Ihre Meinung zu: Coronavirus in den USA: Dreimal höheres Risiko für Schwarze

7. Juli 2020 - 8:14 Uhr

Eine Studie bestätigt: Das Infektionsrisiko für schwarze und hispanische US-Amerikaner ist dreimal so hoch wie für weiße. Vorerkrankungen galten als eine Ursache - doch so einfach ist es offenbar nicht. Von Torsten Teichmann.

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Kommentare

Artikel für mich etwas missverständlich

In der Überschrift lese ich heraus, dass diese Menschen ein höheres Infektionsrisiko/Ansteckungsrisiko haben sollen. Wenn man den Artikel dann weiter liest, habe ich eher das Gefühl, es geht um das Risiko eines schwereren Verlaufs oder schlechteren Krankenversorgung. Vielleicht hab ich’s auch einfach falsch verstanden. Geht’s noch jemandem so?

In Florida haben wir ueber

In Florida haben wir ueber 200,000 bestaetigte Faelle, mit 3800 Tote. Schwarze und hispanic sind doppelt betroffen, wobei es sehr grosse Unterschiede zwischen Nord Sued und am meisten Stadt / rural regions gibt.

arm und reich

Es trifft arme Menschen mehr als reiche Menschen, da ärmere Menschen beengter wohnen und sich zweimal überlegen, ob sie sich krankmelden sollen.
In den USA haben weiße Menschen im Durchschnitt pro Kopf zehnmal mehr Besitz als schwarze Menschen; das ist eine Folge sowohl von individuellem als auch institutionellem Rassismus.

So waren z.B. Schwarze ausdrücklich ausgeschlossen, als die Vororte der Städte erschlossen worden sind (die suburbs). Die Häuser, die damals ausschließlich an Weiße verkauft wurden, haben ihren Wert seitdem vervielfacht. Schwarze hatten an dieser Wertexplosion keinen Anteil.

Asiatischer Amerikaner haben im Schnitt den höchsten Bildungsstand, den höchsten Verdienst und die höchste Lebenserwartung.
Und das obwohl die ersten Asiaten in Amerika beim Bau der Eisenbahnlinien unter unwürdigen Bedingungen eingesetzt wurden und dabei nicht reich geworden sind.

Irgendetwas machen die Leute richtig und man soll sich schließlich an den Besten orientieren und nicht an der Nr. 2.

Mir scheint also soll hier

Mir scheint also soll hier mal wieder ein Rassismusvorwurf konstruiert werden. In der Überschrift steht nur "Schwarze", darunter dann "Schwarze und Hispanics". Es hat also nichts mit schwarz sein zu tun. Entscheidende Fragen werden nicht beantwortet: wie sieht die Verteilung des Virus über die USA aus und wie die Verteilung der Ethnien? Gibt es Unterschiede im Verhalten der Ethnien? Warum haben Vorerkrankungen oder eine Versicherung einen Einfluss darauf, ob man sich infiziert oder nicht?

Komische Studie. Kein Geld =

Komische Studie.
Kein Geld = mehr Corona.
Das ist nunmal so.
Das sieht man weltweit mit allerlei bunten Hautfarben. Am Balkan sind kaum schwarze oder hispanics. Trotzdem kann man da "besser schneller erkranken', als in Deutschland.

Auch im Westen nichts neues

Um zu bemerken, dass ärmere Menschen in allen Lebenslagen und allen Ländern mehr unter sich verschlechternden Bedingungen leiden, hätte es der Seuche nicht bedurft.
In Deutschland haben sich die Komiker unter den Politikern auch darüber Sorgen gemacht, dass wegen der Beschränkungen viele Menschen leiden, weil sie nicht arbeiten können und nicht mehr genug Geld verdienen, weil Kinder ausgeschlossen werden und dass das zu psychischen Problemen bis hin zum Suizid führen kann.
Dass aber aus genau den gleichen Gründen und ganz ohne Corona schon seit mindestens der Agenda 2010 ebenfalls Millionen von Menschen jeder Alterstufe leiden, war diesen Politikern immer schon völlig gleichgültig.
Auch das Corona diese Probleme sicher nicht beseitigt, war und ist völlig klar.
Dass sich diese Schwierigkeiten in den USA möglicherweise noch deutlicher zeigen als in der BRD haben sich allerdings auch diejenigen dort, die Trump nicht wählen, genau so ausgesucht. Alles andere wäre doch Sozialismus.

Da sind ein paar sinnfreie

Da sind ein paar sinnfreie Aussagen in diesem Artikel.
Wie wird man "empfänglicher" für eine Virusinfektion?
Was hat die Lage von Lebensmittelgeschäften, Fast-Food-Ketten und Bildung mit einer Virusinfektion zu tun?
Befällt mich das Virus nicht, wenn ich eine Krankenversicherung habe?
Ich würde mal das Sozialverhalten und die persönlichen Schutzmaßnahmen überprüfen, bevor das wieder zu einer Rassismus-Debatte ausartet.

@Minka04 08:38

In der Überschrift lese ich heraus, dass diese Menschen ein höheres Infektionsrisiko/Ansteckungsrisiko haben sollen. Wenn man den Artikel dann weiter liest, habe ich eher das Gefühl, es geht um das Risiko eines schwereren Verlaufs oder schlechteren Krankenversorgung. Vielleicht hab ich’s auch einfach falsch verstanden. Geht’s noch jemandem so?

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Ich vermute, dass einige Journalisten von wissenschaftlich/medizinischen Themen und Argumentationen schlicht überfordert sind.

Im Faktenfinder gibt es aktuell die Headline "Schweine sind gegen Sars-CoV-2 immun". Der Autor hat offensichtlich nicht mal auf Wikipedia den Begriff "Immunität" nachgeschlagen. Sonst wüsste er, dass Immunität nicht angeboren ist, sondern "durch Immunisierung bzw. Impfung erworben werden" muss.

Am 07. Juli 2020 um 08:58 von Tada

"Asiatischer Amerikaner haben im Schnitt den höchsten Bildungsstand, den höchsten Verdienst und die höchste Lebenserwartung."

Auf welche Statistik oder Studie beziehen Sie sich? Wer ist ein "asiatischer Amerikaner"?

Coronavirus in den USA:Dreimal höheres Risiko für Schwarze....

Es trifft offensichtlich die Teile der Bevölkerung am härtesten die arm sind,sich keine ausreichende Gesundheitsversorung leisten können und die schlechtesten Jobs machen müssen.Oder die auch das schlechtere Wasser haben.Wie in dem Film von Michael Moore "Fahrenheit 9/11,der gestern im WDR gezeigt wurde.

Armut macht Krankheit

Armut macht Krankheit - ist da irgendetwas neu in der Geschichte der Menschheit?
(kopfschüttel)

09:14 von Wolfgang E S

Wer ist ein "asiatischer Amerikaner"?
.
Japaner Chinesen Philippinos
könnte ich mir jetzt vorstellen
täte mir da mal einfallen
was ist ein Afroamerikaner
haben sie da auch Zuordnungsprobleme ?
oder bei Latinos

Na ja

So einfach ein neuer Rassismus Vorwurf geht auch nicht ,war öfter dort und was ich sah ,war ein unterschiedliches Verhalten der Leute. Daraus kann man nicht Rassismus ableiten auch wenn er in Zeitgeist der Medien passt.

@ 09:14 von Bernd Kevesligeti

„ Es trifft offensichtlich die Teile der Bevölkerung am härtesten die arm sind,sich keine ausreichende Gesundheitsversorung leisten können und die schlechtesten Jobs machen müssen.“

Das sich Menschen in schlechter bezahlten Jobs oft auf beengtem Raum mit wenig Belüftung und Abstand leichter anstecken ist für mich eine logische Schlussfolgerung. Das hat aber wieder mit der Gesundheitsversorgung m.E. weniger zu tun. Diese hat Einfluss darauf, ob man einen schweren Verlauf besser übersteht durch bessere medizinische Versorgung. Aber nichts mit dem Ansteckungsrisiko. Nur meine persönliche Meinung.

