Ihre Meinung zu: Kampf gegen Pandemie: Spahn will Corona-App bald vorstellen

8. Juni 2020 - 9:28 Uhr

Lange wurde diskutiert, nächste Woche nun soll die Corona-App vorgestellt werden. Laut Gesundheitsminister Spahn soll sie strenge Vorgaben beim Datenschutz und bei der Energieeffizienz erfüllen.

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Kommentare

mal sehen

was eine App so bringt. An und für sich eine gute Idee. Allerdings bringt sie nur was, wenn viele diese App haben. Wenn ich so an die Risikogruppen denke, meine Mutter (73 Jahre) und meine Oma (92 Jahre) haben schon mal kein Smartphone. Was bedeutet eigentlich " in der Nähe eines Infizierten " ? Muss ich mich ein paar Minuten in kurzer Distanz zu ihm aufgehalten haben, gesprochen haben ? Oder schlägt die App an, wenn 5 Meter weiter jemand an mir vorbeigelaufen ist ? Grundsätzlich testen würde ich die App, aber auch nur, wenn ich einen wirklichen Nutzen erkennen kann.

Nur für Smartphone-Freaks?

Wir haben einige iPhones in Gebrauch. Alle tun, was wir von einem Smartphone erwartet (mit Fotos, Videos, Terminen, GPS – alles was man braucht). Wir gehören aber nicht zu denjenigen, die ihr Geld für immer die neueste Technik verprassen müssen, wenn die vorhandenen Gerätschaften doch völlig ausreichend sind. Das neueste iPhone in unserem Haushalt ist deshalb ein iPhone 6. Die anderen sind 4S.

Die Corona-App scheint aber nur für Leute gedacht zu sein, die sich ständig Neues leisten können und (vor allem) wollen.

Für irgendwelche Apps, die Umsatz generieren sollen, kein Problem. Aber: Soll mit dieser App jetzt noch der Smartphone-Umsatz angekurbelt werden?

Klar, habe die neueren iOS-Betriebssysteme (mit zugehöriger Hardware) mehr drauf als ältere, aber hätte man die App nicht auch mit optionaler Funktion für "ältere" Geräte machen können?

'eigentlich sollte bereits im april'...

vergiß' das wort 'eigentlich'.

es war konkret vorgesehen !

Endlich

Es hat lange gedauert und in Österreich gibt es schon seit März eine Corona App vom Roten Kreuz. Ebenso in einigen Ländern Norwegen, Dänemark gibt es schon C. App-Erfahrungen. Teilweise mit verschiedenen Schwerpunkten so z.B. auch mit Bewegungsdaten.

In jedem Land europaweit sind wohl verschiedene Systeme Entwickelt worden.

Sind sie wirksam aufeinander abgestimmt?
Wirksam melden würden Deutsche Apps dann nur Kontakte zu deutschen Infizierten.
Die Urlaubszeit und womöglich Reisen in andere Länder wo möglich, dürfte dann ausgenommen werden.

Dennoch, mal gespannt, vor allem hoffe ich, dass sie genügend getestet wurde, damit keine Fehlalarme auftreten und zu größter Verunsicherung beitragen.

Ein paar zu viele "wenn"´s für meinen Geschmack

Wenn genügend Menschen sie nutzen,
wenn die Daten richtig erfasst werden,
wenn überhaupt erfasst wird, dass man Corona hat,
... und wenn ich denn überhaupt ein Smartphone hätte ... hab ich aber nicht ;-)

Mal ehrlich, eine App würde nur etwas nutzen, wenn sie mind. 90 % der Bevölkerung richtig richtig würden und die richtigen(!) Daten in Echtzeit vorliegen würden.

So aber fürchte ich eher irreführende Rückschlüsse bei den übermittelten Daten, manch einer wird sich sogar einen Spaß daraus machen, und "Corona-positiv" in der App speichern.

Wo soll das hinführen?

Der Nutzen der App ist daher aus meiner Sicht nahe Null.

Ja, die App wurde in der TS schon 2mal angepriesen ...

... aber es war wichtiger zu berichten, dass sich der Akku nicht schnell entleert, anstatt den Erscheinungs-Zeitpunkt zu erwähnen. Mich würde eh interessieren, wie die Hintergründe sind:
- warum war die Lagerort-Diskussion so elend lange? Mich deucht, der Geheimdienst sah Möglichkeiten?
- Der Code soll Open-Source sein? Ja? Hat den schon jemand lesen dürfen?
- Ist das Ding denn schon getestet? Oder werden wir alle jetzt Versuchs-Karnickel?
- Und dann hätte ich gerne ein klares (positives) Statement, dass eine solche App GENAU WAS bewirkt? Mir ist klar, dass damit die "Latenz" im Gesundheitsamt verkürzt und die Ketten endlich schnell nachvollzogen werden können. Die einzige Chance, ein Entgleisen wie nach Ischgl zu vermeiden -> 2. Welle
- Was passiert mit Leuten, die sich nicht an die Meldung halten, also nach der Benachrichtigung einfach im öff. Raum bleiben? Eine Ahndung ist zwingend notwenig (s. Göttingen). Quanrantäne ist zwingend einzuhalten, weil riesiger Schaden entsteht.

Warum nicht einheitlich in Europa?

In meinen Augen ist es eine nicht zu beschreibende Unfähigkeit der Verantwortlichen, dass es Europa wieder einmal mehr nicht geschafft hat, eine einheitliche App zu entwickeln. Ich frage mich als begeisterter Europäer der ersten Stunde (72 Lebensjahre alt) zunehmend, wie sich dieses Europa noch weiter entwickeln soll, wenn in einer derart wichtigen und zentralen Frage, wo es letztlich (nur?) um die Gesundheit und das Leben der Menschen geht, nicht die absolut beste einheitliche Regelung gefunden werden kann.

Gegen Viren gibt es nur ein Remis

Dieser Gegner ist unsichtbar und wird es auch bleiben, daher sind alle Versuche nur Scheingefechte. Apps in Form von kleinen Programmen mit if or no if arbeiten nur mit vorgeleg(b)ten Daten, die nach Ver(Be)arbeitung nur eines können, neue Aufträge bzw. Weiterbearbeitungsverordnungen ausspucken. Vernichtung bzw. Abschüsse sind nicht ihre Aufgabe, sind eben auch nur Digits.

wer hätte das gedacht

ein deutscher politiker "will" was vorstellen, was andere schon lange nutzen. wiedermal versagen auf ganzer linie

Sehr schön.

Das ging aber flott. Großes Lob.

Bin nicht überzeugt davon

Dass diese App den Menschen irgendwas bringt, nur den Ämtern neue Daten und mögliche Spamempfänger, weil sicher auch hier Daten verkauft werden, wie überall anders auch...
(schwarze Schafe und Whistleblower gibt's ÜBERALL!)

Ausserdem soll die App nur funktionieren, wenn Standort und Bluetooth gleichzeitig laufen, WER hat so einen Zustand denn dauerhaft am laufen? So ein Blödsinn, die App soll Strom sparend sein, wenn 2 Systeme, die dazu nötig sind, den ganzen Akku leer saugen...
*anshirnfass*

Nun ja

Aktuellen Umfragen zufolge würden aber weniger als die Hälfte der Bundesbürger eine Corona-Warn-App herunterladen. 42 Prozent der Befragten würden eine solche App zur Nachverfolgung von Corona-Infektionsketten auf dem eigenen Smartphone nutzen. 39 Prozent würden sie nicht nutzen. 16 Prozent gaben in der Umfrage an, kein Handy oder Smartphone zu besitzen.
Mein Nokia ist 12 Jahre alt - ich warte auf die passende App.

Sehr viele Wenn‘s

Der Grundgedanke einer App ist sehr sinnvoll. Aber anscheinend arbeitet jedes Land mit seiner eigenen Software, was in Zeiten der Globalisierung eher kontraproduktiv ist. Wenn wieder vermehrt Tourismus betrieben wird, hilft es leider gar nichts, wenn die Systeme nicht kompatibel sind. Baustellen gibt es also im Moment noch genügend. Bei uns im Krankenhaus z.B. im Moment keine Coronatest verfügbar, somit auch keine planbaren OPs möglich. Bitte erst mal die wichtigen Baustellen beheben.

App: Setzt das nicht voraus, dass man das Smartphone ständig

bei sich trägt? Ich trage das Smartphone bei mir. Denn das würde voraussetzen, dass ich ständig auch noch eine Handtasche mitführe und das ist mir zu umständlich.
Ich gehe davon aus, dass die wenigsten Menschen das Smartphone bei sich tragen (können) und frage mich daher, wie diese App funktionieren soll?

Corona-App ?

Wofür ?

Wenn tausende dicht gedrängt bei Demos zusammen stehen ?

Vieleicht darf dann die Polizei die Daten nutzen um Gewaltverbrecher sicher zu identifizieren.

Dann hätte diese Corona-App noch einen sehr kleinen Nutzen.

