Ihre Meinung zu: Tod eines Schwarzen in Minneapolis: Proteste trotz Ausgangssperre

30. Mai 2020 - 7:53 Uhr

Nach dem Tod eines Schwarzen bei einem brutalen Polizeieinsatz weiten sich die Proteste in den USA aus. Auch in Minneapolis gingen wütende Demonstranten auf die Straße - trotz Ausgangssperre. Von Torsten Teichmann.

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Kommentare

Gewalt Demos verbale Verrohung vs. Positives

Wenn man die Schlagzeilen täglich liest, entsteht ein Eindruck, dass weltweit Gewalt, Verrohung überhandnehmen.

Warum wird der Focus nicht mehr auf positive Berichterstattung gelegt und so ein Teil zur Verbesserung der Welt beigetragen?

Was man liest hat einen entscheidenden Einfluss auf das Denken.

Dass Missstände aufgezeigt werden müssen ist unabdingbar. Jedoch der Prozentsatz der „Horrormeldungen“ benötigt dringenden Ausgleich durch „Harmonisches“.

Die Berichterstattung sollte allumfassend sein, nicht fokussiert auf Dramen.
Die Welt besteht aus vielen Komponenten.

man kann die

emotionen verstehen und auch den protest. aber gewalt, ganz egal welcher art und gegen was oder wen auch immer, ist kontraproduktiv und hat dort nichts zu suchen. trifft auch auf die tweets von Trump zu.

friedliche demonstrationen jeder zeit. und irgendwann muss sich ja mal was bessern für die schwarzen US-amerikaner.

antirassistische

antirassistische demonstranten sollen CNN angegriffen haben? nachdem CNN gestern bereits von der polizei beim berichten behindert wurde? wer glaubt das denn.

es gibt bereits mehrere vorfälle, bei denen darüber spekuliert wurde, ob sich nciht provokateure unter die demonstranten gemischt haben könnten.
weiße, maskierte täter, die ganz alleine unterwegs waren, haben mehrfach scheiben eingeworfen und sind dann geflüchtet, als ihnen andere demonstranten vorwarfen, von der polizei zu sein oder sie am zerstören gehindert haben.

in anderen fällen haben sich rechtsextremisten unter die demos gemsicht und sind mit messern auf schwarze los, es gibt mindetsne 3 schwerverletzte.

"Proteste trotz

"Proteste trotz Ausgangssperre"
->
was fällt den Leuten auch ein!
Da wird 'ne Ausgangssperre verhängt und die Leute demonstrieren trotzdem!
Schlimm ist das!
-> sollte dies beim Leser hervorgerufen werden?)

Je nachdem in welchem Land es Proteste & Ausgangssperren gibt - wird entsprechend die Wahl zwischen 2 Sätzen getroffen:

EU- / bzw. NATO-Staaten :
"Proteste trotz Ausgangssperre"

Länder,die in den USA /der EU nicht "so hoch gehandelt werden":

"Regierung/Regime verhängt Ausgangssperre"
.......................................................

Wo sind jetzt eigentlich die protestierenden EU-Politiker,die gegen die Freiheitsbeschränkungen in den USA protestieren ?

Die sich gegen einen gewalttätigen,tödlichen Polizeiapparat voller Rassisten & auf seiten der unterdrückten Bevölkerung stellen ?
(...ist ja nicht der erste Todesfall dieser Art in den USA...)

Gibt es schon Pläne in den USA in die USA einzumarschieren um den USA Demokratie,Freiheit & Gleichberechtigung zu bringen?

Wie unterschiedlich doch

Wie unterschiedlich doch Reaktionen sein können... Während Obama den richtigen Ton trifft und sagt, es gehe darum, gemeinsam einen neuen Normalzustand zu schaffen, in dem "das Erbe von Fanatismus und Ungleichbehandlung nicht mehr unsere Institutionen oder unsere Herzen vergiftet", dreht Trump an der Eskalationsschraube, indem er mit dem Einsatz von Schusswaffen durch das Militär droht: "When the looting starts, the shooting starts" ("Wenn die Plünderungen losgehen, geht auch das Schießen los.") - was für eine Sprache; kein Wunder, dass Twitter das als "gewaltverherrlichend" einstuft.

Das sagt schon alles:

"Der Beamte wird wegen unbeabsichtigter Tötung angeklagt."

Niemand kann so naiv sein, jemandem 5 Minuten lang die Luftzufuhr zu sperren, ohne dass dieser stirbt. Aber die Tötung war "unbeabsichtigt". Die USA, dieses Land, dass uns immer fremder und - sagen wir es doch - immer verhasster wird, hat sich seit seiner Gründung ethisch kaum weiter entwickelt. Erst wurden die Ureinwohner brutal niedergemetzelt, dann Schwarze als Sklaven importiert, die heute noch so behandelt werden. Und dann dieser unfassbare Präsident, der dieses Feuer immer wieder anschürt.
Lasst uns unsere Position zu den USA überdenken! Es geht auch ohne sie...

wegen unbeabsichtiger Tötung

wegen unbeabsichtiger Tötung angeklagt.
Ich empfehle Ihnen allen mal das Video der Tötung in kompletter Länge anzusehen.
Das war Mord / absichtliche Tötung.

