzt, auch weil die Kapazitäten knapper waren.

Auch nur eine Theorie, aber es gibt eben immer viele Einflussgrößen.

Klare Perspektiven...

Ich möchte hier mal eine "Lanze brechen" für die weiter oben von einem User als "erlebnisorientierte Partygeneration" bezeichneten Mitbürger. Sind das nicht jene, von denen man immer sagt, sie seien die Zukunft.? Und von denen man, wie bei früheren jungen Generationen, die nötige Tatkraft erwartet.? Und sind das nicht auch jene, denen man öfter süffisant vorhält, sie glotzen mental vereinsamt nur aufs Smartphone.?...und die man nun aktuell dafür kritisiert, daß sie eben doch in größeren Gruppen und direkt kommunizierend zusammenkommen... mal zu belanglosen Partys, oder auch zu gesellschaftspolitischen Demos...
_
Das mag gewöhnungsbedürftig sein, wie damals für unsere Eltern (und Politiker) unser vermeintliches "Hippietum" mit Anti-AKW- , Umweltschutz- u. Friedensdemos... was heute zum politisch etablierten Zeitgeist gehört.
_
Ein gesellschaftlicher Lernprozeß wäre, der heutigen Jugend wieder klare Perspektiven zu geben...

Das stimmt doch

@10:12 Kessl
7 Tage Durchschnitt der täglichen Neuinfektionen:
23.3. =3112
steigend bis
3.4. = 5989
danach fallend
Tiefpunkt 15.6. =225

Corona-Tote sind wir nur nicht gewohnt

"Richtig ist, dass man sich über Corona-Tote mehr aufregt, als über Verkehrstote. Der "Verkehr" ist eben ein enormer Wirtschafts- und Freiheitsgefühls-Faktor, das lässt man sich GERN was kosten, so zweifelhaft das auch sein mag." Der erste Satz stimmt. Aber aus anderem Grund. An Verkehrstote haben wir uns über viele Jahre gewohnt, auch an z.B. Tote durch multiresistente Krankenhauskeime (googeln Sie einmal nach, wie viele das jedes Jahr sind). Corona-Tote sind neu, und insofern sind sie beunruhigender. Der Begriff der "Übersterblichkeit" spricht Bände - ich würde ihn übrigens als Unwort des Jahres 2020 vorschlagen. Die normale Sterblichkeit ist auch nicht in Stein gemeißelt. Maßnahmen z.B. gegen die Krankenhaus-Keime könnten eine etwas teurere Quarantäne sein (z.B. in Holland mit Erfolg praktiziert) oder die (hier aus "wissenschaftlichen" Gründen abgelehnte) Behandlung mit Bakteriophagen, wie in Russland. Mit viel weniger Aufwand könnte man viele Leben retten. Will man?

12:07 von Denker71

>>Langsam reichts
Mal ehrlich wann hört diese intensive Berichterstattung über Covid 19 endlich auf.<<

Glauben Sie wirklich wenn über den Virus nicht mehr berichtet wird schmollt der, und verschwindet wieder.
Falls ja, sollten Sie Ihren Nick überdenken.

@ 10:47 von dr.bashir

Aber wenn das RKI für letzte Woche eine Rate von 0,8% positiver Tests angibt, dann kann nach dem von Ihnen bemühten Adam Riese die "Falsch-positiv-Rate" höchstens 0,8% sein;

Das ist auch glaube ich so.

Das Problem ist, dass es kaum Angaben über die Spezifität der Tests gibt, es heißt immer nur "Die Verlässlichkeit ist sehr hoch."

Aber was heißt "hohe Verlässlichkeit"? Ist 99% verlässlich, oder 99,9%, oder 99,99%? Bei 99%er Spezifität passiert natürlich genau der Effekt, den Sie beschreiben: Man kann bei der aktuellen Positivenrate von knapp 1% die echten Fälle und die "false positives" überhaupt nicht auseinanderhalten. Anders gesagt: Hätte man eine komplett coronafreie Bevölkerung, dann würde man die gleichen Zahlen haben.