Corona App

Ich habe ein relativ altes Smartphone und werde mir , nur wegen der App, sicher kein neues zulegen. Dann werde ich, wie viele andere, diese App eben nicht haben. Zwingen kann mich dazu wohl keiner. Des Weiteren erschließt sich mir der Grund nicht. Aber vielleicht bin in mit meinen SozPäd Studium zu doof dafür.

Viele Smartphones werden ausgeschlossen!

Es liegt auf der Hand, Neuentwicklungen bevorzugt auf den neuesten Betriebssystemen zu entwickeln. Wenn man aber im Kopf hätte, dass ältere Menschen vielfach als die am höchsten Gefährdetsten zu sehen sind, dann wundert es schon, dass die Software auf nur drei Jahre alte Smartphones (iPhone 6!) nicht laufen wird, als würde die ältere Generation sich jedes Jahr ein neues Gerät kaufen. Schade, aber so werden viele von der Nutzung ausgeschlossen!

Infektionsketten erkennen

"Infektionsketten erkennen"

Soll das ein Witz sein? Die Politiker befürworten ausdrücklich Demos ohne Mindesabstand und nun will man "Infektionsketten erkennen"?

Die App kommt noch rechtzeitig

vor der zweiten Welle, das ist doch schon mal gut.
Selbst wenn nur 20% die App nutzen, könnte sie einen R-Wert von 1,2 auf 1,0 senken. Vielleicht reicht das ja schon. Ich drücke die Daumen!

Mein Eindruck ist, dass die Zahl der Testungen rückläufig ist und damit sinkt natürlich auch die Zahl der Neuinfektionen.
D. h. weniger Tests und schon gibt es weniger Fälle ... - zumindest auf dem Papier.
Meine im Altenpflegeheim lebende Mutter wurde bisher nur 1 Mal getestet (!).
Es gab Forderungen, dass Altenpflegeheime oder das Klinikpersonal wöchentlich oder zumindest 14-tägig getestet wird.
Aber offenbar will man nicht sooo genau wissen, wie hoch die Zahl der Infizierten ist?
Wozu dann also eine App, wenn man gar nicht wissen will, ob es noch Infizierte gibt?

Am 08. Juni 2020 um 12:06 von Tarek94

Zitat: Die Politiker befürworten ausdrücklich Demos ohne Mindesabstand und nun will man "Infektionsketten erkennen"?

Welche Politiker sollen das denn gewesen sein?

Corona App

Mir kommt diese App garantiert nicht aufs Handy. Da gehst mal schnell Tanken, Einkaufen und bekommst 2 Wochen später die Kündigung weil irgend Einer mit dieser Corona App alle Springen lässt. Genau das gleiche mit Kontaktdaten bei Restaurant, Fitnessstudio. Na dann also viel Spass allerseits. Ich leb seit 12 J. als Obdachloser im Ausland. Mir liefen garantiert einige Mio. Über den Weg. Vereinzelt waren auch einige mit Lungenentzündung oder so was unterwegs. Mit hat noch nie was gefehlt.

@Tarek94 12.06

Ja, das wird langsam lachhaft. Da wäre am Wochenende am Alexanderplatz oder am Römer u.U. gleich Daueralarm gewesen oder direkt das System zusammengebrochen. Eine App und gleichzeitig werden zigtausendfache Verstöße gegen Abstandspflicht und alle Vorsicht toleriert, wie soll das zusammengehen?

@ adagiobarber um 11.03, besser jetzt als nie

"eigentich sollte bereits im April' ... ja und? Hat eben nicht rechtzeitig geklappt, denn es gab ja auch viele Bedenkenträger mit Angst vor Datenmissbrauch, mit Vorbehalten gegen den praktischen Nutzen ... so wie alle, die auch jetzt wieder nur meckern. Alle zufriedenzustellen, das dauert eben länger.

Ich finde: Besser jetzt als nie. Sicherlich wird es in der Software noch einige Bugs geben, sicherlich wird die App gewartet und vor Hacking geschützt werden müssen .... aber das liegt nicht nur am Minister und seiner Truppe, das liegt auch an zahlreichen Menschen, die immer alles mies machen oder die ihren Ehrgeiz darein setzen werden, die App zu knacken.

Dank an die EntwicklerInnen und an Herrn Spahn!

Mehrfach mehr Tests ...

angekündigt, die Anzahl scheint eher rückläufig. Damit hat sich der Sinn der App, den ich ohnehin bezweifele, erst recht erledigt.

@ 11:17 Gassi

Auf github
Ich habe flüchtig drauf geschaut - in Java und Kotlin programmiert

Uns was ist bei ollen 2 Jahre alten Akkus ?

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn:
"... Eine App, die in wenigen Stunden den Akku des Handys leerzieht, nutzt keiner." Er wolle vermeiden, dass die App von vielen wieder gelöscht werde, weil sie zu viel Energie fresse. ..."

Die App, - die dauerhaft auf dem Smartphona aktiv ist - , bringt dann nix, wenn im Smartphone ein oller ca. 2 Jahre alter Billig-Akku aus China oder so eingebaut ist.
Wie bekannt sein muss, halten solche Akkus die notwendige Spannung nicht bzw. liefern nicht mehr die genügende Energie-Kapazität, um das Smartphone einwandfrei in Funktion zu halten, - trotz Energiesparmodus im Smartphone - .

Die neueren Smartphona-Modelle sind zudem verschlossen, sodass der olle ca. 2 Jahre alte Billig-Akku aus China nicht ausgetauscht werden kann.

Folge:
Das Smartphone schaltet sich ab, trotz Energiesparmodus. Und das ggf. innerhalb 1 Std.
Und dann ?

Ich frage mich, ob diese

Ich frage mich, ob diese Diskussion über die mögliche Überwachung durch diese App nicht eh überholt ist, weil wir ja durch Nutzung unserer Smartphones uns schon von Anfang an überwachbar gemacht haben. Vielleicht wurden diese Smartphones genau dafür erfunden und vielleicht sollten die Kritiker dieser Apps und ich habe da durchaus ähnliche Zweifel, das Buch von Snowden über diese Überwachungsmöglichkeiten lesen, damit sie wissen, was eh zu diesem Thema an Überwachung hinter unserem Rücken schon lange so läuft. Da wäre so eine Corona-App nur vielleicht ein kleines Übel, aber immerhin zu unserer Hilfe?

Am 08. Juni 2020 um 12:10 von Margitt.

.........Aber offenbar will man nicht sooo genau wissen, wie hoch die Zahl der Infizierten ist?......

Die Frage ist, was es nützt. Wenn man die Heinsbergstudie zugrunde legt, sind wir jetzt bei etwa 2,3 Mio jemals infizierte. Die Dunkelziffer wäre demnach etwa 12 mal höher als bekannt. Dadurch ändert sich aber nicht die Anzahl der Leute die im Krankenhaus sind/waren und die Todesfälle. Und von einer Herdenimmunität sind wir noch endlos weit entfernt.

Kommt mir nicht aufs Telefon.

Kommt mir nicht aufs Telefon. Sollte es Pflicht sein, will ich 100% der Handi-Kosten als Werbungskosten anerkannt bekommen.
Der Nutzen für corona ist verschwindend gering. Die Spionagefähigkeit immens. Auch wenn nicht beabsichtigt wird, uns zu überwachen, irgendwer hackt das Ding.

Am 08. Juni 2020 um 11:17 von Gassi

Den Source Code gibt es auf GitHub unter corona-warn-app.

Pull Requests sind immer willkommen ;)

Quellcode Corona-Warn-App

@Gassi:
Hier ist der Quell-Code einzusehen:
Open-Source-Projekt auf GitHub
Entspanntes Lesen...
Gute Info gibt es auch auf der Heise-Seite.
Gruß, mutzelmaus

Bluetooth

Ernsthaft?
Wenn ich den ganzen Tag Bluetooth an habe, damit die App fleißig Daten sammeln kann, ist mein Akku in 3-4h leer. Ne Bank schlepp ich deswegen jetzt definitiv nicht in der Hose mit herum.
Interessante und teure Spielerei in meinen Augen.

Zielführend?
Das wird sich zeigen...

@Wo soll das hinführen? 11:10 von LifeGoesOn

"Der Nutzen der App ist daher aus meiner Sicht nahe Null."

Aber nur für die Nutzer.
Für die Betreiber und die 'nun wieder mal alle aus ihren Löchern steigenden'
Sicherheits-Neuländer ist der Nutzen immens.
In Brüssel laufen parallel Bestrebungen Verschlüsselung zu verbieten/aufzuweichen.
Passt.

Man baut schon mal eine Infrastruktur auf für künftige Fälle
des 'Supergrundrechts' Sicherheit.

Das es die so nie geben wird, wird wohlweislich verschwiegen.

@11:17 von Gassi

"... - Was passiert mit Leuten, die sich nicht an die Meldung halten, also nach der Benachrichtigung einfach im öff. Raum bleiben? ..."

Jeep ! Richtig !

Wenn es eine Corona-App-Meldungvon einer infizierten Person an eine andere Person gibt, dann muss - zusätzlich - vom Smartphone der anderen Person die Meldung an das nächste zur Verbindung stehende Gesundheitsamt gemeldet werden.
Und das bringt nur was, wenn zumindest die Tel. an das - "zuständige" - Gesundheitsamt gemeldet wird.

