Ihre Meinung zu: TUI-Rettung: Die fragwürdige Großzügigkeit der Regierung

2. Juni 2020 - 10:20 Uhr

In der Corona-Pandemie ist das Geschäft der Reisebranche eingebrochen. Doch während der TUI-Konzern Milliardenhilfen erhält, kommt bei den Kleineren der Branche bislang kaum Geld an. Von Fabian Mader und Sabina Wolf.

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Kommentare

TUI-Rettung:Die fragwürdige Großzügigkeit der Regierung....

Und auch eine Rettung,ohne nennenswerte Auflagen(Aktienrückkäufe können erfolgen).
Ungerecht gegenüber kleineren Firmen.
Das wird die Konzentrations-und Monopolisierungsprozesse in der Branche befördern.
Und da an fast jedem der größeren deutschen Unternehmen auch Blackrock beteiligt ist,rettet man auch....

das zeigt doch endlich....

wer wirklich systemrelevant ist in diesem Land - alles andere ist "Gedöns" auf das man notfalls auch verzichten kann

Der Konzern hat aber nicht die volle Summe versichert

was erwartet man ?
ist die Anlagensicherung wirklich "sicher" bis zu 100.000 Euro
pro Kunde und Bank
wie es immer behauptet wird
das mag ja bei der Kreissparkasse Hinterm Wald mit 1.000 Kunden klappen
aber wenn es ne bundesweite Bankenpleite mit 20 Mill oder mehr Kunden
wer hat den 300 .... 400 Mrd Euro um die Leute zu entschädigen

Fragwürdig ist auch...

Fragwürdig ist auch das Vertragsverhalten der großen Reiseveranstalter gegenüber den Reisebüros, die ihre Reisen verkaufen und allen Service für die Reiseveranstalter für den Kunden abwickeln. Die Reisebüros haben Provision für den Verkauf einer Reise bekommen. Von der Provision bezahlt das Reisebüro allen Aufwand, den der Kunden verursacht - von Beratung bis Reisebuchung und Sonderwünsche. Nun konnten die Reiseveranstalter keine Reisen machen und mussten dem Kunden das Geld wieder zurückgeben. Die ganze Rückabwicklung der Buchungen machten die Reisebüros. Und nun noch der Trick der Reiseveranstalter: Die Provision wurde einfach wieder zurückgezogen. D.h. die Reisebüros haben also schön für lauf die gesamte Arbeit der Reiseveranstalter gemacht. Und was bekommen die Reisebüros in der Krise? NCIHTS! Das ist fragwürdig....

Urlaubsreisen sollten doch solange nicht erlaubt sein, wie die Menschen ohne Impfschutz sind.
Anstatt man versucht, das Risiko für die Hochrisikopatienten zu verringern und denen Hilfen anbietet, werden so unnötige Unternehmen wie TUI und Lufthansa unterstützt. Wer muss denn in diesen Zeiten Urlaub machen? Das ist doch verzichtbar.
Bekommen bei Arbeitslosigkeit die Mitarbeiter der Touristikbranche denn nicht Hartz-IV oder Grundsicherung?
Es muss keiner verhungern, wenn er arbeitslos wird.

Für Hochrisikopatienten gibt es nicht mal Masken auf Rezept! Und auch andere Angebote habe ich noch nicht gesehen für diese Menschen.
D. h. die müssen sich also in ihrer Wohnung verschanzen bis ein Impfstoff da ist!

Der Staat sollte das Geld der Steuerzahler für Sinnvolleres ausgeben.

Corona und die Reisebranche

Vielleicht gibt es bald nur noch ein Reiseveranstalter und eine Airline in Deutschland. Ein gewisses Risiko ist es sowieso, weil kein Mensch weiß, ob und wann überhaupt normales Reisen wieder möglich ist. Wenn der Zustand "heute" so bleibt, bis ein Impfstoff gefunden wird, dann sehe ich eh schwarz für die Reisebranche. Vielleicht passiert ja ein Wunder und man zaubert bald einen wirksamen Impfstoff aus dem Hut. Allerdings fehlt mir da der Glaube daran. Leid tut es mir vor allem für die vielen Angestellten die betroffen sind.

