Ihre Meinung zu: Druck auf Biden: Schwarze Vizepräsidentin gefordert

11. August 2020 - 8:15 Uhr

US-Präsidentschaftskandidat Biden hält sich bislang zu der Frage bedeckt, wer sein "running mate" werden soll. Jetzt fordern prominente Afroamerikaner in einem offenen Brief eine schwarze Frau als Kandidatin.

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Kommentare

Ich kenne persoenlich

Ich kenne persoenlich niemand, Latina oder Schwarze, die Trump waehlen wuerde.

Es gibt keinen Druck auf Biden, die headline ist so nicht richtig. Trump's handling des Black lives matter war ein weiteres disaster fuer den POTUS. Wieder konnte Trump sich nicht distanzieren von Rassissmus. Und das allein sichert Biden die Stimmen der Schwarzen, egal wer Running Mate wird

Der bisher beste Vergleich

„wir wollen nicht die Wahl haben zwischen dem Teufel, den wir kennen, und dem Teufel, den wir nicht kennen ..."
Das ist der bisher beste, passendste und angemessenste Vergleich zwischen Trump und Biden.

Warum einen Fokus auf Geschlecht und Hautfarbe?

Zitat: "US-Präsidentschaftskandidat Biden hält sich bislang zu der Frage bedeckt, wer sein "running mate" werden soll. Jetzt fordern prominente Afroamerikaner in einem offenen Brief eine schwarze Frau als Kandidatin."

Wieso haben die Democrats eigentlich eine derartige Besessenheit mit Geschlecht und Hautfarbe? Wie nennt man noch einmal Leute, die Menschen anhand ihres Geschlechts und Hautfarbe bewerten?

Anyhow, als AfD-Wähler halte ich mich an Martin Luther King Jr., der bekanntlich einen Traum hatte:

"I have a dream that my four little children will one day live in a nation where they will not be judged by the color of their skin, but by the content of their character."

Eine schwarze Vizepräsidentin könnte ein ...

.. unschätzbarer Vorteil sein und gerade unter der Farbigen Bevölkerung viele Stimmen sichern.
Wer diese "Trump(f)karte" richtig ausspielt, gewinnt in meinen Augen die Wahlen.
Möglich, dass Trump dann, per Dekret versteht sich, allen Amerikanern Afrikanischer Herkunft erst einmal die Staatsbürgerschaft zur Prüfung derselben bis 31.12.20 entzieht ... dann wären sie nicht wahlberechtigt.
Den letzten Absatz sollte man nicht sooo ernst nehmen, obwohl .. :-)

invertierter Rassismus

Eigentlich ganz schön rassistisch solche Leute, die Hautfarbe und Geschlecht als Auswahlkriterium sehen. Ich hoffe auf eine Welt, in der solche angeborenen Tatsachen komplett in den Hintergrund geraten und man nur noch auf den Menschen, seine Qualifikation und seinen Charakter schaut...
Jeder Artikel dieser Art fixiert meiner Meinung nach das alte Denkmuster. Halt lediglich invertiert.

Mit solchen Forderungen ...

... werden Bidens Wahlchancen eher vermindert als erhöht. Nachdem er sich aus eigenen Stücken für eine Frau entschieden hat, wird nun im Ton eines Ultimatums eine "schwarze" Frau gefordert (das hat auch kein Ende: vielleicht wird nach einigen Wochen eine "schwarze" homosexuelle Frau gefordert). Das schränkt seine Wahlfreiheiten an, sein Entscheid wird möglicherweise entweder als "rassistisch" oder als "nachgeben", also als Schwächezeichen, interpretiert. Das lenkt auch ab von den Problemen, welche Biden als Präsident anpacken müsste und welche eigentlich im Vordergrund seiner Kampagne stehen müssten. Wenn ich solche Beiträge lese, muss ich mir denken: Trump hat eine Chance, weitere 4 Jahre im Weissen Haus zu verbringen. Ich hoffe, dass das nicht eintreffen wird.

Das ist eine Diskriminierung

der Latinos, Asiaten etc. wenn nur von Schwarzen als Vize gesprochen wird.

Aus strategischer Sicht wäre ein schwarzer VP eher schädlich...

... so blöd das auch klingen mag.

Die Schwarzen werden ohnehin nicht Trump wählen, Biden führt in dieser Demographie entschieden vor Trump.

Strategisch wäre es daher klüger, jemanden als Vize zu benennen, der Trumps Wählerschaft streitig machen kann. Eine schwarze Vize-Kandidatin könnte hier tatsächlich eher schaden anrichten, weil einige eher konservative, aber mit Trump unzufriedene (latent rassistische...) Wähler sich davon abgestoßen fühlen würden.

Von daher kann ich verstehen, dass Biden sich mit der Vize-Auswahl schwer tut... der Druck, nun eine schwarze Kandidatin aufzustellen und die Enttäuschung, wenn er es nicht tut, können Biden hingegen auch erheblich schaden.

Immerhin hatten die USA mit Obama einen schwarzen Präsidenten - daher finde ich persönlich es wichtiger, dass es endlich mal eine schwarze Vize-Präsidentin gibt, wenn's schon nicht für eine Präsidentin reicht...

@. Je wieder spd,.08:43

Biden ist nicht als „Teufel“ in erscheinung getreten. Bei Trump dagegen weiß man, was Einen erwartet. Der Horror seiner Amtszeit muss ein Ende haben. Seine Hetze gegen die EU und Deutschland und gegen die Weltwirtschaft in der Gesamtheit haben für Chaos gesorgt.

08:45 von Demoskratos

"Eigentlich ganz schön rassistisch solche Leute, die Hautfarbe und Geschlecht als Auswahlkriterium sehen. Ich hoffe auf eine Welt, in der solche angeborenen Tatsachen komplett in den Hintergrund geraten und man nur noch auf den Menschen, seine Qualifikation und seinen Charakter schaut...
Jeder Artikel dieser Art fixiert meiner Meinung nach das alte Denkmuster. Halt lediglich invertiert."

,.,.,

Ihr statement macht aber nur dann Sinn, wenn Sie den aktuellen Rassismus LEUGNEN.

Eigentor

Man sollte nicht vergessen das viele Trump gewählt haben da sie von den extremen der PC Culture die Nase voll haben.

Mit solchen Forderungen treibt man jene Wähler weiter in Richtung Trump.

Natürlich wäre es

Natürlich wäre es wünschenswert, irgendwann in einer Welt zu leben, in der die Hautfarbe keine Rolle spielt. Wenn Schwarze aber nun seit Jahrhunderten benachteiligt werden (ich weiß, der Begriff benachteiligt ist viel zu harmlos, aber mir fällt kein passenderer ein), kann ich gut verstehen, dass denen die Hautfarbe der künftigen Vize wichtig ist. Jetzt von Rassismus zu schwafeln halte ich deswegen für vollkommen fehl am Platz. Diejenigen die das tun, nehmen die Situation einer unterdrückten Minderheit nicht ernst. Eine schwarze Vizepräsidentin wäre ein gutes Signal.

08:44 von H. Hummel

Eine schwarze Vizepräsidentin könnte ein ...
.. unschätzbarer Vorteil sein und gerade unter der Farbigen Bevölkerung viele Stimmen sichern.
.
Entschuldigung !
aber ich halte das für ne seltsame Einstellung
macht es die Hautfarbe, das Geschlecht die Herkunft
da haben wir dann wie aktuell "Libanesische" Zustände
nicht die Qualifikation zählt sondern der Proporz
Christen Muslime ...

tinchen

Nun sei natürlich die Frage gestatten, wie viele der amerikanischen Schwarzen und Latinos Sie (persönlich) kennen....

Biden hat schon vor Wochen eine Afro Vize angekündigt

Kamala Harris eine sehr erfahrene welche Biden politisch nahe ist
von denen selbst die Obama guter Dinge sind und sich in alle Memos zuerst einliest

Susan Rice krisenerfahren EX Nationale Sicherheitsberaterin Obama´S
Wird dringenst wieder als UN - Bindeglied gebraucht

Tammy Duckworth Trägerin des Purple-Heart

Val Demings wird als Bindeglied zum Polizei
umbau dringenst benötigt

Karen Bass steht gerade wegen Scientology nähe unter Berschuss

08:44 von Blitzgescheit

"Warum einen Fokus auf Geschlecht und Hautfarbe?"

,.,.,

Weil der Rassismus EXISTIERT?

Interessant finde ich heute Morgen, dass jetzt schon zwei User nach dem Muster schreiben:

Wer den Rassismus abschaffen will, ist selber Rassist, weil er den Rassismus als existent behauptet.

Kommt mir so vor, als ob das heute die Parole ist, die ausgegeben wurde:
'Verdreht die Wahrheit, indem ihr die Bekämpfer des Rassismus als Rassisten bezeichnet.'

.....

"Anyhow, als AfD-Wähler halte ich mich an Martin Luther King Jr.,"

,.,.,

O weh!
Diesen O-Ton kenne ich schon. Die AfD wird zur Bekämpferin des Rassismus verdreht.
Da gab es hier mal so eine Userin, die das auch andauernd gemacht hat...

Trump ist geliefert nach seinem "it is what it is" Interview

Ich stimme @tinchen zu. Ich kenne absolut keine Latina/keinen Lation oder keine Schwarze oder keinen Schwarzen der Trump wählen wird und ich habe einige Latinos und Schwarze in meinem Freundeskreis.
Trump ist in meinen Augen seit seinem katastrophalen Interview mit dem Axios Reporter Jonathan Swan. Gefragt nach den über 160.000 Toten die an Covid19 starben sagte Trump allen ernstes: It is what it is und machte damit klar wie egal ihm diese Toten sind. Diese Menschen würden noch Leben wenn Trump den Virus ernst genommen hätte. Biden wird mit Sicherheit eine gute Wahl treffen was den Vizepräsidentenposten angeht. Mein Tipp is Kamala Harris.

@ Sisyphos3 - Entschuldigung ! "Libanesische" Zustände

Genau diese !
Trump stellte die Tage erst Joe Biden jüngst als Gottesfeind hin

Schwierig

Biden macht sich die Entscheidung wohl nicht leicht. Sonst hätte er ja, wie angekündigt, spätestens am 01.08. einen Namen aus dem Hut ziehen müssen. Und wenn er neben der Kompetenz auch noch die Hautfarbe beachten muss....