Dazu kommt noch, dass (wie ich vermute) die Spezifität stark vom Test abhängt. Ist der Schnelltest auf der Autobahn genauso verlässlich wie der beim Hausarzt? Keine Ahnung, aber ich vermute eher nicht.

27. August 2020 um 09:55 von Cantona - Ruhiger August

Oberflächlich betrachtet ist das nicht falsch was Sie schreiben.
Aber die rd. 30 Mio Menschen mit erhöhtem Risiko sind seit ca. März diesen Jahres in "Quarantäne", d. h. sie meiden alle Arten der Infektionsrisiken und sitzen nur noch zu Hause. Sie tragen die höchste Last bei der Pandemie, denn sie sollten auch wegen ihrer Krankheiten zu Untersuchungen oder in Behandlungen gehen können und können das aber nicht.
Wenn diese Menschen das alles nicht täten, dann würden die Krankenhäuser sehr schnell voll werden und wären mit der Vielzahl an schweren Fällen auch überlastet.

Umgang mit den Erkenntnissen

Leider habe ich noch eines vergessen, wie wird die Wirtschaft, Politik und Gesellschaft mit den Erkenntnissen aus der Pandemie umgehen?
Schnelles Internet: Wenn die Eltern im Homeoffice sind, die Kinder (eventuell) im virtuellen Klassenzimmer sind, reichen keine 50Mbit, da müssen 100Mbit her.
Schulen: Kaum eine Schule ist in der Lage einen virtuellen Klassenraum bereitzustellen.
Abhängikeit der Wirtschaft vom Ausland (China), vielleicht müsste wieder mehr im Land hergestellt werden.
Krankenhäuser: Darf es eine Gewinnmaximierung im Gesundheitssystem geben?

Dies sind alles viel wichtigere Fragen, als die dauernde Berichterstattung über Covid 19

Zahlenspiele - dennoch Vorsichtig und Umsichtig bleiben!!

Im Deutschlandfunk kam vor gerade mal 2 Tagen ein Kommentar (in der Sendung nach 19 Uhr), wo der Redakteur korrekter weise darauf hinwies, dass sich die Testzahlen inzwischen mehr als verzehnfahc haben. Alles muss man also nicht absolut, sondern relativ sehen! ANzahl der Tests pro Tag zu positiv getesteten Personen. Rechnet man, die Daten von statsista.com zugrunde gelegt, für die letzten Wochen über drei Monate rückliegend die Positiven Personen im Verhältnis zu den gemeldeten Testzahlen ins Verhältnis, ergibt sich, dass wir zwischen 0,8 und minimal über 1% bei der Quote der Positiv auf COrona getesteten liegen. Eine steigende Fallzahl ist also relativ nicht zu sehen. Nur eben sind die Tests stark ausgeweitet, das ist auch gut! Dass angeblich viele Jüngere erkranken, stimmt so auch nicht, denn aktuell werden viele Reisenden die zurück kehren, getestet. Die Anzahl der Jüngeren ist bei diesen überproportional hoch. Damit werden also nicht Jüngere öfter krank, sondern öfter getestet.

27. August 2020 um 09:56 von Erst denken - Gibt’s was Neues?

Es gibt nur deshalb keine hohen Infektionszahlen mit schweren Fällen, weil die 30 Mio Menschen der Risikogruppe alle brav zu Hause sitzen und die Pandemie also "aussitzen" müssen.

Wenn diese Menschen das nicht täten, würden die Krankenhäuser schnell voll werden und wären mit einer Vielzahl an schweren Fällen auch überlastet.

Man scheint das offenbar zu vergessen, dass wir rd. 30 Mio Menschen haben, die Null Spass und Freizeitvergnügen mehr haben dürfen und das auch hauptsächlich deshalb, weil viele der jüngeren Bürger dafür sorgen, dass die Infektionen bloß nicht zurück gehen.

