Ihre Meinung zu: Coronavirus und indigene Völker: "Uns lassen sie im Stich"

31. Mai 2020 - 18:10 Uhr

Immer wieder haben eingeschleppte Krankheiten Brasiliens Indigene bedroht. Nun melden Dutzende Gemeinschaften einen Ausbruch des Coronavirus. Experten befürchten das Aussterben ganzer Völker. Von Matthias Ebert.

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Kommentare

Experten?

"Experten befürchten das Aussterben ganzer Völker."
Viele Indigene Völker waren Krankheiten hilflos ausgesetzt weil sie keine Erfahrung mit den Krankheiten hatten, keine Medikamente und keine Abwehrkräfte, im Gegensatz zu den weißen Eroberern.
Wenn man wissen will was passiert wenn Corona auf Bevölkerungen trifft die keine Erfahrung, Medikamente oder Abwehrkräfte gegen Corona haben, sollte man nach Deutschland schauen, oder einfach auf die gesamte Welt!
Was für Experten sind das bitte?

Kommentar zu firmup

Warum schreibt man eigentlich “wurden schon vor Jahren zum evangelikalen Glauben bekehrt “? Ist das der einzig wahre und richtige Glaube, wie die Formulierung suggeriert? Sorry für die Frage an Pfingsten. Jedoch stört mich die Formulierung schon immer, und mehr noch wenn in Harmonie mit ihrer Umwelt lebende Völker kulturell „umgestellt“ werden. Der Ausdruck ist nicht von der Tagesschau erfunden, er ist ein Erbe kolonialer Überheblichkeit im alltäglichen Sprachgebrauch.

Das ist Völkermord

Was da geschieht ist schlicht Völkermord. Und keiner klagt ihn an!

Am 31. Mai 2020 um 19:18 von Kessl Experten?

>> "Experten befürchten das Aussterben ganzer Völker."
Viele Indigene Völker waren Krankheiten hilflos ausgesetzt weil sie keine Erfahrung mit den Krankheiten hatten, keine Medikamente und keine Abwehrkräfte, im Gegensatz zu den weißen Eroberern.

Wenn man wissen will was passiert wenn Corona auf Bevölkerungen trifft die keine Erfahrung, Medikamente oder Abwehrkräfte gegen Corona haben, sollte man nach Deutschland schauen, oder einfach auf die gesamte Welt! Was für Experten sind das bitte?<<

Stellen Sie diese Expertenaussagen als Offensichtlichkeit hin, bei der es keine Experten braucht, um eine deratige Feststellung zu machen?

Ich glaube dem Autoren geht es darum, dass diese Völker unwiederbringlich verloren gehen könnten, während Europäer, Asiaten etc. durch Corona wohl nicht aussterben werden. Es wäre ein riesiger Verlust, diese Völker sehenden Auges zu verlieren, in jeder Hinsicht!

Am 31. Mai 2020 um 19:22 von Eu-Schreck

"Jedoch stört mich die Formulierung schon immer, und mehr noch wenn in Harmonie mit ihrer Umwelt lebende Völker kulturell „umgestellt“ werden."

Es hat sie ja niemand gezwungen den Glauben, bzw. die Kultur anzunehmen. Das ist deren eigene Entscheidung. Es gibt im Amazonas-Gebiet auch andere Völker, die jeden Kontakt ablehnen und Helikopter mit einem Pfeilhagel empfangen. Sobald sie sich ihren Anwesen nähern.

Verstehe ich nicht

"Experten befürchten das Aussterben ganzer Völker."

*

Corona ist für alle Menschen weltweit eine neue Krankheit, niemand hat Vorfahren, die immun dagegen waren.

Warum soll Corona nun die Urbevölkerung anders treffen, als als anderen Menschen?

Gibt es bei den Ureinwohnern öfter Übergewicht und chronische Krankheiten, als in anderen Teilen der Bevölkerung? Sind die meisten Ureinwohner eh schon älter, oder hat man Angst, dass mit den Älteren das Wissen um die Kultur ausstirbt, weil die Jüngeren sowieso modern leben und die Sprachen nicht sprechen?

Oder leben die Ureinwohner eh schon in schlechten Verhältnissen und sind von jeder Krankheit bedroht, weil sie keinen Zugang zu medizinischen Versorgung haben?

Corona alleine kann jedenfalls die Gefahr wohl kaum erhöhen, wenn andere vor Jahrzehnten und Jahrhunderten eingeschleppte Krankheiten immer noch gefährlich sind.

@huebi31, 20:06

Es hat sie ja niemand gezwungen den Glauben, bzw. die Kultur anzunehmen. Das ist deren eigene Entscheidung.

Da fehlen mir die Worte. Es hat sie wahrscheinlich auch niemand gezwungen, kolonialisiert, ihrer Reichtümer beraubt und versklavt zu werden. War ihre freie Entscheidung?

@ Bayuware (19:51): stimmt - warum werden die alleine gelassen??

hi Bayuware

stimmt. Aber die Frage ist, warum die Behörden diese indigenen Völker damit alleine lassen?? Alleine können die dieses Virus nicht bekämpfen.

