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Überflüssige Diskussion!

"Ich will, dass sexualisierte Gewalt gegen Kinder ohne Wenn und Aber ein Verbrechen ist"

Sexualisierte Gewalt gegen Kinder IST ohne Wenn und Aber ein Verbrechen. Für das Anbieten eines Kindes zur sexuellen Ausbeutung ist ein Jahr Haft der reinste Witz. 10 Jahre wäre eher angemessen für das Zerstören von jungem Leben zur eigenen Befriedigung.

Populismus

Die Erhöhung der Mindeststrafe auf ein Jahr ist blanker Populismus. Der Tatbestand ist bei jeder sexuellen Handlung mit einer Person unter 14 Jahren erfüllt. Es ist hochgradig irrational, einen Zungenkuss einen Tag vor dem 14ten Geburtstag um 23:59:59 mit einem Jahr Freiheitsstrafe zu bestrafen, während dieselbe Handlung eine Sekunde später ohne hinzutreten weiterer Umstände gar nicht strafbar ist.

Ein Jahr Mindeststrafe für den Besitz von Bildern ist auch völlig unangemessen. Der Besitz ist strafbar, weil dadurch die Nachfrage angekurbelt und Missbrauch gefördert wird. Die Strafbarkeit an sich entfernt sich damit schon vom unmittelbaren Rechtsgüterschutz hin zu einer mittelbaren Argumentation der moralischen Mitschuld am Missbrauch. Eine Mindeststrafe von einem Jahr für unmoralisches Verhalten und dadurch bedingte indirekte Rechtsgutsverletzung ist unverhältnismäßig.

Es muss schon im Vorfeld hingeguckt werden

Der Ansatz "Haftstrafe von mindestens einem Jahr" ist richtig, um zu verdeutlichen, dass es sich um ein Verbrechen handelt. Trotzdem wird die Strafandrohung nicht dazu beitragen, die Kinder von ihrem Schicksal zu erlösen. Das betrifft sowohl sexuell missbrauchte als auch misshandelte und der Verwahrlosung anheim gegebene Kinder.
Gefährdete Familien müssen besser betreut und auch kontrolliert werden. Sogenannte FamilienhelferInnen sind keine Fachleute, sie bekommen nicht genug Rückhalt von den Sozial- und Jugendbehörden. In meiner Heimatstadt war es lange so, dass die FamilienhelferInnen auf die Zustimmung/Kooperation der schwierigen Familie angewiesen waren. Hat sich die Familie beschwert, war der/die FamilienhelferIn seinen Job los und der/die nächste wurde verschlissen. Das hat im Extremfall dazu geführt,dass FamilienhelferInnen den Abwasch gemacht haben.
Der Verbleib der Kinder in der Familie muss an Auflagen, z.B. an die verpflichtende Teilnahme von Therapien geknüpft werden.

Der Strafrahmen bei der Mindeststrafe ist viel zu niedrig!

Werte Justizministerin:

dass hier ist vom Strafrahmen her ja wohl absolut lächerlich:

https://www.tagesschau.de/inland/reformpaket-bekaempfung-sexualisierte-g...

Sexualisierte Gewalt und der Besitz von Kinderpornos sollen härter bestraft werden. Pläne von Justizministerin Lambrecht sehen vor, dass beide Delikte künftig als Verbrechen eingestuft werden - mit einer Haftstrafe von mindestens einem Jahr.

Die Mindeststrafe muss höher sein. Meiner Meinung nach muss das auf mindestens fuenf Jahre hoch!! Vergewaltigung von Kindern war immer schon ein Verbrechen. Nur die Strafrahmen wurden wohl zu selten ausgeschöpft. Und auch der Besitz von Kinderpornos muss bei der Mindeststrafe auf drei bis fuenf Jahre hoch.

na endlich..

... wer sich an Kindern, Schutzbefohlenen und Schwächeren vergreift muss mit den maximalsten und härtesten Strafen rechnen die unser Strafgesetzbuch hergibt. Meines Erachtens sogar drüber.

Bei schweren Fällen bitte Sicherungsverwahrung

Dann zu dem hier:

https://www.tagesschau.de/inland/reformpaket-bekaempfung-sexualisierte-g...

Kernpunkt des Gesetzesvorhabens ist, dass sexualisierte Gewalt gegen Kinder künftig mit einer Freiheitsstrafe von einem bis zu 15 Jahren geahndet werden soll. Bisher betrug die Mindeststrafe sechs Monate. Anders als bislang wird Kindesmissbrauch den Plänen des Ministeriums zufolge rechtlich als Verbrechen bezeichnet - und nicht mehr als Vergehen. Damit können die Verfahren auch nicht mehr eingestellt werden.

Und nach diesen 15 Jahren hätte ich bei schweren Fällen gerne eine Sicherungsverwahrungsmöglichkeit. Und auch die Mindeststrafe muss von einem auf mindestens drei bis fuenf Jahre hoch Frau Justizministerin.

Jetzt erst?

Kinderpornos gibt es doch schon seit Jahren. Warum soll es jetzt erst ein Verbrechen werden? Alle die Kinderpornos verbreiten bzw. konsumieren hätten schon seit Jahren verurteilt mit anschließenden Pschyatrieaufenthalt sein. Jetzt, wo das Kind im wahrsten Sinne in den Brunnen gefallen ist reagiert die Politik, ein Armutszeugnis.

Kindesmissbrauch !

Das ist schon mal ein gutes Vorhaben ! Wobei ich für einen noch viel höheren Mindest- Ansatz von zwei Jahren wäre.
Wer Kinder sexuell missbraucht oder ausbeutet, der sieht ja in keiner Weise, was er da anrichtet. Viele dieser Kinder sind etliche Jahre ihres Lebens traumatisiert, und haben recht oft Schwierigkeiten sich wieder in einem "normalen" Leben zurecht zu finden, wieder Vertrauen zu fassen.
Außer der Strafe für diese Straftäter sollte aber auch eine wirklich effiziente Betreuung der geschädigten Kinder ganz groß in den Fokus rücken, und auch wesentlich vermehrt auf den Schutz aller Kinder geachtet werden.

Kindesmißbrauch soll Verbrechen werden ....

Wie lange will die Politik solche Dinge versanden ? Solche Taten gehören schon ganz lange in die Kategorie des Verbrechens ! Warum hat Frau Lamprecht erst wieder verzögert fragt man sich alle Ernstes.

Das hier kann im StGB § 184i eingearbeitet werden

Und dass hier kann man in einem schon vorhandenen Straftatbestand "sexuelle Belästigung" einarbeiten:

https://www.tagesschau.de/inland/reformpaket-bekaempfung-sexualisierte-g...

Taten ohne Körperkontakt wie sexuelle Handlungen vor den Augen eines Kindes sollen demnach in einem eigenen Tatbestand geregelt werden.

Siehe StGB § 184i

https://www.gesetze-im-internet.de/stgb/__184i.html

Da könnte man sowas auch im Absatz 1 mit einarbeiten. Beispielsweise so:

Wer vor den Augen von anderen Personen und Kindern sexuelle Handlungen an sich selbst oder an Dritten vornimmt, wird mit Freiheitsstrafe von drei Jahren bis zu 15 Jahren bestraft.

Und im Absatz 2 sollte explizit auch die Möglichkeit einer Sicherungsverwahrung eingearbeitet werden.

Und was soll das bringen?

Was genau erwarten sich diese Leute von härteren Strafen?
Pädophile wachen nicht eines Tages auf und sagen zu sich:
"Hm, Kinder sexuell missbrauchen hört sich spaßig an, ich brauch eh mal ein neues Hobby."

Diese Leute haben einen Schaltfehler im Hirn und deswegen wollen sie es mit Kindern treiben. Sexuelle Triebe lassen sich nicht mit Gesetzen unterdrücken.

In vielen muslimischen Ländern steht auf homosexuelle Taten die Todesstrafe und trotzdem lassen sich viele davon nicht abhalten.

Und nein, lieber voreingenommener Leser, ich setze Pädos nicht mit Homosexuellen auf eine Stufe, das war ein BEISPIEL.

Unterscheidung

Hier wäre erstmal sicher zu stellen.
Es würden keine Kinderpornos oder pornographische Bilde von Kindern geben, wenn ein Versuch solcher Verbreitung eine richtige Strafe nach sich ziehen würde.
Wenn ich mir nur vorstelle mein Kind 7 Jahre würde sexuell missbraucht werden.
Die Bilder oder Filmaufnahmen würden ins Internet gestellt werden.
Das Kind ist für den Rest seines Leben gezeichnet. Es würde nie wieder ein normales Leben führen können, schlimmsten Falls nimmt es sich das Leben.
Der Täter geht dafür ein Jahr ins Gefängnis.
Allein die Vorstellung ist so schlimm, das es schon wieder lächerlich klingt.
Ich hoffe die Politik merkt wie lächerlich das ist was sie fordert.
Wer immer das Leben eines Menschen zerstört, zwar besonders das von Kindern, aber von Erwachsenen, hat doch das recht auf alles abgegeben.
Ich kann nicht sagen wie die gerechte Strafe wäre aber 1 Jahr ist ein Schlag mit dem Hammer ins Gesicht eines jeden Opfers.

Unverständlich

Unverständlich ist es für mich, warum die Anwendung sexualisierter Gewalt und die bewußte Entgegennahme von Kinderpornographie nicht schon längst die Einstufung als Verbrechen hat.
Als Angehöriger eines Betroffenen darf ich jeden Tag mit ansehen, welche jahrzehntelangen Ängste und Leid solche Taten erzeugen.
Die Störung des Rechtsfriedens, die damit einhergeht, daß einem Mitbürger solches Leid angetan wird, ist meines Erachtens weitaus höher, als bei manchen Eigentums- oder Steuerdelikten, die weitaus höher bestraft werden.
Noch wichtiger: Die durch den überführten Täter zu erbringende Wiedergutmachungsleistung sollte die lange Dauer der Auswirkungen und den Grad der Einbuße an Lebensqualität für den Betroffenen mit bedenken. Es wäre zu überlegen, ob nicht als Regel von einem Mindestschaden auszugehen ist, der zu ersetzen ist.
Dann wäre der Betroffene zumindest dafür nicht nachweispflichtig. Das wäre zwar juristisch schwierig, aber erwägenswert.

Das wird auch Zeit

Und wieso hat das so lange gedauert?

Richtige Richtung - aber vermutlich ein stumpfes Schwert ...

... denn einerseits sitzen Täter und Produzenten oft im Ausland, produzieren und verteilen wohl auf eine Art und Weise, die es schwierig macht, Rückschlüsse auf sie zu ziehen (sonst wäre das Problem längst viel kleiner) auf der anderen Seite wird es mit zunehmender technischer Entwicklung zunehmend schwerer, echte Straftaten von solchen zu unterscheiden, die virtueller Natur (z.B. durch Computer generierter Content) sind.

Dazu kommt die Möglichkeit zur Verdunklung durch Konspiration, Offline-Sharing, Verschlüsselung - das macht es Strafverfolgern schwer. Verfolgt man zudem die Berichterstattung der vergangenen Jahre, so werden zwar immer mehr Konsumenten enttarnt und der Strafverfolgung zugeführt - aber viel zu wenige Täter. Dazu ist es offenbar lukrativ - sonst würde keiner die Risiken eingehen.

