Ihre Meinung zu: Corona-Impfstoffentwicklung: Geht schnell und sicher?

7. August 2020 - 6:21 Uhr

Normalerweise dauert die Entwicklung eines Impfstoffs mindestens zehn Jahre. Um das neue Coronavirus zu bekämpfen, soll nun aber alles viel schneller gehen. Doch wie kann das funktionieren? Von Oda Lambrecht und Christian Baars.

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Kommentare

Alles ist sicher

"Behörden versichern ... "
Na, wenn die Behörden versichern, die Impfstoffe gegen Corona sind sicher, dann sind sie garantiert sicher.
Sarkasmus aus !
Einfach nur erbärmlich wie alles, was im Namen von Corona dem Bürger zugemutet wird, als notwendig und gut für die Gesundheit des Bürgers verkauft wird.
Ein Impfstoff auf RNA-Basis z.B. kann gar nicht sicher sein. Schon allein, weil jegliche Erfahrung und damit Langzeitstudien am Menschen mit RNA-Impfstoffen fehlen.

Das hat natürlich jetzt

Das hat natürlich jetzt Priorität Nr.1.
Da kann man natürlich immens viel Zeit sparen, indem man die vielen bürokratischen Hürden beschleunigt und die Zulassung nicht am Schreibtisch ausgebremst wird. Das wird natürlich jetzt ohne jede Hürde und ohne Zeitverzug passieren. Gut so

Medikamente?

Mir erschließt sich irgendwie nicht, warum alle immer von diesem Impfstoff träumen. Mir persönlich wäre ein hilfreiches Medikament, dass bei einer schweren Erkrankung hilft, lieber. Über die Forschung an Gegenmitteln liest man deutlich weniger. Weiß jemand, warum das so ist? Ich weiß noch nicht, ob ich mich gegen Corona impfen lassen würde. Kommt auf die Nebenwirkungen an. Aber ein Gegenmittel würde ich natürlich liebend gerne nehmen, wenn ich es brauche.

Impfstoff !

Wenn es normalerweise fast 10 Jahre dauert, einen geeigneten Impfstoff zu finden und herzustellen, dann verstehe ich diese Eile nicht wirklich. Besser wäre es doch, mit Geduld, Präzision und viel Zusammenarbeit aller Beteiligten zu einem guten Ziel zu kommen.
All diese nationalistischen Wettbewerbe fördern dies nicht wirklich, und erst recht nicht, die jetzt schon statt findenden Vor- Einkäufen von zig Dosen für das jeweils eigene Land.
Dieser Virus grassiert in der gesamten Welt und sollte von allen angegangen werden, und zwar zusammen.
Aber es ist wie immer und überall, nur die eigenen Interessen zählen und sind wichtiger als dass vielen Menschen zusammen geholfen wird. Schlimmer kann es nicht mehr werden in einer total verkommenen Welt, wo nur noch Egoismus, Eitelkeit, Hochmut, Wahnsinn und Reichtum von wenigen zählt.

Raumschiff Enterprise

"Wegen der schwerwiegenden Folgen der Pandemie wird dieser Prozess derzeit stark beschleunigt."

*

Das erinnert mich an Raumschiff Enterprise: kurze Analyse im Computer und schon wird die ganze Besatzung geimpft.

Nun werden Tausende Probanden benötigt, die in Regionen leben, in denen sich das Virus stark ausbreitet.

Ich schätze dass Jair Messias Bolsonaro da sehr hilfreich sein wird.

(Solche Mengen an Probanden findet man immer nur in den Slums der 3. Welt. Seit Jahrzehnten.)

Ich bin überzeugt.....

.....dass im Zweifelsfall eine PR-Maschine gefunden wird die uns den Impfstoff als "sicher" verkauft bzw. uns in trügerischer Sicherheit wiegt. Eine wirkliche Sicherheit kann es bei einer solch schnellen Entwicklung einfach nicht geben, da Langzeitfolgen eben wie ihr Name schon sagt erst nach längerer Zeit deutlich werden!

Wo bleibt die Antwort auf:

"Das muss dann auch über einen längeren Zeitraum gewährleistet sein, um zu wissen, ob und wie gut der Impfstoff tatsächlich vor einer Covid19-Erkrankung schützt."

Wischt man diese Bedenken einfach beiseite?

vollstes Vertrauen im neuen Impfstoff

Bei diesem gefährlichen Virus sollte es noch schneller gehen.
Und natürlich muss es einen Impfzwang geben damit es nicht Millionen von Toten gibt.Bitte beeilt euch.

Dünnes Eis

Die Impfung wird auf jeden Fall mit einem Risiko verbunden sein. Denn niemand kann Langzeitfolgen ausschließen, solange kein Langzeittest vorliegt.
Wer behauptet, man könne einen sicheren Impfstoff in wenigen Monaten herstellen,
begibt sich daher auf sehr dünnes Eis.
Um das zu sehen, braucht man kein Wissenschaftler zu sein, das erkennt der gesunde Menschenverstand....

Der Impfstoff kommt

In Russland ist ein Impfstoff schon beinahe fertig, und in China auch. Dort kann viel freier an Menschen getestet werden. Es gibt weniger bürokratische Hindernisse und den Kranken kann zügig geholfen werden. Außerdem ist in Russland eine Impfpflicht geplant, wozu man sich in Deutschland vermutlich wieder nicht trauen wird.

Grundsätzlich befürworte ich Impfungen

und mache mir keine Sorgen bzgl. der erprobten Impfungen. Ich finde es bewundernswert und wichtig, dass Menschen sich für Tests von neuen Impfstoffen zur Verfügung stellen. Ein Impfstoff gegen SARS-CoV-2 wird nun allerdings sehr schnell entwickelt und auf den Markt gebracht, was insofern zu begrüßen ist, da viele gerne wieder ohne Angst vor eigener und fremder Infektion und Erkrankung leben möchten. Große Vorsicht und kritische Begleitung sehe ich dennoch als absolut geboten. Der DLF berichtete kürzlich über erhebliche Nebenwirkungen nach Impfungen gegen die Schweinegrippe im Jahr 2009 in Schweden: etwa 500 (von 5 Mio Geimpften) zumeist Kinder und Jugendliche sind, vermutlich aufgrund eines zu hoch dosierten Wirkungsverstärkers, unheilbar an Narkolepsie erkrankt. Grundsätzlich sollten m.M.n. alle Arzneimittel mehr an Alter und Körpergewicht angepasst werden.

Quelle
„https://www.deutschlandfunk.de/corona-impfangst-in-schweden-der-lange-schatten-der.1773.html?dram:article_id=481403"

Impf-Pflicht

Der Impfstoff muss sehr schnell und unbürokratisch entwickelt werden und dann muss in Deutschland die Impf-Pflicht kommen. Ohne wenn und aber.

@ 07:48 von Nordbraut

Zwar fände ich ein wirksames Medikament gegen Corona auch eine gute Sache - aber Medikamente haben meistens auch erhebliche Nebenwirkungen.
Vielleicht haben wir auch Glück und das Virus mutiert zu weniger gefährlichen Formen. Viren sind erfolgreicher wenn sie sich möglichst schnell verbreiten - dazu gehört jedoch auch dass sie nicht unbedingt gleich ihren Wirt töten. Daher war Ebola (zum Glück) bisher nicht so erfolgreich was die Verbreitung betrifft.

@07:48 von Nordbraut

Über die Forschung an Gegenmitteln liest man deutlich weniger. Weiß jemand, warum das so ist?

Das liegt daran, dass ein Impfstoff in der derzeitigen Situation den größten Markt (7 Mrd. Menschen) verspricht. Ein Medikament, das man nur Menschen verabreicht, die auch wirklich krank sind, und von denen auch nur solchen, die es wirklich brauchen, ist da eher uninteressant. Zudem ist auch hier eine Zulassung mit hohen Hürden verbunden.

@ 08:24 von wladimir kevesligeti

"den Kranken kann zügig geholfen werden"
Fragt sich nur ob die Kranken dann gesund werden oder ob sie alles Leiden dann schneller hinter sich gebracht haben.

"Außerdem ist in Russland eine Impfpflicht geplant, wozu man sich in Deutschland vermutlich wieder nicht trauen wird"
Als damals die Schweinegrippe in Deutschland ein Thema war, wurde in unserer Region Krankenhauspersonal dagegen geimpft - was anschließend auf etlichen Stationen zu wochenlangen Ausfällen aufgrund Impfschaden geführt hatte. Und zu Folgeschäden verweise ich auch mal auf Contergan - auch wenn es sich dabei um ein Medikament handelte und keine Impfung. Alles nicht so einfach

@ 08:09 von Vorsicht Palmoel

"Das dauert halt alles seine Zeit, da kannst du Geld rein schmeissen bis zum Abwinken, es dauert eben.
Ob was Vernünftiges bei rum kommt, dauert und wenn ich mich nicht irre, dauerts ca. 10 Jahre, Stichwort Langzeitstudie."

Man merkt, Sie haben den Text nicht wirklich gelesen.
Es wird erklärt, warum der übliche Zeitrahmen verkürzt werden kann, Stichwort MERS und die darauf aufbauende Forschung, sowie neue Techniken die zum Einsatz kommen und verkürzte Behördenwege.
Das man mit viel Geld, viele Wissenschaftler und ihre Forschung bezahlen kann, scheint Ihnen auch entgangen zu sein.

Corona-Impfstoffentwicklung: Geht schnell und sicher?

So sicher, wie das Erkennen von schwerwiegenden, persistierenden Nebenwirkungen der Fluorchinolon Antibiotika?? Ich sitze 4 Jahre später im Rollstuhl - euch glaube ich nichts mehr. Ich habe jegliches Vertrauen in die Pharmaindustrie und die Aufsichtsbehörden unseres Staates verloren. Ich hab wohl "Pech gehabt"... so wie jährlich 40000 weitere Geschädigte alleine in D. Wer es nicht glaubt, googelt mal nach dem Begriff "Fluorchinolone", liest die "Rote Hand Briefe" dazu und den Report des WIDO der AOK.
Nein Danke, lieber verrecke ich an dem Virus als jahrelang langsam an den Nebenwirkungen zu sterben.

Nun...

wenn ich mir überlege was ich mir da unter die Haut spritzen lasse, in Rekordzeit entwickelt, keine Langzeiterprobung mit eventuellen Risiken etc. bin ich sehr skeptisch. Wer übernimmt die Haftung für gesundheitliche Schäden? Darauf gibt es keinerlei Antwort! Ich denke ich werde mich auf keinen Fall impfen lassen. Letztendlich muss das aber jeder selbst entscheiden. Danke

Der beschleunigte Impfstoff für COVID-19 ist wie ein Test...

...für zukünftige Pandemien.
Ich möchte nicht die vielen Toten und auch die Langzeitschäden bei Genesenen kleinreden - jetzt kommt das aber - aber, wir können uns wahrscheinlich glücklich schätzen, daß es "nur" COVID-19 ist, das uns aus dem Schlummer der absoluten Sicherheit herausgeholt hat.
Die Verfahren und Abläufe die auf diese Bedrohung hin entwickelt worden sind, genauso wie all die Begleitumstände in der Gesellschaft - sozial und ökonomisch -, werden helfen eine größere Bedrohung wie COVID-19 in den Griff zu bekommen, die mit Sterblichkeitsraten von generell 10% und höher aufwarten.
Es ist ja keine Frage des ob, sondern des wann.

@wladimir kevesligeti - Contergan nix dafür

Die Zulassungshürden sind zurecht streng

Deutschland hat schon seinen Contergan - Skandal

Was glauben Sie wenn in US solch ein Mittel nebenwirkungen hat.
Die Endschädigungssummen wären gigantisch

Vorläufige vorsichtige Schlussfolgerungen

Nach dem, was hier berichtet wird, muss man mit der Erwartung, dass in einem Jahr ein wirksamer Impfstoff gegen das Virus vorliegt, sehr vorsichtig umgehen. Auf jeden Fall wird keine Langzeiterfahrung über die Länge der Wirksamkeit und über Nebenwirkungen vorliegen. Relativ hohes Risiko also.
Auf jeden Fall sollte die Politik für die erforderlichen Präventivmaßnahmen gegen das Virus, noch das gesamte nächste Jahr im Auge haben und nicht der Bevölkerung vorgaukeln, dass eh in ein paar Monaten der rettende Impfstoff zur Verfügung steht. Letzteres würde auch zu einer nachlassenden Wachsamkeit, vor allem hinsichtlich des Hygiene-Verhaltens, bei der Bevölkerung führen.
Man muss auch massiv gegen die Virusleugner antreten, um nicht auch noch größere Teile der Bevölkerung zu verunsichern.

@Advocatus Diabolus 08:38

Sicher haben auch Medikamente Nebenwirkungen. Wenn ich aber im Sterben an einer Covid-19-Erkrankung liege, nehme ich die Nebenwirkungen lieber in Kauf, als wenn ich kerngesund bin. Wie wenige werden das Medikament brauchen? Im Gegensatz zu einem Impfstoff für die gesamte Bevölkerung... Und Narkolepsie als Nebenwirkung, wie in der einem anderen Kommentar hinsichtlich der Sxhweinegrippeimpfung beschrieben, finde ich schon ziemlich unangenehm auf Dauer.

Immerhin...

Lässt man so manchen Kommentar der Vergangenheit nochmal revue passieren, war dort der Wunsch bis hin zur Gewissheit zu lesen, dass “der Impfstoff“ bis spätestens Ende dieses Jahres zur Verfügung stehen würde.

Da galten die jetzt hier geäußerten Bedenken bereits in der genau gleichen Form - nur da war davon kaum etwas zu lesen.

Erst jetzt, wo konkretere Aussagen zum Entwicklungsstand und damit zu Risiken und Nebenwirkungen zu vernehmen sind, mehren sich die (ganz gewiss berechtigten) Bedenken.

Aber es ist sicher richtig:
Selbst ein kurzfristiger Erfolg des einen oder anderen Impfstoffs schließt ungewollte Langzeitschäden nicht aus.

No risk - no fun??

@ 08:04 von Basche67

Es kann und wird keinen Impfzwang geben, einerseits weil es einen bestimmten Prozentsatz der Bevölkerung gibt, die wegen Autoimmun-Erkrankungen oder aus anderen Gründen nicht geimpft werden können, und andererseits weil ein bestimmter Prozentsatz die Impfung grundsätzlich ablehnt. Das kann und muss unsere Gesellschaft aushalten und kompensieren: Es reicht für ein Stop einer gefährlichen Ausbreitung, wenn ein bestimmter Prozentsatz geimpft wird - es ist also einerseits ein Akt der Solidarität, sich freiwillig impfen zu lassen, solange keine medizinischen Gründe dagegen sprechen; es scheint mir aber auch ein Akt der Solidarität, die - aus unterschiedlichen Gründen - nicht geimpften Zeitgenoss*innen mitzutragen und nicht zu stigmatisieren, übrigens auch, um der vorwiegend rechtspopulistischen Instrumentalisierung der Impffrage das Wasser abzugraben.

@glogos und Pharmaopfer

Da bin ich ganz bei Ihnen, glogos. Aber selbst wenn jemand die Haftung übernehmen würde könnte dieser Ihre Gesundheit nicht wieder herstellen. Sehr geehrtes Pharmaopfer, ich glaube Ihnen und spreche Ihnen meine tief empfundene Anteilnahme aus. Ich weiß, das nützt Ihnen herzlich wenig, aber ich will es trotzdem zum Ausdruck bringen. Das wünscht man niemandem, was Ihnen angetan wurde!

@ 07:51 von traurigerdemokrat

Die Bedenken der Langzeitfolgen werden keineswegs beiseite gewischt, es ist vielmehr eine äußert schwierige Abwägungsfrage zwischen Gründlichkeit und Dringlichkeit. Deshalb wird eine im Vergleich zu üblichen Verfahren schnellere Zulassung auch besonders intensiv begleitet werden müssen.

@ 07:35 von wolf 666

Aber Erfahrung und damit Langzeitstudien mit COVID-19 haben Sie? Haben Sie überhaupt eine Vorstellung, was eine exponentiell wachsende Pandemie einer Volkswirtschaft für einen dauerhaften Schaden zufügen würde? Haben Sie eine Vorstellung, was uns blüht, wenn COVID-19 selbst bei anfänglich symptomlosen Verlauf nicht nur schwere Spätschäden sondern vor allem auch keine Immunität bewirkt? Dann können wir mit unserer Wohlfühl-Zivilisation einpacken. Dann wird niemand mehr danach fragen, ob es vielleicht in 0,01 Promille Impffolgen der Art "leichtes Unwohlsein" geben kann (also in einem von hunderttausend Fällen) und in 0,0001 Promille dauerhafte Schäden (also 8 Fälle auf 80 Millionen). Dann wollen alle nur noch ganz schnell geimpft werden, egal womit. Erbärmlich ist, dass unsere Schulen es nicht vermitteln konnten, was exponentielles Wachstum bedeutet ... Viele begreifen daher nicht, dass es biologische Prozesse gibt, die einfach alles umstürzen.

@chekow 08:52

Aber dieses Marktargument sollte man dann eben mit staatlichen Geldern aushebeln. Geld scheint ja da zu sein. Und ein Gegenmittel wäre doch viel wertvoller als ein Impfstoff. Sollten zig Milliarden nicht ausreichen für die Entwicklung eines Gegenmittels? Markt hin oder her...

@ 08:24 von wladimir kevesligeti

"Dort kann viel freier an Menschen getestet werden. Es gibt weniger bürokratische Hindernisse". Es ist bekannt, dass in Russland und China viel freier an Menschen getestet werden kann - und zwar alles mögliche und nicht immer mit dem Einverständnis dieser Menschen. Das nennt man übrigens "menschenverachtend" ... Das zentrale Problem ist, dass niemand derzeit weiß, wie lange und ob überhaupt eine COVID-19-Infektion eine langfristige Immunität bewirkt. Genausowenig weiß man das von den jetzt neu entwickelten Impfstoffen. Man kann nur hoffen. Russland und China stehen wegen ihres dubiosen politischen Systems unter Druck, selbst auf die Gefahr hin, Menschen zu Versuchskaninchen zu missbrauchen, die Pandemie schnell in den Griff zu bekommen. Sie müssen, zumindest in dem durch Zensur stark eingeschränkten Bild der Bevölkerung, "stark" erscheinen. Ob den Menschen wirklich geholfen wird, interessiert dabei gar nicht.

@ 08:12 von Dieter S.

Die Folgen einer überstandenen Covid-19-Erkrankung auf Herz, Kreislauf, Lunge, Gehirn etc auch bei jungen und fitten Patient*innen sind signifikant gravierend und erschreckend, und über Langzeitfolgen der Erkrankung gibt es genauso wenig gesicherte Erkenntnisse wie über die möglichen Langzeitfolgen einer Impfung. Deshalb kann man nicht oft genug wiederholen, dass es eine schwierige Abwägungsfrage ist, wie schnell man dem Impfstoff nach einer Testphase zulässt.

Ich brauche keinen Impfstoff

Ich brauche keinen Impfstoff ich bin immun.
Denn ich hatte noch nie eine Grippe. Noch nie irgendwas mit Coronaviren.
Schon 50 Jahre lang nicht.

Fachrichtung

Ich für die Bedenken wichtig zur Kenntnis zu nehmen.
Möchte aber darum bitten die Fachrichtung der Kritiker immer anzugeben. Macht ja schon einen Unterschied ob sich ein Urologe oder ein Zahnarzt zum Harnwegsinfekt äußert. Ein Zahnarzt ist durch sein Studium dem Laien definitiv überlegen, aber ist nicht der absolute Fachmann.
Ein Beispiel dafür ist die frühere Auslassung von Montgomery (Radiologe, also Mediziner mit minimiertem Patientenkontakt) zum Thema Masken.

07:48 von Nordbraut

New York Times hat einen Blog zu allen Entwicklungen rund um Corona. Vaccines und Medicine.

@ alu355

"Es wird erklärt, warum der übliche Zeitrahmen verkürzt werden kann, Stichwort MERS und die darauf aufbauende Forschung" Am 07. August 2020 um 08:46 von alu355
*

Auch dieses Aufbauen ist neu und es wird sich zeigen, was es bringen wird.

Denn wenn das so einfach wäre, hätte man einfach den Impfstoff gegen MERS nehmen können - kann man aber nicht.

@ 08:53 von glogos

"Wer übernimmt die Haftung für gesundheitliche Schäden?" In Deutschland sind alle Bürger gegen wirtschaftliche Folgen von Impfschäden geschützt. Dies ist die Aufgabe des Versorgungsamtes. Impfung ist eine Maßnahme gegen Pandemien, sie dient weniger dem Selbstschutz. Erst durch eine genügend große Anzahl von Impfungen können solche Krankheiten besiegt werden. Hierdurch werden vor allem diejenigen, die nicht geimpft werden können oder bei denen die Impfung nicht anschlägt, geschützt. Sie ist damit eine Maßnahme der sozialen Verantwortung jedes Einzelnen für die Gemeinschaft. Auch dann, wenn damit gewisse Risiken verbunden sein sollten. Und das ist doch wirklich ein viel schöneres Beispiel für die Übernahme von Risiken aus sozialer Verantwortung als z.B. der Wehrdienst. Wir erwarten schließlich auch von unseren Polizisten und Feuerwehrleuten, dass sie Risiken für uns übernehmen. Das verstehen offensichtlich aber ein paar Leute nicht. Die nennt man dann asozial.

@ Am 07. August 2020 um 09:00 von Karl Klammer

Danke für den Hinweis auf Contergan. Da hatte ich gar nicht mehr dran gedacht, ist aber das beste Beispiel was passieren kann trotz dass ein Medikament als "absolut sicher" verkauft wird. Und die Folgen, die die Contergan-Geschädigten ihr Leben lang zu tragen haben, sind auch mit noch so hohen finanziellen Entschädigungen nicht wieder gut zu machen. Insofern bin und bleibe ich sehr skeptisch bei einem überhastet entwickelten Impfstoff von dem niemand weiß, welche langfristigen Nebenwirkungen er hat und bin regelrecht erschrocken, wie viele sich dieses "Zeugs" bedenkenlos spritzen lassen würden!

@Advocatus diaboli

Contergan war eine Katastrophe - vor ca. 60 Jahren. Seither ist aber wirklich einiges geschehen in puncto Prüfsicherheit - und zwar in der ganzen EU. Es gibt ganze EU-Wälzer zur Durchführung von klinischen Studien.

Ich finde es immer wieder verwunderlich, dass in Deutschland (der ehemaligen Apotheke der Welt) am häufigsten zum Arzt gegangen wird und die meisten Medikamente vertilgt werden, gleichzeitig aber die Pharmaindustrie und ihre Forschungsergebnisse allzeit verteufelt werden - am liebsten wird Contergan hervorgeholt. Die ganze Bandbreite an Arzneimitteln, die Tag für Tag helfen, vom Asthmaspray bis zu Krebstherapie, von den Fieberzäpfchen für Kleinkinder bis zur Infarktprophylaxe, die Millionen Menschen, die bisher durch Antibiotika gerettet wurden und die 100.000e, die für jeden Pipifax ein Antibiotikum verschrieben haben wollen, sodass dann große Resistenzen entstanden sind - wir wollen heute vor allem bequem bewahrt werden und an nichts selber schuld sein ...

Laienhafte Antwort eines Nichtmediziners

um 07:48 von Nordbraut:
"
Medikamente?
Mir erschließt sich irgendwie nicht, warum alle immer von diesem Impfstoff träumen. Mir persönlich wäre ein hilfreiches Medikament, dass bei einer schweren Erkrankung hilft, lieber. Über die Forschung an Gegenmitteln liest man deutlich weniger.
"

Weil es sich um ein Virus handelt.
Dazu noch um eine ziemliche Bandbreite an schwerwiegenden Symptomen.

Den Kampf gegen einen Virus an sich führt immer der Körper - Gegenmittel lindern bloß die Symptome / unterstützen den Körper beim Kampf dagegen.

Ein Impfstoff ist die einfachste & am schnellsten zu entwickelnde Möglichkeit für den Körper diesen Kampf siegreich zu führen, da dieser durch den Impfstoff für einen potentiellen Kampf vorbereitet wurde.

Bekannte antivirale Medikamente verfolgen auch nicht die Strategie der Abtötung (wie der Körper) ,sondern der Hemmung der Virusverbreitung (funktionieren nicht gegen alle Viren)

@Autograf 09:17

"Erbärmlich ist, dass unsere Schulen es nicht vermitteln konnten, was exponentielles Wachstum bedeutet." Vielleicht können Sie mal zwei Gänge runterschalten? Immer ist es die Schule, die etwas nicht geleistet hat? Ist diese dann auch dafür verantwortlich zu machen, wenn Menschen andere Menschen und deren Schulbildung zu diskreditieren, ohne sich mit deren Argumenten auseinander zu setzen? Man kann durchaus Kenntniss über die Bedeutung exponentiellen Wachstums haben, ohne Ihre persönlichen Ansichten zu teilen. Deswegen muss man nicht beleidigend werden. Haben das Ihnen Ihre LehrerInnen nicht gesagt, oder wäre das vielleicht doch eher Aufgabe der Eltern gewesen?

@ andererseits

"es ist also einerseits ein Akt der Solidarität" Am 07. August 2020 um 09:13 von andererseits

*

Der "Akt der Solidarität" ist in den letzten Jahren so oft bemüht worden, dass er mir schon zu den Ohren raushängt.

Bei Masern gibt es jetzt auch eine Impfpflicht, gegen Pocken gab es eine.
Es kommt nur darauf an, ob ein Impfstoff erprobt und zuverlässig ist, und ob Impfpflicht sinnvoll ist, um die Öffentlichkeit Ordnug zu erhalten, d.h. Epidemien mit schlimmen Folgen zu vermeiden.
Das passiert weil sich immer weniger Menschen freiwillig impfen lassen oder weil viele Menschen dazukommen, die in der Heimat nicht geimpft wurden (dann gibt es wegen Gleichbehandlung nun mal Impfpflicht für alle).

Menschen, die aus gesundheitlichen Gründen nicht geimpft werden dürfen, werden auch bei einer geltenden Impfpflicht nicht geimpft. Damit muss man also keine Ängste schüren.

07:48 von Nordbraut

"Mir erschließt sich irgendwie nicht, warum alle immer von diesem Impfstoff träumen."
So ein(e) user(in) Nordbraut.
Da liegen sie, Nordbraut, mit Verlaub völlig daneben.
Allein, schauen sie sich die Live-Bilder vom 01. August aus Berlin im Internet an.
Minuten- oder stundenlang wurde (und wird immer noch) berichtet und damit dokumentiert, dass sehr sehr viele Menschen nicht einem Impfstoff gegenüber gläubig sind, geschweige davon träumen.
Die gehören mit Sicherheit nicht zu 'alle'
Und viele viele kamen erst gar nicht nach Berlin, weil die Angstmache vor den Demonstranten natürlich seine Wirkung zeigte.

um 09:25 von Bender

um 09:25 von Bender Rodriguez:
"
Ich brauche keinen Impfstoff
Ich brauche keinen Impfstoff ich bin immun.
Denn ich hatte noch nie eine Grippe. Noch nie irgendwas mit Coronaviren.
Schon 50 Jahre lang nicht.
"

Dann kann ihnen persönlich ja die Forschung & Entwicklung diesbezüglich ja egal sein.

Sind ja auch einige immun gegen Ebola,bzw. hatten kaum Komplikationen bei der Ebola-Infektion & bauten hinterher Immunität auf.
Diesen Menschen kann persönlich auch die Forschung & Entwicklung - der Kampf gegen Ebola - egal sein. Ist es denen aber i.d.R. nicht - selbst die möchten nicht,dass sich sämtliche Menschen (Angehörige,Freunde,ihnen Unbekannte) damit infizieren & im Gegensatz zu ihnen daran möglicherweise sterben.

>>Normalerweise dauert die

>>Normalerweise dauert die Entwicklung eines Impfstoffs mindestens zehn Jahre. Um das neue Coronavirus zu bekämpfen, soll nun aber alles viel schneller gehen. Doch wie kann das funktionieren? <<

Haftungsausschluss!

Ein ranghoher Vertreter von AstraZeneca, GB zweitgrösstes Pharmaunternehmen, sagte gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters, dem Konzern wurde gerade der Schutz vor Schadenersatzklagen gewährt, sollte die Corona-Impfung schädliche Nebenwirkungen haben.

"Dies ist eine einzigartige Situation, in der wir als Unternehmen einfach nicht das Risiko eingehen können, wenn in ... vier Jahren der Impfstoff Nebenwirkungen zeigt", sagte Ruud Dobber, ein Topmanager von AstraZeneca.

"In den Verträgen, die wir abgeschlossen haben, fordern wir einen Haftungsausschluss.
Für die meisten Länder ist es akzeptabel, dieses Risiko auf ihre Schultern zu nehmen, weil es in ihrem nationalen Interesse liegt", sagte Dobber.

Problem gelöst!

@der kleine Bürger 09:56

Vielen Dank für die Erklärung! Das leuchtet mir ein. So hatte ich es noch nicht gesehen. Aber ein Medikament, dass Linderung mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit verschaffen kann, wäre mir immer noch lieber, als ein Impfstoff, bei dem ich nur auf eine gewisse Sicherheit hoffen kann und an meinen Glauben appellieren muss.

07:39 von berelsbub

>>Da kann man natürlich immens viel Zeit sparen, indem man die vielen bürokratischen Hürden beschleunigt und die Zulassung nicht am Schreibtisch ausgebremst wird. Das wird natürlich jetzt ohne jede Hürde und ohne Zeitverzug passieren. Gut so<<

Was geschieht, wenn sie schwere Nebenwirkungen bekommen, weil die Tests von 10 Jahren drastisch verringert wurden?

Ist das dann auch gut so?

Behörden versichern, Standards einzuhalten

Halten sich etwa Behörden nicht immer an Standards, wenn man so etwas explizit versichert?
Werden eventuelle Langzeitnebenwirkungen und Folgen durch Simulations-Events geprüft?
Wieso erhalten die Impfstoffhersteller "Immunität" für eventuelle Schadenersatzansprüche?

@09:34 von Kokolores2017

"...die für jeden Pipifax ein Antibiotikum verschrieben haben wollen, sodass dann große Resistenzen entstanden sind - wir wollen heute vor allem bequem bewahrt werden und an nichts selber schuld sein ..."

Ja logisch. Wer kennt es nicht, dass Patienten Ärzte nach Antibiotika anbetteln und diese nur das Zeug nur widerwillig gegen ihre medizinische Empfehlung rausrücken.
Zu den vielen Schäden durch Fluorchinolon Antibiotika stand im Ärzteblatt, dass diese oft völlig unnötig verschrieben worden sind, obwohl es wirksame und weniger gefährliche Antibiotika gegeben hätte.

Wenn nicht der Wissenschaft vertrauen, wem dann?

Es versichern ja nicht nur die Behörden, sondern auch beteiligte Institute.

"Einfach nur erbärmlich wie alles, was im Namen von Corona dem Bürger zugemutet wird, als notwendig und gut für die Gesundheit des Bürgers verkauft wird."

Was genau ist "alles" und wo genau sehen Sie die Verschwörung?

"Ein Impfstoff auf RNA-Basis z.B. kann gar nicht sicher sein. Schon allein, weil jegliche Erfahrung und damit Langzeitstudien am Menschen mit RNA-Impfstoffen fehlen."

Und wie genau begründen Sie dann, dass ein RNA-Impfstoff nicht sicher sein kann, wenn die Erfahrungen damit fehlen? Ich glaube sowas nennt man "suicide by words".

Am 07. August 2020 um 09:17 von Autograf

Zitat:
"...Haben Sie überhaupt eine Vorstellung, was eine exponentiell wachsende Pandemie einer Volkswirtschaft für einen dauerhaften Schaden zufügen würde?..."

Wie ich Sie kenne, haben Sie eine Vorstellung darüber, aber unsere Regierung sollte trotzdem weitere Maßnahmen festlegen, um ihre Andeutungen zu verhindern.
ES geht um das Gemeinwohl und nicht um das Wohl einzelner Kritiker.
Nichts für ungut, Sie haben ihre Vorstellungen und ich habe die meine. Aber ES gibt ein Zauberwort und das heißt, Toleranz.

Am 07. August 2020 um 07:48 von Nordbraut

Man muss zweigleisig fahren. Und an Medikamenten wird gearbeitet. Nur: Viren "leben" nicht, d.h. die Gruppe der Antibiotika fällt aus. Man benötigt extrem starke Medikamente, die die Eiweißhülle der Viren oder auch deren Erbinformation angreifen, vereinfacht gesagt, das ist sehr schwer umzusetzen, denn der Wirt (der befallene Mensch) sollte den Medikamenteneinsatz solcher "Hämmer" auch überleben :-)

Medikamentengabe ist sinnvoll bei schweren Verläufen, wo es möglicherweise 60:40 dagegen steht dass man überlebt.
Die Impfung mit einem RNA Impfstoff ist das aktuell modernste und sicherste, was die Medizin bieten kann. Komplett durchimpfen muss man auch kaum, ich vermute, dass mit einem sowieso erst mal begrenzten Vaczin die Risikogruppen (Ältere, Berufe mit Kundenkontakt) durchgeimpft werden, und ein gewisser Prozentsatz der Bevölkerung. Ich hoffe da auf Freiwilligkeit, sonst gibts wieder einen Bedenkenträger-Sturm-der-Entrüstung...

@ 09:32 von Sebastian15

... Und die Folgen, die die Covid-19-Geschädigten ihr Leben lang zu tragen haben, sind mit noch so hohen finanziellen Entschädigungen und erst recht nicht mit Diffamierung von Impfstoff als "Zeug" wieder gut zu machen.
Ich bin regelrecht erschrocken, wie viele sich von dieser bedenkenlosen Impfstoff-Diffamierung anstecken lassen!

@ 10:01 von Tada

Ängste schüren liegt mir fern; ich habe lediglich versucht, der ideologischen Aufwertung der Impfgegner*innen den Wind aus den Segeln zu nehmen und darauf hingewiesen, dass bei einer signifikanten Impfquote sowohl Menschen, die aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden dürfen wie auch der kleine Prozentsatz, der die Impfung aus anderen Gründen ablehnt, zu verkraften sind. Und das kann man auch als solidarischen Akt begreifen statt unnütze Grabenkämpfe zu führen - an denen aber manche aus politischen und weniger aus medizinischen Gründen gesteigertes Interesse zu haben scheinen.

@09:31 von Autograf

>"Wer übernimmt die Haftung für gesundheitliche Schäden?" In Deutschland sind alle Bürger gegen wirtschaftliche Folgen von Impfschäden geschützt. Dies ist die Aufgabe des Versorgungsamtes.<

Und daran glauben sie tatsächlich? Okay, ich habe keinen Impfschaden, aber einen durch persistierende, schwerwiegende (Rollstuhl und EM Rente) Nebenwirkungen eines Arzneimittels. Aber glauben sie bitte nicht, dass das irgendjemanden interessiert. Weder die verordnenden Ärzte, noch die Hersteller nocht BfARM oder EMA. Niemand übernimmt dafür die Verantwortung. Im Gegenteil, ich kenne einige 100 weitere Geschädigte, sie bekommen teils nicht mal den Schwerbehindertenausweis. Klagen? Es ist unmöglich, dass ein Patient die Kausalität nachweisen kann. Oder anders, es wird einem unmöglich gemacht. Selbst wenn die Schädigungen bekannt sind. Und ich denke, das wird bei einem Impfstoff nicht einfacher sein.

@09:25 von Bender Rodriguez - Ihre (angebliche) Immunität...

...stützt sich bitte worauf?
Auf Wunschdenken oder wissenschaftlich (z.B. durch ausgiebige med. Untersuchungen) begründbaren Beweisen?

---

Nicht falsch verstehen, ich wünsche Ihnen beste Gesundheit aber einfach mal nur behaupten,
man hatte noch nie eine Grippe oder gar nie Probleme mit Coronaviren, empfinde ich eher zweifelhaft.
Denn es würde bedeuten, daß Sie in den letzten 50 Jahren, im Übringen Ihre Worte, noch nie eine Erkältungskrankheit durchlebt hätten.
Und das können doch nun wirklich nicht viele von sich behaupten.
-
Ein Impfstoff birgt immer Risiken, die man für sich selber abwägen muß und auch kann.
Wenn ich mir nun die Geschichten von geschädigten Coronapatienten, die das Virus überlebt haben, anhöre
und die teilweise unter starken Langzeitschäden leiden,
glaube ich (derzeit) mich impfen zu lassen.
-
Mit der Hoffnung, daß ich dann zumindestens so geschützt bin, wie bei der jährl. Grippeimpfung.

RE: Kokolores2017um 09:34; @Advocatus diaboli

***Contergan war eine Katastrophe - vor ca. 60 Jahren. Seither ist aber wirklich einiges geschehen in puncto Prüfsicherheit - und zwar in der ganzen EU. Es gibt ganze EU-Wälzer zur Durchführung von klinischen Studien. ... gleichzeitig aber die Pharmaindustrie und ihre Forschungsergebnisse allzeit verteufelt werden - am liebsten wird Contergan hervorgeholt.***

Ich zitiere aus Planet Wissen:

"Im Januar 2015 veröffentlichte die Europäische Arzneimittelbehörde (EMA) eine Liste von 52 Medikamenten, von denen sie abrät. Nach Überprüfung durch Wissenschaftler war die EMA zu dem Schluss gekommen, dass die Studien, die zur Zulassung vorgelegt wurden, schwere Mängel aufwiesen. Diese waren in den Jahren 2004 bis 2014 von der indischen Firma GVK Bio angefertigt worden. Das Unternehmen arbeitete im Auftrag vieler großer Pharmakonzerne weltweit. "

Weitere Beispiele:
- Diätmittel Phen-Fen
- Cholesterinsenker Lipobay
- Appetitzügler Menocil
- Schmerzmittel Vioxx
- Avandia gegen Diabetes

Gruß Hador

@ Kokolores2017

"Contergan war eine Katastrophe - vor ca. 60 Jahren. Seither ist aber wirklich einiges geschehen in puncto Prüfsicherheit" Am 07. August 2020 um 09:34 von Kokolores2017

*

An Ungeborenen, bzw. Schwangeren prüft man aber immer noch nicht. Das wäre ethisch absolut nicht vertretbar. Das wird nicht einmal in der 3. Welt gemacht.

In der Packungsbeilage steht immer etwas wie "unbekannt" oder "keine Hinweise auf". Meistens wird aber von jeglicher Medikamenteneinnahme abgeraten, die nicht direkt zu Lebensrettung (wegen Erkrankungen der Schwangeren) beitragen.

Es eilt, die bedingungslose Impfbereitschaft hält nicht ewig

Da es verschiedenen Impfstoffe geben wird, teilweise sind das neue Verfahren, wo keiner so richtig das Risiko genau abschätzen kann, sollten die Hersteller in die Pflicht genommen werden für Schadenersatzzahlungen in Millionenhöhe pro Fall. Gerade weil die Zeit drängt ist Wahrscheinlichkeit gross, dass das Endprodukt fehlerhaft ist. Das wird mir jeder Entwickler bestätigen können.
Für die Hersteller gibt es nur ein kurzes Hysteriefenster, was man nicht beliebig lange offen halten kann. Deshalb ist eile geboten um gross Kasse zu machen. Wichtig ist, dass es jedem selber überlassen ist, ob er sich impfen lässt oder nicht ohne benachteiligt zu werden. Es stellt sich mehr und mehr raus, dass das Virus für die meisten Menschen relativ harmlos ist und Risikogruppen oder ältere Menschen, die dem Lebensende nahe sind, stärker betroffen sind. Thats life.

- heißt das, sie haben bis heute keinen? - Das kann ja heiter werden!

@Nordbraut

Angenommen ein Impfstoff und ein Medikament als Behandlung bei Erkrankung sind gleichermaßen wirksam.

Würden Sie dann tatsächlich erst erkranken wollen, den Virus in sich "wüten lassen", ggf. und dann dagegen kämpfen, als sich vorher zu schützen? Da ist mir ein Impfstoff als Türsteher lieber, der den Virus gar nicht erst zur Entfaltung kommen lässt.

Natürlich immer unter der Annahme, dass es keine großen Nebenwirkungen gibt.

@10:11 von morgentau19

"Dies ist eine einzigartige Situation, in der wir als Unternehmen einfach nicht das Risiko eingehen können, wenn in ... vier Jahren der Impfstoff Nebenwirkungen zeigt", sagte Ruud Dobber, ein Topmanager von AstraZeneca."

Interessant, was Sie da ausfindig gemacht haben. Wenn die Hersteller schon nicht auf die Sicherheit vertrauen bzw. das Risiko als untragbar für´s Unternehmen darstellen klingt die Versicherung von Behörden (Bedenken unbegründet) für mich unglaubhaft.

Geht schnell und sicher?

Das wir jahrzehnte dauern und nicht immer wie bei vielen andern Zivilisation Krankheiten zum Erfolg führen.

So wie bei Krebs, Alkohol und Drogensucht, Adis oder Ebola.

Bei vielen dieser Krankheiten die durch unsere lebensweise verursacht werden gibts auch nach vielen jahren und Milliarden in der Forschung keine ganzen Heilungen sondern nur Linderung oder weniger Infektionen.

Es ist immer wieder

Es ist immer wieder erstaunlich, wie hier Beitragsfetzen verwendet werden und sich daraus ein komplettes Bild erstellt wird. Im Internet steht alles, was man sich nur wünschen kann und dann wird hier in den Kommentaren nur halbherzig recherchiert.

Irgendwas von nationalen Lösungen: Es gibt diverse Impfprojekte, die mit unterschiedlichen Ländern grenzüberschreitet, global erforscht werden. Es gibt sicherlich einige Länder, wie Russland, die das ganze für sich alleine beanspruchen, aber Deutschland forscht international mit diversen anderen Ländern gemeinsam.

Ob es Bedenken gibt? Natürlich gibt es Bedenken. Hier urteilen Leute, die sich 10 Augenschläge gedanken gemacht haben. Andere forschen und arbeiten an solchen Sitationen ihr lebenlang!

07:48 von Traumfahrer

in einer total verkommenen Welt, wo nur noch Egoismus, Eitelkeit, Hochmut, Wahnsinn und Reichtum von wenigen zählt.
.
Weltverbesserungsallüren ?
wir leben eben in so einer Welt die so ist
vielleicht sollten sie erst mal die Realität akzeptieren und dann beginnen sie zu "verbessern"
wobei wenn ich mir so die großen Weltverbesserungsideologien betrachte
von Kommunismus über Sozialismus bis Faschismus, ob das die Lösung ist ?
die brachten millionenfaches Elend über die Betreffenden und zwar jede! davon
selbst Religion waren nicht immer der Renner
und um konkreter zu werden, wir sollten Zitat: "gemeinsam das Virus angehen"
wie denn ?
die einen bezweifeln komplett dessen Existenz oder ignorieren es,
die einen machen Partys , die anderen trauen sich nicht aus dem Haus
bei möglichen Impfungen treffen wieder Impfgegner und Befürworter aufeinander
erklären sie mal bitte was sie unter "zusammen" verstehen und wie 8 Mrd anderer "zusammen" sehen

ohne jede Hürde und ohne Zeitverzug passieren?

von berelsbub @

Aber hoffenlich nicht ohne genau test zu Nebenwirkungen.

Kennen Sie die Folgen von Contergan und andern Medikamenten die ohne ausreichende Prüfung auf den Markt kamen?

@Sebastian15 und alle anderen Impfgegner!

Ja, die Impfstoff-Entwicklung kann sich gerne Zeit lassen...gerne 10 Jahre, so wie von vielen hier gefordert um einen ganz sicheren Impfstoff herzustellen! Träumen Sie alle bitte weiter!
Mal ehrlich und ganz deutlich: in 10 Jahren werden dann Millionen an COVID gestorben sein und die natürliche Durchseuchung eine Impfung überflüssig machen.
An alle die potentielle Nebenwirkungen und Spätfolgen anprangern: diese gibt es immer in der Medizin! Therapie ist eine Abwägung von Nutzen und Risiken!
Im Rahmen von COVID überwiegt der Nutzen einer schnellen Impfstoff-Entwicklung bei weitem dem der Risiken!!!
Natürlich wollen auch Pharma-Firmen damit Geld verdienen, dass kann doch aber kein Beweggrund sein, medizinische Forschung und Entwicklung zu verteufeln!

@ 10:01 von wolf 666

Die Berliner Demo mit 20.000 Teilnehmenden war organisiert und beantragt von eindeutig rechtsradikalen Gruppen - allen voran „Querdenken 0711“ - bis hin zu Parteien wie NPD und AfD. Die Organisatoren haben unter dem Motto "Das Ende der Pandemie. Freiheit" bewusst alles mögliche zugelassen: Reichsfahnenschwenker neben Regenbogen-Flagge, Jesus-Verehrer neben Rechtspopulisten, viele weitere Grüppchen und auch einige Impfgegner gab es.
Nun kann jede Gruppierung bei dem Versuch beobachtet werden, die ganze Demo für sich zu vereinnahmen. Das versuchen allen voran die Rechtsextremisten, Rechtspopulisten und eben die ideologischen Impfgegner.

@ Morgentau19

>>Da kann man natürlich immens viel Zeit sparen, indem man die vielen bürokratischen Hürden beschleunigt und die Zulassung nicht am Schreibtisch ausgebremst wird. Das wird natürlich jetzt ohne jede Hürde und ohne Zeitverzug passieren. Gut so<<

Was geschieht, wenn sie schwere Nebenwirkungen bekommen, weil die Tests von 10 Jahren drastisch verringert wurden?

„Ist das dann auch gut so?“

Klassischer Fall von „hinterher ist man immer schlauer“

Ich lasse mich impfen, sie haben bedenken, sie infizieren sich in zwei Jahren mit Covid19 und versterben und ich habe mit meiner Impfung Glück und keine nennenswerten Nebenwirkungen.
Würden Sie gerne tauschen?

Ich lasse mich impfen, sie haben bedenken. Sie infizieren sich nicht mit Covid19 und haben Glück gehabt und mein Impfstoff sorgt für nennenswerte Nebenwirkungen. Da würde ich dann lieber tauschen.

@09:17 von Autograf

Erbärmlich ist, dass unsere Schulen es nicht vermitteln konnten, was exponentielles Wachstum bedeutet ... Viele begreifen daher nicht, dass es biologische Prozesse gibt, die einfach alles umstürzen.

In einigen Schulen hat man sogar gelernt, was exponentielles Wachstum bedeutet, wenn der Exponent null oder kleiner ist, und dass es biologische Prozesse gibt, die sich so verhalten ... wie man schön am Abklingen der PCR-Positivraten seit April beobachten kann.

Zu Risiken und Nebenwirkung lesen Sie den Beipackzettel...

In der gegenwärtigen Krise habe ich den sehr deutlichen Eindruck, dass Regierung und Leitmedien vor allem die Folgen und Risiken von Corona beobachten und in grellen Farben an die Wand malen. Ich sehe keine entsprechende Aufmerksamkeit und Sorgfalt bei den Kollateralschäden des Lockdowns.
Hoffen wir, dass die Nebenwirkungen der Impfstoffe mit größerer Sorgfalt beobachtet werden. Wenn mal eben Beobachtungszeiträume von ca. 10 Jahren auf eines verkürzt werden, kann ich mir das aber offengestanden nicht vorstellen.
Wie sollen da Spätfolgen vermieden werden?

Die Schweinegrippe

ist, soviel ich weiß, damals auf einmal von alleine verschwunden, als es zwar schon einen
Impfstoff gab, den sich aber kaum jemand einspritzen lassen wollte.
Weiß jemand, warum die Schweinegrippe von alleine verschwand? Wäre so etwas auch bei Covid 19 möglich?

08:53 von Pharmaopfer

sie haben ein interessantes Thema angesprochen !

wenn sie an einer absolut lebensgefährlichen Krankheit leiden
und ein Arzt sagt ohne Medikament 8 Wochen mit Medikament 50 : 50
selbst wenn er sagt 1 % Chance
nicht jeder würde das Medikament ablehnen ....

11:02 von werner1955

Kennen Sie die Folgen von Contergan
.
wobei das ja ein "Sonderfall" ist
spielte sich in meiner frühesten Jugend ab und ich erinnere mich nur an die Äußerungen meiner Großmutter
die damals eben - dem Zeitgeist entsprechend - etwas derber formuliert war
selber schuld, wenn man schwanger ist, hat man eben mit Einschränkungen zu rechnen
Wobei eigentlich ne Binsenweisheit, oder raucht und trinkt man in der Situation ?
Was ich damit sagen will, ein gewisses Risiko einzugehen
wenn es sich um ne lebensbedrohliche Krankheit geht
ist eine Sache
aber "schöner Wohnen" da ein Risiko einzugehen was ganz anderes !

Schlechte Überwachung von Impfschäden und Nebenwirkungen

Vorab: Ich bin kein Impfgegener, im Gegenteil.
Ich lasse mich jedes Jahr gegen die Grippe impfen, bin gegen FSME geimpft und zahle sogar meine Hepatistis-Impfung alle 8-10 Jahre selbst.

Ich hatte letztes Jahr eine MMR Auffrischungsimpfung auf Empfehlung meiner Ärztin.
Leider hatte ich wenige Tage nach der Impfung massive Probleme mit den Gelenken in den Fingern. So schlimm das ich die kaum noch bewegen konnte.
Natürlich war ich deshalb wieder bei meiner Ärztin.
Ich wurde einfach abgebügelt - "altersbedingt" (mit 42).
Dabei besteht sogar die Pflicht sowas an das Paul-Ehrlich-Institut zu melden.
Aber das macht Arbeit und bringt kein Geld.
Die Probleme haben sich letztlich nach mehreren(!) Monaten gegeben.

Ich halte Impfungen nach wie vor für sinnvoll, werde aber insbesondere bei neuen Impfungen doch lieber erst Langzeiterfahrungen abwarten.
Sollte die Corona-Impfung mRNA basiert sein werde ich lieber erstmal darauf verzichten.

@Nordbraut um 07:48

>>Mir persönlich wäre ein hilfreiches Medikament, dass bei einer schweren Erkrankung hilft, lieber. Über die Forschung an Gegenmitteln liest man deutlich weniger. Weiß jemand, warum das so ist?<<

Geforscht wird an vielen Stellen, bis jetzt scheint es aber noch keine belastbaren Ergebnisse zu geben.

>>Ich weiß noch nicht, ob ich mich gegen Corona impfen lassen würde. Kommt auf die Nebenwirkungen an. Aber ein Gegenmittel würde ich natürlich liebend gerne nehmen, wenn ich es brauche.<<

Gegenmittel haben auch Nebenwirkungen. Deshalb ist es ja so schwer rauszufinden, was hilft ohne große Nebenwirkungen zu haben. Ich persönlich würde eine Impfung bervorzugen, wenn dadurch eine Erkrankung verhindert wird, statt erst die ausgebrochen Erkrankung zu bekämpfen.

um 10:13 von

um 10:13 von Nordbraut:
"
Aber ein Medikament, dass Linderung mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit verschaffen kann, wäre mir immer noch lieber, als ein Impfstoff, bei dem ich nur auf eine gewisse Sicherheit hoffen kann und an meinen Glauben appellieren muss.
"

Sicherlich wird auch daran geforscht.Wie war das mit Remdesivir ? (Entwickelt & zugelassen gegen Ebola) WENN es anschlägt,lindert es die schwersten Symptome & verringert den Bedarf eines Intensivbettes um 1-3 Tage.

Das Problem bei solchen Medikamenten:
-wirkt es ?
-Nebenwirkungen mit anderen Medikamenten
-Komplikationen mit anderen Behandlungsmethoden gegen Corona
-eigene Nebenwirkungen,die behandelt werden müssen

Da ist vorbereitendes Training des Körpers deutlich einfacher - die Frage ist da wie ich den Körper trainiere,sodass dieser auch für den Kampf gerüstet ist,wenn das Virus etwas mutiert ist & greift bereits ohne notwendige direkte Diagnose auf Corona - Problem "symptomlose Spreader" so auch erfasst

11:02 von Super-Brain

Natürlich wollen auch Pharma-Firmen damit Geld verdienen,
.
erstaunlicherweise in unserer aktuellen Gesellschaft was verwerfliches !
wo das Auszahlen von Sozialhilfe was selbstverständliches ist
beim Betrügen locker darüber hinweggesehen wird
umso mehr aber bei Leuten die mit ihren Steuern das selbe finanzieren
Null Toleranz gilt wenn da Unregelmässigkeiten vorkommen

08:34 von Putin-Bewunderer

>>Der Impfstoff muss sehr schnell und unbürokratisch entwickelt werden und dann muss in Deutschland die Impf-Pflicht kommen. Ohne wenn und aber.<<

Ganz genau!

Langjährige Tests?

Wozu, kosten zu viel Geld.

Beipackzettel?

Braucht man nicht mehr - schont die Umwelt.

Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen sie sie keinen Arzt oder Apotheker - sie wissen es nicht.

Auf jeder Packung steht: Wenn sie dieses Medikament nutzen, geschieht das auf eigene Verantwortung!

Schöne neue Welt.

@11:02 von Super-Brain

"Ja, die Impfstoff-Entwicklung kann sich gerne Zeit lassen...gerne 10 Jahre, so wie von vielen hier gefordert um einen ganz sicheren Impfstoff herzustellen! Träumen Sie alle bitte weiter!"

Das hat Niemand gefordert. Man will lediglich genau einschätzen können, wie sich die Verkürzung der Entwicklung auf die Sicherheit eines Impfstoffs auswirkt.

"Im Rahmen von COVID überwiegt der Nutzen einer schnellen Impfstoff-Entwicklung bei weitem dem der Risiken!!!"
Ihre 3 Ausrufezeichen machen diese Spekulation auch nicht fundierter. Es gibt überhaupt derzeit überhaupt keine Basis um das Risiko eines konkreten Impfstoffs zu beurteilen.

@Sebastian

als absolut sicher ist nur das wir sterben. Ein Medikament wird niemals als abdolut sicher verkauft. Es wird auf Nebenwirkungen hingewiesen sogar sehr detailliert. Es obliegt ihnen ob sie ein Medikament einnehmen oder nicht . Impfungen haben nachweislich Millionen von Menschen vor Erkrankung oder Tod bewahrt. Das Risiko von Nebenwirkungen ist nachweislich niedrig.
Was den Zwang zur Masernimpfung betrifft sehe ich es als höchst Notwendig an da die Weigerung andere gefährdet und ihre Kinder ihre (der Eltern) Entscheidung nicht beeinflussen kann.
Bei Covid ist meines Wissens kein Zwang zur Impfung angedacht. Also ihre Wahl sich impfen zu lassen.

Medikamente?

Nun, im Detail über solche Medikamente großflächig zu berichten -Dexametason z.B., das bereits großflächig in einer Studie der Oxford University getestet worden ist, und die Sterblichkeit von Covid 19 bei Schwersterkrankten um bis zu 30% senkt- hieße, das Narrativ der allgegenwärtigen Todesgefahr zu durchbrechen, dem auch die TS so gerne und -man verzeihe den Ausdruck- geradezu lustvoll frönt.

Gott sei Dank gibt es aber auch in diesen Zeiten noch unangreifbare Experten, die sich nicht von der Versuchung der Heraufbeschwörung von Doomsday-Szenarien mitreißen lassen: https://www.phoenix.de/sendungen/ereignisse/corona-nachgehakt/welche-for...

@techie 10:54

Ja, ich würde das Medikament vorziehen. Weil ich es erstens für sehr unwahrscheinlich halte, dass ich es benötige und ich zweitens meine Gesundheit nur ungern ohne Not aufs Spiel setze. Sie sagen ja selbst, vorausgesetzt die Nebenwirkungen sind nicht schlimm. Was aber, wenn diese einfach noch nicht bekannt sind?

Impfstoff

was nützt der beste Impfstoff wenn - wie jetzt bereits nachgewiesen - die Antikörper nur bis zu 90 Tage im Körper nachweisbar sind ??

Na dann scheinen ja die

Na dann scheinen ja die Zertifizierungsverfahren, die sonst eingehalten werden müssen ineffizient und unnötig zu sein, wenn man das jetzt "ohne Gefahr" alles überspringen kann.

Übrigens, selbst eine Reinigungsvalidierung für eine neue Produktionsanlage eines bekannten (!) Impfstoffs dauert in der Regel 2 Jahre! Weil auch die reporduzierbare saubere Synthese des Stoffes gewährleistet werden muss, da hier sonst große Gefahren bestehen. Kann man nun anscheinend auch einfach mal so abkürzen oder weglassen...

Impfpflicht?

Als Risikopatient lehne ich eine Impfpflicht kategorisch ab.
Erst einmal muß es über Nebenwirkungen genau Ergebnisse geben, un die sind nicht von heute auf morgen zu erwarten.
Also bleibt mir mit nicht getestetem Impfstoff
Vom Leib.

10:56 von Olivia59

<< @10:11 von morgentau19
"Dies ist eine einzigartige Situation, in der wir als Unternehmen einfach nicht das Risiko eingehen können, wenn in ... vier Jahren der Impfstoff Nebenwirkungen zeigt", sagte Ruud Dobber, ein Topmanager von @10:11 von morgentau19
"Dies ist eine einzigartige Situation, in der wir als Unternehmen einfach nicht das Risiko eingehen können, wenn in ... vier Jahren der Impfstoff Nebenwirkungen zeigt", sagte Ruud Dobber, ein Topmanager von AstraZeneca."

Interessant, was Sie da ausfindig gemacht haben. Wenn die Hersteller schon nicht auf die Sicherheit vertrauen bzw. das Risiko als untragbar für´s Unternehmen darstellen klingt die Versicherung von Behörden (Bedenken unbegründet) für mich unglaubhaft.."
,.,.,

morgentau19 hat keinen Link für sein Zitat gebracht, hat nichts über die erwähnten Namen erläutert bezüglich Seriosität etc.

Hier werden täglich Zitate erfunden oder aus dem Zusammenhang gerissen.

Seriöse User belegen sie, damit man selber recherchieren kann.

@ Dieter S.

"Weiß jemand, warum die Schweinegrippe von alleine verschwand?" Am 07. August 2020 um 11:16 von Dieter S.

*

Schweinegrippe ist nicht verschwunden.
Anfang des Jahres lag ein Kleinkind aus meiner Familie damit im Krankenhaus.

Das große Geschäft!

Alle sind in den Startlöchern um das große Geschäft zu machen. Börsianer, die als erstes die richtigen Aktien haben. Die Hersteller und die Zulieferer bei Milliarden von Impfdosen. Ärzte, die Spritzenhersteller (wer von denen ist an der Börse), Apotheker und der Medikamentenhandel. Nicht zu vergessen, der Nobelpreis ist auch noch zu vergeben.

Na, dann ein gutes Geschäft. Ach ja, den Nichtinfizierten wird es auch helfen.

auf zur nächsten katastrophe

corona ist wie der name schon sagte ein grippevirus der sich schnell verändert und anpasst. wir haben diesen corona virus alle in uns aber er ist für ältere und risikogrouppen eben ein todesengel was auch normal ist.
alt und risiko sagt eben schon alles.

und jetzt geht die dummheuit nich schneller einfach einen impstoff mit gewalt auf dem markt zu bringen um milliraden von menschen auf unnatürlicher weise etwas in den körper zu spritzen ohne das der langzeit effekt jemals untersucht und abgewartet wird.

nächste potentielle viren in menschen die uns zu monstern umwandeln. der mensch hat nichts kapiert das wir nur einen begrenzten zeitraum existieren und danach gehen müsse. will niemand aber alle müssen. lasst endlich den natürlichen weg gehen der uns millionene von jahren geholfen hat zu existieren. ich sage nein zur impfung und gegen grippeviren hat der impfstoff niemanden gerettet oder imun gemacht. unsere politiker sind dr frankenstein geworden.

Ich habe

für den Fall, dass ich an Covid erkranken sollte eine PF. Darin schließe ich jede Gabe von Fluorchinolonen, Chloroquin, Hydroxychloroquin aus, auch für den Fall, dass ich dann sterben werde. Kei Mensch, der nicht selbst betroffen ist, kann sich den Alptraum vorstellen, den diese Nebenwirkungen verursacht haben. Es gibt ein Selbsthilfeforum, lesen sie sich die Berichte der Betroffenen durch. Man wird von heute auf morgen aus dem Leben gerissen, bekommt Suizidgedanken aus dem Nichts, alle Kollagenhaltigen Gewebe werden nicht mehr versorgt. Muskeln und Sehnen werden starr und unbeweglich, die Psyche spielt ebenfalls verrückt. Das ist eine Horrorshow. Hätte ich nicht Familie, ich würde lieber sterben...

Mit einem Corona-Impfstoff...

...ist viel Geld zu verdienen. Das macht den Unterschied.
Bei ARD und ZDF konnte man in den letzten Jahren immer wieder mal Berichte darüber sehen, dass die Pharma-Industrie manche Forschung stilllegt, manche Produktion einstellt, weil kein Geld damit zu machen war. Dass sich jetzt ungeahnte Kapazitäten auftun, bestätigt doch, wie sehr diese Reportagen den Nagel auf den Kopf getroffen haben. Es ist eben doch eine Frage des Geldes. Das möchte nur nicht jeder hören.

@Die Schweinegrippe 11:16 von Dieter S.

"Weiß jemand, warum die Schweinegrippe von alleine verschwand?
Wäre so etwas auch bei Covid 19 möglich?"

Sie ist nicht verschwunden, sondern mutiert nur,
wie auch wahrscheinlich der neue SarsCov2.
Übrigens in China wohl schon erstmals aufgefallen, die neue Variante.
https://is.gd/cxBN65

„Geht schnell und sicher?“

Na klar geht das. Aber nur, wenn im Interesse der Allgemeinheit eine vernünftige, d.h. rein faktenbasierte - und somit „interessenunabhängige“ - Abwägung zwischen „maximal schnell“ und „maximal sicher“ politisch „möglich“ ist.

@der kleine Bürger 11:33

Je länger ich drüber nachdenke, umso mehr kann ich Ihrer Argumentation folgen. Ich verstehe jetzt besser, warum dieser Impfstoff so erstrebenswert ist. Vermutlich würde ich mich auch ohne Impfpflicht impfen lassen. Aber mit großen Bauchschmerzen. Auch ich musste einmal sehr unangenehme Nebenwirkungen bei einer Dame-Impfungen ertragen. Als ich wochenlang heftigste Kopfschmerzen hatte (Migräne ist dagegen Kindergeburtstag), habe ich mir eigentlich geschworen, mich nie mehr impfen zu lassen gegen irgendwas. Aber man soll halt niemals nie sagen.

@Tada, 07:50h

"Ich schätze dass Jair Messias Bolsonaro da sehr hilfreich sein wird.

(Solche Mengen an Probanden findet man immer nur in den Slums der 3. Welt. Seit Jahrzehnten.)"

In der Tat, Brasilien ist derzeit beim Test von zwei verschiedenen Impfstoffen (Oxford und Wuhan) beteiligt. Unter anderem auch deswegen, weil das Institut Butantan in Sao Paulo seit Jahrzehnten führend bei der Virenforschung ist.

Für die letzte Testphase wurden vergangenen Monat Freiwillige für zwei Testgruppen á 10.000 Personen gesucht. Es haben sich über eine halbe Million gemeldet und so hat man z.B. für die eine Testgruppe bevorzugt medizinisches Personal als Probanden ausgesucht. Ihre Vermutung mit den Slums war daher nicht zutreffend.

@andererseits 11.03

Jetzt haben Sie doch bisher in diesem Thread durchaus differenzierte Beiträge geschrieben, was die Spannung zwischen Sicherheit und schneller Entwicklung eines Impfstoffs angeht. Und sofort fallen Sie wieder in Ihre altbekannten Muster.
Querdenken 0711 als rechtsradikal zu bezeichnen ist falsch und unverschämt. Das sind ganz normale Bürger, viele durch den Lockdown existentiell betroffene Selbständige, Gastronomen, Ladenbesitzer. Und wenn Sie Impfgegner suchen, dann sehen Sie sich doch bei Ihrer Lieblingspartei und deren Umfeld um. Die Hochburgen in Baden-Württ. sind Freiburg, Tübingen, Heidelberg. Das hat sich schon bei der Diskussion um Masernimpfungen gezeigt.

Man stelle sich mal vor

die Medien würden das Risiko mehr in den Vordergrund stellen und die Bevölkerung dazu animieren, dem Impfstoff kritisch gegenüber zu stehen.
Es wäre eine Katastrophe und somit nicht gewollt.

@12:00 von Sausevind

"morgentau19 hat keinen Link für sein Zitat gebracht, hat nichts über die erwähnten Namen erläutert bezüglich Seriosität etc.
Hier werden täglich Zitate erfunden oder aus dem Zusammenhang gerissen.
Seriöse User belegen sie, damit man selber recherchieren kann."

Kann man auch alles selber nachgoogeln bevor man User als unseriös diskreditiert.
Aber das haben sie sicher längst getan weswegen auch der User statt der Fakt das Ziel war.
Quelle: Manager Magazin
Artikel: Johnson & Johnson hofft auf große Corona-Impfstudie noch im September
"So berichtete Reuters am Donnerstag, der Pharmakonzern AstraZeneca habe sich in den meisten Ländern, die bereits Impfstoffrationen bei ihm bestellt hätten, von möglichen Schadenersatzansprüchen befreien lassen. "Das ist eine einzigartige Situation, in der wir als Unternehmen einfach nicht das Risiko übernehmen können, wenn der Impfstoff in vier Jahren Nebenwirkungen zeigt", sagte Ruud Dobber, Executive Vice President von AstraZenecas Biopharmasparte"

10:00 von Nordbraut

Sie haben völlig recht. Das erste mal hatten wir die e-Funktion in Physik. Da wurde experimentell die Abnahme einer Bierschaumkrone mit der Zeit gemessen und aufgetragen. Trinken durften wir das Bier allerdings nicht (schätze Neunte Klasse). Das ist mir noch sehr gut in Erinnerung! Ach und: das Bier war natürlich kein Kölsch!!

@ Tinkotis

"Es ist eben doch eine Frage des Geldes. Das möchte nur nicht jeder hören." Am 07. August 2020 um 12:10 von Tinkotis

*

Es ist zwar auch aber nicht nur eine Frage des Geldes, denn die Bestimmungen für eine Zulassung kann man nicht kaufen.

Wie wollen Sie sonst jahrelange Beobachtungen machen, um Langzeitwirkung zu verifizieren und Langzeitfolgen auszuschließen? Jedem Probanden einen Schein zusätzlich in die Hand drücken, damit er in 15 Minuten 10 Jahre älter wird?

Wenn das rauskommt, nachdem Hunderttausende oder Millionen geimpft wurden und keinen Schutz, aber Schäden bekommen haben, dann können sich die Verantwortlichen einen anderen Planeten suchen.

@ alterschwede01

"was nützt der beste Impfstoff wenn - wie jetzt bereits nachgewiesen - die Antikörper nur bis zu 90 Tage im Körper nachweisbar sind ??" Am 07. August 2020 um 11:53 von alterschwede01

*

Das hat noch nichts zu bedeuten.

Es gibt Impfungen, die man 2-3 Mal wiederholen muss, um dauerhaften Schutz aufzubauen.

Manche Impfung muss man immer wieder auffrischen.

Und wenn man nicht schwanger werden möchte, dann muss man die Pille täglich schlucken. ;-)

Für Risikogruppen ist Impfen alle 90 Tage zumutbar.
Das ist 4x im Jahr. Andere spenden so oft Blut.

um 12:15 von

um 12:15 von Nordbraut:
"Vermutlich würde ich mich auch ohne Impfpflicht impfen lassen. Aber mit großen Bauchschmerzen. Auch ich musste einmal sehr unangenehme Nebenwirkungen bei einer Dame-Impfungen ertragen.
"

Auch ich kenne Nebenwirkungen von Impfungen. Würde mich aber auch - im Rahmen der Risiko-Abwägung - impfen lassen.
Selbstverständlich sollte man nach solch einer Impfung auf seinen Körper hören und im Falle eines Falles ärztliche Hilfe aufsuchen.
Allerdings lehne ich eine Impfpflicht ab.
"zwangsverordneter Eingriff in den Körper" - das muss schon jeder selbst entscheiden.

Ich sag mal so:
"lieber einen schwachen Angriff auf meinen Körper (Training,welches im Zweifel recht hart ausfallen kann) ,während dieser gesund ist & damit umgehen kann,statt einen schweren Angriff,auf den mein Körper unvorbereitet ist & potentiell -selbst bei Hilfe- die weiße Fahne hisst" - zumal man so auch kein symptomloser Spreader werden kann & andere unbewusst gefährdet.
(Personen mit Immunschwäche)

12:00 @Sausevind ... AstraZeneca ..

Man kann das ganz leicht nachprüfen, was ich häufig tue.

Reuters wurde genannt, ebenso Ruud Dobber.

In Englisch
"https://kurzelinks.de/7d66"

》AstraZeneca to be exempt from coronavirus vaccine liability claims in most countries ...《

Vielleicht sollte das Unternehmen mit weniger als 25 Entwicklern / Ländern zusammenarbeiten.
Aber das Geld ...

Gruß
Leipzigerin59

@FalkoBahia

"so hat man z.B. für die eine Testgruppe bevorzugt medizinisches Personal als Probanden ausgesucht" Am 07. August 2020 um 12:30 von FalkoBahia

*

Und das Personal wohnt nicht in Armenvierteln? Alle kommen aus dem Mittelstand und sind gut versichert?

Impfpflicht

Man braucht auf jeden Fall die Impfpflicht gegen Corona, u.U. regelmäßig alle 3 Monate, mit einem gut sichtbar angebrachten Batch / Impfnachweis für das jeweils laufende Quartal.

@Olivia59

Sie wollen doch wohl nicht ernsthaft behaupten wollen, dass irgendwelche unerfahrenen Klein-Firmen eine lustige Impf-Mixtur zusammenrühren und dann ohne Genehmigung in Deutschland an Menschen ausprobieren?!
Ein renommiertes Paul-Ehrlich-Institut, das selbst keine pekuniären Interessen hat, wird mit Sicherheit keine Impfstoffe freigeben, die in ihrem Anwendungsprofil risikant sind.
Und auch in Ihrer 2. Behauptung liegen Sie falsch: Ein Blick in die Medizingeschichte würde helfen, um zu erkennen, dass es Vakzine sogar noch vor Behring und Ko. gab! Wir blicken also auf über 200 Jahren Impferfahrung zurück! So viel zum Thema "keine Basis"!!! Sie können aber gerne für sich selbst alle Innovationen in der Medizin aufgrund mangelnder Erfahrung als zu riskant ablehnen!

@ alter Schwede

Antikörper sind nicht alles, wenn der Titer sinkt macht es wenig, wenn das Imunsystem aber übr T-Gedächtniszellen verfügt. Dann werden bei Bedarf vom Immunsystem ratz fatz AKs gebildet.
Und das (T-Zellen "Programmierung) kann durch einen raffinierten Impfstoff ausgelöst werden, besser & gezielter als durch eine Infektion.

Risiken und Sicherheit

>>"Was die Beschleunigung betrifft, so kann ich versichern, dass sie nicht auf Kosten der Sorgfalt geht," sagt Behördenchef Cichutek dem NDR.<<
------
Unternehmen möchten/können die Risiken nicht übernehmen. Einnehmen geht, damit die Kosten wieder eingespielt werden, Gewinn darf übrig bleiben.
Das Problem und das Risiko übernimmt, nur so kann ich es verstehen, der Herr Cichutek. Er versichert es. Bitte merken.

der Wissenschaft vertrauen?

Phistomefel Smeik @

Welcher denn?
Ich habe in den letzten 50 jahren das vertrauen in "Die Wissenschaft"
verloren, wiel immer mehrund öfter nur noch Geld hinter den Wisschaftlern steht.

Wer selber mit Contergan oder Impfschäden
zu tun hat, weiß warum.

Die Tücken der Empirie - Interaktionen Höherer Ordnung

Allein aufgrund mathematischer und wissenschaftsphilosophischer Betrachtungen ist klar gezeigt worden, dass es immer viel einfacher ist,zu zeigen, dass etwas existiert, als zu zeigen, dass etwas nicht existiert.

Bezogen auf pharmakologische Fragestellungen ist es gar nicht möglich, sämtliche möglichen Kombinationen empirisch auszuprobieren, dazu ist die genetische Vielfalt und diejenige der Umweltbedingungen(Wechselwirkungen mit Nahrungsmitteln oder mit anderen Medikamenten)usw. einfach nahezu unerschöpflich.Als Stichwort seien "Interaktionen Höherer Ordnung"genannt, z.B. Int. Zweiter Ordnung:

Faktor A interagiert mit Faktor B zu Interaktion C,Faktor D mit Faktor E zu Interaktion F.Interaktion C mit Interaktion F wechselwirkt zu Interaktion Zweiter Ordnung G.In der physiologischen Realität sind Interaktionen um z.B. ca.Ordnung 1000 der Regelfall.

In der Praxis können Nutzen und Risiko immer nur abgeschätzt werden. Und Nicht-Handeln ist oft ebenso Risiko.

@13:46 von Super-Brain

„Sie wollen doch wohl nicht ernsthaft behaupten wollen, dass irgendwelche unerfahrenen Klein-Firmen eine lustige Impf-Mixtur zusammenrühren…“

Unglaublich was Sie sich aus den Fingern saugen und mir in den Mund legen. Mein Text lautete wie folgt. Kann sich jeder selbst ein Bild machen:
>>Man will lediglich genau einschätzen können, wie sich die Verkürzung der Entwicklung auf die Sicherheit eines Impfstoffs auswirkt.<<

„Wir blicken also auf über 200 Jahren Impferfahrung zurück! So viel zum Thema "keine Basis"!!!„
Wie ich sagte fehlt es derzeit an einem Impfstoff. Nur dieser kann die Basis für eine seriöse Risikobeurteilung sein.
200 Jahre Erfahrung mit entsprechenden Nebenwirkungen sind kein Kriterium für eine spezifische Risikobewertung und Zulassung. Erst recht wenn neue Verfahren angewendet und die Prozesse verkürzt werden. Risiken wegzureden ist wissenschaftsfeindlicher als diese ernsthaft in Betracht zu nehmen.

14:00 von werner1955

Ich habe in den letzten 50 jahren das vertrauen in "Die Wissenschaft"
verloren, wiel immer mehrund öfter nur noch Geld hinter den Wisschaftlern steht.
.
wo nicht ?
der Typus Albert Schweizer existiert wohl auch nur im Märchen
selbst dieser Nazarener wurde ans Kreuz genagelt
und auch Wissenschaftler wollen was zum Essen haben ne schicke Wohnung
gelegentlich auch und vorallem Wertschätzung vom Umfeld

12:47 von Eu-Schreck

«Das erste mal hatten wir die e-Funktion in Physik. Da wurde experimentell die Abnahme einer Bierschaumkrone mit der Zeit gemessen und aufgetragen …
Ach und: das Bier war natürlich kein Kölsch!!»

Ganz logisch war das Bier kein Kölsch. Bei Kölsch braucht man keine e-Funktion, um den zeitlichen Verlauf der Abnahme der Bierschaumkrone zu bestimmen.

Einmal um die eigene Achse drehen … und der Schaum ist weg.
Ein großer Schluck … und das Bier ist verschwunden.

Es ist wieder mal voellig egal,

wie schnell und genau in Deutschland getestet wird. Ich denke, dass es im Ausland schneller gehen wird, ausser unsere Konzerne finden mal wieder einen Weg deutsche Vorschriften im Ausland zu umgehen. Time is MONEY!
Im Ausland werden vermutlich Impfungen in sehr grosser Zahl durchgefuehrt werden, bevor man in Deutschland nur annaehernd soweit sein wird. Also werden gut getestete Impfstoffe auch in Deutschland zur Verfuegung stehen. Vielleicht aus Russland oder China oder vielleicht aus den USA .....

12:47 von Olivia59

<< @12:00 von Sausevind
"morgentau19 hat keinen Link für sein Zitat gebracht, hat nichts über die erwähnten Namen erläutert bezüglich Seriosität etc.
Hier werden täglich Zitate erfunden oder aus dem Zusammenhang gerissen.
Seriöse User belegen sie, damit man selber recherchieren kann."

Kann man auch alles selber nachgoogeln bevor man User als unseriös diskreditiert.
Aber das haben sie sicher längst getan weswegen auch der User statt der Fakt das Ziel war. <<

,.,.,

Ich freue mich absolut über jeden User, der seriös ist.
Und bin über jeden verzweifelt, der es nicht so genau nimmt.

In dem Fall habe ich nach dem Link des deutschen Textes gesucht und nicht gefunden.

Mehr Zeit hatte ich nicht. Und war in dem Fall nicht bereit, mehr davon zu investieren.

Aber vielen Dank, dass Sie das nachgereicht haben.

um 14:00 von werner1955

Der Conterganskandal ereignete sich in den frühen 60er Jahren. Die Aussage: "Ich habe in den letzten 50 jahren das vertrauen in 'Die Wissenschaft' verloren" kann damit also nicht begründet werden.

Impfung...

Erstaunlich ist dabei jedoch auch, dass es seitens der Politik offenbar gar keinen Zweifel daran gibt, dass es in nächster Zeit überhaupt einen Impfstoff geben wird. Zur Erinnerung: Gegen kein Coronavirus gibt es bislang einen bei Menschen wirksamen Impfstoff. Unklar ist zudem, ob die Antikörper, die für die Immunisierung verantwortlich sind, überhaupt einen längerfristigen Schutz vor dem Virus bieten. Empirisch ist dies nämlich nicht der Fall. Erst in dieser Woche tauchte die Meldung auf, dass die ersten deutschen Covid-19-Erkrankten, die Mitarbeiter des bayerischen Webasto-Konzerns, heute über keine immunisierenden Antikörper mehr verfügen. Dies ist kein Einzelfall. Studien ergaben, dass 83,3 % der Covid-19-Erkrankten nach drei Monaten über keinen immunisierenden Schutz durch Antikörper mehr verfügen und es gibt keinen vernünftigen Grund anzunehmen, dass sich durch eine Impfung gebildete Antikörper hier anders verhalten......Quelle Nachdenkseiten

Impfung...

Im wahrscheinlichen Fall bietet eine wirksame Impfung demnach auch nur für rund acht Wochen Schutz gegen das Virus. Sollen wir uns also nach den Vorstellungen der Politik künftig alle acht Wochen impfen lassen? Eine verstörende Vorstellung. Eine Vorstellung, die zudem ignoriert, dass Viren – allen voran Coronaviren – dazu neigen, mit der Zeit zu mutieren. Nun kann es sein, dass ein entwickelter Impfstoff tatsächlich gegen kommende Mutationen ebenfalls wirksam ist; das wäre jedoch ein außergewöhnlicher Glücksfall, da Mutationen ja meist auch eine Reaktion gegen Bedrohungen sind und ein Impfstoff stellt aus Sicht des Virus eine solche Bedrohung dar. Es ist somit unklar, ob ein Impfstoff, wenn er denn auf den Markt kommt, überhaupt gegen die zu diesem Zeitpunkt aktuelle Mutation wirksam ist und ob das Virus nicht seinerseits durch Mutation auf den Impfstoff reagiert.
Es ist also eine vollkommen offene Frage, ob es überhaupt einen wirksamen Impfstoff geben wird....

Zweischneidig

Einerseits völlig nachvollziehbar, dass Alles daran gesetzt wird möglichst schnell zu einem Impfstoff zu kommen. Andererseits birgt es sicher gewisse Risiken, wenn Zulassungsschritte verkürzt werden und damit meine ich nicht bürokratische Hürden entschärft. Und dass erwartungsgemäß der Sieger des Rennens massig Geld verdient, das muss nicht schlecht sein. Schließlich kostet die Forschung und Entwicklung auch massig Geld

Impfung...

Darunter finden sich das britische Gemeinschaftsprojekt der Universität Oxford und des Pharmamultis AstraZeneca, das US-Projekt des Biotech-Unternehmens Moderna und das Projekt des Mainzer Biotech-Unternehmens BioNTech- ersterer Impfstoff setzt auf einen Adenovirus von Schimpansen, die beiden letzteren auf die mRNA-, also Boten-RNA-Technik, um einen genetischen “Bauplan” in die menschlichen Zellen zu transportieren, die dann die Antikörper selbst produzieren sollen. Diese Techniken sind – wie im Video ausgeführt – nicht nur potentiell problematisch, sondern auch gänzliches Neuland. Noch nie hat ein derartiger Impfstoff die klinischen Tests bestanden und nun soll diese Technik der “nächsten Generation” in einem gigantischen Freilandexperiment an Milliarden Menschen getestet werden? Im Schnellverfahren, ohne die ansonsten bindenden zeitlichen Prüfungskriterien, mit denen sich auch Spätfolgen dokumentieren lassen? Man muss wahrlich kein Impfkritiker sein, hier ist Diskussionsbedarf

15:24 von Sisyphos3

«Ich habe in den letzten 50 jahren das vertrauen in "Die Wissenschaft"
verloren, wiel immer mehr und öfter nur noch Geld hinter den Wisschaftlern steht.»

«wo nicht ?
der Typus Albert Schweizer existiert wohl auch nur im Märchen …
und auch Wissenschaftler wollen was zum Essen haben ne schicke Wohnung»

In früheren Zeiten waren (sehr) viele Wissenschaftler.
Die durch Geburt Geld wie Heu ohne Dukatenesel hatten.

Alexander von Humboldt (einer der bedeutendsten "Universalgelehrten" aller Zeiten) entstammte einer begüterten Familie. Eine Frau aus nicht weniger reicher Familie geheiratet. Eigentümer von Schloss Tegel & des Berliner Stadthauses. Musste er sich um Finanzielles während seiner Forschungsreisen keine Gedanken machen.

Albert Schweitzer war eine reale Person aus ohne Märchen.

«… selbst dieser Nazarener wurde ans Kreuz genagelt»

"Dieser Nazarener" war kein Wissenschaftler.
Und er war nicht gegen Ans-Kreuz-Genagelt-Werden geimpft.
Das hat ihn das Leben gekostet.

Haften tut der Steuerzahler!

Im Unterschied zu Medikamenten muss der Hersteller von Impfstoffen nicht für Schäden haften.

Impfung...

Interessant – und für viele sicher überraschend – ist an der WHO-Liste jedoch auch, dass sich auch drei traditionelle Virendesigns mit inaktivierten Sars-CoV-2-Viren unter den fünf Kandidaten befinden, die bereits in der dritten klinischen Erprobungsphase sind. Hierbei handelt es sich um die drei chinesischen Forschungsprojekte von Sinovac und Sinopharm, letzteres in zwei Varianten in Zusammenarbeit mit den staatlichen biotechnischen Instituten in Peking und Wuhan.Auch die Standardimpfungen gegen Hepatitis A, Tetanus, Polio oder FSME setzen inaktivierte Lebendviren ein, um die Immunabwehr auf die entsprechenden Viren zu trainieren. Hier ist es vor allem die Frage, ob dieses Impfstoffdesign bei Sars-CoV2-Viren erfolgreich sein kann. Zumindest die ersten beiden klinischen Testphasen scheinen dies jedoch zu bejahen. Seltsamerweise spielen diese drei chinesischen Forschungsprojekte, die sich auf traditionelle Methoden gründen, weder in der Berichterstattung noch in der politischen Debatte

Impfung...

eine nennenswerte Rolle. Hier klingt es eher so, als seien die unerprobten Technologien der nächsten Generation alternativlos und die bloße Idee, dass der Impfstoff aus China kommen könnte, wird noch nicht einmal erwogen. Stattdessen zofft man sich öffentlich über die Frage, wie die Impfstoffkandidaten der deutschen Projekte, die zum Teil noch in der frühen Erprobungsphase sind und unter normalen Bedingungen mit großer Wahrscheinlichkeit gar nicht bis zur Marktreife kommen, verteilt werden sollen. Wenn es wirklich um die Gesundheit und nicht um finanzielle und geostrategische Fragen gehen sollte, ist diese Debattenverweigerung unverständlich.

@Lè Bonk 15:55

"Nun kann es sein, dass ein entwickelter Impfstoff tatsächlich gegen kommende Mutationen ebenfalls wirksam ist; das wäre jedoch ein außergewöhnlicher Glücksfall, da Mutationen ja meist auch eine Reaktion gegen Bedrohungen sind und ein Impfstoff stellt aus Sicht des Virus eine solche Bedrohung dar."

Nein.
Mutationen sind keine zielgerichteten Antworten eines Organismus auf eine Bedrohung, sondern zufällig auftretende Fehler, die beim Vervielfältigen der DNA auftreten. Und es überleben dann nur die Viren, deren Erbgutfehler zufällig nicht mit dem Impfstoff zusammenpasst.

Kein Virus dieser Welt reagiert auf eine wie auch immer geartete Bedrohung.

@Lè Bonk 16:00

"Man muss wahrlich kein Impfkritiker sein, hier ist Diskussionsbedarf."

Nein, aber hier besteht bei Ihnen Informationsbedarf.

"Noch nie hat ein derartiger Impfstoff die klinischen Tests bestanden"

Weil bei keinem der bisherigen Impfstoffe eine Wirksamkeit vorhanden war.

"und nun soll diese Technik der “nächsten Generation” in einem gigantischen Freilandexperiment an Milliarden Menschen getestet werden?"

Keinesfalls. Wo haben Sie diesen Unsinn her?

"Im Schnellverfahren, ohne die ansonsten bindenden zeitlichen Prüfungskriterien, mit denen sich auch Spätfolgen dokumentieren lassen?"

Sie sollten den Artikel lesen, den Sie gerade kommentiert haben.

16:01 von schabernack

keine Frage !
nur wer genug Kohle hat konnte sich mit Wissenschaft beschäftigen
wer den ganzen Tag um sein auskommen für sich und die familie beschäftigt ist
wird kaum Zeit zum Philosophieren haben
Philanthropen sind üblicherweise eben gelangweilte Reiche

@Lè Bonk 15:53

"Quelle Nachdenkseiten"

Vielen Dank für diesen erneuten Beweis, dass die "Nachdenkseiten" KEINE seriöse Quelle sind.
Spart mir zukünftig Zeit.

Mir war früher schon aufgefallen, dass sich die "Autoren" dort nur Argumente zurechtbasteln, die ihnen in den Kram passen, Argumente, die ihre Meinung widerlegen könnten, dagegen außen vor lassen.

Im aktuellen Fall fehlt ein Hinweis darauf, dass Immunität nicht nur aus Antikörpern besteht. Wer in seiner Argumentation aber nur die Antikörper benutzt, ist unseriös.

16:12 von DrBeyer

Mutationen sind keine zielgerichteten Antworten eines Organismus auf eine Bedrohung,
.
natürlich nicht
wer glaubt dass ein Virus denken kann
nen Arbeitskreis gründet ..... Strategien entwickelt
dass der eine oder andere Mensch (Lebewesen allgemein) gegen nen Krankheitserreger immun ist
liegt ja wohl auch daran dass ein kleiner Defekt bei ihm diese Immunität bewirkt

Ehrenvolle Aufgabe

Endlich müssen nicht mehr Afrikaner und Inder für weiße Milliardäre die Versuchskaninchen spielen sondern wir übernehmen dieses Ehrenamt zum Wohle unserer Philantropen. Danke!

Dr Beye

"Vielen Dank für diesen erneuten Beweis, dass die "Nachdenkseiten" KEINE seriöse Quelle sind.
Spart mir zukünftig Zeit.

Das empfinden viele andere nicht so, immerhin wird kritisch und investigativ geschrieben, das verlange ich vom Journalismus, man sollte natürlich seine Meinung aus mehreren Quellen bilden(z.B. auch hier), dann hat man mehrere Blickwinkel.

Einen wirklichen Impfstoff wird es nie geben

Das ist doch Wunschdenken.
Einen Wirkstoff wird es nie geben. Coronaviren sind schon seit Jahrzehnten bekannt und bis heute nicht wirklich zu bekämpfen. Das ist so ähnlich wie mit der Grippe. Man hängt immer hinterher und muss Tote nunmal hinnehmen.

Diese Hoffnungsmacherei ist einfach nur lächerlich. Entweder es kommt mal von Seiten der Politik eine eindeutige Aussage, was passiert, wenn es kein Impfstoff gibt, oder aber wir können uns darauf gefasst machen, dass die Folgen so schwerwiegend sind, wie wir es uns alle nicht vorstellen können.

DrBeyer

"Nein, aber hier besteht bei Ihnen Informationsbedarf."
Natürlich besteht Diskussiosbedarf, siehe Tagesschau-Artikel...

"Weil bei keinem der bisherigen Impfstoffe eine Wirksamkeit vorhanden war."
Das ist ligisch, wenn keine Wirksamkeit keine Zulassung, aber was wollten sie jetzt eigentlich gegensätzliches Aussagen?

"Keinesfalls. Wo haben Sie diesen Unsinn her?"

Aus den genannten Argumenten, dort sind genügend aufgeführt, aber das interessiert sie eigentlich gar nicht, oder?

Sie sollten den Artikel "lesen, den Sie gerade kommentiert haben."

Wie kommen Sie darauf?

mpfstoff gegen COVID

Lassen wir mal die Kirche im Dorf. Es ist mal wieder typisch Deutsch. Alle schreien nach einem Impfstoff, um wieder völlig "unbeschwert" weiterleben zu können.
Die Pharmaindustrie arbeitet - sicherlich auch aus wirtschaftlichen Interessen - Tag und Nacht an einem Impfstoff. Doch dann kommt wieder der "Deutsche Michel" und sucht wie immer das Haar in der Suppe.
Freuen wir uns doch bitte mit allen Welt - Mitbürgern (wir sind nicht die Einzigen die auf einen Impfstoff warten) und hoffen wir doch alle gemeinsam, dass es bald eine Lösung gibt.

@Sisyphos3 16:31

"wer glaubt dass ein Virus denken kann"

Sehen Sie sich meinen Kommentar noch einmal an und Sie werden feststellen, dass ich auf einen anderen User geantwortet habe.
Sehen Sie sich den Beitrag an, auf den ich geantwortet habe, und Sie werden feststellen, dass er so klingt, als wenn der User das glaube.

Möglicherweise kommt so etwas heraus, wenn man zu oft auf den "Nachdenkseiten" unterwegs ist...

DrBeyer

"Sehen Sie sich meinen Kommentar noch einmal an und Sie werden feststellen, dass ich auf einen anderen User geantwortet habe.
Sehen Sie sich den Beitrag an, auf den ich geantwortet habe, und Sie werden feststellen, dass er so klingt, als wenn der User das glaube.

Möglicherweise kommt so etwas heraus, wenn man zu oft auf den "Nachdenkseiten" unterwegs ist..."

Wenn er für sie so klingt.....ist ihr gutes Recht das zu denken, laut Reaktionen auf ihren Kommentar scheinen sie aber der einzige zu sein.....

@Lè Bonk 16:37

"Dr Beye
>>Vielen Dank für diesen erneuten Beweis, dass die "Nachdenkseiten" KEINE seriöse Quelle sind.
Spart mir zukünftig Zeit.<<

Das empfinden viele andere nicht so"

Was ist das denn für ein "Argument"?
Viele andere glauben auch an Verschwörungslegenden und liegen trotzdem daneben.
Warum die "Nachdenkseiten" nicht seriös sind, habe ich ja begründet.

"immerhin wird kritisch und investigativ geschrieben"

Ja, das machen andere unseriöse Leute auch. Stimmen muss es trotzdem nicht. Auch kritischer und investigativer Journalismus kann schlecht sein.

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