Und der Gipfel ist, dass ich gerade lese, dass diese PCR-Tests alles andere als zuverlässig sind:

https://tinyurl.com/ybq6fe7h
Focus: Sars-CoV-2-negativ, aber trotzdem infiziert: Jeder 5. Test auf Coronaviren ist falsch Freitag, 29.05.2020, 11:55

oder hier von der kassenärztlichen Bundesvereinigung (KVB):

https://www.kbv.de/html/1150_44758.php

09.03.2020 - Aktuell angebotene „Schnelltests“ zum Nachweis des neuartigen Coronavirus liefern kein zuverlässiges Ergebnis. Die Kosten werden deshalb auch nicht von den Krankenkassen übernommen.

oder hier:

https://tinyurl.com/yauaabts
t-online: Rachenabstrich auf Coronavirus nicht immer verlässlich 26.05.2020, 11:10 Uhr | dpa, nsa

Dass heißt:
diese indigenen Völker brauchen professionelle Behandlung, wie alle anderen Betroffenen auch.

@Tada, 20:10

Warum soll Corona nun die Urbevölkerung anders treffen, als als anderen Menschen?

Weil diese indigenen Völker nicht aus mehreren hundert Millionen von Menschen bestehen. So manches dieser Völker wäre mit 1000 Corona-Toten ausgerottet.

Dass hier ist Scharlatanerie - die brauchen professionelle Ärzte

Dass hier ist Scharlatanerie:

https://www.tagesschau.de/ausland/brasilien-indigenas-101.html

Bernardino lebt seit 22 Jahren in einem Armenviertel der Amazonas-Hauptstadt Manaus - so wie der Rest des Stammes. Der westlichen Medizin vertraut er noch immer nicht. Sein wichtigstes Medikament - jetzt in der Krise - steht in seinem kleinen Garten und nennt sich "Wilder Knoblauch". Ein Strauch dessen Blätter sie für ein heilendes Bad verwenden, das das Virus vertreiben soll.

Es wäre wirklich wuenschenswert, dass er professionellen Ärzten in den westlichen Krankenhäusern vertraut. Es ist zur Sicherheit aller indigenen Völker. Man kann diesem Bernardino nur dringend ans Herz legen, seine Stammesmitglieder in die Hände von professionellen Ärzten zu geben. Das mit diesem Knoblauch bringt gegen dieses Virus ueberhaupt nichts.

Am 31. Mai 2020 um 20:14 von frosthorn @huebi31, 20:06

huebi31: >> Es hat sie ja niemand gezwungen den Glauben, bzw. die Kultur anzunehmen. Das ist deren eigene Entscheidung.<<

frosthorn: >> Da fehlen mir die Worte. Es hat sie wahrscheinlich auch niemand gezwungen, kolonialisiert, ihrer Reichtümer beraubt und versklavt zu werden. War ihre freie Entscheidung?<<

- Wahnsinn, wie kann man so Etwas schreiben (huebi31)? Ihnen scheint wohl nicht die Geschichte dieser Völker präsent zu sein, nachdem der weiße Mann seinen Fuß auf den Kontinent gesetzt hat.

huebi31: >> Es gibt im Amazonas-Gebiet auch andere Völker, die jeden Kontakt ablehnen und Helikopter mit einem Pfeilhagel empfangen. Sobald sie sich ihren Anwesen nähern.<<

- Haben Sie sich mal Gedanken darüber gemacht welches Verhalten das zeigt? Handelt es sich da nicht um Verteidigung?

Ich könnte ja auch mal bei Ihnen vorbei kommen, sie hinauswerfen, ihr Haus besetzen, mich in ihrem Anwesen gütlich tun. Was würden Sie dabei empfinden?

Brasilien lässt sie sterben

Bolsonaro ist gewählt worden ... von Brasilianern.
Wir können da gar nichts tun.
Der Weltsicherheitsrat ist ein zahlloser Papiertiger mit Veto-Mächten, die ohnehin bei jedem wichtigen Punkt Einspruch einlegen oder ihre Beiträge gar nicht erst zahlen.
Also:
Machen wir uns klar, dass die indigenen Völker sterben werden, falls sie nicht viel Glück haben. Und wenn sie es überleben, werden sie ohnehin getötet, weil Bolsonaro Mörder und Landdiebe schützt.

Am 31. Mai 2020 um 20:10 von Tada

Zitat: Warum soll Corona nun die Urbevölkerung anders treffen, als als anderen Menschen?

Gibt es bei den Ureinwohnern öfter Übergewicht und chronische Krankheiten, als in anderen Teilen der Bevölkerung? Sind die meisten Ureinwohner eh schon älter, oder hat man Angst, dass mit den Älteren das Wissen um die Kultur ausstirbt, weil die Jüngeren sowieso modern leben und die Sprachen nicht sprechen?

In dem TS-Bericht heißt es dazu:

"Wissenschaftler befürchten dramatische Konsequenzen, weil das Immunsystem der Indigenen womöglich anfälliger für Covid-19 ist. Als in den 1970er-Jahren viele indigene Stämme erstmals kontaktiert wurden, starben unzählige Ureinwohner an eingeschleppten Krankheiten."

Den Wahrheitsgehalt kann ich natürlich nicht beurteilen. Es ist aber ein Erklärungsansatz, den man als Forist zumindest zur Kenntnis nehmen sollte.

Am 31. Mai 2020 um 20:14 von frosthorn

Was haben die Evangelikalen mit der Kolonisation, bzw. Sklaverei zu tun? Was für Reichtümer haben den Jäger und Sammler auf Steinzeitniveau? Du wirfst alles durcheinander in einen Topf. Das sind nicht die Mayas oder Azteken mit ihren Goldschätzen. Das war 500 Jahre früher. In Geschichte nicht aufgepasst?