Deshalb wäre ich interessiert, welche Maßnahmen zur Prävention und Ursachenbekämpfung geplant sind. Das halte ich für noch wesentlich wichtiger, als entschlossene Symptombekämpfung!

Kein Vergehen mehr sondern jetzt Verbrechen

Es wurde bereits seit langem Zeit, diese Einstufung vorzunehmen. Wichtig ist, daß die Taten auch konsequent verfolgt werden. Dabei sind wir alle gefordert. Viel zu oft geschehen die Taten im privaten Umfeld der Kinder und werden vom Umfeld verharmlost und unter den Teppich gekehrt. Wichtig wäre es auch, Händler und virtuelle Täter bis zum letzten verfolgen zu können. Das Thema Vorratsdatenspeicherung muß unter diesen Aspekten wohl neu diskutiert werden.
Aufpassen muß der Gesetzgeber allerdings, daß nicht auf einmal "Photos von unserem letzten Badeurlaub" unter das dann geltende Strafrecht fallen. Da wird wohl manches Ermessenssache von Strafverfolgungsbehörden und Gerichten bleiben.

Ok das Anbieten eines Kindes

Ok das Anbieten eines Kindes zum Missbrauch, soll also im Mindestmaß gleichstark bestraft werden, wie der Besitz von Missbrauchsabbildungen? Wo ist denn da bitte das Verhältnis zur Schwere der Tat gewahrt? Als Grund dafür jetzt Fälle schweren Missbrauch anzuführen ist ABSURD. In diesen Fällen redet eh niemand nur von der Mindeststrafe, darum ändert das auch nichts.

Damit erzeugt man Mindestrafen für Leute, die vielleicht unabsichtlich oder aus dummer Neugier verbotene Inhalte geladen haben. Dass das problematische Handlungen sind...keine Frage, aber so verhindert man doch keinen Missbrauch. Auch mal ein Wort zum Thema Verbreitung:

Da reicht es dann schon auf einer Sharing bzw. Torrent Plattform eine legale Pornographiesammlung zu laden, worin 1 Bild von Minderjährigen ist. Dadurch, dass es man es automatisch hochläd 1 Jahr + 1 Jahr wegen Besitz. Zack keine Bewährung. Oder jemand 16 bekommt ein Bild seiner Freundin 13 und zeigt es noch jemandem. Ja scheiße, aber dafür gleich 2J Haft?

Purer Populismus

ist das Vorhaben der Ministerin

Ich befürchte, dass dadurch kein einziges Kind geschützt wird.

Wenn ich hier im Forum lese, kann ich allerding den Grund für den minsteriellen Populismus erkennen.

Höchststrafen für Verbrechen an Kindern!

Das bisher viel zu niedrig angesetzte Strafmaß im Falle v. Kindesmissbrauch war für mich nie nachvollziehbar! Es muss zudem selbstverständlich
sein, dass es für Missbrauchsfälle im
kirchlichen Bereich keinerlei Ausnahmere-
gelungen geben darf!

Auch an die Opfer denken

ich finde die Täter sollten auch belangt werden was die Opfer für Schäden erlitten haben. Schmerzensgeld, spätere Behandlungskosten durch traumatas.....

Mißbrauch durch Hacker?

Keine Frage, dass Kindesmissbrauch hart bestraft werden muss, und Pädophile mit Kinderpronos auch. Da viele Täter ihre Taten wiederholen (z.B. im Ausland), muss hier stärker über den Umgang nach der Strafverbüßung nachgedacht werden (elektr. Fussfessel ?).
Sehr problematisch ist die Mißbrauchsmöglichkeit dieser Regelung: Fast täglich gibt es Medungen, dass Hacker selbst gut gesicherte PC-Systeme "übernommen" haben. Für Hacker, Computerviren, Bots ist es ein leichtes, z.B. auf Bestellung mißliebigen Personen Kinderpornos unerkannt auf den PC zu spielen. Wie soll diese Mißbrauchsmöglichkeit ausgeschlossen werden?
Das ist analog zu dem schon alten Skandal, dass eine Zeitlang viele Frauen bei der Scheidung den Männern Kindesmißbrauch unterstellten, um Vorteile bei der Scheidung zu erlangen. Was oft erst nach vielen Prozessen und viel Leid für Kinder und Väter zurückgewiesen werden konnte ...

Mit so etwas sollte man vorsichtig sein

Schärfere Gesetze ändern selten etwas zum Guten.
Man sollte hier extrem vorsichtig sein was alles als Kinderpornografie zählt. In einer Welt in der 13 jährige ein Handy mit Kamera haben und Daten evtl. unbewusst auf Servern ihres Onkel backupen sollte sicher gestellt sein dass der Onkel nicht unwissentlich zum Opfer wird. Ich finde es daher sehr schwierig den Besitz von Kinderpornografie unter Strafe zu stellen.
Oder was ist wenn zwei Kinder einvernehmliches Sex haben und sich dabei filmen, ein Jahrzehnt später sind dann zwei Erwachsene in Besitz von Kinderpornografie in der sie selber die Hauptrolle spielen und selbst wenn die beiden inzwischen verheiratet sind müssten sie nach den Buchstaben des Gesetzes ins Gefängnis.
Das ist ein zweischneidiges Schwert das man nicht zu leicht nehmen sollte und sollten aufgrund eines solchen Gesetzes Anzeigen ausbleiben aus Furcht vor Strafe, wird das Gesetz mehr Schaden anrichten als Nutzen.

Super

Halt lange gedauert, bis die Ministerin sich durchgerungen hat.
Sexueller Mißbrauch bei Kindern muss sehr hart bestraft werden. Wenn wir die Kleinen nicht schützen, wen denn dann.
Frau Ministerin, tun Sie auch etwas für die Kriminalbeamtinnen und -beamten und die Polizistinnen und Polizisten, die sich diesen ganzen Dreck ansehen müssen. Gewähren Sie zusätzliche Frei- und Urlaubszeiten! Ich bin den Polizeikräften unendlich dankbar, dass sie diese "Arbeit" erledigen und ertragen. Das ist kein normaler Dienst! Danken wir es ihnen nicht nur mit Worten!

@Tino255 13.10

Populismus? Glaub ich nicht und ich glaub auch nicht, dass es um "einen Zungenkuss um 23.59" geht, sondern um sexuellen Missbrauch von Kindern, der offenbar ein gewaltiges Problem ist. Durch die Erhöhung der Mindeststrafen wird zumindest klar, dass es nicht um "Vergehen" sondern um Verbrechen geht. Das ist okay, weil die Schwächsten geschützt werden aollen

Ich dachte das wären...

...sie schon längst?

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Was wäre denn passiert, wenn es diese drei schweren Fälle bundesweit nicht gegeben hätte?
Wäre das Gesetz dann so geblieben wie bisher?
-
Manchmal kann ich nur noch mit dem Kopf schütteln.
Und verstehen muß ich das auch nicht.
Bleibt zu hoffen, daß nun alles schön schnell geht,
damit das neue Gesetz auch schnell wirken kann.

um 13:27 von Bullok

Zitat: Hier wäre erstmal sicher zu stellen.
Es würden keine Kinderpornos oder pornographische Bilde von Kindern geben, wenn ein Versuch solcher Verbreitung eine richtige Strafe nach sich ziehen würde.

1) Was ist eine "richtige" Strafe?
2) Ich widerspreche: Selbst in Gebieten / Zeiten, in denen grausamste Strafen angedroht werden, werden die entsprechenden Delikte begangen.
Wir müssen uns klar machen: Strafe alleine verhindert Verbrechen nicht.

Als Bürger unseres Landes können wir aber jenseits der Straf-Logik helfen, die Wahrscheinlichkeit solcher Missetaten zu reduzieren. Dazu gehört auch eine klare Definition dessen, was NICHT strafbar ist, weil es niemandem schadet. Und ein Bekenntnis zu einem Grundkonsens an Moral, dessen Vorgaben in jedem Falle einzuhalten sind, ob Strafbar oder nicht.
Und hier, das weiß ich, haben wir ein richtiges Problemfeld betreten: Moral. Zwischen Sharia und LGBTQ-hype ist alles in unserem Volk vertreten. Wer vermag das zu lösen? Ich nicht.

"Pläne von Justizministerin Lambrecht sehen vor, dass beide Delikte künftig als Verbrechen eingestuft werden"

Unsere Gesellschaft wäre schon einen gewaltigen Schritt weiter, wenn die Dinge - (nicht nur hier) ganz „offiziell“ klar, deutlich und unmissverständlich beim Namen genannt würden: Kindesmissbrauch – und alles, was ihn „voraussetzt“ (z.B. Kinderpornographie) IST ein Verbrechen. Eins der schwersten überhaupt. Denn es zerstört das Leben von Kindern "nachhaltig".

Was gibt es da über die "Einstufung" solcher Verbrechen zu „diskutieren“?

Genau. Denn es gibt ja auch

Genau. Denn es gibt ja auch keine Drogen, deren Verbreitung und Herstellung eine Straftat ist.
Jemand der Ihr Kind missbraucht ist doch spowieso nicht vom Mindestmaß betroffen. Aber jemand der 15 Jahre später auf Whatsapp von einem Bekannten so ein Bild zugeschickt bekommt und vielleicht nicht gleich anzeigt aus Dummheit oder Rücksichtname hat deswegen keine Gefängnisstrafe verdient. Bei der Mindestrafe reden wir nunmal von minderschweren Fällen. Diese sind auch nicht in Ordnung, werden mit Geld- und Therapiestrafen geahndet, aber bringen bei Anwendung von Haft der Gesellschaft eher Schaden als Nutzen.
Einem Opfer hilft das sowieso nicht, zumal diese auch eher selten immer eindeutig erkannt werden können. Es ist ja nicht so als wären die meisten Daten neu. Viele sind lange in Umlauf, sogar aus Zeitschriften, als diese noch legal in Deutschland verkauft werden durften.

✎Egal um was es geht, immer schärfere Gesetze ..

..fällt den Politiker/innen ein.
Oft überzogen, kontraproduktiv und unausgegoren geht es an die Öffentlichkeit.
"Kein Täter darf sich sicher fühlen"

Darum geht es! Um die schnelle Aufdeckung der Netzwerke und die Dingfestmachung der Täter.
Daran krankt es. Ob Verbrechen oder Vergehen im Gesetz steht, bleibt wirkungslos, wenn die Täter nicht unverzüglich ermittelt werden. Es ist abscheulich, jämerlich, bösartig ..., wenn sogar Eltern, Mütter daran beteilig sind und mit solchen Schandtaten noch "Geschäfte" machen.

Die Ermittler müssen große Mengen an hochprofessionell verschlüsselten Daten auswerten. Die Entschlüsselung gelingt oft nicht wie beklagt wird. Diese Ermittler müssen technisch und personell hinreichend ausgerüstet werden. Das wäre wirksame Kindernothilfe. Die Not ist groß, mitten unter uns (Münster ... 500 Terabyte... klimatisierter professioneller Serverraum..). Keine §§, kein StGB, nur die schnelle Ermittlung helfen den bedauernswerten Kindern!

Pakt das Problem nicht an der Wurzel

Heterosexuelle Menschen, zu denen ich und die meisten anderen sich zählen, haben genau den gleichen Sexualtrieb wie ein Pädophiler, nur eben zu anderen Menschen. Ein Pädophiler wird im Leben nie seine Liebe ausleben oder in einer Beziehung leben können. Solche Verzweiflung endet dann, teilweise noch in Verbindung mit psychischen Störungen, in solche schrecklichen Taten wie ein sexuelles Vergehen an Kindern. Die eine solche „Justizreform“ etwas ändern? Nein, denn man ändert ja nicht die Menschen. Wenn wir unsere Kinder schützen wollen, müssen wir solchen Leuten, so blöd es klingt, helfen und sie gewissermaßen als „Opfer des Schicksals“ sehen. Es gibt dafür Therapien wie „kein Täter werden“ oder andere Programme. Es geht darum, den Drang in den Griff zu kriegen und darum, dass solche Leute dennoch ein erfülltes Leben führen. Für mich ist es daher wichtig, das solche Programme gefördert und angeboten werden. Strafen sind wichtig aber wichtiger ist es, Taten von vornherein zu vermeiden!

"Es gibt dafür Therapien wie

"Es gibt dafür Therapien wie „kein Täter werden“ oder andere Programme. Es geht darum, den Drang in den Griff zu kriegen und darum, dass solche Leute dennoch ein erfülltes Leben führen. Für mich ist es daher wichtig, das solche Programme gefördert und angeboten werden."

Das stimmt. Aber solange Stigmatisierung da so groß ist und jeder sich Sorgen machen muss dann keinen Job mehr zu finden, kann das nicht klappen. Der Großteil der Kommentare hier zeigt ja das gesellschaftliche Problem, dass alle Täter ob Hands on oder off gleichstark kriminalisiert werden und sich dadurch eher solidarisieren, anstatt guten Gewissens Teil der Lösung werden zu wollen. Wäre ich Täter würde ich spätestens nach der Gesetzesänderung sicherlich nicht mehr zur Selbstanzeige greifen.

Erschreckend auch wieviele Leute nicht wissen, dass es die Sicherungsverwahrung bei Gefährdern in diesem Bereich natürlich schon lange gibt. Eine genauere psychologische Beurteilung wäre da vermutlich sinnvoll.

Europäsche Lösung des Problems!

Der Staat (Deutschland) und auch andere europäische Staaten verdienen am Geschäft mit Sex kräftig mit. Egal ob Porno oder Prostitution. Das es im Internet keinen Jugendschutz gibt ist ein Skandal. Vom "normalen" Porno zur Kinderpornografie ist es im Internet nur einen Klick weit entfernt. Auch die populären Seiten mit Pornografie sind voll mit fragwürdigen "Filmen". Es gehört längst eine europäische Regulierung und auf UN Ebene des SEX-Geschäft. Und natürlich: Kindesmissbrauch und Kinderpornografie soll hart bestraft werden. Aber auch die Provider der Seiten gehören in die Pflicht genommen.

@falsa demonstratio, 13:56

Purer Populismus ist das Vorhaben der Ministerin
Ich befürchte, dass dadurch kein einziges Kind geschützt wird.
Wenn ich hier im Forum lese, kann ich allerding den Grund für den minsteriellen Populismus erkennen.

Geht mir genauso. Untrennbar mit solchen populistischen Gesetzesaktionen verbunden ist allerdings auch, jeden, der Bedenken anmeldet, zumindest zum Kollaborateur, wenn nicht gar zum mutmaßlichen Täter zu erklären.

Konsequentes Vorgehen ohne Paranoia

Natürlich ist Kindesmissbrauch ein Verbrechen. Ich war verblüfft zu hören, dass das bisher nicht so bewertet wurde. Und das gilt auch für den Handel mit und den Besitz von Kinderpornographie. Das steht für mich außer Frage. Ob allerdings härtere Strafen wirklich etwas bringen werden, habe ich meine Zweifel. Zumindest soweit es Triebtäter anbelangt, denn diese werden sich von Strafen nur bedingt beeinflussen lassen. Bei den rein finanziell motivierten Straftätern mag das anders aussehen. Vor allem müssen die Aufklärungsquote und die Möglichkeiten der Prävention verbessert werden. Und das möglichst ohne eine Hexenjagd mit einer Denunziationswelle daraus zu machen. Es muss liebevollen Eltern schon noch möglich sein liebevoll mit ihren Kindern umzugehen ohne sofort in den Fokus von Ermittlungen zu geraten. Das wird auch oft ein Drahtseilakt sein. Und man wird vielleicht auch über Prioritäten nachdenken müssen wie: Was geht vor, die Freiheit des Internets oder das Wohl der Kinder?

Und später beruft man sich

Und später beruft man sich auf "schwere Kindheit" , schon reduziert sich die Strafe auf 1/3.

@ dertos15

„Wenn wir unsere Kinder schützen wollen, müssen wir solchen Leuten, so blöd es klingt, helfen und sie gewissermaßen als „Opfer des Schicksals“ sehen. Es gibt dafür Therapien wie „kein Täter werden“ oder andere Programme. Es geht darum, den Drang in den Griff zu kriegen und darum, dass solche Leute dennoch ein erfülltes Leben führen. Für mich ist es daher wichtig, das solche Programme gefördert und angeboten werden. Strafen sind wichtig aber wichtiger ist es, Taten von vornherein zu vermeiden!“

In allen Bereichen staatlicher / amtlicher Stellen gilt schon der Grundsatz:

Prävention vor Repression

Daher ist der Fokus schon richtig, schließt aber natürlich nicht aus, die Repression zu verschärfen, wenn es nötig erscheint

Vorsicht, eigene Meinung!

Als Ex-Heimkind habe ich jetzt zwei Mail versucht meine Sicht der Dinge kundzutun, leider kommt dann bei den öffentlich rechtlichen Sendeanstalten der berühmte, nicht in eine Demokratie passende, rote Balken. Ich fordere, keine Gnade für die Personen, die kleine Kinder missbrauchen. Es kann keine Gnade für diese Personen geben, keine Bewährungen, keine Therapien, die bei diesen Tätern selbst von Wissenschaftler nicht von Erfolg gekrönt sind. Ich fordere langjährige Haftstrfaen mit anschließender Sicherungsverwahrung oder mit den Einweisung in die Psychiatrie. Es kann nicht sein, dass diese Personen jemals wieder nur in die Nähe eines Kinderspielplatzes oder von Kindern etc. kommen können. Keine falsche Rücksichtsnahme und Schonung dieser Personen. Sie töten jeden Minute eine kleine Kinderseele. Die Opfer haben lebenslänglich, die Täter spazieren nach einer Haftstrafe wieder in Freiheit. Politiker und Justiz sollten endlich einmal ihre Arbeit aufnehmen.

Ein großer Dank an Frau Lambrecht !

Natürlich ist es nicht das Strafmaß alleine, das Täter davor abhält, nach solchen Videos oder Bildern zu suchen, aber es ist ein wichtiger Baustein. Gerade diejenigen, die wie man liest von anderen angestachelt werden, könnten jetzt davor zurückschrecken. Wir alle sind es den armen Opfern schuldig alles erdenkliche zu unternehmen, um sie aus der Hölle zu befreien. Vielen Dank, Frau Ministerin !

Höchststrafe

....anstatt Mindeststrafe.
Wer so etwas tut hat alle menschlichen Maßstäbe verletzt und das Recht verwirkt je wieder frei zu sein.
Diese Leute sind auch nicht therapierbar

@Monty_Burns, 14:56

Und man wird vielleicht auch über Prioritäten nachdenken müssen wie: Was geht vor, die Freiheit des Internets oder das Wohl der Kinder?

Ich glaube, Sie werden kaum jemanden finden, der die Freiheit des Internets höher bewertet als das Kindeswohl oder den Schutz von Kindern vor Gewalt und sexuellen Übergriffen. Wobei "Freiheit des Internets" allerdings schon ein abstrakter Begriff ist und eben kein Rechtsgut, das verletzt werden könnte und folglich geschützt werden muss.
Ersetzen Sie es allerdings durch Datenschutz oder informationelle Selbstbestimmung, dann sieht die Sache schon anders aus.

Von einer Demokratie jedoch muss erwartet werden können, dass sie zumindest versucht, beide Rechtsgüter zu schützen, und nur, wenn das nicht möglich ist, können und müssen sie gegeneinander abgewogen werden. Die Forderung, das eine abzuschaffen, um das andere durchzusetzen, ist eben keine demokratische.

13:10 von

13:10 von Tino255
Populismus
Die Erhöhung der Mindeststrafe auf ein Jahr ist blanker Populismus. Der Tatbestand ist bei jeder sexuellen Handlung mit einer Person unter 14 Jahren erfüllt. Es ist hochgradig irrational, einen Zungenkuss einen Tag vor dem 14ten Geburtstag um 23:59:59 mit einem Jahr Freiheitsstrafe zu bestrafen, während dieselbe Handlung eine Sekunde später ohne hinzutreten weiterer Umstände gar nicht strafbar ist.

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DARUM GEHTS HIER NICHT

13:12 von draufguckerin Es

13:12 von draufguckerin
Es muss schon im Vorfeld hingeguckt werden
Der Ansatz "Haftstrafe von mindestens einem Jahr" ist richtig, um zu verdeutlichen, dass es sich um ein Verbrechen handelt. Trotzdem wird die Strafandrohung nicht dazu beitragen, die Kinder von ihrem Schicksal zu erlösen. D

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Falsch.

GENAU das tut es .

Der Täter wandert in den Knast, und NICHT zurück nach Hause !

Am 01. Juli 2020 um 14:29 von dertos15

Zitat: Heterosexuelle Menschen, zu denen ich und die meisten anderen sich zählen, haben genau den gleichen Sexualtrieb wie ein Pädophiler, nur eben zu anderen Menschen. Ein Pädophiler wird im Leben nie seine Liebe ausleben oder in einer Beziehung leben können. Solche Verzweiflung endet dann, teilweise noch in Verbindung mit psychischen Störungen, in solche schrecklichen Taten wie ein sexuelles Vergehen an Kindern. Die eine solche „Justizreform“ etwas ändern?

Die allerwenigsten Täter sind pädophil. Die allermeisten Pädophilen sind keine Täter.

Homoseuelle Menschen sind nicht häufiger pädophil als heterosexuelle Menschen.

Danke, Herr Reul

Nun, da scheint ja endlich mal diese Justizministerin ihre Scheuklappen, was dieses Thema betrifft, abzulegen.
Ich danke unseren NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) dafür, dass er letztendlich so beharrlich an die Sache ran geht und ein "Schlachtfeld" nach dem anderen aufdeckt.
Mit Clan-Kriminalität hat er begonnen aufzuräumen und macht nun hier weiter.
Wo war in all den Jahren zuvor die Justiz?
Kinderpornografie gibt es gewiss nicht erst seit gestern und bestimmt nicht auch nur in NRW...
Das ist auch keine Kriminalität, wo nur ausschließlich Pädophile unterwegs sind, sondern hier haben wieder mal hauptsächlich Gier und Macht die obere Priorität, meiner Meinung nach.

13:21 von

13:21 von Aufmerksamleser
Jetzt erst?
Kinderpornos gibt es doch schon seit Jahren

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Ja.

Bisher wurden diese Verbrechen unter den Tisch gekehrt.

Schlimmer noch! Sie wurden NICHT als Verbrechen gewertet!

Ein Glück für die Kinder, dass sich das jetzt ändert ,um Kinder aus andauernden Missbrauchsverhältnissen retten zu können

"Kein Täter werden" Die

"Kein Täter werden"

Die Theapeuten müssen laufenden Missbrauch NICHT anzeigen!

DAS GEHT GAR NICHT !

Jetzt MUSS es angezeigt werden!

Wer missbrauch Nicht anzeigt, muss sich strafbar machen!

Am 01. Juli 2020 um 15:18 von Bender Rodriguez

Zitat: Und später beruft man sich auf "schwere Kindheit" , schon reduziert sich die Strafe auf 1/3.

In der Tat könnte es sein, dass der Schuldvorwurf gegenüber jemandem, der selbst in einem Klima von Gewalt und sexuellem Missbrauch in prekären Verhältnissen aufgewachsen ist, geringer ist, als bei jemandem, der wohlbehütet in besten Verhältnissen aufgewachsen ist.

Mindestmaß ein Jahr heiß: Es

Mindestmaß ein Jahr heiß:

Es sind Verbrechen.

Und keine Vergehen mehr, wei Ladendiebstahl!

Eine Pflicht gegenüber den Opfern!

Ein Jahr Mindeststrafmaß heißt konkret:

DER TÄTER wird vom Kind GARANTIERT entfernt!

Er hat garantiert keinen Zugriff mehr auf das Kind.

Abschreckung

Es gibt zwei Faktoren, die auf Kriminelle abschreckend wirken: einmal natürlich das Strafmaß; vor allem aber das Risiko, erwischt zu werden. Die meisten Kriminellen überlegen sich zuerst: "wie stehen meine Chancen, mit dem Verbrechen ungestraft durchzukommen?", und denken erst in zweiter Linie über das Strafmaß selbst nach.

Das ist ein Problem für die Behörden: das Strafmaß erhöhen kostet nämlich fast nichts, wohingegen man eine höhere Aufklärungsquote nur mit Milliarden-Investitionen in den Strafverfolgungs-Apparat erreichen kann.
_

überfällig

alles überfällig (wie so vieles in unserem schönen Land)!

Bitte konsequent härteste Strafen. Es kann nicht hart genug sein!
Aber wahrscheinlich kommen jetzt wieder die Datenschützer und erschweren den Ermittlern die Arbeit....

@frosthorn 15.29

Da haben Sie sehr ausgewogen geschrieben und im Grunde haben Sie natürlich Recht! Nur, wenn es um den Missbrauch der Schutzlosesten geht, kochen natürlich Emotionen hoch, geht mir z.B. so. Deshalb ist bei aller Abwägung mir der Schutz der Kinder und eine spürbare Strafe wichtig.
P.S. zu gestern-Recht auf Faulheit können Sie googeln, ist ein Buch des Schwiegersohns von Marx und wird im Zusammenhang mit BGE befürwortet.

Diese Netzwerke zeigen, wie

Diese Netzwerke zeigen, wie die Konsumenten von Missbrauchsdarstellungen mit den Missbrauchstaten selbst verflochten sind.

Es geht darum DAS zu durchbrechen

Es braucht die Mittel für

Es braucht die Mittel für eine nachhaltige Ermittlungsarbeit genauso wie die höhersetzung der Mindeststrafe.

Das geht beides Hand in Hand.

Wenn der Verfolgungdruck erhöht werden würde, aber die Täter trotzdem mit Geldstrafe / Bewährung wieder raus kommen und weiter machen können BRINGT AUCH DER VERFOLGUNGSDRUCK NICHTS !

Am 01. Juli 2020 um 13:22 von Demokratieschue...

Zitat: Wer vor den Augen von anderen Personen und Kindern sexuelle Handlungen an sich selbst oder an Dritten vornimmt, wird mit Freiheitsstrafe von drei Jahren bis zu 15 Jahren bestraft.

Ich will hier im Forum nicht so sehr ins Detail geheso alles unter Strafe stellen wollen.

Kinder müssen befreit

Kinder müssen befreit werden!

Und das geht nur mit ERhöhung des Verfolgungsdruck UND
garantierte Haft für den Täter.

Alles andere macht kein Sinn.

GAAANZ wichtig:

JUgendämter und Jugendgerichte müssen personell um ein Vielfaches besser ausgestattet werden, miteinander vernetz werden oder es muss eine Koordinationsstelle eingeführt werden.

UND

AUFKLÄRUNGSARBEIT für Kinder und Lehrer/ERzieher !

13:26 HFW

>>Was genau erwarten sich diese Leute von härteren Strafen?
Pädophile wachen nicht eines Tages auf und sagen zu sich:
"Hm, Kinder sexuell missbrauchen hört sich spaßig an, ich brauch eh mal ein neues Hobby."
Diese Leute haben einen Schaltfehler im Hirn und deswegen wollen sie es mit Kindern treiben. Sexuelle Triebe lassen sich nicht mit Gesetzen unterdrücken.<<

Grade wegen diesem "Schaltfehler im Hirn" gehören solche Leute erst einmal aus der Öffentlichkeit, hinzu therapeutischen Fachkräften. Es ist wohl nicht medizinisch heilbar, aber man kann evtl den Personen helfen, sich und ihre Gedanken besser unter Kontrolle zu bringen.
Außerdem stecken nicht hinter all diesen Taten nur Pädophile. Meine Meinung ist, dass sich da einer neuer Zweig von "Menschenhandel" aufgetan hat.

Nicht hohe Strafen schrecken

Nicht hohe Strafen schrecken in erster Linie ab, sondern die Angst und das Risiko erwischt zu werden. Verfolgungsdruck zu erhöhen ist hier wohl die richtige Taktik.

@deutlich, 15:42 re @frosthorn


P.S. zu gestern-Recht auf Faulheit können Sie googeln, ist ein Buch des Schwiegersohns von Marx und wird im Zusammenhang mit BGE befürwortet.

Danke. Hoffentlich googeln das jetzt möglichst viele und sehen bereits in den ersten Zeilen des Artikels, wie konstruiert und fernab des Themas dieses Buchs ihr Vorwurf ist.

Es geht nicht darum, diese

Es geht nicht darum, diese Menschen zu bestrafen.

Es geht einfach nur darum, sie von Kindern zu entfernen.

DAS ist ALLES was zählt.

Für die Opfer ist es das ALLERWICHTIGSTE zu wissen, dass DER nicht mehr zurückkommt.

DANN erst kann sowas anfangen sich zu entwickeln wie ein "Sicherheitsgefühl" -

Wenn das überhaupt noch geht.

Wenn - dann aber nur mit der Sicherheit, dass der Täter GARANTIERT keinen zugirff mehr auf mich hat.

Es ist wohl nicht medizinisch

Es ist wohl nicht medizinisch heilbar, aber man kann evtl den Personen helfen, sich und ihre Gedanken besser unter Kontrolle zu bringen.
Außerdem stecken nicht hinter all diesen Taten nur Pädophile. Meine Meinung ist, dass sich da einer neuer Zweig von "Menschenhandel" aufgetan hat.

---

Es gibt unterschiedliche Täterprofile.

Fakt ist aber , dass die sich in ihren Terrornetzwerken gegenseitig befeuern, anstachel und sogar dazu drängen Kinder zu missbrauchen.
In diesen Terrornetzwerken ist es "normal" Kinder zu vergewalitgen.
Die geben sich gegenseitig Tipps, wie sie das am effektivsten machen ... welche Sedativa sie den Kindern geben!

DAS IST ABARTIG !

15:50 von Werner40 Nicht hohe

15:50 von Werner40
Nicht hohe Strafen schrecken
Nicht hohe Strafen schrecken in erster Linie ab, sondern die Angst und das Risiko erwischt zu werden. Verfolgungsdruck zu erhöhen ist hier wohl die richtige Taktik.

---

Diese Typen schreckt sowieso NICHTS !

Es geht also nicht um Abschreckung.

Es geht ums aus-dem-Verkehr ziehen!

Das ist eine reine Sicherheitsüberlegung.

will höhere Mindeststrafen .... es sollte um...

höhere Mindeststrafen bei Missbrauch gehen, nicht um das wen oder was - endlich mal ein Recht für alle und nicht lauter Schubladen. Warum in aller Welt, soll der missbräuchliche Gebrauch eines Kindes anders behandelt werden, als der missbräuchliche Übergriff auf einen gefangenen, eine Schwangere oder ein Haustier, alle haben gleichermaßen Schutz verdient und es darf eben nicht um das Opfer gehen, sondern um die Verfehlung und um den Täter.

Recht haben Ministerin und Artikelautor:
"Sexualisierte Gewalt gegen Kinder" ist der treffende Begriff für das, was bisher als "Kindsmissbrauch" verharmlost wurde. Wenn beide noch mitunter rückfällig werden und den alten Begriff verwenden, braucht es halt Umgewöhnung - ebenso bei uns Foristen.

16:08 von Rumpelstielz

Warum in aller Welt, soll der missbräuchliche Gebrauch eines Kindes anders behandelt werden, als der missbräuchliche Übergriff auf einen gefangenen, eine Schwangere oder ein Haustier,

---

Warum sprechen Sie beim Kind eigentlich von "Gebrauch" und nicht von Übergriff wie bei den anderen Beispielen?

Weil es uns unser Rechtssystem bisher so suggeriert hat.

Grauenhalft.

Warum werden einezlen Personengruppen im Grundgesetz extra erwähnt - aber Kinder nicht?

14:01 Kessl

>>Oder was ist wenn zwei Kinder einvernehmliches Sex haben und sich dabei filmen, ein Jahrzehnt später sind dann zwei Erwachsene in Besitz von Kinderpornografie in der sie selber die Hauptrolle spielen und selbst wenn die beiden inzwischen verheiratet sind müssten sie nach den Buchstaben des Gesetzes ins Gefängnis.<<

Mal angenommen, zwei Teenager im Alter von 14 bis 15 Jahren hätten miteinander Sex und filmten sich dabei, lt. Ihrer Auslegung.
Glauben Sie ernsthaft, die würden dafür evtl. 10 Jahre später zur Rechenschaft gezogen obwohl sie doch eindeutig erkennbar die Hauptrollen inszenieren? Und darauf wäre ja dann auch erkennbar, ob das unter Zwang statt fand.
Also... für mich ein bisschen weit her geholt.

16:12 von chwarz Statt

16:12 von chwarz
Statt "Kindsmissbrauch" real "sexualisierte Gewalt gegen Kinder"
Recht haben Ministerin und Artikelautor:
"Sexualisierte Gewalt gegen Kinder" ist der treffende Begriff für das, was bisher als "Kindsmissbrauch" verharmlost wurde.

---

Richtig.
Selbst ich bin davon mental kontaminiert.
Danke für die Bewusstmachung.

Am 01. Juli 2020 um 14:08 von Biocreature

Zitat: Was wäre denn passiert, wenn es diese drei schweren Fälle bundesweit nicht gegeben hätte? Wäre das Gesetz dann so geblieben wie bisher?

Ich weiß nicht, an welche drei Fälle Sie denken.

Die Täter von Staufen und Lüdge wurden -cum grano salis - zu mindestens 12 Jahre Freiheitsstrafe mit anschließender Sicherungsverwahrung und zum Teil Schmerzensgeldzahlungen verurteilt.

Alles unter dem derzeit geltenden Recht.

15:41 von

15:41 von MartinBlank
Abschreckung
Es gibt zwei Faktoren, die auf Kriminelle abschreckend wirken: einmal natürlich das Strafmaß; vor allem aber das Risiko, erwischt zu werden.

---

Ich denke, auf NICHT-delinquente Personen trifft das zu.

Auf delinquente Personen trifft das eher nicht zu.

Die sind gestört.

Da nutz Abschreckung nichts mehr.

um 14:06 von deutlich

Populismus? Glaub ich nicht und ich glaub auch nicht, dass es um "einen Zungenkuss um 23.59" geht,

Sie glauben nicht, aber liegen völlig falsch, denn exakt darum geht es: Die Mindeststrafe ist die Strafe, die verhängt wird bei Taten nahe der unteren Grenze der Strafbarkeit, also genau bei besagtem "Zungenkuss um 23:59 Uhr" und nicht etwa, wenn jemand eine 6-jähriges Kind vergewaltigt. Somit ist das, was Sie richtig finden, 1 Jahr Gefängnis für besagten Zungenkuss. Wenn Sie das als unverhältnismäßig erachten, dann haben Sie verstanden, warum es Leute gibt, die von der Erhöhung der Mindeststrafe nicht viel halten.

Am 01. Juli 2020 um 15:34 von StöRschall

Zitat: Ein Glück für die Kinder, dass sich das jetzt ändert ,um Kinder aus andauernden Missbrauchsverhältnissen retten zu können

Das Rewtten von Kindern aus andauernden Missbrauchsverhältnissen ist keine Frage der Strafverfolgung, sondern eine polizeiliche Maßnahme.

Die polizeiliche Maßnahmen finden unabhängig von der Mindeststrafandrohung statt.

Am 01. Juli 2020 um 13:56 von Koeln 2019

Zitat: Es muss zudem selbstverständlich
sein, dass es für Missbrauchsfälle im
kirchlichen Bereich keinerlei Ausnahmere-
gelungen geben darf!

Es gibt da kein Sonderrecht im kirchlichen Bereich.

Ein Geistlicher auf einer Jugendfreizeit oder beim Jugendchor macht sich so strafbar wie ein Schwimmtrainer im Jugendzeltlager des Schwimmvereins.

16:20 von StöRschall 15:41

16:20 von StöRschall
15:41 von
15:41 von MartinBlank
Abschreckung
Es gibt zwei Faktoren, die auf Kriminelle abschreckend wirken: einmal natürlich das Strafmaß; vor allem aber das Risiko, erwischt zu werden.

---

Ich denke, auf NICHT-delinquente Personen trifft das zu.

Auf delinquente Personen trifft das eher nicht zu.

Die sind gestört.

Da nutz Abschreckung nichts mehr.

----

Aber die Wahrscheinlichkeit erwischt zu werden !

Und DAS widerum muss konsequenzen haben, sonst macht Strafverfolgung keinen Sinn. Nicht für die Täter ... sondern für die Kinder.

16:22 von falsa

16:22 von falsa demonstratio
Am 01. Juli 2020 um 15:34 von StöRschall
Zitat: Ein Glück für die Kinder, dass sich das jetzt ändert ,um Kinder aus andauernden Missbrauchsverhältnissen retten zu können

Das Rewtten von Kindern aus andauernden Missbrauchsverhältnissen ist keine Frage der Strafverfolgung, sondern eine polizeiliche Maßnahme.

Die polizeiliche Maßnahmen finden unabhängig von der Mindeststrafandrohung statt.

---

Die Polizei führt die Täter der Justiz zu!

Das bisherige Strafrecht hat dafür gesorgt die Opfer den Tätern wieder zuzuführen.

Die geplante Mindeststrafe verhindert das.

@Bullok

Sie scheinen nicht zu verstehen, worum es hier geht. Das eine Jahr Freiheitsstrafe ist nicht die Strafe, die einem Täter droht, der ein Kind 7 Jahre missbraucht und die Filmaufnahmen ins Internet stellt, sondern es ist die Strafe, die einem Täter und Opfer in Personalunion droht, der mit 13 Sex hatte, davon mit dem Handy Bilder anfertigte und diese 8 Jahre später immer noch besitzt.

Am 01. Juli 2020 um 15:41 von StöRschall

Zitat: Ein Jahr Mindeststrafmaß heißt konkret: DER TÄTER wird vom Kind GARANTIERT entfernt! --- Er hat garantiert keinen Zugriff mehr auf das Kind.

Sie vergessen die Möglichkeit, eine Freiheitsstrafe von bis zu zwei Jahren zur Bewährung auszusetzen.

HFW - Das ist doch wohl ein Scherz?

Hier geht es nicht um Triebe, hier geht es um die nachhaltige Schädigung anderer, genauer gesagt Kinder jeden Alters.

Und sie werden nicht kurzfristig geschädigt, sondern die Pornobilder/Pornovideos können sie ein Leben lang verfolgen, denn das Internet verliert nichts. Die dieses "Material" verbreiten, müssen selbst ja gar nicht pädophil sein, sie verdienen lediglich eine Schippe Geld mit dem Leid kleiner Menschen, genau wie die Mafia mit Drogen Leid produziert und dann daran verdient.
Wie bei jeder Sucht, muss es dann immer mehr werden, und so denken sich diese Händler-Monster auch immer widerlichere und quälendere Torturen für ihre Opfer aus, und verticken ihren Mist an Kaufwillige.
Und diese Kaufwilligen haben die Wahl: sie können ihre Triebe bedienen und immer mehr aufputschen oder sie können sich Hilfe suchen.
Es gibt aber offensichtlich immer mehr respektlose Leute, für die sind andere nur Gegenstände, an denen man seine Triebe oder auch Frust und Wut auslassen kann.

14:29 dertos

>>Für mich ist es daher wichtig, das solche Programme gefördert und angeboten werden. Strafen sind wichtig aber wichtiger ist es, Taten von vornherein zu vermeiden!<<

Taten werden auch nicht vermieden, wenn sie nicht hoch genug bestraft werden.
Das haben wir ja bis dato reichlich juristisch "ausprobiert". Therapien wurden oft abgelehnt. Niemand kann dazu gezwungen werden. Und es lief weiter und weiter und...

14:55 von frosthorn

@falsa demonstratio, 13:56
Purer Populismus ist das Vorhaben der Ministerin
Ich befürchte, dass dadurch kein einziges Kind geschützt wird.
Wenn ich hier im Forum lese, kann ich allerding den Grund für den minsteriellen Populismus erkennen.

Geht mir genauso. Untrennbar mit solchen populistischen Gesetzesaktionen verbunden ist allerdings auch, jeden, der Bedenken anmeldet, zumindest zum Kollaborateur, wenn nicht gar zum mutmaßlichen Täter zu erklären.

----

Eine schärfere Strafverfolgung bei Hass und Hetze im Netz ist dann auch Populismus?

Oder ist das kein Populismus, weil eine andere Personengruppe betroffen ist ?

Am 01. Juli 2020 um 16:15 von StöRschall

Zitat: Warum sprechen Sie beim Kind eigentlich von "Gebrauch" und nicht von Übergriff wie bei den anderen Beispielen? --- Weil es uns unser Rechtssystem bisher so suggeriert hat.

In unserer Rechtsordnung wird an keiner Stelle von dem "Gebrauch" eines Kindes gesprochen, auch nicht suggestiv.

Und was soll das bringen?

Beinhaltet der "Schaltfehler" auch dann gleich Netzwerke aufzubauen um es den Gleichgeschalteten einfacher zu machen? Und Homosexuelle als Beispiel anzubringen ist eine Ohrfeige für alle Homosexuellen.

Am 01. Juli 2020 um 16:17 von Jacko08

Zitat: Und darauf wäre ja dann auch erkennbar, ob das unter Zwang statt fand.

Bei Besitz, Herstellung und Verbreitung von Kinderpornographie kommt es nicht darauf an, ob auf die dargestellten Personen Zwang ausgeübt wurde.

@Am 01. Juli 2020 um 16:17 von Jacko08

"ob das unter Zwang statt fand."
Ob Kinderpornografie unter Zwang erstellt wurde spielt keine Rolle. Selbst wenn ihre Freundin 17 ist und sie 18, machen sie mit ihrem Handy ein Foto das sie beide beim Sex zeigt, dann haben sie gegen das Gesetz verstoßen und sie sind Sexualstraftäter, selbst wenn ihre Freundin offensichtlich freiwillig posiert.
Sexualstrafrecht ist schwierig und stellenweise absurd, und jede Verschärfung sollte wohl überlegt sein. Etwas das ich nicht mit der deutschen Politik der letzten 10 Jahre verbinde.
Sie sollten sich in diesem Zusammenhang übrigens im klaren sein was ihnen alles drohen kann wenn sie das Handy ihrer Tochter erben. Denn nur weil die Daten gelöscht sind, müssen sie nicht weg sein.

Am 01. Juli 2020 um 15:57 von StöRschall

Zitat: Es geht nicht darum, diese Menschen zu bestrafen. Es geht einfach nur darum, sie von Kindern zu entfernen.

Ist das der Fall, wenn der Täter die Mindeststrafe von einem Jahr (womöglich auf Bewährung) fängt?

Kinder und Jugendliche werden so selbst zu Verbrechern.

Es gibt da bereits schreckliche Fälle, vor allem in den USA. Was eigentlich Kinder schützen soll, macht sie dann selbst zu Verbrechern.
Und vernünftigen Richtern sind die Hände gebunden - sie müssen verurteilen.
Aber das Gebrüll der Masse wie hier im Forum schreit nach Blut.

Am 01. Juli 2020 um 15:42 von StöRschall

Zitat: Diese Netzwerke zeigen, wie die Konsumenten von Missbrauchsdarstellungen mit den Missbrauchstaten selbst verflochten sind. Es geht darum DAS zu durchbrechen

Schaffen Sie diese -auch in meinen Augen dringend notwendige- Durchbrechung durch Erhöhung des Mindestsraßmaßes?

längst überfällig

Dies scheint mir längst überfällig, wobei mir das Mindest- und Obermaß zu gering erscheint. Auch eine anschließende Sicherheitsverwahrung sollte möglich sein.

Hoffentlich scheitert das Erhöhen des "Verfolgungsdrucks" nicht wieder am mangelnden Personal (wie in vielen anderen Bereichen, z.B. wie in Geldwäscheverfolgung).

"Zudem soll die Mindeststrafe für das Anbieten eines Kindes zur sexuellen Ausbeutung auf ein Jahr Haft erhöht werden. Bisher waren es drei Monate."
Dieses geringe Maß bei der schweren Tat, da bleibt nur noch Kopfschütteln.

13:26 von HFW

Machen Sie sich bewusst, dass die meisten Täter im Bereich sexuellen Kindesmissbrauchs keine Pädophilen sind, sondern Menschen, i.d.R. Männer, die dies zur Machtausübung tun. Die meisten Taten passieren im familiären Umfeld, begangen von Vätern, Onkeln, Brüdern, Großvätern; Nachbarn, Freunden, Bekannten etc. der Familie.

In vielen muslimischen Ländern steht auf homosexuelle Taten die Todesstrafe und trotzdem lassen sich viele davon nicht abhalten. Und nein, lieber voreingenommener Leser, ich setze Pädos nicht mit Homosexuellen auf eine Stufe, das war ein BEISPIEL.

Völlig unangemessener Vergleich.

Ministerin will höhere

Ministerin will höhere Mindeststrafen für Kindesmissbrauch.

Da bin ich zu 100% dafür.

Solche Personen, die Kindern ihre Seelen töten, gehören m. E. für den Rest ihres Lebens eingesperrt.

Ob dieser Vorschlag bzw. Gesetz bei der Opposition (grüne, linke,) Zustimmung findet, wage ich doch meine Zweifel anzumelden...

um 15:32 von StöRschall

Der Täter wandert in den Knast, und NICHT zurück nach Hause !

Und das Opfer gegebenenfalls gleich mit, wenn es identisch mit dem Täter ist. Schließlich ist jemand, der mit 13 Bilder von sich selbst bei sexuellen Handlungen anfertigt und diese 8 Jahre später noch nicht gelöscht hat ein Verbrecher, der in den Knast gehört.

Am 01. Juli 2020 um 16:35 von StöRschall

Zitat: Eine schärfere Strafverfolgung bei Hass und Hetze im Netz ist dann auch Populismus? .... Oder ist das kein Populismus, weil eine andere Personengruppe betroffen ist ?

Bei Hass und Hetze geht es nicht um höhere Strafandrohungen, sondern um - wie Sie richtig sagen - die Strafverfolgung.

Was würden höhere Strafandrohungen bei Hass und Hetze nutzen, wenn man der Täter nicht habhaft werden kann.

Bei Kindesmissbrauch ist es auch nicht anderes. Die höhere (Mindest-) Strandrohung nützt gar nichts. Der Verfolgungsdruck muss erhöht werden. Die Polizei muss gestärkt werden.

@ Merkur 11

Großer Dank an Frau Lambrecht ? Es ist gerade mal 10 Tage her als Sie noch der Meinung war ,dass die vorhandenen Strafen
hoch genug seien ! So einer kam mit 1 Jahr Bewährung davon. Danke Frau Lambrecht.

Am 01. Juli 2020 um 16:47 von Giselbert

Zitat: Auch eine anschließende Sicherheitsverwahrung sollte möglich sein.

Die ist auch nach derzeiigem Recht schon möglich und wird auch ausgesprochen (s. Staufen-Fall).

Am 01. Juli 2020 um 16:30 von StöRscha

Zitat: Die Polizei führt die Täter der Justiz zu! ... Das bisherige Strafrecht hat dafür gesorgt die Opfer den Tätern wieder zuzuführen. .... Die geplante Mindeststrafe verhindert das.

Bitte erklären Sie mir, wie eine Verurteilung zur neuen Mindeststrafe von einem Jahr Freiheitsstrafe (womöglich auf Bewährung) dazu führt, dass das Opfer wieder dem Täter zugeführt wird?

@15:50 von Werner40

Nicht hohe Strafen schrecken in erster Linie ab, sondern die Angst und das Risiko erwischt zu werden. Verfolgungsdruck zu erhöhen ist hier wohl die richtige Taktik.

Dazu müssen die Ermittlungsbehörden personell und finanziell besser ausgestattet werden. Dass es 1 Jahr (!) gedauert hat, die verschlüsselten Daten auszuwerten ist schon krass.

Den Kindern hilft es nicht

und die werden auch weiterhin nicht vor Triebtätern geschützt. Denn dafür müsste man Geld in die Hand nehmen. Richtig viel Geld. Gesetze verschärfen - und dann auch noch bei Sexualdelikten, also Triebtätern - schreckt keinen dieser Täter ab. Es geht also nicht um Kinder, sondern um unser aller Rachegefühl. Aber vor Ort fehlt das Geld und die Strukturen, missbrauchte Kinderseelen zu Retten oder überhaupt erst mal zu erkennen. Das wurde alles Kaputtgespart und keine Kommune hat heute noch Geld für Familien- Kinder- Jugendarbeit. Und das passt auch nicht in die Diskussion, bei der nach "echten Taten" gerufen wird. Vorratsdatenspeicherung und Strafen erhöhen. Sehr genau wissend, das das kein Kind zukünftig schützen wird. In den USA steht als Strafandrohung sogar -Todesstrafe- auf Mord. Und die Mordraten sind trotzdem extrem!
.
Ginge es ernsthaft um Kinder, bräuchte es keine Öffentlichkeitswirksamen Show-Gesetze, sondern viel Geld für Schul- Familien- und Sozialarbeit vor Ort.

Sexualisierte Gewalt an

Sexualisierte Gewalt an Kindern und Jugendlichen ist ein fürchterliches Verbrechen und muss auch als solches geahndet werden - unter allen Berücksichtigungen, dass ein Urteil mit Strafmaß von Fall zu Fall unterschiedlich entsteht und begründet werden muss.
Die alleinige Strafmaßverschärfung ist allerdings nur die halbe Miete: Es braucht einen Ausbau der Schulung von Mitarbeitenden in Bildung, Sozialbereich, Jugendfürsorge, Polizei und Jugendämtern beim Erkennen von Symptomen, beim Vorgehen zur Täterergreifung, beim Schutz Betroffener, bei der Prävention etc. Es braucht mehr Stellen und Konzepte in diesem Bereich. Es braucht mehr Ermittler*innen. Und es braucht Initiativen, die die Strafermittlung im Netz klarer regeln.

Am 01. Juli 2020 um 16:51 von morgentau19

Zitat: Ministerin will höhere Mindeststrafen für Kindesmissbrauch..... Da bin ich zu 100% dafür. .... Solche Personen, die Kindern ihre Seelen töten, gehören m. E. für den Rest ihres Lebens eingesperrt.

Bitte erklären Sie mir, wie die Erhöhung der Mindeststrafe auf ein Jahr Freiheitsstrafe (die zur Bewährung ausgesetzt werden kann) dazu führen soll, dass ein Täter lebenslänglich weggesperrt wird.

Am 01. Juli 2020 um 16:56 von Peter Kock

Zitat: So einer kam mit 1 Jahr Bewährung davon. Danke Frau Lambrecht.

"So einer", wer oder was das auch immer sein soll, wird auch zukünftig u.U. mit einem Jahr auf Bewährung davon kommen.

Das wirklich kuriose(!) in dieser Angelegenheit ist,

.. das Personen, die Fotos eines Missbrauch NUR anschauen(!) , zwar zurecht(!) als Verbrecher verurteilt werden, aber das man sich für diejenigen Personen, die dieses Kind auf diesen Fotos in der Realität tatsächlich(!) auch persönlich(!) missbraucht haben, in der Realität tatsächlich doch recht wenig interessiert!

Als würde man diejenigen Personen , die persönlich ein Foto von einem Mord besitzen, sogar härter bestrafen, als die eigentlichen Mörder selbst!

Treffender Populismus und der Mob heult mit.

Es wird so getan, als ginge es grundsätzlich um Gestalten, die über Jahre Kinder auf das übelste missbrauchen und völlig ignoriert, dass hier nicht die Strafe für derartige Leute verschärft wird, sondern die Mindeststrafe, also die Strafe für Personen, die Taten am unteren Rand der Strafbarkeit begingen. Dort gibt es ein breites Feld an Taten, die teilweise sogar geradezu lächerlich sind (zum Beispiel weil sie einen Tag später überhaupt nicht mehr strafbar wären), jetzt aber in den Stand von Verbrechen gehoben werden. Am Ende muss man dann zusätzliche Gesetze schaffen, weil die neue Mindeststrafe in genau den Fällen völlig überzogen ist und am Ende hat sich nichts geändert, außer dass man aus rein populistischen Gründen noch mehr Gesetze geschaffen hat.

man tut sich schwer ...

vor einigen Jahrzehnten meinte ne Partei noch
"Kindersex ist Menschenrecht"

13:59 von reinbolt48

Das ist analog zu dem schon alten Skandal, dass eine Zeitlang viele Frauen bei der Scheidung den Männern Kindesmißbrauch unterstellten, um Vorteile bei der Scheidung zu erlangen
.
gelegentlich könnte der Eindruck entstehen .....
Kollege von mir ließ sich scheiden
just jetzt bemerkte die Frau dass er die Tochter
(inzwischen 20) jahrelang sexuell missbraucht hat
wenn er bei der Abfindung oder beim Unterhalt sich großzügiger gezeigt hätte
wer weiß ... man weiß es nicht
unabhängig davon ich kenne einen anderen Fall, da missbrauchte der Onkel die Nichte,
diese ging irgendwann zur Polizei
das Ende vom Lied, deren Mutter tobte, der "arme" Onkel
jetzt war das Opfer auch noch selber Schuld
und zu ner Verurteilung reichte es leider auch nicht

Ein drittel der Täter sind unter 18

und das allein zeigt schon, das man dem Thema Kindesmissbrauch offenbart, wie sehr man die Gelder vor Ort geschliffen hat. ("Kindesmissbrauch" ist übrigens ein bescheuertes Wort. Wenn es einen "Missbrauch" gibt, gibt es dann auch einen "richtigen Gebrauch" der Kinder? Aber das nur am Rande.)
.
An jeder Schule und in jedem Kindergarten Sozialpädagogik stärken. Massiv! Notfalls unterstützend aus Bundesmitteln. Alle Bundesländer müssen ihre Justiz wieder aufbauen. Insbesondere das Land Berlin. Ebenso die Polizeibehörde: kaum Personal. Wirklich gut ausgebildete Lehrer/innen. Und so weiter.
.
Das sind die Methoden, mit denen man Kinder schützt, Misshandlungen frühzeitig erkennt und so die Täter auch frühzeitig aus unserer Gesellschaft nimmt. So verhindert man viel unfassbares Leid. Aber das ist eben nichts für die schnelle Pöbelberuhigung und schnell wieder "viel zu teuer"

Am 01. Juli 2020 um 17:22 von Sisyphos3

Zitat: man tut sich schwer ... vor einigen Jahrzehnten meinte ne Partei noch "Kindersex ist Menschenrecht"

Ich bin froh, dass sich die Verwantwortlichen bei dem komplexen Thema schwer tun, als sich an Vorstellungen und Feindbildern von vor Jahrzehnten abzuarbeiten.

Dieser Sumpf

wird in den nächsten Jahren größer.
Wenn man bedenkt das heutzutage schon Minderjährige auf dem Smartphone Pornos schauen, denken das sei das normalste von der Welt, was kommt danach?
Sexualität mit Erotik - Fehlanzeige. Gleich mal schnell zur Sache kommen, alle möglichen und unmöglichen Praktiken anwenden und sich wundern wenn das "Glücksgefühl" ausbleibt.

Die Erziehung ist ein entscheidender Faktor.
Bauen wir Gefängnisse und Psychiatrien, jetzt, damit in Zukunft Platz ist.

@17:22 von Sisyphos3

man tut sich schwer ...

vor einigen Jahrzehnten meinte ne Partei noch "Kindersex ist Menschenrecht"

Weil es bei den Grünen solche verabscheuungswürdigenden Positionen gab, sind Sie immer noch so davon eingenommen, dass Sie keine konkretere Meinung zu diesem Thema haben. Meinen Sie tatsächlich es ist der Diskussion dienlich dieses Thema zum XXXten Mal als Argument für oder gegen etwas einzubringen?

das Problem mit der Dunkelziffer

wo geschieht Kindesmissbrauch
am häufigsten doch in der Familie
wie kommt man da bei ?
da wird der Opa, Onkel Bruder Vater (Mutter) doch in Schutz genommen
"Familienehre" merkwürdig in dem Zusammenhang
dann was passiert in Sportvereinen ? in Schulen, bei Jugendfreizeiten
- ob durch Erzieher oder Pfarrer
vielleicht muß mehr sensibilisiert werden, was man einem Kind dadurch antut !

@Thomas Mainthal

Ich kann ihren Ausführungen nur zustimmen. Leider scheint es aber so, dass die Mehrzahl billige Rache einer echten Prävention und einem besseren Schutz der Kinder vorzieht.

@ 17:35 von Kaneel

"Weil es bei den Grünen solche verabscheuungswürdigenden Positionen gab, sind Sie immer noch so davon eingenommen, dass Sie keine konkretere Meinung zu diesem Thema haben. Meinen Sie tatsächlich es ist der Diskussion dienlich dieses Thema zum XXXten Mal als Argument für oder gegen etwas einzubringen?"

Also ich bin
@17:22 von Sisyphos3
dankbar, dass er dies zur Sprache bringt, war mir nicht bekannt. Ist ja ekelhaft, wundert mich, dass die Grünen immer noch so viele Stimmen bekommen.

17:34 von falsa demonstratio

als sich an Vorstellungen und Feindbildern von vor Jahrzehnten abzuarbeiten.
.
ach wissen sie
ich fand es gut dass man Leuten wie Filbinger und Kiesinger mit ihrer Vergangenheit konfrontiert hat
ebenso fände ich es wünschenswert, wenn man auch bei diesem Thema die Betreffenden
mit ihrer Einstellung von damals konfrontieren täte
in beiden Fällen hält man sich extrem zurück
alles andere wäre doch recht inkonsequent
oder wie sehen sie das ?
ansonsten warum so empfindlich - haben sie Probleme damit fühlen sich getroffen

17:35 von Kaneel

ich habe eine sehr konkrete Meinung dazu !

die sich kaum von der Meinung von StöRschall/Schabernack unterscheidet
und ich habe von den Befürwortern der damaligen (??) Position noch keine Entschuldigung gehört

bei aller delikatesse, die dieses thema bietet, ..

bestuerzt mich die meldung, dass man es mit einem ring von verdaechtigen zu tun hat, deren zahl in die 30 tausende geht.

zu gern wuerde ich die art von bildmaterial studieren, die hier zu so viel empoerung und anklage fuehren.

meine leise befuerchtung ist, dass wir hier schwerste faelle (gewalt an kindern) mit harmlosen erscheinungsformen (jugend-pornographie) vermischen, wie wir das schon zu zeiten edathys beobachten konnten.

wer kontrolliert und garantiert eigentlich, dass die grenzen zwischen straflosen und strafbewaehrten verhalten verantwortlich gezogen werden?

@13:26 von HFW

//In vielen muslimischen Ländern steht auf homosexuelle Taten die Todesstrafe und trotzdem lassen sich viele davon nicht abhalten.

Und nein, lieber voreingenommener Leser, ich setze Pädos nicht mit Homosexuellen auf eine Stufe, das war ein BEISPIEL.//

Der letzte Satz war auch bitter nötig. Dennoch bemerkenswert, dass Ihnen ein höchst unpassendes Beispiel dazu einfällt. Vielleicht weil Homosexualität in Ihren Augen auch eine Schaltfehler - also eine Fehler - ist?

Am 01. Juli 2020 um 17:47 von Sisyphos3

Zitat: ich fand es gut dass man Leuten wie Filbinger und Kiesinger mit ihrer Vergangenheit konfrontiert hat ..... ebenso fände ich es wünschenswert, wenn man auch bei diesem Thema die Betreffenden
mit ihrer Einstellung von damals konfrontieren täte

Die Grünen haben die Problematik ziemlich gut und schonungslos aufgearbeitet.

Daran könnten sich andere Institutionen ein Beispiel nehmen.

Am 01. Juli 2020 um 17:45 von Giselbert

Zitat: Also ich bin @17:22 von Sisyphos3
dankbar, dass er dies zur Sprache bringt, war mir nicht bekannt. Ist ja ekelhaft, wundert mich, dass die Grünen immer noch so viele Stimmen bekommen.

Ich finde, Ihr Post kommt ein bisschen wadenbeißerisch daher.

@Sisyphos3, 17:40

wo geschieht Kindesmissbrauch
am häufigsten doch in der Familie
wie kommt man da bei ?
da wird der Opa, Onkel Bruder Vater (Mutter) doch in Schutz genommen

Ja, das ist richtig. Ich bin selbst Opfer sexueller Übergriffe in der Familie geworden, die nie verfolgt wurden. Und ich bin fürs Leben dadurch traumatisiert.
Das hat mich aber nicht gehindert, mich mit unserem Rechtssystem anzufreunden, und es völlig in Ordnung zu finden, dass Taten bestraft werden und nicht Neigungen, und dass jeder Strafe eine ordentliche Untersuchung und Wahrheitsfindung durch ein Gericht vorangeht. Für mich hängt die Frage, ob Täter irgendwelche Rechte haben, und wenn ja, welche, nicht davon ab, welche Tat ihnen vorgeworfen wird.
Und deshalb werde ich auch Sätze wie "Rechtsstaat ist ja schön und gut, aber in sooo einem Fall …" nicht akzeptieren.

Was mir und anderen geschehen ist, ist unentschuldbar. Aber Rache würde mir keine Erleichterung bringen.

In Berichten der Tagesschau ...

... heißt es, dass in vielen Fällen Kinder und Jugendliche selbst solche Videos auf ihren Handys hätten. Viele Jugendliche sind sich nicht bewusst, dass sie, wenn Ihnen solch ein Video zugeschickt wird, direkt ins Gefängnis müssen (Mindeststrafe für den Besitz: 1 Jahr Freiheitsentzug).

Es betrifft auch alle Smartphonebesitzer generell. Wer nicht 24/7 direkt kontrolliert, was er zugeschickt bekommt, wird dafür ins Gefängnis kommen. Befindet sich die Datei auf dem Smartphone ist der Straftatbestand erfüllt.

@17:45 von Giselbert @ 17:35 von Kaneel

Also ich bin
@17:22 von Sisyphos3
dankbar, dass er dies zur Sprache bringt, war mir nicht bekannt. Ist ja ekelhaft, wundert mich, dass die Grünen immer noch so viele Stimmen bekommen.

Dass es Menschen bei den Grünen gab/ gibt? die solche Positionen offen vertreten haben, finde ich ganz schrecklich und völlig inakzeptabel. Aber was bei Mitgliedern anderer Parteien vielleicht "hinter der Fassade" abgelaufen ist, wissen wir auch nicht. Und die katholische Kirche hat sich trotz Missbrauchsskandal nicht aufgelöst. Aber anscheinend haben sich die Grünen noch nicht ausreichend von diesem Kapitel distanziert?

@14:06 von deutlich @Tino255 13.10

"Durch die Erhöhung der Mindeststrafen wird zumindest klar, dass es nicht um "Vergehen" sondern um Verbrechen geht. Das ist okay, weil die Schwächsten geschützt werden sollen"

Ich finde das auch okay. Aber solange es nicht genügend Ermittler, Richter, Staatsanwälte gibt, wird sich wohl nicht viel ändern.

ministerin-will-hoehere-mindeststrafen-fuer-kindesmissbrauch

Lieber paganus65, Sie schreiben@13:57 Bullock, :Wir müssen uns klar machen: Strafe alleine verhindert Verbrechen nicht."

Stimmt nicht !!!

Aus meiner Sicht kommt es nur auf die ->richtige Strafe an!

Denn, nur wer in Sicherheitsverwahrung sitzt, kann keine weiteren Kinderschändungen begehen.

=>Sicherheitsverwahrung sollte grundsätzlich für jede Kinderschändung verhängt werden. Denn es ist =>nicht auszuschließen, dass einer nach z.B. 5-jähriger Haftzeit Entlassene, nicht sofort "am nächsten Tag" wieder eine Kinderschändung vornimmt ! Ja, es ist sogar höchst wahrscheinlich, ...."wegen der 5-Jahre-langen Abstinenz".....

17:06 von andererseits - Punktlandung

aber diese Dinge kosten Geld, erfordern eine ernsthafte Auseinandersetzung mit dem Thema und kluge und besonnene Konzepte. Zu viel für die Vielen, die sogar das ebenerdige BILD-Niveau immer öfter unterschreiten, auch in Journalistenkreisen. Vielleicht auch ein Ergebnis dessen, das kaum eine Meldung zu einem echten und hinterfragten Thema wird, sondern nur viele Klicks erzeugen soll oder muss. Viele Politiker folgen dann diesem Muster. Plakativ, hau drauf, nächstes Thema...

17:57 von falsa demonstratio

Ich finde, Ihr Post kommt ein bisschen wadenbeißerisch daher.
.
vielleicht !
aber stellen sie sich mal die Situation bei nem wegen mir AfD´ler vor
der vor 40 Jahren nen "Mist" verzapft hat ...
würde man da auch so dezent darüber hinwegsehen ?
und vielleicht sollten sie auch tolerieren was für den einen "faschismusnähe ist"
oder was er dafür hält, ist für nen anderen sexuelle Gewalt an Kindern
- wo der jetzt Null Toleranz zu akzeptieren bereit ist

17:59 von frosthorn

Aber Rache würde mir keine Erleichterung bringen.
.
aber vielleicht wäre ne Bestrafung eine gewisse Erleichterung
als wenn der Täter "ungeschoren" davon kommt

Zitat : "Und ich bin fürs Leben dadurch traumatisiert."
das Leben hinterlässt unterschiedliche Spuren bei den Menschen
schon aus diesem Grund müsste eine Gesellschaft bestrebt sein,
solche Spuren möglichst auszuschließen

17:53 von Sisyphos3 17:35 von Kaneel

ich habe eine sehr konkrete Meinung dazu !
die sich kaum von der Meinung von StöRschall/Schabernack unterscheidet

@schabernack ist doch gar nicht in diesem Thread unterwegs, von daher wäre es hilfreich, wenn Sie sich auf Ihre Meinung fokussieren bzw. der Leute hier im Thread. :-)

Aber Sie haben hier mehrere Posts verfasst und die anderen sind für mich auch konkreter und nachvollziehbarer.

Ja, die Gesellschaft muss noch mehr sensibilisiert werden. Überlegen Sie mal, was sich da bereits getan hat. Früher wurde eher weggeschaut, wenn es um das "Privatleben" anderer Menschen ging.

Zum Thema Grüne: siehe 18.01

@17:02 von Kaneel

"Dazu müssen die Ermittlungsbehörden personell und finanziell besser ausgestattet werden. Dass es 1 Jahr (!) gedauert hat, die verschlüsselten Daten auszuwerten ist schon krass."

Das ist leider seit vielen Jahren ein riesiges Problem. Es findet ja auch in anderen Bereichen viel zu selten echte Strafverfolgung statt. Wie anders ist es zu erklären, dass man z.B. an Bahnhöfen und in Parks unbehelligt dealen kann. Und wenn einer von denen festgenommen wird, steht er am nächsten Tag an derselben Stelle und dealt weiter. Bei solchen Erfahrungen guckt dann eben kein Polizist mehr hin mit dem Wissen: bringt eh nichts.

@Sisyphos3 ... Die Grünen

Es nervt, dass Sie immer wieder dieses alte Thema aufgreifen.
Die Grünen haben es aufgearbeitet und sich auch entschuldigt (2013/14)

Ja, vielfach ist der/die Täter/in im Familien- oder befreundeten
Umfeld zu finden.

Darüber einen Mantel des Schweigens zu legen bzw. Augen / Ohren zu und durch hat leider gar nichts mit Familienehre zu tun, sondern mit Mittäterschaft.

Das gehört angezeigt und strafrechtlich verfolgt. Genau dafür muss jeder sensibilisiert werden.

Das hat auch nichts mit Denunziation
zu tun.

18:07 von

18:07 von Titijana
Asexualitat als Strafe?
Vielleicht hilft als Abschreckung bei männlichen Vergewaltigern neben Gefängnis die Kastration und bei weiblichen Täter eine Spritze oder Medikament, dass sie asexuell werden.
Kein Interesse mehr an Sex zu haben, könnte das vlt. eine Lösung darstellen?

---

Dann fesseln und vergewaltigen sie die Kinder trotzdem.

Das ist kein Interesse an Sex

@Sisyphos3

Mich hat es ebenfalls sehr schockiert dass so etwas seinerzeit bei den Grünen, oder Teilen von ihnen, überhaupt in Erwägung gezogen wurde. Allerdings sind die Grünen von heute eine weitgehend andere Partei als damals. Personell und inhaltlich. Und man muss der Vollständigkeit halber auch sagen, dass die Grünen kein Abonnement auf das Thema hatten. Auch in der FDP etwa gab es einige, die ähnliches forderten wie besagte Grüne. Und wenn Sie an den Rechtsextremisten und ehemaligen thüringischen Landesvorsitzenden der NPD, Tino Brandt, denken, der 2014 wegen Kindesmissbrauch und Förderung der Prostitution von Kindern in 66 Fällen zu einer Gefängnisstrafe verurteilt wurde, obwohl seine Partei sich auf Demonstrationen gegen Kindesmissbrauch zu profilieren versuchte, wird Ihnen sicher auch klar, dass das Problem parteipolitisch nicht so einfach zu verorten ist.

Bitte den falsch zu

Bitte den falsch zu verstehenden Begriff "kinderpornographie" mit dem zuzreffenden Begriff Missbrauchsdarstellung ersetzen !

Das ist auch eine dringende Bitte an Tagesschau

Am 01. Juli 2020 um 18:08 von Sisyphos3

17:57 von falsa demonstratio: Ich finde, Ihr Post kommt ein bisschen wadenbeißerisch daher.
.
Zitat: vielleicht !

Sie waren nicht angesprochen

ministerin-will-hoehere-mindeststrafen-fuer-kindesmissbrauch

Halloooo, liebe Nettie, Sie schreiben: "Unsere Gesellschaft wäre schon einen gewaltigen Schritt weiter, wenn die Dinge - (nicht nur hier) ganz „offiziell“ klar, deutlich und unmissverständlich beim Namen genannt würden: Kindesmissbrauch – und alles, was ihn „voraussetzt“ (z.B. Kinderpornographie) IST ein Verbrechen. Eins der schwersten überhaupt. Denn es zerstört das Leben von Kindern "nachhaltig"."

Ich stimme absolut zu, mehr noch: Das Wort ->Kindesmissbrauch ist bereits zu =>beschönigend !!

Es muss künftig heißen : "Kinderschändung"!

Bereits das Wort =>Pädophilie ->klingt so richtig "beschönigend",... so ähnlich wie "Pädagoge" und Philosoph....also etwas ->"Wertvolles"....
Wozu braucht die Justiz solche "Beschönigungen" ?
-->"Kindesmissbrauch" ist auch so ->beschönigend !

Darf man denn ein Kind "gebrauchen" im Gegensatz zu missbrauchen ? Das ist doch alles Unsinn !
Es sollte in zukünftigen Gesetzen immer Kinderschändung heißen ! Völlig klar und frei von "Missverständnissen"!

16:32 von falsa

16:32 von falsa demonstratio
Am 01. Juli 2020 um 15:41 von StöRschall
Zitat: Ein Jahr Mindeststrafmaß heißt konkret: DER TÄTER wird vom Kind GARANTIERT entfernt! --- Er hat garantiert keinen Zugriff mehr auf das Kind.

Sie vergessen die Möglichkeit, eine Freiheitsstrafe von bis zu zwei Jahren zur Bewährung auszusetzen.

----

Das wird es nicht mehr geben.

um 18:03 von ONYEALI

"Aus meiner Sicht kommt es nur auf die ->richtige Strafe an!"

Wie bereits an anderer Stelle gesagt: das ist falsch. Natürlich muss das Strafmaß angemessen sein; wenn man für Mord gerade mal ein Jahr Gefängnis als Strafe erwarten müsste, dann sähe die Welt übel aus. Aber viel wichtiger als Abschreckung für Kriminelle ist die Frage des Risikos, erwischt zu werden.

Wir sehen das sehr schön in den USA: in den Staaten, in denen es die Todesstrafe gibt, sind die Verbrechenszahlen kein Stück niedriger als in den Staaten, in denen stattdessen lebenslange Haftstrafe verhängt wird.
_

Am 01. Juli 2020 um 17:47 von Sisyphos3

Zitat: ansonsten warum so empfindlich - haben sie Probleme damit fühlen sich getroffen

Das ist eine bodenlose Frechheit.

Das geht seit Jahrzehnten mit den Kinderpornos,

getan hat sich nach meinem Eindruck überhaupt nichts.
Das ist in meinen Augen das perverseste Verbrechen was man unseren Kindern antun kann.
Warum ist man da nicht vor 10?-20? Jahren massiv gegen vorgegangen?
Liegt es vielleicht daran,daß wir eine Partei im Bundestag haben die teilweise,nicht alle,Sex mit Kindern propagiert haben,und diese Partei auch in Regierungsverantwortung war?
In der Ära Merkel wurden viele Fälle aufgedeckt,von richtig harten Strafen hat man nicht viel gehört. Warum wurden die Strafmaße selten ausgeschöpft? Warum wurden die Strafen nicht massiv erhöht?
Bin mal gespannt,ob sich da jetzt etwas mit exemplarisch harten Strafen tut. Und bitte die Ausreden wie Täter seelisch gestört, schlimme Kindheit usw,vergesst es. Die Täter wissen was sie tun.

16:37 von falsa

16:37 von falsa demonstratio
Am 01. Juli 2020 um 16:15 von StöRschall
Zitat: Warum sprechen Sie beim Kind eigentlich von "Gebrauch" und nicht von Übergriff wie bei den anderen Beispielen? --- Weil es uns unser Rechtssystem bisher so suggeriert hat.

In unserer Rechtsordnung wird an keiner Stelle von dem "Gebrauch" eines Kindes gesprochen, auch nicht suggestiv.

---

In unserer Rechtsordnung war (sexuelle) Gewalt an Kindern bisher kein Verbrechen

18:01 von Kaneel

Und die katholische Kirche hat sich trotz Missbrauchsskandal nicht aufgelöst. Aber anscheinend haben sich die Grünen noch nicht ausreichend von diesem Kapitel distanziert?
.
wer erwartet das ?
aber das Mindeste wäre gewesen die Betreffenden hätten die menschliche Größe gehabt
sich hin zu stellen und zu sagen es tut uns leid
bei ihrem 1. Beispiel hat es der Oberhäuptling getan,
von den eigentlichen Tätern hörte ich bedauerlicherweise wenig
beim 2. Beispiel waren bei den damaligen "Befürwortern" lediglich Ausflüchte zu hören,
schlimmer noch Aggression sie damit zu konfrontieren
abschließend bemerkt,
ich denke der Haupttatort befindet sich in der Familie dem näheren Umfeld wie Schule / Sportverein
auch wenn man die katholische Kirche - warum eigentlich ?? (Kirchen sind gleichermaßen betroffen)
gerne als Beispiel nimmt

17:07 von falsa demonstratio

>>Bitte erklären Sie mir, wie die Erhöhung der Mindeststrafe auf ein Jahr Freiheitsstrafe (die zur Bewährung ausgesetzt werden kann) dazu führen soll, dass ein Täter lebenslänglich weggesperrt wird.<<

Hierfür gibt es keine Erklärung!

1 Jahr Freiheitsstrafe auf Bewährung ist für so ein schweres Vergehen keine Strafe.

Das ist eine Lachnummer!

Wer so etwas macht, ist eine Gefahr für die Gesellschaft der Kleinsten unter uns und gehört für den Rest seines Lebens eingesperrt! (Sicherungsverwahrung)

Ich frage mich ebenfalls, warum nur ein läppiges Jährchen?!

Wollen Politiker die Sicherheit der Bürger garantieren, was eines der Hauptaufgaben ist, und machen entsprechende Gesetze oder wollen sie keine Sicherheit für die Bürger - ob groß oder klein?

Oder scheuen sie sich entsprechende wirkungsvolle Gesetze mit hohen Haftstrafen zu schaffen, weil einige............?

@18:08 von Sisyphos3 17:57 von falsa demonstratio

"aber stellen sie sich mal die Situation bei nem wegen mir AfD´ler vor
der vor 40 Jahren nen "Mist" verzapft hat ...
würde man da auch so dezent darüber hinwegsehen ?
und vielleicht sollten sie auch tolerieren was für den einen "faschismusnähe ist"
oder was er dafür hält, ist für nen anderen sexuelle Gewalt an Kindern
- wo der jetzt Null Toleranz zu akzeptieren bereit ist"

Jetzt verquirlen Sie aber Dinge, die herzlich wenig miteinander zutun haben.
Was sexuelle Gawalt ist, ist klar definiert. Da geht es nicht darum, was Sie oder ich dafür halten.

Nebenbei: Es ist ein großer Unterschied, ob etwas 40 Jahre her ist und aufgearbeitet wurde oder ob der "Mist" aktuell fast wöchentlich neu produziert wird, wie es z.B. Herr Höcke tut.

Ergänzung

Habe um 18:17 die Zitierzeichen vergessen. Die ersten beiden Sätze sind von Sisyphos3. ;-)

@18:21 von Anna-Elisabeth @17:02 von Kaneel

Darüber habe ich vor längerer Zeit eine Reportage gesehen - das ist ganz sicher sehr frustrierend für die PolizeibeamtInnen. Mehr dazu besser jetzt nicht, da OT (?).

17:02 von falsa

17:02 von falsa demonstratio
Am 01. Juli 2020 um 16:30 von StöRscha
Zitat: Die Polizei führt die Täter der Justiz zu! ... Das bisherige Strafrecht hat dafür gesorgt die Opfer den Tätern wieder zuzuführen. .... Die geplante Mindeststrafe verhindert das.

Bitte erklären Sie mir, wie eine Verurteilung zur neuen Mindeststrafe von einem Jahr Freiheitsstrafe (womöglich auf Bewährung) dazu führt, dass das Opfer wieder dem Täter zugeführt wird?

----

Mit Mindeststrafe eben NICHT mehr!

Mit Bewührungsstrafe ist das ein Zuführen.

Mann lesen Sie doch mal meine Kommentare ganz!

18:21 von Monty_Burns

Allerdings sind die Grünen von heute eine weitgehend andere Partei als damals.
.
definitiv !
(auch wenn der eine oder andere von damals noch im Parlament sitzt)

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