Kommentare

Vorsorge

Wenn Brände in einer Region in jedem Jahr wüten, wäre es da nicht mal angebracht in den Wintermonaten Vorsorge zu treffen um den Feuerwehrmännern die Arbeit zu erleichtern, indem man die Infrastruktur zum Löschen verbessert. Das heißt eventuell Brandschneisen anlegen, die Wasserversorgung an vielen Stellen zu verbessern usw.usw. Das kostet natürlich Geld das der Staat anscheinend nicht hat. Und vielen Steuersenkungen der Republikaner sind hier nicht zielführend. Die Feuerwehrmänner in den betroffenen Regionen sind nicht zu beneiden, auch wenn die manchmal über sich hinauswachsen.

Jedes Jahr, das

Jedes Jahr, das Gleiche.
Anstatt Milliarden ins sinnlose Militör, für hirnlose Angriffskriege, zu stecken, würden die Anis besser mal ihre Infrastruktur auf Vordermann bringen. Zb mit jeder Menge Löschteiche im Wald.

Dürre

"Es war hier die vergangenen Tage extrem heiß, mit einer sehr niedrigen Luftfeuchte selbst in den Nächten und das hat die Feuer in vielen Gebieten sehr aggressiv anwachsen lassen."
Es ist zuerst die Dürre, nicht die Hitze.

Sowas passiert wenn der Präsident auf die Natur pfeift

Diese Brände sind die Quittung für die katastrophale Umweltpolitik die die USA in den letzten 4 Jahren fahren. Donald Trump pfeift auf die Umwelt. Außerdem findet es ja auch in Kalifornien statt. Einen Staat den er auf den Tod nicht ausstehen kann. Ich wünsche den Kaliforniern die betroffen sind viel Kraft und viel Kraft auch an die Feuerwehrmänner die Schwerstarbeit betreiben müssen!

Mehr Geld verdienen hat Priorität 1

Sie könnten vieles zur Prävention gegen Schäden und Unglücke tun, denn das Land ist sehr reich. Die verheerenden Brände, die gewaltigen Sturmschäden, die häufigen Ausfälle der Stromversorgung, die leeren Lagerhallen, in denen Masken gegen Pandemien lagern sollten, das alles zeigt, dass es offenbar am Willen zur Prävention fehlt.

Doch wenn die USA die Steuern senken und zugleich den Militäretat erhöhen, dann bleibt für die staatliche Daseinsvorsorge immer weniger übrig.

Daseinsvorsorge spielt in der politisch bestimmenden Oberschicht und der gehobenen Mittelschicht der USA keine bedeutende Rolle. In der Werterangordnung der amerikanischen Gesellschaft gilt seit jeher "Money First". Fast jeder sieht sich - voller Selbstbewusstsein - allein als seines Glückes Schmied. Wer nicht nach oben kommt, ist eben ein Versager und hat kein besseres Schicksal verdient - die Kernidee des Neoliberalismus.

Immerhin liegen sie im "Weltglücksbericht" von 2019 auf Rang 19, also deutlich vor Russland.

Buschwerk und Wälder

Das Buschwerk und die Wälder Kaliforniens sind das Problem, vieleicht sollt man dort nicht Wohnen mitten darin mit der Extrem Großen Waldbrandgefahr

Brasiliens Abholzungspolitik erzeugt die Dürre !

Für mich ist das alles ein Ergebnis von Brasiliens Abholzungspolitik.

Die Weltgemeinschaft sollte Brasilien unbedingt unter Kontrolle bringen !!
Wenn es nicht schon zu spät ist.

Weltpolizei?

Unglaublich, seit Jahrzehnten spielen die USA Weltpolizei, schreiben vor, erpressen, diktieren, ... und dann schaffen sie es wirklich nicht, ein seit Jahren bekanntes (Umwelt-) Problem nachhaltig zu bewältigen?

Mögen die betroffenen Menschen unbeschadet davon kommen!

In diesem Sinne,
Francis Fortune

Zur Information:

Das "Death Valley", wo die höchsten Temperaturen auf diesem Planeten gemessen werden, liegt in Kalifornien.
Die Vorschläge zur Vorsorge gegen Waldbrände, die man hier so liest, scheinen eher von deutschen Verhältnissen auszugehen.

