Ihre Meinung zu: Debatte um Schulöffnungen: Karliczek warnt vor "Infektionsherden"

5. Juni 2020 - 13:55 Uhr

Familienministerin Giffey hat sich für einen Normalbetrieb der Schulen nach den Ferien ausgesprochen. In NRW starten ab Mitte Juni die Grundschulen in den Regelbetrieb. Bildungsministerin Karliczek warnt aber vor zu großer Eile.

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Kommentare

Können Bildungspolitiker eigentlich nicht zuhören?

Es stellt sich, mit fortschreitendem Wissen über das Infektionsgeschehen bisher, mehr und mehr heraus, dass insbesondere geschlossene Räume ein Problem sind - je mehr und je länger Menschen in stehender Luft begrenzten Volumens zusammen sind, desto eher gibt es Superspreader. Es gibt keine verlässliche Information, dass Kinder hier eine Ausnahme machen. Nach jahrelanger Vernachlässigung der Schulen sind viel zuwenige Räume, teilweise gar nicht zu lüften vorhanden. Unproblematisch ist wohl Unterricht im Freien, oder wenigstens in Räumen, wo, platt gesagt, ein Kind auf ein ständig geöffnetes Fenster kommt. Wir haben momentan noch eine Stiuation, wo es sehr unwahrscheinlich ist, dass überhaupt ein Kinder infektiös ist. Aber ohne ein strenges Monitoring und sofortige Reaktion, also Schulschließung, bei geringstem Verdacht, ist das hier gemeingefährlich.

Und täglich grüßt das Murmeltier

Andere Länder öffnen oder hatten nie geschlossen. Mediziverbänder sagen sofort öffnen zum Wohle des Kindes. Herr Drosten spricht sich dafür, dass im Kohortensystem alles öffnen soll. Es gab keine Hotspots in den Einrichtungen, weder von Corona, noch in der Notbetreuung, auch nicht nach Lockerungen und Erweiterung der Notbetreuung. Worauf wird denn noch gewartet? Frau Ministerin möchte doch lieber paar Jahre auf Impfung warten, bevor die Kinder wieder normal beschult werden. Vereinbarkeit von Familie und Beruf bzw. Chancengleichheit für die Kinder? Egal. Und spricht von imaginären Infektionsherden, die es bei den Kindern nie gab. Ich sehe schon lange keine Logik hier.

Regelbetrieb GS NRW

Alle Eltern in NRW zufrieden? Aber: es wird kein Konzept für das Distanzlernen entwickelt, falls es nicht klappt, die Zahlen wieder steigen und die Schulen wieder geschlossen werden müssen.
Aber jetzt sind viele Eltern erstmal zufrieden gestellt, aber irgendwie auch für dumm verkauft...Augenwischerei... Es wäre gut, mal parallel zu planen. Für den Fall, dass die Schulen doch wieder geschossen werden müssen. Dann wird es noch schlimmer... Und wenn man in den Schulen nur noch Hände waschen muss und alle anderen Regeln aufgehoben werden, dann kann man eigentlich in allen Bereichen unseres sozialen Lebens und Miteinander alle Hygiene- und Abstandsregeln aufheben. Ich finde es katastrophal, unsere Kinder und ihre Lehrer in der GS sind Versuchskaninchen... Viel Erfolg wünsche ich.

Wie lange glaubt Frau Karliczek,

Regelunterricht aussetzen zu können? Vom Kinderwohl, daß soziale Eingebundenheit verlangt, ganz abgesehen.

Leider werden weder Virus, noch Politiker auf abschließende Studien von Wissenschaftlern warten können. Die einen glauben, es kommt ganz sicher eine 2. Welle, die anderen vielleicht, andere gar nicht. Nur belgbar/erwartbar ist gar nichts. Kinder sind mehr oder weniger ansteckend, aber nichts genaues weiß man nicht.

Unsere Gesellschaft und die Wirtschaft nehmen schon irreparablen Schaden, und alle Rettungspakete werden nichts daran ändern. Das Jahr 2020 wird der neue Pillenknick werden. Da können sich die Politiker dann in ungefähr sieben Jahren wieder überlegen Lehrerstellen abzuschaffen.

Normalbetrieb

Öffnung der Schulen für den Normalbetrieb ja, aber bitte mit halben Klassen und somit ein über die andere Woche Präsenzunterricht. Sonst ist die zweite Welle vorprogrammiert. Wir dürfen uns das mühsam erreichte nicht vorschnell selbst zerstören.

Heimkehrer zwei Wochen in Quarantäne, dann erst Schule

Momentan sind wir unbestritten auf einem guten Weg. Doch jetzt kommen Pfingstferien/Sommerferien und die Karten werden neu gemischt. Ich traue nicht allen Ländern zu, dass Infektionsherde wirklich punktgenau zum Beginn der Tourismussaison ausgemerzt wurden.
Um unser hohes Niveau zu halten sollten daher alle Heimkehrer-Kinder zunächst zwei Wochen zuhause bleiben, bevor sie dann zur Schule gehen. Wünschenswert wäre dann (und auch für alle) ein Test, bevor man sich in den Schulen wieder zusammensetzt, als wenn nichts wäre. Mit diesem Vorgehen könnten wir die Kontrolle behalten, Vertrauen schaffen und Kindern, Eltern, Erziehern und Lehrern das Gefühl von Sicherheit geben.
Wer unbedingt am Ende der Ferien in Urlaub gehen muss, der hat die Kinder dann halt noch zwei Wochen nach dem Urlaub zuhause. Ich denke das ist Anreiz genug, dass alle Familien mit Kindern nach Möglichkeit nicht die letzten Wochen in Urlaub fahren. Dann kann die Schule auch für (fast) alle pünktlich beginnen.

Eindeutige Empfehlungen

Herr Drosten ist ein international anerkannter, herausragender Virologe.
Aber eben kein Kinderarzt und schon gar kein Kinderinfektiologe.
Die aus diesem hauptsächlich relevanten Fachgebiet entsprechende Studie sind vor über 3 Wochen im Deutschen Ärzteblatt veröffentlicht worden.
Die Empfehlung ist selten so eindeutig gewesen:
Öffnen.
Sollte die Bundesregierung, die Kultusminister u.a. möglicherweise faktenbasiert auf die Wissenschaft hören wollen, könnte sie das also seit Wochen tun.
Allerdings leben wir in einer postfaktischen Zeit.
...

PS

Und somit hören wir auf Fake News oder Grobi

wir machen uns an der Zukunft unserer Kinder straffbar

wenn wir nicht spätestens nach den Sommerferien zum Regelbetrieb in den Schulen zurück kommen. Es geht schon aktuell überhaupt nicht an, dass Lehrer wählen können, ob sie an ihren Schulen Präsenz Unterricht geben oder nicht weil sie einer Risikogruppe angehören - geht in der freien Wirtschaft gar nicht. Es gibt schon jetzt und wird auch erst Recht nach den Sommerferien keine Begründung mehr geben, nicht auf normalen Präsenz Unterricht zu gehen. Der aktuelle Unterricht ist zumindest bei meinen Kindern mangelhaft und konzeptlos - da gibt es Lehrer, die sich wochenlang nicht bei ihren Klassen melden, andere sind zwar engagiert - nutzt aber nichts, da ja das Gesamtpaket am Ende zählt...

Auf welcher Rechtsgrundlage mischt sich K. wieder ein?

Erst wirbt Karliczek für die Öffnung von Schulen nach den Sommerferien, jetzt sieht sie Gefahren. In einem Gebiet, der ihr grundgesetzmäßig (Schulen sind Ländersache) gar nicht zusteht.
Frau Ministerin: Bitte weisen Sie die rechtliche Grundlage für Ihre Einmischungen in Länderangelegenheiten nach.

Dieses Herumgeiere ist noch schlimmer als einfach mal den Mund halten.

Infektiöser Schmelztiegel

Wer schon Kinder in der Schule hatte, weiß, dass eine Schule im Normalbetrieb bei voller Besetzung im Winter ein wahrer Schmelztiegel für allerlei Infektionen ist. Es ist eine gefährliche Illusion, zu glauben, dass diese Tatsache bei dem neuen Coronavirus irgendwie nicht mehr real ist.

Wir machen uns was vor und drohen mit verschlossenen Augen in die Katastrophe zu laufen. Und was hätten wir von einem zweiten richtig langen Lockdown?

Keine Versuchskanninchen

Die Lehrer aus den Risikogruppen sollen die Kinder aus Risikogruppen ausschließlich online unterrichten. Alle andere sollen in den normalen Unterricht. Sollte es Hotspots geben, so einzelne Einrichtungen für zwei Wochen schließen. Danach wie gehabt. Das ist auf jeden Fall besser als diese rollende digitale Mischungen, die alle Beteiligten, Kinder, Lehrer und Eltern auf Dauer überfordern. Drei Monate - Ok. Aber irgendwann muss man mal mutige Entscheidungen treffen. So NRW. Hut ab, ich bin leider im falschen Bundesland.

Regelbetrieb

Bitte wieder Regelbetrieb. Der Zustand ist nicht mehr tragbar. Und noch eine Bitte. Kommt mir nicht mit "Mehr Tote" und "Infektionshotspot". Ich kanns nicht mehr hören. Die Zahlen sinken!!

„"Solange wir noch keinen Impfstoff gegen Covid-19 haben, muss auch an den Schulen weiter allergrößte Vorsicht herrschen, um strukturierten Unterricht anbieten zu können", sagte [Bildungsministerin Karliczek] dem Magazin "Spiegel". Es müsse weiter alles getan werden, "damit die Schulen nicht zu Infektionsherden werden"
Damit verlässlicher Präsenzunterricht stattfinden könne, sollte Schulen weiter unbedingt auf Gesundheitsschutz achten - "selbst wenn dies im Wechsel zu einem digitalen Unterricht geschieht"“

Da die warme Jahreszeit bevorsteht und die Ansteckungsgefahr in Innenräumen am höchsten ist (siehe u.a. gmx.net/magazine/gesundheit/corona-infektionsrisiko-orte-betroffen-34765474), wäre es sicher nicht verkehrt, hier auf „kreative“ Lösungen zu setzen - zum Beispiel die, immer wenn es nicht gerade regnet (wie zum Glück für die Natur jetzt nach Monaten der Dürre endlich einmal wieder) für geeigneten Sonnenschutz zu sorgen und den Unterricht, wo immer es geht, „ins Freie“ zu verlegen.

@ Linda Stern

Es gab keine Hotspots in den Einrichtungen, weder von Corona, noch in der Notbetreuung, auch nicht nach Lockerungen und Erweiterung der Notbetreuung. Worauf wird denn noch gewartet?

Jetzt kann es noch gut gehen, wenn es warm ist. Aber mit Beginn der Erkältungssaison haben wir neben dem üblichen Dauerschniefen mit saisonalen Viren dann das ideale Super-Spreading mit Sars-Cov-2.

Ach nö

""Solange wir noch keinen Impfstoff gegen Covid-19 haben, muss auch an den Schulen weiter allergrößte Vorsicht herrschen, um strukturierten Unterricht anbieten zu können", sagte die CDU-Politikerin dem Magazin "Spiegel". "

*

Die Frau Kariczek soll mal ihre Eltern fragen, ob sie zur Schule gegangen sind, obwohl es damals noch gar keine Impfung gegen Masern gab.

Oder sind sie auch nur alle 2 Tage hin, in kleinen Gruppen und dürften nicht mit anderen Kindern in größeren Gruppen spielen oder gar im Verein etwas machen?

*

Dieses Hände waschen, wenn man von Draußen kommt, vor und nach dem Essen, nicht Augen reiben, nicht in der Nase popeln nicht zwischen den Zähnen pullen ist wesentlich älter als Corona und das aus guten Gründen, denn es gibt -zig gefährliche Infekte, die damit übertragen werden können.

Wir sind verwöhnt, weil wir bislang dachten, man kann sich gegen jede Krankheit irgendwie schützen.

Kann man nicht.

Auf was basieren diese Prognosen?

Ich wäre ja neugierig, wie diese vermeintlich geringe Risikoprognose für (Grund-) Schulen zustande kommt.
Die Hinweise von @Autograf (14:43) finde ich jedenfalls durchaus berechtigt.
Zumindest solange ich keine weiteren Infos dazu gesehen habe, bleiben bei mir Zweifel, dass das so angemessen ist. (Ja, ich habe auch an anderer Stelle Zweifel gehabt und bin zumindest bisher mit Blick auf die Zahlen eines Besseren belehrt worden. Aber das ist ja auch keine Garantie dafür, dass das jetzt erneut so ist.)

Augen auf, Deutschland

In Deutschland schließt man gerne die Augen vor der Gefahr. Wenn im Herbst und Winter die großen Ausbrüche in unseren Schulen unbemerkt anlaufen, wenn dann viele Kinder auch Schädigungen, z. B. an der Lunge, erleiden oder sterben, dann müssen wir aufwachen.

Einfach auf und abwarten was passiert

So hört sich das Ganze in NRW an. Eltern, Lehrer und Kinder sind die Versuchskaninchen, die Schule das Versuchslabor.
Naja, nach einiger Zeit mit Corona resigniert man und muss lernen mit den Entscheidungen der Politiker zu leben. Leider auch mit den Konsequenzen. Hoffentlich bleiben uns Zahlen wie in Großbritannien erspart...

...bis ein Impfstoff kommt...

Der Ministerin wird natürlich klar sein -ebenso wie all denen im Lande, die bereit sind, in einem mehr oder weniger restriktiven Lockdown auf die Silver Bullet namens Impfstoff zu warten- dass es eben diese Silver Bullet aller Voraussicht nach niemals geben wird. Was es dagegen mit hoher Wahrscheinlichkeit geben wird, ist ein Glücksspiel ähnlich dem des alljährlichen Mixens des Influenza-Impfstoffs, das mitunter kräftig daneben geht (wie hierzulande z.B. 2017/18 mit 25.000 Grippetoten). Aber, ach ja, da war der flächendeckende Impfstoff den gesetzlichen KK einfach nur zu teuer und unsere Moralität, jedes einzelne Menschenleben (nur diesseits des Äquators natürlich) retten zu wollen, steckte damals noch in den Prä-Corona-Kinderschuhen.
Und diese ketzerische Frage sei auch noch erlaubt: Warum, wenn denn das neue Coronavirus so gefährlich ist, legt sich Herr Spahn schon jetzt fest, dass er für eine Impfpflicht keine Notwendigkeit sehe?

Sachen gibt´s... Da lerne ich

Sachen gibt´s... Da lerne ich doch tatsächlich noch den völlig irrationalen Patriotismus zu empfinden :)
Ich bin wirklich einigermaßen stolz auf mein Bundesland NRW, was dessen Umgang mit dem Corona-Hype angeht. Scheinbar hat man hier doch mal einen Blick ins Grundgesetz geworfen und ist auch noch Lage, Zahlen und andere Informationen zu deuten.

Grundschulkinder dürfen bald tatsächlich wieder in ihre Klassen. Und sogar die OGS macht wieder richtig auf. Das ist wichtig, richtig und vernünftig. Für die Kinder und für ihre Eltern, vor allem Mütter.
Okay, ob das zwei Wochen vor Ferienbeginn noch sein muss...
Wenn man jetzt noch eine Lösung für die sogenannten `Risikogruppen´ findet und erkennt, dass 120 Kinder in der OGS mit 5 Betreuern vielleicht ein wenig unterbetreut sein könnten, dann könnte das sogar was Rundes werden.

Frau Karliczek wie lange warten ?

Frau Karliczek, wann kommt denn der Impfstoff ? Sie wollen doch wohl nicht die Bildung unserer Kinder an diese Bedingung knüpfen ? Das ist nicht absehbar ! Wo bleibt der Realismus in dieser Republik ? Einen Impfstoff kann es geben oder auch nicht. Wenn ja schnell oder innerhalb von Jahren. Wollen wir Jahre unter diesen Bedingungen leben.
Schweden macht alles richtig. Zum Leben gehört das Lebensrisiko. Ein Leben ohne Freiheit ist nicht mit unseren Werten vereinbar. Mein Sohn hatte 3 Monate keinen Unterricht - jetzt beginnt er mit 2x 3 h / Woche. Das soll jetzt die neue Bildung sein ? Bitte alle aufwachen. Wir haben nur ein Problem: Den realistischen Umgang mit Covid-19. Den Bürgern gehört das Recht auf eigenverantwortliches Handeln zurück gegeben. Wir haben Recht auf Bildung, Kultur, Sport, Eigentum, Freiheit, Persönlichkeit und Gesundheit (ja, weil diese unter diesen Beschränkungen mehr leidet, denn ohne !)
Unsere Würde ist schon lange unter diesen Beschränkungen verloren gegangen !

Diese Hygienepläne sind sinnloser Aktionismus.

"Es müssten in allen Schulen und Kitas die Hygienepläne auf den aktuellen Stand gebracht werden, fügte die Ministerin hinzu."

Der aktuelle Stand ist doch, dass sich Corona größtenteils als Aerosol verbreitet. Folglich sind die Hygienepläne mit der Handdesinfektion an jedem Eingang, den Einbahnstraßen in den Gängen und der täglichen Desinfektion aller Oberflächen ziemlich sinnfrei, da nichts davon gegen die Ansteckung über die Luft hilft. Selbst die Abstandsregel wird ad absurdum geführt, wenn sich mehrere Personen für mehrere Stunden im selben Raum aufhalten.

Meiner Meinung nach sollte man sich von diesen blödsinnigen Hygieneaktionismus verabschieden und einfach mal verschiedene Beschulungskonzepte an einzelnen Standorten ausprobieren.

Für alle

die hier ein großes Fass aufmachen, siehe aktuell Göttingen, Kinder haben also keine Abwehrrüstung wie die alten Ritter.
Sondern stecken sich genauso schnell an, und würden das auf alle Schüler in der Schule weiter geben.
Vorsicht ist wesentlich besser, als in 2 Wochen 3-400 kranke Kinder, sag ich mal als Opa.

Und ob das Sinn macht, steht auf einem anderen Blatt, wann gehen in den meisten Länder die Sommerferien los, so in 2 Wochen fangen die ersten an.
Nach den Ferien, wenn alle aus allen Teilen der Welt wieder zurück sind, kommt ein kritischer Punkt.

Den sollte die Regierung genauestens im Auge behalten, wir brauchen gesunde Kinder, wenn möglich.

Wir können nicht auf ein Impfstoff warten.

Das kann Jahre dauern.
Die übliche Hygiene muss reichen.

Nicht dass Corona nur deshalb verschwindet, weil irgendwann keiner mehr das Wort richtig oder überhaupt schreiben kann.
Oder hat jemand etwas über Corona aus Afghanistan und Somalia gehört? Dort gehen die Kinder auch nicht regelmäßig in die Schulen. Demnach müssen sie länger und gesünder leben als wir.

Ps. Der Ausbruch in Göttingen fand in der sogenannten "bildungsfernen" Schicht statt.
Die meisten Toten in Brasilien leben in Slums. (Wann war das je anders gewesen?)
Regulärer Schulbetrieb ist der einzige Weg aus solchen Verhältnissen. Man muss dafür kein Millionär werden.

@Minka04 - Wir sind schon seit Monaten Versuchskaninchen!

15:36 von Minka04:
"Eltern, Lehrer und Kinder sind die Versuchskaninchen, die Schule das Versuchslabor."

Eltern, Lehrer und Kinder sind schon seit der Schulschließung Versuchskaninchen: Die Eltern wurden zu Lehrern, die Lehrer zu Lernhelfern im Fernunterricht und die Kinder mussten mit einem völlig neuen Lernumfeld und fehlenden sozialen Kontakten klarkommen.

Soziale Vereinsamung, psychische Überforderung und fehlende Bildungsmöglichkeiten betreffen praktisch alle Menschen und insbesondere unsere Kinder. Die daraus resultierenden Probleme sind kaum abzuschätzen, aber sicherlich schwerwiegender als die Infektion weniger Personen.

Es kann daher nur richtig sein, den Versuchskaninchen der Schulschließung etwas mehr Normalität zu geben.

@nachfragerin

Türgriffe und Geländer sind so stark frequentiert daß das Virus auf diesen Oberflächen praktisch sofort k.o. sein muss um nicht potentiell weitergereicht werden zu können in ein ihm genehmeres Millieu. Deswegen ist die Desinfektion und das Waschen der Hände so wichtig. Stellen Sie das nicht als absurd hin!

Coronavirus !

Natürlich ist es schwierig in dieser Zeit eine verlässliche Strategie zu entwickeln.
Wenn man jetzt aber Schulen öffnet, und dafür auch anscheinend vernünftige Pläne vorlegt, so bleibt doch auch einiges im Argen. Denn in vielen Schulen sind nicht alle Hygiene- Maßnahmen wirklich durch führbar, da Waschtische und Toiletten kaputt sind, auch in etlichen Klassenzimmern etliches defekt ist.
Leider wurde all dies in der freien Zeit nicht repariert, es wurde einfach vor lauter Corona schlicht weg von den Verantwortlichen vergessen. Typisch für deutsche Behörden, da werden Schulen, Turnhallen und Bäder solange betrieben, bis nichts mehr geht. Leider wird immer wieder an den falschen Stellen gespart, das Geld in falsche Projekte gesteckt und so gut wie jede Planung von verschiedenen Projekten dauern wegen oft irrer behördlicher Vorgaben viel zu lange. Auch typisch für D, da wird die Bürokratie nicht abgebaut, sondern es kommen dauern noch neue Vorschriften dazu. KLASSE !!!!

@ 17:03 von Reservistin Noch einmal suchen

Es kann durchaus sein das Sie ihre Würde verloren haben, da können nur Sie selber sich sicher sein.
Meine Würde habe ich noch und rein aus Interesse habe ich gerade mal kurz in unserer Firma herumgefragt, von meinen Kolleginnen und Kollegen vermisst auch niemand die eigene Würde.

Sehen Sie doch bitte noch einmal genau nach bevor Sie das so pauschalisieren, sicher ist sie nur runtergefallen, die Würde.

von Kowalski

Welche zweite Welle meinen Sie denn. Wir haben heute in ganz D 300 Neuinfizierungen. Da ist es Pflicht, sofort in den normalen Schulbetrieb einzutreten. Da gibt es kein wenn und aber. Das die 2. Welle kommt, glauben Sie ganz alleine. Ihre 2. Welle kommt, wird aber eine folgenschwere Insolvenzwelle sein.

Beste Grüße

@Drucker, 15:04 (im Vorgängerthread)

„Steht doch im Artikel: „Das Gesetz sieht vor, dass der Bund 67 Prozent des Nettoeinkommens und maximal 2016 Euro im Monat zahlt.““

Danke für den Hinweis. Habe ich glatt überlesen (was mir schon deshalb nicht hätte passieren dürfen, da ich von diesen 67 Prozent Lohnfortzahlung schon seit Wochen überall gelesen habe).

„Damit erhält jedes Elternteil Anspruch darauf, die finanzielle Hilfe zehn statt wie bisher sechs Wochen lang beziehen zu können. Alleinerziehende können sie bis zu 20 Wochen lang beziehen. Der Anspruch gilt auch dann, wenn nur an bestimmten Tagen keine Notbetreuung für die Kinder vorhanden ist“

Hoffentlich reicht das, um möglichst viele Unternehmen (vor allem die kleinen und mittleren) und ihren betroffenen Mitarbeitern über den Schul- und Kitanotstand zu bringen. Ist auf jeden Fall leider mit einem irren Papier- (und Nerven-)krieg verbunden.

@ Reservistin

Frau Karliczek, wann kommt denn der Impfstoff ? Sie wollen doch wohl nicht die Bildung unserer Kinder an diese Bedingung knüpfen ? Das ist nicht absehbar ! Wo bleibt der Realismus in dieser Republik ?

Ein vernünftiger Realismus in der Republik würde bedeuten, dass wir mindestens die Hälfte Homeschooling machen und in der Schule für große Abstände und ständigen Luftaustausch sorgen. Alles andere wäre Wahnsinn.

@KowaIski - "Viele Kinder"?!

15:31 von KowaIski:
"Wenn im Herbst und Winter die großen Ausbrüche in unseren Schulen unbemerkt anlaufen [...]"

Wie soll das unbemerkt geschehen? Ich muss derzeit 1x täglich in der Kita unterschreiben, dass mein Kind und alle Kontaktpersonen coronafrei ist. Dieser völlig überzogene Aktionnismus wird wohl kaum in völlige Ignoranz umschlagen, bei der man sämtliche Beobachtungen und Tests einstellt.

"[...] wenn dann viele Kinder auch Schädigungen, z. B. an der Lunge, erleiden oder sterben, dann müssen wir aufwachen."
> Bisher sind in Deutschland drei (3) Kinder bzw. Jugendliche mit Corona gestorben.

Lassen Sie diese Zahl auf sich wirken und sagen Sie mir, wie viele Todesfälle Sie erwarten, wenn wir durch massive Fahrlässigkeit wieder die Infektionszahlen vom März erreichen.

Wahlmöglichkeit, Homeschooling

Mittelwege, ein Sowohl-als-auch wären gut und vernünftig.
Ich plädiere noch immer dafür, den Eltern die Wahl zu lassen zwischen Präsenzunterricht und Homeschooling (mit regelmäßigem Einreichen von Arbeitsergebnissen).
So bliebe auch mehr Platz für Abstand in Schulräumen.

Mindestens aber muss weiterhin für die Risikogruppen-Eltern und -Schüler und -Lehrer die Wahlmöglichkeit bleiben.

Regelunterricht ohne Abstand halte ich für vollkommen falsch (gefährlich), die Gründe sind doch bekannt.

Grundsätzlich für die Zukunft sollte viel mehr individuelles und auch digitales Lernen möglich werden. Es wäre deutlich effektiver und (je individueller) bereitet auch besser auf's Berufsleben vor. Da wäre technisch sehr viel möglich (auf individuelle Stärken und Schwächen einzugehen.

Der Bedarf nach Betreuung jüngerer Schüler könnte davon getrennt betrachtet und gelöst werden.

Bei uns funktioniert das Homeschooling sehr gut. Alle 3 Kinder sind gern fleißig, die Lehrer wären jederzeit ansprechbar.

@Nachfragerin 17:03 Uhr

"Der aktuelle Stand ist doch, dass sich Corona größtenteils als Aerosol verbreitet."
Falsch, das RKI schreibt, dass die Möglichkeit einer Übertragung durch Aerosole nicht ausgeschlossen werden kann. Ein gewaltiger Unterschied zu Ihrer Aussage!

Alle Schulen aufmachen

Corona-Krisenmagement Note = 6, seit Aschermittwoch 2020
Es wird immer wieder gerne als Verhinderungsgrund das 1,5 m Abstandsgebot vorgegeben.
Das ist Unsinn.
Wie seit Aschermittwoch2020 überall zu beobachten ist, fahren die Kinder in der Freizeit und ggf. zur Schule mit dem ÖPNV kreuz und quer durch die Gegend. Von 1,5 m Abstandsgebot ist da nix zu sehen.
Mind. ca. 99% der Kinder haben nix mit Corona zu tun.
Es wurde und wird zu keinem Zeitpunkt wirklich jemand durch Kinder gefährdet.

Ich sehe es als Kinderwohlgefährdung an, wenn durch staatlich verordneten Nichtbeschulung den Kindern der berufliche Weg erschwert oder gar unmöglich gemacht wird.
Die Kinder wurden wg. der staatlich verordneten Nichtbeschulung geschädigt. Schon alleine deswegen, weil etliche Kinder mit dem Schulstoff nun hinten an sind, weil sie beim Home-Shooling per PC nicht so mitmachen konnten, wie dies bei wohlhabenden Familien üblich ist.

Das Thema Gewalt in der Familie und gegen Kinder kommt da noch hinzu.

17:16 von Tada

Naja, Sie und andere übersehen, dass es keinen Impfstoff braucht, sondern bereits viel erreicht ist wenn eine medikamentöse Behandlung für mittlere und schwere Fälle etabliert ist. Auf dem Punkt wird mE zu wenig hingewiesen, denn dort ist man auf mehreren guten Wegen, es wird aber nach meiner Einschätzung noch ca. vier Monate brauchen. Die Zeit sollten wir uns nehmen.

Wer’s eiliger hat soll bloß keinen anderen anstecken, und abgesehen davon kann man nur Glück wünschen.

Normalität wird es ohnehin nicht geben

10 bis 15 Prozent (an manchen Schulen aber auch mehr) der Lehrerinnen und Lehrer fehlen im Präsenzunterricht in der Schule, weil sie zur Risikogruppe gehören. Es gibt aktuell niemanden, der sie ersetzen könnte. Die Nachwuchssituation ist ohnehin prekär, da viel zu wenige junge Leute eine Lehrerausbildung machen.

@ spax-plywood

"Türgriffe und Geländer sind so stark frequentiert daß das Virus auf diesen Oberflächen praktisch sofort k.o. sein muss um nicht potentiell weitergereicht werden zu können in ein ihm genehmeres Millieu. Deswegen ist die Desinfektion und das Waschen der Hände so wichtig. Stellen Sie das nicht als absurd hin!" Am 05. Juni 2020 um 17:26 von spax-plywood

*

Und das stimmt nicht, denn das Virus wird schon durch einfache Seifenlösung zerstört, bzw. genauer seine äußere Schicht.

Desinfektionsmittel machen in dem Fall nur die schützende Hautflora kaputt und deren Nutzung ist völlig daneben.

Als Lehrer würde ich nur ...

mit einer FFP2-Maske und in Zimmern, in denen alle Fenster und die Tür offen sind, unterrichten!
Zusätzlich sollten Ventilatoren in die Fenster gestellt werden, um die Luft nach außen zu befördern!
Da dies sicherlich so nicht durchgeführt wird, ist die Öffnung der Schulen ein gefährliches Experiment, weil bekanntlich die meisten Kinder keine Symptome zeigen und sich die Viruslast im Rachen nicht signifikant von der Viruslast bei Erwachsenen unterscheidet!

@ 15:06 von KowaIski

Viren gibt es schon seit Millionen von Jahren, und das wird auch weitere Millionen von Jahren so bleiben.

Wie lange sollen die Schulen zu bleiben, oder eingeschränkt tätig sein ?

Schulöffnungen

Einige europäische Länder haben es doch schon vorgemacht, ohne negative Folgen. Ich meine u. a. Dänemark.

@spax-plywood - Saubere Hände & kontaminierte Luft.

17:26 von spax-plywood:
"Deswegen ist die Desinfektion und das Waschen der Hände so wichtig. Stellen Sie das nicht als absurd hin!"

Händewaschen hat zweifelsfrei seine Berechtigung. Aber auch die keimfreisten Händen bringen nichts, wenn man mehrere Stunden am Tag verkeimte Luft atmet.

Ich vermute das Problem eher in der Luft und nicht an irgendwelchen Oberflächen.

Als ginge es um einen kleinen Schnupfen...

Leider werden diese Kinder jetzt in Klassen ohne Mindestabstand getrieben. Mal schauen, wann die zweite Welle kommt. Und mal schauen, wer die politische wie juristische Verantwortung übernimmt, wenn es zu massiven Neuinfektionen bei einem durchaus tödlich verlaufende Virus bei Kindern und Jugendlichen kommt?

Es gibt eine Schulpflicht

Vor noch gar nicht langer Zeit wurden Eltern angeprangert, die ihre Kinder nicht in die Schule schicken wollten. Jetzt scheint die Schulpflicht völlig unwichtig zu sein, weil Virologen mit ihren Vermutungen Panik verbreiten. Stichhaltige Vermutungen haben sie auch nach Monaten intensiver Forschungen immer noch nicht liefern können. Wie ist sowas möglich?

Wenn selbst Drosten,

der ja zu den lautesten Warnern, um nicht zu sagen Endzeitpropheten zählte, seine Studie dahingehend korrigiert hat, dass er Schulöffnungen befürwortet und Streeck schon länger Kinder als Krankheitsverbreiter für wenig bedeutsam hält, bleibt wohl nur noch die geschürte Angst der Lehrer und der GEW als Argument dagegen. In Dänemark findet schon länger wieder Schule statt- ohne Massenansteckungen. Vielleicht sind die Lehrer in Dänemark und deutsche Supermarktkassiererinnen einfach robuster als deutsche Lehrer? Oder vielleicht weniger ängstlich?

Die zweite Welle kommt unbemerkt

@ Nachfragerin
Wie soll das unbemerkt geschehen? Ich muss derzeit 1x täglich in der Kita unterschreiben, dass mein Kind und alle Kontaktpersonen coronafrei ist.

Papier ist geduldig. Das würde jeder einfach mal unterschreiben.
Aber, wenn eine Infektionswelle anrollt, wird es zum Bremsen vielleicht schon zu spät sein. Jeder kennt doch das Dauer-Geschniefe in der Kita und der Schule im Winter. Wenn es nur um Erkältungsviren geht, mag man das vielleicht putzig finden. Wenn sich unbemerkt eine zweite Corona-Pandemiewelle bereit macht, ist das eine riesige Katastrophe. Corona verbreitet sich genau wie die Erkältungsviren, hat aber sehr gravierende Folgen wie Schädigungen der Lunge, der Nieren, des Nervensystems, ...

Warten worauf?

Wie lange will diese Frau auf den Impfstoff warten? In meinem Verwandten- und Bekanntenkreis zähle ich sieben Pädagogen, davon sind zwei in Pension, aber sechs von den sieben Personen zählen zu der großen Gruppe der Impfgegner und nach deren Aussage ist in ihren Kreisen die Impfgegnerschaft groß. Diese Information wurde mir in einem Patienten-Arztgespräch sogar bestätigt.
Frau Karliczek sorgen sie in Zusammenarbeit mit unserem Gesundheitsminister erst mal für Aufklärung bei den Pädagogen, mit dem Ergebnis einer Verringerung der Impfgegnerschaft.
Hygiene muß reichen. In einigen Monaten beginnt die nächste Grippesaison. Dieser Zeitraum sollte für das verinnerlichen der Hygienemaßnahmen genutzt werden.

@15:16 von KowaIski

"... dass eine Schule im Normalbetrieb bei voller Besetzung im Winter ein wahrer Schmelztiegel für allerlei Infektionen ist. ..."

Das ist seit dem "schwarze-0-Kaputtsparen" eh so, und davor war es auch nicht so viel besser.

Was hat sich seit Corona-Aschermittwoch2020 geändert ?
Nix !

Die Bundesregierung (Bundesgesundheitsminister) u. d. MPs waren bisweilen nicht in der Lage den "... Schmelztiegel für allerlei Infektionen ..." in irgend einer sinnvollen Weise entgegen zu wirken.
Offensichtlich bleibt es bis aus Weiteres dabei.

Corona-Krisenmanagement Note = 6

Da sich nix ändert, können die Schulen auch aufmachen.

um 17:39 von 0_Panik

Wir wissens eines mit absoluter Sicherheit:
Dass wir die Corona-Krise in Deutschland in den Griff bekommen haben, verdanken wir entweder der 1,5m-Regel, oder der Tatsache, dass wir uns nicht mehr gegenseitig zu Hause besuchen.

Beides wollen Sie hintertreiben.

Wir haben die Schulen derzeit für jeweils die halben Klassen geöffnet (das ist derzeit fast deutschland weit die Regel, Ihnen aber offensichtlich gar nicht bekannt). Diese Vorsichtsmaßnahme erlaubt es uns, die 1,5m Regel anzuwenden.

Würden wir alle Schüler wieder in die Klassen lassen, 25 Kinder auf 30qm, dann wäre das genau dasselbe, als ob wir alle 25 Kinder jeden Morgen durch die 25 Wohnungen ihrer Eltern treiben würden.

Wir wären ruckzuck wieder bei 5.000 Neuinfizierten pro Tag.
_

Ein Segen für die Kinder!

Als Grundschullehrer in der Notbetreuung wie im Unterricht und auf dem Pausenhof habe ich nun wochenlang, ja monatelang erleben müssen wie die Kinder psychisch unter den verhängten Zwangsmaßnahmen leiden. Das ist nach meiner Wahrnehmung für viele Kinder traumatisch. Dazu kommt eine Codierung die den Mitschüler im anderen Kreidekreis und mit Maske als Gesundheitsrisiko kennenlernt. Ich bin heilfroh wenn dieses Entsetzen nun endlich ein Ende findet und freue mich sehr darauf die Kindern wieder unterrichten zu können.

Super-Spreading

@ spax-plywood:
Deswegen ist die Desinfektion und das Waschen der Hände so wichtig.

Alle Super-Spreadng-Ereignisse mit gleichzeitiger Infektion von fünfzig und mehr Menschen gingen über Aerosole in der Luft in geschlossenen Räumen. Die Menschen haben sich gar nicht berührt. Ob die Hände desinfiziert waren oder nicht, war vollkommen belanglos.

um 17:49 von Günter Schollatur

Das ist schlicht Panikmache.
Solange sich die große Mehrheit an Social Distancing hält, kann es keine zweite Welle geben, weil zur Infektion immer zwei gehören.

eigenständiges Lernen

Dem Lernen der Kinder tat übrigens das Homeschooling auch gut. Sie haben viel Freude an Selbständigkeit, daran, sich Themen selbst zu erarbeiten und anschließend darüber zu berichten oder das Gelernte irgendwie darzustellen. Ich war des öfteren begeistert.

Sie entwickeln auch mehr Fleiß, je mehr Selbständigkeit sie zugesprochen bekommen.
Sie empfinden es dann als "ihr Projekt" und haben Freude daran.

15:06 von stupid at first

Zitat:"Wie lange glaubt Frau Karliczek, Regelunterricht aussetzen zu können?"

Frau Karliczek kann gar nichts, weder öffnen noch schließen. Sie ist BUNDESbildungsministerin und deshalb für Schulen überhaupt nicht zuständig.

@Schneckenmaus - Ansteckung durch Aerosole

17:38 von Schneckenmaus:
"Falsch, das RKI schreibt, dass die Möglichkeit einer Übertragung durch Aerosole nicht ausgeschlossen werden kann."

Ich habe auf der Seite des RKI das hier gefunden:
"Auch wenn eine abschließende Bewertung zum jetzigen Zeitpunkt schwierig ist, weisen die bisherigen Untersuchungen insgesamt darauf hin, dass SARS-CoV-2-Viren über Aerosole auch im gesellschaftlichen Umgang übertragen werden können."

Da Schmier- und Tröpfcheninfektionen mit den aktuellen Hygienemaßnahmen nahezu ausgeschlossen werden können, bleibt ja nur der Übertragungsweg mittels Aerosol. Das wollte ich mit meiner Aussage ausdrücken.

@15:31 von KowaIski

"... Wenn im Herbst und Winter die großen Ausbrüche in unseren Schulen unbemerkt anlaufen, ..."

Da würde ich mal bei der Bundesregierung u. d. MPs klagen gehen.

Denn die haben es seit Aschermittwoch 2020 nicht geschafft die Hotspots für Corona und anderen Viren etc. in das Visier zu nehmen.
Hotspots sind z.B. : Hospitz, Obdachlosenunterkünfte, Flüchtlings- u. Asylunterkünfte, andere Sammelunterkünfte, häusliche Krankenpflege, Alten- u. Pflegeheime, Krankenhäuser, und das gesamte Umfeld.
Hier muss - stetig - getestet werden.
Und was haben wir da ? Nix !

Corona-Krisenmanagement der Bundesregierung Note = 6

Am 05. Juni 2020 um 17:39 von 0_Panik

" Wie seit Aschermittwoch2020 überall zu beobachten ist, fahren die Kinder in der Freizeit und ggf. zur Schule mit dem ÖPNV kreuz und quer durch die Gegend. Von 1,5 m Abstandsgebot ist da nix zu sehen.
Mind. ca. 99% der Kinder haben nix mit Corona zu tun.
Es wurde und wird zu keinem Zeitpunkt wirklich jemand durch Kinder gefährdet.

Ich sehe es als Kinderwohlgefährdung an, wenn durch staatlich verordneten Nichtbeschulung den Kindern der berufliche Weg erschwert oder gar unmöglich gemacht wird. "

Einige sind natürlich resistent, aber eher beim Lesen von Nachrichtenseiten, Göttingen beweist gerade das Gegenteil, von dem was Sie schreiben.
Gewalt gegen Kinder kommt nicht von Staat, und in normalen Familien kommt das auch nicht vor, in welcher Welt leben Sie eigentlich.
Natürlich gibt eine gewisse Klientel wo so etwas vorkommt, das ist aber nicht die Regel.

Virenkalender

Auch für Viren gibt es, ähnlich der Pollen, einen Kalender. Für Coronaviren, um einen solchen geht es hier ja, zeigt dieser an, dass von Juni bis November Pause ist. Warum wird das fast nirgendwo erwähnt?
Da grippale Infekte zudem im Sommer deutlich mildere Verläufe haben als im Winter macht eine Grundschulen im Regelbetrieb aus meiner Sicht jetzt absolut Sinn.

@Günter Schollatur

"Ein vernünftiger Realismus in der Republik würde bedeuten, dass wir mindestens die Hälfte Homeschooling machen und in der Schule für große Abstände und ständigen Luftaustausch sorgen. Alles andere wäre Wahnsinn." Am 05. Juni 2020 um 17:36 von Günter Schollatur

*

Das ist Paranoia.
Krankheiten gab es schon immer, aber Bildung ist genau das, was sie besiegt hatte.
Die Lebensbedingungen haben sich gebessert weil die Kinder regulär beschult wurden, nicht weil sie Homeschooling machten.

Den Eltern, die das anpreisen traue ich nicht.
Ich habe eine Reportage über deutsche "Schul-Flüchtlinge" in Frankreich gesehen.
Die Mutter war Lehrerin und hat ihre Kinder zu Hause unterrichtet. Sie fand alles ganz toll, die Kinder haben freiwillig gelernt, haben sich ihre Zeit selbst eingeteilt.
Die Mutter hat es als ihren großen Erfolg gewertet, als die Tochter in Deutschland den Hauptschulabschluss mit Note 2 gemacht hatte, und dabei war das Mädel da 2 Jahre älter, als die anderen Schüler.

Das hat Herr Drosten so nicht gesagt

@ deutlich:
Wenn selbst Drosten, der ja zu den lautesten Warnern, um nicht zu sagen Endzeitpropheten zählte, seine Studie dahingehend korrigiert hat, dass er Schulöffnungen befürwortet

Prof. Christian Drosten beschränkt sich vollkommen neutral darauf, die wissenschaftlichen Erkenntnisse einem breiten, wissenschaftlich interessierten Publikum zu vermitteln. Mit Prophet hat das gar nichts zu tun, das empfinde ich als vollkommen respektlos einem Wissenschaftler gegenüber.

Aus virologischer Sicht ist die Schulöffnung tatsächlich zu befürworten, aber nur mit halben Klassen, großen Abständen und dauerndem Luftzug. Wir werden auch auf lange Frist nicht ohne wechselndes Homeschooling auskommen, das müssen wir ausbauen. Wir müssen für die ständige Frischluft sorgen, das müssen wir lösen, bevor der Winter vor der Tür steht.

@Schneckenmaus..

"Stichhaltige Vermutungen haben sie auch nach Monaten intensiver Forschungen immer noch nicht liefern können. Wie ist sowas möglich?"

Virologie ist ein Buch mit 7 Siegeln, es gibt immer wieder neue Erkenntnisse.

Was man von Ihnen so liest ist ein Konglomerat von Vermutungen, Anklagen und Scheinwissen. Offensichtlich stören Sie die Maßnahmen oder Sie wollen sie nicht verstehen.
Stellen Sie sich vor, Sie wären von Covid19 betroffen..ob Sie das dann auch noch so sehen würden?
fragt ein Fachkrankenpfleger, dem die Maßnahmen plausibel sind..

@15:36 von Minka04

"... Hoffentlich bleiben uns Zahlen wie in Großbritannien erspart... ..."

Mit Sicherheit !

Das Corona-Krisenmanagement in Großbritannien ist maßlos Grotten schlecht.

Die Zahlen dort sind mit unseren Zahlen eh nicht vergleichbar.
Es hat seit Corona-Aschermittwoch2020 keine einheitliche statistische Erfassung der Corona-Pandemie gegeben.
Daran wird gerade erst gearbeitet ...

@Günter Schollatur 17:41 Uhr

Ach ja, die Risikogruppe. Die entspricht in etwa der Hälfte der Bevölkerung, das nenn ich mal verdammt großzügig abgesichert. Kein Wunder, dass sich die Panik um ein Vielfaches schneller verbreitet als die Infektionen.

Die Propheten der Leichtfertigkeit

@ Schneckenmaus:
... weil Virologen mit ihren Vermutungen Panik verbreiten. Stichhaltige Vermutungen haben sie auch nach Monaten intensiver Forschungen immer noch nicht liefern können. Wie ist sowas möglich?

Stichhaltige Vermutungen über das Verhalten des Schiffs hat der Chef-Ingenieur der Titanic bis kurz vor zwei Uhr Nachts trotz intensiver Forschung noch nicht liefern können. Wie war sowas möglich?

@smirker 17:44 Uhr

Geniale Idee, der Durchzug wird die Infektionszahlen in ungeahnte Höhen treiben.

Berufskollegs NRW

Ich bin Lehrer an einem Berufskolleg.
Das bedeutet rund 3000 Schüler im Alter von 16 bis 30 Jahren auf engstem Raum, besonders im Winter ohne Pausenräume. Das fällt eigentlich unter das Verbot von Großveranstaltungen. Hinzu kommt die Situation im ÖPNV, der in meiner Großstadt zu Schulbeginn täglich zusammenbricht. Aber das Land NRW hat heute die Wiederaufnahme des Normalbetriebs ohne jede Auflage nach den Sommerferien angekündigt.
Insbesondere Bundesbildungspolitikerinnen die in der Sache ohnehin nichts zu entscheiden haben denken wohl ausschließlich an Kita und Grundschulen. Das ist aber nicht einmal die Hälfte des deutschen Schulsystems!

Woher wissen sie das?

Das klingt für mich nach Angstmache. Weder der Virenkalender, nach dem Coronaviren ab dem Sommer Pause machen und erst ab Dezember wieder verstärkt auftreten, noch die aktuellen Fallzahlen geben dies trotz der hohen Zahlen an Testungen her.

@ Icke 1

"Und mal schauen, wer die politische wie juristische Verantwortung übernimmt, wenn es zu massiven Neuinfektionen bei einem durchaus tödlich verlaufende Virus bei Kindern und Jugendlichen kommt?" Am 05. Juni 2020 um 17:48 von Icke 1

*

Da geht es schon wieder los.
Als ob man das Recht auf Virusfreies und ewiges Leben einklagen könnte.

Ich will Organe, ich will keine Viren, ich will, ich will ich will.

Zur Erinnerung:

Impfungen gibt es in der Menschheitsgeschichte noch nicht lange und die ersten Schulen gab es schon im Altertum - als Privileg für die, die das finanzieren konnten.

Heute gibt es in Indien Abendschulen für Kinder, damit sie nach der Arbeit noch so viel Lesen lernen, dass sie keiner beim Vertragsabschluss betrügt.

Kindergärten hat man erst in Zeiten der Industrialisierung errichtet, damit die Kinder nicht unbeaufsichtigt und verwahrlost auf den Straßen herumlaufen. (So viel dazu, dass Frauen früher nicht arbeiten mussten.)

@Günter Schollatur - Es wird keine große zweite Welle geben.

17:49 von Günter Schollatur:
"Aber, wenn eine Infektionswelle anrollt, wird es zum Bremsen vielleicht schon zu spät sein."

Die erste Welle fiel zwar in die Grippesaison, war aber das Ergebnis von monatelanger Ignoranz und Verharmlosung.

Warum sollte die zweite Welle schlimmer werden als die erste? Dazu müsste man alle Schutzmaßnahmen und Verhaltensweisen zurücksetzen, die Fehler aus dem Frühjahr wiederholen und den Lockdown noch weiter herauszögern.

Das ist völlig unmöglich. (Allein schon deshalb, weil wir alle sensibilisiert sind.)

@Günter Schollatur 17:49 Uhr

"Wenn sich unbemerkt eine zweite Corona-Pandemiewelle bereit macht, ist das eine riesige Katastrophe."
Bisher hatten wir in Deutschland nicht mal eine erste nennenswerte Welle, warum dann schon vor der zweiten in Panik erstarren?

Homeschooling für Grundschüler ?

Super realistischer Vorschlag.
Und wie soll das gehen. Beide Eltern voll im Beruf (Gesundheitssektor !)
Grundschüler
Noch mehr intelektuelle Vorschläge ?

Was spricht gegen Homeschooling?

Warum wird hier das Homeschooling so schlecht gemacht? Wir können die notwendige Distanz, das einzige Mittel gegen eine Pandemie (außer einem Impfstoff) nur erreichen, wenn wir auch teilweise auf Homeschooling zurück greifen. Die Klassen sind nur halb so voll, die Verkehrsmittel, usw. Was ist gegen Homeschooling zu sagen? Lernen die Kinder so wirklich weniger? Ich glaube nicht.

@Günter Schollatur 17:49 Uhr

"Corona verbreitet sich genau wie die Erkältungsviren, hat aber sehr gravierende Folgen wie Schädigungen der Lunge, der Nieren, des Nervensystems, ..."
Bei der Verbreitung stimme ich mit Ihnen überein, bei den Folgen warte ich immer noch auf stichhaltige Beweise. Bisher hört man von den Virologen auch nach monatelangen intensiven Forschungen nichts als vage Vermutungen.

§1 GG

wenn Sie dieses Grundrecht nicht verstehen - insbesondere, dass Menschenleben nicht gegen Menschenleben gerechnet werden darf, sollte Sie sich lieber zurückhalten.
Worin bestand jetzt Ihre Argumentation ?
Oh kein Inhalt.
Danke für diesen wertlosen Kommentar !

@ Günter Schollatur

"Alle Super-Spreadng-Ereignisse mit gleichzeitiger Infektion von fünfzig und mehr Menschen gingen über Aerosole in der Luft in geschlossenen Räumen. Die Menschen haben sich gar nicht berührt." Am 05. Juni 2020 um 17:53 von Günter Schollatur

*

Nicht berührt? Das müssen traurige Partys gewesen sein.
Mir fehlt der Glaube.

@17:30 von Traumfahrer

Zum Beitrag erst mal meine Zustimmung.

"... Leider wurde all dies in der freien Zeit nicht repariert, es wurde einfach vor lauter Corona schlicht weg von den Verantwortlichen vergessen. ..."

Na ja, die Anmerkung muss wohl mit Ironie betrachtet werden.

Die Bundesregierung und die MPs haben an dieser Stelle das totale Vollversagen an den Tag gelegt.

Es war so, dass auf staatliche Anordnung die Schulen und Kitas zugemacht worden sind. Grund: Ansteckungsgefahr mit Corona !

Und was ist mit anderen Ansteckungsgefahren ?
Hier hätte das Corona-Krisenmanagement der Bundesregierung und der MPs auf der Grundlage des Bundesseuchengesetzes zum Schutze der Kinder greifen müssen. Und reicht das nicht, dann ist hier die Kindeswohlgefährdung auszuschließen, und die notwendigen Maßnahmen hätten zügig umgesetzt werden müssen. Anbei hätte gebracht werden müssen:
Hygienepersonal, Hygienemittel, Reinigungspersonal, Wartungspersonnal, Material, der Desinfektor für WC u. Dusch- u. Umkleideräume usw.

Kenne ich nicht

Bildungsministerin wer?

@Am 05. Juni 2020 um 17:48 von Icke 1
Es kommt zu keinem tödlich verlaufenden Krankheitsbild bei gesunden Kindern.
Kinder mit Vorerkrankungen sind da die Risikogruppe, wenn auch weitaus komplikationsfreier als bei alten Menschen mit Vorerkrankungen.

Was bezweckt denn die Art von Krankheitsbewältigung, die sie bevorzugen? Die Vernichtung des menschlichen Immunsystems? Das wäre dann ein wahres Paradoxon.

Schweden macht es richtig. Was Gates prophezeit ist Unsinn. "Es wird er Tag kommen, an dem ein Virus die Menschheit auslöscht." Die Menschheit ist kein Windows.^^ Aber wer stetig ein schwaches Betriebssystem als Marktführer behauptet hat (natürlich durch pure Verdrängung), der hält vom Immunsystem des Menschen vermutlich nicht viel, wenn er wahnsinnig ist. In Deutschland wird die Realität verdrängt, das der Tod irgendwann jeden ereilt. Nun, vielleicht nicht verdrängt aber Schindluder damit getrieben. Denn die Risikogruppen bleiben weiterhin ungeschützt!

re deutlich: Endzeitpropheten?

>>Wenn selbst Drosten, der ja zu den lautesten Warnern, um nicht zu sagen Endzeitpropheten zählte, seine Studie dahingehend korrigiert hat, dass er Schulöffnungen befürwortet und Streeck schon länger Kinder als Krankheitsverbreiter für wenig bedeutsam hält, bleibt wohl nur noch die geschürte Angst der Lehrer und der GEW als Argument dagegen.<<

Versuchen Sie es doch mal ohne untergeschobene Unterstellungen und Ihre Aussagen bekämen einen ganz anderen Sinn.
Konkret: Indem Sie Drosten „nebenbei“ als „Endzeitpropheten“ bezeichnen, übernehmen Sie genau das Verschwörungsmuster der „Corona-Leugner“. Inhaltlich völlig absurd und persönlich verleumdend!
Und wenn Sie das „geschürte“ bei der „Angst“ der Lehrer weglassen, bliebe eine simple, aber durchaus ernst zu nehmende Aussage: Ja, es gibt oder gab diese „Angst der Lehrer“. Über berechtigt oder nicht kann man diskutieren, über „geschürt“ nicht. Ja, auch da steckt eine Verleumdung drin!

Kleinigkeiten können manchmal sehr bedeutend sein!

@ Schneckenmaus

Mit Ihren Schnellschüssen erreichen Sie gar nichts. Die Risikogruppen in der Lehrerschaft werden so garantiert nicht zur Schule gehen. Und recht haben sie.

Wenn wir die Präsenz-Schule aber mit halben Klassen und großen Abständen und vernünftig mit Homeschooling kombiniert ablaufen lassen, dann können wir die wieder rein holen.

Am 05. Juni 2020 um 15:10 von Deutsches_Wesen

Zitat: Frau Ministerin: Bitte weisen Sie die rechtliche Grundlage für Ihre Einmischungen in Länderangelegenheiten nach.

Art. 5 I 1 GG

Von Nachbarn lernen + distance learning

1. Ich stimme allen Vorrednern bzgl Nachbarländern zu. Wenn wir warten, bis wir den Virus „verstehen“ / ein Medikament haben um die schlimmen Fälle zu retten oder eine Impfung (die es nicht geben wird siehe normale Grippe), dann sind Jahre wahrscheinlich um. Ein Restrisiko bleibt immer. Auf dem Land sind die Fälle im einstelligen Bereich oder klar eingrenzbar.
2. Distance Learning: statt Millionen nur in Rettungsschirme, einfach mal IT kaufen, jeder kriegt nen Tablet oder Laptop + Headset auf Staatskosten (Länder oder Bund (ich weiß-Bildungshoheit Länder) und loslegen. Software gibt es marktreif. Und die Lehrer schaffen das. Schlechter als zZ kann es nicht werden! Alles sehr einfach umrissen, aber in diese Richtung läuft in NDS nix.
3. Einige Risikogruppen müssen eben von nun an weiter geschützt bleiben, werden zum Wohle und Wohlstand aller weiterhin zu Hause geschützt. Das ist billiger als die ganze Wirtschaft zu geißeln.

@wenigfahrer - Misshandlung von Kindern

17:58 von wenigfahrer:
"Gewalt gegen Kinder kommt nicht von Staat, und in normalen Familien kommt das auch nicht vor, in welcher Welt leben Sie eigentlich."

In der Realität.
Jährlich werden tausende Kinder aufgrund von Misshandlung von den Jugendämtern in Obhut genommen. Und das ist nur die Spitze des Eisbergs, da die meisten Fälle nie gemeldet werden.

Es ist davon auszugehen, dass die Missbrauchsfälle coronabedingt zugenommen haben.

Am 05. Juni 2020 um 17:59 von Tada

Zitat: Die Mutter hat es als ihren großen Erfolg gewertet, als die Tochter in Deutschland den Hauptschulabschluss mit Note 2 gemacht hatte, und dabei war das Mädel da 2 Jahre älter, als die anderen Schüler.

Vielleicht hatte die Mutter andere Kriterien an denen sie das Glück ihrer Tochter gemessen hat und war deshalb zufrieden mit dem erreichten.

@ Tada

Das ist Paranoia.

Ich bin Realist und auf den Schutz aller Beteiligten und eine praktische Umsetzbarkeit fokussiert.
Und werfen Sie mir nicht Paranoia vor, so lange Sie in Ihrem Beitrag glauben, völlig auf Argumente verzichten zu können.

@17:37 von in Zukunft

"... Grundsätzlich für die Zukunft sollte viel mehr individuelles und auch digitales Lernen möglich werden... ... Bei uns funktioniert das Homeschooling sehr gut. Alle 3 Kinder sind gern fleißig, die Lehrer wären jederzeit ansprechbar. ...

Ja, ist doch prima, dass es bei euch als wohlhabende Familie so toll läuft.

Aber was ist mit Kindern aus Sozialhilfeempfänger- o. Hartzer-Familien ?
Schon mal drüber nach gedacht ?
Offensichtlich nicht !

Und Home-Schooling per Internet und PC geht derzeit nicht, weil z.B. viele Schulen mit IT derzeit wenig am Hut haben, und auch Teile der Kinder nicht über einen Internet-Anschluss und auch nicht über einen PC verfügen.
Bis hier die Mängel ausgeräumt werden, werden so ca. 100 Jahre vergehen, - wenn in dem Tempo weiter gemacht wird wie bisher - .

@ 17:41 von Günter Schollatur

"... 10 bis 15 Prozent (an manchen Schulen aber auch mehr) der Lehrerinnen und Lehrer fehlen im Präsenzunterricht in der Schule, weil sie zur Risikogruppe gehören. ..."

Wann war das denn mal anders gewesen ?

Alles in Abrede stellen ist Realitätsverweigerung

Ich kann verstehen, dass es manch einem zu schnell, anderen zu langsam geht. Über einzelne Maßnahmen liese sich auch trefflich streiten.

Ich kann auch die verstehen, die es persönlich nicht ertragen können, dass ErzieherInnen und LehrerInnen Fernarbeit leisten können, wenn sie zur Risikogruppe gehören. Zu guter Erziehung gehören nunmal Reibungspunkte, die gute Erzieher und gute Lehrer auch liefern. Das hinterlässt natürlich bei dem ein oder anderen Spuren, nicht jeder versteht, warum man damals als Kind diese oder jene Strafe bekam. Ich bin mir über die juristische Lage nicht im Bilde, würde aber behaupten, dass sich jeder, auch in der freien Wirtschaft vom Arzt krankschreiben lassen kann, falls er zur Risikogruppe gehört. Falls nicht muss dies dringend geändert werden.

Nicht versehen kann ich diejenigen, die sagen, diese ganzen Hygiene und Abstandsregeln seien Schwachsinn. Man sieht doch, u.a. in USA mit ihren über 100000 Toten, dass das Virus (und die Maßn.)keine Einbildung sind?!

@ 17:44 von smirker

"... ist die Öffnung der Schulen ein gefährliches Experiment, ... und sich die Viruslast im Rachen nicht signifikant von der Viruslast bei Erwachsenen unterscheidet ..."

Das ist seit Millionen von Jahren so, und bleibt auch Millionen von Jahren so, weil es Viren seit Millionen von Jahren gibt und noch geben wird.

Wann sollen die Schulen wieder auf gemacht werden ?

@91541matthias 18:01 Uhr

Immerhin leben wir seit einem Vierteljahr im Ausnahmezustand aufgrund vager Vermutungen der Virologen. Ich finde, da sollten so langsam mal stichhaltige Beweise auf den Tisch kommen. Immerhin gab es auch schon vor dem neuen Corona-Virus ne Menge anderer Bakterien, Viren und Pilze, die Lungenentzündungen verursachen. Wenn ich richtig informiert bin, sterben jedes Jahr etwa 20.000 Menschen an Pneumonien in Deutschland. Allerdings werden die in diesem Jahr offenbar alle komplett dem neuen Virus zugeschrieben - kann ich halt nicht so ganz nachvollziehen.

@Virenkalender 17:59 von Ludmillus

Dieser Kalender ist momentan absolut drittrangig und nichtssagend.

1. Gibt es SarsCov2 erst seit Ende 2019
Eine kalendarische Aussage abzuleiten ist da reinste Spekulation.
2. Ist dieser Virus trotz massiver Forschung immer noch nicht im Wesentlichen verstanden.
Das hatte ich heute bereits verlinkt.

Das sind schon mal Hauptgründe sich zunächst anderen Faktoren zuzuwenden,
und das tut die Wissenschaft.

Die berühmte K-Frage ;-)
Der K-Wert ist IMHO hier das Wesentliche, nicht der R-Wert.
Denn was diesen betrifft, ist dieses 'sehr kleine Kerlchen' fast so schlimm wie die Masern.
Thema: Aerosol-Effekt

@in Zukunft - Homeschooling ist nicht halb so gut wie es klingt.

17:58 von in Zukunft:
"Dem Lernen der Kinder tat übrigens das Homeschooling auch gut. Sie haben viel Freude an Selbständigkeit, daran, sich Themen selbst zu erarbeiten und anschließend darüber zu berichten oder das Gelernte irgendwie darzustellen. Ich war des öfteren begeistert."

Ich bin begeistert, wenn ich von meinen Schülern überhaupt eine Rückmeldung erhalte. Je nach Kurs schwankt die Teilnahme zwischen 0 und 90%. Die Qualität der Hausaufgaben lässt meist zu wünschen übrig.

Das größte Problem haben die Schüler ohne Computer, die mit Computer und vielen Geschwistern und eben jene, die ohne starke Motivationshilfen gar nichts tun.

15:27 von Tada

Die Frau Kariczek soll mal ihre Eltern fragen, ob sie zur Schule gegangen sind, obwohl es damals noch gar keine Impfung gegen Masern gab.
.
das zum Einen
und zum Anderen wer sich - gäbe es ne Impfung - diese auch wahrnehmen täte

18:01 von 91541matthias

Was man von Ihnen so liest ist ein Konglomerat von Vermutungen, Anklagen und Scheinwissen. Offensichtlich stören Sie die Maßnahmen oder Sie wollen sie nicht verstehen.

Was bei der `Gegenseite´ natürlich völlig anders ist (roll eyes). Da ist nix Vermutung oder Angst, da ist alles begründet und nachgewiesen.

Tatsächlich ist `die Gegenseite´ aber doch wohl näher dran, was Fakten angeht. Während die anderen alles und jedes im Konjunktiv und Futur machen (könnte, wahrscheinlich, vielleicht, wird bestimmt, wird ganz sicher, werden wir ja sehen) oder mit mittlerweile nur noch zu belächelnden Vergleichen kommen, beziehen andere sich auf Zahlen und nachvollziehbare Informationen.

Prioritäten

Die Priorität sollte mehr auf das Wohl Kinder, Jugendliche und Älterer gelegt werden. Ich verzichte gerne noch das ganze Jahr auf Treffen in großer Runde oder Urlaub im Ausland, wenn man dafür die Zahlen niedrig bleiben. So kann man guten Gewissens Schulen und Kitas öffnen und Ältere im Heim besuchen.
Und die Kinder müssen halt dann schon mit einer Rotznase daheim bleiben.
Für die Umsetzung gibt es ja auch hier im Forum immer wieder gute Vorschläge: Lehrer aus Risikogruppen unterrichten die Schüler aus Risikogruppen digital (das läuft dann auch besser, weils weniger Schüler sind) und übernehmen Korrekturen von den Kollegen, die mehr Unterricht halten müssen. Klassen müssen in festen Gruppen bleiben usw.
Die Kultusministerien müssen klare Vorgaben machen, wie im Falle einer Infektion vorgegangen werden muss. Und es braucht auch einen „Übergangslehrplan“ für die nächsten Schuljahre, wie der Stoff nachgeholt werden kann.
Auch die Prioritätensetzung bei den Tests finde ich fragwürdig...

@ Schneckenmaus

Bei der Verbreitung stimme ich mit Ihnen überein, bei den Folgen warte ich immer noch auf stichhaltige Beweise.

Ihr Warten auf Beweise scheint mir ein Informationsdefizit zu sein. Die Patienten mit bleibenden Schäden nach einer Corona-Infektion sind keineswegs selten. Praktisch alle Patienten mit einem schweren Verlauf haben auch später noch mit Nachwirkungen zu kämpfen, teilweise geht das bis zur Erwerbsunfähigkeit. Im erweiterten Bekanntenkreis gibt es einen brufstätigen Mann, der nach einer Coronainfektion mit intensivmedizinischer Behandlung weniger als 50% der Lungenfunktion zurückbehalten hat.

@ stpickde

"Ich bin Lehrer an einem Berufskolleg. Das bedeutet rund 3000 Schüler" Am 05. Juni 2020 um 18:06 von stpickde

*

Lassen sie sich doch paar Tips von den Verkäuferinnen, Ärzten, Polizisten geben, die auch nicht immer den Abstand einhalten oder gut lüften konnten.

Was haben die Lehrer eigentlich gemacht, als es weder Impfungen noch Antibiotika noch Computer gab?
Ich vermute, sie haben im Klassenraum unterrichtet.

Kinder = Versuchskarnickel?

Autograf hat es im ersten Post schon ziemlich zutreffend beschrieben. Mir stellt sich nur zusätzlich die Frage „warum sollen ausgerechnet unsere Kinder die Versuchskarnickel sein?“ Versucht es doch mal mit Vorständen von Autobauern und Luftfahrtgesellschaften. Achne, ist zwar nicht zukunftsfähig, aber da steckt ja eine Lobby und jetzt viel Geld dahinter. Unsere Kinder sind zwar unsere Zukunft, bringen aber aktuell keinen Profit.

@17:53 von MartinBlank

"... Wir wären ruckzuck wieder bei 5.000 Neuinfizierten pro Tag. ..."

Genau das ist es, was offensichtlich nicht eintreten kann.
Es sei denn, wir betrachten die Hotspots, die von mir hier schon z.B. genannt worden sind.

Wer im ÖPNV (eh kein 1,5 m Abstandsgebot möglich) oder sonst beim Einkaufen die Leute und auch Schülerinnen/er beobachtet, stellt fest, dass die Atemschutzmasken nicht nach den Krankenhaushygienevorschriften oder nach den WHO-Vorgaben zur Handhabung von Atemschutzmasken getätigt werden.
Die Selbstinfektionsgefahr hätte mit der Einführung der Atemschutzmasken senkrecht durch die Decke gehen müssen. Dem war aber nicht so.
Da stellt sich die Frage: Wieso ?
Ganz einfach.
Die Hotspots zur Corona-Ansteckung sind ganz wo anders.

@teacher's voice 18.17

dann nochmal sachlicher: Fakt ist, dass die anfangs prognostizierten Horrorszenarien nicht eingetreten sind, nicht mal annähernd. Und Fakt ist auch, dass das Gesundheitssystem zu keiner Zeit an Grenzen gekommen ist und dass bereits vor Beginn der Maßnahmen der R-Wert als damalige Kerngröße unter 1 sank. Mag an der Vorsicht und Abstandhalten gelegen haben- an der Maskenpflicht jedoch sicher nicht.
Und offensichtlich sind Shishabars und Kirchen kritischer als Schulen oder Kindergarten.

Antwort auf den Kommentar

>>distance learning<<
Social distancing hat jetzt schon das ganz große Zeug zum Unwort des Jahres 2020, nachdem das Wort des Jahres bestimmt Corona sein wird.
Sozial und Distanz - die Kombination braucht niemand zu verstehen.

@Günther Scholl Latour

Super-Verbreitungsereignisse sind nicht der einzige Weg der Infizierung. Die stille Weitergabe über häufig kontaktierte Oberflächen ist ebenfalls möglich.

Wir wollen die Panik.....

warum eigentlich wollen alle die Panik beibehalten, die uns seit März von den Medien und den "Experten" eingeimpft wird?
Natürlich ist die Bildung der Kinder das wichtigste Gut, was eine Gesellschaft hat.
Und ja, wir reden von nichts Anderem, als eine Grippe.
Mein Gott, es gibt noch nicht mal eine Statistik, wie viele Menschen, wirklich an Corona gestorben sind. Nur darüber, wie viele Tote den Virus hatten. (99,9 % hatten schwere oder schwerste Vorerkrankungen)

Wer jetzt schreit, die Schulen müssen geschlossen gebleiben, sollte auch schreien, dass Harz 4 für diese Kinder verdoppelt wird.

@17:58 von in Zukunft

"... Dem Lernen der Kinder tat übrigens das Homeschooling auch gut. ..."

Ja, sicherlich !

Bei wohlhabenden Familien ist das so.

Und was haben wir sonst noch ?

Schon mal drüber nachgedacht ?

Nee, ne ?

18:13 von Günter Schollatur

Was ist gegen Homeschooling zu sagen? Lernen die Kinder so wirklich weniger? Ich glaube nicht.

Kommt drauf an, was mit `lernen´ gemeint ist. Oder was man für den Sinn von Schule (und Kita) hält.
Fachlich ist Homeschooling sicher ganz okay. Wenn auch chancenlos gegen Präsenzunterricht, was die Effektivität angeht.
Aber Stoff lernen sind vielleicht... 30% von Schule. Es geht um die wichtigeren anderen Kompetenzen, die dabei völlig und komplett auf der Strecke bleiben. Darum kann man sich diese `Digitalisierung´ im Zusammenhang mit Schule auch ziemlich sparen. Wenn man Arbeitssklaven für die Wirtschaft will, ist das sicher okay, wenn man ganzheitlich gebildete Menschen will, ist vor dem PC sitzen auf die Dauer nicht genug.

Vorübergehende Schließung der Kommentarfunktion r,

Liebe User,

wegen der hohen Anzahl der Kommentare auf meta.tagesschau.de kann diese Meldung im Moment nicht kommentiert werden.
Wir bitten um Ihr Verständnis.

Mit freundlichen Grüßen
Die Moderation

Auf dem Impfstoff

"Solange wir noch keinen Impfstoff gegen Covid-19 haben, muss auch an den Schulen weiter allergrößte Vorsicht herrschen, um strukturierten Unterricht anbieten zu können", sagte die CDU-Politikerin dem Magazin "Spiegel". Es müsse weiter alles getan werden, "damit die Schulen nicht zu Infektionsherden werden".
#
Können wir eventuell noch lange warten.Ein Regelbetrieb an den Schulen wird nicht mehr aufzuhalten sein,denn Keiner kann die Kinder dazu bringen einen nötigen Abstand untereinander einzuhalten.In der Klasse vielleicht ja,aber nicht mehr auf dem Schulhof.Das kann kein Lehrer überwachen.

Am 05. Juni 2020 um 18:37 von Tada

Zitat: Was haben die Lehrer eigentlich gemacht, als es weder Impfungen noch Antibiotika noch Computer gab?
Ich vermute, sie haben im Klassenraum unterrichtet.

Ach, Sie wollen wieder Todeshäufigkeiten und Lebenserwartung wie in der Zeit vor Impfungen und Antibiotika? Das macht natürlich alles einfacher.

Am 05. Juni 2020 um 17:03 von Reservistin

Zitat: Unsere Würde ist schon lange unter diesen Beschränkungen verloren gegangen !

Ich habe meine Würde noch.

Am 05. Juni 2020 um 17:36 von Nachfragerin

Zitat: Ich muss derzeit 1x täglich in der Kita unterschreiben, dass mein Kind und alle Kontaktpersonen coronafrei ist

Das würde ich nicht unterschreiben.

Sie können doch höchstens versichern, dass Ihnen keine Infektion des genannten Personenkreises bekannt ist.

@ Günter Schollatur, 18:13

@ Günter Schollatur, 18:13

"Was ist gegen Homeschooling zu sagen? Lernen die Kinder so wirklich weniger? Ich glaube nicht."

Nein, im Gegenteil, solange alle dieselben Bücher, Arbeitshefte u.s.w. als Grundlage nutzen, also das zu Lernende klar definiert ist.
Dass zuhause individuelles Tempo und methodische Auswahl möglich sind (im Gegensatz zu 30 Schülern in einer Klasse), liegt auf der Hand.
Gute Bücher ermöglichen ein selbständiges Erarbeiten Stück für Stück. Sie sind ja extra so kindgerecht aufgebaut.

Wir haben engagierte Lehrer, die auch von zuhause aus sehr effektiv Feedback zu Ergebnissen geben und den jeweiligen Lernstand berücksichtigen, nach Unklarheiten fragen u.s.w.

Wie gesagt, verstehe ich, dass es für doppelt berufstätige Eltern mit jüngeren Kindern Betreuungsbedarf gibt.
Den könnte man aber gezielt abdecken mit "sehr erweiterter Notbetreuung" (= Präsenzunterricht bei Notwendigkeit).

14:54 von Linda Stern

"Herr Drosten spricht sich dafür, dass im Kohortensystem alles öffnen soll."

,.,.,.,.,

Das ist dermaßen untypisch für Drosten, dass ich Ihnen kein Wort glaube.

Drosten übernimmt NIE die Rolle des Politikers.

Am 05. Juni 2020 um 17:39 von 0_Panik

Zitat: Ich sehe es als Kinderwohlgefährdung an, wenn durch staatlich verordneten Nichtbeschulung den Kindern der berufliche Weg erschwert oder gar unmöglich gemacht wird.

Nur keine Panik.

Ich hatte - ich glaube 1967/68 - zwei Kurzschuljahre.

Wir haben dann zur Sicherheit die fünfte Klasse freiwillig zweimal gemacht - in der Volksschule und auf dem Gymnasium. Ich war dann halt, als ich später das Bundesland gewechselt habe, immer ein Jahr älter als meine Mitschüler. Das war der einzge kleine Nachteil.

Ich habe Abitur gemacht, studiert und bin seit 30 Jahren freiberuflich tätig.

Ich glaube nicht, dass unsere Jahrgänge ungebildeter sind, als die Jahrgänge ohne Kurzschuljahre

@falsa demonstratio 20.37

Ach, Sie wollen wieder Todeshäufigkeiten und Lebenserwartung wie in der Zeit vor Impfungen und Antibiotika? Das macht natürlich alles einfacher."
warum gleich so polemisch? Bisher gibt es in den Nachbarländern mit normalem Schulbetrieb keine Ausbrüche. Und Supermarktkassiererinnen, Arzthelferinnen, Ärzte und Krankenpflegerinnen sind mit Sicherheit höheren Risiken ausgesetzt als Lehrerinnen und Lehrer. Wenn die auch vorsorglich zu Hause bleiben, dann wird es bitter. Nur können es die sich nicht leisten

@7:58 von wenigfahrer

"... , Göttingen beweist gerade das Gegenteil, von dem was Sie schreiben. ..."

Tja, wie kommt diese Aussage wohl zu Stande ?

In Göttingen sind die Verantwortlichen gerade dabei sich ein Bild zu machen, wieso es in Göttingen einen Corona-Hotspot gibt. Die Auswertungen und staatsanwaltliche Ermittlungen laufen.
Folglich weis dort - derzeit - überhaupt niemand, was genau los ist.

Und solche Viren-Hotspots gibt es seit Millionen von Jahren, weil es Viren seit Millionen von Jahren gibt.
Ist das immer noch nicht bekannt ?

Debatte um Schulöffnung

Wir werden das alle noch sehr bereuen.

Nur um Häusliche Gewalt zu verringern oder den Eltern wieder freiheiten zu ermöglichen ist mir persönlich der Preis zu hoch.

@ 0_Panik, 18:22 "Ja, ist

@ 0_Panik, 18:22

"Ja, ist doch prima, dass es bei euch als wohlhabende Familie so toll läuft."

Da irren Sie sich. Ich bin alleinerziehend und alles andere als wohlhabend.

"Aber was ist mit Kindern aus Sozialhilfeempfänger- o. Hartzer-Familien ?
Schon mal drüber nach gedacht ?
Offensichtlich nicht !"

Wir haben keinen Cent mehr.d
Es liegt nicht an Geld, sondern an Bildung, Zeit und dem guten Willen aller Beteiligten - der Schüler, Eltern und Lehrer.
Wenn digitale Geräte fehlen, sollten die natürlich kostenlos verliehen werden.
Jedem, der Hilfe braucht (das betrifft alle Einkommensschichten), sollten Angebote gemacht werden, durch Präsenzunterricht oder mehr Hilfen beim Fernunterricht.

Die Möglichkeiten und Bedarfe sind eben unterschiedlich.
Es gibt sehr engagierte Lehrer, die flexibel versuchen, das Beste aus der Situation zu machen.

Peter Meffert/falsa demonstratio

15:06 von stupid at first

Zitat:"Wie lange glaubt Frau Karliczek, Regelunterricht aussetzen zu können?"

Frau Karliczek kann gar nichts, weder öffnen noch schließen. Sie ist BUNDESbildungsministerin und deshalb für Schulen überhaupt nicht zuständig.
///
*
*
Seltsam, bei den letzten Schippen mehr konnte der Bund Geld in die Schulen pumpen.
*
Aber Sie haben Recht, der Bund könnte nicht verhindern, dass diese Gelder in Wertschätzungsverbesserung und Unterrichtsverkürzung umgerubelt, die Toiletten zur Sanierung nicht erreichten.
*
Welchen Verstand also darf die Bundesbildungsministerin fördern?

20:59 von werner1955

Debatte um Schulöffnung

Wir werden das alle noch sehr bereuen.

Nur um Häusliche Gewalt zu verringern oder den Eltern wieder freiheiten zu ermöglichen ist mir persönlich der Preis zu hoch.
///
*
*
Das wird doch die EU nach Ihrer Auffassung sowieso bereuen müssen.
*
Denn wenn andere Länder Schulen öffnen oder nicht schließen.
*
Dann kommen die doch jetzt auch wieder unkontrolliert zu uns?

@Reservistin - Leben gegen Leben

18:13 von Reservistin:
§1 GG wenn Sie dieses Grundrecht nicht verstehen - insbesondere, dass Menschenleben nicht gegen Menschenleben gerechnet werden darf, sollte Sie sich lieber zurückhalten."

Wie kommen Sie denn darauf?

Alle Menschen dürfen im Auto zur Arbeit fahren, obwohl das jeden Tag Menschenleben fordert. Aber es gibt Einschränkungen in Form von Tempolimits.

Man muss die Einschränkungen auf der einen und die Gefahren auf der anderen Seite abwägen. Das gilt auch bei den Coronamaßnahmen.

@Nachfragerin, 18:34 Das

@Nachfragerin, 18:34

Das Problem fehlender Computer ließe sich lösen durch Verleih von Geräten durch die Schulen. Das wird wohl auch schon geplant.

Und glauben Sie nicht, dass fehlende Motivation langfristig zu beheben ist?

Es spricht ja auch nichts dagegen, einen Teil der Schüler in der Schule und den anderen Teil zuhause lernen zu lassen - je nach Bedarf und Möglichkeiten.

In Staaten mit Bildungspflicht statt Schulpflicht wird ja auch regelmäßig der Lernerfolg (beim Homeschooling) überprüft. Das finde ich auch wichtig.
Aber hier geht es nicht um Lernen "nach gusto", sondern um das notwendige Finden von praktikablen Möglichkeiten, durch die alle geschützt bleiben. Homeschooling ist hier neu und kann nicht sofort perfekt funktionieren, aber diese Möglichkeit kann verbessert und ausgebaut werden.

@werner1955 - Ziemlich egoistisch, oder?

20:59 von werner1955:
"Nur um Häusliche Gewalt zu verringern oder den Eltern wieder freiheiten zu ermöglichen ist mir persönlich der Preis zu hoch."

Und weil Ihnen der Preis nicht passt, dürfen Kinder weiter der häuslichen Gewalt ausgesetzt und Eltern ihrer Freiheit beraubt werden? In meinen Augen ist das Egoismus auf Kosten anderer.

Am 05. Juni 2020 um 21:04 von Boris.1945

Zitat: Peter Meffert/falsa demonstratio

Ich bedauere, nicht vertanden zu haben, was der Forist von mir wollte.

Hier wird so viel Panik

Hier wird so viel Panik verbreitet.
Weil die Kinder jetzt fast 3Monate (minus Osterferien noch nicht mal das) nicht in der Schule waren, wird ihre Zukunft zerstört? Meine Güte.
Ich hatte 67/68 auch zwei Kurzschuljahre...
Und wenn es noch länger dauert: was ist so schlimm, wenn die Kinder ein Jahr später durch sind?
Entschleunigung würde sowieso mal gut tun.
Wer fragt mal die Schüler, was sie besser finden, bekanntlich geht kaum jemand begeistert in die Institution Schule.

Homeschooling keine Dauerlösung

Die Psyche und Leistungsfähigkeit meiner mittleren Tochter haben stark gelitten. Von der Schule fühle ich mich im Stich gelassen. Warum gab es keine einheitlichen Vorgaben der Politik ? Auch Risikolehrer hätten online unterrichten können !
Gerade für schüchterne Kinder sind tägliche soziale Kontakte enorm wichtig !
Keiner hat sich Gedanken darüber gemacht, dass Homeschooling mit lebhaftem Kleinkind kaum möglich ist.
Eine Dauerlösung ist Homeschooling nicht.
Daher finde ich es richtig die Kinder wieder zur Schule zu lassen. Von mir aus ohne Sport, Musik und Werken und mit Hygieneplan.

Nicht überstürzen

Wir wissen derzeit noch viel zu wenig über die massenhafte Verbreitung der Viren in einer Schule ohne Distancing und Hygienemaßnahmen. Das geht mir persönlich viel zu schnell. Ich schicke unsere Kinder nicht in einen "normalen" Schulbetrieb mit voll besetzen Schulbänken, dichtem Gedränge auf dem Pausenhof und in den Bussen und Bahnen. Wozu? Das ist derzeit noch viel zu gefährlich.

Mit halb besetzten Klassen und mit Homeschooling funktioniert das doch prima. Meine Kinder sind froh, ein über die andere Woche zu Hause nach eigenem Rhythmus zu lernen. Kinder brauchen auch mal Selbständigkeit.

egoistisch

Nachfragerin@
Ja, aber nicht von den Kinder, die haben keine wahl, und hoffen auf die richtigen Entscheidungen Ihrer Eltern zu Ihrem persönlichen wohl.

Weihnachten werden wir es hoffentlich wissen.

15:18 von hippe

"Bitte wieder Regelbetrieb. Der Zustand ist nicht mehr tragbar."

,.,.,.,

Doch, er ist tragbar. Man ist halt nur verwöhnt und kann ungewohnte Schwierigkeiten nicht meistern.

...

"Und noch eine Bitte. Kommt mir nicht mit "Mehr Tote" und "Infektionshotspot". Ich kanns nicht mehr hören."

,.,.,

Wenn Sie die Wahrheit nicht hören können, ist das trotzdem kein Grund, mehr Tote zu produzieren.

...

"Die Zahlen sinken!!"

,.,.,.,

Die Kinder waren ja auch nicht in der Schule.
Warum wollen Sie unbedingt, dass die Zahlen wieder steigen?

Warum sollten Kinder weniger

Warum sollten Kinder weniger ansteckend sein?
Laut Prof. Drosten ist die Viruslast genau so hoch wie bei Erwachsenen.
Was passiert, wenn ein Kind sich ansteckt, macht es das Virus unschädlich, wodurch? Anders wäre das ja nicht möglich, und solange es dafür keinen gesicherten Nachweis gibt, also dass Kinder keine anderen infizieren können, solange glaube ich, das das Injizieren von Desinfektionsmitteln gegen Corona hilft...

@harpdart 21.14

Entschleunigung würde sowieso mal gut tun.
Wer fragt mal die Schüler, was sie besser finden, bekanntlich geht kaum jemand begeistert in die Institution Schule."
Wie sagt man bei uns im Ländle über die Antriebsschwachen? "Komm I heut net komm i morga";-)
Wollen halt nicht Alle Powerchiller werden. Es gibt durchaus Kinder, die gerne lernen und gern in die Schule gehen. Und bei denen, die "kaum begeistert" gehen, liegts auch an den Lehrern oder an mangelnder Einsicht. Ich habe in Frankreich studiert. Da sind deutsche Abiturienten eh schon alt. Da brauchts nicht noch ein Jahr mehr Verzögerung

@ Nachfragerin

Und weil Ihnen der Preis nicht passt, dürfen Kinder weiter der häuslichen Gewalt ausgesetzt und Eltern ihrer Freiheit beraubt werden?

Es ist naiv, zu glauben, dass eine täglich stattfindende und voll besetzte Schule, Kinder vor häuslicher Gewalt schützen kann. Außerdem werden Eltern durch sinnvolle Distancing Maßnahmen sicherlich keineswegs irgendwelcher Freiheiten beraubt.

@in Zukunft - Schuldistanz verstärkt sich

21:09 von in Zukunft:
"Und glauben Sie nicht, dass fehlende Motivation langfristig zu beheben ist?"
> Ich habe jedes Jahr einige Schüler auf meinen Kurslisten, die konsequent fehlen. Das Problem der Schuldistanz war also schon immer vorhanden und wird durch die Schulschließungen weiter verstärkt.

"Es spricht ja auch nichts dagegen, einen Teil der Schüler in der Schule und den anderen Teil zuhause lernen zu lassen - je nach Bedarf und Möglichkeiten."
> Die Kombination aus Homeschooling und Präsenzunterricht halte ich auch für das beste. Etwas anderes ist mit der vorhandenen Ausstattung an Personal und Räumen auch gar nicht möglich.

Der Präsenzunterricht wird aber immer für eine Zusammenfassung des letzten Lernstoffs draufgehen, da Probleme am ehesten im direkten Gespräch aufgedeckt und gelöst werden können. Die vom Lehrplan vorgegebenen Inhalte sind dann nicht zu schaffen. (Aber lieber so, als gar nicht.)

Am 05. Juni 2020 um 20:56 von deutlich

Zitat: warum gleich so polemisch?

Sie haben Recht - sorry.

Man soll nicht Gleiches mit Gleichem Vergelten.

15:27 von Tada

"Wir sind verwöhnt, weil wir bislang dachten, man kann sich gegen jede Krankheit irgendwie schützen.

Kann man nicht."

,-,-,-

Sie widersprechen also den Wissenschaftlern und kämpfen dafür, dass die Kinder das Recht haben sich anzustecken und anschließend andere.

Sie wollen keinen Schutz für die Kinder, weil, das war noch nie so. Oder?

Ich frage mich oft, was hinter solchen Plädoyers wirklich steckt.

@ BigFamily

Eine Dauerlösung ist Homeschooling nicht. Daher finde ich es richtig die Kinder wieder zur Schule zu lassen. Von mir aus ohne Sport, Musik und Werken und mit Hygieneplan.

Mit Hygieneplan heißt, dass etwa nur die Hälfte der Kinder gleichzeitig in der Schule ist. Ohne Homeschooling werden wir bis ins nächste Frühjahr hinein sicher nicht auskommen.

"Gerade für schüchterne

"Gerade für schüchterne Kinder sind tägliche soziale Kontakte enorm wichtig"

Soziale Kontakte sind doch längst wieder möglich.
Ohne die Zwangsorganisation Schule sogar viel intensiver.

15:36 von Minka04

"Naja, nach einiger Zeit mit Corona resigniert man und muss lernen mit den Entscheidungen der Politiker zu leben. Leider auch mit den Konsequenzen."

.-.-.

Nein, das muss man nicht. Wir haben Recht auf zivilen Ungehorsam.

Ich würde das vor Gericht erfechten, meine Kinder nicht in die Schule zu schicken, wenn da Ansteckungsgefahr herrscht.

17:58 von in Zukunft

Homeschooling funktioniert, kann ich bestätigen. Ich glaube dass dort, wo es nicht funktioniert, es auch sonst mit der Schule hapert.

17:03 von Reservistin

"Wollen wir Jahre unter diesen Bedingungen leben."

,.,.,.

Wenn es sein muss, ja.
Wenn es eine Wasserflut gibt, müssen Sie unter diesen Bedingungen ja auch leben.

@falsa demonstratio - Erkältungssymptome

20:43 von falsa demonstratio:
"Sie können doch höchstens versichern, dass Ihnen keine Infektion des genannten Personenkreises bekannt ist."

Genau genommen unterschreibe ich, dass weder mein Kind, noch irgendeine Kontaktperson Erkältungssymptome zeigt. Theoretisch dürften also keine Kinder in der Kita sein, da sich in jedem Haushalt irgendein Erkältungssymptom (z.B. von einer Erkältung oder Allergie) finden lässt. Aber alle Eltern unterschreiben diesen Wisch, weil sie ihr Kind sonst wieder mitnehmen müssten.

Ich erinnere mich auch an ein ähnliches Schreiben, nach dem ich mit einer Körpertemperatur von über 37°C nicht in die Schule darf.

Vereinbarkeit von Beruf und Familie

Bei der Kandidatur für die Bundestagswahl 2013 sprach sich Anja Karliczek noch für eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf aus. Leider merkt man davon nichts.
Wenn der Gesundheitsminister vor einer Schulöffnung warnt, ist das die eine Sache. Als Bildungsministerin sollte sie sich hingegen für Bildung stark machen oder es gemäß Zuständigkeit den Ländern überlassen...
Von dieser CDU Politikerin bin ich sehr enttäuscht....

17:39 von 0_Panik

"Ich sehe es als Kinderwohlgefährdung an, wenn durch staatlich verordneten Nichtbeschulung den Kindern der berufliche Weg erschwert oder gar unmöglich gemacht wird."

,.,.,

Gegenthese:
Ich sehe unser momentanes Schulsystem als staatlich verordnete jahrelange Schädigung der Psyche und des Intellekts der Kinder an.

Zur Zeit erholen sie sich davon.
Und man kann nun in Ruhe nachdenken, wie ein Unterricht gestaltet werden kann, der auch in Zeiten wie die von Corona funktioniert - ohne dass die bisherigen Schädigungen am Kind eintreten.

Vereinbarkeit von Beruf und Familie

Bei der Kandidatur für die Bundestagswahl 2013 sprach sich Anja Karliczek noch für eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf aus. Leider merkt man davon nichts.
Wenn der Gesundheitsminister vor einer Schulöffnung warnt, ist das die eine Sache. Als Bildungsministerin sollte sie sich hingegen für Bildung stark machen oder es gemäß Zuständigkeit den Ländern überlassen...
Von dieser CDU Politikerin bin ich sehr enttäuscht....

@Eu-Schreck - Wie effizient ist Homeschooling?

21:34 von Eu-Schreck:
"Homeschooling funktioniert, kann ich bestätigen. Ich glaube dass dort, wo es nicht funktioniert, es auch sonst mit der Schule hapert."

Richtig. Es bleiben alle Schüler auf der Strecke, die schon vor Corona ihre Probleme hatten. Und dann kommen noch die dazu, die in der Schule gut waren, die Schulschließung aber als Ferien fehlinterpretieren.

Ich bin mir sicher, dass die Leistungen der meisten Schüler unter der Schulschließung leiden.

Nun ja

In Rheinland Pfalz öffnen die Bordelle wieder und bundesweit die Schulen. Gegen die Panikmacher kehrt das Leben zurück. Und es passiert...nix...null.

17:53 von MartinBlank

um 17:39 von 0_Panik
Wir wissens eines mit absoluter Sicherheit:
Dass wir die Corona-Krise in Deutschland in den Griff bekommen haben, verdanken wir entweder der 1,5m-Regel, oder der Tatsache, dass wir uns nicht mehr gegenseitig zu Hause besuchen.

Beides wollen Sie hintertreiben.

"Wir haben die Schulen derzeit für jeweils die halben Klassen geöffnet (das ist derzeit fast deutschland weit die Regel, Ihnen aber offensichtlich gar nicht bekannt). Diese Vorsichtsmaßnahme erlaubt es uns, die 1,5m Regel anzuwenden.

Würden wir alle Schüler wieder in die Klassen lassen, 25 Kinder auf 30qm, dann wäre das genau dasselbe, als ob wir alle 25 Kinder jeden Morgen durch die 25 Wohnungen ihrer Eltern treiben würden.

Wir wären ruckzuck wieder bei 5.000 Neuinfizierten pro Tag."

.-.-.-

Gott sei Dank, dass es hier noch Vernunft gibt.
Danke für Ihren Beitrag.

Politiker, die plötzlich ihre Vernunft verlieren, werden hoffentlich ausgebremst.

@ hippe

Bitte wieder Regelbetrieb. Der Zustand ist nicht mehr tragbar.
Und noch eine Bitte. Kommt mir nicht mit "Mehr Tote" und "Infektionshotspot". Ich kanns nicht mehr hören.

Ich kann den vorschnellen Ruf nach dem "Regelbetrieb" auch nicht mehr hören. Teils Distanzunterricht zu Hause und teils Präsenzunterricht in der Schule ist ja nicht ohne Regel. Und die Augen aus Bequemlichkeit vor den Toten zu verschließen? Da weiß ich ehrlich gesagt nicht mehr, was ich sagen soll.

@Sausevind - Haben Sie Schulkinder?

21:34 von Sausevind:
"Ich würde das vor Gericht erfechten, meine Kinder nicht in die Schule zu schicken, wenn da Ansteckungsgefahr herrscht."

Also entweder haben Sie keine Kinder, die Sie zuhause beschulen müssen oder aber Sie zählen zu den Helikopter- bzw. Curlingeltern, die ihren Kindern alle Schwierigkeiten aus dem Weg räumen und damit lebensunfähige Erwachsene heranziehen. (Oder sie sind ein beneidenswertes Unikat, dass Beruf, Kinder und eigene Erhohlung problemlos unter einem Hut bekommt.)

Alle mir bekannten Eltern sind jedenfalls über jeden Tag froh, den sie ihre Kinder in die Schule schicken können. Außerdem herrscht überall Ansteckungsgefahr. Nicht nur in der Schule.

Re Sausevind

Ich würde das vor Gericht erfechten, meine Kinder nicht in die Schule zu schicken, wenn da Ansteckungsgefahr herrscht...das glaube ich ihnen sofort. Viellecht wollen ihre Kinder aber nicht den Panikmacher spielen.

@ Nachfragerin

Genau genommen unterschreibe ich, dass weder mein Kind, noch irgendeine Kontaktperson Erkältungssymptome zeigt.

Und wie wollen Sie das wissen? Irgend eine Kontaktperson? Da können Sie ja auch gleich blanko unterschreiben.
31% aller Kinder reagieren zumindest zeitweise mit einer Allergie auf Pollen. Im Moment sind es die Gräser dran. Oder ist es etwa doch eine Erkältung? Oder Corona?

Karliczek ist hier nicht

Karliczek ist hier nicht zuständig und sollte sich raushalten. Es gibt im übrigen ja jederzeit die Möglichkeit Einschränkungen wieder einzuführen bzw. wieder zu verschärfen. try and error, wie oft als wissenschaftliche Methode angewendet.

@ Tada

Wir sind verwöhnt, weil wir bislang dachten, man kann sich gegen jede Krankheit irgendwie schützen.
Kann man nicht.

Kann man doch.
Gegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen kann man sich durch Sport und vernünftiges Essen schützen und gegen Corona kann man sich durch Abstand und Gesichtsmasken schützen. Wir wären dumm, wenn wir das nicht täten. Ihren Fatalismus finde ich vollkommen daneben. Und als verwöhnt lasse ich micht auch nicht bezeichnen.

Wenn wir jetzt alle Vorsicht fahren lassen

und auch noch auf Abstand verzichten und die Kinder wieder in vollgestopfte Klassenzimmer stecken, brauchen wir meiner Meinung nach bald nicht mehr mit leichter Arroganz nach Großbritannien sehen. Alles, was wir vorher so vorsichtig positiv angegangen sind, überstürzen wir jetzt im Eiltempo.

21:52 von Nachfragerin

"Ich bin mir sicher, dass die Leistungen der meisten Schüler unter der Schulschließung leiden"

,.,.,

Das ist Wunschdenken.
Ich erfahre täglich, wie gut es den Schülern tut, selbstständig zu lernen.

.....

"Richtig. Es bleiben alle Schüler auf der Strecke, die schon vor Corona ihre Probleme hatten."

,.,.,

Eben nicht.
Gerade die, die bislang ihre Probleme hatten, werden rapide besser, wenn sie außerhalb der Schule lernen.
Ich überprüfe das ja andauernd, mittels Telefonunterricht.

@21:49 von Sausevind

"Gegenthese:
Ich sehe unser momentanes Schulsystem als staatlich verordnete jahrelange Schädigung der Psyche und des Intellekts der Kinder an."

Ich finde, dass Sie da sehr pauschalisieren.
D.h. nicht, dass ich vieles nicht auch sehr kritisch sehe. Aber es gibt tolle, engagierte Lehrende. Und Kinder, die gemeinsam mit ihren MitschülerInnen lernen möchten.

Einer Reform von Schule stimme ich grundsätzlich zu. Habe mal eine interessante Doku gesehen, wo jedes Kind einen eigenen Arbeitsplatz hatte inklusive PC. Es gab die Möglichkeit das Lernen sehr flexibel und eigenständig zu gestalten. Keine Klassenräume. Aber Möglichkeiten für Kleingruppenarbeit etc.

Sie sprachen sich vor kurzem dafür aus, dass man immer beide Seiten gegen/miteinander abwägen soll. Z.Zt. lese ich Sie allerdings sehr einseitig. (?)

In anderen Ländern (Dänemark, Schweiz) gehen Kinder doch bereits wieder zur Schule. Warum sind Sie in Bezug auf Kinder so ängstlich?

Falsche Prioritäten

Alle Betriebe laufen und die Restaurants und Kneipen sind auch wieder auf. Und da wird ernsthaft Zurückhaltung bei der Öffnung von Schulen diskutiert...

@ 21:39 von Sausevind

Glauben Sie im Ernst, dass die Bevölkerung sich jahrelang in ihren Rechten beschneiden lässt ?

Bleiben Sie in diesem Glauben !

Es ist lächerlich wovor wir Angst haben.

In Dänemark sind die Schulen schon 6 Wochen ohne Effekt geöffnet und wir diskutieren noch.

Von Menschen gemachtes Leid ist das größte Leid !

@17:26 von spax-plywood @nachfragerin

"Türgriffe und Geländer sind so stark frequentiert daß das Virus auf diesen Oberflächen praktisch sofort k.o. sein muss um nicht potentiell weitergereicht werden zu können in ein ihm genehmeres Millieu. Deswegen ist die Desinfektion und das Waschen der Hände so wichtig. Stellen Sie das nicht als absurd hin!"

Im Krankenhaus hatte ich es mir deshalb angewöhnt, Türgriffe mit dem Ellenbogen zu bedienen. Auch in öffentlichen Toiletten mache ich das so. Was nutzt das Händewaschen, wenn der/die vor mir dies nicht getan hat.

Bildung stark machen

vOprah@
Die beste Bildungsmaßname ist zu lernen zu überleben oder?

Was nützt Bildung den toten, oder Hinterbliebenen?

@14:43 von Autograf

"Unproblematisch ist wohl Unterricht im Freien,..."

In vielen Großstädten wegen der Lärmbelästigung durch Autoverkehr kaum möglich. Da kann man sich auch bei geöffneten Fenstern nicht mehr verständigen.

@21:08 von Nachfragerin

Dann erkläre ich das einmal:
Es geht nicht um die Maßnahmen gegen Corona.

Es geht darum, dass diese Maßnahmen nur zum Zwecke des Schutzes eines Bevölkerungsanteils ergriffen werden.
Die Belange und die Gesundheit - der größeren Mehrheit - wird dabei ignoriert. Das ist gegen §1GG.
Was macht die zu schützende Risikogruppe aus, dass der große Rest:
- keine Bildung hat
- deren Gesundheit leidet
- finanziell ruiniert wird
- in extremer Beschränkung leben muss
Und wenn man schon ermaßt zu werten:
Worin liegt die Zukunft der Bevölkerung ? Im Schutz der Älteren oder doch eher der Jungen ? Wer zahlt am Ende unsere Renten ? Die jetzt 81 Jährigen oder doch ehe unsere Kinder ?
Leben um jeden Preis retten ist in unserem Grundgesetz nicht vorgesehen. Die Einhaltung der Menschenwürde schon. Alte in Einsamkeit, Kinder in Einsamkeit und Traurigkeit, der große Rest in Beschränkung. Das ist unsere neue Menschenwürde ?

18:39 von deutlich @teacher's voice 18.17

"Mag an der Vorsicht und Abstandhalten gelegen haben- an der Maskenpflicht jedoch sicher nicht."

Zur Maskenpflicht empfehle ich die Sendung "nano" (3-sat) von gestern. Gleich der erste Beitag befasst sich mit dem Nutzen der verschiedenen Materialien und deren Wirksamkeit. Die wird mit viel Aufwand auf hohem Niveau geprüft. Ich halte die (richtigen) Masken für sehr nützlich.

Am 05. Juni 2020 um 21:57 von Sternenkind

>> Nun ja

In Rheinland Pfalz öffnen die Bordelle wieder und bundesweit die Schulen. Gegen die Panikmacher kehrt das Leben zurück. Und es passiert...nix...null.<<

Warten Wir doch einfach mal ab wie sich das die nächsten 2-3 Wochen verhält.

Warum allerdings Bordelle öffnen bleibt mir schleierhaft und finde ich im Zusammenhang mit Schulen gerade ziemlich unpassend.

Blick über den Tellerrand

Auch andere Länder haben schon Erfahrungen mit Schulöffnungen gemacht.
Selbst in Schweden sieht man die Schulöffnungen im Nachhinein kritisch.
In Israel hat man die Schulen geöffnet und schließt sie jetzt wieder. Auch der Effekt, den Schulschließungen bewirkt haben um die Infektionszahlen zu senken, ist unter Wissenschaftlern unstrittig. Frau Karliczek hat daher recht, dass Schulen schnell zu Hotspots würden, würde man die Schulen ohne Abstandsregel wieder öffnen.
Das wäre wie das Abhalten von ganz vielen Coronapartys.
Erste Anzeichen für mehr Übertragungen gibt es übrigens schon (Göttingen schließt alle Schulen nicht ohne Grund, auch wenn die Schulen nicht die Hauptursache sind, in Bremen gibt es ebenfalls mehrere Fälle an Schulen und Kitas,...).
Leidtragende einer unkontrollierten Schulöffnung wären Lehrer*innen, Erzieher*innen, Schüler*innen, Eltern und ihre Angehörigen.
Wir sind nicht über dem Berg, sondern am Anfang der Pandemie, so schwer es auch ist.

Scheinheilige Argumente

Ich glaube den meisten, die hier mit dem Wohl der Kinder, Bildungsmisere usw. argumentieren können es insgeheim nicht mehr ertragen, dass ihre Kinder zuhause sind.
Bei einer/einem Alleinerziehenden in einer engen Wohnung ohne Garten habe ich dafür Verständnis, der Rest muss sich bitte wieder an die Elternpflichten erinnern.

Sicher gibt es auch ein paar, wo der Chef Druck macht. Wer zu diesen Zeiten seinen Angestellten aus der Risikogruppe oder mit Kindern Druck macht ist aus meiner Sicht ein schlechter Mensch. Der kann nicht als Maßstab für unsere Regeln dienen.

Meiner Erfahrung nach gehen aber viele Deutsche wirklich gerne arbeiten. Und das hat viel damit zu tun, dass die Arbeit im ruhigen, geordneten Arbeitsplatz entspannter ist, als im lauten, turbulenten Zuhause mit den Kindern. Bildung scheint für viele sowieso nur noch ein Nebenprodukt von Kinderbetreuung in Schulen zu sein. Insofern würde ich mir weniger scheinheilige Argumente in der Diskussion wünschen.

um 18:39 von Robert Wypchlo

"Sozial und Distanz - die Kombination braucht niemand zu verstehen."

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Öhm, doch. Die Gestalter dieses Begriffs haben sich genau das gedacht, was in der sozialen Wirklichkeit bislang dazu geführt hat, daß es die Horrorzahlen NICHT gegeben hat, die so manche gerne hätten, um mit irgendwas rechtgehabt zuhaben. Den Abstand zu wahren, um den sozialen Zweck der Nichtansteckung zu erreichen.

Ist doch einfacher als den PC für's Homeschooling anzuknipsen.

Ist doch quatsch

In Baden-Württemberg gibt es eine neue Studie, die nachweist, dass Kinder unter 10jahren ( warum auch immer) nicht für die Verbreitung von Covid19 beitragen. Deshalb funktioniert das auch in Dänemark und in der Schweiz. Dort ist seit mehreren Wochen normaler Unterricht.
Familien haben leider keine Lobby.

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