@ von Frosthorn

Die Indigenen wurden zu allem gezwungen und dieses Spiel betreiben leider heutzutage die Großgrundbesitzer unterstützt von Bolsonaro weiter.
Es werden die Urwälder abgeholzt um Rinderweiden anzulegen und um genmanipuliertes Soja anzubauen, auch für unseren europäischen Markt und den Indigenen dafür ihre LEBENSGRUNDLAGE entzogen.
Ich erwarte eigentlich von unserer Politik, daß immer gekennzeichnet wird, woher die Lebensmittel kommen, auch bei Konserven die Inhalte. Nur so kann jeder Verbraucher entscheiden, ob er dies kaufen möchte oder nicht und ein solches Regime wie in Brasilien oder sonstwo weiter unterstützen möchte.

20:13 von huebi31

“Es hat sie ja niemand gezwungen den Glauben, bzw. die Kultur anzunehmen. Das ist deren eigene Entscheidung.“

In etwa so wie - es zwingt die Indigenen auch niemand da zu leben, wo die Plünderer, illegalen Holzfäller, Goldschürfer und sonstige Glücksritter ihr Unwesen treiben. Ein Präsident, dem sein GANZES Volk wichtig wäre, würde so etwas nicht zu lassen. Aber Bolsonaro und Trump sind sich im Bezug auf eigene Interessen ziemlich ähnlich.
Noch etwas: Indigene leben ganz sicher nicht auf Anwesen. Sie leben in einer Dorfgemeinschaft.
Ich unterstelle Bolsonaro, dass er Corona so laufen lassen wird. Seine weißen Freunde haben Geld für eine evt. Behandlung, bei den anderen erledigt das Virus sein Problem.

Genetische Unterschiede bei Krankheiten.

@20:10 von Tada
Offensichtlich gibt es Krankheiten, die genetisch bedingt einen erheblich unterschiedlichen Verlauf nehmen.
Schon in Nordamerika dezimierten sich die "Indianer" durch die von Europäern eingeschleppten Krankheiten. Die haben angeblich manchmal mit verseuchten Decken noch nachgeholfen.

Bei uns hat vermutlich jeder Kontakt mit üblichen Coronaviren. Was erklären könnte, dass die meisten Covid-19 mit sehr schwachen Symptomen überstehen.
Zudem hatte meiner Erinnerung nach Dr Wodarg schon darauf verwiesen, dass in Italien auffällig viele mit einem "Afro-Gen" durch ein in der Therapie verwendetes Malariamittel schwer beeinträchtigt wurden.

20:10 von Tada

Indigene Völker wären für immer ausgerottet. Die weiße Rasse eher nicht.
Vielleicht ist das auch das Ziel des korrupten Bolsonaro und seinen Freunden.

Unterschied, ob Mission mit Gewalt oder freiwillig.

@20:14 von frosthorn
Was Sie anprangern, trifft auf die frühere gewaltsame "Missionierung" zu. Da wurden gerade in Lateinamerika gezielt "heidnische" Kulturobjekte zerstört und mit Gewalt die Lebensgrundlage genommen.
Wie heute manchmal durch Hardcore-Islamisten.

Da würde ich schon unterscheiden wollen, wenn z.B. ein Missionarsehepaar durch jahrelanges Einleben in die indigene Kultur eine "Bekehrung" bewirkt.

20:14 von frosthorn @huebi31, 20:06

//"Es hat sie ja niemand gezwungen den Glauben, bzw. die Kultur anzunehmen. Das ist deren eigene Entscheidung."

Da fehlen mir die Worte. Es hat sie wahrscheinlich auch niemand gezwungen, kolonialisiert, ihrer Reichtümer beraubt und versklavt zu werden. War ihre freie Entscheidung?//

Das Verb (Tuwort!) "bekehren" verrät ja schon einen aktiven Vorgang, eine Beeinflussung von außen. Die kann natürlich gut gemeint sein - muss aber nicht.
Auch ich zweifle an der Freiwilligkeit aller.
Manchmal ensteht ja auch eine Art Gruppendruck auf die "Unbelehrbaren". Das ist dann auch nicht mehr freiwillig.

@huebi31, 20.13h

Dann blättern Sie mal in Geschichtsbüchern nach, wie die Missionierung gerade in Südamerika abgelaufen ist.
Da wären selbst die Hartgesottensten dem wahren Glauben beigetreten.

Am 31. Mai 2020 um 20:31 von Margareta K.

"In etwa so wie - es zwingt die Indigenen auch niemand da zu leben, wo die Plünderer, illegalen Holzfäller, Goldschürfer und sonstige Glücksritter ihr Unwesen treiben. Ein Präsident, dem sein GANZES Volk wichtig wäre, würde so etwas nicht zu lassen."

Das ist alles richtig. Ist aber eine andere Sache.

„(...) Es waren wohl die Indigenen selbst, die es hierherbrachten, als Stammesmitglieder in den vergangenen Wochen aus den Städten zurück in den Dschungel kamen“

Sie wären besser „zu Hause“ geblieben. Leider kommt diese Erkenntnis zu spät.