Nachdem er nicht mehr reagiert hat, kniete der Polizist noch ein paar weitere MINUTEN auf dessen Hals.

Pulverfass USA

Ich war selber in den USA und es ist beängstigend, mit welch hohem Maß an Rassismus und Hass sich die Ethnien in den USA gegenüberstehen. Schenken tun sie sich da alle nichts, nur die weißen Rassisten sitzen an dem längern Hebel. Nun in den ohnehin schon durch Corona schweren Zeiten, ganz besonders für die armen und schwarzen Amerikaner, mit einem völlig unfähigen Präsidenten, kann sich so eine schändliche Tat von Polizisten zu einer Auseinandersetzung hochschaukeln, die das ganze Land ins Chaos stürzt. Man kann nur hoffen, dass man nun anständig mit dieser entsetzlichen Tat umgeht um noch Schlimmeres zu verhüten. Die Hoffnung, dass diese Land in absehbarer Zeit die tiefen Gräben zwischen den Ethnien überwindet habe ich eh aufgegeben.

Tod eines Schwarzen in Minneapolis

Die Dinge bedürfen dringend einer "Geraderückung", es gibt sicher vieles, was in USA noch im Argen liegt, aber eine offen rassistisch agierende "Obrigkeit" ist für einen sich langsam erwärmenden "melting Pott" keine gute Voraussetzung.

unbeabsichtigter Tötung?

"Der Beamte wird wegen unbeabsichtigter Tötung angeklagt."
Vielleicht wäre es besser den englischen Begriff "Third Degree Murder" zu verwenden, der m.W. in Minnesota durchaus Vorsatz oder zumindest Billigung der Folgen beinhaltet, während "unbeabsichtigte Tötung" eher nach unserer "fahrlässigen Tötung" klingt.

Wäre der Polizist tatsächlich nur wegen fahrlässiger Tötung angeklagt gäbe es vermutlich noch deutlich heftiger Proteste.

Wo ist Trump?

Der Protest ist verständlich, die Gewalttätigkeiten sind indes inakzeptabel. Höchste Zeit für klare, aber auch versöhnende Worte des Präsidenten. Er scheint allerdings, als sei dieser wieder einmal abgetaucht. Die USA drohen wirtschaftlich, gesundheitlich und gesellschaftlich zunehmend in ein Chaos zu stürzen. Die Probleme lassen sich nicht lösen, indem man twittert, TV-Sendungen schaut und mur die eigene Wiederwahl im Kopf hat...

Perspektive der Gewalt

Wenn Armut, Corona, Rassismus, Waffenvernarrtheit und ein unfähiger eitler Präsident zusammentreffen, dann kann dieses Gemisch nur zu einer unheilvollen Allianz der Gewalt führen. Die gesellschaftlichen Verhältnisse in der USA lassen nichts Gutes für die Zukunft erwarten.

Ja was denn nun?

Unbeabsichtigte Tötung, Totschlag oder Mord??

Um Taten

wie diese unfassbare und traurige Gewalttat in Zukunft zu verhindern, ist es wichtig, dass es eine wirkliche Härte des Gesetzes gibt. Eine minutiöse Aufarbeitung des Ereignisses, ein absolut aufrichtiges Gerichtsverfahren und eine Bestrafung, die auch der Tat angemessen ist. Eine Demo ist kann Aufmerksamkeit erregen, aber wichtig ist der abschreckendere Effekt einer der Schwere der Tat angemessenen Bestrafung.

In anderen Ländern hieß das Apartheid

Wenn man allein nur den Schusswaffengebrauch der US Polizei mit dem anderer Länder vergleicht, wird das erste Problem deutlich. Die Amokläufe noch dazu und man würde in anderen Ländern von bürgerkriegsähnlichen Zuständen sprechen.
Wenn man dann noch sieht wie oft Schwarze die Beschossenen, Unterdrückten und Erdrückten sind, dann wird auch das zweierlei Maß deutlich. In Michigan laufen weiße Milizen schwer bewaffnet unbehelligt im Landesparlament herum, im Süden wird protestierenden Schwarzen, wie kleinen Kindern verboten, sich Nachts im freien aufzuhalten, ansonsten kommt die Armee in die Stadt. Bürger erschießen einfach so Schwarze und werden in der Regel nicht verurteilt, wenn sie glaubhaft behaupten sie hätte Angst vorm schwarzen Mann gehabt. Die USA sind inzwischen ein Land in dem normalerweise die USA wegen Menschenrechtsverletzungen einmarschieren würde, wenn es da Öl oder Bananen gäbe.

Tod eines Schwarzen in Minneapolis-Proteste trotz Ausgangssperre

Die Menschen, die auf der Straße von Minneapolis wegen des Todes des Schwarzen protestieren, haben gegen die Ausgangssperre offensichtlich verstoßen. Sie haben weder Masken getragen, noch den Mindestabstand von 1,5 m eingehalten und dadurch die Gesundheit vieler Menschen nicht nur durch ihre Gewalt in Gefahr gebracht!
So etwas nennt man auch unverantwortlich.
Mal ganz abgesehen davon, dass es den Toten nicht zurückbringt und auch die US-Wahlen 2020 nicht in Minnesota entschieden werden, weil dort gar kein Wahlkampf stattfinden wird.
Der US-Wahlkampf findet nur in den Swing States statt, wo sich die Wähler/innen sehr kurzfristig, vielleicht erst in den Minuten vor der Stimmabgabe entscheiden, wen sie wählen und nicht in den traditionell blau oder rot gefärbten Staaten.

Die Balance muss stimmen

Ich kann meinem Vorschreiber nur beipflichten! (Mika D)

Eigentlich ist dem nichts mehr hinzuzufügen, dennoch möchte ich es auch nochmal in meinem Worten darlegen.

Natürlich geschehen auf der Welt jeden Tag brutale, abscheuliche und auch verstörende Dinge, darüber zu berichten ist sogar eine Pflicht, einen positiven Ausgleich zu schaffen, aber auch!

Es entsteht sonst der Eindruck, besonders für diejenigen die Informationen nicht richtig oder schwer einordnen können, dass die Welt im Chaos versinkt und nein, das tut sie immer noch nicht!

Nur zur Erinnerung, welche Folgen solche Taten haben können:
Rodney Glen King wurde von Polizisten schwer misshandelt.
Danach gab da gewaltsamen Unruhen in Los Angeles 1992

Am Ende waren 53 Menschen tot, mehrere Tausend Menschen wurden verletzt und es gab Sachschäden in Milliardenhöhe

Der Präsident sollte nicht drohen, sondern mäßigen.
So wie Gustav Heinemann bei uns.
1968

Tod eines Schwarzen in Minneapolis-Proteste trotz Ausgangssperre

Man könnte die These auch ganz anders darstellen. Wenn das Ereignis von Minneapolis nicht im Wahljahr 2020, sondern in den Jahren 2017, 2018 oder 2019, aber auch im Jahre 2021 so exakt stattgefunden hätte bzw. sich ereignen würde, die im Gegensatz zu 2020 keine Wahljahre darstellen, würde die Resonanz auf den Straßen und in den Medien bei weitem nicht so groß aufgeblasen sein.
In einem bekannten deutschen Sprichwort heisst es auch "Im Krieg und im Wahlkampf ist eben alles erlaubt".

Berichterstattung über Gewalt

Es ist wichtig, dass wir uns mit dem Rassismus in der USA und seinen Folgen befassen, genauso wie wir uns mit dem Rassismus und Antisemitismus in unserem eigenen Land befassen müssen, mit der Verrohung in unserer Gesellschaft. Nicht darüber zu berichten, ist keine Lösung. Es kann uns zuviel werden...all dieses Grauen auf der Welt, diese Ungerechtigkeiten gegen Menschen und Natur. Man bekommt das Gefühl der Ohnmacht, ohne selbst direkt eingreifen zu können. Das kennen gewiss viele von uns.
Aber eines haben wir doch in der Hand. Wir können das Handy, den Laptop zur Seite legen, den Computer sich selbst überlassen..und Luft holen. Die virtuelle Welt ist nicht unser wirkliches Leben. Das dürfen wir nicht vergessen.

Am 30. Mai 2020 um 08:09 von Mika D

"Wenn man die Schlagzeilen täglich liest, entsteht ein Eindruck, dass weltweit Gewalt, Verrohung überhandnehmen.
….
Dass Missstände aufgezeigt werden müssen ist unabdingbar. Jedoch der Prozentsatz der „Horrormeldungen“ benötigt dringenden Ausgleich durch „Harmonisches“. "
#
#
Wenn man die Meldungen der ts als Maßstab nehmen würde, gibt es fast nur Gewalt in den USA gegen farbige und in Europa von Rechten. Das es Gestern hier eine Meldung über die zustände in Dietzenbach gegeben hat, hat mich wirklich überrascht.
Ihr Wunsch nach mehr "Harmonisches" wird nur schwer zu erfüllen sein. Selbst der Restart der Fußball Bundesliga hat hier bei einigen die Zornesröte ins Gesicht gerufen.

Plünderer

Bei allem Verständnis für die friedfertigen Demonstranten. Das rechtfertigt nicht das Plündern und Brandschatzen durch einen gewalttätigen Mob. Herr Trump tat gut daran, daran zu erinnern, das auf solche Plünderer nach geltendem Recht im Extremfall auch geschossen wird.

siehe dazu: Frankfurter Rundschau 02.09.05
'Gouverneurin erteilt Schießbefehl'.

Twitter bewies mit seinem diffamierend manipulativen Kommentar, Herr Trump würde zur Gewalt aufrufen, wie wichtig es ist,das soziale Platformen sich darauf beschränken, die Meinungsfreiheit der Nutzer zu gewährleisten, statt selber ihr Monopol auszunutzen und Meinung zu machen.

@ derkleineBürger

Wo kämen wir denn da hin, wenn wir in der Außenpolitik nach dem Prinzip der Gleichbehandlung aller handeln würden? Dann wären wir aber bei unseren "Freunden" sowas von Unten durch! Sei es die gewaltsame Niederschlagung der Gelbwestenproteste im letzten Jahr oder die jetzige militärische Intervention bei den Rassenunruhen in den USA. Nein, nein! Auch Deutschland muss mit zweierlei und manchmal auch mit dreierlei Maß rechnen, um sich seinen Platz unter den "G7 minus 2" zu verdienen. Aber insbesondere unsere Medien müssen das, weil diese eben nicht so "frei" sind, wie man gemeinhin annimmt.

Das war eine Frage der Zeit

"Der Beamte wird wegen unbeabsichtigter Tötung angeklagt." Das ist an Unglaublichkeit nicht mehr zu überbieten. Das war nur die Zeit, bis das es eskaliert. Ich kann mich früher an die Zeit erinnern, als die "schwarzen" Amerikanern auf die Straße gingen, mit Luther King. Was hat sich getan? Genau, fast nichts. Und wer meint andere Menschen zu unterdrücken die nicht ihrer Hautfarbe oder Gesinnung (z.B. Religion)entsprechen, der hat das Leben nicht erkannt und wird auch nie frieden in seinem Leben bekommen. Ich glaube das war der Anfang vom Pulverfass, wenn jetzt noch ein kleiner Funke rüberspringt, geht das Fass hoch und Amerika wird innerlich zerbröseln. Der Anfang ist gemacht und wenn Trump es weiter anheizt, dann gute Nacht Marie. Alle schauen seit Jahrzenten zu auch hier in Deutschland, aber unternommen wurde kaum etwas und das rächt sich irgendwann.

09:12, Bill Hicks

>> Die USA sind inzwischen ein Land in dem normalerweise die USA wegen Menschenrechtsverletzungen einmarschieren würde, wenn es da Öl oder Bananen gäbe.<<

Wegen Menschenrechtsverletzungen sind die USA noch nirgendwo einmarschiert.

Ausgangssperren weltweit ächten.

Wie vertragen sich auch Ausgangsperren mit dem Recht auf Demonstrationen bei unhaltbaren Zuständen wie der Polizei in Minneapolis? Ich meine das Demonstrationsrecht ist ein Grundrecht und vorrangig vor Ausgangssperren.
Außerdem würde ich wenn ich Amerikaner wäre dieTodesstrafe in diesem Fall sicherlich verstehen nur bin ich kein Amerikaner und insofern ist das hypothetisch.--

um 08:29 von derkleineBürger

"Proteste trotz Ausgangssperre"
->
was fällt den Leuten auch ein!
Da wird 'ne Ausgangssperre verhängt und die Leute demonstrieren trotzdem!
Schlimm ist das!
-> sollte dies beim Leser hervorgerufen werden?"

———————————

Nein, nicht bei allen Lesern. Nur beim kleinen Bürger, damit er heute mit noch mehr Entschlossenheit und noch weniger Schutzmaske auf die Demo geht gegen die unfassbaren Einschränkungen der Grundrechte in Deutschland.

" Wo sind jetzt eigentlich die protestierenden EU-Politiker,die gegen die Freiheitsbeschränkungen in den USA protestieren ?"

Warum sollten die das tun und welche Freiheitsbeschränkungen meinen Sie im Zusammenhang mit den beschriebenen Unruhen?

Tod eines Schwarzen in Minneapolis:Proteste trotz Ausgangssperre

Wie sollte sich denn verhalten werden ?
Einerseits diese Fälle von Polizeigewalt an denen wohl nichts geändert wird.

Und andererseits das Gefängnissystem,2,3 Millionen Häftlinge,ein Viertel aller Strafgefangenen weltweit,davon mehr als ein Drittel Schwarze.

„Den gesamten Tag über haben Menschen friedlich in Minneapolis gegen Rassismus und Polizeigewalt demonstriert. Am frühen Abend aber waren wieder einzelne Feuer im Süden der Stadt zu sehen (...)
Bis zum frühen Morgen galt in Minneapolis und der Nachbarstadt St. Paul eine Ausgangssperre. Doch viele Demonstranten hielten sich nicht daran“

So berechtigt das Anliegen der Demonstranten auch ist und so notwendig es deshalb ist, dass sie sich von nichts und niemandem daran hindern lassen, es in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken: Es zeigt sich auch diesmal einmal mehr, dass Demonstrationen und Proteste nur ein Ventil sind, aber nichts an den Problemen selbst ändern. Weil es dabei immer einige gibt, deren blinde Wut sich in Gewalt entlädt - und somit nicht nur den Interessen der „Gegenseite“ in die Hände spielt, sondern vor allem auch dazu führt, dass die Öffentlichkeit sich nur noch mit den Auswirkungen der Missstände, die zu diesen Protesten führen „beschäftigt“ statt mit ihren Ursachen.