@10:18 von marvin

"PCR-Tests haben eine nicht zu vernachlässigende Fehlerrate […] in einer Größenordnung von etwa einem Prozent."

Ich finde es erstaunlich, wie solche Falschbehauptungen immer noch weiterverbreitet werden. Nach mehreren Wochen mit zusammen über einer Million Tests in Deutschland, in der die gesamte Positivenrate bei rund 0,6% lag, dürfte doch jedem klar sein, dass diese Aussage nicht mehr haltbar ist. Mehr als alle Tests können nicht falsch sein, genauso wie eine Wahlbeteiligung nicht bei 180% liegen kann.

Wer sich ein bisschen genauer informiert, findet auch heraus, dass die Falsch-Positiv-Rate tatsächlich noch weit unter diesen 0,6% liegt.

Am 27. August 2020 um 12:53

Am 27. August 2020 um 12:53 von Margitt.
27. August 2020 um 09:55 von Cantona - Ruhiger August

Danke das das mal jemand " ausspricht ", mein Mann und ich gehören zu dieser Gruppe und außer 1x die Woche einkaufen verkneife ich mir alles. Mein Mann kann ohnehin nicht mehr raus. Unser Leben spielt sich zwischen Haus und Garten ab.
Und wenn wir unseren Sohn nicht hätten wären wir echt " arm dran ". Meine Mutter ist 83 und ich habe sie seit Beginn der Pandemie einmal gesehen : - (

Sehr trefflich

12:47 von heutemalich

Verfolge das Thema sehr intensiv,
und finde, dass ihre Sichtweise es genau trifft.

Glückwunsch für die gute Formulierung.

Dieser TS Artikel nur mal am Rande.

https://www.tagesschau.de/inland/infektionen-101.html

Am 27. August 2020 um 12:22

Am 27. August 2020 um 12:22 von Köbes4711
Am 27. August 2020 um 11:03 von The Corona Postings

Für mich ist das Problem aber nicht aus der Welt. Denn wenn die Intensivstationen voll werden ist es möglicher Weise zu spät um angemessen zu reagieren.
Auch geht Prof. Streek davon aus das die Menschen im Land die Regeln einhalten - dagegen spricht aber m.M. beinahe jeder Post hier.

Ständige Wiederholung überflüssig

Das hier ist ein Meinungsforum - kein Faktencheck. Deshalb soll jeder seine Meinung abgeben, egal wie die nun aussieht. Aber endlose Wiederholungen machen nicht mal mehr einen statistischen Sinn (weil man wiederholte Autorenschaft nicht ausschließen kann). Zahl der positiv Getesteten und Zahl der Tests :
1. alles bekannt ! das RKI veröffentlicht jeden Mittwoch diese Zahlen.
2. natürlich besteht ein Zusammenhang zwischen diesen beiden Werten - aber kein eindeutiger! Deshalb sind alle daraus gezogenen Schlußfolgerungen ("mehr Tests, also mehr positive Befunde") ebenso wenig eindeutig und daher unbrauchbar. Das ginge nur, wenn man immer im selben Testgebiet bleibt. Das ist nicht so und die Testgebiete sind coronamäßig sehr inhomogen - und das mit steigender Tendenz wegen der vielen freiwilligen Testmöglichkeiten.

@12:58 von Paddy B.

Wer sich ein bisschen genauer informiert, findet auch heraus, dass die Falsch-Positiv-Rate tatsächlich noch weit unter diesen 0,6% liegt.

Aber wo liegt sie denn jetzt genau?

Bei extrem niedrigen Positivraten wie im Moment ist das ja eine ganz wesentliche Information, die unbedingt mit angegeben werden muss.

Gut das wir haben was wir haben!

Ich denke auch etwas mehr Gelassenheit und Vertrauen würde den Medien, dem RKI und gewissen Politikern gut zu Gesicht stehen. Fast schon erstaunlich finde ich Herrn Spahn, wie er auf die Angriffe(NRW) letztens in der Öffentlichkeit reagiert hat, super so einer könnte Kanzler. Was machen die Anderen? Treiben aus Wahlpolitischen Wünschen jeden Tag eine neue Sau durchs Dorf. SCHADE.

Ja es braucht mehr Geld und Personal, aber die die da sind haben glaube ich uns allen gut geholfen.

Ich persönlich finde die Zahlen nicht ansatzweise zu hoch.

Sei gelassen, Sei Wachsam und Schlau dann wird und ist bis jetzt auch alles / vieles gut.

@12:27 von Tremiro

>> Das ist Unsinn. In nächster Zeit sind weder Landtags- noch Bundestagswahlen.
Oder wollten Sie einfach eine weitere Verschwörungstheorie in den Raum stellen? <<
_
Pardon werte/r User/in... Ihre Replik ist blanker Unsinn. Freilich stehen nicht unmittelbar LT- oder BT-Wahlen an, doch Polit- u. Parteistrategen denken und agieren langfristiger... und im kommenden Jahr gibts LT-Wahlen UND eine BT-Wahl... Ist alles real - wo Sie dabei eine Verschwörungstheorie erkennen, erschließt sich mir nicht. Es sei denn, Sie verwechseln das aus persönlichen Gründen mit politisxchen Realitäten...

@Paddy P

@Wielstadt: Ich habe die Information, dass der Minimalwert der wöchentlichen Positivenrate bei 0,67% lag, das passt nicht mit einem 0,6% Wert über alle Tests zusammen zusammen - können sie ihre Quelle nennen?

Wie sind die überraschend konstanten Raten von um die 0.9 Prozent bei sehr geringer Varianz dann zu erklären? Das Geschehen rund um das Virus müsste man doch als dynamisch annehmen, wie kommt es zu diesen ziemlich konstanten Werten, jetzt schon seit mehreren Wochen?

Am 27. August 2020 um 13:57 von ich1961

............Auch geht Prof. Streek davon aus das die Menschen im Land die Regeln einhalten - dagegen spricht aber m.M. beinahe jeder Post hier.............

Davon geht man natürlich aus. Ich sehe keinen großen Unterschied zu Mai, Juni, Juli. Die meisten halten sich dran, einige wenige nicht. Ob jeder der hier schreibt, das er sich nicht an die Regeln hält, das im realen Leben wirklich so macht, weiß man auch nicht.

Augen auf bitte

heute ist Donnerstag und es gibt neue RKI-Zahlen. Die Quote der pos. Getesteten pro 100 Tests ist auf 0.88 gesunken. Und dass, obwohl jetzt mehr bei den ach so gefährlichen Urlaubern getestet wurde.

Die ach so schlechten Tests ...

...Man, ich kann es nicht mehr lesen.

Bewertung ausgewählter Tests
03. Juli 2020
"https://www.finddx.org/covid-19/sarscov2-eval-molecular/molecular-eval-results/"

Bei Spezifität von 100% gibt es
gar keine (!) falsch-positiven Ergebnisse.

Das RKI oder Prof. Drosten oder ... haben NIE behauptet, dass es keine symptomlosen Infizierte gibt.
Das und die lange Inkubationszeit sind eben das "Gefährliche", weil ein Symptomloser irgendwann jemanden anstecken kann, der dann schwer erkrankt.

Wenn jemand positiv getestet wurde und derjenige keine Beschwerden hat, kann man den Test auch kurzfristig wiederholen.

Ja, schade, dass Labore ihre Negativtests nicht melden, um das Bild zu vervollständigen.

Gruß
Leipzigerin59

Schließung der Kommentarfunktion

Sehr geehrte User,

die Meldung wurde bereits sehr stark diskutiert. Alle wesentlichen Argumente sind genannt. Entscheidende neue Aspekte, die einer konstruktiven Diskussion förderlich wären, sind nicht mehr hinzugekommen. Deshalb haben wir, beschlossen die Kommentarfunktion zu schließen.

Die Moderation

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