@oneiros - Es ist zuerst die Dürre, nicht die Hitze

Wie will man denn das dürre Zeug
aus den vielen Nationalsparks entfernen ?
Damit man Gelder aus dem Katastrophen Fond bekommt
wenn Blitze diese endzünden.

@ Bender Rodriguez, um 09:09

“...jede Menge Löschteiche im Wald.“

Zwei Denkfehler:

“der Wald“ ist kein Areal, das man so an einem Tag durchwandern könnte. Das sind riesige bewaldete Gebiete.
Da gibt es keine Wanderwege, geschweige für LKW befahrbare Wege.

Wer befüllt bei derartigen langen und heißen Trockenperioden diese vielen Teiche?

Dürren sind dort anhand von

Baumringen schon seit über 1000 Jahren belegt. Und die Verheißungen dort zu siedeln fiel just in eine der wenigen Naßzeiten. Jetzt kommt obendrein der Klimawandel hinzu.

um 09:45 von Wolfgang E S

Zitat:" Wer nicht nach oben kommt, ist eben ein Versager und hat kein besseres Schicksal verdient - die Kernidee des Neoliberalismus."
Ja, Und die Kernidee einer entmenschlichten Welt. :-(

Die USA können jeden Punkt der Erde bombardieren. Aber sie haben kein hinreichend schlagkräftigen Luft-Löscheinheiten. "America First" sollte doch heißen, daß man zuerst in der Lage ist, amerikanisches Leben, amerikanischen Besitz zu schützen, bevor man sich immer mehr in die Lage versetzt, ausländisches Leben auszulöschen und andere Leute Besitz anzuzünden.
Eine verquere Welt.
Und: Ich bin alles andere als Pazifist.
Aber "Patriotismus" hat für mich zuerst was mit "Schützen, Erhalten, Aufbauen, Pflegen" zu tun, nicht mit "anderen schaden" oder "andere schlechtmachen".
Und die Waldbrände sind ein Feind direkt vor der Haustüre der Bürger.
Grotesk, die im Stich zu lassen, die man zu lieben vorgibt. Und das gilt für viele Staaten dieser Welt. Aber besonders im "Land der unbegrenzten Möglichkeiten".

@ oneiros, um 09:13

“Es ist zuerst die Dürre, dann die Hitze.“

Und Sie sind sicher, dass das nicht umgekehrt ist?

Als untrügliche Faktenbasis

für eine saubere Risikoanalyse erweisen sich die Versicherungsprämien immer als sehr zuverlässig. Wer sich z.B. gegen AtomkraftSchäden versichern möchte erkennt, das Restsiko ist das Risiko, das einem den Rest gibt.

09:56, MichlPaul

>>Das Buschwerk und die Wälder Kaliforniens sind das Problem, vieleicht sollt man dort nicht Wohnen mitten darin mit der Extrem Großen Waldbrandgefahr<<

Dann wäre ganz Kalifornien unbewohnbar.

Ich bin mir ziemlich sicher, daß Sie noch nie da waren. Es sieht da ähnlich aus wie am Mittelmeer. Das Klima ist auch durchaus vergleichbar. Weite Teile des Staates sind parkähnlich. Also locker mit Bäumen bestanden. Sehr viel Eukalyptus, der ursprünglich aus Australien stammt und angefüllt mit ätherischen Ölen ist. Die brennen sehr leicht.

10:27, spax-plywood

>>Baumringen schon seit über 1000 Jahren belegt. Und die Verheißungen dort zu siedeln fiel just in eine der wenigen Naßzeiten. Jetzt kommt obendrein der Klimawandel hinzu.<<

Die einheimischen kalifornischen Baumarten sind an die Dürren angepasst. Als ich zum ersten Mal dort war, fiel mir eine Rosskastanie, "Buckeye Tree", auf, die wunderschön blühte, im April. Im Mai war sie blattlos. Ich unterhielt mich mit der Dame, in deren Garten sie wuchs. Sie meinte, das mache der Baum immer dann, wenn es nicht regne. Sonst wäre er den ganzen Sommer grün. Wovon ich mich in einem anderen, nicht so trockenen Jahr selbst überzeugen konnte.

