Ihre Meinung zu: Kritik nach Corona-Fällen: "Nicht die ganze Schule zumachen"

7. August 2020 - 17:56 Uhr

Wie soll Unterricht in Corona-Zeiten aussehen? Mehrere Virologen haben dazu eine Erklärung formuliert. Einer der Unterzeichner kritisiert die Maßnahmen in Mecklenburg-Vorpommern. Dort waren zwei Schulen geschlossen worden.

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Kommentare

Schulschließungen !

Dies ist wieder ein typisch überzogene Maßnahme der Politik. Eine ganze Schule zu schließen wegen einer Infektion ist echt ein totaler Witz. Man kann es auch übertreiben, und damit alle Beteiligten zusätzlich verunsichern.
Es hätte vollkommen gereicht die Infizierten zu isolieren, und die anderen weiter den Unterricht zu ermöglichen.
Leider aber sind etliche unserer Politiker einfach nur daneben, ohne wirkliche Kenntnis, und überfordert. Und es ist auch ein Ausdruck von fehlendem Plan, der schon lange hätte da sein müssen. Aber da jeder anscheinend meint, er müsse seine eigene Suppe kochen, ohne wirkliche Absprache , kommt genau dieses Chaos raus. Mit tun die Kinder echt leid, die nun wieder zu Hause lernen sollen, weil die Politik wieder einmal versagt hat !!!

Mehr von der Sicherheit für alle Beteiligten her denken

Momentan wird alles von der Wirtschaftsseite her gedacht. Die Sicherheit der Kinder und Betreuungskräfte ist zweitrangig - zumindest für weite Teile der Politik und der Experten.
Ich begrüße daher ausdrücklich die Entscheidungen in Mecklenburg-Vorpommern.
Gut durchlüftete Räume, feste Gruppen, Mundschutz im Unterricht - ja, da haben die Experten recht , das würde das Infektionsrisiko vertretbar gestalten.
Leider ist es undurchführbar, undurchführbar, undurchführbar!
Die Experten und Politiker mögen bitte an eine beliebige Schule gehen und erklären, wie die Räume im kommenden Herbst/Winter gut gelüftet werden.
Man möge bitte an eine beliebige, weiterführende Schule gehen und erklären, wie feste Gruppen funktionieren sollen, wo die Schüler doch alle 90 Minuten die Räume wechseln müssen (Fachunterricht).
Man zeige den Experten eine Bushaltestelle und eine Buslinie, wo die Gruppen eingehalten werden. Fahren plötzlich mehr Busse?
Alle über Klasse 6 sollten zuhause bleiben, Rest betreuen.

man staunt nur noch

es würde doch reichen, die socialräume zu schliessen

Einfach zumachen

Ich finde es wichtig, dass die ganze Schule zugemacht wird, damit die Leute sehen, was die tunde geschlagen hat. Dieses Virus ist brandgefährlich.

NRW hat es richtig gemacht? Nein, pure Heuchelei!

- Unsere Schüler müssen im Unterricht Maske tragen. Das Ministerium gestattet jedoch, die Masken zeitweise abzusetzen, wenn "das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung mit (... der) schulischen Arbeit nicht vereinbar ist". Es ist absehbar, dass es das nicht sein wird, weil man aus Israel bereits weiß, dass die Schüler mit dem andauernden Maskentragen überhaupt nicht zurecht kommen. Dann wird es zu dem kommen, was unsere Schulleitung schon offen empfohlen hat: Die Schüler sollen die Maske hin und wieder für 5-10 Minuten abnehmen dürfen. Na toll! Wen die Maske zuvor geschützt hat, steckt sich dann in diesen "Maskenpausen" an. Was bringt dann aber der ganze Zirkus?

- Es soll dazu strikt darauf geachtet werden, dass sich die Jahrgänge nicht durchmischen. Das Ministerium macht aber wieder eine Ausnahme: Die Ganztagsangebote, da darf gemischt werden. An unserer Ganztagsschule betrifft das alle Schüler. Was soll dann der Zirkus, vormittags strikt zu trennen, wenn nachmittags bunt gemischt wird?

Masken im Unterricht bei 30 Grad

Die armen Kinder, marode Schulen mit kaputten Fenstern und Sanitäranlagen unzureichende Versorgung mit schnellem Internet, keine Tools und die Lehrer beherrschen die Technik nicht, die Kinder sind die Leidtragenden. Man hätte die Ferien für die Vorbereitung von verpflichtendem Onlineunterricht nutzen müssen, und um die Schulen zu sanieren. Aber wir verschenken ja lieber die Milliarden nach Südeuropa.

Leicht hysterisch

Ich glaube, dass bez. Corona im Allgemeinen viel zu emotional und viel zu panisch reagiert wird. Schuld daran sind auch die Medien. Sie mögen Sensation und das beeinflusst auch Entscheidungsgremien und Politiker. Das sind doch auch nur Menschen.
Wir müssen eher mit unserem Verstand als mit unserem Herzen reagieren. Immerhin sind die Zahlen klar.
Deutschland hat nach 6 Monaten 216.000 Infizierten. Das sind 2,5% der Bevölkerung. Von diesen 216.000 sind 4% gestorben. Geheilt ist jedoch bereits 91%. Corona ist nicht die Pest.
Diese beiden Fälle in der Schule sollten nicht ignoriert werden, aber man sollte auch nicht überreagieren.
Man schließt ja auch keine Autobahn, nur weil irgendwo auf dem Weg ein Unfall passiert ist

Brandgefährlich?

Wie kommen Sie darauf?

Sind Krankenhauskeime nicht viel gefährlicher?

Da sterben doch viel mehr Menschen dran, in Deutschland.

Oder Raser, oder betrunkene Autofahrer?

wer ist schuld?

wir waren auf einem guten Weg. Sollen die Eltern wieder Daheim bleiben wegen Einigen Unbelehrbaren und halbherziger Politik?
Maskenverweigerer,Massendemos und Urlaub im Ausland- noch Fragen? Mittlerweile haben wir bei uns im Gebiet 4 Fälle. Alles Urlaubsrückkehrer! Davon 3 aus Bulgarien +1 Spanien. Wir waren wochenlang coronafrei. Da bisher keine Testpflicht für diese Länder besteht haben wir sicher auch eine Dunkelziffer.
Tja wen kümmerts wenn deshalb eventuell Schulen und Betriebe schließen müssen? Die Politik? Spahn erklärt gestern alles im Griff bei 1000 Fällen. Er hat in Mathe wohl nie aufgepasst.
Wer zahlt bei einem neuen Lockdown? Die Verursacher?

Zur Sicherheit

Ich finde es auch zur Sicherheit besser, die ganze Schule zu schließen.

Das Problem liegt woanders

Unter der Lehrerschaft rumort es. Viele sind schon ältere Semester, die gerne grundsätzlich zu Hause bleiben möchten, egal ob sie nun Asthma haben oder nicht. Viele andere zieht es nicht unbedingt zurück in den auch immer etwas anstrengenden Präsenz-Schuldienst. Das Home-Schooling war im Vergleich zur regulären Arbeit für viele (nicht alle) Lehrer wie ein Extra-Urlaub (zusätzlich zu den Schulferien).

Man sollte deshalb grundsätzlich die Verbeamtung von Lehrern überdenken.

„Schulpflicht“ gilt eigentlich nicht nur für Schüler, sondern auch für verbeamtete Lehrer. Da wird es noch ganz viele Streitigkeiten vor Gericht geben.

die Schulen werden

so ständig schließen, wieder aufmachen, wieder schließen. Dazu kommt noch für Leute mit mehreren Kindern quasi eine Dauerquarantäne. Unter diesen Voraussetzungen sollte man die Schulen erst gar nicht öffnen.

@ 18:07 von Traumfahrer

"Es hätte vollkommen gereicht die Infizierten zu isolieren" Woher wissen Sie, wer infiziert ist? Durch Tests kann man nur feststellen, wer sich vor ein paar Tagen infiziert hat, aber nicht, wer infiziert ist. Bis der Test anschlägt, kann der Infizierte auch schon weitere infiziert haben, die man wiederum erst ein paar Tage später im Test identifizieren kann. Deshalb werden alle potentiellen Kontaktpersonen eines Infizierten isoliert.

Wenigstend kommen nun keine anderen Themen mehr!

Einerseits beklagen die Medien den Rückgang von Disziplin und Einsicht bezogen auf Corona, andererseits wird aber auch Tag für Tag ein solches Feuerwerk an Widersprüchen, an Hickhack, an unterschiedlichen regionalen Maßnahmen ins Blaue geschossen, dass das Ergebnis GAR NICHT ANDERS AUSSEHEN KANN!
.
Das geht auf Kosten anderer Themen, die für uns Bürger mindestens genau so wichtig sind!

Durchlüften bei über 30 Grad ?

welche Vorstellungen haben die Herren von Schule, bei den Temperaturen ist wohl eher Hitzefrei angesagt.
Auch die anderen Vorschläge mit Gruppen und so weiter, funktioniert alles nicht.
Ein Schule hat begrenzte Klassenzimmer, wurden vor Jahren schon von 26 auf 28 und dann 30 pro Zimmer aufgerüstet.
Das geht nur mit Schließung der ganzen Schule, oder alles Kinder und Lehrer müssen jeden Morgen getestet werden.
Die ganzen Vorstellungen sind nicht umsetzbar.
Man hatte das alles in der Hand, bevor die Öffnung für Urlaub und so weiter los ging, wenn alles offen ist, kommt der Virus auch zurück.
Jetzt tut man so, als wenn das niemanden klar war, das funktioniert so aber nicht.
Die Kinder tragen es nach Hause, und die Eltern tragen es in die Arbeitsstelle, und die Lehrer es nach Hause zu Ihren Kindern, die es dann wieder in eine andere Schule tragen.
Und so schließt sich der Kreis, und beginnt von vorn.
Alles andere ist mehr als naiv.

schließen?
Zuerst müssen die Ursachen bekämpft werden und nicht die Symptome.
Die Ursache MAskenverweigerer und Demos ohne Abstand mit hohem Bußgeld bestrafen. Etwas anders hilft wohl nicht.
Urlaub im Ausland danach nur mit zweimaligen zwingenden Test und ca. 6 Tage Quarantäne bis klar ist 2*negativ.
Dann können die Kinder auch wieder in der Schule, denn Corona wäre wieder bei 300 Fällen die man gut nachverfolgen kann.

@Putin Bewunderer

Sehe ich auch so. Schwesig sagt ja klar, dass sich die Leute in der Freizeit anstecken (weil sie wohl glauben, da gäbe es kein Corona). Wenn die Freizeit/-heit so wichtig ist, dann kann die Schule eben nicht öffnen - ganz einfach. Es geht nicht, dass alle Unschuldigen (vor allem ältere Lehrer und vorerkrankte Angehörige...) dadurch zwangsgefährdet werden.

Der Traum vom Regelbetrieb

Bildungsministerin Bettina Martin :
》... Alle müssten gemeinsam dafür sorgen, dass das Virus nicht von außen in die Schulen getragen werde.
"Ich appelliere ...《

Frau Martin,
das ist ja wohl eine Illusion.

Wie ist denn das Virus in Alten- und Pflegeheime nach dem Besuchsverbot gekommen?

Ein Regelbetrieb mit zu großen Klassen, nur mit Masken ist m.M.n. nicht machbar.

Da muss mehr passieren.
Jetzt erst einmal testen.

Was ist denn der Regelbetrieb wert,
wenn man beim ersten Infizierten gleich die ganze Schule schließt?

Für die Schulanfänger wird das eine besonders große Enttäuschung sein.

Man sollte auf Tagungsräume von Hotels o.ä. ausweichen,
im Schichtbetrieb unterrichten.

Wie wird das in BL erst werden, die wesentlich mehr bestätigte Infizierte haben?

Gruß
Leipzigerin59

Kommentare von verschiedenen Virologen,

voran Jonas Schmidt-Chanasit "im Deutschlandfunk ... / ... zugemacht wird", sagte er im Sender "Welt".

Ja, bei welchem Sender sagte er das nun: Beim DLF oder bei CNN (der richtige Name von "WELT").

CNN (USA) hatte doch, wenn ich mich recht entsinne, die Forderung von POTUS D. Trump unterstützt, dass die Schulen und die Fabriken wieder normal "arbeiten" müßten.

Die Folgen dieser Politik kann man in den USA und auf Englisch nachlesen: Von den zur Zeit 719800 Corona-Toten sind fast 30000 aus der Alterskohorte 5 bis 24 Jahre (leider habe ich den Link nicht mehr).

Wollen wir das in D ? Auch wenn es "nur" 50 bis 150 Kinder betreffen würde wären das mehr als 150 zuviel.

Vielleicht haben die Virologen/innen ja keine Kinder im schulpflichtigen Alter mehr, die betroffen sein könnten.

Die höchste Infektiosität beginnt ca. 3 Tage nach Ansteckung (frühester Zeitpunkt der Entdeckung der Infektion lt. Aussage auch von Schmidt-Chanasit). Virologen müssen das berücksichtigen.

Die Virologen haben Recht

Es muss Schule für alle dringend stattfinden, es darf jedoch nicht wieder Schule wie vor Corona stattfinden, sondern die neuen Regeln müssen beherzigt werden: Abstand, weniger Schüler wo nötig, Frischluft, Feste Gruppen, Hygiene, Masken.

Jede Schule ist in der Pflicht, dieses umzusetzen und mit kreativen Lösungen zu ermöglichen.

Es wurde vielseitig diskutiert und viele Lösungen bereits vorgeschlagen. Schulen sollten in der Verpflichtung stehen, dieses umzusetzen. Es nicht nachvollziehbar, warum ausgerechnet bei Bildung Abstriche gemacht werden und mangelndes Engagement an der Tagesordnung steht.

Wenn Hilfe jedweder Art benötigt wird, sollte man sich melden.

Wir befinden uns in einer Übergangszeit

Zum einen gibt das Infektionsgeschehen keinen Gesundheitsnotstand mehr her.

Auf der anderen Seite sind die wirtschaftlichen und sozialen Folgen noch garnicht richtig in der Gesellschaft angekommen .

Die Akzeptanz der Bevölkerung für bittere Einschnitte beim persönlichen Wohlstand ist eher möglich, wenn die Menschen tagtäglich mit dem Bild einer Ausnahmesituation konfrontiert sind.

Ich sage schon jetzt voraus: die Tarifabschlüsse in Deutschland in ALLEN Branchen werden mindestens 3-4 Jahre auf niedrigstem Niveau stattfinden, obwohl Unternehmensgewinne und Managergehälter ab nächstem Jahr wieder sprudeln werden.

Virologisches Störfeuer gegen Schüler

Lieber Schulen öffnen und sie im Einzelfall vorübergehend ganz oder teilweise wieder schließen, als Kinder und Jugendliche quasi unter Hausarrest zu stellen. Es ist längst wieder möglich, privat sich in zweistelliger Personenzahl zu treffen, im Kino Filme zu sehen - ohne Maske! Das entspricht auch der Lebenswirklichkeit der Schüler.
In der Schule muss es primär um pädagogische Anforderungen gehen und um die Gesundheit der Kinder und Jugendlichen. Es kann nicht sein, dass diese als Objekte "allein virologischer" (also insgesamt nicht begründbarer) Maskenzwänge herhalten sollen, noch, dass an anderer Stelle erfolgte Ausbrüche nun von den Schulen wieder gut gemacht werden und sie vorsorglich in Sippenhaft genommen werden sollen!
Mit schlaubergerischen Allgemeinplätzen und Spekulationen zu Weihnachten ist niemandem gedient. Es geht um den konkreten Schulbetrieb ab August, der bereits im Wesentlichen problemlos angelaufen ist. Virologisches Störfeuer gegen Kinder braucht es da nicht!

Mehr Klassen => mehr Räume und Lehrer nötig

"Zusammen mit anderen Virologen [...] schlägt Schmidt-Chanasit vor, die Klassengrößen abhängig von der Zahl der Neuinfektionen zu reduzieren."

Warum sollte die Klassengröße von der Anzahl der Neuinfektionen abhängig gemacht werden?! Entweder verfolgt man das Ziel mit den möglichst kleinen Gruppen oder man lässt es. Eine mehrmalige Umstrukturierung würde zwangsläufig im organisatorischen Chaos enden.

Davon abgesehen können 30 Schüler nur dann auf zwei Klassen verteilt werden, wenn man auch das Betreuungspersonal hat.

"Nicht die ganze Schule

"Nicht die ganze Schule schliessen." Auf so eine Idee muss man erst 'mal kommen. So langsam scheinen die Nerven blank zu liegen.

nicht nur das Leben

der Schüler, der Lehrer und der Eltern wird sich ändern. Für alle wird es sich ändern. Da müssen Konzepte her. Corona wird bleiben. Wir werden niemals jede Infektion verhindern können.

Prof. Streeck :
Statt mit dem erhobenen Zeigefinger Dinge zu verbieten, müssen wir vielmehr nach pragmatischen Ansätzen suchen. Wir müssen uns von dem Gedanken verabschieden, alle Infektionen vermeiden zu wollen. Dies wird nicht möglich sein. Gleichzeitig müssen wir Konzepte entwickeln, dass wir Veranstaltungen zulassen, ohne dass sie Superspreading-Events werden.

Die Alternative wäre, alles für immer zu schließen.

kommender Bildungsnotstand

Unsere Kinder werden den Virologen noch ewig dankbar sein. Die Gefahr, sich eine Erkältung zuzuziehen wiegt wirklich unendlich schwerer als die Schulpflicht oder die Aussicht auf Chancengleichheit durch Bildung.
Naja, braucht ja bald auch niemand mehr, wenn die Arbeitsplätze in dem Tempo der letzten Monate weiter abgebaut werden.

Welche Absicht verfolgen die Virologen..?

Ob die Schüler sich gegenseitig in der Schule anstecken, oder aber in der Freizeit - das spült letztendlich keine große Rolle.

Gefährlich ist es hauptsächlich für manche Lehrkräfte.

Man sollte in jedem Klassenzimmer, dass nicht ordentlich gelüftet werden kann, mobile Lüfter mit Filter aufstellen. Das senkt die potentielle Virenlast erheblich.

Ganze Schulen zu schließen, weil ein Schüler wann und wo auch immer, positiv getestet wurde, halte ich für total überzogen.

Zudem halte ich es für wesentlich wichtiger alle Menschen auf potentielle Vorerkrankungen hin zu testen. Damit aus der Nicht-Risiko-Gruppe auch niemand ist, der nicht doch ein verstecktes Risiko hat.

Das dürfte statistisch sicher auf einen von tausend zutreffen.

Masken funktionieren bei jüngeren Kindern nicht. Das wäre nur scheinbar eine Lösung.

@Leipzigerin59

Sie haben vollkommen recht, wir machen es hier in Deutschland in Wahrheit genau FALSCH herum!

Denn bei fast allen Kiddies verläuft Corona zumeist wirklich extrem milde, die allermeisten Kiddies bemerken ihre eigene Erkrankung an Corona kaum!

Die Angehörigen der Risikogruppen(!) MUSS man vor Corona schützen, und ausdrücklich NICHT die Kiddies!

18:39 von SUV-Proll

Wie kommen Sie darauf?
Sind Krankenhauskeime nicht viel gefährlicher?
Da sterben doch viel mehr Menschen dran, in Deutschland.
Oder Raser, oder betrunkene Autofahrer?
.
das eine tun das andere nicht lassen
es werden doch Alkoholtest bei Autofahrern durchgeführt und Radarfallen aufgestellt
warum soll man das Einhalten von Bestimmungen Maskenpflicht/Mindestabstand"
nicht auch bei Demos durchsetzen

und dass der eine oder andere den Eindruck gewinnt bei einer Sache geht man intensiver vor,
mag sein, ich habe auch noch seltenst gehört das ein Radfahrer bestraft wird
wenn er den Gehweg benutzt, den Zebrastreifen oder bei Rot über die Kreuzung fährt

Schulschliessung

bei einem Fall heisst uebersetzt:

Es lag kein Hygienekonzept vor.
Der Bildungsminister sollte zurücktreten.
Schulleiter ohne Pensionsansprüche entlassen, denn er hätte die Schule nicht öffnen dürfen.

@ kinglouis - ihr seid nicht marode

Die armen Kinder, marode Schulen mit kaputten Fenstern und Sanitäranlagen unzureichende Versorgung mit schnellem Internet

Kennen Sie eine marode Schule mit kaputten Fenstern und Solitäranlagen in Deutschland? Ich nicht. Und das schnelle Internet schützt uns nicht vor Covid-19. Es wäre fairer, etwas weniger auf euer Land zu schimpfen.

@18:84- Tote Kinder wegen Corona..?

In Deutschland haben wir meines Wissens nach kein einziges Kind, dass an Corona gestorben ist. Es ist aber richtig, dass jedes Jahr leider hunderte Kinder an allen möglichen Krankheiten sterben. Von den Unfällen haben wir da noch gar nicht geredet.

Und so wie sich das Geschehen inzwischen entwickelt, ist auch nicht damit zu rechnen, dass es tote Kinder wegen Corona geben wird.

Auch an der Influenza erkranken jedes Jahr Kinder. Bei manchen gibt es bleibende Schäden. Aber auch hier sind Todesfälle nie ganz aus zu schließen, aber zum Glück auch sehr selten.

@Möbius

Soso, "unter den Lehrern rumort es" und "die homeschooling-Phase war ein willkommener Zusatzurlaub". Da wüsste ich doch gerne, woher Möbius diese Erkenntnisse zieht! Ist er "Kollege", ist er Schüler, oder Elternteil, war er selbst auf der Schule und bezieht daher sein - sicherlich umfassenden und allgemeingültigen - Einsichten? Wie kommt er auf diese Aussagen?

Möbius

Ihre kruden Theorien zur Lehrerschaft lassen Sozialneid erkennen. Zudem sollten Sie nicht am Thema vorbei fabulieren...die Problemfrage war eine völlig andere.

Die Eltern gehen das Risiko ein

Ich kann verstehen, dass die Eltern dagegen sind und wollen, dass die Kids in der Schule sind, statt zu Hause alleine zu sein und Unsinn zu machen. Aber es geht eben nicht, das Virus ist brutal gefährlich, es droht eine exponentiell wachsende Welle.

18:07 von Traumfahrer

>>Dies ist wieder ein typisch überzogene Maßnahme der Politik. Eine ganze Schule zu schließen wegen einer Infektion ist echt ein totaler Witz. Man kann es auch übertreiben, und damit alle Beteiligten zusätzlich verunsichern.<<

wegen der "überzogenen Maßnahme" müssen Sie sich diesmal an die Landesminister*innen (explizit Ministerpräsidentin) von MP, Fr. Schwesig (SPD) wenden.
Was die komplette Schulschließung betrifft, da gebe ich Ihnen allerdings Recht, das müsste allgemein anders geregelt werden. Das ewige Auf & Zu wird auf Dauer keinen Schulunterricht stabilisieren.

Schulpflicht ist ein Auslaufmodell

Man sollte sich darauf besinnen, das Schule für die Schüler da ist - nicht die Schüler zur Schule müssen aus Gründen der Staatsräson.

Natürlich benötigt die Wirtschaft gut ausgebildete Schüler. Man siehe zB die Diskussion, die Schreibschrift aufzugeben zugunsten von Softwareprogrammierung für Grundschüler.

Aber Kinder sind, wenn denn Bildungsangebote da sind, im Zweifelsfall bei ihren Eltern und im Kreis ihrer Freunde besser aufgehoben als in der vormittäglichen Obhut des Staates. Es gibt, wie Corona gezeigt hat, auch ganz andere und sehr effektive Konzepte des Lernens. Das muss eben nicht unbedingt mehr so wie im 19. Jahrhundert stattfinden !

@ Möbius - Stimmung gegen Lehrer

Viele andere zieht es nicht unbedingt zurück in den auch immer etwas anstrengenden Präsenz-Schuldienst.

Also ich find's nicht besonders sinnvoll, das Thema zu nutzen, um hier Stimmung gegen die Lehrer zu machen. Das ist doch reines Hörensagen, was Sie hier wiedergeben.

Die Forderungen sind fernab der praktischen Realität

Es ist illusorisch, dass alle Schüler durchgehend Masken tragen.

Es ist auch Wunschdenken das sich Schüler derart trennen lassen.

Wer partiellen Ausschluss von einzelnen Klassen fordert hat von der Organisation in einer Schule einfach keine Ahnung.
Man müsste bestimmte Lehrer die in Kontakt mit der Klasse waren nach einem Verdachtsfall testen.
Diese Lehrer fielen dann für alle ihre Fächer in den anderen Klassen, für die Tage aus, bis der Verdacht ausgeräumt ist. Das ist ein organisatorischer Alptraum.
Ein einzelner Lehrerausfall ginge ja noch, das passiert ja auch im Normalbetrieb, aber jede Klasse hat am Tag 3 bis 5 Lehrer, wie soll das in der Praxis aussehen. Die Schulen haben so schon eine enorm angespannte Personalsituation. Ich bin gespannt auf die Resultate wenn die Schulen im Infektionsfall nicht komplett geschlossen werden.
Aber ich kann mir vorstellen, dass man dann immer schon vorher gewusst haben will was man dann weiß.

Kinder und Bildung

Es geht ganz normal zurück in die Schule. Die Klassen bitte soweit möglich verkleinern, wer krank ist bleibt zu Hause (weil er vermutlich erkältet ist, mehr nicht) und weiter gehts.
Wenn wir wirklich bei jedem Husten und Schniefen jetzt ständig alles schliessen, drehen wir alle vor Weihnachten durch. Ja, es werden mehr Fälle, ja, wir werden unser Bestes geben niemand mit Absicht krank zu machen, ja, es werden Menschen auch an Corona in der Zukunft versterben. Jetzt wird aber bitte mal abgewägt, jetzt geht es a Tempo zurück in die Selbstverantwortung. Lehrer und Schule, Eltern und Schüler SIND in der Lage, selbständig und richtig zu entscheiden und zwar welche Massnahmen zu welchem Platz und Ereignis passen. Und wer dem nicht zustimmt, daß wir in Eigenverantwortung leben können, der will lediglich kontrollieren.
Nicht mit mir. Ich kann Selbstverantwortung und vor allem: ich traue es DIR auch zu.
Kinder brauchen Bildung.

@waldkauz 18:57 Uhr

"Es ist längst wieder möglich, privat sich in zweistelliger Personenzahl zu treffen, im Kino Filme zu sehen - ohne Maske!"

Und? Nicht alles, was wieder erlaubt ist, ist auch zu empfehlen.

Der kleine böse Virus kommt ohne Einladung zu den Treffen und stoppt auch nicht an der Kinokasse, nur weil er keine Eintrittskarte kaufen kann.

@ Möbius - tendenziöse Voraussage

Ich sage schon jetzt voraus: die Tarifabschlüsse in Deutschland in ALLEN Branchen werden mindestens 3-4 Jahre auf niedrigstem Niveau stattfinden, obwohl Unternehmensgewinne und Managergehälter ab nächstem Jahr wieder sprudeln werden.

Stimmung gegen die Unternehmen? Wozu? Das entbehrt doch jeder Grundlage.

Wissen Sie eigentlich, wieviele Personen hier in Deutschland..

.. in der Altersgruppe 0 bis 19 Jahren insgesamt wohlgemerkt, an oder MIT Corona nach den Offiziellen Angaben des Statistischen Bundesamt verstorben sind?

Richtig, lediglich 3!

Ja, NUR 3!

Es sterben erwiesenermaßen also wesentlich MEHR Kinder ALLEIN aufgrund der Tatsache, DAS Sie überhaupt zur Schule gehen, durch Wegeunfälle ZUR Schule, als durch Corona!

Und da es erwiesenermaßen sogar wesentlich gefährlicher für die Kiddies ist, überhaupt(!) zur Schule zu gehen gehen, als Corona zu haben, schlage ich vor, sämtliche Schulen aufgrund der vielen tödlichen Wegeunfälle der Kiddies zur Schule auch dauerhaft zu schließen!

Oder meine Meinung :

Ich halte diese Hysterie hinsichtlich Corona heutzutage auch weiterhin für völlig überzogen!

@18:56 von Möbius

//Ich sage schon jetzt voraus: die Tarifabschlüsse in Deutschland in ALLEN Branchen werden mindestens 3-4 Jahre auf niedrigstem Niveau stattfinden, obwohl Unternehmensgewinne und Managergehälter ab nächstem Jahr wieder sprudeln werden.//

So wird es wohl kommen bzw. weitergehen - dieses altbekannte Trauerspiel.

Zu viel des Guten

Warum wegen einer Infektion eine ganze Schule geschlossen wird, ist mir unverständlich. Wie lange denn? Es ist Freitag. Man könnte am Wochenende alle Schüler und Lehrer durchtesten -- meinetwegen am Montag ein zweites Mal -- und Mitte nächster Woche wieder Unterricht machen.

@Frank von Bröckel 19:08

"Denn bei fast allen Kiddies verläuft Corona zumeist wirklich extrem milde, die allermeisten Kiddies bemerken ihre eigene Erkrankung an Corona kaum!

Die Angehörigen der Risikogruppen(!) MUSS man vor Corona schützen, und ausdrücklich NICHT die Kiddies!"

Selbst der Adel könnte nach Monaten der Epidemie endlich mal kapieren, dass man die Risikogruppen am besten schützt, indem man das allgemeine Ansteckungsrisiko so weit wie möglich senkt. Zwar werden Kinder selten (manchmal allerdings schon) schwer krank, stecken aber möglicherweise auch ohne Symptome noch viele andere Leute an.

Was ist daran so schwer zu verstehen?

Am 07. August 2020 um 19:20 von wladimir kevesligeti

..........Aber es geht eben nicht........

Eben deshalb müssen Konzepte her, für Schulen und auch für einiges andere. Mittlerweile sollte man erkannt haben, das wir keinen Ausnahmezustand haben, sondern ein Dauerzustand.

Praktikabler Vorschlag

Hier ein Vorschlag wie es gehen könnte:
Alle Schüler ab Klasse 7 bleiben zuhause und erhalten Fernunterricht, sie können sich in der Regel unbetreut zuhause aufhalten ->kein Problem für die Eltern.
Freigewordenes Personal, Busse und Räume werden benutzt um die Klassen 1 bis 6 zu halbieren, max. 14 Schüler pro Raum, so dass Abstände eingehalten werden. Da kann dann auch eine Grundschulgruppe einen Raum in der Realschule bekommen.
Jeder Gruppe bekommt immer den selben Raum und immer den gleichen Lehrer. Dieser verteilt in seiner Gruppe die fachfremden Materialien, so dass nicht die ganze Woche nur Deutsch auf dem Stundenplan steht.
Der Fernunterricht für alle Schüler ab Klasse 7 kann zentral landesweit erfolgen! D.h. es bräuchte für die komplette Betreuung aller Schüler einen Lehrer pro Fach, es gibt einen landesweiten "Fern-Stundenplan" wo alle Fächer per Videokonferenz o.ä. stattfinden.
Damit wären doch alle glücklich, oder nicht?Abstand wäre möglich, Masken im Unterricht nicht nötig

" für das "konsequente Tragen von Alltagsmasken in allen Schuljahrgängen auch während des Unterrichts""

*

Und wie soll da Aussprache geübt werden?
Die gibt es auch in der Sprache Deutsch bei Schulanfängern, nicht nur bei Fremdsprachen bei älteren Jahrgängen.

Virologen sind nun mal keine Pädagogen und keine Kinderärzte.

Ich schätze 3 Tage Schließung (das Gymnasium) oder 2 Wochen (die Grundschule) sind den Pädagogen lieber, als die letzten Monate Experimentieren, das vor den Ferien stattfand.
Wobei die Frage ist, warum da gleich die ganze Schule in Quarantäne geschickt wurde, und nicht nur die Klasse des infizierten Kindes.
Wenn es um das Spielen in den Pausen geht, dann müssten auch alle Kinder in Quarantäne, mit denen das Kind nach der Schule gespielt hatte.

@Meshuggah1981, Freiya: „getroffene Hunde bellen!“

Heißt ein russisches Sprichwort.

Tatsächlich wird die Notwendigkeit der Lehrerverbeamtung schon länger kontrovers diskutiert, vor allem beim Grundschullehramt.

Die Corona-Krise wirkt hier wie ein Katalysator, der die gesellschaftliche Entwicklung beschleunigt.

@wladimir kevesligeti 19:25

"@ Möbius - Stimmung gegen Lehrer
>>Viele andere zieht es nicht unbedingt zurück in den auch immer etwas anstrengenden Präsenz-Schuldienst.<<

Also ich find's nicht besonders sinnvoll, das Thema zu nutzen, um hier Stimmung gegen die Lehrer zu machen. Das ist doch reines Hörensagen, was Sie hier wiedergeben."

Es ist vermutlich nicht einmal Hörensagen, sondern ganz billige Stimmungsmache, um nicht ein anderes Wort zu benutzen, das vermutlich nicht durch die Moderation käme.

Vom echten Hörensagen (in zwei der drei Mietparteien meines Wohnhauses leben drei Lehrer) kann ich bestätigen, dass sie unbedingt wieder zurück in den Präsenzunterricht wollen.

Masken werden zur Selbstverständlichkeit

Als die Helmpflicht eingeführt wurde, hieß es, es sei doch völlig unmöglich, länger als eine Viertelstunde einen Motoradhelm zu tragen. So ist es bei vielen konservativen Floristen jetzt mit den Masken.

Natürlich müssen wir sie tragen. Und die Kinder gewöhnen sich ganz schnell daran, sie immer zu tragen, wenn sie mit anderen zusammen sind - auch im Unterricht. Das ist doch ganz klar.

Hygienekonzepte müssen auch für Schulen gelten

Zuerst muss es möglich sein, Abstände einzuhalten. Vermutlich können dann immer nur halbe Klassen unterrichtet werden. Ein Normalbetrieb ist absolut unrealistisch. Wie wärs mit einem Hybridbetrieb aus Online- und Präsenzunterricht ? Das erfordert jedoch einsprechende digitale Konzepte, die es auch nach einem halben Jahr noch nicht gibt. Und solange es in Schulen Fenster gibt, die man nicht zum Lüften öffnen kann, darf dort kein Unterricht stattfinden. Wer behauptet Unterricht kann überall im Normalbetrieb stattfinden ist ein Tagträumer. Was möglich ist und was nicht, hängt von den baulichen, digalen und organisatorischen Gegebenheiten an jeder einzelnen Schule ab. Ebenso benötigt man Lehrkräfte mit der entsprechenden Befähigung für einen qualitativ hochwertigen Digitalunterricht. Diese Voraussetzungen sind in Deutschland nicht flächendeckend vorhanden.

Maskenpflicht im Unterricht

Mal abgesehen davon, dass Kinder sich außerhalb des Unterrichts treffen, begegnen und dabei nicht auf Masken achten. Rate ich einfach mal 5 bis 8 Stunden am Stück selbst eine Maske zu tragen( Wirksamkeit auf diese Dauer mal gar nicht berücksichtigt). Wer das gemacht hat, darf dann über Zumutbarkeit für Menschen nachdenken.

@19:23 von Möbius

//Aber Kinder sind, wenn denn Bildungsangebote da sind, im Zweifelsfall bei ihren Eltern und im Kreis ihrer Freunde besser aufgehoben...//

Nach all den bekannt gewordenen Missbrauchsfällen? Und die Eltern gehen alle nicht mehr arbeiten? Und die Kinder, in deren Familien kein Deutsch gesprochen wird, dürfen sich dann später alle mit Hartz-IV begnügen?
Etwas weltfremd, finden Sie nicht? Schule ist weit mehr als eine Bildungsstätte für reinen Lehrstoff.

Was passiert denn, wenn

Was passiert denn, wenn Eltern u/o Kinder das Risiko eines Schulaufenthalts nicht eingehen wollen?
Es gibt eine Schulpflicht, ich weiß.
Aber es gibt keine Pflicht, sein Leben oder das seiner Anverwandten aufs Spiel zu setzen.

@ vriegel - Wunschvorstellung

Und so wie sich das Geschehen inzwischen entwickelt, ist auch nicht damit zu rechnen, dass es tote Kinder wegen Corona geben wird.

Das ist ein reiner Wunschtraum, der kann unmöglich in irgendeiner Form Grundlage für politisches Handeln sein.

Schule

kann so nicht mehr weiter gehen.

Es braucht neue Konzepte. Vorher waren schon zu wenig Lehrer da, das wird jetzt nicht besser.

Man muss die Technik nutzen, nicht nur damit Millionen zocken können oder Serien gucken, sondern generell auch im staatlichen Bereich (Bildung, Verwaltung etc.).

@Nachfragerin 19:00

"Warum sollte die Klassengröße von der Anzahl der Neuinfektionen abhängig gemacht werden?! Entweder verfolgt man das Ziel mit den möglichst kleinen Gruppen oder man lässt es. Eine mehrmalige Umstrukturierung würde zwangsläufig im organisatorischen Chaos enden."

Ich habe das Papier nicht gelesen, gehe aber davon aus, dass das nicht auf ein ganzes Bundesland bezogen ist, sondern auf Landkreisebene oder in noch kleineren Einheiten, vielleicht sind sogar nur betroffene Schulen gemeint.

Aber die Klassengröße an das Infektionsgeschehen anzupassen erscheint mir grundsätzlich ausgesprochen sinnvoll. Es wäre die Übertragung der Kontaktbeschränkungen auf die Schulen.
Im täglichen Leben hatten wir ja, im Gegensatz zu den Schulen, auch keinen echten Lockdown, sondern nur Beschränkungen.
Bleibt das ungelöste Personalproblem...

Was denn nun?

Heute morgen im Deutschlandfunk erklärte Prof. Schmidt-Chanasit noch, Grundschulkindern sei das Maskentragen definitiv nicht zumutbar. Jetzt heißt es von den Virologen, alle Kinder sollten durchgehend Masken tragen. Aber wieder kein Wort darüber, wie oft die Dinger gewechselt werden müssen, damit sie nicht mehr schaden als nutzen.

Lüften ist ganz wichtig, weil man immer noch weder Luftfilter noch keimtötende Tapeten oder wenigstens Türklinken bezahlen will. Aber an vielen Schulen dürfen die Fenster nicht geöffnet werden, weil irgendwann mal ein Schüler aus dem Fenster gefallen oder gesprungen ist. Kann denn nicht mal jemand im NRW-Schulministerium entscheiden, wo jetzt die Prioritäten zu setzen sind?

Eigentlich müssten die Klassen halbiert werden, um mit Abstand lernen zu können. Das wäre auch möglich, wenn Unterricht der älteren Schüler immer abwechselnd Zuhause und in der Schule stattfände oder wenn man für mehr Räume gesorgt hätte. Aber nein, sie machen nichts und schließen wieder

Demos und Maskenverweigerer 'schuld'?

Woher wissen Sie, dass Demos und Maskenverweigerer schuld sind an Corona-Ansteckungen?

Gibt es nachgewiesene Fälle?

Es gäbe ja eine machbare, aber vielleicht

ideologisch nicht gewollte Lösung:

So viel Schule wie unter der Pandemie machbar, aber das ganze Schuljahr 2020/2021 auf Null setzen.

Zu Beginn des Schuljahrs 2021/2022 alle Schüler in den gehabten Klassen unterrichten. Das kostet zwar ein Zeitjahr aber kein Schulstoffjahr. Es dürfte für die Schüler auch weitgehend egal sein, ob sie ein Jahr länger (regelmäßig) zur Schule gehen.

Wenn der Stoff der Klassen 1 bis 10 in 11 Jahren vermittelt wird (u.s.w.), dann hätten die Schüler immer noch die vollständige Ausbildung erhalten ohne zu große Risiken oder ggf. Krankheit und Krankheitsfolgen. Das eine Jahr ist irrelevant.

19:23 von Möbius

danke für so ein erheiternder Beitrag
man diskutiert über Ganztagesschulen damit einige soziale Gruppen nicht noch weiter abgehängt werden
und sie glauben bildungsferne Schichten machen irgendwas freiwillig

@wladimir kevesligeti 19:25 Uhr: notwendige Diskussion

Es geht mir keineswegs um Stimmungsmache.

Mir ist die fragwürdige Behandlung von Lehraufgaben als „hoheitliche“ staatliche Aufgabe (deshalb ja die Verbeamtung) schon seit Jahren ein Dorn im Auge.

Die Coronakrise hat offenbart, dass es Alternativen gibt zum klassischen staatlichen Bildungsangebot. Dies wird freilich zu einem weit geringeren Bedarf an Lehrkräften führen.

Wo ist das Problem? Wenn die Lufthansa Mittel- bis langfristig einen geringeren Bedarf an Piloten und Kabinenpersonal sieht
weil Unternehmen zunehmend auf Videokonferenzen ausweichen, warum sollte dann der deutsche Staat bei den Schulen so tun, als wäre nichts passiert ?

@19:25 von wladimir kevesligeti @ Möbius

//Also ich find's nicht besonders sinnvoll, das Thema zu nutzen, um hier Stimmung gegen die Lehrer zu machen. Das ist doch reines Hörensagen, was Sie hier wiedergeben.//

Das nervt mich auch immer wieder: DIE Lehrer, DIE Beamten, DIE Polizei u.s.w..

Es gibt einfach keine Gruppe "Die Lehrer". Ich kann zwar auch nur über das sprechen, was ich gelesen und gehört habe. Es gibt offensichtlich viele hochengagierte Lehrer, die sogar persönlich die Schüler (Familien) ohne Internetanschluss aufsuchen, um zu helfen, wo immer es geht. Natürlich gibt es auch Lehrer, die 'abgetaucht' sind. Das könnte auch schlicht an Überforderung im Umgang mit den für sie neuen Medien liegen. Diese Defizite bei der älteren Generation kann man nicht in wenigen Wochen ausgleichen. Und wie in jedem anderen Beruf auch wird es die Bequemen geben.

das wird nicht klappen

Als Familienfater von zwei Kindern kann ich nur sagen......... Die Kinder sind die absoluten Verlierer dieser angedichteten Krise.

Ein halbes Jahr haben sie schon verloren; und die Lehrer interessiert es nicht. Im Gegenteil, die lassen sich krankschreiben.

Naja, alle schreien wegen der Zukunft, die den Kindern gehört, und was machen wir ? Wir zerstören sie und alle voran die Lehrer

Sicherheit geht vor, sagte der Landrat!

So ein Quatsch! Wenn das so wäre, dürfte kein Kinder mit dem Fahrrad zur Schule fahren, weil das viel zu gefährlich ist. Die Schule ist zu wichtig. Sie darf nicht geschlossen werden. Und damit das nahezu ausgeschlossen werden kann, müssen die Schulen hygienisch aufgerüstet werden. Aber nicht indem man Kinder stundenlang mit Masken quält und die komplette nonverbale Kommunikation ausschaltet, sondern indem man Lüftungen einbaut, Luftfilter aufstellt, die Öffnungssperren von den Fenstern entfernt, Waschbecken auf den Gängen installiert, Türklinken aus Kupfer einbaut und keimtötende Tapeten verwendet. Es gibt viele Möglichkeiten. Man müsste es nur wollen und endlich mal die Hirne einschalten, anstatt reflexartig Schulen zu schließen und alle Kosten und Probleme den Kindern und Eltern aufzubürden.

Vorsicht Polarisierung

Meiner Meinung nach gießen die Medien Öl ins Feuer durch reißerische Berichterstattung.

Ein Mitbürger ohne Maske kann ja auch jemand sein, dem aus gesundheitlichen Gründen keine Maske zuzumuten ist. Das ist ist in den Verordnungen geregelt.

Dieser Mensch ist noch lange kein Mörder!

Es geht hier nur darum, eine Ansteckungs-Wahrscheinlichkeit zu reduzieren.

Vielleicht auf beiden Seiten mal ein wenig höflicher miteinander umgehen!

Man sollte auch immer den Schaden für ein friedliches Zusammenleben in Deutschland betrachten.

Etwas weniger Aufregung bitte. Es gibt auch andere Todesursachen als Corona.

19:25 @Bill Hicks

"... Aber ich kann mir vorstellen, dass man dann immer schon vorher gewusst haben will was man dann weiß. ..."

JEIN,

M.M.n war genug Zeit,
dass Kultusminister, Virologen, Gesundheitsämter, ... gemeinsam beraten und konzipieren:

- baulich schlechte Schulen zu eruieren und dafür gesonderte Maßnahmen zu planen,

- möglichst viele Szenarien an Infektionssgeschehen zu eruieren und dafür Konsequenzen zu formulieren,
ggf. verschiedene.

Einfach zu fordern, ab neuem Schuljahr kommt Regelbetrieb und wie mir scheint, keinen Plan B außer Schließung zu haben, ist mir zu wenig.

Allerdings kenne ich aus früheren Berufsjahren, dass so manches Kultusministerium bissel eit von der Realität entfernt ist.

Gruß
Leipzigerin59

„Ist das der richtige Weg?
Dies stellt der Hamburger Virologe Schmidt-Chanasit infrage: (...) alle Empfehlungen sprächen sich dagegen aus, so vorzugehen, dass nun die Eltern wieder 14 Tage zuhause säßen und sich um die Kinder kümmerten. "Wenn ein Schüler oder ein Lehrer infiziert ist, darf es auf keinen Fall dazu führen, dass sofort die ganze Schule zugemacht wird" (...) Das sei nicht das Vorgehen, wie es in den nächsten Wochen und Monaten stattzufinden habe“/
„Zusammen mit anderen Virologen - darunter Charité-Virologe Christian Drosten und Helmholtz-Forscherin Melanie Brinkmann - schlägt Schmidt-Chanasit vor, die Klassengrößen abhängig von der Zahl der Neuinfektionen zu reduzieren. Zudem sollten aus virologischer Sicht (...)“

Warum folgt man nicht einfach dem Rat dieser anerkannten Experten? Welche Maßstäbe gelten hier überhaupt?
Hätte man auch so rigorose „Maßnahmen“ ergriffen, wenn es sich statt um Schulen (die „Kosten“ verursachen) um „wirtschaftsrelevante“ Betriebe handeln würde?

@ Möbius

"Schulpflicht ist ein Auslaufmodell" Am 07. August 2020 um 19:23 von Möbius

*

Daher weht der Wind!

Es gibt einen Teil, der die Schulpflicht generell ablehnt (weil Lehrer alle "unfähig", Lehrpläne alle "ungeeignet" usw - nur man selbst habe den Durchblick) und daher Corona instrumentalisiert, um die Schulpflicht auszuhöhlen.

Ich habe schon Mal geschrieben:
OK. Die Schulpflicht kann vorübergehend ausgesetzt werden, aber dann kümmern sich die Eltern, die zu Hause unterrichten wollen komplett selbst um die Ausbildung der eigenen Kinder und Nerven die Lehrer nicht per Internet und Telefon, weil diese nicht jeden verbalen Auswurf ihrer Kinder sofort kommentieren.
Dann ist in den Schulklassen endlich Ruhe und Zeit für Kinder, deren Eltern die Schulpflicht ernst nehmen und nicht 7 Tage die Woche Schulleiter spielen.

Sinnlos

Es gibt eine neue representative Studie zu Unsinnigkeit und Risiken beim Masken tragen. Auf gar keinen Fall sollten Kinder dieser Gefahr ausgesetzt werden. Sie sind unsere Zukunft
https://corona-transition.org/der-maskenzwang-ist-verantwortlich-fur-sch...

Schulkinder mit Masken in eine Klasse pferchen?

Das funktioniert nicht. Sehe ich jeden Tag auf Arbeit.
Wir haben zur Zeit knapp 40 Grad in der Halle. Da geht mit Maske gar nichts bei vielen Kollegen und da darf man unterstellen das die disziplinierter sind als Schüler.
Leider haben wir seit gestern den ersten bestätigten Coronafall in der Firma.Das Dumme daran,der Infizierte war bei einer Schulung zusammen mit Mitarbeitern aus allen Abteilungen. Die entsprechenden Mitarbeiter sind in Quarantäne. Der Laden läuft aber weiter ohne Tests für alle. Wenn wir zumachen gehen bei vielen Automobil und LKW Herstellern demnächst die Lichter aus.
Und das ein Test kein 100% Ergebnis bringt wissen wir auch. Da schlüpfen immer einige durch.
Im Nachhinein war wohl der schwedische Weg der Bessere. Man sollte nur die Gruppen schützen für die das Virus gefährlich ist und nicht z.B.die Jugend drangsalieren.

Plan?

Wo ist denn ein Plan? Plan a) Wir öffnen die Kinderbetreuungen und alles andere! Wird schon klappen! Wenn nicht sind im Zweifelsfall die Bürger, Lehrer oder „. „ hier Namen einfügen Schuld!
Plan b) öööööh also äääh ja wir verteilen Strafen und ääääh Masken ja Masken, das ist das was hilft! (Mal testen wer schon Corona hatte wäre zu einfach)
Wenn nicht greift Plan c):
Impfen, mit was ? Egal, die Statistik wird’s schon richten

6 Wochen Urlaub gemacht?

Ich bin fassungslos. Hunderttausend Kinder sind offenbar total unwichtig. Niemand hat sich offenbar Gedanken gemacht, wie Schule funktionieren soll. Unglaublich.
.
Stattdessen schön 6 Wochen Ferien gemacht, weil man ja in den 4 Monaten so verausgabt hat.
.
Ein Skandal.
.
Scheinbar gibt es hier eine Berufsgruppe, die sich wirklich jedweder Verantwortung entziehen kann. Hoffentlich lernen die Krankenschwestern, Busfahrer, Altenpfleger oder Kassierer daraus. Die küssen sich jeden Tag der Situation stellen.
.
Lehrer fordern einfach und kommt nichts, bleiben sie zuhause. Sollen die Kids doch gucken, wie sie zurecht kommen.
.
Und die Politik fordert von ihren Beamten auch nichts ein. Das ist so, als würden Polizisten einfach mal Zuhause bleiben.
.
Also... im Garten sitzen hat leider nicht dazu geführt, dass es ein Konzept gibt. Da muss sich offenbar jeder Kioskbesitzer mehr Gedanken machen. Aber der wird eben auch nicht bezahlt, wenn er nichts tut.

Ungleichbehandlung

Warum glaubt offensichtlich ein Großteil der Menschen, die Schüler würden für die größte Gefahr für die Ausbreitung des Virus darstellen? Warum wird unterstellt, die Kinder würden das Virus dann heimtragen und dort ggf vorerkrankte Familienmitglieder anstecken? Warum wird bei einem infiziertem Kind gleich eine ganze Schule geschlossen?
Weil es einfach ist, die Schuld auf die Kinder abzuwälzen. Erwachsene brauchen somit nichts an ihrem Freizeitverhalten zu ändern, können weiter ihrem Spaß und Vergnügen nachgehen., maskenlos auf Demos zu laufen und vieles mehr. So einfach kann man es sich machen ... .

@vriegel

"Zudem halte ich es für wesentlich wichtiger alle Menschen auf potentielle Vorerkrankungen hin zu testen. Damit aus der Nicht-Risiko-Gruppe auch niemand ist, der nicht doch ein verstecktes Risiko hat."

Oha, das ist ja wohl der heftigste und radikalste Vorschlag, den ich bisher im Zusammenhang mit Corona gelesen habe.
Alle, nochmals: Alle Menschen auf potentielle Vorerkrankungen testen? Absolut undurchführbar, und darüber hinaus weigere ich mich schlichtweg, an sowas noch einen weiteren Gedanken zu verschwenden.

18:32 von Intheend

Hm. Ich sage es mal so: Dosis=Dosisrate*Zeit. So bringt es auch trotz Pausen was. Und gerade Israel zeigt wie Schulen „spreader“ können!

Wann lernen die Menschen

Wann lernen die Menschen endlich das dieses neue Virus da ist und nicht verschwinden wird.Corona ist kein "Killervirus" , erst recht nicht wenn man die Dunkelziffer betrachtet. Schulen müssen unterrichten, Virus hin oder her. Die Alternative ist eine verlorene Generation. Zum Schluss noch ein Grußwort an alle Lehrer die jetzt Angst vor Kindern haben und sich plötzlich als Risikogruppe fühlen, fragt mal die 60 Jährige Krankenschwester oder Pflegedienstmitarbeiter ob die ihre Arbeit auch verweigern dürfen!

@wladimir kevesligeti

"Als die Helmpflicht eingeführt wurde, hieß es, es sei doch völlig unmöglich, länger als eine Viertelstunde einen Motoradhelm zu tragen"

*

Seit dem hat sich aber viel getan und die Helme würden so überarbeitet, dass es angenehmer ist und Luft an die Kopfhaut kommt.
Daher kein Vergleich zu Masken, die alle 20-30 Minuten gegen eine frische gewechselt werden müssten, damit sich da keine gefährlichen Pilze und Bakterien vermehren, die dauernd Lungenerkrankungen verursachen. (Warum befragt man dazu keine Mikrobiologen?)

Ich schlage jedem ein Experiment vor:
2 Personen aus einem Haushalt tragen für 20 Minuten eine eigene Maske und dann wechseln sie sie untereinander.
Am Geruch erkennt man, dass sich dadrin Mikroorganismen angesammelt haben.
(An den eigenen Geruch hat man sich schon gewöhnt und erkennt das nicht.)

Neudefinition des Lehrerberufs tut Not

Es geht mir doch nicht um Lehrerbashing, liebe Mitforisten.

Aber die außergewöhnliche Pandemiesituation hat offengelegt, dass Lehre in Deutschland auch anders funktionieren könnte und evtl. sogar sollte. Dies wird natürlich auch Auswirkung haben sowohl auf die Personalbedarfskalkulation in den Kultusministerien der Länder als auch Auswirkung auf Entscheidungen haben Lehrer „automatisch“ oder im Regelfall zu verbeamten oder nicht.

Was, Bitteschön, ist denn schlecht daran diese Fragen aufzuwerfen ? Und wann sollten diese Fragen gestellt werden, wenn nicht jetzt ?

@Möbius 19:51

"Es geht mir keineswegs um Stimmungsmache."

Warum betreiben Sie sie dann? Oder wie soll man Ihre pauschale Verunglimpfung der Lehrerschaft sonst verstehen?

"Mir ist die fragwürdige Behandlung von Lehraufgaben als „hoheitliche“ staatliche Aufgabe (deshalb ja die Verbeamtung) schon seit Jahren ein Dorn im Auge."

Ihnen ist aber schon klar, dass das gerade nicht im geringsten das Thema ist?

@kinglouis, 18:36 Uhr

Unser Bildungssystem und unsere Schulen sind nicht wahrlich so schlecht, wie Sie hier glauben machen wollen. Und der Online- Unterricht kann den Präsenzunterricht auf Dauer nicht ersetzen. Zu guter Letzt wurden keine Milliarden nach Südeuropa „verschenkt“, wie Sie behaupten. Vielmehr hat Europa in einer schwierigen Situation Zusammenhalt und Solidarität bewiesen. Deutschland wird auch in Zukunft Nutznießer eines politisch geringen und wirtschaftlich starken Europa sein.

19:23 von Möbius

Was für ein Quark!
Sagt Ihnen der Vater einer Tochter und Opa zweier Enkel.

Am 07. August 2020 um 19:46 von Rainer Niemann

Und während dieser Zeit Konzepte auf den Weg bringen für das nächste Schuljahr. Corona ist ja nicht weg im nächsten Schuljahr. Glaube aber nicht das es irgendwie umgesetzt wird, mir fehlt da der Glaube. August 2021 stehen wir wieder da wie jetzt. Aber man kann sich ja positiv überraschen lassen.

@Nettie 19:57

"Warum folgt man nicht einfach dem Rat dieser anerkannten Experten?"

Mich würde eine Antwort von Politikern auch interessieren, ich könnte mir aber vorstellen, dass es mit massivem Lehrermangel zu tun hat.

Es gab ja vor der Pandemie schon viel zu wenige Lehrer. Wie sollte das dann erst mit angepassten Klassengrößen funktionieren?

Ich finde die Idee richtig gut, die Klassengrößen an das Infektionsgeschehen anzupassen, fürchte aber, dass das aus personellen Gründen in den nächsten drei Jahren (bis genügend Lehrer ausgebildet sind) nicht funktionieren kann.

@ MrEnigma

Sehr gut. sehr sehr gut gesagt.
Vielleicht sollte der Normalarbeintende einfach sagen: Das ist mir zu gefährlich, ich gehe nicht arbeiten...
das sollten wirklich alle machen.
Es ist wirklich unfassbar, wie PÄDAGOGEN zeigen, wie scheiß egal die Kinder sind.

18:43 von rr2015

"Urlaub im Ausland- noch Fragen? Mittlerweile haben wir bei uns im Gebiet 4 Fälle. Alles Urlaubsrückkehrer! Davon 3 aus Bulgarien +1 Spanien."

Was nützen die besten Maßnahmen, wenn Corona am Ende eingeschleppt wird?

Spanien, Bulgarien, ITA, Griechenland: alles Hochrisiko-Gebiete. Ich kann mir die Urlaubsplanungen einiger Menschen einfach nicht erklären.

@19:51 von meinungisterlaubt

//Als Familienfater von zwei Kindern kann ich nur sagen......... Die Kinder sind die absoluten Verlierer dieser angedichteten Krise.

Ein halbes Jahr haben sie schon verloren; und die Lehrer interessiert es nicht.//

Sorry, aber wenn Sie ein halbes Jahr als verloren für Ihre Kinder betrachten, dann hat das auch etwas mit den Eltern zu tun. Meinen Sie nicht? An dem, wie Sie den Alltag Ihrer Kinder während des Schulausfalls gestalten, tragen in erster Linie Sie selbst die Verantwortung.

um 18:27 von Putin-Bewunderer

"Einfach zumachen........Dieses Virus ist brandgefährlich"
Dieses "brandgefährliche Virus" "wüstet" schon seit einem guten halben Jahr über Deutschland. Aber die ganze Zeit haben wir die Möglichkeit, die frischesten Lebensmittel einzukaufen - viele unverpackt - in frei zugänglichen Geschäften. Auch Sonstiges ist ohne weiteres zu kaufen. Alles wird von Millionen Menschen hergestellt, geliefert, aufgestellt, verkauft, angefasst, zurückgelegt... Wenn dieses Virus so brandgefährlich ist, warum werden wir nicht vom Notwendigen von Lastwagen aus beliefert, verpackt in Kartons z.B.?
Schulen schliessen? Wo ist die Logik? Das Verhältnis?
Meine Enkelkinder waren die ganzen Januar und Februar abwechselnd ziemlich schwer krank - "ein Virus". Ich musste mich um sie kümnern, die Eltern mussten arbeiten. Die Schulklassen und die Kitagruppen waren zur Hälfte leer. Und nun?

@Hallelujah 20:07

"Im Nachhinein war wohl der schwedische Weg der Bessere. Man sollte nur die Gruppen schützen für die das Virus gefährlich ist und nicht z.B.die Jugend drangsalieren."

Bemerken Sie selbst den Widerspruch?
Schweden hat seine Risikogruppen nicht geschützt. Und der wirtschaftliche Einbruch war bei uns zwar stärker als in Schweden, aber nicht so sehr.

Lieber Möbius

Ihr Menschenbild in allen Ehren und natürlich gibt es auch Beführworter des generellen Homeschoolings wie es z.B. in US Staaten möglich ist.
Vielleicht mal meine Erfahrungen mit Homeschooling als nichtverbeamteter Lehrer. Von einer Woche auf die nächste mussten alle Materialien als onlinevariante neu erstellt werden. Das hieß das was man im Unterricht sagen würde, so verfassen oder aufnehmen, dass es für alle Schüler ohne Nachfrage funktioniert.
Trotz starker inhaltlicher Reduktion hätten die Schüler dann 4-6 Stunden vor dem Rechner sitzen müssen. Ein Lehrer hat im Verlauf einer Woche etwa 200-400 verschiedene Schüler vor sich, je nach Schulgröße und Fächerkombination. Um angemessen Feedback zu geben, bedurfte es eines Korrekturaufwands der einer Klassenarbeit alle drei Tage entsprach. Man hatte am Tag ca. 100 E-Mails und genausoviele Arbeiten, die man sichten und beurteilen musste. Nach zwei Wochen hatten 2/3 der Schüler "Corona-Ferien" und keinen Bock mehr auf "Homeschooling"...

@ Faktenfinder

Sind die „Sicherheitskonzepte“ der Schulen eigentlich von den zuständigen Gesundheitsämtern überprüft worden?
In den Schulen direkt wahrscheinlich nicht, denn sonst wären mit Sicherheit einige Schulen wegen defekter und unzumutbarer Toiletten geschlossen worden.
Auch von einer Überprüfung aufgrund baulicher Mängel habe ich die gesamte Corona - Zeit nichts gehört.
Sind Schulen in dieser Zeit restauriert worden?
Auch davon hört man nichts.
Und zu guter letzt lassen die Internetanbindungen auch immer noch zu wünschen übrig.
Auch in den Schulen geht es weiter wie bisher.
Bis auf die Masken.
Vertane Zeit, vertane Chancen.

@anna-elisabeth

ja klar... die eltern können das schulwissen vermitteln.......
in einer Kommune vielleicht....

@bröckel, 19:08 Uhr

Sie verkennen, dass auch Kinder eine Corona Infektion weiter übertragen können. Zudem besteht die Gefahr von Folgeerkrankungen, deren Ausmaß noch nicht abschließend geklärt ist. Wir werden wohl noch einige Zeit mit Corona leben müssen. Dies wird nur gelingen, wenn die Politiker, ja jeder einzelne von uns, verantwortungsvoll, effizient und situationsbedingt mit dem thema umgehen. Es gibt keine einfachen Lösungen.

18:21 von TrautSich

"Momentan wird alles von der Wirtschaftsseite her gedacht. Die Sicherheit der Kinder und Betreuungskräfte ist zweitrangig - zumindest für weite Teile der Politik und der Experten."

,.,.,

Eine der üblichen leeren Unterstellungen und Beleidigungen.

Davon haben die Schüler auch nichts.

@Tanja von Brinken 20:14

"Warum glaubt offensichtlich ein Großteil der Menschen, die Schüler würden für die größte Gefahr für die Ausbreitung des Virus darstellen?"
Es sind nicht die Kinder, sonder die räumliche Organisation an Schulen. Es kommen nun mal aus allen Ecken einer Region Menschen an einem Ort zusammen, interagieren und gehen wieder an ihre Heimstätten.
Das ist der optimale Ort um Krankheiten zu verbreiten. Deshalb hat man Massenveranstaltungen ja verboten und Demos beauflagt, da dort das selbe Problem besteht.
Das hat nichts mit Schuld zu tun, sondern mit Infektionswegen und die sind an Schulen besonders weitreichend und in der Folge unkontrollierbar.

@Eu-Schreck

"Und gerade Israel zeigt wie Schulen „spreader“ können!" Am 07. August 2020 um 20:22 von Eu-Schreck

*

Soweit ich gelesen habe gab es in Israel etliche andere Lockerungen, die zu enormen Ausbreitung des Virus beigetragen haben.
Alleine an der Schulöffnung liegt das also nicht. Die Schüler hatten gute Chancen sich das Virus auch woanders zu holen.

18:38 von FrankuFrei

"Man schließt ja auch keine Autobahn, nur weil irgendwo auf dem Weg ein Unfall passiert ist"

,.,.,

Vor allen Dingen, weil jeder Autounfall hochansteckend ist und weitere Autounfälle zur Folge haben kann...

@Frank von Bröckel

„ .. in der Altersgruppe 0 bis 19 Jahren insgesamt wohlgemerkt, an oder MIT Corona nach den Offiziellen Angaben des Statistischen Bundesamt verstorben sind?

Richtig, lediglich 3!

Ja, NUR 3!

Es sterben erwiesenermaßen also wesentlich MEHR Kinder ALLEIN aufgrund der Tatsache, DAS Sie überhaupt zur Schule gehen, durch Wegeunfälle ZUR Schule, als durch Corona!“

Also meine Tochter hatte seit Ostern geschlagene 2 Wochen Schule- in der Zeit 3 Infizierte Kinder...

Bevor Sie so einen Bullshit verzapfen sollten Sie mal Ihre Quelle nennen und wieviele Schulkinder seit Ostern auf dem Schulweg verstorben sind.

Außerdem geht es nicht um die Kinder selber, sondern die Infektionen die diese in die Familien tragen...

20:44 @ nie wieder spd

Ich habe vor einigen Wochen schon geschrieben, dass Gesundheitsämter
oder Hygieneinspektoren die Schulen besuchen.

Aus erklärlichen Gründen schrieb
jemand sinngemäß
"... Bloß nicht! ..." :-)

Schulen sanieren etc. ist Sache der Kommunen,
wenn kein Geld da ist ...?

Selbst wenn Geld da wäre, so schnell bekommt vermutlich nur kleine Aufträge realisiert.

Gruß
Leipzigerin59

Die Erfahrungen der letzten Wochen

haben doch klar gezeigt, dass Heimbeschulung aus den unterschiedlichsten Gründen nicht funktioniert, vor allen Dingen bei den schwächeren Schülern. Also muss eben Alles getan werden, dass vernünftig Präsenzunterricht stattfinden kann. Wenn's schon daran scheitert, dass sich mancherorts vorsorglich 25% der Lehrerschaft krankmeldet, weil sie sich der Risikogruppe zuordnet, dann wird's schwierig. Aber vielleicht kann man für die beamteten Lehrer eine weniger risikoreiche Tätigkeit in einer Registratur einer Verwaltung finden? Oder Bußgeldstelle?

@ 20:23 von aalexfrusti

Der Begriff Killervirus, wird eigentlich nur von Leuten verwendet, die eine Position gegen die Maßnahmen haben.
Kein Virologe, Politiker oder auch die Medien haben jemals so etwas suggeriert.
Was allerdings dargelegt wurde welche Probleme, das Virus mit sich bringt und warum bestimmte Maßnahmen notwendig sind.
Und das es eben auch nicht verharmlost werden soll, sondern man es aufgrund nachvollziehbarer Fakten ernst nehmen muss.

@vriegel

„ Und so wie sich das Geschehen inzwischen entwickelt, ist auch nicht damit zu rechnen, dass es tote Kinder wegen Corona geben wird.“

Erstens gab es bereits tote Kinder, zweitens ist das auch gar nicht die Motivation, sondern der Fakt dass Millionen Kinder täglich viele Stunden zusammenkommen und das Virus verbreiten.

@ Adeo60

"Sie verkennen, dass auch Kinder eine Corona Infektion weiter übertragen können" Am 07. August 2020 um 20:51 von Adeo60

*

Das ist kein Grund die Kinder nicht in die Schule zu lassen.

Risikogruppen sollten da vielleicht nicht hin - Lehrer sollten in den Fällen sich umschulen lassen oder in Frührente gehen. (In anderen Berufsgeist es auch nicht anders.)

Es geht leiden nicht, dass sie Arbeitsstellen blockieren. Es gibt genug junge Lehrer, die gerne eine feste Stelle statt Zeitvertrag hätten.

@SUV-Proll, 19:45 Uhr

Wer den Maßnahmenkatalog gegen das Corona-Virus nicht befolgt, die Anstandsregeln sowie den Mund- Nasenschutz in der Öffentlichkeit bestreitet, zudem auf Demos mitwirkt, bei denen kaum ein Teilnehmer sich an diese Regeln hält, trägt selbstverständlich eine Mitverantwortung für höhere infektionszahlen. Die Politik kann nur den Rahmen abstecken. Die Bürger müssen ihren Teil der Verantwortung leben.

Mit welchen Zahlen begründet die Regierung die Maßnahmen

Nachdem wir bereits fünf Monate gebeutelt wurden, kann ich nur sagen, dass ich von Tag zu Tag mehr schockiert bin, welche Maßnahmen ergriffen werden, um die Pandemie einzuschränken.
Weiterhin liegen keine Zahlen vor, diese massiven Einschränkungen zu rechtfertigen. Schließlich wird von offizieller Seite nichts veröffentlicht, was deutlich macht, dass die große Masse der Bevölkerung tatsächlich in Gefahr ist.
Statt dessen sollen nun Kinder gequält werden, über sechs bis acht Stunden eine Atemmaske zu tragen. Das ist Folter! Wer schützt unsere Kinder vor der Willkür?
Ich fordere die Medien auf, faktenbasiert zu berichten. Ich fordere die Politiker auf, sich wissenschaftlich beraten zu lassen von Menschen, die die Infektionslage tatsächlich beurteilen können. Möglicherweise erübrigen sich dann Einschränkungen, die mehr schaden als nutzen. Es ist höchste Zeit! Viele Schäden können gerade bei den jüngsten Betroffenen sonst nicht mehr behoben werden.

@Anna-Elisabeth

“ So wird es wohl kommen bzw. weitergehen - dieses altbekannte Trauerspiel.”

Ziemlicher Unsinn an der Realität vorbei. Schauen Sie sich die Tarifabschlüsse der letzten 10 Jahre mal an...

@20:44 von nie wieder spd @ Faktenfinder

//Auch in den Schulen geht es weiter wie bisher.
Bis auf die Masken.
Vertane Zeit, vertane Chancen.//

Bildung ist in Deutschland seit vielen Jahren allenfalls ein Randthema. Es muss halt reichen, dass man ein Ministerium dafür hat.

Am 07. August 2020 um 20:38 von Karl P. Ansbach

Griechenland mit ca. 5000 Infektionen seit März ist ein Hochrisikogebiet ? Wieviel haben denn wir ? 215000 !
Wieso meine einige, das es das Virus überwiegend nur im Ausland gibt ?

19:20 von wladimir kevesligeti

"Ich kann verstehen, dass die Eltern dagegen sind und wollen, dass die Kids in der Schule sind, statt zu Hause alleine zu sein und Unsinn zu machen. Aber es geht eben nicht"

.-.-.

Zu dieser Sicht neige ich derzeit auch.

Es sind ja nicht wenige User hier, die der Ansicht sind, es müsse ziemlich vieles gedanklich völlig neu konzipiert werden.

Dazu gehöre auch das System "Schule" und "Bildung".

Wahrscheinlich ist das in der Tat so.
Corona zwingt uns dazu.

@ FrankuFrei

Man schließt ja auch keine Autobahn, nur weil irgendwo auf dem Weg ein Unfall passiert ist

Man sperrt aber die Autobahn, so lange die Verletzten noch nicht geborgen sind und die Unfallstelle geräumt wird. Und genau das wird auch mit Schulen verlangt. Bis die Infektionsketten gebrochen sind, muss die Schule zu beiben.

@20:48 von meinungisterlaubt @anna-elisabeth

//ja klar... die eltern können das schulwissen vermitteln.......
in einer Kommune vielleicht....//

Das meinte ich damit nicht. Ich habe wohl nur eine andere Vorstellung vom dem, was man als "verlorene Zeit" bezeichnen könnte.

19:42 von nie wieder spd

"Was passiert denn, wenn Eltern u/o Kinder das Risiko eines Schulaufenthalts nicht eingehen wollen?
Es gibt eine Schulpflicht, ich weiß.
Aber es gibt keine Pflicht, sein Leben oder das seiner Anverwandten aufs Spiel zu setzen."

.-.-.

So ist es.
Da greift für mich der "zivile Ungehorsam".

Kinder und Eltern haben das angeborene Recht, sich Gefährdungen zu entziehen - man kann sie nicht dazu zwingen.

Ich bin ziemlich sicher, dass das vor Gericht Bestand hätte.

@Anna-Elisabeth 21.04

Bildung ein Randthema in D?? Dann schauen Sie mal nach, wie viele Bildungsgipfel es unter Vorsitz der großen Kanzlerin gegeben hat! Waren das dann nur Showveranstaltungen für die Galerie?;-)

Am 07. August 2020 um 20:03 von Artemisia annua

Habe mir das mal durchgelesen, die Argumente sind nicht von der Hand zu weisen. Aber man hat wohl Vor- und Nachteile abgewägt.

Wer braucht Bildung

Schreiben wir doch einfach die Kinder ab. Wer braucht Bildung?

Es reicht doch, wenn die Kids noch ein bis zwei Jahre zocken und mal ne Mail von nem Lehrer bekommen. Wenn der nicht gerade überfordert ist.

Der Billiglohnsektor wird sich freuen

@ bürgerin1971, 21:03 Uhr

Sie machen es sich verdammt einfach. Sie sprechen davon, dass Kinder „gequält“ werden, scheinen aber die Gefahren durch Corona vollkommen auszublenden. Die Bilder aus den USA, aus Italien und vielen anderen Ländern sollten ihnen eigentlich in Erinnerung sein. Der Bildungsanspruch, das Kindeswohl, die Interessen der Eltern, aber auch die gefahren durch Corona sind gegeneinander abzuwägen und gemeinsam mit den Experten tragfähige lösungen zu entwickeln. Dies ist der Politik bislang gut gelungen und wird auch international anerkannt. Wir sollten gemeinsam an Lösungen arbeiten, tumbe unsubstantiierte Nörgelei hilft nicht weiter.

Und das wollen Sie Deutschlandweit in 1 Woche umsetzen?

Es tut mir Leid, aber wir brauchen kurzfristige Lösungen. Sicherlich sind Ihre Vorschläge evtl. Überlegungen für die Zukunft, aber zur jetzigen Zeit, auch kurzfristig nicht durchführbar und nicht finanzierbar.

19:08 von Frank von Bröckel

Aber die Kiddies stecken die andern an.

@DrBeyer- Stundenplan lässt sich nicht alle paar Wochen anpassen

19:44 von DrBeyer:
"Ich habe das Papier nicht gelesen [...] vielleicht sind sogar nur betroffene Schulen gemeint."
> Jede Schule muss ihren Unterricht selbst organisieren. Wenn der Stundenplan alle paar Wochen an neue Infektionszahlen angepasst werden soll, wäre der Burnout des Stundenplaners gewiss.

"Aber die Klassengröße an das Infektionsgeschehen anzupassen erscheint mir grundsätzlich ausgesprochen sinnvoll. [...] Bleibt das ungelöste Personalproblem..."
> Eben. Man braucht nicht über irgendeinen utopischen Optimalunterricht nachzudenken, wenn die Rahmenbedingungen diesen von vorn herein ausschließen.

@20:33 von Adeo60 @kinglouis, 18:36 Uhr

//Unser Bildungssystem und unsere Schulen sind nicht wahrlich so schlecht, wie Sie hier glauben machen wollen.//

Es ist aber bei weitem nicht mehr gut genug um Deutschland 'zukunfstfest' zu machen.

Seit vielen Jahren herrscht Lehrermangel.

Zur Lage allein in Berlin (rbb januar 2020):
***Im aktuellen Schuljahr unterrichten 2.168 Quereinsteiger an Berliner Schulen. Zudem gibt es in der Hauptstadt derzeit 89 Lehramt-Studenten, die neben ihrem Studium bereits an Schulen unterrichten. Auch 156 pensionierte Lehrkräfte helfen aktuell aus.

Das geht aus einer Antwort der Senatsverwaltung für Bildung auf eine Anfrage der SPD zurück. Das sind 6,6 Prozent aller aktiven Lehrkräfte im Land Berlin, so die Senatsverwaltung - also jede fünfzehnte. Im Schuljahr 2018/19 lag die Quote noch bei 5,7 Prozent. An 45 Schulen in Berlin unterrichten sogar mehr als 20 Prozent Quereinsteigende. Das ist ebenfalls eine Steigerung: Denn im vergangenen Schuljahr waren es noch 27 Schulen.***

Am 07. August 2020 um 21:07 von Sausevind

Richtig. Es gab ein Leben vor Corona, und nun gibt es ein Leben mit Corona. Alles wird in Zukunft anders, ob wir es wollen oder nicht. Ob wir es gut finden oder nicht.

Am 07. August 2020 um 20:01 von Tada

<< @ Möbius
"Schulpflicht ist ein Auslaufmodell" Am 07. August 2020 um 19:23 von Möbius

*

Daher weht der Wind!

Es gibt einen Teil, der die Schulpflicht generell ablehnt (weil Lehrer alle "unfähig", Lehrpläne alle "ungeeignet" usw - nur man selbst habe den Durchblick) und daher Corona instrumentalisiert, um die Schulpflicht auszuhöhlen.

Ich habe schon Mal geschrieben:
OK. Die Schulpflicht kann vorübergehend ausgesetzt werden, aber dann kümmern sich die Eltern, die zu Hause unterrichten wollen komplett selbst um die Ausbildung der eigenen Kinder und Nerven die Lehrer nicht per Internet und Telefon, weil diese nicht jeden verbalen Auswurf ihrer Kinder sofort kommentieren.
Dann ist in den Schulklassen endlich Ruhe und Zeit für Kinder, deren Eltern die Schulpflicht ernst nehmen und nicht 7 Tage die Woche Schulleiter spielen. <<

,.,

Auch wenn ich Möbius meist nicht Recht gebe: hier HAT er Recht.

Ihre starre Haltung führt in ein Nichts.
Corona zwingt uns dazu, Überlebtes zu erneuern.

Masken im Unterricht

Ich bin absolut für die Maskenpflicht, aber bitte doch nicht 8-10h im Unterricht und das jetzt noch bei dieser Hitze. Das grenzt für mich schon an Kinderschändung und ist weiterhin gesundheitsschädlich! Die Masken verringern den Luftatmungstrom und führen zu oberflächlicher Atmung. Fasern von Papier oder Stoff alles made in Ch… werden in die Lunge eingeatmet. Hautirritationen, Angstzustände, kein Mimik Feedback.
Für Brillenträger eine Vollkatastrophe, ständig beschlagene Gläser, die alle 20 Minuten gereinigt werden müssen.
By the way, warum fiel der Unterricht nach Ostern bis heute eigentlich aus, wenn das mit den Masken doch jetzt alles ok ist?

Re 20:40 von DrBeyer

"Bemerken Sie selbst den Widerspruch?
Schweden hat seine Risikogruppen nicht geschützt. Und der wirtschaftliche Einbruch war bei uns zwar stärker als in Schweden, aber nicht so sehr."

Wo ist der Widerspruch?
"Man sollte nur die Gruppen schützen für die das Virus gefährlich ist und nicht z.B.die Jugend drangsalieren." habe ich geschrieben.
Das die Schweden ihre Risikogruppen nicht geschützt haben habe ich auch gemeint. Da muß man wohl expliziet nicht darauf hinweisen.
Das die Schweden trotz allem jetzt wesentlich besser dastehen als wir ist auch Fakt. Die Altersheime haben sie unterschätzt. Aber aus Fehlern kann man lernen.
Warum soll ich,der auch zur Risikogruppe gehört(COPD), der Jugend ihren Spaß am Leben verderben? Ich muß mich schützen was kein Problem ist für mich. Eigenverantwortung ist gefragt und keine Staatsnanny.

Darf's ein bisschen weniger

Darf's ein bisschen weniger sein? Wie kommen Sie zu diesem abwertenden Pauschalurteil allen Lehrer*innen gegenüber? Ich kenne viele Lehrkräfte, die sich enorm engagiert haben in der Lock-down-Phase und genauso in der Erarbeitung corona-adäquater Konzepte und Rahmenbedingungen für den wieder anlaufenden Präsenzunterricht.
Es soll allerdings Eltern geben, die das alles nicht wahrnehmen wollen und eher bei ihren Vorurteilen und Pauschalverurteilungenbleiben.

@Bill Hicks 20:42 Uhr: was ist das Ziel ?

Lehrer haben unter der Pandemiesituation auch gelitten. Denn sie wurden ins kalte Wasser geworfen. Das Lehramtsstudium hat sie auf die Anforderungen des Home-Schoolings und e-Learning nicht vorbereitet. Vielen Lehrern fehlt es auch schlichtweg an IT Kompetenzen.

Anstatt aber darüber hinweg zu gehen und im Herbst so zu tun, „als wäre nichts gewesen“ und als wenn man einfach so zum „Status Quo“ vor Corona zurückkehrt, plädiere ich dafür, die Krise als Chance zu nutzen um den Lehrerberuf neu auszurichten!

um 21:03 von Bürgerin1971

"Ich fordere die Politiker auf, sich wissenschaftlich beraten zu lassen..."
- Das werden sie wohl auch tun, aber nur auf einer bestimmten Linie.
"...die Einschränkungen, die mehr schaden, als nutzen. "
Ich kann nur wiederholen, dass meine Enkel alle Winter und Frühlinge durch unterschiedlich stark erkältet sind, die halben Klassen leer sind -"ein Virus oder bakterielle Infektion". Viele meiner Bekannten schwere, langwierige grippale Infekte und ähnl. hatten Das war immer normal.
Solange wir nicht mit allem Notwendigen strikt zu Hause beliefert werden, solange es nur kaum etwas aussagende Zahlen gibt, die nur Einschüchterung verbreiten und kein ungelenktes, sachliches Wissen, angelehnt an Wissenschaft und Statistiken aus mehreren Jahren, kann ich das Vorgehen der Politik nicht nachvollziehen und nicht gutheissen.

bundeseinheitliches Schutzrecht auf Homeschooling

Das Recht auf körperliche Unversehrtheit ist nicht mehr gegeben, wenn wieder alle zum Präsenzunterricht gezwungen werden, auch wenn im Haushalt hochgefährdete Familienmitglieder leben.
Ich warte DRINGEND auf ein bundeseinheitliches Schutzrecht - also das Recht auf Homeschooling für Kinder mit vorerkrankten Eltern, solange die Lernergebnisse ausreichend sind, was sich sehr leicht regelmäßig überprüfen lässt.

Die Fallzahlen sind jetzt höher als vor den Ferien und dennoch werden alle in die nun vollen Schulräume gezwungen...

Meine Kinder und ich sind ratlos und dermaßen enttäuscht, da man unsere monatelange fleißige Homeschoolingarbeit jetzt mit Füßen tritt und sich alle nun trotzdem infizieren sollen ( unvermeidlich in Räumen ohne Masken für alle).

Bitte, Herr Spahn, schaffen Sie ein bundesweites Schutzrecht auf Homeschooling für Kinder von besonders gefährdeten Eltern!

Ich bin alleinerziehend, d.h. ohne mich wären meine Kinder alleine.

Das Homeschooling funktionierte einwandfrei!

maskenpflicht in der schule

vielleicht ist es ja auch gewollt?
jeder weiß, dass bei der Hitze niemand die Maske lange tragen kann.
Also was passiert ? Unsere ach so geschundenen Lehrer werden sagen, die Kinder halten das nicht aus. .............
ich kann nur noch lachen, was da passiert.

@21:14 von deutlich @Anna-Elisabeth 21.04

//Bildung ein Randthema in D?? Dann schauen Sie mal nach, wie viele Bildungsgipfel es unter Vorsitz der großen Kanzlerin gegeben hat! Waren das dann nur Showveranstaltungen für die Galerie?;-)//

Schowveranstaltungen wären die eine Variante. Die anderen (zwei) Varianten, die die bestehenden Verhältnisse erklären könnten, möchte ich hier nicht so deutlich benennen.

@ Köbes

Ich kann nur jedem empfehlen sich und seine Kinder von der Maskenpflicht befreien zu lassen.

@Skywalker (20:57)

Es ist ein Unterschied zwischen"Verstorben" und "infiziert".

Bei meiner Tochter in der Klasse war ein Mitschüler in Quarantäne, weil sein Opa Corona hatte. Aber die Familie hat nichts abbekommen. Da ist auch ein Unterschied zwischen "infiziert" und "in Quarantäne".

Klar können auch Kinder Corona in die Familie tragen, aber das ist kein Grund Kinder von der Bildung fernzuhalten (die halben Klassen waren auch nicht der Rede wert, weil dafür etliche Fächer weggefallen sind - ob Religion oder Informatik: ersatzlos gestrichen, auch im Fernunterricht).

Es kann nicht sein, dass die Bildung der Kinder wegen Familienangehörigen geopfert wird. Das muss anders gelöst werden. Bei Großeltern stellt sich die Frage, ob sie im gemeinsamen Haushalt leben müssen. (Aber ich kenne keine Großeltern, die ihre Enkelkinder wegen sich selbst nicht in die Schule schicken würden.)

Bitte mehr sachliche Information

Wegen eines einzigen Infektionsfalls eine ganze Schule zu schließen kann man nur als hysterisch bezeichnen. Wer glaubt denn im Ernst, man könne in einer Schule die Infektionen dauerhaft auf Null drücken? Wozu werden denn die Klassen strikt getrennt? Wenn überhaupt so etwas wie „normaler“ Unterricht stattfinden soll, muss eine gewisse Zahl an Infektionen in Kauf genommen werden. Alles andere ist illusorisch.
Es wäre hilfreich, wenn Medien und Politik nicht permanent einzig über neu entdeckte Infektionen in absoluten Zahlen reden würden. Diese sind wenig aussagekräftig, weil abhängig von Testzahlen, Massentests usw. Wegen der hohen Dunkelziffer ist auch unklar, ob wirklich die Infektionen insgesamt steigen oder nur mehr entdeckt werden. Wichtiger sind Anteil positiver an allen Tests, aktuell im Krankenhaus Erkrankte, Entwicklung der Todesfälle. Doch davon liest man wenig. Die Angst der Menschen aufrecht zu erhalten scheint oberstes Ziel von Regierung und Medien zu sein.

@Meshugga1981, 19.17h

So krude sind die Ausführungen von @Möbius nicht.
Wer Lehrer in der Familie, der Verwandtschaft, im Freundes- und Bekanntenkreis hat, weiß, dass diese besonders gerne "schwächeln".
In der gesamten Beamtenschaft ist die Krankheitsrate bei den Lehrern am höchsten.
Das ist ausreichend belegt.
Man muss nicht auf die Lehrer schimpfen, aber sollte auch die Fakten nicht ausblenden.

um 21:18 von Adeon60

@bürgerin1971, 21:03Uhr
"Sie machen es sich verdammt einfach."
Das glaube ich nicht. Die Foristin ist keinesfalls ignorant, sondern interessiert und hinterfragend. In den Medien gehen Schreckensbilder um die Welt. Warum sahen wir nicht jedes Jahr so viele ähnliche während der Grippewellen? Gab es keine? Ich bin sicher, zu genüge. Aber schauen Sie sich um - man könnte tausendfach mehr gegenteilige Bilder zeigen: von Genesenen, von Gesunden, von unserem uneingeschränkten, zugängigen Wohlstand... Lösungen? Ganz bestimmt! Aber basiert auf der reellen Realität und nicht auf den Schreckensbildern. D.h. verstärkt Hygiene, bewusster Umgang in der Öffentlichkeit.

Es hieß mal die Überlastung der Krankenhäuser vermeiden

mittlerweile will man jegliche Ansteckung vermeiden. Das wird so nicht funktionieren. Vermutlich wird jeder (!) in Deutschland den Virus irgendwann mal haben und 99,7 % werden es überleben. Genau wie bei einer Grippe oder einer Erkältung. Deshalb wird keine Schule geschlossen oder Maskenpflicht verordnet.
Wir müssen bei der Diskussion dort anfangen, wo die Basis ist: Nämlich ist dieser Virus gefährlicher als das was wir kennen? Hierzu haben namen hafte Wissenschaftler bereits Ergebnisse geliefert z.B. Hendrik Streek und John Ioannidis (immerhin einer der meistzitierten Wissenschaftler der Welt). Nach diesen Herren ist die Sterblichkeit absolut vergleichbar. Demnach sollten wir ebenso handeln, wie wir es bei anderen Erkältungskrankheiten auch machen! Risikogruppen schützen und Kranke nach Hause schicken um sich auszukurieren. Für den Rest: Normalität!

@ um 20:58 von Leipzigerin59

Dass Sanierungsarbeiten und bauliche Verbesserungen Zeit benötigen, ist mir völlig klar.
Allerdings habe ich in den letzten 6 Monaten auch nichts davon gehört, dass an irgendeiner Schule wenigstens damit angefangen wurde.
Denn wenn sich auch nur an wenigen Schulen ein Fortschritt sehen ließe, wäre das doch für einige Medien berichtenswert.
Aber Pustekuchen.
Auch davon, das wenigstens an ein paar Schulen ein brauchbarer Internetzugang angelegt wurde, ist nichts zu lesen.
Außer ein paar Verhaltensregeln und das Maskentragen scheint sich in sage und schreibe sechs Monaten absolut nichts getan zu haben.
Ich glaube, dass die Politik überhaupt nicht die Absicht hat, in Schulen etwas zu verbessern.
Die wollen einfach nur das Problem „Kinder“ vom Hals haben.
Hoffentlich beten die wenigstens darum, dass Kinder nicht schwer erkranken oder ihre Verwandtschaft Reihenweise dahingerafft wird. Ansonsten scheint denen nicht zu helfen zu sein.

Guckt jeder nur noch auf sich und seine Rechte?

@ Artemisia annua:
Ich kann nur jedem empfehlen sich und seine Kinder von der Maskenpflicht befreien zu lassen.

Davon kann sich niemand befreien lassen. Das ist doch eine elementare Frage der Solidarität.

"Das Recht auf körperliche

"Das Recht auf körperliche Unversehrtheit ist nicht mehr gegeben, wenn wieder alle zum Präsenzunterricht gezwungen werden, auch wenn im Haushalt hochgefährdete Familienmitglieder leben" Am 07. August 2020 um 21:32 von in Zukunft

*

Wenn diese Familienmitglieder so krank sind und in Risikogruppe, dann sollten sie vielleicht woanders untergebracht werden, wo für ihre Sicherheit besser gesorgt werden kann, als in einem gewöhnlichen Haushalt. Man Stelle sich vor, jemand bringt das Virus von Einkaufen nach Hause.

Jedenfalls sind Kinder keine werdenden Müttern, die für ein Familienmitglied (in dem Fall das Kind) ihre Zukunft umplanen und opfern sollten.
Erwachsene haben sich für Kinder zu opfern, nicht andersherum.

Wird lustig

Das wird lustig, wenn Eltern mit ihren Kindern lateinische Schriften übersetzen oder in der 6. Klasse mit ihnen neu eine Fremdsprache erlernen...das stelle ich mir unmöglich von zu Hause aus vor.
Ganz zu schweigen von Mathe...
Ich freue mich schon darauf, Ebenen im Raum mit zu berechnen...kann ich natürlich nicht.
Mir soll's recht sein, aber die Bildung wird dann wohl den Bach runter gehen.

Schulschließung ist wichtig

Es ist wichtig, die komplette Schule zu schließen, damit den Leuten die Problematik klar wird. Damit auch der letzte Corona-Leugner sieht, was die Stunde geschlagen hat. Denn dieses Virus ist ultragefährlich.

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