09:14 von Bernd Kevesligeti

sich keine ausreichende Gesundheitsversorung leisten können
.
im Beitrag steht ausdrücklich Infektionsrisiko
nichts von Behandlung etc.

@ Minka04, 08:38

Sieht man in den verlinkten Artikel der amerikanischen Gesundheitsbehörde, geht es um die "hospitalization rates" - also darum, welcher Anteil der Bevölkerung einer bestimmten Gruppe im Krankenhaus landet. Die Hauptthese ist, dass unbehandelte Vorerkrankungen diese Rate erhöhen.
Aber Sie haben recht: Das ist schlecht nacherzählt.

Dabei ist der Umstand selbst bei uns doch gar nicht anders. Nur, dass bei uns die Armen und Arbeitslosen die Rolle der Schwarzen und Latinos übernehmen, die wesentlich häufiger von Covid19 betroffen sind.
Und das ist dann wohl auch der tiefere Sinn dieser Meldung:
'Der Rassismus ist schuld!' (Nicht der Kapitalismus.)

um 09:06 von Bender Rodriguez

>>Das sieht man weltweit mit allerlei bunten Hautfarben.<<

Es gibt keine bunten Hautfarben. Unterlassen Sie gefälligst diese rassistischen Äußerungen.

@Neutrale Welt, 9:14

Ich würde mal das Sozialverhalten und die persönlichen Schutzmaßnahmen überprüfen, bevor das wieder zu einer Rassismus-Debatte ausartet.

Wir befinden uns bereits mitten in einer Rassismus-Debatte, und Sie sind einer der Diskutierenden.

Ihre Unterstellung, die Afro-Amerikaner seien selbst schuld daran, häufiger zu erkranken, wegen ihres Sozialverhaltens (was meinen Sie eigentlich damit?) oder mangelnder Schutzmaßnahmen (waschen Schwarze sich nicht richtig?), zeigt auch gleich, auf welcher Seite Sie da stehen.

Soziales Problem

Ich gehe mal davon aus, dass bisher keiner einen physiologischen Grund für eine höhere Infektionsrate von Schwarzen und Latinos nachgewiesen hat.

Also vermute ich mal stark, dass es sich um ein soziales Problem handelt. Arme Menschen sind häufiger krank, haben eine geringere Lebenserwartung. Das ist auch bei uns so. Einige vermuten hier ja schon wieder, es hätte was mit dem "eigenen Verhalten" zu tun, was dann leicht zum Schluss "selber schuld" führt.

Aber "arme Menschen" arbeiten in Berufen, in denen anderen Belastungen ausgesetzt ist, fahren mehr ÖPNV als Limousine, wohnen in engeren Wohnungen und einfach gesprochen sind die hygienischen Verhältnisse in einem Sternerestaurant oft besser, als am Imbiss an der Ecke.

Auch bei uns sind die Corona-Hotspots nicht im Villenviertel am See.

Man könnte ja mal zu Vergleich die Werte bei armen Weißen oder bei afroamerikanischen Besserverdienern vergleichen.

Die Chancen reich zu werden sind nicht gleich verteilt, deswegen auch nicht Covid.

@ Bernd Kevesligeti, 09:14

"Fahrenheit 9/11" von Michael Moore haben Sie gestern bei ZDFinfo gesehen, nicht im WDR.
Und den gibt's da auch in der Mediathek. ;-)

@Tada um 08:58Uhr

Ich habe mich auch schon öfter gefragt, warum die asiatisch-stämmigen Amerikaner nicht auch in den Diskriminierungsschlagzeilen auftauchen. Liegr es daran, daß ihre Gruppe kleiner ist, als die afro-amerikanischen Bürger? Liegt es an der Anpassungsfähigkeit oder dem Ehrgeiu? Auch wenn sie vermutlich keinen musikalischen Beitrag geleistet haben und die asiatischen Stadtviertel gerne verharmlosend als "Chinatown" bezeichnet und als pitoresk beschrieben werden, bin ich fast sicher, daß auch sie manchmal(?) oder öfters(?) dem Rassismus ausgesetzt waren. Woran liegt es aber dann?

Wer arm ist

Muss eher sterben.

Das war schon immer so.

Und wird sich vermutlich auch so schnell nicht ändern.

@ 09:29 von marvin

„ Sieht man in den verlinkten Artikel der amerikanischen Gesundheitsbehörde, geht es um die "hospitalization rates" - also darum, welcher Anteil der Bevölkerung einer bestimmten Gruppe im Krankenhaus landet. Die Hauptthese ist, dass unbehandelte Vorerkrankungen diese Rate erhöhen.
Aber Sie haben recht: Das ist schlecht nacherzählt.“

Danke für den aufschlussreichen und informativen Kommentar. Wenn es um die Rate der Infizierten geht, die ins Krankenhaus müssen, ist das Ganze wieder schlüssig.

von Sisyphos3 9:26

Richtig,daß Infektionsrisiko.
Und das ist doch bei ärmeren Bevölkerungsgruppen am größten,also Schwarzen und Native.

Krankenversicherung

"Befällt mich das Virus nicht, wenn ich eine Krankenversicherung habe?"

Falsch gestellte Frage. Was tu oder lasse ich, wenn ich Symptome habe und keine KV habe, wäre die richtige. In dem Artikel wird etwas zu knapp vielleicht einfach auf Zusammenhänge mit sozialer Ungerechtigkeit hingewiesen, die Corona deutlich macht wie eine "Lupe". In einem Land, in dem ein sehr großer Teil der Bevölkerung bis vor 50 Jahren darum kämpfen mussten, überhaupt als Menschen anerkannt zu werden von der ferkelrosa pigmentierten Mehrheit, muß man doch auf diese bis heute nicht behobenen Mißstände (die von der Verfassung her gelöst sein sollten) hinweisen können, um z. B. die Probleme mit dem von Trump persönlich bekämpften Zugang für eine allgemeinwirksame und für alle erschwingliche Gesundheitsversorgung bewußt zu machen.

09:25, tias

>>Na ja
So einfach ein neuer Rassismus Vorwurf geht auch nicht ,war öfter dort und was ich sah ,war ein unterschiedliches Verhalten der Leute. Daraus kann man nicht Rassismus ableiten auch wenn er in Zeitgeist der Medien passt.<<

Sie waren also öfters in den USA und haben festgestellt, daß es dort keinen Rassismus gibt. Die Leute verhalten sich einfach unterschiedlich.

Ich habe selten eine derart schlüssige Argumentation gelesen.

Das, was Sie als neuen Rassismusvorwurf bezeichnen, ist im übrigen ganz der alte.

Hier geht es um arm und reich

Nicht um die Hautfarbe!
Wer arm ist kann sich oft keine Wohnung leisten und zieht mit der ganzen Familie in ein Motel und wohnt dort sehr beengt.
Oder teilen sich eine Wohnung mit vielen Menschen. Außerdem müssen Arme 2 bis 3 Jobs haben um überleben zu können und haben damit viel mehr Kontakte zu anderen.
Arme sterben mehr, da Sie sich eine Versicherung nicht leisten können oder Ihr Arbeitgeber sie nicht Versichert.

Am 07. Juli 2020 um 09:17 von kba

" Armut macht Krankheit

Armut macht Krankheit - ist da irgendetwas neu in der Geschichte der Menschheit?
(kopfschüttel) "

Dem schließe ich mich an, und es betrifft die Ganze Welt, und nicht nur die USA.
Die USA haben schon immer ein Problem, und es lässt sich nun mal nicht mit Deutschland vergleichen, die haben ein völlig anderes Leben gewählt.

von marvin 9:37

Das ist richtig,ZDFinfo,nicht WDR.Lief bis kurz vor Mitternacht,sehr sehenswert.

RE @ 09:32 von frosthorn

"Wir befinden uns bereits mitten in einer Rassismus-Debatte, und Sie sind einer der Diskutierenden.
Ihre Unterstellung, die Afro-Amerikaner seien selbst schuld daran....."
.
So mein Freund, schalte mal einen Gang runter!
Ich habe weder etwas über Afro-Amerikaner (was soll das sein?), noch über irgendeine Bevölkerungsgruppe in den USA geschrieben.
Es ist einfach nur billig zu behaupten, eine Bevölkerungsgruppe wird häufiger von einem Virus befallen, weil sie sozial benachteiligt ist.
Weil das ja gerade ins Schema passt.
Haben wir hier eine überproportionale Infektionsrate bei Hartzlern?
Wir befinden uns hier auch nicht in einer Rassismus-Debatte, auch wenn Sie das gerne hätten!

Am 07. Juli 2020 um 08:58 von

Am 07. Juli 2020 um 08:58 von Tada
Warum mit Weißen, nicht mit Asiatischen Amerikanern vergleichen?

Schauen Sie mal hier :
https://www.cdc.gov/coronavirus/2019-ncov/need-extra-precautions/racial-...

Da wird genau das gemacht - und für meine Begriffe ist das erschreckend.
Gut , Armut, fehlende Krankenversicherung u.a. ist sicher ein Teil der Begründung, aber nicht allein.

"Trar Trek" Ideologie wäre langsam angebracht

Ich werde es mit meinen 55 Jahren wohl (noch) nicht erleben, dass die Menscheit als EINE Rasse mit EINER Stimme sprechen wird, egal ob Schwarz, Weiß , Grün oder Bunt gefärbt. Wie in der Sience Fiktion Serie: "Raumschiff Enterprise". Kein Hunger, kein Geld im herkömmlichen Sinne. Alle Menschen arbeiten an einem Ziel. Und zwar unsere Galaxie zu erforschen und sich Wissen aneignen.
Aber ich befürchte, dass bis dahin viel Wasser den Fluss herunter fließen wird.

@Sensubelius

NEIN.
Weil es nicht rassistisch ist.

@ 09:30 von Jan Sensibelius

„ Es gibt keine bunten Hautfarben. Unterlassen Sie gefälligst diese rassistischen Äußerungen.“

Ich glaube nicht, dass @ Bender Rodriguez dies rassistisch gemeint hat. Es ist wirklich im Moment nicht einfach zu wissen, wie man noch auszudrücken kann, wenn Menschen verschiedener Abstammung sind ohne gleich in die Rassismus Ecke gedrückt zu werden. Ich denke es hat einfach eher mit Arm mit schlechteren Lebensverhältnissen oder besser situiert zu tun, nicht mit der Abstammung. Ich hoffe ich konnte dies halbwegs im Rahmen ausdrücken.

@ 09:45 von Bernd Kevesligeti

"Richtig,daß Infektionsrisiko.
Und das ist doch bei ärmeren Bevölkerungsgruppen am größten,also Schwarzen und Native."
.
Und warum sollte das so sein?
Sucht sich ein Virus gezielt ärmere Bevölkerugsgruppen aus?
Arbeitslose? Oder wen?

@NeutraleWelt - Ratespiel

09:14 von NeutraleWelt:
"Da sind ein paar sinnfreie Aussagen in diesem Artikel. Wie wird man 'empfänglicher' für eine Virusinfektion?"
> Es scheint als wurden im Beitrag die Wahrscheinlichkeiten von Ansteckung und schwerem Krankheitsverlauf einfach gleichgesetzt. Da eine höhere Ansteckungschance das Risiko einer schweren Erkrankung steigert, ist das prinzipiell richtig. Verwirrend bleibt es trotzdem.

"Was hat die Lage von Lebensmittelgeschäften, Fast-Food-Ketten und Bildung mit einer Virusinfektion zu tun?"
> Einfach mal geraten: Die zurückgelegten Wege könnten eine Rolle spielen.

@ 09:45 von melancholeriker

„… In einem Land, in dem ein sehr großer Teil der Bevölkerung bis vor 50 Jahren darum kämpfen mussten, überhaupt als Menschen anerkannt zu werden von der ferkelrosa pigmentierten Mehrheit..“

Im Endeffekt wäre diese Aussage jetzt auch rassistisch, aber ich fand’s jetzt nicht schlimm und musste sogar lächeln. Man sollte das Ganze Thema vielleicht wieder etwas entspannter angehen, sensibel aber nicht übertrieben. Nur meine Meinung

09:50, NeutraleWelt RE @ 09:32 von frosthorn

>>So mein Freund, schalte mal einen Gang runter!<<

Die klassisch aggressive Einleitung.

>>Ich habe weder etwas über Afro-Amerikaner (was soll das sein?),<<

Amerikaner afrikanischer Abstammung.

>>noch über irgendeine Bevölkerungsgruppe in den USA geschrieben.<<

Doch, durchaus.

>>Es ist einfach nur billig zu behaupten, eine Bevölkerungsgruppe wird häufiger von einem Virus befallen, weil sie sozial benachteiligt ist.<<

Arme werden öfter krank. Diese Erkenntnis ist nicht billig, sondern trivial.

>>Weil das ja gerade ins Schema passt.
Haben wir hier eine überproportionale Infektionsrate bei Hartzlern?<<

Auch in Deutschland sind Arme stärker betroffen.

>>Wir befinden uns hier auch nicht in einer Rassismus-Debatte, auch wenn Sie das gerne hätten!<<

Die USA befinden sich seit langer Zeit in einer Rassismusdebatte.

09:52, NeutraleWelt

>>@ 09:45 von Bernd Kevesligeti
"Richtig,daß Infektionsrisiko.
Und das ist doch bei ärmeren Bevölkerungsgruppen am größten,also Schwarzen und Native."
.
Und warum sollte das so sein?
Sucht sich ein Virus gezielt ärmere Bevölkerugsgruppen aus?
Arbeitslose? Oder wen?<<

Stellen Sie sich doch bitte nicht dümmer, als Sie sind.

Das erhöhte Krankheitsrisiko armer Menschen ist nun wirklich gut dokumentiert.

@09:50 von NeutraleWelt

Afro-Amerikaner (was soll das sein?)

Ein feststehender Begriff, der allgemein verwendet wird um die Zugehörigkeit eines Menschen zur Gruppe der "Schwarzen" in den USA zu beschreiben. Wird auch gerne "African-American" genannt und ich finde ihn so lange diskriminierend, so lange man nicht im Gegenzug von "Euro-Americans" spricht.

Haben wir hier eine überproportionale Infektionsrate bei Hartzlern?

Es hätte Ihnen schon auffallen können, dass auch die Corona-Hotspots in D gleich verteilt sind, sondern überwiegend in Gegenden auftreten, in denen sozial schlechter gestellte Menschen wohnen. Das sind nicht alles "Hartzler" (entsetzliche Ausdrucksweise), sondern auch Menschen, die trotz Arbeit kaum genug zum Leben haben. Das macht häufig die Lebensumstände hygienisch schwierig.

"Hartzler" bei uns sind im Gegensatz zu vielen Armen in den USA krankenversichert, können ihre Krankheiten behandeln lassen und werden in Kliniken aufgenommen.

09:50 von NeutraleWelt

"Haben wir hier eine überproportionale Infektionsrate bei Hartzlern?"

Vielleicht klären SIE uns mal über die fundamentalen Unterschiede bezüglich der Lebensumstände zwischen unseren Hartz IV Empfängern und Langzeitarbeitslosen in den USA auf?

Fangen Sie doch bitte bei den Unterschieden in der Krankheitsvorsorge und Krankheitsversorgung an.

Der direkte Vergleich, den SIE hier ziehen, dürfte sich dann SEHR schnell als untauglich erweisen.

Die Super-Konstruktion

"Mir scheint also soll hier mal wieder ein Rassismusvorwurf konstruiert werden." @mispel
.
Welcher Kontinent ist von Hunger und Seuchen am stärksten betroffen? Richtig: Afrika. Und wer wohnt da? Richtig: Schwarze. Und warum ist das so? Na, da haben sich unsere westlichen "Zivilisationen" Kolonien genommen, Menschen als Sklaven verschifft und die Naturschätze ausgebeutet. Und was hat das mit Rassismus zu tun? Richtig: die Ureinwohner wurden als minderwertig und ungläubig eingestuft.
.
Viele Farbige leben in Amerika in Slums=dichter beisammen, schlechte Hygiene, schlechte Gesundheitsversorgung. Und so geht´s übrigens auch in den Farvelas und bei den Ureinwohnern in Brasilien, weshalb das dem Bolsonaro ja sehr genehm ist. - So, nun nochmal die intelligente Frage, was hat das mit Rassismus zu tun?

Ist traurig, aber überall so

Das Problem liegt doch an der Trennung zwischen arm und reich. Wer ärmer ist wohnt in beengteren Verhältnissen ist auf Öpnv angewiesen und arbeitet auch häufig mit vielen Leuten in einem Raum, infiziert sich so leichter. Das ist aber auf der ganzen Welt so, nicht nur in USA. In USA kommt halt noch Gesundheitssystem dazu, bei dem ärmere schlecht versorgt bis gar nicht, kommen zu spät zum Arzt und erhalten dort schlechtere Behandlung. Die derzeit häufig bemühte Rassismus-Debatte hilft dabei aber nicht weiter.

@09:52 von NeutraleWelt

Sucht sich ein Virus gezielt ärmere Bevölkerugsgruppen aus?
Arbeitslose? Oder wen?

Das Virus befällt bevorzugt die, die kein Homeoffice machen, sondern schön eng am Fließband arbeiten, die nicht zu zweit in der 250 qm Villa leben, sondern zu fünft in der 3-Zimmer-Wohnung im Plattenbau, die morgens mit dem vollen Bus zur Arbeit fahren, statt mit der Premium-Familien-Limo und die mit jedem Schnupfen zu Arzt rennen und deren Grunderkrankungen gut eingestellt sind, weil sie sich die Behandlung leisten können.

Und jetzt überlegen wir mal kurz, wie diese Attribute auf der Welt verteilt sind und dann erklärt das ziemlich viel.

von NeutraleWelt 9:52

Selbst der Tagesschau-Artikel geht davon aus.Das hängt mit Wohnverhältnissen zusammen und auch mit Arbeitsverhältnisse.Fabriken,viele Menschen auf geringem Raum.Amazon
ist auch ein Beispiel dafür.Dort gab Auseinandersetzungen um das Fulfillment-Zentrum in New York(Gericht und auch Arbeitsniederlegung).

Der Deutsche kümmert sich um Grundsatzfragen

Der Deutsche kümmert sich am liebsten um Grundsatzfragen, so kann er das eigentliche Problem ausblenden. Köstlich, wie hier hinterfragt wird, was Rassismus sei, ob die genannten Fakten Fake sind, eingesetzt von Propagandisten, ja es werden sogar die ermittelten Fakten in Frage gestellt, häufig begründet damit: "Ich habe das Gefühl ....".
.
Kein Wunder, wo doch unser Innenminister eine Untersuchung zu racial profiling als unnötig abgelehnt hat. Nee, sowas gibbas nich, issich nua Propaganda von die Links-Grün-Vasifften!".

Es liegt vermutlich nicht an der Hautfarbe,

ob jemand ein höheres Risiko hat an Corona zu erkranken, sondern am sozialen Status.

Die AOK hat die Daten von 1,3 Mio Versichterten ausgewertet und dabei festgestellt, dass Hartz IV Empfänger ein 84% höheres Risiko haben wegen einer Corona Erkrankung im Krankenhaus behandelt werden zu müssen als Menschen aus einer höheren sozialen Schicht.

Da Latinos und Schwarze in den USA oft zur untersten sozialen Schicht gehören, dürfte es bei diesen Menschen ähnliche Werte geben.

Man müsste in den USA eine Studie wie die von der AOK machen, um zu prüfen, ob der soziale Status entscheident ist und nicht die Abstammung.

Oh man. Die armen werden

Oh man. Die armen werden nicht krank weil sie arm sind. Das ist eher eine Begleiterscheinung der Armut. Weniger Platz, schlechteres Essen, weniger Sport, usw usw.
Ein Reicher im Slum würde wohl genau so schnell krank.
Warum sollte "bunte Hautfarben" rassistisch sein? Die Antifa skandiert immer gerne "bunt statt braun" . Schließt das jetzt Afrikaner wieder aus?

Genau das ist das Problem für ärmere, die leben halt mit 6 Personen in einem Haushalt, arbeiten mit vielen anderen beengt, im schlimmsten Fall Schlachthof, Sammelunterkunft, können sich keine teuere Ffp2 Maske leisten. Sie haben damit selbst wunderbar begründet, warum es ärmere öfter trifft, übrigens überall auf der Welt. Die Diskussion überhaupt Hautfarben hilft da nicht weiter.

@Silene

Hätten sie den Wikipediaartikel über medizinische Immunität zu Ende gelesen (Oder sich woanders informiert...), wüssten Sie, dass man bei den Schweinen durchaus von Immunität sprechen kann.
Am Anfang steht auch nur "kann durch Blabla erworben werden" Nicht "muss".

@ 10:00 von fathaland slim

"Die USA befinden sich seit langer Zeit in einer Rassismusdebatte."
.
Ich diskutiere hier nicht über die USA, sondern über die Aussagen in diesem Artikel.
Und ich sehe beim Infektionsrisiko keinen kausalen Zusammenhang zwischen Fast-Food-Ketten oder Krankenversicherung.

um 09:47 von wenigfahrer Am 07. Juli 2020 um 09:17 von kba

Armut macht Krankheit - ist da irgendetwas neu in der Geschichte der Menschheit?
(kopfschüttel) "

" Dem schließe ich mich an, und es betrifft die Ganze Welt, und nicht nur die USA.
Die USA haben schon immer ein Problem, und es lässt sich nun mal nicht mit Deutschland vergleichen, die haben ein völlig anderes Leben gewählt."

Da steht man nun satt und kopfschüttelnd vor der Armut und fragt nicht warum. Da könnte man ja auch einfach schweigen.

Nach allem, was ich in den letzten dreieinhalb Jahren von der US Führung gesehen habe, erscheint es mir nicht sonderlich kühn zu behaupten, daß ihr Präsident nichts dagegen hätte, das Ende der Sklaverei als Ergebnis einer Hexenjagd gegen die freiheitsliebenden Plantagenbesitzer von einst infrage zu stellen und rückgängig zu machen per Dekret. Und Trump ist nur Symptom für den strukturell und individuell immer noch gut vernetzten Rassismus.
Man müsste ihm fast dankbar sein, daß er mit seinen polarisierenden Hetzreden das zum Vorschein bringt.

@Tada

"Asiatischer Amerikaner haben im Schnitt den höchsten Bildungsstand, den höchsten Verdienst und die höchste Lebenserwartung."

Vielen Dank !
Das ist hier übrigens nicht anders.
Ich habe mich lange Jahre regelmäßig in Ostfriesland aufgehalten, wo sich in den 60ern sehr viele vietnamesische Flüchtlinge angesiedelt haben.
Diese haben beinahe ausnahmslos kluge, gebildete, erfolgreiche Kinder erzogen.
Es geht offenbar.
Einfacher ist es aber immer, anderen die Schuld geben zu können.
In den USA, in Europa, wo auch immer.
Noch schöner ist es, wenn die blame group ihre Rolle sehnsüchtig annimmt und idealerweise selbst verstärkt.
Dann muss man sich um die eigenen Versäumnisse keine Gedanken mehr machen.

10:03 von firefighter1975

und ich dachte unsere Hartz4ler wären schon ganz unten
es könnte nicht schlechter werden

@ fathaland slim

>>Es ist einfach nur billig zu behaupten, eine Bevölkerungsgruppe wird häufiger von einem Virus befallen, weil sie sozial benachteiligt ist.<<
"Arme werden öfter krank. Diese Erkenntnis ist nicht billig, sondern trivial."

Ich "stoße" mich immer ein bisschen am Begriff "sozial benachteiligt", der recht häufig eingesetzt wird. Ist er eine Entwicklung ggf. über Generationen, ist er ein augenblicklicher Fakt, ist er eine Folge von Chancenlosigkeit oder der "Unfähigkeit" Chancen zu ergreifen?

Ebenso kann man Ihre Argumentation auch umdrehen: Kranke haben ein hohes Armutsrisiko. Auch Normalverdiener können durch Krankheit ihrer Existenz beraubt werden.

Deswegen bin ich froh, dass vorherige Generationen bei uns soziale Entwicklungen vorangetrieben haben, die die Start-Chancen für alle Menschen zumindest einigermaßen gleich machen. Dazu gehören die Sozisal- und Rentenversicherungen und die vielen staatlichen und privaten Angebote.

@ Jan Sensibelius, 09:30

Unterlassen Sie selbst zunächst derlei Unterstellungen gegenüber anderen Kommentatoren.
Bender Rodriguez schrieb:

>„Komische Studie.
Kein Geld = mehr Corona.
Das ist nunmal so.
Das sieht man weltweit mit allerlei bunten Hautfarben. Am Balkan sind kaum schwarze oder hispanics. Trotzdem kann man da "besser schneller erkranken', als in Deutschland.“<

Sein Kommentar stellt damit nur den Fakt heraus, dass das Problem an den Lebensumständen liegt & nicht an der Hautfarbe. Bunt, steht heute ugs. auch für „Diversity“. Also Vielfalt! Und das im positiven Sinne. Warum Sie dies zu Rassismusvorwürfen führt, ist mir un erklärlich.

Da entnehme ich eher dem Artikel rassistische Züge: „schwarze und hispanische US-Amerikaner“ sind eine unschöne Formulierung. Der Autor sagt damit, dass die einen also spanische Wurzeln haben, während andere einfach nur schwarz sind. M. E. schüren derlei schlechter, reißerischer Journalismus & unüberlegte Worte wie Ihre, leider nur zu mehr Rassenhass aller Richtungen

Es ist hier in einigen

Es ist hier in einigen Kommentaren schon auffällig wie schnell Menschen bezüglich diesem Thema versachlicht werden. Immer im Kontext einer reinen weißen Bevölkerung, die den angeblichen amerikanischen Wohlstand inne hat. Das ist nichts weiter als hypothetischer Rassismus, der inzwischen leider überall auf der Welt digital gepflegt wird. In den USA wird er derzeit sogar eloquent als politische Waffe benutzt. Das Afroamerikaner und Hispanics aufgrund von geringerem Bildungsstand, Arbeitslosigkeit und fehlender Krankenversicherung anfälliger für Pandemien sind, liegt jedoch auf der Hand und scheint sich derzeit sehr stark durch Covid-19 zu konstituieren. Wenn das nun durch Studien bestätigt wird und diese weltweite Krise solche sozialen Missstände potenziert, dann ist das schlicht der Status Quo einer weltweiten Gesellschaft, die sich hauptsächlich artifiziell-technisch weiter zu entwickeln scheint, jedoch mit ihrer salutogenen, seelischen Verfassung einfach nicht mehr mithalten kann.

@09:46 von fathaland slim: neuen Rassismusvorwurf

"Das, was Sie als neuen Rassismusvorwurf bezeichnen, ist im übrigen ganz der alte."

Ich kann Ihnen nur Zustimmen. Auch ich war zwischen 1989 und 2006 mehrmals in den USA. Ich bin immer Rassismus begnet. Mal ganz plump: "Schwarze sind von natur aus faul, darum bleiben sie arm." (Gehört in Colorado von Hardcore Republikanern)
Mal etwas versteckter, wenn einem z.B. auffällt, dass alle Reinigungskräfte an einer Uni schwarz sind und man auf Nachfrage erfährt, dass man Schwarzen die besseren Jobs nicht anbietet, solange es Weiße gibt, die einen der besseren Jobs haben wollen. (An einer Universität in Texas)

Weiß, Schwarz und "ferkelrosa pigmentiert" ;-)

Neu
Am 07. Juli 2020 um 09:57 von Minka04
@ 09:45 von melancholeriker

„… In einem Land, in dem ein sehr großer Teil der Bevölkerung bis vor 50 Jahren darum kämpfen mussten, überhaupt als Menschen anerkannt zu werden von der ferkelrosa pigmentierten Mehrheit..“

Im Endeffekt wäre diese Aussage jetzt auch rassistisch, aber ich fand’s jetzt nicht schlimm und musste sogar lächeln. Man sollte das Ganze Thema vielleicht wieder etwas entspannter angehen, sensibel aber nicht übertrieben. Nur meine Meinung

//////////////

Naja, als "Weißer" lässt es sich über solchen "Themen" immer besser diskutieren als ein Betroffener. Die "African American`s" haben es schon immer schwerer gehabt. Machen wir uns "Weißen" nix vor. Bei dem Einen stärker als bei Anderen. Wir "Weiße" haben uns schon immer für was "besseres" gehalten. Ja für was eigentlich?!

Armut macht krank

Wir brauchen nicht in die USA zu schauen, um zu sehen, was Armut macht. In Deutschland sterben Menschen der unteren Einkommensgruppe bei Männern 11 Jahre und bei Frauen 14 Jahre früher und leben ihr Leben zudem bei schlechterer Gesundheit (Daten RKI). Natürlich trifft diese Ungerechtigkeit auch bei Corona zu. Bislang findet aber nur eine Debatte um die angebliche Gefährlichkeit eines Virus statt, statt sich klar zu machen, dass ein Virus auf unterschiedliche Lebensbedingungen trifft und sich dann komplett unterschiedlich auswirken kann. Was hat der Ausbruch in Italien mit Armut, Luftverschmutzung, gesellschaftlichen Verhältnisse, Gesundheitsversorgung etc. zu tun. Das sind die Fragen, die gestellt werden müssten - aber das hätte für unsere Gesellschaft zu weitreichende Konsequenzen.

✎ Meinung aussortiert! Was genau passt nicht?

Eine Studie bestätigt: Das Infektionsrisiko für schwarze und hispanische US-Amerikaner ist dreimal so hoch wie für weiße. Vorerkrankungen galten als eine Ursache - doch so einfach ist es offenbar nicht.

Das Infektsrisiko hat nichts mit der Hautfarbe zu tun!

Unglaublich, diese Studie und die Berichterstattung bewegen sich auf Boulevardmedienniveau.

Befindet sich diese Studie nicht nahe bei Racial Profiling, Rassismus?

Es gibt auch reiche schwarze und hispanische US-Amerikaner und solche mit anderer Staatsangehörigkeit!

Dto. viele Menschen mit weißer Hautfarbe, die Amerikaner sind und solche mit anderer Staatsangehörigkeit!

Studien zum Infektionsrisiko .... /:....:\

Hier wird wieder künstlich....

eine Rassismusdebatte befeuertund das Risiko als Problem der Schwarzen dargestellt.

Nein, es ist ein Problem der sozialen Umstände, der Armut, des Gesundheitszustands, der Ernährung, der Möglichkeit ins Krankenhaus zu gehen, der Bildung, aber nicht ein Problem der Hautfarbe.

Die sozialen Umstände sind also verantwortlich für das höhere Todesrisiko. Diese Diskussion sollte geführt werden aber nicht eine Diskussion ob schwarz, weiß gelb oder rot.

09:51 von Der_Europäer

Alle Menschen arbeiten an einem Ziel
.
da werden sie wohl ewig darauf warten müssen
kein Mensch unabhängig seiner Hautfarbe arbeitet am gleichen Ziel
er wird durch seine Erziehung, durch seine soziale Prägung,
Erbanlagen oder seine Frau die hinter im steht geprägt

um 10:09 von Titijana

"Ich glaube auch dass der Virus keinen Unterschied zwischen reich und arm macht nur an den Übertragungsmöglichkeiten. Auch für Reiche gibt es keine Impfung und kein Medikament.
Wo Menschen eng zusammen leben, arbeiten etc. hat der Virus eben ein leichtes Spiel und wenn man sich dann nicht rechtzeitig trennt, in Quarantäne geht oder zurückzieht, kann oder will, infiziert der Virus sehr viele Menschen."

Da haben Sie sich die erste Frage hinter dem Problem zutreffend beantwortet. Warum stellen Sie sich die Zweite und Dritte nicht?

Ich bin selbst als 3. von 7 in relativ beengten Verhältnissen aufgewachsen. Aber in den 60ern war das noch schick und wir waren sozial nicht benachteiligt und mein Vater arbeitete unter freiem Himmel. Da wäre die Ansteckungsgefahr nicht so groß gewesen. Wir wohnten direkt vorm Wald und waren auch im Winter oft draußen.

Billionen Terrabytes an Informationen über Diskriminierung in den USA und dann derart viele Binsenwahrheiten über Armsein und Krankheit...

@09:32 von frosthorn

"Ihre Unterstellung zeigt auch gleich, auf welcher Seite Sie da stehen."

Der User hat lediglich andere mögliche (und in dem Artikel unverständlicherweise nicht erwähnte) Gründe für den status quo als wahrscheinlich angenommen. Sie hingegen unterstellen ihm Rassismus, ohne dass man das logisch schlüssig aus seinem Kommentar ableiten kann. Das zeigt, auf welcher Seite Sie stehen.

hier wirft man wohl etwas durcheinander

"Das Infektionsrisiko für schwarze und hispanische US-Amerikaner ist dreimal so hoch wie für weiße."

Das Infektionsrisiko hat zunächst nichts mit Vorerkrankungen zu tun. Das Virus steckt einen Gesunden u. Vorerkrankten gleichermaßen an, nur der Krankheitsverlauf unterscheidet sich! Von daher scheint mir der Artikel einen Zusammenhang zu suchen den es gar nicht gibt.

Vielleicht liegt es ja nur einfach daran, dass die eine Gruppe Menschen mehr u. anders soziale Kontakte pflegt als die anderen?

Ich denke, ...

.. es ist eine Frage der Gesundheitsvorsorge. Wir sehen überdeutlich wo das funktioniert und wo nicht. Ein Land kann noch so viele Kliniken aufbieten ... wenn die Zahl derer die sich eine Behandlung leisten können ständig sinkt, wird das zweitrangig.
Klar, auch bei uns ist da nicht alles Gold was glänzt. Aber wir sehen aus Corona, dass wir mit etwas umsichtigen Handeln extreme Reserven vor zu weisen hatten, ganz im Gegensatz zu anderen Ländern .. Weltweit.
Wenn wir jetzt noch die schamlose Ausnutzung des Systems durch die "Gesundheitsindustrie" in den Griff bekämen ...

Verwirrende Überschrift

hier entsteht der Eindruck, dass Schwarze auf Grund der Genetik ein höheres Ansteckungsrisiko hätten, was ja auf das fehlende "Neandertaler Gen" zurück zu führen sein könnte, was ja wohl nachweislich in der afrikanischen Bevölkerung nicht vorhanden sein soll. Im Laufe des Beitrages liegt es nun an der Armut und den Lebensumständen dieser Bevölkerungsgruppe. Man sollte sich bei der Erstellung solcher Beiträge einmal Gedanken machen, ob solche BILD-Überschriften zielführend sind.

Das konkrete Verlaten eintscheidet

Es ist wohl auch das konkrete eigenverantwortliche Verhalten, das darüber entscheidet. ob man sich infiziert oder nicht.
Es wäre interessant , zu erfahren, ob es da gruppenspezifische Ausprägungen gibt. Ihr Verweis auf USA Bürger mit asiatischem Hintergrund spricht dafür, das solch eine Annahme Sinn macht.

10:34 von Jay46

erstaunlich
wo doch jeder Krankenversichert ist
jeder zur Krankheitsvorsorge gehen kann
die Möglichkeit hat Sport zu treiben
(also um den Block zu laufen)
sich gesund zu ernähren
und das heißt nicht BIO sondern bewußter
ich denke die Probleme sind hausgemacht

also ist der Virus rassistisch

so liest sich das. Es ist aber so, dass Leute die ärmer sind, enger zusammen wohnen sich eher anstecken. War auch in Italien so, Das waren weisse Menschen. Opa Oma, Mutter usw.weil sie zusammen lebten

@ 10:33 von Der_Europäer

„ Wir "Weiße" haben uns schon immer für was "besseres" gehalten. Ja für was eigentlich?!“

Glauben sie mir, als gebürtige Schottin weiß ich, was es heißt manchmal nicht für ganz voll genommen zu werden. Das hat mit der Hautfarbe nix zu tun. Aber dass mittlerweile schon kaum mehr ein Mensch weiß, was und wie er eigentlich noch etwas ausdrücken darf/kann, ohne gleich in die Rassismusschiene gedrückt zu werden, ist auch nicht richtig. Sonst brauchen wir bald einen extra Leitfaden, wie man Menschen anderer Herkunft oder Hautfarbe ohne Probleme zu bekommen, nennen darf.

Viel Grüße an alle Trump-Follower

Erstaunlich, wie häufig hier Gedankengänge auftauchen, wie sie von Trump kürzlich in die Welt gesetzt wurden: Rassismus ist ein von Linken konstruierter Begriff, um damit die braven Bürger auszubooten und das tolle System "America first" zu kippen, diese Ratten die!
.
"Hier wird wieder künstlich eine Rassismusdebatte befeuert und das Risiko als Problem der Schwarzen dargestellt." @dummschwätzer
.
Analog könnte man auch sagen: Feministinnen nutzen die Aussage, dass vorrangig Frauen vergewaltigt werden, um KÜNSTLICH eine Debatte über die Rolle der Frau los zu treten! Hört sich das nicht geil an?

RE @ 10:00 von fathaland slim

">>So mein Freund, schalte mal einen Gang runter!<<
Die klassisch aggressive Einleitung."
.
Lesen Sie nochmal meinen Kommentar.
Ich habe die Qualität des Artikels und die Zusammenhänge in Frage gestellt.
Ich habe in keiner Zeile "Afro-Amerikaner" erwähnt.
Der Mitforist unterstellt mir, ich wäre ein Rassist und ich unterstelle "Afro-Amerikanern", dass sie sich nicht waschen würden.
Tut mir leid, da platzt bei mir die Hutschnur.

um 10:40 von dummschwaetzer

Grundsätzlich haben sie zwar recht, aber: Schwarze und Latinos stellen einen signifikanten Teil der Gesellschaftsschichten, die ein höheres Todesrisiko haben. Daher stellt sich die Frage, warum diese Gruppen überproportional in diesen Schichten vertreten sind und schon sind wir bei der Rassismus-Debatte.
Die Corona-Krise bietet weitere Beweise, dass Rassismus weiterhin ein Problem ist und dass oben genannte Gruppen sozial benachteiligt sind. Das ist die eigentliche Aussage der Studie und des Artikels.

@Silene 9:14

"Im Faktenfinder gibt es aktuell die Headline "Schweine sind gegen Sars-CoV-2 immun". Der Autor hat offensichtlich nicht mal auf Wikipedia den Begriff "Immunität" nachgeschlagen. Sonst wüsste er, dass Immunität nicht angeboren ist, sondern "durch Immunisierung bzw. Impfung erworben werden" muss."

User Romper hat Ihnen zwar schon geantwortet, allerdings hat er einen Satz nicht so explizit gebracht, den ich für sehr wichtig für Sie halte:

Doch, selbstverständlich kann Immunität auch angeboren sein!

Oder wie oft hatten Sie schon Parvovirose, Leptsospirose, Zwingerhusten oder andere Krankheiten, gegen die Hunde regelmäßig geimpft werden sollen?

Und wie Romper auch völlig zu recht anmerkte: Wenn Sie den von Ihnen zitierten Artikel zu Ende gelesen hätten, wüssten Sie das auch, da dort etwas später auch von Natürlichen und Angeborenen Immunitäten geredet wird.

11:00 von Klabautermann 08

Gedanken machen, ob solche BILD-Überschriften zielführend sind.
.
war nicht kürzlich ne Reportage im öffentlich rechtlichen
da wurde mit dem Titel Schwarze haben schlechter Heilungschancen bei Leukämie
so ein ähnlicher falscher Eindruck erweckt die würden schlechter in Kliniken behandelt
dabei ging es darum dass es da um die geringere Anzahl Stammzellenspender geht
da die aus Afrika kommen und hier üblicherweise da ein Mangel gibt

@10:04 von DeHahn

"So, nun nochmal die intelligente Frage, was hat das mit Rassismus zu tun?"

Immer noch nichts. Außerdem geht es im Artikel nicht nur um Schwarze, sondern auch um Hispanics, die ebensohäufig erkranken. Aber warum erwähnen Sie diese nicht? Ihr unlogisches Afrika-Beispiel ist somit hinfällig.

Irreführend

Dieser Artikel ist stark irreführend. Welches Risiko steigt? Sich zu infizieren? Das hat vor allem was mit Hygieneregeln, Abstand, Masken etc. zu tun. Also mit dem persönlichen Verhalten und nicht mit "schlechte Lage unserer Parks - wo befinden sich unsere Lebensmittelgeschäfte oder Fast-Food-Ketten, wie gut ist der Zugang zu Bildung" zu tun und erst recht nicht mit der Hautfarbe. Wenn es um die Schwere des Krankheitsverlaufes geht stehen erst mal die Vorerkrankungen im Raum. Und die sind bekanntermaßen nicht hautfarbenabhängig. "Wenn man vor der Pandemie nicht versichert war oder die Versicherung verloren hat, weil man arbeitslos geworden ist, dann kann das Vorerkrankungen verschärfen. Das bedeutet, dass diese Menschen empfänglicher sind für eine Corona-Erkrankung." Streite ich nicht ab aber auch dieses ist nicht hautfarbenabhängig. Auch hat "schlechte Lage unserer Parks - wo befinden sich unsere Lebensmittelgeschäfte....usw." nichts mit der Schwere der Erkrangung zu tun.

um 10:33 von Der_Europäer

"Naja, als "Weißer" lässt es sich über solchen "Themen" immer besser diskutieren als ein Betroffener. Die "African American`s" haben es schon immer schwerer gehabt. Machen wir uns "Weißen" nix vor. Bei dem Einen stärker als bei Anderen. Wir "Weiße" haben uns schon immer für was "besseres" gehalten. Ja für was eigentlich?"

Zum Glück lacht meine wiener - mélange bis oberhessischer - Lehm - bei Trockenheit - Hautfarbe (morgens beim Wachwerden jedenfalls) tragende Frau zu solchen Grotesquen. Ihre letzte Frage ist sicher die Entscheidende, die die jeden Chauvinismus begründet. Ein souveräner Mensch stellt sich und irgendwelche physischen Merkmale nicht über Andere oder hat es nicht nötig, sich besser oder überlegen zu fühlen. Warum also liefen in den 50ern z. B. hunderte ferkelrosa Kinder mit wutverzerrtem Gesicht hinter einem stoisch in die Ferne schauenden dunkelhäutigeren Mädchen her, deren Eltern das Recht durchgesetzt hatten, in eine "weiße" Schulklasse gehen zu können?

Neid?

Interessanter ist doch..

...was "schlechte Lage unserer Parks - wo befinden sich unsere Lebensmittelgeschäfte oder Fast-Food-Ketten, wie gut ist der Zugang zu Bildung" mit SARS CoV 2 zu tun hat. Abstand kann man mit jeder Hautfarbe halten. Maske tragen ist auch nicht Hautfarben abhängig und Händewaschen erst recht nicht. mittlerweile wird mühsam versucht allem und jedem auf Teufel komm raus Rassismus anzuhängen. Daher Fazit des Artikels: SARS CoV 2 ist ein Rassist und wird bestimmt bald verboten.

um 10:14 von GeMe: " Man

um 10:14 von GeMe:
"
Man müsste in den USA eine Studie wie die von der AOK machen, um zu prüfen, ob der soziale Status entscheident ist und nicht die Abstammung.
"

Offensichtlich NIX verstanden.

In den USA IST der soziale Status eng verbunden mit der Abstammung in der rassistischen Gesellschaft der USA.

Eben deswegen sind Latinos und Schwarze so stark betroffen.

Während die Vorfahren der einen sich Land & Menschen aneigneten,waren die Vorfahren der anderen DER BESITZ der anderen bzw. deren billige ausgenutzte Arbeitskräfte.

Während die einen sozial ausgegrenzt werden - bei Bildung/Jobs/politisch/gesellschaftlich/gesundheitlich - bereichern sich die anderen auf den Kosten der ausgegrenzten.

Das ist alles so traurig

soviel Meinung und so wenig Wissen im Artikel und den Kommentaren.

Wer über Sklavenhandel schreibt sollte sich die Geschichte anschauen und nicht nur geglaubte/gewollte Meinung kundtun.

Kausalketten sind einzuhalten: Man infiziert sich mit einem Virus weil man ihm ausgesetzt ist. Das Risiko für eine Infektion liegt im Umfeld und Verhalten und ist nicht monokausal.

- Das geht von nicht eingehaltenem physical Distancing bis hin zu beengten Wohn- Lebensverhältnissen oder einfach Pech.

- Krankenversicherungen haben einen Einfluss auf das Verhalten von erkrankten, und nicht auf Viren. Mag sein, das wer erkrankt ist ohne Krankenversicherung weniger zum Arzt geht und durch Vorerkrankungen anfällig für schwerere Verläufe ist, oder auch nicht. Aufklärung schaffen Medizinressourcen wie the Lancet o. the new england journal of medicin

Bei Kommentatoren vielleicht noch tolerierbar. Journalisten sollte aber ihren Job richtig machen. Erst wird es kalt, dann kommt der Schnee, nicht vice versa.

@ neutrale Welt

„Lesen Sie nochmal meinen Kommentar.
Ich habe die Qualität des Artikels und die Zusammenhänge in Frage gestellt.
Ich habe in keiner Zeile "Afro-Amerikaner" erwähnt.
Der Mitforist unterstellt mir, ich wäre ein Rassist und ich unterstelle "Afro-Amerikanern", dass sie sich nicht waschen würden.“

Sie müssen sich dafür nicht entschuldigen. Das ist hier ein beliebtes Spiel beider politischen Ränder. Sie unterstellen Ihnen eine Aussage, die sie nie getätigt haben, um sich daran dann echauffiert abzuarbeiten und sie möglichst weit in auf die andere politische Seite zu stellen. Schlechter Stil aber zeigt den eigentlichen Charakter dieser Menschen

um 10:40 von

um 10:40 von dummschwaetzer:
"
Nein, es ist ein Problem der sozialen Umstände, der Armut, des Gesundheitszustands, der Ernährung, der Möglichkeit ins Krankenhaus zu gehen, der Bildung, aber nicht ein Problem der Hautfarbe.

Die sozialen Umstände sind also verantwortlich für das höhere Todesrisiko. Diese Diskussion sollte geführt werden aber nicht eine Diskussion ob schwarz, weiß gelb oder rot.
"

Die Umstände sind dafür verantwortlich,richtig.
Nur ist die Wahrscheinlichkeit unter solchen Umständen zu leben & da (auch über Generationen) hinaus zu kommen, in der rassistischen Gesellschaft der USA stark abhängig von der Hautfarbe.

Aha-?!? @Marvin

Ihre Worte: "Dabei ist der Umstand selbst bei uns doch gar nicht anders. Nur, dass bei uns die Armen und Arbeitslosen die Rolle der Schwarzen und Latinos übernehmen, die wesentlich häufiger von Covid19 betroffen sind."

Haben Sie dafür auch Beweise?

Mir jedenfalls ist keine Studie in Deutschland bekannt die d a s untersucht hat.
So wollen Sie uns allen ernstes weis machen, Arbeitslose in Deutschland sind von "Corona" mehr betroffen als nicht Arbeitende?
Das kann in Deutschland gar nicht sein, da alle vom gleichen Gesundheitssystem profitieren!
Also jeder, der im sozialen Versorgungssystem der BRD i s t - ist gleich gut oder gleich schlecht, versorgt.
In den USA gibt es dieses System n i c h t und schon deshalb kann man I h r e n V e r g l e i c h nicht nur als hinkend bezeichnen, nein er ist schlicht f a l s c h!
Ob unbeabsichtigt oder n i c h t - vermag ich nicht zu beurteilen.

Coronavirus

Vermutlich ist es doch einfach so, dass schwarze und weiße Reiche ein geringeres Risiko tragen sich zu infizieren als schwarze und weiße Arme.

Zahlen

"Dreimal höheres Risiko für Schwarze"

hmm, welche korrekte Aussage kann man dann noch machen?
Ansatz: Wir suggerieren eine Kausalität um eine Ungerechtigkeit zu erfinden.

z.B:

"Männer haben eine x mal größere Chance im Lotto zu gewinnen"?

um 11:21 von crazy-squirrel

"Irreführend
Dieser Artikel ist stark irreführend. Welches Risiko steigt? Sich zu infizieren? Das hat vor allem was mit Hygieneregeln, Abstand, Masken etc. zu tun. Also mit dem persönlichen Verhalten und nicht mit "schlechte Lage unserer Parks - wo befinden sich unsere Lebensmittelgeschäfte oder Fast-Food-Ketten, wie gut ist der Zugang zu Bildung" zu tun und erst recht nicht mit der Hautfarbe."

Dafür, daß Frau Fernander als Expertin für diese Fragen gilt, gehen Sie ganz schön rustikal über die strukturellen Gründe für die von ihr beschriebenen Mängel weg, als hätte es in den USA nie Segregation, Humiliation und Oppression gegeben, die eine nachhaltige und ernstzunehmende Förderung der lange Zeit unterdrückten Afroamerikaner hätten verwirklichen können. Die Musik, Boxen und ein paar Medaillen bei Olympia haben kaschiert, daß ein großer Prozentsatz zufriedengestellter "Weißer" es weiter lieber hat, wenn DIE im Bus woanders sitzen. Glauben Sie, das wirkt sich nicht strukturell aus?

@berelsbub

"Sie müssen sich dafür nicht entschuldigen. Das ist hier ein beliebtes Spiel beider politischen Ränder. Sie unterstellen Ihnen eine Aussage, die sie nie getätigt haben, um sich daran dann echauffiert abzuarbeiten und sie möglichst weit in auf die andere politische Seite zu stellen. Schlechter Stil aber zeigt den eigentlichen Charakter dieser Menschen"

Sehr gut beschrieben.
Motivation der einen Seite ist aus meiner Erfahrung, sich moralisch über Andere erheben zu wollen, also strukturell etwas Besseres zu sein. Das ist dann wohl Moral-Rassismus :)

Wenn auffällig mehr Schwarze sterben als Weiße,...

...kann das durchaus mehrere Ursachen haben.

- genetische Unterschiede
Wir alle gehören zwar derselben Art an, trotzdem gibt es genetische Unterschiede, wie schon die vererbbare Hautfarbe zeigt; wer kann zum jetzigen Zeitpunkt sagen, ob es eine genetische Disposition für Covid-19 gibt?

- soziale Gründe
Dass diese, indirekt, eine entscheidende Rolle spielen, zeigen die Zahlen im Artikel. Die eklatanten Unterschiede der Erkrankungen in Louisville und Lexington werden genannt, leider bleiben die Aussagen von Frau Fernander von der Uni Kentucky da etwas schwammig.
Trotzdem wird klar, dass die “Krankengeschichte“ der Schwarzen eine ausschlaggebende Rolle spielt - muss hier nicht nochmal aufgebröselt werden.

- psychische Ursachen
Die ein Leben lang andauernde, oftmals erniedrigende, benachteiligende, verächtlichmachende Behandlung manifestiert sich in einer erhöhten gesundheitlichen Anfälligkeit, das ist über die Psyche erklärbar; es ist nicht allein die Armut.

11:00 von Klabautermann 08

"Verwirrende Überschrift
hier entsteht der Eindruck, dass Schwarze auf Grund der Genetik ein höheres Ansteckungsrisiko hätten, was ja auf das fehlende "Neandertaler Gen" zurück zu führen sein könnte, was ja wohl nachweislich in der afrikanischen Bevölkerung nicht vorhanden sein soll."

Das lesen Sie in der Überschrift? Ich hatte mich schon gefragt, wann die ersten User mit der
"Genetik" kommen, um eine höhere Ansteckungsrate bei Afro-Amerikanern begründen zu wollen. Scheinbar gibt es aber kein Laub im Wald der Verschwörungsmythen zu dieser Sache außer einem "Neanderthaler-Gen". Da bin ich aber froh. Vielleicht finde ich ja einen Neanderthaler - Thread.

"In den USA IST der soziale Status eng verbunden mit der Abstammung in der rassistischen Gesellschaft der USA."

Wo habe ich etwas anderes behauptet?

Jeder, der sich ein wenig mit den sozialen Zuständen in den USA beschäftigt, weiß, dass Hautfarbe / Abstammung einen großen Einfluss auf Bildungs- und Berufschancen haben.

Bist Du weiß, steht Dir die US-Welt offen. Bist Du es nicht, beginnt ein sehr steiniger Weg, wenn Du es zu etwas bringen willst.

9:14 Bernd Kevesligeti

"Fahrenheit...."

hat sich gelohnt wach zu bleiben.

@ crazy-squirrel, um 11:21

Mich dünkt, dass Sie das Grundproblem, das im Artikel durchaus herauszulesen ist, überhaupt nicht verstehen wollen, obwohl Sie es zweifellos könnten.

Tipp: Es geht um Zahlenverhältnisse(!) zwischen - einfach ausgedrückt - Schwarzen und Weißen...

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