Kommentare

Ein Amtsinhaber, der den Wählerwillen unterdrückt ...

… um sich selbst einen Vorteil zu verschaffen, mutiert zum Autokraten.

•   Es geht unverhohlen …

  …darum, die Wahlbeteiligung zu drücken. Bei Trump und seinen Wahlstrategen gilt es als
  „conventional wisdom“, dass eine höhere Wahlbeteiligung eher den Demokraten nutzt. Seit einer
  Dekade versucht die GOP systematisch, den Wählerwillen bei Kongresswahlen durch Gerrymandering
  zu ihren Gunsten zu verzerren. Trump toppt das Ganze nun, indem er mit Blick auf die
  Präsidentschaftswahl den USPS sabotiert.

•   Selbst die Zustellung von Medikamenten …

  …für Senioren und Kranke würde unter dieser Sabotage der Post leiden.
  Trump hat den Zugriff auf USPS von langer Hand vorbereitet und einen seiner Großspender,
  Louis DeJoy, als Postmaster General eingesetzt. Damit wird die bislang unabhängig
  operierende USPS zu einem Befehlsempfänger umbaut. Ziel: Briefwahlsabotage.

Der Präsident der USA

Der Präsident der USA blockiert die demokratische und seit langem selbstverständliche und übliche Form der Briefwahl - gerade in Corona-Zeiten für Risikogruppen ein unverzichtbares Mittel der Stimmabgabe. Unfassbar im doppeltem Sinne: Einerseits offenbart das die absolute Geringschätzung Trumps gegenüber demokratisch geordneten Wahlen und damit die Geringschätzung den Wähler*innen gegenüber - da könnte man noch sagen, dass Geringschätzung Menschen gegenüber sich wie ein roter Faden durch phony Trumps ersten Wahlkampf und die Amtszeit zieht; andererseits überrascht, dass - selbst in einer präsidialen Demokratie wie in den USA - dem Präsidenten soviel Macht gegeben wird, dass er der Post Mittel streichen kann, die für eine geordnete Briefwahl notwendig sind.
Hoffentlich führt dieser Skandal dazu, dass sich noch mehr Mitglieder, Abgeordnete und Senator*innen der GOP von Trump distanzieren.

Trump baut gegen eine mögliche Wahlniederlage vor ...

… indem er die Integrität der Wahlen vorsorglich infrage stellt und ihre Durchführung
behindert.

•   Der Anwurf des Wahlbetruges …

  …hat Trump bereits 2016 - beleglos - in die Arena geworfen für den Fall, dass er nicht
  gewönne. Als sich später herausstellte, dass seine Opponentin HC Clinton die Wählermehrheit
  errungen hatte setzte er eine Kommission unter Mike Pence ein, um den Vorwurf zu „beweisen“.
  Nach zwei Sitzungen stellte das Gremium seine Arbeit ergebnislos ein.

•   Wahlbetrug ist in den USA selten

  und im Umfang irrelevant. In 2018/20 gab es zwei Fälle, für welche die GOP-Abgeordnete
  Steve Watkins in Kansas und Mik Harris in N.C. verantwortlich gemacht wurden. Dazu eine
  Kommunalwahl in Paterson/N.J. Die US-Wahlinfrastruktur ist verbesserungsbedürftig, aber
  der Prozess der Stimm-Validierung und -auszählung funktioniert.

Der Staat als Beute

Es wird sie hier sicherlich wieder geben, die Kommentare, die Trump auch in diesem Fall Cleverness und Tatkraft bescheinigen.

Wem an Demokratie, an Fairness und Aufrichtigkeit gelegen ist, wird aber angesichts der Unverfrorenheit, mit der sich der US-Präsident den Staat, das kollektive Gut aller Amerikaner*innen, zur Beute macht, betroffen und beschämt auf die USA blicken.

Zumindest wird immer deutlicher, dass auch Trump weiß, dass er dieses Jahr in einer fairen Wahl keinerlei Chancen auf eine Wiederwahl hätte.

Welcher Deal?

"Wenn wir keinen Deal machen, bedeutet das, sie kriegen das Geld nicht."
Wenn dieses Vorgehen Trumps nicht erlaubt ist, wird schon jemand klagen.
Aber um welchen Deal geht es denn?
Das solltet ihr auch berichten.

Bitte genauer recherchieren

Ich denke, die Redaktion sollte hier mal etwas tiefer einsteigen. Ich bin nun wirklich kein Trump Fan, aber es gibt offensichtlich tatsächlich Zweifel, ob ein großer Briefwahlanteil wirklich zu stemmen wäre, da es schon bei Vorwahlen teilweise mehrere Wochen gedauert hat, bis die Wahlzettel angekommen und ausgezählt worden waren. Es wäre sicherlich auch in Deutschland ein Problem, wenn plötzlich 25 oder 30% der Stimmen über Briefwahl eintreffen würden. Mich würde mal die wirkliche Situation interessieren, weil so ein oberflächliches Trump ist gegen Briefwahl ja nicht wirklich erhellend ist.

@ um 08:52 von Cosmopolitan_Citizen


Trump hat den Zugriff auf USPS von langer Hand vorbereitet ...“
Der Niedergang der US - Post wurde ab ca 2004 vorbereitet. Nahezu Einstimmig von den Abgeordneten aller Parteien.
Das hat absolut nichts mit Trump zu tun.
Trump nutzt nur aus, was andere eingeleitet haben.
Auch Obama hat an der Misere der US - Post nichts geändert.
Wahrscheinlich war ihm das egal.
Wenn alle anderen dem Diktator den Weg bereiten, kann man dafür nicht den Diktator beschuldigen.

@ um 08:58 von baumgart67

Völlig Richtig.
Vor allem wird diese Nachricht gerade über alle Anstaltssender gejagt ohne jegliche Hintergrundinformationen zu liefern.

Baumgart67

Ein paar Millionen Briefe sollen ein Problem sein?
Reden wir von einem Dritte-Welt-Land ?

Demokratie und Rechtsstaat stehen auf dem Spiel

Es ist unglaublich dreist, was sich dieser Präsident unter dem Schutz "seines" Justizministers William Barr erlaubt. Er schränkt die Meinungsfreiheit von Millionen Amerikanern ein, indem er die Briefwahl mit der fadenscheinigen Vermutung torpediert, dass diese zu Manipulationen führen wird. Entsprechend fördert er die Unzulänglichkeiten der Post und schert sich einen Teufel darum, dass durch sein narzistisches Denken viele Amerikaner der Gefahr ausgesetzt sein werden, sich mit Corona zu infizieren, wenn sie in langen Schlangen vor den Wahllokalen stehen. Dieser Mann geht tatsächlich über Leichen. Wann endlich wachen die Republikaner auf. Auch die rassistische Schmutzkampagne gegen Harris ("Ich habe gehört, dass ...") folgt dem perfiden Plan, den er gegen Obama verfolgt hatte. Kein Anstand, keine Moral. nicht einmal die Bereitschaft, sich an die Spielregeln zu halten. Es ist nicht zu erwarten, dass Trump seinen "Thron" räumen wird, selbst wenn er die Wahl verlieren sollte.

Das wäre ein Fall für

Das wäre ein Fall für internationale Wahlbeobachter. Die Wahl wird also weder frei, noch unabhängig werden.kein Unterschied zu Belarus. Wann wird USA sich selbst Demokratie beibomben?
Mit dem deutschen Wahlsystem kann man beliebig grosse Länder wählen lassen. Um 1800 gibts Hochrechnungen. In USA dann Honolulu Zeit.
Aber die machen lieber wie zu wildwest Zeiten weiter, als kaum einer lesen und schreiben konnte, und man Wahlmänner brauchte.
Das ist nicht demokratisch.

Seine Tage sind gezählt

Goodbye Mr. Trump.

Baumgart67

In Deutschland wären 100%Briefwahl kein Problem. Wie kommst du auf sowas? Wo schickst du deinen Zetel denn hin?

Das ist vorprogrammierter Wahlbetrug

Mit Trump bewegen sich die USA auf einen diktatorischen Staat zu, das erinnert jetzt schon ganz stark an Belarus. Deswegen muß jetzt noch ein schnelles Amtsenthebungsverfahren durchgeführt werden, bevor dieser Irre noch mehr Schaden anrichtet.

...

Auch hierzulande, ist man gegen die Briefwahl, außerdem würde sich das Fähnlein ganz schnell drehen wenn Trump trotz Briefwahl gewinnen würde. Dann würden alte Artikel/Studien ausgegraben die beweisen das die Briefwahl in den USA fehlerhaft sei. So benutz halt die gegen seite die Studien/Artikel...

@ um 08:54 von wynton

Trump hat vor ein paar Tagen gesagt, dass die Möglichkeit, dass sämtliche Nichtwähler problemlos an den Wahlen teilnehmen könnten, dazu führen würde, dass die Republikaner auf Jahrzehnte hinaus keinen Präsidenten mehr stellen werden.
Er tut also alles für seine Partei.
Wenn das erlaubt ist, ok.
Wenn das nicht erlaubt ist, wird geklagt. Bis die Klage verhandelt ist, kann er einfach weitermachen.
Das ist Demokratie.
Zumindest wird das immer so erklärt.
Natürlich hat sie Fehler, wenn sie zu solchen Typen wie Trump führt.
Aber da kann man offensichtlich nichts machen.

Trump's haltlose Beschuldigungen vs. Fakten

Jeder US-Bundesstaat bietet seinen Wählern die Briefwahl als Option

… und 76 % der US-Bürger werden 2020 von dieser Option Gebrauch machen können.*

Die Unterschiede bestehen darin, ob das als „absentee vote“ oder als „all-mail voting“ organisiert wird.
Im erstgenannten Fall beantragt der Wähler die Wahlunterlagen, im zweiten Fall schickt der Bundesstaat automatisch an jeden Wähler die Formulare.

Bei absentee vote gibt es Bundesstaaten, die vom Wähler einen triftigen Grund einfordern während andere ihm diese Entscheidung freistellen.

Wahlbetrug ist keine siginifikante Größe

Die konservative Heritage-Stiftung führt eine Datenbank über solche Fälle. Demzufolge wurden in den vergangenen 20 Jahren etwa 250 Millionen mal (!) die Briefwahl zur Stimmabgabe genutzt. Dabei gab es nur in 1.290 Fällen inkorrekte Nutzung und 1.113 Fällen eine Strafverfolgung.

*https://www.nytimes.com/interactive/2020/08/11/us/politics/vote-by-mail-us-states.htm

"Wenn wir keinen Deal machen, bedeutet das, sie kriegen das Geld nicht", sagte Trump. "Das bedeutet, sie können keine universellen Briefwahlen haben; sie können sie einfach nicht haben."

Wer je bezweifelt hatte, dass Geld solange nicht vollständige Transparenz herrscht nicht in erster Linie Zahlungs- sondern Machtinstrument ist, sollte es jetzt besser wissen.

„Trumps Aussage, dass die Demokraten reine Briefwahlen wollten, ist aber falsch. Ebenso unbelegt ist seine wiederholt geäußerte Behauptung, Briefwahlen würden zu mehr Wahlbetrug führen“

Das hier ist dagegen richtig:
„Trump befürchtet, dass eine Zunahme von Briefwählern ihn die zweite Amtszeit kosten kann“/„Viele Demokraten befürworten jedoch, dass möglichst Wähler wegen der Coronavirus-Pandemie die Möglichkeit zur Briefwahl haben, damit nicht in Wahllokale gehen müssen. Sie machen zudem geltend, dass Afroamerikaner und ärmere Bürger stärker von der Epidemie betroffen sind - Gruppen, die traditionell eher für Demokraten stimmen“

08:58 von baumgart67

Was bitteschön haben Vorwahlen, die von den Parteien ausgetragen werden um einen internen Kandidaten zu finden mit staatlichen Wahlen zu tun, die international beobachtet werden? Klar perfekt ist das System nicht. Aber vor Ort Wahlen können genauso fehleranfällig sein wie Briefwahlen. Ich erinnere da an die erste Bush junior Wahl vor allem in Florida.

Ist der aber schlau!

In Belarus geht die Bevölkerung nach der Wahl wegen Wahlbetrugs auf die Barikaden, in den USA geht der Präsident VOR DER WAHL wegen Wahlbetrugs auf die Barikaden. Ist der aber schlau!

rer Truman Welt

Ich befürchte, daß wird für die USA ein sehr "schmutziger" Herbst. Trump wir sein CASTLE nich freiwillig räumen. Er wird alles tun, um zu gewinnen -alles! Er wird alles tun, um sich als Gewinner zu erklären - alles! Er wird alles tun (behaupten), daß (er) betrogen wurde - alles! Er wird sich im Weissen Haus verbarrikadieren und behaupten, es gehöre ihm. Das sind die Perspektiven dieser Präsidentschaftswahl. Es wird demütigend für die USA werden. Eine unwürdige Tragödie einer Großmacht, die keine wirkliche mehr ist.

um 08:58 von baumgart67

>>
Es wäre sicherlich auch in Deutschland ein Problem, wenn plötzlich 25 oder 30% der Stimmen über Briefwahl eintreffen würden.
<<

Warum sollte das ein Problem sein ? Die Wahlunterlagen bekommt man ja auch schon per Post. Bei der Bundestagswahl 2017 lag der Briefwähleranteil übrigens bei 28,6 %. Welche Probleme hatten Sie da festgestellt ?

Es macht mich wirklich betroffen

Und mich machen nicht viele Dinge betroffen...
Aber: Wenn das stimmt, und davon gehe ich aus, dann sind das Methoden, die man sonst nur aus Staaten wie der DDR kennt. Gezielt Stimmen unterdrücken bei einer Wahl.
Ich frage mich, was im Falle einer Wahlniederlage des DT passieren wird und es macht mir, wenn ich die internationalen Folgen bedenke, Angst: Wird DT mit Gewalt die Macht an sich reißen wollen? Oder in ewigen juristischen Verfahren die Übergabe der Präsidentschaft verhindern / verzögern? Zu welchen Schritten wird er noch bereit sein? Gezielte Einschüchterung potentiell Dems wählender Bevölkerungssegmente?
Wäre das irgendein Bananenstaat, würde ich sagen: Grenzen zu, bis es dahinter aufhört zu knallen! Aber es ist ein Staat mit einer riesigen Militärmacht!
Noch etwas: Welche Rolle spielt die Privatisierung und Kommerzialisierung aller öffentlichen Dienste und Strukturen? Mit einer dt. Bundespost wäre sowas nicht oder schwerer möglich gewesen. Aber: Hauptsache: Profit!

09:01 von nie wieder spd

"Wenn alle anderen dem Diktator den Weg bereiten, kann man dafür nicht den Diktator beschuldigen."

Was für eine abstruse These. Wenn Sie also zuhause nicht abschliessen, kann man dem Dieb keinen Vorwurf machen, wenn er Ihre Hütte leerräumt?

Hoffentlich war das jetzt das entscheidende Eigentor...

Unverschämter geht es fast nicht mehr was Herr Trump an Drohungen/Forderungen in den Raum wirft...

um 09:01 von nie wieder spd

>>
Wenn alle anderen dem Diktator den Weg bereiten, kann man dafür nicht den Diktator beschuldigen.
<<

Sie haben ja lustige Ansichten. Alle Diktatoren dieser Welt sind Unschuldslämmer, die zur Diktatur durch ihre Untertanen gezwungen wurden ?

baumgart67

Bei den Bundestagswahlen 2017 war lt. Wikipedia der Anteil der Briefwähler 28,6 Prozent. Ist also kein Problem.

@niewiederspd: Das hat eindeutig nur mit Trump zu tun ....

... wenn er ankündigt, dem US Postal Service 25 Mrd. $ vorzuenthalten und dafür in einem FOX Interview explitzit als Grund angibt, dass er damit die Durchführung der Briefwahl unmöglich machen möchte.

"Wenn alle anderen dem Diktator den Weg bereiten, kann man dafür nicht den Diktator beschuldigen."

???

Unter Obama wurde der USPS nicht mit üppigen Mitteln ausgestattet, weil er unter den "Budget Sequestration Act" fiel, also die "Rasenmäher-Kürzung" der Budgetposten, auf welche die Tea-Party-getriebenen GOP-Parlamentarier nach 2011 gedrängt hatten - als sie die Mehrheit im HoR hatten.

Wichtiger ist jedoch der Blick auf die aktuelle Situation: die Demokraten haben sowohl bei dem CAREs Stimulus Act
als auch in ihrem im Mai 2020 im House verabschieideten HEROES Act 500 Mrd $ für die Sicherung der Infrastruktur und der Briefwahl vorgesehen. Gegen Trump's Widerstand.

Wahlbeobachter

Ich glaube es ist an der Zeit einmal KSZE Wahlbeobachter in die Bananenrepublik zu entsenden.
Das einzige Demokratiemerkmal das es in den USA noch gibt ist die friedliche Machtübergabe.
Ansonsten werden viele Bürger nach wie vor mit bürokratischen Mitteln von ihrem Wahlrecht ausgeschlossen.

Unglaublich ,jetze nimmt er auch noch die Briefwähler aufs Korn

Trump ist scheinbar jedes Mittel recht um wieder Präsident zu werden .Da scheut er sich auch nicht davor zurück Lügen bzw Fake News im grossen Stil über seine Gegner zu verbreiten .Was muss blos dieser politische Präsidenten-Clown für eine grosse Angst haben vor der Wahl am 3 November !!!

Welcher Deal? - 08:55 von nie wieder spd


Aber um welchen Deal geht es denn?
Das solltet ihr auch berichten.

Die US-Post ist pleite, sie braucht frisches Geld.

Gucken wir mal...

..., wie souverän die deutsche Bundesregierung nächstes Jahr mit dem Thema Briefwahl umgehen wird...

Und mit dem zu erwartenden Ansturm, das Thema Corona wird uns ja sicher bis dahin erhalten bleiben...

Eine elektronische Wahl

Ist eben leichter zu manipulieren! Ein Algorithmus/ Virus reicht aus!

@ um 09:26 von dermulla

Zumindest bezahlt in diesem Falle auch die Versicherung keinen Pfennig. Weil nicht abgeschlossen war!
Und schon die Nazis haben sich darüber amüsiert, dass Demokratie so dumm ist, dass sogar Antidemokraten gewählt werden und sie die Demokratie demokratisch abschaffen können.
Irgendwo ist ein Fehler in unserem demokratischen System.

Warum ist Biden ein "mutmaßlicher Rivale"?

Die Formulierung in dem Artikel ist absonderlich. Joe Biden ist der Kandidat der Demokraten für das Präsidentschaftsamt und kein Rivale und erst recht nicht mutmaßlich. Schulz war auch kein mutmaßlicher Rivale von Merkel, sondern Kanzlerkandidat der SPD. Was Trump angeht, zeigt diese Diskussion, dass es ein viel tiefer gehendes u. besorgniserregenderes Problem gibt - die finanzielle Situation in den USA. Wenn die Post eine Präsidentschaftswahl nur durch zusätzliche Finanzmittel stemmen kann, dann beweist das mal wieder, welche Gefahr der Weltwirtschaft von dieser angeblichen Wirtschaftsmacht droht. Die USA sind chronisch pleite u. der Wahlkampf lenkt temporär davon ab. Joe Biden, wenn er denn gewinnen sollte, wird riesige Aufgaben vor sich haben u. es werden wohl viele Träumer, die jetzt schon Harris als zukünftige Präsidentin begrüßen, auf dem Boden der Tatsachen landen, wenn das Team Biden/Harris gewinnen, aber an den Aufgaben scheitern sollte.

Trump

kennt sich aus mit Wahlbetrug, vielleicht der Grund warum er da ist wo er ist. Ich würde da nicht zu laut schreien an seiner Stelle.

Schon G.W. Bush und Russland wussten offenbar schon wie man mit Wahlomaten umgeht.

Vielleicht goutierten das

die Wähler des Anti-Trumplagers mit verstärkter Wahlbeteiligung an der Wahlurne. Wäre top.

Ansonsten gibt es ja einen Grund warum es Briefwahl gibt. Werden all diese Wähler die nicht zur Wahlurne gehen können nun einfach ihres Wahlrechts beraubt?

@ um 09:34 von Cosmopolitan_Citizen

Danke für ein wenig Aufklärung.
Aber egal was die Demokraten auch immer noch vorhaben, um die Briefwahl zu ermöglichen: Bis zum 03.11 reicht die Zeit nicht aus, um die US - Post zu ertüchtigen.
Insofern ist ein Vorwurf natürlich auch den Demokraten zu machen, die offensichtlich zu dumm oder zu naiv waren und sind, um wegen der Briefwahlen frühzeitig bessere Bedingungen zu schaffen.
Oder sie wollen nicht wirklich gewinnen.
Das ist ja mit der SPD so ähnlich.

Warum die US-Bürger das alles zulassen

Vor siebzig Jahren haben die Republikaner angefangen, die Demokraten als "Stalinisten" zu diffamieren. Das tun sie bis heute. Wenn man sich die Propaganda anhört, dann kommen da von beiden Seiten alle wüsten Beschimpfungen, die man sich vorstellen kann. Aber es gibt einen Vorwurf, der immer nur von den Rechten gegen die Linken vorgetragen wird: Sie würden die USA hassen und hätten das Ziel, die USA zu zerstören.

Und diese Lüge glauben die GOP-Wähler.

Denen ist schon klar, dass Trump Gesetze gebrochen hat, Gesetze bricht, Gesetze brechen wird; aber sie sind überzeugt, dass er das nur tut, um die "bösen Stalinisten" aufzuhalten.

Diese Indoktrination ist der Grund, warum eine kriminelle Organisation wie die GOP nicht längst verboten worden ist, was in jedem europäischen Land ohne Zweifel spätestens nach dem Wahlbetrug von 2000 und dem Irak-Krieg von 2003 passiert wäre.
_

Tatsächlich kein Missbrauchsrisiko bei Briefwahl?

,,Ebenso unbelegt ist seine wiederholt geäußerte Behauptung, Briefwahlen würden zu mehr Wahlbetrug führen".
Dass Briefwahlen Wahlbetrug erleichtern, ist keine Behauptung, sondern eine erwiesene Tatsache, die Tagesschau widerspricht sich hier selbst und wird damit selbst ein Fall für den Faktenfinder:
Die Tagesschau berichtete von den Möglichkeiten der Wahlmanipulation bei der Briefwahl in diesem Artikel: https://www.tagesschau.de/faktenfinder/inland/briefwahl-109.html
Zitat aus letztgenanntem Artikel:
,,So kam es bei der niedersächsischen Kommunalwahl 2016 in Quakenbrück zu Manipulationen. In einem Stadtteil mit vielen Einwanderern hatten vier Politiker der Linkspartei Wähler mit geringen Deutschkenntnissen dazu gebracht, Briefwahlunterlagen anzufordern. Die Politiker füllten die Stimmzettel teils selbst aus und fälschten auch Unterschriften. Sie wurden zwei Jahre später zu Bewährungsstrafen zwischen 1,5 und sieben Jahren verurteilt."

@09:34 von doepkewo

"Wahlbeobachter

Ich glaube es ist an der Zeit einmal KSZE Wahlbeobachter in die Bananenrepublik zu entsenden."

Da sind sie schlecht informiert. Die USA laden schon immer
die Beobachter freiwillig zu den Wahlen ein, wie die
BRD es auch immer tat.
Der Unterschied: Bei unserer letzten Wahl 2017 entschied
man sich bei den "Beobachtern" eine Delegation
zwingend nach Deutschland zu senden, nix mehr mit
"freiwillig". Wurde hier nur nicht besonders breit berichtet.
Die Begründung war unter anderen das Verhältnis der
Berichterstattung Regierung <-> Opposition,
aber das können sie alles nachlesen.

Ausserdem möchte ich anmerken, dass es sich nicht gehört
die USA als Bananenrepublik zu bezeichnen.
Wieso solch eine "Bezeichnung" es hier wieder durch
die Moderation schafft ist mir schleierhaft. Es sei denn
es ist gewollt.

@ nie wieder spd, 08:55

“Aber um welchen Deal geht es denn?“

Ja, das ist eine berechtigte Frage, denn ein “Deal“ ist das nicht.

Das ist astreine Erpressung.

@nie wieder spd - Um Budgetmissverständissen vorzubeugen ...

... sei hinzugefügt: Infrastrukturprojekte haben indirekt mit der Wahl zu tun und schließen weiter gefasste Logistikprozesse ein.

Als direkte Hilfe für die Post wären 25 Mrd. vorgesehen.
3,5 Mrd für die Absicherung der Briefwahl.

Trump missbraucht diese Posten als "Verhandlungsmasse", um sie gegen andere seiner Vorhaben zu "tauschen".

Ein vorangiges Ziel: die "Payroll tax" zu senken, mit welcher

• Social Security (Rentenversicherung)
• und Medicaid (Krankenversicherung Bedürftiger) finanziert werden.

Sobald diese Kassen ausgeblutet sind, gibt es "Gründe", ihre Leistungen zu kürzen.

That's the game.

Sabotage bei USPS

Habe ich es überlesen, oder wird hier tatsächlich mit keinem Wort erwähnt, dass ein Trump Lakai als Chef bei der USPS eingesetzt wurde und diese offen sabotiert? Louis DeJoy ist der Name, wenn es jemanden interessiert. Es wurde Personal entlassen, umgruppiert, Briefkästen und Sortiermaschienen abgebaut.

@ rossundreiter, um 09:38

Möglicherweise kriegen die Gemeinden bereits in Kürze bei den hiesigen Kommunalwahlen einen Vorgeschmack.

Briefwahl ganz easy?

Wahlzetttel beantragen, ausfüllen, abschicken,
Stimme gezählt und fertig? So dachten Sie sich das?
So easy und sicher wie das Corona Testen auf der Autobahn?
Da muss geprüft werden ob der Antragsteller
überhaupt wählen darf, ob er noch lebt, ob es ihn überhaupt gibt ... ich habe sowas mal in den Semesterferien gemacht: Von witzig bis kriminell, jede Menge Fakes.
Und zahllose Beschwerdeanfragen täglich, wo denn die bestellten Wahlunterlagen blieben.
Und schließlich, wer überprüft die Wahlzettel nach Eingang? Als es zeitlich eng wurde, habe das damals ich alleine übernommen und natürlich alle in meine Tasche gesteckt die mir politisch nicht paßten:))
Heute klappt das gesamte Prozedere bei natürlich totsicher digital, alsolut! Die deutche Post ist auch perfekt.
wünsche weiterhin gute Träume
Die paar Millione in in USA

Die Behinderung von Briefwahl ist Wahlmanipulation

Oder sieht das irgendjemand noch anders?

Trump manipuliert damit direkt und höchstpersönlich die Wahl.

Kann man in diesem Fall noch eine demokratische Legitimation begründen?

@ HerrLehner, um 09:09

“Seine Tage sind gezählt

Goodbye Mr. Trump.“

Seien Sie nur nicht zu optimistisch.

Er wird sich notfalls im Weißen Haus anketten, sollte er die Wahl verlieren. :-)

Kein Personalausweis, kein Meldesystem in den USA.

@09:21 von Klärungsbedarf
Das Problem ist eher, dass sich der Wähler in den USA normalerweise aktiv für die Wahlen registrieren muss.
Es gibt kein Wählerverzeichnis. Das hat mit dem traditionellen Misstrauen gegen zu viel Staat zu tun.
Entsprechend groß sind natürlich Manipulationsmöglichkeiten gerade auch bei der Briefwahl.
Wer überprüft, ob der Antrag gerechtfertigt ist.

In der Vergangenheit haben allerdings eher konservative Gouverneure das benützt, indem sie z.B. die mit Verweis auf die Ähnlichkeit von Namen gerade Farbige nicht zur Wahl zugelassen haben.

09:01 von nie wieder spd

>>Das hat absolut nichts mit Trump zu tun.
Trump nutzt nur aus, was andere eingeleitet haben.
Auch Obama hat an der Misere der US - Post nichts geändert.
Wahrscheinlich war ihm das egal.<<

Warum versuchen Sie -vergeblich- Trump immer wieder ins rechte Licht zu rücken?
Erst war Biden der "Bösewicht" und nun soll Obama der Schuldige dafür sein? Alle nur nicht Trump?

@nie wieder spd um 9:40

Und schon die Nazis haben sich darüber amüsiert, dass Demokratie so dumm ist, dass sogar Antidemokraten gewählt werden und sie die Demokratie demokratisch abschaffen können.
Irgendwo ist ein Fehler in unserem demokratischen System.

Wäre Ihnen ein starres System, eines das sich nicht seiner Form nach dem Mehrheitsbeschluss fügt, lieber? Mir scheint es gerade essentieller Bestandteil von Demokratie zu sein, dass die daran Teilhabenden nicht nur eine Wahl, sondern damit einhergehend auch eine Verantwortung haben. Warum muss ein System so konzipiert sein, dass es sich nicht selbst abschaffen kann - dass geht ja sogar in einer Diktatur: der Diktator kann ja zumindest prinzipiell diktieren, dass das System abgeschafft wird und zurücktreten.

Aber zum Thema Briefwahl: irgendwo war zu lesen, dass die Schiere Menge an Briefen schon finanziell eine Hürde darstellt. Bei einem Land, das sich grob 1/3 des Verteidigungsetats der Erde leistet, zeigt das doch vielleicht eine Schieflage.

@DeHahn 09:20 - Treffende Ironie ...

.. für einen ernsten Vorgang.

Auch wenn Stand heute noch offen ist, ob Trump wiedergewählt oder abgewählt wird: für letzteren Fall beugt er vor.

• im Falle einer Niederlage bedarf es als Begründung der Legende vom "Wahlbetrug"
• im Fall eines knappen Ergebnisses hält es den Klageweg offen, um im WH zu bleiben.

Der Mann weiß, wie man vorbaut.

Noch einen erfolgreichen Arbeitstag vor dem WE.

Bewertung der Demokratie in den USA

Der Deomkratieindex des englischen Blattes "The Economist" führt die USA auf Platz 25 in der Welt als "unvollständige Demokratie"
https://de.wikipedia.org/wiki/Demokratieindex#Platzierungen_(2019)
Hm, da kann sich jeder seine Gedanken machen, was das aussagt.

Wer kann in den USA Präsident werden? Wer das meiste Geld hat. Nicht von irgendwo geben die Bewerber mit den erreichten Dollarmillionen an, die sie ge"fundraist" haben.
Immer wieder fällt auch die Diskrepanz zwischen "popular vote" (Summe der erhaltenen Stimmen aus dem Volk) und dem "electoral vote" (Summe der Stimmen aus dem Wahlleutegremium) auf. Trump hatte die popular vote verloren, aber wurde durch das "winner gets all" Prinzip in den Staaten mit vielen Wahlleutestimmen in White House gehievt.

Irgendwie ist für mich Demokratie (="Herrschaft des Volkes") etwas anderes

Jetzt wird er gefährlich...

Trump ist ein Angstbeisser, der ein "Nein" einfach nicht auf dem Zettel hat- egal von wem. Virologen, andere Länder, Berater, Frauen, Wähler... alles Fake. Ausserdem ist er ja sowieso kein Demokrat... sondern Republikaner. Und alles was in Verdacht steht ein "Nein" zu befördern wird plattgemacht. Wenn der die Briefwahl akzeptiert, dann erst wenn er die USPS auch sicher im Sack hat. Was anderes kann er in seinem Angstkrampf gar nicht mehr zulassen. Dabei ist es ihm egal wie unglaubwürdig er sich macht. Er weiß: Macht ist immer konsequent und von daher immer glaubwürdig, auf die eine oder andere Weise.
Wer hat der hat und dann ist es egal wie er dazu gekommen ist.

Donald Trump fürchtet wahrscheinlich nicht nur

den Machtverlust. Eventuell kann er sich sogar vorstellen, daß es nach seinem und seiner Entourage Auszug aus dem Weißen Haus sehr bald zu einem Einzug in ein Bundesgefängnis kommen kann.

Von daher ist sein Verhalten sogar logisch, soweit bei ihm von logischem Verhalten gesprochen werden kann.

@Cosmopolitan_Citizan

...nicht zu vergessen, dass DeJoy als Postmaster General in einem Interessenkonflikt steht, schließlich besitzen er und seine Frau über 30 Mio. US$ an Anteilen an USPS Konkurrenten und Dienstleistern.
Und DeJoy geht da radikal zur Sache. Seine Anweisungen beinhalten u.a. ein Verbot von Überstunden und nicht rechtzeitig sortierte Post muss für den folgenden Tag liegen bleiben. Und damit auch ja nicht genug sortiert werden kann, wurden bereits einige Sortiermaschinen außer Funktion gesetzt.

Andererseits, Trump hat sich bisher wenig um die Verfassung der USA geschert, warum sollte er sich ausgerechnet um Article I, Section 8, Clause 7 irgendwelche Gedanken machen..?

um 09:47 von nie wieder spd

Sie vermengen zwei Aspekte, die nichts miteinander zu tun haben.

Ja, 2006 wurde ein Gesetz mit Stimmen von GOP und DEM verabschiedet, das dem USPS das Leben schwergemacht hat.

Das hat aber nicht mit der Briefwahl zu tun. Die Behauptung, der USPS könne das Mehraufkommen nicht bewältigen, ist schlicht eine dreiste Lüge:

Klar, die Anzahl der Briefe, die VON Bürgern verschickt werden, ist inzwischen sehr gering. Aber die Anzahl der Briefe, die AN Bürger geschickt werden, ist doch nach wie vor groß. Durch die Briefwahl würde es zwar tatsächlich ein spürbares Mehraufkommen geben, aber wir reden hier von ein oder zwei Prozent mehr. Das würde den USPS in keiner Weise überfordern.

Trump lügt. Sollte eigentlich inzwischen bekannt sein.
_

09:34 von doepkewo

Sie sollten sich besser informieren. Die KSZE war schon 2000,2004,2008,2012 und 2016 vor Ort (und natürlich auch davor) übrigens genauso wie sie auch bei Bundestagswahlen beobachtet. Das ist Standart.

Ich fürchte auch sehr, dass

Ich fürchte auch sehr, dass Sie Recht haben. Siehe Obama/Biden: sicher einige Dinge gestemmt (Schwulenehe, Obamacare), aber das erklärte Ziel die beiden Parteien zu besserer Zusammenarbeit zu bewegen.... naja, Sie sehen ja selber. Auch das mit den Schusswaffen hat Barack Obama die Tränen in die Augen getrieben, siehe Youtube.

@Bernardo87

Das war bereits bei den Vorwahlen während Corona ein Problem. Daher würde es mich ja mal interessieren, wenn hier die Redaktion ein wenig Licht ins Dunkel bringen könnte. Wohl hauptsächlich das Auszählen, dass muss ja auch korrekt und überprüfbar gewährleistet sein und ich denke mal das dauert, da man ja sicherlich jede eingegangen Stimme verifizieren und mit den Listen von Wahlberechtigten abgleichen muss.

Sabotage the Post Office =

Sabotage the Post Office = Sabotage voting

Aber, Mr. Trump, ihr Versuch wird scheitern bei mir, weil meine mail-in ballot versende ich by UPS or FedEx. Nice try, tho :-)

Er kann die Verfassung beugen...

...und sich vielleicht so eine zweite Amtszeit ermogeln. Aber dann ist eben erst in vier Jahren Schluss (oh sh...).

Allerdings bin ich schon ein wenig beeindruckt, wie kreativ er dabei ist. Der Post die Mittel zu verweigern, um die Briefwahl zu erschweren - da wäre ich nicht drauf gekommen.

Ich denke, Trump meint

Ich denke, Trump meint Briefwahlen würden _zwangsläufig_ zu mehr Wahlbetrug führen. Das halte ich auch für falsch.
Briefwahl setzt voraus, dass die Leute die ihren Brief abschicken auch selber angekreuzt haben und in ihrer Meinungsfindung nicht manipuliert wurden. Letzteres kann man aber auch in der Wahlkabine nicht verhindern.

@Bender Rodriguez

zumindest steht das in der Zeit, es wäre aber mal interessant, wenn es dazu genauere Informationen gäbe. Im Übrigen wäre ich mir auch nicht so sicher, ob in Deutschland 100% Briefwahlen kein Problem wäre.Nachfolgend der Text dazu aus der Zeit:

"Ein Argument gegen die Briefwahl lautet, dass eine solche Massenabstimmung den staatlichen Postdienst United States Postal Service (USPS) überlasten und zu einer verspäteten Auszählung der Stimmen führen könnte. Beide Argumente sind angesichts der Erfahrungen mit aktuellen Vorwahlen nachvollziehbar, die bereits in der Corona-Krise stattfanden und daher mit hohem Briefwahlaufkommen. Vor allem in New York und Kentucky gab es erhebliche Auszählungsprobleme. Obwohl die Vorwahlen in beiden Staaten schon am 23. Juni stattfanden, standen die Ergebnisse in Kentucky erst in der Woche darauf und in New York teils erst Mitte Juli fest. In zwei New Yorker Kongressbezirken sind die Ergebnisse mehr als sechs Wochen später noch immer nicht bekannt."

@ von_Meinung, um 10:00

“Habe ich es überlesen...?

Ja.
Der offensichtlich sehr gut informierte User Cosmopolitan_Citizen hatte das bereits in seinem ersten Beitrag um 08:52 angemerkt.

IIn Deutschland kein Zusammenbruch

Ich bezweifle, dass in Deutschland 30 % der Stimmen zu einem Zusammenbruch der Postversorgung führen würde. Die Briefwahlumschläge werden laufend den Auszählungsstellen (in der Regel die Kommune) zugestellt und dort gesammelt.

09:40 von Rapanzel

Danke, endlich mal ein Beitrag ohne die übliche Polemik.

man beachte die Reihenfolge:

Zitat aus dem Artikel:

-"Das Weiße Haus sei ein toller Ort, der ihm (Trump) und dem Land ein gutes Gefühl gebe"-

Da musste ich doch wirklich lachen. Das sagt m.E. alles über den Mann und seine Beweggründe aus.

das alles wird Herrn Biden

das alles wird Herrn Biden nicht helfen...

re martin1307

" Dass Briefwahlen Wahlbetrug erleichtern, ist keine Behauptung, sondern eine erwiesene Tatsache, die Tagesschau widerspricht sich hier selbst und wird damit selbst ein Fall für den Faktenfinder:"

Ne, die Tagesschau widerspricht sich mitnichten. Die Tagesschau hat nie behauptet, dass es bei der Briefwahl zu keinerlei Betrügereien kommen kann. Nur dass es keine Belege gibt, dass die Briefwahl die Betrügereien durch die Decke gehen lässt.

Für die Behauptung Trumps, die Briefwahl sei massiv stärker von Betrügereien betroffen, ist der von Ihnen angeführte Betrugsfall auch kein Beleg. Einzelne Betrugsfälle gabs bei einer "normalen" Wahl auch schon...

Unabhängige Gerichte?

Gibt es in den USA noch unabhängige Gerichte, die diesem Treiben ein Ende bereiten können (oder wollen)?

Das wird der größte Wahlbetrug aller Zeiten

So jetzt wird also schon angefangen von seiten Trup die Wahl zu manipulieren. Diese Wahl wird der größte Wahlbetrug aller Zeiten.
Ein Trump wird sich nicht damit abfinden die Wahl zu verlieren. Koste es was es wolle.

@ 08:58 von baumgart67

Die Stichwahl zum OB in München in diesem Frühjahr wurde zu 100% als Briefwahl organisiert.
Wo ist Ihr Problem?

Poor America

Die USA und speziell ihr Präsident stellen sich als die fortschrittlichste Nation der Welt dar und haben angeblich nicht die Möglichkeit eine Briefwahl zu stemmen.
Diese Supernation sollte bei einem Staat aus der 3. Welt den dafür nötigen Umgang erlernen.
Dieser POTUS torpediert alles was angeblich seine Wiederwahl verhindern könnte, Gesetze sind für ihn völlig unwichtig.
Es wird allerhöchste Zeit, dass sich Europa von diesem Partner distanziert.
Es ist einfach unerträglich, was dieser Mensch sich an Lügen und Niedertracht erlaubt.

re rossundreiter

"Gucken wir mal, wie souverän die deutsche Bundesregierung nächstes Jahr mit dem Thema Briefwahl umgehen wird... "

Ich kann Ihnen schon mal prophezeien, dass die Bundesregierung zumindest nicht damit drohen wird, die dafür notwendigen Gelder zu verweigern, nur um eine Abwahl zu verhindern. Selbst wenn dies möglich wäre.
Da ist die BR Trump doch schon ein erhebliches Stück an Souveränität voraus...

+ vs. -

Lieber Donald, ich habe mehr von Dir erwartet. Offensichtlich baust Du für Deine Niederlage vor. Für wie dämlich willst Du uns noch halten ? Da ist mein 6 jähriger Sohn schon cleverer. Du bist allerdings gefährlich ... gefährlich dumm. Selbst Deine Nichte schätzt Dich so ein. Du solltest ncht vergessen, dass Du der Präsident aller sein solltest - bist ja auch mit weniger als 50% gewählt worden. Du hast nun in Deiner nun endenden Amtszeit tiefe Gräben in Deiner eigenen Bevölkerung zu Stande gebracht, weltwirtschalftliche Folgen sind hingegen noch dramastischer. Wer will eigentlich überhaupt noch stolzer Amerikaner sein ? Wäre ich der nächste Präsident, würde ich per Dekret Dein Foto aus der Ahnengalerie der amerikanischen Präsidenten entfernen lassen.

Ich dachte immer...

...das höchste Gut der US Bürger sei ihre immer wieder so angepriesene Verfassung...na dann bitte...dann handelt auch danach.
So langsam sollte auch jedem noch so hinterwäldlichem US Bürger der Charakter eines Herrn Trump bewusst sein...wenn nicht dann empfehle ich die Doku die vor seiner Wahl auf ARTE lief. In dieser ging es darum zu welchen Mitteln ein Herr trump greift um das zu bekommen was er will. Es ging in der Dokumentation um die "Einverleibung" von Ländereien in Schottland nahe Menie Estate, Balmedie um dort den weltbesten Golfplatz zu Bauen...

Absolut aufschlussreich...

@ 09:14 von Whisper

Hierzulande ist man keineswegs gegen die Briefwahl, ganz im Gegenteil: Sie ist ein verbrieftes und geordnetes Recht, die Stimme abzugeben.
Was motiviert Sie zu solch unsinnigen Behauptungen?
Auch die Phantasie, bei einem Wahlsieg Trumps würden dann die Gegner die rechtmäßige Auszählung der Briefwahlstimmen anzweifeln, ist völlig aus der Luft gegriffen.

10:21 von Rainer Niemann

"sehr bald zu einem Einzug in ein Bundesgefängnis kommen kann."

Joe Biden hat ein pardon Trump's bereits ausgeschlossen, sollte er die Wahl im November gewinnen.

Kamela Harris sagte mit ihr wuerde das Department of Justice Trump wegen "obstruction of justice, among other possible felonies" anklagen.

re Klausewitz

Könnten Sie ausnahmsweise Ihren Kommentaren mal so etwas wie Inhalt (womöglichen mit Ausführungen oder gar Fakten für Ihre Thesen) zufügen?.
Ansonsten sehe ich mich nämlich leicht überfordert, diese zu verstehen...

@ Klausewitz, um 10:44

“das alles wird Herrn Biden nicht helfen...“

Was meinen Sie, das ihm “helfen“ könnte?

Bislang soll “das alles“ ihm ja wohl schaden.

In der Sache verlange ich von Trump die Freigabe der Gelder

In der Sache verlange ich von Trump die sofortige Freigabe der Gelder:

https://www.tagesschau.de/ausland/trump-post-wahlen-101.html

Die US-Demokraten wollen die Briefwahl erleichtern - Präsident Trump sieht in ihr ein Risiko für seine Wiederwahl. Seit Wochen wettert er auch mit Falschbehauptungen dagegen. Jetzt hat er die US-Post im Visier.

Trump versucht auf diesem Weg, Wahlmanipulation zu betreiben und das hat mit fairen, demokratischen und unverfälschten Wahlen nichts mehr zu tun (UN-Menschenrechts-Charta Artikel 29)! Außerdem ist Briefwahl sicherer als im Wahllokal (gerade bei Corona weil dadurch einige Kontakte verhindert werden können durch die Corona sich verbreiten kann). Nochdazu muss diese manipulative Änderung der Wahlkreise - verursacht durch die Republikaner - rückgängig gemacht werden. Dieses Gerrymandering in den USA ist illegal und auch sonst überall in der Welt.

@ um 10:10 von Jacko08

Wenn ich Trump ins „rechte“ Licht rücke, ist doch alles ok. :)
Allerdings weise ich manchmal darauf hin, dass Trump nicht der einzige US - Präsident ist, der eigentlich ein Verbrecher ist.
Da gab es noch 44 andere.
Und die waren im Prinzip nicht für 5 Cent besser.
Die waren nur leiser.

Re : DeHahn !

Nee, der ist ist nicht schlau, sondern ein Lügner, Betrüger, und grottenschlecht wie auch strohdumm.
Irgend welche Lakaien reden ihm diesen Mist mit der angeblichen Fälschung ein, und er hat nichts besseres zu tun, als es zu glauben und aus zu posaunen.
Wäre er nicht so blöde, sondern schlau und clever, würde er es überprüfen lassen, würde nicht so viel Mist von sich geben, und nicht ständig andere Menschen beleidigen und diffamieren.
Ihm geht es doch nur um seine Wiederwahl, mit allen Mitteln, seien es auch unlautere.
Das hat er mit anderen Despoten gleich !

@ 10:08 von harry_up

Eigentlich nicht die schlechteste Idee, dass Trump selbst sich nach seiner Wahlniederlage im Whitehouse ankettet: dann ist er nicht mehr nur in seinem geistigen sondern selbstgewählt auch in seinem körperlichen Radius beschränkt.
Ich vermute, zwei Überlegungen werden ihn davon abhalten:
1. Er war an jedem 4.-5. Tag seiner Amtszeit auf dem Golfplatz zum Spielen. Keine andere Tätigkeit während seiner Amtszeit toppt das - außer twittern vielleicht.
2. Er wird nach dem Ausflug in die Präsidentschaft (an die er Recherchen zufolge selbst nicht geglaubt hatte und daher quasi 4 Jahre im Schockzustand über seine Wahl verharrte) sicher wieder zu drittklassigen Castingshows zurückkehren wollen...

USPS und Briefwahl

es gibt einen Punkt, der hier unter die Räder kommt: der aktuelle United States Postmaster General ist ein republikanischer Trump-Sponsor und -Anhänger. Die USPS sollen eine unabhängige Behörde ein, mit Louis deJoy als Oberbriefträger hat Trump einen deutlich zu langen Hebel in diese Behörde. Hoffen wir, dass die öffentliche Kontrolle halbwegs funktioniert.
Die USPS hat bereits gesagt, dass sie in der Lage sind, mehr Briefwahl zu bewältigen - sicherlich mit Luft nach oben, deshalb die 3,5Mrd. Dollar Aufstockung.
Ja, und auch der USPS schleicht das Thema "Privatisierung" nach - es wäre witzig, wenn die trumpwählenden Rednecks plötzlich keine Mail Orders mehr bekommen, weil es keinen Profit abwirft. Muss nicht sein, kritische Infrastrukturen gehören nicht auf den Markt.

Hat er das Recht dazu?

Also in Deutschland ist das eigentlich zz. nicht möglich!

Doch hat der Präsident der USA überhaupt das Recht dazu?

Ich kenne mich im US Recht da nicht so aus.

Oder bekommt er von einem Gericht wieder die Flügel gestutzt?

10:53 von andererseits @ 09:14 von Whisper

Bei den ersten zwei Sätzen gebe ich ihnen recht. Der letzte wohl eher nicht. Wenn sie mal die Kommentare hier so lesen was Trump alles Unterstellt wird, dann ist das nicht völlig aus der Luft gegriffen.

09:01 von nie wieder spd

Wie immer Rechtsaußen-Geraune.

Trump hat gezielt Maßnahmen ergriffen, die die Arbeit des USPS erschweren sollen am Wahltag die per Post versandten Dokumente im Auszählungsprozess zu berücksichtigen.

Die Personalie des neu ernannten L. DeJoy ist ein Bestandteil davon.

Nennen Sie uns einen belegbaren Fakt, wo Obama den Wahlprozess mittels organisatorischer Tricks beim USPS beeinflusst hat? Wir warten gespannt.

Die USPS-Taktik von Trump wird übrigens von vielen US Republikan. Politikern auf Bundesstaatsebene kritisch betrachtet. Die Demographics der klassischen US'R' Wähler ist eher älter: Leute, die sich wg der von Trump verschärften Pandemie nicht persönlich an die Wahlurne trauen. Ein Eigentor, wie vieles, was das Weiße Haus macht.

Die Dems werden vorrangig bei anderen Manipulationen benachteiligt in R-Staaten in denen die fiese Wählerverzeichnis-"Bereinigung" erfolgt. Eine Strategie, die seit Jahren dafür sorgt, das vorrangig Schwarze & Latinos ungeprüft gestrichen werden.

10:22 von Florian68

Auch das mit den Schusswaffen hat Barack Obama die Tränen in die Augen getrieben,
.
aber Obama ist nicht repräsentativ für Amerika
da gibt es offensichtlich auch andere Meinungen
siehe Schwulenehe ... Abtreibung und Krankenversicherung

@ nie wieder spd, 09:47

“Insofern ist ein Vorwurf natürlich auch den Demokraten zu machen, die offensichtlich zu dumm oder zu naiv waren und sind, um wegen der Briefwahlen frühzeitig bessere Bedingungen zu schaffen.“

Wenn Sie den Artikel richtig gelesen haben, müssten Sie auch mitbekommen haben, dass “die Demokraten“ sich nicht die Post untern Nagel reißen konnten oder eine eigene Postbehörde ins Leben rufen können.
Und die allein ist nun mal für die Zustellung zuständig.

Und diese soll, wie Sie ebenfalls lesen konnten, durch Einbehaltung von finanziellen Mitteln, an ihrer Arbeit behindert werden.

Initiiert durch wen?

Genau!

re 09:15 nie wieder spd: Demokratie

>>Trump hat vor ein paar Tagen gesagt, dass die Möglichkeit, dass sämtliche Nichtwähler problemlos an den Wahlen teilnehmen könnten, dazu führen würde, dass die Republikaner auf Jahrzehnte hinaus keinen Präsidenten mehr stellen werden.
Er tut also alles für seine Partei.
Wenn das erlaubt ist, ok.
Wenn das nicht erlaubt ist, wird geklagt. Bis die Klage verhandelt ist, kann er einfach weitermachen.
Das ist Demokratie<<

Danke für diese interessanten Infos, aus denen ich allerdings den genau gegenteiligen Schluss ziehe.
Nein, genau das ist NICHT Demokratie, das ist im Gegenteil ein sicheres Indiz für die vorhandene Verachtung für Demokratie!

Und was ganz ganz wichtig ist und auch hier oft übersehen wird: Nur in einem funktionierenden Rechtsstaat entscheidet die Justiz, was „ok“ ist oder nicht. Nicht umsonst versuchen alle Autokraten als erstes, die Justiz unter ihre Kontrolle zu bringen. So wie Trump mit Barr.

Nein, das ist nicht „ok“! Ganz und gar nicht!

@baumgart67 - Bitte genauer recherchieren

Das sollten Sie mal machen !

Dann würden Sie wissen , was Trumps Spezi
Postmaster Louis DeJoy ( Spöttisch Delay genannt) schon alles massiv weggekürzt hat.
Da wurden sogar automatische Briefverteilzentren einfach geschlossen.

Auch würden Sie merken, da die Trump
und die GOB es nicht zuläßt das für die Wahl
und für die Zukunft die Post verstärkt werden soll.

Am 14. August 2020 um 08:58 von baumgart67

"Es wäre sicherlich auch in Deutschland ein Problem, wenn plötzlich 25 oder 30% der Stimmen über Briefwahl eintreffen würden."

Es wäre in D überhaupt kein Problem, wenn der Briefwahlanteil auf 30% stiege. Da Briefwahl beantragt werden muss, weiß man vor der Auszählung der Stimmen, wieviel Briefwahlteilnehmer es gibt und wie groß die Anzahl der Wahlhelfer sein muss, um innerhalb von längstens 1,5 Stunden mit der Auszählung und der Durchgabe der Ergebnisse an die zentrale Wahlleitung fertig zu sein.

Welche Probleme die Amerikaner mit Briefwahl haben, ist mir völlig schleierhaft. Vielleicht sollten sie sich mal um Amtshilfe aus D bemühen.

@chris 189 10:43

"man beachte die Reihenfolge:

Zitat aus dem Artikel:

-"Das Weiße Haus sei ein toller Ort, der ihm (Trump) und dem Land ein gutes Gefühl gebe"-

Da musste ich doch wirklich lachen. Das sagt m.E. alles über den Mann und seine Beweggründe aus."

Es passt zwar gut, sagt aber mehr über die englische Sprache aus.
Nach meiner Erfahrung (ich lasse mich da gerne korrigieren) gibt es im Englischen den Spruch, nach dem der Esel immer vorangeht, nicht.
Trump wird vermutlich "for me and my country" gesagt haben, was völlig korrektes Englisch ist für "für mein Land und für mich".

Aber wie gesagt: Es gibt hier im Forum jede Menge User, deren Englisch um Welten besser ist als meines, die das vielleicht besser wissen oder erklären können.

@Florian68; 10.10h

Sie weisen völlig richtig auf in der Tradition des US-Wahlsystems liegende Grundübel hin. Dass es lediglich zwei Parteien gibt, die sich die Macht versuchen zu teilen, ist ein Übel. Von Pluralität und echter Auswahl für die Bürger kann nicht die Rede sein. Chancen haben ausschliesslich die Mega-Fundraiser. Das bedeutet, dass ein "normaler Mensch aus dem Volk", wie bei uns, gar keine Chance im Kandidatenrennen hat und weder von Reps noch von Dems aufgestellt wird. Letztlich noch das unfaire Wahlleute-System, ohne das ein Trump nicht als Präsident aus der Wahl hervorgegangen wäre. Entgegen mancherlei Unkenrufen auch hier im Forum können wir sehr froh sein über das wirklich demokratische System in Deutschland mit vielfältigen Wahlalternativen für die Bürgerinnen und Bürger. Im Übrigen meine ich, dass ein Recht auf Briefwahl höher zu bewerten ist als das minimale Risiko von Manipulationen. Die USA sind schliesslich nicht Belarus.

Typisch Trump. Erstaunlich,

Typisch Trump. Erstaunlich, dass sich US Amerikaner so etwas schon so lange bieten lassen. In Deutschland wäre das unmöglich.

re 11:04 nie wieder spd: Alle gleich?

>>Allerdings weise ich manchmal darauf hin, dass Trump nicht der einzige US - Präsident ist, der eigentlich ein Verbrecher ist.
Da gab es noch 44 andere.
Und die waren im Prinzip nicht für 5 Cent besser.
Die waren nur leiser.<<

Also wieder alle gleich? Trump, Biden, Obama, Bush jun. und sen., Clinton, Reagan, Carte, Nixon usw. usw. - Alle gleich?

Ist das für Sie jetzt wirklich eine ernsthafte These oder haben Sie nicht schon wieder eine Nebelkerze aufgehoben und weitergeworfen?

@ nie wieder spd, 11:04

Gratuliere zu Ihrem Fleiß und Ihren Kenntnissen.

Sie haben sich offenbar intensiv mit der Vita aller bisherigen US-Präsidenten beschäftigt.

Offen gestanden:

Es gab Präsidenten in den USA, deren Namen mir überhaupt nicht bekannt sind, geschweige dass ich auch nur im Entferntesten zu sagen wüsste, ob die “für 5 Cent besser“ waren als der gelbgesichtige Blonde.

@Tinkotis 10:29

"Allerdings bin ich schon ein wenig beeindruckt, wie kreativ er dabei ist. Der Post die Mittel zu verweigern, um die Briefwahl zu erschweren - da wäre ich nicht drauf gekommen."

Es spricht eher FÜR Sie, dass Sie da nicht drauf gekommen wären.
Ich finde es beruhigend zu wissen, dass nicht alle Mitmenschen die selbe kriminelle Energie wie DT haben.

Davon abgesehen haben Sie auch kein Team um sich geschart, das mit ähnlicher krimineller Energie versucht, dem Paten zu gefallen.

11:07 von andererseits

Er war an jedem 4.-5. Tag seiner Amtszeit auf dem Golfplatz zum Spielen.
.
wo liegt ihr Problem
im liegt eben geregelte Arbeit - wie eben vielen anderen auch - nicht so sehr
übrigens auch ich arbeitete Samstag und Sonntag nicht

Wie kann Briefwahl ein Problem sein?

Die USA müssen ein rückständiges Entwicklungsland sein, wenn Briefwahl für das Land ein Problem darstellt.

Wenn es ums Geldscheffeln und um Methoden zur Machtausweitung geht, sind die Amerikaner ganz vorn. Aber wenn es um gelebte Demokratie, um objektive Berichterstattung in Medien und um Angelegenheiten des Gemeinwohls geht, kann man von den USA nichts Konstruktives lernen.

"Der Niedergang der US - Post

"Der Niedergang der US - Post wurde ab ca 2004 vorbereitet. Nahezu Einstimmig von den Abgeordneten aller Parteien."

Das liest sich beim SPIEGEL etwas anders. Unter dem Titel "Die Post ist geliefert" vom 12.08.2020:

Zunächst erfährt man dort, dass Präsindent Trump einen seiner Großspender Louis DeJoy (Spende: 1,5 Mio) zum Chef des USPS gemacht hat. Mr. Deloy hat den USPS aber nicht reformiert, sondern weiter geschwächt, in dem er z.B. den Briefträgern Überstunden verboten hat.

"Vor 15 Jahren machte das USPS noch Milliardenprofite. Doch 2006 erließ der Kongress mit republikanischer Mehrheit ein "Reformgesetz", das die Post seither zwingt, astronomische Pensionskosten zu zahlen. Das Ziel: Das USPS so auszubluten, dass es privatisiert werden muss."

Definition Bananenrepublik

"Bananenrepublik ist die abwertende Bezeichnung für Staaten, in denen Korruption und Bestechlichkeit vorherrschen, deren Rechtssystem nicht funktioniert, wirtschaftliche oder politisch-moralische Verhältnisse von Ineffizienz und Instabilität geprägt sind oder in denen staatliche Willkür herrscht oder denen diese Eigenschaften zugeschrieben werden. " Quelle: Wikipedia
Ich denke, jeder kann selbst entscheiden, welche diese Zustände auf die USA und insbesondere auf die Regierung zutreffen. Nach meinem Dafürhalten trifft dies bei mittlerweile auf Korruption, Bestechlichkeit, Instabilität, und Willkür zu.

um 10:51 von tagesmeu + vs.

"Lieber Donald, ich habe mehr von Dir erwartet... "

Mein Dank an die TS- Moderation, dieses Sonderformat unangetastet servieren zu lassen.

Und liebe/r User/in: Meine Hochachtung. Allein der Gedanke, auch nur fiktiv mit offenen Sinnen ein Wort persönlich an diesen kurz vor der Detonation stehenden schrecklichen Menschen zu richten, löst bei mir üble Zustände aus.

"Wäre ich der nächste Präsident, würde ich per Dekret Dein Foto aus der Ahnengalerie der amerikanischen Präsidenten entfernen lassen."

Das rührt in der Tat eine Dimension in der zukünftigen Selbstwahrnehmung ALLER US - Amerikaner an, auf die ich gespannt bin, vorausgesetzt die Abwahl gelänge wie auch das Beseitigen der Trümmer. Ich halte diesen Psy............ für fähig, lieber die ganze Welt zerstören zu lassen als sein verkrustetes Kinder - Ego.

Und da bleiben noch zig Millionen Menschen, die einen Staatspräsidenten nicht von einem aufgetriebenen Maffioso unterscheiden können (wollen). Bestenfalls schämen sie sich.

Es gibt zur Ehe für

Es gibt zur Ehe für gleichgeschlechtliche Paare, Schwangerschaftsabbruch und Krankenversicherung immer unterschiedliche Meinungen, nicht nur in den USA. Das ist eine Allerweltsweisheit.
Es gibt aber in den allermeisten demokratischen Ländern dazu geltende Gesetze und Regelungen.
Was Sie mit Ihrem Kommentar sagen möchten, erschließt sich mir nicht.

Trump

Ich halte ihn für seine Wiederwahl die Daumen .Sein First Amerika steht bei mir immer noch auf der Plusseite .Auch der Botschaftsumzug hatte einen hohen Stellenwert . Sein Treffen mit Kim habe ich , wenn auch mit einem Lächeln , wohlwollend zur Kentnis genommen .

Wenn nicht Briefwahl, dann...

...sollen die US-Demokraten nicht auf der faulen Haut liegen und sogar einen etwas längeren Marsch auf sich nehmen, um für Biden zu wählen. Wenn Arbeitgeber der benachteiligten Bezirke diejenigen feuern...dann kann Biden da eventuell etwas machen. Aber die Schikanen von Trump sind ohnehin nicht politisch korrekt. Immerhin versucht er die Wahlbezirke so zu formen, dass größtenteils nur Republikaner wählen gehen. Sicherlich ist die Realität, dass die Republikaner nur rund 5-10% der Wähler ausmacht, wie es in Deutschland nicht anders ist (AfD).

@rapanzel 9:40

"Warum ist Biden ein "mutmaßlicher Rivale"?

Die Formulierung in dem Artikel ist absonderlich. Joe Biden ist der Kandidat der Demokraten für das Präsidentschaftsamt"

Nein, das ist er noch nicht.
Er wurde noch nicht von seiner Partei gewählt. Das ist zwar nur eine Formalie, aber auch dieser Formalie möchte die Tagesschau nicht vorgreifen und hat deshalb diese völlig korrekte Formulierung gewählt.

re m 11:18 Werner40: Deutschland

>>Typisch Trump. Erstaunlich, dass sich US Amerikaner so etwas schon so lange bieten lassen. In Deutschland wäre das unmöglich.<<

Es gibt den begründeten Verdacht, dass Herr Trump hier bundesweit zwischen aktuell 10 und 11% der Stimmen bekommen würde, in einigen Bundesländern allerdings erheblich mehr!

@andererseits

Es ist nicht MEIN Problem, sondern offensichtlich ein Problem in den USA. Und ich hatte nur gesagt, dass ich es interessant fände, wenn die Tagesschau Redaktion das einmal etwas tiefer beleuchten könnte.

Warum Wahlen nicht ganz verbieten, Trump?

Neben den allgemein üblichen "Verschiebungen" hinter den Kulissen (der Postchef ist schließlich ein Freund(?) von Trump, oder zumindest Republikaner) ... bekommt man immer mehr den Eindruck, es könnte sich bei den USA tatsächlich um eine Diktatur handeln.
Fehlt nur noch, dass Trump Wahlen ganz verbietet. Weit weg ist er nicht mehr.

@ um 11:18 von teachers voice

Hat sich an der Mord - und Totschlagspolitik der USA, mit Anzettelung von Kriegen und Installierung rechter Diktaturen, irgendetwas in den letzten 75 Jahren geändert?
Völlig gleichgültig, wer da gerade den Präsidenten gegeben hat?

@ 11:17 von Maxi.Beckmann

Sie weisen völlig richtig auf in der Tradition des US-Wahlsystems liegende Grundübel hin. Dass es lediglich zwei Parteien gibt, die sich die Macht versuchen zu teilen, ist ein Übel. Von Pluralität und echter Auswahl für die Bürger kann nicht die Rede sein.

Aufgrund der losen und offenen Strukturen der US-Parteien (relativ wenig Parteidisziplin) verkörpert das Gleichgewicht-wahrende, flexible Zweiparteiensystem der USA Pluralismus und Demokratie viel besser als so manche "Mehrparteiensysteme" wo Parteien-Blöcke leicht die Übermacht an sich ziehen können.

Ironie unbekannt?

"Ist der aber schlau!

In Belarus geht die Bevölkerung nach der Wahl wegen Wahlbetrugs auf die Barikaden, in den USA geht der Präsident VOR DER WAHL wegen Wahlbetrugs auf die Barikaden. Ist der aber schlau!" schrieb ich, ironisch gemeint.
.
Es soll aufzeigen, wie dieser Mensch um die Ecken der Realität herumrudert, und keiner legt ihm das Handwerk!
.
Zumindest aber, das ist das Drama, gibt es immer noch Anhänger, die diesem Irrsinn treu folgen!
.
Las kürzlich, wie die NSDAP es trotz Minderheit im Parlament schaffte, das Ermächtigungsgesetz zu erzwingen. Trump und seine Anhänger machen mir Sorge, denn im Zweifel setzen sich die ungehemmten Radikalen IMMER gegen die gehemmten Anständigen durch.

re nie wieder spd

"Allerdings weise ich manchmal darauf hin, dass Trump nicht der einzige US - Präsident ist, der eigentlich ein Verbrecher ist.
Da gab es noch 44 andere.
Und die waren im Prinzip nicht für 5 Cent besser."

Natürlich. Alle US-Präsidenten waren gleich und alle sind Verbrecher.
Meine Güte, was für eine einfache Weltsicht...

@karl klammer

Am 14. August 2020 um 11:15 von Karl Klammer
@baumgart67 - Bitte genauer recherchieren
Das sollten Sie mal machen !

Ich verstehe Ihre Aggression gegenüber mir nicht so ganz. Wie ich bereits schrieb bin ich nun alles andere als ein Trump-Fan aber der Bericht hier ist recht oberflächlich und es wurde sowohl in der Zeit berichtet, als auch von ZDF Korrespondenten im Vorort Bericht gesagt, dass ein hoher Anteil von Briefwahlen in den USA, wir reden hier nicht von Deutschland oder der OB Wahl in München, zu Problem bei der Auszählung führen könnte. Und da fände ich es spannend, wenn die Tagesschau das etwas näher beleuchten könnte und Ihre Begründung hier sagt ja mehr was über den Transport aus, das Hauptproblem ist aber wohl die ordnungsgemäße und zeitnahe Auszählung.

@Sisyphos3 11:10

"aber Obama ist nicht repräsentativ für Amerika"

Ja, leider.
Ich hatte schon zur Hälfte seiner ersten, spätestens aber während seiner zweiten Amtszeit das Gefühl, dass er zu früh für dieses Land kam und sein Volk ihn gar nicht verdient hat.
Beeindruckend, was er trotzdem geschafft hat...

re 11:33 Koblenz: Nationalistenallianz

>>Trump
Ich halte ihn für seine Wiederwahl die Daumen .Sein First Amerika steht bei mir immer noch auf der Plusseite .Auch der Botschaftsumzug hatte einen hohen Stellenwert . Sein Treffen mit Kim habe ich , wenn auch mit einem Lächeln , wohlwollend zur Kentnis genommen<<

Wie weit doch die Solidarität von Nationalisten geht. Man „hält sich einander die Daumen“ nur an sich zu denken!

Wenn das nicht die Basis stabiler Allianzen und Freundschaften ist - was dann?

@ 11:18 von Werner40

Typisch Trump. Erstaunlich, dass sich US Amerikaner so etwas schon so lange bieten lassen. In Deutschland wäre das unmöglich.

Es ist genau anders rum. Die Amerikaner lassen sich von ihren Politikern insgesamt viel viel weniger bieten. In den USA gibt es die Kultur des Gehorsams nicht.

re 11:36 baumgart67: Briefwahlprobleme?

>>@andererseits
Es ist nicht MEIN Problem, sondern offensichtlich ein Problem in den USA. Und ich hatte nur gesagt, dass ich es interessant fände, wenn die Tagesschau Redaktion das einmal etwas tiefer beleuchten könnte.<<

Ob in Deutschland die Post Probleme mit einer Briefwahl hätte?

Wo leben Sie, dass Sie hier Probleme auch nur vermuten?

re 11:37 nie wieder spd: Alles gleich?

>>@ um 11:18 von teachers voice
Hat sich an der Mord - und Totschlagspolitik der USA, mit Anzettelung von Kriegen und Installierung rechter Diktaturen, irgendetwas in den letzten 75 Jahren geändert?
Völlig gleichgültig, wer da gerade den Präsidenten gegeben hat?<<

Ja, hat es! Wollen Sie es noch genauer wissen oder reicht Ihnen die Antwort?

Donald Trump sollte per

Donald Trump sollte per Dekret festlegen, dass die nächste Wahl in den USA komplett über Twitter abgewickelt wird. Ein paar kleine Einschränkungen sollten natürlich sein:
1. man muss um an der Wahl teilnehmen zu können Follower von Trump sein.
2. man muss Anhänger der Republikaner sein
3. man muss davon überzeugt sein, dass Corona nur eine Fake-News der Demokraten ist.
4. man muss anerkennen, dass der einzigst wahre Amerikaner der an der Wahl teilnehmen kann Donald Trump ist. Die Bewerber der Demokraten sind doch alles Einwanderer, die damit automatisch von der Wahl ausgeschlossen werden müssen. Grüße übrigens an Trumps deutsche Vorfahren.

@melancholeriker 11:32

"Und da bleiben noch zig Millionen Menschen, die einen Staatspräsidenten nicht von einem aufgetriebenen Maffioso unterscheiden können (wollen)."

Da haben Sie genau den Punkt angesprochen, der mich seit vier Jahren völlig fassungs- und verständnislos zurücklässt.
Ich fürchte, selbst wenn man es mir 100x erklären würde, könnte ich trotzdem nicht verstehen, warum zig millionen Menschen einen Staatspräsidenten nicht von einem Mafia-Boss unterscheiden können (wollen).

Und wenn ich es doch verstehen würde, hätte ich die starke Befürchtung, eine ernsthafte Depression davonzutragen.

ein paar Zahlen

Der Anteil der Briefwähler bei Präsidentschaftswahlen steigt in den USA seit Jahrzehnten kontinuierlich und lag zuletzt bei 20,9%. Bei ca 140 Mio eingetragenen Wählern entspricht das ca. 29 Mio Wahlbriefen. Eine Verdoppelung würde bedeuten, dass die US Post zusätzlich nochmal dieselbe Menge transportieren müsste. Zum Vergleich: Die viel kleinere Deutsche Post transportiert 55 Mio Sendungen. Jeden Tag. Also soll mir doch bitte keiner erzählen, die US Post würde das nicht schaffen. Diese Behauptung ist so offensichtlich an den Haaren herbeigezogen, dass ich mich nur frage, warum sich Menschen ernsthaft damit auseinandersetzen, anstatt dem dreisten Lügner offen ins Gesicht zu lachen.

re 11:37 GardenofEden: Wahlen

>>Garden.of.Eden
Warum Wahlen nicht ganz verbieten, Trump?
Neben den allgemein üblichen "Verschiebungen" hinter den Kulissen (der Postchef ist schließlich ein Freund(?) von Trump, oder zumindest Republikaner) ... bekommt man immer mehr den Eindruck, es könnte sich bei den USA tatsächlich um eine Diktatur handeln.
Fehlt nur noch, dass Trump Wahlen ganz verbietet. Weit weg ist er nicht mehr.<<

Ihre Frage ist natürlich mehr als berechtigt und es ist tatsächlich interessant zu beobachtn, welchen Bohei gerade die schlimmsten Diktatoren noch um Wahlen machen, die dann längst keine Wahl mehr lassen.

Es könnte mit der speziellen narzisstischen Persönlichkeitsstruktur von Diktatoren zusammenhängen, dass sie Wahlen brauchen, um sich dauernd selbst der „Liebe des Volkes“ zu vergewissern.

@09:38 von rossundreiter: mit dem zu erwartenden Ansturm

Für die Post ist eine Briefwahl sicher gar kein Problem.

In Deutschland werden von der Post pro Tag durchschnittlich 55 Mio Briefe zugestellt.

Selbst wenn alle ca. 65 Mio Wahlberechtigten per Briefwahl wählen, wird das keine Probleme bereiten. Es wählen nicht alle am selben Tag und die Briefe verteilen sich auf das ganze Bundesgebiet.

09:47 von nie wieder spd

>>@ um 09:34 von Cosmopolitan_Citizen
Danke für ein wenig Aufklärung.
Aber egal was die Demokraten auch immer noch vorhaben, um die Briefwahl zu ermöglichen: Bis zum 03.11 reicht die Zeit nicht aus, um die US - Post zu ertüchtigen.
Insofern ist ein Vorwurf natürlich auch den Demokraten zu machen, die offensichtlich zu dumm oder zu naiv waren und sind, um wegen der Briefwahlen frühzeitig bessere Bedingungen zu schaffen.
Oder sie wollen nicht wirklich gewinnen.
Das ist ja mit der SPD so ähnlich.<<

Das Problem ist komplexer. Bei Briefwahl geht es auch um 'priority mail' , Poststempel, Zustellung.
Ohne neu bewilligtes Geld neuerdings (sagt man) keine Überstunden -> weniger Briefe abgefertigt ->Zustellverzögerungen -> ungültige Wahlunterlagen.

Und der Herr DeJoy – ein großer Spender für Trump – tut derzeit nichts dafür die Situation zu entspannen.

@ Florian68, um 10:29

Wenn Sie “Letzteres“ als Problem ansehen, müssten geheime Wahlen generell angezweifelt werden.

11:04, nie wieder spd

>>Allerdings weise ich manchmal darauf hin, dass Trump nicht der einzige US - Präsident ist, der eigentlich ein Verbrecher ist.
Da gab es noch 44 andere.
Und die waren im Prinzip nicht für 5 Cent besser.
Die waren nur leiser.<<

Ja, Sie behaupten hier immer wieder, daß sämtliche US-Präsidenten genau wie Trump gewesen seien und sich bestenfalls in Stilfragen unterschieden.

Was natürlich ganz großer Unsinn ist, wie jeder weiß, der sich auch nur ein bisschen mit US-Politik beschäftigt hat.

09:40 von Rapanzel

"..wenn das team Biden/Harris gewinnen, aber an der Aufgabe scheitern sollte".

Jeder Nachfolger von Trump wird es nicht schaffen Trumps "Vermächtnis" in 4 resp.
8 Jahren Amtszeit wieder gerade zu biegen.
Der durch Trump angerichtete Schaden ist einfach gigantisch.
Biden und Harris sind nicht zu beneiden,
wenn Biden die Wahl gewinnt.

Donald Trump...

Donald Trump befürchtet Wahlbetrug durch "mail- in- ballots"...

In den USA geht ein nicht unwesentlicher Teil der Wählerstimmen seit jeher durch "absentee voting" und "mail in" ein - Schon allein die Stimmen der Angehörigen des im Ausland stationierten US-Militärs und des Diplomatenchores weltweit.

Mal ganz davon zu schweigen, dass Trump für sich und Gattin Melanie für die diesjährigen Florida Congress Primaries SELBER Briedwahlunterlagen angefordert hat:

"https://thehill.com/homenews/administration/511969-trump-requests-mail-in-ballot-for-florida-primary-after-railing"

ZITAT:

"President Trump and first lady Melania Trump have both requested mail-in ballots for the upcoming Florida primaries despite the president's frequent criticism of mail-in ballot systems in the U.S., USA Today reported."

ZITAT Ende

Was Trump hier TATSÄCHLICH zu praktizieren versucht, ist die schiere Unterdrückung von ihm nicht genehmen, aber dennoch wahlberechtigten Wählerstimmen.

Re Mister_X

Die Tagesschau schrieb, dass es unbelegt sei, dass Briefwahlen zu mehr Wahlbetrug führten. Diese Meinung scheinen Sie ebenfalls zu vertreten.
Sie können mir dann sicherlich erklären, weshalb der Bundeswahlleiter Georg Thiel den Anstieg von Briefwählern aufgrund der Mainpulationsmöglichkeiten skeptisch sieht (https://www.tagesschau.de/faktenfinder/inland/briefwahl-109.html) und weshalb die Auffassung des Bundeswahlleiters falsch ist.
Die OSZE schrieb zur Briefwahl: ,,Die bestehenden Sicherungsmechanismen gegen den potenziellen Missbrauch des Briefwahlsystems sind auf ihre Eignung zu überprüfen" (https://www.bayerische-staatszeitung.de/staatszeitung/politik/detailansi...).
Für weiterführende Informationen empfehle ich den Wikipedia-Artikel zur Briefwahl mit eigenem Abschnitt ,,Anfälligkeit für Wahlbetrug".

um 11:33 von Koblenz

"Trump
Ich halte ihn für seine Wiederwahl die Daumen .Sein First Amerika steht bei mir immer noch auf der Plusseite .Auch der Botschaftsumzug hatte einen hohen Stellenwert . Sein Treffen mit Kim habe ich , wenn auch mit einem Lächeln , wohlwollend zur Kentnis genommen ."

Sie hatten mich mit Ihrem Schoko - Adventskalender schon früher am Tag heiter gestimmt. Da dachte ich aber noch an Satire. Nur so viel: Es geht hier um große Verschiebungen der Achse des Machtmöglichen nicht nur in den USA. Das spielt in einer Liga mit den ärgsten Konflikten um Machtmissbrauch, die das junge Jahrtausend erlebt hat. Da würde ich mir schonmal überlegen, ob ich in einem Forum einfach nur 'Likes' abgebe ohne Begründung. Noch simpler macht es nur Trump selbst und die Kleine von meinem Schwager.

@ Florian68, um 10:29

Wenn Sie “Letzteres“ als Problem ansehen, müssten geheime Wahlen generell angezweifelt werden.

@teachers voice

Es geht nicht darum, ob die Post in Deutschland Probleme mit der Briefwahl hatte sondern es geht darum, ob in den USA eine korrekte und zügige Auszählung der Stimmen gewährleistet ist. Ich verstehe nicht so ganz, was Ihre Antwort auf meinen Kommentar mit meinem Kommentar zu tun hat....

@11:25 von Sisyphos3: 260 mal auf dem Golfplatz

"@11:07 von andererseits
Er war an jedem 4.-5. Tag seiner Amtszeit auf dem Golfplatz zum Spielen.
.
wo liegt ihr Problem
im liegt eben geregelte Arbeit - wie eben vielen anderen auch - nicht so sehr
übrigens auch ich arbeitete Samstag und Sonntag nicht"

Zu Trumps Golfspiel ist kürzlich das Buch "Rick Reilly: "Der Mann, der nicht verlieren kann: Warum man Trump erst dann versteht, wenn man mit ihm golfen geht"" erschiebnen.

Auszüge hat der SPIEGEL veröffentlicht
"Trump und seine Tricks beim Golfen - So gewinnt er immer"

1. In den vergangenen dreieinhalb Jahren hat Trump mehr als 260-mal einen Golfklub besucht.
2. Barak Obama war während seiner 8 Jahre 300 mal auf dem Golfplatz. Obama spielte meist auf der Andrews Air Force Base, 35 Autominuten vom Weißen Haus entfernt.
3. Trump spielt in seinen Clubs.
4. Trumps Golftouren haben den amerikanischen Steuerzahler bislang rund 138 Millionen Dollar gekostet.
5. Trump schummelt beim Golfen wo er kann. Es ist schwer gegen ihn zu gewinnen.

Nun mal halb lang

Das die USA ein Land sind in dem man eigentlich nur Rep oder Dem wählen kann ist bekannt.
Da ist es egal wer Präsi ist.
Aber noch vor nicht all zu langer Zeit hat sich ein -in unseren Medien -geliebter -Präsi seine zweite Amtszeit nur durch nachweisliche Wahlfälschung gesichert.
Und der danach kam,war auch nicht ohne-seine Verfehlungen sind bekannt.
Ich mag Trump auch nicht, aber ich sehe hier nur Bilder in denen er mit Nachdruck redet.(Teil eines Framing?)
Die Merheit der US Bürger wird ihn wieder wählen,damit sollte man schon mal klar kommen

ich, ich, ich und nur ich

Trumps Lebensmotto!
Das Wohl des Amerikanischen Volkes? Kann mir gestohlen bleiben!
Spielregeln? Sind für die Anderen da.
Gewissen? Ist nur hinderlich.
Respekt? Steht nur mir zu, sonst niemandem.
Gerechtigkeit? Gerecht ist alles was mir hilft.
Verantwortung? Schuld sind die Anderen.
usw. usw,

@11:54 von CMartin

"Der Anteil der Briefwähler bei Präsidentschaftswahlen steigt in den USA seit Jahrzehnten kontinuierlich und lag zuletzt bei 20,9%. Bei ca 140 Mio eingetragenen Wählern entspricht das ca. 29 Mio Wahlbriefen. Eine Verdoppelung würde bedeuten, dass die US Post zusätzlich nochmal dieselbe Menge transportieren müsste. Zum Vergleich: Die viel kleinere Deutsche Post transportiert 55 Mio Sendungen. Jeden Tag."

Es handelt sich hier ja nicht um Standardbriefe. Das Unterfangen dabei Missbrauch zu vermeiden scheint schon kompliziert zu sein, sonst würden ja nicht speziell für diese Aktion von den Demokraten 3,5 Mrd. Dollar gefordert werden, die Trump nicht freigeben will.

11:45 von Mr.1787

"In den USA gibt es die Kultur des Gehorsams nicht."

,.,.

Außer bei Trump eben.
Da wird - von diversen Bürgern - blind das getan, was Trump fordert.
Kadavergehorsam, oder?

Aber "Kultur" kann man das nicht nennen, da haben Sie schon Recht.

10:27 von .tinchen: Sabotage the Post Office =

Sie müssen sich doch keine Sorgen machen.
Laut Mr. Trump ist Briefwahl in Florida sicher und von ihm empfohlen.
Hat er letzte/vorletzte Woche gesagt.
Aber wer weiss...

Fairness

Fair für Do. Tr. ist eben aus seiner Sicht sehr subjektiv... man vergleiche die bisherige Verwendung des Begriffs und wer angeblich alles nicht fair wäre... jetzt eben der USPS.

@teachers voice - Fehlt nur noch, dass Trump Wahlen ganz verbiet

Geht ebenso wie verschieben nicht !

Am 20 Januar 2021 wird ein Neuer Präsident/in ernannt.
Sonst übernimmt Frau Pelosi als Mehrheitssprecherin des Repräsentantenhauses

Interessant ist aber laut Donald würden "ausländische Staaten per Briefwahl" die Wahl massiv verändern können, aber nur in nicht Republikanischen Bundesstaaten :-)

Vieler Ortes werden garantiert einige Postautos in demokratischen Bezirken
nicht rechzeitig ankommen.

@ Koblenz, um 11:33

“Sein Treffen mit Kim habe ich , wenn auch mit einem Lächeln , wohlwollend zur Kenntnis genommen.“

Was hätte Trump bloß gemacht, hätten Sie damals verärgert reagiert...? :-)

Es ist so bedenklich für die

Es ist so bedenklich für die USA und die ganze Welt, dass fragwürdige Gestalten wie DT einen so hohen Einfluss nehmen.

Biden und Harris - ich drücke Euch die Daumen - DT sollte wieder zurück in seine Fernseh-Show, das passt doch viel besser.

Ist eben Trump

Jedes Volk hat die Regierung die es verdient. Weiß nicht mehr von wem das Zitat ist. Aber es lohnt sich über diesen Spruch nachzudenken.

@baumgart67 - 11:36

"Es ist nicht MEIN Problem, sondern offensichtlich ein Problem in den USA. Und ich hatte nur gesagt, dass ich es interessant fände, wenn die Tagesschau Redaktion das einmal etwas tiefer beleuchten könnte."

Außer bei der Tagesschau gibt es in unserer Medienlandschaft noch genügend seriöse Stellen, wo man das Thema noch dezidierter verfolgen kann - > s. zB. den Beitrag von @GeMe - 11:30.

Man sollte versuchen, das Ganze mal von einem demokratischen Grundverständnis her zu bewerten.

Das beginnt schon bei diesem antiquierten Wahlsystem, begleitet von einem fragwürdigen Lobbyisten-Einfluss (s. Beitrag von Florian68 - 10:10) wo nun über die dreisten Trump-Allüren die Frage zu stellen ist, wie weit hier der freie Wählerwille nach demokratischen Prinzipien bereits ins Hintertreffen geraten ist.

Wie bereits erwähnt, wir reden hier nicht über ein Schwellenland.

>>Am 14. August 2020 um 11:36

>>Am 14. August 2020 um 11:36 von teachers voice:
Es gibt den begründeten Verdacht, dass Herr Trump hier bundesweit zwischen aktuell 10 und 11% der Stimmen bekommen würde, in einigen Bundesländern allerdings erheblich mehr!<<

Pardon, ich möchte mich hier nicht zu breit machen, aber es drängt mich doch, diese etwas flappsige Bemerkung von mir selbst etwas genauer zu unterlegen.
Es ist tatsächlich so, dass nicht nur Trump, sondern die führenden Republikaner eine BK Merkel und damit die CDU als tatsächlich linksradikal betrachten. Damit liegen sie auf einer Linie nur noch mit der hiesigen AfD, was tatsächlich ein spektakuläres Licht auf das politische Klima in den USA wirft.

Thesen, über die man hierzulande noch versucht ist, sich lustig zu machen, werden dort tatsächlich von einer der beiden führenden Parteien allen Ernstes vertreten. Und ein Umdenken ist dort nicht in Sicht.

Mich persönlich entsetzt und erschreckt dies aufrichtig und ich versuche mir jede Ironie zu verbieten.

Am 14. August 2020 um 09:07 von Bernardo87

" Ein paar Millionen Briefe sollen ein Problem sein?
Reden wir von einem Dritte-Welt-Land ? "

Ganz ehrlich, bei den vielen Artikeln und was so alles abgeht in den USA, könnte man schon auf die Idee kommen, sich in der Dritten Welt zu befinden.
Die USA ist ganz sicher irgendetwas, aber auf keinen Fall in irgendeiner Sache ein Vorbild.
Ein Trauerspiel würde es treffen.

11:38 von Mr.1787 @ 11:17 von Maxi.Beckmann

>>Aufgrund der losen und offenen Strukturen der US-Parteien (relativ wenig Parteidisziplin) verkörpert das Gleichgewicht-wahrende, flexible Zweiparteiensystem der USA Pluralismus und Demokratie viel besser als so manche "Mehrparteiensysteme" wo Parteien-Blöcke leicht die Übermacht an sich ziehen können.<<

Das ist zwar eine interessante aber trotzdem falsche Interpretation.

Die Grand old Party

hat die Chance verpasst, diesen desaströsen
"Presidenten" los zu werden.
Hätten sie der Amtsenthebung zugestimmt, wäre ihr Ruf erhalten geblieben.
Aber sie wollten nicht riskieren, dass ihnen die
verbohrten Trump Anhänger abhanden kommen. Eine mehr als fragwürdige Strategie,
die ihnen nun auf die Füsse fällt.

@11:52 von jim-rt

"Donald Trump sollte per Dekret festlegen, dass die nächste Wahl in den USA komplett über Twitter abgewickelt wird. Ein paar kleine Einschränkungen sollten natürlich sein:..."

Trumps realer Irrsinn wird tatsächlich nur von den irrsinnigen Fantasien seiner Gegner getoppt.
Die Verschanzung Trumps mit der bewaffneten Alt-Right wird ja bereits in den seriösesten Leitmedien verhandelt.
Ein ganz schöner Druck, der auf diesem armen Mann lastet, all den Erwartungen gerecht zu werden.

JanRos, 09:56

Ausserdem möchte ich anmerken, dass es sich nicht gehört die USA als Bananenrepublik zu bezeichnen.

Stimmt, das ist eine Verunglimpfung der echten Bananenrepubliken (Staaten, in denen Bananen angebaut werden).

um 11:58 von teachers voic

Zitat:"Es könnte mit der speziellen narzisstischen Persönlichkeitsstruktur von Diktatoren zusammenhängen, dass sie Wahlen brauchen, um sich dauernd selbst der „Liebe des Volkes“ zu vergewissern".

Daran habe ich auch oft gedacht: Narzisstische Persönlichkeit.
Ich bin kein Psychologe, habe mich nur aus gegebenem Anlass mal damit beschäftigen müssen. Aus dieser Zeit weiß ich, daß ein Zusammenbruch der Legende der eigenen Beliebtheit / Größe / Überlegenheit / [...] zu sehr schwierigen Situationen führen kann, einschließlich Selbstgefährdung und Fremdgefährdung.
Wehe, wehe, wenn ich auf das Ende sehe...

@GeMe - 11:58

"Für die Post ist eine Briefwahl sicher gar kein Problem.
In Deutschland werden von der Post pro Tag durchschnittlich 55 Mio Briefe zugestellt."

Ich verstehe so ein Theater in Zeiten des Onlinehandels mit Versand und Retouren im wöchentlichen Millionentakt ohnehin nicht.

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