Das - "zuständige" - Gesundheitsamt muss sich dann mit der anderen Person in Verbindung setzen. Z.B. Meldung an das Smartphone der anderen Person:
"Setzen Sie sich sofort mit dem Gesundheitsamt XY, Tel. XXX in Verbindung !"

Und das vollautomatisch mit Rückrufaktionsmeldung ?
Oder wie funktioniert es ?

Toll ! Richtig Anonym !
Vor allem, wenn Daten auf dem Smartphone abgegriffen werden können, kennen wir ja, WhatsApp, Malware, FaceBook, Twitter, Schadsoftware, usw.

Auf meinem Smartphone

würde diese App also gar nicht laufen. Und ich kann mir auch nicht jedes Jahr das neueste Modell leisten ( und würde ich auch nicht wollen, da dies nicht besonders Ressourcenschonend wäre und ich froh bin, wenn ich Oldie mit dem hier zurecht komme).
Wäre es nicht sinnvoller erst einmal genügend Testmaterial zu produzieren und dies so auszuweiten, dass auch der normale Hausarzt testen kann, wenn er jetzt schon die Patienten wieder zwecks Krankschreibung sowieso schon in der Praxis sitzen hat? Nur so ein Gedanke....

rer Truman Welt

Ich bin sehr neugierig darauf, a.) in welchem Ausmaß diese Software von den Bürgern angenommen bzw. heruntergeladen wird, b. ) wie viele davon diese dann nutzen, c.) wie viele sie wieder deinstallieren und d.) wie die Story zur App dargestellt wird.
Ich vermute zu
a. -> max. 60%
b.)-> dauerhaft deutlich weniger als 60%
c.) werden keine Einzelfälle sein
d.) es wird als eine effektive App verkauft, die hervorragend ihren Dienst leistet und noch viel effektiver sein könnte, wenn sie mehr installiert bzw. benutzt würde.
Zum Beweis werden dann einzelne Fälle hochgejubelt werden wie heute, wenn ein Infektionsherd irgendwo entsteht.
Ich halte den Zuwachs der Neuinfektionen und die vermuteten Todesfälle in Verbindung mit Cov-19 seit den Lockerungen bis zur Einführung der App im Auge und beobachte, was sich dann verändert. Die Erwartung müsste ja sein, daß beides signifikant weiter sinkt, weil ja, weil effektiver, jetzt schneller Ketten unterbrochen werden können. Oder ?

Einzelgeräte mit Corona-App

Wie hier schon vielfach mitgeteilt wurde, bringt die App auf Smartphones nicht den gewünschten Effekt. Zu wenige Menschen würden ständig ein tip top funktionierendes Smartphone mit sich tragen, sodass die App auch die Wirkung entfalten kann.

Viel besser wäre es ein möglichst kleines Gerät (Medizingerät nach BFARM) zu entwickeln, dass nur diese App und das notwendige Betriebssystem hat.
Die Entwicklung ist wegen der Reisefreiheit in der EU abzustimmen.

In das Gerät kommt dann auch ein langlebiger gebrauchsfähiger Akku rein.
Und nicht so ein mieses billiges Akku-Zeug aus China oder so, die eh nach ca. 2 Jahren keine Leistung mehr bringen.

@ 11:17 von Gassi

"Der Code soll Open-Source sein? Ja? Hat den schon jemand lesen dürfen?" Es hätte weniger lange gedauert, den Open-Source-Code im Internet zu finden, als den Satz zu schreiben. Internet scheinen Sie ja zu haben. Aber erst mal Verdacht äußern. Passt zum Rest Ihres Posts. Um Ihnen das zu ersparen: Github.com, dort nach corona-warn-app suchen. Inzwischen ist schon eine Vielzahl von Verbesserungsvorschlägen eingegangen, die derzeit noch eingearbeitet werden.

@ 12:36 von Bender Rodriguez

"Der Nutzen für corona ist verschwindend gering. Die Spionagefähigkeit immens. Auch wenn nicht beabsichtigt wird, uns zu überwachen, irgendwer hackt das Ding." Schauen Sie sich einfach doch mal den Source Code an und erzählen uns dann, was es da überhaupt für Informationen zu hacken gibt. Auf den Handys werden nur Zufallscodes gespeichert, die Sie aufgefangen haben und die Zufallscodes, die Sie selbst ausgesendet haben. Mit den Informationen auf Ihrem Handy kann niemand etwas anfangen, außer er hackt auch das Handy, das den von Ihnen aufgefangenen Zufallscode gesendet hat. Da ist es wirklich einfacher, nur Ihr Handy zu kacken, und dort den Geotracker heimlich zu starten und dessen Daten zu sammeln. Diagnose: German Angst ...

Am besten, ausprobieren und

Nicht schon im Vorfeld 1000 Bedenken ins Feld führen, um die App kaputt zu reden. Übrigens: wenn der Accu keine 4 Std durchhält: neu kaufen. Neu ist besser als alt. Ist mir meine Gesundheit schon wert.

@ 12:28 von deutlich

Erst über die Funktionsweise informieren, dann schimpfen: Es wird überhaupt kein Alarm gegeben, wenn man neben einer ansteckenden Person steht. Man wird nur informiert, dass man irgendwann in den letzten Tagen (vermutlich 4-7 Tage zurückliegend) etwas in der direkten Nähe einer (nicht benannten) infizierten Person verweilt ist und man sich besser mal untersuchen lassen sollte. Das ist alles. Statistisch kann man erreichen, dass damit das Erkennen von Infektionen schneller erfolgt, insbesondere dass auch Leute ohne Symptome motiviert werden, sich testen zu lassen, insbesondere wenn ihnen sonst nicht bekannt würde, dass sie in der Nähe einer infizierten Person waren. Statistisch reicht das aus, die Verbreitung des Virus genügend zu reduzieren, dass sich das lohnt - es dürfen natürlich nicht zu viele Leute aufgrund von Fake News von der Verwendung abgeschreckt werden.

@ 12:53 von Meinung zu unse...

"Die Erwartung müsste ja sein, daß beides signifikant weiter sinkt, weil ja, weil effektiver, jetzt schneller Ketten unterbrochen werden können. Oder ?" Die Anzahl der Neuinfektionen sind derzeit so niedrig (unter 500 bei über 80 Millionen Population), dass die App derzeit statistisch überhaupt keinen Effekt haben kann. Aufgabe der App ist es, eine womöglich noch weit schrecklichere zweite Welle der Pandemie wenigstens abzuschwächen, im Idealfall mit dazu beizutragen, dass sie gar nicht schwerwiegend wird. Wie üblich, ein durch Vorsorge nicht eingetretenes Unglück kann man kaum nachweisen. Aber Virologen und Statistiker (zu denen ich auch gehöre) wissen, dass ein so kleines Mittel genauso beiträgt, wie schwerwiegende Maßnahmen, und daher unbedingt eingesetzt werden sollte.

Keine Pflicht?

Ich befürchte eher dass man trotz fehlender gesetzlicher Apppflicht bald ohne App nirgends mehr rein kommt, kein Lokal, kein Einkaufsladen und irgendwann auch nicht mehr zum Arbeitsplatz. Gibt es in anderen Ländern so schon.
Das ordnen dann die Geschäfte etc via hausrecht an.

@ Margitt um 11.53 Uhr Kein Smartphone dabei - dann geht's nicht

"Ich gehe davon aus, dass die wenigsten Menschen das Smartphone bei sich tragen (können) und frage mich daher, wie diese App funktionieren soll?"
Ich gehe davon aus, dass sehr viele Menschen ihr Smartphone bei sich tragen. Das ist jedenfalls der Eindruck, den ich in der Öffentlichkeit gewinne.
Ich bin froh, diese App bald nutzen zu können. Aber mir ist auch klar: Wenn ich mein Smartphone nicht dabei habe, kann die App auch keine Kontakte registrieren. Oder wohin zielte Ihre Frage?

@13:09 von Autograf

"... Man wird nur informiert, dass man irgendwann in den letzten Tagen (vermutlich 4-7 Tage zurückliegend) etwas in der direkten Nähe einer (nicht benannten) infizierten Person verweilt ist und man sich besser mal untersuchen lassen sollte. ..."

Was soll das denn ?

Wer braucht eine solche App ?

Die Meldung muss SOFORT als ALARM rein kommen. Hintergrund: schnelles Eindämmen von Corona.

Was soll eine App, welche einen Alarm nach irgendwie mal 4-7 Tagen weiter gibt ?
In der Zeit haben Infizierte im ÖPNV schon wieder zig Leute angesteckt !

Mein Smartphone ist dafür zu alt ...

Ich habe Version 4 .... und Version 6 muss man für die App haben.
So wird es anderen auch gehen, dass ihr Smartphone für die App zu alt ist.
Wenn mir Spahn ein neues Smartphone schenkt, könnte ich die App ja nutzen.

@12:31 von Leipzigerin59

"Auf github
Ich habe flüchtig drauf geschaut - in Java und Kotlin programmiert"
---
Kann ich zwar grob erkennen, aber zu wenig nachvollziehen. Bin da leider auf Expertise angewiesen. Hätte von der TS erwartet, solche Statements zu recherchieren und zu qualifizieren.
---
Auch wenn in diesem Forum viele Bedenken geäußert werden, rechne ich (bei sauberer, ehrliche Umsetzung) mit enormen Vorteilen/Sicherheit für uns alle. Aber das ist die größte Hürde für dieses sinnvolle Werkzeug. Auch da hätte ich gerne die selbe werbewirksame Trommel wie für div Urlaubsorte weltweit. Und schade, dass es keine EU-weite Koordnation gibt/gab. Aber das ist der Zeit zu schulden.

Bluethooth

In den vergangenen Kommentare wurde bereits viel zu Vor- und Nachteilen sowie mögliche Gefahren und Nutzen der "Corona-App" geschrieben.
Über Bluetooth, das ja dauergeschaltet sein muss, recht wenig.
Dabei warnt selbst t-online auf ihrer Website vor einer Dauernutzung:
"Tatsächlich ist mit Bluetooth jedoch auch ein reales Sicherheitsrisiko verbunden, denn selbst Gelegenheits-Hacker können sich via Bluetooth leicht unbemerkt Zugang zu fremden Smartphones verschaffen...Ehe der Nutzer merkt, dass ein Fremder auf die Funktionen seines Smartphones zugreift, ist es oft schon zu spät... Auch Schadsoftware kann sich via Bluetooth verbreiten." (t-online website)
Weiß jemand ob und wie die App vor einem Missbrauch durch Bluetooth schützt?

@13:04 von Träumerhabenverloren

"... wenn der Accu keine 4 Std durchhält: neu kaufen. ..."

Schön wärs ...
Und was ist, wenn - wie die neusten Smartphones - das Smartphone verschlossen ist, und der Akku überhaupt nicht ausgetauscht werden kann ?

Miese Billig-Chinesen-Akkus sind in vielen Billig-Smartphones eingebaut.
Wenn ständig im Alltag Bluetooth, die App, und das Betriebssystem eh, und ggf. noch andere Smartphone-Apps gleichzeitig laufen gelassen werden müssen, hält so ein mieser billig-Chinesen-Akku nicht lange durch.
Und dann ?

Corona App !

Da hat Europa wieder einmal es verpasst, sich als geeintes Europa zu zeigen und eine gemeinsame App zu entwickeln, die in jedem Land der EU alle Infizierten anzeigt, wenn ich daran in der Nähe vorbei gehe oder gegangen bin.
So, wenn nun jedes Land seine eigene App hat, entsteht nur ein Chaos, und keiner ist damit wirklich zufrieden. Können die Politiker auch nicht sein, weil wieder einmal jeder nur seine Suppe kochen will, anstatt sich als Europa zu präsentieren.
Einzig wo die europäischen Länder fast geschlossen auftreten, ist in der skrupellosen Behandlung von den Flüchtlingen, die an den europäischen Grenzen stranden. Monatelang schauen viele Politiker aus etlichen Länder da zu, unter welch furchtbaren Zuständen diese Menschen leben und tun nichts, nicht einmal Versprechen halten sie ein.
Aber dafür eine App entwickeln. Für was eigentlich ??? Für das EGO des jeweiligen Gesundheitsministers, damit der gut und zufrieden in die Kameras lächeln kann !

Alternativen zur App?

Viel Kritik hier im Forum.

Ich denke, die Bundesregierung sucht nach Lösungen, um trotz Corona-Gefahr nach und nach Bereiche wieder zu öffnen. Aus wirtschaftlichen, aber auch aus sozialen Gründen. Dass diese App keinen "Schutz" vor Ansteckung bieten kann, liegt auf der Hand. Es geht ja auch nur darum überhaupt eine Möglichkeit zu haben, Infektionsketten zu finden.
Bislang habe ich nichts Alternatives finden können - außer andere Apps. Aber vielleicht hat jemand konstruktive Vorschläge?

Na, dann...

Australien war ja sehr erfolgreich mit seiner App: 1 aufgestöberter Infizierter in 4 Wochen Laufzeit.
Ich hab eh ein altes IPhone , auf dem die App nicht laufen würde, außerdem mein handy selten dabei. Ich würde aber auch sonst nicht draufladen.

@13:14 von Autograf

"... Virologen und Statistiker (zu denen ich auch gehöre) wissen, dass ein so kleines Mittel genauso beiträgt, wie schwerwiegende Maßnahmen, und daher unbedingt eingesetzt werden sollte. ..."

Nur was hier zu lesen ist, nützt - nur - die App gar nix.

Es gehören Geräte dazu, die technisch - durchgängig - einwandfrei arbeiten.
Aber genau daran hapert es ganz gewaltig.
Wer da noch keine Ahnung hat, muss sich erst mal gründlich informieren.

von hara83

Hallo hara83, hör bitte auf, von der zweiten Welle zu faseln.Die hätten wir schon Ostern oder Pfingsten haben sollen. Der R-Wert liegt zur Zeit unter 1.
Schreibe lieber, dass die App viel zu spät kommt, und dass sich nur ein kleiner Teil damit beschäftigt. Das nenne ich Versagen auf der ganzen Linie.

Beste Grüße

Corona App ...

wirft Fragen auf. Dauernd GPS oder nicht ... dauernd bluetooth oder nicht ... Systemsoftware ??? .... Leute was denn nun ...! Entweder es gibt endlich konkrete Aussagen zu diesen Themen oder das wird nie funktionieren ! Nutzung von "Bluetooth low ..." was ist das / woran erkenne ich das mein Smartphone das alles liefert !!! Welch ein Mist sorry .... Ist nun mein Akku nach 10 Stunden leer oder nicht ??????? Erstellt eine Positivliste mit allen Handytypen und Systemsoftware die es überhaupt möglich machen !!!! Die Software darf doch wohl nur im Hintergrund laufen und nichts anderes behindern ..... dann könnte sie Erfolg haben ..... sonst : DELETE !!!!

Tracing App ...

... Etwas mehr auf TS:
FAQ zur App

"https://kurzelinks.de/qtir"

@13:29 von Margitt.

"... habe Version 4 ... dass ihr Smartphone für die App zu alt ist ..."

Jeep ! Völlig Richtig !

Ich kenne selber genügend Leute, die schon aus - datenschutzrechtlichen Gründen - , kein Smartphone haben, sondern sie besitzen nur ein olles 20€-Mobilfunktelefon zum telefonieren.

Und dann ?

@0_Panik - 13:25

"Was soll eine App, welche einen Alarm nach irgendwie mal 4-7 Tagen weiter gibt ?
In der Zeit haben Infizierte im ÖPNV schon wieder zig Leute angesteckt !"
Der Alarm wird SOFORT weitergegeben, wenn die Krankheit bei der Person diagnostiziert wurde. Diese ist aber schon vor den ersten Symptomen hochinfektiös. Es geht also darum, die Personen ausfindig zu machen, denen der Infizierte zwischen Ansteckung und Diagnose nahegekommen ist. Bei Ihrem Beispiel wären dies die "zig Leute" aus dem ÖPNV.
Jemand, bei dem Covid-19 diagnostiziert wurde, läuft nicht draußen herum. Der liegt im Krankenhaus oder befindet sich zumindest in häuslicher Quarantäne.

Autigraf

Nicht das nutzlose Handy wird geknackt. Irgendwo laufen die Daten zusammen. Dort isses interessant. Diagnose: German Gründlichkeit .

Verhalten bei Alarm

Was macht eigentlich wenn ein Alarm käme? Die Wahrscheinlichkeit eines falschen Alarms ist doch recht hoch (zb Glaswand dazwischen oder stand Rücken an Rücken..)
Mein Arbeitgeber lässt mich sicher nicht aufgrund ein paar diffusen Wahrscheinlichkeiten und ohne schriftliche vom Gesundheitsamt vom Arbeitsplatz fernbleiben, Urlaub nehme ich sicher nicht. Und ohne zusätzliche Infos über wann und wo ist das ganze mehr eine Lotterie.
PS ans ausspionieren glaube ich bei dieser Variante eher nicht, da gibt es bessere Apps, aber mir fehlt die logische Schlussfolgerung bei der Nutzung. Was soll ich mit dem Ergebnis anfangen?

Wenn ich mein Smartphone nicht dabei habe, kann die App auch keine Kontakte registrieren. Oder wohin zielte Ihre Frage?
-----------------------------
Ja nun, für mich ist die Anwendung eines Smartphones unpraktikabel. Denn extra wegen diesem Ding noch eine Handtasche mitzuführen, ist mir zu umständlich und ich habe selten Kleidung an, in der Taschen sind.
Mein Smartphone liegt daher meist auf dem Beifahrersitz, wenn ich unterwegs bin. Da es alt ist, wird es sicher auch nie aus dem Auto geklaut.
Meine Überlegung ist, ob die App in den Fällen, in denen mein Smartphone dann beim Einkaufen im Auto liegt, evtl. falsche Warnungen ausweist?
Ich sehe auch oft Menschen, die es bei sich tragen. Genauer gesagt, die es in der Hand mit Blick auf das Display halten und zu Fuß unterwegs sind. Wer es so nutzt, braucht keine Taschen dafür.

EU-weite App: Kann, aber muss nicht

Dass es keine EU-weite App gibt, ist bedauerlich, aber es ist auch sicherlich dem sehr unterschiedlichen Umgang mit Datensicherheit in den verschiedenen Staaten geschuldet. Nicht überall gibt es so viele Vorbehalte gegen staatliche Hilfen dieser Art wie bei uns.

Ich könnte mir allerdings vorstellen, dass einige Staaten, auch Urlaubsländer, die Einreise bzw. den Aufenthalt von der Nutzung ihrer Corona-App abhängig machen.

Auch in den Ferien wird es nicht schwierig sein, sich mithilfe einer App vor Ansteckung warnen zu lassen.

rer Truman Welt

@
Am 08. Juni 2020 um 13:14 von Autograf
@ 12:53 von Meinung zu unse...

Mein Problem ist, mit einer Massnahme großen Aufwand und ebensolche Kosten zu verursachen sowie ein erhebliches Risiko des Datenmissbrauchs zu generieren und einen Erfolg von all dem nicht wirklich messen zu können.
Wenn andererseits die Hygienestandards in Krankenhäuser drastisch erhöht und damit verbessert würden, könnte andererseits die Anzahl von den jährlich ca. 50.000 Todesfällen in selbigen, welche durch Infektionen, die sich eingelieferte Patienten erst dort zugezogen haben, ebenso drastisch reduziert werden. Weshalb wird spektakulär das eine gemacht und das andere aber einfach gelassen?
Wir kämpfen um jedes Leben und lassen gleichzeitig im Dutzend sterben. Irgendwie erschließt sich mir diese Logik nicht.

08. Juni 2020 um 13:20 von Advocatus Diabo... Keine Pflicht?

Es kann niemand gezwungen werden, sich ein Smartphone zu kaufen. Und wenn die App eh nur auf neuen Geräten funktioniert, wird der Kreis der Nutzer nochmals reduziert.
Aber vielleicht verteilt Spahn demnächst neue Smartphones?

@13:20 von Advocatus Diabo...

"... Ich befürchte eher dass man trotz fehlender gesetzlicher Apppflicht bald ohne App nirgends mehr rein kommt, ... Das ordnen dann die Geschäfte etc via hausrecht an ..."

Jeep ! Sehe ich auch so !

Ich vermute aber erst mal, dass auf freiwilliger Basis die App und der Umgang damit mit den nun im Umlauf befindlichen Smartphone getestet wird.

Auf der Grundlage der vielen im Gebrauch befindlichen - technisch mangelhaft funktionierenden - Smartphones wird das aber erst mal ein Volldesaster.

Wer soll denn da was eingeben?

Wir haben aktuell um die 8000 als positiv Getestete, die Fehldiagnosen mal gar nicht mit berechnet. Nehmen wir mal an, dass die Dunkelziffer100 mal so groß ist, wäre das knapp 1% der Bevölkerung. Wenn man davon ausgeht, dass vielleicht 50% in der Lage und Willens sind, sich diese App aufs handy zu laden, das auch brav immer dabei zu haben und dann auch noch zeitnah ihren eventuell positiven Status eingeben...na da bin ich ja mal gespannt auf die Ergebnisse.

@ um 13:20 von Advocatus Diabo...

"Ich befürchte eher dass man trotz fehlender gesetzlicher Apppflicht bald ohne App nirgends mehr rein kommt, ..."

In der Schweiz wird gesetzl. geregelt,daß eben genau das nicht passiert.
Auch in Deutschland haben grüne und linke Politiker bereits darauf aufmerksam gemacht. Auch die vier Justizminister und -senatoren der Grünen in den Ländern sprechen sich für ein Begleitgesetz aus.
Aus Regierungskreisen wird das bisher abgelehnt bzw. als nicht notwendig erachtet.

Solch eine App kann sicher

Solch eine App kann sicher hilfreich sein. Leider fehlt mir das Vertrauen das mit meinen Daten sorgsam umgegangen wird, noch dazu wo die Grundlage zur App von Google stammt. Deshalb werde ich sie wahrscheinlich nicht nutzen.

@ 13:20 von Advocatus Diabo...

„ Ich befürchte eher dass man trotz fehlender gesetzlicher Apppflicht bald ohne App nirgends mehr rein kommt, kein Lokal, kein Einkaufsladen und irgendwann auch nicht mehr zum Arbeitsplatz. “

Ich hoffe, dann gibt es bald einen Zuschuss für neue Phones. Das können wir uns mal 3 Personen (eigentlich zwei, da unser Sohn der einzige mit so einem neuen Teil ist) eigentlich nicht leisten. Und mein Mann hat nur ein altes Samsung Handy, kein Smartphone. Er könnte das gar nicht bedienen. Würde er deswegen dann den Arbeitsplatz verlieren?

Pull Requests sind immer willkommen ;) 12:38 von blaxxberlin

Wenn die 65000 mal fertig sind ;-)

https://netzpolitik.org/2020/nein-keine-65-000-software-entwickler-ueber...
kurz: https://netzpolitik.org/?p=268146

@0_Panik

"In das Gerät kommt dann auch ein langlebiger gebrauchsfähiger Akku rein.
Und nicht so ein mieses billiges Akku-Zeug aus China oder so, die eh nach ca. 2 Jahren keine Leistung mehr bringen."

Da hat jemand die letzten Jahre verschlafen. Mein Smartphone von HUAWEI funktioniert länger als zwei Jahre sehr gut und meine Smartwatch von HUAWEI muss ich erst nach 10-14 Tagen aufladen.Fragen Sie mal bei Uhren der Konkurrenz.China ist uns scheinbar meilenweit voraus.

Was die Überwachungs-App für Corona und ggf. andere Zwecke angeht, so sollen wir uns wohl an Repressalien gewöhnen, die man sonst gern China unterstellt. Die App macht schließlich ohne Verbreitung keinen Sinn. Unsere Regierung wird uns die Pistole auf die Brust setzen, indem man ohne diese App bestimmte Dinge nicht tun kann. Einschränkungen bei Veranstaltungen und im Tourismus werden kommen. Darüber kann man Menschen sogar zwingen bestimmte Hersteller auszugrenzen und Trump z.B. gegen HUAWEI unterstützen. Transatlantikerwunsch Nr1

@ 13:25 von 0_Panik

Die Inkubationszeit von SARS-CoV-2 liegt im Mittel bei 5-6 Tagen. Was nützt Ihnen das, wenn Sie sofort erfahren, dass Sie einem Infizierten begegnet sind? Vor allem erst man nachdenken: Zu dem Zeitpunkt weiß ja auch noch niemand, dass der, dem Sie begegnet sind, sonst wäre er ja in Quarantäne. Es wird ja erst nach ein paar Tagen bekannt, dass er infiziert war und dann muss herausgefunden werden, wem er alles über den Weg gelaufen ist. Damit das nicht mühsam von Hand durch Befragung durch das Gesundheitsamt erfolgen muss, dafür gibt es die App. Was Sie sich wünschen, ist eine App, die Covid-19 diagnostiziert. Nun, wie stellen Sie sich eine App vor, die täglich Ihnen Blut abnimmt?

Mein Handy .....

..... ist nicht App fähig,und das ist auch gut so.

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@12:31 von Leipzigerin59

Auf github
Ich habe flüchtig drauf geschaut - in Java und Kotlin programmiert

Wobei ein wesentlicher Teil der Funktionalität im Betriebssystem versenkt ist, und das steht nicht auf github.

@13:03 von Autograf

Mit den Informationen auf Ihrem Handy kann niemand etwas anfangen, außer er hackt auch das Handy, das den von Ihnen aufgefangenen Zufallscode gesendet hat.

Das ist tatsächlich so. Auf einem Handy ist das alles völlig anonym und sicher, und das lässt sich auch gewährleisten.

Richtig interessant wird es, wenn man die Daten aller Handys zur Verfügung hat. Dann lässt sich ein detailliertes Bewegungsprofil aller Teilnehmer erstellen. Das ist zwar erst einmal durch den Verzicht auf die zentrale Speicherung nicht vorgesehen, aber das Problem an einmal erhobenen Daten ist ja, dass es sie gibt und die auch nicht wieder weggehen. Grundsätzlich besteht immer eine gewisse Wahrscheinlichkeit dass - durch einen Programmierfehler, Schadsoftware oder auch ein künftiges Update - jemand diese Daten einsammelt.

13:20 @Advocatus Diabo... Keine Pflicht?

"... Ich befürchte eher dass man trotz fehlender gesetzlicher Apppflicht bald ohne App nirgends mehr rein kommt,
kein Lokal, kein Einkaufsladen und
irgendwann auch nicht mehr zum Arbeitsplatz. ... "

"... Das ordnen dann die Geschäfte etc via hausrecht an."

Wer sollte das überprüfen dürfen?
Für Geschäfte gibt es Maskenpflicht.

Des Weiteren,
man kann sie App herunterladen, jedoch nicht benutzen.

Wie viele Infizierte werden nicht erkannt?
Keine Symptome ...
Sie können also auch mit App infiziert sein.

Unerkannt, unwissentlich Infizierte
haben zu den Ereignissen in den Kirchen geführt,
u.a.

Deshalb halte ich die App für sinnlos.

Vor kurzem und Tests

Vor einiger Zeit War es Noch unvorstellbar, dass jeder ein Mobiltelefon mit sich herumträgt und heute ist es so, dass nichts mehr ohne geht.

Vom Bezahlen bis zum Buskartenkauf, ob Kita Info App bis Corona App.

Ich glaube das Thema Sorge ist überbewertet.
In einigen Ländern gibt es einen hohen Prozentsatz, der aktiv teilnimmt. Aber es ist lediglich eine Unterstützung und wird sicher eher von aktiven jüngeren Leuten in Anspruch genommen. Ältere, die vielleicht vorsichtiger sind und weniger aktiv sind vielleicht eher klassisch altmodisch mit Festnetz, Fax, Arzt und Gesundheitsamt unterwegs.

Hoffe nur, dass es auch genügend Tests gibt, die dann Über die App eingefordert werden. Und diese von den Kassen bezahlt werden.

Letztens schrieb ein Kommentator, es gebe selbst in KH noch immer nicht genug Tests, und das war gestern und nicht Vor Wochen..

13:59 von Minka04

Ich hoffe, dann gibt es bald einen Zuschuss für neue Phones. Das können wir uns mal 3 Personen (eigentlich zwei, da unser Sohn der einzige mit so einem neuen Teil ist) eigentlich nicht leisten. Und mein Mann hat nur ein altes Samsung Handy, kein Smartphone. Er könnte das gar nicht bedienen. Würde er deswegen dann den Arbeitsplatz verlieren?///
Sie leben in Niederbayern. Ihr Mann arbeitet doch bei BMW? Haben Sie doch so geschrieben? Wenn dem so ist. Wieso können Sie sich kein Handy leisten? Ihr Mann kann kein Handy bedienen? Darauf muss man erst mal kommen. Schaffe ich mit meinen 60 noch locker!

Solange Masken und Tests noch knapp sind, ist eine App

nicht sooo wichtig.
Wenn Krankenhausmitarbeiter kritisieren, dass sie immer noch zu wenig Masken haben, wenn dazu noch notwendige Tests nicht erfolgen können, weil es zu wenig davon gibt, sollte man sich zuerst um Schutzmaterial und Tests kümmern.
Die rückläufige Zahl der Infektionen ist vermutlich auch das Ergebnis zu weniger Tests.
Die App wird von vielen nicht genutzt werden können, weil sie entweder kein oder ein veraltetes Smartphone haben.
Ob man also mit der App viel erreicht, ist die Frage.

@13:41 von Totengräber

"... Es geht also darum, die Personen ausfindig zu machen, denen der Infizierte zwischen Ansteckung und Diagnose nahegekommen ist. Bei Ihrem Beispiel wären dies die "zig Leute" aus dem ÖPNV. ... "

ÖPNV:
15 Min. Ansteckungszeit ?

Ich treffe innerhalb von 4-7 Tagen (also rückwirkend betrachtet) zig hunderte von Menschen. Nur ein Teil davon verweilt mit mir in etwas 15 Min. wg. eines Anlasses (z.B. Einkauf etc.). Im ÖPNV verweile ich oft mehr als 15 Min. mit Leuten. Oft ist es eine Gruppe von 5-7 Leuten. Beim Umstieg oft desgleichen. Hier kommt dann aber eine Menge an Leuten zusammen, und das nur pro Tag. Und diese Leute müssen sich dann SOFORT zum Testen beim nächsten Arzt oder Gesundheitsamt melden ?
Wenn ich an diesen Leute nur im Freien vorbei gehe, darf die App aber nix registrieren.
Und was ist mit den Leuten, mit denen ich ca. 15 Min. im Freien verweile (z.B. Demo, oder Treffen im Park, etc.) ? Da ist die Ansteckungsgefahr gegen NULL. Werden diese Leute dann auch SOFORT gewarnt.

@14:04 von henry.berlin

"... Mein Smartphone von HUAWEI funktioniert länger als zwei Jahre sehr gut ..."
Sicherlich gibt es auch teure Smartphone von HUAWEI, so für 300 € oder so. Da sind gute Akkus drin, u.a. deswegen sind diese Geräte auch so teuer.
Darum geht es aber nicht.
Sondern um die Masse der Billig-Smartphones aus China mit miesem Akku. Die kosten so zwischen 60 € und 100 €. Und diese Geräte haben vielfach (nicht immer) Sozialhilfempfänger, Hartzer, Flüchtlinge, Asylanten, und die Masse der Geringverdiener (Mindestlohn), usw.

App & Fehlerquote in den PCR-Test's ?

Korrigiert die App dann auch die Fehlerquote der PCR-Tests, die gerade bei einer hohen Zahl an durchgeführten Tests bei einem geringen Prozentsatz von tatsächlich Infizierten durchaus relevant sind??

@14:05 von Autograf

"... Vor allem erst man nachdenken: ... Die Inkubationszeit von SARS-CoV-2 liegt im Mittel bei 5-6 Tagen. ... Es wird ja erst nach ein paar Tagen bekannt, dass er infiziert war und dann muss herausgefunden werden, wem er alles über den Weg gelaufen ist. ..."

Und in der Zeit sind die Betroffenen z.B. beim Einkaufen oder ÖPNV oder im Privaten (z.B. Feier) zig Leuten über den Weg gelaufen.
Das können hunderte von Leuten sein. Und die werden allesamt SOFORT in Alarm versetzt ? Und müssen Alle samt zum Testen zum Gesundheitsamt ?

Ich hatte da gerade was zu geschrieben.

Und zu welcher Begegnungsverweilzeit wird denn Alarm ausgelöst ?
Dauer: 13 Min. 14 Min. oder 15 Min. oder 16 Min.

@15:53 von Mika D

"... Hoffe nur, dass es auch genügend Tests gibt, die dann Über die App eingefordert werden. Und diese von den Kassen bezahlt werden. ..."

Jeep ! Völlig richtig !

Wenn ein/e Infizierter/e am Tag hunderten von Menschen begegnet, z.B. ÖPNV, Einkaufen, Feier, im privaten Bereich, und dann nach ca. 4-7 Tagen der Alarm bei den pot. in Frage kommenden Infizierten ankommt, müssen für diesen einen ausgehenden Fall ohne Weiteres 50 - 100 Tests zur Verfügung stehen.

Wie teuer wird das denn ?

Wozu?

Den Nutzwert solcher Apps, halte ich für sehr überschaubar, wahrscheinlich nur was für Kontrollfreaks.
Es fängt ja schon dabei an, dass nicht jeder ein Smarti hat, dann noch auf freiwilliger Basis, da werden nicht viele mitmachen, das Ergebnis ist vorhersehbar.

@ wenn man die Daten aller Handys ... 15:39 von Wielstadt

"zur Verfügung hat."

Und wer hat die?
Antwort: Alle IT-Multis, zuallererst Google

Daher ist ihr Satz: wenn 'jemand diese Daten einsammelt' längst überholt.

Das passiert täglich jede Sekunde und über
Handygrenzen hinweg ( Metadaten )
Auf 'Euren' Handys ist fast nix mehr anonym, das ist ja das Problem.

'Eure' Handys sind faktisch nicht mehr Eure,
die Software weitgehend nicht, die HW überhaupt nicht.

@von Totengräber @von henry.berlin @von Autograf

Na ja, hier ist ja schon mal eine ganze Menge geschrieben worden, dass die App eine Menge leisten muss, damit es ein - voller - Erfolg werden kann. Hier ist erst mal drüber nach denken angesagt ...

Nach dem hiesigen Stand darf das angezweifelt werden, dass die App ein - voller - Erfolg werden kann.

Die App wird bei den vielen Millionen technisch mangelhaften im Umlauf befindlichen Smartphones völliges Versagen zeigen.

Und wo sind die Tests vorrätig, die pro Fall notwendig sind. Das geht doch locker in die Zahl um 50 Pers.
Wird von ca. 1500 Neuinfizierten pro Tag ausgegangen, müssten schon mal für ein Fall ca. 75.000 Tests zur Verfügung stehen.

Usw. ...

Hierzu hat der Bundesgesundheitsminister aber noch nix gesagt, und der Bundesfinanzminister auch nicht.

Nur noch 1 Prozent aller

Nur noch 1 Prozent aller Corona-Tests sind positiv. Darunter sind natürlich auch Kontaktpersonen von Infizierten und Krankenhauspersonal, die sich offenbar auch nicht häufig infizieren.

Alle übrigen unter der Hauptgruppe, die mit erkältungsähnlichen Symptomen auf Corona getestet wurde, haben a n d e r e, auf die gleiche Art ansteckende Krankheiten, die bei bestimmten Personengruppen im schlimmsten Fall zum Tod führen können.

Dass ein gelernter Bankkaufmann das Gesundheitsressort leitet, ist schon tragisch genug, aber wenigstens müsste er solche Zahlen einordnen können.

Neben vielen Fragen, die sich man sich angesichts der immer noch zahlreichen Einschränken stellen kann, stellt sich auch die, ob für die anderen auch schon Apps auf dem Markt sind?

Corona-App sei Super. Glaube ich nicht.

Hier etliches geschrieben worden, wieso ein Scheitern der Corona-App eher sehr wahrscheinlich ist.

Um diese Begegnungs-Corona-App tatsächlich einwandfrei zur Funktion zu bringen, müssen erst einmal Fehlalarme ausgeschlossen sein.
Dazu habe ich hier nix gelesen.

Der Ausschluss der Fehlalarme ist auch deswegen notwendig, damit nicht unnötig Testkapazitäten verplempert werden.

Eine Fehlalarmquelle kann sein, dass die Begegnungs-Corona-App auslöst, obwohl sich die Leute im Freien getroffen haben. Wie bekannt, ist die Ansteckungsgefahr auch bei ca. 1m - 1,5m im Freien, und dann noch bei windigem Wetter, gegen NULL.
Hier stellt sich die Frage, wie die Begegnungs-Corona-App solche offensichtlichen und höchst zahlreichen Fehlalarme unterdrückt.

Was für ein Flopp

"Wird ein Nutzer positiv auf Covid-19 getestet und dieser Status in der App erfasst, sollen die anderen Anwender darüber informiert werden, dass sie sich in der Vergangenheit in der Nähe einer infizierten Person aufgehalten haben".

Diese App ist löchrig wie ein Schweizer Käse und von daher, noch nicht einmal den Download wert.

@ 16:06 von rainer4528

„ Sie leben in Niederbayern. Ihr Mann arbeitet doch bei BMW? Haben Sie doch so geschrieben? Wenn dem so ist. Wieso können Sie sich kein Handy leisten? Ihr Mann kann kein Handy bedienen? Darauf muss man erst mal kommen. Schaffe ich mit meinen 60 noch locker!“

Nicht alle Mitarbeiter bei BMW verdienen Millionen. Meinen viele, aber auch bei BMW gibt es die unterschiedlichen Arbeitsplätze und die werden auch unterschiedlich bezahlt. Wir haben ein Haus abzubezahlen, wie viele Menschen und unser Sohn steckt noch in der Ausbildung. Und nicht alle Menschen beschäftigen sich mit Smartphones und der neuesten Technik. Mein Mann ist handwerklich begabt, aber von Computern hält er sich meilenweit fern. Ich denke nicht, dass wir die einzigen Menschen sind, bei denen das so ist.

Neue Tests

Ich habe diesen sehr interessanten Artikel gelesen: "https://www.berliner-zeitung.de/gesundheit-oekologie/berliner-forscher-wir-koennen-die-corona-pandemie-auch-ohne-impfstoff-stoppen-li.84154?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE". Man sollte mehr in innovative Testmethoden investieren, die es ermöglichen, die Gesamtbevölkerung mehrfach, schnell, präzise und billig zu testen, als in irgendwelche Apps oder den dämlichen, teuren, ungenauen PCR-Test.

Vorbildlich Herr Span.

Vorbildlich Herr Span. Bekanntlich soll man nie eine Krise ungenutzt verstreichen lassen.

man muss die App nicht nutzen

So wie ich es verstanden habe, ist die Nutzung der App freiwillig. Es steht also jeder/jedem frei, sich nicht warnen zu lassen.
Manche Leute lieben ja Überraschungen.

bei "vermutlich" empfehle Blick auf die Statistik

"rückläufige Zahl der Infektionen ist vermutlich auch das Ergebnis zu weniger Tests"

laut https://de.statista.com werden seit Kalenderwoche 12 mehr als 350.000 Tests durchgeführt, die Testanzahl ist über die Folgewochen relativ ähnlich und der Anteil der positiv Getesteten nimmt kontinuierlich ab von 9% auf nun ca. 2%

und 2% ist schon recht nahe an Sensitivität und Spezifität der Test ..

Mögliche Tests

Laut ALM e.V.
"Akkreditierten Labore in der Medizin"
mit 135 in D Laboren in KW 22 (letzte Maiwoche),
das sind nicht alle verfügbaren Labore - wären über 840.000 Tests in einer
Woche möglich gewesen.

Etwas mehr als 340.000 PCR-Tests
wurden durchgeführt.

Auch Antikörpertests werdwn durchgeführt, jedoch mit Unsicherheit.

Da ist ganz viel Luft nach oben.

Was läuft da nicht rund?

Corona-App überflüssig, Testkapazitäten massiv ausweiten

Hier ist schon eine Menge geschrieben worden, weshalb das Funktionsversagen der Corona-App eher wahrscheinlich ist.

Viel besser ist es, wenn anstatt der Corona-App die Testkapazitäten massiv ausgeweitet werden. Die werden eh benötigt.

Viel besser ist es daher, wenn bei jedem Arztbesuch, Krankenhausaufenthalt, Blutspende, etc. , ein präventives Volks-Corona-Screening durchgeführt wird.
Das Personal in Krankenhäusern, Alten- Pflegeeinrichtungen, Hospitz, häusliche Krankenpflege, etc. ist in engmaschigem Zeitabschnitten - gerade in der Haupansteckungszeit von ca. Oktober bis ca. März - zu testen.
Um diese Tests und diese Anzahl der Tests ist eh kein Umherkommen.

Wer zahlt die Zeche ?
Dazu hat sich der Bundesgesundheitsminister und der Bundesfinanzminister ohnehin noch nicht geäußert.

16:21 von 0_Panik

Sondern um die Masse der Billig-Smartphones aus China mit miesem Akku. Die kosten so zwischen 60 € und 100 €. Und diese Geräte haben vielfach (nicht immer) Sozialhilfempfänger, Hartzer, Flüchtlinge, Asylanten, und die Masse der Geringverdiener (Mindestlohn), usw.///
Nennen Sie doch mal ein Paar dieser Handys. Mit einem vernünftigen Vertrag bekomme ich jedes Jahr ein neues Handy. Kann sich jeder leisten.

@17:15 von craic

"... Man sollte mehr in innovative Testmethoden investieren, die es ermöglichen, die Gesamtbevölkerung mehrfach, schnell, präzise und billig zu testen, ..."

Jeep ! Völlig richtig !

Das ist insgesamt - offensichtlich - günstiger.

Hintergrund ist, dass ggf. tausenden Corona-Fehlalarmen nicht nach gegangen werden muss.

Mit einer hohen Anzahl von Fehlalarmen ist - derzeit - bei der geplanten und offensichtlich nicht datentechnisch durchdachten Corona-App zu rechnen.

Es wird getestet.
Test positiv -> nahes Umfeld auch zum Test, Quarantäne
Test negativ -> nix

@17:19 von draufguckerin: man muss die App nicht nutzen

So wie ich es verstanden habe, ist die Nutzung der App freiwillig. Es steht also jeder/jedem frei, sich nicht warnen zu lassen.

Das ist bisher so, aber es gibt bereits Bestrebungen, das zu ändern:

Um "Anreize" für die Installation der App zu setzen, solle man "denen, die sie nutzen, auch wieder mehr Freiheiten gestatten", sagte der CDU-Politiker [Axel Voss] der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.

Wobei "Anreize" in diesem Fall bedeutet, dass diesen Personen bestimmte Grundrechte wieder gewährt werden können, die Nicht-Benutzern weiter vorenthalten werden.

Vor diesem Hintergrund würde ich ein Begleitgesetz, dass Diskriminierung verbietet, begrüßen.

@17:43 von rainer4528

"... jedes Jahr ein neues Handy. Kann sich jeder leisten ..."

Nee, können sich Sozialhilfeempfänger, Hartzer, Flüchtlinge, Asylanten, und die Masse der Geringverdiener/innen (Mindestlohn), nicht leisten.

Offensichtlich argumentieren hier die Leute nur aus der Ebene der "Elite" und der "Wohlhabenden", die nicht wissen, wie mit sehr wenig Geld umzugehen ist.

ZTE ist z.B. eines von den China-Billig-Smartphones.
Samsung bietet auch in der Preisklasse um ca. 130 € Smartphones mit miesem Billig-China-Akku an.

Und was soll der Mist, dass jedes Jahr ein neues Smartphone wegen eine Corona-App zu kaufen ist. Schon mal an die Umwelt gedacht ?
Und das für eine Corona-App, die mit - derzeitigem - Stand nix bringt. Ist genügend hier zu geschrieben worden.

Dass Spahn eine gesetzliche

Dass Spahn eine gesetzliche Grundlage ablehnt, wundert mich bei dem nicht im Geringsten.
Will er sich doch ein paar Türchen offenhalten.
Während gegen die Basis-Version wohl wirklich wenig vorzubringen ist, abgesehen davon, dass der Nutzen (für die Anwender) gegen Null geht, verhindert er damit ziemlich sicher noch ein paar mehr Downloads.
Aber es wird meiner Vermutung nach ohnehin bei 2-5 Millionen Downloads bleiben. Ziemlich wenig, wenn 50 Millionen das Ziel sind.

Warten wir mal ab, was dann mit den `Updates´ noch so alles kommen wird. Es gab ja schonmal die nette Anfrage nach `Datenspenden´. Woran sich übrigens wirklich Leute beteiligt haben...

Verstehen

Hier verstehe ich einiges nicht. Aber ich bin bestimmt nur einfach dumm.
Also:
Mit der app sehe ich, dass ich in der Nähe einer infizierten Person war. Danach bleibe ich zu Hause oder gehe testen. Bin ich positiv getestet, gehe ich mit meiner app raus (die anzeigt ich bin positiv) und somit ist eine weitere Person in Umlauf, die positiv getestet wurde.
Welchen Sinn hat das? Das schützt mich nicht vor Ansteckung. Und es hilft mir auch nichts zu wissen, wo ich mich evtl. angesteckt habe.
Vor allem macht das überhaupt keinen Sinn, solange die Tests absolut ungenau sind (wieso wird davon nichts berichtet?) und erst recht macht es keinen Sinn, da die Ansteckung vermutlich kurz vor und nach dem Auftreten der Symptome am höchsten ist und dann abnimmt. In der Anfangszeit hat man oft noch kein Testresultat vorliegen bzw. womöglich ein falsches. Wer Symptome hat bleibt vermutlich eh zu Hause.
Das Einzige Resultat der app sind die Bewegungsprofile der Nutzer.

@17:43 von rainer4528

Mit einem vernünftigen Vertrag bekomme ich jedes Jahr ein neues Handy. Kann sich jeder leisten.

Unsere Erde kann sich das nicht leisten.

Die Rohstoffe werden unter teilweise erschreckenen Arbeitsbedingungen und erheblicher Umweltzerstörung erzeugt. Es ist die reine Ausbeutung der dritten Welt.

Ich gebe zu, dass ich auch eins habe. Bin auch nicht völlig konsequent. Aber ich brauche weiß Gott nicht jedes Jahr ein neues.

In Corona-Zeiten tendiert mancher dazu zu vergessen, dass die Welt noch ganz andere Probleme hat.

Heiteres Covid-Raten

Die allermeisten Geräte haben nur eine Antenne. Ob die nach rechts, links, oben oder unten zeigt, hat öfter mal einen stärkeren Einfluss als die Entfernung zu anderen Geräten. Dafür geht die Strahlung durch Hauswände und Autotüren, hinter denen ich auch mehrere Stunden sicher vor Ansteckung wäre.

Das verspricht Spannung.
Ich würde eine Fernsehshow draus machen.
Mit Jörg Pilawa.

16:06 ff @rainer4528

Ihre Antwort auf @Minka04 ist arrogant und unverschämt.

Ob jemand mit Mobiles, die allen möglichen Schnickschnack haben,
zurecht kommt, hängt nicht vom Alter ab,sondern auch vom Interesse und einer
gewissen Begabung für IT u.ä.

Es kann sich auch nicht jeder einen "vernünftigen"?
Vertrag leisten,
mit dem man Leistungen bezahlen muss,
die man nicht haben will,
nicht nutzen wird.

Weitere Argumente von @Wielstadt, denen ich mich anschließe.
Ich habe einen Vertrag, dennoch
ist mein Gerät ca. 6 Jahre alt.

Am 08. Juni 2020 um 17:06 von Einer seits

Zitat: Dass ein gelernter Bankkaufmann das Gesundheitsressort leitet, ist schon tragisch genug,

Wer sollte denn Bundesgesundheitsminister sein - ein Arzt, eine medizinische Fachangestellte, ein Apotheker, ein Krankenkassenmanager, ein Krankenhausmanager, ein Unternehmer aus der Gesundheitsbranche?

Wirtschaftminister: ein Unternehmer,
Sozialminister: ein SGB II - Bezieher,
Entwicklungshilfeminister: ein frisch aus Afrika zugezogener Mitbürger,
Verteidigungsminister: ein Soldat.

18:35 @falsa demonstratio

Gesundheitsminister

Vielleicht Herr Lauterbach!

Am 08. Juni 2020 um 19:18 von Leipzigerin59

Zitat: Gesundheitsminister
Vielleicht Herr Lauterbach!

Guter Mann - ich wäre sofort bei Ihnen - aber nicht, weil er Arzt ist, sondern weil es seit vielen Jahren nicht nur Gesundheitspolitiker, sondern auch Sozialpolitiker ist.

@Petterson 18:01

"Hier verstehe ich einiges nicht. Aber ich bin bestimmt nur einfach dumm."

Das haben Sie gesagt ...

"Bin ich positiv getestet, gehe ich mit meiner app raus (die anzeigt ich bin positiv) und somit ist eine weitere Person in Umlauf, die positiv getestet wurde."

Wenn Sie positiv getestet sind, bleiben Sie gefälligst zu Hause!!!

"Vor allem macht das überhaupt keinen Sinn, solange die Tests absolut ungenau sind (wieso wird davon nichts berichtet?)"

Davon wird nichts berichtet, weil es nicht stimmt.
Die Tests sind zwar nicht zu 100% genau, aber das ist kein Test.

"und erst recht macht es keinen Sinn, da die Ansteckung vermutlich kurz vor und nach dem Auftreten der Symptome am höchsten ist und dann abnimmt."

Doch, gerade dann ergibt die App einen Sinn, weil auf diese Art im Nachhinein Kontaktpersonen des Infizierten ermittelt werden können, die ansonsten unentdeckt geblieben wären.
Und diese Personen können dann getestet werden, wodurch die Infektionskette unterbrochen wird.

Am 08. Juni 2020 um 18:35 von falsa demonstratio

Der Versuch, meine Kritik zum Artikel u.a. an der Besetzung oder dessen Auswahlkriterium des so wichtigen Gesundheitsministeriums mit Vergleichen zu anderen Ressorts in Frageform abzuqualifizieren, ändert nichts an meiner Meinung.

"Wer sollte denn Bundesgesundheitsminister sein - ein Arzt, eine medizinische Fachangestellte, ein Apotheker, ein Krankenkassenmanager, ein Krankenhausmanager, ein Unternehmer aus der Gesundheitsbranche?"
Antwort: JA!

"Wirtschaftminister: ein Unternehmer"
Antwort: JA!

"Sozialminister: ein SGB II - Bezieher"
Antwort: NEIN - Ein langjähriger Einzahler

"Verteidigungsminister: ein Soldat"
Antwort: JA! Oder eine Soldatin. Mindestens aber jemand, der im Rahmen der Jahrzehnte geltenden Wehrpflicht mal bei der Bundeswehr war und sei es nur für 1 Jahr.

@ 19:38 von Einer seits

Vielleicht sollten Sie sich mal etwas intensiver mit dem Unterschied zwischen Expertokratie und Demokratie befassen.
In der demokratischen Politikgestaltung braucht es neben der sachlich-fachlichen Expertise, die man nie nur durch eigene Erfahrung und Fachkompetenz sondern durch seine Mitarbeiter*innen, Fachgremien, Anhörungen etc. und die Fähigkeit zu Beratung und Teamarbeit gewinnt, vor allem auch Prozesskompetenz in verschiedenster Form.
Das macht einen erheblichen Unterschied aus.

@OlliH 17:37

"Dieses App ist Schwachsinn."

Nein.

"1. muss jeder Infizierte [...] ständig und überall sein Smartphone in betriebsbereitem Zustand dabei haben."

Heutzutage hat fast jeder sein Smartphone dabei. Betriebsbereit.

"2. Der Infizierte muss seine Infektion nicht nur selbst merken sondern sie auch melden."

Jeder, der eine Infektion merkt und nicht meldet, handelt grob fahrlässig bzw. gefährdet Menschenleben.

"3. Ich müsste eine bei mir eingehende Warnmeldung auch selbst ernst nehmen und mich untersuchen lassen."

Ja, selbstverständlich. Warum sollten Sie das nicht tun?!

"4. es müsste Jeder ein betriebsbereites Smartphone mit diesem App bei sich tragen um wirkungsvoll alle Betroffenen zu warnen."

Siehe 1.

"Also, der beste Schutz ist nicht dieses App sondern weiterhin genügend Abstand zu den Mitmenschen einzuhalten."

Warum wiederholen Sie etwas dermaßen Selbstverständliches?
Es wurde IMMER gesagt, dass die App nur eine sehr sinnvolle Ergänzung zu Abstand, Masken und Hygiene ist.

Am 08. Juni 2020 um 19:38 von Einer seits

Am 08. Juni 2020 um 18:35 von falsa demonstratio

Zitat: Der Versuch, meine Kritik zum Artikel u.a. an der Besetzung oder dessen Auswahlkriterium des so wichtigen Gesundheitsministeriums mit Vergleichen zu anderen Ressorts in Frageform abzuqualifizieren, ändert nichts an meiner Meinung.

Alles andere hätte mich auch schwer gewundert.

Darstellung: