Kommentare

Formsache

Die Zustimmung der Aktionäre zum milliardenschweren staatlichen Rettungspaket ist Formsache, also alternativlos. Denn ich glaube, dass die Lufthansa sonst insolvent wäre.

Abgewickelt

Ich hätte es eigentlich besser gefunden, wenn man die Deutsche Lufthansa in die Insolvenz entlassen und abgewickelt hätte. Lebensfähig wird der Konzern ja nicht mehr ohne Staatsgeld.

Aktionärszustimmung

Klar um bei einer Pleite nicht alles zu verlieren, werden die sogar loben, das UFO verzichten kann?
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Befürchtete Verluste sozialisieren?
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Die teuersten Autopilotexperten, abwechsend mit dem Bord- und Bodenpersonal streikend, die sind natürlich systemrelevant.
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Wieviel würde der Bund als (?%) Anteilseigner verlieren.
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O Leary wird es bei der EU-Klage wissen.

Lufthansa oder wer verarscht wen?

Einfach nur unglaublich.
Vor 4 Monaten war die LH noch TOP, wie immer steckten sich Manager, Vorstände und Co. ordentlich Geld in die Tasche und heute, gerade einmal 4 Monate später steht genau die gleiche LH kurz vor der Pleite und muss angeblich mit Staatsmittel vor der Pleite gerettet werden. Und so kommt eines zum anderen. Genau diese Machenschaften habe ich schon 2009 in meinem Buch beschrieben. Die Deutschen werden erst Wach werden, wenn Sie über Nacht ohne Job dastehen.
Ihr Autor H.-J.Wrobel

Intensiv verhandelt für sicheren sanften Anstieg

Es ist vollbracht, jeder musste etwas geben und bekam etwas.

Letzten Endes stimmten nach zähem Ringen alle Parteien, EU, Aktionäre und LH dem staatlichen Rettungspaket mit Auflagen sowie Beteiligung zu.

Hoffe es gibt statt Sinkflug einen sanften Aufstieg für die Kraniche.

Es wird nicht ohne Fliegen und eine deutsche Fluglinie gehen, aber es wird in Zukunft weniger geflogen, das scheint sicher.

Lufthansa

Der Deal kann für den Bund durchaus profitabel werden, wenn der normale Luftverkehr wieder in Gang kommt und der Bund dann seine Anteile wieder veräußert. Ich fliege mit der Lufthansa immer gerne und habe vor vor Wochen für den 10.07. einen Flug gebucht.

19:37 von Die Schina Säuche

Abgewickelt

Ich hätte es eigentlich besser gefunden, wenn man die Deutsche Lufthansa in die Insolvenz entlassen und abgewickelt hätte. Lebensfähig wird der Konzern ja nicht mehr ohne Staatsgeld.
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35,7 % Staatsbeteiligung bei LH wird zusätzliches Geld hinterhergeworfen.
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Nicht frei von Widersprüchen

Thiele führte die Politik geschickt vor und sorgte für wilde Kursschwankungen, wenngleich klar war, dass die Groko das Prestigeobjekt Lufthansa in jedem Fall retten möchte. Kaum jemals konnte rascher und risikoloser mit einer Aktie richtig Kasse gemacht werden. Was aber will der Bund wirklich? Viele überteuerte Businessclass Tagesrückflüge für‘s Wachstum oder den ökologisch so stimmigen Ausstieg aus Kurzstreckenflügen? Noch immer ist der Uralt-IC auf der deutschen Westachse , etwa Hamburg-Düsseldorf/Köln keine echte Alternative! Brüssel/Paris geht mit Thalys, TGV-Derivat, in reichlich 11/2 Stunden ohne Halt! Fliegen bei Corona, ohne Impfstoff, ist russisches Roulette. Weder Mindestabstand noch Irgendwelche Distanzvisionen. Dann wäre die Pleite mangels Auslastung gewiss! Privatleuten könnte das Geld für Flüge künftig ebenso fehlen, wie die ausländische (post) corona Wirklichkeit enttäuscht. Also wesentlich weniger Flüge, auch Dienstreisen, die der Nomenklatura vorbehalten bleiben.

@ die Schina Säuche

fände ich auch gut.
Das wären dann hunderttausende Arbeitsplätze, bei denen Familien und Kinder betroffen wären.

na da würde ich auch nicht nein sagen

wenn jemand mein Unternehmen rettet und mir damit die Dividenden sichert. Man gewinnt ja doppelt: statt auf Ausschüttungen zu verzichten, kassiert man weiter von einem Unternehmen, das die Kohle praktischerweise woanders einspart, nämlich bei den Beschäftigten.

Was ich inzwischen von den beteiligten Gewerkschaften halte, schreibe ich vorsichtshalber nicht. Nur so viel: ich bin wirklich erleichtert, dass keine von denen jemals meine Interessen als Arbeitnehmer vertreten hat oder vertreten wird.

Wer denkt sich so was aus

+++ Zu diesen zählt, dass die Lufthansa Start- und Landerechte an den Hauptstandorten Frankfurt und München abgeben muss. Dies soll es der Konkurrenz ermöglichen, eine Basis mit bis zu vier Flugzeugen an den Standorten aufzubauen.++++Da wird ein 9Mrd. Kredit praktisch vom Staat aufgezwungen und dann wird versucht ,das was Gewinn abwirft an die Konkurrenz zuverschenken. Sobald die Politik die Finger im Spiel hat wird es unwirtschaftlich. Die Politik sollte EU weit die Regeln ausstellen an die sich alle zu halten haben . Verbot von Subventionen,Werksverträgen und Leiharbeit. Für alle die Arbeiten einen Mindestlohn der dem Jeweiligen EU Land im Mittel entspricht. Arbeit die nicht vernünftig bezahlt werden kann braucht man nicht.Sozial ist was Arbeit Schaft ist ein dummer Spruch. Sozial ist Arbeit von den man besser leben kann wie als Sozialhilfe Empfänger. Genau so eine Rente von der man als Rentner nach 40 Arbeitsjahren auch besser leben kann wie nach 40 Jahren Sozialhilfe.

Ich finde das gut...

... denn Lufthansa ist völlig unverschuldet in diese Situation geraten. Dazu ist sie im Gegensatz zu vielen anderen Airlines noch ein sehr sozialer und verantwortungsvoller Arbeitgeber. Das heißt z. B. faire Löhne, Tarifbindung und generell ein hoher Grad an sozialer Absicherung, alles was eben einen guten Arbeitgeber ausmacht. Und trotzdem war die Airline im Gegensatz zu manchem Pleitegeier in der Branche bis zur Krise hin hochprofitabel. Diese Firma jetzt pleite gehen zu lassen hätte den Weg für die ganzen Ausbeuterairlines geebnet. Dem geneigten Leser sei ans Herz gelegt sich bei der Auswahl des nächsten Flugs - übrigens auch im eigenen Interesse - zu überlegen ob er mit einer Airline mit festangestelltem, sozial abgesichertem Personal fliegen will oder mit einer, wo Piloten und Flugbegleiter als Selbstständige angestellt sind und im Krankheitsfall keinen Cent bekommen.

Wirklich gerecht?

Milliarden für ein, der Schrumpfung am Markt überlassenes Angebot! Sowohl Geschäftsreisende, als Touristen werden künftig weniger fliegen. Dienstreisen unterer Chargen werden in die so probate Videokonferenz abgedrängt. Touris, vielen jedenfalls, dürfte das Geld fehlen. Was aber signalisieren wir den Weltmärkten für Autos? Teure deutsche Produkte sind es den Deutschen selbst nicht wert, durch Kaufprämien gefördert zu werden, von nicht wesentlich nachgefragten E-Kisten abgesehen. Deren Technik dürfte ohnehin aus Asien kommen und wenig Arbeitsplatzeffekt hier zeigen! Topmoderne Verbrenner sind demnach Alteisen! Wer kann in der IGMetall noch SPD wählen?

@ Die Schina Säuche (19:34): LH wird so oder so sterben

hi Die Schina Säuche

Die LH wird so oder so pleite gehen weil Condor und andere ihr so starke Konkurrenz machen werden und Personal abwerben werden, dass die LH dann nur noch die Ruecklichter sehen wird. Bei LH geht es nur um CSU-Populismus wegen der dritten Bahn in Muenchen. Und Eurowings sollte man von LH losmachen und in einen anderen Aufwind schicken, damit wenigstens sie sich noch freifliegen kann, nach dem die werte CSU schon die Air Berlin, die Germania und die Germanwings auf dem Gewissen hat (Dobrindt). Ich liebe Condor dafuer und wenn ich noch dieses Jahr irgendwo hin fliegen werde, dann auf keinen Fall LH.

OK, die Rueckholgarantie von LH ist zwar gut, aber ich weiss von anderen Airlinern die bereits im Windschatten von LH sind wie Swiss und andere. Und diese LH bietet diese Rueckholung nur ueber die eigenen Vertriebskanäle an und nicht ueber die Reisebueros was meiner Meinung nach wettbewerbswidrig ist.

Deswegen bekommt LH von mir leider keinen Zuschlag.

20:14 von frosthorn

na da würde ich auch nicht nein sagen

wenn jemand mein Unternehmen rettet und mir damit die Dividenden sichert. Man gewinnt ja doppelt: statt auf Ausschüttungen zu verzichten, kassiert man weiter von einem Unternehmen, das die Kohle praktischerweise woanders einspart, nämlich bei den Beschäftigten.

Was ich inzwischen von den beteiligten Gewerkschaften halte, schreibe ich vorsichtshalber nicht. Nur so viel: ich bin wirklich erleichtert, dass keine von denen jemals meine Interessen als Arbeitnehmer vertreten hat oder vertreten wird.
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Sie müssen jetzt nur noch erklären, das dieser überteuerte Laden, jetzt mit Steuergeldern die letzjährig erstreikten Sachen löhnen soll.
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Denn die überhöhten Kosten haben die LH in diese Situation gebracht.
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O Leary wird D schon zeigen das die Hilfen in etwa so Eu-konform sind wie die PKW-Maut.
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Über Ryan-Air sind die deutschen Stimmen über verhungerte Piloten verstummt.
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Klar wenn man nur die Teuren fördert.
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Aber die 2021 0%-Rentner grüßen.

Nachdenken und Informieren!

Hier wird kein Geld hinterhergeworfen. Lufthansa muss insgesamt 10Mrd. Euro an den Bund zurückzahlen. Es wird also nichts geschenkt. Damit ist auch klar, dass keine Verluste sozialisiert werden, wie es einige hier immer wieder behaupten. Und auch die Aktionäre werden davon nichts haben. Denn eine Auflage dieser Hilfen ist, dass keine Dividenden gezahlt werden, bis alles plus Zinsen zurückgezahlt wurde. Kurzfristig kommen Aktionäre nur mit Verlust aus der Nummer. Nämlich dann, wenn sie ihre Aktien verkaufen. Damit ist klar, dass Mitarbeiter und Führungskräfte der Lufthansa durch Lohnverzicht die einzigen sind, die den Karren aus dem Dreck ziehen werden. Und da ist er derzeit nur, weil Fliegen aufgrund Corona für 99% aller Menschen derzeit keine Option ist.

Immer dieses unverschuldet

Ja, unverschuldet in die Situation gekommen, genau, wie 1,5 Millionen Soloselbstständige die jetzt am A... sind und die "dürfen" Hartz IV beantragen, ganz klasse, ach ja, noch ein paar Kröten für "Betriebskosten". Jeder LH Arbeitsplatz kostet uns alle ca. 60.000 Euro und dennoch werden 10.000de Jobs gestrichen. Und ein Träumer, wer glaubt, dass in absehbarer Zeit ein Gewinn für den Steuerzahler dabei rauskommt, bin gespannt, wann die nächsten Milliarden für die LH fällig werden. Wie soll man Vertrauen in diesen Staat haben, wenn die Regierung in erster Linie für die Konzerne da ist? Und bitte nicht die Mär, davon, wie viele Steuern die bezahlt haben. Die zum Gemeinwohl nun in den Ruin getriebenen, kleinen Selbstständigen haben weit mehr in die Staatskasse gezahlt, weit weniger in Steuerosen veruntreut und weit mehr für das Land getan, so ist die Realität. Den LH Beschäftigten hätte man weit effektiver mit einer Auffanggesellschaft und Insolvenz helfen können.

@Demokratieverw.

"aber ich weiss von anderen Airlinern die bereits im Windschatten von LH sind wie Swiss und andere."

Nur zu Info: Swiss ist Teil der Lufthansa

20:14 von frosthorn

wahrscheinlich bekomme ich eh rot. aber haste schon mal gehört, daß dividenden aus gewinnen bezahlt werden. wie soll die LH in den nächsten jahren denn in den gewinn kommen? nur mal sogefragt, wenn mir das erlaubt wird!

Lächerlich

Natürlich segnen die Aktionäre den Deal ab. Was sonst? Ein Kurssturz von 95 Prozent?
.
Die Vermogen müssen geschützt werden, verpackt in einer stillen Teilhabe des Staates. Besser konnte es Vorstand und Aktionäre kaum treffen. Damit sind die Kurse stabil. Passt. Jetzt müssen nur noch die Löhne runter, aber die Gewerkschaften machen da auch mit.
.
Die Rendite der Großaktionäre wird bald wieder fließen, perfekt.
.
Und wieder sehen wir, dass der Kapitalismus perfekt funktioniert. Zumindest für die, die Geld und Vermögen haben.
.
Die Krise wird die soziale Schieflage noch verschärfen, Lufthansa zeigt das eindrucksvoll.

Puuuh

gerade nochmal gut gegangen. Fast hätten die Steuerzahler die Aktionärsvermögen nicht retten dürfen....

@ Karl Napf (20:44): stimmt - die Frage stelle ich auch mal

hi Karl Napf

stimmt, die Frage stelle ich bei leeren Flughäfen auch mal. Fuer dieses Jahr ist die Saison gelaufen. Siehe mal bei den Flughäfen:

https://tinyurl.com/y82qz65v
airportzentrale.de: Flughäfen in Deutschland: Keine 300.000 Passagiere im April 2020 29. Mai 2020

oder hier beim Merkur:

https://tinyurl.com/y7ecc3vh
Merkur: Fliegen trotz Corona? Ein Selbstversuch zeigt, warum sich viele das nicht antun werden 19.06.20 18:45

oder hier

https://tinyurl.com/yde82uja
schwäbische.de: Flughafen Friedrichshafen gerät in akute Absturzgefahr 24. Juni 2020

Das heißt:
die diesjährige Saison ist gelaufen und da duerfen sich die Flughäfen auch bei Außenminister Maas und bei Frau Merkel wegen den ganzen Reisewarnungen und den Kontaktverboten und anderen Corona-Auflagen bedanken!! Die will nämlich keiner!! So schaut die Wahrheit aus. Diese ganzen Auflagen haben die ganze Reiselaune kaputt gemacht!

@püppi

"gerade nochmal gut gegangen. Fast hätten die Steuerzahler die Aktionärsvermögen nicht retten dürfen...."

Was ist falsch daran Aktien zu haben?
Ich habe Aktien seit über 30 Jahren, teils als Direktbeteiligungen, teils über Fonds.
Und stellen Sie sich mal vor als der grosse Coronaeinbruch war habe ich nochmal Geld nachgeschossen.

Ach noch was: Sind Ihnen die Arbeitnehmer von LH egal?

///Am 25. Juni 2020 um 20:47

///Am 25. Juni 2020 um 20:47 von MrEnigma
Lächerlich
Natürlich segnen die Aktionäre den Deal ab. Was sonst? Ein Kurssturz von 95 Prozent?
.
Die Vermogen müssen geschützt werden, verpackt in einer stillen Teilhabe des Staates. Besser konnte es Vorstand und Aktionäre kaum treffen. Damit sind die Kurse stabil. Passt. Jetzt müssen nur noch die Löhne runter, aber die Gewerkschaften machen da auch mit.
.
Die Rendite der Großaktionäre wird bald wieder fließen, perfekt.
.
Und wieder sehen wir, dass der Kapitalismus perfekt funktioniert. Zumindest für die, die Geld und Vermögen haben.
.
Die Krise wird die soziale Schieflage noch verschärfen, Lufthansa zeigt das eindrucksvoll.///
.
Den besten Deal macht hier der Steuerzahler. Denn zum Einen steigt der Bund zum Schnäppchenpreis ein und verwässert damit die Anteile der Altaktionäre ( das war wohl Thieles Problem ), zum Anderen wird der Kredit noch hoch verzinst.

ok mit Fragezeichen

Auch wenn ich aktuell keine LH-Aktien besitze, finde ich die Zustimmung ok. Was mir allerdings zu denken gibt, ist, dass die LH sich die Zustimmung der EU mit Abgabe von Slots erkaufen musste.
Mir ist nicht bekannt, dass AirFrance /KLM, die auch von ihren Regierungen unterstützt werden, Slots in CDG oder AMS abgeben mussten.
Und übrigens, wofür haben wir eigentlich eine
deutsche EU-Präsidentin? Hat sie nicht so viel Macht und Einfluss, diese Ungleichbehandlung zu verhindern? Ist das die Gegenleistung dafür, dass sie in das Amt gehievt wurde?

@Karl Napf, 20:44 re @frosthorn

haste schon mal gehört, daß dividenden aus gewinnen bezahlt werden

Ja, davon hab ich schon mal gehört. Das war, als mein Unternehmen eine Umsatzrendite von 7% für das laufende Geschäftsjahr festgelegt hat. Meine Abteilung hatte aber nur 5%. Da wurde uns gesagt, wir seien defizitär und es müssten leider Arbeitsplätze abgebaut werden. Alles andere sei den Aktionären nicht zu vermitteln ...

@frosthorn 20.14

Während die Hilfen laufen gibt's keine Dividenden an Aktionäre, bis die zurückgezahlt sind. Insofern ist der erste Abschnitt entweder aus Uninformiertheit oder einfach Propaganda. Und was hatten die Gewerkschaften an Wahlmöglichkeiten? Kündigungen und dann als LH-Pilot oder Flugbegleiter zu Ryanair oder EasyJet? Weil die aktuell so viele Leute suchen und überhaupt so gut bezahlen? Da dürften die LH-Beschäftigten selbst nach ihren Zugeständnissen besser stehen

@ KUG Zustimmung

Ich kann dem nur zustimmen. Ich bin Jahrzehnte rund um die Welt geflogen, kenne ziemlich viele Airlines. Ja, es gibt immer etwas zu meckern oder zu verbessern. Aber unterm Strich bin ich bei LH immer gut bis sehr gut betreut worden. Das kommt, wie bei jedem von uns, auch immer auf die Tagesform der Flugbegleiter an. Und jetzt, da ich mehr privat fliege, werde ich der LH auch weitestgehend treu bleiben, in den heutigen Zeiten vorzugsweise in der Business Class. Alle, die hier gegen die LH wettern, sind entweder neidisch, keine Aktionäre oder notorische Nörgler.
Für mich sind die Staatsgelder gut investiert.

Flüssig

Ui, dann sind die ja wieder flüssig und können meine Tickets von Anfang März, die sie mir 6 Tage vorm Flug gestrichen haben, endlich erstatten.

Zitate von LH Chef Spohr

"Wir werden innerhalb der nächsten Jahre nicht zu den 763 Flugzeugen zurückkehren, Wir rechnen mit deutlich weniger Fluggästen"

"Veränderung Luftverkehr noch dynamischer von Geschäftsreisenden hin zu Privatkunden "

"Die Rettungsschirme werden den Konsolidierungsprozess in der Airlinewelt laut Spohr allenfalls unterbrechen. Wer nicht wettbewerbsfähig ist, schafft es auf Dauer auch mit staatlicher Hilfe nicht"

Wer sich mit diesen Aussagen mal eingehend beschäftigt, dem wird klar, dass auf Sicht nicht mit Gewinnen für den Staat zu rechnen ist. Dem wird auch klar, dass es unter den verblieben Fluggesellschaften ein unsoziales Hauen und Stechen geben wird und die Staaten sich überbieten werden, mit den Unterstützungen. Wie viel weniger private Reisende wird es geben? Wie soll die LH für diese bezahlbare Konditionen bieten? Diese und viele wirtschaftliche Aspekte mehr lassen wenig Raum für Optimismus, von der Umweltbelastung ganz abgesehen. Ist den Beschäftigten wirklich geholfen worden?

@ForFuture

Ich kann das Gerede über die Soloselbständigen u.a. nicht mehr hören. Jeder, der sich selbständig macht, trägt ein unternehmerisches Risiko. In guten Zeiten, wo die Gewinne nur so flossen, hat sich auch niemand darüber beschwert. Jeder Unternehmer sollte eben in guten Zeiten Vorsorge treffen für den Fall, dass es mal nicht so gut läuft. Zugegeben, die Grundlage der aktuellen Verdienstausfälle ist sicher eine unerwartete, aber es gab auch schon andere Krisen, in denen Aufträge rückläufig waren. Also bitte immer schön die Tatsachen vor Augen haben und nicht nur polemisieren.

@20:14 von frosthorn

"Was ich inzwischen von den beteiligten Gewerkschaften halte, schreibe ich vorsichtshalber nicht. Nur so viel: ich bin wirklich erleichtert, dass keine von denen jemals meine Interessen als Arbeitnehmer vertreten hat oder vertreten wird."

Erleichtert stelle ich fest , dass es offenbar Menschen gibt, denen man nicht erklären muss, warum man nach mehr als 35 Jahren Gewerkschaftsmitgliedschaft sagt: Jetzt reichts - ihr könnt mich alle mal...

@20:28 von KUG

"...wo Piloten und Flugbegleiter als Selbstständige angestellt sind und im Krankheitsfall keinen Cent bekommen."

Oder - noch schlimmer - den Dienst antreten.

"Das heißt z. B. faire Löhne, Tarifbindung und generell ein hoher Grad an sozialer Absicherung, alles was eben einen guten Arbeitgeber ausmacht."

Und häufig auch den motivierteren Arbeitnehmer.

Hoffen wir, dass das so bleibt. Nicht alle wollen begreifen, dass Qualität ihren Preis hat.

Wann wenn nicht jetzt kann

Wann wenn nicht jetzt kann man wieder ordentlich fette Kohle an die üblichen Hütchenspieler verteilen? Das kennt man doch aus ähnlichen Situationen wie Wiedervereinigung und Bankencrash. Damals sind doch auch viele Millarden an irgendwelche ‚‘Unternehmen,Organisationen, Konsortien und sonsrige Interessengemeinschaften und - Interesseneinzelnehmer‘ gegangen, von denen man hinterher teils gar nicht mehr genau wußte, wo die und wo die Gelder geblieben sind. Also Unternehmen heißen ja auch so, weil die was unternehemn, wir wissen zwar nicht was alles aber zumindest unternehmen die etwas indem sie unsere Gelder übernehmen, wie man ja aus den genannten Beispielen gelernt hat und dann also jetzt, wo da doch so viele Milliardchen so herumflattern, da kann man schon mal fleddern...

21:23 von Forfuture

dass auf Sicht nicht mit Gewinnen für den Staat zu rechnen ist.
.
keine Gewinne ?
wie hoch war doch gleich die Verzinsung für die Darlehen
erst mal beginnend mit 4 % und endet bei bis zu 9,5 %
also wenn das mal kein Geschäft ist
(sollten die nicht noch Pleite gehen)

um 21:27 von Leseratte28

Was heißt polemisieren? Es ist ja nicht die Naturkatastrophe, die die Menschen leiden lässt, sondern die staatliche Strategie dagegen. Ich unterstütze es die Menschen vor Corona mit diesen Maßnahmen zu schützen, aber man kann doch nicht andere dafür ins Unglück stürzen, ohne denen zu helfen. Kurzarbeitergeld wurde erhöht, nichts dagegen, aber alleine dafür steht bisher ein 30 Mrd. Finanzierungsloch, welches der Staat, also wir alle übernimmt. Auch das unterstütze ich, zumindest bei den kleineren Einkommen, aber es ist einfach unsozial und ungerecht, Millionen andere nicht adäqaut zu unterstützen. Denn hier kann man nicht mit unternehmerischen Risiko kommen, wenn der Staat der Auslöser dafür ist und man kann bei Kurzarbeitergeld nicht von Versicherungsleistung sprechen, wenn der Staat mindestens 30 Mrd. zuschießen muss. Es geht um Existenzen und Gerechtigkeit, ihr Kommentar ist ein Schlag ins Gesicht derer, die nun gerade die selbst hart erarbeitet Existenz verlieren, eine Schande!

@Anna-Elisabeth, 21:31

Erleichtert stelle ich fest , dass es offenbar Menschen gibt, denen man nicht erklären muss, warum man nach mehr als 35 Jahren Gewerkschaftsmitgliedschaft sagt: Jetzt reichts - ihr könnt mich alle mal...

Die Gewerkschaft ver.di hat für meinen Betrieb die Tarifverhandlungen geführt. Ergebnis: 2016 waren die Gehälter exakt genau so hoch wie 2003.
Wir haben 2016 ver.di das Mandat entzogen und haben als Belegschaft selbst mit dem Unternehmen verhandelt. Und prompt kam dabei was rüber.

Ich habe daraufhin meine Mitgliedschaft in der Gewerkschaft gekündigt. Und erhielt ein Schreiben, in dem ich gefragt wurde, was denn die Gründe dafür wären und ob wir nicht "etwaige Missverständnisse" in einem Gespräch klären könnten ...

Tja und schon wieder ist alles zeronnen - Ryanair war schneller

Sodele und wenn Thiele glauben sollte, er hätte gewonnen, dann tut es mir leid seinen Traum weiterschreiben zu muessen mit: so zerronnen!!

Denn: Ryanair war schneller und hat Klage am EUGH erhoben!!

https://tinyurl.com/yb8zjoe2
verkehrsrundschau.de: Coronavirus-Ticker: Ryanair legt Klage Wegen Lufthansa-Staatshilfen ein 25.06.2020

25. Juni 2020, 16.28 Uhr

Europas größter Billigflieger Ryanair zieht wegen der Lufthansa-Staatshilfen vor das Gericht der Europäischen Union. „Dies ist ein spektakulärer Fall, in dem ein reicher EU-Mitgliedstaat die EU-Verträge zum Nutzen seiner nationalen Industrie und zum Nachteil ärmerer Länder ignoriert“, teilte Ryanair-Chef Michael O'Leary am Donnerstag in Dublin mit. Die Wettbewerbshüter der EU-Kommission hatten zuvor das Lufthansa-Rettungspaket der Bundesregierung genehmigt.

Aber die werte Ryanair ist selbst ein Dump-Liner und auch bei Gericht bereits mehrfach aktenkundig.

21:01 von Demokratieschuetzerin

«Das heißt:
die diesjährige Saison ist gelaufen und da duerfen sich die Flughäfen auch bei Außenminister Maas und bei Frau Merkel wegen den ganzen Reisewarnungen und den Kontaktverboten und anderen Corona-Auflagen bedanken!! Die will nämlich keiner!! So schaut die Wahrheit aus. Diese ganzen Auflagen haben die ganze Reiselaune kaputt gemacht!»

Das heißt:
Sie haben ganz offensichtlich die Zusammenhänge gar nicht verstanden.

Es sind (100 + x) Länder weltweit, in die wegen Corona-Einreisesperre seit Monaten gar niemand als Tourist für Urlaub-Machen einreisen darf. Liegt zu exakt Null Prozent an Reisewarnungen von Herrn Maas / Frau Merkel. Unter den Ländern, in die man seit Monaten nicht mehr von EUR aus einreisen kann, sind auch recht beliebte Fernreiseziele der DEU: THAI, Dom-Rep, USA. Könnte Herr Maas auch 3x sinnlos dagegen wüten.

Touristik-Rundflüge in A-320 / B-747 waren nie "der Renner".

Flughafen Köln/Bonn ist wegen sehr vieler Frachtflüge am wenigsten stark beeinträchtigt.

Thiele wollte zocken ...

... wollte einen noch besseren Deal als ohnehin. Ganz schön dreist! Er könnte seine Aktien ja verkaufen, wenn er in die Zukunft der LH so wenig setzt?

Sperrminorität

Das ist das Beste, was der LH passieren kann! Denn VW wäre längst nicht mehr eigenständig, wenn NRW nicht eine Sperr-Minorität hätte! Insofern ist das eine hervorragende Lösung gegen die post-virusä Übernahme durch Heuschrecken und Konsorten / gegen den Ausverkauf. Diese Leichenfledderei gibt es ja nicht zum erstenmal. Warum ist die CDU nur so konsequent gegen ein "Corona-Ausverkaufs-Gesetz"? Denn viele Unternehmen sind unverschuldet in diese Krise geraten und sind "billige" Übernahme-Kandidaten.

um 21:42 von Sisyphos3

(sollten die nicht noch Pleite gehen)
Genau das ist der von Ihnen richtig erkannte Punkt!
Ich verweise auf meinen Kommentar von 21:23 Uhr, wenn schon Spohr selbst ein so düsteres Bild zeichnet, ist mit Gewinnen, die diese Zinszahlungen ernöglichen, nicht zu rechnen.

20:18 von rizzo

Sowohl Geschäftsreisende, als Touristen werden künftig weniger fliegen
Teure deutsche Produkte sind es den Deutschen selbst nicht wert
.
meinen sie ?
in 3 ... 4 Jahren wissen die Leute nicht mal mehr was Corona war
fragen sie doch mal einen ob er von ‎Lehman Brothers mal was gehört hat
oder was in an das Jahr 2008 erinnert !

und ich habe mir vor nem Jahr ein (teures) deutsches Auto gekauft
warum ??
einfache Sache, weil deutsche Arbeiter mir meine Rente zahlen und keine in China

Meiner Meinung nach

war das ein ziemlich guter Deal für den Staat, also uns allen, denn in spätestens ein oder zwei Jahren fliegen alle wieder kreuz und quer durch die Welt und die Lufthansa wird wieder gut verdienen.
Was mich bei vielen Kommentaren hier verwundert: als der Staat vor Jahren angefangen hat, seine Unternehmen und Liegenschaften zu verkaufen, haben alle gejammert und geschimpft, es wurde von einem „Ausverkauf von Deutschland“ geredet. Und jetzt, wo der Staat sinnvoll inverstiert, wird wieder gekammert...

In diesem Sinne,
Francis Fortune

@21:44 von frosthorn @Anna-Elisabeth, 21:31

"Ich habe daraufhin meine Mitgliedschaft in der Gewerkschaft gekündigt. Und erhielt ein Schreiben, in dem ich gefragt wurde, was denn die Gründe dafür wären und ob wir nicht "etwaige Missverständnisse" in einem Gespräch klären könnten ..."

Ein ähnliches Schreiben hatte ich auch erhalten. Was mich daran geärgert hat, war der Umstand, dass ich ausführlich und in aller Deutlichkeit meine Gründe schon im Kündigungsschreiben dargelegt hatte. Hatte wohl niemanden interessiert.

staatlichem Rettungspaket?

Leider hat sich unsere Regierung wieder falsch entschieden.
Man hätte die Aktionäre die immer riesige Gewinne gemacht haben, mehr in die Pflicht nehmen müssen.

@ 21:27 von Leseratte28

Das ist richtig. Es kommt auf die Perspektive an: Für einen Selbstständigen macht es keinen Unterschied, ob er wegen Krankheit 6 Monate ausfällt oder er wegen einer Pandemie 6 Monate nicht arbeiten kann - niemand hilft ihm, das kann er nur über eigene Rücklagen ausgleichen. Es sind jetzt halt sehr viele Selbstständige, die gleichzeitig ein Problem haben, aber jedere einzelne steht sich genauso schlecht, als wenn nur er allein das Problem gehabt hätte. Bei der LH ist das anders: Es ist eine einmalige Jahrhundertkatastrophe dass weltweit fast der gesamte Flugverkehr der LH für Monate eingestellt werden musste. Für eine solche Katastrophe konnte keine Vorsorge getroffen werden. Da dieses Unternehmen aber eine wesentliche Rolle in unserem Wirtschaftskreislauf spielt, muss es gerettet werden. Man stelle sich mal vor, morgen tritt ein Käfer auf, der gerne Eisenbahnschienen frist. Würde man da nicht auch die Bahn retten?

@ 21:23 von Forfuture

Ich glaube nicht, dass es wesentlich weniger private Reisen geben wird. Es stehen doch schon alle in den Startlöchern und warten darauf, dass es wieder losgeht. Die Fluggesellschaften haben die Machinen und das Personal, das alles muss bezahlt werden, auch wenn es nur rumsteht. Also werden sie fliegen und das zu ähnlichen Preisen wie früher. Warum soll der ebenso volle Flieger der LH nach Malta, den ich seit Jahren für den Urlaub nutze, jetzt viel teurer werden? Warum soll ich nicht weiterhin den etwas höheren Preis für LH zahlen, weil der Unterschied zu Ryanair als Schadensersatz für die Behandlung dort nicht ausreicht?

Rettungspaket

Ich erwarte HIER die Erfolgsmeldungen, sprich Auszahlungen, Auszahlungshöhe etcpp, die aus der steuerfinanzierten Beteiligung anfallen, bis zur Abzahlung + Dividenden, sprich es sollte ein + rauskommen für die Solidargemeinschaft! Wir haften, wir kassieren als Bürge für dieses PRIVATunternehnen. Keine Ausreden, kein Schönsprech.....es finanzieren Menschen die nie in ein Flugzeug steigen damit die Luxusreisen, Geschäftsreisen, Verlustigungsreisen derjenigen die sich das leisten können und uns evtl. neue Corona-Hotspots nach ihrer Rückkehr kreeiren! Die Schäden Welche dann entstehen wird wieder durch die Gemeinschaft finanziert....da Sonderabgabe für Vermögende nicht vorgesehen sind um ihre globalen weltumspannenden Netzwerke zum Grösstenteil selber zu finanzieren....also wachsam sein und nachfragen WAS aus 9 Mrd. In ein, zwei, fünf Jahren zurückgekommen ist, nicht als Wohltat sondern aus Gewinnbeteteiligung! Obacht!

@ForFuture

Der Staat ist nicht der Auslöser, es ist Corona. Und hätte der Staat nicht zu solch drastischen Mitteln gegriffen, würden etliche derjenigen, die jetzt jammern, das nicht mehr tun, weil es sie nicht mehr geben würde. Ich denke, es ist müssig, darüber zu diskutieren, ob die Massnahmen geeignet und verhältnismässig waren. Auf jeden Fall waren sie zielführend, und ich bin froh, aktuell in D zu leben und nicht in USA, Südamerika oder Teilen von Asien. In diesen Regionen habe ich schon gelebt, da gab es zum Glück noch kein Corona.

21:44 von schabernack

Flughafen Köln/Bonn ist wegen sehr vieler Frachtflüge am wenigsten stark beeinträchtigt.
.
auch ein interessantes Argument
wie wird sich das Frachtaufkommen entwickeln
LH war bisher stark involviert vielleicht liegt da die Zukunft
noch mehr Rosen aus Kenia, statt Urlauber an Mombasa Strände

Was verstehen Sie unter eigenständig?

@ Gassi:
Sperrminorität. Das ist das Beste, was der LH passieren kann! Denn VW wäre längst nicht mehr eigenständig, wenn NRW nicht eine Sperr-Minorität hätte!

VW eigenständig? Ich glaube, da haben Sie wohl mindestens die halbe Geschichte verpasst.

# Francis Fortune

Ich liebe Ihre Glaskugelmentalität....aber Liegenschaften des Bundes/Landes etcpp, die dümmlicherweise kurzfristig " versichert" eher " verbronzet" worden sind jetzt mit staatlichen Rettungspaketen für Privatunternehmen zu vergleichen und daraus eine "Hurra" Botschaft zu kreeiren scheint mir ein unzulässiger Vergleich zu sein! Oder naiv, oder Absicht......

Privilegien vergeigt

@ Boris.1945:
Aktionärszustimmung. Klar um bei einer Pleite nicht alles zu verlieren, werden die sogar loben, das UFO verzichten kann?

Bei einer Pleite der Lufthansa sind alle Ansprüche und Privilegien der UFO dahin.

Eine Insolvenz wäre klüger

@ Francis Fortune:
Meiner Meinung nach war das ein ziemlich guter Deal für den Staat, also uns allen, denn in spätestens ein oder zwei Jahren fliegen alle wieder kreuz und quer durch die Welt und die Lufthansa wird wieder gut verdienen.

Glaube ich nicht. Ich bin Pessimist und hätte es vorgezogen, die Steuergelder zu sparen und die Lufthansa in Insolvenz gehen zu lassen.

@Demokratieschue...

Die Konditionen für die Staatshilfen wurden mit der EU abgesprochen.

Die EU verlangte ja meines Wissens auch von LH Abgabe von Landerechten.

Die Klage wird wohl wenig Erfolg haben.
Und bei einer Klage ist auch noch nichts zerronnen.

Im Übrigen, Sie könne bald fliegen, machen Sie es doch... Griechenland, Spanien, ..

Hat leider niemanden interessiert

@ Autor H.-J. Wrobel:
Genau diese Machenschaften habe ich schon 2009 in meinem Buch beschrieben. Die Deutschen werden erst Wach werden, wenn Sie über Nacht ohne Job dastehen.
Ihr Autor H.-J.Wrobel

Schade, dass es kaum jemand gelesen hat. Bei Amazon steht es nur auf Rang Nr. 8.291.941
Dennoch, sorry, Werbung ist hier trotzdem nicht erlaubt.

Kluger Mann

@ Gassi:
Thiele wollte zocken, wollte einen noch besseren Deal als ohnehin.

Das kann ich nur zu gut verstehen. Wenn es Brei regnet, sollte man einen Löffel dabei haben.

21:31 von Anna-Elisabeth

da war ich offenbar als junger mensch schon schlauer. nach der zwangsmitgliedschaft während der lehre bei Karl Hoesch bin ich unverzüglich wieder aus dem verein ausgetreten. aber das will offenbar unsere qualitätsanstalt nicht hören!

21:33frosthorn-ard-gegen eure ettikette?

das ist ja auch wenig. Intel, Apple und co haben eine bruttorendite von ca 50 %. aber deshalb musst du doch nicht so verbittert auf die marktwirtschaft sein

21:00 von Abgucker

ich hatte ihn nach dem titel gefragt, wurde mir allerdings nicht gestattet, im gegensatz zu dem aufriss heute um die spielerfrau in der ARD!!!!

21:55 von Sisyphos3

«… in 3 ... 4 Jahren wissen die Leute nicht mal mehr was Corona war
fragen sie doch mal einen ob er von ‎Lehman Brothers mal was gehört hat
oder was in an das Jahr 2008 erinnert !»

Zu > 99,99% in allerhöchstem Maße zu bezweifeln !

Und wenn es nur die heutigen Kinder im Alter von 6 bis 10 Jahren sind, die nicht vergessen, dass Corona-Zeit die Zeit war … in der man nicht raus auf Spielplätze durfte, nicht in die Schule gehen, sich nicht mit Freunden und Kumpels zum Fußballspielen treffen.

"Als Lehmann war" … musste gar niemand im Supermarkt so'n Masken-Ding tragen, um sich was zum Essen & Trinken zu kaufen. "Pandemie" ist erstmals seit der "Spanischen Grippe" vor fast exakt 100 Jahren im weltweiten Bewusstsein.

Auch sind mehr Menschen existenziell von Corona betroffen, als vom Lehman gebeutelt waren. Und in Krankenhäuser, oder auf Intensivstationen musste in direkter Folge auch niemand "wg. des Miesen Lehman".

Wieder so'n Vergleich von Wald & Wiese mit Erd-, Blau- & Grizzlybär !

Nur mal zum Nachdenken:

In der Weltwirtschaftskrise in den 20ern hat man keine Unternehmen gerettet und alles dem Markt überlassen.

In jedem Geschichtsbuch kann man nachlesen, was dann passierte.

Puh. Glück gehabt - der Urlaubsflug findet statt

Das wär echt blöd gewesen, wenn das nicht geklappt hätte.

Warte schon von einer andern Airline auf die Rückerstattung von 2 ausgefallenen Flügen.

Wenn das jetzt auch noch schief gelaufen wäre...

Ich glaub den Thiele war klar, wenn er das blockt, dann fliegen viele nie wieder mit der LH.

Keine Ahnung vom Geschäft

Der Staat steigt bei LH ein, aber nur, wenn LH Start- und Landerechte an die ausländische Konkurrenz abgibt? Da hat jemand anscheinend nicht wirklich drüber nachgedacht, denn die Marktchancen der Airline sinken dann ja noch weiter. Will der Staat gar nicht in die schwarzen Zahlen kommen? Ist das etwa Absicht?

Lufthansa-Aktionäre stimmen staatlichem Rettungspaket zu

Aha. Die Lufthansa-Leitung - allen voran der Herr Spohr haben sich also nun schweren Herzens dazu entschieden, das staatliche Rettungspaket doch annehmen zu wollen. Mich würde da einmal interessieren, wo diese Unmenge an Geld nun hinwandert.
Natürlich wird das ganze Geld für sämtliche Arbeitsplätze in der Lufthansa bzw. für die Flugzeuge verwendet.
Da landet natürlich überhaupt nichts auf den Jungferninseln oder im US-Bundesstaat Delaware oder in Panama.
Eigentlich würde sich gerade jetzt der Zeitpunkt von Corona blendend dazu eignen, die Opfer aus dem zeitgleich in Essen laufenden Prozess nach dem Absturz in den französischen Alpen vom März 2015 mit einem Schmerzensgeld zu versorgen, auch wenn das natürlich niemals die Opfer wiederbringt. Man könnte über das Thema Lufthansa-Milliarden sehr schnell lachen, wenn es nicht den März 2015 gegeben hätte und jemand flog, der nicht hätte fliegen dürfen.
Fünf Jahre später wird die Fluglinie nur noch mit Milliarden in Verbindung gebracht.

20:47 von MrEnigma

>>Die Rendite der Großaktionäre wird bald wieder fließen, perfekt.<<

Das wäre schön. Denn das heißt die Lufthansa macht wieder Gewinn.

Volksabstimmung: Keine 3. Startbahn in München.

@20:29 von Demokratieschue...
Ein sehr lesenswerter Beitrag. -
Nur: Wenn sich CSU an demokratische Abstimmungen hält, gibt es keine 3. Startbahn. Das hat die Bevölkerung so entschieden.

Am 25. Juni 2020 um 20:14 von frosthorn

„na da würde ich auch nicht nein sagen
wenn jemand mein Unternehmen rettet und mir damit die Dividenden sichert. Man gewinnt ja doppelt: statt auf Ausschüttungen zu verzichten, kassiert man weiter von einem Unternehmen, das die Kohle praktischerweise woanders einspart, nämlich bei den Beschäftigten.
Was ich inzwischen von den beteiligten Gewerkschaften halte, schreibe ich vorsichtshalber nicht. Nur so viel: ich bin wirklich erleichtert, dass keine von denen jemals meine Interessen als Arbeitnehmer vertreten hat oder vertreten wird.“

Ich würde auch nicht nein sagen.

Für 2019 hat LH keine Dividende ausgeschüttet.
Für Leute, die mit Dividende, also ohne eigene Manpower, Arbeit, Geld verdienen möchten, eher ungeeignet. (Ähnlich Festgeld sparen bei einer Bank)
Dividenden werden doppelt besteuert, daher also hauptsächlich lohnend für das Finanzministerium.

Zu dem Rest schließe ich mich Ihrem Kommentar auch gerne an.

21:54 von Forfuture

wenn schon Spohr selbst ein so düsteres Bild zeichnet
.
steht er als strahlender Held da,
wenn der Laden - wider erwartend - in 2 ... 3 Jahren wieder läuft

@Francis Fortune - Warum retten, was nicht gebraucht wird?

21:55 von Francis Fortune:
"als der Staat vor Jahren angefangen hat, seine Unternehmen und Liegenschaften zu verkaufen, haben alle gejammert und [...] jetzt, wo der Staat sinnvoll inverstiert, wird wieder gekammert..."

Worin besteht der Sinn, mit Steuergeldern eine für Privatflieger viel zu teure Airline zu retten, wenn es genug andere Airlines gibt?

Bei der Priviatisierung von Telefon, Post oder Bahn gab es keine Alternative. Dasselbe gilt für Wohnraum und Energie- und Wasserversorger auf kommunaler Ebene.

20:29 von Demokratieschuetzerin

«Die LH wird so oder so pleite gehen weil Condor und andere ihr so starke Konkurrenz machen werden und Personal abwerben werden, dass die LH dann nur noch die Ruecklichter sehen wird.»

Seit wann haben Flugzeuge "Rücklichter" …?

Als ob LH bisher (vor Corona) ohne Konkurrenten der Lüfte hätte fliegen können. Die einzige Fluggesellschaft weltweit, deren Firmensitz nicht in Asien ist … und die im Internationalen Ranking einen der ersten 10 Plätzen bzgl. Zuverlässigkeit, Sicherheit & Comfort belegt. Sie müssen nicht mit Fliegern der LH fliegen.

Evtl. fliegen Sie eher Strecken, die nicht "Domäne" der LH sind. Kompetenz der LH ist nicht in 1. Linie die eines "Ferienfliegers". Aber mit überdurchschnittlich vielen Direktflügen von Flughäfen in DEU zu vielen Zielen weltweit. "Linienflüge", die zu Nicht-Massentourismus-Zielen auch unter Umweltaspekten (viel) besser sind.
Als "Billigheimer" mit 2x Zwischenlandung in Irgendwo-Nirvana …

LH war nach JAP + Iran immer meine Fluglinie 1. Wahl …

Falsches Investment

Es war ein Fehler, staatliches Geld in die LH zu investieren. Es wäre vernünftiger gewesen, in Hochgeschwindigkeitszüge und Videokonferenz-Lösungen zu investieren.

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