Land der unbrenzten Möglichkeiten

Not sure, ob solch symbolischer Akt genügt, um die Demonstranten zu beschwichtigen. Die Ursachen und Forderungen dort lassen sich nicht auf ein schwarz-und-weiß Schema herunterbrechen, auch wenn das einigen gut reinpassen würde. Der Kandidat, der am ehesten für Veränderung stand, Bernie Sanders, ist raus.
Bedenkt man aber zunächst die Realitäten in den USA, dann muss auch diese Wahl erstmal gewonnen werden, und das heißt für Biden, dass er besser eine schwarze Vizepräsidentin auswählt.

@Manuel Pestalozzi 08:47

Wen auch immer Joe Biden auswählt, die werden alle kompetenter sein als Mike Pence. Joe Biden macht es genau richtig. Er richtet den Fokus auf Probleme die die Menschen bewegen und da steht ganz oben der Coronavirus. Trump ignoriert das Thema Covid19 komplett, warum wohl? Weil er ganz genau weiß, dass er Blut an den Händen hat und verantwortlich für 165.000 Tote Amerikaner ist.

09:04 von Sausevind 08:45 von Demoskratos

Die Aussage von User Demoskratos stimmt schon. Vor allem der letzte Satz. Hingegen ist ihre Aussage Rassistisch.

08:43 von nie wieder spd

"Das ist der bisher beste, passendste und angemessenste Vergleich zwischen Trump und Biden."

Wir haben einen POTUS der wie sie NUR in superlativen spricht, und das spricht fuer sich selbst. It's unmasking

@Grimm90 09:04

Man treibt derzeit gar niemanden in Richtung Trump. Wer Trump wählt, der wählt seinen eigenen Tod. Dies ist die Stimmung hier in Florida in Hillsborough County wo ich wohne. Die Menschen in diesem County haben damals dafür gesorgt das Trump gegen Clinton in Florida gewonnen hat. In anderen Swing State sagen die Menschen das selbe. Nichtstun hat nun einmal Konsequenzen und diese Konsequenzen wird Trump spüren. Er hat bezüglich Covid19 praktisch nichts getan

@Seebaer1 09:09

Ich glaube so gut wie niemand in diesem Forum wird die Situation in den USA besser kennen als @tinchen und ich. Wir leben nämlich da und wir bekommen die Stimmung mit. Sicher kennt jetzt @tinchen nicht alle Schwarzen oder Latinos und ich würde dies auch nicht über mich behaupten, ich halte aber ihre Aussage für absolut korrekt. Trump wird bei den Latinos und Schwarzen kaum stimmen bekommen

@mass effect 09:21

Können Sie Ihre eigenartige Interpretation von Rassismus vielleicht ein bisschen erläutern? Oder wollten Sie nur mal einen kleinen Gag rauslassen, um dieses bittere Thema ein wenig aufzulockern? Vielleicht fehlt mir der Humor?

@Seebaer1

nutzerin .tinchen lebt in den USA, dazu in einem bundesstaat, wo es besonders viele latinos/schwarze gibt. obendrein hat sie ein waches auge und verfolgt das geschehen aufmerksam (kann man ihren beiträgen entnehmen). sie dürfen ihr ruhig ihre ansicht glauben und nicht mit provozierenden fragen aufwarten.

an all die Rassismusgegner

Rassismus heißt doch Menschen aufgrund ihrer Hautfarbe/Herkunft bevorzugen/benachteiligen

was tue ich denn wenn ich explizit ne "Schwarze" Vize will
andere (Männer/Frauen/ohne Geschlecht) obgleich vielleicht qualifizierter diskriminieren
Asiaten und und Ureinwohner ohnehin
oder sollte nicht mal ein Apache Vice Präsident werden
wenn man denen schon das Land raubte

@.tinchen - Ich kenne persoenlich

Im mittleren Westen unter den Farmern
sieht es genauso aus.
Dazu läßt auch noch das unrühmliche illegale Dekret
den kompletten Klein & Mittelstand ohne aus den KatastrophenFond
ungeleitete Stimulus Gelder mittellos im Regen stehen.

@Magfrad 09:29

Vielleicht fragte Seebär nur deshalb nach, weil wir uns hier in Deutschland oft darüber wundern, dass Menschen mit Migrationshintergrund durchaus auch Afd-Wähler sein können. Das konnte ich beispielsweise nie nachvollziehen.

09:17 von Magfrad

"Mein Tipp is Kamala Harris."

Hi, Magfrad

Ja, ich hoffe sie haben Recht. Ich fand es sehr schade dass Kamela ihre Kandidatur zum Gegenkandidaten Trump's zurueckgezogen hat. Sie ist sehr sympatisch und ihr Kampf fuer ein gerechteres America wirkt echt, und nicht staged

@nie wieder spd 08:43

Biden auf eine Stelle wie Trump zu tun zeigt, dass man Sie schon mal überhaupt nicht ernst nehmen kann. Biden ist nicht für 165.000 tote Amerikaner verantwortlich. Biden hat nicht die USA in 4 Jahren in einer Weise gespalten, dass es unmöglich wird dieses Land jemals wieder zu einen. Biden hat nicht vor Obamacare abzuschaffen während einer Pandemie und damit Tausenden von Menschen den sicheren Tod zu bringen.
Ich kann mir schon vorstellen, dass Sie und andere Populisten Fans die Trump, AfD, Lega, FPÖ, etc toll finden nichts sehnlicher als einen Trump Sieg sich wünschen. Dies entscheiden jedoch die Menschen hier in den USA und nicht Sie. Ich bin sicher, dass man nach dem 20.Januar weniger über Trump sprechen muss und wenn dann nur wegen Prozessverfahren

Seebaer1, 09:19

Und wenn er neben der Kompetenz auch noch die Hautfarbe beachten muss....

Wählt er eine afroamerikanische Frau, könnte ihm das als Diskriminierung der Hispanics und Latinos ausgelgt werden - diese Minderheit ist deutlich größer als die der Afroamerikaner ...

Wie auch immer, es gab eh bessere Kandidaten bei den Dems.

@Am 11. August 2020 um 08:36 von .tinchen

Zitat: "Ich kenne persoenlich
Ich kenne persoenlich niemand, Latina oder Schwarze, die Trump waehlen wuerde."

Wie schaut es aus mit Candace Owens, Larry Elder, Thomas Sowell ... just to name a few?

Trump hatte sowieso mehr Stimmen von Schwarzen und Latinos bekommen als republikanische Kandidaten vor ihm.

Sogar die oft von Trump genannten "Fake News" berichten darüber.

Kann es sein, dass Sie sich nur in Ihrer Filterblase bewegen und über Ihren Tellerrand zu schauen nicht imstande sind?

"https://edition.cnn.com/2020/06/20/politics/what-matters-june-19/index.html"

"https://www.newyorker.com/news/news-desk/equipo-trump-the-presidents-erratic-attempt-to-win-over-latino-voters"

"https://www.nytimes.com/2020/06/03/opinion/sunday/biden-black-vote-trump.html"

@magfrad

sie hatte ich vergessen. danke auch für ihre beiträge.

aber wundern sie sich? ich als Finne sollte mir gestern hier im forum von einem deutschen die finnischen befindlichkeiten erklären lassen. da fällt mir nichts mehr ein...

@.tinchen und Magfrad

Es ist nicht die Rede davon, dass viele Schwarze Trump wählen werden. Sondern, dass manche Demokraten lieber zuhause bleiben wollen, als Biden zu wählen, wenn keine schwarze Frau an seiner Seite sieht. Bekanntlich ist Trump nur deswegen Präsident geworden, weil die "Bernie or bust" Fraktion lieber zuhause geblieben sind, als Clinton zu wählen. Dass dadurch Trump Präsident geworden ist, nahmen sie in Kauf. (Unabhängig davon haben mehr Leute Clinton als Trump gewählt, aber Trump is wegen des undemokratischen Wahlsystems Präsident geworden.)

Druck auf Biden?

Das finde ich nicht richtig!
Den Brief an Biden, wo er als kleineres Übel oder gar als „Teufel„ bezeichnet wird, der nur mit einer schwarzen Vizepräsidentin, als „wählbar erscheint, würde, wäre der Brief an einen Afroamerikaner adressiert, als rassistisch motiviert bezeichnet werden.
Solche Briefe helfen Biden nicht.
Wenn US Bürger beide Präsidentschaftskandidaten verteufeln, dann ist es besser keinen der Kandidaten zu wählen.
Was mir an Biden missfällt, dass er mir als verlängerter Arm von Obama erscheint. Ich wünsche mir die Obama Zeit nicht zurück. Von daher unterstütze ich Trump. Böse bin ich deshalb noch lange nicht!

09:30 von Nordbraut @mass effect 09:21

"Eigentlich ganz schön rassistisch solche Leute, die Hautfarbe und Geschlecht als Auswahlkriterium sehen. Ich hoffe auf eine Welt, in der solche angeborenen Tatsachen komplett in den Hintergrund geraten und man nur noch auf den Menschen, seine Qualifikation und seinen Charakter schaut...
Jeder Artikel dieser Art fixiert meiner Meinung nach das alte Denkmuster. Halt lediglich invertiert."
,.,.,
Ihr statement macht aber nur dann Sinn, wenn Sie den aktuellen Rassismus LEUGNEN.

Der User Demokrates hat hier gar nichts geleugnet. Ihn als Rassismusleugner zu Diffamieren ist Rassistisch.
Ist meine Meinung. Müssen sie ja nicht verstehen.

09:17 von Magfrad

«Biden wird mit Sicherheit eine gute Wahl treffen was den Vizepräsidentenposten angeht. Mein Tipp is Kamala Harris.»

Unter Strategischen Gesichtspunkten in meinen Augen die beste Wahl, die Biden treffen könnte. Allerdings kenne ich mit potentiellen anderen Kandidatinnen nicht so sehr gut aus.

Tochter eines Jamaikaners, und einer Inderin.
Nicht "schwarz" … aber auch nicht "weiß".
Wirtschaftswissenschaftlerin, Juristin, Ex-General Attorney von Kalifornien.
Profiliert als Juristin im Bereich Resozialisierung von Strafgefangenen.
56 Jahre alt, mit Erfahrungen im Politischen System der USA.

Ziel der Strategie der Demokraten muss ja sein, auch möglichst viele bisherige Wähler der Republikaner zu gewinnen, die weitere 4 Jahre Trump nicht ertragen können.

"Eine tatsächlich schwarze" Kandidatin als Vize könnte doch so einige der potentiellen Wähler der Reps "verschrecken", die gegen K. Harris nichts einzuwenden hätten.

Mehr Augenmerk auf Hautfarben-Problematik kann ja nicht nur Vize !

Ja dann,

wenn hier zwei ausgewiesene USA-Kenner sicher sind, dass Trump nun wirklich keine Chance mehr hat, dann wird es wohl so sein.
Ich finde es übrigens toll, dass die Beiden in Amerika leben. Einfach nur so...

@ Sisyphos3

Zitat: "...aber ich halte das für ne seltsame Einstellung macht es die Hautfarbe, das Geschlecht die Herkunft da haben wir dann wie aktuell "Libanesische" Zustände nicht die Qualifikation zählt sondern der Proporz
Christen Muslime ..."
Ich sehe das absolut anders. In Anbetracht eines fehlenden (und wohl auch aussichtslos antretenden) Kandidaten vorgenannter Gruppen ist ein Farbiger Vize und die damit erreichbaren und mobilisierbaren Wähler DAS legitime Mittel, Trump die Tür aus den Oval Office zu weisen. Je klarer die Stimmverhältnisse, desto reibungsloser die Ablösung.
..und je mehr Meinungen, desto interessanter die Diskussion ... ;-)

@.tinchen um 08:36

Ihr Hinweis „...Und das allein sichert Biden die Stimmen der Schwarzen, egal wer Running Mate wird.“ wird aber erst dann von Erfolg gekrönt sein, wenn die Schwarzen, Latinos etc. auch zur Wahl gehen - viele von ihnen wählen leider gar nicht, weil sie meinen, dass sich eh nix ändert. Da muss Biden noch viel Überzeugungsarbeit leisten, dass die auch wählen gehen (vielleicht mit einer entsprechenden Running Mate).

09:21, Mass Effect

>>09:04 von Sausevind 08:45 von Demoskratos
Die Aussage von User Demoskratos stimmt schon. Vor allem der letzte Satz. Hingegen ist ihre Aussage Rassistisch.<<

Userin "Sausevind" schrieb in dem Kommentar, auf den Sie antworten, lediglich diesen einen Satz:

"Ihr statement macht aber nur dann Sinn, wenn Sie den aktuellen Rassismus LEUGNEN."

Was ist an diesem Satz rassistisch?

09:04 von Grimm90

"Mit solchen Forderungen treibt man jene Wähler weiter in Richtung Trump."

,.,.,

Altbekannte Drohung hier im Forum.
Hat man eine Weile auch bei der AfD gemacht:

Wenn die AfD - oder eben Trump - entlarvt werde oder Ähnliches, dann würden sie erst recht von der Bevölkerung gewählt.

Bei der AfD hat es sich als Fehlkalkulation herausgestellt, weil viele sich von der AfD angewidert abgewandt haben - bei Trump wissen wir es noch nicht.

Aber immer darauf zu setzen, dass die Bevölkerung desto begeisterter die Socken leckt, je schmutziger sie sind :

könnte auch mal in die Hose gehen.

Wähler for the win

Erinnert ein bißchen an diverse deutsche Parteien. Qualifikation zählt weniger als Herkunft und Geschlecht.

Damit will man wohl zusätzliche Wähler anlocken, dazu hatte besonders die SPD schon alarmierende Ideen.

Finde ich im höchsten Maße diskriminierend, eine Diskussion möchte man aber wohl nicht.

Plump.....

Und sehr durchsichtig.

Er will halt Kapital ziehen aus der aktuellen Situation.

Ein Signal würde er eher damit setzen, wenn er nicht mit Hautfarben und Geschlecht hausieren geht.

Und sich dennoch ein schwarzer durchsetzt als Stellvertreter.

9:05 Nordbraut

"natürlich wäre es wünschenswert, in einer Welt zu leben, in der die Hautfarbe keine Rolle spielt......"

Im Grunde haben sie recht.
Aber in dem Moment wo darüber diskutiert wird, dass es wichtig wäre oder ist, in dem Fall, eine schwarze Frau als Vicepräsidentin zu nominieren spielt die Hautfarbe eine Rolle. Und man kann sich fragen wieso schwarz und nicht rot also eine echte Amerikaner sprich Indianerin.
So wie ich es einstufe spielt Rassismus bei allen Versionen die durchgespielt werden sowohl bei den Guten(Biden) als auch bei den Schlimmen (Trump) eine Rolle.

@Am 11. August 2020 um 09:31 von Sisyphos3

Zitat: "Rassismus heißt doch Menschen aufgrund ihrer Hautfarbe/Herkunft bevorzugen/benachteiligen

was tue ich denn wenn ich explizit ne "Schwarze" Vize will
andere (Männer/Frauen/ohne Geschlecht) obgleich vielleicht qualifizierter diskriminieren"

Sie sind dann eindeutig ein Sexist und Rassist (siehe ihre eigene Definition oben).

09:38, Blitzgescheit

>>Trump hatte sowieso mehr Stimmen von Schwarzen und Latinos bekommen als republikanische Kandidaten vor ihm.

Sogar die oft von Trump genannten "Fake News" berichten darüber.<<

Dumm ist nur, daß die von Ihnen beigefügten Links Ihre steile Aussage nicht einmal ansatzweise stützen.

@magfrad 9:29

Wäre es von den Promineten nicht klüger gewesen, Trump diese Forderung zu stellen?
Da Biden ohnehin schon - von sich aus - bereit ist, eine schwarze VP zu wählen, kommt für ihn jetzt ein unguter Druck dazu, auch wenn Sie und tinchen, die es besser wissen als wir hier in Deutschland, sagen, dass schwarze Wähler Trump ohnehin nicht wählen werden. Deshalb verstehe ich auch den Satz "Wenn Sie 2020 keine schwarze Frau auswählen, verlieren Sie die Wahl" nicht. Es klingt wie eine Erpressung und impliziert, dass dann wer? gewählt wird - doch das größere Übel, weil man den kennt?

Mit dieser Forderung an Trump hätten die Schreiber vielleicht eine mehr als entlarvende Aussage erwarten können, die noch weitere Menschen aufrüttelt.

Vielleicht bin ich auch einfach nur naiv, aber ich wünsche mir sehr, dass dieser unsägliche Trump endlich verschwindet und das Land einen Präsidenten bekommt, der alle Menschen gut behandelt.

Mein Tipp: Candace Owens

Zitat: "US-Präsidentschaftskandidat Biden hält sich bislang zu der Frage bedeckt, wer sein "running mate" werden soll. Jetzt fordern prominente Afroamerikaner in einem offenen Brief eine schwarze Frau als Kandidatin."

Mein Tipp: Candace Owens.

Die schwarze Konservative Candace Owens könnte ich mir als eine exzellente Vizepräsidentin vorstellen, die ich, wäre ich Amerikaner, nicht wegen ihrer Hautfarbe oder Geschlechts, sondern aufgrund ihres Charakters, Intelligenz und Wertvorstellungen auf jeden Fall wählen würde.

Auf diese Weise würde man auf den Rassen- und Sexismus-Fetisch der Linken befriedigen.

Ein "Problem" hat Candace Owens natürlich: sie ist keine Linke und hat sich mehrfach für konservative Werte, für die Republikaner, Trump und gegen die durch keine Fakten belegte "Rassismus"-Debatte, um nicht zu sagen: Hysterie - ausgesprochen.

Eine afroamerikanische Muslima

Wenn Joe Biden wirklich etwas neues für die Integration wagen wollte, dann müsste er als Tribut an den Zeitgeist eine afroamerikanische Muslima als Vizepräsidentin aufstellen, die am besten noch homosexuell wäre.

@Blitzgescheit

"Kann es sein, dass Sie sich nur in Ihrer Filterblase bewegen und über Ihren Tellerrand zu schauen nicht imstande sind?"

mit verlaub, aber das ist unverschämt der nutzerin gegenüber und trifft auf sie nicht zu!

09:21 von Mass Effec

<< 09:04 von Sausevind 08:45 von Demoskratos

Die Aussage von User Demoskratos stimmt schon. Vor allem der letzte Satz. Hingegen ist ihre Aussage Rassistisch. <<

,.,.,

Na, klar. Wenn SIE das behaupten - und nicht belegen -, dann muss es ja die reine Wahrheit sein.

Aber in dem Fall danke, dass Sie die Uhrzeit meines Beitrags mitzitiert haben, da kann jeder nachlesen.

Bitte keine...

ideologische Besetzung. Der oder die Beste soll den Job machen.

Wer sich mit dem kommenden

Wer sich mit dem kommenden Verlierer Biden einläßt wird selbst zum Verlierer...

9.31 Karl Klammer - Größte Minderheit der Mittelstand

Ich meine da hat Karl Klammer recht. Es ist der verarmte Mittelstand der diesmal die Wahlen entscheiden wird. Zum einen verzeichnet der Mittelstand seit einer Generation reale Einkommenseinbüßen, versprochen war von Trump das Gegenteil. Zum andern hat die Corona Krise deutlich gemacht das der Mittelstand auch hier nicht geholfen wird, sowohl finanziell als gesundheitlich.
Mit Abstand größte Minderheit ist der verarmte Mittelstand. Hier werden die Wahlen gewonnen.

9:19 Seebaer1

"Und wenn er neben der Kompetenz auch noch die Hautfarbe beachten muss......."

nicht vergessen: dazu auch noch das Geschlecht und wenn es so weiter geht auch noch die Religion usw., usw. Da legt die Pk ziemlich viele Fallstricke aus.
Bestes Beispiel der Libanon da war es auch Politisch Korrekt die Religionen nach Proportz einzubinden und hat es was genützt?

Warum keine Latina?

Die Hispanics haben einen wesentlich größeren Anteil an der US- Bevölkerung als die Blacks (die nach eigenen Angaben ca. 13% haben).
Eine Latina wäre also nur logisch als Kandidatin. Die Hispanics erzeugen allerdings nicht so viel Aufsehen.

09:45, Mass Effect

>>09:30 von Nordbraut @mass effect 09:21
"Eigentlich ganz schön rassistisch solche Leute, die Hautfarbe und Geschlecht als Auswahlkriterium sehen. Ich hoffe auf eine Welt, in der solche angeborenen Tatsachen komplett in den Hintergrund geraten und man nur noch auf den Menschen, seine Qualifikation und seinen Charakter schaut...
Jeder Artikel dieser Art fixiert meiner Meinung nach das alte Denkmuster. Halt lediglich invertiert."
,.,.,
Ihr statement macht aber nur dann Sinn, wenn Sie den aktuellen Rassismus LEUGNEN.

Der User Demokrates hat hier gar nichts geleugnet. Ihn als Rassismusleugner zu Diffamieren ist Rassistisch.
Ist meine Meinung. Müssen sie ja nicht verstehen.<<

Und schon wieder nennen Sie einen Kommentar rassistisch, weil er sich gegen die Leugnung des existierenden Rassismus positioniert.

Das kann ich wirklich nicht verstehen.

Nicht zu sicher sein!

Trump hat die Wahl leider noch nicht verloren.

Die Republikaner habe traditionell weniger Probleme ihre Wähler an die Urne zu bringen.
Es gibt durchaus eine Gruppe Latinos die Erzkonservativ sind, z.B. die Exilkubaner
In manchen Staaten werden schwarze Wohnviertel mit weniger Wahllokalen ausgestattet.
Die Debatten könne auch noch zum Stolperstein für Biden werden (man kann bei den Debatten keine Wahl gewinnen aber durchaus die Wahl verlieren)
Ich könnte noch mehr Punkte nennen.

Trump muss weg, aber es gibt noch viele Unwägbarkeiten.

PS: Kamala Harris ist die beste Wahl.

08:43 von nie wieder spd "Teufel-Vergleich"

Wie immer in diesem Forum bedienen Sie sich immanent rechter, antidemokratischer Narrative.

Sie behaupten zwar irgendwie "links" zu sein aber die stets gleichen Muster eines platten inhaltsbefreiten Antiamerikanismus findet bei jedem AfD-Mitläufer sicher Anklang.

Im Grunde perpetuieren Sie hier permanent die BILD-"Weisheiten" nach denen "alle Politiker gleich sind", "alle korrupt" usw.

Das nährt permanent die rechtsnationalistische Erzählung nach der nur ein "stärker Mann" (natürlich weiß, autoritär) "das Volk" erretten kann.

Wer ein bisschen was vom politischen System der USA jenseits von Ihren Möchtegern-"linken" Querfront-Weisheiten versteht, wird wissen, dass bei aller Unvollkommenheit der US-Demokraten (die in etwa ein Spektrum von aufgeklärten CDU, FDP bis zu progressiven bei Grün und SPD abdecken) ein Riesenunterschied zu den klerikal-verstockten, im Kalten-Krieg-Denken verhafteten US-Republikanern besteht.

Bei Trump kommt noch die korrupte Verkommenheit hinzu.

09:42 von suomalainen

«ich als Finne sollte mir gestern hier im forum von einem deutschen die finnischen befindlichkeiten erklären lassen. da fällt mir nichts mehr ein...»

Meinen Sie damit mich …?

Ich hatte Ihnen ja zu Kevin Kühnert / Sanna Marin einige meiner Gedanken in einer Art von "Antwort" geschildert …

Sie bringen es auf den Punkt.

"Wir" Deutschen erklären jederzeit jedem und gern auch ungefragt , wie die Welt so tickt.
Vielleicht liegt das ja daran, dass "wir" einfach wirklich sehr viel wissen.

Und sind dann mindestens beleidigt, wenn z.B. Finnen oder US-Amerikaner meinen, über ihr Land besser Bescheid zu wissen.

Schauen Sie sich mal diese 30 Jahre währende deutsch-deutsche Ost-West-Diskussion an. Man kommt aus dem Lachen (oder Weinen) nicht mehr heraus. Und dann aber über andere mit geradezu abenteuerlicher Gewissheit urteilen....

@Seebaer1- dass Trump keine Chance mehr hat

Trump hat noch ein vertrautes Ass im Ärmel
Postmaster Louis DeJoy (Delay)

Man munkelt schon jetzt, das die Briefwahl
absichtlich sabotiert wird.
Selbst wenn die Gerichte endscheiden müssen.
spätestens am 20 Januar ist Amtszeit Trump vorbei
und die Mehrheitssprecherin des Repräsentantenhauses Pelosi übernimmt
kommisorisch das Amt

08:43 von nie wieder spd

Das ist der bisher beste, passendste und angemessenste Vergleich zwischen Trump und Biden.

Wenn die Wahl vorüber ist: "Der König ist tot, hoch lebe der neue König!"

Halbherzige Vorstellung

Ist nur meine persönliche Meinung, aber hätten die Dems es geschafft Michelle Obama zur Kandidatur zu bewegen hätte Trump keine Chance mehr und würde unter einem Erdrutsch begraben.
Da wäre auch die Frage des Vize irrelevant.

Trump-Biden

wer ist dieser Biden ??? ich sehe keinen Unterschied zwischen diesen Personen er ist genau so verantwortlich mit dieser Politik der USA und hat alle internationale Konflikt mit befürwortet

09:45 von Mass Effect

>> 09:30 von Nordbraut @mass effect 09:21

"Ihr statement macht aber nur dann Sinn, wenn Sie den aktuellen Rassismus LEUGNEN."

Der User Demokrates hat hier gar nichts geleugnet. Ihn als Rassismusleugner zu Diffamieren ist Rassistisch.
Ist meine Meinung. Müssen sie ja nicht verstehen. <<

,.,.,

Eine "Meinung" muss aber auch ein Minimum an Logik enthalten, sonst ist sie hinfällig.

Ich habe einen "nur dann, wenn"-Satz gebaut.

Das haben Sie übersehen und meine Alternative nicht erkannt:

dass das Statement keinen Sinn mache.

Und selbst wenn jemand den aktuellen Rassismus leugnet, muss er ja kein Rassist sein.

Lieber Maas Effekt, solche logischen Bezüge zu erkennen, lernt man in der Schule. :-)
Vor 60 Jahren schon, und auch heute noch.

@ 08:43 von nie wieder spd

Der Vergleich stimmt aus mehreren Gründen nicht: Biden ist seit den 70er Jahren politisch aktiv in verschiedenen Ämtern - Trump kam als verwöhnter Erbe eines Immobilienmoguls und als drittklassiger TV-Casting-Showmaster ohne politische Erfahrung. Und beide als "Teufel" zu bezeichnen, ist völlig substanzlos und daneben: so würde ich nicht einmal Trump benennen; er ist ein narzisstischer egozentrischer politisch unerfahrener Spalter, aber kein Teufel. Biden ist ein besonnener erfahrener und übrigens von familiären Schicksalsschlägen betroffener bodenständiger Versöhner.
Das wissen die Amerikaner*innen; deshalb wird Biden die Wahl deutlich gewinnen.

@Am 11. August 2020 um 09:38 von Blitzgescheit

Wie schaut es aus mit Candace Owens, Larry Elder, Thomas Sowell ... just to name a few?

You just named one.

Schließlich antworteten Sie auf
Ich kenne persoenlich niemand, Latina oder Schwarze, die Trump waehlen wuerde.

Mal ganz abgesehen von der Eigenschaft der persönlichen Bekanntschaft...

09:15 von Sausevind

Diesen O-Ton kenne ich schon. Die AfD wird zur Bekämpferin des Rassismus verdreht.
Da gab es hier mal so eine Userin, die das auch andauernd gemacht hat...

Und was verdrehen Sie?

10:02 von Sausevind 09:21 von Mass Effec

Ihre Behauptungen entsprechen ja wohl meist nicht den Tatsachen. Gestern haben sie sie auch Behauptet das ein User etwas NICHT geschrieben hätte und im nächsten Satz zu schreiben das das eine Karikatur wäre. Davon abgesehen haben sie doch Unterschwellig dem User Demoskratos Rassismus vorgeworfen. Gut sie haben einen "nur dann, wenn"-Satz mit eingebaut. Kann man Auslegen wie man will. Aber lassen wir es jetzt dabei bewenden.

@09:19 von Seebaer1

>> Biden macht sich die Entscheidung wohl
>> nicht leicht.
Evl., weil es eine schwere Entscheidung ist?

>> Sonst hätte er ja, wie angekündigt,
>> spätestens am 01.08. einen Namen aus
>> dem Hut ziehen müssen.
Wie gerade geschrieben, schwere Entscheidung bei der guten Auswahl.

>> Und wenn er neben der Kompetenz auch
>> noch die Hautfarbe beachten muss....
Kommt da schon wieder Ihr latenter Rassismus durch?

P.S.: Ich glaube, .tinchen dürfte genug amerikanische Schwarze und Latinos (persönlich) kennen...

Mit Biden

wird es nicht besser, nur anders, ob das dann besser ist, wird man sehen.
Hab ich starke Zweifel.

Zu der Forderung, ich zitiere " eine schwarze Frau " zu nehmen, die USA haben ja viele verschiedene Menschen.
Warum nicht einen Ureinwohner ?, oder einen der vielen Mexikaner ?, und was nicht alles noch so gibt.
Welche Gruppe soll denn nicht benachteiligt werden ?, der neue Trend, nicht nach Können und Wissen, sondern nach Geschlecht und Farbe oder was sonst noch so gibt.

Ob das die Lösung für die USA ist ?, es gäbe sicher eine Lösung, aber die sieht anders aus, und ist nicht davon abhängig, wer oben ist.
Sondern vom Kurs, der gefahren wird.

10:06 von fathaland slim 09:45, Mass Effect

Ich fand ihn Populistisch. Lassen wir es dabei bewenden. War gerade Senfzeit.

@08:36 tinchen

Kennen Sie die rassistischen Faux Pas Bidens gegenüber den Afro-Amerikaner in den letzten Monaten ? Schon etliche male musstee er sich entschuldigen. Wahrscheinlich kennen sie sie nicht, im hiesigen Mainstream wird diese Thema ja tunlichst ausgeblendet. - Bidens Reputation bei den Schwarzen ist derzeit noch geringer als es die von Frau Clinton zum gleichen Zeitpunkt vor vier Jahren war, und die Kandidatur von Kayne West wird Biden weitere schwarze Stimmen kosten...Da hilft nur eine Michelle Obama als Vizepräsidentin...und das ist es was die Gerüchteküche seit Monaten vermutet.

@Am 11. August 2020 um 10:00 von Blitzgescheit

Auf diese Weise würde man auf den Rassen- und Sexismus-Fetisch der Linken befriedigen.

Welche Linken mit welchem Rassen- und Sexismus-Fetisch?

Korrigiert mich, wenn ich mich irre, aber im Artikel, zu dem hier kommentiert wird, kommt ein "linkes Spektrum" doch gar nicht vor? Geschweige denn ein Fetisch...

@09:04 von Sausevind

">>08:45 von Demoskratos: Jeder Artikel dieser Art fixiert meiner Meinung nach das alte Denkmuster. Halt lediglich invertiert.<<

Ihr statement macht aber nur dann Sinn, wenn Sie den aktuellen Rassismus LEUGNEN."

Ich bin auch gegen identity politics und Gruppenbildung, wenn diese zum Selbstzweck verkommt und mehr zur Spaltung beiträgt als zur Befriedung von Gesellschaft.
Wird man aber, wie die Schwarzen, direkt als Gruppe angegriffen und diskriminiert muss man sich auch als Gruppe verteidigen.
In so fern ist Ihr Satz völlig richtig Sausevind.

Als Gegenbeispiel. Ob der Feminismus ständig noch das Patriarchat grossreden muss und es somit ständig reproduziert ist für mich fraglich.

@Blitzgescheit - 3 Namen aus dem Kontext gerissen

Candace Owens hetzt gegen die millitante BLM Organisation und nicht gegen die Menschen
welche aktuell gegen ungleichheit und Polizeigewalt auf die Staße gehen

Larry Elder ist selbst Republikaner

Ob die Wähler auf einen 90 Jährigen
Thomas Sowell hören, welche das Rad wieder zurückdrehen will, bleibt zu bezweifeln.

@suomalainen 09:42

Man wundert sich anschließend warum viele im Ausland uns Deutsche als Besserwisser sehen. Ich kann es verstehen, wenn ich überlege wie oft mir Foristen die amerikanische Politik erklären wollten und ich bin nicht Amerikaner sondern leben nur zu 90% in den USA.

@Am 11. August 2020 um 10:28 von wenigfahrer

der neue Trend, nicht nach Können und Wissen, sondern nach Geschlecht und Farbe oder was sonst noch so gibt.

Wieso neuer Trend?
Wie ist denn Trump in die Position gekommen?

Wobei wir inzwischen vier Jahre weiter sind...

@wenigfahrer 10:28

Schlimmer als unter Trump geht es überhaupt nicht. Dies sage ich Ihnen als jemand der in Florida wohnt und dazu noch in einem County welches entscheidend war für Trumps Wahlsieg hier in Florida. Ich erinnere mich noch an die glänzenden Augen vieler meiner Nachbarn als Trump gewann und wie viele von denen sagten: "Jetzt haben wir es denen mal so richtig gezeigt". Die gleichen Leute sehe ich heute immer noch und die sind nur noch am fluchen über Trump. Dieser Mann war und ist eine absolute Vollkatastrophe für das Land USA und für die Welt.

@09:37 von Magfrad

>> ...und wenn dann nur wegen
>> Prozessverfahren

Ihr Wort in Gottes Trommelfell.

um 08:44 von H. Hummel

".. unschätzbarer Vorteil sein und gerade unter der Farbigen Bevölkerung viele Stimmen sichern."

Und würde jetzt so aussehen, als würde er sich einzig und alleine nur wegen diesem Aufruf so verhalten! Ganz gleich, wie man es dreht und wendet, es bleibt immer ein "Geschmäckle". Dennoch bin ich davon überzeugt, dass Biden Trump zurück in seinen Tower schicken wird. Leider nicht der Tower of London, sondern nur der Trump Tower in NY.

@daneel 09:44

Die Midterm Elections 2018 haben eindeutig und klar gezeigt, dass die Demokraten sehr gut ihre Basis motivieren. Da gab es eine Rekordbeteiligung. Man wird niemals im Leben noch einmal die Fehler begehen die 2016 begangen wurden. Es wird eine Rekordwahlbeteiligung geben im November. Die meisten werden per Mail wählen, auch wenn es Trump absolut nicht passt. Es wird das kleinste Problem sein für die Demokraten die Wähler zu motivieren.

@friedrich peter - verarmte Mittelstand endscheidet die Wahl

Wenigsten einer hier das das ganze sachlich
ohne Partei Ideologische Brille nüchtern betrachtet.

Trumps Südstaaten Großherren Politik hat wie einst die Selbstständigen,Kleinunternehmer,Kommunalangestellten ignoriert.

Viele kleine US Orte sind quasi finanziell abgeschnitten und müssen selbst Personal
bei Polizei,Feuerwehr,Krankenhäuser und Behörden entlassen.
Der Mittlere Westen blutet gerade aus

@10:30 von Rebel-Lion

"Bidens Reputation bei den Schwarzen ist derzeit noch geringer als es die von Frau Clinton zum gleichen Zeitpunkt vor vier Jahren war,..."

Ich erinnere mich noch an ein Interview mit einem Schwarzen aus 2016. Der Mann sagte, dass "wir" Schwarzen quasi gezwungen sind Hillary Clinton zu wählen. Läuft diesmal auf das selbe raus. Ich glaube so gut wie Niemand hält Biden für einen überzeugten Vertreter der Interessen von Schwarzen.
Aber vielleicht genügt es ja, wenn man durch genug Demos während seiner Legislatur genug Druck ausübt um ihn zu pragmatischer, strategischer "Minderheitenpolitik" zu drängeln. Es sei denn er geht wie vor Kurzem davon aus, dass egal was er macht, er noch immer besser als sein republikanisches Pendant abschneidet.

@ Rebel-Lion..

".Da hilft nur eine Michelle Obama als Vizepräsidentin..."

Das wärs.. eine intelligente Frau mit Ausstrahlung gegen den tumben Donald und seinen bigotten Vize..

Warum

Warum die Forderung nach schwarz und weiblich als Vize? Warum nicht nach dem oder die BESTEN? Ich verabscheue zutiefst dieses Schubladendenken.

@09:53 von Sausevind

Sie haben hier meiner Meinung nach völlig am Post von Grimm90 vorbei geschossen.

Trump war für viele schlichtweg eine Protestwahl (ähnlich dem Brexit)
Clinton hatte damals mit ihrer Rhetorik eine kleine Minderheit bedient - die ohnehin niemals für Trump gestimmt hätte. Sie hat allerdings viele Menschen vor den Kopf gestoßen, die dann mit dem Mittelfinger gewählt haben. Die Mehrheit hatte zwar trotzdem für Clinton gewählt - aber die Mehrheit reicht in den USA leider manchmal nicht.

Es geht nicht darum jemanden durch die Wahl- oder Nichtwahl zu entzaubern. Es geht darum nicht für marginale Gewinne große Kosten in Kauf zu nehmen die einen die Wahl kosten könnten.

@Rebel-Lion 10:30

Bidens Reputation bei Schwarzen soll geringer sein als von Hillary Clinton? Kennen Sie jetzt die USA oder @tinchen und ich? Was genau tun Sie hier? Uns beiden erzählen was in den USA vorgeht obwohl wir in diesem land leben und nicht Sie? Joe Biden hat mehr für die Afro-Amerikaner getan als Trump es jemals in seinem Leben tun wird. Der Mann heißt übrigens Kanye West und ist eine Witznummer, den nimmt absolut niemand ernst. Die angeblichen Faux Pas sind keine, es sind Versuche der Republikaner einen Elefanten aus einer Mücke zu machen. Wissen Sie was viel entscheidender ist? Wie Trump Schwarze, Latinos, Weiße und alle Amerikaner vor den Kopf gestoßen hat indem er öffentlich so getan hat als würden ihn die 160.000 (es sind inzwischen 165.000) Covid19 Toten einen Dreck interessieren. Wissen Sie welche Gruppe am meißten an Covid19 stirbt in den USA? Schwarze und Latinos. Jetzt behaupten Sie noch mal die würden jetzt Trump wählen. Die wählen sicher nicht ihren eigenen Tod!

@ Augustus Cäsar, um 08:57

“Das ist eine Diskriminierung von, Latinos, Asiaten etc....“

Ja, man kann's aber auch niemandem Recht machen.

10:37 von Magfrad

«Man wundert sich anschließend warum viele im Ausland uns Deutsche als Besserwisser sehen. Ich kann es verstehen, wenn ich überlege wie oft mir Foristen die amerikanische Politik erklären wollten und ich bin nicht Amerikaner sondern leben nur zu 90% in den USA.»

Wenn Ihnen hier jemand in Erwiderung zu einem Ihrer Beiträge etwas anderes zur Politik in den USA schreibt, als das, was Sie als zu 90% in den USA Lebender offensichtlich als Non-Plus-Ultra der einzig möglichen Erkenntnis zu halten scheinen.

Dann erklärt der Besserwisser-Deutsche Ihnen nicht, wie die Welt in den USA sei. Man muss nämlich gar nicht in Land (x) leben, um dennoch einiges nicht Unwichtiges über Gegebenheiten & Politik dort zu wissen. Nicht mal als Tourist muss man je dort gewesen zu sein.

Ich bin so ein Noch-Nie-In-Den-USA-Gewesener. Und dennoch weiß ich was über Kamala Harris. Unser beider Einschätzung ihrer Qualifikation bzgl. Vice President stimmt ja wohl überein.

So what … US-Kenner des Alleinwissens ?

10:50 von Gogolo

"Warum die Forderung nach schwarz und weiblich als Vize? Warum nicht nach dem oder die BESTEN? Ich verabscheue zutiefst dieses Schubladendenken."

.,.,.,

Dann sollte Ihnen ja Rassismus NOCH verabscheuungswürdiger sein.

Und Ihnen damit dann auch das Verständnis dafür gegeben sein, dass sich viele - bislang diskriminierte - weibliche Schwarze in einer schwarzen Vizepräsidentin besser repräsentiert fühlen.

@ Rebel-Lion - Da hilft nur eine Michelle Obama

Frau Obama will eigendlich nicht in die Politik

Selbst Barack Obama hatte sich als EX Präsident wie alle sein Vorgänger mit Kritik rausgehalten.

Erst nach dem Tode von einer der geschätztesten Republikaner John McCain
hilten sich alle Ex - Präsidenten nicht mehr an dieses ungeschriebene Gesetz

@10:13 von german-canadian

>>Trump hat die Wahl leider noch nicht verloren.

(...)
Die Debatten könne auch noch zum Stolperstein für Biden werden (man kann bei den Debatten keine Wahl gewinnen aber durchaus die Wahl verlieren)
Ich könnte noch mehr Punkte nennen.

Trump muss weg, aber es gibt noch viele Unwägbarkeiten.<<

Sie haben einen wichtigen Punkt vergessen. Trump kann viel weniger falsch machen als Biden. Biden hat sich selbst komplizierte PC-Regelungen etc. auferlegt über die man schnell stürzen kann.
Trump hingegen hat die moralische Latte für sich hingegen so so tief gesetzt, dass es fast unmöglich ist seine Wählerschaft wirklich zu schocken.

Meinung vs. Demokratur

Wäre es nicht einfacher, diesen Posten mit einem Menschen zu besetzen? Ein Mensch kann alles sein, egal ob schwarz, weiß, bi, schwul,, vegan etc. Das sollte eigentlich keine Rolle spielen. Ich hatte dazu noch ein paar Sätze geschrieben, leider ist das in diesem unserem Lande, in denen einige gut und gerne leben, nicht mehr möglich und wird als Kommentar gesperrt!

m 08:45 von Demoskratos

Zitat:"invertierter Rassismus
Eigentlich ganz schön rassistisch solche Leute, die Hautfarbe und Geschlecht als Auswahlkriterium sehen."
Vielleicht müssen wir uns von der Vorstellung verabschieden, daß "Alles nur Menschen ohne Hautfarbe und Geschlecht" sind.
Identifikation über Nation, Ethnie, Geschlecht scheint unumgänglich zum Menschen zu gehören.
Vielleicht ist es an der Zeit, gütig mit dem Anderen, mit dessen Andersartigkeit und dessen anderen Sichtweisen umzugehen.
Ich brauche nicht so zu tun, als sei ein Mensch mit anderer Herkunft "das Selbe" wie ich mit meiner. Seine Familie ist mit ganz anderen Erfahrungen seit Generationen konfrontiert. Das prägt.
Ich denke, es ist besser, einander auf Augenhöhe zu begegnen. Und nicht zu meinen, was für mich richtig und gut ist, müsse auch für ihn richtig und gut sein.
Vor diesem Hintergrund wird die Idee verständlich, daß die people of color "einen der Ihren" als Identifikationspunkt im weißen Haus haben möchten. Auch ganz ohne "Rassismus"

Unbelehrbar

"Wenn Sie 2020 keine schwarze Frau auswählen, verlieren Sie die Wahl", heißt es in dem Brief, der in der Zeitung "Atlanta Daily World" veröffentlicht wurde. Man wolle nicht zwischen dem kleineren von zwei Übeln wählen..."

Das ist genau der Grund warum ich die Wahl von Trump garnicht so übel gefunden habe. Doch die Demokraten haben es konsequent vermieden ihre eigene, absolut unbefriedigende Politik auf den Prüfstand zu stellen.
Stattdessen wurde sich exzessiv an Trump abgearbeitet und die Wahlniederlage Putin in die Schuhe geschoben.
Dennoch sieht es danach aus, dass Biden gewinnt und es mit Biden ihm ohne diese Selbstkorrektur nun weiter wie zuvor geht.
Wenn die 4 Trump-Jahre in dieser Hinsicht nichts bewirkt haben sind sie nun auch aus meiner Sicht eine Katastrophe, sonst hätte der Zweck für mich die Mittel geheiligt.

@10:23 von andererseits

>>Und beide als "Teufel" zu bezeichnen, ist völlig substanzlos und daneben: so würde ich nicht einmal Trump benennen<<

"the devil you know" ist eine Redewendung. Die Verwendung des Wortes "devil" würde ich daher nicht zu eng bzw. wörtlich sehen.

Biden ist aus meiner Sicht nicht die perfekte Besetzung für den Posten. Damit qualifiziert er sich redensartlich für diese Bezeichnung.

09:56 von Blitzgescheit

merkt man bei ihrem Beitrag eher nicht
wenn ich feststelle dass Rassismus ne Bevorzugung/Benachteiligung einer "Rasse" ist
und sie mir deshalb Rassismus vorwerfen

An sich ist die Wahl einer

An sich ist die Wahl einer schwarzen Running Mates nicht verwunderlich, bzw. auch nicht sonderlich überraschend.

Im Prinzip wurde bei jeder Präsidentschaftswahl der USA auf die soziale und regionale Herkunft und die politische Einstellungen geachtet.
Das ist jetzt nicht etwas völlig neues, das es in der Geschichte noch nie gegeben hätte.
2016 hat Trump Mike Pence ausgewählt, um die Evangelikalen einzusammeln (Mit Erfolg).
Bei den Wahlen im 20. Jahrhundert war der Running Mate häufig ein politisches (und oft auch optisches) Gegenstück zum Präsidenten. Man denke an den jungen Bewerber JFK, der den erfahrenen und mächtigen Sprecher des Repräsetantenhauses Lyndon Johnson zum VP ernannt hat.

Das Team des Präsidenten wählt immer denjenigen aus, der am besten Wählergruppen ansprechen kann, die der Hauptbewerber eben nicht anspricht.
Im Falle Bidens wird es wohl vor allem darum gehen, eine möglichst charismatische Person auszuwählen. Denn das Charisma fehlt Biden nunmal enorm...

@10:37 von Mass Effect

>>Ihre Behauptungen entsprechen ja wohl meist nicht den Tatsachen. Gestern haben sie sie auch Behauptet das ein User etwas NICHT geschrieben hätte und im nächsten Satz zu schreiben das das eine Karikatur wäre.<<

Müssen wir denn hier nun wirklich so olle Kamellen rausholen?
Sie haben gestern auf eine Paraphrasierung/Karikierung die völlig eindeutig und unübersehbar als solche erkennbar war reagiert, als spiegele sie die Ansicht des Kommentators wieder, obwohl dieser sich gegen solche Vereinfachungen aussprach.
Sie haben da tief ins Klo gegriffen. Kommt vor - kann passieren. Sie sind daraufhin völlig berechtigt korrigiert worden. Seien sie froh, dass es ein so freundlicher und abwägender User war wie Sausevind und nicht jemand, der ausschließlich den Vorschlaghammer im Repertoire hat.

@hallo_frosch 10:22

"Ist nur meine persönliche Meinung, aber hätten die Dems es geschafft Michelle Obama zur Kandidatur zu bewegen hätte Trump keine Chance mehr und würde unter einem Erdrutsch begraben."

Das sehen sicherlich nicht nur Sie so, sondern sehr viele Menschen mit Ihnen (ich bin einer davon).
Und ich bin der festen Überzeugung, dass die Demokraten auch auf diese Idee gekommen sind und Michelle Obama angefleht haben zu kandidieren.

Aber dieses Gedankenspiel ist ziemlich nutzlos, da sie nun einmal überhaupt keine Lust dazu hatte. Acht Jahre als starke Frau hinter dem US-Präsidenten (bzw. als First Advisor für alle Bereiche) haben ihr vermutlich gereicht.
Das den Demokraten vorzuwerfen, wie es in Ihrem Beitrag anklingt, finde ich nicht fair.

Aktivistenkarneval

Wenn man den Forderungen der weltweit auftretenden Aktivisten zu diesem Posten gerecht werden müsste, gäbe es kein Kandidaten*Innen, weil niemand alle Forderung erfüllen kann. Nützlich wäre es, wenn es ein Mensch wäre, oder?

08:44 von H. Hummel

>>Möglich, dass Trump dann, per Dekret versteht sich, allen Amerikanern Afrikanischer Herkunft erst einmal die Staatsbürgerschaft zur Prüfung derselben bis 31.12.20 entzieht ... dann wären sie nicht wahlberechtigt.
Den letzten Absatz sollte man nicht sooo ernst nehmen, obwohl .. :-)<<

Eben, obwohl... Ihm zuzutrauen wäre es durchaus. Er hat bisher so vieles einfach über anderer Leute Köpfe hinweg entschieden und "vollbracht" (zerstört). Da ist dieser Gedanke gar nicht so abwegig...;-)

10:40, Mass Effect

>>10:06 von fathaland slim 09:45, Mass Effect
Ich fand ihn Populistisch. Lassen wir es dabei bewenden. War gerade Senfzeit.<<

Dann jetzt mal mein Senf:

Mit dem eigentlich ziemlich gut definierten Wort "Populismus" wird viel Schindluder getrieben. Als Kampfbegriff taugt der Begriff nicht wirklich.

Populismus ist eine politische Strategie und keine Ideologie. Populisten geben vor, "dem Volk nach dem Munde zu reden", sie bieten einfache, probate Lösungen für komplexe Probleme an. Populismus lebt von der Vereinfachung.

Sie finden Populisten in sämtlichen politischen Lagern.

Um es vielleicht mal an zwei Beispielen aus "meinem" Lager zu verdeutlichen:

Oskar Lafontaine neigt zum Populismus, Gregor Gysi nicht.

@09:56 von jukep

>> und nicht rot also eine echte Amerikaner
>> sprich Indianerin.

Was spräche dagegen?

Ich überlege eher, bei der Auswahl an jungen, intelligenten Frauen: "Könnten im nächsten Kabinett in den USA nur kompetente Ministerinnen sitzen"? Wäre mal was Anderes! ^^

@gogolo

In einer idealen und post-rassistisch ung post-gender Welt wäre eine Entscheidung ausschließlich nach Qualifikation das a&o. Aber wir befinden uns nicht in einer solchen Welt, von daher müssen auch diese Realitäten beachtet werden.
Von daher ist eine gewissere Proporz/Quotenbeachtung sinnvoll.
Es ist eine Frage der Balance.

@Icke 1 11:16

"Ich hatte dazu noch ein paar Sätze geschrieben, leider ist das in diesem unserem Lande, in denen einige gut und gerne leben, nicht mehr möglich und wird als Kommentar gesperrt!"

Tja, wer gegen die Regeln verstößt, wird gesperrt.
Wer im Großen gegen die Regeln verstößt, wird in's Gefängnis gesperrt, wer im Kleinen gegen die Regeln verstößt, dem wird der Kommentar gesperrt.

Zwar gibt es im Großen wie im Kleinen hin und wieder auch Fehlurteile, allerdings habe ich die Erfahrung gemacht, dass zumindest hier im Forum diejenigen, die sich am lautesten darüber beschweren, auch diejenigen sind, die offensichtlich oft zu recht gesperrt werden.

Und egal, ob Sie das sehen können oder nicht: Die überwältigende Mehrheit der Menschen lebt gerne in diesem Land.

11:16 von paganus65

Identifikation über Nation, Ethnie, Geschlecht scheint unumgänglich zum Menschen zu gehören
.
und ?
"gleich und gleich gesellt sich gern"
eine Binsenweisheit - eigentlich
warum manche da ein Drama draus machen
wenn in einem Restaurant kein freier Tisch ist setzte ich mich auch lieber an einen
wo die Leute ne Krawatte tragen und keine Glatze tätowiert mit Springerstiefel

Sehr geehrter Herr Magfrad,

Sehr geehrter Herr Magfrad, mit entzücken stelle ich hier fest, dass Sie, was das Thema USA betrifft, ja scheinbar über den Dingen schweben und die Userin #tinchen dann gerne noch mit ins Boot holen.
Wie symphatisch User erscheinen mögen, die anderen Usern dauerhaft erklären, dass die doch keine Ahnung haben und man seine eigene schier unendliche Ahnung damit begründet, dass man in einem Land lebt, möge jeder selber für sich beurteilen.
Ihnen muss nun wirklich niemand die ach so große und heterogene USA erklären, sie leben ja schließlich dort und sind ganz sicher der beste Ansprechpartner für das Universalwissen über die USA und ihre Menschen. Na dann...

10:32, Olivia59

>>Als Gegenbeispiel. Ob der Feminismus ständig noch das Patriarchat grossreden muss und es somit ständig reproduziert ist für mich fraglich.<<

Der Feminismus stärkt das Patriarchat, indem er es thematisiert? Das heißt, täte er das nicht, dann wären wir der Überwindung des Patriarchats näher?

Ja, diese Aussage ist auch für mich höchst fraglich. Vorsichtig ausgedrückt.

Auswahl als gelebtes Statement

Nochmal anders herum:
Wenn in einer Situation, in der ein beträchtlicher Teil der Bevölkerung sich ausgegrenzt und von oben herab behandelt fühlt (Siehe BLM) ein Kandidat einen running mate aus eben dieser Gruppe auswählt, dann zeigt er damit gerade, daß er nicht von oben herab auf diese Gruppe schaut, sondern Seite an Seite mit dieser Gruppe arbeiten will.
Ich kann mir vorstellen, daß viele eine Wahlentscheidung für so jemanden dann wohlwollender prüfen würden.
Aber selbst ohne Wahltaktik ist mit dieser Auswahl schon ein erster - vielleicht nur symbolischer - Schritt zu einer realen Änderung getan. Ich finde diese Idee reizvoll. Für jedes Land mit ausgegrenzten Gruppen.
Es ähnelt irgendwie dem Gedanken einer Regierungskammer, die sich aus Vertretern der Stände zusammensetzt, um die ganze Bevölkerung zu integrieren.

re 10:50 Gogolo: Schublade

>>Warum die Forderung nach schwarz und weiblich als Vize? Warum nicht nach dem oder die BESTEN? Ich verabscheue zutiefst dieses Schubladendenken.<<

Und zack - ist die Schublade zu!

Ich versuche mal sanft wieder aufzuziehen.
In einer Demokratie geht es eben nicht primär um die „Besten“ - wer würde denn dann bestimmen, wer die „Besten“ wären? Sie sitzen hier der klassischen „Argumentation“ aller Autokraten auf, die immer (!) behaupten, sie wären die Besten.

Es geht in einer Demokratie um REPRÄSENTANZ, dass heisst um die Spiegelung des gesamten Volkes in einer Volksvertretung (Legislative) und die daraus folgende Verantwortung einer Regierung (Exekutive) für das gesamte, im Parlament vertretene Volk statt für seine eigene, angenommene Klientel.

Vor diesem Hintergrund ist die personelle Repräsentanz in Parlamant und Regierung kein Schubladendenken, sondern die Akzeptanz einer repräsentativen Demokratie.

Diese steht in keinerlei Widerspruch zu höchsten qualitativen Ansprüchen!

11:27, Icke 1

>>Aktivistenkarneval
Wenn man den Forderungen der weltweit auftretenden Aktivisten zu diesem Posten gerecht werden müsste, gäbe es kein Kandidaten*Innen, weil niemand alle Forderung erfüllen kann. Nützlich wäre es, wenn es ein Mensch wäre, oder?<<

Ich glaube, niemand redet davon, einen Kaktus oder eine Weinbergschnecke als Kandidaten aufzustellen.

Austarierte Balancen

Demokratische Organisationen, die gewollt ein größeres Spektrum an Inhalten, an Überzeugungen und Herkunft der weibl. & männlichen Repräsentanten abbilden, haben schon immer versucht ihre Führungsfiguren nach bestimmten Kriterien auszuwählen. Das ist an sich nichts negatives. Es sollen sich eben viele repräsentiert sehen.

Die alte, 75jährige CDU der Nachkriegszeit (der angeblich ja viele reaktionäre AfD-Wähler nachtrauern) war ein Sinnbild für diesen Denksatz. Hier ein Katholik, dort ein aufgeklärter, großbürgerlicher Protestant, hier ein Norddeutscher 'alter Kamerad' mit Wehrmachts- o. SS-Vergangenheit, da ein frömmelnder Calvinist aus BaWü.

Irgendwann kam man in der Realität an & merkte, dass auch Frauen o. schwule Männer intelligente Politiker sein können.

Kurz, diese rechte "identity Politics" gab's auch schon immer. Proporz.

Die Aussage von Rechtsaußenforisten "schwarze VP-Kandidatin" = unqualifiziert ist praktizierter Rassismus & klassisch-rechtsradikale Täter-Opfer-Umkehr.

11:22 von Mister_X

als der Kennedy gewählt wurde
kam in den Medien der erste Katholik .....
erstaunlich was man alles hervorheben kann
beim Obama der erste Farbige
irgendwann wird es der erste Schwule sein
.... und irgendwann
kümmern sich die Menschen nicht um derlei Dinge

Das Problem...

...mit Quoten ist, dass man schnell in einen Automatismus geraten kann. Frau und schwarz oder Latina find' ich total gut, aber müsste man nicht z.B. auch an arm, alleinerziehend, aus Wisconsin und was sonst noch alles unterrepräsentiert ist denken?
Ich glaube schon seit langem, dass es besser wäre, Politiker auszulosen statt zu wählen. Und alle dürfen nur einmal, für vier Jahre. Und keine anschließende Pension bis zum Tod.

Klarer Fall.

Die Aussage, ein Kandidat wäre "teuflisch", nur weil er eine bestimmte Hautfarbe hat (unabhängig von seien politischen Aussagen), ist nun einmal rassistisch.

Das kann man drehen und wenden, wie man will.

um 10:50 von Gogolo

"Warum die Forderung nach schwarz und weiblich als Vize? Warum nicht nach dem oder die BESTEN? Ich verabscheue zutiefst dieses Schubladendenken."

Sie nennen es Schubladendenken, für die grosse Mehrheit ist es ein Zeichen, daß die Interessen einer grossen Minderheit, die nach wie vor mit Diskriminierung zu kämpfen hat nicht unter den Tisch fallen. Und die Frage nach dem Besten. Die kann keiner beantworten, da noch keiner der Kandidaten Vizepräsident war. Politisch gibt das Amt sowieso nicht viel her. Im weissen Haus bestimmt der Präsident, in den Ministerien die Secretaries. Nur bei Krankheit, Tod oder Impeachment gewinnt das Amt des Vizes Bedeutung. Und selbst da kann es anders kommen. Als Präsident Reagan in den frühen 80ern nach einem Attentat im Krankenhaus behandelt wurde war es aufgrund der aussenpolitischen Lage Aussenminister Hake, der das Zepter übernahm, obwohl die Verfassung etwas anderes vorsieht.

09:04 von Grimm90

>>Eigentor
Man sollte nicht vergessen das viele Trump gewählt haben da sie von den extremen der PC Culture die Nase voll haben.

Mit solchen Forderungen treibt man jene Wähler weiter in Richtung Trump.<<

Das sehe ich genauso. Diese wichtigen Ämter müssen Personen mit Qualifikation ausüben und nicht je nach Geschlecht und Hautfarbe sortiert werden. Damit macht man/frau es einem Biden nicht leichter.

Auf die Inhalte kommt es an?

War mal so. Heute scheint es auf Quoten und Symbolpolitik hinauszulaufen, das ist wichtig und sorgt beim Publikum für Zustimmung. Ob es Inhalte ersetzt? Ist aber zumindest einfacher und leichter zu überprüfen

08:36 von .tinchen

Ich kenne persoenlich niemand, Latina oder Schwarze, die Trump waehlen wuerde.
.
ob das besonders aussagefähig ist
ich kenne auch keinen Ami der den Trump wählte/favorisierte
trotzdem wurde der gewählt

11:07 von Sausevind

re Gogolo

>>Dann sollte Ihnen ja Rassismus NOCH verabscheuungswürdiger sein.

Und Ihnen damit dann auch das Verständnis dafür gegeben sein, dass sich viele - bislang diskriminierte - weibliche Schwarze in einer schwarzen Vizepräsidentin besser repräsentiert fühlen.<<

Ach wissen Sie, wenn ich die Diskussion hier so verfolge, dann komme ich zu dem Schluß, dass jede Seite der anderen Rassismus vorwerfen kann. Denn was ist denn der Grundgedanke bei der Diskussion über eine Schwarze, Latino, Asiatin etc.? Eine Ausgrenzung von anderen.
Ich vermisse übrigens die Foristen welche sich als Weiße diskrimiert fühlen. Das wäre dann das Tüpfelchen auf dem I.
IMHO.

re 08:43 nie wieder spd: Die Anderen auch...

>>Der bisher beste Vergleich
„wir wollen nicht die Wahl haben zwischen dem Teufel, den wir kennen, und dem Teufel, den wir nicht kennen ..."
Das ist der bisher beste, passendste und angemessenste Vergleich zwischen Trump und Biden.<<

Sie halten die dümmlichste Ausrede aller „Sünder“, die „Anderen wären auch nicht besser“, wirklich für eine intelligente Gedankenführung?

Biden

Biden wäre gut beraten, eine*n Vize zu präsentieren, der/die die Wähler*innen der Mitte überzeugt. Die Ethnie sollte da keine Rolle spielen. Die jetzt von linken Demokraten geforderte Nominierung einer Schwarzen nutzt lediglich Präsident Trump.

um 11:22 von Mister_X

"Im Prinzip wurde bei jeder Präsidentschaftswahl der USA auf die soziale und regionale Herkunft und die politische Einstellungen geachtet."
Das stimmt in etwa für die letzten ca 150 Jahre. Davor wurde der unterlegene Kandidat des politischen Gegners zum Vizepräsidenten.

um 09:31 von Sisyphos3

"was tue ich denn wenn ich explizit ne "Schwarze" Vize will
andere (Männer/Frauen/ohne Geschlecht) obgleich vielleicht qualifizierter diskriminieren..."

Daß Sie "ne" Frau generell als Ne-bensache definiert wünschen, belegen 10000 Posts mit "ne Bedienung", "ne Friseuse", "ne Mutter" und "ne Prostituierte" und ein ganzer Parallelkosmos an Dingsfrauen. Da ist die Frage der Diskriminierung nach Hautfarbe doch fast ein Witz. Meine Frau würde mich jagen, wenn ich mir eine solche Respektlosigkeit erlauben würde. Wenn ich dann noch behaupten würde, das wäre mein "Stil"...

@11:16 von Icke 1

>>Wäre es nicht einfacher, diesen Posten mit einem Menschen zu besetzen? Ein Mensch kann alles sein, egal ob schwarz, weiß, bi, schwul,, vegan etc. Das sollte eigentlich keine Rolle spielen.<<

Ich bin mir ziemlich sicher, dass am Ende ein Mensch auf dem Posten sitzen wird. Wenn Sie es aber allen Recht machen wollen, machen Sie es am Ende niemandem Recht.

Ich halte von diesen Vorabfestlegungen generell ebenfalls nicht viel. Gerade der Posten des Vizepräsidenten ist jedoch nach meinem Kenntnisstand hauptsächlich symbolischer Natur. Eine symbolträchtige Besetzung ist bei diesem Posten daher wohl stärker gerechtfertigt als bei allen anderen.

11:26 von WiPoEthik

re Mass Effect

.........>>Seien sie froh, dass es ein so freundlicher und abwägender User war wie Sausevind und nicht jemand, der ausschließlich den Vorschlaghammer im Repertoire hat.<<

Da haben Sie recht. Ich war einer der den Vorschlaghammer rausgeholt hat. Konnte meine Zunge nicht zügeln. Wurde gesperrt und leider war der Thread ziemlich schnell geschlossen.

Blitzgescheit 08:44 | Martin Luther King und die Grenzen

" Anyhow, als AfD-Wähler halte ich mich an Martin Luther King Jr., der bekanntlich einen Traum hatte: "

Ein nettes Witzchen.

Wenn es nach AfD-Wählern ginge, wäre Martin Luther King noch nicht mal über die die deutscheGrenze gekommen. Weil Kulturfremder, der nur "Bevölkerungsaustausch" im Sinne haben kann und so.

"Wie nennt man noch einmal Leute, die Menschen anhand ihres Geschlechts und Hautfarbe bewerten?

AfD-Sympathisanten.

@Magfrad, 09.37h

Wohlfeiles Gerede.
Wann hatte denn Biden die Gelegenheit, Fehler als Präsident zu machen?

11:27 von DrBeyer

re @hallo_frosch 10:22
.
"Ist nur meine persönliche Meinung, aber hätten die Dems es geschafft Michelle Obama zur Kandidatur zu bewegen hätte Trump keine Chance mehr und würde unter einem Erdrutsch begraben."

"Das den Demokraten vorzuwerfen, wie es in Ihrem Beitrag anklingt, finde ich nicht fair."

Was ist denn jetzt an der Meinung von user hallo frosch unfair? Ich sehe in seiner Meinung keinen Vorwurf. Er hat lediglich eine persönliche Feststellung gemacht. Und das ist halt mal das Wesen eines Meinungsforums. Im übrigen pflichte ich dem User bei.

Kamala Harris...

...wär schon toll. Dann könnte man Biden aus Überzeugung und nicht nur als Notwendigkeit wählen.
Intelligent, handelt überlegt, steckt nicht so tief im Establishment wie die meisten anderen. Außerdem ist sie Juristin aus CA. Da bin ich sowieso voreingenommen ;-)

Rebel-Lion 10:30 | Michelle Obama Gerücht

Das Michelle Obama Gerücht wird von der rechten Szene Amerikas zusammengereimt, weil die Ex-Präsidentengattin aufgrund ihrer Wahlchancen ein Albtraum für sie wäre.

Kanye West wird von republikanischen Wahlhelfern unterstützt, weil sie um jede Stimme kämpfen, die Biden nicht bekommen soll. Und die Afroamerikaner sollen das nicht bemerken ? Sie für so dumm zu halten ist kein Rassismus ?

@Sausevind 09:53 Uhr

Das ist keine Drohung. Wenn sie aus den Tatsachen der Wahl 2016 keine Lehren ziehen wollen dann bitteschön.

@09:56 von Blitzgescheit

">>Sisyphos3: was tue ich denn wenn ich explizit ne "Schwarze" Vize will
andere (Männer/Frauen/ohne Geschlecht) obgleich vielleicht qualifizierter diskriminieren<<

Sie sind dann eindeutig ein Sexist und Rassist (siehe ihre eigene Definition oben)."

Das zeigt zwar eine gewisse Ambivalenz von identity politics und dass sich "Miderheiten" auch gegenseitig auf die Füsse treten können doch man muss im Einzelfall genau hinsehen.
Sich eine schwarze VP zu wünschen ist keine Bevorzugung, da es eindeutige eine Diskriminierung von Schwarzen gibt der man so entgegenwirken will.
Es ist also keineswegs Rassismus.
Problematisch wird´s, wenn man eine "Benachteiligung" nur herbeiredet um der eigenen Gruppe Vorteile zu verschaffen.
Zum Beispiel die Islamisierung des Abendlandes, Deutschland schafft sich ab, setzt euch zur Wehr und so

@demokratos, 08.45

"(...) invertierter Rassismus."

Es gibt keine "invertierten Rassismus".

Es gibt nur Rassismus.

Und der besteht, sobald man Menschen nach Hautfarben sortiert oder ihnen aufgrund ihre Hautfarbe bestimmte Eigenschaften zuschreibt. Unabhängig von der eigenen Hautfarbe.

Eigentlich klar und logisch.

Amerika den Amerikanern

Wie wärs denn mal mit einem indigenen Präsi? Ein echter Amerikaner eben, kein schwarzer, kein weißer und nicht irischer, deutscher oder sonstiger Herkunft.

Biden sollte seine Entscheidung einfach kommunizieren

Joe Biden, der für mich schon aufgrund seines Werdeganges der deutlich bessere Präsident wäre, würde sich jetzt einige Diskussionen ersparen, wenn er seine Entscheidung einfach mal kommunizieren würde. Kürzlich hieß es noch: "in der ersten August-Woche". Die ist nun auch schon wieder vorbei. Nicht ohne Grund kommen viele politische Analysten in den USA zu dem Ergebnis, dass Kamala Harris die Idealbesetzung wäre.

10:13 von german-canadian

Einige gute Anmerkungen von Ihnen.

...Es gibt durchaus eine Gruppe Latinos die Erzkonservativ sind, z.B. die Exilkubaner...
Das stimmt wohl (leider). Ich bekomme das auch von Freunden bestätigt.
...In manchen Staaten werden schwarze Wohnviertel mit weniger Wahllokalen ausgestattet...
Auch das ist ein nicht ganz kleines Problem.

Bezogen auf den Artikel:
Biden jetzt ein "Ultimatum" bezüglich der Wahl des Vize zu stellen, zeigt wie verfahren und fragil die Situation ist – und ist ein weiterer Stolperstein bzw. Hindernis auf dem Weg zu einem Wechsel.

P.S.
Bei der Gelegenheit einen Dank an Sie, dass Sie neulich als einziger in einer Diskussion über Portland korrekt angemerkt hatten, dass nicht die Nationalgarde, sondern Spezialeinheiten des DHS und ICU, im Einsatz waren. Das ist nämlich ein ziemlicher Unterschied – insbesondere unter Trump.

(11:03) von Magfrad

Ich will Ihnen nicht zu nahe treten. Nachdem ich aber nun einige Ihrer Kommentare hier gelesen habe, muss ich sagen, dass ich Ihren Umgangston gegenüber anderen Usern ziemlich grenzwertig finde.
Ich denke, jeder hat seine Meinung/Vorstellung. Im besten Fall lernt man/ich dazu. Oberlehrerhafte, bestimmende und von seiner 1000%igen Richtigkeit überzeugte, würgen jede Diskussion ab.
Das ist aber mit ein Grund, warum ich hier nur noch selten schreibe. Niemand weiss alles und keiner hat immer recht. Und sogar die, die denken ihnen kann niemand das Wasser reichen, liegen manchmal falsch.
Es geht mir ausdrücklich nicht nur um das Thema heute. 'Magfrad' ist mir schon öfter aufgefallen.
Einen schönen Tag noch.

@11:36 von DrBeyer

"Wer im Großen gegen die Regeln verstößt, wird in's Gefängnis gesperrt, wer im Kleinen gegen die Regeln verstößt, dem wird der Kommentar gesperrt.
Zwar gibt es im Großen wie im Kleinen hin und wieder auch Fehlurteile, ..."

Im "Großen" gibt es transparente Regeln (Gesetze) vor denen jeder gleich ist. Wenn Sie schreiben, dass es im Grossen aber auch im Kleinen "Fehlurteile" gibt, setzen sie die Moderation dieses Forums auf die selbe institutionelle Stufe wie unsere Justiz.
Eine Moderation kann machen was sie will, weil sie KEINE Institution ist und deshalb keine gesellschaftliche Legitimation hat und auch nicht benötigt.
Die Konsequenz: Im Forum von "Tichys Einblick" gibt es vermutlich ganz andere Regeln die zur Sperrung von Kommentaren führen aber es wäre ein Witz diese Regeln als gesellschaftlich verbindlich und Vorstufe der Justiz darzustellen. "Die 4. Gewalt" haben einige wohl in den falschen Hals bekommen.

Re dermulla

"Davor wurde der unterlegene Kandidat des politischen Gegners zum Vizepräsidenten."

Das ist nicht korrekt. Mit dem 12. Zusatzartikel wurde bereits 1804 die Wahl von Präsident und Vizepräsident getrennt. Man hat nach zwei, bzw. drei Präsidenten gemerkt, dass das bisherige System Schwächen hatte...

Am 11. August 2020 um 10:41 von Magfrad

" Ich erinnere mich noch an die glänzenden Augen vieler meiner Nachbarn als Trump gewann und wie viele von denen sagten: "Jetzt haben wir es denen mal so richtig gezeigt". Die gleichen Leute sehe ich heute immer noch und die sind nur noch am fluchen über Trump. Dieser Mann war und ist eine absolute Vollkatastrophe für das Land USA und für die Welt. "

Das mag alles so sein, und stimmen.
Ich hab Ihre Kommentare nicht verfolgt, weiß also nicht Ihre Heimat ist.

Sind Sie der Meinung das sich unter Biden etwas an der Politik der USA ändern wird, ich melde da mal ganz vorsichtige Bedenken an.
Es ist bis jetzt ziemlich gleich gewesen für die Welt, wer an der Spitze stand, die Grundrichtung und die Taten waren immer ähnlich.

Wie es für die im Land ist, kann ich schlecht einschätzen, ich war nie im Land, hab auch kein Bedürfnis es je zu besuchen.

In allen Ländern der Welt, inklusive Deutschland, gibt es nach einer Wahl immer Gewinner und Verlierer.

Trump ist nicht gut, bei Biden ??.

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