Kommentare

Scholz verspricht Aufklärung im Wirecard-Skandal....

Also die Aufklärung kommt von denen,die Teil des Problems sind ?
Dann soll der Freund der Hamburger (Cum-Ex)Privatbank Warburg mal anfangen.
Die bundesdeutsche Öffentlichkeit wird interessiert sein.......

Scholz verspricht Aufklärung im Wirecard-Skandal

Ja. Und auf diese Erklärung bin ich jetzt schon ausgesprochen gespannt. Wie konnte eine Milliarde oder mehr einfach so verschwinden. Scholz will doch auch einer der dubiosen Kanzlerkandidaten werden oder etwa nicht?
Aber auch Merkel könnte dies nicht erklären. Der Schaden ist da und das auch noch in der EU-Ratspräsidentschaft. Chaos von vorne bis hinten.

13:11 von Robert Wypchlo

Wie konnte eine Milliarde oder mehr einfach so verschwinden.
.
verschwinden ?
die Kohle war nie da !

13:11 von Robert Wypchlo

>>...Wie konnte eine Milliarde oder mehr einfach so verschwinden. ...<<

Diese Milliarde ist nicht verschwunden, sie war einfach nie da.

schlägt man den Richtigen??

auf den ersten Blick hat der Minister Fehler begangen bzw sein Vertrauen war zu groß. Meines Erachtens schlägt man jedoch den Falschen;
schauen Sie doch mal auf die Berater aus dem "sogenannten" US-Beratungsunternehmen Augustus- Intelligence, aus welcher Partei haben sich dort die "Berater" die Klinke in die Hand gegeben...und wer hat "wirecards" beraten
Gruß
Georg

Dem "muss" man einfach glauben!

1. Wie, Cum-Ex, äh, was war da noch mal über 10 Jahre?
2. Die Schwarze Null, war das nicht auch 10 Jahre?
3. Die von der EU beschlossene Kapitalertragssteuer, na da sind eben die 10 Jahre noch nicht um, deshalb gibt´s die bei uns noch nicht.
4. Und nun Wirecard: der Betrug läuft doch erst seit 2015, da kann man doch nix von wissen, wenn man der BaFin vorteht, und die ein Auge zudrückt. Davon hat Scholt genau so wenig gewusst, wie Winterkorn von der Abgasmanipulation bei VW. Totsicher!

Wirecard !

Wenn Herr Scholz und Herr Altmaier schon Aufklärung versprechen, dann frage ich mich, warum muss dies hinter verschlossenen Türen stattfinden ???
Nur eine lückenlose und öffentliche Aufklärung könnte den Image- Schaden der deutschen Finanzwirtschaft etwas dämpfen, und wieder etwas mehr Vertrauen in die Politik bringen.
Aber wahrscheinlich werden alle sagen, sie hätten von nichts etwas gewusst, und nur die BAFIN und die Prüfgesellschaft sei für dieses Debakel verantwortlich.
Dass auch noch Frau Merkel in China für die Firma geworben hat, natürlich ohne Ahnung, ist echt der Gipfel. Sie sollte sich dagegen viel mehr für die Menschenrechte in China einsetzen, als für ein Unternehmen, bei dem es nur wie immer um das liebe Geld geht. Das ist den Herrschaft immer wichtiger wie die Menschen. Traurig und nachhaltig beschämend !!!!

Vertrauen zu groß (zu black3rock)

Nachdem es der Finanzminister ist, wäre es auch schön, wenn er dem normalen braven Steuerzahler genau soviel Vertrauen entgegen brächte. Aber bei diesem geht es um sehr geringe Beträge, da muss man extreme Kontrolle haben.

Als Finanzminister ist Scholz gescheitert

Sein starrer Blick auf das Geld anderer hat verhindert, dass Aktionäre geschädigt wurden. Das ist typisch für SPD und Links, Aktionäre sind grundsätzlich ein Problem: denn sie sind nicht abhängig von staatlicher Bevormundung und Umverteilung. Sie gehen Risiken ein, beteiligen sich an Unternehmen, verdienen Geld. Bei staatlich verordneten O Zins Politik, in den Augen der SPD, Linken ein Fehler, der korrigiert werden sollte. Deshalb auch der Scholz Versuch eine Aktien Steuer durchzusetzen. Kurz hat Scholz Idee verworfen. Mit Wirecard hat Scholz endgültig gezeigt, dass er ein Versager ist.

@ Robert - 13:11

„wie konnte eine Milliarde oder mehr einfach so verschwinden“

Das spannende bei dieser Geschichte ist, dass die Milliarde nicht auftauchen wird. Das haben Sachen nämlich an sich. Die Sachen, die es überhaupt nicht gab, tauchen zu 100% auch nicht wieder auf. Magische Momente auf unserem Planeten

@Wypchio, 13:11 Uhr - Bitte keine Vorverurteilungen

Zunächst einmal sehe ich kein Chaos: Die Corona-Pandemie wurde bis jetzt dank eines hervorragenden Krisenmanagements gut überstanden. Der Geschäftsklima-Index zeigt zum dritten Mal in Folge nach oben, der Arbeitsmarkt erweist sich als relativ robust und unser Gesundheitssystem hat sich bewährt. Wir wollen also bitte mal die Kirche im Dorf lassen. Bei Wirecard haben gleich mehrere Einrichtungen offenkundig Fehler gemacht. In vorderster Front natürlich Ernst&Young. Es ist unerklärlich, wie ein derart renommiertes Unternehmen derart dilettantisch prüfen konnte! Auch die BaFin hat wohl geschlampt. Ob und inwieweit Scholz davon betroffen sein könnte, sollte man abwarten. Scholz hat als FinanzMi bislang überzeugt. Und Kanzlerin Merkel hat von den Missständen bei Wirecard nichts gewusst. Glauben Sie denn im Ernst, dass sie auch noch die Geschäftsbücher von Wirecard lesen musste? Merkel engagiert sich im Ausland für deutsche Unternehmen - und das ist gut so, finden Sie nicht?

Und wenn man den Berichten

glauben darf, wurde schon 2015 von Unregelmäßigkeiten gemunkelt wo waren da die Münchner Finanzaufsicht und Münchner Staatsanwalt und der damalige Finanzminister? wieso wurde da nicht schon recherchiert (Amigo?). Herr Scholz ist 2 Jahre im Amt aber er ist schuld an den jahrelangen kriminellen Machenschaften einer Firma mit Sitz in München? Vor Scholz war alles Friede, Freude, Eierkuchen?

Anmerkung:

Die BaFin ist zuständig für Banken aber nicht für Technologieunternehmen. Was ich bisher mitbekommen habe betrifft dieses Desaster das Technologie Unternehmen, also eher Wirtschaft.

13:28 black3rook

"Auf den ersten Blick......"

vielleicht ist deshalb dem Vorgänger von Herrn Scholz und den Münchern nichts aufgefallen.

Scholz verspricht.....

Das sind so die üblichen Flosskeln wie auch : alles gehört auf den Tisch oder alles kommt auf den Prüfstein und und und ! Wie oft haben wir das schon gehört und es ist so abgedroschen. Bisher war es immer so , je mehr man beteuerte zu prüfen,um so tiefer steckten die in der Sache drinn ! Außerdem soll eventuell auch noch ein Untersuchungssauschuß für diesen Fall starten ! Aber was bringt es uns allen , wenn die Leute die darüber entscheiden sollen nächste Woche selbst "vor" dem Ausschuß stehen ? Was widerum klarstellt das es nur bedeutet, eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus ! Alles wie immer und absolut nichts Neues ! Sehr schön das immer zu verfolgen ......

@ Träumerhabenverloren

Nicht nur jetzt auch schon als Arbeitsminister war das so !

@Träumerhabenverloren, 13:44 Uhr

Ich habe nicht den Eindruck, dass Scholz ein Versager ist. Bisher hat er - vor allem in der Corona Krise - sehr souverän agiert. Wir sollten deshalb auch nicht vorverurteilen, sondern zunächst einmal das Ergebnis der Untersuchungen abwarten. Für mich bleibt da zunächst die Frage, wieso ernst&Young derart dilettantisch geprüft hat (wenn überhaupt). Auch das BaFin wird sich erklären müssen. Ob
Scholz insoweit involviert war wird sich in einem nächsten Schritt zeigen.

Wirecardskandal

Und immer wenn sich die Politiker im Licht Anderer zeigen wollen ,aber nicht genügend Sachverstand mitbringen, stellen wir fest ,es war kein richtiges Licht sondern nur eine alte Taschenlampe. Macht nichts , sind nur Steuergelder......also weiter wie gehabt warum darauß lernen ?

Scholz ist unschuldig

Das Finanzministerium kann aus datenschutzrechtlichen Gründen gar keinen tieferen Einblick in die Finanzen einer privaten Firma haben. Scholz hat mit dem Skandal nichts zu tun. Opposition und Medien sollten sich mal an die Wirtschaftsprüfer Ernest and Young halten.

Hornberger Schießen

So wird das ausgehen. BaFin und E&Y haben versagt, der Rest hat nix davon gewusst, bzw. hat sich auf die Kontrollmechanismen verlassen.
Ein Untersuchungsausschuss kostet nur noch mehr Geld.

Auf den falschen Mann eingeschossen

@ Bernd Kevesligeti:
Also die Aufklärung kommt von denen,die Teil des Problems sind ?

Scholz ist sicher nicht Teil des Problems und zu Aufklärung kann er höchstens minimal beitragen. Wesentlich mehr wissen die Manager und leitenden Angestellten und natürlich die Wirtschaftsprüfer.

Dass Sie sich so auf Scholz einschießen, hat vielleicht andere Gründe.

Sind das jetzt wieder die üblichen Beißreflexe?

oder warum sollte Olaf Scholz für kriminelle Bilanzmanipulationen verantwortlich sein? Versagt haben hier zunächst die Wirtschaftsprüfungsunternehmen, die falsche Bilanzen testiert haben, dann die Bafin bzw. deren vorgelagerter Verein. Die Frage der Zuständigkeit der Bafin und ob Wirecard Technologie- oder Finanzunternehmen ist war sicher auch nicht hilfreich. Aber Hauptsache man hat einen Sündenbock, dann muss man nicht so genau hinschauen... oder selbst nachdenken

„Der Finanzminister forderte erneut schärfere Gesetze und verwies auf seinen bereits entworfenen Aktionsplan“

Weder schärfere Gesetze (die Anwälte sogleich nach Schlupflöchern durchforsten werden) noch Aktionspläne werden irgendwas bewirken, solange sich im öffentlichen und Geschäftsleben irgendjemand hinter irgendwelchen „Geheimhaltungspflichten“ verstecken kann"

"Wir würden vom Finanzminister gerne wissen, (...) warum er nicht rechtzeitig reagiert hat"

Wahrscheinlich aus den gleichen Gründen wie die meisten, die auf diesen "gewerbsmäßigen Bandenbetrug" hereingefallen sind: Weil er auf die von einer „ziemlich großen, sehr effizienten Wirtschaftsprüfungsgesellschaft zehn Jahre lang für die Wirecard-Jahresabschlüsse erteilten „uneingeschränkten Bestätigungsvermerke“ vertraut hat.

"Unterdessen räumte die Finanzaufsichtsbehörde Bafin nach einem Bericht des "Spiegel" eine Falschinformation an die Bundestagsabgeordneten ein. Entgegen den Angaben von Behördenchef (...)"

Echt peinlich.

Klartext: Anfang 2019 wurde der

Handel mit Wirecard Aktien wg. Leerverkäufen auf betreiben der BaFin ausgesetzt. Da fühlte sich die BaFin zuständig! Jetzt nach der Pleite nicht mehr? Scholz Versagen liegt am Unvermögen seiner Instanzen.

13:31 DeHahn

Nur zur Info:

von 2009 - 2017 war Herr Schäuble Finanzminister.

Unbeantwortbar

@ Robert Wypchlo:

...Wie konnte eine Milliarde oder mehr einfach so verschwinden. ...

Schwer zu sagen. Dass die Bundesregierung darin verstrickt ist, erscheint mir aber als höchst unwahrscheinlich.

14:49 Träumerhabenverloren

ich weiß Scholz ist für sie ein rotes Tuch aber trotzdem die Bafin ist zuständig wenn es um Banken geht und der Betrug betrifft aber das Wirtschaftsunternehmen. Aber wenn sie schon alles monieren offensichtlich wurde auf die Gerüchte im Rahmen der damaligen Möglichkeiten reagiert. Was man von den Zuständigen vorher nicht sagen kann.

von frische Unterhose 14:40

"Nicht Teil des Problems" ?
Schon vor zehn Jahren gab es Ermittlungen und eine Hausdurchsuchung in München.Aufgrund von Hinweisen der US-Justizbehörden.
Und das Sie Scholz verteidigen hat vielleicht.....

14:10 von Adeo60

was hat er denn souverän gemacht. das nicht vorhandene geld mit vollen händen ausgegeben, für viel zwielichtiges. viel sachverstand hat der gute mann nich. das sieht man schon an seinen taschenspielertricks um den soli und die geplante steueränderung bei derivaten und dem unsinn einer transaktionssteuer und einer plastiksteuer

Scholz verspricht....

Da zeigt sich wieder einmal: Es gibt nur zwei Sorten Politiker: Erwischte und noch nicht Erwischte....

Scholz hat auf E&Y vertraut

Wird uns nicht seit Jahrzehnten erzählt, dass private Unternehmen besser seien als öffentliche Unternehmen und Behörden? Wie konnte Herr Scholz dann Zweifel haben, dass die Testate des renommierten internationalen Wirtschaftsprüfers und -beraters E&Y nichts taugen und stattdessen die Warnungen des drögen Behördenapparats BaFin der Wahrheit näher kämen.
Stimmt die Geschichte von der Überlegenheit privater Unternehmen vielleicht gar nicht? Oder könnte es gar sein, dass sie eigennützige Interessen verfolgen? Das wäre ja eine große Überraschung.

natürlich kann man Herrn

natürlich kann man Herrn Scholz indirekt eine Mitschuld an dem Desaster geben. Die Gesetzesgebung in Deutschland - wohlgemerkt gilt nur für Deutschland nicht die USA oder Frankreich - besagt, dass ein Wirtschaftsprüfer nur für bis zu 40 Mio. haftbar gemacht werden kann. In anderen Länder ist diese Haftung uneingeschränkt. Wenn ein Arzt oder eine Hebamme in Deutschland Mist baut, können diese uneingeschränkt haftbar gemacht werden und das private Vermögen unter Umständen kann mit einkassiert werden. Bei einer Prüfung eines Unternehmens von 2 Mrd. ist das egal... Das gleiche gilt, dass man Immobilien in D. immer noch bar bezahlen kann.
Hier ist doch Tür und Tor für Kriminalität geöffnet.
Wir reden hier über einen DAX-Konzern und keine Pommesbude die härteren Kontrollen unterliegt. Die Forderung von einigen Geschädigten nach einem Entschädigungsfonds halte ich hier für richtig. Für mich sind Aktien im DAX Altersvorsorge. Scholz ist in diesem Falle eine Fehlbesetzung.

@ 15:50 von Wilhelm Schwebe

Sie nennen die Transaktionssteuer Unsinn? Viel Sachverstand hat der gute Karl da nicht.

Gegen kriminelle Energie ist kein Kraut gewachsen

Kriminelle Energie findet leider immer seinen Weg. Schaltest du einen Weg aus, wird ein anderer gefunden. So ist es wohl leider und so muss man leider damit leben.

Träumerhabenverloren

Hören Sie doch bitte mit Ihrem SPD und Linken gesülze auf. Alleinige Schuld liegt bei unserer Bundeskanzlerin, die in China Wirecard erst richtig hoffähig gemacht hat. Aber hier wird durch die zu 80 % konservative Presse nichts aber auch nichts unternommen.
Merkt denn eigendlich keiner, dass unser Finanzminister, der von der SPD möglicherweise als Kanzlerkandidat aufgestellt wird, schon jetzt durch diese oben genannte Journalie und von der CDU/CSU kleingemacht wird ? So wird ein Schuh draus.
Beste Grüße

@ 14:42 von deutlich

Selten kann ich einen Kommentar von Ihnen so deutlich und vorbehaltlos zustimmen wie hier.

@Pflaumengeist

Glauben sie wirklich, dass dieser Finanzminister dafür zuständig gewesen wäre oder einer seiner Vorgänger? Warum also Scholz?

@ Unbeantwortbar 14:54 von frische Unterhose

"...Wie konnte eine Milliarde oder mehr einfach so verschwinden. ..."

Im Gegenteil: Leicht beantwortbar
Luftbuchungen haben die Eigenschaft bei viel Wind einfach zu verschwinden. ;-)

Und es gab wohl zuviel Wirbel um diesen 'Startup'.

Selbstdarstellung

Jetzt wird sich eingeschossen auf Scholz, auch um von sich selbst abzulenken. Scholz ist zwar formal (teil-)verantwortlich und für einen Sozi sehr wirtschaftsfreundlich, dennoch steht er nicht allein. Auch Altmeier war hoch begeistert und sogar die Chefin selbst verkaufte den Chinesen die Story vom sauberen Betrieb Wirecard, selbst als schon massive Vorwürfe virulent waren.
Komisch nur, dass die einen mit der "Ich heiße Hase"-Nummer durchkommen, bei Scholz dies aber nach hinten losgeht. Liegt wohl an der Mode des Sozenbashings und der drögen Art des Ministers.

15:50 von Wilhelm Schwebe

«… und dem unsinn einer transaktionssteuer …»

Gerade eine Transaktionssteuer ist die Möglichkeit, Einnahmen für den Staat zu generieren, die weder von lohnabhängigen Geldern, noch aus Konsumwerten stammen. Auch nicht aus Vermögensbesteuerung, nicht aus Erbschaftssteuer, nicht von Gespenstern der Enteignung herangeschafft.

Schon eine Transaktionssteuer von bspw. 1% bringt Aber-Milliarden / Jahr, wenn man sie auch auf die computergesteuerten Transaktionen von Kauf / Verkauf von Aktien im Sekundentakt erhebt.

"Der Privatmann" transferiert seine monatliche Mietzahlung, einige wenige Daueraufträge, und evtl. Handwerkerrechnungen per Banküberweisung.
Sonst gar nichts.

Ich transferierte letzte Woche 59,87 € auf das Konto des Schornsteinfegermeisters wg. der jährl. Abgasmesseung der Heizung. Selbst bei 10% Steuern wären das 6 Euro mehr gewesen. Pro Jahr !

Ist gar keine bessere Möglichkeit als Transaktionssteuer.
Um dieses ganze leistungslose Geistergeld zu besteuern.

Zum Wohl aller !

Am 29. Juli 2020 um 14:35 von Helga Buensel

"So wird das ausgehen. BaFin und E&Y haben versagt, der Rest hat nix davon gewusst, bzw. hat sich auf die Kontrollmechanismen verlassen."

Sie haben Recht.

Nachdem 2008 bereits Gerüchte über Bilanzmanipulation aufkamen, testierte EY
„keine Hinweise auf irreführende Angaben in der Bilanz.

Daraufhin wurde EY vom Sonder- zum Hausprüfer ernannt und testierte von 2009 bis 2019 alles OK.

Der Bafin-Chef erklärte am 1. Juli im Finanzausschuss, dass seine Behörde bis heute auf eine Antwort der Polizei in Singapur warte.

Und wenn sie nicht gestorben sind, dann warten sie noch heute.

Wie kann so etwas passieren?

Auch weil solche super Erfolgsgeschichten, Regionale- und auch Bundespolitiker gut aussehen lassen.
Irgendwann kommt es zum Crash, danach folgen stets die gleichen Beteuerungen von
härteren Strafen und besserer Aufsicht.

PR Container, S+K, Flowtex oder Comroad ,
Bauunternehmer Schneider nicht zu vergessen.

@Schwebe, 15:50 Uhr

Lieber Herr Napf,
die Bundesregierung hat, wie Sie wissen, in den vergangenen Jahren sehr gut gewirtschaftet ("Schwarze Null") und konnte deshalb die Wirtschaft in der Krise stärker stützen als andere Länder. Das Geld wurde durchaus gezielt eingesetzt - und siehe da, der Konjunkturklimaindex ist nunmehr3-mal nacheinander gestiegen, die Wirtschaft läuft wieder an. Scholz macht in der Tat einen guten Job, ist kompetent und souverän. Eine Steuer auf börsliche und außerbörsliche Aktiengeschäfte macht m. E. durchaus Sinn (Transaktionssteuer), ebenso die Plastiksteuer. Die Einwegplastik würde
dadurch (zu Recht) erheblich teurer und die Recyclingsysteme müssten endlich optimiert werden. Die EU hätte zusätzliche einnahmen und auch der Umweltschutz würde profitieren.

Und das obwohl er ein Freund von 'Finanzrockern' ist.
Wahrscheinlich auch nur deswegen gegen diese Steuer.
Wie immer wenn der 'kleine Mann' meint, gross mitzocken zu können ;-)

Und die Moral von der Geschicht:
Am Ende landet die Dividende am andern Ende
- des gedeckten Tisches

16:39 von schabernack

das ist eine sehr gewagte aussage, mit dem 1%. der olaf will das auf quasi deutsche qualitätsaktien. den rest und derivate schliesst er aus( hier wäre sie gar angebracht, wenn man sociale gerechtigkeit will) wir hatten schonmal eine börsenumsatzsteuer, die die ausländer nicht zahlen wollten. und die kaum geld brachte. die transaktionssteuer des Olaf Scholz ist unsinn, schlecht gemacht und soll auch wohl nur als plazebo für den deutschen linkinnen herhalten. falls mir die anstalt DIESE antwort erlaubt!

Stimmt die Geschichte von der Überlegenheit privater Unternehmen vielleicht gar nicht? .

Sie stimmt und selbstverständlich verfolgen Unternehmen, in welcher Rechtsform auch immer, die vorgegebenen Interessen, das ist Fakt und keine Überraschung. Der Wirecard-Skandal ist eine Blamage für Deutschland, keine Frage, aber nicht die einzige. Der jährliche Betrug seit Einführung der Mehrwertsteuer beträgt ein Vielfaches. Hier sind staatliche Prüfer verantwortlich, sie finden bei Weitem nicht alles.

Der Staat setzt den Rahmen, macht Gesetze und hat dafür zu sorgen, dass sie eingehalten werden.

Mit einer kreativen Buchführung sind auch unsere Nachbarn konfrontiert. Die burgenländische Commerzialbank vergab Luftkredite an Luftkunden mit guter Bonität. Alles auf geduldigem Papier.

Der Schaden geht dort in den hohen Millionenbereich, noch keine ganze Milliarde:

https://www.derstandard.de/story/2000119008093/
commerzialbank-vergab-auch-luftkredite-an-luftkunden-mit-guter-bonitaet

Kanzlerin Merkel hat in der Tat in China für WIRECARD geworben, so wie sie des öfteren im Ausland für unsere deutsche Wirtschaft wirbt, oft genug auch Vertreter der Wirtschaft mit auf diese Reisen mit nimmt. Und ich finde es großartig, dass Frau Merkel so handelt. Sie sichert damit u.a. auch deutsche Arbeitsplätze und unseren Wohlstand. Dass WIRECARD ein "windiges" Unternehmen ist, konnte sie nun wirklich nicht wissen. Hinterfragen muss man allerdings, weshalb Ernst&Young über Jahre hinweg schludrig geprüft haben. Auch BaFin wird sich einige unangenehme Fragen gefallen lassen müssen.

re:16:42 von Werner Krausss

Zitat: "Ein neuer, dem alten Muster folgenden, Zyklus entsteht."(Zitat Ende)
Ja, leider und zum Haare raufen. Warum? Weil die meisten erfolgreichen Politiker Profis darin sind, sich bei Sonne in Szene zu setzen und bei Regen zu verstecken. Zudem haben sie mannigfaltige Möglichkeiten,Verantwortung weg zu schieben, es sei denn, die Beweise sind erdrückend.
Diese Sauereien werden weiter gehen, weil die Nähe der Politik zur (Finanz-)Wirtschaft weitaus näher ist, als zu NGOs wie u.a. ATTAC, die sie als Feinde betrachten. Unzählige ausgediente Politiker sitzen in Aufsichtsräten, man kennt sich, man hilft sich und spielt das elitäre Spiel, eben weil sie sich weit erhaben fühlen und der Ansicht sind, dass die "dummen Menschen" das alles sowieso nicht verstünden.

...ttestEineMeinung #Vertrauen vom Finanzamt

@Am 29. Juli 2020 um 13:47 von Genter

Ihnen ist schon klar, dass wir seit 2018 die Belege zur Einkommenssteuererklärung nicht mal mehr einreichen müssen, sondern nur noch für eventuelle Prüfungen vorhalten?
Und eine solche hat bisher bei keinem "normalen braven" Steuerzahler den ich kenne stattgefunden.

Wo Ihr Bild von "extremer Kontrolle" des einfachen Steuerbürgers entstanden ist, kann ich nicht sagen - aus der Realität haben Sie es aber nicht.

Am 29. Juli 2020 um 15:50 von Wilhelm Schwebe

>>was hat er denn souverän gemacht. das nicht vorhandene geld mit vollen händen ausgegeben, für viel zwielichtiges. viel sachverstand hat der gute mann nich. das sieht man schon an seinen taschenspielertricks um den soli und die geplante steueränderung bei derivaten und dem unsinn einer transaktionssteuer und einer plastiksteuer<<

Was qualifiziert Sie denn dazu die Kompetenz Anderer so in Frage zu stellen, während sie
gleichzeitig vom Unsinn einer Transaktionssteuer schreiben.

...ttestEineMeinung #

@Am 29. Juli 2020 um 13:44 von Träumerhabenverloren :

Wenn ich Sie richtig verstehe, definieren sie "Versager" also als Jemanden, dessen Politik Ihnen nicht gefällt?

Dann wäre die Welt voll von Versagern und wir beide gehörten dazu.

Langweilig.

Scholz hat persönlich alles Richtig gemacht. Alles andere kommt gar nicht in Frage.
Scholz wird seine Unschuld wie eine Last hinter sich her schleppen. Sollte er den Wunsch gehegt haben, Kanzlerkandidat der SPD zu werden, das kann er vergessen. Da geht es ihm wie Laschet. Übrigens, Politiker haben immer alles richtig gemacht. Scholz, Scheuer, Dobrindt, von der Leyen, AKK........ die Liste ist lang.
Hauptsache, man ist an der Macht.

...ttestEineMeinung #Thema verfehlt

@Am 29. Juli 2020 um 14:15 von Peter Kock:

"Und immer wenn sich die Politiker im Licht Anderer zeigen wollen ,aber nicht genügend Sachverstand mitbringen, stellen wir fest ,es war kein richtiges Licht sondern nur eine alte Taschenlampe. Macht nichts , sind nur Steuergelder......also weiter wie gehabt warum darauß lernen ?"

Ein privatwirtschaftliches Unternehmen hat Umsätze vorgetäuscht, die es nicht gab, um sich Kredite von Banken zu erschleichen.
Wo bitte geht es hier um Steuergelder?

Aber das mit dem "sich im Licht anderer zeigen wollen", verstehe ich bei Ihrem Beitrag!
Manche suchen sogar die Dunkelheit, damit sie ein bisschen leuchten können.

...ttestEineMeinung #Hornberger Schiessen

@Am 29. Juli 2020 um 14:35 von Helga Buensel:

"So wird das ausgehen. BaFin und E&Y haben versagt, der Rest hat nix davon gewusst, bzw. hat sich auf die Kontrollmechanismen verlassen.
Ein Untersuchungsausschuss kostet nur noch mehr Geld."

Exakt.
Leider geht es hier nicht um Effizienz, sondern um politisches Kalkül. Und wenn man genug mit Fäkalien wirft, bleibt ja vielleicht was am politischen Gegner hängen.

Am 29. Juli 2020 um 16:51 von Wilhelm Schwebe

"16:39 von schabernack
das ist eine sehr gewagte aussage, mit dem 1%. der olaf will das auf quasi deutsche qualitätsaktien. den rest und derivate schliesst er aus( hier wäre sie gar angebracht, wenn man sociale gerechtigkeit will)

Sie haben Recht.

Wenn Sie Ihre Bank anrufen, „kaufen Sie mir die Aktien (XY)“, dann verlangt die Bank 1% vom Umsatz. Dazu kommen noch div. andere Kosten.
Wenn Sie diese Aktien verkaufen, entstehen wieder die o.g. Kosten, also schon mehr als 2 %.
Darauf sollen dann noch einmal 2x1% Transaktionskosten kommen?
Also schon mehr als 4% Kosten.
Der Aktienmarkt und die Kapitalisierungsmöglichkeiten der Unternehmen würden austrocknen.

Altersvorsorge „des kleinen Mannes“ läuft sowieso gegen 0.

0,01% würde auch bei größeren Summen von Investmentfirmen ungern hingenommen, falls es keine anderen Handelsplätze gibt.
Aber die gibt es.

Gruß an den Bruder Ihrer Mutter und gute Besserung für ihn.

Am 29. Juli 2020 um 16:51 von gman

"Stimmt die Geschichte von der Überlegenheit privater Unternehmen vielleicht gar nicht? .

Sie stimmt und selbstverständlich verfolgen Unternehmen, in welcher Rechtsform auch immer, die vorgegebenen Interessen, das ist Fakt und keine Überraschung."

Die Überlegenheit privater Unternehmen ist für Sie also Fakt. Man muss Behauptungen nur oft genug wiederholen, dann hält sie fast jeder für Wahrheit.

Ist ein gutes Unterehmen eines, dass auskömmliche Gehälter zahlt oder eines, dass die Löhne drückt?
Ist ein gutes Unternehmen eines, dass die Güter im eigenen Land produziert oder eines, das die Produktion dorthin verlagert, wo die niedrigsten Umwelt- und Arbeitsrechtsstandards gelten?
Ist ein gutes Unternehmen eines, dass die Profite im eigenen Land versteuert oder eines, das die Gewinne in Steueroasen verschiebt?
Ist ein gutes Unternehmen eines, das für die von ihm verursachten Umweltschäden einsteht oder eines, das nach Verwertung aller Profite die Ruinen der Allgemeinheit überlässt?

Der gewerbsmäßige

Der gewerbsmäßige Bandenbetrug war selbst für Wirtschaftsprüfer wie Ernst & Young schwer zu erkennen. Die BaFin hat damit ebensowenig wie der Finanzminister etwas zu tun. Es hat sich ja i.W. nicht um Bankgeschäfte gehandelt, sondern um Finanzdienstleitungen im Ausland.
Natürlich versucht die Opposition jetzt der Regierung deswegen trotzdem " an's Bein zu pinkeln " und Scholz als möglichen SPD Kanzlerkandidaten zu diskreditieren. Ist aber alles leicht durchschaubar.

16:51 von Wilhelm Schwebe / @schabernack

«das ist eine sehr gewagte aussage, mit dem 1%. der olaf will das auf quasi deutsche qualitätsaktien. den rest und derivate schliesst er aus (…).»

"Richtig Sinn" hat die Transaktionssteuer natürlich nur, wenn man sie auf alle TA erhebt. Ohne Ausnahmen bei best. Unternehmen (im Inland / Ausland … wo auch immer), bei best. Arten von zu transferierenden Geldern.

Im Detail der Details weiß ich gar nicht, wie Herr Scholz diese Steuer genau gestalten will. Es mögen gewisse EU-rechtliche Zusammenhänge sein, oder Internationale Finanzübereinkommen, die Beschränkungen auferlegen. Weiß ich aber auch nicht im Detail.

Als Zitat aus der Drucksache des DEU-BT (von 2016):

»https://www.bundestag.de/resource/blob/644068/d64aef241b13ec90885f2dea317e6285/WD-4-008-19-pdf-data.pdf«

Abschätzung des Volumens der jährlichen FTA in DEU in Mrd. €: ≈ 318.977.

Also ± 320.000 Mrd. €.

Da nehme man nun 1% Transaktionssteuer drauf !

Dass die Summe so hoch wäre.
War mir bis eben gar nicht bewusst !

...ttestEineMeinung #Politisches Kalkül vor Aufklärung

Wenn man keinen Skandal hat, sucht man sich einen.

Nicht bei den Schuldigen, sondern bei denen, deren Beschädigung einem selbst nutzt.

Ob im Parlament oder z.B. hier im Forum, wie einige der Akteure ein paar allgemeine Informationen und nichtkausale Zusammenhänge zu Anschuldigungen umdeuten ist schon bedenkenswert.

Würde die Polizei bei Verbrechen so ermitteln, wäre in 80% der Fälle der Bürgermeister der betroffenen Gemeinde und bei den anderen 20% das Opfer der Schuldige.

@ Träumerhabenverloren

"Mit Wirecard hat Scholz endgültig gezeigt, dass er ein Versager ist." (13:44)

"Scholz Versagen liegt am Unvermögen seiner Instanzen." (14:49)

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Was denn nun? Obwohl, es gibt in der Regierung und den unmittelbaren Instanzen darunter sowieso nur Versager (Systemversagen wahrscheinlich immanent). Das ist oft glaubhaft beschrieben worden. Entscheidend ist nur, was wir erwarten. Ich: natürlich wird Herr Scholz bei der "Aufklärung im Wirecard-Skandal" wieder versagen. Aber dies kann er nicht einfach so öffentlich versprechen, deshalb sagt er das Gegenteil. Also, ich sehe das Ganze viel gelassener als Sie.

Aktien das Nonplusultra?

Dass Politiker Beifall klatschen und anschließend nicht zu ihrem Wort stehen, werden die Pflegekräfte in den Krankenhäusern maßlos enttäuscht haben. Dass Politiker für ihre Fehlentscheidungen keine Konsequenzen befürchten müssen, wie beim Mautdebakel, wissen wir.
Herr Scholz und Herr Altmaier werden kein Schuldbekenntnis abgeben. Ohne Öffentlichkeit ist eine Demokratie undenkbar. Heute ist die Öffentlichkeit ausgeschlossen. Warum, wenn Wirecard die Bürger um Millionen betrogen hat?

Es gibt Leute die brauchen einen Schuldigen

Wer Geld verloren hat durch wirercard ist sicherlich nicht gerade begeistert aber wer Aktien kauft muss mit allem rechnen. Das Geld muss man über haben und nicht benötigen. Dann kann man mit Aktien Geld verdienen aber es droht auch der Totalverlust und wenn es durch kriminelle Energie ist.

um 16:39 von schabernack

>>Schon eine Transaktionssteuer von bspw. 1% bringt Aber-Milliarden / Jahr, wenn man sie auch auf die computergesteuerten Transaktionen von Kauf / Verkauf von Aktien im Sekundentakt erhebt.<<

Entschuldigung: Die Transaktions-Steuer sollte a u s s c h l i e ß l i c h für Börsen-Transaktionen gelten und der Steuersatz sollte zwischen 0,05 und 0,1% liegen.

Leider haben die entsprechenden Lobbyisten und Parteispender an bestimmte Parteien genug Einfluss gehabt, daß es so eine Steuer leider nie geben wird.

Jene >>Investoren<<, die an den Börsen im Sekundentakt Aktien u.v.m. verkaufen und kaufen, um Kursschwankungen von 1 bis 2 $ bei einem Einsatz von 500 bis 700 Millionen für Gewinne zu realisieren, würden bei einer Börsentransaktionssteuer natürlich innerhalt weniger Stunden konkurs sein. Deshalb der Einsatz von Spenden und Lobby.

16:59 von David Séchard

vielleicht mein allgemeinwissen, wie es schon ein kluger fernsehmann immer überprüft hate

16:14 von andererseits

schade, daß ich auf deinen ständigen irrsinn nie antworten darf. schau doch einfach mal bei dr. google vorbei. da wird selbst dir als alleswissenden, noch gehofen

Es ist schon erstaunlich,

wie wenig zur Rolle von E&Y geschrieben wird. Ich bin einer "vom Fach", habe die Kaufmännische und Doppelte Buchführung einschließlich jahrelanger Konzernbuchhaltung gelernt (und ich denke auch beherrscht) und -da mein ehemaliger Betrieb eine Art kommunales Sondervermögen war- von Hinz und Kunz permanent geprüft worden. U. a. jährlich von renommierten Prüfgesellschaften wie KPMG oder Wibera. Im Laufe vieler Jahre habe ich mir auch hier einiges Wissen angeeignet und denke, mitreden zu können. Es geht hier nicht um ein paar 1000 €, es geht um Luftbuchungen von fast 2 Mrd. €. Was ist das für eine schlampige Prüfung, bei der jahrelang offenbar Originalbelege nicht auf ihre Stichhaltigkeit kontrolliert worden sind. Und wie wurden überhaupt Buchungen in den Größenordnungen auf die Echtheit der Belege kontrolliert? Da stellt sich mir die böse Frage, ob jemand vielleicht Interesse daran hatte, dass Wirecard so gut aus der Bredouille kam.

Zu 16:44 von Adeo60 ✎ bis auf die Steuern..

..einverstanden.

Noch mehr Steuern und Abgaben sind nicht die Lösung, sie sind das Übel.
Wenn Politiker damit die Welt retten wollen geht das in die Hose. Das wird nicht funktionieren, im Gegenteil.
Vermögensbildung ist zu fördern, nicht noch weiter zu erschweren. Negativzins, EZB-Geldschwemmenpolitik, dazu noch neue Steuern.
Mit der Plastiksteuer die EU-Schulden finanzieren(?!); was kommt als nächste Nonsens-Steuer?

Steuervermeidung ist legal! Betrug nicht! Seit Einführung des MWSt-Systems wurden zig. Mrd.€ durch Betrug abkassiert. D ist das Geldwäscheparadies in der EU schlechthin. Mrd.€ unversteuert und aus fragwürdigen Quellen werden hier "investiert". Da frägt kein NRW-FM und kein Steuerfahnder danach. Was in den €-Staatshaushalten dann fehlt wird zu Lasten der Steuerzahler und Sparer ausgeglichen und die nächste Steuer erfunden.
So nicht!

Götz Werner(DM):"Alle Steuern werden in den Preisen verrechnet, sie tragen am Ende immer die Verbraucher."
Das muss man erstmal begreifen!

Aktienkultur

Der Fall Wirecard hat die Aktienkultur in Deutschland erneut beschädigt. Dabei müssen heute 30jährige für Ihre Altersabsicherung dringend auch ein Aktienpaket pflegen, da sich das Zinsniveau in den nächsten Jahrzehnten voraussichtlich nicht erholen wird. Bundesfinanzminister Scholz trägt jedoch für das Wirecarddesater nicht die Verantwortung, auch wenn sein Ministerium hier, wenn die Informationen stimmen sollten, deutlich zu spät und unzureichend reagiert hat. Die bisherigen Vorschläge für eine bessere Kontrolle gehen sicherlich in die richtige Richtung. Ich wünschte mir jedoch auch, dass Wirtschaftsprüfergesellschaften bei grob fahrlässig erstellten fehlerhaften Testaten von den Aktionären in Haftung genommen werden können.

16:17 von V.Scho

Gegen kriminelle Energie ist kein Kraut gewachsen
Kriminelle Energie findet leider immer seinen Weg.
.
man könnte das Strafmaß etwas erhöhen
wenn man den Strolche habhaft wird
auch an das Privatvermögen gehen
ein wenig mehr Abschreckung üben
ansonsten, das Geld ist weg - hat ein anderer
wobei es ja nicht unbedingt der Betrüger sein muß

Das Finanzministerium kann aus datenschutzrechtlichen Gründen gar keinen tieferen Einblick in die Finanzen einer privaten Firma haben. Scholz hat mit dem Skandal nichts zu tun. Opposition und Medien sollten sich mal an die Wirtschaftsprüfer Ernest and Young halten.

Das ist Nonsens. Der Staat ist hier zweifelslos im mehrfacher Hinsicht verantwortlich. Der zuständige Bundesfinanzminister ist aktuell Herr Scholz. Es da geht nicht um die persönliche Schuld, sondern um die politische Verantwortung. Mit Datenschutz hat das kein Jota zu tun.

Wir hatten den Skandal mit staatlichen Prüfern bereits bei Flowtex:

Betriebsprüfer der Finanzbehörden waren Mitwisser!

https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/
flowtex-prozess-schwere-vorwuerfe-gegen-betriebspruefer-1.515510

Eine wiederholte Blamage für Deutschland. Nichts gelernt! Aber auch gar nichts!

Dieses Desaster betrifft ganz Deutschland! Es ist nicht die erste Blamage für den Staat und die verantwortlichen Politiker.
Nichts gelernt! Aber auch gar nichts!

Dass ein Zahlungsdienstleister, der mit elektronischem Zahlungsverkehr und mit Kreditkarten Geschäfte macht, von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht als Technologieunternehmen eingestuft wird, ist ein sträfliches Versagen.
Der Zahlungsverkehr ist eine vorrangige Bankleistung, die Verantwortung bleibt, daran ändern auch die in den letzten Jahren zunehmenden Outsourcingaktivitäten nichts. Die staatlich sanktionierte Aufsicht und Prüfung ist hier eher noch zu verstärken, auf keinen Fall zu vernachlässigen oder ganz aufzugeben.

BFM Scholz trägt hier in der Regierung die Verantwortung. Alle anderen Mitglieder sind mehr oder weniger mit dabei!
Unglaublich, was sich Felix Hufeld mit der Falschaussage im Finanzausschuß des Bundestages geleistet hat. Konsequenz?! Der BFM hat auch hier die unmittelbare Verantwortung!

Am 29. Juli 2020 um 18:16 von Wilhelm Schwebe

>>vielleicht mein allgemeinwissen, wie es schon ein kluger fernsehmann immer überprüft hate<<

Na dann ein Hoch auf ihr Allgemeinwissen.

Ich ziehe aber Fachwissen und Fachleute oder Experten vor.
Wenn ich über einen längeren Zeitraum immer wieder einen Stich in meiner Herzgegend verspüre, gehe ich doch lieber zum Facharzt, anstatt mir von meinem Nachbarn sagen zu lassen: Ne´, dat is nix, mach´dir ma kein Kopf. Wat von alleine kommt, dat geht auch wieder."

@18.10h Rainer Niemann

Leider trägt das Totschlagargument Lobbyisten und Parteispender überhaupt nicht. Kurz aus Österreich hat nicht mitgezogen bei der Transaktionssteuer, es als unfair Aktionären gegenüber erklärt, die auf Aktien für die Atersvorsorge setzten. Bei der Steuer handelt es sich um eine reine Kleinanlegersteuer. Der Hochfrequenzhandel wurde bei der Scholz Steuer nicht berücksichtigt! Also, besser informieren.

@17.37 Ist Wahr

Pardon, was wollten sie damit sagen?

Politiker tragen keine

Politiker tragen keine Schuld, und Verantwortung wird auch keiner übernehmen.

Davon abgesehen, können die im Fall involvierten Politiker sich auch gar nicht an Einzelheiten erinnern.....

Zu 17:25 von Wolfgang E S ✎ Der bessere Unternehmer

..Die Überlegenheit privater Unternehmen ist für Sie also Fakt. Man muss Behauptungen nur oft genug wiederholen, dann hält sie fast jeder für Wahrheit.
..[..]

Es ist die Wahrheit, der Staat ist grundsätzlich nicht der bessere Unternehmer.

Ein guter Unternehmer sorgt für gute nützliche Leistungen und Produkte für die Kunden und sorgt so für die sichere Existenz des Unternehmens. Damit gleichzeitig für sichere und gute Arbeitsplätze.
Eine gute Politik im Sinne der sozialen Marktwirtschaft fördert solche Unternehmen und macht ihnen nicht das (Über)-Leben schwer.

Dabei gibt es selbstverständlich Rahmenbedingungen, für die der Staat verantwortlich ist und Aufgaben, die z.B. in der Daseinsvorsorge, Sicherheit im Inneren und nach Außen, Justiz usw.usf, als staatliche oder z.B. unmittelbar vor Ort als kommunale Aufgaben wahrzunehmen sind. Die Wirtschaft ist allerdings grundsätzlich keine staatliche Aufgabe, der Staat sollte hier auch keinen unfairen Wettbewerb betreiben.

Luftbuchungen?!

Um Buchungen zu tätigen braucht man Kontoauszüge, Belege und ähnliches. Lernen Kaufleute im ersten Lehrjahr!
Wen diese nicht vorhanden oder gefälscht waren, hätte dies bei der ersten Prüfung auffallen müssen. Hier müssen eindeutig die Wirtschaftsprüfer zur Verantwortung gezogen. Die Manager sowieso!
Aber es wird wie immer in diesen Kreisen kommen. Jahrelange Verschleppung der Prozesse, gegenseitige Schuldzuweisungen, geringe Strafen für ein paar Strohmänner und Beförderungen für Politiker.......

17:21 von Werner Krausss

ich danke dir nun nochmal für die guten wünsche für meine familie

Eigenverantwortung vor Staatshaftung...

Was ist denn eigentlich passiert..?? Ein Börsen-Zockerunternehmen ist hopps gegangen... "aber das war ein DAX-Unternehmen" - heißt es ... Na und... das sind Daimler, BMW und VW auch... Letzteres sogar mit reichlich Dreck am Stecken und - zumindest in den USA - Milliarden-Strafzahlungen... Gibts deshalb hier in DE einen auch politischen Aufschrei der Aktionäre, mit Regress gegenüber dem Staat, vergleichbar mit "Wirecard".?
_
Sicher gibts - wie immer - auch eine Vielzahl von Kleinanlegern... die nun mit Wirecard Geld verloren haben. Die "Schreihälse" aber sind die institutionellen Anleger wie Fonds etc... die in ihren Analyseabteilungen auch versagten... und nun andere in DE verantwortlich machen wollen... bis hin zu Führungspolitikern.
_
Es mag sein, daß es auch politischen Verbesserungsbedarf gibt ... doch das "Wirecard"-Debakel ist kein Grund für Kapitalanleger, von ihrer ureigenen Eigenverantwortung abzulenken..!

Untersuchungsausschuss

Wenn der genauso hart zur Sache geht wie der Untersuchungsausschuss um Frau von der Leyen ,
dann können sich alle betroffen Verantwortlichen gemütlich zurücklehnen und erstmal Urlaub machen !
Im Zweifelsfall sind dann auch alle Handys gelöscht !

@20:12 von M. Neumann

>> Luftbuchungen?! > Um Buchungen zu tätigen braucht man Kontoauszüge, Belege und ähnliches. Lernen Kaufleute im ersten Lehrjahr!
Wen diese nicht vorhanden oder gefälscht waren, hätte dies bei der ersten Prüfung auffallen müssen. Hier müssen eindeutig die Wirtschaftsprüfer zur Verantwortung gezogen. Die Manager sowieso! <<
_
Es gibt im Geschäftsleben zwei hauptsächliche Arten von Betrugsmanövern... 1.) = Verschleierung von Finanztransfers durch sehr komplexe Konstruktionen... oder ... 2.) = Einfachkonstruktionen, die aber von Prüfern nicht erkannt werden, weil die nur auf hochkomplexe Vorgänge geeicht sind, und deshalb einfaches nicht auf dem Schirm haben...
_
Dafür gibt es zig-Beispiele vom Milliardenbetrügern, die nach Entdeckung nur Kopfschütteln erzeugen...
_
Aus der aktuellen Wirecard-Affäre aber eine auch noch eine Polit-Affäre machen zu wollen, halte ich für schäbig und lächerlich...

Warum diese Diskussion überhaupt?

Ein paar Milliarden hier, ein paar Milliarden dort, es gibt so unglaublich viel zum Fenster rausgeworfenes Geld, dass es doch längst belanglos sein sollte. Die 8 Milliarden für die F18-Jets aus den USA sind auch komplett verschwendet, aber das interessiert wohl gerade nicht.
Es wird immer wieder und ohne Unterlass - egal welche Gesetze existieren - große Verbrecher im Finanz-, Immobilien-, oder Aktienspekulationenmarkt geben. Das sollte im Kapitalismus das normalste der Welt sein. Ebenso wie Korruption zw. Politik und Wirtschaft.

Hochbezahlte ...

... „Kontrolleure“ (Spezialisten) sollten die Finanzjongleure beaufsichtigen, versagen und ein Minister soll es richten. Das kann es wohl nicht sein. Eine persönliche Haftung für diese Personen muss endlich her, gibt es ja auch für andere Berufe (bei deren Ausübung man sich ständig auf dem Schleudersitz befindet).

Es...

riecht in der Sache Wirecard nach einem Untersuchungsauss. Wer kommt aus dieser Sache besser raus Herr Finanzminister und Vizekanzler Olaf Scholz SPD oder Wirtschaftsminister Peter Altmaier CDU? Und das im Wahljahr.

Aufklärung, hinter verschlossenen Türen, nun ja

...dann müssen wir uns anders behelfen:
Bei wallstreet-online.de bitte wirecard eingeben, Chart-Analyse-Tool unten rechts an der Grafik aufrufen, den Zeitraum Jan. bis Mär. 19 selektieren, Kerzendarstellung wählen.
Sehr turbulent!, nichts gewusst?, Daytrader haben sich gut die Taschen vollgesteckt. Financial Times hatte halt über die Merkwürdigkeiten berichtet. Da hätte man..., aber Nein, ein Strafverfahren gegen den Journalisten wurde am 12. Feb. von der Staatsanwaltschaft München 1 eingeleitet.
Sie! wissen doch, Hr. Scholz um die angebliche Rechtsstaatlichkeit in DE, Ihre ministerielle Weisungsbefugnis, nun schaffen Sie bitte wenigstens diesen Blödsinn aus der Welt. Sry, aber ich beobachte Regierungslügen und -Verdummung sehr genau, ich bin Cannabis-Konsument, Angehöriger einer schärfst verfolgten Minderheit, außerdem vollzeittätiger E-Techniker, 60-jährig.
Ich könnte schon wieder rückwärts frühstücken..., bei soviel...

B
R
D igung

mfG fE

.. dann würde der Kaufmannsgehilfenbrief vielleicht ausreichen um das zu beurteilen.
So ist es aber nicht!

Es gibt sie bei solchen Betrügereien immer lückenlos, die Kontoauszüge, Belege etc.. Im Falle der Commerzialbank wurden z.B. Kredite gewährt (Erfundene Kreditnehmer). Bei Flowtex waren die gefälschten Inventarverzeichnisse auch vollständig und die Betriebsprüfer wussten Bescheid. Ok, denn die Steuern wurden ja von den ausgewiesenen Gewinnen ordentlich bezahlt!

Z.B. Buchungen:

Kreditauszahlung> Kreditkonto an KK-Konto
Verwendung> KK-Konto an Überweisungsempfänger
Zinsrechnung> Kreditkonto an Zinsertrag
usw.

Die Betrüger waren Profis und/oder hatten Helfer.
Alles da, Kreditverträge, Bonitätsprüfungen, Kontoauszüge, die verbuchten Erträge, Saldenbestätigungen.

Die in der Bilanz durch die Buchungen so entstandene Forderungen waren allerdings nur Luft!

Es gab Zeiten, da gehörten urkundliche Saldenerklärungen noch zur Prüfungspraxis. Offensichtlich schon lange eingespart?

@ 18:16 Wilhelm Schwebe

Woher kommt eigentlich Ihr Impetus, so auf andere Foristen loszugehen statt sich hier argumentativ an der Diskussion zu beteiligen?
Niemand hier ist allwissend.
Niemand sollte allerdings Google als hinreichenden Ersatz für eigene Information, Hintergrundrecherche und Meinungsbildung darstellen. Und was die Transaktionssteuer angeht: Scholz gehört zu den wenigen in Europa, die das Thema angehen; dass er nicht das Optimum herausholte, weiß niemand besser als er selbst.

Am 29. Juli 2020 um 20:35 von Zwicke

Aus der aktuellen Wirecard-Affäre aber eine auch noch eine Polit-Affäre machen zu wollen, halte ich für schäbig und lächerlich...
#
#
Her Scholz hatte schon im Frühjahr 2019 Informationen von Unregelmäßigkeiten erhalten und Frau Merkel ist im Herbst 2019 für den Laden in China auf Werbetour gegangen.
Stimmt, so kann man sich in der Welt lächerlich machen.

Zu 20:15 von Zwicke ✎ Haftung für ...

Eigenverantwortung vor Staatshaftung...

@Zwicke, Deutschland ist immer noch ein Rechtsstaat. Knapp daneben ist auch vorbei! Bei der Haftung geht es nicht um Eigenverantwortung sondern um Schuld.

In einem Rechtstaat haftet man z.B. für einen einem Dritten entstandenen Schaden durch eine Pflichtverletzung. Die Amts- oder Staatshaftung besteht bei der Verantwortlichkeit des Staates für Schäden, die im öffentlichen Dienst in Ausübung, durch Versäumisse, durch Pflichtverletzungen etc. einem Dritten verursacht wurden.

...
Wo sehen Sie hier denn die Eigenverantwortung eines Betrogenen? Bzw. für die Auswirkungen durch die Handlungen oder Nichthandlungen der BaFin.

Ein Aktionär muss immer mit Betrug rechnen und im Falle des Falles den entstandenen Schaden klaglos akzeptieren? Das ist doch absurd und würde einen Unrechtsstaat aufzeigen!
Der Rechtsweg sollte im Rechtsstaat immer und für jeden offen stehen.

@tagesschlau2012, 21:05 - Deutsche Wirtschaftsinteressen

Nein, so wirbt eine Kanzlerin für deutsche Unternehmen im Ausland und trägt damit zu sicheren Arbeitsplätzen und zum Wohlstand in unserem Land bei. Es ist im übrigen durchaus auch usus, dass Wirtschaftsvertreter die Kanzlerin zu solchen Terminen ins Ausland begleiten. Es war im übrigen keineswegs sicher, dass Wirecard in kriminelle Handlungen verstrickt war. Sie können nicht leichtfertig Unternehmen kriminalisieren, zumal Ernst&Young jahrelang geprüft und keine Unregelmäßigkeiten festgestellt hatten. Kanzlerin Merkel ein Fehlverhalten unterstellen zu wollen, ist reichlich abenteuerlich. Ich denke, der Wirtschaftsstandort Deutschland ist froh und dankbar, dass die Kanzlerin für diesen immer wieder auf "Werbetour" geht.

Man sollte nicht auf Spatzen schießen...

... wenn man Raubvögel erlegen will... Soll heißen: Ich finde die Diskussion um eine Verantwortlicheit von Olaf Scholz im Wirecard-Skandal völlig überzogen und unsinnig... vermutlich nur von politischen Grabenkämpfern initiiert.
_
Es mag sein, daß i.S. "Wirecard" gewisse Kontrollmechanismen (auch politische) nicht korrekt funktionierten. Aber das ist so bei allen menschlichen Konstrukten - und war i.S. von "Wirecard" gewiß nicht politisch protegiert... wäre ja auch politisch eher kontraproduktiv...!
_
Viel eher sollte man Minister Scholz gesamtgesellschaftlich dazu drängen, die Cum-Ex-Abzocker irgendwie noch juristisch zur Rechenschaft zu ziehen inklusive Rückzahlungen, und generell Steuervermeidung durch US-Konzerne und inländische Steuerhinterziehung wirkram zu bekämpfen.

Man sollte nicht auf Spatzen schießen...

... wenn man Raubvögel erlegen will... Soll heißen: Ich finde die Diskussion um eine Verantwortlicheit von Olaf Scholz im Wirecard-Skandal völlig überzogen und unsinnig... vermutlich nur von politischen Grabenkämpfern initiiert.
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Es mag sein, daß i.S. "Wirecard" gewisse Kontrollmechanismen (auch politische) nicht korrekt funktionierten. Aber das ist so bei allen menschlichen Konstrukten - und war i.S. von "Wirecard" gewiß nicht politisch protegiert... wäre ja auch politisch eher kontraproduktiv...!
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Viel eher sollte man Minister Scholz gesamtgesellschaftlich dazu drängen, die Cum-Ex-Abzocker irgendwie noch juristisch zur Rechenschaft zu ziehen inklusive Rückzahlungen, und generell Steuervermeidung durch US-Konzerne und inländische Steuerhinterziehung wirkram zu bekämpfen.

@Zwicke, 21:28 Uhr

Volle Zustimmung zur Ihrem Kommentar.

Am 29. Juli 2020 um 20:52 von fE_wob

„Bei wallstreet-online.de bitte wirecard eingeben, Chart-Analyse-Tool unten rechts an der Grafik aufrufen, den Zeitraum Jan. bis Mär. 19 selektieren, Kerzendarstellung wählen.

Daytrader haben sich gut die Taschen vollgesteckt.

ich bin Cannabis-Konsument, Angehöriger einer schärfst verfolgten Minderheit, außerdem vollzeittätiger E-Techniker, 60-jährig.“

Ja, das ist richtig,

aber
man könnte auch bei TS Börse eingeben, und dann auf Dax WC klicken, dann baut sich die Tages-Wochen-Jahres- 5 Jahres-Grafik, je nach Wunsch ausführlich auf.

Also warum in die Ferne schweifen?
Manche Daytrader haben sich die Taschen vollgesteckt, andere sind Zwangsliquidiert worden.

Wenn einem so viel Gutes widerfährt , ..
Im Übrigen lebt der Mensch nicht nur vom Brot allein, es darf auch mal ein ....chen sein.

Ausserdem wird heute wieder die Woche geteilt.

Schönen Abend noch.

@21:17 von gman

>> Ein Aktionär muss immer mit Betrug rechnen und im Falle des Falles den entstandenen Schaden klaglos akzeptieren? Das ist doch absurd und würde einen Unrechtsstaat aufzeigen!
Der Rechtsweg sollte im Rechtsstaat immer und für jeden offen stehen...<<
_
Unsinn.! Jeder Börsenteilnehmer (potenzieller Zocker) orientiert sich nicht an staatlich garantierten Fakten, sondern an privat-börslich verlautbarten "Chancen". Freilich auch im Vertauen darauf, daß Top-10-Dax-Indezies weitgehend seriös sind ... weil üblicherweise staatlich und durch professionelle Prüfer überwacht ... und als seriös testiert.
_
Das bedeutet aber nicht, daß nicht auch Dax-10-Mitglieder staatliche Regelungen unterlaufen (siehe VW oder T-Com-Aktie u.a...)., und aktuell hochkriminell auch "Wirecard". Daraus aber eine Staastshaftung abzuleiten ist absurd... Denn ... wer spielt = zockt, muß auch verlieren können... ohne hinterher zu lamentieren.!

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