Ihre Meinung zu: Gipfel zu Corona-Hilfen: Frischer Wind durch neuen Vorschlag

18. Juli 2020 - 12:22 Uhr

Weniger Zuschuss, mehr Kredit: Mit einem Kompromissvorschlag will EU-Ratspräsident Michel Bewegung in die festgefahrenen Verhandlungen bringen. Bei dem EU-Gipfel geht es um milliardenschwere Corona-Hilfen. Von Stephan Ueberbach.

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Kommentare

Keine Geschenke, nur

Keine Geschenke, nur rückzahlbare Kredite.
Für ihre Situation sind die Länder alle selbst verantwortlich. Nichts davon kann auf Corona zurückgeführt werden.
Es geht ausschließlich um Abbau der Altschulden. Und das ist so nicht vereinbart worden. Wer das nicht möchte, sollte bitte den Briten folgen und alleine besser zurecht kommen.

>>Es bedürfe der großen Kompromissbereitschaft aller, damit "wir

etwas hinbekommen, das für Europa und die Menschen in Europa gut ist angesichts der Pandemie.

Ein Kompromiss ist/kann nie für alle Mitgliedsstaaten eine gute Vereinbarung sein! Jedes Land bzw. deren Vertreter wird innerlich auf die Zähne beißen – aber keiner wird es zugeben wollen.

>>Außerdem dürfe sich die EU nicht langfristig verschulden, ....<<

Alle Mitgliedsstaaten sind schon längst überschuldet!
Rosaroter Brillenblick?

D. wird vielleicht die Hauptlast tragen.

Kein Problem!

Für die Mrd. die D. zahlt, können die Empfängerländer deutsche Exporte kaufen.

PS. Was war ich bei der europäischen Währungsunion (1.1.2002) so begeistert von der EU. Wirklich! Aber die ganzen Versprechungen, die seinerzeit abgegeben wurden, haben sich alle als heiße Luft erwiesen. Heute bin ich Gegnerin und würde mich freuen, wenn die EU-Länder gut miteinander wirtschaften, aber jedes Land seine eigenen für sich am besten wirkenden Entscheidungen treffen kann ohne Brüssel/Straßburg!

Hoffnung auf eine gemeinsame Lösung

Ich hatte bereits gestern im Forum die Prognose gewagt, dass es wohl eine Kompromisslösung geben wird, die eine anteilige Verschiebung von Zuschussleistung und Kredit vorsieht. Natürlich gibt es noch weitere Nüsse zu knacken, aber damit wäre zumindest einmal der Weg für eine ganzheitliche Lösung vorgezeichnet. Man kann nur hoffen und wünschen, dass dies gelingt. Europa muss ein starkes Signal der wirtschaftlichen und politischen Geschlossenheit senden, um eine Zukunft zu haben.

Hoffnung auf eine gemeinsame Lösung

Ich hatte bereits gestern im Forum die Prognose gewagt, dass es wohl eine Kompromisslösung geben wird, die eine anteilige Verschiebung von Zuschussleistung und Kredit vorsieht. Natürlich gibt es noch weitere Nüsse zu knacken, aber damit wäre zumindest einmal der Weg für eine ganzheitliche Lösung vorgezeichnet. Man kann nur hoffen und wünschen, dass dies gelingt. Europa muss ein starkes Signal der wirtschaftlichen und politischen Geschlossenheit senden, um eine Zukunft zu haben.

Schluß mit der Schacherei

Jetzt muß in der EU mal durchgegriffen werden. Wer, wie Staaten z.B. Italien und Spanien, nicht bereit ist sein Sozial-, Wirtschafts- und Finanzsystem umzustellen und den Schlendrian nicht bekämpft hat keinen Anspruch weder auf Kredite noch Zuschüsse. Wer, wie Ungarn und Polen, nicht bereit ist demokratische Strukturen zu beachten hat auch keinen Anspruch auf Kredite oder Zuschüsse. Ich bin nicht mehr bereit, mit meinen Steuern Länder zu beglücken, die Europa nur als zu melkende Kuh ansehen und auf die Gemeinschaft ansonsten pfeifen.

Die sparsamen 4 bilden den Nord-Euro ab. Merkel scheint

Deutschland in den schwachen Süd-Euro zu zwingen? Das wäre der Niedergang der Kaufkraft in Deutschland. Nur um wieder mal "dieses" Europa zu retten?

es wird nie wieder zurückbezahlt

egal wie sich das nennt

EU als Kreditgeber

War das Kreditgeschäft nicht mal das Geschäftsfeld der Banken?

Bisher steht die EU für ihre gesamte Wirtschaft ein aber jedes Mitglied darf sich
dann um sein eigenes Sozialsystem kümmern.

Warum ist das nicht anders herum? Die EU kümmert sich um die Bevölkerung und die Staaten um die Wirtschaft?

Die Deutschen EU-Asylsystemforderer haben bisher nichts dafür getan, dass es EU-weit Sozialstandarts gibt, die durch die EU auch gefördert wird. Eigentlich mal ein Markenkern der EG/EU. Die Einheit in Vielfalt kann man sehr einfach schützen und fördern, in dem man berechtigt aber nicht verbietet/verpflichtet. Das Recht und Pflicht zusammenhängen ist ein deutscher Irrglaube. Man kann auch aus Freiwilligkeit ein Recht ermöglichen!

Die „sparsamen“ Vier

Find ich richtig von ihnen, dass sie auch auf Reformen in den Südländern drängen („Dabei verweist er (Herr Kurz) auf große Unterschiede innerhalb der EU in Sachen Arbeitsmarkt, Rentensysteme, Korruptionsbekämpfung oder Bürokratie.“).
Es macht ja keinen Sinn, jetzt viel Geld sozusagen bedingungslos bereitzustellen, und bei der nächsten Krise (die sicherlich kommen wird) wieder vor dem gleichen Dilemma zu stehen.
Die Aussage des polnischen Vertreters mit „geizig“ kann ich diesbezüglich nicht nachvollziehen.

Corona-Hilfen

Ich halte die Hilfen auch in der vorgeschlagenen Größenordnung für sachgerecht und erforderlich, würde aber folgende Vorgehensweise vorschlagen: die ganzen 750 Milliarden werden zunächst als langfristige Kredite vergeben; für bis zu 500 Milliarden kann aber die Rückzahlung erlassen werden, wenn der europäische Rat jeweils im Einzelfall für bestimmte Summen eine sachgerechte reformorientierte Verwendung feststellt. So könnte den von der Pandemiefolgen besonders betroffenen finanzschwachen Staaten sofort großzügig geholfen werden und sie hätten durch sinnvolle Verwendung der Gelder selbst in der Hand, ihre Schuldenlast zu senken. Den "sparsamen 4" wäre auch geholfen, da nicht zurückzuzahlende Zuschüsse nur für sachgerechte Ausgaben gewährt würden.

an strenge Auflagen koppeln

es ist doch Lächerlich zu glauben die würden sich an Vorgaben von außen halten
selbst wenn die das wollten könnten sie es schwerlich
in diesen Länder sind doch ziemlich starke patriotische Kräfte
das würde doch nur Wasser auf die Mühlen des Nationalismus bringen
ob man das will ?

Absolut

TOLLER Vorschlag zur Güte von Michel: nur noch 450 Mrd als Zuschuss...das ist doch gleich ganz was anderes als die ursprünglichen 500 Mrd. Dass da keiner vorher draufgekommen ist..
Jetzt werden die sparsamen 4 bestimmt zustimmen, ohne Auflagen.
Was ich nicht verstehe: wenn ich Geld geschenkt bekomme, für was auch immer von den Dingen, die ich brauchen kann, dann nehme ich es, ohne rumzuzicken. Dass die Empfängerländer absolut unwillig sind, dafür als kleine Gegenleistung auch nur irgendwelche Bedingungen, sprich Reformen, zu erfüllen, zeigt, dass bei ihnen Hopfen und Malz verloren ist, dh sie sich weiter in ihrem Schuldenmorast wälzen wollen, um nur ja nicht auch nur einem Wähler erklären zu müssen, dass die harten Zeiten eben Einschränkungen erfordern, um überleben zu können,

Sozialsysteme gegenüberstellen

Ich fände es sehr informativ, wenn wir mal die Sozialsysteme der EU-Länder vergleichen könnten. Also wann darf man mit voller Rente in den Ruhestand gehen ? Wie hoch ist das Rentenniveau ? Der Mindestlohn im Vergleich zum Durchschnittseinkommen ? Wie lange bekommt man Arbeitslosengeld ? Was danach ? Kindergeld ? u.ä.
Ich habe schon das Gefühl, dass wir Deutschen viel länger arbeiten müssen, mehr
Arbeitnehmer im Niedriglohnsektor haben und dann noch mit unseren zu hohen Steuern
andere EU-Länder unterstützen.
Wie wäre es, wenn Italien ordentlich seine Steuern eintreibt ? Insbesondere bei den Wohlhabenden ?

„Vor allem in Italien sind einschneidende Reformen nötig, sagte Kurz dem österreichischen Fernsehen ORF: "Wenn die Gelder, die in die Hand genommen werden, in Digitalisierung, Ökologisierung und Reformen gesteckt werden, macht das Sinn."
>>> Wenig bringen würden die Investitionen hingegen, wenn sie im System versanden, in Banken fließen oder schlimmstenfalls in der Korruption untergehen würden“

Das tun sie aber offensichtlich ziemlich oft. Schon deshalb ist es so wichtig, dass nicht Einzelne darüber (das Geld für die Investitionen) „verfügen“, sondern alle. Denn Geld ist in unserem heutigen System gleichbedeutend mit Macht. Und die ist bekanntlich süß bzw. verführerisch.

„Denkbar ist heute vieles. Ein schneller Durchbruch, eine Verlängerung bis morgen oder übermorgen, aber auch: ein erneutes Scheitern. Dann wäre ein weiterer Sondergipfel nötig, vermutlich Ende des Monats. >> Bis dahin hätten alle noch einmal Zeit zum Nachdenken“

Die Bürger auch. Auch um selbst Vorschläge zu machen.

fehlende Informationen

Dass die Forderungen Italiens teilweise auf Berechnungen aus dem Jahr 2017 und 2018 basieren, dass dieser Punkt von Rutte und Kurz kritisiert wurde und Neuberechnungen gefordert wurden, die dann tatsächlich auf Verlusten durch den Lockdown basieren, wird hier im Artikel gar nicht erwähnt.
Sorry aber das gehört dazu, wenn man die Leser umfassend informieren will!

EU, ein einziger Basar

Fast neigt man zu der Wette, dass unsere Kanzlerin auch diese festgefahrene Situation meistert, indem sie nach Vorbild Helmut Kohl die deutsche Geldschatulle noch weiter öffnet.
Ferner ist zu befürchten, dass die EU mit Blick nach Ungarn und Polen ihre eigenen rechtsstaatlichen Regeln in die Tonne tritt, nur um auch deren Zustimmung zu der geplanten geschichtsträchtigen Geldumverteilung von vermeintlich reich nach vermeintlich hilfsbedürftig zu erhalten.
Eine Frechheit, dass gerade PL Ministerpräsident twittert "geizig ist das." Selber nie geben, ständig nur nehmen und dann diese Aussage.

Eu ist überschuldet

längst überholt von China usw.

12:59 von idee

Wie wäre es, wenn Italien ordentlich seine Steuern eintreibt ? Insbesondere bei den Wohlhabenden ?
.
diese Vorschläge wurden schon in Griechenland gemacht
aber es ist eben geschickter die eigenen Bürger (und seien es Reiche)
zu schonen wenn man von anderen das Geld auch kriegen kann

so ist es. Sie wollen nichts ändern aber Geld bekommen

und das darf man nicht akzeptieren

Zur Wahrheit gehört auch

dass die deutsche Volkswirtschaft in Geldwert gerechnet höhere Verluste hat, als die meisten anderen EU-Staaten, die jetzt die größten Hilfszahlungen erhalten.
6% Verlust von unseren BIP sind nun mal wesentlich mehr, als 9% vom französischen, oder fast eben so viel, wie 11% vom italienischen oder spanischen BIP.

Sie schreiben so, als wäre Deutschland gar nicht

betroffen von Coronanachschmerzen.Millionen Kurzarbeiter und demnächst Insolvenzen

Wer hofft.....

.....dass sich in den Südländern einschneidend was ändern wird, der hofft wohl vergebens!

nun was das Soziale betrifft.

Deutschland sorgt schon für seine Bürger. Und viel besser ,als die Mehrheit der anderen Staaten.Es gibt wahrhaftig auch positives in Deutschland

Gipfel zu Corona-Hilfen:Frischer Wind durch ne....

Das Ringen geht weiter.Und "Merkel war die erste im EU-Ratsgebäude",daß ist auch symbolträchtig.
Denn das letzte,was die Regierenden in Berlin zu riskieren bereit sind,ist ein kollabieren des Euro-Währungssystems.Deshalb ist man auch bereit viel Geld in die Hand zu nehmen.Dazu noch den Empfängern Reformen auferlegen,um deren Wirtschaftsstrukturen noch besser auf deutsche Bedürfnisse auszurichten.

Also

wegen 50 Milliarden weniger bewegt sich da nichts, wenn ich die Umfragen was die Bürger bei uns darüber denken, richtig im Kopf habe, sieht das auch anders aus.

" . Dabei verweist er auf große Unterschiede innerhalb der EU in Sachen Arbeitsmarkt, Rentensysteme, Korruptionsbekämpfung oder Bürokratie. "

So ist es, dann sollte sich jeder mal die Artikel die es seit 3 Tagen zu lesen gibt, über die neue Studie der Vermögensverteilung ansehen.

Ich weiß das viele den Spiegel nicht mögen, dort ist aber eine Online Grafik, wo man Daten eingeben kann, und Personenzahl.
Das Medianeinkommen für 2 Personen, ist eine interessante Zahl, alle Dinge sind auswählbar, und Ergebnisse werden angezeigt.

Artikel hat den schönen Titel " Geld macht doch glücklich " ;-).
Man kann das alles auch ohne unterstützende Grafik lesen bei den anderen Medien.

Wir haben eigentlich kein Geld zu verschenken, und haben kein Häuschen von der Oma am Meer.

Ich kann die 4 Länder gut verstehen, sind wohl nur noch 1-2.

12.41 @ Aufmerksamleser

Volle Zustimmung... doch müssen wir uns im Klaren sein, dass dies das endgültige Ende der EU ist. Dann erleben wir schneller, was viele kluge Köpfe schon vor längerem prognostizieren, dass es kleine Frage ist OB uns die EU eines Tages um die Ohren fliegt, sondern nur WANN.

@12:56 von wachtflug

Ihren Vorschlag finde ich sehr gut. Nehmer-Länder, die so einem Verfahren nicht zustimmen, haben sicherlich vor, das Geld nach jeweils eigenem Gusto in (dunkle) Kanäle zu versenken, zB weitere teure Sozialgeschenke ohne positive Wirkung darauf, dass das jeweilige Land wirtschaftlich wieder auf die Beine kommt.
Die Krux an einem solchen Prüfverfahren:
Die Nehmerländer, und speziell Italien, haben eine starke „Troika-Allergie“, die ihnen verbietet, selbst für geschenktes Geld auch nur ein Fitzelchen ihrer monetären Souveränität zu opfern (eine Souveränität, die sie aber sowieso schon lange an die EZB verloren haben; sie wollen es nur nicht wahrhaben).

EU Gipfel

Es wird ein Kompromiss gefunden, indem unsere Regierung alles Belastende wie immer an sich reißt und uns Bürgern aufbürdet.
Vor allem werden wir aber Zahlen für Länder deren Bürger mehr Privatvermögen haben, eher und mit einer höheren Rente in den Ruhestand gehen etc. Und das verkaufen sie uns wieder als Solidarität.

Und wenn die Mrd verteilt sind

Was kommt dann-das nächste Hilfspaket für Italien, Spanien und Frankreich nach dem Brexit, weil sie ja am schwersten getroffen sind?
Es geht immer so weiter und es wird niemals genug sein.

Mehr Kredite statt Zuwendungen?

Bei den Summen um die es geht, werden die Kredite niemals zurückgezahlt werden können. Die vielbeschworene Generationengerechtigkeit ist dahin!
Der Gang der Verhandlungen bisher sieht eher nach Zahlungsunfähigkeit aus.
Ob ein Staat auch Insolvenz anmelden kann oder sollte, sollte doch Kern der Verhandlungen sein!
Nach Korona nun der Pleitegeier- Adler ?
Das sind eher düstere Aussichten!

Europäische Werte und Solidarität

Gibt es offensichtlich immer nur dann, wenn es ums verteilen des Geldes der anderen geht.
Bei Hilfspaketen werden "Europa, europäische Werte und Solidarität" beschworen.
Geht es um Reformen, um die Bürger gerecht zu belasten, sind die Empfängerländer dann wieder stolze Nationalstaaten, die sich nicht von der EU in innere Angelegenheiten reinreden lassen wollen.
Ist ja ok-aber ohne Reformen-keine Transferleistungen!

12:38 von Adeo60

Europa muss ein starkes Signal der wirtschaftlichen und politischen Geschlossenheit senden, um eine Zukunft zu haben.
---------------------------------------------
Wann hat Europa das denn schon mal getan?
Ich kann mich nicht erinnern.

Von den angesetzten 750 Milliarden Euro

sollen nun nur 450 Milliarden als Zuschüsse fließen statt den zuvor verhandelten 500 Millionen. Das wäre ein Zugeständnis
.
das ist kein Zugeständnis sondern eine Unverfrorenheit

warum schreibt man hier "Zuschüsse" das klingt ja harmlos
das sind Geschenke die andere zahlen müssen
jeder einzelne von uns, von Österreich Holland Dänemark ....
fragen wir doch mal konkret wer ist bereit als Hartz4ler auf 100 Euro im Monat zu verzichten,
als Alleinerziehende oder als Rentner - weil die Zuschüsse in die Rentenkasse geringer ausfallen
wer von den Erwerbstätigen will zu seiner Solidaritätsabgabe jetzt noch ne EU Solidaritätsabgabe abdrücken

12.59 @ von Sparer

Wir stecken schon zu tief drinnen im Schuldensumpf der EU, da kommen wir nie mehr raus. Ob Target2, diverse Rettungspakete, Mithaftung bei EZB etc... zusammen in Billionenhöhe.
Streng genommen haben wir schon längst eine Vergemeinschaftung der Schulden in der EU durch die Hintertür. Dies wissen Conte, Macron etc. natürlich und fordern immer mehr Solidarität, ohne selber auch nur ein Stück weit von ihrer bisherigen Schuldenpolitik abzurücken.

Meine Güte ... unverschämtheit siegt.

ist so als wenn man nach einer Gehaltserhöhung von 20% fragt, mit zusätzlichen 10% Bonus.
Na gut, ich mach den Kompromiss und kriege nur 19% Lohnerhöhung und 11% Bonus.

Sonst dem Arbeitgeber kompromisslosigkeit vorwerfen.... viel Spass der IG Metall bei den nächsten Tarifverhandlungen mit Daimler und Co... würde ein guter Startpunkt sein.

Aufmerksamleser

Sie haben mit Ihrem Kommentar recht.
Aber, dass Sie nicht bereit sind, mit Ihren Steuern andere Länder zu beglücken, ehrt Sie. Auch ich und sicherlich viele andere User sind das auch nicht. Die Frage ist, was können wir tun. Ich fürchte nichts. Ich denke, das diese Politiker, die hier zusammengekommen sind, sich um unsere Bedürfnisse einen Teufel scheren.

Beste Grüße

Polen findets geizig sagt der Ministerpräsident

des Landes das am meisten Geld abzockt von der EU.
Es widert mich an.
Frau Merkel sollte zu den sparsamen 4 wechseln!!!

und überhaupt ... !

aktuell spricht man von 700 Mrd
wenn das nicht reicht
ne 2. Pandemiewelle kommt
was ist dann ?
wie sieht es dann mit der EU Hörigkeit aus
wenn die Steuerlast noch höher wird
bisher haben sich ja einige zurückgelehnt
besser Verdienende, Reichensteuer, Erbschaftssteuer

Geld aus Brüssel an die

Geld aus Brüssel an die Einhaltung der Grundrechte knüpfen und nur für Investitionen und bei Durchführung von Reformen zu zahlen ist sicher richtig. Das nutzt letztlich allen in der EU. Im übrigen sollten Veto-Rechte für Einzelländer abgeschafft werden und Stimmrechte nach Einwohnerzahl eingeführt werden.

13:27 von citizen13

Streng genommen haben wir schon längst eine Vergemeinschaftung der Schulden in der EU durch die Hintertür. Dies wissen Conte, Macron etc. natürlich und fordern immer mehr Solidarität, ohne selber auch nur ein Stück weit von ihrer bisherigen Schuldenpolitik abzurücken.
---------------------------------------------
Macron muss man ja zu Gute halten, dass er wenigstens versucht hat eine Rentenreform auf den Weg zu bringen-wie wir wissen, ist er damit grandios gescheitert, weil die Franzosen nicht stillschweigend genickt haben, sondern so lange im Generalstreik waren, bis die Reformen vom Tisch waren.
In Italien wurde unter der letzten Regierung von Salvini genau das Gegenteil gemacht-die Bürger wurden mit weiteren "ungedeckten Schecks" beschenkt.
Ich habe kein Problem damit-sie können in ihren Ländern machen, was sie für richtig halten-ich habe nur ein Problem damit, wenn wir das finanzieren sollen.

um 13:27 von Sisyphos3

>>
fragen wir doch mal konkret wer ist bereit als Hartz4ler auf 100 Euro im Monat zu verzichten,
als Alleinerziehende oder als Rentner - weil die Zuschüsse in die Rentenkasse geringer ausfallen
wer von den Erwerbstätigen will zu seiner Solidaritätsabgabe jetzt noch ne EU Solidaritätsabgabe abdrücken
<<

"Wir" fragen uns das gar nicht, weil Sie sich das einfach alles nur ausgedacht haben. Weder Renten, noch Hartz, noch etwas anderes wird gekürzt und bezüglich der Solidaritätsabgabe ändert sich durch Corona nichts. Die Gelder fließen grundsätzlich auch nicht (direkt) in Konsumausgaben, sondern in Investitionsprojekte. Fake4news und Hetze braucht wirklich kein Mensch - falls man das hier so schreiben darf.

"...was damit gemeint ist,

"...was damit gemeint ist, dass die EU "Verhandlungsgeschick von Kanzlerin Merkel, die bewährte kooperative Achse Paris-Berlin, die ökonomische Vernunft zur Stabilisierung des EU-Binnenmarktes, das Bekenntnis zu Pressefreiheit und Rechtsstaatlichkeit und auch endlich eine humane solidarische Flüchtlingspolitik" braucht: Da sind nämlich sowohl Ross und Reiter genannt wie auch die wesentlichen inhaltlichen Zielperspektiven."
#
#
Dann fragt sich der Bürger warum Frau Merkel Ihr Superstar nicht ein Ziel erreicht hat?
Viele dieser Punkte stehen seit Jahren auf der Merkel Agenda und nichts hat Sie mit Ihrem "Verhandlungsgeschick" erreicht.
Im Gegenteil, die Mauern gegen die Ost Länder werden wieder errichtet.

@Hanno Kuhrt, 13:21

„Was kommt dann-das nächste Hilfspaket für Italien, Spanien und Frankreich nach dem Brexit, weil sie ja am schwersten getroffen sind?
Es geht immer so weiter und es wird niemals genug sein.“

Ich weiß dazu wenig, würde aber annehmen, dass Deutschland härter vom Brexit betroffen ist als Italien.
Vielleicht wollen Sie das auch als mögliches Pseudo-Argument präsentieren. Aber Vorsicht! Nach dem gleichen Schema wäre es auch denkbar, den EU-Kritiker_innen hier zu unterstellen, dass es immer weiter gehen würde und es für sie nie genug an Strenge, nationalen Eigenständigkeiten etc. sein würde - außer die EU würde aufgelöst und die D-Mark wieder eingeführt.

mal überschlagen

aktuell geht es um 500.000.000.000 Euro welche von einigen EU Staaten aufgebracht werden müssen
so von 100.000.000 Bürgern in den bekannten Ländern
wenn ich mich bei den vielen Nullen nicht vertan habe sind das 5.000 Euro pro Person
die auf jeden Einzelnen und nur vorläufig !! zukommen
wem ist es das persönlich so viel Wert, nur dass wir gleiche Qualitätsstandards beim Olivenöl haben,
bei den Nudeln und Gesetzte angleichen
aber wenn man die Polizei/Feuerwehr anrufen will keine einheitliche Nummer hat
so wenig wie nen einheitlichen Elektrostecker

@paule2, 12:45 Uhr - Europa retten

"Nur um wieder mal dieses Europa zu retten?"
Sie scheinen ja nicht viel mit Europa am Hut zu haben. Dabei hat eben "dieses" Europa, trotz all seiner Schwächen, in hohem Maße mit dazu beigetragen, dass die deutschen Bürger die letzen Jahrzehnte in Wohlstand und sozialer Sicherheit leben konnten. Merkel macht folglich genau das Richtige. Sie zeigt in der schweren Krise Solidarität mit Europa, vor allem mit dem schwere geschädigten Südstaaten. Die Bilder aus den italienischen Krankenhäusern sollte auch Sie nicht "kalt gelassen" haben. Deutschland hatte Glück, dass die Epidemie zunächst Italien mit voller Wucht befallen hat. Daraus konnten wichtige Lehren gezogen werden. Richtig ist natürlich auch, dass ITA und ESP schon vor Corona angeschlagen waren. Beide waren aber auf einem guten Weg und werden sicherlich noch Hausaufgaben erledigen müssen. Auch das muss klar sein.

@ Wuhan hat und gef*ckt

Das sehe ich anders, Deutschland hat sehr wohl das Recht, mit eigenem Steuergeld solidarische den Ländern zu helfen, die viel schlimmer dran sind. Dass wir selbst eine gute Pandemiepolitik gemacht haben, bedeutet nicht, dass wir vor den schwer gebeutelten Partnern das Portemonnaie zupetzen müssen.

Wozu Kredite?

Nach wie vor werden in der EU ca 1 Billionen Euro in Form von Steuerhinterziehungen gestohlen.
Pro Jahr! Jedes Jahr!
Kein Staat in der EU müsste sich Verschulden, wenn sich die Regierungen und Finanzminister um diese Steuerhinterziehungen kümmern würden.
Steuervermeidungen in ähnlicher Höhe könnten quasi im Handumdrehen verhindert werden, in dem die Regierungen ihre Gesetze dementsprechend ändern. Ohne den Einfluss der Wirtschaftslobbyisten.
2 Billionen Euro pro Jahr reichen um die Auswirkungen von Corona zu bekämpfen und die Sozialsysteme vernünftig auszugestalten. Jeder Staat mit seinem eigenen Geld.
Es wären weder Steuererhöhungen notwendig, noch Kredite.
Zusätzlich noch eine Finanztransaktionssteuer für die Finanzindustrie und schon sind sämtliche finanziellen Probleme auf Jahrzehnte gelöst.

13:38 von Klärungsbedarf

dann erklären sie mir bitte
wer die 500 Mrd Euro bereitstellt und dafür gerade steht
und wo die Kohle letztlich reinfließt
das ist ja wohl egal, es geht darum wer die zahlt

@Raiai 13,19Uhr

Wir besitzen so viel Vermögen und haben auch noch höhere Renten als bei Euch ? Die Wirklichkeit sieht wohl ganz anders aus. Und obendrein funktioniert das Gesundheitssystem nur, wenn man sich eine Zusatzversicherung leisten kann, die nur wenige Bürger haben. Das soziale System fängt kaum Bedürftige auf , die Arbeitnehmer im Gastronomiegewerbe erhalten Hungerlöhne und müssen in der Familie leben, um durchzukommen. Und der Fiskus belastet uns mindestens ebenso hoch wie in D. Schon erstaunlich, wie desinformiert man bei Euch ist. Freundlichen Gruss aus Madrid

Öffentliche Bürgerproteste...?

Einen seit mindestens zwei Jahrzehnten verschleppten Reformstau in den EU-Südländern (Harmonisierung von Sozial- u. Fiskalpolitik) und auch in der Brüsseler EU-Verwaltung (Straffung von Entscheidungsgremien + Parlamentsreform, Haushalts- u. Subventionspolitik) kann man nicht nun nur an einem Wochenende auflösen ... und sei der Sitzungsanlaß (EU-Haushalt + Einstieg in eine exorbitante EU-Schuldenunion) laut Merkels Diktion auch noch so dramatisch.
_
Sollte es jedoch am Wochenende tatsächlich zu einer "politischen" Lösung kommen, so ist m.E. vorprogrammiert, daß es sich nur um einen "faulen Kompromiß" handeln würde, mit anschließendem Freiraum für übliche Tricksereien.
_
Im Gesamtzusammenhang vermisse ich auch die EU-bürgerliche Öffentlichkeit, zumindest in den wirtschaftlich stabilen EU-Ländern... Aber wo sind hier die heftigen Straßendemos (auch vor der Brüsseler EU-Zentrale), zumal eine Schuldenunion ein eklatanter Eingriff in die Taschen der Bürger wäre..?!

/// Am 18. Juli 2020 um 13:41

///
Am 18. Juli 2020 um 13:41 von tagesschlau2012
.....
Im Gegenteil, die Mauern gegen die Ost Länder werden wieder errichtet.///
.
Welche " Mauern " gegen welche " die Ost Länder werden wieder errichtet " ?

@wachtflug, 12:56 Uhr

Eine gute Idee, die - in Kombination mit einer Zuschussleistung - durchaus mehrheitsfähig sein könnte. Jetzt sind Kreativität und Überzeugungsarbeit gefordert. Genau der richtige Job für Merkel.

@Marcelino, 13:29

So würde ich das ungern stehen lassen.

Es gibt ja immer wieder Hinweise darauf, dass Deutschland in besonderen Maß von EU, Binnenmarkt und Euro profitiert (hat und noch immer tut). Dass unser Wohlstand im Schnitt in der EU weit vorne liegt, brauche ich eigentlich nicht zu erwähnen.

Nun sind wir bisher gut durch diese Krise gekommen. Da sollte es in unserem Interesse auch für ein gutes Miteinander in Europa und mit unseren Nachbarn sein, sich solidarisch zu zeigen. Über das Wie kann dabei ja gerne diskutiert werden, solange am Ende kein völlig lächerliches Ergebnis herauskommt und nur noch Pseudo- oder Feigenblatt-Solidarität darstellt.

Wer weiß schon, ob wir nicht auch irgendwann einmal froh über die Solidarität der anderen Länder wären.

Das hier von Kurz finde ich durchaus mal richtig

Das hier von Kurz finde ich durchaus mal richtig:

https://www.tagesschau.de/ausland/eu-gipfel-459.html

Auch Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz verlangt, dass sich die Empfängerländer im Süden Europas als Gegenleistung für die Finanzhilfen gründlich modernisieren. Dabei verweist er auf große Unterschiede innerhalb der EU in Sachen Arbeitsmarkt, Rentensysteme, Korruptionsbekämpfung oder Bürokratie.

Vor allem in Italien sind einschneidende Reformen nötig, sagte Kurz dem österreichischen Fernsehen ORF: "Wenn die Gelder, die in die Hand genommen werden, in Digitalisierung, Ökologisierung und Reformen gesteckt werden, macht das Sinn."

Wenig bringen würden die Investitionen hingegen, wenn sie im System versanden, in Banken fließen oder schlimmstenfalls in der Korruption untergehen würden.

Italien muss seine Haushalts-Hausaufgaben machen, eine europäische Energiewende muss umgesetzt werden ohne AKWs sowie ohne Braunkohle und ohne Erdöl.

13:46 von Adeo60

Deutschland hatte Glück
.
Glück

wenn einer sein ganzes Leben lang gearbeitet hat, gespart Rente, Lebensversicherung
hat der dann "Glück" gehabt wenn er im Alter über die Runden kommt
das Geld für´s Pflegeheim aufbringen kann ?
offensichtlich haben die Italiener etwas falsch gemacht
und zwar schon die letzten 60 Jahre
die haben sich sicherlich eine Einmischung verbeten
dann ist es eben so !

Wir zahlen Milliarden

Armenien und Aserbaidschan zahlen Milliarden für die Rüstung und schießen aufeinander. In Europa herrscht schon seit 75 Jahren Frieden und wir geben Milliarden aus, um uns gegenseitig zu helfen, wenn es einem Land schlecht geht. Letzteres ist mir entschieden lieber.

Die Bundesregierung hat NICHT das Recht

meine Steuergelder unter die Staaten zu schleudern die die Pandemie erstaunlich schlecht und unvorbereitet gemanagt haben.
Irgendwann werden einige von uns dafür auf die Strasse gehen müssen.

@ Bender Rodriguez (12:26): doch aktuell ist es Corona

@ Bender Rodriguez

Keine Geschenke, nur rückzahlbare Kredite.
Für ihre Situation sind die Länder alle selbst verantwortlich. Nichts davon kann auf Corona zurückgeführt werden.

Doch das was aktuell ist, ist eindeutig auf Corona zurueckzufuehren. Italien, Frankreich, Deutschland und aktuell die USA sowie Suedafrika leiden besonders unter der Corona-Krise. Sie haben offenbar vergessen, was im Elsass geschehen ist und aktuell in Arizona geschieht.

Denn in Arizona ist das System kollabiert und seit gestern Nacht läuft jetzt auch in Arizona die Triage!

Nur das was vorher gewesen ist, ist auf eindeutige Misswirtschaft der Regierungen und mangelnden Willen zur Schuldentilgung zurueckzufuehren. Ganz besonders in Italien und Frankreich.

@lenamarie, 13.10 - Starkes Europa alternativlos

"Die EU ist (...) längst überholt von China".

Genau deshalb muss doch gehandelt werden!
China hat mit seiner Philosophie der "Neuen Seidenstrasse" den Aufkauf europäischer Unternehmen im Blick. Der Hafen von Piräus (Umsatz seither vervierfacht!) war erst der Anfang! Ich hoffe, dass Merkel/Macron sich durchsetzen werden, vielleicht einen vernünftigen Kompromiss aushandeln. Ein starkes Europa ist alternativlos.

13:27 von Sisyphos3

«Von den angesetzten 750 Milliarden Euro sollen nun nur 450 Milliarden als Zuschüsse fließen statt den zuvor verhandelten 500 Millionen. Das wäre ein Zugeständnis.»

«das ist kein Zugeständnis sondern eine Unverfrorenheit.»

Wenn die EU als Gemeinschaft mit Zustimmung aller 27 Mitgliedsstaaten 750 Mrd. Euro neue Schulden aufnimmt. "Leiht" sich die EU diese Summe nicht bei Staaten, Banken, oder Einzelpersonen von außerhalb der EU.

Die Summe ist Geld, dass die EU-Zentralbank sozusagen: "als neue Euro macht". Verschuldet ist die EU dann mit dieser Summe bei der eigenen Zentralbank. Anteilsmäßig in Relation zur Finanzierung des EU-Haushalts alle 27 Länder verschuldet. DEU als wirtschaftsstärkstes Land am höchsten, Malta als Land mit den wenigsten Einw. am geringsten.

Dieses Prinzip der Neuschulden ist komplexer mit 27 Staaten, als wenn die USA oder JAP jeweils ± 1.000 Mrd. Euro neue Schulden wg. Corona bei ihren Zentralbanken machen. In der EU ist es das 1. Mal, dass dies so ist.

Die EU

Meiner Meinung nach ist die Situation in den einzelnen Ländern der EU viel zu heterogen (v. a. bzgl. der Sozialsysteme) als dass man sie als Einheit ansehen kann. Es ist eine „Schicksalsgemeinschaft“ (mit einer einheitlichen Währung bis auf einige Ausnahmen), die sich meiner Meinung nach v. a. ggü. Ländern wie der USA, China, Russland zu positionieren hat - die geben derzeit den Ton an, und die einzelnen Länder der EU positionieren sich denen gegenüber so wie es die wirtschaftlichen Bedingungen und Interessen bedingt. Und die ist nun mal in den Mitgliedstaaten der EU sehr unterschiedlich gelagert.
Mit dem derzeitigen Konstrukt wird die EU nicht überleben. Es müsste eigentlich nach einem Mehrheitsprinzip entschieden werden, nicht nach Einstimmigkeit - und das, glaube ich leider, würde in den meisten Ländern der EU nicht mehrheitsfähig sein...
Ich sehe pessimistisch in die Zukunft für die EU als politische Einheit.

/// Am 18. Juli 2020 um 13:45

///
Am 18. Juli 2020 um 13:45 von Sisyphos3
mal überschlagen
....sind das 5.000 Euro pro Person
die auf jeden Einzelnen und nur vorläufig !! zukommen///
.
Na das können Sie doch locker aufbringen und ich bin auch dabei. Investitionen in die Zukunft sind zunächst immer erstmal teuer. Im übrigen ist das rein rechnerisch. Es wird ja niemandem, auch Ihnen nicht, etwas weggenommen.

@lenamarie, 13:15 Uhr

Volle Zustimmung!

13:46 von Adeo60

dass die deutschen Bürger die letzen Jahrzehnte in Wohlstand und sozialer Sicherheit leben konnten.
.
jetzt stellen sie mal ihr Licht nicht unter den Scheffel

die Menschen hierzulande haben Wohlstand und Soziale Sicherheit gehabt
weil sie eine stabile Gesellschaft hatten Solidarität zeigten
dafür sind die Menschen hierzulande und keine äußeren Einflüsse wie das Wetter verantwortlich

@ Bender Rodriguez (12:26): siehe in den USA

@ Bender Rodriguez

Siehe zu den USA:

https://tinyurl.com/y5kxl8ec
Focus: Entsetzte Mediziner und ein panischer Präsident3,5 Millionen Infektionen: Corona-Fiasko in den USA beschleunigt sich Freitag, 17.07.2020, 17:42

Corona-Fiasko droht: Krankenhäuser gehen die Intensivbetten aus
39 US-Staaten melden derzeit täglich steigende Fallzahlen, die Krankenhäuser nehmen landesweit mehr Covid-19-Patienten auf. Besonders schwer betroffene Staaten wie Texas und Arizona, holen inzwischen medizinisches Personal aus anderen Bundesstaaten. Und sie lassen Kühllaster als provisorische Leichenhallen bereitstellen.

Und Bradley Dreyfuss von der Medizinischen Fakultät der Universität von Arizona warnte davor, dass Krankenhäuser in den am stärksten betroffenen Staaten nicht länger Schritt halten können: „Corona lässt unser Gesundheitssystem zusammenstürzen.“

@Kuhrt, 13:25

Sie sagen es - und genau deshalb wird es Zeit für die Weichenstellungen in Europa, wenn Deutschland und Europa nicht auf dem Abstellgleis landen wollen...

Meiner Meinung nach...

Ist es völlig nebensächlich was Frau Merkel oder ein polnischer Mp sagt.
Es ist zwingend notwendig das es keine Zuschüsse ohne Gegenleistung gibt.
Es ist absurd sich auf Kosten der Steuerzahler zu bedienen!
Es ist unverantwortlich!
Hilfen gibt es natürlich! jedoch mit klarer Zuordnung Kontrolle und Rückzahlungspflicht!

13:55 von Pandemieschue...

an was liegt das ?
oder anders gefragt
jetzt wo die Briten nicht mehr in der EU sind, Schweiz und Norwegen nie drin waren
müssen die mit einer militärischen Intervention rechnen ?
liegt es wirklich nur an der EU oder einem anderen Selbstverständnis wie man mit seinen Nachbarn umgeht

/// Am 18. Juli 2020 um 13:48

///
Am 18. Juli 2020 um 13:48 von Sisyphos3
13:38 von Klärungsbedarf

dann erklären sie mir bitte
wer die 500 Mrd Euro bereitstellt und dafür gerade steht
und wo die Kohle letztlich reinfließt
das ist ja wohl egal, es geht darum wer die zahlt///
.
Das ist falsch. Selbstverständlich geht es auch darum, wofür das Geld verwendet wird. Im übrigen wurde hier schon mehrfach genannt, wer welchen Anteil zahlen würde. ( nach Wirtschaftskraft ).

Am 18. Juli 2020 um 13:38 von Klärungsbedarf

Sie sollten sich aber mal so einige Dinge fragen.

1.) Wie kann es sein, daß bei uns Rentner mit einer Minimalrente auskommen müssen, nachdem sie 40 Jahre dieses Land aufgebaut haben, während sich Deutschland für andere Länder verschuldet.
Solidarität ist ein tolles Wort - wenn man aber schon nicht gegenüber seinen eigenen Leuten solidarisch ist, wie kann man dann gegenüber externen Ländern soldarisch sein? Eine leere Worthülse.

2.) Was denken Sie denn eigentlich, woher das Geld am Ende kommt? Natürlich wird das alle deutschen Steuerzahler belasten. Entweder durch höhere Abgaben oder durch geringere Ausgleichzahlungen in Bezug auf die Lebenshaltung (also ein indirekter Wertverlust).

"Wir" sollten uns alle mal fragen, ob wir wirklich eine solche Union haben wollen bzw. brauchen, wenn diese nur uns ausschließlich mit monitären "Zuwendungen" am Leben gehalten werden kann. Andere Werte sehe ich in Bezug auf diese Union nicht - es gibt nicht einmal den kleinsten gemeinsamen Nenner.

Am 18. Juli 2020 um 13:35 von Werner40

" Im übrigen sollten Veto-Rechte für Einzelländer abgeschafft werden und Stimmrechte nach Einwohnerzahl eingeführt werden. "

Das funktioniert leider sehr schlecht, bei einem losen Verband von Nationalstaaten, sollte jeder die Gleiche Stimme haben.
Und alle Dinge müssen mit allen Stimmen beschlossen werden, so mit 2/3 oder ähnlichen, funktioniert das leider nicht.
Weil das nämlich keine Wahlen sind, und man würde dann Staaten übergehen, quasi austricksen.
Das macht sich in einem Verbund sehr schlecht, weil man alle Bürger dieses Landes dann gegen sich hat.

/// Am 18. Juli 2020 um 14:00

///
Am 18. Juli 2020 um 14:00 von Sisyphos3
13:46 von Adeo60

dass die deutschen Bürger die letzen Jahrzehnte in Wohlstand und sozialer Sicherheit leben konnten.
.
jetzt stellen sie mal ihr Licht nicht unter den Scheffel

die Menschen hierzulande haben Wohlstand und Soziale Sicherheit gehabt
weil sie eine stabile Gesellschaft hatten Solidarität zeigten
dafür sind die Menschen hierzulande und keine äußeren Einflüsse wie das Wetter verantwortlich///
.
Das ist Quatsch. Selbstverständlich gab es " äußere Einflüsse " , die das Leben in Deutschland maßgeblich beeinflusst haben.

13:57 von schabernack

wie auch immer
es sind Schulden
und meine schwäbische Krämerseele sagt mir
Schulden = zurückzahlen
Zitat :
"In der EU ist es das 1. Mal, dass dies so ist."
seine Unschuld kann man nur ein mal verlieren
das ist der Einstieg - das wird Schule machen

Schneidige Aufforderung: Aufmerksamleser 12:41 Uhr

Ihre Aufforderung klingt sehr schneidig.
Erinnert, mit Verlaub, an Kita, Schule oder Kaserne: Alles hört jetzt auf mein Kommando!
Mag vielleicht in Schule oder Kaserne funktioniert haben, aber bei demokratisch gewählten Staatsoberhäuptern, die so divergierende Interessen vertreten, halte ich eine solche Vorgehensweise eher für kontraproduktiv.
Oder anders formuliert: Verbale Kraftmeierei bringt da nichts.
Der Schneid steht da in umgekehrt proportionalen Verhältnis zum geforderten Ergebnis.

Die Italiener haben in der Vergangenheit sicherlich über ihre Verhältnisse gelebt. Leider hatte die Regierung unter Salvini das Land durch Wahlgeschenke zusätzlich heruntergewirtschaftet. Dies alles steht außer Frage. ITA hatte allerdings in Sachen Corona - und auch das gehört zur Wahrheit - Pech, dass es als eines der ersten Länder betroffen war. Umgekehrt konnte Deutschland daraus Lehren ziehen und war besser vorbereitet. Bei den aktuellen Transferleistungen geht es ja auch um die Folgen der Corona-Krise! Ich stimme Ihnen natürlich zu, wenn Sie anmerken, dass man "etwas für sein Glück tun muss". Mit einer dolce vita-Mentalität ist das nicht zu erreichen. Fakt ist aber auch, dass die Italiener unter Conte auf einem guten Weg sind - ausbaufähig, aber zielführend!

Am 18. Juli 2020 um 13:58 von Werner40

Na, dann lassen Sie uns doch mal eine Koalition der Willigen bilden.

Alle, welche gerne diese Schulden bezahlen wollen, können dieses machen. Die anderen Bürger, die das nicht wollen, lassen es sein.

"Na das können Sie doch locker aufbringen und ich bin auch dabei. Investitionen in die Zukunft sind zunächst immer erstmal teuer. Im übrigen ist das rein rechnerisch. Es wird ja niemandem, auch Ihnen nicht, etwas weggenommen."

Dann machen Sie mal - ich kann und will mir dieses Geld nicht leisten. Ich bin in keiner Weise an einer Bezahlung dieses Schuldenpaketes interessiert.
Das Sie das wirklich als eine Investition in diese Zukunft sehen, finde ich lustig. Leider verfüge ich nicht über ein solches Level an Phantasie. Die Kausalität dieses Geldpaketes zu dem Ausdruck "Investition in die Zukunft" offenbart sich mir nicht.
Wie sieht denn nach Ihrer Meinung die Rendite dieser Investition aus? Bin gespannt.

14:03 von Werner40

Das ist falsch. Selbstverständlich geht es auch darum, wofür das Geld verwendet wird.
.
ach ja ?
die Italiener lassen sich reinreden dass sie ihre Kohle die wir (oder andere "reiche" Länder) zahlen
für nen LKW benutzen müssen - wenn die sich jetzt nen Ferrari kaufen ?
die PS Zahl wäre ja in etwa die selbe

13.38 @ von Sisyphos3

Sie schreiben: Die Gelder fließen grundsätzlich auch nicht (direkt) in Konsumausgaben, sondern in Investitionsprojekte.
So ist es geplant... so wird uns die größte Geldumverteilungsaktion, die die EU bisher erlebt hat, erklärt/ schmackhaft gemacht. Warum nur fehlt mir der Glauben, dass es wirklich so kommt und nicht wieder "verfrühstückt" bzw. für soziale Wohltaten/ Wahlgeschenke verteilt wird?

Schauen Sie sich an

wie in Italien Spanien Frankreich etc die Renteneintrittsalter aussehen.
UND: Wieviele Wochenstunden dort gearbeitet wird.
In Frankreich wird ca 6 Wochenstunden weniger gearbeite und die Leute gehen nicht mit 67 in Rente sondern eher mit 57. Man mag mich korrigieren ;)

13:55 @ Pandemieschue... Wir zahlen Milliarden

... auch in die Rüstung / NATO.

Ich bin dafür, diese Ausgaben massiv zu kürzen.

Auf welchen Kommentar antworten Sie hier?
》13:46 @Pandemieschue...
@ Wuhan hat und gef*ckt《

Kreditschenkungen

Kredite taugen nur, wenn sie auch zurückgezahlt werden. Und wir alle wissen doch, wie das läuft...

An das No-Bailout-Versprechen glaube ich schon lange nicht mehr.

"Die Bundesregierung hat NICHT das Recht, meine Steuergelder unter die Staaten zu schleudern die die Pandemie erstaunlich schlecht und unvorbereitet gemanagt haben".
Woher nehmen Sie die Erkenntnis, dass z.B. ITA und ESP die Corona-Krise schlecht gemanagt haben...? Es war gut, dass die Italiener und Spanier die Krise dann letztlich einigermaßen in den Griff bekommen haben. Corona ist ein globales, vor allem ein europäisches Problem. Deshalb müssen die Mitgliedsstaaten auch Zusammenhalt pflegen und nach gemeinsamen Lösungen suchen. Dies liegt auch im Deutschen Interesse. Im übrigen entscheiden nicht Sie über die Mittelverwendung, sondern letztlich der Bundestag, so wie das in einer parlamantarischen Demokratie usus ist. Das Europa. insbesondere den Südländern geholfen werden muss, findet auch in der Bevölkerung breite Zustimmung.

Da mindestens Italien

Kredite am Ende vermutlich sowieso nicht bedienen kann, ist es völlig egal was es am Ende wird.
Wer etwas Plan von der Materie hat, weiß das Italien schon die 517 Milliarden bei der EZB im Leben nicht zurückzahlen kann.
Da wird irgendwann ein Schuldenschnitt folgen.

Sind 1.800.000.000.000€ zuviel?

1.800.000.000.000€ ist eine große Summe. Verteilt auf 450.000.000 Einwohner in der EU bedeutet im Schnitt 1,57€ pro Kopf pro Tag. Das klappt wenn alle wollen! Sollte E, NL und I nicht mitziehen wären es 2,17 €. Immer noch darstellbar...

von YinYangFish

Sie mögen ja in den meisten Punkten recht haben. Aber dass sich die Länder solidarisch zeigen, können Sie getrost vergessen. Ich denke da an Paris oder Madrid, deren Steuergeld an EU Regierungen fließt, die offen gegen Minderheiten hetzen ? oder wenn Orban oder Babis, die nur die Interessen ihrer Familien, Parteifreunde und Unternehmen vertreten. Ich denke, das es sich hier möglicheweise um persönliche Bereicherung handelt. Denen muß klargemacht werden, das die EU nicht nur eine Gelddruckmaschine ist, die einfach bedient werden kann. So viel zur Solidarität.

Beste Grüße

@ Felina 14:13

Es stimmt schon, dass das Renteneintrittsalter in Frankreich niedriger ist als bei uns und die Wochenarbeitszeit auch. Dafür haben wir deutlich mehr Jahresurlaub als die Franzosen.

Leistung - Gegenleistung.... Wo denn ?

Was schon erwartet war. Es geht nur ums Geld. Und um minimales Entgegenkommen. Statt 500 jetzt 450 Euro Zuschüsse, dafür mehr Kredite. Laufzeit bis Sankt Nimmerlein, bis zu 30 Jahre. Und das in den kommenden Jahren bei steigende Inflation.

Und wenn es um die Festlegung von wirkliche Leistungen geht für 750 Milliarden, geht dann wird geblockt. Also wird weiter gemacht wie bisher. In Polen und Ungarn kommt der Rechtsstaat zum erliegen, in Rumänien, Bulgarien und dem ehem. Jugoslawien knallen schon die Champagnerkorken auf die kommende Geldschwemme. Und in Südeuropa freuen sich die Banken und ihre Kunden, vielfach die Mafia.
Und die sparsamen Länder dürfen sich den Bauchriemen für die kommenden Jahren wesentlich stärker anschnallen. Der Anfang macht die Staatsverschuldung .

Re : Wolf1905 !

Tja, die Polen, sowie auch Ungarn und Tschechien, die möchten gerne viel Geld, um ihre ureigenen Interessen zu verfolgen, ohne Auflagen der EU.
Da sollte die EU aber knallhart bleiben, und nicht nur die Rechtsstaatlichkeit als Grundbedingung festlegen, sondern auch generell die Bekämpfung von Korruption, freie Meinungsäußerung, Pressefreiheit, Menschenrechte und die freie Entfaltung jeder einzelnen Person, was ja in diesen drei Ländern gerade nicht wirklich gewährleistet ist. Genauso darf die Arbeit der Justiz nicht von der Politik eingeschränkt, behindert oder gar verhindert werden.
Aber auch andere Länder, die immer wieder Probleme mit ihren Haushalten haben, müssen bestimmte Kriterien für die jetzigen Hilfen akzeptieren und erfüllen. Und dies muss unabhängig und korrekt kontrolliert werden.

@Sisyphos 3, 14.00 Uhr

In vorliegendem Beitrag geht es aber um Europa! Selbstverständlich ist es vor allem der arbeitenden Bevölkerung, den Arbeitgebern und Gewerkschaftern, dem sozialen Sicherungsnetz, auch unserem Bildungs- und Gesundheitssystem sowie der gesellschaftlichen Geschlossenheit, den wenigen Streik u.a. zu verdanken, dass wir Jahrzehntelang in relativem Wohlstand leben konnten. Dabei will ich nicht verkennen, dass es auch bei uns Baustellen, d.h. insbesondere Armutsfälle gibt. Richtig ist aber auch, dass der europäische Binnenmarkt einen Anteil an diesem Wohlstand hatte. Deshalb sprach ich auch davon, dass die EU mit dazu beigetragen hat, dass sich Deutschland so gut entwickeln konnte.

14:06 von Sisyphos3 / @schabernack, 13:57

«wie auch immer
es sind Schulden
und meine schwäbische Krämerseele sagt mir
Schulden = zurückzahlen»

"Ihre Krämerseele" ist gar keine Krämerseele, wenn es um private Schulden von Einzelpersonen geht. Diese sind zurück zu zahlen. Bei Banken mit Zinsen. Wenn von Familie / Freunden geliehenes Geld, u.U. auch ohne jede Zinszahlung.

Verschuldung von Staaten bei der eigenen Zentralbank ist aber prinzipiell "ein anderes System des Geldleihens" als private Verschuldung. Kein Bürger der EU muss diese (mögl.) erstmaligen Gemeinschaftsschulden mit mehr Steuern / Abstrichen bei Leistungen bezahlen. Die 750 Mrd. Euro wären "neues frisches Geld", das es vorher gar nicht gab.

Der Unterschied von Staaten zu Privatpersonen.
Staaten haben Zentralbanken, "die Geld machen können".
Privatpersonen haben das nicht.

«Zitat : "In der EU ist es das 1. Mal, dass dies so ist."
das ist der Einstieg - das wird Schule machen.»

In der EU eher nicht zu vermuten.
In den USA + JAP wird es weiter so sein !

@ Sisyphos3, um 14:11

“...ach ja?
die Italiener lassen sich da reinreden...wenn die sich jetzt einen Ferrari kaufen ?“

Da derartige Befürchtungen auch bei den “Hauptsponsoren“ gehegt werden, sitzen die Herrschaften sicher noch längere Zeit als ursprünglich vorgesehen zusammen und werden um Kontrollmöglichkeiten und Investitionspläne “ringen“ (so heißt das doch wohl).

Und sicher ist die Zeit dafür nicht verschwendet.

EU-Gipfel

Am 18. Juli 2020 um 13:48 von Zwicke
Sollte es jedoch am Wochenende tatsächlich zu einer "politischen" Lösung kommen, so ist m.E. vorprogrammiert, daß es sich nur um einen "faulen Kompromiß" handeln würde, mit anschließendem Freiraum für übliche Tricksereien.
###
###
Das Sehe ich genauso ! Sollte es am Sonntag zu einen Kompromiss kommen, sollte man diesen nur unter vollgene Voraussetzungen zustimmen ! Das heißt zweckgebunden und kontrollierbar damit die Hilfsgelder nicht in Sand versinken. Und vor allen muß man endlich Reformen bei Steuer, Renten, Arbeit und Wirtschaft angehen ! Das sollte das mindeste Ergebnis bei einen Kompromiss sein.
Das sind alles zu viele Voraussetzungen ? Nein ! Durchaus nicht. Denn diese Hilfsgelder werden zum großen Teil von den Bürgern der Länder finanziert, die alle schon Reformen in ihren Ländern durchgesetzt haben und die zu drastischen Veränderungen in ihren Leben geführt haben aber notwendig waren ! Wo also ist denn die Solidarität der Südeuropäer ?

13:55 von Sisyphos3

13:46 von Adeo60
"Deutschland hatte Glück
.
Glück

wenn einer sein ganzes Leben lang gearbeitet hat"

,.,.,

Die Art, wie Sie Texte der User verfälschen, überschreitet meine Schmerzgrenze.

Adeo60 hatte geschrieben:

<< Deutschland hatte Glück, dass die Epidemie zunächst Italien mit voller Wucht befallen hat.<<

@14:04 Berios V

Sie fragen nach dem Sinn der Union.
Die Union wurde nach dem zweiten Weltkrieg als Wirtschafts – und Wertegemeinschaft gegründet. Und in diesem Sinne nach dem Fall des kommunistischen Ostblocks noch einmal deutlich ausgebaut.

Natürlich darf man sich immer fragen: braucht man sowas noch?
Aber dann muss man sich auch fragen: was passiert, wenn sich diese Gemeinschaft auflöst?

Meine Antwort darauf ist: Dann werden die europäischen Nationalstaaten zum Spielmaterial der Großen: China, USA, und mit Abstrichen Russland. Ich halte das nicht für erstrebenswert.

13:10 von Sisyphos3

Der einfache Bürger in G ist auf der Seite des Vorschlags die "reichen" Griechen ordentlich zu besteuern.
Dann würde G kein zusätzliches Geld unter EU-Auflagen benötigen.
Wird aber von den zu Besteuernden mit allen Mittel verhindert und unterlaufen.
Nur ist das in D so anders?

Kompromiss

dieser angebliche Kompromiss ist auch nur ein Vorschlag womit die Verträge von Lissabon und Maastricht gebrochen werden sollen. somit wird die Rechtsstaatlichkeit untergraben bzw. abgeschafft. da stellt sich die Frage warum wurden überhaupt die Verträge abgeschlossen, wenn diese laufend gebrochen werden. so leid es mir tut aber das hat nichts mehr mit Demokratie und Rechtsstaatlichkeit zu tun.

@12:32 von morgentau19

>> PS. Was war ich bei der europäischen Währungsunion (1.1.2002) so begeistert von der EU. Wirklich! Aber die ganzen Versprechungen, die seinerzeit abgegeben wurden, haben sich alle als heiße Luft erwiesen. Heute bin ich Gegnerin und würde mich freuen, wenn die EU-Länder gut miteinander wirtschaften, aber jedes Land seine eigenen für sich am besten wirkenden Entscheidungen treffen kann ohne Brüssel/Straßburg! <<
_
Ihre Enttäuschung ist nachvollziehbar, wurde aber genau so zur Euro-Einführung zB. vom AfD-Gründer Prof. Lucke und anderen namhaften Kritiker bereits vorausgesagt. Und bis heute sind alle Negativismen nahezu 1:1 eingetroffen... inklusive aller ungestraften EU-Vertragsverletzungen. Daß auch die EU-Bürger veräppelt wurden, versteht sich von selbst. Die ach so gelobte Reisevereinfachung kann eh nur nutzen, wer genügend Euros hat, und nahezu alle Verbraucher zahlen heute für Waren aller Art in Euro das Doppelte im Vergleich zur früheren Landeswährung... Toll...!

Re : nie wieder spd !

Da gebe ich ihnen vollkommen recht. Nu leider ist aus irgend welchen Gründen, auch die BR nicht ist es bereit, diesem Treiben wirklich ein Ende zu setzen.
Leider ist keine Regierung zu diesen Schritten bereit, die Steuerhinterziehungen und Vermeidungen so an zu gehen, dass diese auf ein Minimum beschränkt werden. Zum einen sind zu viele Lobbyisten am Werk, zum anderen profitiert bestimmt ein großer Teil der Politiker/innen auch davon und bringen so ihre Schäfchen ins Trockene.
Auch sieht man es immer wieder, wie etliche Politiker mit schwarzen Schafen der Wirtschaft "zärtlich und fürsorglich" umgehen. Zudem sitzen zu viele Politiker in Vorständen und Aufsichtsräten, sind als Berater tätig, und kassieren kräftig ab. Frei nach dem Motto : "Wieso soll ich meine Kuh schlachten, die doch so gut Milch gibt" ??????

unfassbar

Statt 500 Milliarden "nur" 450 Milliarden EUR als Geschenk.
Das ist kein Kompromiss sondern Erpressung.
Unser Bundeskanzler Kurz hat völlig recht und wird uns Deutsche vor dieser Merkel retten.
Fürchterlich diese EU der Coronagewinnler!.

Dieser Kompromisvorschlag

Dieser Kompromisvorschlag kommt nicht überraschend: Natürlich wird man den "knausrigen" 4 entgegenkommen müssen, denn alle wollen ihr Gesicht bewahren. Auf dieser Kompromislinie wird noch verhandelt werden. Hoffentlich kommt eine Entscheidung noch bei diesem Treffen zustande: Sie dient letztlich allen in der EU - und denen, die durch die "sparsamen" 4 deutsche Interessen besser vertreten sehen, sei gesagt, dass Deutschland als Exportnation Nr. 1 ein gesteigertes Interesse an einem starken EU-Binnenmarkt hat.
Im übrigen finde ich es sonderbar, dass etliche derer, die hier sonst gerne gegen die Entscheidungsmacht Brüssels wettern, ohne mit der Wimper zu zucken jetzt Brüsseler Entscheidungen für nationale Wirtschafts- und Finanzpolitik v.a. in den südlichen Ländern im Sinne von "Durchsetzen" fordern: Da ist das Motiv doch arg durchsichtig.
Und zu guter letzt: Man darf Ungarn u.a. nicht durchgehen lassen, dass sie Pressefreiheit und unabhängige Rechtsstaatlichkeit weiter aushebeln.

Der grosse Unterschied ?

Statt 500 Mrd. nur 450 Mrd. "geschenkt"? Diese 50 Mrd. machen doch nicht wirklich den Unterschied aus!
.
Es ist eher die Frage, wie das Geld verwendet wuerde und wie und von wem das kontrolliert wird. Bisher hat die EU sich in der Frage des Sicherstellens von Geldverwendung sich nicht als "Master " erwiesen. Der Europaeische Rechnungshof hat das schon mehrfach geruegt. Warum sollte das ausgerechnet jetzt funktionieren?
.
"Solidaritaet" - das wird immer dann eingefordert, wenn Geld gebraucht und verteilt wird. Italien ist Gruendungsmitglied der EU und steht so schlecht da, wie kaum ein anderes Land. Fehlte da die Zeit oder der Wille, sich zu verbessern?
.
Die "sparsamen Vier" haben ganz recht mit ihrer Skepsis - kreditfinanzierte Geschenke, fuer die die Steuerzahler haften sollen. Das ist nicht so einfach mit "Solidaritaet" oder "europaeische Werte" zu erklaeren. Da gehoeren Zahlen und Fakten auf den Tisch.
Ich stimme NL, A, DK und S uneingeschraenkt zu. Deutschland darf ja zahlen!

12:26 von Bender Rodriguez

Es geht ausschließlich um Abbau der Altschulden. Und das ist so nicht vereinbart worden. Wer das nicht möchte, sollte bitte den Briten folgen und alleine besser zurecht kommen.

RE sehr gut erkannt und jetzt brauchen genau diese Länder wieder Wahlgeschenke ,Frankreich Marcon begann gestern damit .Reform zur Rente ist aufgeschoben bis nimmerlein .Also genau weiter Rente mit 52 bis 55 und über 80 % .Kommen aber keine Gelder müssen dort Steuern erhöht werden ,enorm erhöht auf vlt 50 % des DE Steuersatz, geschätzt und dann ist Conte Marcon und und weg .Erkenne die Hindergründe .

@Felina2 14,13Uhr

Da korrigiere ich Sie im Falle von Spanien gerne: Renteneintrittsalter wird zunehmend aufgestockt. Man befindet sich bei 65 und einigen Monaten mehr, bis das offizielle Eintrittsalter zukünftig mit 67 greift. 48 Wochenstunden sind es in der Regel für fast alle Berufe. Dienstleistungen, die sowohl in einem touristisch hochentwickelten Spanien zuhauf existieren, als auch z.B. Arbeitnehmer in Kleinbetrieben und im Einzelhandel arbeiten oftmals weit über die tariflich festgelegte Zeit und deren Löhne und Gehälter liegen auf unterdurchschnittlichem Wert. Gruss aus Madrid

@12:38 von Adeo60

>> Hoffnung auf eine gemeinsame Lösung > Ich hatte bereits gestern im Forum die Prognose gewagt, dass es wohl eine Kompromisslösung geben wird, die eine anteilige Verschiebung von Zuschussleistung und Kredit vorsieht. Natürlich gibt es noch weitere Nüsse zu knacken, aber damit wäre zumindest einmal der Weg für eine ganzheitliche Lösung vorgezeichnet. Man kann nur hoffen und wünschen, dass dies gelingt. Europa muss ein starkes Signal der wirtschaftlichen und politischen Geschlossenheit senden, um eine Zukunft zu haben. <<
_
FRAGE: Hätten Sie bitte die Freundlichkeit, näher zu erläutern, was Sie unter einer "ganzheitlichen Lösung" verstehen... was ein "Starkes Signal der Geschlossenheit" sein soll... und welche "Zukunft" so entstehen soll..?
_
Bitte nicht vergessen: Die EU ist angeblich ein "Bürgerprojekt". Bei wem aber sind welche Vorteile bisher angekommen..?

Re : Zwicke !

Sie wissen doch bestimmt, der deutsche Michel ist tatenlos, zahnlos und lahm, geduldig, und schaut höchsten vor die eigene Tür.
Soweit weg in andere Richtungen schauen, ist nicht das Ding eines deutschen Michels !
Was die einzelnen Behörden, ihre Strukturen und überblähten "Säle" angeht, da hängen zu viele an ihren teils gut bezahlten Jobs, als dass sie einer Straffung und Neuausrichtung in bessere Zeiten zustimmen würden.
Und man darf all die nationalistischen Züge einzelner Staaten nicht vergessen, die nur ihre eigene Suppe nach ihren Vorstellungen und Prinzipien kochen wollen.
Außerdem habe ich es noch nie wirklich erlebt, dass die Politiker wirklich auf den Willen des Volkes gehört hätte.
Sie wurden zwar vom Volk gewählt, aber danach brät jeder seine eigene Wurst.............. !

Verhandlung

Hoffentlich knicken die 4 nicht ein. Meine ganze Hoffnung ruht auf ihnen.
Die deutschen Kanzlerin geht es nicht schnell genug 100 erte Millarden zu verschenke.
Ist das in unserem Interesse oder nur im Eigeninteresse der Krönumg ihrer Karriere?

frischer Wind?

Ich befürchte persönlich eher das für die steuerzahler ein schwere Sturm aufzieht und Ihnen noch mehr wegbläßt.

Investitionen

Was ist mit der Investition in unsere Zakunft. Was das Internet und andere Zukunftsbranchen nicht zuletzt die Infrastruktur angeht sind wir weit hinten.
Kennen wir schon den Preis den uns die Pandemie kosten wird?

So ist es

Ja, da kann ich auch nur zustimmen!

Wenn Herr Conte jetzt sagt, das seinen eben die Fehler der vergangenen Regierungen gewesen, dann hat er natuerlich recht.
.
Aber : Diese Regierungen wurden vom Volk gewaehlt und die Regierungen nach Conte werden es auch werden.
.
Wenn in drei Jahren wieder ein paar Mrd. fehlen, wird auch wieder "Solidaritaet" gerfordert werden - und dann koennte man auf 2020 verweisen ...... - die Vergeimenschaftung von Schulden aus den nationalen Haushalten ist nicht mehr aufzuhalten. Die naechste Krise ist doch nur eine Frage der Zeit!

Und die "Nettozahler" der EU werden immer weniger werden. Glueckliches Grossbritannien - die haben zwar auch rihre Probleme, koennen aber das Geld wenigstens dafuer verwenden und muessen es nicht zu die EU verteilen lassen.

@Felina2, 14:13 Uhr

Ihr Vergleich passt mit Sicherheit nicht. Aktuell gehen die Deutschen noch vor dem 67. Lebensjahr abschlagsfrei in Rente, wenn sie die Mindestbeitragsjahre nicht erfüllt haben (dann 63 plus x). Sie gehen - was die Franzosen betrifft, von dem Idealfall aus, dass ein Arbeitnehmer sehr früh die Arbeit aufgenommen hat. Eine Rente mit 57 dürfte in Frankreich die absolute Ausnahme sein. Meines Wissens ist der früheste Zeitpunkt in der Regel das 62. Lebensjahr. Beide Systeme dürften Vor- und Nachteile haben. In Frankreich gibt es unterschiedliche Varianten, z.B. für Eisenbahner, was zu Ungerechtigkeiten führt. Zudem sind die Rentensysteme in Frankreich defizitär.
Ich bin kein Fachmann, aber man muss schon sehr differenzieren, wenn man Vergleiche anstellen wollte.

14:11 von Sisyphos3

«… die Italiener lassen sich reinreden dass sie ihre Kohle die wir (oder andere "reiche" Länder) zahlen
für nen LKW benutzen müssen - wenn die sich jetzt nen Ferrari kaufen ?
die PS Zahl wäre ja in etwa die selbe.»

Nun lassen Sie diese absurden Vergleiche doch mal in der Kiste.

Kein einziger Italiener erhält direkt Geld.
Um sich 'nen LkW, 'nen Ferrari, oder 'nen lahmen Gaul mit 0,5 PS zu kaufen.

Verhandlungen dauern an. Selbstverständlich ist es sinnvoll, gerade "Zuschüsse" (die nicht zurück gezahlt werden müssen) mit bestimmten Bedingungen zu verknüpfen, wofür sie verwendet werden sollen.

Man wird aber keinen einzigen Staat der EU "knebeln & fesseln" können, dass jeder einzelne Euro nur mit einstimmiger Zustimmung aller anderen 26 Staaten für Dieses oder Jenes ausgegeben werden dürfe.

Sollte eine Kombination aus Darlehen + Zuschüssen als Ergebnis verhandelt werden. Erhält auch DEU Zuschüsse in anteilsmäßiger Summe.
Da kriegen auch Sie nix von, um sich ein Pferd zu kaufen …!

neuen Vorschlag?

ich habe noch keine Info darüber das diese Gelder nur für E-Autos, abbau der AKWs, unterstützung von Veganern und andern guten idiologischen Umweltprojekten ausgeben werden dürfen.

Ich möchte mit unseren Steuergeldern kein Tierleid oder Diesel PKWs finazieren weil ich das ja bei uns auch nicht gefördert bekomme.

14:11 von Adeo60

jeder ist seines Glückes Schmid

ich will hier nicht die Italiener in ein negatives Licht rücken
oder uns auf nen Marmorsockel stellen
jeder muß seinen Weg zu seinem persönlichen Glück finden
Hauptsache 13 Jahre gut gelebt ... sagte auch mal einer hierzulande
oder wie man auf den Philippinen sagt "einmal Millionär"

@12:56 von wachtflug

>> Ich halte die Hilfen auch in der vorgeschlagenen Größenordnung für sachgerecht und erforderlich, würde aber folgende Vorgehensweise vorschlagen: die ganzen 750 Milliarden werden zunächst als langfristige Kredite vergeben... <<
_
Ihr Vorschlag klingt vernünftig, scheitert aber am - ich nenne es mal: "politisch-menschlichen Faktor"... Denn nach der Devise "...irgendwas ist ja immer..." würden in zb. 10 Jahren wohl Empfängerländer nicht nur über Stundungen, sondern gar über Schuldenerlass diskutieren wollen - oder müssen. Und bei Nichterfüllung vielleicht auch mit einem EU-Austritt spielen...?

Re : Werner40 !

Dem kann ich so nicht ganz zustimmen. Natürlich haben viele Menschen hier in einem ordentlich Wohlstand und einer gewissen Sicherheit gelebt.
Aber durch so manche gesetzliche Maßnahme ist dieses Gefüge gewaltig unter die Räder gekommen. In D arbeiten die meisten Menschen mit einem Billiglohn, in Werksverträgen, in Leiharbeit zu teils prekären Bedingungen in ganz Europa. Viele Firmen sind aus den Flächentarifveträgen aus gestiegen und bieten die weniger attraktiven Haustarifverträge an. Alles von der Politik so zu gelassen und teils sogar so gewollt.
Dann wurde ja auch die Exportwirtschaft extrem forciert und die deutsche Wirtschaft wie auch Politik hat sich in Abhängigkeiten begeben, die nun äußerst schwer wiegen, und auch gerade in der Pandemie zum Tragen kamen.
Das hat die Politik und die Wirtschaftsbosse zu verantworten, die in ihrer unendlichen Gier einfach zuweit gegangen sind und nie an die Folgen dachten !!!!!!

14:34 von Sausevind

«Die Art, wie Sie Texte der User verfälschen, überschreitet meine Schmerzgrenze.»

Eine ganz grauenhafte Unsitte, beim Zitieren einzelne Häppchen Text rauszupicken, die gemachte Aussagen entstellen.

Gerade in schriftlicher Form der Diskussion ist sorgfältiges Zitieren ohne Sinnverfälschung noch viel wichtiger als akribisch korrekte Rechtschreibung mit jedem einzelnen Buchstaben.

Eigentlich lernt man die Regeln für korrekte schriftliche Zitate ja auch in der Schule. Eigentlich …

@12:59 von idee

>> Sozialsysteme gegenüberstellen > Ich fände es sehr informativ, wenn wir mal die Sozialsysteme der EU-Länder vergleichen könnten. Also wann darf man mit voller Rente in den Ruhestand gehen ? Wie hoch ist das Rentenniveau ? Der Mindestlohn im Vergleich zum Durchschnittseinkommen ? Wie lange bekommt man Arbeitslosengeld ? Was danach ? Kindergeld ? u.ä. Ich habe schon das Gefühl, dass wir Deutschen viel länger arbeiten müssen, mehr
Arbeitnehmer im Niedriglohnsektor haben und dann noch mit unseren zu hohen Steuern andere EU-Länder unterstützen. <<
_
Ein guter Vorschlag ... obwohl im ts-Forum schon öfter erörtert, und auch im www kann man sich schlau machen. Das gilt übrigens auch für Ihren Schlußsatz: >> Wie wäre es, wenn Italien ordentlich seine Steuern eintreibt ? Insbesondere bei den Wohlhabenden ? <<
_
PS: Das funktioniert nicht mal in so ordnungsliebenden Deutschland...

Eine Frage der Grundrechte

Wer bestimmt, welche oder besser wessen Grundrechte in der EU gelten müssen? Geht es überhaupt noch um Grundrechte in Ungarn oder Polen oder geht es ums Prinzip - dass niemand es wagen darf, den großen Westnationen zu widersprechen. Sollte nicht auf nationale Besonderheiten Rücksicht genommen werden?
Was würde das für Ungarn bedeuten, wenn Subventionen der EU geringer werden würden? Erstens eine Stärkung von Orban und des ganz rechten Flügels und zweitens weniger Geld (Agrarsubventinen, Wirtschaftshilfen) für deutsche Unternehmen, die in Ungarn unzählige Unternehmen besitzen, keine Gelder mehr für Aldi, LIdl, Penny, Mediamarkt, Obi und Co in Ungarn.
Erpressung, Drohung mit Geldentzug im Gegenzug für Westeuropagenehme Reformen - das ist nichts anderes als eine neue Form des Neokolonialismus. Früher hat man geschossen - heute kürzt man Gelder, um sein Ziel zu erreichen. Aber es kommen ja eh bald neue EU-Staaten dazu, dann geht es wieder weiter ostwärts zu neuen Gewinnen.

Re 12:41 von Aufmerksamleser

Die Ungarn und die Polen haben demokratische Wahlen abgehalten und Volkes Wille umgesetzt. Die Polen haben das letztens erst wieder ausdrücklich in einem Votum bestätigt. So läuft Demokratie,ob es UNS paßt oder nicht.
Das den Italiener,Spanier und den von Ihnen vergessenen Franzosen unser Sozialsystem vollkommen schnuppe ist weiß man seit Jahrzehnten. Sind die rechtsstaatlicher als Polen oder Ungarn? Nein die wollen das wir ihre Schulden bezahlen und ihre sozialen Wohltaten. Haben das die Ungarn oder Polen je gefordert? Was rechstaatlich ist entscheiden gewählte Parlamente. Wollen Sie denen das Recht streitig machen? Ganz gefährlich Ihr Weg.

Erst Unterschiede beseitigen!

Es gibt innerhalb der EU große Unterschiede bei Renteneintritt und Privatbesitz.
Solange diese Ungleichheiten nicht beseitigt sind, sehe ich nicht ein, das der deutsche Steuerzahler für z.B. Italiener, die über ein höheres durchschnittliches Privatvermögen verfügen und früher in Rente gehen können, zahlen soll.

13:10, lenamarie

>>EU ist überschuldet
längst überholt von China usw.<<

Ja, die Staatsverschuldung Chinas steigt rasant. Von etwa 34% des BIP vor acht Jahren auf nunmehr über 60%.

Wenn man berücksichtigt, daß sich das Bruttoinlandsprodukt in diesem Zeitraum mehr als verdreifacht hat, dann ist dieser Anstieg noch schwindelerregender.

Noch hat China die EU, was die Staatsverschuldung betrifft, nicht überholt, ist aber auf dem besten Wege.

14:50 von Traumfahrer

"Re : Zwicke !

Sie wissen doch bestimmt, der deutsche Michel ist tatenlos, zahnlos und lahm, geduldig, und schaut höchsten vor die eigene Tür.
Soweit weg in andere Richtungen schauen, ist nicht das Ding eines deutschen Michels !"

,.,.,

O weh. Diese platten Volksmentalitäten, an die Sie glauben und die immer nicht passen:
die erklären jetzt was?

.....

"Außerdem habe ich es noch nie wirklich erlebt, dass die Politiker wirklich auf den Willen des Volkes gehört hätte."

,.,.,

Ja, der Wille des Volkes.
Das kommt mir doch bekannt vor.

@ 14:50 von sosprach

Es gibt ein Kriterium, nach dem man viele Kommentare hier ziemlich treffsicher zuordnen kann, nämlich ob man die EU als Schauplatz nationaler Interessensvertretung sieht oder als eigenständiges notwendiges und sinnvolles Projekt.
Es ist ziemlich eindeutig, zu welcher Gruppe Sie gehören.

13:10, Sisyphos3

>>12:59 von idee
Wie wäre es, wenn Italien ordentlich seine Steuern eintreibt ? Insbesondere bei den Wohlhabenden ?
.
diese Vorschläge wurden schon in Griechenland gemacht
aber es ist eben geschickter die eigenen Bürger (und seien es Reiche)
zu schonen wenn man von anderen das Geld auch kriegen kann<<

Wollen Sie denn die Vermögen besteuern? Oder wie stellen Sie es sich vor, das Geld bei den Reichen zu holen?

Wollen Sie dann auch in Deutschland eine Vermögenssteuer einführen?

Falls nicht, wie wollen Sie eine Kapitalflucht nach Deutschland verhindern?

Ihr quasisozialistischer Ansatz ist ja schön und gut, aber IMHO nicht so recht durchdacht.

15:03, Traumfahrer

>>In D arbeiten die meisten Menschen mit einem Billiglohn, in Werksverträgen, in Leiharbeit zu teils prekären Bedingungen in ganz Europa<<

Diese Aussage ist definitiv unrichtig.

Und nächstes Jahr die nächste Pandemie?

Was ist, wenn im nächsten Jahr die nächste Pandemie durch Europa zieht? Wird dann nicht langsam das Papier knapp, um weitere Milliarden zu drucken?
Nachfolgende Generationen müssen dieses Desaster ausbaden.
Täglich sterben in Deutschland 2500 bis 3000 Menschen. Das sind in den 6 Monaten der Pandemie ca 500.000. Da ist doch der Anteil der mit und durch Corona gestorbenen von 10.000 nun wirklich nicht so dramatisch wie dargestellt. Und das Italien und Spanien so hohe Todeszahlen hatten, liegt in erster Linie auch an einem total maroden Gesundheitssystem.

@Zwicke, 14.50 Uhr

Gerne antworte ich auf Ihre Fragen:
Bei den Meinungsverschiedenheiten geht es nicht nur um die Frage Zuschüsse oder Kredite, sondern auch um die Nachhaltigkeit der Mittelverwendung (für Digitalisierung/Umweltschutz etc.) und wie all das kontrolliert werden kann. Das war unter dem Begriff "ganzheitlich" zu verstehen.
Mit "Geschlossenheit" ist gemeint, dass alle 27 Mitgliedsstaaten die gefundene Lösung, wenn es denn zu einer solchen kommt, nicht nur formal, sondern auch inhaltlich mittragen und umsetzen. Eurpopa muss nach innen und nach außen Geschlossenheit, also die Bereitschaft zu solidarischen Handeln zeigen. Dies wiederum bedeutet insbesondere für Deutschland eine wirtschaftliche Zukunft. d.h. eine Konkurrenzfähigkeit zu den USA und China (Stichwort "Neue Seidenstrasse") im globalen Wettbewerb. Die Globalisierung ist nicht wegzudenken, deren Spielregeln müssen beachtet und effizient genutzt werden, sonst werden wir nichts mehr vom großen Kuchen abbekommen.

14:49, Willi Vegas

>>@Felina2 14,13Uhr
Da korrigiere ich Sie im Falle von Spanien gerne: Renteneintrittsalter wird zunehmend aufgestockt. Man befindet sich bei 65 und einigen Monaten mehr, bis das offizielle Eintrittsalter zukünftig mit 67 greift. 48 Wochenstunden sind es in der Regel für fast alle Berufe. Dienstleistungen, die sowohl in einem touristisch hochentwickelten Spanien zuhauf existieren, als auch z.B. Arbeitnehmer in Kleinbetrieben und im Einzelhandel arbeiten oftmals weit über die tariflich festgelegte Zeit und deren Löhne und Gehälter liegen auf unterdurchschnittlichem Wert. Gruss aus Madrid<<

Nun zerstören Sie doch bitte nicht mit solchart unangenehmen Tatsachen die nationalistisch-rassistische Opferlegende. Wie können Sie denn den Fans der hellhäutigen Vier derart in die Parade fahren.

Am 18. Juli 2020 um 15:10 von schabernack

>>14:34 von Sausevind

«Die Art, wie Sie Texte der User verfälschen, überschreitet meine Schmerzgrenze.»

Eine ganz grauenhafte Unsitte, beim Zitieren einzelne Häppchen Text rauszupicken, die gemachte Aussagen entstellen.

Gerade in schriftlicher Form der Diskussion ist sorgfältiges Zitieren ohne Sinnverfälschung noch viel wichtiger als akribisch korrekte Rechtschreibung mit jedem einzelnen Buchstaben.

Eigentlich lernt man die Regeln für korrekte schriftliche Zitate ja auch in der Schule. Eigentlich …<<

Dem schließe ich mich an.

@15:03 Traumfahrer

Die Exportwirtschaft selbst ist nicht das Problem, Deutschland war schon immer ein exportabhängiges Land.
Sie sagen am Schluss Ihres Posts, Politik und Wirtschaftsbosse seien in ihrer unendlichen Gier zu weit gegangen und hätten nie an die Folgen gedacht. Da sprechen Sie in der Tat ein Problem an, dass unserem System inhärent ist: Es ist nicht auf Nachhaltigkeit gepolt, sondern auf den kurzfristigen Vorteil/Gewinn. Ich habe neulich einen interessanten Beitrag eines Wirtschaftswissenschaftlers gelesen, der vorschlägt, Aktiengesellschaften zu verbieten, weil die hier genau die treibenden Kräfte sind. Finde ich interessant. Aber so etwas würde sich nur auf internationaler Ebene durchsetzen lassen… und da sind wir wieder beim Wert internationaler Zusammenarbeit, die ohne internationale Solidarität nicht funktioniert.

Ihr Gefühl in Ehren - da

Ihr Gefühl in Ehren - da hilft Information: In Italien z.B. müssen Sie für die gesetzliche Altersrente neben einer Beitragszeit von mindestens 20 Jahren das Rentenalter von 67 Jahren erreicht haben. Anspruch auf eine Sozialhilfe-basierte Vorruhestandsbeihilfe zur Überbrückung der Zeit bis zum Bezug der Altersrente haben Sie in Italien, wenn Sie 63 Jahre oder älter sind, mind. 30 Jahre effektiver Arbeitslosenversicherung angesammelt haben (spezielle Regelungen für Erziehungszeiten) oder 36 Jahre Beiträge geleistet haben in einem sog. "beschwerlichen" Beruf.
Italien lockte in den letzten Jahren Europäer*innen mit Vorteilen für die sog. "Superreichen": Wer seinen Wohnsitz dorthin verlegte, zahlt einen Steuerbetrag von maximal 100.000 Euro pro Jahr - das gilt für Deutsche, Öasterreicher, Schweden, Dänen, Niederländer etc, die ihren Wohnsitz nach Italien verlegten. Europas Finanzminister sollten endlich das gegenseitige Steuerdumping beenden, ganz unabhängig von den jetzigen Verhandlungen.

@ 15:16 von Hallelujah

Und wieder einmal muss man hier den Unterschied markieren, den eigentlich jede*r kennen könnte und sollte:
Demokratisch abgehaltene Wahlen garantieren nicht per se demokratische Politik, die die Grundsätze von unabhängiger Rechtsstaatlichkeit, Pressefreiheit etc. beachten und garantieren.
Dafür sind Polen und Ungarn jüngste Beispiele.

15:16, Hallelujah

>>Das den Italiener,Spanier und den von Ihnen vergessenen Franzosen unser Sozialsystem vollkommen schnuppe ist weiß man seit Jahrzehnten. Sind die rechtsstaatlicher als Polen oder Ungarn? Nein die wollen das wir ihre Schulden bezahlen und ihre sozialen Wohltaten. Haben das die Ungarn oder Polen je gefordert?<<

Polen und Ungarn sind die größten Nettoempfänger der EU.

Die sogenannten Südländer sind dagegen Waisenknaben. Italien ist sogar Nettozahler, und zwar der drittgrößte. Der zweitgrößte ist Frankreich.

15:10 von schabernack

"Eigentlich lernt man die Regeln für korrekte schriftliche Zitate ja auch in der Schule. Eigentlich …"

.-.-.

Allerdings erst in der Oberstufe des Gymnasiums, sozusagen als Vorbereitung für das Studium.

Ich glaube aber, dass jemand mit geistiger Reife automatisch daran interessiert ist, erst mal dem Kontrahenten richtig zuzuhören, bevor man lospoltert.

Nun ja

Die Kommission will die Hilfen weitgehend abhängig von der Höhe der Arbeitslosenquote der Jahre 2015 bis 2019 verteilen. Daran gab es aus zwei Gründen Kritik: Erstens fehlt ein Krisenbezug und zweitens wird das bisher gering von der Krise getroffene Polen damit nach Italien und Spanien zum drittgrößten Empfänger.
Deutschland will vor allem eine schnelle Einigung auf „etwas Wuchtiges“ (Merkel)

@ 14:44 von andererseits

"Sie dient letztlich allen in der EU - und denen, die durch die "sparsamen" 4 deutsche Interessen besser vertreten sehen, sei gesagt, dass Deutschland als Exportnation Nr. 1 ein gesteigertes Interesse an einem starken EU-Binnenmarkt hat."
.
Erstmal ist Deutschland nicht die Nr. 1.
Jetzt erklären sie als Fachmann mir mal folgendes.
Wir gehen hier länger arbeiten, was Rentenalter und Arbeitszeit betrifft. Wir zahlen mit die höchsten Steuern und bekommen prozentual die wenigste Rente.
Sie als Verfechter der "Klima-Hüpfer" sollten mit erklären können, warum das so ist.
Ich kenne Ihren Werdegang nicht, aber haben Sie schon mal einem Franzosen erklärt, dass der Überstunden machen soll?
Wissen Sie was der macht? Richtig, der zeigt Ihnen einen Vogel.
Wie schaffen das Länder in Europa, wie die Schweiz?
Wie schaffen es andere Länder, mit 60 in Rente zu gehen, eine 35-Stunden-Woche, und trotzdem ein positives BIP zu erwirtschaften?
Und wir Idioten zahlen jetzt wieder?
Gehen Sie eigentlich arbeite

Bitte schaut euch die

Bitte schaut euch die Aufstellung über den Privatbesitz in Europa an und fragt euch dann, wer wen helfen müßte.
Das Medianvermögen pro Person Deutschlands liegt im hinteren Viertel. Italien 91.889, Spanien 95.360 und Deutschland 35.313 US-Dollar.
Der Medianwert bezieht die Vermögensungleichheit innerhalb eines Landes mit ein und hat deshalb eine höhere Aussagekraft, über welche Vermögenswerte die gewöhnliche Person eines Landes tatsächlich verfügt.

15:13 von Kritikunerwünscht

"Wer bestimmt, welche oder besser wessen Grundrechte in der EU gelten müssen? Geht es überhaupt noch um Grundrechte in Ungarn oder Polen oder geht es ums Prinzip - dass niemand es wagen darf, den großen Westnationen zu widersprechen."

,.,.,

Sie stellen eine Frage und bieten direkt danach eine Unterstellung.

Die Frage wird hier täglich - und meist suggestiv - gestellt, und fast immer mit dem gleichen tendenziösen Unterton, den Sie benutzen.

Was Grundrechte sind, wurde oft hier beantwortet und die Antwort auch oft verlinkt.
Geben Sie einfach "Grundrechte" in einer Suchmaschine ein.

Das nicht ich sondern der Bundestag entscheidet

ist mir nun wirklich nicht neu, aber ich darf mir doch etwas wünschen und auch meine Meinung sagen oder lieber doch nicht?
Ich darf auch bei der nächsten Bundestagswahl wählen und das werde ich wie immer auch tun. Sie dürfen raten wen ;)
Ich bin weiterhin dagegen das Geld in die Botanik zu schmeißen.
Dass einige Länder schlecht gemanagt worden sind kann man an den um ein Vielfaches höheren Todeszahlen erkennen, im Vergleich zur Zahl der Infizierten.

@neutraleWelt

100% Zustimmung, da gibt es nix weiter zu sagen! Die gleichen Fragen stelle ich auch!

@15:29 Karl der Kühne

Es ist unwahrscheinlich, aber in der Tat nicht auszuschließen, dass nächstes Jahr „die nächste Pandemie durchs Land zieht“, wie Sie schreiben. Daran kann wieder Frau Merkel, noch irgendein anderer Politiker, auch nicht Trump oder Herr Bolsonaro etwas ändern. Man kann nur versuchen, die Folgen in den Griff zu bekommen.
Umso mehr liegt es im Interesse des schon immer exportabhängigen Deutschlands, dass um uns herum Wirtschaft und Zivilisation nicht zusammenbrechen.

Ihre Behauptung, Spanien und Italien seien deswegen so hart getroffen, weil ihr Gesundheitssystem marode sei, entbehrt jeder sachlichen Grundlage. Es wäre schön, wenn sie auf dem Boden der Tatsachen blieben. Es ist einfach ärgerlich, wie verantwortungslos in die Welt gesetzte Narrative hier permanent wiederholt werden.

Am 18. Juli 2020 um 15:29 von KarlderKühne

Was ist, wenn im nächsten Jahr die nächste Pandemie durch Europa zieht?

Das wird wohl so sein wenn das Virus sich nicht Silvester verabschiedet. Einfach mal abwarten wie es nächstes Jahr den stark betroffenen Branchen (Kultur,Musik, Reisen,Gastro usw.) geht.

Vermögen pro Kopf

Selbst wenn die Deutschen hinter Italien oder Frankreich stehen und ich nicht weiß, wer meinen Anteil hat - das Gejammer ist nur schwer zu ertragen.

Die Probleme in DEU haben wir einem immer stärker werdenden Raubtierkapitalismus zu verdanken.

Wiki:
"https://kurzelinks.de/u9hc"
..

Es geht um Investitionen in die Zukunft,
die Wirtschaft ist bei allen stark betroffenen Ländern eingeknickt.

Angesichts der vielen Toten in einigen
EU-Ländern, die vor DEU betroffen wurden,
ist diese Diskussion eine Schande.

DEU hat ein riesiges Paket geschnürt, auch für Projekte, die in DEU versäumt wurden.

Ob die Italiener oder Spanier oder ...
auch vorwerfen?

Immer wieder mal wird gefordert, vor der eigenen Türe zu kehren, nur hier wird mit dem Finger auf andere gezeigt - schon seit Jahren.

Die f..... Südländer, machen nur Siesta, ...
nur wir Deutschen sind fleißig.

15:54, NeutraleWelt

>>Jetzt erklären sie als Fachmann mir mal folgendes.
Wir gehen hier länger arbeiten, was Rentenalter und Arbeitszeit betrifft<<

Diese oft wiederholte Behauptung wurde hier im Thread bereits mehrfach mittels harter Zahlen widerlegt.

Denen sollte man sich nicht verschließen, auch wenn das der eigenen ideologischen Agenda nicht unbedingt dienlich ist.

>>Ich kenne Ihren Werdegang nicht, aber haben Sie schon mal einem Franzosen erklärt, dass der Überstunden machen soll?
Wissen Sie was der macht? Richtig, der zeigt Ihnen einen Vogel.<<

Franzosen machen keine Überstunden?

Nun machen Sie aber doch bitte mal halblang.

@15:32 von Adeo60

Ihre idealistischen Vorstellungen in Ehren ... aber wo bitte sind die greifbar realistischen Ansätze zu einer (idealistischen) Umsetzung..? Nicht nur m.E. besteht die derzeitige (viel zu aufgeblähte) EU aus einem Konglomerat einiger Nettozahler, aber etlicher Nettoempfänger. Und immer wieder werden vormals hofierte Politiker der Korruption überführt. Wobei angeblich alles immer nur unter dem Etikett der Arbeitsplatzschaffung bzw. Arbeitsplätzesicherung geschieht... Dazu nur mal ein Beispiel: Warum hat zb. Rumänien (mit genug Arbeitslosen) nicht längst die EU-Fleischverarbeitung ins eigene Land geholt..? Antwort: Weil es für ROM lukrativer ist, Arbeitslose als Lohnsklaven nach DE zu schicken... und nebenbei in DE den Arbeitsmarkt zu ruinieren. DAS - werter User - ist die heutige EU..!

@ 13:46 von Adeo60

"....... "dieses" Europa, trotz all seiner Schwächen, in hohem Maße mit dazu beigetragen, dass die deutschen Bürger die letzen Jahrzehnte in Wohlstand und sozialer Sicherheit leben konnten."
.
Sagen Sie mal, wo leben Sie eigentlich?
Das es Deutschland so "gut" geht haben wir Schröder und den Hartz-Reformen zu verdanken. Billiglohn, Leiharbeit.
Arbeiten bis mindestens 67, 40 Stunden.
Dazu sind andere Länder nicht bereit.
Sie als pensionierter Beamter haben da gut reden. Fragen Sie mal zahlreiche hier in der Bevölkerung, was los ist, wenn die ihren Job verlieren. Oder Rentner. Wie da die "soziale Sicherheit" aussieht.
Haben Sie sich den Geburtstag von Frau Dr. Bundeskanzlerin jetzt gemerkt?
Wird ein wichtiges Datum.

@ neutrale Welt 15:54

Hat Ihnen schon mal jemand gesagt, dass wir Deutschen viele Länder meilenweit abhängen, was unseren Jahresurlaub angeht?
Was Sie in Ihrem Beitrag gemacht haben war ein Herauspicken von Punkten, in denen Sie deutsche Arbeitgeber international benachteiligt sehen. Den Rest blenden Sie einfach aus. Würden Sie denn gerne in England, in Griechenland, in Rumänien, in den USA, In Ungarn, in Polen als einfacher Arbeiter leben wollen, zu den dortigen Bedingungen? Man kann hier zu Lande mit Recht vieles kritisieren, aber man muss auch immer den Vergleich zu den anderen Ländern sehen.

Geht doch, dennoch aufpassen auf Zielrichtung

Es ist ein Fortschritt, dass die Eu jetzt noch mehr auf Kredite als auf Zuschüsse setzt. Dennoch muss man auf die Zielrichtung der Kredite, die Bedingungen für die Vergabe und natürlich die Kontrolle der Einhaltung der Bedingungen achten. Wenn ein Land unverschuldet tatsächlich kausal durch die Corona-Krise besonders leidet ist das ein Grund für Unterstützung. Einige EuLänder wie Italien haben allerdings seit Jahrzehnten ihre Hausaufgaben nicht erledigt, sondern Schulden angehäuft. Da sollten Corona-Kredite nicht solche selbstgemachten Unterlassungen zukleistern und belohnen Ein positives Beispiel ist dagegen Spanien, hier hat man mit Reformen sehr wohl alte Probleme angegangen und ist nun eben doch von Corona besonders betroffen, da scheinen mir Kredite, auch Zuschüsse schon eher angebracht.

um 14:04 von BeriosV

>>
2.) Was denken Sie denn eigentlich, woher das Geld am Ende kommt? Natürlich wird das alle deutschen Steuerzahler belasten. Entweder durch höhere Abgaben oder durch geringere Ausgleichzahlungen in Bezug auf die Lebenshaltung (also ein indirekter Wertverlust).
<<

Wenn wir es mal akademisch betrachten: "deutschen Steuerzahler belasten" ist ein nichtssagender Kampfbegriff. Schon, dass Sie nicht zwischen absolut und relativ unterscheiden. Einfacher gesagt: Viele würden sich freuen, wenn sie 1.000,- € mehr Einnahmen hätten und darauf 5,- € zusätzlich Steuer zahlen müssen. Die jetzt diskutierten Maßnahmen zielen genau darauf ab: Ein Einbrechen der Produktion zu verhindern oder zu heilen. Dann sind die gemeinschaftsbezogenen (D und EU) Belastungen relativ eher am geringsten. Der wahre Konflikt besteht nicht zwischen Arbeitslosen in I und D oder zwischen Rentnern.

14:50 von Traumfahrer

«Sie wissen doch bestimmt, der deutsche Michel ist tatenlos, zahnlos und lahm, geduldig, und schaut höchsten vor die eigene Tür.
Soweit weg in andere Richtungen schauen, ist nicht das Ding eines deutschen Michels !»

Wat'n verdammtes Glück, dass der Deutsche Vorname "Michel" seit 1969 nie über Platz ± 70 in der Rangfolge der Beliebtheitsskala männlicher Vornamen hinauskam. 2015 war er gar nur noch auf Platz ± 140. Dümpelt weit unten … kennen Sie jemand, der "Michel" heißt? Ich nicht …

"Frankreich ist da viel schlimmer". Dort hat der "Michelin" sogar einen eigenen Autoreifen. Mit dem er sich aber scheut, weiter als bis zum Bäcker zum Baguette-Kaufen zu fahren. Und raus in andere Länder will der Michelin schon mal gar nicht. Da er immer Englisch mit einem ganz schlimmen Akzent sprechen muss. Versteht ihn dann auch niemand … aber alle Zuhörer müssen laut lachen.

Es geht doch gar nichts über platte Platitüden.
Mit welchem Charakter doch Michels und Micheline seien.

Herrlich & Co …

@14:50 von Traumfahrer

>> Außerdem habe ich es noch nie wirklich erlebt, dass die Politiker wirklich auf den Willen des Volkes gehört hätte. Sie wurden zwar vom Volk gewählt, aber danach brät jeder seine eigene Wurst.............. !_
_
Viieel zu viele Gedankenpunkte - aber okay. Meine Antwort: Mir sind die Würste von Politikern völlig schnuppe, solange ich meine eigene Wurst (selbstbezahlt) auf den Grill legen kann ...

15:55, KarlderKühne

>>Bitte schaut euch die Aufstellung über den Privatbesitz in Europa an und fragt euch dann, wer wen helfen müßte.
Das Medianvermögen pro Person Deutschlands liegt im hinteren Viertel. Italien 91.889, Spanien 95.360 und Deutschland 35.313 US-Dollar.
Der Medianwert bezieht die Vermögensungleichheit innerhalb eines Landes mit ein und hat deshalb eine höhere Aussagekraft, über welche Vermögenswerte die gewöhnliche Person eines Landes tatsächlich verfügt.<<

In Deutschland leben etwa fünf mal so viele Multimillionäre wie in Italien.

Italien ist der drittgrößte Nettozahler der EU.

@ 15:26 von fathaland slim

"Wollen Sie denn die Vermögen besteuern? Oder wie stellen Sie es sich vor, das Geld bei den Reichen zu holen?"
.
Bevor Sie hier wieder was als Oberlehrer posten, beschäftigen Sie sich mal mit den Kleinigkeiten.
Z.B der Erschaftssteuer in Italien.

Am 18. Juli 2020 um 15:59 von phme

Das mit dem Gesundheitssystem ist wahrscheinlich nicht der alleinige Grund. Aber Tatsache ist, das Deutschland etwa 34 Intensivbetten je 100000 Einwohner hat und Italien grade mal etwa 9 und Spanien 10.

16:03 Neutrale Welt

Ihre wöchentliche Arbeitszeit beträgt mindestens 67,4 Stunden?
Dann lassen Sie uns wissen in welchem Betrieb sie tätig sind. Es gibt (trotz Schröder und Hartz IV) nämlich auch in D ein Arbeitszeitgesetz in dem so etwas verboten ist.

16:03 @ NeutraleWelt

In einigen Branchen arbeitet man
weniger als 40 je Woche,
diese wollten sogar mal die 32-h-Woche.

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