@ 08:09 von Mika D

Die positiven Schlagzeilen könnten in diesem Fall damit beginnen, dass Hunderttausende Amerikaner*innen unterschiedlichster Herkunft und Zugehörigkeit friedlich gegen rassistische Gewalt bei der Polizei demonstrieren. Positiv ist auch, dass Twitter endlich gegen den massenhaften Fakenews-Missbrauch durch Trump vorgeht.
Positiv ist, dass UN-Generalaekretär Guterres aufruft, angesichts der Corona-Pandemie mindestens zehn Prozent des globalen Bruttoinlandsprodukts für Gesundheitsdienste und den Schutz der armen Bevölkerungsgruppen auszugeben: „Wir sind nun so stark wie das schwächste Gesundheitssystem in einer verwobenen Welt."
Positiv ist auch, dass selbst in der Finanzbranche mehr und mehr Expert*innen der Euro-Zone erkennen, dass per Definition die Grundeigenschaft einer Währungsunion ist, dass einzelne Mitglieder die Finanzhoheit zugunsten kollektiver Zwecke aufgeben. Solidarität ist machbar. Es gibt sie, die guten Nachrichten.

Was soll schon...

von einem Präsidenten wie Trump herauskommen, wenn man bedenkt, dass dessen Vater ein Nazi-Anhänger in den USA war.
Darüber hinaus wurde Fred Trump am 31. Mai 1927 von der Polizei festgenommen, als er an einem Marsch des Ku Klux Klan in seinem Heimatbezirk Queens in New York teilnahm.
Er war öffentlich als Rassist bekannt und weigerte sich, seine Wohnungen in Queens und Brooklyn an Afroamerikaner zu vermieten.
Das sagt alles... so wie der Vater, so der Sohn!

@derkleineBürger

Zu:
"...Wo sind jetzt eigentlich die protestierenden EU-Politiker,die gegen die Freiheitsbeschränkungen in den USA protestieren ?..."

und:
"...Gibt es schon Pläne in den USA in die USA einzumarschieren um den USA Demokratie,Freiheit & Gleichberechtigung zu bringen?..."

Und was soll uns ihr merkwürdiger "Kommentar" jetzt sagen?

Obwohl die derzeitige Gewalt wohl eher das Gegenteil von dem...

...bewirkt was die Demonstranten eigentlich wollen, kann ich diese Art von Wut
doch nachvollziehen.

---
Ja, es sind für mich Demonstranten und keine Gewalttäter oder Terroisten.
Weshalb mußte denn der Mann sterben?
Wegen einer Bagatelle, die eine geringe Strafe nach sich gezogen hätte?
War er überhaupt schuldig, im Sinne ein Verbrechen verübt zu haben?
Hat er sich denn massiv gegen die Polizei zur Wehr gesetzt?
Selbst wenn, die 3 Polizisten waren bewaffnet
und der Mann lag doch schon am Boden und war fixiert.
Es gab überhaupt keinen Grund für den Polizisten,
mit seinem Knie auf dem Hals des Opfers so zu drücken.
Und schon garnicht solange.
-
Ich gehe jede Wette ein, daß wenn das Opfer ein Weißer
gewesen wäre, bräuchten wir heute keine Kommentare hier schreiben.

Es wäre nichts passiert.
-
Und dann ist das noch der rassistische Trump,
der mit seinem Twitter tweets die ganze Sache noch anfeuert.

Man kann nur hoffen, daß es keine weiteren Toten mehr geben wird.

Menschenrechte first

Die Schlagzeile ist fehlleitend und heuchlerisch angesichts der Hintergründe der Proteste.
Hier geht es um seit Jahrhunderten pervertierten und systematische Machtmissbrauch seitens der vermeintlichen Ordnungskräfte einer vermeintlich zivilisierten Nation, deren Präsident an Inkompetenz und Retardiertheit kaum zu überbieten ist.
Menschenrechte gehen vor, hier geht es um Menschenleben. Marginalen Sachschaden zu beklagen ist hier nicht angebracht. Wo bleibt die differenzierte Sichtweise auf das traumatische Verhältnis zu Besitzrechten im Kontext afroamerikanischer Geschichte (Sklaverei)?Wo bleibt überhaupt mal eine Darstellung afroamerikanischer Perspektive? Wer schützt einen, wenn die Polizei MORDET? Wo bleibt die historische Perspektive auf die Entwicklung der Polizei aus der Slave Patrol? Über brennende Supermärkte und Verletzung von Besitzrechten zu weinen, wenn Menschen selbst wie Besitz behandelt, diskriminiert, misshandelt und ermordet werden, ist absolut deplatziert...

Ein paar kleine Demos -zumal

Ein paar kleine Demos -zumal friedliche- werden garantiert nichts daran ändern, dass in den USA andauernd Schwarze ermordet werden, allein weil sie Schwarze sind. Nicht nur von Polizisten.
Rechtliche Folgen hat das nicht, also warum sollten die Rassisten damit aufhören ?
Da sich aber auch kein nennenswerter nachhaltiger Widerstand gründet, der effektiv für Druck sorgt, wird sich daran nichts ändern.

Jetzt entlädt sich ein paar Tage lang die Wut, dann wird es weitergehen wie bisher. Wohl die nächsten Jahrzehnte wie die letzten Jahrzehnte.

Ich möchte...

...einmal diese Zeilen dazu nutzen,
um entgegen des hier, wo immer es geht,
üblichen linksaussen-Trump-Bashings
einen Kommentar zu hinterlassen, der:

- dem Opfer der Tat gedenkt
- der Justiz und jenen danken,
die dafür sorgten, dass sie Täter direkt des Dienstes enthoben wurden und nun angeklagt werden. Wie in einem
Rechtsstaat üblich.
- den Opfern der Brandschatzungen durch "Demonstranten"
gedenken
- den Opfer der Gewalttaten durch "Demonstanten"
gedenken
- den Opfern gedenken die durch all diese Taten schwere
Verluste für ihr eignes Leben hinnehmen müssen und
sei es "nur" das abgebrannte Auto

Und damit wieder zurück an die hiesigen Dauerposter,
die unter jedem Artikel auftauchen um stetts die gleichen
Meinungsinhalte in jedes Thema zu interpretieren.

Hätte niemand gefilmt...

wären die Täter wahrscheinlich ohne Strafe davongekommen. Vor dem Hintergrund muss man die derzeitigen Ausschreitungen betrachten. Bei so etwas braucht es deeskalierende Worte des Präsidenten, aber was macht Trump: Öl in die sowieso schon aufgeheizte Stimmung gießen.

@ 09:20 von Robert Wypchlo

Sie nennen die Proteste nach dem Tod von George Floyd, verursacht durch einen Polizisten, der trotz massiver Rufe "ich kriege keine Luft mehr" bis zur Bewusstlosigkeit 5 Minuten auf seinem Hals (!) kniete, "aufgeblasen"?
Ob man solch zynisch menschenverachtende Reaktionen in einiger Zeit im Rückblick mal als Folgen des gesellschaftsspaltenden Trump-Virus einordnen wird?

09:26, RoyalTramp

>> Sei es die gewaltsame Niederschlagung der Gelbwestenproteste im letzten Jahr oder die jetzige militärische Intervention bei den Rassenunruhen in den USA.<<

Die National Guard wird bei solchen Unruhen in den USA immer eingesetzt, und eine gewaltsame Niederschlagung der Gelbwestenproteste gab es nicht. Sie durften stattfinden und haben sich nach und nach totgelaufen.

>> Aber insbesondere unsere Medien müssen das, weil diese eben nicht so "frei" sind, wie man gemeinhin annimmt.<<

Unsere Medien müssen überhaupt nichts.

Hüben wie Drüben!

Genauso wie wir die gewalttätigen Ausschreitungen auch von Seiten der Protestierenden in den USA verurteilen, wundert es mich, dass wir bei gleichem Umstand in HK "das Maul nicht aufkriegen", wenn marodierende Demonstranten Geschäfte demolieren und in Brand setzen oder gar mit Molowtowcocktails um sich werfen und Menschen beabsichtigt in Lebensgefahr bringen.

Wir sollten unabhängig von der politischen Schablone solche Proteste endlich mit gleichem Maße bewerten, wenn uns an Glaubwürdigkeit gelegen ist, in den USA wie auch in HK! Nicht die französische Revolution mit ihrer Anarchie und Lynchjustiz sollte uns ein Vorbild bei den Protestformen auf der ganzen Welt sein, sondern Mahatma Ghandi!

09:20, Robert Wypchlo

>>Tod eines Schwarzen in Minneapolis-Proteste trotz Ausgangssperre
Man könnte die These auch ganz anders darstellen. Wenn das Ereignis von Minneapolis nicht im Wahljahr 2020, sondern in den Jahren 2017, 2018 oder 2019, aber auch im Jahre 2021 so exakt stattgefunden hätte bzw. sich ereignen würde, die im Gegensatz zu 2020 keine Wahljahre darstellen, würde die Resonanz auf den Straßen und in den Medien bei weitem nicht so groß aufgeblasen sein.
In einem bekannten deutschen Sprichwort heisst es auch "Im Krieg und im Wahlkampf ist eben alles erlaubt".<<

War denn bei den letzten Unruhen dieser Art auch Wahlkampf? Als die Bewegung "Black Lives Matter" entstand?

Ich würde eher sagen, Sie stellen hier einfach nur wilde Thesen auf, die jeder, der mit ein wenig Erinnerungsvermögen gesegnet ist, als solche erkennt. Komplett mit erfundenen bekannten deutschen Sprichwörtern.

@ 08:48 von Adeo60

Wo Trump ist?
Er twittert, was sonst?
U.a. kündigt er den Ausstieg der USA aus der WHO an (er braucht weiter Feindbilder, um von seinem desaströsen Versagen und Unvermögen abzulenken), er frönt seiner gewaltverherrlichenden Ader, weshalb ihn Twitter für seinen Kommentar "When the looting starts, the shooting starts" erneut zu Recht kritisierte.
Trump as Trump can. Wie gehabt. Noch knapp 7 Monate lang.

@08:37 von Veto - Ich stimme Ihnen zu , bis auf dieses...

...Wort: "importiert".
Das paßt so garnicht.

---

Die Schwarzen wurden damals gewaltsam entführt
und unter menschenunwürdigen Verhältnissen
versklavt und in jeglicher Weise vergewaltigt.
Und das über Jahrhunderte.
Selbst heute können Schwarze in den USA davon ein Lied singen.

-

Ich befürchte, daß es in naher Zukunft mal so richtig "knallen" wird in Amerika.

-

Ein wichtiger Schritt in eine bessere Zukunft wäre
wenn Trump keine zweite Amtszeit erhalten wird.
Denn ansonsten befürchte ich, daß es nicht nur den Menschen in den USA
sondern auch den Rest der Welt noch so einiges "blühen" wird.

-

Dieser Präsident ist meiner Ansicht nach nur eines: Gemeingefährlich!

Anklage

Viele Kommentare hier scheinen es falsch zu finden, dass der Polizist nur für "unbeabsichtigte Tötung" angeklagt wurde. Das ist auch eine falsche Formulierung. Die Anklage lautet auf Mord. "Third-Degree Murder" steht für eine Tötung, die nicht unbedingt durch den Willen zum Töten motiviert war, aber eine grobe Missachtung menschlichen Lebens zeigt.

Das ist also recht passend für einen Fall, in dem ein Polizist minutenlang einen Mann erwürgt, ohne irgendwelche Maßnahmen für seine Sicherheit zu ergreifen. Es wird wohl schwer, ihm Mordlust nachzuweisen, aber dass er keinerlei Achtung vor dem Leben des Gefangenen hatte, ist ja eindeutig. Zudem beträgt in Minnesota die Strafe für diese Tat bis zu 25 Jahre, also immerhin ca. 30% mehr, als man in Deutschland im Schnitt für "normalen" Mord sitzt. Es handelt sich also keineswegs um ein geringfügiges Verbrechen, das ihm zur Last gelegt wird, wie es die Formulierung "unbeabsichtigte Tötung" andeutet.

um 09:12 von Robert Wypchlo

"Mal ganz abgesehen davon, dass es den Toten nicht zurückbringt und auch die US-Wahlen 2020 nicht in Minnesota entschieden werden, weil dort gar kein Wahlkampf stattfinden wird.
Der US-Wahlkampf findet nur in den Swing States statt, wo sich die Wähler/innen sehr kurzfristig, vielleicht erst in den Minuten vor der Stimmabgabe entscheiden, wen sie wählen und nicht in den traditionell blau oder rot gefärbten Staaten."

Diesen Salto Mortale, mit dem Sie vom Thema über die Manege auf die Wahl zum nächsten Präsidenten hupfen, sollten Sie mir mal erklären. Der hat nicht nur nichts mit dem Beitrag zu tun. Sie tun tun da nichts weniger als den eiskalten Berechnungen von Trumps Beraterstab nachzugehen, wie man zum Beispiel die Stimmen von schwarzen bzw. afroamerikanischen Wählern fängt, ohne die der Rassisten zu verlieren. Offenkundig interessieren Sie sich genau so sehr für die Rechte Unterdrückter wie dieses Unikum auf der dunklen Seite der Macht. Der Botschafterposten für D ist noch vakant

@ Robert Wypchlo, um 09:12

Ihr Kommentar erzeugt bei mir Gänsehaut.
Wollen Sie allen Ernstes das Nichttragen einer Maske, die Verletzung der Ausgangssperre oder das Nichteinhalten des Mindestabstandes gleichsetzen mit dem Tötungsdelikt?
Hätten Sie die Brandschatzungen und Gewaltanwendung durch die Demonstranten angesprochen, wäre das etwas anderes.

Und natürlich wird in den gesamten USA Wahlkampf betrieben, oder glauben Sie, dass der Stimmenfang innerhalb der Grenzen der Swing States nicht wahrgenommen würde?

Am 30. Mai 2020 um 09:54 von andererseits

"Ob man solch zynisch menschenverachtende Reaktionen in einiger Zeit im Rückblick mal als Folgen des gesellschaftsspaltenden Trump-Virus einordnen wird?"
#
#
Warum ist bei allem was in den USA geschieht Trump Schuld? Auch unter Obama wurden Farbige von Polizisten getötet. Farbige Verbrecher töten auch Mitbürger und Polizisten in den USA.
Das ist unter jedem Präsidenten der USA der traurige Fall.

Der größte Witz des Tages:...

...Der Beamte wird wegen unbeabsichtigter Tötung angeklagt.
Bezirksstaatsanwalt Mike Freeman stellte in Aussicht, dass sich auch die anderen drei am Einsatz beteiligten Polizisten verantworten müssen.

---

Das geschah nicht unabsichtlich.
Der Polizist wußte zu 100% was er da tat und auch welche Folgen diese Art
von Luftabdrücken für das Opfer bedeuten würde.
-
Im besten Fall wäre das Opfer vielleicht mit einer Unterversorgung des Gehirns
mit bleibenden Schäden "davongekommen".
Aber leider ist er nun tot.
-
Und natürlich gehören die beiden Polizisten ebenfalls angeklagt.
Zumindestens wegen unterlassener Hilfeleistung.
-
Ich habe es bislang noch nicht gelesen, aber hatte der Mann Familie?
Falls ja, mein Beileid.
Es fällt mir wirklich schwer nicht selber in Rage zu geraten.
Nicht durch körperliche Gewalt gegen Sachen oder gar Personen.
Aber durchaus in verbaler Weise.
-
Die wirklich wichtigste Frage ist aber:
Wann hört dieser ganze Rassismus endlich auf?

@ Mika D um 08:09

"Warum wird der Focus nicht mehr auf positive Berichterstattung gelegt und so ein Teil zur Verbesserung der Welt beigetragen?"

Schalgen Sie doch bitte vor was Sie gerne als positive Berichterstattung ansehen in dieser Zeit?

Vorurteile in den USA

Vorurteile in den USA gegenüber der farbigen Bevölkerung bestehen nach wie vor. Nach dem Motto, du bist farbig und arm, gehst auf Demos heisst im schlimmsten Fall, du bist auch kriminell.
Wann endlich begreifen die USA das die farbige Bevölkerung zum Erbe und Geschichte ihres Landes gehören. Sie haben sie als Sklaven in ihr Land geholt, sie haben sie mehrmals für ihre Kriege benutzt.
Eines passt nicht, der jetzige Präsident, schürt eher das Feuer anstatt es resolut zu löschen. Traurig für die angeblichen Hüter der weltweit gewünschten Demokratie. Ferner sehe ich, daß die US Administration mit Krawallen und Plünderungen des Mobs nicht umgehen kann, genauso wie zum G7 treffen in Hamburg, nur dann droht er gleich mit schärfer Munition.

Antwort auf den Kommentar

Der Polizist, der so gegenüber George Floyd gehandelt hat, wird hoffentlich seine entsprechende Strafe dafür erhalten, auch wenn das natürlich nicht ändert, dass der Schwarze tot ist. Und da darf es selbstverständlich keine Unterschiede bei der Art der Bestrafung geben, weil der Täter in diesem Falle ein "weisser Polizist" ist. Weiss und Polizist darf hier kein Persilschein für einen Freispruch sein.
Ich bleibe aber dennoch bei meiner Meinung, dass im Nachhinein aus allen Konflikten, in denen Trump sich so derzeit befindet, medial weitere "bad news" gesucht worden sind. Trump steht ja eben nicht nur wegen Corona in der Kritik. Da gibt es ja alles Mögliche, was Trump zurecht oder nicht zurecht nachgetragen wird (Corona-Management, Klimaabkommen, Strafzölle, NATO-Beteiligung, WHO-Streit, Twitter-Streit, Impeachment, Mauerbau).
Aber ich bleibe bei der Ansicht, dass in Minneapolis in einem Nicht-Wahljahr dieses Ereignis es sehr wahrscheinlich nicht so in die News geschafft hätte.

@ JanRos, um 09:52

Immerhin, es ist anerkennenswert, dass Sie das Opfer der Tat in Ihrem Kommentar an erster Stelle erwähnen.

@um 08:25 von bubu

antirassistische demonstranten sollen CNN angegriffen haben?

Das sind keine Demonstranten sondern jämmerliche Krawallbrüder die einzig den Moment abwarten und Spass daran haben zu randalieren, zu zerstören. Da wird nicht demonstriert, sondern Fahrzeuge in Brand gesetzt, Scheiben eingeschlagen, Strassensperren errichtet, Menschen angegriffen. Das hat nix mit Demo zu tun.

Schauen Sie sich einfach die Videos im Netz dazu an. Gibt ja genug davon. Die Bürgermeisterin von Atlanta hat das gut auf den Punkt gebracht, mit ihrem "Go home" Aufruf:

https://www.youtube.com/watch?v=BVs8JXqLPs8

Dosis Positives

Hallo,
ich bin Student und habe gemeinsam mit Freunde ebenfalls den Eindruck gewonnen, dass sich die Welt momentan mit COVID-19 und den Protesten in Minneopolis ein Stück schneller dreht. Wir finden all diese Berichterstattung ist notwendig. Dennoch verdienen wir alle eine zusätzliche Portion Positives. Und darum versenden wir seit Ende April den ehrenamtlichen Newsletter "Vitamin Positiv".
Wir versorgen unsere Abonnenten regelmäßig mit positiven, knapp und unterhaltsam zusammengefassten Nachrichten und verweisen auf den ganzen Artikel. Das soll kein Gegengewicht zum regulären Nachrichtenbetrieb sein, sondern vielmehr eine ergänzende Dosis. Falls so etwas für euch interessant ist, googelt einfach "Vitamin Positiv".

Liebe Grüße
Lukas

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https://meta.tagesschau.de/id/146013/tod-eines-schwarzen-in-minneapolis-...

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Die Moderation

um 09:37 von

um 09:37 von melancholeriker:
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Nein, nicht bei allen Lesern. Nur beim kleinen Bürger, damit er heute mit noch mehr Entschlossenheit und noch weniger Schutzmaske auf die Demo geht gegen die unfassbaren Einschränkungen der Grundrechte in Deutschland.
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Was haben diese "Hygiene-Demos" dieser Verrirrten & Verwirrten in DE mit tödlicher rassistischer Polizeigewalt in den USA zu tun?

Und in welchem Zusammenhang steht dies,dass in den USA regelmäßig Ausgangssperren verhängt werden & nun gar der Präsident Schüsse auf seine eigene Bevölkerung angekündigt hat - anstatt mal endlich den Rassismus in den Staatsapparaten der USA anzugehen?

Und wieso scheinen Sie mit ausgelebtem tödlichen Rassismus offensichtlich kein Problem zu haben ? Immerhin gehen Sie hier jene Leute an,die sich klar gegen Rassismus stellen

Darstellung: