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Verschlafen

Wie ich die deutsche Bürokratie kenne, die ewigen Debatten und die politischen Machtkämpfe, wird es noch viele Jahre dauern. Wir sind in Deutschland technologisch nur Mittelmaß, wie bei den E-Autos. Nicht einmal die Stromtrassen von Nord nach Süd schaffen wir. Was nützen Windräder, wenn die Stromleitungen fehlen? Was nützen E-Autos, wenn die Stromnetze nicht vorhanden sind? In 30 Großstädten soll 5G bis 2022 ausgebaut sein. In den ländlichen Gebieten werden die Menschen noch viele Jahre vergeblich darauf warten. Das kennen die Dörfler noch vom schnellen Internet.

Wer wie die Deutsche Telekom AG horrende Gewinne scheffelt, ...

... hat sehr wohl Geld für den Netzausbau! Aktionäre helfen dabei aber naturgemäß nicht viel weiter... Die Pflicht zum National Roaming muss von der Bundesregierung noch gesetzlich festgeschrieben werden....... Und außerdem soll allen Anbietern noch ins Stammbuch geschrieben werden: Die gesamte bundesdeutsche Bevölkerung will dringend sogar den möglichst ausschließlichen Einsatz von Huawei-Technologie – bitte hier also nicht gegenüber Trump umfallen............

5G Ausbau

Ein flächendeckender Ausbau von 5G in ganz Deutschland bis 2025 sollte höchste Priorität haben.

Ohne Huawei

Da Huawei am Ausbau des chinesischen Überwachungsstaates beteiligt ist, wäre es essenziell, das chinesische Staatsunternehmen in Europa von 5G auszuschließen.

Steuern

Die Versteigerung von Frequenzen fällt in die Kategorie Steuern und Abgaben: die Milliarden werden von Endkunden über Gebühren aufgebracht. Man stelle sich vor, der Staat hätte von Festnetz-Telefonkunden alle paar Jahre Milliarden-Sonderabgaben gefordert dafür, dass Unternehmen ein Telefonnetz aufbauen dürfen. Eine Telefon-Steuer wäre nie akzeptiert worden. Wenn man es vornehm „Versteigerung“ nennt, rutscht es als weitere Milliardensteuer durch. Warum unser Staat eine im internationalen Vergleich bei uns unterentwickelte Grundlagen-Zukunftstechnologie auch noch besteuert, anstatt sie selbst aktiv auszubauen, bleibt schleierhaft. Wofür setzt man die Einnahmen dieser „Telefon-Steuer“ am Ende ein? Für den weiteren Ausbau oder Zukunftsinvestitionen wohl eher nicht.

5 Mrd Euro für 5G Infrastruktur?

Verstehe ich das richtig?

Die Netzbetreiber haben 6,5 Mrd für die Lizenzen bezahlt. War ja überall in den Nachrichten.

Und jetzt, ganz heimlich, werden davon 5 Mrd Euro in Form von Funkmasten und Co "zurück gegeben"? Also bekommen sie unter dem Strich für die 6,5 Mrd überall Funkmasten wo es sich für sie selber nicht gerechnet hat + noch Software und andere Leistungen?

Zahlen die Betreiber dann auch Miete ?
Hier wäre Detailinformationen schön.

5G und die Digitalisierung !

Was sich da abspielt, ist nicht wirklich nach vollziehbar. Einerseits kassiert der Staat viel Geld für die Frequenzen, will angeblich die digitale Infrastruktur deutlich ausbauen, aber der Ausbau hinkt gewaltig hinterher. Zu lange Genehmigungsverfahren, zu wenige Grundstücke und und und....... !
Inzwischen haben die meisten Bürger und Bürgerinnen im Land ein Handy oder Smartphone, aber viele sind gegen neue Funkmasten. Sollen also all die Funksignale per Brieftaube weiter geschickt werden ???
Und dann noch die ungleiche Verteilung der Masten zwischen Stadt und Land. Dies zeigt auch, dass es den inzwischen großen Vier nur um die lukrativen Bereiche geht, die nun mal in den Städten liegen. Auf dem Land ist mit den Funkkanälen nicht viel zu verdienen.
Man sollte sich mal langsam klar werden, ob man weiter den Schlaf des Gerechten haben will, oder in die Zukunft denkt.