"Americas thirst" wird

"Americas thirst" wird zunehmend das Thema sein: ein Präsident, der den Klimawandel leugnet und aus dem internationalen Bündnis gegen die Klimazerstörung und für globalisierte Klimapolitik aussteigt, ist zentral mitverantwortlich für die Folgen dieser Klimazerstörung, die aufgrund austrocknender Böden und veränderter Wetterphänomene mit zunehmenden verheerenden Waldbränden, einer Versteppung von Böden und langfristig wohl auch mit Problemen bei der Trinkwasserversorgung immer bedrohlicher wird.
Mensch wie Natur dürsten nach einem neuen US-Präsidenten, der die politischen Notwendigkeiten der längst in Gang befindlichen menschenverursachten Klimakatastrophe endlich ernst nimmt und priorisiert.

Kalifornien ist in Wahrheit ein riesiger..

.. Wüstenstaat, der nur mittels wirklich gigantischer Wasserbauprojekte und Begrünungsmassnahmen erst künstlich für den Menschen bewohnbar gemacht worden ist!

Und in in Wahrheit staubtrockenen Wüsten oder Halbwüsten brennt die Vegation nun einmal besonders gut!

Und das war auch NIEMALS anders!

Risiko bekannt

Jeder welcher dort wohnt, dem muß das Risiko bekannt sein.
Thomas Gottschalks Anwesen in den Bergen Malibus in Kalifornien ist auch abgebrannt.
Für jeden Hausbesitzer ist es mit Sicherheit eine wirkliche Katastrophe wenn sein Haus abbrennt, kann auch bei uns passieren,mein Bedauern an Alle darüber.

@andererseits 10.46

"Mensch wie Natur dürsten nach einem neuen US-Präsidenten" usw.
Ja, schrecklich, dass es seit Trump in Kalifornien so heiß und trocken ist, das ist völlig neu! Und warum es "Death Valley" heißt? War doch unter Obama noch alles so schön grün ?;-)

10:39 von fathaland slim

«Sehr viel Eukalyptus, der ursprünglich aus Australien stammt und angefüllt mit ätherischen Ölen ist. Die brennen sehr leicht.»

Brachte wer die Eukalyptus-Bäume wegen kommerzieller Gründe nach Kalifornien (Holz, Ätherische Öle) ? Oder in 1. Linie, weil sie schon aus weiter Entfernung so gut riechen?

Sind die in Kalifornien über die ganze Landschaft verteilt?
Oder stehen sie eher eng aneinander in Plantagen wie in Portugal?

Mandelanbau

Wenn man jetzt bedenkt, dass in Kalifornien auch Mandeln angebaut werden, die extra viel Wasser benötigen, dann merkt man, es muss auch politisch dort etwas passieren. Es passt so manches nicht zusammen im Sonnenstaat.

Respekt

Meinen Respekt den amerikanischen Feuerwehrleuten, die sich einer solchen Bedrohung entgegenstellen.
Ich wünsche Ihnen viel Erfolg und das sie gesund heimkehren.

08:29 von Edward XVII

Das mit dem Wasser ist ein Thema welches (auch dort) der Winter nicht zu lösen vermag.

@ 10:57 von Frank von Bröckel

Was Sie schreiben, stimmt für den Wahnsinnsmoloch Las Vegas (Bundesstaat Nevada), für das gesamte Kalifornien als Land mit Jahrhunderte alten riesigen Waldflächen ist es leider kompletter Unsinn, was Sie schreiben: es gibt immer schon neben Wüstengegenden große Landesteile, die durch fruchtbares Ackerland und dichte Waldfläche geprägt sind.

10:07 von Charlys Vater

Ja, *auch* Brasilien aber nicht nur. Wir sitzen alle leider im selben Boot, und dass Staaten unschuldig an der Entwicklung sind kommt nur selten vor. Die einen holzen Wald ab, die anderen leisten sich viel Verkehr oder emissionsstarke Industrie, wieder andere verlagern die Produktion in die Ferne und verschieben das Problem von der eigenen Haustür weg.

@all

An alle ,die hier sagen wie man es zu machen hat.
So einfach ist das dort nicht...testen sie in ihre FFw ein oder bewerben sie sich bei einer Berufs-oder Werkfeuerwehr.
Wenn sie ihre ersten kleinen Feuer gelöscht haben z.Bsp brennende Strohdiemen,dann haben sie eine kleine Ahnung was die US Feuerwehr gerade zu tun hat

@ Magfrad...Trump ist Schuld ?

Was einigen geschätzten Mitforisten mal in Erinnerung zu rufen sei. Die Vegetation im betroffenen Kalifornien hat sich seit hunderttausenden von Jahren an diese immer wiederkehrenden Brände angepasst. Eine der Faszinierenden und ältesten Baumarten Weltweit, der Riesenmammutbaum ist bei seiner Fortpflanzung sogar auf diese Brände angewiesen, denn nur wenn der Wald brennt öffnen sich seine Samenkapseln. Man(n) sollte mal überlegen wieviel Millionen von Waldbränden es geben muss damit eine Flora ihre Fortpflanzung davon abhängig macht.
Es ist wie bei so vielen Dingen auf dieser Welt, der Mensch hat sich in Habitaten niedergelassen in denen er einfach nichts verloren hat...

11:14, Eu-Schreck

>>Wenn man jetzt bedenkt, dass in Kalifornien auch Mandeln angebaut werden, die extra viel Wasser benötigen, dann merkt man, es muss auch politisch dort etwas passieren. Es passt so manches nicht zusammen im Sonnenstaat.<<

Kalifornien ist das größte Mandelanbaugebiet der Welt.

Die Plantagen sind im so genannten Central Valley. Lodi, Stockton, Fresno. Das wird vom San Joaquin River durchflossen, der aus den Rockys kommt und ist keine Gegend, in der es viele Brände gibt.

11:33, Rütlischwur

>> Eine der Faszinierenden und ältesten Baumarten Weltweit, der Riesenmammutbaum ist bei seiner Fortpflanzung sogar auf diese Brände angewiesen, denn nur wenn der Wald brennt öffnen sich seine Samenkapseln.<<

Das verwechseln Sie mit einigen dort wachsenden Kiefernarten.

Mammutbäume haben übrigens, genau wie die Kiefern, keine Samenkapseln, sondern Zapfen. So wie Fichten oder Tannen.

@ 11:12 von deutlich

Sie halten angesichts der Leugnung der menschenverursachten Klimakatastrophe durch Trump, seiner dilettantischen Unkenntnis zur Brandbekämpfung (tinyurl.com/y32br4bm) schräge Scherze über Death Valley für angemessen?
Nicht mein Stil.

11:04 von MichlPaul

«Jeder welcher dort wohnt, dem muß das Risiko bekannt sein.»

40 Millionen der 330 Millionen US-Amerikaner leben in Kalifornien. Die San-Andreas-Verwerfung mit der Erdbebengefahr ist dort zusätzlich auch noch.

Dennoch scheint Kalifornien viel an Attraktivität für Ansiedlung dort, und für Touristen zu haben. Hätte es im Jahr 2005 nicht den Hurricane "Katrina" gegeben. Wären auch wir in Kalifornien als Reiseziel gewesen. Im Anschluss an New Orleans, The Bayous, und den Mississippi.

In den USA sind viele Regionen, die immer wieder von verschiedenen Naturkatastrophen bedroht sind. Brände, Hurricanes, Tornados, potentiell Erdbeben.

Und wenn all dies schläft. Dann fliegt der der halbe Vulkan Mount St. Helens in die Luft. Irgendwo in den USA müssen 330 Millionen Menschen ja wohnen.

Ökologische "Pandemie"

"Schlechte Wetterprognose für Kalifornien - Brände an vielen Stellen außer Kontrolle"

Nicht nur in Kalifornien: daserste.de/information/politik-weltgeschehen/weltspiegel/videos/brasilien-braende-amazonas-video-100.html

Kleiner Blick auf die Karte?

Wenn man hier so liest, könnte man glauben, manche Leute haben sich noch nie eine Landkarte von Kalifornien angeschaut, geschweige denn, wären mal da gewesen.

In dem Artikel steht "Nordkalifornien". Dazu gehören weder das Death Valley noch Malibu und Las Vegas gehört überhaupt nicht zu Kalifornien. In den genannten Orten ist von Natur aus Wüste oder nur wenig Vegetation, sicher kein Wald. Wer erinnert sich nicht an "It never rains in southern california"? Dort können nur deswegen so viele Menschen leben, weil Wasser über weite Strecken dorthin transportiert wird. Und dann wird dort dann noch hochgradig verschwenderisch damit umgegangen (z.B. Anbau von Citrusfrüchen und anderen wasserintensiven Kulturen).

Im Norden gibt es große Waldgebiete (z.B. Yosemite) und diese Wälder sind nur schwer mit deutschen Forsten zu vergleichen. Alles ist viel weitläufiger, wilder und weniger zugänglich. Also Vorschläge mit der "deutschen Brille" auf den Nase sind nur begrenzt hilfreich.

@Rütlischwur - Ihre Fakten verwirren doch nur.

11:33 von Rütlischwur:
"Man(n) sollte mal überlegen wieviel Millionen von Waldbränden es geben muss damit eine Flora ihre Fortpflanzung davon abhängig macht."
> Solche biologischen Fakten verwirren nur, wenn das Weltbild bereits mit klaren Schuldzuweisungen strukturiert wurde.

"Es ist wie bei so vielen Dingen auf dieser Welt, der Mensch hat sich in Habitaten niedergelassen in denen er einfach nichts verloren hat..."
> So ist es. Sehr viele Brände gehen auf fahrlässiges Verhalten oder mutwillige Brandstiftung zurück.

Hinzu kommt, dass ein Waldbrand umso schwerer wird, je länger der letzte zurückliegt. Selbst die Löscheinsätze sind daher fragwürdig. (Aber nötig, weil ja Siedlungen geschützt werden müssen.)

Harry up

Diese Probleme wurden schon vor 2000 Jahren souverän gelöst.
Nur ein Denkfehler; Deiner.
Die Römer nannten sowas Aquädukt. Und das funktioniert auch heute noch.

10:07 von Charlys Vater

Die Weltgemeinschaft sollte Brasilien unbedingt unter Kontrolle bringen !!
.
wer repräsentiert die Weltgemeinschaft
doch wir nicht
die AKW´s abschalten, während weltweit 79 neue Anlagen geplant sind

Seit Hunderttausenden von Jahren?

"Die Vegetation im betroffenen Kalifornien hat sich seit hunderttausenden von Jahren an diese immer wiederkehrenden Brände angepasst. Eine der Faszinierenden und ältesten Baumarten Weltweit, der Riesenmammutbaum ist bei seiner Fortpflanzung sogar auf diese Brände angewiesen, ..." @Rütlischwur
.
Ja, nicht wahr? Nicht vergessen, vor 4,5 Milliarden Jahren war die Erde eine glühende Kugel, und da sind wir draus entstanden! Also, wo ist das Problem?
.
Eine Dürre hat Kalifornien vertrocknen lassen. Auch wenn der vergangene Winter niederschlagsreicher war, gibt es seit fast sieben Jahren zu wenig Schnee und Regen. 2016 starben nach Angaben der US-Forstbehörde 62 Millionen Bäume. Mehr als 102 Millionen Bäume sind in der ab 2011 herrschenden Dürrephase verdurstet und ausgetrocknet, Millionen weitere sind dem Tod geweiht. @Göttinger Tageblatt vom 21.07.2018

11:46 von schabernack

ganz zu schweigen vom Yellowstone Park
und dem Supervulkan der darunter schlummert
wobei es nicht darum geht ob der ausbricht sondern wann

Willensträrke

Alles Gute und viel Kraft den Feuerwehrleuten!
An Willensstärke wird es ihnen sicherlich nicht fehlen: "der Sprecher der kalifornischen Feuerwerk Will Powers" zeigt wohl mit seinem Namen, wo deren Stärke liegt.

@ 11:54 von Sisyphos3

Sie machen einen logischen Fehler: Nur weil andere noch nicht so weit sind und die gefährliche und letztlich nicht beherrschbare Quelle der Atomenergie weiter nutzen, müssen wir nicht den gleichen Fehler machen; Sie wollen ja auch bei uns nicht die Demokratie abschaffen, weil es in mind. 54 Ländern weltweit (Stand Feb. 2020) ein autoritäres oder diktatorisches Regime gibt.

11:39 von fathaland slim

Korrekt, doch soviel ich weiß trägt der Anbau sehr stark zum Wassermangel im Bundesstaat bei. 15.000 Liter die verschiedenen Wasserquellen entnommen werden je Kilo Mandeln. Das verdunstet somit größtenteils und fehlt in den Wasserläufen andernorts.

@ Edward XVII (08:29): Löschflugzeuge und Wasserwerfer

hi Edward XVII

Wenn Brände in einer Region in jedem Jahr wüten, wäre es da nicht mal angebracht in den Wintermonaten Vorsorge zu treffen um den Feuerwehrmännern die Arbeit zu erleichtern, indem man die Infrastruktur zum Löschen verbessert. Das heißt eventuell Brandschneisen anlegen, die Wasserversorgung an vielen Stellen zu verbessern usw.usw.

Nicht nur die Wasserversorgung muss verbessert werden, sondern auch die sonstige Ausstattung der Feuerwehren. Zum Beispiel solche Wasserwerfer wie die Polizei sie hat, Löschflugzeuge wie diese Löschjumbos die große Wassermengen abwerfen und Brandschneisen machen können von oben um so die Feuerwehren zu unterstützen, Anfahrtwege offen zu halten ohne aber zu viele Bäume zu fällen. Denn jeder Baum zählt wegen dem Klima.

Was aber sehr gut wäre, wäre Regen von oben. Die Temperaturen von 40 Grad (laut Artikel) sind mörderisch. Das hält kein normaler Mensch auf Dauer aus.

Und was wichtig ist: besserer Klimaschutz!

@ Edward XVII (08:29): was auch wichtig ist

@ Edward XVII

Was dann weiterin wichtig ist:

generelles Verbot von Brandrodungen von Grundstücksspekulanten. Das schadet auch dem Klima wie man in Brasilien sieht.

während der Waldbandgefahr in den Sommermonaten:

offenes Grillen in Waldbereichen, achtlos weggeworfene Zigaretten, Glasscherben die wie Brennglas wirken und Feuer anfachen .

Bei uns am Badesee gibt es dafür bestimmte vorgesehene Grillplätze am See. Die sind auch entsprechend vorbereitet:
mit steinen ringsum kreisrunde Sandfläche, Holzbänke und Tische dabei.

Die Bäume vom Wald stehen in deutlichem Abstand. Was dann außerdem bei uns attraktiv ist: ein Kletterwald am See.

Aber auch dürres Unterholz und dürres Gras können - bei trockenem heißem Wind - sehr schnell in Brand geraten wenn dann noch dürres Laub dabei ist. Deswegen muss auch regelmäßig solches Unterholz rausgeräumt werden und trockenes Gras im Wald sollte möglichst kurz geschnitten werden, damit es dann im Herbst wenn Regen fällt, wieder wachsen kann.

@ Bender Rodriguez (09:09): Auch Sie haben sowas von recht

hi Bender Rodriguez

Auch Sie haben bei dem hier sowas von recht:

Anstatt Milliarden ins sinnlose Militör, für hirnlose Angriffskriege, zu stecken, würden die Anis besser mal ihre Infrastruktur auf Vordermann bringen. Zb mit jeder Menge Löschteiche im Wald.

Löschteiche würde ich zwar nicht direkt im Wald machen aber in Waldnähe (nicht mehr als 500 Meter weg). Auch das würde der Feuerwehr die Arbeit leichter machen.

Dazu Wasserwerfer wie die Polizei sie hat, solche Löschjumbos als Hilfe von oben, Anfahrtwege zu den Wäldern freihalten ohne zu viele Bäume zu fällen (wegen dem Klimaschutz zählt jeder einzelne Baum). Aber: wenn Bäume nicht mehr standsicher sind und umzufallen drohen und dabei Waldbesucher erschlagen werden können, dann muss ein Baum auch mal gefällt und durch einen neuen Baum ersetzt werden. Gleiches auch, wenn Bäume erkennbar sturmgeschädigt sind nach Orkanstürmen.

@ WL (12:34): wie wahr - es geht nicht ohne Hilfe von oben

hi WL

Wie wahr! Das wünsche ich denen auch.

Alles Gute und viel Kraft den Feuerwehrleuten!

585 Einzelbrände zu drei großen Feuern vereint
Mehr als 585 Einzelbrände wurden seit vergangener Woche gezählt. Diese haben sich zum Teil zu drei großen Feuern zusammengeschlossen. In der Mitte: San Francisco. Im Norden, gut 80 Kilometer entfernt, brennt das LNU-Feuer. Es erstreckt sich vor allem auf die Weinanbaugebiete von Napa, Sonoma und Solano. Südlich gibt es das CZU-Feuer, hier stehen tausend Jahre alte Redwood-Bäume in den Bergen von Santa Cruz in Flammen - das ist zwischen Pazifikküste und Silicon Valley.

Aber: alleine können die das ohne Hilfe von Löschflugzeugen nicht schaffen. Die kämpfen sonst gegen Windmühlen. Und wenn die nicht bald kommt, geraten die Feuerwehrler sonst selbst in Gefahr. Denn das Feuer wächst offenbar sehr schnell. Hoffentlich werden die Feuerwehrler nicht vom Feuer eingeschlossen. Das wäre eine gefährliche Situation.

Alle Spezialisten wieder unterwegs

Hier sind ja wieder die Spezialisten unterwegs, die vom Sofa aus wissen, wie man Schneisen und Löschteiche ect. pp vorher anlegt, ....
Dabei würde nur eins helfen: Alle Machthaber und Völker benutzen ihre Kräfte zur Bekämpfung von Klimaveränderung und Umweltkatastrophen statt für für Kriegs- und Macht“spiele“. Aber die Geschichte zeigt: Das wird nichts, die Gier ist zu groß.

Daumendrücken

Lassen Sie uns auch hoffen, daß der Mitforisten Sasquash, der ja wohl im Norden Californiens* wohnt, in Sicherheit ist. Vielleicht meldet er sich ja mal mit Vor-Ort-Informationen.

13:51 von schneegans

"Dabei würde nur eins helfen: Alle Machthaber und Völker benutzen ihre Kräfte zur Bekämpfung von Klimaveränderung und Umweltkatastrophen statt für für Kriegs- und Macht“spiele“. Aber die Geschichte zeigt: Das wird nichts, die Gier ist zu groß."

.-.-.-

So sehr ich mit Ihrem Anliegen sympathisiere:

1. Die Geschichte kann niemals zeigen, wie die Zukunft wird.
Alles ist immer in Entwicklung.

2. Die Geschichte zeigt schon gar nicht, weshalb was nicht - oder doch - gelaufen ist.

Ihre Erklärung "Gier" ist Ihr privates Vorstellungsmögen, weder auf Wissenschaft noch irgendwie auf Fakten beruhend.

Insofern trägt Ihr ausgedachtes Menschenbild mit dazu bei, dass möglichst lange alles beim Alten bleibt:
es drosselt das natürliche Entwicklungsbedürfnis der Menschen.

Und das ist schade.

Schneegans

Wer von uns hat denn nun die verwegenen Utopien?
Einen löschteich kann man easy anlegen. Tal, Staudamm, Wasser rein. Fertig.
Alle Regierungen an einen Tisch und an einem Steang ziehen? Wuhahaha, völlig unmöglich .

RE : Bender Rodriguez !

Dem kann ich voll und ganz zustimmen. Dies ist aber schon länger so, dass in Amerika vieles im Argen liegt, und nicht wirklich an gegangen wird, ob Post, Telefon, Stromnetz, alles ist uralt und sollte überholt und neu auf gestellt werden. Auch die Verstärkung der Feuerwehren, das Anlegen von Löschteichen, mehr Löschflugzeuge, schnellere Hilfen durch die Armee und weniger Bremsen der Regierung.
Aber leider fällt vieles immer wieder irgend welchen traurigen Spielchen von machthungrigen Politikern zum Opfer, und die tatsächlich Betroffenen bleiben alleine und müssen wieder von vorne beginnen.
Das immer währende Gezerre der Super Reichen in den verantwortlichen Positionen fordert eben seinen Tribut, LEIDER !!!

@demokratiesch....Nur mal so

Wurde Ihnen schon einmal zweifelsfrei in einem Versuch demonstriert (damit meine ich nicht Schul-und Bücherwissen oder Links) dass Glasscherben einen (Wald)brand auslösen?

14:23, Bender Rodriguez Schneegans

>>Einen löschteich kann man easy anlegen. Tal, Staudamm, Wasser rein. Fertig.<<

Voll easy.

Vor allem, wenn es nicht regnet.

Re : paganus65 !

Zum einen wird leider oft das Geld für eine gute "Verteidigung" einfach gestrichen, weil andere Dinge wie ein Grenzzaun wichtiger sind, zum anderen wurden Löschflugzeuge aus Kanada angefordert, aber von der Trump- Regierung blockiert. Ja, das ist echt ein Witz, für vieles ist Geld da, aber eben nicht für die wirklich wichtigen Dinge, wie der Schutz, das Erhalten und Pflegen des eigenen Landes.
Da ist eine Regierung aus lauter teils extrem reichen und eingebildeten Protagonisten, die nur auf ihren eigenen Geldbeutel und den ihrer Günstlinge schauen.
Und es fehlt vielfach am Zusammenhalt der Menschen, egal welcher Hautfarbe, Religion oder Herkunft, weil so manche Person es nicht auf die Reihe kriegt, andere Menschen zu achten und respektieren, wie sie sind.
Und leider schauen viele Menschen in den USA nie über den Tellerrand, sonst würden sie so manches neue entdecken und vernünftiger handeln !!!

Zwei Fehler in meinen bisherigen Posts:

Auch der Riesenmammutbaum (Sequoia gigantea) ist ein Pyrophyt, das heißt seine Zapfen entlassen die Samen, wenn sie von der aufsteigenden heißen Luft eines Waldbrandes getroffen werden.

Und der San Joaquin River entspringt in der Sierra Nevada, nicht in den Rockys. Die sind weiter östlich, und die in ihnen entspringenden Flüsse entwässern nicht nach Kalifornien.

Ich bitte die der frühen Stunde geschuldete Flüchtigkeit zu entschuldigen.

Re : andererseits !

Ja leider ist dies so !! Aber leider gibt es noch etliche andere Präsidenten oder Kanzler/innen, die den Klimaschutz nicht wirklich auf der Agenda haben. Manche leugnen genauso wie Trump, andere sagen zwar sie tun was dagegen, aber zuerst kommt die Wirtschaft, die großen Gewinne, die gnadenlose und rücksichtslose Ausbeutung von Natur, Ressourcen und Mensch, dann vielleicht....................................mal der Klimaschutz !
Viele dieser Protagonisten sehen zwar die ganzen Auswirkungen, haben aber immer Ausreden, machen andere Dinge dafür verantwortlich, oder ignorieren sie und machen im alten Stil weiter. Ob D, USA, Brasilien, China, Russland, oder andere Länder, zuerst geht es immer um Macht und noch mehr Geld............... frei nach dem Motto : Nach mir die Sintflut !!!

@Sausewind 14:17

Ach lustig, die Gier der Machthaber und ihrer Verbündeten habe ich mir als Menschenbild ausgedacht und erlebe sie nicht seit Jahrzehnten?

Für ein trockenes Gebiet wie

Für ein trockenes Gebiet wie Kalifornien ist das Land völlig überbevölkert und zersiedelt und noch dazu wird viel zu viel Wasser für die Landwirtschaft entnommen. Durch Blitzeinschläge ausgelöste Waldbrände hat es schon " immer " gegeben.

Amerika !

Da wüten in Kalifornien furchtbare Brände, aber der Präsident blockiert Löschflugzeuge aus Kanada. Da hätte er eine große Chance, seine Kompetenz unter Beweis zu stellen, aber statt dessen bremst er viel lieber die Post, weil ja da angeblich zu viel Wahlbetrug passieren könnte. Leider kann und hat er dies nicht bewiesen, aber für seine Wiederwahl geht er buchstäblich über Leichen. Auch etliche andere wichtige Dinge in der Infrastruktur sollte er schon längst angegangen sein, damit das Amerika first auch zutrifft. Nein, er zettelt lieber Krisen an, verhindert einen besseren Klimaschutz, leugnet diesen, und lässt viele Menschen so zusagen im " Regen" alleine stehen.

@fathaland slim

Von mir stammt der naseweise Vorschlag allerdings nicht.

@Magfrad

Die Rohstoffgewinnung für unsere blitzsauberen Technologien überlassen wir ja auch Anderen. Eine Vollkostenrechnung für CO2 und Umweltschäden gibt es nicht. Sonst würden weltweit allenfalls 10 Typen von genormten Schaltnetzteilen gebaut, die 98% unserer Konsumerelektronik versorgen und 30 mal wiederverwendet werden könnten. Statt als "recykelte" Metallklumpen jedesmal erneut aufwändig aufbereitet werden zu müssen. Für die nächste Rutsche. Ein Irrsinn sondergleichen.

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