„Oft sind es aber auch Kriminelle, die die tödliche Krankheit einschleppen. Während der Corona-Krise sind zunehmend Invasoren - also Holzfäller, Goldgräber und illegale Jäger - in Reservate eingedrungen und haben das Virus mitgebracht" (...)
Der Arzt (...) fordert: "Der brasilianische Staat muss dringend alle Kriminellen von dort vertreiben“

Leider ist der brasilianische „Staat“ in Person seines Präsidenten selbst der „Anführer“ dieser Kriminellen: „Doch stattdessen treibt Präsident Bolsonaro ein Gesetz voran, das (...)“

Ob die Indigenen ihm tatsächlich schutzlos ausgeliefert sind und weiter Abschied nehmen müssen, hängt allerdings davon ab, ob wir alle (die ganze Weltgemeinschaft) weiterhin dafür sorgen, dass sich Gold-(bzw. Geld)suche „lohnt“.

@20:31 von Heidemarie Bayer @ von Frosthorn

"Die Indigenen wurden zu allem gezwungen und dieses Spiel betreiben leider heutzutage die Großgrundbesitzer unterstützt von Bolsonaro weiter."

Habe da trotzdem ein weiteres Problem: Was ist mit UNS, mit unserem Rohstoffhunger? Ich denke da z.B. an den Lithium-Abbau u.a. in Chile. Der Boden trocknet aus und auch dort haben die indigenen Völker das nachsehen. Stört uns das? Sind wir wirklich besser?
Auch wenn man sich um technische Verbesserung bemüht, wir haben das alle einfach hingenommen und tun es noch.

20:35 von Margareta K.

Indigene Völker wären für immer ausgerottet. Die weiße Rasse eher nicht.
Den ersten Satz finde ich richtig. Den zweiten kritikwürdig.
Es gibt nur eine Rasse des Homo sapiens und die wird nicht durch Farblehre unterteilt.

Am 31. Mai 2020 um 20:25 von David Séchard

"Wahnsinn, wie kann man so Etwas schreiben (huebi31)? Ihnen scheint wohl nicht die Geschichte dieser Völker präsent zu sein, nachdem der weiße Mann seinen Fuß auf den Kontinent gesetzt hat."

Das eine ist 500 Jahre her und ein Verbrechen. Das andere ist Gegenwart und auch schlimm. Ist aber eine andere Sache. Man kann aber auch wegen mangelnder Informationen alles in einen Topf werfen und sagen: "Weißer Mann böse - anderer Mann gut"

20:50 @Nettie

"... besser ' zu Hause ' geblieben ... "

Woher hätten sie wissen sollen, welches gefährliche Virus sich in den Städten verbreitet?
Ich weiß nicht, wie bzw. welche Informationsquellen verfügbar sind.

Wenn die indigenen Stämmen keine medizinische Hilfe bekommen, sind sie schutzlos ausgeliefert -
fürchte ich.

@Anna-Elisabeth, 20:57

Habe da trotzdem ein weiteres Problem: Was ist mit UNS, mit unserem Rohstoffhunger?

Ja, dieses Problem haben Sie nicht alleine. Ich habe es auch, und sicher noch ein paar andere.

Wir unterstützen ja mit unserem Kaufverhalten auch Kinderarbeit und zig andere unerträgliche Zustände. Und dürfen uns dann noch belehren lassen, dass wir damit ja Gutes tun, indem wir den Ausgebeuteten und ihren Familien ja immerhin Arbeit und Wohlstand schenken.
Dieser Zwiespalt ist sehr schwer auszuhalten.

Am 31. Mai 2020 um 20:48 von DerVaihinger

Das ist bekannt und unrühmlich für die katholische Kirche. Von der katholischen Kirche war aber hier keine Rede.

20:57 von Anna-Elisabeth

""Habe da trotzdem ein weiteres Problem: Was ist mit UNS, mit unserem Rohstoffhunger? Ich denke da z.B. an den Lithium-Abbau u.a. in Chile. Der Boden trocknet aus und auch dort haben die indigenen Völker das nachsehen. Stört uns das? Sind wir wirklich besser?
Auch wenn man sich um technische Verbesserung bemüht, wir haben das alle einfach hingenommen und tun es noch.""
#
So sehe ich es auch. Für die Rohstoff Gewinnung ist uns nicht nichts heilig. Mit uns meine ich die Industrie Nationen der westlichen Welt.

20:13 von huebi31

«Es gibt im Amazonas-Gebiet auch andere Völker, die jeden Kontakt ablehnen und Helikopter mit einem Pfeilhagel empfangen. Sobald sie sich ihren Anwesen nähern.»

Wer sich im Amazonas-Gebiet Indigenen Völkern (die tatsächlich noch "abgeschieden" leben) räumlich persönlich annähern will. Der komme mit einem Boot auf einem der Aber-Tausenden von größeren / kleineren Flüssen. Helikopter sind völlig ungeeignete Fortbewegungsmittel in dieser Region. Selbst wenn man einen geeigneten Landeplatz im Dschungel fände. Wer tankt den Heli für den Rückflug wieder auf? Die Indigenen mir dem Pfeilhagel wohl kaum … bis gar nicht niemals.

20:29 von huebi31

«Was für Reichtümer haben denn Jäger & Sammler auf Steinzeitniveau?»

Sicher keine "Anwesen" haben Indigene.
Genau so wenig ist deren Lebensweise "Steinzeitniveau".
Warum sind es gerade Pharmakologen, die Wissen der Indigenen in Urwäldern um Natur-Heilpflanzen zu bewahren suchen?

Schon mehr detailliert … mit Leben der Indigenen …

"Indigene Völker wären für immer ausgerottet. Die weiße Rasse eher nicht."

"Den ersten Satz finde ich richtig. Den zweiten kritikwürdig.
Es gibt nur eine Rasse des Homo sapiens und die wird nicht durch Farblehre unterteilt."

Genau so ist es! Es gibt nur den Homo Sapiens. Ich verstehe auch nicht warum manche Leute ständig die Rassismus-Keule rausholen müssen. Der Rassismus sollte für immer der Vergangenheit angehören.

@Kessl

Das Immunsystem der Mitteleuropäer ist immerhin durch die verwandten, harmloseren Coronaviren trainiert, das kann schon was bringen bei der Immunabwehr. Die isoliert lebenden Indigenen kommen kaum mit anderen Menschen in Kontakt und auch nicht mit den Erkältungsviren der Saison. Es ist außerdem bekannt, dass genetische Vielfalt und Durchmischung bessere Immunsysteme hervorbringt. Die indigenen Stämme Südamerikas sind aber oft genetisch sehr homogen und daher anfälliger für neuartige Erreger.

@Anna-Elisabeth

"Habe da trotzdem ein weiteres Problem: Was ist mit UNS, mit unserem Rohstoffhunger?"

Grundsätzlich stimme ich Ihnen zu, und wir sollten unser Konsumverhalten überdenken und ändern. Die einen mehr, die anderen noch weiter als bisher.
Allerdings bzgl Corona und Ausrottung der indigenen Völker wird das nichts helfen. Da ist kurzfristige Intervention von Nöten.

@21:00 von huebi31@20:25 von David Séchard

//"Wahnsinn, wie kann man so Etwas schreiben (huebi31)? Ihnen scheint wohl nicht die Geschichte dieser Völker präsent zu sein, nachdem der weiße Mann seinen Fuß auf den Kontinent gesetzt hat."
-------------------
Das eine ist 500 Jahre her und ein Verbrechen. Das andere ist Gegenwart und auch schlimm. Ist aber eine andere Sache. Man kann aber auch wegen mangelnder Informationen alles in einen Topf werfen und sagen: "Weißer Mann böse - anderer Mann gut"//

Geschichte ist nun mal etwas Kontinuierliches. Man könnte auch sagen: Alles hängt mit allem zusammen. Hier wird nichts in einen Topf geworfen (weder von @David Séchard noch von @frosthorn), hier wird gezeigt, dass wir offensichtlich nicht bereit sind, aus der Geschichte für eine bessere Zukunft zu lernen.

Interessante Reportage, aber...

Da ich seit fast 20 Jahren in Brasilien lebe und häufig in der Amazonas Region und auch bei indigenen Stämmen unterwegs bin, hier einige kleine Anmerkungen:

Richtig ist, dass die Regierung Bolsonaro die indigenen Völker missachtet und in Gefahr bringt. Richtig ist auch, dass die körpereigene Abwehr der Indios anfällig für verschiedene "Zivilisationskrankheiten" ist. Ob covid19 dazu gehört, ist noch nicht gesichert.

Falsch ist, dass die Ticuna-Indianer, bis auf Einzelne vielleicht, in Elendsvierteln in Manaus wohnen. Der Stamm der Ticuna, insgesamt rd. 40.000 Menschen, lebt am oberen Amazonas, in der Grenzregion zu Kolumbien in 6 großen und rd. 20 kleineren Dörfern im Wald und an Nebenflüssen. Der Zugang ist beschränkt.

Die Yanomami leben am Oberlauf des Rio Negro grenzübergreifend zu Venezuela. Für diese Indios sind zwar auch illegale Holzfäller und Goldsucher ein Problem, die größte Gefahr droht ihnen allerdings durch den illegalen Drogenanbau und -transport in ihren Gebieten.

31. Mai 2020 um 21:00 von huebi31 Am 31. Mai 2020

Wenn indigene Völker mit Pfeilen auf Helikopter schießen, ist die Frage zu stellen warum sie das tun. Nun, Mordlust schließe ich mal genauso aus wie Kriegslust. Ich gehe mal davon aus, dass es sich um eine Verteidigung handelt. Sie verteidigen sich, weil Sie gewisse Erfahrungen in ihre Handlung einfließen lassen, die Sie dazu treibt. Was glauben Sie könnte diese Völker dazu bringen dies zu tun? Ich habe mal vor Jahren eine Dokumentation dazu gesehen. Es handelte sich um bewaffnete Milizen, die von Großgrundbesitzern in ein Gebiet gesendet wurden um es zu „reinigen“. Nachdem man also derartige negative Erfahrungen mit mehreren Toten hatte, ist eine bewaffnete Verteidigung ganz sicher nicht die falscheste Entscheidung, wenn man Angst um sein Volk hat und der Aggressor den Tod bringt. Ich behaupte nicht der weiße Mann wäre per se böse, und der Indigene gut, aber ich differenziere Ursache und Wirkung. Sie stellen jedoch die Völker mit ihrer flapsigen Gegenüberstellung als genauso böse dar.

Indigene Völker zerstören nicht unsere Welt,

aber wir, die sogenannte zivlisierte Welt tut es. Wenn von Indigenen die Rede ist, schwingt zumindest gedanklich auch immer das Adjektiv primitiv mit.

Tatsächlich sind wir es, die trotz unseres Wissens in vielerlei Hinsicht und die Möglichkeit, teils unglaubliche Dinge zu erfinden und zu realisieren, primitiv sind. Gerade weil wir wissen, was unser Handeln letztlich diesem Planeten antut, der in nicht allzu ferner Zukunft zerstört sein wird, und es dennoch tun, ist es schlicht falsch, auf diese Menschen herab zu blicken. Und umso trauriger wäre es, wenn Menschen, die in einzigartiger Weise in Harmonie mit dieser wunderbaren Natur leben, aus dieser verschwinden würden. Ich jedenfalls habe größte Hochachtung vor ihnen und wünsche ihnen, dass ihnen dieses Schicksal erspart bleibt.

Allerdings befürchte ich, dass was Corona nicht schafft, Bolsonaro und seine Kumpane aus der Viehzucht, Agrarwirtschaft und dem Bergbau schaffen.

21:34 @ FalkoBahia

Danke für die Informationen.

Indigene in Brasilien

Wie bereits an anderer Stelle erwähnt, bin ich häufig am Amazonas und in Indio-Dörfern zu Gast.

Für viele Europäer stellt sich die Frage, warum die Indios keine Lobby haben und die aktuelle Regierung sie so schlecht behandeln kann. Das ist so gesehen nicht ganz richtig. Die Regierungsorganisationen haben zwar ihre Hilfen stark zurückgefahren, aber es gibt diverse NGOs, die hier noch immer gute Arbeit leisten. Die "normale" Bevölkerung am Amazonas, aber auch in anderen Landesteilen, schaut mitunter neidisch bis feindselig auf die indigene Bevölkerung. In den Jahren 2003 bis 11 unter Präsident Lula wurden die Indios regelrecht verhätschelt. Ihre Dörfer wurden aufwendig renoviert und sie bekamen, vielfach bis heute, Hilfsgelder großzügig zugeschanzt. Die übrige Bevölkerung im Amazonagebiet, die sog. Caboclos, meist Fischer oder Kleinstbauern, haben auch ein schweres Leben, bekommen aber fast keine Unterstützung. Diese Ungleichbehandlung führt natürlich nicht zu großer Freundschaft.

Am 31. Mai 2020 um 21:35 von David Séchard

"Wenn indigene Völker mit Pfeilen auf Helikopter schießen, ist die Frage zu stellen warum sie das tun. Nun, Mordlust schließe ich mal genauso aus wie Kriegslust. Ich gehe mal davon aus, dass es sich um eine Verteidigung handelt."

Sie wollen keinen Kontakt. Ganz einfach. Mehr nicht

"Ich behaupte nicht der weiße Mann wäre per se böse, und der Indigene gut, aber ich differenziere Ursache und Wirkung. Sie stellen jedoch die Völker mit ihrer flapsigen Gegenüberstellung als genauso böse dar."

Nein, mit der Gegenüberstellung habe ich ihr Denken gemeint. Das empfand ich durch ihren Kommentar so.

@20:25 von David Séchard Am 31. Mai 2020 um 20:14 von frosthorn

Kann es sein, dass Sie hier die falsche Adresse erwischt haben? Sie meinten doch sicher nicht "frosthorn" mit: "Haben Sie sich mal Gedanken darüber gemacht welches Verhalten das zeigt?..."

@ Am 31. Mai 2020 um 20:15 von Demokratieschue...

Ja, warum werden diese Menschen allein gelassen? Wo sind eigentlich die WHO, die UN? Wo sind all die immer vorlauten Politiker*Innen, die immer und alles besser zu wissen glauben? Ja, wo sind sie den alle...?

@ Am 31. Mai 2020 um 20:10 von Tada

Kann es sein, dass etwas Menschlichkeit und Empathie notwendig sind, das zu verstehen?

@21:50 von FalkoBahia Indigene in Brasilien

Auch von mir ein Danke für Ihre interessanten Ausführungen.

"Diese Ungleichbehandlung führt natürlich nicht zu großer Freundschaft."

Wohl überall ein Problem.

Ich empfinde es als ...

... diskriminierend der indigenen Bevölkerung gegenüber, sie als
"... Jäger und Sammler auf
Steinzeitniveau .."
zu bezeichnen (beschimpfen).

Reichbach ist fast alles - der Rest ist Feigenblatt.

@31. Mai 2020 21:53 von Bayuware "Ja, warum werden diese Menschen allein gelassen?"

Nun, falls die Hypothese "Reichbach ist fast alles - der Rest ist Feigenblatt." irgendwo wahr wäre, würde da ein Schuh draus: Die Indigenen sind halt wirtschaftlich nahezu irrelevant.

Für mich ganz persönlich ist sowieso klar, dass Menschenleben für die meisten Verantwortlichen weltweit zunächst erst einmal Produktions- und ggf. noch Machterhaltungsmittel sind. Vieles von dem Gerede über angebliche Werte ist nüchtern befrachtet nichts weiter als ...

... ein Feigenblatt.

Europäische Werte?

Wo ist eigentlich Europa mit seinen so tollen, humanistischen, menschlichen usw. Werten? Schaut die Welt wieder einmal mehr einfach nur weg, wenn Völkermord kriminell inszeniert wird? Hatten wir alles schon einmal .....

@ Am 31. Mai 2020 um 22:03 von Sonnenmeer

Ja, leider haben Sie Recht. Ein Blick in die USA untermauert dieses.
Aber trotzdem: Wir alle werden von den indigenen Völkern angeklagt. Wir alle, die wir einfach sagen: "Da kann man nichts machen. Die Brasilianer haben ihren Präsidenten ja selbst gewählt. Stimmt das wirklich, auch für die Indigenen?

Am 31. Mai 2020 um 21:59 von Leipzigerin59

Das hat nichts mit Diskriminierung zu tun. Besser mal informieren:
https://www.suedkurier.de/ueberregional/panorama/Sie-wollen-nur-ihre-Ruh...

der Amazonasurwald

ist die Lebensgrundlage der dort lebenden Menschen, Angehörige indigener Völker, denen dieses Gebiet eigentlich gehört. Sein Erhalt ist ein essentieller Baustein für den Erhalt des Erdklimas! Die Weltgemeinschaft müsste um nahezu jeden Preis um ihn ringen und die Indigenen schützen. Doch was tut unsere EU mit höchster Priorität? Sie will das Freihandelsabkommen Mercosur mit Brasilien abschliessen, welches der Ausbeutung und damit der Ruinierung des Amazonasurwaldes erst recht den Weg bereitet!

Am 31. Mai 2020 um 21:52 von Anna-Elisabeth

>> @20:25 von David Séchard Am 31. Mai 2020 um 20:14 von frosthorn

Kann es sein, dass Sie hier die falsche Adresse erwischt haben? Sie meinten doch sicher nicht "frosthorn" mit: "Haben Sie sich mal Gedanken darüber gemacht welches Verhalten das zeigt?..."<<

Nein, mit der Frage war ein anderer user gemeint (huebi 31).
Ich habe deshalb auch den Kommentar noch einmal zusätzlich mit dem eigentlich gedachten usernamen beschrieben. Ist eigentlich übersichtlich gestaltet. Haben Sie aber wohl einfach übersehen, denke ich :-)

Diese Völker

sollte man ganz einfach nur in Ruhe lassen,die brauchen uns nicht . In Ruhe lassen mitsamt ihrer natürlichen Umgebung und sie kommen bestens zurecht,so einfach ist das.
Mehr wollen sie auch nicht und billiger und einfacher geht es gar nicht.

Am 31. Mai 2020 um 21:52 von huebi31

"Wenn indigene Völker mit Pfeilen auf Helikopter schießen, ist die Frage zu stellen warum sie das tun. Nun, Mordlust schließe ich mal genauso aus wie Kriegslust. Ich gehe mal davon aus, dass es sich um eine Verteidigung handelt."

>> Sie wollen keinen Kontakt. Ganz einfach. Mehr nicht <<

Ja, aber das hat ja auch einen Grund bzw. mehrere Gründe. Man kann es sich einfach machen und es so verstehen, das ist ok. Ich sehe es anders.

In diesem Sinne noch eine gute Nacht

Mit eingeschleppten Krankheiten haben Indigene Erfahrung.

"Wenn indigene Völker mit Pfeilen auf Helikopter schießen, ist die Frage zu stellen warum sie das tun. Nun, Mordlust schließe ich mal genauso aus wie Kriegslust. Ich gehe mal davon aus, dass es sich um eine Verteidigung handelt."

Es ist nicht das erste Mal, dass die Krankheiten des "Weißen Mannes" die Indigenen dahinraffen, - damals zogen sich viele Völker in die Urwälder zurück, weil das Unheil von den Küsten her vordrang.

Der Paläoklimatologe William F. Ruddiman schlug 2003 die Hypothese vor, die sog. "Kleine Eiszeit" von Mitte des 15. Jh. bis ca. 1850 wäre u.a. die Folge des massiven Bevölkerungsschwund um ca. 95 % auf den amerikanischen Kontinenten gewesen, ausgelöst durch von Europäern eingeschleppte Krankheiten, was dann zu einer Wiederbewaldung von durch Indigene gerodete Ackerflächen geführt habe. Diese hätte 2 bis 5 Gigatonnen Kohlenstoff aus der Atmosphäre gebunden, die daraus resultierende Verringerung der CO2-Konzentrationen hätte die "Kleine Eiszeit" auszulöst.

21:34 von FalkoBahia

Danke für ihren Beitrag. Habe mich dahingehend auch Schlau gemacht und Stimme ihnen zu 100% zu. Sollten mal alle tun.

21:00, Mass Effect

>>20:35 von Margareta K.
Indigene Völker wären für immer ausgerottet. Die weiße Rasse eher nicht.
Den ersten Satz finde ich richtig. Den zweiten kritikwürdig.
Es gibt nur eine Rasse des Homo sapiens und die wird nicht durch Farblehre unterteilt.<<

Es gibt überhaupt keine Menschenrassen, auch nicht nur eine.

"Rasse" ist ein Begriff aus der Tierzucht, der von Rassisten auf Menschen übertragen wurde.

20:31, krittkritt

>>Genetische Unterschiede bei Krankheiten.
@20:10 von Tada
Offensichtlich gibt es Krankheiten, die genetisch bedingt einen erheblich unterschiedlichen Verlauf nehmen.
Schon in Nordamerika dezimierten sich die "Indianer" durch die von Europäern eingeschleppten Krankheiten. Die haben angeblich manchmal mit verseuchten Decken noch nachgeholfen.

Bei uns hat vermutlich jeder Kontakt mit üblichen Coronaviren. Was erklären könnte, dass die meisten Covid-19 mit sehr schwachen Symptomen überstehen.
Zudem hatte meiner Erinnerung nach Dr Wodarg schon darauf verwiesen, dass in Italien auffällig viele mit einem "Afro-Gen" durch ein in der Therapie verwendetes Malariamittel schwer beeinträchtigt wurden.<<

Was ist ein "Afro-Gen"?

Kann es sein, daß Sie von Genetik eher wenig Ahnung haben, aber "alternative Wissenschaftler" wie Herrn Wodarg toll finden?

"Experten befürchten....

...das Aussterben ganzer Völker"

Dann nennen sie mal diese Experten bitte?
Ich bin dafür dass diese vermeindlichen Experten endlich mal aussterben.
Die indigenen Bevölkerungen sind meistens gesünder als die zugewanderten Fastfood Couch-Potatoes.

21:25, huebi31

>>20:35 von Margareta K. 31. Mai 2020 um 21:00 von Mass Effect
"Indigene Völker wären für immer ausgerottet. Die weiße Rasse eher nicht."

"Den ersten Satz finde ich richtig. Den zweiten kritikwürdig.
Es gibt nur eine Rasse des Homo sapiens und die wird nicht durch Farblehre unterteilt."

Genau so ist es! Es gibt nur den Homo Sapiens. Ich verstehe auch nicht warum manche Leute ständig die Rassismus-Keule rausholen müssen. Der Rassismus sollte für immer der Vergangenheit angehören.<<

Tut er aber nicht.

Deswegen das, was Sie Keule nennen.

Vielleicht packen Sie die Rassismuskeulenkeule besser wieder weg.

22:04, Bayuware

>>Europäische Werte?
Wo ist eigentlich Europa mit seinen so tollen, humanistischen, menschlichen usw. Werten? Schaut die Welt wieder einmal mehr einfach nur weg, wenn Völkermord kriminell inszeniert wird? Hatten wir alles schon einmal .....<<

Ein Kontinent kann keine Werte haben. Das können nur Menschen. Es gibt viele Europäer, die nicht wegschauen. Beispielsweise der Mitforist "FalkoBahia".

20:31, krittkritt

" ... Schon in Nordamerika dezimierten sich die "Indianer" durch die von Europäern eingeschleppten Krankheiten. Die haben angeblich manchmal mit verseuchten Decken noch nachgeholfen. ..."

Im wesentlichen bestanden diese Krankheiten aus Pulver und Blei, Vertreibung und Einsperren in Reservate

Corona-Virus und indigene Völker - uns lassen sie im Stich

Es ist mal was ganz anderes, dass zur Abwechslung nicht immer von Brasilien und seiner Korruption in den obersten Führungsetagen die Rede ist, wenn von Präsidenten berichtet wird, die mit Amtsenthebungen in Berührung kommen oder der Karneval von Rio trotz Corona natürlich unbedingt stattfinden muss. Nein, denn in diesem Falle ist einmal von den indigenen Völkern die Rede, die nicht vor Corona geschützt werden, weil sie im Stich gelassen werden.
Es stellt sich die Frage, ob es 1:1 vergleichbar ist mit der Vernichtung der Armenier 1915 bzw. im Ersten Weltkrieg durch das Osmanische Reich, der Vernichtung der Gefangenen in den Lagern Auschwitz bzw. Auschwitz-Birkenau bis zum Januar 1945 oder auch der Tötung der vielen Menschen in Kambodscha 1976-79 durch das Pol-Pot-Regime.
Und auch der Völkermord von Ruanda 1994 sowie der Konflikt zwischen den Serben und den Kroaten im Jugoslawien-Krieg mit dem Massaker von Srebrenica 1995 waren mit zahlreichen Toten verbunden.
Der Begriff bleibt heikel.

23:04 von fathaland slim

Wollen sie mir hier was Unterstellen? Sind es nicht gerade Linke die diesen Begriff Inflationär benutzen?

23:19, Mass Effect

>>23:04 von fathaland slim
Wollen sie mir hier was Unterstellen? Sind es nicht gerade Linke die diesen Begriff Inflationär benutzen?<<

Was will ich Ihnen denn Ihrer Ansicht nach unterstellen?

Zum Ihrer Ansicht nach von Linken inflationär benutzten Begriff:

Es gibt keine Menschenrassen, aber es gibt Rassisten. Deren Kennzeichen ist, daß sie behaupten, es gäbe welche. Manche behaupten das offen, andere, intelligentere, tun dies verklausuliert und reden dann von kulturellen und/oder genetischen Unterschieden.

Nichts dergleichen habe ich Ihnen übrigens nachgesagt. Ich habe Sie lediglich darauf hingewiesen, daß Sie den Begriff "Rasse" falsch benutzen (und ihn mit dem Begriff "Art" verwechseln). Das tun viele Nichtrassisten. Beispielsweise wenn sie umgangssprachlich von der "Human Race", der menschlichen Rasse, reden.

23:16 von Leipzigerin59 20:31, krittkritt

Stimmt zum teil. Bei den Bewohnern der Karibikinseln waren es Krankheiten. Auch die Menschen Mittelamerikas wurden durch Krankheiten die die Konquistadoren mitbrachten vernichtet. Bei den Nordamerikanern stimme ich ihnen zu.

@ um 20:13 von huebi31

"…Es gibt im Amazonas-Gebiet auch andere Völker, die jeden Kontakt ablehnen und Helikopter mit einem Pfeilhagel empfangen. Sobald sie sich ihren Anwesen nähern."
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Sie verwechseln das mit den Sentinelesen.

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