Re Atlantiker !

Diesem Satz kann ich voll und ganz zustimmen. Überhaupt sollte sich die gesamte deutsche Wirtschaft aus diesem Unrechtsstaat zurück ziehen.
Was aber die deutschen Anbieter, vor allem die Telekom, da treiben, ist eine Unverschämtheit. Alle haben viel zu teuere Tarife, scheffeln Geld ohne Ende, für ihre Aktionäre, kriegen aber den Ausbau für schnelles Internet und Funk fürs Handy in etlichen Landschaften nicht hin.
Ja und dann ist noch die BR und die deutsche Bürokratie, die ebenfalls schon im Stehen einschläft.
Bei den Großen will man mitspielen, ist aber in vielen Bereichen gerade mal Kreisklasse !!!

Noch kein Durchbruch beim Ausbau von 5G-Mobilfunk....

Noch kein Durchbruch.Dafür aber fast kein mobiler Internetempfang in manchen Dörfer auf dem Land und selbst in Vororten von Großstädten.

Für die privatisierte Telekom und die anderen Anbieter lohnt sich das offenbar nicht.Der liberalisierte Markt....

Re Tobiaspsp !

Tja, der Staat lässt die neue Technologie echt gut bezahlen, obwohl D was diese Technik betrifft, irgend wo im Mittelfeld sich aufhält. Also schlicht weg ziemlich mies und unter entwickelt dasteht. Anscheinend wollen unsere Politiker dies gar nicht, oder, was eher zutrifft, sie haben überhaupt keine Ahnung und wissen nicht mal, was "Zukunft" überhaupt bedeutet.
Wenn man sieht, dass andere Nationen, was die Bekämpfung von Kriminalität betrifft, der BRD um Meilen voraus ist, dann sagt dies schon viel.
Tja, und die großen Vier, die werden die gekauften Frequenzen sicher äußerst Gewinn-bringend vergolden und viele Aktionäre glücklich machen.
Erst einmal absahnen und dann vielleicht investieren, das ist das Motto hierzulande. Leider in sehr vielen Bereichen !!!!!

@ NeNeNe

Wie ich die deutsche Bürokratie kenne, die ewigen Debatten und die politischen Machtkämpfe, wird es noch viele Jahre dauern. Wir sind in Deutschland technologisch nur Mittelmaß, wie bei den E-Autos.

Also beim Lamentieren sind wir jedenfalls weltführend.

5G und die Digitalisierung !

Das ist auch ein deutlicher Fingerzeig, was die verfluchte Privatisierung von wichtigen Bereichen für einen unermäßlichen Schaden anrichten kann. Die Telekom schaut nur darauf, dass sie in den lukrativen Bereichen viel Geld verdienen kann, mit recht hohen Tarifen, um die Aktionäre zu befriedigen. Die anderen drei sind auch nicht besser, und die BR kriegt es nicht auf die Reihe, die Anbieter dazu zu bringen, dass sie die gesamte BRD mit schnellem Internet und überall mit einem schnellen und stabilen Funknetz aus stattet.
Es gibt viele Firmen, gerade auf dem Land, die diese schnellen Verbindungen benötigen, aber die Politik zeigt keinerlei Willen, dafür zu sorgen, oder sie pennen da alle in Berlin.
Aber Großmacht spielen und Exportweltmeister sein. Was für ein unrühmliches Debakel, denn das ist ja nicht nur in diesem Bereich so, sondern auch in etlichen anderen Bereichen !

@ Traumfahrer

Tja, und die großen Vier, die werden die gekauften Frequenzen sicher äußerst Gewinn-bringend vergolden und viele Aktionäre glücklich machen.

Das ist letztlich die Aufgabe einer Firma. Ohne Telekommunikationsunternehmen könnten wir sicherlich nicht telefonieren. Und es gibt auch nichts dagegen zu sagen, dass diese Unternehmen Geld verdienen.

Wo ist die Telekommunikation staatlich?

@ Traumfahrer:
Das ist auch ein deutlicher Fingerzeig, was die verfluchte Privatisierung von wichtigen Bereichen für einen unermäßlichen Schaden anrichten kann. Die Telekom schaut nur darauf, dass sie in den lukrativen Bereichen viel Geld verdienen kann, mit recht hohen Tarifen, um die Aktionäre zu befriedigen.

Das stimmt ja nicht. Im internationalen Vergleich sind die Tarife in Deutschland völlig im Rahmen. Und im Übrigen fällt mir jetzt kein Land ein, in dem die Telekommunikation staatlich organisiert wäre. Es sind immer private Anbieter, die das Geschäft abdecken. Und dagegen gibt es wohl auch nichts einzuwenden.

5G?

Bevor wir in Deutschland über ein 5G Netz sprechen sollten wir vielleicht die weißen 0G & 0E Flecken erst einmal mit rudimentären Mobilfunknetz bedenken:(

Am 12. Juni 2020 um 07:42 von Tobiaspsp

>>Die Versteigerung von Frequenzen fällt in die Kategorie Steuern und Abgaben: die Milliarden werden von Endkunden über Gebühren aufgebracht<<

Eine Vermietung der Frequenzen wäre viel sinnvoller und würde dem Staat langfristig mehr Geld einbringen als ein einmaliger Milliardenbetrag .

@ Bernd Kevesligeti

Noch kein Durchbruch.Dafür aber fast kein mobiler Internetempfang in manchen Dörfer auf dem Land und selbst in Vororten von Großstädten.
Für die privatisierte Telekom und die anderen Anbieter lohnt sich das offenbar nicht.Der liberalisierte Markt....

Wo ist das denn besser geregelt? Welches System ist denn dem liberalisierten Markt überlegen? Gibt es Vorbilder?
Und ich bitte Sie, sich auf wirkliche Beispiele zu beschränken, nicht auf Wunschvorstellungen.

re von Trans Atlantiker 9:14

Wenn das so überlegen ist,warum gibt es dann die Lücken in der Netzversorgung,vor allem in ländlichen Gebieten ? Ist das nicht Rosinenpickerei ?
Die Frage ist natürlich,wie wäre daß heute wenn die Telekom nicht privatisiert worden wäre.Oder wenn es dann eine gesetzliche Verpflichtung für eine 100% Netzabdeckung gäbe ?

Deutschland und Digitalisierung

Nur durch den Wunsch der Politik lässt sich nichts umsetzen.
Es fehlt auch an Arbeitern, die diese Arbeiten (Sendemasten, Anschluss) durchführen.
Unsere Gemeinde soll an das Glasfasernetz angeschlossen werden. Seit fast einem Jahr habe ich das Glasfaserkabel in der Wohnung - nur der Anschluss fehlt und überall in der Gemeinde sieht man die Glasfaserkabel aus dem Boden ragen.
Die Arbeiter waren überwiegend Osteuropäer und diese fehlen.

Nebel

AHa die Endgeräte fehlen.....
daran solls liegen
Das ist PR gesülze der Mobilfunkanbieter.

Solche Nebel-Sätze sollten denn doch deutlich schärfer in der Recherche hinterfragt werden.

Die "End-Geräte" gibt es längst...
Teurer ja.
aber wer meint, dass er das braucht muss eben mehr zahlen....

Am 12. Juni 2020 um 08:49 von Trans Atlantiker

@NeNeNe
>>Wie ich die deutsche Bürokratie kenne, die ewigen Debatten und die politischen Machtkämpfe, wird es noch viele Jahre dauern. Wir sind in Deutschland technologisch nur Mittelmaß, wie bei den E-Autos.<<

Also beim Lamentieren sind wir jedenfalls weltführend.
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Lamentieren behindert aber den technischen Fortschritt nicht.....die Bürokratie schon

@ Bernd Kevesligeti

>>Für die privatisierte Telekom und <<

Nur weil die Beamten der Telekom in einer eigenen Gesellschaft zusammengeführt sind, die vom Steuerzahler finanziert wird, ist die Telekom noch kein "privater Laden"

@ Bernd Kevesligeti

Die Frage ist natürlich,wie wäre daß heute wenn die Telekom nicht privatisiert worden wäre.

Gibt es Länder, wo die Telekom-Unternehmen staatlich sind?


Oder wenn es dann eine gesetzliche Verpflichtung für eine 100% Netzabdeckung gäbe ?

Den Eingriffen eines Staates in die Wirtschaft müssen enge Grenzen gesetzt sein. Welches Recht hat denn der Staat, einem Unternehmen eine solche Pflicht (und die Kosten) aufzuerlegen? Nur weil das toll wäre für die Nutzer? Eine solche Pflicht ist in dieser Einseitigkeit ja wohl kaum mit Rechtsgrundsätzen vereinbar.

von Schleswig-Holsteiner 9:34

Die Telekom ist eine Aktiengesellschaft.Sie können Telekomaktien kaufen.
Aber es geht hier um die Netzversorgung.

@ SchleswigHolsteiner

Lamentieren behindert aber den technischen Fortschritt nicht.....die Bürokratie schon.

Das stimmt. Es nervt halt nur.

5G

Die Frage muss ja erlaubt sein, wozu überhaupt braucht man 5G? Autonome Fahren dauert noch min 10 Jahre. Es wäre doch deutlich sinnvoller, erst mal das bestehende Netz so auszubauen, dass es überall funktioniert, mit der vollen Leistung.
Es muss ja auch mal zur Diskussion gestellt werden, welche Digitalisierungsprojekte überhaupt Sinn machen.

re von Trans Atlantiker 9:38

Gut,daß ist neoliberales Mantra.Im Grunde bedeutet das,daß Abhängen von Teilen der Nutzer.
Der Staat soll kein Recht haben einzugreifen.
Dann sollen Unternehmen aber auch kein Recht auf Staatsgeld haben(Konjunkturpaket,KfW-Kredite).

09:25 von Bernd Kevesligeti

«Wenn das so überlegen ist,warum gibt es dann die Lücken in der Netzversorgung,vor allem in ländlichen Gebieten ? Ist das nicht Rosinenpickerei ?»

Was denn für … Rosinenpickerei ?

Dort, wo in DEU G3/G4-Empfang mies, oder gar nicht ist. Sind entweder Gegenden mit sehr "dünner" Besiedlung. Oder welche, wo durch topographische Gegebenheiten Empfangsverhältnisse schwierig sind.

Will die Regierung sicher stellen, dass auch an solchen Standorten G4/G5-Empfang ist. Sei an diesen Orten der Staat der Investor, der Funkmasten finanziert. Nur dort, wo solche Gegebenheiten sind !

Sind dann "Bundesmasten", die allen Anbietern von Telefonie / Mobile Internet zur Verfügung stehen. Unternehmen zahlen Nutzungsgebühren, wenn Daten über diese Masten weitergeleitet werden. Investitionskosten "kommen wieder rein". Wartungskosten werden so getragen.

Fragten Sie sich je, wie das Mobilfunknetz bspw. in FIN so bestens wurde, wie es ist ? Als ob der Staat stets der bessere Könner-Unternehmer sei …

@ Alteradi

Die Frage muss ja erlaubt sein, wozu überhaupt braucht man 5G? Autonome Fahren dauert noch min 10 Jahre. Es wäre doch deutlich sinnvoller, erst mal das bestehende Netz so auszubauen, dass es überall funktioniert, mit der vollen Leistung.

Nein, man muss schon beides tun. 5G kann man jetzt nicht einfach liegen lassen. Und wenn Sie den Sinn von 5G nicht kennen, dann empfehle ich Ihnen, sich zu informieren. Das ist hier ja ein Diskussionsforum.

Am 12. Juni 2020 um 09:41 von Bernd Kevesligeti

>>Die Telekom ist eine Aktiengesellschaft.Sie können Telekomaktien kaufen.
Aber es geht hier um die Netzversorgung.<<

Meine Bemerkung zielte auf die Fähigkeit, sich als Unternehmen schnell dem technischen Fortschritt anzupassen und zu reagieren

@ um 09:49 von Alteradi

Völlig Richtig! Diese Frage muss nicht nur erlaubt sein, sondern ist die wesentliche.
5G in der Version, die in Deutschland geplant ist, nutzt den Bürgern gar nichts. Für eine flächendeckende Versorgung sind die erlaubten 5G - Frequenzen untauglich, es sei denn, es würden im Abstand von höchstens 1 Km unzählige Funkmasten aufgestellt.
5G in dieser Version taugt nur für betriebsinterne Netze. Und die könnte sich die Wirtschaft auch selber bauen.
Ganz abgesehen davon dass ein flächendeckendes(!) 4G - Netz für alle(!) Bürger und alle Anwendungen von Privatmenschen völlig ausreichend ist. Wahrscheinlich auch für die nächsten 10 Jahre.
Wenn es nur mal endlich alle Flächen abdeckte. Zu solch einem 4G - Ausbau sollten die Anbieter verpflichtet sein. Denn die stecken sich ja auch unser Geld in die Taschen. Wozu also müssen sie auch noch mehr von unserem Geld bekommen, wenn sie uns dafür nicht vollversorgen?

@ neo liberal, um 06:39

Dabei wäre manch eine Firma oder Familie schon für einen simplen, einigermaßen flotten DSL-Anschluss dankbar...

5.55 NeNeNe - Verschlafen

Danke für ihren treffenden Kommentar.
Sämtliche neue Technologien werden in Deutschland und Europa verschlafen. Nicht mal COVID-19 kann die Bürokratie zu mehr Eile bei der Durchsetzung neuer Technologien antreiben. 5G.....in manchen Gegenden wäre man froh überhaupt Internet zu haben. Flächendeckende E-Autos Bestückung, wir haben auch in einigen Jahren viel zu wenig Stromleitungen, ja nicht mal Stromladestationen. Weitere Alternative Energie, große Ankündigung des Wirtschaftsministers, aber Japan hat es schon und Frankreich baut bereits die Züge hierfür, die deutsche Industrie läuft hinterher. Die Corona Krise hätte die Möglichkeit für zusätzliche direkte Investitionen und damit Arbeitsplätze gegeben, statt dessen Arbeitslosengeld.

09:53 von Bernd Kevesligeti

«Gut,daß ist neoliberales Mantra.Im Grunde bedeutet das,daß Abhängen von Teilen der Nutzer. Der Staat soll kein Recht haben einzugreifen.»

Der Staat "hat den Hut auf", wenn es um Mobilfunk-Lizenzen geht. Ist so, seit die allerersten Lizenzen für Mobile Trageboxen zum Telefonieren in der Größe von Werkzeugkisten vergeben wurden. Ob zu der Zeit schon Versteigerungen waren … weiß ich nicht.

Man kann es nur mit grobem Unverständnis der Sachlage alleine den Unternehmen der Telekommunikation zum Vorwurf machen, wenn Netzabdeckung in bestimmten Regionen (sehr) schlecht ist.

Von Anbeginn der Mobiltelefonie an machte der Staat Vorgaben. Hätten die Verantwortlichen besser im Detail nachgedacht, wäre nun nicht bei G5 wieder mal "so'n Geplärre". Auch nicht die geringste Notwendigkeit, auf den Büttel Unternehmertum einzuprügeln, wie mies die Zaster-Schurken doch die Kunden behandeln.

Der Staat hat immer das Recht, einzugreifen.
Wenn er es aber nicht tut … sind nicht Unternehmen schuld dran.

Telekommunikation staatlich

@ Trans Atlantiker
Natürlich gab es die Abdeckung in Deutschland. Damals "Graue Post" genannt wegen der Farbe ihrer Busse. Sonst eben als Fernmeldeamt bekannt.
Die haben Geld verdient und direkt dem Staat abgeliefert. Jeder Aussiedlerhof und jedes Forsthaus wurden bedient, auch wenn es sich nicht "gerechnet" hat..
Teilweise teuer ( aber da hat die Technologie auch noch nicht alles vereinfacht) , aber zuverlässig. Haben sehr viel weniger Leute geleitet als heute in den Vorständen der Telekom usw. Und die nutzen teilweise im Netz immer noch die damals aufgebaute Infrastruktur.
Dieses Geschwafel von "privat" gleich "besser" kann ich nicht mehr hören.
Ähnlich im Gesundheitswesen.
Bin übrigens Aktionär und freue mich auch über Dividenden, aber wie Corona gerade zeigt, muss es eine durch den Staat garantierte Versorgung geben.
Sonst blutet das sogenannte flache Land immer weiter aus.

re von schabernack 10:03

Nun,Rosinenpickerei ist es doch,wenn Telekommunikationsunternehmen eine
100 Prozentige Netzabdeckung nicht realisieren.Nur da wo viele Nutzer wohnen,in Ballungszentren.In manchen Dörfern nicht.

5G-Ausbau

Die Akzeptanz der Bürger muss vorhanden sein. Für 5G werden zwischen 750000 bis 800000 Sendemasten (jeden Kilometer einen) benötigt. Die Bürgerinitiativen werden wie Pilze aus dem Boden schießen.

Im übrigen hat nicht nur die Telekom die Ausschreibungen von 5G gewonnen. Vodafone und 1&1 sind auch dabei, also warum die Häme gegen die Telekom.

"Problem" wäre leicht lösbar

Das "Problem" wäre leicht lösbar, indem
einerseits Internetnachluss mit Bandbreiten von wenigsten 50 Mbit und
andererseits wenigstens 3G/UMTS flächendeckend als Grundversorgung im TKG definiert wäre.
Aber zum Wohle der Shareholder-Value nichts dergleichen.
Stattdessen wird sogar 3G bis Ende des Jahres abgeschaltet. Das war zumindest eine gute mobile Notlösung, auch in manch ländlichen Gebieten und darüber hinaus mit älteren Geräten nutzbar.
So wieder was Neues mit effektivem Nutzen für nur einige Wenige.

5G-Mobilfunk ?

Wer es braucht sollte selber dafür bezahlen und nicht riesigen Kosten und Gefahren der Allgemeinheit auferlegen.

Es werden doch wie bei allen andern Maßnahmen zuerst die Städte versorgt.
Bürger auf dem Land haben dann wiedermal das Nachsehen.

Auch werden Millionen Handy deswegen neu gekauft werden müssen und Trump, China und Korea werden sich über die Zahlungen von uns sehr darüber freuen.

RE: Trans Atlantiker um 09:38@ Bernd Kevesligeti

***Welches Recht hat denn der Staat, einem Unternehmen eine solche Pflicht (und die Kosten) aufzuerlegen?***

Der Staat hat die Verpflichtung für die notwendige Infrastruktur zu sorgen. Die entsprechend breite Verfügbarkeit kann der Gesetzgeber der Privatwirtschft in Deutschland auferlegen. Den Preis dafür zahlt eh der Nutzer.
Ansonsten wird, wie wir ja schon beobachten können, der ländliche Raum immer weiter abgehängt.

Gruß Hador

Die gesamte bundesdeutsche Bevölkerung ?

von jautaealis @

Ich nicht.

bleibt schleierhaft?

von Tobiaspsp @

Für mich nicht.

Ich finde es sehr richtig das die Nutzer über Ihre Verträge alle Kosten tagen.

Ich brauche 5G nicht und möchte auch nicht dafür gezwungen werden zu zahlen.

Dieses 5G-Netz ist in keinster Weise vertrauenswuerdig

Es tut mir leid aber dieses 5G-Netz ist in keinster Weise vertrauenswuerdig. Aus dem Grund werde ich dieses 5G-Netz NICHT nutzen und auf das nächste bessere Netz warten. Die Justizminister, die Innenminister, BKA, diese Unsicherheitsdienste muessen vorher aus diesen Netzen entfernt werden und zwar restlos.

Und wenn schon, dann duerfen weder China noch USA, noch die NATO, noch England ins Kernnetz rein:

https://www.tagesschau.de/inland/5g-ausbau-101.html

Weitgehend Klarheit herrscht dagegen bei der Frage, wie die Netzbetreiber mit dem chinesischen Unternehmen Huawei zusammenarbeiten wollen. Vor allem die USA warnen schon länger vor möglicher Staatsspionage; Huawei bestreitet die Vorwürfe. Die deutschen Netzbetreiber benutzen zwar teilweise Technik des Unternehmens, betonen aber, diese nicht im sogenannten Kernnetz einzusetzen - also dem "Herzstück" des Mobilfunknetzes, wo beispielsweise Mobilfunkdaten mit Kundenprofilen kombiniert werden.

@10:13 von nie wieder spd

"5G in der Version, die in Deutschland geplant ist, nutzt den Bürgern gar nichts."

"... ein flächendeckendes(!) 4G - Netz für alle(!) Bürger und alle Anwendungen von Privatmenschen völlig ausreichend ist."

Meine Zustimmung!

Nicht mal 3G

Hier wird über 5G schwadroniert, ich habe nicht mal 3G und erst recht nicht 4G (LTE).
Dafür habe ich aber regelmässig Empfang aus dem französischen Mobilfunknetz, und das ist ca. 30 km entfernt!
Peinlich für Deutschland, das irgendwo an 70. Stelle beim weltweiten Mobilfunkausbau steht...

@09:49 von Alteradi

„ Die Frage muss ja erlaubt sein, wozu überhaupt braucht man 5G?“

Die Frage ist natürlich erlaubt, wie bei allen Investitionen. Sie ist allerdings auch leicht zu beantworten. Natürlich müssen wir das 5G Netz aufbauen, weil Deutschland andernfalls einen großen und entscheidenden Nachteil im internationalen Standortwettbewerb hätte.

10:29 von Bernd Kevesligeti / @schabernack, 10:03

«Nun,Rosinenpickerei ist es doch,wenn Telekommunikationsunternehmen eine
100 Prozentige Netzabdeckung nicht realisieren.Nur da wo viele Nutzer wohnen,in Ballungszentren.In manchen Dörfern nicht.»

Was genau ist denn in den Verträgen / Lizenzen zw. Staat und den Unternehmen zur Netzabdeckung geregelt? "100% für überall + immer"? Für jeden Netzanbieter einzeln? Reicht es aus, wenn einer der Großen "Milchkanne 1" bedient … und wer anders an Milchkanne 2 präsent ist?

Kunden sind dann gezwungen, den einen einzigen Anbieter zu wählen, sich Konditions- & Preisdiktat des Einen zu unterwerfen?

Wie DB auch … ist Mobilfunknetz Bestandteil staatl. Infrastruktur + "Daseinsvorsorge" + Investition in Zukunft. Dumm jeder Staat, der das nur der Privatwirtschaft überlässt. Dumm jeder Staat, der meint, er könne es alleine besser als (mit Hilfe von) Privatwirtschaft.

In jedem (größeren) Flächenland sind "abgelegene" Regionen.
Wie auch dort "gutes" Mobilfunknetz sein kann.
Das schrieb ich bereits …!

RE: schabernack um 10:22; 09:53 von Bernd Kevesligeti

***Fragten Sie sich je, wie das Mobilfunknetz bspw. in FIN so bestens wurde, wie es ist ? Als ob der Staat stets der bessere Könner-Unternehmer sei …***

Sicherlich ist der Staat nicht unbedingt der bessere Unternehmer, andersherum gilt dies auch nicht zwangsläufig.
Wie wird durch die Privatisierung der Deutschen Bahn erkennen konnten, wurde das Streckennetz ausgedünnt bei gleichzeitigen Investitionsstau von über € 57 Mrd. Und das gilt nicht nur für den öffentlichen Verkehr, sondern auch für die Infrastruktur der Versorger (Strom, Wasser, Kommunikation), wie auch für die Entsorger (Kanalisation, Müll, Recycling). Dies gilt gerade auch für den angelsächsischen Raum, wo traditionell die Fahne des freien Unternehmertums hochgehalten wird.

Die Telekommunukationsunternehmen haben aufgrund finanzieller Erwägungen in Deutschland schlichtweg kein Interesse den ländlichen Raum hinreichend zu erschließen, und die sollten per Gesetz oder Förderung dazu "motiviert" werden.

Gruß Hador

Am 12. Juni 2020 um 10:28 von hhgoten

>>Natürlich gab es die Abdeckung in Deutschland. Damals "Graue Post" genannt wegen der Farbe ihrer Busse. Sonst eben als Fernmeldeamt bekannt.
Die haben Geld verdient und direkt dem Staat abgeliefert. Jeder Aussiedlerhof und jedes Forsthaus wurden bedient, auch wenn es sich nicht "gerechnet" hat.<<

Die graue Post war um jahrzehnte Rückständig und hat die Gewinne nur erzielt, weil sie das Monopol hatten. Während hier noch mit der Wählscheibe gedreht wurde, blühte im Ausland eine moderen Telekommunikation mit Funktelefonen, die man billig in einem Laden kaufen konnte. Jedesmal wenn ich in den 1990er aus den USA zurückkam wurde mir das deutlich....

Am 12. Juni 2020 um 10:22 von schabernack

>>Der Staat "hat den Hut auf", wenn es um Mobilfunk-Lizenzen geht. Ist so, seit die allerersten Lizenzen für Mobile Trageboxen zum Telefonieren in der Größe von Werkzeugkisten vergeben wurden. Ob zu der Zeit schon Versteigerungen waren …<<

nein, es gab noch keine Versteigerungen. Auf die Idee kam die Poltik später. Es ist ja so schön, sich in einer Legislaturperiode über die Milliarden zu freuen...anstatt eine unerschöpfliche Geldquelle durch die Vergabe von Lizensen zu schaffen.... mit der Methode ist Herr Gates übrigens reich geworden (Lizensvergabe für sein Betriebssystem).

Auch die Regierung Österreichs flog dabei auf die Nase

Auch die österreichische Regierung musste bei diesen feuchten Träumen in Sachen 5G-Netz eine böse Niederlage einstecken:

https://tinyurl.com/yxxsot7t
Golem: Verfassungsgericht verbietet österreichischen Bundestrojaner 11. Dezember 2019, 16:57 Uhr

Ermittler sollten in Österreich heimlich in eine Wohnung eindringen dürfen, um einen Bundestrojaner zu installieren. Diese Praxis sowie die Überwachung von Autofahrern wurden nun vor Gericht gestoppt.

Mehrere Überwachungspraktiken der Polizei in Österreich sind nicht mit der Verfassung vereinbar. Das entschied der Verfassungsgerichtshof in Wien am 11. Dezember 2019. Unzulässig sind dem Gericht zufolge die verdeckte Fahrzeug- und Fahrerüberwachung per Video, die Nutzung von Streckenradar-Daten durch Sicherheitsbehörden, der Einsatz von Staatstrojanern auf Geräten von Verdächtigen sowie das Eindringen in Wohnungen zur Installation der Überwachungsprogramme.

CIAO, ihre Innenminister!! Ihr fliegt aus dem Netz! :-D

@werner1955 - Ich brauche 5G nicht

Dafür aber Rettungsdienste,Feuerwehren,THW u.s.w

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Die Moderation

Nichts gegen 5G

aber vielleicht sollte speziell Telefonica erst mal sein 3 und 4 G Netz zum Laufen bringen?
Nicht alle wohnen in der Großstadt.

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