Ihre Meinung zu: Umweltministerin: "Wir brauchen Regeln zur Wassernutzung"

17. August 2020 - 7:10 Uhr

Müssen in trockenen Sommern Schwimmbäder schließen? Weil in vielen Regionen das Wasser knapp wird, will Umweltministerin Schulze eine "nationale Wasserstrategie" ausarbeiten - auch Rasensprengen könnte verboten werden.

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Kommentare

Umweltministerin?

Rasensprengen und Blumen giessen verbieten oder einschränken?
Naja, dann werden die zugepflastert und wir koennen uns bald an innerstädtische Beton Oasen ergötzen.... da wird hoffentlich der Bienenfreund Soeder sein Veto einlegen.

Vielleicht sollte man die Wasserversorgung lieber wieder in staatliche Hand bekommen..., das Tafelsilber gehört geputzt und gepflegt.

omg

Mal 'ne dumme Frage: Wie kühlen die dann eigentlich die Atomkraftwerke?

Verbote....

...zur Nutzung von Trinkwasser oder Oberflächenwasser sind ja o.k. Aber wenn ich zur Bewässerung Wasser aus einer Brunnenbohrung nehme? Davon habe ich noch nichts gehört. 250qm Rasen produzieren übrigens soviel Sauerstoff, wie eine 4 köpfige Familie am Tag zum Atmen braucht.

Ein Deutsches Auto muß sauer sein !

Der Rasen muß immer grün sein
(In Callifornien wird der Grün lackiert)
Der Wasserdruck muß gegeben sein um sein güldenes Haar waschen zu können.

Im Brandfall löscht man dann anstelle mit Wasser, mit populistischen Sprüchen.

Gott sei Dank

sind die Kommunen trotz Rekordsteuereinnahmen und der dritthöchsten Steuerbelastung der Welt ohnedies so Pleite, dass die meisten Bäder bereits dauerhaft zugesperrt haben. Wird Zeit, dass man es den wenigen die sich noch einen Privatpool leisten können dies endlich verbietet! Ein Land in dem man gut und gerne lebt!

private pools nötig?!

Die Unsitte, private Schwimmbecken in den Garten zu setzen, welche viele tausend Liter Wasser benötigen, könnte man in diesem Zusammenhang auch mal wieder eindämmen.

@ sonnenbogen (08:17)

In mehreren Kreisen ist bereits mal die Wasserversorgung zusammengebrochen
Deshalb das ganze. Das kann ich verstehen.

Für Bienen wird sich sicher eine Lösung finden. :-)

Rasen sieht bei Trockenheit zwar nicht schön aus, kann das aber ab und wächst später nach (schlimmer ist, dass Leute drüber trampeln, weil das den Boden verdichtet - da wächst lange nichts mehr).

Zupflastern muss man nichts. Man muss nur die Pflanzen so auswählen, dass sie paar Wochen Hitze und wenig Wasser gut überstehen. Davon gibt es genug.

Auf der anderen Seite führt

Auf der anderen Seite führt z.B. der Rhein in den kälteren Monaten mitunter so viel Wasser, dass es z.B. in Köln zu Überschwemmungen kommen kann.

Teil einer zukunftsfähigen „Wasserstrategie“ sollte auch der Ausbau der Speicherkapazitäten sein.

Eine sehr vernünftige Maßnahme

Es ist kein Geheimnis, dass sich dieses Jahre viele Eigenheimbesitzer mit Garten einen privaten Pool oder ähnliches geleistet haben, damit der Urlaub auf Balkonien netter ausfällt und die Kinder beschäftigt sind.

Aber es ist wie bei allen Problemen der Allmende: Einzeln betrachtet ist das eine legitime Massnahme, wenn es fast jeder macht werden die Ressourcen überstrapaziert.

Höchste Zeit also, dass wir uns der Wasserproblematik annehmen - übrigens nicht nur mit Regularien, sondern auch mit Infrastrukturmaßnahmen:

Beim Neubau von Häusern wird viel vorgeschrieben - auch der Bau einer Zisterne zum Gießen sollte bei Häusern mit einem großen Garten Pflicht werden.

Auch im großen Maßstab sollten wir uns überlegen, wo neue Talsperren, Meerwasserentsalzung und Wasserpipelines Sinn machen - auch transeuropäische, denn wir kaufen auch das Gemüse (und damit viel Wasser) aus Südeuropa, das müssen wir bei dann gerade bei Knappheit auch zurückgeben.

Wasserstrategie

Dazu muss dann auch gehören, dass Firmen wie Nestlé verboten wird, exzessiv Wasser zu pumpen und irre Profite zu machen, wobei dann ganze Gemeinden unter Wasserknappheit leiden.

Konzept hört sich gut an

endlich mal ein Konzept versprochen, kein Schnellschuß, wie sonst üblich. Hoffentlich wird das dann auch tatsächlich unfassend erarbeitet und regelt nicht wieder nur einiges und anderes nicht. Denn sonst endet es wie immer -> endlose Diskussionen, Ausnahmen, ohnehin überlastete Gerichte kippen die Regelungen und am Ende befaßt sich das BVerfG. damit.

08:22 von saschamaus75

Dann wird das Kraftwerk runtergefahren und produziert keinen Strom. Passiert regelmäßig am Oberrhein,wenn das Flusswasser zu warm wird. Wenn weniger Wasser zur Verfügung steht, wird der Effekt natürlich beschleunigt.

@ 08:23 von ednew

Wenn Sie einen eigenen Brunnen haben, dann wird das bislang auch geduldet. Wenn der Grundwasserspiegel insgesamt aber sinkt, wird Ihr Brunnen irgendwann trocken fallen. Und wenn sie tiefer bohren müssen, wird der Brunnenbau aufwändiger und teuer (zusätzlich dann natürlich auch die höheren Förderkosten), und dann werde Sie es sich doch nochmal überlegen, ob Ihnen die 250 m² Rasen das wert sind.

Ein Blick nach China lohnt sich

Was Wasser angeht, könnte ein Blick nach China hilfreich sein:

Dort werden riesige Kanäle rein zur Trinkwasserversorgung aus Tibet nach Peking und in andere Millionenstädte gebaut und im Himalaya riesige Talsperren errichtet. Das ist geostrategisch wichtig, um die Versorgung der Bevölkerung langfristig zu sichern (schon deshalb wird Tibet nicht mehr politisch unabhängig werden).

Die chinesische Regierung plant hier Jahrzehnte voraus und riskiert auch Konflikte u.a. mit Indien um Wasserressourcen - wegen ihrer Wichtigkeit in der Zukunft.

Gleichzeitig werden am BGI massiv Nutzpflanzen erforscht, um solche Sorten zu züchten bzw. bei Bedarf gezielt genetisch zu verändern, die Trockenheit und hohem Salzgehalt (wenn Grundwasser in Küstenregionen durch nachdrückendes Meerwasser versalzt) widerstehen können.

Wir leisten uns hier eine gewisse Dekadenz, wenn wir das Potential der Gentechnik für die Ernährungssicherung ungenutzt lassen.

Ich denke, China hat strategische Vorbildfunktion...

Wir brauchen Regeln zur Wassernutzung

Wie ich schon vor zwei Jahren schrieb fällt dem Deutschen nichts Besseres ein, als bei Sonnenschein und Dürre sich einen Pool zu bauen - sehr schlau, wenn einem dann das Wasser ausgeht !
Bevor die Schwimmbäder geschlossen werden, muss der private Poolbetrieb eingestellt werden. Was die Bewässerung des Gartens angeht hilft eine Zisterne.
Und am Beispiel von Frankfurt a. M. werden dort Tanklaster aus dem Main befüllt, um die Pflanzen im öffentlichen Raum zu bewässern.

Und vor allem muss aus klar geregelt sein, ob und in wie weit Privatpersonen und Unternehmen sich am Grundwasser vergreifen dürfen, der Pegel ist schließlich auch dramatisch gefallen.

Gruß Hador

@08:50 von mlz

>> auch der Bau einer Zisterne zum Gießen
>> sollte bei Häusern mit einem großen
>> Garten Pflicht werden.

Haben meine Eltern, 2x 1.500l. Die bringen aber nichts, wenn es seit 2,5 Monaten hier (Rostock) nicht mehr geregnet hat. Die sind staubtrocken, da das bisschen Nieselregen auf den heißen Dachpfannen sofort wieder verdunstet. =(

Falscher Ansatz

Wie immer kommt SPD-Politikern - von den grünen abgeschaut - immer nur in den Sinn, etwas verbieten zu wollen.

Wasserstrategie heißt für mich, so viel Wasser vorzuhalten, dass es keine Engpässe gibt. Wenn das Wasser im Sommer knapp wird, müssen eben Stauseen oder andere Speicher her, die den Überschuss im Winter für den Sommer konservieren.

Wasser im Land behalten und sinnvoll Nutzen

Da gibt es die öffentlichen Kläranlagen, die ihr gereinigtes Wasser in Flüsse ableiten. Dieses Wasser kommt aus dem Grundwasser und sollte wieder versickert werden.
Dann sollten alle Dachwässer versickert, statt abgeleitet werden über Kanalisation.
Wasser von Starkregen muss aufgehalten und gespeichert werden in Retentionsbecken.
Und: ja, über Sommer sollten wir den Rasen nicht wässern. Dann wird er braun und wächst wieder im Herbst.

RE: Alteradi um 08:54

****Dazu muss dann auch gehören, dass Firmen wie Nestlé verboten wird, exzessiv Wasser zu pumpen und irre Profite zu machen, wobei dann ganze Gemeinden unter Wasserknappheit leiden.***

Sowenig ich von den Geschäftsgebaren der Firma Nestlé halte, die Vergabe der Konzession für das Wasser haben immer noch die Kommunen.

Wenn es Nestlé erlaubt wird den Brunnen völlig zu entleeren, dann darf sich die Bevölkerung bei den nächsten Wahlen mal überlegen, wem sie diese Misere zu verdanken hat.

Gruß Hador

Re: Nestlé

Ich habe "Bottled life" auch gesehen, aber das muss man differenzierter sehen - insbesondere sollte man zwischen der Situation in den gezeigten Entwicklungsländern und Deutschland unterscheiden.

Natürlich macht die Firma Profite, aber sie sie stellt eben (zusammen mit anderen) auch Produkte her, die offenbar nachgefragt werden. Deutschland ist eines der wenigen Länder, in denen man Wasser aus dem Hahn überall problemlos trinken kann - trotzdem stehen in jedem Supermarkt Dutzende Mineralwassermarken, die offenbar auch (mit steigender Tendenz) gekauft werden.

Bei anderen Produkten ist der Wasserverbrauch unsichtbar: Fleisch verbraucht riesige Mengen Wasser, auch in jedem Baumwoll-T-Shirt stecken zehntausende Liter (der Aralsee wird dafür leergepumpt) - trotzdem sind es wir Konsumenten, die dank Fast Fashion meinen, im Schnitt 80 Textilien im Jahr kaufen zu müssen.

Wenn man den Konsum in Deutschland allein auf den Standard des Jahres 2000 drücken würde, wäre also viel gewonnen.

08:50 von mlz

@ mlz

Zu Ihrem Kommentar.

Wenn Rasensprengen verboten wird, könnte ich das ja verstehen, aber wie ist Rasensprengen definiert? Als Kleingärtner gieße ich auch selbst angebautes Obst und Gemüse, sähe und ernte z.B. Kartoffeln...
Meine Bäume würden eingehen und die Bäume in der Stadt am Straßenrand sollte man zuweilen auch mal gießen.
Weil, wenn das dann alles nicht mehr sein darf, dann vertrocknen nach uns nach auch große Bäume. Man kann es an verbreitet vertrockneten Ästen sehen.

Ich hoffe hier auf gut überlegte und klar und vernünftig definierte Regeln.

längst überfällig

Wie so oft, unsere Regierenden warten mal wieder bis das Kind im Brunnen liegt. Wäre ja auch zu viel verlangt (bei diesen Gehältern) etwas vorausschauend zu handeln. (Ähnlich auch mit der Verkehrsplanung, mancherorts stehen die Autos mehr als dass sie fahren)

Wer es sich leisten kann Trinkwasser für die Toilettenspülung zu nutzen braucht sich nicht über Wassermangel zu beschweren. Es gibt genügend Alternativen, z.B. Brauchwasser (Dusche, Waschmaschine ...) zur Spülung nutzen, Trockenkomposttoiletten, Regenwasserzisterne.

Massenhafte Fleischexporte für das Ausland, die oft eh nur geringe Gewinne erzielen gehören verboten, da sie unsere Gewässer mit Nitrat verseuchen und somit nicht nur die Trinkwassermenge sondern auch die Qualität veringern.

Auch übereifrigen Autowäschern gehört Einhalt geboten.

Am 17. August 2020 um 08:44 von SysLevel

"Teil einer zukunftsfähigen „Wasserstrategie“ sollte auch der Ausbau der Speicherkapazitäten sein."

Gute Idee.... die Bayern mögen doch Grossprojekte... die Isar könnte auf Höhe Freising gestaut werden. Die bayerischen Betriebe sollten ja sowieso umziehen da der meiste Strom ja sowieso im Norden produziert wird.
Win- win- win
Genug Wasser
Regionaler Stromverbrauch
Keine Stromtrasse

Seltsam

Für einige gibt es offenbar überhaupt keine Beschränkungen. Im Nachbardorf kann man von weitem sehen, wie ein Bauer mit Riesenfontänen seine Felder stundenlang bewässert, da scheint es überhaupt keinen Mangel zu geben. Dafür wohl entsprechende Sondergenehmigungen, na ja, man hat eben seine Leute oder man hat sie eben nicht. Oder man besitzt die nötige Chuzpe.

Wir benötigen mehr

Wir benötigen mehr Wasserspeicher.
Das gute Wasser einfach ins Meer abfließen zu lassen,ist Ressourcenverschwendung.

Zudem könnte man die Nah-Erholung ausbauen.

@08:59 von StepHerm

>> Dann wird das Kraftwerk runtergefahren
>> und produziert keinen Strom.
Also im übertragenen Sinne, wie bei einem Grill, wo auf dem Rost kein Fleisch mehr liegt, aber die Briketts noch glühen?

>> Wenn weniger Wasser zur Verfügung
>> steht, wird der Effekt natürlich
>> beschleunigt.
Sie erkennen die Gefahr?

Wir brauchen Regeln zur Wassernutzung

warum brauchen wir das ?
vor allem aber warum überall
In BW hängen ein paar Millionen an der Bodenseewasserversorgung,
die werden aus dem Bodensee versorgt
da wird 1 % des Zuflusses abgezwackt
kann mir einer erklären warum da "gespart" werden soll ?
Das mag ja in Gebieten Ostdeutschlands anders sein
aber so ist eben die Situation, weil die kein Wasser haben.
Auf Ibiza hat die Verwaltung auch keine Schneeräumfahrzeuge dafür aber in der Schweiz
warum wohl ?

Ach ja, im schönen Sachsen-Anhalt

erhalten wir alljährlich vom Zweckverband ein Schreiben, das uns auffordert, die Differenz zwischen Trinkwasserverbrauch und Abwasserabfuhr zu begründen (die können sich halt nicht vorstellen, dass bei uns Abwasser auch zur Bewässerung benutzt wird, sofern es nicht durch Klospülung oder Waschmaschine entsteht. Und für jeden Haushalt wird festgelegt, wieviel Wasser pro Person m i n d e s t e n s verbraucht werden muss. Angeblich ist das Landesrecht. Genauso sinnreich, wie den Bürgern vom Landrat vorgeschrieben wird, wieviel Müll- und Abfalltonnen mindestens jährlich gefüllt und geleert werden müssen.

@09:09 von w.k.e.

Hallo w.k.e.,

wo haben Sie denn was von "verbieten" gelesen?

Es geht hier darum, dass eine Strategie aufgestellt wird, mit der die konkurrierenden Nutzungen des Wasserdargebotes geregelt werden sollen. Und da kann es lokal halt auch sein, dass bestimmte Nutzungen höher berwertet weden müssen als andere.
In den letzten Jahrzehnten war das Dargebot ausreichend für alle, es zeichnet sich aber ab, dass bedingt durch klimatische Änderungen zumindest zeitweise nicht mehr für alle Wünsche "unbegrenzt" Wasser vorhanden sein wird oder sogar schon ist. Und da sind doch im Konsens erarbeitete Regeln sehr sinnvoll.

"Verbieten" ist hier m.E. völlig falsch verstanden.

Und das Erarbeiten einer Strategie ist sicher keine Erfindung von SPD/Die Grünen.

Am 17. August 2020 um 08:41

Am 17. August 2020 um 08:41 von einBert
private pools nötig?!

Bitte informieren sie sich mal, das Wasser in den privaten Pools wird n i c h t (wenn es richtig gemacht wird ) jedes Jahr erneuert.
Das wird mit Chlor oder Sauerstoff sauber gehalten und weiter verwendet.

08:17, sonnenbogen

>>Vielleicht sollte man die Wasserversorgung lieber wieder in staatliche Hand bekommen..., das Tafelsilber gehört geputzt und gepflegt.<<

In Deutschland wurde die Wasserversorgung zum Glück nicht privatisiert.

Wasserstrategie

Schwimmbäder schließen? Tolle Idee! Die Kommunen sparen Geld. Hat Frau Schulze aber vielleicht auch ein Konzept, wo die Kinder dann schwimmen lernen sollen? Die DLRG schlägt seit Jahren Alarm weil immer weniger Kinder schwimmen können.

Re: Kommentare

@saschamaus75: Wenn es überhaupt nicht regnet, dann helfen natürlich auch private Zisternen nichts.

Aber die Idee ist analog zum Ausbau der Solarenergie zu sehen - wenn sich viele Eigenheimbesitzer beteiligen, dann sinkt in der Summe der Trinkwasserverbrauch beim Gießen.

Zudem werden Starkregenereignisse immer mehr zunehmen und wenn bei einem Wolkenbruch dann von allen Regenrinnen das Wasser direkt in die Kanalisation läuft, drückt es irgendwo in der Stadt in die Keller rein.

@Demokrat 2014: Eigenanbau von Lebensmitteln ist sehr ressourcen- und klimaschonend und ein sehr sinnvoller Einsatz von Wasser.

sparen oder nicht sparen ?!

2017 hieß es noch die Bürger sollten nicht Wasser sparen, da die Wasserleitungen sonst nicht ausreichend gespült werden und die Kläranlagen Frischwasser zur Aufbereitung zumischen müssen. In einigen Kommunen wurde die Grauwasser-/Regenwassernutzung für die Toilettenspülung verboten (vorher gefördert), weil damit der Kommune Abwassergebühren verloren gehen.
Es wäre schön, wenn die Politik mal aus dem kurzfristigen PR-Denken wieder zu einem verlässlichen, längerfristigen Denken und Handeln findet. Der Markt regelt das nicht, die Industrie spart nicht freiwillig, was sie fast kostenlos bekommt. Die Bürger haben es irgendwann satt, immer die Dummen zu sein!

08:22 von saschamaus75

Mal 'ne dumme Frage: Wie kühlen die dann eigentlich die Atomkraftwerke?
.
die Frage ist nicht dumm
wenn die Flüsse (vor allem Frankreich) zu wenig Wasser führen, fährt man deren Leistung zurück

Viele gute Ideen

werden in den Städten gar nicht genutzt, damit die Wiese in den Flächen in der Stadt, nicht verbrannt aussieht, sollte man mal über das unsinnige mähen nachdenken.
Und sich auf einmal im April und im Herbst beschränken, würde auch den ganzen Insekten gut tun.

Also zwei Dinge auf einmal erreicht, aber die Gruppe die sich so etwas auf die Fahnen schreibt, hat es eher mit verboten, als einfachen hilfreichen Idee.
In Afrika versucht man alles Grün zu machen, um zu kühlen, wenn die Werbung stimmt, bei uns wird die Stadt lieber ausgeweitet für mehr Menschen, und grün verschwindet.

Am Ende wird nichts passieren, außer das am Preis gedreht wird.

08:40, guggi

>>Gott sei Dank
sind die Kommunen trotz Rekordsteuereinnahmen und der dritthöchsten Steuerbelastung der Welt ohnedies so Pleite, dass die meisten Bäder bereits dauerhaft zugesperrt haben.<<

Das ist weder in Berlin noch in Stadt und Landkreis Osnabrück so. Meinen beiden "Lebensmittelpunkten".

>>Wird Zeit, dass man es den wenigen die sich noch einen Privatpool leisten können dies endlich verbietet!<<

Wobei der Privatpool doch früher zur Grundausstattung eines jeden Arbeiterhaushaltes gehörte.

>>Ein Land in dem man gut und gerne lebt!<

Ich weiß nicht, was CDU-Wahlkampfparolen der letzten Bundestagswahl in dieser Diskussion zu suchen haben.

Warum nicht Grauwasser?

Es gibt eine Stadt,die, anstatt wie alle anderen, sich der Fernwasserversorgung anzuschließen, ihr Wasser aus Kostengründen einer Mineralwasser- Lagerstätte entnimmt. Somit werden dort die Toiletten mit Mineralwasser gespült!
Man sollte viel mehr auf die Nutzung von "Grauwasser" (Waschwasser, Spülwasser aus der Waschmaschine, etc.) zur Toilettenspülung setzen.
Ein Hostal auf Formentera verwendet dieses Grauwasser zB zur Bewässerung der Gartenanlagen.

Umweltministerin:Wir brauchen Regeln zur Wassernutzung.....

Aber gemeint ist damit wohl nicht Coca-Cola in Lüneburg oder Elon Musk´s Tesla in Brandenburg.Dort wehren sich bereits Initiativen gegen Eingriffe in die Wasserwirtschaft.

Wahrscheinlich auch nicht gemeint ist,daß im Geschäftsjahr 2019 BAYER´s Wasserverbrauch gegenüber 2018 42 Millionen Kubikmeter auf 59 Millionen Kubikmeter gestiegen ist.Und dementsprechend auch das Abwasser-Aufkommen.Die Gesamtmenge wuchs um 42,1 % auf 26 Millionen Kubikmeter.

Tada, 08:41

Zupflastern muss man nichts. Man muss nur die Pflanzen so auswählen, dass sie paar Wochen Hitze und wenig Wasser gut überstehen. Davon gibt es genug.

Nennen Sie doch bitte mal ein paar entsprechende einheimische Gemüse- und Obstsorten.

Feuchte Gedanken

Ich denke, dass es umfassender durchdachter und konsequenter Strategien und Infrastrukturmaßnahmen bedarf um dem wachsenden Problem des Wassermangels zu begegnen. Mit akuten Einzelmaßnahmen wird man das nicht in den Griff kriegen. Z.B. große, gegen Verdunstung geschützte Wasserreservoires, die auch außerhalb der Vegetationszeiten Wasser abspeichern, das sonst ungenutzt abfließen würde. In kleinerem Maßstab können das auch Gartenbesitzer. Auf der anderen Seite große Überflutungsflächen, damit bei Hochwässern Wasser ins Grundwasser sickern kann. Schon jetzt experimentieren ja Forstexperten mit der Ansiedlung subtropischer Gehölze in Deutschland. Unsere notorisch so exaltiert Heimatliebenden, die den Klimawandel so gern verharmlosen, sollten sich mal klar machen was das bedeutet - für den deutschen Wald und die deutsche Eiche, und auch für die deutsche Kultur. Wer es ernst damit meint, sollte es nicht für gedankenloses Geplansche und Rasensprengen opfern.

sollte man nicht etwas differenzierter schauen

im Saarland fallen 1.000 l Wasser / qm
in Sachsen nicht mal die Hälfte
sollen die im Saarland jetzt aus Solidarität sparen ?
oder die in Schleswig Holstein mit 800 l
das Wasser lieber ungenutzt in Nord und Ostsee leiten
dass es "gerecht" zugeht in der Republik ?

dass es keine Engpässe gibt.

von w.k.e. @
Sehe ich auch so. aber verbieten und Bevormunden ist billiger und einfacher.

@ 09:22 von Giselbert

Hallo Giselbert,

vorausschauend wird schon so manches gemacht bzw. angestoßen, nur die Umsetzung dauert halt oft zu lang. Und das ist völlig unabhängig von den Gehältern der Politker. Da wir in einer Demokratie und einem Rechtsstaat leben, dauern größere Infrastrukturmaßnahmen bisweilen etwas (Straßenbau, wenn Sie darauf abzielen:
Politische Weichenstellungen, die zum Verkehrskolaps führten, erfolgten z.B. mit der Entscheidung, die Bahn zu privatisieren mit der Folge, dass Ausweichstrecken und Weichen zurückgebaut, Güterbahnhöfe zentralisiert und (kleinere) geschlossen, Firmen der Gleisanschluss gekappt wurde ...
Und das alles, obwohl schon vorsichtige Prognosen einen immensen Zuwachs an Güterverkehrsaufkommen vorhersagten).

Klar gibt es auch die alternativen Sanitärkonzepte, die Sie hier aufführen (Nutzung von Wasser der Waschmaschine für die Toiletenspülung etc.), ist aber im Bestand sehr schwer umsetzbar und birgt auch gewisse hygienische Risiken, von der Akzeptanz ganz abgesehen

"Einige Gewässer sind

"Einige Gewässer sind komplett ausgetrocknet. Manche Flüsse fließen kaum noch, weil ihr Wasserstand durch Wehre künstlich konstant gehalten wird. Experten führen die häufigeren Dürren vor allem auf den Klimawandel zurück."
#
#
Die wichtigen Experten vom Klimawandel dürfen ja nicht fehlen.
Liebe Experten, die Wassermenge auf dem Planet Erde ist immer konstant. Nur die Menge an fester oder flüssiger Form variiert.
Durch die Bodenversieglung wird ein teil des Wassers der Weg zu unseren wichtigen unterirdischen Quellen versperrt. Aber das wollen ja diese Experten nicht hören. Mit dem Zauberwort Klimawandel lässt sich ja gut Geld verdienen.
Fast vergessen. Trockene Monate gab es schon immer, wichtig ist die Wassermenge im Zyklus von einem oder mehrere Jahre zu betrachten.

Frau Schulze meinr:

"Die höchste Priorität hat die Versorgung der Menschen mit Wasser zum Trinken, Kochen und Waschen". Das ist ein Menschenrecht".

Um Gemüse und Obst zu produzieren, wird ebenfalls Wasser benötigt, auch im privaten Garten. Und ich persönlich halte Essen für wichtiger als Waschen.

Wassernutzungskonzepte...

Bleibt es bei dem Trend, dass die Winter in D weniger regenreich und die Sommer trockener und heisser werden, ist ein Nutzungskonzept sinnvoll. Die Dürreperioden der letzten Jahre zeigen bereits ihre (kumulativen) Auswirkungen und bezeugen die Notwendigkeit, dass sich auch Deutschland eben darauf einstellen muss. Es betrifft eben nicht mehr NUR die Waldbauern und die Landwirtschaft.

Warum NICHT große Dachflächen in Zisternen entwässern und dies als Brauchwasser in regenarmen Zeiten nutzen, bevor man seinen Garten mit Trinkwasser wässert ....oder schlimmer: Gar die Toilette damit spült?

Warum nicht den Garten gezielter auch mit Pflanzen ausstatten, die auch längere Trockenperioden besser überstehen und zudem den Boden beschatten?

Ist es nicht letztlich ALLEIN die Gewöhnung an den jahrzehntelangen Überfluss, welche die Angst vor anstehenden, aber notwendigen Veränderungen auch im Verbraucherverhalten und die bei manchen typische Abwehrhaltung gegen Veränderung hervorruft?

Überbevölkerung ist das Problem

Schon vor 60 Jahren haben viele Stimmen vor ungebremstem Wachstum und Erderwärmung gewarnt ! Seit 1960 hat sich die Menschheit ca. verdreifacht.
Landschaften wurden rücksichtslos zubetoniert, Wälder mussten Startbahnen weichen, Böden, Gewässer und Luft vergiftet. Die Straßen heute sind voller PS- Boliden, hemmungslosen Wohlstand zur Schau stellend! PS-Poser terrorisieren die Städte.
Millionen in Flugzeugen und Autos reisen gen Süden, die Atmosphäre voller CO2 .
Ungebremster Wachstums- und Vermehrungsglaube, exorbitante Überbevölkerung, der Mensch hat nichts dazugelernt, zurück geht nicht mehr: der Mensch bekommt was er verdient !

"Wie so oft, unsere

"Wie so oft, unsere Regierenden warten mal wieder bis das Kind im Brunnen liegt. Wäre ja auch zu viel verlangt (bei diesen Gehältern) etwas vorausschauend zu handeln."
.
Das unbekannte liegt vor uns, Klimawandel. Ich bin gespannt wie Sie es denn persönlich schaffen, vorausschauender zu handeln (bei Ihrem Gehalt). Vom grünen Tisch aus kann man leicht meckern, man trägt ja keine Verantwortung ..

Am 17. August 2020 um 09:06 von saschamaus75

"Haben meine Eltern, 2x 1.500l. Die bringen aber nichts, wenn es seit 2,5 Monaten hier (Rostock) nicht mehr geregnet hat. "
#
#
Laut Statista hat es in Mecklenburg-Vorpommern im Juni und Juli den üblichen Niederschlag gegeben!
Ist Rostock überdacht?
-
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/576829/umfrage/durchschni...

Chance ergreifen ...

Man muss das doch überhaupt nicht regeln...
einfach Wasser mit einer deutschen und europäischen Extrasteuer belegen..., im Namen vom Klimawandel. Dann können bald Wasser Zertifikate gehandelt werden...

08:50 von mlz

denn wir kaufen auch das Gemüse (und damit viel Wasser) aus Südeuropa
.
wobei die Frage erlaubt sein darf
weshalb man Gemüse dort anbaut wo kein Wasser ist !
aber eine zugegebener Maßen unsinnige Frage
Schließlich werden hierzulande Schiffe auch nicht am Meer gebaut,
sondern 60 km im Landesinneren in z.B. Pappenburg
schafft man eben künstliche Wasserwege indem man die Ems ausgräbt oder staut

Wasserknappheit

Komisch, da lese ich vor einigen Tagen noch etwas, dass Coca Cola einen neuen Brunnen bauen will um noch mehr Grundwasser der Allgemeinheit für Ihre Produkte zu nutzen, diverse Atomkraftwerke sehr viel Wasser aus den Flüssen ziehen um die Meiler zu kühlen, dass Schwimmbäder nicht bzw. nur mit einem kleinen Teil von Personen genutzt werden dürfen (Corona grüsst), dann darf man nicht mehr ins Ausland, wo ja sonst das Wasser verbraucht würde (erneut Corona)... und das wegen Corona die Leute sich daheim einen kleinen (oder größeren) eigenen Swimmingpool leisten...und da wundert man sich über zu wenig Wasser? Sachen gibt's.... ich sage da immer: denken zuerst...

Müssen in trockenen Sommern Schwimmbäder schließen?

Weil in vielen Regionen das Wasser knapp wird,
.
das sollte doch wohl von Region zu Region geklärt werden
warum soll Wasser gespart werden wenn man genug hat ?
aus Solidarität für andere die ohnehin nichts davon haben

Verstehe ich nicht so ganz

Den Garten nicht giessen. Bäume, Sträucher und Wiesen sollen vertrocknen . Aber gleichzeitig wird man aufgefordert von den Medien, die Städtischen Bäume mit unmängen von Wasser zu giessen . Da giesse ich aber lieber in den Abendstunden meinen Garten.

Jahrzehntelang war Abfluss die Parole

Es wurden Flüsse begradigt und Äcker drainiert. Das Ziel war, das unerwünschte Wasser so schnell wie möglich los zu werden. Statt jetzt "Wasser zu sparen" was eigentlich gar kein Wasser spart, sondern nur die Nutzung umwidmet, wäre es doch viel sinniger, den Abfluss zu bremsen, denn wenn weniger abfließt, steht jederzeit mehr Wasser zu Verfügung.

Sicher ist es auch nicht erforderlich, den Rasen mit wertvollem Trinkwasser zu sprengen oder Pools damit zu füllen - aber könnte man das dafür nötige Wasser nicht einfach Bächen und Flüssen entnehmen? Könnte man selbige nicht wieder so gestalten, dass sie nicht wie Abflussgräben aussehen und funktionieren?

Das kommt von den fehlgepflanzten Kiefernplantagen

und übrigen Nutzholzanpflanzungen. Man braucht Bäume mit tiefem Wurzelwerk und größere Waldflächen. Dann sinkt der Grundwasserspiegel nicht so stark und genügend Bäume sorgen für eine verstärkte Wolkenbildung.
Gräser und niedrige Bepflanzung helfen dabei, dass der Boden nicht erodiert und weniger Wasser verdunstet.
Würden sich die Politiker ein wenig mit Wissenschaft befassen, dann kämen sie nicht auf eine Idee, die den Grundwasserspiegel weiter sinken lässt.

Am 17. August 2020 um 09:45 von fathaland slim

"In Deutschland wurde die Wasserversorgung zum Glück nicht privatisiert."
#
#
Teile von Berlin waren aber einige Jahre privatisiert. Etwa schon vergessen?

@09:33 von saschamaus75 @08:59 von StepHerm

ja, durchaus.

Und diese Gefahr eines möglichen Wassermangels wird auch nicht kleiner werden, daher (nicht nur wegen der möglichen unzureichenden Kühlung) ist es gut, dass wir aus der Atomwirtschaft aussteigen.

10:02 von kommentator_02

Und ich persönlich halte Essen für wichtiger als Waschen.
.
wohl wahr
in meiner Kindheit hat man grundsätzlich Freitags gebadet
(wir hatten sogar ne Waschküche/Wanne im Gegensatz zum Gro der Meisten)
und das Wäschewechseln täglich .... was für ne Verschwendung an Ressourcen
:-)

Am 17. August 2020 um 09:51 von fathaland slim

>>Ein Land in dem man gut und gerne lebt!<

Ich weiß nicht, was CDU-Wahlkampfparolen der letzten Bundestagswahl in dieser Diskussion zu suchen haben.
#
#
Ach so, nach der Wahl hat der Bürger kein Recht auf ein Land in dem man gut und gerne lebt.

der Mensch bekommt was er verdient?

Freddi Hammerbach @

Wir hier in unserem Land eine immer höhere Lebenserwartung als 1960.

Gut so mehr davon.

Wasserspeicher

Im Sauerland werden Talsperren vorgehalten um die Schifffahrt auf der Ruhr zu regulieren. Ebenso der Edersee in Hessen der die Schifffahrt auf der Weser reguliert. Wenn die Umweltministerin heute mit der Planung zum Talsperrenbau für die Trinkwasserversorgung beginnt haben wir vielleicht in 20 Jahren das Problem gelöst.

Vorboten leicht zu erkennen ...

... aber das mit den Aktionen ist immer unangenehm: also verdrängen. Nicht nur die Elbe, sondern zahlreiche Flüsse weisen einen erschreckend niedrigen Stand auf - man muss nur hinsehen. Einen abgestuften Wasserplan hslte ich JETZT für dringend notwendig. Viele Garten-Pools sind nett, aber häufig nur Schnaken-Brutstätten, Rasen sprengen und Autowaschen muss nicht sein. Aber auch das Thema Grauwasser hat in D. Nie richtig an Bedeutung gewonnen. Von 1 Waschmaschine kann ich 30Ltr anschl. fürs Klo nehmen. Auch das Thema Zisterne wäre für den Garten exzellent - haben viele schlicht nicht. Steuerl abschreibbar würde ich mir das schnell überlegen - so mache ich das halt jetzt wie alle: Hahn auf zum Beregnen.

09:36 von Al Ternativ

die Differenz zwischen Trinkwasserverbrauch und Abwasserabfuhr zu begründen
.
die Frage ist ernsthaft gemeint
Wasserverbrauch => Wasseruhr
soweit klar
wie kann man denn die Abwassermenge messen ?

also bei mir im Ort haben die mal geschaut wieviel Dach und Hof - Flächen an das Abwassersystem angeschlossen sind und so rechnet sich das über die Niederschlagsmenge

@09:36 von Sisyphos3

Eine Strategie für Deutschland ist doch sinnig. So wird im Konsens festgelegt, wer im Falle eines Falles Vorrang hat bei der Wassernutzung.
Wenn es lokal nicht notwendig ist, diese "Strategie" anzuwenden, ist das doch für Sie in BW, der an der Bodenseewasserleitung hängt, super. Und wenn doch mal eines Tages mehr Wasser nach Frankfurt muss und Sie in BW von diesen 1% Bodenseewasser nicht mehr Ihren bisherigen Anteil erhalten können, dann ist es doch gut, wenn man die Verteilungsregeln zuvor aufgestellt hat und weiß, wo man dran ist.

@Am 17. August 2020 um 10:06 von Freddi Hammerbach

Zitat: "Überbevölkerung ist das Problem
Schon vor 60 Jahren haben viele Stimmen vor ungebremstem Wachstum und Erderwärmung gewarnt ! Seit 1960 hat sich die Menschheit ca. verdreifacht."

Das Problem der Überbevölkerung ist aber weniger eines von Europa. Ganz im Gegenteil: dessen Bevölkerung befindet sich in einem Schrumpfungsprozess.

Das ungebremste Bevölkerungswachstum findet nahezu zu 80 % in Afrika und islamischen Ländern statt. Dort müsste dieses Problem einmal adressiert werden.

Die Landwirtschaft

beginnt, Beregnungsanlagen im großen Stil aufzubauen. Einziges Hemmnis ist noch der hohe Preis.
Und dann geht man selbstverständlich davon aus, dass man als Nahrungserzeuger Vorfahrt bei jeglicher Wassernutzung genießt.
Das wird mit Sicherheit ein Politikum.

Oh! Wie deutsch

Es klingt irgendwie typisch deutsch.

„Die bösen Brasilianer holzen dem Regenwald ab. Das ist schlecht für‘s Klima...“

„... aber jetzt überlegt die Bundesregierung mir zu verbieten, mit meinem 8l SUV morgens Brötchen holen zu gehen. Der hat Euro 12 und ich kaufe doch fairgehandelte Biobrötchen...“

Die Umweltministerin macht m.E. ihren Job. Was vor einigen Jahren undenkbar schien, ist Realität. In einigen Regionen Deutschlands gibt es Wassernot. Die Reserven haben sich nicht annähernd erholt. Leider auch nicht einmalig, sondern jetzt seit mehreren Jahren.

Also ist es sinnvoll, eine umfassende Strategie zu erarbeiten. Was das letztlich umfasst, steht ja noch gar nicht fest. Ebenso der sinnvolle Hinweis, dass konkrete Entscheidungen vor Ort getroffen werden.

Die Alpenregion wird sicher entspannter sein, als derzeit Mitteldeutschland. Eine Strategie sagt erst mal nicht viel mehr, als das gesamte Konzept zu überdenken.

Ein „weiter so“ kann es nicht geben, so unangenehm das sein mag

@ich1961 um 09:41

>>Bitte informieren sie sich mal, das Wasser in den privaten Pools wird n i c h t (wenn es richtig gemacht wird ) jedes Jahr erneuert.
Das wird mit Chlor oder Sauerstoff sauber gehalten und weiter verwendet.<<

Wenn das Wasser über den Winter nicht abgelassen wird, muss das nächste Jahr der ganze Pool erneuert werden. Die wenigsten Pools sind im Haus.

Unser Lebensstil führt zur Wasserknappheit.

Ein Land wie Deutschland war immer gesegnet mit sehr viel Wasser. Was ist da passiert in den letzten Jahren? Warum bekommen wir extrem trockene Sommer und das Grundwasser kann sich nicht mehr erholen?

Laut einem Bericht verbraucht der Mensch (im Westen) 5.288 Liter täglich.

https://www.daserste.de/information/wissen-kultur/w-wie-wissen/sendung/2...

Nicht wegen der Wäsche und der Dusche, sondern wegen der Haltung von Vieh, Herstellung von Gütern usw.

Machen Sie doch mal den Test (ehrliche Antworten bitte) wie viele Erden Sie benötigen, bei ihrem Lebensstil? Link:

https://www.wwf.ch/de/nachhaltig-leben/footprintrechner

Wir haben es selber in der Hand. Wir sind es die Handeln müssen. Wenn wir warten bis die Politik oder Wirtschaft tätig wird werden unsere Enkel und Urenkel nicht mehr (friedlich) leben können.

10:13, Sisyphos3

>>Schließlich werden hierzulande Schiffe auch nicht am Meer gebaut,
sondern 60 km im Landesinneren in z.B. Pappenburg<<

Papenburg.

>>schafft man eben künstliche Wasserwege indem man die Ems ausgräbt oder staut<<

Die Ems ist kein künstlicher Wasserweg.

Auch dann nicht, wenn man sie "ausgräbt" oder staut.

Am 17. August 2020 um 09:02 von mlz

"Ein Blick nach China lohnt sich"
- Ein Blick nach China lohnt sich ebenicht -
Man klaut quasi den Tibetern das Wasser für die chinesischen Metropolen im Osten und hat kein dabei schlechtes Gewissen ("innerchinesische Ausbeutung").
Auch in China und Tibet gehen aber im Himalaya, Transhimalaya, Kuen-lun und Tienschan die Gletscher massiv zurück. Da die Binnenniederschläge in diesen Gebieten relativ gering sind (nur auf der Südseite des Himalayas gibt es hohe Monsunniederschläge, wird es erstmal unumkehrbar sein. Wenn die Gletscher geschmolzen sind, gibt es nicht mehr viel zu verteilen. China ist auch in diesem Punkt kein Vorbild. Wer mehr verbraucht als die Natur nachlefert, läuft in eine Sackgasse.Die riesigen Stauseen an den Flüssen werden in 50 Jahren mit Löss vollgestopft sein.

@09:36 von Al Ternativ

Vermutlich müssen Sie nicht eine Mindestmenge an Wasser beziehen, aber zur Deckung der Fixkosten des Wasserver- und -entsorgers einen bestimmten "Sockelbetrag" zahlen.
Ähnlich ist das mit der Tonnenleerung. Die Infrastruktur wird durch die Komune vorgehalten, also wird eine betimmte Summe von jedem Haushalt eingefordert, das geht über den Leerungszyklus, die Tonnengröße oder pauschal, ist halt die Frage, wie gerecht man das ganze ausgestalten kann/will.

Beispiel: Wenn die Bereitstellung des Wassers in Ihrer Kommune 1 Mio €/a kostet und 1 Mio. m³/a Wasser abgegeben werden, werden diese auf die 1 Mio. m³ Wasser umgelegt, also 1 €/m³. Wenn alle in der Kommmune kein Wasser mehr verbrauchen, sondern nur noch Sie 1 m³/a, dann müsste dieser 1 m³ 1 Mio. € kosten, dass das nicht sinnig ist, sollte wohl einleuchten, also wird z.B. eine "Grundgebühr" erhoben, die einen Teil der Fixkosten auf alle umgelegt, denen die kommunale Leistung zur Verfügung gestellt wird.

@09:40 von StepHerm

>> Es geht hier darum, dass eine Strategie
>> aufgestellt wird, mit der die
>> konkurrierenden Nutzungen des
>> Wasserdargebotes geregelt werden sollen.
>> Und da kann es lokal halt auch sein, dass
>> bestimmte Nutzungen höher berwertet
>> weden müssen als andere.

D.h., es soll ein Plan entwickelt werden, wie in einer Planwirtschaft? Ist das für Kapitalisten nicht DAS absolut Böse? Lese ich doch ständig hier.

P.S.: Mir gefällt geplantes Vorgehen, also von mir +1 zu diesem Vorschlag.

Vielleicht könnte

mit der überschüssigen Energie der Windräder, am Wochenende drehen diese sich kaum, mal Meerwasser entsalzt werden ?
Das so gewonnenen Salz dann in Tagebaulöcher füllen denn dort wo Braunkohle ist gibt es von der Geologie her auch viel Salz.
Wasser wäre vorhanden.
Auch das abgeschmolzene Wasser der Gletscher und Pole, was ja Süßwasser = Trinkwasser ist, gelangt in die Meere und ist dann nicht mehr als Trinkwasser brauchbar.
Aber damit lässt sich kein Geld verdienen, noch nicht.

@ 09:46 von Kommentator_123

Danke für Ihren Kommentar, Sie bringen es auf den Punkt

Für alles Trinkwasser zu benutzen ist purer Luxus
M.M.n. wäre die einfachste Lösung, wenn BRAUCHWASSER aus dem Wasserhahn kommt (sollte so gereinigt sein, dass es nicht gerade übel riecht). Trinkwasser kann man dazukaufen. Brauchwasser sollte dann aber günstiger sein, daran werden die Wasserversorger NICHT interessiert sein. Durch Zisternen werden so die Grundwasserbestände reduziert. Ein eigener Brunnen ist hier in der Region verboten.
Es werden Überlegungen angestellt, bei NEUBAUGEBIETEN Brauch- + Trinkwasserleitungen zu verlegen. Wie viele Jahrzehnt wird es wohl dauern, bis dann das letzte Dorf Brauchwasser zur Verfügung hat?
Wasserspeicher könnte man z.B. UNTER einem neuen Parkhaus anlegen.
Bei Feldern Bewässerung per Grabensystem (siehe Oasen)!
Brauchwasser könnte man aus entsalztem Meerwasser gewinnen. Wäre bei steigendem Meeresspiegel eine WIN-Win-Situation?

Ursachen?

Vielleicht könnte man ja mal die Ursachen ergründen bevor es noch schlimmer wird.

Da fielen mir ein:
- Klimawandel
- Brunnenvergiftung durch Nitrate

@Sisyphos3

"Wir brauchen Regeln zur Wassernutzung warum brauchen wir das ? vor allem aber warum überall" Am 17. August 2020 um 09:36 von Sisyphos3

*

Ich verstehe gerade Ihre Zweifel nicht.

Die Regeln treten doch nur in Kraft, wenn das Wasser knapp wird.
Wenn genug Wasser vorhanden ist, dann natürlich nicht.

Es gibt auch die Regel, dass man vor seinem Haus die Gehwege vom Schnee befreien muss. Das gilt auch erst dann, wenn Schnee da ist. Niemand muss im Hochsommer mit Schneeschippe herumlaufen.

Rasenregnen?

Im Ernst? Rasenregnen?

Um ein wie Vielfaches an Wasser braucht es für die Beregnung in der Landwirtschaft?

Einmal regnen bedeutet 300.000 Liter Wasser pro Hektar.

@10:00 von tagesschlau2012

Das Sie es nicht so haben mit den "Experten vom Klimawandel", haben Sie ja schon öfter dokumentiert in diesem Forum.

Aber die Szenarien zeigen leider für weite Teile Deutschlands nun mal, dass es im Sommer weniger und wenn dann heftiger regnen wird. Insgesamt werde wir in Teilen unsere Infrastruktur anpassen müssen, da ja die "Skeptiker" und "andere Meinung" Habenden es erfolgreich geschafft haben, den dafür mit ursächlichen Klimawandel dauerhaft zu etablieren (durch nichts oder zu wenig tun).

Das die Wassermenge auf diesem Planeten konstant ist, mag so stimmen, aber entscheidend ist doch wohl die Verteilung. Wenn die Gletscher und der Schnee in den Bergen ausfällt, wir es mit einer vergleichmäßigten Abgabe in die Flüsse nichts.

Es ist Ihnen völlig unbenommen, vor Ort bei Ihnen sich gegen eine weitere Versiegelung des Bodens zu engagieren, bislang schadete das aber zumeist "den Arbeitsplätzen".

Und "diesen Experten" ist das seit langem bekannt und war schon vor 40 a Schulsstoff.

@09:47 von Sisyphos3

>> wenn die Flüsse (vor allem Frankreich) zu
>> wenig Wasser führen, fährt man deren
>> Leistung zurück

Sie haben hoffentlich meinen Kommentar mit dem Grill-Beispiel gelesen.

Die AKWs glühen nach dem geordneten Herunterfahren trotzdem noch weiter. Und wenn dann der der Wasserpegelstand im Reaktor bzw. im Abklingbecken sinkt? Beim letzten Mal passierte das am 14.03.2011 in Fukushima Daichi mit den bekannten Auswirkungen.

Ich glaube nicht, daß Dtl. es sich leisten kann, ein Gebiet von der Größe Hessens abzuschreiben.

Traurig!

In einem Land wie Deutschland ist diese Aussage eine Bankrotterklärung des Staates!
Ich lebe seit 30 Jahren in Südspanien und wir giessen unsere 3000qm und der Pool ist auch immer voll. Wir können duschen so oft wir wollen und sogar Zähne putzen, wer will kann das Wasser sogar trinken. Es wird geschätzt, dass ein Drittel durch das marode Leitungssystem versickert, trotzdem Wasser ist da, auch wenn Millionen Touristen aus dem Norden kommen (dieses Jahr weniger, danke!).
Wie ist das möglich ist, ganz einfach, ein Diktator mit dem Namen Franco hat 260 Stauseen gebaut und während der PP Regierungszeit wurden für damalige Verhältnisse riesige Entsalzungsanlagen gebaut. Unser Dorf verkauft Wasser an umliegende Gemeinden wenn die Brunnen leer werden.
Wenn Deutschland kein Wasser hat, dann machen die was falsch, aber gewaltig!

10:08 von tagesschlau2012

«Laut Statista hat es in Mecklenburg-Vorpommern im Juni und Juli den üblichen Niederschlag gegeben! Ist Rostock überdacht?»

Was ist Ihnen an den beiden Begriffen "Statistik" und "Durchschnitt" bisher unverständlich geblieben?

Wenn es an Ort (A) 100 l/qm regnet.
Und an Ort (B) gar nicht. Im gleichen Zeitraum.
Regnet es im Durchschnitt 50 l/qm.
Bezieht man Regenmengen auf das ganze Bundesland.
In dem die Orte (A) und (B) liegen.

Rostock ist nicht überdacht. Die meisten Häuser in Rostock schon.
War so, als ich das letzte Mal dort war.
Unwahrscheinlich, dass wer Rostock inzwischen überdachte.

Wie viel es in Rostock in den letzen 2,5 Monaten regnete. Das weiß ich nicht.

Manchmal regnet es dort nicht, wo man gerade ist. 50 km weiter schüttet es. Fährt man schnell dort hin, wo es schüttet. Um was Regen in einem Beutel aufzufangen. Kann es sein, dass es aufhört zu regnen … eben als man ankommt. So ist das mit dem Regen.

Nicht erst seit gestern ist es so.
Ungerecht … aber mies.

10:08 von tagesschlau2012

ZITAT: Laut Statista hat es in Mecklenburg-Vorpommern im Juni und Juli den üblichen Niederschlag gegeben!
Ist Rostock überdacht?" ZITAT Ende

Das Zauberwort heisst " im Durchschnitt".

Davon ab regnet es naturgemäß auf einer Fläche wie der von Mecklenburg Vorpommern auch nicht überall gleich viel und schon gar nicht gleichmässig. Speziell DANN auch nicht, wenn der Niederschlag in erster Linie in Form von örtlich begrenzten Gewittern und Schauern fällt. Dann haben Sie nämlich in einem eng umgrenzten Bereich möglicherweise viel Niederschlag und in einem anderen wiederum gar keinen.

Und dann ist immer noch fraglich, ober der Durchschnittswert geeignet ist, um eventuelle vorherige Duerredefizite auszugleichen.

Der Dürremonitor des Helmholtzinstitutes macht dies ausgeprochen deutlich. Und dort leidet auch Rostock derzeit unter Dürre und zu trockenen Böden...

https://www.ufz.de/index.php?de=37937

Global 2000 von 1977:

„Die Rückkopplungskreise konnten zwar nicht wirklich geschlossen werden, aber wir haben die den Bevölkerungs-, BSE-, und Ressourcenprognosen zugrunde gelegten Annahmen mit der künftigen Umwelt verglichen, die in diesen Prognosen impliziert ist. Diese laufen in vielen Fällen schlicht auf die Annahme hinaus, daß die Umwelt auch weiterhin ihre Güter und Dienstleistungen bereitstellen wird, und zwar noch größere Mengen als bisher, ohne Unterbrechungen und ohne Kostensteigerungen....“ Kapitel Umwelt Seite 885
Die Menschen sind unzulässig optimistisch was die scheinbar unendliche Ausbeutung der endlichen Ressourcen betrifft. Auch ich halte die Grundwasser Ausbeutung von z.B. Nestle für absolut falsch.

09:41 von ich1961

"...das Wasser in den privaten Pools wird n i c h t (wenn es richtig gemacht wird ) jedes Jahr erneuert."

Wieviele von Denen, die einen derartigen Pool besitzen, machen es denn "richtig"? Und wie gleichen Sie den Verlust durch Verdunstung aus?

Sind wir doch schlicht ehrlich: Der - in Mode gekommene - private, gechlorte Badepool (und ich rede hier nicht vom kleinen, aufblasbaren Kinderplanschbecken) mit Stahlwand oder mit Stützgerüst und in immer größeren Dimensionen ist - sollte das Wasser dann wirklich knapp werden - schlicht ein verzichtbares Luxusgut.

Ebenso wie exzessives Autowaschen, Trinkwasser in der Toilettenspülung und ein immergrüner, englischer Rasen.

Regeln für Wassernutzung?

Liebe Leute, liebe Politiker,
es gibt bereits Regeln für die Wassernutzung.
Frage: macht es Sinn neue Regeln aufzustellen und auf der anderen Seite Coca Cola einen neuen Brunnen (200 Meter Tiefe) bauen zu lassen und das Wasser zu fördern und anschließend weltweit zu verkaufen??
Macht es Sinn in den naturgeschützen Wäldern Windkraftanlagen zu bauen, den Boden zu versiegeln, neue Straßen in den Wäldern zu den Anlagen zu bauen??
Die Bodenversiegelung und Verdichtung schreitet immer weiter voran, das sollte gestoppt werden. Desweiteren muß die Abholzung der Regenwälder gestoppt werden!! Das sind nur wenige Aspekte über die Politiker nachdenken sollten, bevor wieder eine neue S... durchs Dorf getrieben wird.
Zum Anderen ist es folgendermaßen: wenn zu wenig Wasser genutzt wird steigen die Kosten, weil die die Spülung der Abwasserleitung ungenügend ist. Wenn zu viel Wasser genutzt wird steigen die Kosten weil die Kläranlagen es nicht mehr schaffen.
Frage: Können Politiker noch denken??

@10:08 von tagesschlau2012

>> Ist Rostock überdacht?

Sie werden lachen, aber anscheinend ja. Ist kein Witz:

Ich seh auf niederschlagsradar.de, daß eine Regenfront auf Rostock zukommt. Aber kurz vor Rostock reißt die auf, die Hälfte nördlich über die Ostsee, die andere Hälfte südlich ab Kavelstorf. In Rostock nur ca. 15min. Nieselregen alle 2 Wochen. =(

ja die Medien und die Frau Umweltministerin

ist ja schon einige Zeit her
da wurden die Wasserpreise erhöht und die sparsamen Bürger meine Heimat
begannen weniger Wasser zu verbrauchen
War scheinbar auch nichts
es gab Aufrufe vom Wasserversorger in den Medien mehr Wasser zu verbrauchen
da ein geringer Wasserdurchsatz die Rohre verschlammen ließ
wobei ... weiß man´s was alles so geschrieben wird wenn man sonst keine Themen findet

09:58 von Sisyphos3

«im Saarland fallen 1.000 l Wasser / qm
in Sachsen nicht mal die Hälfte
sollen die im Saarland jetzt aus Solidarität sparen ?»

Verantwortlicher Umgang mit Wasser ist auch dort sinnvoll, wo Regenmengen in Deutschland gegenwärtig nicht besorgniserregend gering sind. Sei es das Saarland … oder der Süden von Bayern.

Die Saarländer können ja wieder "Ostpäckchen" packen, und nach Sachsen schicken. Statt Orangen und Kaffee … ist dann ein Beutel Wasser drin im Päckchen. Meinen Sie das mit "aus Solidarität sparen" …?

«oder die in Schleswig Holstein mit 800 l
das Wasser lieber ungenutzt in Nord und Ostsee leiten
dass es "gerecht" zugeht in der Republik ?»

"Wassergerechtigkeit" durch Wasser ungenutzt wegschütten, wo genug Wasser da ist. Muss man erst mal drauf kommen … auf einen so absurden Gedanken.

Ich nehme an, in Baden-Württemberg müssen viele Autos (teil) verschrottet werden, um "Autogerechtigkeit" zum Saarland, und zu Sachsen herzustellen. Geben Sie gur Acht auf Ihres !

Neulich

war in einem Artikel zu lesen, dass in D. vielfach überschüssiges Wasser einfach Richtung Nord/Ostsee weggepumpt wird; insgesamt, sagt der Artikel, wäre genug Wasser da, man müsse es nur sinnvoll nutzen und verteilen.
Den Politikern fällt zum Thema „Wasserknappheit“ aber wieder mal nur ein, Verbote aufzustellen bzw. Schwimmbäder zu schließen. Wieder zeigt die Politik deutlich, dass sie vom wirklichen „Managen“ meist keine Ahnung hat. Sieht man sich die Richtung der Ausbildung bzw. den beruflichen Werdegang der Politiker an, wird klar, warum. Trotzdem ginge es besser, Experten in den Ministerien wären sicherlich vorhanden, man muss deren Potential halt auch nutzen.

Tropfirrigation nutzen !

Liebe besorgte Gärtner;
Natürlich müssen Sie auch in Zukunft nicht zwingend auf Ihre selbst angebauten Gemüse und Früchte verzichten... wenn Sie in der Lage sind, auf Veränderungen zu reagieren.

In diesem Zusammenhang weise ich z.B: auf die Nutzung der sogenannten "Tropfirrigation" hin, bei der die entsprechenden Pflanzen deutlich ressourcenschonender ausreichend bewässert werden. Tropfirrigation benötigt erheblich weniger Wasser als bei großflächiger Bewässerung mittels "aufgedrehtem Gartenschlauch", das benötigte Wasser wird gezielter eingesetzt und es geht weitaus weniger über großflächige Verdunstung verloren.

Die Frage ist doch, warum ausgerechnet in Deutschland derartige Konzepte nicht den gleichen Nutzen haben sollten wie in anderen Regionen, wo sie aufgrund der Umweltbedingungen bereits seit Jahren erfolgreich eingesetzt werden?

Wir ALLE werden uns anpassen MÜSSEN. Da führt letztlich kein Weg drumherum.

@10:25 von StepHerm

>> ist es gut, dass wir aus der Atomwirtschaft
>> aussteigen.

Ein wahres Wort gelassen ausgeschrieben. Atomkraft, NEIN DANKE!

Wassernot

Ich war diesen Sommer ehrlich froh über mein Gartenplanschbecken, und werde es wohl noch mehr sein, wenn eventuell nach dem Willen von Frau Schulze Schwimmbäder geschlossen werden

Mich wundert das hier...

...die Garten und Poolbesitzer übermäßig aufs Korn genommen werden, wenn es um den Wasserverbrauch geht.
Ich vermute mal das die meisten Pools so bis 11 m³ liegen, ist aber nur ne Vermutung. Dieses Wasser wird aber in der Regel auch lange genutzt und maximal die Verdunstung ausgeglichen.
Fakten über Pools hier https://plitschnass.de/pool-statistiken-deutschland/

Was mich viel mehr wundert ist, das sich niemand über das Waschen unserer ach so lieben Freunde...der Autos...echauffiert. Ich vermute mal das für die Reinigung unserer Karren weitaus mehr Wasser verbraucht wird als für Gartenpools.
Mir vielen außer der Großindustrie noch etliche andere Dinge ein...was ist mit Zoos oder Aquarianern...

Das ganze ist doch ein Fass ohne Boden und man muss zuerst bei Großverbrauchern ansetzen und nicht beim Tropfen auf dem heißen Stein.

Vergleich

Deutschland kämpft mit Wasserknappheit
weil es zu wenig regnet.
Hier im tiefen Süden von Frankreich regnet es im Sommer gut und gerne 4-5 Monate (Mai bis September) gar nicht oder sehr selten und die Temperaturen liegen im Mittel um die 34 Grad. Teilweise bis zu 40 Grad.
Trotzdem habe ich in 20 Jahren nicht erlebt, dass wir Probleme mit der Wasserversorgung hatten. Selbst im extrem heissen Sommer 2003, in dem viele Bäume abgestorben sind lief das Wasser wie immer aus dem Hahn. Im Unterschied zu Deutschland sprengt hier aber niemand seinen Rasen im Sommer, wir warten auf die "Regenzeit" und der Rasen wird wieder grün.
Wo also liegt das Problem in Deutschland?

@10:19 von und-nachts-da-ruft

Ihre Vorschläge werden seit langem umgesetzt (seit Beginn der Umsetzung der EU Wasserrahmenrichtlinie mit Nachdruck), aber gerade an den Flüssen dauern solche Vorhaben lange und hängen auch stark davon ab, ob Fläche zur Verfügung gestellt werden kann/will.
Es sind halt viele Akteure und unterschiedlichste Interessen zu bedienen und unter einen Hut zu bekommen (Wohnen, Natur, Landwirtschaft, Verkehr ...)

Wasser ist an sich mehr als genug vorhanden...

nur nicht gleichermaßen verteilt. Es herrschen Ebbe und Flut, Gezeiten, die nicht nur für die Ozeane und Meere gelten, sondern auch für Flüsse. Und durch die Hitze verdampft nun mal auch ein größerer Prozentsatz. Dieser ist im Winter dann zu viel. Wie schon erwähnt wurde, riesige Trinkwasserspeicher, welche im Winter gefüllt und im Sommer genutzt werden. Dies effizient umzusetzen könnte dem Klimawandel sogar minimal entgegen wirken (Keine Garantie). Sollte man halt mal erforschen welche Auswirkungen das Sammeln dieses Überschusses haben kann.

10:54 von Tada

verstehe ihren Beitrag nicht
es gibt in unserem Land Gegenden die haben immer genug Wasser
und es gibt Gegenden die gibt es eben nicht immer genug Wasser
was hat das mit Schneeschippen zu tun ?

ach ja und es gibt Gegenden die haben gelegentlich Wasser

11:03 von Paco

Hallo Paco
Habe gerade das Selbe über Südfrankreich
geschrieben - wo ich lebe.
Allerdings erinnere ich mich an den letzten Sommer, in welchem Barcelona per Tankschiff
mit Wasser versorgt werden musste -
regional bedingt?

Dezentrale Speicher

Die Prognosen des Klimawandels weisen eindeutig auf niedrigere sommerliche und verstärkte winterliche Niederschläge hin. Leider werden auch lokale Starkregen zunehmen - das speichern müsste also dezentral erfolgen. Ein Professor aus KA hat das in einem TED talk bei dem es schwerpunktmässig um die winterliche Speicherung und sommerliche Kühlung von Stadträumen einmal gut dargestellt ...

https://m.youtube.com/watch?v=pq9hxGRAmSA

Grüße P.

@ 10:19 von und-nachts-da-ruft

„Es wurden Flüsse begradigt und Äcker drainiert. … - aber könnte man das dafür nötige Wasser (Garten etc) nicht einfach Bächen und Flüssen entnehmen?“
Meine Eltern haben am Rhein gewohnt, c. 5 m vom Wasser getrennt. Ungefähr alle 7 Jahre gab es in den 70er/80er Jahren „Jahrhundert-Hochwasser“. An den Wochenenden hat sich ein reger Hochwassertourismus entwickelt. Wenn jeder Schaulustige wenigsten ein 10 l-Kanister mit Rheinwasser mitgenommen hätte, hätten sich die Reinigungsarbeitenfür mich und auch die Feuerwehr in Grenzen gehalten.
Jahre später wurden Hochwassermäuerchen gebaut -nicht damit die Anwohner keine nassen Füße mehr bekommen, sondern damit die Schiffe bei steigendem Wasser länger fahren können.

11:01 von saschamaus75

Sie haben hoffentlich meinen Kommentar mit dem Grill-Beispiel gelesen
.
habe ich nicht
es ging bei meinem Beitrag auch um den Normalbetrieb eines Reaktors
der eben bei Volllast mehr Kühlung braucht als bei geringerer Last
von einem Störfall referierte ich jetzt gar nicht

Am 17. August 2020 um 10:57 von StepHerm

"Aber die Szenarien zeigen leider für weite Teile Deutschlands nun mal, dass es im Sommer weniger und wenn dann heftiger regnen wird. Insgesamt werde wir in Teilen unsere Infrastruktur anpassen müssen, da ja die "Skeptiker" und "andere Meinung" Habenden es erfolgreich geschafft haben, den dafür mit ursächlichen Klimawandel dauerhaft zu etablieren (durch nichts oder zu wenig tun)."
#
#
Lesen Sie doch einfach mal was andere Experten von sich geben. Zur Zeit wird ein neues Problem in DE geschaffen das sich geregelte Trinkwasserversorgung nennt. Die Bodenversieglung in den Wälder durch Windkraftanlagen ist extrem und verhindert das einsickern des Regens.
Das Problem ist auch der Politik bekannt, wird aber zur Zeit negiert, da erneuerbare Energie das heilige Goldene Kalb ist.
Sie dürfen gerne mit tanzen, gestatten mir aber, das ich darüber nur den Kopf schütteln kann.

11:21 von KHJ-Trendelburg

Ein super Beitrag!
Gut gemacht.

10:31 von Sisyphos3

«wie kann man denn die Abwassermenge messen ?»

Entnimmt wer in einem Privathaushalt Wasser aus der Leitung.
Misst die Wasseruhr die Menge. Wasser zum Baden, Duschen, Hände- & Wäschewaschen, Zähneputzen, Putzen, Kochen.
Für Zimmerpflanzen, Garten, Pool.

Wird die Menge des entnommenen Wassers zu Abwasser. Nicht stets zu 100%. Beim Kochen verdunstet was. Pflanzen nehmen Wasser auf. Man selbst auch … so man Wasser aus dem Hahn trinkt.

Abzüglich dieser Mengen ist Wassermenge = Abwassermenge.
Kommunen dürfen als Abwasserabgaben die Ø-Menge eines 1-Personen-Haushalts pro Person als Abgabe ansetzen. Grundlage zur Berechnung sind die Mengen an Wasser, die als "Frischwasser" von Wasseruhren erfasst werden.

In der Eigentümergemeinschaft unserer Wohnung (12 Parteien).
Gibt es nur 1 Wasseruhr für das ganze Haus (Baujahr 1960).
Kürzlich wechselten 4 Eigentümer, von denen 3 vermieten.

An 3 Familien mit zus. 8 Kindern.
Super … wieder Leben in der Bude.
Wasserverbrauch stieg an. Nervt andere …

Wassernutzung

Vielleicht wäre es ja auch hilfreich, weitere Tiefwasserbohrungen vom Nestlé-Konzern zu unterbinden. Der Staat geht immer zuerst auf den kleinen Bürger los. Möchte ihn reglementieren anstatt zu gucken, wo man bei den großen Unternehmen etwas zum Gunsten der Umwelt ändern könnte. Auto waschen ist ohnehin nur mehr in Waschanlagen erlaubt und diese werden in der Regel nicht mit Trinkwasser benutzt. (Ich fahre kein Auto) sollen wir denn noch das letzte Stück Grünfläche ruinieren?

@11:24 von Sisyphos3

Ist doch klar, dass man bei höheren Preisen sparen will. Leider ist es aber so, dass die Infrastruktur für bestimmte Wassermengen ausgelegt und gebaut wurde. Wenn nun (ggf durch den demographischen Wandel auch noch weniger) Menschen an der Kanalisation angeschlossen sind und diese auch noch deutlich weniger Wasser verbrauchen, dann wird im Kanal eben nicht genügend Schleppspannung aufgebaut werden, um die "Kupferbolzen", Feuchttücher die da eh nicht hingehören, anderes Thema) etc. und andere Stoffe richtig weiter zu transportieren.
Ähnlich ist es mir den Trinkwasserleitungen, die dann zu lange stehendes Waser enthalten und die Keimfreiheit kann u.U. nicht mehr garantiert werden. Also müssen dann ggf. die Leitungen zusätzlich gespült werden -> zusätzlicher Aufwand -> höhere Fixkosten -> noch höhere Wasserpreise

11:26 von schabernack

Wassergerechtigkeit" durch Wasser ungenutzt wegschütten, wo genug Wasser da ist. Muss man erst mal drauf kommen … auf einen so absurden Gedanken.
.
verstehe ich jetzt gar nicht !

wo habe ich das gefordert ?
ich schrieb es nützt nichts wenn einer nichts hat,
während der andere nur einen Bruchteil der vorhanden Ressourcen nutzen kann,
wie soll man das Ausgleichen

und keine Angst mein Auto verteidige ich mit Zähnen und Klauen

@11:48 von Echsodus

Hallo Echsodus,

die von Ihnen vorgeschlagene Maßnahme nennt sich "Talsperre", seit vielen Jahrzehnten geübte Praxis (wo es geht).
Die Auswirkung dieses Sammelns sind überflutete Täler. In Deutschland gibt es aber kaum noch geeignete Standorte und ich könnte mir gut vorstellen, dass die Planung einer neuen, großen Talsperre schwieriger sein dürfte (so wegen Protesten durch die Bevölkerung und so).

Selbst beschlossene Projekte sind ja schwierig (Stromtrassen von Nord nach Süd, Anschluss des Bernnerbasistunnels an das deutsche Schienennetz, ... Ihnen fallen bestimmt noch mehr Projekte ein :-))

@11:03 von Paco

>> Wie ist das möglich ist, ganz einfach, ein
>> Diktator mit dem Namen Franco hat 260
>> Stauseen gebaut und während der PP
>> Regierungszeit wurden für damalige
>> Verhältnisse riesige Entsalzungsanlagen
>> gebaut.

Mußte ich da gerade das spanische Äquivalent zu "Hitler's Autobahnen" lesen?

Antwort auf Echsodus, 17. August 2020 um 11:48

Das Problem ist, dass die Niederschlaege auch im Winter zurueckgehen und folglich keine Reserven aufgebaut werden koennen.

@12:00 von tagesschlau2012

Das allein in NRW die Versiegelung des Bodens mit ca. 7 ha/d nur der Windkraft geschuldet ist und damit die Grundwssneubildung gefährdet, war mir tatsächlich neu.
Sie dürfen gerne ihre Meinung haben, "gestatten mir aber, das ich darüber nur den Kopf schütteln kann."

Umfassendere Strategie nötig

Erheblich wichtiger ist es, die Begradigung, bzw. Kanalisierung der Flüsse rückgängig zu machen, es müssen wieder reichlich große Wiesenflächen her, um zum einen Überschwemmungen der Gemeinden zu verhindern und über die Versickerung in den Wiesen deutlich mehr Wasser dem Grundwasser zuzuführen. Riesige Rückhaltebecken, die ja auch nicht gerade sehr umweltfreundlich sind, wären dann in den meisten Fällen nicht nötig. Auch kann man so Bewässerungssysteme für Land- und Forstwirtschaft bauen und dort durchaus auch Brunnen bohren, da man ja den Grundwasserspiegel wieder erhöht. Ganz besonders wichtig ist es, Wasserrechte grundsätzlich nicht zu privatisieren, was Nestlé überall auf der Welt anrichtet ist - man kann es nicht anders sagen - abgrundtief asozial und richtet immense Schäden an. Nun jeden Pool zu dämonisieren ist nicht nötig, sorgt man w.o. beschrieben für ein gutes Wassermanagement, ist das weit effektiver als Verbote, auch wenn diese für Regierende immer einfacher sind.

@12:03 von schabernack

In der Eigentümerversammlung könnte ja auch beschlossen werden, den Wasserverbrauch auf "pro Kopf" umzulegen und nicht mehr "pro Wohnung", damit wären Sie sicher nicht die Ersten und den Vermietern könnte das ja sogar egal sein, da eh "durchlaufender" Kostenposten für die Nebenkostenabrechnung.

Selbst die Römer hatten schon

Selbst die Römer hatten schon dieses Problem. Und es wurde gelöst. Man muss nur Wasser von da, wo es ist, nach da bringen, wo es benötigt wird. Dazu ein paar speicherseen, damit ich das um Winter überflüssige Wasser, im Sommer nutzen kann. Problem gelöst. Da hilft nicht Gageln, sondern ausschließlich Handeln.

Eine Ministerin (Svenja Schulze).

will wieder mal "regeln"
1. Eine Wasserregel gibt es schon.
2. Deutschland ist (im vergleich mit anderen
Ländern) ein total überreguliertes Land.
Gesetze, Regeln, Vorschriften, Verbote en masse.
Wenn den Politikern zu einem Problem nichts mehr einfällt, dann muss eine neues Gesetz,
eine neue Vorschrift, Regel oder Verbot her.
Wie wäre es mit mehr Pragmatismus?

@ Charlys Vater, um 09:33

Sie haben mit allem recht.

Nur sollten Sie noch ein paar mahnende Worte an Petrus richten, denn der muss es erst mal genug regnen lassen.

"Wir brauchen Regeln zur Wassernutzung"

Allerdings. Wenn eine ohne jeden Zweifel für alle und jeden überlebenswichtige Naturressource, die aus ebendiesem Grund zu den unbestreitbaren (dies auch im übertragenen Sinne!) Menschenrechten zählt knapp wird, kann NIEMAND Exklusiv- bzw. Sonderrechte auf sie beanspruchen. Mit welchem Recht auch?

Wasser-Resourcen nutzen

So wie in der Sahara Nordafrikas die ungeheuren Süsswasservorräte
unter der Wüste NICHT genutzt werden,
so werden auch unsere Resourcen nicht richtig genutzt und verwaltet werden
dank dem Grosskapital, den Konzernen und der Korruption in den höchsten Stellen . . .

Die nächsten Kriege werden um WASSER geführt werden,
dass sagen uns weise Männer schon seit Jahren !

Am 17. August 2020 um 09:58 von Sisyphos3

Zitat: sollte man nicht etwas differenzierter schauen.... im Saarland fallen 1.000 l Wasser / qm
in Sachsen nicht mal die Hälfte
sollen die im Saarland jetzt aus Solidarität sparen ?
oder die in Schleswig Holstein mit 800 l
das Wasser lieber ungenutzt in Nord und Ostsee leiten
dass es "gerecht" zugeht in der Republik ?

Haben Sie den TS-Artikel nicht zu Ende gelesen und folgendes übersehen:

Die Entscheidungen sollten im konkreten Fall weiterhin immer vor Ort getroffen werden, sagte Schulze. Die nationale Wasserstrategie solle den lokalen Behörden aber klare Vorgaben und Orientierungen an die Hand geben.

12:07 von Sisyphos3 / @schabernack, 11:26

«ich schrieb es nützt nichts wenn einer nichts hat,
während der andere nur einen Bruchteil der vorhanden Ressourcen nutzen kann,
wie soll man das Ausgleichen»

DEU liegt in einer Region in Mitteleuropa.
Die bis kürzlich gar nicht unter Wassermangel litt.

Der Westen nahe der Nordsee, zu dem hin über die NL ganz ohne "Stau-Regen-Berge" regelmäßig Wolken mit Wasser kamen.

Der Norden mit Nord- & Ostsee + Wasser in Wolken vom Meer.
Der Süden mit den Alpen in Bayern (Stauregen) + dem Bodensee als Trinkwasserspeicher.

Der Osten als trockenste Region des Landes. Weil am weitesten von Meeren entfernt. "Weit weg vom Meer" macht auch Zentralasien schon immer trocken.

Entwickelt sich Niederschlagsverteilung in DEU zu weiter mehr ungleich.
Wird gar keine andere Möglichkeit sein, als in möglichem Maß Verteilung zu erreichen.

Ist aber örtlich Regen in Strömen in kurzer Zeit.
Wird das zusätzl. zum Problem, da "vollgelaufen überall" die Folge ist.

Nicht nur die Wassermengen sind zu beachten !

@stepHerm 12:06

Durch Vermeidung „nicht notwendiger Verbräuche“ bildet sich kein stehendes Keimwasser. Es haben viele Leute keinen Garten, keinen Pool. Diese Wohnungen haben auch keimfreies Wasser.

@B. Pfluger um 11:45

>>Deutschland kämpft mit Wasserknappheit
weil es zu wenig regnet.
Hier im tiefen Süden von Frankreich regnet es im Sommer gut und gerne 4-5 Monate (Mai bis September) gar nicht oder sehr selten und die Temperaturen liegen im Mittel um die 34 Grad. Teilweise bis zu 40 Grad.
Trotzdem habe ich in 20 Jahren nicht erlebt, dass wir Probleme mit der Wasserversorgung hatten. Selbst im extrem heissen Sommer 2003, in dem viele Bäume abgestorben sind lief das Wasser wie immer aus dem Hahn.
...
Wo also liegt das Problem in Deutschland?<<

Südfrankreich liegt im semi-ariden Bereich mit Regen vor allem im Winterhalbjahr und ist seit Jahrhunderten darauf eingestellt. Deutschland hat(te) aber ein humides Klima, nur in wenigen Ecken ist das nicht so. Dummerweise ändern sich die Niederschlagshäufigkeit, -verteilung und -menge aber in den letzten Jahrzehnten aufgrund des Klimawandels. Das hat sich aber noch nicht überall rumgesprochen und man ist noch nicht wirklich drauf eingestellt.

#B.Pfluger

Stimmt, aber das liegt an Barcelona und den politischen Verhältnissen in Katalonien. Da funktioniert nichts mehr richtig, die Separatisten haben ihr Ziel erreicht.
Höchste Kriminalität, Abwanderung der Industrie, höchste Zahl von Hausbesetzungen und jetzt verliert der politisierte FC Barca auch noch 8:2 gegen die Bayern.
Barcelona ist aber nicht in Südspanien wo wir leben, bei uns gabs die letzten 30 Jahre immer Wasser. Natürlich verbraucht man nicht mehr als nötig und der Verbrauch ist stark gestaffelt. Wer viel braucht zahlt mehr für den Kubikmeter, dass finde ich auch korrekt. Die alte Frau im Dorf in einer kleinen Wohnung zahlt für Minimalverbrauch gar nichts, oder nur die Anschlußgebühren, finde ich auch gut!

An Naturressourcen gibt es nichts "gelt-end" zu machen

"Wir brauchen Regeln zur Wassernutzung"

Allerdings. Und zwar basisdemokratische - im Sinne des mittlerweile nicht mehr völlig unbekannten Begriffs "Graswurzeldemokratie".

Wenn eine ohne jeden Zweifel für jeden Menschen überlebenswichtige Naturressource, die aus ebendiesem Grund zu den unbestreitbaren (unbestreitbar auch im übertragenen Sinne!) Menschenrechten zählt knapp wird, kann NIEMAND Exklusiv- bzw. Sonderrechte auf sie beanspruchen. Mit welchem (legitimen) Recht auch?

>> es ging bei meinem Beitrag

>> es ging bei meinem Beitrag auch um den
>> Normalbetrieb eines Reaktors der eben
>> bei Volllast mehr Kühlung braucht als bei
>> geringerer Last

Und genau das ist ein weit verbreiteter Irrglaube. Ein heruntergefahrener Reaktor braucht exakt die selbe Menge an Kühlwasser wie ein Reaktor unter Volllast.

Entscheidender ist eher die Wassertemperatur! Also ein heruntergefahrener Reaktor braucht im Sommer (hohe Wassertemperatur) wahrscheinlich sogar mehr Kühlwasser als ein Reaktor unter Normalbetrieb im Winter (bei Minusgraden).

Deutschland ist und bleibt ein regenreiches Gebiet

In Deutschland regnet es 420 Tage im Jahr!

Mindestens!

Und jetzt macht man sich - im Zuge der Klimahysterie - mal wieder ins Hemd, weil es ein paar trockene, heiße Tage im Sommer gibt.
Dass ist für einen Sommer natürlich äußerst ungewöhnlich wie wir wissen!

Newsflash!

Deutschland war, ist und wird auch ein Gebiet mit ausreichend viel Niederschlag bleiben.

Quelle unten ist eine die, dies dokumentiert.

(wen jemand eine bessere Quelle hat, nur zu!)

Q:

"https://wetterkanal.kachelmannwetter.com/niederschlagsentwicklung-in-deutschland-seit-1881/"

@fathaland slim 9:45

In manchen Gebieten leider doch. Und der Kampf darum tobt weiter.

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