Bin ja mal gespannt....

....ob TUI dann auf Anweisung aus Brüssel auch Slots an den deutschen Flughäfen abgeben muss!

Die fragwürdige Großzügigkeit

Es ist wie es ist... Hilfspaket werden geschürt. Hier mal ein paar Milliarden, da mal ein paar Milliarden. Und wie soll es anders sein. Zuerst für Konzerne und Großindustrie für die es ein leichtes wäre erst einmal auf ihre Rücklagen und Gewinne der letzten Jahre zurückzugreifen. Es bleibt wieder einmal alles so wie es immer war. Autoindustrie, Fluggesellschaften oder wie hier die Reisekonzerne... Die Kleinbetriebe, Handwerker und Gastronomen können sehen wie sie über die Runden kommen. Schauen wir mal was heute von den Hilfspaketen übrigbleibt für die kleinen Betriebe, was heute so alles an Hilfe beschlossen und auch ankommen wird. Eins scheint sicher, die Konzerne und deren Aktionäre können sich freuen. Ihr Vermögen bleibt weiter unangetastet in irgendwelchen Steuerparadiesen...

Das war schon bei der

Das war schon bei der Lufthansa zu erkennen, wo Steuervermeider aus Steuergeldern subventioniert werden, und wird wohl bei der Unterstützung der Autoindustrie fortgesetzt, wo Kaufprämien (zur Subventionierung manipulierender und betrügender Konzerne) für eine Technologie von gestern sowohl ökonomisch wie ökologisch sinnlos und kontaproduktiv eingesetzt werden (aber partikulare Lobbyinteressen bedienen, bei denen auch Andi Scheuer kräftig mitmischt, um gute "Startpositionen" für die Zeit nach dem absehbaren Ende seiner desaströsen Ministerzeit zu haben). Auch bei der himmelschreienden Schräglage, dass TUI mit Milliarden subventioniert wird und kleinere leer ausgehen, ist die alte Frage erhellend: Wer von den Weichenstellern profitiert auf welche Weise davon?
Leider sind Corona-Zeiten nicht nur reich an Beispielen von Solidarität sondern auch von ellbogenmentalitätsgesteuerter Lobby"arbeit".

Das trifft den Kern

Leider trifft der Bericht zu. Seit die TUI ihren Milliardenkredit auf schnellstem Wege erhalten hat, werden die kleinen und mittleren Reiseveranstalter vertröstet und mit Desinteresse seitens der Politik verhöhnt. Außer acht gelassen wird dabei, dass die Reiseveranstalter, insbesondere auch die kleineren Spezialisten, nicht nur unter der Rückzahlung der Kundenzahlungen zu leiden haben, sondern auch von den sogenannten Leistungsträgern im Zielland keine Vorauszahlungen erstattet bekommen. Diese Kosten sind auch zu tragen. Eine erbärmliche Figur macht dabei der Beauftragte für Tourismus in der Bundesregierung, Thomas Bareiß. Ihm sind sämtliche Details in diesem Bereich unbekannt - für ihn ist mit der Auszahlung an die TUI alles erledigt. 2 Monate nach Hilfe für die TUI ist bei keinem Kleinunternehmen irgend etwas angekommen. Es interessiert schlicht niemanden in der Regierung.

Ja, das ist ein Unding. Nicht

Ja, das ist ein Unding. Nicht nur, dass den Reisebüroinhabern ihre bereits erarbeiteten Provisionen von TUI umgehend vom Konto abgebucht wurden, die Mitarbeiter in den Reisebüros "dürfen" nun auch schon seit Monaten die Stornierungen bearbeiten, ohne dafür auch nur einen Cent zu bekommen. Im Gegenteil: Sie legen noch massiv Geld drauf, weil die Kosten ja weiterlaufen bei Null Einnahmen. Und bei Rückfragen ist in der TUI Zentrale seit Wochen niemand zu erreichen. Die Firma TUI lässt die Reisebüros, durch deren Arbeit sie in den vergangenen Jahrzehnten überhaupt erst so reich werden konnte, eiskalt am ausgestrecktem Arm verhungern. Und zum Dank dafür bekommen nun nicht etwa die Reisebüros die dringend benötigten Finanzhilfen, nö, die "liebe" TUI wird mit Milliarden unterstützt. Wieso hat dieser Milliardenkonzern eigentlich keinen eigenen "Norgroschen"? Es ist einfach unglaublich, dass hier wissentlich tausende Reisebüroinhaber in den Ruin getrieben werden, während TUI dreist abkassiert.

rer Truman Welt

Das erklärt sich sehr einfach: welche Nachrichtenagentur meldet, wenn ein Klein-Betrieb in die Insolvenz oder pleite geht?
Evtl. kommt im Folgejahr eine Meldung in einem 20 Sekunden Take über die Gesamtzahl an Pleiten im letzten Jahr.
Geht ein Großkonzern pleite, bleibt das Wochen oder gar Monate in den Headlines, und das bleibt in der Erinnerung des Wählers haften.
Was entscheide ich somit als Politiker? Genau - mich für das, was weniger hängen bleibt, wenn es etwas Negatives ist, somit gegen sie Selbständigen und Kleinstunternehmen.
So geht Politik! -> Immer gut aussehen! Was der Wirtschaft, Gesellschaft, den Arbeitnehmern und Bürgern am Ende besser täte, spielt nicht wirklich die 1. Geige im Entscheidungsorchester der Politik. Deshalb ist es wichtig, Politiker stets nach der Erklärung ihrer Entscheidungen zu fragen, weshalb so (?), und ob es eine Alternative gab - vor allem bei damit im Zusammenhang stehenden Ausgaben. Die Begründung ist der Schlüssel zum wahren Motiv!

@ebbomuc

Sie haben das WAHRE Problem völlig richtig erkannnt!

Die unzähligen kleinen Veranstalter müssen halt selbst sehen, wie sie durch diese Krise kommen, NUR das im Abgreifen von SEHR viel Staatsknete in dieser Angelegenheit, die zumeist ohnehin milliardenschweren DAX Unternehmen halt SEHR viel gleicher als alle anderen Unternehmen sind!

Das übliche halt!

auch wenn man/frau alles weis,

sollte man schon erkennen, daß es einen unterschied zwischen LH und VW gibt. das ist nicht nur der radabstand, sondern lh ist unverschuldet ohne kunden dagestanden, wogegen man bei vw ohne weiteres von einer kriminellen vereinigung sprechen muss, denen man/divers nun das steuergeld hinterherwerfen will

Coronavirus und die Wirtschaft !

Hier zeigt sich wieder, für die Politik zählen immer nur die großen einer Branche, die kleinen können ruhig vor die Hunde gehen, sprich pleite. dabei machen die vielen kleinen Reisebüros doch die Hauptarbeit.
Aber wie immer zählen die nicht, genauso wenig all die Angestellten.
Da werden nur die großen Konzerne mit etlichen Milliarden "gerettet", damit die weiter viel Geld in Steuerparadiese verschieben können und all die eh schon reichen Aktionäre hohe Gewinne auszahlen können.
Gleiches gilt für die Autoindustrie, wo jetzt sehr wahrscheinlich wegen all der gnadenlosen und rücksichtslosen Lobbyisten die betrügerischen drei noch belohnt werden für ihren Mist.
Dafür spart die Politik das Geld für all die Krankenschwestern und Pfleger, obwohl auch da Versprechen gegeben wurden.
Was für eine schändliche Politik der BR, vor allem seitens der CDU und CSU. Da sitzen die Schlimmsten !!!!

Thomas Cook Pleite

“Für die verbleibende Summe von mehr als 200 Millionen Euro musste der deutsche Steuerzahler einspringen.“

Was heisst hier MUSSTE? Das hört sich so an, als ob die Sache bereits abgeschlossen ist. Mitnichten! Die Geschädigten haben außer dem über die Versicherung ausbezahlten Geld noch keinen Cent gesehen. Derzeit muss - ausschließlich über Internet - nun der 3. Antrag gestellt werden. Nach Versicherung und Insolvenzverwalter will die Bundesregierung nun einen ausgefüllten Antrag über 17! Seiten. Und das nur, weil Veranstalter nicht mit höhen Versicherungssummen belastet werden sollte.
Wie jetzt aber zu lesen ist, hat sich noch immer nichts getan. Denn auch TUI ist mit nur 110 Mio € weit unterversichert.
Dazu erklärt das Bundesministerium für Justiz und Verbraucherschutz hingegen “auf Anfrage von report München, die derzeitige Obergrenze von 110 Millionen Euro sei ausreichend bemessen.“
Ich sage dazu - die lernen nichts dazu. Deshalb musste TUI “gerettet“ werden. Wer ist der nächste

Die TUI kann ja aus dem

Die TUI kann ja aus dem tollen 750 MILLIARDEN EU-Topf gerettet werden.
Dann käme wenigsten etwas Geld aus Merkels Geschenken zurück.

Wär hätte gedacht

das die Systemrelevanz und somit die Chancen auf Unterstützung durch den Staat exponentiell zur Menga an bereitgestellten Lobbiesten und vergebenen Nebeneinkunftspöstchen ist.

Die Autolobbie macht es vor und kommt mit allem durch in Deutschland...

10:53 von by-toberg

Die Reisebüros hatten nicht nur den Aufwand der Reisebuchungen. Nun müssen sie sich auch um die Stornierungen kümmern.
Ganz nebenbei auch noch die Arbeit mit der Thomas Cook Pleite. Der Erstattungsantrag an die Bundesregierung lässt sich ausschließlich über Internet stellen. Die Dame in meinem Reisebüro hat ein großen Teil älterer Kunden (75+), die haben weder Computer noch Internet. Deshalb buchen sie in Reisebüros. Bei diesen Herrschaften kümmert sich Frau M., dass die zu ihrem Geld kommen. Für jeden Antrag 17 Seiten ausfüllen - kostenlos, Dienst am langjährigen Kunden.
Ausreichend finanzielle Unterstützung wegen Coronakrise? Sie lebt vom Ersparten.

Warum muß die TUI eigentlich

Warum muß die TUI eigentlich gerettet werden? System Massentourismus aus dem letzten Jahrtausend. Die TUI will ja möglich schnell den Ballermann wieder bevölkern.
Dabei wäre es für die Balearen wie für ganz Spanien etc. Mittelmeer ein Segen, wenn mal ein Jahr Ruhe wäre, keine Fäkalien ins Meer gepumpt werden, Wassermangel und Müllberge die Fauna und Flora bedrohen.
Jetzt hätte die TUI die Chance nachhaltigen und wertvolleren Tourismus zu entwickeln.

Am 02. Juni 2020 um 11:19 von Sebastian15

Bin ja mal gespannt....ob TUI dann auf Anweisung aus Brüssel auch Slots an den deutschen Flughäfen abgeben muss!
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Es würde schon reichen, den Sauftourismus/Pauschalabzocke einzustellen.

Umgehen lassen. Der Markt

Umgehen lassen. Der Markt regelt den Rest. Das ist bei Kneipen, Handwerkern, Künstlern, Musikern, Pflegern, etc ja auch so.
Also dort, wo die meisten Leute arbeiten, kommt überhaupt keine Knete hin.
Reisen und Autos haben welchen Anteil an der arbeitenden Bevölkerung?

11:01 von Margitt

Es geht um Geld, das die Kunden schon bezahlt haben. Für eine Reise, die nicht stattgefunden hat und TUI das Geld aber offensichtlich auch nicht mehr hat.
Ich frage mich - wo ist das Geld?
Bei Thomas Cook hatten weder Hotels noch Fluggesellschaften Bezahlung gesehen. Thomas Cook war pleite. Wo war denn das Geld abgeblieben?

Ich habe meine Erstattungsansprüche nun einem Anwalt übergeben. Der Veranstalter stellt sich tot (kein Telefon, keine Emails, keine Antwort auf Einschreiben). Und ich frage mich, wo ist mein Geld das ich bezahlt habe?

Der Bericht lässt einen wesentlichen Faktor außer Acht

So einfach wie im Bericht und in vielen Kommentaren beschrieben ist es wie so häufig nicht. Ein wesentlicher Aspekt fehlt m.E. in der Berichterstattung und Kommentaren. TUI hat sowohl im Inland und insb. im europäischen Ausland einen hohen Marktanteil. Ein Zahlungsausfall des Veranstalters würde viele Hoteliers, Gastronomen etc. ebenfalls mit in die Insolvenz reißen mit allen weiteren betroffenen Menschen, die dort arbeiten. Dies würde neben deutschen Hotels in sehr starker Weise die vom Tourismus abhängigen Länder im Süden Europas treffen, Massenarbeitslosigkeit auslösen und die Krise verschärfen. Ein "kleiner" Veranstalter ist eher zu kompensieren als ein großer, so schmerzhaft jeder Verlust auch ohne Frage ist. Im Übrigen hinkt der Vergleich zur Lufthansa und Autobranche. TUI bekam einen Kredit mit staatl. Absicherung, der inkl. Zinsen zurückbezahlt werden muss. Bei der Autobranche geht es um Prämien, die die Unternehmen nichts kosten, bei LH um eine direkte Beteiligung des Staates

Einseitige Hilfe

Luftfahrt, Reiseindustrie, Autoindustrie, Pflege – und Familienbonus ……….Was ist eigentlich mit den anderen die sich jetzt jeden Abend in den Schlaf weinen. Der lokale Einzelhandel bei uns im Ort war schon vor der verordneten Ladenschließung am aus-sterben, da unser Staat tatenlos dabei zusieht wie er von einem großen amerikanischen, gierigen Online-Miliardär aufgefressen wird. Durch die (un-nötigen) verordneten Maßnahmen werden jetzt wohl hier bald auch noch die letzten schließen. ……..

Die TUI-Rettung geht durchaus in Ordnung

Also die TUI-Rettung geht durchaus in Ordnung und auch die Reisebueros sollten genauso Unterstuetzung bekommen. Bei denen geht es in der Tat um sehr viele Arbeitsplätze und um die Tourismus-Branche als solche. Die Tourismus-Branche sollte nicht zerstört werden. Sie ist eine der Branchen, ueber die ein neuer Konjunktur-Anschub kommen kann. Denn TUI ist ja nicht nur die Fluglinie sondern auch Reiseveranstalter.

Aber eine Frage hätte ich zu dem Punkt:

https://www.tagesschau.de/investigativ/report-muenchen/tui-kredit-105.html

In der Corona-Pandemie ist das Geschäft der Reisebranche eingebrochen. Doch während der TUI-Konzern Milliardenhilfen erhält, kommt bei den Kleineren der Branche bislang kaum Geld an.

Wer sind die kleineren der Branche?? Darf man dazu Namen erfahren?? Geht es dabei um Airliner?? Geht es um Hotels?? Geht es um Flughäfen?? Oder um wen geht es da genau??

Wer aber kein Geld bekommen sollte, sind solche Dumping-Liner wie Ryanair oder Easyjet.

Bitte nicht verallgemeinern

Ich kann Ihnen versichern, dass ich für die TUI und ihr Verhalten kein Verständnis habe, insbesondere gegenüber den Reiseveranstaltern. Aus der Sicht eines Kleinveranstalters muss ich Ihnen allerdings erläutern, dass ja der Veranstalter die komplette Summe an den Kunden erstatten muss und deshalb auch die Provision grundsätzlich nicht im Reisebüro lassen kann. Dies würde den Schaden noch vergrößern, der eh schon da ist. Auch der Veranstalter hat Arbeit geleistet die er nicht ersetzt bekommt. Hier wäre eine Fondslösung wünschenswert gewesen aber ich habe wenig Hoffnung dass sich noch jemand für die Branche wirklich interessiert.

Profite sind für die Aktionäre, Verluste für den Staat

Die Gewinne der Lufthansa haben jahrelang den Aktionären und Vorständen die Konten gefüllt. Und damit die Gewinne besonders üppig ausfielen, hat man 92 Tochterunternehmen in Steueroasen gegründet, zum Zwecke der Steuervermeidung.

Und nun, in der Krise, kommt keiner derer, die die Profite kassiert haben, auf die Idee, dem Unternehmen zu helfen und von dem Reibach etwas zurückzugeben.

Der durch die Steuervermeidungs-Tricks betrogene deutsche Staat soll helfen, damit die Profite bald wieder sprudeln und noch genug Geld übrig bleibt, um die teuren Steuer-Trickser zu bezahlen.

Neoliberaler Kapitalismus eben, in seiner größten Blüte. Der Staat soll sich raushalten, wenn es um die Verteilung der Profite geht, ist aber unverzichtbar, wenn Verluste auszugleichen sind.

Dass hier ist fehlerhafte Umsetzung von EU-Recht

Dass hier aber ist fehlerhafte Umsetzung von EU-Recht:

Bei der TUI hatten Kunden Hunderte Millionen Euro für Reisen an- oder vorausbezahlt. Der Konzern hat aber nicht die volle Summe versichert, sondern lediglich 110 Millionen Euro. So sieht es das deutsche Recht vor. Bei einer Pleite der TUI könnte es deshalb dazu kommen, dass die Bundesregierung den Kunden das Geld zurückzahlen muss - und das aus Steuergeldern.

Dazu kann ich euch gerne mal an den Fall Thomas Cook erinnern!! Siehe anwalt.de:

https://tinyurl.com/y9t69rjt
anwalt.de: Staatshaftung im Fall von Thomas Cook? Unsere vollständige Analyse 07.11.2019

Tatsächlich existiert eine EU-Richtlinie zu Pauschalreisen vom 25.11.2015, die auch in Deutschland umgesetzt werden musste. In dieser EU-Richtlinie heißt es, dass die Mitgliedstaaten gewährleisten sollten, dass Pauschalreisende vor der Insolvenz des Reiseveranstalters in vollem Umfang geschützt sind.

Das heißt: schon wieder falsch gemacht.

TUI bekommt, viele Kleine Unternehmen werden insolvent

Es ist wirklich äußerst ungerecht wie hier mit steuerfinanzierten Hilfsmitteln umgegangen wird.Die großen erhalten den Bärenanteil, die kleinen werden maximal als Randnotiz erwähnt.
Die sogenannten Soforthilfen waren ein schlechter Witz, genauso wie Kreditangebote für unverschuldete Kosten und Umsatzausfälle, die real gar nicht zurückgezahlt werden können.
Ich habe erst gestern wieder mit 2 Kleinunternehmern gesprochen, die diese Woche noch Insolvenzantrag stellen müssen.
Es war ein sehr trauriges Pfingsten!
Ich weiß nicht was hier los ist? Alles in Panik vor dem Virus, und somit blind für alles weitere ...... eine Bekannte wollte keine Erdbeeren vom Feld pflücken, weil diese vielleicht ein anderer Pflücker angefasst hat ...
Ich erkenne die Gesellschaft nicht wieder!
Bitte fangt doch endlich mal an euer eigenes Hirn zu benutzen. Geht auf die Straße für die nun ca. 7-10 Mio veranstaltungabhängigen Gewerke, Gastronomen, und vor allem für die Kinder! Sonst ändert sich nichts!

"Die fragwürdige

"Die fragwürdige Großzügigkeit der Regierung"

Der Titel ist nicht korrekt. Richtig wäre: Die neoliberale Großzügigkeit der Regierung.

Die fragwürdige Großzügigkeit

Ausländische Investoren dürften sich über die großzügigen Staatshilfen freuen - Diese hat ihren Sitz auf Zypern und wird von Familienmitgliedern des russischen Oligarchen kontrolliert. 
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Ja da weiß man doch wenigstens wer von den Milliardenhilfen profitieren kann...

@Wolfgang E S, 13:22

„Profite sind für die Aktionäre, Verluste für den Staat“

Genau. Und der Staat sind wir - die Bürger. In einer globalisierten Wirtschaft zwangsläufig alle Bewohner der Erde. Nicht unsere (bzw. deren) Regierung (bzw. die Vertreter des „Staats“).

Aber: Geld ist heute immer noch das wichtigste Machtinstrument („wer zahlt, bestimmt“). Folglich gilt nach den Prinzipien, nach denen das heutige globale Politik- und Wirtschaftssystem funktioniert logischerweise: „Wer hat, dem wird gegeben“. Oder auch: "Eine Hand wäscht die andere".

@Wutmigrant, 13:31

„Ich weiß nicht was hier los ist? Alles in Panik vor dem Virus, und somit blind für alles weitere ...... eine Bekannte wollte keine Erdbeeren vom Feld pflücken, weil diese vielleicht ein anderer Pflücker angefasst hat ...“

Panik macht offenbar nicht nur blind, sie lähmt offensichtlich auch. Insbesondere das Denkvermögen.

„Bitte fangt doch endlich mal an euer eigenes Hirn zu benutzen. Geht auf die Straße für die nun ca. 7-10 Mio veranstaltungabhängigen Gewerke, Gastronomen, und vor allem für die Kinder! Sonst ändert sich nichts!“

Das wäre mal ein Tipp, den zu befolgen sich tatsächlich lohnt. Hoffentlich lesen ihn viele.

Die fragwürdige Großzügigkeit

Am 02. Juni 2020 um 12:49 von Margareta K.
Und ich frage mich, wo ist mein Geld das ich bezahlt habe?
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Das steht alles im letzten Teil des Berichtes von Fabian Mader und Sabina Wolf, BR...

Neoliberale Großzügigkeit ...

Ja , ..kann man durchaus so sehen . Wir hatten selber einen Vorschuss für eine Reise geleistet , .
dann gezittert , ..ob das angezahlte Geld auch erstattet wird .
Gutgegangen nach 6 Monaten .
Wenn das pauschale Reiseangebot rechtlich besser dasteht , ..dann verdanken wir es evtl. den letzten Lobbyisten der Verbraucher , ..soll es noch geben .

13:36 von Shuusui

novch richtiger wäre; das Unvermögen....

Finde ich richtig

Ich würde TUI retten und auch den kleine der Brache eine Geldspritze zukommen lassen und meine Überlegungen gehen dahin, dass wir zur Rettung deutsche Klein- und Großunternehmen ruhig Milliarden verballern sollten denn umso kritischer wird dann die Schuldenübernahme von Deutschland für die EU-Länder die nicht wirtschaften können gesehen. Übrigens hat Italien seinen Sparer jüngst eine schöne Dividende oberhalb der Inflationsmarke zugestanden und das in Zeiten der Nullzinspolitik.

um 11:40 von andererseits

>>"Leider sind Corona-Zeiten nicht nur reich an Beispielen von Solidarität sondern auch von ellbogenmentalitätsgesteuerter Lobby"arbeit"."<<

Aber eine Schuldenübernahme von Deutschland und den anderen nördlichen EU-Länder für Frankreich, Italien und Spanien wird doch immer unwahrscheinlicher, d.h. Italien und Co. können die "Ellenbogen" ruhig wieder einpacken.

Am 02. Juni 2020 um 15:45 von eine_anmerkung

Zitat: Übrigens hat Italien seinen Sparer jüngst eine schöne Dividende oberhalb der Inflationsmarke zugestanden und das in Zeiten der Nullzinspolitik.

Dividenden sind Gewinnausschüttungen (auszuschüttende Beträge gem. § 174 II Nr. 2 AktG) bei Aktiengesellschaften.

Wer ist TUI ....?

Kapital natürlich , ..welches sich vermehren soll . Wer könnte es besser machen ?
Eine Doktrin etwa ?
Nee , dann schwörst du ja wieder auf die Partei !
War auch nicht so gut ...
Wann bekommen wir die große , vollends gerechte Lösung ?
Nee , ..das wird wohl auch nichts ....

Die kleineren der Branche @Demokratieschue

Die kleineren der Branche, z.B. Berge & Meer, Bentour Reisen, schauinsland, auch nicht so riesig... Da gibt es einige, die auch vom kleinen Reisebüro immer gerne gebucht werden. Auch diese haben von staatlicher Hilfe bisher nichts gesehen...

Hirn benutzen ...

Bertolt Brecht , ..
Marxist , Schriftsteller und Theatermacher für deutsche Geister mit Hirn :
"Der Mensch frisst (ist) ...bevor er denkt ....
Nicht verwechselbar mit dem "Großen Fressen " .
Also , wann wird gedacht ?
Wenn man profitieren kann ...

Am 02. Juni 2020 um 15:56 von eine_anmerkung

Zitat: [.....] Schuldenübernahme von Deutschland und den anderen nördlichen EU-Länder für Frankreich, Italien und Spanien [ ..... ]

Polen und Ungarn, die eh schon von der EU leben, nicht zu vergessen

um 15:58 von falsa demonstratio

"Rendite" wäre der richtige Begriff für die sogenannten "Patrioten-Bonds". Siehe Bericht in der Welt.

um 16:09 von falsa demonstratio

>>"Polen und Ungarn, die eh schon von der EU leben, nicht zu vergessen"<<

Ich denke nicht dass man das vergleichen kann und sollte.

Großzügigkeit der Regierung

Es ist ja nur Steuergeld , damit kann man immer sehr großzügig sein ! Das ist ja nicht neu für uns,und das den Großen geholfen wird und die Kleineren auf den Stecken bleiben, kennen wir zur Genüge ! Was aber auch zu Corona gehört , sind die Fallzahlen denn die
R-Zahl hat sich verdoppelt ! Das kümmert niemanden..... erstaunlich denn die Zahlen sorgen dafür das die Leute wieder fliegen könnten bzw. dürften ! Es hängt eben alles zusammen !

15:45 von eine_anmerkung

Übrigens hat Italien seinen Sparer jüngst eine schöne Dividende oberhalb der Inflationsmarke zugestanden und das in Zeiten der Nullzinspolitik.

Wie das?
Hat Italien die Mehrheit in sämtlichen Aufsichtsräten italienischer Kapitalgesellschaften?
Oder Fake News?

Am 02. Juni 2020 um 16:15 von eine_anmerkung

um 15:56 von eine_anmerkung: [ ..... ]Schuldenübernahme von Deutschland und den anderen nördlichen EU-Länder für Frankreich, Italien und Spanien [ ..... ]

um 16:09 von falsa demonstratio: >>"Polen und Ungarn, die eh schon von der EU leben, nicht zu vergessen"<<

Zitat: Ich denke nicht dass man das vergleichen kann und sollte.

Man kann es deshalb nicht vergleichen, weil zwar alle jetzt etwas haben wollen, Frankreich und Italien aber bisher (Statistik 2018) Geberländer waren, während Polen und Ungarn die beiden größten Nehmerländer waren.

Am 02. Juni 2020 um 16:19 von Peter Kock

>> R-Zahl hat sich verdoppelt >>

Je niedriger die absoluten Fallzahlen sind, desto sensibler reagiert die Reproduktionszahl auf größere Neuausbrüche. Die R-Zahl kann durchaus über 1 sein auch wenn wir irgendwann nur noch 20 Infektionen am Tag haben. Deshalb hat diese Zahl wohl in dieser Phase nicht mehr soviel aussagekraft.

@ Köbes 4711

Ihr Wort in Gottes Ohr ! Vielleicht stimmt es ja, das wäre schon mal schön !

Zahlen

Also ich beobachte die Zahl der aktuell Infizierten. Diese sinkt stetig seit zig Wochen. Irgendwann wird die wahrscheinlich stagnieren, wenn die Zahl immer kleiner wird. Im Moment sind wir bei ca. 9000. Es waren mal über 80000. Das macht Hoffnung.

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